Tavernenrunde 11: Herbst/Wintertaverne 2019

Und wieder eine neue Taverne… zwar wäre in der Tavernenrunde 10: Sommertaverne 2019 noch locker Platz für weitere Kommentare (es fällt auf, wie sehr das Kommentaraufkommen in den Tavernenrunden gegenüber früher nachgelassen hat), aber es wäre unpassend, wenn nach Samhain immer noch eine „Sommertaverne“ die aktuellste Runde wäre.

Passend zu meiner gegenwärtigen Sicht auf meine Blogtätigkeit habe ich das Titelbild ausgewählt, denn die süßen, kleinen Flugscheißerchen, die jeden Tag kommen, glauben sicher auch, das Futter wächst da von selber für alle Ewigkeit.

Die Wiedergabe der Szene in der „Taverne zum Alten Phönix“ in Poul Andersons Fantasyroman „Ein Mittsommernachtssturm“ mit ihren Bezügen zu einem Internet-Treffpunkt für uns Counter-Jewhadis ist in der ursprünglichen Tavernenrunde 1 sowie etlichen späteren nachzulesen.

Interessante Diskussionsstränge aus früheren Tavernenrunden:

Tavernenrunde 2: Diskussion über AltLite, AltRight, Meme Magic, Trumpismus, Pepe the frog etc., ab diesem Kommentar von Luftpost

Tavernenrunde 3: Lange Diskussion über die Alt-Rightosphäre, Anglin, Daily Stormer, weev, „White Sharia“, das Feminismusproblem und das Mann-Frau-Verhältnis im weißen Abwehrkampf, ab diesem Kommentar von Luftpost

Tavernenrunde 5: Der Libertarianismus- und Elitismus-Austausch, ab diesem Kommentar von branfendigaidd

Tavernenrunde 6:

Der „Exo-Juden / Judeo-Aliens“-Austausch, ab diesem Kommentar von mir (als Deep Roots)

Der „Hopium“-Strang, ab diesem Kommentar von Luftpost

Tavernenrunde 7: Der Abgang von Nuada im Siechkobel und ihr Erscheinen bei uns, sowie die anschließende Diskussion über die Zustände im Siechkobel und über die „rechte“ Szene, „Mount Stupid“ etc., ab diesem Kommentar von pils

Tavernenrunde 8:

Diskussion über die aktuellen Zustände auf PI ab dem Strangeröffnungskommentar von hildesvin unter Beteiligung von Osimandia (ab hier)

Über die mysteriösen Tunnelanlagen („Erdställe“) und sonstigen prähistorischen Hinterlassenschaften aus Stein im Raum Vorau und Klosterneuburg ab diesem Kommentar von mir

Tavernenrunde 9:

Die Strache/Ibiza-Affäre, ab diesem Kommentar von Luftpost.

Über jüdisches Denken, Intersektionalität etc. ab diesem Kommentar von Luftpost.

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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27 Kommentare

  1. Seit eben jetzt, wenn ich mich auf dem bisher üblichen Weg einklinken möchte, lande ich, anstatt direkt, zuerst bei einem Link zu unserem demütigen Freund und Sympathisanten Schnodderzunge. Auf Gockel Chrome und Feuerfuchs dasselbe in grün.
    (Wie schon gebeichtet, verstehe ich davon so viel, wie ein Schwein vom Segelfliegen. Seltsam genug ist es jedoch.)

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  2. …oder wie Manfred Kleine-Hartlage einmal sagte: so viel wie die Kuh vom Uhrwerk.

    Ganz verstehe ich nicht, wie Du das meinst mit dem bisher üblichen Einklinken hierher: hast Du bei Dir irgendwo einen Morgenwacht-Link gespeichert (oder im Browser-Verlauf) und kommst über diesen jetzt zuerst ins Splitterchaos? (Kann es sein, daß Du so oft „dort“ bist, daß Dein Browser aufgrund eines Statistikprogramms denkt, Du wolltest eigentlich dorthin? 😀 )

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  3. @ hildesvin: Nachdem Du auch immer wieder Probleme beim Kommentieren auf WordPress hast, die von anderen zumindest noch nicht berichtet wurden, ist die Vermutung nicht ganz unbegründet, daß Du irgendein krabbelkriechendes Wuschelraupenwürmchen ( © Snoopy) in Deinem System haben könntest.

    Wo Humblius Schnodderzunge neulich bei sich die Ziganen und ihren an Juden erinnernden Reinheits- und Auserwähltheitsfimmel erwähnt hat, sei hier wieder einmal an diese bei mir lagernden Artikel erinnert:

    Übernatürliche Beschmutzung: Die Vorstellungen der Zigeuner von Dennis Mangan
    Gene zeichnen Geschichte der Roma nach aus „Spektrum der Wissenschaft“, Heft Februar 2013

    …sowie The True Origin of Roma and Sinti von Sándor Avraham, der selber ein Zigeuner ist und darin argumentiert, daß die Zigeuner einer der verlorenen Stämme Israels sein könnten und eine Weile in Indien gelebt haben, ehe sie wieder nach Westen wanderten. Diesen Artikel wollte ich schon lange einmal übersetzen, und das werde ich demnächst doch noch tun, ehe ich den inneren Waldgang antrete.

    Im Zusammenhang mit Indien sind auch die Parallelen zu hinduistischen Praktiken interessant, die z. B. im Buch “Länder der Erde: Indien” von der TIME-LIFE Redaktion so beschrieben werden:

    Ein Ergebnis dieser Verschmelzung von Kulturen war die äußerst komplizierte hinduistische Religion mit ihren Hunderten von Göttern und ihrer Lehre von der Seelenwanderung. Die kulturelle Verflechtung führte außerdem zur Entstehung des Kastensystems, das die hinduistische Gesellschaft bis zum heutigen Tag gliedert. Es gibt Tausende verschiedener Kasten in Indien. Die Mitglieder einer jeden Kaste richten ihr Leben so ein, daß sie möglichst wenig mit Außenstehenden in Kontakt kommen, da sie glauben, durch Speisen, Wasser oder die Berührung all jener, die in der Kastenhierarchie unter ihnen stehen, verunreinigt zu werden.

