Betreutes Flüchten: Willkommenskultur im Irrenhaus

Von Osimandia, ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“ (und von ihr hier nachveröffentlicht).

Vor einigen Jahren – genauer gesagt im April 2015, also noch vor der großen Invasion – als ich nach dem Ansehen eines Videos nicht gleich das Fenster geschlossen habe, hat Youtube mir selbsttätig das nächste Video gezeigt, von dem die Software offenbar annahm, dass es mich interessieren könnte – das machen die neuerdings. Youtube hat sich geirrt, weil ich nie im Leben auf die Idee gekommen wäre, ein solches Video zu suchen, muss aber doch irgendwie etwas richtig gemacht haben, denn ich bin hängengeblieben und habe mir das (mittlerweile nicht mehr verfügbare) Video Land in Sicht – Flüchtlinge in Deutschland dann doch tatsächlich bis zum bitteren Ende der knappen Stunde angesehen, und zwar mit stetig wachsendem Grauen.

Ich bin ja nun wirklich nicht der überfließenden emotionalen Bewegtheit gegenüber fremdländischen so genannten „Flüchtlingen” verdächtig, aber was ich da gesehen habe, ließ sogar bei mir die eine oder andere Aufwallung von Mitgefühl aufkommen. Ich würde die von Gutmenschen bereitgestellte und aufgedrängte „Willkommenskultur” als Horrortrip durch die Psychohölle empfinden, den etwas weniger sensiblen Asylanten kommt es vermutlich nur wie eine Reise durch ein Irrenhaus vor, aus dem man sich möglichst schnell in Parallelgesellschaften flüchtet, bevor man noch im richtigen Irrenhaus landet. Das kann ihnen niemand verdenken – das Eindringen in unser Land hingegen schon, sie sind und bleiben feindselige Invasoren, die hier nichts verloren haben.

Weil sich erfahrungsgemäß kaum jemand so ein langes Video ansieht, habe ich die bezeichnendsten Passagen zitiert, kommentiert und teilweise mit Screenshots bebildert. Ich glaube, ich verspreche nicht zuviel, wenn ich allen Freunden – und insbesondere Freundinnen – des gepflegten Fremdschämens versichere, dass sie voll auf ihre Kosten kommen werden. Auch sollte sich niemand jemals wieder wie ein Unmensch vorkommen, wenn er sich für einen radikalen Aufnahmestopp sowie weitgehende Rückführungen ausspricht. Die wirklichen Unmenschen sehen ganz anders aus.

Die Reportage des Intellektuelloidensenders arte begleitet die Asylbewerber Farid aus dem Iran und Brian aus Kamerun durch das Irrenhaus der organisierten Willkommenskultur. Es beginnt damit, dass Farid und sein Bruder auf einer Landkarte zeigen, wie sie von Teheran über die sichere Türkei ins ebenfalls sichere Griechenland gelangt sind, wo sie den Schlepper befragten, welches Land er denn empfehlen könne. Da der Schlepper meinte, dass es in der Schweiz sehr schön sei, machten sie sich kurzerhand auf zum Flughafen, um dorthin zu fliegen. Aus nicht näher erläuterten Gründen sagte der Flugkapitän jedoch bei der Landung „Willkommen in Berlin”. Das fanden sie zunächst „interessant”, da sie zwar wussten, dass Berlin nicht in der Schweiz liegt, aber es für einen Ort hielten, von dem aus ein gewisser Hitler über ein „Land voller Nazis” herrscht, das „nicht so gut” für Ausländer ist, und angeblich noch nicht mitbekommen hatten, dass besagter Herr Hitler bereits verstorben ist.

Sie bemerkten ihren Irrtum aber schnell (zum Glück fand offenbar gerade kein Bärgida-Spaziergang statt) und fanden dann Deutschland auch schön genug, sodass sich eine Weiterreise in die Schweiz erübrigte. Zur Ehrenrettung des iranischen Bildungssystems muss man allerdings anmerken, dass die Herren sich vor Lachen fast nicht mehr einkriegten, während sie ihr Reiseabenteuer zum Besten gaben. Das Lachen sollte aber zumindest Farid später noch vergehen.

(mehr …)

Power aus dem Süden

Von Deep Roots alias Lucifex, ursprünglich erschienen auf „As der Schwerter“ unter Verwendung eines gekürzten Artikels aus „bild der wissenschaft“ vom März 2009, aus dem auch das Titelbild stammt. Die Nachveröffentlichung auf „Morgenwacht“ zehn Jahre nach Erscheinen des bdw-Artikels erfolgt, um zu zeigen, daß aus den Plänen der feindlichen Eliten nicht immer etwas werden muß, auch wenn in diesem Fall „aufgeschoben“ nicht „aufgehoben“ bedeuten muß. Das gilt sowohl für das Sonnenstrom-Projekt „Desertec“ als auch für die „Mittelmeerunion“.

* * *

Ich habe ja schon im Schlußteil von Allahs Uhren gehen anders gemutmaßt, daß die Umstürzlereien der letzten Zeit in Nordafrika, Jordanien und Jemen nicht bloß spontane „Volkserhebungen“ sind (auch wenn sie reale Ursachen in den Grundproblemen dieser Länder haben), sondern von interessierten Kreisen angestiftet und koordiniert wurden. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Interviews, die der israelische Journalist Ari Shavit im von mir übersetzten Haaretz-Artikel White Man’s Burden, aus dem ich in „Allahs Uhren“ zitiere, mit mehreren jüdisch-amerikanischen „Neocons“ geführt hat.

Nachdem „Globomerica“ sich mit der militärischen Vorgangsweise im Irak und Afghanistan übel die Finger verbrannt hat, liegt der Verdacht nahe, daß hinter diesen „Volksaufständen“ der Versuch steckt, nach dem gescheiterten militärischen Ansatz auf nichtmilitärische Weise „mit anderen arabischen Ländern weiterzumachen“, indem man diese Unruhen gezielt über Facebook und andere Kanäle schürt, um nach dem Sturz der alten Regimes diskret neue nach eigenen Vorstellungen etablieren zu können.

Allerdings darf über den Washingtoner Bestrebungen nicht vergessen werden, daß auch die EU ein Interesse hat, die nordafrikanischen Staaten für die am 13. Juli 2008 gegründete „Mittelmeerunion“ kompatibler zu machen, die auf dem 1995 begonnenen „Barcelona-Prozeß“ aufbaut und seit März 2010 aktiv ist. Im Rahmen dieser Mittelmeerunion, alias „Euromediterrane Partnerschaft“ soll zwischen den Mitgliedsländern (siehe Karte unten) schließlich eine Freizügigkeit der Waren, Dienstleistungen und Personen verwirklicht werden!

