90 % der Plastikmüllkatastrophe in den Ozeanen wird von Umweltverschmutzung in der Dritten Welt verursacht

Der Originalartikel 90% of Ocean Plastic Disaster Caused by Third World Pollution (auf Basis einer Studie der Abteilung für Hydrogeologie am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung) erschien am 5. April 2019 auf National Vanguard. Übersetzung: Lucifex.

90 Prozent der Plastikverschmutzung in den Ozeanen der Welt – einer Katastrophe, die das gesamte Ökosystem der Erde bedroht – kommt laut einer vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Deutschland durchgeführten großen Studie über Verschmutzungsquellen aus der Dritten Welt, und spezifisch aus China, Indien und Afrika.

Die Studie mit dem Titel „Export of Plastic Debris by Rivers into the Sea” wurde von zwei Experten durchgeführt, die im UFZ beschäftigt sind (das von der deutschen Regierung finanziert wird, da es ihr offizieller Berater in Umweltangelegenheiten ist).

Der Bericht enthüllte, daß jedes Jahr „Millionen Tonnen Plastikmüll im Meer landen – ein globales Umweltproblem mit unvorhersehbaren ökologischen Konsequenzen.“

Der Artikel sagte weiters: „der Weg, über den das Plastik ins Meer gelangt, muß aufgeklärt werden, bevor es möglich sein wird, das Volumen des Plastikeintrags zu verringern“, aber es gibt bis dato „nur wenig Information darüber. Es hat nun eine Nachfolgestudie eines interdisziplinären Forschungsteams gegeben, das zeigen konnte, daß Plastikabfälle hauptsächlich durch große Flüsse ins Meer befördert werden.“

Inzwischen kann man in buchstäblich jedem Meer und Fluß winzige Plastikteilchen im Wasser finden. „Dies stellt ein ernsthaftes und wachsendes Umweltproblem dar. Es gibt jedes Jahr enorme Mengen an Eintrag, und Plastik verwittert nur sehr langsam. Meeresleben kann durch die winzigen Plastikteilchen geschädigt werden, die im Wasser treiben. Ein Beispiel dafür, wie das geschieht, ist, wenn Fische, Seevögel oder Meeressäugetiere die Teilchen mit Nahrung verwechseln und sie verzehren“, fuhr der Artikel fort.

„Es ist immer noch unmöglich, die ökologischen Folgen dessen vorherzusehen. Eines ist jedoch sicher: diese Situation kann nicht andauern“, sagt Dr. Christian Schmidt, ein Hydrogeologe am UFZ. „Aber da es unmöglich ist, die Plastikabfälle zu beseitigen, die bereits in den Ozeanen sind, müssen wir Vorkehrungen treffen und den Eintrag von Plastik schnell und wirksam verringern.“

„Um jedoch praktische Maßnahmen zur Verringerung des Plastikeintrags zu ergreifen, wird es notwendig sein, die anfänglichen Fragen zu beantworten: Wo kommt eigentlich all das Plastik her? Und wie gelangt es ins Meer?“ sagte der Artikel.

Schmidt und sein Team gingen diese Fragen an, indem sie wissenschaftliche Studien analysierten, die die Plastikfracht – das ist die Menge des vom Wasser beförderten Plastiks – in Flüssen untersuchten.

Sie wandelten die Ergebnisse der Studien in wechselseitig vergleichbare Datensätze um und bestimmten das Verhältnis dieser Zahlen zur Menge des Abfalls, der im jeweiligen Einzugsbereich nicht ordnungsgemäß entsorgt wird.

„Wir konnten zeigen, daß es in dieser Hinsicht eine definitive Korrelation gibt“, sagt Schmidt. „Je mehr Abfall es in einem Einzugsgebiet gibt, der nicht ordnungsgemäß entsorgt wird, desto mehr Plastik landet letztendlich im Fluß und nimmt diesem Weg zum Meer.“

In diesem Zusammenhang spielen große Flüsse offensichtlich eine besonders große Rolle – nicht nur, weil sie aufgrund ihrer größeren Abflußmenge ein vergleichsweise großes Volumen an Abfall mitführen.

Schmidt sagt: „Die Konzentration von Plastik, d. h., die Plastikmenge pro Kubikmeter Wasser, ist in großen Flüssen signifikant höher als in kleinen. Die Plastikfrachten nehmen infolgedessen mit einer unverhältnismäßig höheren Rate zu als die Größe des Flusses.“

Die Forscher haben auch berechnet, daß die zehn Flußsysteme mit den höchsten Plastikbelastungen (acht davon liegen in Asien und zwei in Afrika) – Gebiete, in denen in manchen Fällen Hunderte Millionen Menschen leben – für um die 90 Prozent des globalen Plastikeintrags ins Meer verantwortlich sind.

Die Flüsse, die 90 Prozent aller Plastikverschmutzung in die Ozeane der Welt bringen: alle liegen in der nichtweißen Welt.

Aus dieser Studie wird wieder einmal klar, daß wie bei der Luftverschmutzung die größte Bedrohung für die Umwelt der Welt nicht von der weißen Welt kommt, sondern vielmehr von der nichtweißen Welt.

