Über Migrantentode

Von Dr. Andrew Joyce, übersetzt von Lucifex. Das Original On Migrant Deaths erschien am 8. November 2019 auf The Occidental Observer.

„Ich beobachte, daß Männer in andere Länder weglaufen, weil sie in ihrem eigenen nicht gut sind.”
Ralph Waldo Emerson,
Culture, 1876.

„Wirf einen kalten Blick auf das Leben, auf den Tod. Reiter, reite weiter!”
B. Yeats,
Under Ben Bulben

Der Anblick und der Geruch müssen entsetzlich gewesen sein. Am 23. Oktober wurden die Leichen von 39 Ostasiaten in einem luftdichten LKW-Kühlcontainer in Essex, Ostengland, gefunden. Die Wände waren von blutigen Handabdrücken verschmiert, und die Leichen, großteils nackt, hatten Schaum vor dem Mund. Eine Mordermittlung wurde sofort eingeleitet, aber die Umstände waren trotz ihrer entsetzlichen Natur kaum mysteriös. Die Bewegungen des Lastwagens, die rassische Einheitlichkeit der Toten und die Bedingungen des Transports wiesen alle auf einen katastrophalen Versuch eines illegalen Eindringens nach Britannien hin. Der Fahrer wurde verhaftet und angeklagt. Haftbefehle wurden ausgestellt. Dokumente wurden beschlagnahmt und untersucht. Autopsien und die Zusammenarbeit mit ausländischen Polizeibehörden enthüllten, daß die Verstorbenen Vietnamesen waren und daß ihre letzte Reise nach Britannien über Belgien und Irland verlief. Es ist bisher noch unbestimmt, an welchem geographischen Punkt das Ersticken begann, obwohl man glaubt, daß sie ungefähr zehn Stunden lang in dem Container am Leben waren, bevor sie einer nach dem anderen starben.

Es ist eine Geschichte, die sich mit all ihren makabren und grausigen Merkmalen für eine Ausnützung anbietet – und die Linke hat sie maximal ausgenützt. Das Narrativ ist entstanden, daß die Leichen in Essex das Ergebnis von „Verzweiflung“ in der Dritten Welt und eines herzlosen Einwanderungssystem waren, das keine „sicheren Routen“ für Migranten bietet. Aber ist es wirklich das, was in Britannien und im gesamten Westen passiert? Ist es wirklich die Erklärung für das Ertrinken im Mittelmeer, für Leichen an türkischen Stränden und Tote in der Wüste von Arizona? So sehr ich mit dem besonders scheußlichen Tod der verstorbenen Vietnamesen mitfühle, argumentiere ich, daß sie die Opfer ihres eigenen materialistischen und oft kriminellen Wunsches waren, unter Verhältnissen der „Ersten Welt“ unter Weißen zu leben, einer soziopathischen irischen Menschenschmugglerbande, denen nichts an ihrer illegalen Fracht oder an Europa lag, sondern nur an schmutzigem Profit, und eines viel breiteren und tiefgreifenderen Phänomens – der sich vertiefenden Ausnützung Europas und der Europäer unter manipulativen humanitären Vorwänden.

„Die Migrantenpersönlichkeit“

Ein gängiges Thema in der Behandlung von Migrantentoden in den Massenmedien ist die Betonung einer angeblichen „Verzweiflung“ unter Migranten. Der Begriff unterstellt einen Mangel an Wahlmöglichkeit und daß Migranten nicht wirklich in den Westen ziehen wollen, aber durch Umstände dazu gezwungen worden sind. Diese Erzählstränge, die zweifellos kultiviert werden, um Mitgefühl hervorzurufen und die Gegnerschaft unter einheimischen Europäern zu verringern, stehen in krassem Gegensatz zu der Wirklichkeit, daß Migranten aus der Dritten Welt in den Westen vor ihrer Ankunft immer viele sichere und einigermaßen wohlhabende Länder durchqueren. Diese Realität deutet darauf hin, daß Wahlmöglichkeit in Wirklichkeit ein sehr starkes Merkmal von Migrantenverhalten ist, und reduziert die Wahrscheinlichkeit, daß solches Verhalten von echter Verzweiflung motiviert ist.

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Gegen die Plastikflut: 10 Flüsse tragen den Großteil des Plastiks in den Ozeanen bei

Von Prachi Patel, übersetzt von Lucifex. Das Original Stemming the Plastic Tide: 10 Rivers Contribute Most of the Plastic in the Oceans erschien am 1. Februar 2018 auf SCIENTIFIC AMERICAN.

Der Yangtse allein schüttet bis zu geschätzten 1.5 Millionen Tonnen in das Gelbe Meer.

Unsere Meere ersticken am Plastik. Atemberaubende acht Millionen Tonnen landen jedes Jahr in Ozeanen, und zu enträtseln, wie genau es dorthin kommt, ist entscheidend. Eine neue Studie schätzt, daß mehr als ein Viertel all dieses Abfalls aus nur 10 Flüssen hineinströmen könnte, acht davon in Asien. [Einschub des Übersetzers: in der Studie der Abteilung für Hydrogeologie am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung von Christian Schmidt steht aber: „The 10 top-ranked rivers transport 88–95% of the global load into the sea“, also die 10 meistbelasteten Flüsse befördern 88 – 95 % der globalen Belastung ins Meer. Entweder geht die Reduzierung auf „mehr als ein Viertel“ auf Schlamperei zurück, oder die indische Autorin Prachi Patel hat da im Einklang mit ihrer politkorrekten Redaktion nach unten geschummelt. Weiter unten schreibt sie aber von 93 %.]

