Das Gesicht der Revolution: Betrachtungen zur Roten Rosa

Von Tobias Langdon, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Face of Revolution: Reflections on Red Rosa erschien am 12. Januar 2017 auf „The Occidental Observer.“

Die polnisch-jüdische Revolutionärin Rosa Luxemburg (1871 – 1919) war etwas Seltenes: eine sympathische Marxistin. Anders als Lenin, Stalin, Trotzki und die einander befehdenden Revolutionäre unserer eigenen Zeit schien ihre Politik nicht hauptsächlich von Machtgelüsten, Egomanie und Hass befeuert gewesen zu sein. Sie war gegen die bolschewistische Tyrannei und verteidigte die Redefreiheit mit dem klassischen Satz „Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden“. Sie liebte die Natur, wollte, daß der Ruf der Blaumeise auf ihrem Grabstein eingraviert würde und hatte sogar eine Schwäche für Wespen.

„In ihr Gesicht geschrieben…“

Wäre sie sympathisch geblieben, wenn sie in der Revolution der Arbeiterklasse an die Macht gekommen wäre, zu der sie in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg aufzuwiegeln versuchte? Wir werden es nie wissen, weil sie 1919 in Berlin von rechten Freikorps-Soldaten ermordet wurde. Eines erscheint jedoch sicher: Wenn Marxisten in Deutschland an die Macht gekommen wären, dann hätten sie eine Tyrannei à la Lenin geschaffen, nicht Freiheit à la Luxemburg. Das ist es, was zur selben Zeit in Ungarn während der katastrophalen, aber glücklicherweise kurzen „kommunistischen Republik“ geschah, die vom jüdischen Marxisten Béla Kun (d. h., Cohen) regiert wurde. Anders als Kun kam Luxemburg nie an die Macht, und ihr Märtyrertod hat ihr einen besonderen Platz in der marxistischen Hagiographie gesichert. Man könnte sie den Bonnie Prince Charlie der progressiven Politik nennen, aber mit einem wichtigen Vorbehalt: sie war nicht bonny [schön].

Das Gesicht der Revolution: Rosa Luxemburg

Das Gesicht der Revolution: Rosa Luxemburg

Stattdessen hatte sie entschieden jüdische Gesichtszüge. Man kann sie auf fast jeder Seite von Kate Evans‘ Red Rosa: A Graphic Biography of Rosa Luxemburg (Verso, 2015) sehen. Evans akzeptiert nicht bloß Luxemburgs Jüdischkeit: man könnte sagen, daß sie darauf beharrt. Sie zitiert aus einem Brief von Luxemburg: „Ich habe in meinem Herzen keinen besonderen Platz für das Ghetto. Ich fühle mich überall zu Hause, wo es Wolken und Vögel und menschliche Tränen gibt.“ (15) Zur Veranschaulichung dieser Empfindungen porträtiert Evans Luxemburg im Profil, wie sie eine Schwalbe durch das Fenster einer Synagoge betrachtet. Der Text darunter fährt fort: „Rosas Mangel an religiösem Glauben kann ihr keine Freiheit erkaufen. Ihre kulturelle Identität ist ihr ins Gesicht geschrieben. Sie wird immer als Jüdin gesehen werden.“

Zerschlagt die Tafel

Als revolutionäre Sozialistin glaubt Evans zweifellos an die tabula rasa, nämlich, daß menschliche Wesen eine „leere Tafel“ oder ein unbeschriebenes Blatt sind, auf das eine neue Kultur und neue Verhaltensformen geschrieben werden können, so wie es uns (oder unseren marxistischen Herren) gefällt. Aber ihr Bilderroman legt in Wirklichkeit Zeugnis für die gegenteilige Theorie ab: die tabula Rosa, nämlich, daß menschliche Wesen überhaupt keine unbeschriebenen Blätter sind. Die kulturelle Identität ist in der Tat „ins Gesicht geschrieben“, weil Kultur sich auf die Genetik auswirkt und menschliche Gesichtszüge stark genetisch bestimmt sind.

redrosa

Rosa Luxemburg hatte ein unverkennbar jüdisches Gesicht, wie Evans selbst zugibt. Aber Luxemburg hatte auch ein unverkennbar jüdisches Gehirn, wie Evans nicht zugeben würde. Ein menschliches Gesicht ist so ziemlich wie der Umschlag zu einem Buch: es sagt uns etwas über das dahinter befindliche Gehirn und über die Genetik der Person, die es trägt. Wie eine Eingeborene von Fidschi oder Tibet hatte Rosa Luxemburg eine Nase, einen Mund, ein Kinn, Augen und so weiter. Aber sie hätte nie mit einer Eingeborenen von Fidschi oder Tibet verwechselt werden können: ihr menschliches Gesicht hatte rassische Variationen, die es deutlich als jüdisch kennzeichneten.

