Sebastian Kurz, die Soros-Connection und der Verrat der FPÖ

George Soros und Sebastian Kurz

Von Deep Roots alias Lucifex.

Seit 18. Dezember 2017 ist Österreich mit einer neuen Bundesregierung „gesegnet“ einer ÖVP-FPÖ-Koalition unter der Leitung von Bundeskanzler Sebastian Kurz, der dadurch im Alter von 31 Jahren zum jüngsten amtierenden Regierungschef der Welt wurde.

Kurz hatte zu dieser Zeit bereits einen enorm steilen Aufstieg in der ÖVP hinter sich:

Mit 17 Jahren in die Junge Volkspartei eingetreten, wurde er fünf Jahre später mit 22 Jahren Obmann der JVP Wien. Im folgenden Jahr wurde er mit 99 % der Stimmen zum JVP-Bundesobmann gewählt, bei seiner Wiederwahl 2012 erhielt er 100 %.

Mit 23 Jahren wurde er zusätzlich Landesparteiobmannstellvertreter der ÖVP Wien.

Mit 25 Jahren wurde er im Zuge einer Kabinettsumbildung zum Integrationsstaatssekretär des Innenministeriums ernannt.

Nach der Nationalratswahl von 2013 wurde er im Alter von 27 Jahren jüngster Außenminister in der Geschichte Österreichs; seit 1. März 2014 war er Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres.

Am 10. Mai 2017 kündigte der damalige ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner seinen Rücktritt als Bundesparteiobmann sowie von seinen Regierungsämtern als Minister und Vizekanzler an, worauf der 31jährige Sebastian Kurz vier Tage später vom ÖVP-Bundesparteivorstand zum designierten Parteiobmann erklärt wurde. Die Nachfolge auch im Amt des Vizekanzlers anzutreten, lehnte er ab, woraus schon seine Strategie für die nächste Zukunft zu erkennen war, sich nicht mit der Verantwortung für die bis dahin von der ÖVP mit der SPÖ mitgetragene Regierungspolitik anzupatzen und als „unbelasteter neuer Mann“ bereits mit einer innerkoalitionären Oppositionsrolle zu beginnen.

Für seine Übernahme der Parteiobmannsfunktion stellte Kurz dem ÖVP-Bundesvorstand sieben Bedingungen, wozu unter anderem die alleinige Entscheidungsbefugnis über die Erstellung der Bundesliste für die Nationalratswahl gehörte. Laut Meldung der Zeitung „Falter“ soll Kurz vor seiner Übernahme der Bundesobmannfunktion bei der Industrie vorgefühlt haben, ob diese seine Wahlkampagne finanzieren würde.

Am 1. Juli 2017 wurde Kurz beim Bundesparteitag mit 98,7 % der Stimmen zum neuen ÖVP-Obmann gewählt. Im beginnenden Nationalratswahlkampf trat die ÖVP unter Sebastian Kurz unter dem Namen „Liste Kurz – die neue Volkspartei“ und mit Türkis als neue Parteifarbe statt schwarz an (was auch schon wieder so eine „sanfte Farbenrevolution“ innerhalb der Partei war).

Nachdem die ÖVP bei der durch Beschluß des Parlaments vorverlegten Nationalratswahl vom 15. Oktober 2017 mit 31,5 % der Stimmen stärkste Partei vor SPÖ (26,9 %, historisch schlechtestes Ergebnis) und FPÖ (26 %, zweitbestes Ergebnis der Parteigeschichte) geworden war, wurde Kurz von Bundespräsident Van der Bellen (Grüne) mit der Regierungsbildung beauftragt. Das Klima zwischen SPÖ und ÖVP war zu dieser Zeit durch die ständigen Querelen in der Koalition (auch infolge der inoffiziellen Oppositionspolitik von Kurz) so vergiftet, daß eine erneute Regierungsbildung mit der SPÖ als schwer denkbar erschien. Auf Einladung von Kurz am 24. Oktober kam es zu Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP und FPÖ, und am 15. Dezember gaben Kurz und H. C. Strache bekannt, sich auf eine Koalitionspartnerschaft geeinigt zu haben. Drei Tage später wurde die neue Bundesregierung Kurz, die aus sehr vielen Quereinsteigern besteht und in der außer Kurz niemand von der vorherigen ÖVP-Regierungsriege vertreten ist, vom Bundespräsidenten angelobt.

Freundliche Stimmung zwischen Grün, Schwarz/Türkis und Blau bei der Angelobung: Alexander van der Bellen, Sebastian Kurz und Heinz-Christian Strache.

Dieser ganze Durchmarsch von Sebastian Kurz in nur neun Jahren vom Wiener JVP-Obmann bis zum Bundeskanzler im Alter von 31 Jahren ist sehr erstaunlich. Dazu kommt, daß er bei der Zusammenstellung seiner Regierungsmitglieder alle vorherigen, etablierten ÖVP-Leute absägen konnte, was den meisten nicht gefallen haben wird. Reinhold Mitterlehner hat in einem Interview gesagt, daß er wegen dieser Entmachtung Bitterkeit und Rachebedürfnis empfunden habe, und so ähnlich wird es auch den meisten anderen gegangen sein. Der ORF-Redakteur Hans Bürger hat in der Zeit der Regierungsbildungsbestrebungen in der „Zeit im Bild“ gesagt, aus Kreisen der „alten, schwarzen ÖVPler“ sei zu hören, daß das alles noch nicht gegessen sei und daß es „in der ÖVP noch ordentlich rascheln“ werde.

Aber was war? Gar nichts hat geraschelt. Das ist alles so flupp! durchgegangen, wie Kurz es gefordert hat, und auch die FPÖ unter der Führung von H. C. Strache hat sich dem Kurz-ÖVP-Wirtschaftslobby-Programm gefügt und so gut wie nichts von dem durchgebracht, weswegen sie von ihren Anhängern gewählt worden ist.

Wer hat Kurz zu diesem Aufstieg verholfen? Wer hat diesem Bürscherl solche Macht gegeben? Wer hat alle anderen zum Kuschen veranlaßt?