„Flüsse befördern Müll über weite Entfernungen und verbinden nahezu alle Landflächen mit den Ozeanen“, was sie zu einem bedeutenden Schlachtfeld im Kampf gegen die Meeresverschmutzung macht, erläutert Christian Schmidt, ein Hydrogeologe am Helmhoötz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig, Deutschland.

Schmidt und seine Kollegen gruben veröffentlichte Daten über die Plastikkonzentration in 57 Flüssen von verschiedener Größe überall auf der Welt aus. Diese Messungen schlossen Flaschen und Säcke ein, sowie mikroskopische Fasern und Kügelchen. Die Forscher multiplizierten diese Konzentrationen mit Wasserabflußmenge der Flüsse, um das Gesamtgewicht des ins Meer fließenden Plastiks zu berechnen. Sie speisten diese Daten dann in ein Modell ein das sie mit dem geschätzten Gewicht des Plastikmülls verglich, der pro Person und Tag entlang jedes Flusses produziert wird.

Bild: Amanda Montañez; Quelle: „Export of Plastic Debris by Rivers into the Sea“ von Christian Schmidt et al., in Environmental Science & Technology, Vol. 51, No. 21; 7. November 2017. [Anm. d. Ü.: Vergleicht „All other rivers“, worin auch sämtliche Flüsse in allen weißen Ländern eingeschlossen sind, mit den anderen Flüssen. Da wird die Aussage „mehr als ein Viertel“ erst recht unglaubwürdig, und der von Christian Schmidt genannte Maximalwert von 95% für die 10 belastetsten Flüsse erscheint am naheliegendsten.]

Die Ergebnisse, die letzten November in Environmental Science & Technology veröffentlicht wurden, zeigen, daß Flüsse jedes Jahr zwischen 0,47 Millionen und 2,75 Millionen Tonnen in den Meeren abladen, abhängig von den Daten, die in dem Modellen verwendet werden. Die 10 Flüsse, die 93 Prozent des Mülls befördern [aha!], sind der Yangtse, der Gelbe Fluß, Hai, Perlenfluß, Amur, Mekong, Indus und das Gangesdelta in Asien und der Niger und der Nil in Afrika. Der Yangtse allein lädt bis zu geschätzten 1,5 Millionen Tonnen Plastikabfall im Gelben Meer ab.

Bessere Praktiken für die Sammlung und das Management von Abfall in den am meisten verschmutzten Regionen würden dabei helfen, dem Einhalt zu gebieten, sagt Schmidt, aber die Hebung des öffentlichen Bewußtseins ist ebenfalls entscheidend.

Dieser Artikel wurde ursprünglich unter dem Titel „Rivers of Plastic“ in Scientific American 318, 2, 15-17 (February 2018) veröffentlicht.

doi:10.1038/scientificamerican0218-15a

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Siehe auch:

90 % der Plastikmüllkatastrophe in den Ozeanen wird von Umweltverschmutzung in der Dritten Welt verursacht von Chris Rossetti

Von schwarzem Denken und weißem Denken und den globalen Müllteppichen von mir, worin auch diese Karte aus einem GEO-Artikel enthalten ist:

By the Year 2050, There Will Be More Plastic Garbage in the Ocean Than Fish von Tom McKay

The 20 Worst Cities Worldwide for Air Pollution von Niall McCarthy auf statista

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

Nichtweiße versklaven gegenwärtig 40 Millionen andere Nichtweiße

Von Bradford Hanson, übersetzt von Lucifex. Das Original Non-Whites Currently Enslave 40 Million Other Non-Whites erschien am 19. September 2018 auf National Vanguard.

An jedem beliebigen Tag gibt es mindestens 40 Millionen nichtweiße Sklaven auf der Welt – deren überwiegende Mehrheit von anderen Nichtweißen versklavt wird, hat ein neuer Bericht der International Labor Organization (ILO) der Vereinten Nationen und der Walk Free Foundation, einer internationalen NGO, die für die Beendigung der modernen Sklaverei arbeitet, herausgefunden.

Die größte Zahl der Täter und Opfer ist in Afrika, Asien und im Pazifik konzentriert – und die winzige Zahl von Opfern und Tätern in Europa und Nordamerika ist großteils dem Verhalten von Einwanderern aus der Dritten Welt zuzuschreiben.

Der Bericht mit dem Titel „Global estimates of modern slavery: forced labour and forced marriage“ („Globale Schätzungen der modernen Sklaverei: Zwangsarbeit und Zwangsehe“) sagte, daß im Jahr 2016 geschätzte 40,3 Millionen Menschen Opfer von moderner Sklaverei waren.

Dies bedeutet, daß „es an jedem beliebigen Tag im Jahr 2016 wahrscheinlich mehr als 40 Millionen Männer, Frauen und Kinder gab, die gegen ihren Willen oder unter Drohungen zur Arbeit gezwungen wurden oder die in einer erzwungenen Ehe lebten, in die sie nicht eingewilligt hatten“, sagte der Bericht.