Fortgesetzte Leugnung des rassischen Faktors als Hauptursache von Ereignissen in der Welt ist der Grund, warum die „Experten“ nie zu einer befriedigenden Antwort darauf kommen können, „warum“ Dinge geschehen, und auch, was notwendig ist, um zu verhindern, daß diese Dinge geschehen.

Bis Rasserealismus in der Weltwissenschaft wiederhergestellt ist, wird das Problem fortbestehen, und die Welt wird ihre Abwärtsspirale fortsetzen.

Quelle von National Vanguard: New Observer

*   *   *   *   *   *   *   *

Siehe auch meinen Artikel Von schwarzem Denken und weißem Denken und den globalen Müllteppichen, in dem auch diese Karte aus GEO enthalten ist:

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

Die Notwendigkeit des Antikolonialismus

Von Eugène Montsalvat, übersetzt von Lucifex. Das Original The Necessity of Anti-Colonialism erschien am 9. Februar 2015 auf Counter-Currents Publishing (französische Übersetzung hier)

[Vorbemerkung des Übersetzers: In diesem Essay gibt es leider viel Falsches im Richtigen, weshalb ich nach seinem Erscheinen lange von einer Übersetzung Abstand genommen habe: die Idealisierung von Evola und Feudalaristokratie, die Palisoli-Dummheit und illusionäre Vorstellungen, daß nichtweiße Nationalisten unsere Bereitschaft zur Kooperation und unseren Einsatz für sie erwidern würden. Aber John Keller und R_Moreland haben sich in ihren hervorragenden Kommentaren sehr gut mit diesen Dingen befaßt.]

 

Antikolonialismus muß ein Bestandteil jeder Ideologie sein, die verwurzelte Identitäten zu verteidigen versucht. Es ist notwendig, gegen die Entwurzelung von Völkern im Streben nach Macht und Reichtum zu sein. Sowohl in seiner historischen imperialen Form als auch in seiner modernen finanziellen Erscheinung hat der Kolonialismus sowohl den Kolonialisten als auch den Kolonisierten verzerrt, hat ganze Kulturen und Völker vermischt, verdünnt und sogar ausgelöscht. Wir wissen von der negativen Auswirkung des Kolonialismus auf die Kolonisierten. Jedoch werden seine Folgen für die Menschen von Kolonialnationen selten diskutiert, um ein Narrativ zu stärken, das die europäische Geschichte dämonisiert.

Leider empfinden viele patriotische, durchschnittliche Weiße eine Art von Stolz auf ihre imperiale Geschichte. Sie erkennen nicht, daß sie ebenfalls deren Opfer sind. Verborgen in den historischen Archiven sind die weißen Armen und Arbeiter, die als Kanonenfutter für die Agenda von Plutokraten dienten, die auf die Erweiterung ihres Imperiums des Wohlstands aus waren. Sie wurden gezwungen, mit fremden Arbeitskräften zu konkurrieren, gelegentlich sogar mit Sklavenarbeitern. Bedenkt, wie das Leiden von Tausenden Iren, Schotten und Engländern, die vom britischen Empire gezwungen wurden, als „indentured servants“ – das heißt offen gesagt, als weiße Sklaven – in Amerika zu arbeiten, bequemerweise aus dem öffentlichen Wissen getilgt worden ist. Wie viele Menschen wissen vom Kampf weißer australischer Arbeiter, die gegen die englische Kolonialmacht aufstanden, die ihre Löhne mit indischen und chinesischen Einwanderern unterbieten wollten? Diese Tatsachen werden von unseren Führern vor unserem Bewußtsein verborgen, und das Endergebnis ist eine selbstmörderische Unterstützung für ein ausbeuterisches System oder einen Schuldkomplex, der den modernen Neokolonialismus in der Verkleidung als „Menschenrechte“ und „Fortschritt“ nährt.

Falls es unter patriotischen Weißen irgendeine Nostalgie für die Imperien der Vergangenheit gibt, sollte sie weggewischt sein, wenn sie erkennen, in was jene Imperien sich umgewandelt haben. Als ausgedehnte Imperien den Profit nicht mehr maximierten, hatten ihre Kontrolleure die Idee, die Grenzen zwischen ihnen aufzulösen, um eine wahrhaft globale Finanzoligarchie sicherzustellen. Heute ist die Agenda hinter dem Kolonialismus entblößt: es ging niemals um Tapferkeit und Erforschen, sondern um die wirtschaftliche Ausbeutung aller Völker der Welt. Es ist kein faustischer Wagemut, sondern merkantile Gier, die den Willen zum Verschlingen der ganzen Erde antreibt.

(mehr …)

Chengdu/PAC JF-17: Pakistan setzt auf eigenen Fighter

Von Rogier Westerhuis, aus FLUG REVUE 10-2014.

CHENGDU JF-17 THUNDER: DONNERVOGEL

Zum Modernisierungsprogramm der pakistanischen Luftstreitkräfte gehört auch der in China entwickelte Thunder-Kampfjet. Dieser wird heute ausschließlich bei PAC in Kamra montiert.