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Die Soros-Bergoglio-Achse

Von Joseph S. Salemi, übersetzt von Lucifex. Das Original The Soros-Bergoglio Axis erschien am 20. Dezember 2017 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Ich weiß, daß viele Leser von Counter-Currents antichristlich sind, als Teil ihrer größeren Ablehnung universalistischer Ideologien, die farbenblind und rasseblind sind. Dies war die Position des verstorbenen Revilo P. Oliver, dessen lebenslanges Studium von Religionen ihn zu der Schlußfolgerung geführt hatte, daß sowohl der Liberalismus als auch der Marxismus „Nachfolgereligionen“ sind – das heißt solche, die bloß die universalistische und altruistische Ethik des Christentums bewahrt hatten, während sie dessen metaphysische Sanktion in Doktrin, Schrift und kirchenväterlicher Tradition fallenließen. Diese Nachfolgereligionen waren einfach „Christentum Lite“, eine Art Wohlfühl-Güte, die auf einer übermäßig optimistischen Sicht auf die menschliche Natur beruhte.

Die protestantischen Mainline-Sekten wurden vor Jahren „Lite“. Sie wurden im Grunde zu einer spirituellen Jubelabteilung des Democratic National Committee. Nun scheint es, daß die römisch-katholische Kirche wild entschlossen ist, sich in eine weitere Variante dieses „Christentum Lite“ zu verwandeln. Und sie scheint das mit der Hilfe und Unterstützung des böswilligen George Soros zu tun.

Es fällt schwer, an George Soros zu denken, ohne Brechreiz zu bekommen. Ein von einem ideologischen Fanatismus zur völligen Veränderung der Welt getriebener Multimilliardär, ist er ein perfektes Musterexemplar für die Denkweise, die hinter Esperanto stand, der künstlichen Sprache (mit einer dazugehörenden universalistisch-utopischen Philosophie), die seinen Vater begeisterte, den Ungarn Tivadar Soros (Theodore Schwartz). Esperanto, das in den 1880ern vom russischen Juden Ludwig Zamenhof erfunden wurde, sollte mehr sein als bloß ein Mittel zur leichten Kommunikation. Zamenhofs Traum war, daß seine neue Sprache den Weg zu universalem Frieden und Brüderlichkeit in einer sozialistischen Welteinheit erleichtern würde. Esperanto hatte immer eine politische Dimension neben seiner linguistischen Identität. Die Soros-Familie hat diesen Traum am Leben gehalten und strebt danach, ihn mittels ihres Geldes und ihres Einflusses zu einer Realität zu machen. Und es wäre vor sechzig Jahren ziemlich schwierig gewesen, sich vorzustellen, daß solch ein Mann wie George Soros Freundschaft mit den Führern der römisch-katholischen Kirche schließt. Jahrhundertelang ist die Kirche eine Art Bastion und Bollwerk gegen alle Formen von Linksliberalismus und alle Spielarten sozialistischen Träumens gewesen. Wie konnte der hierarchisch solide Traditionalismus des Vatikans und des Heiligen Offiziums mit den Luftschlössern des Esperanto-Eine-Weltlertums vereinigt werden?

Aber i tempi cambiano, sagte Michael Corleone. Die Zeiten ändern sich. Heute werden die Visionen von George Soros in den höheren Rängen des offiziellen Katholizismus mit einer Art Sympathie betrachtet, und besonders vom gegenwärtigen Inhaber des Stuhles Petri. Der unbegrenzte Reichtum von Soros, kombiniert mit dem immer noch beträchtlichen Einfluß, den der Katholizismus unter Millionen einfacher Leute hat, scheint nun nahe daran sein zu verwirklichen, was der Linken nie gelungen ist – eine wahrhaft globale Revolution, eine, die alle Nationen und alle Personen umfassen wird. Solch eine Weltrevolution wird nicht einfach die Frucht wohlplazierter Finanzierung und politischer Propaganda sein, sondern auch einer neuen Bekehrungstätigkeit – einer Bekehrungstätigkeit, die nicht in irgendwelchen Dogmen wurzelt, sondern in einem Tsunami gedankenloser Emotion. Eine Spezies von Grinsegesicht-Spinner-Franziskanismus wird die Welt regieren, die auf einer massiven Welle aus Liebe, Brüderlichkeit, multikultureller Akzeptanz, Ökumenismus und dem clownhaften Lächeln des Papstes surft. Linke Esperantosprecher sind dem Katholizismus begegnet und haben ihn angenommen.

Das wahre Interesse, das die globalistische Linke am Katholizismus hat, ist überhaupt nicht religiös, sondern wurzelt in einer neidischen Bewunderung der disziplinären und administrativen Struktur der Kirche. Die Linke träumt von einer ideologischen Hegemonie über die Welt – eine, die nicht bloß Rückhalt durch Macht und Geld hat, sondern auch durch eine Art von unangreifbarer metaphysischer Sanktion. In der Sicht der Linken wäre der Katholizismus, wenn er von seiner atavistischen Bindung an bestimmte Dogmen und Praktiken getrennt werden könnte, ein perfekter Motor für die soziale Kontrolle über Massenpopulationen. Dies ist die wahre Triebkraft hinter dem Versuch von Soros, Verbindungen zum Vatikan und zu den freakigeren Elementen in der Kirche nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil herzustellen. Die weitreichende Strategie der Linken sieht einen neuen und völlig umgeformten Katholizismus vor, einen, der nicht auf himmlische Belohnungen gerichtet ist, sondern auf die säkularen Ziele des Progressivismus, Humanismus, Umweltschutzes, internationalen Konsens und die völlige Ausrottung ethnischer und kultureller Identitäten. Kurz, die Linke will, daß die Kirche zu einer weltumspannenden NGO wird, die sich total der Propagierung der Akzeptanz einer progressivistischen soziopolitischen Agenda unter ihren Schäfchen widmet. Die sorgfältig orchestrierte Wahl (durch eine Kabale radikaler Kardinäle) des etwas einfältigen Linken Jorge Bergoglio zum „Papst Franziskus“ war ein bedeutender Schritt in diese Richtung.

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Die Torheit des Staatsbürgernationalismus

Von R. Houck, übersetzt von Lucifex. Das Original The Folly of Civic Nationalism erschien am 8. November 2017 auf The Occidental Observer.

Staatsbürgernationalismus – die Idee, daß eine Nation wenig mehr ist als eine Anzahl abstrakter Ideen und nicht eine Gruppe von Menschen, die durch Blut aneinander gebunden sind. Die Idee, daß jeder, von überall her, eines Tages ein Amerikaner werden kann. Die Idee, daß Amerika ein Heimatland für alle ist, und daß wir alle Einwanderer sind. Die Idee, daß – wenn man die Gründerpopulation der Vereinigten Staaten, oder eigentlich jeder westlichen Nation, durch fremde Migranten ersetzt – auch die Nation erhalten bleiben wird, solange die Ideen erhalten bleiben.