Von diesen 40,3 Millionen Opfern „befanden sich 24,9 Millionen Menschen in Zwangsarbeit. Das heißt, sie wurden gezwungen oder mit Drohungen dazu gebracht, als Hausangestellte zu arbeiten, auf Baustellen, in verdeckten Fabriken, auf Bauernhöfen und Fischerbooten, in anderen Sektoren und in der Sexindustrie.“

Diese Opfer werden „von Privatpersonen und Gruppen oder von staatlichen Behörden zur Arbeit gezwungen. In vielen Fällen landen die von ihnen hergestellten Produkte und ihre Dienstleistungen in scheinbar legitimen kommerziellen Kanälen.“

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90 % der Plastikmüllkatastrophe in den Ozeanen wird von Umweltverschmutzung in der Dritten Welt verursacht

Der Originalartikel 90% of Ocean Plastic Disaster Caused by Third World Pollution (auf Basis einer Studie der Abteilung für Hydrogeologie am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung) erschien am 5. April 2019 auf National Vanguard. Übersetzung: Lucifex.

90 Prozent der Plastikverschmutzung in den Ozeanen der Welt – einer Katastrophe, die das gesamte Ökosystem der Erde bedroht – kommt laut einer vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Deutschland durchgeführten großen Studie über Verschmutzungsquellen aus der Dritten Welt, und spezifisch aus China, Indien und Afrika.

Die Studie mit dem Titel „Export of Plastic Debris by Rivers into the Sea” wurde von zwei Experten durchgeführt, die im UFZ beschäftigt sind (das von der deutschen Regierung finanziert wird, da es ihr offizieller Berater in Umweltangelegenheiten ist).

Der Bericht enthüllte, daß jedes Jahr „Millionen Tonnen Plastikmüll im Meer landen – ein globales Umweltproblem mit unvorhersehbaren ökologischen Konsequenzen.“

Der Artikel sagte weiters: „der Weg, über den das Plastik ins Meer gelangt, muß aufgeklärt werden, bevor es möglich sein wird, das Volumen des Plastikeintrags zu verringern“, aber es gibt bis dato „nur wenig Information darüber. Es hat nun eine Nachfolgestudie eines interdisziplinären Forschungsteams gegeben, das zeigen konnte, daß Plastikabfälle hauptsächlich durch große Flüsse ins Meer befördert werden.“

Inzwischen kann man in buchstäblich jedem Meer und Fluß winzige Plastikteilchen im Wasser finden. „Dies stellt ein ernsthaftes und wachsendes Umweltproblem dar. Es gibt jedes Jahr enorme Mengen an Eintrag, und Plastik verwittert nur sehr langsam. Meeresleben kann durch die winzigen Plastikteilchen geschädigt werden, die im Wasser treiben. Ein Beispiel dafür, wie das geschieht, ist, wenn Fische, Seevögel oder Meeressäugetiere die Teilchen mit Nahrung verwechseln und sie verzehren“, fuhr der Artikel fort.

„Es ist immer noch unmöglich, die ökologischen Folgen dessen vorherzusehen. Eines ist jedoch sicher: diese Situation kann nicht andauern“, sagt Dr. Christian Schmidt, ein Hydrogeologe am UFZ. „Aber da es unmöglich ist, die Plastikabfälle zu beseitigen, die bereits in den Ozeanen sind, müssen wir Vorkehrungen treffen und den Eintrag von Plastik schnell und wirksam verringern.“

„Um jedoch praktische Maßnahmen zur Verringerung des Plastikeintrags zu ergreifen, wird es notwendig sein, die anfänglichen Fragen zu beantworten: Wo kommt eigentlich all das Plastik her? Und wie gelangt es ins Meer?“ sagte der Artikel.

Schmidt und sein Team gingen diese Fragen an, indem sie wissenschaftliche Studien analysierten, die die Plastikfracht – das ist die Menge des vom Wasser beförderten Plastiks – in Flüssen untersuchten.

Sie wandelten die Ergebnisse der Studien in wechselseitig vergleichbare Datensätze um und bestimmten das Verhältnis dieser Zahlen zur Menge des Abfalls, der im jeweiligen Einzugsbereich nicht ordnungsgemäß entsorgt wird.

„Wir konnten zeigen, daß es in dieser Hinsicht eine definitive Korrelation gibt“, sagt Schmidt. „Je mehr Abfall es in einem Einzugsgebiet gibt, der nicht ordnungsgemäß entsorgt wird, desto mehr Plastik landet letztendlich im Fluß und nimmt diesem Weg zum Meer.“

In diesem Zusammenhang spielen große Flüsse offensichtlich eine besonders große Rolle – nicht nur, weil sie aufgrund ihrer größeren Abflußmenge ein vergleichsweise großes Volumen an Abfall mitführen.

Schmidt sagt: „Die Konzentration von Plastik, d. h., die Plastikmenge pro Kubikmeter Wasser, ist in großen Flüssen signifikant höher als in kleinen. Die Plastikfrachten nehmen infolgedessen mit einer unverhältnismäßig höheren Rate zu als die Größe des Flusses.“

Die Forscher haben auch berechnet, daß die zehn Flußsysteme mit den höchsten Plastikbelastungen (acht davon liegen in Asien und zwei in Afrika) – Gebiete, in denen in manchen Fällen Hunderte Millionen Menschen leben – für um die 90 Prozent des globalen Plastikeintrags ins Meer verantwortlich sind.

Die Flüsse, die 90 Prozent aller Plastikverschmutzung in die Ozeane der Welt bringen: alle liegen in der nichtweißen Welt.

Aus dieser Studie wird wieder einmal klar, daß wie bei der Luftverschmutzung die größte Bedrohung für die Umwelt der Welt nicht von der weißen Welt kommt, sondern vielmehr von der nichtweißen Welt.