    …und etwas weiter hinten ab Seite 45:

    Im wesentlichen geht es bei allen Verhaltensmaßregeln darum, was als rein und was als unrein zu betrachten ist. Diese beiden Kategorien bilden die Grundlage des Hinduismus und wirken sich auf alle Lebensbereiche aus. Sie sind jedem Gläubigen stets gegenwärtig und dienen zur Begründung der strengen Trennung zwischen den einzelnen Kasten, so daß sich ihr Kontakt auf das absolute Mindestmaß beschränkt. Den Menschen des Westens mögen die komplizierten Regeln, die Reinheit und Unreinheit bestimmen, wunderlich und häufig auch widersprüchlich erscheinen. Dennoch hat das System seine eigene Logik. Hohe Kasten gelten als vollkommen rein, wenngleich auch bei ihnen eine vorübergehende Verunreinigung möglich ist. Niedere Kasten sind dagegen unwiderruflich befleckt, was immer sie auch tun. Aber da selbst bei ihnen die Möglichkeit einer noch stärkeren Verunreinigung besteht, ist jeder, ausgenommen Angehörige der untersten Gesellschaftsschichten, darauf bedacht, sich zu schützen.

    Verunreinigung läßt sich mit Hilfe von Riten beseitigen. Im allgemeinen ist die Läuterung mit Baden – manchmal auch mit Fasten – und dem Sprechen von Gebeten verbunden. Ein Mann, der nicht genau weiß, welches Ritual in einem relativ selten vorkommenden Fall von Verunreinigung – etwa bei Ehebruch mit einer Frau aus einer niederen Kaste – angeraten ist, bittet einen Brahmanen, ihn anzuleiten und während des Rituals zu beaufsichtigen. Mitunter kommt es vor, daß ein Hindu, der eine unreine Handlung begangen hat, die Verunreinigung einfach zu ignorieren versucht. In einem solchen Fall greifen gewöhnlich andere Mitglieder der Kaste ein und dringen darauf, daß er sich in angemessener Weise reinwäscht.

    Unreinheit kann auch über Speisen und Getränke von einer Person auf eine andere übertragen werden und ein Reinigungsritual notwendig machen. Da Feuer eine reinigende Kraft nachgesagt wird, kann ein Angehöriger einer hohen Kaste ruhig rohe Nahrungsmittel bei einem Unberührbaren kaufen, sofern sie gekocht oder gebraten werden sollen. Wichtig ist allerdings, daß der Koch seiner oder einer höheren Kaste angehört. Als Folge dieser Vorschrift gibt es sehr viele Köche aus brahmanischen Kasten – schließlich können von ihnen zubereitete Speisen von jedem akzeptiert werden. Speisen, die in geklärter Butter gebraten wurden, sind noch unbedenklicher als gekochte. Das heilige Produkt der Kuh hat auf gewöhnlich unannehmbare Lebensmittel eine reinigende Wirkung: Ein Brahmane kann daher gebackenes Konfekt essen, das bei einem Konditor aus einer niederen Kaste gekauft wurde.

    Auch direkter Körperkontakt kann zur Verunreinigung führen. Der westliche Besucher muß sich daran gewöhnen, nicht automatisch die Hand auszustrecken, wenn er einem Inder vorgestellt wird. Der Inder könnte sich aus reiner Höflichkeit genötigt sehen, dem Besucher die Hand zu reichen, und sich damit die Notwendigkeit eines rituellen Bades aufbürden. Im Süden ging die Vorstellung der Verunreinigung durch Körperkontakt früher so weit, daß schon die Nähe und der bloße Anblick eines Unberührbaren genügte, einen Hindu aus einer hohen Kaste zu besudeln. In den Großstädten ist ein solcher Kontakt allerdings nicht zu vermeiden. Die meisten hinduistischen Großstadtbewohner haben sich damit abgefunden, daß es sich im Bus oder im Kino einfach nicht vermeiden läßt, Menschen zu berühren, deren Kastenzugehörigkeit ihnen nicht bekannt ist. Sie führen sozusagen ein Doppelleben: Während sie zu Hause streng nach den Regeln der Reinlichkeit leben, setzen sie sich bei der Arbeit und auf der Straße darüber hinweg.

    Unreine Menschen sind nicht der einzige Quell der Besudelung. Einige Nahrungsmittel sind schon an sich unrein. An erster Stelle ist dabei Rindfleisch zu nennen – da die Kuh den Hindus heilig ist. Es gibt einige Kasten der Unberührbaren, die Fleisch vom Rind essen; den meisten Hindus würde jedoch schon bei dem bloßen Gedanken daran grausen. Andere Nahrungsmittel sind nur für hohe Kasten oder in bestimmten Regionen lebende Kasten tabu. So essen viele Hindus im Norden gern Hammel- oder Hühnerfleisch, während sich ihre Glaubensbrüder im Süden rein vegetarisch ernähren. Aufgrund der schon vor vielen Jahrhunderten von der buddhistischen Lehre übernommenen Ablehnung alkoholischer Getränke rühren die Angehörigen der meisten hohen Kasten weder Wein noch Spirituosen an.

    Doch selbst wenn die verzehrte Nahrung rein ist, wird der bloße Akt des Essens als verunreinigend angesehen. Gleiches gilt für die Vorgänge der menschlichen Ausscheidung, der Menstruation und des sexuellen Verkehrs sowie für den Kontakt mit Geburt und Tod. Jede Kaste hat ihre eigenen bestimmten Formen der Rituale, die nötig sind, um die Wirkung dieser verunreinigenden Einflüsse wieder aufzuheben.