Eine der Motivationen für diese Bestrebungen wird aus dem Titelthema der Ausgabe März 2009 der Zeitschrift bild der wissenschaft klar: „Sonnenstrom aus der Sahara“.

Neben der Abhandlung technisch interessanter Aspekte wird darin euphorisch für eine großtechnische Stromversorgung Europas mittels ausgedehnter Solarkraftanlagen in Nordafrika geworben. Ein besonders aufschlußreicher Artikel daraus ist dieser, den ich hier gekürzt wiedergebe (fette Hervorhebungen im Text von mir, ebenso wie die Anmerkungen in eckigen Klammern):

POWER AUS DEM SÜDEN, von Bernd Müller

20-20-20 – diese Zahlenkombination bezeichnet nicht etwa die Maße eines magersüchtigen Models. Sie stammt vielmehr aus dem reichen Fundus der Politikerphrasen und steht für das ehrgeizige Klimaziel der Europäischen Union: 20 % Energieeinsparung, 20 % Emissionsreduktion und 20 % erneuerbare Energien bis 2020. Schon heute ist klar, daß die EU-Staaten die Vorgabe von 20 % erneuerbarer Energie kaum erreichen werden. Das hat zwei Gründe: Zum einen wird die klimafreundliche Energie nicht dort geerntet, wo sie in Hülle und Fülle anfällt, nämlich vor den Atlantikküsten (Wind) und in der Wüste Nordafrikas (Sonne). Zum anderen gibt es nicht genug Leitungen, um diesen Strom zu den größten Verbrauchern zu transportieren.

Wie bringt man Erzeuger und Verbraucher zusammen? In den 1980er-Jahren entwickelt und in den 1990er-Jahren fast vergessen, erlebt ein Konzept seine Renaissance, das diesen Spagat schaffen soll: Kraftwerke in Nordafrika, so die Vorstellung, verwandeln Sonnenenergie in Strom, der nach Mitteleuropa exportiert wird. Die Idee klingt bestechend: Ein Quadratkilometer Wüste liefert pro Jahr 250 Gigawattstunden Energie und spart 200.000 Tonnen CO2-Emission. Nur 0,3 Prozent der Wüstenfläche Nordafrikas und des Nahen Ostens wären nötig, um die Anrainerstaaten selbst sowie Europa komplett mit Sonnenstrom zu beliefern. Ein Prozent – eine Fläche von 500 x 500 km – könnte die ganze Welt versorgen.

(mehr …)

2018: Das Jahr zur Beendigung aller Jahre (und was von 2019 zu erwarten ist!)

Von Jef Costello, übersetzt von Lucifex. Das Original 2018: The Year to End all Years
(And What to Expect from 2019!)
erschien am 1. Januar 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Es war die schlechteste aller Zeiten, es war die schlechteste aller Zeiten. Tatsächlich war es nicht gar so schlimm. Eigentlich sind 2018 etliche gute Dinge geschehen – in der Welt, und sogar in unserer Bewegung.

Sehen wir uns nur so zum Spaß an, was das Establishment feiert. CNN brachte auf seiner Webseite einen Artikel mit dem ermutigenden Titel „2018 Wasn’t ALL Bad: Here Are All the Good Things that Happened in the World“. Man wird darin solche Meilensteine aufgelistet finden wie:

  1. „Meghan Markle wurde die erste farbige Frau, die in die britische Königsfamilie aufgenommen wurde.”
  2. „Die ersten moslemischen Frauen und die ersten amerikanischen Ureinwohnerinnen wurden in den Kongreß gewählt.”
  3. „Texas wählte die erste afroamerikanische Richterin, die offen LGBTQ ist.”
  4. „Colorado wählte den ersten offen schwulen Gouverneur in den Vereinigten Staaten.”
  5. „Nevada wurde der erste Bundesstaat mit einer mehrheitlich weiblichen Legislative.”

Es ist tröstlich, daß CNN seine Prioritäten auf der Reihe hat. Währenddessen geht die Opioidkrise unvermindert weiter. Aber seid guten Mutes: „Die großen Modemarken sind vereint gegen den Klimawandel.“

Nichts ist gegen den unzweifelhaft grassierenden Wahlbetrug getan worden, der nur den Demokraten nützt. Aber wenigstens „wurde eine Stadt in Georgia [South Fulton] zur ersten, deren Strafjustizsystem gänzlich von schwarzen Frauen geleitet wird.“ Der Originalartikel zitiert die schwarze vorsitzende Richterin Tiffany Carter Sellers mit den Worten: „Es kam sehr organisch zustande.“ Das ist eine exzellente Wortwahl und sollte ziemlich wörtlich genommen werden. Uns wird gesagt: „Sellers stellte Cofield [ebenfalls schwarz] ein, die Gerichtsadministratorin, und dann arbeiteten sie zusammen daran, alle anderen einzustellen [ebenfalls schwarz].“ Fortschritt!

Währenddessen, fährt CNN fort, „führte zum ersten Mal in der Geschichte des Marine Corps eine Frau einen Infanteriezug.“ Schmeißt euch hin! (Habt ihr jemals eine Frau ein Sturmgewehr handhaben sehen?)

Europas Migrationskrise rast voran, mit Schweden anscheinend am Rande des Bürgerkriegs. Aber – hurra! – „Schottland wurde das erste Land, das das Unterrichten von LGBTI-Fragen in Schulen unterstützt.“ (LGBT…I?)

Fortschritte in der Mechanisierung eliminieren weiterhin immer mehr Jobs für die Unintelligenten und Unqualifizierten, während in Europa und Amerika die Unintelligenten und Unqualifizierten weiter hereinströmen. Tatsächlich werden sie als die Lösung für all unsere Probleme angepriesen. Während es etwas Hoffnung für Europa zu geben scheint (besonders in den ehemals kommunistischen Ländern), wird man hier herüben noch sehen, ob Orange Man letztendlich irgendetwas tun wird, um den Lauf der Dinge aufzuhalten. Aber keine Angst! „Afroamerikanische Filme kamen bei den Nominierungen für die Golden Globes stark vor“, und „Crazy Rich Asians und Black Panther wiesen an den Kinokassen den Weg für Vielfalt und Inklusion.“

Meine Freunde, die Ahnungslosigkeit von all dem ist tatsächlich Grund zur Hoffnung. Wie Greg Johnson in seiner neuen Rezension von Jan-Werner Müllers What is Populism? sagte: „Faßt Mut: ein so abgehobenes Establishment ist wahrlich zum Untergang verurteilt.“ Tatsächlich hat 2018 uns einige starke Gründe für Hoffnung präsentiert. Wenn ich gezwungen wäre, das wichtigste einzelne Ereignis des Jahres zu nennen, würde ich definitiv die Gelbwestenproteste in Frankreich anführen. (Noch wichtiger als „the caravan.“)

(mehr …)

Wir erleben das Ende des Römischen Reiches

Paul Jamin: „Brennus und sein Anteil an der Beute“, 1893

Von Marc Rousset, aus dem Französischen ins Englische übersetzt von Michael O’Meara. Übersetzung dieser englischen Fassung ins Deutsche: Deep Roots (ursprünglich für „As der Schwerter“). Das Original We’re Living the End of the Roman Empire erschien am 1. Januar 2011 auf Counter-Currents Publishing.