Fortgesetzte Leugnung des rassischen Faktors als Hauptursache von Ereignissen in der Welt ist der Grund, warum die „Experten“ nie zu einer befriedigenden Antwort darauf kommen können, „warum“ Dinge geschehen, und auch, was notwendig ist, um zu verhindern, daß diese Dinge geschehen.

Bis Rasserealismus in der Weltwissenschaft wiederhergestellt ist, wird das Problem fortbestehen, und die Welt wird ihre Abwärtsspirale fortsetzen.

Quelle von National Vanguard: New Observer

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Siehe auch meinen Artikel Von schwarzem Denken und weißem Denken und den globalen Müllteppichen, in dem auch diese Karte aus GEO enthalten ist:

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

Die Notwendigkeit des Antikolonialismus

Von Eugène Montsalvat, übersetzt von Lucifex. Das Original The Necessity of Anti-Colonialism erschien am 9. Februar 2015 auf Counter-Currents Publishing (französische Übersetzung hier)

[Vorbemerkung des Übersetzers: In diesem Essay gibt es leider viel Falsches im Richtigen, weshalb ich nach seinem Erscheinen lange von einer Übersetzung Abstand genommen habe: die Idealisierung von Evola und Feudalaristokratie, die Palisoli-Dummheit und illusionäre Vorstellungen, daß nichtweiße Nationalisten unsere Bereitschaft zur Kooperation und unseren Einsatz für sie erwidern würden. Aber John Keller und R_Moreland haben sich in ihren hervorragenden Kommentaren sehr gut mit diesen Dingen befaßt.]

 

Antikolonialismus muß ein Bestandteil jeder Ideologie sein, die verwurzelte Identitäten zu verteidigen versucht. Es ist notwendig, gegen die Entwurzelung von Völkern im Streben nach Macht und Reichtum zu sein. Sowohl in seiner historischen imperialen Form als auch in seiner modernen finanziellen Erscheinung hat der Kolonialismus sowohl den Kolonialisten als auch den Kolonisierten verzerrt, hat ganze Kulturen und Völker vermischt, verdünnt und sogar ausgelöscht. Wir wissen von der negativen Auswirkung des Kolonialismus auf die Kolonisierten. Jedoch werden seine Folgen für die Menschen von Kolonialnationen selten diskutiert, um ein Narrativ zu stärken, das die europäische Geschichte dämonisiert.

Leider empfinden viele patriotische, durchschnittliche Weiße eine Art von Stolz auf ihre imperiale Geschichte. Sie erkennen nicht, daß sie ebenfalls deren Opfer sind. Verborgen in den historischen Archiven sind die weißen Armen und Arbeiter, die als Kanonenfutter für die Agenda von Plutokraten dienten, die auf die Erweiterung ihres Imperiums des Wohlstands aus waren. Sie wurden gezwungen, mit fremden Arbeitskräften zu konkurrieren, gelegentlich sogar mit Sklavenarbeitern. Bedenkt, wie das Leiden von Tausenden Iren, Schotten und Engländern, die vom britischen Empire gezwungen wurden, als „indentured servants“ – das heißt offen gesagt, als weiße Sklaven – in Amerika zu arbeiten, bequemerweise aus dem öffentlichen Wissen getilgt worden ist. Wie viele Menschen wissen vom Kampf weißer australischer Arbeiter, die gegen die englische Kolonialmacht aufstanden, die ihre Löhne mit indischen und chinesischen Einwanderern unterbieten wollten? Diese Tatsachen werden von unseren Führern vor unserem Bewußtsein verborgen, und das Endergebnis ist eine selbstmörderische Unterstützung für ein ausbeuterisches System oder einen Schuldkomplex, der den modernen Neokolonialismus in der Verkleidung als „Menschenrechte“ und „Fortschritt“ nährt.

Falls es unter patriotischen Weißen irgendeine Nostalgie für die Imperien der Vergangenheit gibt, sollte sie weggewischt sein, wenn sie erkennen, in was jene Imperien sich umgewandelt haben. Als ausgedehnte Imperien den Profit nicht mehr maximierten, hatten ihre Kontrolleure die Idee, die Grenzen zwischen ihnen aufzulösen, um eine wahrhaft globale Finanzoligarchie sicherzustellen. Heute ist die Agenda hinter dem Kolonialismus entblößt: es ging niemals um Tapferkeit und Erforschen, sondern um die wirtschaftliche Ausbeutung aller Völker der Welt. Es ist kein faustischer Wagemut, sondern merkantile Gier, die den Willen zum Verschlingen der ganzen Erde antreibt.

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Chengdu/PAC JF-17: Pakistan setzt auf eigenen Fighter

Von Rogier Westerhuis, aus FLUG REVUE 10-2014.

CHENGDU JF-17 THUNDER: DONNERVOGEL

Zum Modernisierungsprogramm der pakistanischen Luftstreitkräfte gehört auch der in China entwickelte Thunder-Kampfjet. Dieser wird heute ausschließlich bei PAC in Kamra montiert.

Für den Pakistan Aeronautical Complex sind die Endmontage und der Teilebau für die JF-17 Thunder (Joint Fighter) das bisher technisch ambitionierteste Programm. In den vergangenen anderthalb Jahrzehnten der Zusammenarbeit mit China hat das Unternehmen aber einiges an Erfahrung gesammelt. So viel jedenfalls, dass man nun gemeinsam mit CATIC (China National Aero-Technology Import & Export Corporation) intensive Exportbemühungen in Angriff genommen hat.