Für den Pakistan Aeronautical Complex sind die Endmontage und der Teilebau für die JF-17 Thunder (Joint Fighter) das bisher technisch ambitionierteste Programm. In den vergangenen anderthalb Jahrzehnten der Zusammenarbeit mit China hat das Unternehmen aber einiges an Erfahrung gesammelt. So viel jedenfalls, dass man nun gemeinsam mit CATIC (China National Aero-Technology Import & Export Corporation) intensive Exportbemühungen in Angriff genommen hat.

Ein entsprechender Vertrag wurde im letzten Dezember bei der Übergabe der 50. JF-17 an die pakistanischen Luftstreitkräfte feierlich unterzeichnet. PAC und CATIC rechnen sich gute Marktchancen in Ländern aus, die ein vielseitiges und relativ modernes Kampfflugzeug zu einem sehr günstigen Preis beschaffen wollen.

„Die Leistungen der JF-17 sind mit denen anderer Kampfjets der gleichen Klasse durchaus vergleichbar. Sie hat eine vielseitige Bewaffnung. Dazu kommt, dass man bei den Systemen nicht Gefahr läuft, von Sanktionen betroffen zu sein“, zählt Oberstleutnant Ronald Afzal Khokhar die Vorzüge der Thunder auf. Khokhar führte die JF-17 zuletzt auf der Dubai Air Show als Demo-Pilot vor. Den potenziellen Exportkunden können PAC und CATIC inzwischen erste Einsatzerfahrungen der pakistanischen Luftstreitkräfte präsentieren. „Die JF-17 hat ein Schub-Gewichts-Verhältnis von 1,1:1, so dass wir reichlich Power haben. Dank des hybriden Fly-by-Wire-Flugsteuersystems ist das Handling einfach und sicher. Die Wendigkeit ist wirklich prima“, so Khokhar.

Die Ausrüstung mit Navigations- und Selbstschutzsystemen lässt keine Wünsche offen. Als Radar ist das Nanjing KLJ-7V eingebaut, das sowohl Luft-Luft- als auch Luft-Boden-Betriebsarten bietet. Bis zu 40 Ziele können erfaßt und zehn davon ständig verfolgt werden. Darüber hinaus ist es möglich, zwei Ziele für Luft-Luft-Lenkwaffen mittlerer Reichweite zu beleuchten.

Die JF-17 ist mit Waffen aus China wie der PL-5EII ausgerüstet. Bis zu drei Zusatztanks sind möglich.

Lobend äußert sich Khokhar auch zum Cockpit, das mit drei Farbdisplays ausgerüstet ist: „Es wurden viele Anstrengungen unternommen, die Bedienung zu vereinfachen. Alle wichtigen Schalter sind an Steuerknüppel und Schubhebel platziert. Die JF-17 ist wirklich pilotenfreundlich, besonders bei Start und Landung.“

(mehr …)

Quo vadis, weiße Rasse?

Von Deep Roots alias Lucifex (ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“)

In seinem Essay Mit einem Wimmern behandelt Matt Parrott die Möglichkeit eines Niedergangs der weißen Rasse in Form einer Reihe „weicher Zusammenbrüche“ anstelle eines epischen „großen Zusammenbruchs“, der einen Paradigmenwechsel bewirken könnte, und schreibt in diesem Zusammenhang:

Aus historischer Perspektive gibt es nichts Unerklärliches an einem Niedergang der Weißen. Es gab keinen „Zusammenbruch“ in Brasiliens Niedergang von einer vielversprechenden und wohlhabenden portugiesischen Kolonie zu einer Drittwelt-Senkgrube. Es gab keinen „Zusammenbruch“ in Indiens Niedergang von einem reichen und fortgeschrittenen arischen Reich zu einem kranken und dysfunktionalen Basar der Verzweiflung und Verkommenheit. Selbst heute noch klammern die Brasilianer und Inder sich an die Illusion, daß sie nicht zusammenbrechen oder zusammengebrochen sind. Tatsächlich prahlen sie eifrig damit, wie sehr sie sich in letzter Zeit „entwickelt“ haben. Während die Mehrheit der Brasilianer und Inder in den Brandungssog gezogen worden sind, verbleibt in beiden Ländern eine weißer-als-durchschnittliche Elite, die aus jenen besteht, denen Generation um Generation die Grätsche über dem Abgrund gelungen ist.

Nun, das werden wir hier ebenfalls haben. Es wird Weiße geben, die es schaffen, im neuen multirassischen und multikulturellen Kontext erfolgreich zu sein. Aber sie werden nur relativ zu ihrem Kontext erfolgreich sein. Sie werden am Bug ihres sinkenden Schiffes stehen, strahlend vor Stolz auf ihre Überlegenheit relativ zu ihren ertrinkenden Landsleuten und sich undeutlich dessen bewußt, wir weit sie relativ zu ihren Vorfahren gesunken sind. Ohne eine tief verwurzelte generationenübergreifende Tradition der Einimpfung und Durchsetzung von Rassenhygiene werden interrassische Ehen zur Routine werden, und die Rasse wird aussterben. Während es sicherlich noch mehrere Jahrhunderte lang Menschen geben wird, die mehr oder weniger weiß sind, werden sie effektiv, wenn nicht tatsächlich ausgelöscht sein, ganz wie die eingeborenen Australier, Indianer und Ainu als sozial, politisch und demographisch unfruchtbare Flüchtlinge aus der Vergangenheit zurückbleiben.