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Bomben für eine bessere Welt: Syrien, Überwachung und die Neo-Crocs

Von Tobias Langdon, übersetzt von Deep Roots. Das Original Bombs for a Better World: Syria, Surveillance and the Neo-Crocs erschien am 8. September 2013 im Occidental Observer.

In einer geistig gesunden Welt wäre der ehemalige „Chef-Redenschreiber von Tony Blair“ jetzt ein Flüchtling vor der Justiz oder würde eine lebenslange Gefängnisstrafe absitzen. Aber es ist keine geistig gesunde Welt, daher erhält Philip Collins seine dreißig Silberlinge von der feindlichen Elite. Er hat einen gut bezahlten Posten an der London School of Economics und schreibt für Rupert Murdochs Londoner Times, wo er all die intellektuelle Kraft und anthropologische Expertise zur Schau stellt, die man von einem Blairiten erwarten würde:

Das mißverstandenste Buch der letzten Zeit verirrte sich in einem Wortspiel. Als Francis Fukuyama sein Buch „Das Ende der Geschichte“ nannte, stellte er nicht die törichte Behauptung auf, daß die Geschichte, wie „1066 And All That“ ungefähr sagte, zu einem Schlußpunkt gekommen sei. Er sagte, daß keine bessere Gesellschaft als die liberale Demokratie jemals entstehen würde.

Bei der sich rund um uns entfaltenden Geschichte ist es ein guter Moment, um darauf hinzuweisen, daß Fukuyama recht hatte. Das Volk von Syrien will wie die Menschen Tunesiens, Libyens und Ägyptens nicht Sicherheit um den Preis der Freiheit erkaufen. Der Nahe Osten wird sich mit der Zeit der Liga der demokratischen Nationen anschließen, wie Lateinamerika es seit 1970 getan hat. Die zerbrechliche Regierung Algeriens kann keinen Bestand haben. Die von den Königen von Marokko und Jordanien geförderten begrenzten Reformen werden ein wenig Zeit erkaufen. Aber schließlich werden die Menschen dort und die Menschen im Iran etwas von dem wollen, was wir haben, nachdem sie Menschen wie wir sind. (Saving the people of Syria, wiedergegeben in The Australian, 25. Februar 2012)

Es wäre falsch, diese Behauptungen „halbgescheit” zu nennen. Nein, „achtelgescheit“ trifft es eher. Die Entwicklung der liberalen Demokratie in Britannien dauerte Jahrhunderte. Tony Blair trug viel dazu bei, sie in einem Jahrzehnt zu zerstören. Aber Philip Collins glaubt, daß der Nahe Osten sie unvermeidlicherweise annehmen wird. Die Moslems dort haben ja keine Verbindung zu ihren illiberalen und undemokratischen Regierungen, die vermutlich vom Neptun oder aus der Andromedagalaxie hereingeschneit sind. Collins glaubt, daß Syrer, Tunesier, Libyer, Marokkaner et al. „Menschen wie wir“ sind. Nun, das heißt, abgesehen von einem bedeutend niedrigeren Durchschnitts-IQ und einer langen Geschichte der Inzucht, Clanorientiertheit und Korruption. Und einer totalitären Religion, die keinen Unsinn von wegen Frauenrechten erträgt und die Todesstrafe für Vergehen wie Apostasie und Blasphemie verhängt. Moslems im Nahen Osten hätten Salman Rushdie nicht zum Ritter gemacht, wie es Tony Blair tat. Nein, sie hätten ihm schnell den Kopf abgeschnitten. Wenn er Glück gehabt hätte.