Ein entsprechender Vertrag wurde im letzten Dezember bei der Übergabe der 50. JF-17 an die pakistanischen Luftstreitkräfte feierlich unterzeichnet. PAC und CATIC rechnen sich gute Marktchancen in Ländern aus, die ein vielseitiges und relativ modernes Kampfflugzeug zu einem sehr günstigen Preis beschaffen wollen.

„Die Leistungen der JF-17 sind mit denen anderer Kampfjets der gleichen Klasse durchaus vergleichbar. Sie hat eine vielseitige Bewaffnung. Dazu kommt, dass man bei den Systemen nicht Gefahr läuft, von Sanktionen betroffen zu sein“, zählt Oberstleutnant Ronald Afzal Khokhar die Vorzüge der Thunder auf. Khokhar führte die JF-17 zuletzt auf der Dubai Air Show als Demo-Pilot vor. Den potenziellen Exportkunden können PAC und CATIC inzwischen erste Einsatzerfahrungen der pakistanischen Luftstreitkräfte präsentieren. „Die JF-17 hat ein Schub-Gewichts-Verhältnis von 1,1:1, so dass wir reichlich Power haben. Dank des hybriden Fly-by-Wire-Flugsteuersystems ist das Handling einfach und sicher. Die Wendigkeit ist wirklich prima“, so Khokhar.

Die Ausrüstung mit Navigations- und Selbstschutzsystemen lässt keine Wünsche offen. Als Radar ist das Nanjing KLJ-7V eingebaut, das sowohl Luft-Luft- als auch Luft-Boden-Betriebsarten bietet. Bis zu 40 Ziele können erfaßt und zehn davon ständig verfolgt werden. Darüber hinaus ist es möglich, zwei Ziele für Luft-Luft-Lenkwaffen mittlerer Reichweite zu beleuchten.

Die JF-17 ist mit Waffen aus China wie der PL-5EII ausgerüstet. Bis zu drei Zusatztanks sind möglich.

Lobend äußert sich Khokhar auch zum Cockpit, das mit drei Farbdisplays ausgerüstet ist: „Es wurden viele Anstrengungen unternommen, die Bedienung zu vereinfachen. Alle wichtigen Schalter sind an Steuerknüppel und Schubhebel platziert. Die JF-17 ist wirklich pilotenfreundlich, besonders bei Start und Landung.“

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Quo vadis, weiße Rasse?

Von Deep Roots alias Lucifex (ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“)

In seinem Essay Mit einem Wimmern behandelt Matt Parrott die Möglichkeit eines Niedergangs der weißen Rasse in Form einer Reihe „weicher Zusammenbrüche“ anstelle eines epischen „großen Zusammenbruchs“, der einen Paradigmenwechsel bewirken könnte, und schreibt in diesem Zusammenhang:

Aus historischer Perspektive gibt es nichts Unerklärliches an einem Niedergang der Weißen. Es gab keinen „Zusammenbruch“ in Brasiliens Niedergang von einer vielversprechenden und wohlhabenden portugiesischen Kolonie zu einer Drittwelt-Senkgrube. Es gab keinen „Zusammenbruch“ in Indiens Niedergang von einem reichen und fortgeschrittenen arischen Reich zu einem kranken und dysfunktionalen Basar der Verzweiflung und Verkommenheit. Selbst heute noch klammern die Brasilianer und Inder sich an die Illusion, daß sie nicht zusammenbrechen oder zusammengebrochen sind. Tatsächlich prahlen sie eifrig damit, wie sehr sie sich in letzter Zeit „entwickelt“ haben. Während die Mehrheit der Brasilianer und Inder in den Brandungssog gezogen worden sind, verbleibt in beiden Ländern eine weißer-als-durchschnittliche Elite, die aus jenen besteht, denen Generation um Generation die Grätsche über dem Abgrund gelungen ist.

Nun, das werden wir hier ebenfalls haben. Es wird Weiße geben, die es schaffen, im neuen multirassischen und multikulturellen Kontext erfolgreich zu sein. Aber sie werden nur relativ zu ihrem Kontext erfolgreich sein. Sie werden am Bug ihres sinkenden Schiffes stehen, strahlend vor Stolz auf ihre Überlegenheit relativ zu ihren ertrinkenden Landsleuten und sich undeutlich dessen bewußt, wir weit sie relativ zu ihren Vorfahren gesunken sind. Ohne eine tief verwurzelte generationenübergreifende Tradition der Einimpfung und Durchsetzung von Rassenhygiene werden interrassische Ehen zur Routine werden, und die Rasse wird aussterben. Während es sicherlich noch mehrere Jahrhunderte lang Menschen geben wird, die mehr oder weniger weiß sind, werden sie effektiv, wenn nicht tatsächlich ausgelöscht sein, ganz wie die eingeborenen Australier, Indianer und Ainu als sozial, politisch und demographisch unfruchtbare Flüchtlinge aus der Vergangenheit zurückbleiben.

Der Prozeß hat in Amerika bereits den kritischen Umkipp-Punkt überschritten, nachdem einfach zu viele Amerikaner einen halb-asiatischen Neffen haben, einen loyalen mexikanischen Mitarbeiter oder einen schwarzen Freund aus der Kindheit. Sie sind bereits verschwunden. Sie sind bereits unfruchtbar. Amerikas in Entstehung begriffener weißer ethnischer Identität wurde zu schnell und zu vollständig der Garaus gemacht, um zu dieser späten Stunde noch in irgendeiner umfassenden Weise gerettet werden zu können. „Amerika“ kann nur (durch eine Reihe weicher Zusammenbrüche) zu einer Drittwelt-Nachäffung der großen Nation herabsinken, die unsere Vorväter sich aus dem Grenzgebiet zu schaffen bemüht und ihren Nachkommenschaft anvertraut haben. Die letzte Gelegenheit für eine umfassende Umkehr gab es lange bevor ich geboren wurde, und es gab einfach zu viel Geld und gutorganisierte Gegnerschaft, als daß die wenigen Fackelträger der vorherigen Generationen ihre ehrgeizigen Ziele hätten erreichen können.