Staatsbürgernationalismus: vielleicht das größte Hasardspiel aller Zeiten.

Der grundsätzliche Denkfehler des Staatsbürgernationalismus ist, daß das amerikanische und europäische Ideal Nichteuropäern beigebracht werden kann. Die Prinzipien und die Ethik, die unsere Zivilisation groß machten, entstanden aus der europäischen DNS. Es war kein Irrtum und kein magischer Dreck. Es gibt einen Grund, warum gewisse Ideale und Politikformen im Okzident erschienen und nirgendwo sonst in der Welt. Es gibt einen Grund, warum Nichtweiße die Wahrheiten nicht akzeptieren, die wir für selbstverständlich halten.

Wir können uns Fakten und Zahlen ansehen, die die Idee untermauern, daß es in einem breiten Spektrum von Belangen große Unterschiede zwischen Weißen und Nichtweißen gibt, und insbesondere zur fundamentalen Frage nach der angemessenen Rolle der Regierung. Nichtweiße glauben mit größerer Wahrscheinlichkeit, daß die Kontrolle durch die Regierung wichtiger ist als Individualrechte. Eine Studie von 2015 ergab, daß 50 % der Hispanics und 62 % der Schwarzen in den Vereinigten Staaten für Hassredegesetze sind, die es illegal machen würden, beleidigende Bemerkungen zu machen, verglichen mit 36 % der Weißen, die solche Gesetze unterstützen würden.

Pew Research stellte die Frage: „Was halten Sie für wichtiger – das Recht der Amerikaner auf Schußwaffenbesitz zu schützen, ODER den Schußwaffenbesitz zu kontrollieren?“ 75 % der Hispanics und 66 % der Schwarzen hatten das Gefühl, daß Schußwaffenkontrolle wichtiger sei als das Recht auf den Besitz von Feuerwaffen zu schützen. Auf der anderen Seite antwortete eine Mehrheit der weißen Amerikaner – 54 % -, daß Waffenrechte wichtiger seien als Waffenkontrolle. Nach Partei sortiert sehen wir, daß 70 % der Republikaner, verglichen mit 30 % der Demokraten, antworteten, daß der Schutz der Waffenrechte wichtiger sei als Waffenkontrolle.

Aus diesen Umfragen sehen wir sehr deutlich, daß die in unserer Bill of Rights präsentierten Ideen weit mehr von der weißen Mehrheit hochgehalten werden als von Schwarzen oder Hispanics. Man kann somit annehmen, daß weder die Verfassung noch die Bill of Rights eine nichtweiße Mehrheit überleben kann. Die Gründer verstanden, daß diese Art einer von hohem Vertrauen geprägten Nation, die den Individuen enorme Rechte gewährte, auf einer weißen Gesellschaft beruhte. Die Phrasen „für uns und unsere Nachkommen“ in der Verfassung und „freie weiße Personen von gutem moralischem Charakter“ aus dem Einbürgerungsgesetz von 1790 fassen recht ausdrücklich eine weiße Zukunft für die Vereinigten Staaten ins Auge.

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Dialog auf der Nebukadnezar – reloaded

Von Kairos, ursprünglich am 8. Juni 2011 auf „As der Schwerter“ veröffentlicht; hier wiedergegeben mitsamt den Kommentaren aus dem AdS-Originalstrang. „Osimandias“ ist natürlich Osimandia (damals noch unter „männlicher“ Tarnung), und Kairos („Neo“) zeichnet hier seinen Entwicklungsweg vom individualistischen, liberalen Islamkritiker nach, bei dem ihm „Morpheus“ Osimandia wesentlich geholfen hat.

 

Dramatis Personae:

Neo: Islamkritiker, Liberaler, Individualist, Suchender

Morpheus: Konspirationalist, Antiglobalist, meistgesuchter Terrorist der Welt

Prolog:

In einer Höhle sitzen auf Hockern angekettete Menschen. Sie sind so fest verzurrt, dass sie nicht einmal nach hinten sehen können, nur den Nachbarn können sie aus dem Augenwinkel erkennen. Hinter ihnen lodert ein Feuer, zwischen ihnen und dem Feuer tragen Narren Gegenstände herum. Die Schatten dieser Dinge sehen die Gefangenen als Schattenspiel an der Höhlenwand.

Befreite man einen Gefangenen, dann würde er kaum glauben, was er sieht: Nämlich, dass die Schatten, die er für die Realität hielt, nicht etwa echte Dinge, sondern nur Abbilder gewesen sind. Das Feuer würde ihn blenden, er würde zurück wollen auf seinen Platz, wo er alles kennt und das Licht ihn nicht blendet. Führte man ihn gar aus der Höhle hinaus zur Sonne, würde der Schmerz fast unerträglich werden.

Der Befreite würde sich zuerst nur bei Nacht trauen, die Dinge anzusehen, bei Tag wären ihm die Schatten vertrauter, so dass er zunächst die Schatten und erst später die Dinge, die sie werfen, ansehen würde. Käme er schließlich zurück in die Höhle, würde man ihn wieder anketten, welch grausames Los wäre das für ihn! Wie dumm kämen ihm seine Kollegen vor, die darum wetten würden, wann welcher Gegenstand als Schattenspiel an der Wand erscheint. Und wie würde er selbst auf die Mitgefangenen wirken, jetzt, wo er die Schatten kaum noch erkennen könnte, weil er noch ganz geblendet von der richtigen Welt wäre? Würden sie ihn nicht auslachen, weil er die Schatten nicht mehr richtig zuordnen könnte, und spotten und ihn für den allerdümmsten der Menschen halten?

Wir alle kennen dieses Gefühl, dieses Gefühl, das wir nicht beschreiben können, dass etwas nicht stimmt mit der Welt.

Und egal, ob wir wissen, dass die Umweltapokalypse droht, ob wir wissen, dass er Islam den Westen überrennen wird, wir wissen, dass der Kapitalismus untergeht, oder wir wissen, dass Gott schon bald Gericht halten wird, allein die Tatsache, zu den Auserwählten zu gehören, die wissen, ist vielen schon genug der Ehre.