    Die umständlichsten Reinigungsrituale macht der Kontakt mit dem Tod erforderlich. Denn solange der Leichnam nicht verbrannt ist, hält er nach hinduistischer Auffassung die Seele gefangen; und die erdgebundene, ruhelose Seele wird als eine große Gefahr für die Lebenden angesehen. Da die nächsten Angehörigen des Verstorbenen der Gefahr dirakt ausgesetzt sind, gelten sie bei den Brahmanen nach Eintritt des Todes 10 Tage lang als unrein; bei den Kshatriyas [Anm. v. Lu: das sind die adeligen Krieger, die Nicholas Rattenfurz Jeelvy auf Counter-Currents so idealisiert] sind es 12, bei den Vaishyas 15 und bei den Shudras sogar 30 Tage. Während dieser Zeit werden die Familienangehörigen des Toten von allen anderen wie Unberührbare behandelt.

    Na, ist Multikulti nicht wundervoll? Führt es nicht zu angenehmen Gesellschaften toleranter und liebenswürdiger Menschen?

    Gewisse Parallelen zu den jüdischen, zigeunerischen und hinduistischen Vorstellungen von spiritueller Unreinheit gibt es auch bei den Moslems. Als es im Südirak einmal zu Tumulten wegen Hausdurchsuchungen durch britische Soldaten mit Hunden kam, wurde in den Medien ein Imam mit der Aufzählung der zehn Dinge zitiert, die für den gläubigen Moslem unrein sind, und dazu gehörten neben Urin und Fäkalien auch Sperma, Schweinefleisch, Hunde und Ungläubige.

    Für mich sieht das alles sehr nach einem krankhaften Abgrenzungskult aus, der dem gesamten semitisch-zigeunerisch-hinduistischen Raum von Vorder- und Südasien gemeinsam ist und vermutlich seinen Ursprung in den fragmentierten, von ethnisch-rassischen Gemengelagen geprägten Gesellschaften dieses Raumes hat, die dort wohl schon am frühesten entstanden sind, als Produkte der Eroberungsgier und Herrschsucht von “Aristokraten”.

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  4. Lucifex,
    man kann Morgenwacht nicht mehr über Google finden, Siehe hier:

    https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=morgenwacht

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  5. Das muß ein vorübergehender Aussetzer oder sowas gewesen sein, denn jetzt wird Morgenwacht von Google sowohl auf Firefox als auch auf Microsoft Edge angezeigt.
    Beim Bildsuchgoogeln nach „Alan Dean Foster Flinx“ erscheinen schon in der sechsten Reihe Bilder aus meinen bisherigen beiden Flinx-Artikeln.

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  6. Von drei unterschiedlichen Betriebssystemen (Linux, Windows 7, und Windowsserver 2008) mit Firefox und Explorer kann ich Morgenwacht über Google immer noch nicht erreichen.

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  7. Da wäre es interessant zu wissen, wie es anderen Lesern geht, die diese Betriebssysteme verwenden (und ich frage noch einmal in die Runde, ob andere auch ähnliche Probleme mit WordPress haben, wie hildesvin sie immer wieder erlebt).
    Ich verwende Windows 10; das mußte ich nehmen, nachdem mein alter Rechner, den ich zu AdS-Zeiten hatte, abgekratzt war, denn ältere Betriebssysteme waren zu der Zeit nicht mehr erhältlich.

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  8. Probleme wie Hildesvin hab ich nicht. Allerdings gab es die verzögerte Veröffentlichung???
    Einmal kam ich auch nicht durch, aber das kann am Anschluss gelegen haben? Zwei drei Stunden später ging es wieder.
    Mein Computer stürzt, seit ich,seit drei Wochen Winsows 10 drauf habe, unablässig ab und obendrein will ich Winows 10 gar nicht (Bibialarm) und war nur zu zaghaft Linux zu nehmen als nun gedroht wurde W7 würde keine updates mehr bekommen – auch nach etlichen Anleitungsvideos. Bist Du zufrieden mit Linux und hast Du es selbst installiert Pils? Kann man da was kaputt machen, wenn man was falsch macht oder alles löschen oder so Sachen??? Ich gerate schnell in Panik bei so was.
    Es ist mir wirklich ekelig, dass ich eingeknickt und doch wieder zu Windows gekrochen bin. Die Leute, die ich fragen könnte, wie ich an Linux komme, halten mich für albern bis fast verdächtig, weil ich nicht glücklich dem Fortschritt entgegen sehe.Jedenfalls würde ich meine Ehre zu gern wiederherstellen und von Windows weg kommen.

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  9. Nicht eigentlich „Probleme“. Seit dem 12.d.M. kommt als erstes, wenn ich auf Gurgel „morgenwacht blog“ eingebe, ein Link zum demütigen Splitterchaos. Über diesen gelange ich halt – ohne weiteres – hierher. Gespeichert habe ich, meines Wissens jedenfalls, nichts, nicht bewußt. Aktiv äußere ich mich ohnehin nicht von meinen privaten Geräten aus.
    Heute habe ich es erstmals von einem ganz anderen Rechner aus versucht, es kamen zuerst hiesige Artikel, die auf irgendwelche anderen oppositionellen Seiten verlinkt waren, dann wie gehabt, aber ohne größeres Problem.
    Für möglich halte ich es, daß da irgendwelche sturen Automatismen ohne bewußte böse Absicht walten.
    Sicher scheint mir, daß (((sie)) uns beschnuppern, fast sicher, daß (((sie))) uns, und zwar zu recht, für ungefährlich halten. Aber vielleicht doch ein Warnschuß vor den Bug? Differentialdiagnose: Automatismen.
    Nur, weil ich nicht paranoid bin, heißt das ja nicht, daß sie nicht hinter mir her sein könnten.
    (Nebenbei: „Neue Kommentare“ kommt mir seit eben erstaunlich kurz vor.)

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  10. Was ich mit Deinen Problemen sonst noch meinte, waren die Schwierigkeiten beim Kommentieren auf WordPress, über die Du Dich schon länger immer wieder geäußert hast („WordPress ist ein Schwein“), wo z. B. Erstversuche Deiner Kommentare verschwunden sind und bei mir im Hintergrund aber nichts davon zu sehen war, weder im Spamordner noch im Papierkorb.