Es kann durchaus sein, daß es so kommt. Um an Matt Parrotts Beispiel von Indien anzuknüpfen: Ich wußte ja schon länger, daß Lettisch und Litauisch zwar indogermanische Sprachen sind, aber keiner größeren Gruppe innerhalb der indogermanischen Sprachfamilie angehören, wie es bei den germanischen, keltischen, romanischen und slawischen Sprachen der Fall ist. Vor einer Weile habe ich dann in einem MERIAN-Band über das Baltikum gelesen, daß die dem Lettischen und Litauischen nächstverwandte Sprache das Sanskrit ist!

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Das „Recht auf Migration“ sticht alles

Von Kevin MacDonald, übersetzt von Deep Roots (Titelbild vom Übersetzer eingefügt). Das Original The „Right to Migrate” Trumps All erschien am 24. November 2010 im „Occidental Observer“. [Anm. d. Ü.: die Nachveröffentlichung dieser alten Übersetzung erfolgt aus dem aktuellen Anlaß, daß am 10./11. Dezember 2018 in Marrakesch ein „globales UN-Migrationsabkommen“ (Global Compact for safe, orderly and regular Migration) unterzeichnet werden soll. 191 der 193 UNO-Mitgliedsstaaten billigen diese Vereinbarung, nur die USA und Ungarn sind ausgestiegen.]

Das „Center for Immigration Studies“ hat einen Bericht veröffentlicht, Fewer Jobs, More Immigrants, in dem es heißt, daß trotz des Verlusts von einer Million Jobs 13,1 Millionen Einwanderer im letzten Jahrzehnt gekommen sind. Das Einwanderungsniveau blieb gleich, trotz einer enormen Verschlechterung der Jobsituation.

Am vielsagendsten ist, daß 2008 – 2009, inmitten des größten wirtschaftlichen Abschwungs seit der Großen Depression, 2,4 Millionen neuer Einwanderer (legal und illegal) sich in den Vereinigten Staaten niedergelassen haben, obwohl im selben Zeitraum 8,2 Millionen Jobs verlorengingen. Und die Vorhersagen sind miserabel, die Schlagzeile der Druckausgabe der LA Times schreit: „Fed sagt Jahre der Schmerzen an der Jobfront voraus“. Der Artikel zitierte niemanden, der dachte, daß eine Verringerung der Einwanderung eine gute Idee wäre.

Was uns eines sagt: Es geht nicht um die Wirtschaft. Wie das CIS anmerkt: „Das Niveau der neuen Einwanderung kann sogar angesichts massiver Jobverluste hoch bleiben.“

Ich wurde daran erinnert, als ich meine tägliche E-Mail von der American Third Position las, mit dem Titel: „UN verlangt mehr legale Einwanderung, während US-Jobs zunehmend nach Übersee ausgelagert werden.“ (Klicken Sie hier für den Artikel; die Instruktionen zum Erhalt von A3P-E-Mails sind auf der selben Seite).

Navi Pillay, die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, sagte: „Obwohl Staaten legitime Interessen an der Sicherung ihrer Grenzen und der Durchführung von Einwanderungskontrollen haben, übertrumpfen solche Belange nicht die Verpflichtungen des Staates, die international garantierten Rechte aller Personen zu respektieren.“ Zu diesen Rechten gehört das Recht auf Migration, wohin immer sie wollen – was effektiv heißt, daß Staaten kein Recht darauf haben, ihre Grenzen zu kontrollieren.

Sie unterstellt, daß die entwickelte Welt bereit sein sollte, 214 Millionen (!!) internationaler Migranten aufzunehmen. Amerika leistet eindeutig nicht seinen Anteil. (Und es wird eine Menge mehr künftiger Migranten geben, sobald diese 214 Millionen eingezogen sind). In der Tat drohte sie, wie A3P anmerkt, daß die Amerikaner internationales Recht nicht einhielten und behauptete: „Das Prinzip der Nichtdiskriminierung ist grundlegend im Gesetz der internationalen Menschenrechte.“ Jeder hat ein Recht darauf, in die Vereinigten Staaten zu kommen, und die Vereinigten Staaten haben kein Recht, unter zukünftigen Einwanderern zu diskriminieren.

In den Händen der Drittweltideologen ist das, was als die mächtige, einzigartig westliche Idee begann, daß Menschen Rechte gegenüber dem Staat haben, im Effekt in das Recht verwandelt worden, die Menschen zu verdrängen, die diese Gesellschaften geschaffen haben. Westliche Gesellschaften haben eine auf ihren traditionellen Völkern und Kulturen beruhende Identität zurückgewiesen zugunsten einer Ideologie, daß sie nichts weiter seien als „Willensnationen“ – ein Hauptthema von „The Culture of Critique“. Solche Willensnationen sind schlecht gerüstet für eine prinzipienfeste intellektuelle Verteidigung gegen solche unerhörten Ausweitungen von Rechten. Aus der Perspektive eines, sagen wir, afrikanischen Eingeborenen von Kenia bedeutet jede Politik, die zugunsten von Menschen europäischer Abstammung diskriminiert, eine unzulässige Diskriminierung.