Nun ist nicht jede Ideologie falsch, nur weil sie eben eine solche ist. Aber wir müssen uns hüten, nicht in einen blinden Elitismus zu verfallen und den Menschen unsere Sicht der Dinge aufzwingen zu wollen, wie all die Utopisten da draußen, links wie rechts, religiös wie säkular.

Wer aus der Höhle befreit wurde, hat ein Privileg erhalten, aber so wie Menschen, die Reichtum erben oder Schönheit oder Intelligenz, hat er dieses Gut, dieses Wissen, für das Gute einzusetzen. Statt sein Wissen im Elfenbeinturm zu verschließen und den Schlüssel wegzuwerfen – oder zumindest das Tor eifersüchtig zu bewachen – hat er andere aus der Höhle zu befreien!

Dies ist der Imperativ für die aus der Höhle Befreiten. Wer sich fragt, warum er seine Kraft dem Guten widmen sollte, warum er seinen Egoismus aufzugeben hat, der sitzt noch in der Höhle. Sein Weg hinaus wird hart und steinig sein, aber wahrscheinlich die Mühe wert. Die Wahrheit wird uns im Normalfall nicht gefallen, aber ihr Wert bemisst sich nicht danach, ob sie uns glücklich macht.

Die Wahrheit ist ein Wert für sich.

I. Exposition:

Neo:

Nach dem, was Du bisher erzählt hast, bist Du Anhänger einer Verschwörungstheorie, die ich gerne mit Dir diskutieren würde. Ich bin grundsätzlich kein Fan von Verschwörungstheorien, aber die Tatsache, dass die meisten Verschwörungstheorien Blödsinn sind, bedeutet ja nicht, dass es keine Verschwörungen gibt.

Du bemerkst ja ganz richtig, dass die Handlungen z.B. unserer neuen Familienministerin oder unseres Außenministers schlicht nicht rational erklärbar sind, verwendet man das in den MSM verbreitete Weltbild als Hintergrund derselben.

Schon seit Schröders Zeiten frage ich mich immer: Was wissen die, was die uns nicht sagen?

Nun ist es sicherlich sehr schwierig Dinge geheimzuhalten (auch das Weiße Haus soll ja in dieser Hinsicht recht durchlässig sein), aber es gibt eine Möglichkeit, dass Dinge trotzdem nicht beim Volk ankommen: Eine Meldung ist noch keine Nachricht. Bei der Flut an Nachrichten, die wir tagtäglich ertragen müssen, merken wir uns selektiv nur die Dinge, die wir wichtig finden (oder weißt du noch die Fußballergebnisse der letzten Saison?) und nur das, was in den MSM „breitgetreten“ wird bleibt im Langzeitspeicher.

Durch Verschweigen, bzw. herunterspielen, lässt sich also ein gewisser Grad von Geheimhaltung erreichen.

Ein anderes Manko vieler Verschwörungstheorien ist die Vorstellung einer hochpotenten Regierung. Den Mächtigen wird oft eine Macht zugeschrieben, die diese gar nicht besitzen. Ein deutscher Minister z.B. wirkt auf uns kleine Leute vielleicht wie ein hohes Tier, im global poker dagegen ist er eher ein kleines Licht. Schon national gesehen haben unsere „demokratischen“ Politiker relativ wenig Einfluss (So gab Seehofer, als er noch Verbraucherschutzminister war, mal zu, dass gegen die Pharmaindustrie nicht anzukommen ist.). Viele der „Moonfake“- Theorien oder die 9/11-Verschwörungs- phantasien bedienen sich solch eines Bildes.

Nach diesen Vorbemerkungen nun zu Deiner Theorie. Ich fasse sie so zusammen, wie ich Dich verstanden habe:

Es gibt einen durch postmarxistische Theorien (Frankfurter Schule) vorgedachten Plan unserer „Eliten“, eine „Neue Weltordnung“ zu etablieren. Hierbei geht es vor allem um die Zerstörung der Nationalstaaten. Die Masseneinwanderung nach Europa gehört genauso zu diesem Plan wie die pseudosozialistische Volkserziehung in MSM und öffentlichen Schulen. Für uns unverständliche Handlungen von Politikern können mit Rückgriff auf die NWO erklärt werden.

Ein paar Fragen: Was ist Deiner Meinung nach das Ziel dieser Bestrebungen (ein rassisch gemischtes androgynes (gegendertes) sozialistisches „Freiheits“wesen ist ja an sich noch kein Ziel, oder?)

Wer steckt dahinter, wer hat das angefangen (ich kann mir schwer vorstellen, dass ein paar jüdische Intellektuelle einen so großen Einfluss auf das Weltgeschehen seit 45 haben sollen)?

Zuletzt: Ist es eher ein kapitalistisches Projekt (Globalisierung), oder ein marxistisches (auch Marx wollte ja den weltweiten Kommunismus – „Proletarier aller Länder…“)?

Morpheus:

Ich kann Deine Fragen leider nicht beantworten, ich habe auch keine Informationen, die andere nicht haben. Im Grunde haben ”Verschwörungstheoretiker” nur einen anderen Blick auf die Realität. Es ist als ob man gemeinsam einen Film ansieht und der eine denkt: “Oh, nein, warum rennt die blöde Kuh die Treppe hoch, da oben sitzt sie doch in der Falle?!” während der andere denkt: “Jetzt lässt der Regisseur die Schauspielerin die Treppe hochrennen, damit es da oben zum Showdown mit dem Monster kommen kann”.

Ja, ich bin überzeugt, es gibt einen Regisseur, natürlich ist es nicht eine einzige Person und ich weiß auch nicht, wer es ist, ich habe da nur Spekulationen. Man fängt mit den Bilderbergern an (zunächst habe ich geglaubt, es gäbe die gar nicht und war dann überrascht, dass es sie doch gibt), dem Council on Foreign Relations, Trilateral Commission, Club of Rome, Freimaurer, Skulls and Bones, Bohemian Grove, Gorbatschow Foundation usw. Es gibt jede Menge solcher Clubs, wo sich sehr reiche, aber namentlich ziemlich unbekannte Personen mit politischen Frontmännern und – frauen treffen und alles ist untereinander vernetzt.