    Bei „Neueste Kommentare“ ist nach wie vor die maximal mögliche Zahl von 15 Kommentaren eingestellt. Es erscheinen aber zu den derzeit relativ vielen Reblog-Pingbacks vom Nemesisblog keine Gravatarbilder; vielleicht sieht die Spalte deshalb so verarmt aus.

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  11. Also, verschwindende Kommentare hatte ich auch schon. Bei mir wackelt aber auch das Internet. Seit Windows 10 geht die bisher mögliche Reparatur nicht mehr und ich muss den Computer dann neu starten. Weshalb das so ist, weiß ich nicht.

    Ich bin paranoid. War es schon als Linke. Damals war der Vorteil, dass alle meine Freunde auch links und paranoid waren und da war das nicht so unangenehm wie jetzt, wo ich mehr oder weniger für bekloppt erklärt werde, wenn ich vom Überwachungsstaat oder so was rede.
    Ich finde es bemerkenswert, dass zuerst so ne Akte x Stimmung aufgebaut wurde und dann, wenn es deutlicher wird, laufen alle wie die Schafe in die überwachte „Zukunft“. Internet Truther als Charaktere sind mir eigentlich erstmals in dieser Fernsehserie vor die Nase gesetzt worden, wenn man so will waren das die Rollenmodelle und irgendwann kamen die Piraten. Ich kann mich irren aber ich denke, dass zur Zeit des Einsaugens irgendwie widerständiger Individuen ins Netz die politische Richtung nicht so wesentlich war.

    Der Mist mit der „smarten“ Sicherheitstechnik ist schon verlockend und dass nun sogar Lidl oder Aldi so was anbieten spricht Bände. Jede Einbruchswelle treibt mehr Leute in die smarte (((Hölle))). Und noch ein trockener Sommer und alle werden über smarte Bewässerung nachdenken und künstliche Intelligenz, die für den richtigen Einsatz der wertvollen Ressource gebraucht wird und den Landwirten auch sagt, welche Pflanze sie anbauen sollen und irgendwann müssen oder überhaupt dürfen. Wer beherrscht die Technologie? Wer schreibt die Regeln? Was fällt uns ein, wie können wir so ignorant sein, die kleine grüne Lunge rund ums Haus im Sommer noch zu gießen? Ja, wir sollen Insektenhäuschen hin hängen und dann sollen wir die Blumen vertrocknen lassen!

    Es wird ja nicht nur an den „rechten“, sondern auch an den „linken“ Individuen Verrat begangen. Man sehe sich das Thema Impfen an, wie die grünen Dreckschleudern ihre Basis verraten haben. Man muss nicht paranoid sein wie ich um Zwangsimpfungen in Zeiten der Globalisierung abzulehnen. Wem bitte sehr gibt man die Macht über den eigenen Körper und schlimmer noch, die Körperchen der Kinder? Den Parteien, dem Staat, Big Pharma – Zeug aus chinesischen, indischen oder israelischen Laboren und Fabriken, Zeugs zwangsweise in Kinder eingespritzt und all diesen Kreaturen und Unternehmen sollen wir vertrauen. Masern – das ist der Anfang und dann wird munter weiter zwangsgespritzt was immer auf den Markt geschleudert wird.

    Es ist, egal wie man zu denen steht, es ist aber absolut nicht lustig, sondern unerträglich, wie nun auf Waldorfschulen ( Masernnester, Herdengefährder) rumgehackt oder die Globulileute lächerlich gemacht werden. Mir macht es Angst, wie schnell und brutal kleine Gruppen zur Gefahr erklärt werden können, wie dann bei Globuli, auch noch ein Unternehmen mit hetzt (Dr. Oetker) und wie das alles gefressen und weiter verbreitet wird, ohne jede Vernunft. Herdenimmunität gegen Denken. Egal welche der verdammten zwei Seiten.

    Die Grünen haben den Naturfreunden ( Windkraftsabotage) und den Pharmakritikern den offenen Kampf angesagt. Überwachungsregime – haha Aluhut. Das ist ihre Aufgabe. Sie klopfen die linke Seite ( zur Freude der rechten Kapitalismusfredis) für die JWO zurecht, so wie das Arschloch Fischer damals die Kriegsgegner kalt stellte. Und die Rechten sehen nur immer Linke und den drohenden Sozialismus und die Liken haben Nazipanik und nörgeln höchstens darüber, dass die Konzerne nicht schnell genug den globalen Terror des CO2 Regimes und die Völkervernichtung vorantreiben.

    Ich versteh zwar auch, dass die Kritik an 5G meist die gesundheitlichen Risiken in den Mittelpunkt stellt aber mir ist der Bereich der (((globalen technologischen Weltordnung))) der interessantere. Das ist das Ding für mich – wie wird die Macht konzentriert und umgesetzt – Nachhaltigkeit, Bevölkerungskontrolle, KI und überhaupt all das Zeug was in Bibis Rede angesprochen wird. Wie wird macht konzentriert und ausgebaut – das ist es auch, was mich bei der (((Mafia))) interessiert, die ein Pfeiler der israelisch/ zionistischen Machtarchitektur ist. Bereichert euch unter dem zionistisch rassistischen Zelt sagt Bibi. Und dann Sammeln sich im Vorstand von genie energy … ach seht es Euch an. Und Trump lässt und so hat er es im Wahlkampf angekündigt, US Soldaten das syrische Öl vor den Syrern beschützen, denen es gehört und seit wie vielen Jahren beschützt die westliche Allianz den Drogenanbau in Afghanistan und die durch die westliche Allianz (unter Zustimmung der Grünen) erschaffene Mafiastruktur 8drogenhandel, Menschenhandel, Organhandel) Kosovo?

    http://syrianfacts.com/en/2017/07/18/genie-energy-hidden-role-war-syria/

    Wo es konkret wird, ist es nicht links oder rechts.