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Löcher im Modell des demographischen Übergangs?

Von Andrew Hamilton, übersetzt von Lucifex. Das Original Holes in the Demographic Transition Model? erschien am 14. Februar 2014 auf Counter-Currents Publishing und wurde am 28. Mai 2018 auf National Vanguard nachveröffentlicht (Titelbild aus letzterer Version übernommen, die anderen Bilder sind in beiden dieselben).

Das Modell des demographischen Übergangs ist eine akademische Theorie über die Bevölkerungsentwicklung. Sie wurde anfänglich formuliert, um zu beschreiben, was bereits in entwickelten (zu der Zeit weißen) europäischen Ländern stattgefunden hatte. Sie hat seither genauso wie der Begriff „industrielle Revolution“ Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden, oder annähernd so sehr, aber je genauer man sie sich ansieht, desto schwammiger wird sie. Insbesondere gibt es eine weitverbreitete Erkenntnis, daß das vorhergesagte dritte Stadium, die nachhaltige Bevölkerungsstasis, nicht mehr zutrifft. Folglich sind zusätzliche Stadien, wie „vier“, „fünf“ und „sechs“ vorgeschlagen worden, obwohl hier die Übereinstimmung zusammenbricht.

Die Theorie beruht auf einer 1929 vom amerikanischen Demographen Warren Thompson (1887 – 1973) entwickelten Interpretation scharfer Veränderungen historischer Geburten- und Sterberaten in Industrieländern im Laufe der vorangegangenen 200 Jahre. Sie wurde nachfolgend vom Demographen Frank W. Notestein (1902 – 1983) und anderen weiter ausgearbeitet. Notestein prägte den Begriff „demographischer Übergang“ und skizzierte 1945 das ursprüngliche Dreistufenmodell, um die angenommene Dynamik des Bevölkerungswachstums während der Modernisierung von Gesellschaften zu veranschaulichen. Trotz Notesteins Nachnamen und seines kosmopolitisch-elitistischen Berufsprofils – Professor der Princeton University, Präsident des Rockefellers’ Population Council, erster Direktor der Bevölkerungsabteilung der Vereinten Nationen – scheint er kein Jude gewesen zu sein.

Kurz formuliert besagt die Theorie, daß in vormodernen Gesellschaften sowohl Geburten als auch Todesfälle hoch sind, mit wenig oder keinem Bevölkerungswachstum. In Stadium Zwei steigen die Lebensstandards, und die Gesundheitsversorgungsbedingungen verbessern sich, was die Sterberaten schnell fallen läßt. Bei immer noch hohen Geburtenraten beschleunigt sich das Bevölkerungswachstum und erreicht typischerweise 3 Prozent pro Jahr. Während das nicht nach viel klingen mag, resultiert ein Bevölkerungswachstum von 3 Prozent pro Jahr in einer nahezu zwanzigfachen Zunahme pro Jahrhundert. So wie sich die Lebensstandards weiter verbessern, beginnt die Geburtenrate zu sinken. Schließlich fällt die Geburtenrate auf das Niveau der Sterberate. Dies ist Stadium Drei, wo fortgeschrittene Populationen wieder stabil sind.

Afrika versus Europa, Prognose von 2009.

Dieses Endstadium entspricht der Erhaltungsfruchtbarkeit (gerade über 2 Kinder im Durchschnitt), dem Bevölkerungsnullwachstum und Lebenserwartungen über 70 Jahre. Haushalte nähern sich dem Typ der ehelichen Kernfamilie aus Ehepaaren und ihrem Nachwuchs an.

Zweifel

Der wichtigste Punkt, der am so formulierten Modell des demographischen Übergangs verstanden werden muß, ist, daß es eine Theorie ist. Anfänglich entwickelt, um zu beschreiben, was bereits in weißen, europäischen Populationen stattgefunden hatte, ist sie in weiterer Folge auf die gesamte Welt ausgedehnt worden. Sie ist auch über die Beschreibung hinausgegangen, um die Zukunft vorherzusagen und politische Maßnahmen zu bestimmen. Es ist wichtig, diese dreifache Natur der Theorie im Kopf zu behalten.

Obwohl es schwierig ist, direkte Kritiken des Modells zu finden – viel schwieriger, als man erwarten würde -, sind Hinweise auf zugrundeliegende Unsicherheit unter Experten häufig.

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Die Ethik des Rettungsbootes: Argumentation gegen Hilfe für die Armen

Die falsche Rettungsboot-Ethik: das private deutsche Rettungsschiff IUVENTA nimmt im Mittelmeer Zudringlinge an Bord.

Von Garrett Hardin, übersetzt und mit einem Titelbild versehen von Lucifex. Das Original Lifeboat Ethics: The Case Against Helping the Poor wurde im September 1974 in Psychology Today veröffentlicht. [Anm. d. Ü.: Garrett Hardin ist der Ökologe, der im Jahr 1968 den Begriff „Tragik der Allmende“ bekannt machte.]

Umweltschützer verwenden die Metapher von der Erde als „Raumschiff“ im Versuch, Länder, Industrien und Menschen davon zu überzeugen, mit der Verschwendung und Verschmutzung unserer natürlichen Ressourcen aufzuhören. Nachdem wir alle das Leben auf diesem Planeten miteinander teilen, argumentieren sie, hat keine einzelne Person oder Institution das Recht, mehr als ihren fairen Anteil an ihren Ressourcen zu vernichten, zu verschwenden oder zu nutzen.