Der Prozeß hat in Amerika bereits den kritischen Umkipp-Punkt überschritten, nachdem einfach zu viele Amerikaner einen halb-asiatischen Neffen haben, einen loyalen mexikanischen Mitarbeiter oder einen schwarzen Freund aus der Kindheit. Sie sind bereits verschwunden. Sie sind bereits unfruchtbar. Amerikas in Entstehung begriffener weißer ethnischer Identität wurde zu schnell und zu vollständig der Garaus gemacht, um zu dieser späten Stunde noch in irgendeiner umfassenden Weise gerettet werden zu können. „Amerika“ kann nur (durch eine Reihe weicher Zusammenbrüche) zu einer Drittwelt-Nachäffung der großen Nation herabsinken, die unsere Vorväter sich aus dem Grenzgebiet zu schaffen bemüht und ihren Nachkommenschaft anvertraut haben. Die letzte Gelegenheit für eine umfassende Umkehr gab es lange bevor ich geboren wurde, und es gab einfach zu viel Geld und gutorganisierte Gegnerschaft, als daß die wenigen Fackelträger der vorherigen Generationen ihre ehrgeizigen Ziele hätten erreichen können.

Es kann durchaus sein, daß es so kommt. Um an Matt Parrotts Beispiel von Indien anzuknüpfen: Ich wußte ja schon länger, daß Lettisch und Litauisch zwar indogermanische Sprachen sind, aber keiner größeren Gruppe innerhalb der indogermanischen Sprachfamilie angehören, wie es bei den germanischen, keltischen, romanischen und slawischen Sprachen der Fall ist. Vor einer Weile habe ich dann in einem MERIAN-Band über das Baltikum gelesen, daß die dem Lettischen und Litauischen nächstverwandte Sprache das Sanskrit ist!

(mehr …)

Das „Recht auf Migration“ sticht alles

Von Kevin MacDonald, übersetzt von Deep Roots (Titelbild vom Übersetzer eingefügt). Das Original The „Right to Migrate” Trumps All erschien am 24. November 2010 im „Occidental Observer“. [Anm. d. Ü.: die Nachveröffentlichung dieser alten Übersetzung erfolgt aus dem aktuellen Anlaß, daß am 10./11. Dezember 2018 in Marrakesch ein „globales UN-Migrationsabkommen“ (Global Compact for safe, orderly and regular Migration) unterzeichnet werden soll. 191 der 193 UNO-Mitgliedsstaaten billigen diese Vereinbarung, nur die USA und Ungarn sind ausgestiegen.]

Das „Center for Immigration Studies“ hat einen Bericht veröffentlicht, Fewer Jobs, More Immigrants, in dem es heißt, daß trotz des Verlusts von einer Million Jobs 13,1 Millionen Einwanderer im letzten Jahrzehnt gekommen sind. Das Einwanderungsniveau blieb gleich, trotz einer enormen Verschlechterung der Jobsituation.

Am vielsagendsten ist, daß 2008 – 2009, inmitten des größten wirtschaftlichen Abschwungs seit der Großen Depression, 2,4 Millionen neuer Einwanderer (legal und illegal) sich in den Vereinigten Staaten niedergelassen haben, obwohl im selben Zeitraum 8,2 Millionen Jobs verlorengingen. Und die Vorhersagen sind miserabel, die Schlagzeile der Druckausgabe der LA Times schreit: „Fed sagt Jahre der Schmerzen an der Jobfront voraus“. Der Artikel zitierte niemanden, der dachte, daß eine Verringerung der Einwanderung eine gute Idee wäre.

Was uns eines sagt: Es geht nicht um die Wirtschaft. Wie das CIS anmerkt: „Das Niveau der neuen Einwanderung kann sogar angesichts massiver Jobverluste hoch bleiben.“

Ich wurde daran erinnert, als ich meine tägliche E-Mail von der American Third Position las, mit dem Titel: „UN verlangt mehr legale Einwanderung, während US-Jobs zunehmend nach Übersee ausgelagert werden.“ (Klicken Sie hier für den Artikel; die Instruktionen zum Erhalt von A3P-E-Mails sind auf der selben Seite).

Navi Pillay, die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, sagte: „Obwohl Staaten legitime Interessen an der Sicherung ihrer Grenzen und der Durchführung von Einwanderungskontrollen haben, übertrumpfen solche Belange nicht die Verpflichtungen des Staates, die international garantierten Rechte aller Personen zu respektieren.“ Zu diesen Rechten gehört das Recht auf Migration, wohin immer sie wollen – was effektiv heißt, daß Staaten kein Recht darauf haben, ihre Grenzen zu kontrollieren.