Dies ist die Frage: „Leben wir im Jahr 370 n. Chr., 40 Jahre bevor Alarich Rom plünderte?“ oder „Leben wir im Jahr 270 n. Chr., kurz vor den drastischen Korrekturmaßnahmen der illyrischen Kaiser, die die Katastrophe abwendeten, um das Leben des Imperiums um weitere zwei Jahrhunderte zu verlängern?“

Warum der Vergleich? Heute liegt die nichteuropäische Geburtenrate in Frankreich bei 17 %. Falls sich nichts ändert – und mit Sarkozys 250.000 Einwanderern pro Jahr oder den 450.000 der Sozialisten – wird diese Rate bis 203 auf 30 % steigen, und bis 2050 auf 50 %! Der Wendepunkt dieses soziologischen Umbruchs ist praktisch bereits erreicht. Ohne drastischste Maßnahmen wird das Krebsgeschwür unserer Gesellschaft mit solch exponentieller Rate wachsen, daß es unausweichlich in einem ethnischen Bürgerkrieg gipfeln wird.

Der Erfolg von Thilo Sarrazins Buch in Deutschland (bis dato mehr als 600.000 Exemplare verkauft) zeigt, daß das Problem im Gegensatz dazu, was unsere naiven Menschenrechtler behaupten, sehr real ist und das Überleben unserer Gesellschaften bedroht. Auguste Comte sagte: „Wisse, um vorherzusehen, und sieh voraus, um zu handeln“ [Savoir pour prévoir et prévoir pour pouvoir]. Die Wahrheit ist: Wenn Frankreich gestern sein Empire verloren hat, so ist es heute dabei, seine Sprache zu verlieren, seine Zivilisation, seine Industrie, seine Souveränität, sein Volk.

Mehr als die Gefahr, welche die Migration [aus der Dritten Welt] darstellt, sind es der materialistische und individualistische Egoismus unserer Generation, und das Problem der Pensionisten, was die Franzosen veranlaßt hat, sich in unverantwortlicher Weise zu verschulden, eine Politik der verbrannten Erde zu betreiben, seine Obstgärten zur Brennholzgewinnung zu fällen, erworbene Rechte mehr zu heiligen als den Heiligen Geist (wie die Akademikerin Chantal Delsol es ausdrückt).

Es ist schwierig zu verstehen, was heute geschieht, wenn man nichts über den Fall Roms weiß – der uns vor dem warnt, was kommt. In der Zeit von Roms Niedergang befanden sich die Barbaren innerhalb der Mauern, und ihre Brüder belagerten die Bollwerke der Stadt; der europäische Mensch brachte sich demographisch um, nahm Zuflucht in einem Rausch individualistischen und materialistischen Wohlergehens, sah die kommende Katastrophe nicht und war davon überzeugt, daß sein belangloses gewöhnliches Leben ewig dauern würde. Unsere sogenannten Eliten sind genauso blind wie Ammianus Marcellinus, der im Jahr 385 in Buch XIV seiner „Historia“ schrieb: „Es ist Rom bestimmt, so lange zu leben, wie es Menschen gibt.“ Fünfundzwanzig Jahre später plünderte Alarich die Ewige Stadt.

Die Parallelen zwischen unserer Ära und dem Ende des Römischen Reiches sind augenfällig in den gesellschaftlichen Werten, die wir hochhalten, in der Vorrangstellung, die wir dem Geld einräumen, in Einwanderung, demographischer Dekadenz, in einem Unwillen, unsere eigene Verteidigung in die Hand zu nehmen, und schließlich im Hereinbrechen des Christentums, das man mit der neuen Menschenrechtsreligion vergleichen kann.

(mehr …)

Karneval in Berlin: „Refugees“ zeigen „Supporter“ an

Von Osimandia, ursprünglich veröffentlicht am 2. März 2014 auf „As der Schwerter.“

Antirassisten eilt der Ruf voraus, verbiesterte, freudlose Demonstrationsroboter zu sein, die ihren Mitmenschen mit haarsträubend blödsinnigen Phrasen wie Kein Mensch ist illegal™ auf den Geist gehen. Sie tragen darüber hinaus auch ganz allgemein nichts zum Wohle ihres Volkes und ihrer Rasse bei, sondern sehen es vielmehr als ihre Lebensaufgabe an, dieses wo immer möglich zu schädigen. Schon die bloße Vorstellung, dass sich Weiße im allgemeinen und Deutsche im speziellen auch nur wohlfühlen und das würdelose Gejammer aus den Reihen der ca. 6 Milliarden nichtweißen Minorities™ ignorieren könnten, ist für Antirassisten ein unhaltbarer Zustand, den sie institutionalisierten Rassismus nennen und bekämpfen.

Sie machen dabei auch vor unseren Jüngsten nicht Halt: Allein das Bestreben, ihnen eine Zukunft zu sichern, in die sie frohgemut und voller Zuversicht blicken können, halten solche Gestalten für ein Verbrechen. Da die bekannteste Formulierung dieses Bestrebens aus 14 Wörtern besteht, kann es in schwerwiegenden Fällen von Antirassismus bereits beim Anblick der Zahl 14 zu akuten Anfällen von Leichenbittermienezeigen gegen rechts kommen.

Aber warum sollte es nicht auch – zugegebenermaßen unfreiwillige – Ausnahmen geben?

Die ARI (Antirassistische Initiative) Berlin hat passend zur närrischen Jahreszeit wenn schon nicht zum Volkswohl (das wäre zu viel verlangt) so doch wenigstens in vorbildlicher Weise zur Volksbelustigung beigetragen. (mehr …)

Wie man nach Europa kommt – Anleitung für Senegalesen – Teil 2

Französische Originaltitel: Europe 2008: le pack slavopolak vom 9. Januar 2008, Europe 2010: les nouveautés vom 6. Januar 2010 und France 2012 : les nouveautés vom 17. April 2012. Alle drei erschienen auf Senegalaisement.com. Übersetzt von Osimandia (ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“; hier ohne die leider nicht mehr verfügbaren Bilder wiedergegeben).