Aber hat jeder auf Erden ein gleiches Recht auf einen gleichen Anteil an ihren Ressourcen? Die Raumschiff-Metapher kann gefährlich sein, wenn sie von fehlgeleiteten Idealisten verwendet wird, um eine selbstmörderische Politik für das Teilen unserer Ressourcen durch unkontrollierte Einwanderung und Auslandshilfe zu rechtfertigen. In ihrer enthusiastischen, aber unrealistischen Großzügigkeit bringen sie die Ethik eines Raumschiffs mit jener eines Rettungsbootes durcheinander.

Ein wirkliches Raumschiff müßte unter der Kontrolle eines Kapitäns stehen, nachdem kein Schiff überleben könnte, wenn sein Kurs von einem Komitee bestimmt würde. Das Raumschiff Erde hat gewiß keinen Kapitän; die Vereinten Nationen sind bloß ein zahnloser Tiger mit wenig Macht, um irgendeine Politik gegenüber ihren zankenden Mitgliedern durchzusetzen.

Wenn wir die Welt grob in reiche Nationen und arme Nationen unterteilen, dann sind zwei Drittel davon bitterarm, und nur ein Drittel ist vergleichsweise reich, mit den Vereinigten Staaten als reichste von allen. Metaphorisch kann jede reiche Nation als Rettungsboot voller vergleichsweise reicher Menschen gesehen werden. Im Ozean außerhalb jedes Rettungsbootes schwimmen die Armen der Welt, die gerne hineingelangen oder wenigstens an etwas von dem Reichtum teilhaben würden. Was sollten die Passagiere des Rettungsbootes tun?

Erstens müssen wir die begrenzte Aufnahmefähigkeit jedes Rettungsbootes anerkennen. Zum Beispiel hat das Land einer Nation eine begrenzte Kapazität zur Erhaltung einer Bevölkerung, und wie uns die gegenwärtige Energiekrise zeigt, haben wir in mancher Weise bereits die Tragfähigkeit unseres Landes überschritten.

Herumtreiben in einem moralischen Meer

Hier sitzen wir also, sagen wir 50 Menschen, in unserem Rettungsboot. Lassen Sie uns großzügigerweise annehmen, daß es Platz für 10 weitere hat, was eine Gesamtkapazität von 60 ergibt. Angenommen, wir 50 in unserem Rettungsboot sehen 100 andere draußen im Wasser schwimmen, die um Aufnahme in unser Boot betteln, oder um Almosen. Wir haben mehrere Optionen: wir könnten versucht sein, nach dem christlichen Ideal zu leben, „unseres Bruders Hüter“ zu sein, oder nach dem marxistischen Ideal „jedem nach seinen Bedürfnissen.“ Nachdem die Bedürfnisse all derer im Wasser dieselben sind, und nachdem man sie alle als „unsere Brüder“ sehen kann, könnten wir sie alle in unser Boot nehmen, was insgesamt 150 in einem Boot macht, das für 60 konstruiert ist. Das Boot läuft voll, jeder ertrinkt. Völlige Gerechtigkeit, völlige Katastrophe.

Nachdem das Boot eine ungenutzte Überschußkapazität von 10 weiteren Passagieren hat, könnten wir nur 10 weitere darin aufnehmen. Aber welche 10 lassen wir herein? Wie wählen wir aus? Suchen wir uns die besten 10 aus, oder „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“? Und was sagen wir den 90, die wir ausschließen? Wenn wir zusätzliche 10 in unser Rettungsboot lassen, werden wir unseren „Sicherheitsfaktor“ verloren haben, ein Konstruktionsprinzip von kritischer Wichtigkeit. Wenn wir zum Beispiel keinen Platz für Überschußkapazität in der Landwirtschaft unseres Landes lassen, dann könnte eine neue Pflanzenkrankheit oder eine schlechte Wetterveränderung katastrophale Folgen haben.

Angenommen, wir entscheiden uns dafür, unseren kleinen Sicherheitsfaktor zu bewahren und keine weiteren in unser Rettungsboot aufzunehmen. Unser Überleben ist dann möglich, obwohl wir dann ständig vor Entergruppen auf der Hut sein müßten.

Während diese letztere Lösung eindeutig das einzige Mittel für unser Überleben bieten, ist sie für viele Menschen moralisch abstoßend. Manche sagen, daß sie sich wegen ihres Glücks schuldig fühlen. Meine Antwort ist einfach: „Steigt aus und überlaßt anderen euren Platz.“ Dies mag das Gewissensproblem der schuldbeladenen Person lösen, aber es verändert nicht die Ethik des Rettungsbootes. Die bedürftige Person, der die schuldbeladene Person ihren Platz überläßt, wird sich selbst nicht wegen ihres Glückes schuldig fühlen. Wenn sie es täte, dann würde sie nicht an Bord klettern. Das Nettoergebnis dessen, daß gewissensgeplagte Menschen ihre ungerechterweise besessenen Sitze aufgeben, ist die Eliminierung dieser Art von Gewissen aus dem Rettungsboot.

Dies ist die Grundmetapher, innerhalb derer wir unsere Lösungen ausarbeiten müssen. Bereichern wir nun das Bild Schritt für Schritt mit wesentlichen Hinzufügungen aus der realen Welt, einer Welt, die reale und dringende Probleme der Überbevölkerung und des Hungers lösen muß.

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