Gut, die Antikonspirationisten behaupten, die würden da nichts von Bedeutung reden, aber ich halte das nicht für sehr glaubwürdig, dass die nur Smalltalk machen, zumal in allen westlichen Ländern exakt das gleiche abläuft. Manchmal passieren ihnen sogar dumme Fehler und fleißige “Verschwörungstheoretiker” merken es. Zum Beispiel haben die Premiers von Kanada und Australien zum Auftakt des Irakkriegs exakt Wort für Wort dieselbe Rede gehalten.

Auch hier könnte man sagen: Okay, hat der eine vom anderen abgekupfert. Aber würde ein Politiker dann nicht wenigstens die Worte ein bisschen umstellen? Tun das nicht sogar Schüler, wenn sie abschreiben? Aber das ist nur ein Detail. Es gibt so viele und, wenn man nur eines oder ein paar sieht, kann man es immer als Zufall wegerklären.

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Die religiösen Ursprünge des Globalismus

Ein Interview mit Hervé Ryssen, übersetzt von Osimandia. Das Original ist 2009 in „Mecanopolis“ unter dem Titel „Les origines religieuses du mondalisme“ erschienen.

Mecanopolis: Hervé Ryssen, Sie haben kürzlich ein Buch – Les Espérances planétariennes [Planetare Hoffnungen] – veröffentlicht, das endgültig Licht auf die Logik des Globalismus und seiner religiösen Grundlagen wirft. Viel zu lange haben die Intellektuellen der nationalistischen Bewegung sich gescheut, derart „anstößige Dinge“ anzugehen, und es vermieden, die kosmopolitische Propaganda anzuprangern. Könnten Sie unseren Lesern zunächst einmal erklären, was der Titel Ihres Buches bedeutet?

Hervé Ryssen: Ich habe mich in die Schriften jüdischer Intellektueller eingearbeitet, um zu versuchen, ihre Weltsicht zu verstehen. Nachdem ich Dutzende politischer Aufsätze, Romane und Erzählungen aller Genres gelesen habe, ist mir aufgefallen, dass der Begriff „Hoffnung“ regelmäßig in diesen Texten auftaucht. Natürlich steht dieser Begriff für sie für die Erwartung einer besseren Welt, den Messias und das „gelobte Land“. Rufen wir uns ins Gedächtnis, dass, obwohl die Christen ihren Messias anerkannt haben, die Juden immer noch auf den ihren warten. Diese messianische Erwartungshaltung ist das Herzstück der hebräischen Religion und ganz allgemein der jüdischen Mentalität, einschließlich der von atheistischen Juden. Das ist der grundlegende Punkt. Was den Begriff „planetar“ angeht, so ist das ein Neologismus, der nichts anderes bedeutet als eine Welt ohne Grenzen.

Meine Arbeit konzentriert sich ausschließlich auf jüdische Intellektuelle. Im Gegensatz zu dem, was viele Leute denken mögen, verstößt die Verwendung des Wortes „Jude“ noch nicht gegen das Gesetz. Ich weiß wohl, dass viele aus der nationalistischen Szene schon bei der einfachen Erwähnung dieses Wortes anfangen zu schwitzen, wahrscheinlich weil sie befürchten, dass antisemitische Bemerkungen kommen, die heutzutage in der Tat streng bestraft werden. Ich persönlich teile diese Angst nicht, weil meine Arbeiten ausschließlich auf Recherchen jüdischer Quellen basieren. Sagen wir, ich habe eine rationale und sogar vollkommen emotionslose Herangehensweise an das Thema.

Mecanopolis: Man hört Juden oft vom „gelobten Land“ und dem „Messias“ sprechen, aber wir haben wohl stets missverstanden, was sie mit diesen Konzepten meinen. Ist das „gelobte Land“ nicht der Staat Israel?

Hervé Ryssen: Historisch gesehen ist es das Land Kanaan, das Jahwe Abraham gegeben hat, wie man im ersten Buch Moses, dem ersten Buch der Torah, nachlesen kann. Aber auch schon vor der Zerstörung des zweiten Tempels durch die römischen Legionen des Titus und der Vertreibung haben zahlreiche Juden in der Diaspora gelebt. Dort blieben sie bis ins Jahr 1917, als manche Juden aufgrund der Balfour-Deklaration, welche die Schaffung einer „jüdischen Heimstätte in Palästina“ vorsah, nun daran denken konnten, dass durch die Wiedereinnahme des „gelobten Landes“ das messianische Zeitalter endlich nahe ist. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass andere und viel zahlreichere Juden zur gleichen Zeit dachten, dass das gelobte Land weiter nördlich liegt, und zwar in der riesigen Sowjetunion, in der nach der Oktoberrevolution 1917 so viele Juden in allerhöchsten Machtpositionen auftauchten. Es genügt jedoch, etwas ältere Texte zu lesen, um festzustellen, dass es im 19. Jahrhundert Frankreich – das Land der Menschenrechte – war, das jüdische Hoffnungen weckte und in den Augen vieler Juden aus der ganzen Welt das „gelobte Land“ war. Wien zu Beginn des 20. Jahrhunderts und die Weimarer Republik Deutschlands in der Zwischenkriegszeit hätten durchaus auch als „gelobte Länder“ betrachtet werden können, da insbesondere Kultur und Finanzen zu der jeweiligen Zeit weitestgehend von Bänkern, Intellektuellen und Künstlern jüdischer Herkunft geprägt waren.

Es fällt auf, dass derartige Hoffnungen immer in grausamer Desillusionierung enden. Tatsächlich ist der Staat Israel kein sicherer Hafen, um es vorsichtig auszudrücken. Was das jüdisch-bolschewistische Russland angeht, so hat es sich nach dem Zweiten Weltkrieg gegen die Juden gewandt und sie wurden aus Machtpositionen entfernt. Das „Frankreich der Menschenrechte“ ist auf dem besten Weg in ein Drittweltland und seit 2001 sind jüdische Aufrufe vernehmbar, dieses „antisemitische“ Land, in dem Juden zunehmend unter dem Zorn junger Araber leiden, zu verlassen. Kurz gesagt sieht es so aus, als ob es für Juden immer ein sehr böses Ende nimmt, gleichgültig wohin sie gehen und was sie tun.