Hier geht es zu Teil 1

Im Sommer 2006 haben wir sechs Pakete vorgestellt, mittels derer man sein Heimatland in Richtung Europa verlassen kann. Wie viele Zehntausende Senegalesen sind wohl seither erfolgreich in den Schengenraum gelangt? Es gibt keinen einzigen Senegalesen, der nicht mindestens ein Familienmitglied hat, das während der vergangenen zwei Jahre aus seinem Land ausgewandert ist. Aber wie viele haben den Tod gefunden, weil sie idiotischerweise das Paket D-Day ohne jegliche Vorbereitung und ohne jegliche Sicherheitsvorkehrungen gebucht haben, wie wir sie empfohlen haben??? Ein Paket D-Day ist nichts für einen Analphabeten, der nicht in der Lage ist, zu verstehen, dass man sich vergewissern muss, dass Schwimmwesten und Seenot-Leuchtraketen vorhanden sind und das Boot mit GPS ausgestattet ist, bevor man an Bord geht.

Nach ausgedehnten Recherchen haben wir jetzt ein neues Paket entworfen, eines das preiswert und ohne Gesundheitsrisiko ist, und eine legale Einreise in den Kontinent ermöglicht. Es ist das Paket, das im Jahr 2008 vorzugsweise benutzt werden sollte. Wir haben es Paket Slawopolack getauft.

Eindringen nach Europa über den Osten:

Paket Slawopolack

Grün: Schengenraum - Zielländer Dunkelgrau: Intermediäre Zone/Eindringen und Transit leicht Weiß: Slawopolackei/ Eindrungen sehr leicht

Grün: Freies Europa (Schengenraum) ——>Zielländer Grau: Intermediäre Zone/Eindringen u. Transit leicht Weiß: Slawopolackei/Eindringen sehr leicht

Das direkte Eindringen auf das Territorium des Freien Europas (Schengenraum) gestaltet sich immer schwieriger. Aber viele Leute vergessen oft, dass die Europäische Union, der Schengenraum, nur einen kleinen Teil Europas ausmacht. Das ist, als ob man Afrika auf die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft reduzieren würde!

Wenn also auch die Einwanderungsbestimmungen des Freien Europas (Schengenraum) restriktiver geworden sind, sind zahlreiche osteuropäische Länder gegenüber afrikanischen Besuchern sehr offen geblieben. Diese Länder sind überwiegend von Slawen bevölkert, von denen die Polen eine Unterfamilie bilden, deren Sprache den ostslawischen Sprachen nahe verwandt ist. Wir haben diese Zone, die von Quartalssäufern bevölkert wird, daher Slawopolackei genannt.

Die Regel ist ganz einfach: Je weniger Sie von einem Land gehört haben, desto leichter bekommen Sie ein Visum für dieses Land. Moldawien oder Weißrussland sind offensichtlich die geeignetsten Eingangstore ins Freie Europa. Mazedonien, Albanien, Montenegro und Serbien folgen danach. Russland und Kroatien kommen an letzter Stelle der Kandidaten für das Paket Slawopolack.

Das massenhafte Eindringen über diesen Weg wird noch vor dem unvermeidlichen Anschluss dieser slawopolackischen Republiken an die Europäische Union empfohlen. Tatsächlich absorbieren die Europäische Union und der Schengenraum jedes Jahr neue Länder und machen die Einreise in den Kontinent für afrikanische Touristen und Reisende immer schwieriger (wenn die Dreckschweine der Europäischen Kommission Papua-Neuguinea Europa anschließen könnten, würden sie das tun…)

Wie ist vorzugehen und was kostet die Operation?

Vor allem muss man unbedingt einen Reisepass haben, was im Senegal kein ganz einfaches Unterfangen darstellt, seit es diese neuen biometrischen Pässe gibt.

Wenn man im Besitz des Passes ist, heißt es, die Reise vorzubereiten, indem man mehrere Parameter berücksichtigt.
Beachten Sie, dass ein Direktflug in die Intermediäre Zone oder die Slawopolackei nicht von Dakar aus empfohlen wird. Man muss bei diesen Flügen zwangsweise ein Land des Schengenraums durchqueren. Und das gestaltet sich nicht ganz unproblematisch, weil gewisse Länder ein „Transitvisum“ verlangen.

In der Theorie ist es so, dass wenn ein senegalesischer Staatsbürger in der so genannten „internationalen Zone“ eines Flughafens des Schengenraum bleibt, er kein Transitvisum braucht. Wenn er also in Madrid nur das Flugzeug wechselt, ohne die internationale Zone zu verlassen, ist das Transitvisum nicht erforderlich. Aber manche Länder verlangen von Senegalesen auch dann, im Besitz eines Transitvisums zu sein, wenn sie in der internationalen Zone bleiben: Das ist insbesondere der Fall in Portugal, Litauen, Italien und… Frankreich! (sehen Sie das PDF-Dokument ein, in dem die Lage zusammengefasst ist und die betroffenen afrikanischen Nationalitäten auch aufgelistet sind)

Nur wenige Fluggesellschaften fliegen von Dakar aus, und die Auswahl ist daher begrenzt: Es bleiben für den Transit nur Belgien (SN Brussels Airlines), Spanien (Iberia & Air Europa) und Deutschland (Lufthansa).

Es handelt sich also zum Beispiel um ein Flugticket Dakar – Minsk (Weißrussland) über Berlin mit der Lufthansa. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Zwischenstopp recht kurz ist, damit Sie nicht auf dem Flughafen kampieren müssen, weil Sie nicht das Recht haben, ihn zu verlassen. Klären Sie das mit Ihrem Reisebüro!

Abhängig von der Qualität des Reisebüros und dem slawopolackischen Zielstaat müssen Sie von 850 bis 1.600 Euro für das Flugticket Dakar – Slawopolackei ausgehen, zu dem Sie noch die Kosten für das Visum (durchschnittlich 40 Euro) dazurechnen müssen.

Seien Sie auf der Hut: Gewisse Personen werden versuchen, Sie zu entmutigen! Vor allem Ihre Familie, die bereits in Europa ist! Manche werden Ihnen mit nebulösen Ausflüchten („Buuuh, Europa ist nicht schön, es lohnt sich nicht, herzukommen“) sagen, dass das Paket Slawopolack nicht gut ist. Sie wollen einfach nur nicht, dass Sie kommen und sich bei ihnen einquartieren! Manche Reisebüros könnten ebenfalls versuchen, Sie zu entmutigen, weil sie die Gesetze des Schengenraums nicht kennen. Lassen Sie sich davon nicht beirren.