Aber abgesehen von diesen Details denkt Collins, daß der Nahe Osten bereit sei, „sich der Liga der demokratischen Nationen anzuschließen“, wie es „Lateinamerika“ 1970 tat. Er scheint die Diktaturen zu vergessen, die in Brasilien, Argentinien, Bolivien, Chile und so weiter gediehen. Man würde erwarten, daß er sich an Chile erinnert, weil Spanien versuchte, General Pinochet auszuliefern, als Pinochet während Blairs Amtszeit als Premier wegen einer medizinischen Behandlung hierherkam. Aber Blairiten mögen Geschichte nicht: wie jemand einmal hervorgehoben hat, war die einzige Gewißheit im Blairismus die goldene Zukunft. Die Vergangenheit änderte sich ständig.

Darin widerspiegelten die Blairiten getreulich ihre neokonservativen Bundesgenossen. Die Neocons kennen keine Geschichte, so wie sie keine Scham kennen. In einer geistig gesunden Welt hätte das, was im Irak passiert ist, sie für immer diskreditiert, wenn es sie nicht hinter Gitter gebracht hätte. Aber es ist keine geistig gesunde Welt, und sie sind immer noch unter uns, lügen immer noch, schwafeln immer noch, trommeln immer noch für Schlächterei. Einer der britischen Neocons, Norman Geras, nannte das achtelgescheite Gefasel von Philip Collins eine „gedankenvolle Kolumne“. Die Qualität von Geras’ eigenem Denken wird hier ersichtlich:

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Der Preis der Paranoia: Snowden, Orwell und die unaussprechbaren Ursprünge des Überwachungsstaates

Überwacht die Mehrheit: Sir Malcolm Rifkind, KCMG, QC, MP

Überwacht die Mehrheit: Sir Malcolm Rifkind, KCMG, QC, MP

Von Tobias Langdon, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Price of Paranoia: Snowden, Orwell and the Unspeakable Origins of the Surveillance State erschien am 2. Oktober 2013 im Occidental Observer.

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Alan Rusbridger ist der Chefredakteur des Guardian, Britanniens größter liberaler Zeitung. Wie viele Liberale ist er ein gutes Beispiel für den Riesenunterschied zwischen Intelligenz und Weisheit. Hier redet er über Edward Snowden und die National Security Agency. Rusbridger sagte, daß die NSA-Geschichten „eindeutig“ keine Geschichte über Totalitarismus seien, sondern daß eine Infrastruktur geschaffen worden sei, die gefährlich sein könnte, falls sie in die falschen Hände fiele:

„Obama ist ein netter Kerl. David Cameron ist ein netter Sozialdemokrat. Etwa drei Stunden von London entfernt, in Griechenland, gibt es ein paar sehr widerliche politische Parteien. Was es gibt, ist die Infrastruktur zur totalen Überwachung. Alle Präzedenzfälle in der Geschichte sind unglücklich“, sagte Rusbridger vor der Advertising Week Conference. (NSA surveillance goes beyond Orwell’s imagination, The Guardian, 23rd September, 2013)

Warum ist Obama ein „netter Kerl“? Nun, er hat dunkle Haut, und er redet viel über Gerechtigkeit und Gleichheit. Daher ist es egal, daß er in Wirklichkeit ein böswilliger Affirmative-Action-Narzißt ist, der das weiße Amerika hasst und fleißig daran arbeitet, es in Zusammenarbeit mit den Republikanern und den Mainstream-Medien zu zerstören. Nach Obama erwähnt Rusbridger David Cameron, den Führer der Konservativen Partei. Und ja, er erkennt richtigerweise, daß Cameron ein „Sozialdemokrat“ ist statt ein Konservativer. Aber er geht wieder in die Irre, wenn er über Griechenland und die „Präzedenzfälle” der Geschichte redet.

Die „widerliche politische Partei“ in Griechenland ist die Goldene Morgenröte, die Griechenland für die einheimischen Griechen führen will statt für ausländische Banker und Einwanderer aus der Dritten Welt. Die Goldene Morgenröte verwendet eine hakenkreuzähnliche Fahne, und sie sind Bewunderer von Adolf Hitler. Rusbridger denkt, daß sie deshalb scharf darauf sind, eine „totale Überwachung” des griechischen Volkes zu betreiben. Er irrt sich. Wenn er sich tatsächlich in Geschichte auskennen würde statt im liberalen Dogma, dann wüßte er, daß Nazideutschland weit weniger ein Polizeistaat war als die kommunistische DDR. Und ihr braucht nicht bloß mir zu glauben:

„Die Stasi war viel, viel schlimmer als die Gestapo, wenn man nur die Unterdrückung ihres eigenen Volkes betrachtet“, sagt Simon Wiesenthal aus Wien, Österreich, der ein halbes Jahrhundert lang Naziverbrecher gejagt hat. „Die Gestapo hatte 40.000 Beamte, um ein Land mit 80 Millionen zu überwachen, während die Stasi 102.000 beschäftigte, um nur 17 Millionen zu kontrollieren.“ Man könnte hinzufügen, daß der Naziterror nur zwölf Jahre dauerte, wohingegen die Stasi vier Jahrzehnte hatte, um ihre Maschinerie der Unterdrückung, Spionage und des internationalen Terrorismus und der Subvention zu perfektionieren. (Stasi: The Untold Story of the East German Secret Police, John O. Koehler, Westview Press, 1999)

Wenn Regierungen zum Wohl der Mehrheit regieren, fürchten sie die Mehrheit nicht und brauchen sie nicht unter enger Überwachung zu halten. Nazismus und Faschismus sind nicht meine politischen Ideale, aber sie waren echte Volksbewegungen. Der Marxismus ist niemals populär gewesen und hat es tatsächlich nötig, einen Überwachungsstaat zu betreiben. Nachdem der Kommunismus Osteuropa am Ende des Zweiten Weltkrieges geschluckt hatte, behielt er jeden unter genauer Beobachtung, aber es gab dennoch größere Rebellionen in Polen, Ungarn und der Tschechoslowakei. Im modernen Ungarn gibt es eine „widerliche politische Partei“ namens Jobbik, deren Motto Magyarország a Magyaroké lautet – „Ungarn den Ungarn“. Sie werden regelmäßig als rassistisch, fremdenfeindlich und antisemitisch beschrieben.

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Die Vereinigten Staaten von Syrien: Innenpolitische Lektionen in einem fernen Krieg

Von Tobias Langdon, übersetzt von Deep Roots. Das Original The United States of Syria: Domestic Lessons in a Distant War erschien am 16. September 2013 im Occidental Observer.

Beschreibung und Vorhersage: Es ist ein reichlich pulsierender Polizeistaat. Er wird von einer sich selbst bemitleidenden Minderheit regiert. Die Minderheit versucht, eine Rebellion der enteigneten Mehrheit niederzuschlagen. Das ist eine Beschreibung von Syrien. Es ist auch eine Vorhersage für die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich, Frankreich und andere westliche Nationen. Die Mainstream-Medien reden heutzutage viel über Syrien. Aber das eine, das man vom Mainstream nicht hören wird, ist dies: der Bürgerkrieg in Syrien zerstört die Drei Großen Lügen, auf denen der moderne Westen begründet ist.

Lüge Nr. 1: Vielfalt ist unsere Stärke. Syrien ist ein sehr vielfältiges Land, voll von unterschiedlichen ethnischen und religiösen Gruppen, die eine lange Geschichte des Konflikts und gegenseitigen Hasses haben. Deshalb muß es ein Polizeistaat sein: nur harte Unterdrückung hält die verschiedenen Gruppen davon ab, einander an die Kehle zu gehen. Gegenwärtig kämpft Bashar al-Assad um die Erhaltung seiner Tyrannei. Seine Feinde kämpfen darum, sie durch ihre eigene Tyrannei zu ersetzen. Und manche wären zufrieden damit, den Topf am Kochen zu halten:

„Unser ‘best-case-Szenario’ ist, daß sie weiter damit beschäftigt sind, einander zu bekämpfen und ihre Aufmerksamkeit nicht uns zuwenden”, sagte ein israelischer Geheimdienstoffizier zu Sheera Frenkel von BuzzFeed. „Besser den Teufel, den wir kennen, als die Teufel, die wir uns nur vorstellen können, falls Syrien ins Chaos stürzt und die Extremisten aus der ganzen arabischen Welt dort Fuß fassen“, sagte der Offizier. (The Horrifying Secret Of Syria Policy, Buzzfeed, 9, September 2013)