Lange Zeit war das „gelobte Land“ auch Teil des amerikanischen Traums. In den 1880er Jahren wanderten Zigtausende von Juden aus Mitteleuropa in die Vereinigten Staaten aus, wo sie sich ein besseres Leben ohne Kosaken, Pogrome und den ihnen verhassten Zaren erhofften. Das allerneueste „gelobte Land“ war jedoch offensichtlich Russland nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Innerhalb weniger Jahre ist es einer Handvoll „Oligarchen“ gelungen, sich einen großen Teil der privatisierten russischen Reichtümer unter den Nagel zu reißen. Der bekannteste von ihnen, der Milliardär Khodorkowski, sitzt heute in Wladimir Putins neuem Russland hinter Gittern. Offensichtlich hat es mit diesem neuen „gelobten Land“ auch wieder nicht geklappt. Kurz gesagt muss man verstehen, dass die Juden seit ihrem Auszug aus den Ghettos unablässig ihr „gelobtes Land“ geändert haben, und ihre Irrfahrten enden systematisch in Enttäuschung. Nur die Vereinigten Staaten stellen in ihren Augen immer noch dieses Eldorado dar. Aber wie lange noch?

Mecanopolis: Sie sprechen hier von Geschichte und Geographie, aber sind Messianismus und die Idee des gelobten Landes nicht eher religiöse Konzepte?

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Warum der Westen in Libyen intervenierte: War dies eine Überraschung?

Monsieur & Madame Henry-Levy

Von John Graham, übersetzt von Deep Roots. Das Original Why The West Intervened in Libya: Was This A Surprise? erschien am 2. April 2011 im Occidental Observer.

Durch Steve Sailer erfahre ich, daß der prominente französische Jude Bernard-Henri Levy  für sich in Anspruch nimmt, Präsident Sarkozy dazu überredet zu haben, erfolgreich auf eine westliche Intervention in Libyen zu drängen.

In der Geschichte in der New York Times, auf die Sailer verlinkt, „By His Own Reckoning, One Man Made Libya a French Cause von Steve Erlanger vom 1. April 2011 wird Levy mit den Worten zitiert:

Ich bin stolz auf mein Land, etwas, das ich seit vielen Jahren nicht empfunden habe.“

In einem gut geführten Interview in Der Spiegel, „We Lost a Great Deal of Time in Libya Because of the Germans“ vom 30.03.2001 enthüllt er, daß sein Aktivismus

von der moralischen und spirituellen Tradition herrührt, mit der ich aufwuchs. Für mich ist es die Definition des Judentums. Jude zu sein bedeutet, mehr Pflichten als Rechte zu haben.“

Obwohl er allgemein als „Philosoph“ bezeichnet wird, scheint Bernard-Henri Levy mehr ein großmäuliger herrschsüchtiger Ideologe von der Sorte von Norman Podhoretz zu sein. Er wurde in Wirklichkeit in Algerien geboren. Steve Sailer leistet perfekte Arbeit darin, eine Perspektive zu geben, aber The Lies of Bernard-Henri Lévy von Doug Ireland in In These Times vom 3. März 2006 ist ein Schluck exquisit verfeinerten Vitriols.

Levy hat schon in der Vergangenheit westliche Militärinterventionen an Orten wie Bosnien und Darfur gefordert. Während Amerikas Neocons der Aufgabe deutlich gewachsen waren, das Irak-Unternehmen stattfinden zu lassen, entschied er sich dafür, sich gegen dessen Legalität in Positur zu bringen.

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The White Man’s Burden, 2013

Von William Solniger. Das Original The White Man’s Burden, 2013 erschien am 30. Dezember 2013 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right (mit Dank an Rudyard Kiplings Original).

 

Take up the White Man’s burden –

Send forth the best ye breed

To heathen lands and peoples,

And spread the gospel creed:

The holy writ of Freedom

For each bodily demand,

The Human Rights liturgy,

And the Market’s ghostly hand.

 

Take up the White Man’s burden

(Which never fell to earth) –

With bullets, bombs, and lucre –

To bring to painful birth

The global constitution

Which all men should attain;

Go seek another’s profit,

And work another’s gain.

 

Take up the White Man’s burden –

No tawdry show of pride;

Like toiling serf or sweeper,

Your ancestry deride.

Those who first bore your burden

Are everywhere reviled,

And whites below your standing

Are half-devil and half-child.

 

Take up the White Man’s burden –

Fling open Europe’s door:

Let new-caught, sullen peoples

Supplant your native poor;

And when your goal is nearest,

The end for others sought,

Watch old-caught, sullen voters

Bring all your hopes to nought.

 

Take up the White Man’s burden –

Have done with „they” and „we” –

Old duties to your nation,

And others’ sovereignty;

Insist the world’s a cauldron

Where all races merge and flow;

And dwell not on the humour

That White Men alone think so.

 

Take up the White Man’s burden –

Ye dare not stoop to less

Than old conceit and humbug,

Cloaked in new humbleness:

The sickly moral perfume

Where stink of Profit roams;

The lust to build God’s Kingdom

On wrecks of others’ homes.

 

Take up the White Man’s burden –

And reap what you have sown:

The scorn of foreign peoples,

The hatred of your own;

You’re doomed to rude awakening,

But if you would be free,

Throw off the White Man’s burden –

And a man of Europe be!

Das Rivkin-Projekt: Wie der Globalismus den Multikulturalismus zur Unterwanderung souveräner Nationen benutzt – Teil 3 von 3

Von Kerry Bolton, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Rivkin Project: How Globalism Uses Multiculturalism to Subvert Sovereign Nations, Part 3 erschien am 16. März 2011 bei Counter-Currents Publishing/North American New Right.   (Zuvor erschienen: Teil 1 und Teil 2)

 

Die Rolle des Multikulturalismus in der globalistischen Agenda

Viele schändliche Ziele sind unter dem Banner des Multikulturalismus und Schlagworten wie „Gleichheit“ und „Menschenrechte“ erzwungen worden. So wie „Demokratie“ in der ganzen jüngeren Geschichte zur Rechtfertigung der Bombardierung von Staaten benutzt worden ist, dienen diese Schlagworte oft als Rhetorik zur Vortäuschung guter Absichten, während sie die Ziele derjenigen verbergen, die von wenig, wenn überhaupt von irgendetwas anderem als Macht und Habgier motiviert sind.

Man könnte an die Art denken, wie das Thema der Uitlanders agitiert wurde, um den Anglo-Burenkrieg zum Zwecke der Beschaffung von Südafrikas Mineralreichtum zugunsten von Cecil Rhodes, Alfred Beit et al zu rechtfertigen.