Sie unterstellt, daß die entwickelte Welt bereit sein sollte, 214 Millionen (!!) internationaler Migranten aufzunehmen. Amerika leistet eindeutig nicht seinen Anteil. (Und es wird eine Menge mehr künftiger Migranten geben, sobald diese 214 Millionen eingezogen sind). In der Tat drohte sie, wie A3P anmerkt, daß die Amerikaner internationales Recht nicht einhielten und behauptete: „Das Prinzip der Nichtdiskriminierung ist grundlegend im Gesetz der internationalen Menschenrechte.“ Jeder hat ein Recht darauf, in die Vereinigten Staaten zu kommen, und die Vereinigten Staaten haben kein Recht, unter zukünftigen Einwanderern zu diskriminieren.

In den Händen der Drittweltideologen ist das, was als die mächtige, einzigartig westliche Idee begann, daß Menschen Rechte gegenüber dem Staat haben, im Effekt in das Recht verwandelt worden, die Menschen zu verdrängen, die diese Gesellschaften geschaffen haben. Westliche Gesellschaften haben eine auf ihren traditionellen Völkern und Kulturen beruhende Identität zurückgewiesen zugunsten einer Ideologie, daß sie nichts weiter seien als „Willensnationen“ – ein Hauptthema von „The Culture of Critique“. Solche Willensnationen sind schlecht gerüstet für eine prinzipienfeste intellektuelle Verteidigung gegen solche unerhörten Ausweitungen von Rechten. Aus der Perspektive eines, sagen wir, afrikanischen Eingeborenen von Kenia bedeutet jede Politik, die zugunsten von Menschen europäischer Abstammung diskriminiert, eine unzulässige Diskriminierung.

(mehr …)

Löcher im Modell des demographischen Übergangs?

Von Andrew Hamilton, übersetzt von Lucifex. Das Original Holes in the Demographic Transition Model? erschien am 14. Februar 2014 auf Counter-Currents Publishing und wurde am 28. Mai 2018 auf National Vanguard nachveröffentlicht (Titelbild aus letzterer Version übernommen, die anderen Bilder sind in beiden dieselben).

Das Modell des demographischen Übergangs ist eine akademische Theorie über die Bevölkerungsentwicklung. Sie wurde anfänglich formuliert, um zu beschreiben, was bereits in entwickelten (zu der Zeit weißen) europäischen Ländern stattgefunden hatte. Sie hat seither genauso wie der Begriff „industrielle Revolution“ Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden, oder annähernd so sehr, aber je genauer man sie sich ansieht, desto schwammiger wird sie. Insbesondere gibt es eine weitverbreitete Erkenntnis, daß das vorhergesagte dritte Stadium, die nachhaltige Bevölkerungsstasis, nicht mehr zutrifft. Folglich sind zusätzliche Stadien, wie „vier“, „fünf“ und „sechs“ vorgeschlagen worden, obwohl hier die Übereinstimmung zusammenbricht.

Die Theorie beruht auf einer 1929 vom amerikanischen Demographen Warren Thompson (1887 – 1973) entwickelten Interpretation scharfer Veränderungen historischer Geburten- und Sterberaten in Industrieländern im Laufe der vorangegangenen 200 Jahre. Sie wurde nachfolgend vom Demographen Frank W. Notestein (1902 – 1983) und anderen weiter ausgearbeitet. Notestein prägte den Begriff „demographischer Übergang“ und skizzierte 1945 das ursprüngliche Dreistufenmodell, um die angenommene Dynamik des Bevölkerungswachstums während der Modernisierung von Gesellschaften zu veranschaulichen. Trotz Notesteins Nachnamen und seines kosmopolitisch-elitistischen Berufsprofils – Professor der Princeton University, Präsident des Rockefellers’ Population Council, erster Direktor der Bevölkerungsabteilung der Vereinten Nationen – scheint er kein Jude gewesen zu sein.

Kurz formuliert besagt die Theorie, daß in vormodernen Gesellschaften sowohl Geburten als auch Todesfälle hoch sind, mit wenig oder keinem Bevölkerungswachstum. In Stadium Zwei steigen die Lebensstandards, und die Gesundheitsversorgungsbedingungen verbessern sich, was die Sterberaten schnell fallen läßt. Bei immer noch hohen Geburtenraten beschleunigt sich das Bevölkerungswachstum und erreicht typischerweise 3 Prozent pro Jahr. Während das nicht nach viel klingen mag, resultiert ein Bevölkerungswachstum von 3 Prozent pro Jahr in einer nahezu zwanzigfachen Zunahme pro Jahrhundert. So wie sich die Lebensstandards weiter verbessern, beginnt die Geburtenrate zu sinken. Schließlich fällt die Geburtenrate auf das Niveau der Sterberate. Dies ist Stadium Drei, wo fortgeschrittene Populationen wieder stabil sind.

Afrika versus Europa, Prognose von 2009.

Dieses Endstadium entspricht der Erhaltungsfruchtbarkeit (gerade über 2 Kinder im Durchschnitt), dem Bevölkerungsnullwachstum und Lebenserwartungen über 70 Jahre. Haushalte nähern sich dem Typ der ehelichen Kernfamilie aus Ehepaaren und ihrem Nachwuchs an.