    Ach, da fällt mir ein, dass ich den Dreiteiler von Caroline Sommerfeld noch mal lesen muss – aber jetzt nicht. Ich denke aber, dass das mal was ist, was sich zwischen all dem Müll vom Rittergut, lohnt zu lesen.

    Bis bald – hoffe ich und danke Pils für Deine Antwort.

    Weil ich ein Steinzeitgehirn habe, kam mir beim Schreiben das in den Sinn.

    Hä hä, ich kann ja nicht nur Walgesang anhören, wenn ich mein Hirn entspannt wursteln lassen will. Bei allem was so los ist, kann man ja schnell einen Gehirnkrampf kriegen.

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  12. Monty Python – und nun zu etwas völlig anderem – på tal om något helt annat:

    Gerade eben auf PIPI gelesen: Der Attentäter auf Fritz v.W. hätte es angeblich wegen der Verstrickung von dessen Sippe in die Herstellung von Agent Orange getan. (Ich las vorzeiten, Proctor&Gamble wären – angeblich – mit der Produktion nicht nachgekommen, und hätten Boehringer Ingelheim ersucht …). Mag sein, mag nicht sein …
    Schon längst vergessen ist, daß Richard v.W. in den Neunzigern eben darum von einem auf einer Freitreppe eine geschoben bekommen hätte … Herr Bundespräsident, darf ich Ihnen die Hand geben? – Fatsch!

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  13. Ich muß in unbefriedigender Art kürzen, „splitten“, und weitere Aspekte weglassen.
    Könnte es sein, daß es auch den „Linken“ jetzt ans Fell gehen soll? Den deren Ansicht nach „wahren, echten ~“, die keinen Zucker auf ihren Haferbrei tun?
    Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan … Oder doch nur ein Kollateralschaden?

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  14. Zumindest bei den Austro-Sozis habe ich tatsächlich so einen Eindruck: die werden schon seit der Zeit vor dem Nationalratswahlkampf von 2017 von der „Kronen-Zeitung“ und vom „Kurier“ (wo der stinkreiche Investor René Benko jeweils 25 % besitzt, und wer weiß, wer sonst noch beteiligt ist, vielleicht (((Martin Schlaff))) oder sonst ein Plutokrat) niedergeschrieben, von ihrem „Berater“ Tal Silberstein, der damals regelmäßig aus Israel eingeflogen wurde, schlecht beraten und in eine Schmutzkübelaffäre gerissen, dann wurde ihr Chef Christian Kern (((?))) zur Wirtschaft weggelobt, worauf seine Nachfolgerin, die Judenmatratze Pamela Rendi-Wagner, bis heute um die Anerkennung ihrer Führungsrolle zu kämpfen hatte, was aber vielleicht auch durch die OVP/wirtschaftsnahen Medien schlimmer dargestellt wurde, als es ist.

    Zusätzlich waren die Systemsprachrohre seit dem heurigen Nationalratswahlkampf auch eifrig bemüht, den Roten mittels Klimapanikmache möglichst viele linkstendierende Wähler zu den Grünen hin zu verscheuchen, die jetzt erst einmal als Koalitionspartner für Dinge gebraucht werden, die die Globalistenpartei ÖVP sowieso tun will/soll, bei denen sie aber so tun will, als hätten ihre linken Koalitionspartner das gefordert (Aufweichung gegenüber der „Migration“, CO2-Bepreisung, Bürgergängelung wegen „Klimanotstands“).

    Ich kann mir auch gut vorstellen, daß es für den Grünen-Chef Werner Kogler auch schon eine Entsprechung zum Ibiza-Video gibt, mit dem man nach der ersten Halbzeit der nächsten Regierung ihn und damit auch die Koalition in die Luft sprengen kann, worauf eine Koalition mit den NEOs folgen soll, die dafür jetzt noch zu schwach waren und eigentlich eine kleinere Version dessen sind, wozu die „neue ÖVP“ sich hinentwickeln will: eine globalistische, philosemitische, ausländerfreundliche Unternehmerpartei, in deren Wertigkeitsskala wir gewöhnlichen einheimischen Österreicher ganz unten stehen.

    Das gegenwärtige Verhalten der SPÖ deutet auch stark auf eine Art „Stallregie“ zwischen den Parteien hin: wenn sie noch etwas Resthirn haben, müssen sie eigentlich schon lang wissen, warum sie über die Jahre beständig Wähler an die FPÖ verloren haben: wegen der Migrationspolitik. Aber selbst wenn sie über diesen ideologischen Schatten nicht springen können, sollte man doch annehmen, daß sie nach diesen eineinhalb Jahren einer globalistisch und an Wirtschaftsinteressen orientierten, arbeitnehmerfeindlichen Regierungspolitik wenigstens in diesem Bereich kräftig im Sinne ihrer Zielgruppe argumentieren und sagen: „Wenn wir in eine Regierung kommen, werden wir das aktuelle Arbeitszeitgesetz mit dem 12-Stunden-Tag und der 60-Stunden-Woche abschaffen, und mit uns wird es kein Austro-Hartz geben.“ Aber nein, da kommt nichts in dieser Richtung. Als ob sie wüßten, daß sie nicht gewinnen dürfen.

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  15. Gerade eben bin ich auf ein interessantes Interview mit der grünen Buchautorin und Bloggerin Daniela Kickl (einer Kusine des FPÖ-Politikers Herbert Kickl) in JEWS, äh, NEWS gestoßen, das ich euch nachfolgend präsentiere (die vielen Links im Text habe ich nicht übernommen; wen sie interessieren, muß halt in den Originalartikel reinklicken):

    Daniela Kickl: „Die Grünen sind das dritte Opfer der ÖVP“

    Die Zeichen für Österreich stehen derzeit auf Türkis-Grün. Eine Entwicklung, der Autorin und politische Bloggerin Daniela Kickl nicht uneingeschränkt positiv gegenübersteht. Im Interview erklärt sie, welche Gefahren in dieser Regierungskonstellation stecken könnten und auch, warum aus ihrer aktiven Mitarbeit bei den Grünen nichts geworden ist.