Lüge Nr. 2: Minderheiten sind heiligmäßige Opfer. Liberale Organisationen wie Amnesty International haben seit Jahrzehnten gegen die von den syrischen Diktatoren Hafiz al-Assad und seinem Sohn Bashar angewandte Unterdrückung und Folter protestiert. Aber sie erwähnen nicht, daß die Unterdrückung und Folter natürliche Konsequenzen der Kontrolle durch eine Minderheit sind. Seit den 1960ern ist Syrien von Mitgliedern einer kleinen und verarmten schiitischen Sekte regiert worden, den Alawiten, die eine lange Geschichte der Verfolgung durch die sunnitische Mehrheit haben. Als sie an die Macht kamen, verziehen und vergaßen die Alawiten nicht und regierten nicht zum Wohle aller. Stattdessen ergriffen sie die Gelegenheit, sich zu bereichern und ihrerseits Verfolgung zu üben. Der Zyklus von Unterdrückung und Ressentiments hat unvermeidlicherweise im Bürgerkrieg geendet. Und falls die Rebellen gewinnen, gibt es Aussichten auf Vertreibung und Genozid: „Christen nach Beirut, Alawiten ins Grab.

Lüge Nr. 3: Unter der Haut sind wir alle gleich. Angeleitet von jüdischen Marxisten wie Stephen Jay Gould, Richard Lewontin und Steven Rose gehen die Mainstream-Medien mit der Lüge hausieren, daß menschliche Wesen eine post-genetische, post-biologische Spezies sind, oberflächlich verschieden, aber unterhalb davon gleich, weil genetische Unterschiede sich nicht auf das Gehirn auswirken. In Wirklichkeit haben genetische Unterschiede riesige Auswirkungen auf das Gehirn. Die in moslemischen Ländern wie Syrien praktizierte Inzucht fördert genetische Krankheiten, senkt den durchschnittlichen IQ und schadet sehr der Fähigkeit, Fremden zu vertrauen und mit ihnen zusammenzuarbeiten:

Die Heirat der Töchter der Brüder des Vaters (VBT), die Form der Verwandtenehe, die zu der meisten Inzucht führt und die bei vielen Moslems immer noch die bevorzugte Form ist, war unter den Arabern bereits zu Mohammeds Zeit gut etabliert. Die VBT-Ehe wurde bei den Arabern wahrscheinlich von jüdischen Stämmen aus der Levante eingeführt, die ab dem zweiten vorchristlichen Jahrhundert auf die arabische Halbinsel zu migrieren begannen. … Meine Vermutung ist, daß es nicht nur die Zahl der Blutsverwandtenehen in einer Nation ist, die den Erfolg der Demokratie in diesem Land negativ beeinflußt, sondern die Zeitspanne, über die das Volk die Verwandtenehe praktiziert hat, UND wie eng diese Verwandtenehe ist. … Die Entwicklung von „Genen für Altruismus“ kommt hier ins Spiel, nicht nur die unmittelbare genetische Verwandtschaft zwischen den Individuen in diesen Gesellschaften, obwohl diese auch wichtig ist. Daher würde ich wetten, daß die Demokratie in der Levante am schlechtesten abschneiden würde, wo die VBT-Ehe ihren Ursprung hatte, und auf der arabischen Halbinsel, wo es die VBT-Ehe so lange gegeben hat … Syrien, Saudi-Arabein, Jemen und Oman haben die schlechtesten Demokratiewerte in der moslemischen Welt (auf der Welt!). (HBD-Chick, Consanguinity and Islam and Democracy, 7. März 2012. Siehe auch “Muslim inbreeding”.)

Inzucht hält von Kooperation zwischen Fremden ab, fördert aber Hass und Gewalt. Die Liberalen, die ihre Hände über die Schrecken des Krieges in Syrien ringen, arbeiten auch fleißig daran, westliche Nationen immer mehr wie Syrien zu machen: voller Minderheiten, die dazu ermutigt werden, einen Groll gegen die weiße Mehrheit zu hegen und sie zu hassen. Moslemische Vergewaltigerbanden sind nur ein Ausdruck dieses Hasses, der schlimmer werden wird, während die Nichtweißen an Zahl und Macht gewinnen.

Wenn Minderheiten herrschen: Der Westen ist auch in dem Sinne wie Syrien, daß er von einer paranoiden, sich selbst bemitleidenden Minderheit kontrolliert wird (siehe Steve Sailer zu Cass Sunsteins „Jewish paranoia”). Der jüdische Historiker Daniel Pipes hat mehrere faszinierende Artikel über Syrien geschrieben, die ich den Lesern des Occidental Observer wärmstens empfehlen kann. Aber sie bieten auch Einsichten in viel mehr als die sunnitische Rebellion gegen Bashar al-Assad. Als ich sie las, fielen mir immer wieder Parallelen zwischen den Alawiten und den Juden auf:

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