Zweifel

Der wichtigste Punkt, der am so formulierten Modell des demographischen Übergangs verstanden werden muß, ist, daß es eine Theorie ist. Anfänglich entwickelt, um zu beschreiben, was bereits in weißen, europäischen Populationen stattgefunden hatte, ist sie in weiterer Folge auf die gesamte Welt ausgedehnt worden. Sie ist auch über die Beschreibung hinausgegangen, um die Zukunft vorherzusagen und politische Maßnahmen zu bestimmen. Es ist wichtig, diese dreifache Natur der Theorie im Kopf zu behalten.

Obwohl es schwierig ist, direkte Kritiken des Modells zu finden – viel schwieriger, als man erwarten würde -, sind Hinweise auf zugrundeliegende Unsicherheit unter Experten häufig.

(mehr …)

Die Ethik des Rettungsbootes: Argumentation gegen Hilfe für die Armen

Die falsche Rettungsboot-Ethik: das private deutsche Rettungsschiff IUVENTA nimmt im Mittelmeer Zudringlinge an Bord.

Von Garrett Hardin, übersetzt und mit einem Titelbild versehen von Lucifex. Das Original Lifeboat Ethics: The Case Against Helping the Poor wurde im September 1974 in Psychology Today veröffentlicht. [Anm. d. Ü.: Garrett Hardin ist der Ökologe, der im Jahr 1968 den Begriff „Tragik der Allmende“ bekannt machte.]

Umweltschützer verwenden die Metapher von der Erde als „Raumschiff“ im Versuch, Länder, Industrien und Menschen davon zu überzeugen, mit der Verschwendung und Verschmutzung unserer natürlichen Ressourcen aufzuhören. Nachdem wir alle das Leben auf diesem Planeten miteinander teilen, argumentieren sie, hat keine einzelne Person oder Institution das Recht, mehr als ihren fairen Anteil an ihren Ressourcen zu vernichten, zu verschwenden oder zu nutzen.

Aber hat jeder auf Erden ein gleiches Recht auf einen gleichen Anteil an ihren Ressourcen? Die Raumschiff-Metapher kann gefährlich sein, wenn sie von fehlgeleiteten Idealisten verwendet wird, um eine selbstmörderische Politik für das Teilen unserer Ressourcen durch unkontrollierte Einwanderung und Auslandshilfe zu rechtfertigen. In ihrer enthusiastischen, aber unrealistischen Großzügigkeit bringen sie die Ethik eines Raumschiffs mit jener eines Rettungsbootes durcheinander.

Ein wirkliches Raumschiff müßte unter der Kontrolle eines Kapitäns stehen, nachdem kein Schiff überleben könnte, wenn sein Kurs von einem Komitee bestimmt würde. Das Raumschiff Erde hat gewiß keinen Kapitän; die Vereinten Nationen sind bloß ein zahnloser Tiger mit wenig Macht, um irgendeine Politik gegenüber ihren zankenden Mitgliedern durchzusetzen.

Wenn wir die Welt grob in reiche Nationen und arme Nationen unterteilen, dann sind zwei Drittel davon bitterarm, und nur ein Drittel ist vergleichsweise reich, mit den Vereinigten Staaten als reichste von allen. Metaphorisch kann jede reiche Nation als Rettungsboot voller vergleichsweise reicher Menschen gesehen werden. Im Ozean außerhalb jedes Rettungsbootes schwimmen die Armen der Welt, die gerne hineingelangen oder wenigstens an etwas von dem Reichtum teilhaben würden. Was sollten die Passagiere des Rettungsbootes tun?

Erstens müssen wir die begrenzte Aufnahmefähigkeit jedes Rettungsbootes anerkennen. Zum Beispiel hat das Land einer Nation eine begrenzte Kapazität zur Erhaltung einer Bevölkerung, und wie uns die gegenwärtige Energiekrise zeigt, haben wir in mancher Weise bereits die Tragfähigkeit unseres Landes überschritten.

Herumtreiben in einem moralischen Meer

Hier sitzen wir also, sagen wir 50 Menschen, in unserem Rettungsboot. Lassen Sie uns großzügigerweise annehmen, daß es Platz für 10 weitere hat, was eine Gesamtkapazität von 60 ergibt. Angenommen, wir 50 in unserem Rettungsboot sehen 100 andere draußen im Wasser schwimmen, die um Aufnahme in unser Boot betteln, oder um Almosen. Wir haben mehrere Optionen: wir könnten versucht sein, nach dem christlichen Ideal zu leben, „unseres Bruders Hüter“ zu sein, oder nach dem marxistischen Ideal „jedem nach seinen Bedürfnissen.“ Nachdem die Bedürfnisse all derer im Wasser dieselben sind, und nachdem man sie alle als „unsere Brüder“ sehen kann, könnten wir sie alle in unser Boot nehmen, was insgesamt 150 in einem Boot macht, das für 60 konstruiert ist. Das Boot läuft voll, jeder ertrinkt. Völlige Gerechtigkeit, völlige Katastrophe.