    In unserem letzten Gespräch sagten Sie, dass Kurz „der Opportunist schlechthin“ ist. Sind die Gespräche mit den Grünen Ihrer Ansicht nach auch ein Beweis dafür?

    Daniela Kickl: Das fängt schon einmal bei den Sondierungen an. Ich nenne es „Sondierungs-Gschisti-Gschasti“: Als wäre nicht bekannt, was der andere will. Das macht ja schon einen unschlanken Eindruck. Aber ja, Kurz ist und bleibt ein Opportunist, auf jeden Fall. Würde er auf die maximale parlamentarische Mehrheit aus sein, hätte die SPÖ seine erste Wahl sein müssen. Das hat er gar nicht versucht – vielleicht auch, weil die SPÖ der härtere Brocken ist.

    Die Große Koalition ist bei der Bevölkerung aber immer noch extrem unbeliebt.

    Ja, das hat aber auch sehr viel mit ihrer Darstellung zu tun. Ich bin mir nicht sicher, ob der öffentlich gezeigte Streit von Schwarz-Rot, der diese Koalition letztendlich so unpopulär gemacht hat, in der Realpolitik auch wirklich so ausgetragen worden ist. Oder ob das eben nicht, wenn wir uns erinnern, was uns Herr Mitterlehner in seinem Buch erzählt hat, schon das Kurz’sche Gezündel war.

    Kann man Kurz denn einen Vorwurf machen, dass er es mit den Grünen versucht?

    Nein, daraus würde ich ihm jetzt keinen Vorwurf machen. Ich mache ihm Vorwürfe zu den politischen Inhalten, die er vertritt.

    Zurück zum „Gschisti-Gschasti“: Dauert das Ihrer Ansicht nach zu lange?

    Nein, mir ist lieber, es wird in Ruhe ausverhandelt und man kommt auf das beste Ergebnis, als man macht irgendeinen Pfusch. Es geht mir um den Begriff der „Sondierung“, dass es nicht hieß: „Ok, wir begeben uns in Koalitionsverhandlungen, weil wir tatsächlich mit dieser Partei koalieren wollen.“ Nein, es wurde sondiert.

    Offiziell sind ja nur noch die Grünen übrig.

    Genau, das ist der Punkt. Wir wissen ja nicht, was sonst passiert.

    Aber hat sich die FPÖ als Alternative nicht gerade eben wieder ins Aus gespielt?

    Die haben sich in Wahrheit doch die ganze Zeit ins Aus gespielt. In der türkis-blauen Ära gab es doch auch einen Einzelfall nach dem anderen. Hat der Herr Kurz irgendetwas gesagt dazu? Nein. Aber natürlich, die Ausgangslage ist jetzt eine andere.

    Eine Umfrage legt das zumindest nahe. 85% der Österreicher sind für die ÖVP in der Regierung und 63% für die Grünen. Unabhängig von den laufenden Verhandlungen: Hat sich Österreich mit Türkis-Grün schon angefreundet?

    Das kann durchaus sein. Abgesehen davon, dass es ja doch tatsächlich viele Türkis-Wähler gibt, erstaunt mich, dass man offensichtlich völlig vergessen oder verdrängt hat, was unter der türkis-blauen Regierung alles passiert ist. Es war Herr Kurz, der die Blauen in die Regierung geholt hat. Es war Herr Kurz, der sie machen hat lassen, was sie wollten.

    Und wäre das Ibiza-Video nicht gekommen, wäre alles so weitergegangen. Es war Herr Kurz, der Frau Hartinger-Klein hat werkeln lassen. Ich erinnere an die Demontage der Krankenkassen, also die Entmachtung der Arbeitnehmer durchs Hintertürchen. Das gefällt mir nicht, das sollte man nicht so stehenlassen.

    Wie würden Sie sich diese Vergesslichkeit erklären?

    Einerseits ist das auf die schnelllebige Zeit zurückzuführen. Man kann andererseits natürlich auch festhalten, dass die ÖVP bei der letzten Wahl als Wahlsieger hervorgegangen ist und einen Partner finden muss. Werner Kogler hat zudem gesagt: „Es wird mit uns sicherlich nicht schlechter werden als unter Türkis-Blau“.

    Ganz pragmatisch betrachtet ist das zu hoffen, aber in der Realität, gefühlt, gefällt mir das nicht. Ich glaube im Falle einer Einigung auch nicht, dass das für die Grünen gut ist. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Grünen in Wahrheit nur Vierte geworden sind.

    Aber trotzdem gemeinsam mit der ÖVP klarer Wahlsieger.

    Zugewinner. Man darf auch nicht vergessen, dass die Grünen nicht so gut abgeschnitten hätten, wenn Greta (Anm.: Thunberg, Klima-Aktivistin) nicht gewesen wäre. Hätte Liste Jetzt die letzten zwei Jahre anders agiert, hätte das Wahlergebnis womöglich noch einmal anders ausgesehen. Die Zugewinne der Grünen sind also definitiv nicht nur ihnen selbst zu verdanken.

    Und Sie? Könnten Sie sich mit einer türkis-grünen Regierung anfreunden?

    Natürlich könnte ich mich anfreunden, wenn ich das Gefühl hätte, dass die Grünen tatsächlich etwas bewegen könnten. „Nicht schlechter als Türkis-Blau“ war nicht die Aussage, die ich von Herrn Kogler gerne gehört hätte, leider hat er aber genau das gesagt. Ich habe die Befürchtung, dass mit den Grünen nichts besser wird.

    Und wenn sie sich zu sehr verkaufen, dass sie auf das zurückgestutzt werden, was sie wirklich sind, wenn Greta und der Klimawandel möglicherweise nicht mehr so einen Einfluss auf die Öffentlichkeit haben. Ich möchte nicht schwarzmalen, aber ich glaube nicht, dass sich der grundsätzliche Weg, den Kurz eingeschlagen hat, ändern wird. Gleichzeitig würde ich Türkis-Grün aber schon auch eine Chance geben wollen.