Wenn Sie erst einmal in der Slawopolackei sind, ist das Eindringen ins Freie Europa recht einfach: Rufen wir uns ins Gedächtnis, dass gewisse slawopolackische Länder noch im Mittelalter leben: Es sind Länder von Quartalssäufern. Moldawien ist schlechter ans Internet angeschlossen als der Senegal und der letzte rumänische Diktator Nicolae Ceaucescu war ein Blutsäufer wie Mobutu Sesse Kuku Gbendu Wazabenga! Das heißt, dass die Korruption in diesen Ländern ausgeprägter als in Afrika ist und eine kleine Banknote (keine CFA-Francs, aber zum Beispiel Rubel oder Leu) in die Hemdentasche eines Polizisten geschoben für eine zügige Regelung der Affären in diesen Ländern sorgt. Es ist also sehr leicht, an die Grenze zum Schengenraum zu gelangen. Dort beginnt der schwierigste Teil der Reise, der überwunden werden muss: Wenn Sie erst einmal die Grenze zum Freien Europa überwunden haben, können Sie sich im ganzen Schengenraum ohne Grenzkontrollen bewegen.

Für das Eindringen ins Freie Europa bieten sich Ihnen zwei Möglichkeiten:

  • Die Grenzüberquerung in oder unter einem Fahrzeug mit oder ohne Mitwisserschaft des Besitzers (wählen Sie dafür eher kleine Grenzposten)
  • Die Grenzüberquerung über die Felder in ländlichen Zonen ohne jegliche Grenzkontrolle.

In beiden Fällen ist Vorbereitung und ein Plan unerlässlich. Stürzen Sie sich nicht einfach so in die Grenzüberschreitung, auch wenn sie nicht sonderlich schwierig ist. Ideal ist die Durchführung im Frühling, vor allem für den Fall, dass Sie die Grenzüberschreitung über die Felder wählen.

Wenn Sie erst einmal die Schengengrenze überschritten haben, sind Sie frei!!!!!!!!!!! Sie können ohne jegliche Probleme den Bus oder den Zug nehmen, um sich in das Schengenland Ihrer Wahl zu begeben.

Wo geht man hin, wenn man erst einmal die Slawopolackei hinter sich gelassen hat?

Das sozialistische Spanien ist immer noch das erträumte Eldorado und alle Umfragen sehen Zapatero (den alten Latschen) als Gewinner der kommenden Wahlen im März 2008. Es ist sehr wahrscheinlich, dass er – selbst wenn er keine Massen-Aufenthaltslegalisierungen wie im Jahr 2004 durchführen wird, die Erlangung von Aufenthaltsgenehmigungen für Senegalesen stark erleichtern wird. Rufen wir uns ins Gedächtnis, dass er der Urheber großzügiger Programme für Saisonarbeits-Genehmigungen für senegalesische Staatsbürger war, von denen 80% in Spanien geblieben sind, anstatt in den Senegal zurückzukehren, wie es in ihrem Vertrag vorgesehen war. Spanien scheint das beste Zielland zu sein, zumindest während der kommenden vier sozialistischen Jahre.

Italien könnte sich auch als interessant herausstellen, insbesondere für Muriden, die Handel treiben wollen (zahllose Touristenorte und dank der Sonne die Möglichkeit, gefälschte Ray-Ban-Sonnenbrillen auf den Gehsteigen zu verkaufen, insbesondere vor dem Kollosseum in Rom).

Die Zwergstaaten (Monaco, Vatikan, San Marino, Andorra, Groland, Liechtenstein) sind völlig von der Liste zu streichen, und zwar wegen ihrer horrenden Mietpreise, dem Fehlen von Sozialhilfe und ihrer sehr restriktiven Ausländergesetzgebung.

Frankreich und Belgien bleiben nach Spanien die zwei Länder, in denen es sich am leichtesten eine ruhige Kugel schieben lässt und wo man sich am besten akklimatisieren kann: Ganze Stadtviertel in allen französischen und belgischen Städten sind bereits fast ausschließlich von Auswanderern aus dem Senegal bewohnt. Soziale Hilfestellungen und Angebote für senegalesische Staatsbürger, ob legal oder illegal, sind immer noch zahlreich trotz einer leichten Verschlechterung, die seit den letzten französischen Präsidentschaftswahlen und dem Erstarken der flämischen Nationalisten in Belgien festzustellen ist: Die Rechte ist das Übel!

Wo und wie beschafft man sich ein Visum für die slawopolackischen Staaten oder ein Land aus der intermediären Zone?

Manche Länder haben eine diplomatische Vertretung im Senegal:

  • Intermediäre Zone: Tschechische Republik, Rumänien, Griechenland, Ungarn
  • Slawopolackei: Russland, Polen

Es ist offensichtlich, dass es die einfachste und schnellste Methode ist, sich direkt an diese Botschaften zu wenden. Sie sollten versuchen, das Visum in den Botschaften, die in Dakar vertreten sind, auf Anhieb zu bekommen, und beachten, dass für ein verweigertes Visum keine Gebührenrückerstattung gewährt wird.

Aber die Länder der Quartalssäufer, die am problemlosesten Visa ausstellen, haben keine Botschaften im Senegal. Das sind insbesondere Moldawien, Serbien, Albanien, Weißrussland, usw.

Die beste Lösung – und die, die wir Ihnen empfehlen – ist daher, die Dienste eines Freundes oder Familienangehörigen in Europa in Anspruch zu nehmen. Alle europäischen Länder haben in ihren Hauptstädten slawopolackische Botschaften. Ihre persönliche Anwesenheit ist für die Ausstellung des Visums nicht erforderlich! Wenn Ihre Familienangehörigen im Hinterland weit entfernt von Paris, Rom oder Madrid leben, können sie den Antrag auf das Visum sogar per Internet über Seiten wie Action Visa stellen.

Manche Länder verlangen eine Adresse oder eine Hotelreservierung, bevor sie das Visum ausstellen.

Gehen Sie bei der Planung Ihrer Operation sorgfältig vor! Achten Sie auf das Ablaufdatum Ihres Reisepasses (Hin- und Rückreise), die Zeit, die für die Visumerstellung veranschlagt werden muss, die Reisevorbereitung (Ankauf des Flugtickets, Hotelreservierung, usw.). Es ist klüger, ein gewünschtes Einreisedatum anzugeben, welches mindestens zwei Monate nach dem Datum der Antragsstellung liegt.

[Anm.d.Ü.: Im französischen Original sind nachfolgend die Adressen der Botschaften der Tschechischen Republik, Russlands, Rumäniens, Polens, Ungarns und Griechenlands in Dakar aufgeführt, sowie Links zu drei Internetseiten, über die man online Visa beantragen kann.]