Ein ähnliches Thema wurde in unserer eigenen Zeit unter dem Namen der „Bekämpfung der Apartheid“ wiederbelebt, und während die Welt über die Machtübernahme durch den ANC jubelte, bestand die Wirklichkeit darin, daß die Afrikaner kein Jota materiell davon profitierten, sondern die parastaatlichen oder staatlichen Unternehmen privatisiert wurden, sodaß sie an den globalen Kapitalismus verkauft werden konnten. Als der Patriarch des südafrikanischen Kapitalismus, Harry Oppenheimer, dessen Familie ein traditioneller Feind der Afrikaaner [= Buren; d. Ü.] war, im Jahr 2000 starb, lobte Nelson Mandela ihn so: „Sein Beitrag zur Errichtung einer Partnerschaft zwischen Großunternehmen und der neuen demokratischen Regierung in dieser ersten Periode demokratischer Herrschaft kann nicht zu sehr geschätzt werden.“ [1]

Die „Demokratie”, die Oppenheimer und andere Plutokraten im Tandem mit dem ANC in Südafrika schufen, ist die Freiheit des globalen Kapitalismus zur Ausbeutung des Landes. Mandela sagte 1996 über das Ergebnis dieses „langen Marsches zur Freiheit“: Die Privatisierung ist die fundamentale Politik des ANC und wird das auch bleiben.“ [2] Als Kommentar zur Privatisierung der gemeindeeigenen Wasserversorgung von Johannesburg, die jetzt dem französischen Konzern Suez Lyonnaise Eaux untersteht, gab der ANC Erklärungen heraus, die erklärten: „Eskom ist eine der vielen in Regierungsbesitz befindlichen ‚Parastaatlichen’, die während der Apartheid geschaffen wurden und deren Privatisierung die demokratisch gewählte Regierung in Angriff genommen hat, um Geld aufzutreiben.“ [3] Es ist in Südafrika dasselbe Ergebnis, wie es durch die „Befreiung” der kosovarischen Mineralvorkommen im Namen der „Demokratie” und im Namen der Rechte von Moslems unter serbischer Herrschaft erreicht wurde, während andere, unter ihrer eigenen Herrschaft befindliche Moslems von den USA und ihren Verbündeten in die Unterwerfung gebombt wurden.

Die Ziele des globalen Kapitalismus

Die Natur des globalistischen Kapitalismus ist besonders stichhaltig von Noam Chomsky erläutert worden:

Sehen Sie, der Kapitalismus ist nicht grundsätzlich rassistisch – er kann den Rassismus für seine Zwecke ausnutzen, aber der Rassismus ist ihm nicht eingebaut. Der Kapitalismus will im Grunde, daß die Menschen austauschbare Zahnräder sind, und Unterschiede zwischen ihnen, wie zum Beispiel auf Basis der Rasse, haben üblicherweise keine Funktion für ihn. Ich meine, sie mögen eine Zeitlang eine Funktion haben, zum Beispiel wenn man eine super-ausgebeutete Arbeiterschaft oder dergleichen will, aber diese Situationen sind irgendwie anomal. Langfristig kann man erwarten, daß der Kapitalismus antirassistisch ist – einfach weil er anti-menschlich ist. Und Rasse ist eigentlich eine menschliche Eigenschaft – es gibt keinen Grund, warum sie eine negative Eigenschaft sein sollte, aber sie ist eine menschliche Eigenschaft. Daher beeinträchtigen auf Rasse beruhende Identifikationen das grundsätzliche Ideal, daß die Menschen als Konsumenten und Produzenten austauschbar sein sollten, austauschbare Zahnräder, die all den Müll kaufen, der produziert wird – das ist ihre letztendliche Funktion, und alle anderen Eigenschaften, die sie haben könnten, sind irgendwie irrelevant und gewöhnlich ein Ärgernis. [4]

Die Aussage von Chomsky drückt die Situation in ihrer Gänze stichhaltig aus.

Frankreich als Soziallabor für die Globalisierung

Die Rivkin-Offensive ist das letzte in einer langen Reihe von Programmen zur Untergrabung der französischen Identität. Frankreich ist ein Paradox, das die kosmopolitischen Werte der bourgeoisen Revolution von 1789 mit sturem Traditionalismus und Nationalismus kombiniert, den die Globalisten „Xenophobie“ nennen. Er manifestiert sich selbst im Kleinen wie bei der gesetzlichen Verpflichtung für französische Beamte und Politiker, mit ausländischen Medien nur französisch zu sprechen, ungeachtet ihrer Kenntnisse irgendeiner anderen Sprache, oder im verbreiteten Widerstand gegen McDonald’s und Disney World.

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Das Rivkin-Projekt: Wie der Globalismus den Multikulturalismus zur Unterwanderung souveräner Nationen benutzt – Teil 2 von 3

Von Kerry Bolton, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Rivkin Project: How Globalism Uses Multiculturalism to Subvert Sovereign Nations, Part 2 erschien am 15. März 2011 bei Counter-Currents Publishing/North American New Right.   (Zuvor erschienen: Teil 1)

 

Das Rivkin-Projekt zur Unterwanderung der französischen Jugend

Als der US-Botschafter Charles Rivkin im Jahr 2010 eine Delegation von anderen Mitgliedern des Pacific Council on International Policy nach Frankreich einlud, hatte er ein Programm zur Amerikanisierung Frankreichs umrissen, das hauptsächlich die Benutzung der moslemischen Minderheiten und die Indoktrinierung der französischen Jugend mit globalistischen Idealen im Sinne der Konzerne umfaßte. Das dabei beschworene Schlagwort war das historische Engagement Frankreichs und Amerikas für die „Gleichheit.“

WikiLeaks veröffentlichte das „vertrauliche Programm“. Es trägt den Titel „Minority Engagement Strategy.“ [1] Hier umreißt Rivkin ein Programm, das eine schamlose Einmischung in die inneren Angelegenheiten einer souveränen Nation ist und in einem tieferen Sinne die Änderung der Einstellungen von Generationen moslemischer und französischer Jugendlicher anstrebt, sodaß sie zu einer neuen globalistischen Synthese verschmelzen, oder zu dem, was man eine neue Menschheit nennen könnte: Homo oeconomicus, oder was der Finanzanalyst G. Pascal Zachary „das globale Ich“ nennt [2], um zu verwirklichen, was Rivkin als das „nationale Interesse“ der USA beschreibt.