    Wer von beiden Parteien müsste größere Kompromisse eingehen?

    Natürlich müssten die Grünen wesentlich mehr Kompromisse eingehen. Ansonsten würde das allem widersprechen, was wir bisher von Herrn Kurz und seinen Machenschaften mit den Blauen gesehen haben. So gesehen sind die Grünen nach der SPÖ und der FPÖ das dritte Opfer der ÖVP.

    Was würden Sie zu einer Minderheitsregierung sagen?

    Aus parlamentarischer Sicht wäre das ein interessantes Modell, das meiner Ansicht nach nicht lange gutgehen wird. Ich sehe aber grundsätzlich nichts Böses daran, wenn man in einem kürzeren Intervall als alle fünf Jahre wählen geht.

    Sie haben sich selbst bei den Grünen um einen der acht Listenplätze in Wien beworben, es aber dann nicht geschafft. Bedauern Sie es, dass Sie gerade jetzt nicht dabei sind?

    Das tut mir insofern überhaupt nicht leid, weil ich nicht für ein Ministeramt geeignet gewesen wäre. Wenn ich mir andererseits Gerüchte anhören muss, dass Herr Blümel Finanzminister werden könnte, hätte ich zumindest ein abgeschlossenes BWL-Studium vorzuweisen gehabt. So gesehen ist das vielleicht auch nur eine Sache des persönlichen Zutrauens (lacht).

    Insgesamt gesehen tut es mir natürlich schon leid. Es wundert mich aber nicht, dass mich die gegenwärtigen Grünen nicht genommen haben, weil es eine Strömung innerhalb der Partei gibt, mit der ich nicht kann. Die Leute, die mit mir meine Kandidatur besprochen und unterstützt haben, haben mir versichert, dass sie diese Strömung auch sehr skeptisch sehen. Ich würde sie unter diesem politischen Korrektheits-Wahn subsumieren, der von Leuten wie der Sigi Maurer ausgeht.

    Das ist meiner Ansicht nach auch mit ein Grund, warum die Linken grundsätzlich nicht so erfolgreich sind, wie sie sein könnten und sollten. Wenn man sich nicht darauf konzentriert, dass es in Österreich 1,5 Millionen Menschen gibt, die tatsächlich arm oder zumindest armutsgefährdet sind, sondern darauf, dass man irgendwo ein Binnen-i hinschreiben muss, dann ist das nicht nur nervend, sondern auch kontraproduktiv.

    Wie ist denn derzeit eigentlich Ihr Status Quo mit den Grünen?

    Ich habe private Freundschaften zu manchen bei den Grünen, mit denen bin ich natürlich auch weiterhin in Kontakt. Ansonsten habe ich mit den Grünen aber nichts mehr zu tun. Und ich will auch insofern nichts mehr mit ihnen zu tun haben, weil mir eben der Weg der Frau Maurer so wenig gefällt. Und ich weiß, dass nicht nur Frau Maurer, sondern eben viele ähnliche Leute auch in gute Positionen gehievt wurden und mit dieser Ausrichtung kann ich eben so gar nicht.

    Sie haben den dritten Listenplatz für Sigi Maurer als „Bankrotterklärung“ tituliert – Warum?

    Ich kenne sie nicht, das ist auch nichts Persönliches, das möchte ich betonen. Sie ist nur eine Art Galionsfigur für eine Strömung, die offenbar viele bei den Grünen gutheißen. Ich finde das traurig.

    Welchen Einfluss wird das auf die Grünen haben?

    Man muss sich grundsätzlich zwei Fragen zum Rechtsruck stellen, nicht nur in Österreich, sondern auch international. Die erste Frage lautet, was die Rechten „richtig“ machen, damit sie soweit kommen können. Und die zweite, was alle anderen falsch machen.

    Wenn man sich überlegt, was die anderen nicht so gut gemacht haben, dann ist diese politische Korrektheit eindeutig einer der Punkte, die eine an sich gute und wichtige Sache ins Lächerliche zieht und damit den Leuten auch jede Freude vermiest. Und vor allem aber bündelt man ihre Energie, ihre Zeit, ihre Nerven auf die falsche Stelle.

    Die restlichen Nominierungen der Listenplätze können Sie nachvollziehen?

    Es war für mich eine sehr wertvolle Erfahrung, dass ich dort gewesen bin, und das alles gesehen habe. Es waren so viele tolle Leute dort, denen man das Feuer angesehen hat, die mitreißende Reden gehalten haben. Im Endeffekt hatte man aber das Gefühl, dass das Aufrufen der Leute reine Formalität ist, weil eh schon klar war, wer die Listenplätze bekommen wird. Diese „Systematik“ hat mich schon ein wenig traurig gestimmt.

    Es ist ja legitim zu sagen, dass man bestimmte Leute auf den Plätzen haben will. Nur die Farce dieser scheinbaren Anhörung, die ja bei den Kandidaten auch mit einer gewissen Hoffnung verbunden ist, das finde ich nicht in Ordnung.

    Aus Ihrer Mitarbeit bei den Grünen ist also offensichtlich nichts geworden. Gibt es eine Alternative für Sie?

    Ich weiß es nicht. Sollte jemand einmal auf mich zukommen, werde ich es mir überlegen. Ich persönlich werde es aktiv nicht mehr versuchen, weil ich von all dem, was ich gesehen habe, einigermaßen frustriert bin. Das Erlebnis bei den Grünen war eine Farce, diese Reden hätten sie sich sparen können. Ich mag diese Unehrlichkeit nicht!

    Ich bin momentan jedenfalls sehr glücklich mit dem, was ich tue, aber man weiß natürlich nie, wohin einen das Leben noch führen wird.