Achtung: Die Gesetze zur Visumerteilung und Einreise ändern sich in allen Ländern regelmäßig abhängig von Wahlen. Sie können uns nicht für einen Fehlschlag verantwortlich machen! Sie müssen sich selber detailliert über die aktuellen verwaltungsrechtlichen Elemente Ihrer Operation kundig machen, wenn Sie sich entschieden haben, sie auszuführen.

Zur Info sind hier einige Antragsformulare, damit Sie einen Eindruck davon bekommen, wie so etwas ungefähr aussieht (nichts im Vergleich zu den skandalösen Anforderungen, die von den Ländern im Schengenraum für die Vergabe eines Touristenvisums gestellt werden): Weißrussland, Albanien, Moldawien, Russland.

Vorteile

  • Unfallrisiko gleich null
  • Vollkommen legales Eindringen auf den europäischen Kontinent
  • Schnelle Reise
  • Die Möglichkeit, vor Ihrem Eindringen in den Schengenraum die touristischen Attraktionen der slawopolackischen Länder zu besichtigen
  • Moderate Investition
  • Fehlschlagrisiko gleich null
  • Keinerlei biometrische Erfassung ihrer Fingerabdrücke beim Antrag auf ein slawopolackisches Visum und daher auch keine Möglichkeit, Ihr Herkunftsland zu ermitteln und Sie auszuweisen, wenn Sie erst einmal im Schengenraum sind.
  • Für jedes Alter und Geschlecht geeignet

Nachteile:

  • Sprachschwierigkeiten bei der Durchreise durch die Slawopolackei und/oder intermediäre Zone

Zu Ihrer Information einige nützlichen Sätze [Anm.d.Ü.: im Original mit anklickbaren Hörproben]:

Moldawisch (gebräuchlich in Rumänien und Moldawien):

Ich kenne ein Mädchen in Frankreich – Cunosc o fata în Franta
Ich möchte nach Sarcelles gehen – Vreau sa merg la Sarcelles
Das Auto war nirgends – Masina n-a fost nicaieri

Albanisch (gebräuchlich in Albanien und im Kosovo):

Sprechen Sie wolof? – Flisni wolof ?
Ein Freund in Not ist auch ein Freund (albanisches Sprichwort) – Miku i mirë njihet në ditë të vështirë
Haben Sie Klopapier? : A keni letër higjienike?

Schnelle Methoden, um sich das notwendige Miniumum für die Passage durch die Slawopolackei in anderen Sprachen (tschechisch, bosnoserbisch, serbokroatisch, mazedonisch-montenegrinisch, russisch, slowenisch, bulgarisch, usw.), anzueignen, sind im Internet verfügbar. Lassen Sie sich jedoch nicht entmutigen und halten Sie sich mit einem so unwichtigen Detail nicht unnötig auf!

Wichig zu wissen: Manche Länder – und das ist insbesondere für Kroatien der Fall – haben die Aufnahme in die Europäische Union (das Freie Europa) beantragt. Das dürfte innerhalb kurzer Frist gewährt werden. Der Erhalt einer Aufenthaltserlaubnis oder gar Staatsbürgerschaft in diesen Ländern ist sehr leicht. Wenn Sie eine solche slawopolackische Staatsangehörigkeit erlangen, haben Sie ab dem EU-Beitritt dieses Landes tatsächlich die Möglichkeit, sich in jedem Land der Europäischen Union niederzulassen, zu arbeiten und Anspruch auf die dortigen Sozialleistungen zu erheben. In manchen dieser Quartalssäuferländer, die noch im Mittelalter leben, lässt sich die Staatsbürgerschaft leicht mittels eines „Arrangements“ erlangen…

Kostenschätzung für das Paket Slawopolack: 1.800 Euro (Flugticket in die Slawopolackei + Visum + Pass + Transport ins Freie Europa)

Für Ihre erste Nacht in der Slawopolackei stehen eine große Zahl ordentlicher und gut geführter Hotels zur Verfügung, aber es ist ratsam, im voraus zu reservieren, dann sind Sie am Flughafen ruhiger. Außerdem verlangen manche Botschaften eine Adresse oder Hotelreservierung bei der Visumvergabe. [Anm.d.Ü.: Nachfolgend sind im Original noch Adressen von Pensionen und Hotels in Moldawien, Albanien, Weißrussland und Serbien aufgelistet]

(mehr …)

Andreas Khol (ÖVP) zur Muslimischen Jugend: „Sie und Ihre Kinder sind die Zukunft Österreichs!“

Von Lichtschwert.

Andreas Khol (ÖVP) im Wiener Austria Center im September 2006 in seiner Rede vor der „Muslimischen Jugend Österreichs“ anläßlich deren 10jährigen Bestehens:

ab 1:27 min:

„Wie ich hierhergekommen bin, habe ich die vielen Kinderwägen von Ihnen vorne stehen gesehen. Und ich schaue hier hinein und sehe so viele junge Menschen, und ich weiß: mit uns gemeinsam geht die neue Zeit, wir gemeinsam sind die Zukunft Österreichs, Sie und Ihre Kinder!

Eine hinsichtlich linker, volksverräterischer Haltung mit Khol vergleichbare Figur ist der ehemalige ÖVP-Obmann und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, in dessen Wiki-Eintrag unter Politische Ansichten – Gesellschaftspolitik dies zu lesen ist (fette Hervorhebung von mir):

Mitterlehner hat für einen Obmann der ÖVP laut Medien und Analysten ungewöhnlich liberale Ansichten, die ihn auffällig von seinem Vorgänger Spindelegger unterscheiden. Er startete kurz nach seinem Antritt einen breit angelegten Liberalisierungs- und Modernisierungsprozess in seiner Partei, auch angesichts des Konkurrenzdruckes der neuen bürgerlich-liberalen Partei der NEOS. Die ÖVP soll „jünger und weiblicher“ werden, bspw. mit einem „Reißverschlusssystem“ für Frauen auf Listenplätzen. Gegen großen Widerstand der katholischen Kirche und des christlich-konservativen Flügels, setzte er im Jänner 2015 die Präimplantationsdiagnostik und die künstliche Befruchtung für homosexuelle Paare im Nationalrat durch. Auch mit Aussagen sorgte Mitterlehner für Aufsehen: So bezeichnete er Österreich im Rahmen einer Klubtagung der ÖVP im Jänner 2015 als „säkulare und multikulturelle Gesellschaft“, und der Islam sei ein Teil dessen.

Daß eine Partei, die Leute mit solchen Einstellungen und entsprechender politischer Ausrichtung an ihre Spitze bringt, sich „Österreichische Volkspartei“ nennt, ist geradezu Chuzpe und kennzeichnet sie als deutlich verlogenere Volksverräterbande als die Sozis und Grünen.