Rivkin beginnt, indem er sagt, daß seine Botschaft eine „Minority Engagement Strategy“ geschaffen hat, die sich primär an die Moslems in Frankreich richtet. Rivkin erklärt als Teil des Programms: „Wir werden auch die Bemühungen verschiedener Abteilungen der Botschaft integrieren, auf einflußreiche Führer unter unserem primären Publikum abzielen und sowohl materielle als auch immaterielle Indikatoren des Erfolgs unserer Strategie bewerten.“ [3]

Rivkin ist zuversichtlich, daß Frankreichs Geschichte des ideologischen Liberalismus „uns gut dienlich sein wird, wenn wir die hier umrissene Strategie umsetzen… bei der wir Druck auf Frankreich ausüben…“ Beachten Sie die Redewendung „Druck auf Frankreich ausüben.“ Amerikas globale Agenda wird von Rivkin mit seinem Plan der Umwandlung Frankreichs in ein „blühendes, integratives französisches Staatswesen, das uns bei der Förderung unserer Interessen an der Ausweitung von Demokratie und zunehmender weltweiter Stabilität helfen wird“ in Verbindung gebracht. Das Programm wird sich auf die „Eliten“ der französischen und der moslemischen Gemeinschaften fokussieren, aber auch eine massive Propagandakampagne umfassen, die sich an die „allgemeine Bevölkerung“ mit Schwerpunkt auf der Jugend richtet.

Auf hoher Ebene werden US-Offizielle französische Offizielle in die Defensive drängen. Zu dem Programm gehört auch die Neudefinierung der französischen Geschichte in den Lehrplänen der Schulen, um der Rolle der nicht-französischen Minderheiten in der französischen Geschichte Aufmerksamkeit zu schenken. Es bedeutet, daß die Pepsi/MTV-Generation von Amerikanern neue Definitionen der französischen Kultur formulieren und neue Seiten der französischen Geschichte schreiben werden, die mit globalistischen Agendas übereinstimmen sollen. Zu diesem Zweck „…werden wir unsere Arbeit mit französischen Museen und Lehrern fortsetzen und intensivieren, um den in französischen Schulen unterrichteten Lehrstoff in Geschichte zu reformieren.“

„Taktik Nummer drei“ trägt den Titel „Aggressive Öffentlichkeitsarbeit unter der Jugend starten.“ Wie in anderen Staaten, die vom US-Außenministerium und dessen Verbündeten im Soros-Netzwerk, Freedom House, Movement.org, National Endowment for Democracy, Solidarity Center [4] und so weiter ins Visier genommen wurden, stehen unzufriedene junge Leute im Fokus der Veränderungen. Führend in diesen Bemühungen, zielt die „Inter-Agency Outreach Initiative“ des Botschafters darauf ab, „eine positive Dynamik in der französischen Jugend zu erzeugen, die zu einer größeren Unterstützung für US-Ziele und Werte führt.“ Können die Absichten noch klarer ausgedrückt werden? Es ist kulturelle und politische Amerikanisierung.

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Das Rivkin-Projekt: Wie der Globalismus den Multikulturalismus zur Unterwanderung souveräner Nationen benutzt – Teil 1 von 3

Charles Rivkin, US-Botschafter in Frankreich

Von Kerry Bolton, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Rivkin Project: How Globalism Uses Multiculturalism to Subvert Sovereign Nations, Part 1 erschien am 14. März 2011 bei Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Von 19. bis 22. Oktober 2020 lud Charles Rivkin, US-Botschafter in Frankreich, eine aus 29 Mitgliedern bestehende Delegation des Pacific Council on International Policy (PCIP) zu einer Konferenz nach Frankreich ein, deren Hauptzweck die Diskussion arabischer und islamischer Beziehungen in Frankreich war. [1] Das Treffen war Teil einer weitreichenden subversiven Agenda zur Verwandlung des gesamten Charakters von Frankreich und insbesondere des Bewußtseins der französischen Jugend, was die Benutzung von Frankreichs moslemischer Jugend in einer typisch manipulativen globalistischen Strategie hinter der üblichen Fassade von „Menschenrechten“ und „Gleichheit“ einschließt.

Globalistische Delegation in der US-Botschaft

Der Bericht der PCIP sagt über die Konferenz:

… Die Delegation konzentrierte sich weiters auf drei Schlüsselthemen. Erstens untersuchte die Gruppe französisch-moslemische Fragen in Frankreich durch Austausch mit Dr. Bassama Kodmani, dem Direktor des Arabischen Reforminstituts, und Miss Rachida Dati, dem ersten weiblichen französischen Kabinettsmitglied von nordafrikanischer Herkunft und gegenwärtig Bürgermeisterin des 7. Arrondissements in Paris. Eine Exkursion zur Großen Moschee von Paris und ein Treffen mit dem dortigen Direktor der Theologie und dem Rektor boten zusätzliche Einsichten. Zweitens, Treffen mit Mr. Jean-Noel Porier, dem Vizepräsidenten für Auswärtige Angelegenheiten von AREVA (einer höchst innovativen französischen Energiefirma) und mit Mr. Brice Lalonde, dem Klimaverhandler und ehemaligen Umweltminister, hoben Fragen der Energie- und Nuklearpolitik und der Unterschiede zwischen der US- und der französischen Politik auf diesen Gebieten hervor. Und schließlich erforschte die Delegation die Verbindungen zwischen den Medien und der Kultur in Kalifornien (Hollywood) und Frankreich im Zuge von Treffen im Louvre, im Musee D’Orsay und bei FRANCE 24 – dem in Paris ansässigen Kanal für internationale Nachrichten und aktuelle Angelegenheiten. [2]

Das vorrangige Interesse schien Fragen von multikultureller Dimension gegolten zu haben, einschließlich nicht nur arabischer und islamischer Beziehungen in Frankreich, sondern vielleicht langfristig noch wichtiger einer Diskussion über die Wirkung von Hollywoods „Kultur“ auf die Franzosen.

Die USA haben seit langem ein Doppelspiel betrieben, indem sie als eines der primären Elemente ihres Strategems der fabrizierten permanenten Krisen nach dem Kalten Krieg „Terrorismus von islamischer Natur bekämpft“ haben, während sie den „radikalen Islam“ für ihre eigenen Zwecke nutzten, wofür es folgende wohlbekannte Beispiele gibt:

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