Nachdem das Boot eine ungenutzte Überschußkapazität von 10 weiteren Passagieren hat, könnten wir nur 10 weitere darin aufnehmen. Aber welche 10 lassen wir herein? Wie wählen wir aus? Suchen wir uns die besten 10 aus, oder „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“? Und was sagen wir den 90, die wir ausschließen? Wenn wir zusätzliche 10 in unser Rettungsboot lassen, werden wir unseren „Sicherheitsfaktor“ verloren haben, ein Konstruktionsprinzip von kritischer Wichtigkeit. Wenn wir zum Beispiel keinen Platz für Überschußkapazität in der Landwirtschaft unseres Landes lassen, dann könnte eine neue Pflanzenkrankheit oder eine schlechte Wetterveränderung katastrophale Folgen haben.

Angenommen, wir entscheiden uns dafür, unseren kleinen Sicherheitsfaktor zu bewahren und keine weiteren in unser Rettungsboot aufzunehmen. Unser Überleben ist dann möglich, obwohl wir dann ständig vor Entergruppen auf der Hut sein müßten.

Während diese letztere Lösung eindeutig das einzige Mittel für unser Überleben bieten, ist sie für viele Menschen moralisch abstoßend. Manche sagen, daß sie sich wegen ihres Glücks schuldig fühlen. Meine Antwort ist einfach: „Steigt aus und überlaßt anderen euren Platz.“ Dies mag das Gewissensproblem der schuldbeladenen Person lösen, aber es verändert nicht die Ethik des Rettungsbootes. Die bedürftige Person, der die schuldbeladene Person ihren Platz überläßt, wird sich selbst nicht wegen ihres Glückes schuldig fühlen. Wenn sie es täte, dann würde sie nicht an Bord klettern. Das Nettoergebnis dessen, daß gewissensgeplagte Menschen ihre ungerechterweise besessenen Sitze aufgeben, ist die Eliminierung dieser Art von Gewissen aus dem Rettungsboot.

Dies ist die Grundmetapher, innerhalb derer wir unsere Lösungen ausarbeiten müssen. Bereichern wir nun das Bild Schritt für Schritt mit wesentlichen Hinzufügungen aus der realen Welt, einer Welt, die reale und dringende Probleme der Überbevölkerung und des Hungers lösen muß.

(mehr …)

bild der wissenschaft: „Die meisten Morde geschehen in Afrika“

Von Deep Roots alias Lucifex.

Beim Durchstöbern älterer Hefte von „bild der wissenschaft“ ist mir heute in Heft 1-2012 auf Seite 10 dieser Kurzbeitrag aufgefallen:

Zu der Aussage im Schlußabsatz, daß es einen starken starken Zusammenhang zwischen der Mordrate und dem Entwicklungsstand eines Staates gibt und daß in Ländern mit schlechtem Gesundheitssystem, schwacher Wirtschaft und großen Einkommensunterschieden die Zahl der Tötungsdelikte weitaus höher ist als in stabilen Staaten, stellt sich die Frage: Warum sind diese Länder denn so?

Ein Grund wird ersichtlich, wenn man sich diese Karte aus IQ Research: World ranking of countries by their average ansieht, die den durchschnittlichen Intelligenzquotienten der Länder zeigt und eine auffallende Ähnlichkeit zwischen der globalen IQ-Verteilung und der Mordratenverteilung laut der obigen Karte erkennen läßt:

Natürlich decken sich beide Verteilungen auch ungefähr mit dem rassischen Verteilungsmuster von Weißen, Ostasiaten, Orientalen, Indios und Negern. Interessante Parallelen gibt es auch zwischen diesen beiden Karten und der folgenden von Transparency International, die das Korruptionsniveau der einzelnen Länder mit Stand von 2007 zeigt:

(mehr …)

Caribbean Project 6: Die Infrastruktur bricht im unabhängigen Jamaika zusammen

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: Infrastructure Collapses In Post-Independence Jamaica erschien am 27. Mai 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie „Caribbean Project“ auf Occidental Dissent. Zuvor aus dieser Reihe hier veröffentlicht:

Caribbean Project 1: Gescheiterte Freiheit – Die Ausnahme von Barbados

Caribbean Project 2: Haitis Kultur der Vergewaltigung

Caribbean Project 3: Das haitianische Erdbeben von 1842

Caribbean Project 4: Freie Neger in Hayti (1859)

Caribbean Project 5: Warum ist Haiti Haiti?

In rassebewußten Kreisen ist Haiti zum ultimativen Symbol dafür geworden, wie die Freiheit gescheitert ist, wie die Zivilisation in der Karibik nach dem Abgang der weißen Vorherrschaft abgesunken ist.

Der Zweck des Caribbean Project ist es, Haiti als Startplatz für eine umfassende Untersuchung des freien Negers zu benutzen, wie er auf allen schwarzen Inseln in der Karibik und im Atlantik existiert.

In Jamaika sehen wir, daß die Haitianisierung weit fortgeschritten ist:

Mit einer jährlichen Mordrate von 1500 ein einer Bevölkerung von weniger als drei Millionen ist Jamaika nun eines der gewalttätigsten Länder der Welt, auf einer Ebene mit Südafrika und Kolumbien.

Der schwarze Sog in Jamaika ist schlimmer als sein Gegenstück in den Vereinigten Staaten. Jamaika unter der freien Gesellschaft ist zu einem der gewalttätigsten Länder der Welt geworden.