    Zur Person: Daniela Kickl studierte Publizistik und Politikwissenschaften an der Uni Wien und absolvierte das Studium der Betriebswirtschaftslehre an der WU Wien. Nach ihren Tätigkeiten im IT-Bereich beim Magistrat der Stadt Wien und Apple ist sie erfolgreiche Buchautorin und Bloggerin. Bekannt wurde sie vor allem durch Ihre Briefe an ihren „lieben“ Cousin (und Ex-Innenminister) Herbert Kickl. Gestern vor zwei Jahren jährte sich die Idee der „Brieferl“ zum zweiten Mal.

    „…oder ob das nicht schon das Kurz’sche Gezündel war“: genau das denke ich mir auch, und es ist etwas, was meine Kurz-besoffenen Unternehmer-Verwandten nicht sehen wollen, wenn sie davon reden, daß die rot-schwarze Koalition „nichts weitergebracht hat“. Dieser Schnodl hat doch schon damals eine innerkoalitionäre Oppositionspolitik begonnen und sich nach seiner Übernahme als ÖVP-Obmann geweigert, auch das Amt des Vizekanzlers von Reinhold Mitterlehner zu übernehmen, weil er sich nicht mit der Verantwortung für die Regierungsarbeit anpatzen, sondern stattdessen als „unbelasteter neuer Mann“ in die nächste Wahl gehen wollte.

    Auch das mit den Grünen als drittes Opfer der ÖVP sehe ich ähnlich, wie in meinem vorherigen Kommentar schon angedeutet. Über Fakebasti Kurz heißt es ja auch, er sei eine „Schwarze Witwe“: wer mit ihm eine Koalition eingeht, ist hinterher tot. Ich frage mich auch, ob Werner Koglers Vorgängerin in der Parteiführung, Eva Glawischnig, nicht deshalb zur offenkundig als Versorgungsposterlapparat dienenden Novomatic weggelobt wurde, weil sie persönlich integrer ist als Kogler, sodaß es bei ihr schwieriger war, ein „Abschaltprogramm“ zu installieren oder etwas zu finden, das man dafür nützen kann.

    Antworten
  16. Ein Einspruch zu Daniela Kickls Aussage :

    „Es war Herr Kurz, der Frau Hartinger-Klein hat werkeln lassen. Ich erinnere an die Demontage der Krankenkassen, also die Entmachtung der Arbeitnehmer durchs Hintertürchen.“

    Das war doch genau das, was sie von der ÖVP und ihren plutokratischen Hintermännern aus hat machen sollen. Ich erinnere mich auch noch daran, daß Beate Hartinger-Klein [FPÖ-„Sozialministerin“] kurz nach Beginn der ÖVP-FPÖ-Regierung hinsichtlich der am Freitag vor Weihnachten 2017 als Teil des Regierungsprogramms verkündeten Einführung von Austro-Hartz abzuschwächen versuchte und sagte, es sei dabei nicht vorgesehen, auf das Wohneigentum von betroffenen Langzeitarbeitslosen zuzugreifen. Da kam sofort der Widerspruch von Kurz, daß das im Regierungsabkommen aber nicht so ausgemacht worden sei.

    Antworten
  17. B-Mashina

     /  November 21, 2019

    Der Mitbegründer der Ausrottungs-Rebellion hat sich wohl eine „Relativierung“ von einigermaßen kapitalem Ausmaß geleistet: „Auch nur ein weiterer Scheiß in der Geschichte“. Wobei „Scheiß“ relativ ist: Ein „Vogelscheiß“ etwa? Oder doch mehr, da es nicht um die 12 Jahre im allgemeinen, sondern um den Zivilisationsbruch schlechthin ging?

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  18. Lucifex,
    es ist leider immer noch so das Morgenwacht über Google nicht zu finden ist.
    Wenn ich in Google „morgenwacht“ eingebe erscheint Chaosfragment darüber kann man denn Morgenwacht erreichen. Direkt geht es aber nicht.

    Antworten
  19. Hab’s gerade selbst versucht – bei mir wird die Seite angezeigt, und darunter die Tags „Gutmenschen“, „Deutschland“, „Rassenvermischung“, „Osimandia“, „Neger“ und „Alex Kurtagic“.

    Wie sieht das denn bei euch anderen Kommentatoren aus?

    Antworten
  20. >Wie sieht das denn bei euch anderen Kommentatoren aus?

    „Als Reaktion auf ein rechtliches Ersuchen, das an Google gestellt wurde, haben wir 25 Ergebnis(se) von dieser Seite entfernt. Weitere Informationen über das Ersuchen findest du unter LumenDatabase.org. “

    MW nur noch als Reblog zu finden. Kein Link mehr auf den ersten drei Ergebninsseiten.

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  21. Primär weiterhin beim demütigen Erzähler, inzwischen aber dort so weit unter den Ereignishorizont geruscht, daß man sich einen Wolf scrollen muß.
    Nebenbei – die automtisch Rechtschreibkorrektur – ist nicht mehr.
    Hoffentlich tue ich jetzt keine Dummheit: Ich klinke mich über „Völkermord ist bunt“ ein.

    Antworten
  22. Mir ist etwas eingefallen: Versucht’s doch mit

    https://www.google.at/

    Von Osimandia habe ich zu AdS-Zeiten erfahren, daß irgendeine rechte Seite – ich glaube, Stormfront – von google.de nicht angezeigt wurde; mit google.at konnte ich sie aber aufrufen.

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  23. Seltsam – bei mir wird „Morgenwacht“ nach wie vor angezeigt. Vielleicht funktioniert das ähnlich wie Geoblocking: Sobald eine Suchanfrage aus Deutschland kommt, wird dichtgemacht.

    Was anderes: Der Verlag „Der Schelm“ wird Alexander Solschenizyns zweibändiges Werk „200 Jahre zusammen“ wieder herausbringen; soll ab Sommer 2020 lieferbar sein:

    https://derschelm.com/gambio/solschenizyn-alexander-200-jahre-zusammen.html

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  24. Bei mir wird bei Bing und Duckduckgo MW an erster Stelle angezeigt.

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