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

Das „Recht auf Migration“ sticht alles

Von Kevin MacDonald, übersetzt von Deep Roots (Titelbild vom Übersetzer eingefügt). Das Original The „Right to Migrate” Trumps All erschien am 24. November 2010 im „Occidental Observer“. [Anm. d. Ü.: die Nachveröffentlichung dieser alten Übersetzung erfolgt aus dem aktuellen Anlaß, daß am 10./11. Dezember 2018 in Marrakesch ein „globales UN-Migrationsabkommen“ (Global Compact for safe, orderly and regular Migration) unterzeichnet werden soll. 191 der 193 UNO-Mitgliedsstaaten billigen diese Vereinbarung, nur die USA und Ungarn sind ausgestiegen.]

Das „Center for Immigration Studies“ hat einen Bericht veröffentlicht, Fewer Jobs, More Immigrants, in dem es heißt, daß trotz des Verlusts von einer Million Jobs 13,1 Millionen Einwanderer im letzten Jahrzehnt gekommen sind. Das Einwanderungsniveau blieb gleich, trotz einer enormen Verschlechterung der Jobsituation.

Am vielsagendsten ist, daß 2008 – 2009, inmitten des größten wirtschaftlichen Abschwungs seit der Großen Depression, 2,4 Millionen neuer Einwanderer (legal und illegal) sich in den Vereinigten Staaten niedergelassen haben, obwohl im selben Zeitraum 8,2 Millionen Jobs verlorengingen. Und die Vorhersagen sind miserabel, die Schlagzeile der Druckausgabe der LA Times schreit: „Fed sagt Jahre der Schmerzen an der Jobfront voraus“. Der Artikel zitierte niemanden, der dachte, daß eine Verringerung der Einwanderung eine gute Idee wäre.

Was uns eines sagt: Es geht nicht um die Wirtschaft. Wie das CIS anmerkt: „Das Niveau der neuen Einwanderung kann sogar angesichts massiver Jobverluste hoch bleiben.“

Ich wurde daran erinnert, als ich meine tägliche E-Mail von der American Third Position las, mit dem Titel: „UN verlangt mehr legale Einwanderung, während US-Jobs zunehmend nach Übersee ausgelagert werden.“ (Klicken Sie hier für den Artikel; die Instruktionen zum Erhalt von A3P-E-Mails sind auf der selben Seite).

Navi Pillay, die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, sagte: „Obwohl Staaten legitime Interessen an der Sicherung ihrer Grenzen und der Durchführung von Einwanderungskontrollen haben, übertrumpfen solche Belange nicht die Verpflichtungen des Staates, die international garantierten Rechte aller Personen zu respektieren.“ Zu diesen Rechten gehört das Recht auf Migration, wohin immer sie wollen – was effektiv heißt, daß Staaten kein Recht darauf haben, ihre Grenzen zu kontrollieren.

Sie unterstellt, daß die entwickelte Welt bereit sein sollte, 214 Millionen (!!) internationaler Migranten aufzunehmen. Amerika leistet eindeutig nicht seinen Anteil. (Und es wird eine Menge mehr künftiger Migranten geben, sobald diese 214 Millionen eingezogen sind). In der Tat drohte sie, wie A3P anmerkt, daß die Amerikaner internationales Recht nicht einhielten und behauptete: „Das Prinzip der Nichtdiskriminierung ist grundlegend im Gesetz der internationalen Menschenrechte.“ Jeder hat ein Recht darauf, in die Vereinigten Staaten zu kommen, und die Vereinigten Staaten haben kein Recht, unter zukünftigen Einwanderern zu diskriminieren.

In den Händen der Drittweltideologen ist das, was als die mächtige, einzigartig westliche Idee begann, daß Menschen Rechte gegenüber dem Staat haben, im Effekt in das Recht verwandelt worden, die Menschen zu verdrängen, die diese Gesellschaften geschaffen haben. Westliche Gesellschaften haben eine auf ihren traditionellen Völkern und Kulturen beruhende Identität zurückgewiesen zugunsten einer Ideologie, daß sie nichts weiter seien als „Willensnationen“ – ein Hauptthema von „The Culture of Critique“. Solche Willensnationen sind schlecht gerüstet für eine prinzipienfeste intellektuelle Verteidigung gegen solche unerhörten Ausweitungen von Rechten. Aus der Perspektive eines, sagen wir, afrikanischen Eingeborenen von Kenia bedeutet jede Politik, die zugunsten von Menschen europäischer Abstammung diskriminiert, eine unzulässige Diskriminierung.

(mehr …)

Staatsbürgernationalismus und die Diasporafrage

Amerikas unvermeidliche Zukunft, laut Staatsbürgernationalisten.

Von R. Houck, übersetzt von Lucifex. Das Original Civic Nationalism & the Diaspora Question erschien am 21. August 2018 auf Counter-Currents Publishing. [Anm. d. Ü.: Auch in einem GEO-Artikel – „Deutschland Remixed“ – waren schon solche Porträts gemischtrassiger Leute zu sehen (vom selben Fotografen), die das demographisch wachsende „zukünftige Deutschland“ darstellen sollten.]

Ostasiaten, die nach Amerika migrieren, sind historisch als die „Musterminderheit“ gesehen worden, so sehr, daß Asiaten – und das Land Singapur – beide häufig als Beispiele für „funktionierenden“ Staatsbürgernationalismus angeführt werden. Mir kam der Gedanke, daß, falls es je eine Gruppe von Menschen gab, die man als „von Natur aus konservativ“ betrachten könnte, dieser Titel ziemlich sicher auf Asiaten zutreffen würde, lange bevor er auf Hispanics zutreffen würde.

Die Diaspora-Frage

Asiaten in den Vereinigten Staaten scheinen auf den ersten Blick tatsächlich Musterbürger zu sein. Asiaten nehmen Wohlfahrtsleistungen verglichen mit Weißen in etwas niedrigerer Rate in Anspruch (21,8 % beziehungsweise 23,1 %), haben eine niedrigere Rate von Alleinerzieherfamilien, eine höhere Rate von Collegeabschlüssen und höhere Durchschnittseinkommen. Asiaten weisen auch das höchste Maß an Unternehmertum in den Vereinigten Staaten auf, mit dem höchsten Verhältnis von Unternehmen zur Populationsgröße.[1]

Im Laufe der letzten zwanzig Jahre hat es jedoch einen Trend gegeben, daß Asiaten in Amerika zunehmend liberal werden. Dies führt uns zusammen mit Fragen des sozialen Zusammenhalts unter Gruppen, die sich gut assimiliert zu haben scheinen, zu dem, was ich die „Diaspora-Frage“ nenne.