Wir fuhren vor Remas Gemeindezentrum vor. Über dem Eingang war ein Bildnis von Ihrer Majestät Elizabeth II, Königin von Jamaika, aufgemalt. Ihr Gesicht unter einer protzigen Tiara trug die Pockennarben von Kugeln. Das Gebäude, von Unkraut überwuchert und mit Urin bespritzt, schien Teil eines Alptraums zu sein.

In Britannien wurde die Abschaffung der Sklaverei als großartige Idee betrachtet. Später wurde das Ende der weißen Vorherrschaft und die Dekolonisierung als „the winds of change“ begrüßt.

Zucker ist in Westindien schon in der Krise gewesen, seit das Plantagensystem unter Königin Viktoria zusammenbrach. Zwischen 1848 und 1910 schrumpfte die Zahl der Plantagen von 513 auf 77, wobei viele für weniger als den Preis ihrer Zuckerkessel verkauft wurden.

Die sichtbare Schwarze Hand der Ökonomie ist in Jamaika schon seit der Abschaffung der Sklaverei im Jahr 1834 am Werk gewesen. Dies wird manchmal „die Freiheitskrise“ genannt.

(mehr …)

Caribbean Project 5: Warum ist Haiti Haiti?

Kaiser Soulouque von Haiti, ca. 1859

Kaiser Soulouque von Haiti, ca. 1859

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: Why Is Haiti, Haiti? erschien am 8. Mai 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie „Caribbean Project“ auf Occidental Dissent. Zuvor aus dieser Reihe hier veröffentlicht:

Caribbean Project 1: Gescheiterte Freiheit – Die Ausnahme von Barbados

Caribbean Project 2: Haitis Kultur der Vergewaltigung

Caribbean Project 3: Das haitianische Erdbeben von 1842

Caribbean Project 4: Freie Neger in Hayti (1859)

Der Zusammenbruch von Saint-Domingue, der reichsten Kolonie der gesamten Welt, zur Republik Haiti, die das ärmste Land der westlichen Hemisphäre ist, kann in diesem einen kurzen Beitrag zusammengefaßt werden.

Inspiriert von der Französischen Revolution gab es 1791 einen erfolgreichen Sklavenaufstand in Saint-Domingue. Die Nationalversammlung schaffte die Sklaverei 1794 im gesamten französischen Empire ab. 1804 gewann Haiti seine Unabhängigkeit, und die verbliebenen Weißen (mit ein paar Ausnahmen, großteils Deutsche und Polen, die zu Ehren-Schwarzen wurden) wurden ausgelöscht.

1805 wurde Haiti offiziell als schwarzes Land proklamiert. Weißen wurde von der haitianischen Verfassung Staatsbürgerschaft und Grundbesitz verboten. Das Verbot weißen Grundbesitzes sollte bis 1918 in Kraft bleiben, als unter der amerikanischen Besatzung eine Verfassung angenommen wurde.

Laurent Dubois vermittelt uns auf Seite 24 – 28 seines Buches Avengers of the New World: The Story of the Haitian Revolution ein Gefühl von Saint-Domingue am Vorabend seiner Zerstörung durch eine Negerrevolte:

Die nördliche Ebene, durchquert von Flüssen aus den Bergen, war ein idealer Ort für Zuckerplantagen. 1789 enthielt die Nordprovinz, die Le Cap, die Ebene und die umgebenden Berge einschloß, 288 Zuckerplantagen, von denen die meisten raffinierten Zucker produzierten; 443 Indigoplantagen und mehr als 2000 Kaffeeplantagen. Die Bevölkerung umfaßte 16.000 Weiße und mindestens 160.000 Sklaven…

1789 gab es in der westlichen Provinz 314 Zuckerplantagen, mehr als im Norden, obwohl viele von ihnen kleiner waren und unraffinierten Zucker produzierten. Der Indigoanbau war in dieser Region wichtiger als im Norden, es waren 1.800 Plantagen beteiligt. Es gab mehr als 500 Baumwollplantagen und mehr als 800 Kaffeeplantagen…

Auf der langen Halbinsel im Süden und Westen lag die Südprovinz… Sie war die am wenigsten entwickelte der Kolonie, mit nur 191 Zuckerplantagen, von denen die meisten unverarbeiteten Zucker herstellten, und annähernd 300 Kaffeeplantagen und 900 Indigoplantagen. Sie hatte die kleinste Population der drei.

Saint-Domingue unter dem französischen Kolonialismus im Jahr 1789 hätte man als „das Arsenal der Landwirtschaft“ beschreiben können. So groß war seine Bedeutung für die französische Wirtschaft.

Die haitianische Revolution war bei weitem die radikalste aller egalitären Revolutionen in dem, was von Historikern als „Zeitalter der Revolution“ bezeichnet wurde. Dies ist der Schlüssel zum Verständnis, warum Haiti um so viel schlechter dran ist als all seine schwarzen Nachbarn in der Karibik. Die schwarze Freiheit sollte dort zu ihrem größten Extrem getrieben werden.

(mehr …)