1992 waren 55 % der asiatischen Staatsbürger Republikanerwähler. Bis 2012 wählten schon 73 % demokratisch. Im Präsidentschaftsrennen von 2016 gewann Clinton 65 % der asiatischen Wählerstimmen. Die Ursache für den starken Umschwung der asiatischen Wähler nach links scheint zu sein, daß das Einwanderungsthema in den Vordergrund trat. Daten und Wahlergebnisse zeigen, daß Asiaten gegen Kanditaten mit einwanderungsfeindlichen Wahlprogrammen stimmen, selbst wenn alle anderen Fragen mit ihren Interessen übereinstimmen. Obwohl Asiaten gegenwärtig nur 4 % der US-Bevölkerung ausmachen, sind sie nun das am schnellsten wachsende Bevölkerungssegment. Damit sehen wir ein erhöhtes Maß an ethnischem Aktivismus und die begleitenden Verhaltensweisen einer Diasporabevölkerung, nicht nur hinsichtlich offener Grenzen, sondern auch anderer liberalerer Einstellungen, wie zum Beispiel, daß 75 % der Asiaten sagen, daß Schußwaffenkontrolle wichtiger ist als der Schutz des Rechts auf das Tragen von Waffen, verglichen mit 40 % der Weißen mit derselben Einstellung. Die Mehrheit der asiatischen Bürger sagt nun, daß sie eine größere Regierung mit mehr Dienstleistungen bevorzugen würden statt das Gegenteil davon. Diese Ansicht wird auch von der Mehrheit der Schwarzen und Hispanics geteilt; nur Weiße sind für eine kleinere Regierung. In asiatischen Nationen sind sie getreue Anhänger von Nationalismus, Tradition und Kulturbewahrung; in unserer Nation unterstützen sie die Erosion unserer Nation, unserer Traditionen und unserer Kultur.

Die Tatsache, daß asiatische Bürger begonnen haben, offene Grenzen befürwortende Kandidaten zu bevorzugen, wo jetzt die Einwanderung wieder zu einem hervorstechenden Thema geworden ist, ist ein extrem subversives und heuchlerisches Verhalten. Ostasiatische Nationen gehören tendenziell zu den traditionalistischsten, fremdenfeindlichsten, nationalistischsten, protektionistischsten und am meisten gegenüber Einwanderung verschlossenen der Erde. Die Chinesen, Koreaner und Japaner haben alle ethnisch definierte Heimatländer, die keine Horden von Außenseitern akzeptieren, ob Wirtschaftsmigranten, Flüchtlinge oder irgendeine andere Art. Asiaten haben wie Juden den Vorteil eines ethnischen Heimatlandes, aber als Diasporabevölkerung stimmen sie für offene Grenzen in ihren Gastnationen und setzen sich dafür ein.

(mehr …)

Irland treibt seine Zukunft ab

Von Eugene O’Brien, übersetzt von Lucifex. Das Original Ireland Aborts its Future erschien am 30.Mai 2018 auf Counter-Currents Publishing.

Es mag unpassend erscheinen, Ronald Reagan zu einer Zeit wie dieser zu zitieren. Aber hört mich an. Reagan behauptete berüchtigterweise damals in den 1980ern, daß der Faschismus, falls er jemals nach Amerika käme, als Liberalismus verkleidet kommen würde. Seine Behauptung war nicht nur einsichtsvoll, sondern auch ominös zutreffend. Die vergangene Woche ist für mich herzzerreißend gewesen, und ich schaue nun mit einem sehr tiefen Gefühl dunkler Vorahnungen in die Zukunft des Lebens in Irland – ein Land, das ich nicht mehr wiedererkenne.

Natürlich ist der entscheidende Faktor, auf den ich mich beziehe, das Ergebnis des jüngsten irischen Referendums über die Abtreibung, das mit einer Mehrheit von 2:1 für das Töten von Föten auf Verlangen ausging – ein tatsächlicher Erdrutschsieg, bei dem 66,4 % für die Aufhebung des Achten Verfassungszusatzes stimmten, der die Rechte der Ungeborenen schützt. Ja, es wird nun ein Gesetz entworfen, das die Abtreibung auf 13 Wochen begrenzt, aber wenn man an den Weg denkt, auf den Irland sich gebracht hat, dann wird dieses Limit zweifellos auf 24 Wochen erweitert werden, wie es im Vereinigten Königreich der Fall ist. Wenn solche liberalen Utopias wie das Vereinigte Königreich bis zu 24 Wochen lang das Töten der Ungeborenen erlaubt, dann wird Irland sicher nachziehen. Ich kann bereits das Geschrei der pinkhaarigen Sozialen Gerechtigkeitskrieger hören, die fordern, daß Irland die Fortschrittlichkeit annimmt, während all jene, die auch nur in Frage stellen, ob das ethisch gut ist, so wie es jetzt üblich ist, mit den verleumderischen Bezeichnungen niedergeschossen werden, die nicht nur Widerspruch zum Schweigen bringen sollen, sondern auch jegliche Gegnerschaft zum vorherrschenden Narrativ ersticken sollen – Bigotter, Faschist, Nazi etc.

Irland ist jetzt so von der vorherrschenden liberalen Agenda subsumiert worden, daß das einzige Ergebnis die schließliche Einführung eines autoritären Polizeistaats zur Erstickung aller dissidenten Stimmen sein wird – wenn wir dem von Großbritannien ausgetretenen schlüpfrigen liberalen Pfad folgen, und alle Anzeichen deuten nun darauf hin, dann wird eine ähnliche Dystopie in der Art von 1984 auch als Mittel für die Sicherstellung der Stasis in Irland gewählt werden. Die Durchsetzung der britischen „Hassredegesetze“, die auf nichts anderes als die zwangsweise Mundtotmachung von jedem hinausläuft, der das akzeptierte Narrativ hinterfragt, ist die Zukunft, die ich nun für Irland sehe.

Also noch einmal, wenn irgendetwas ein weiterer Hinweis darauf ist, wohin Irland unterwegs ist, dann denken Sie daran, daß der „kulturelle Austausch“ der ethnischen Iren in Irland nun um einiges früher stattfinden wird als zum prognostizierten Datum 2050, zu dem ursprünglich erwartet wurde, daß die Iren zu einer Minderheit in ihrem eigenen Land werden. Die Möglichkeit, daß so etwas geschieht, wurde erstmals im Jahr 2005 vom Präsidenten der Dublin City University, Ferdinand von Prondzynski, zur Diskussion gestellt.[1] Jedoch beruhte diese Vermutung auf einem wachsenden Zustrom fremder Staatsbürger in das Land, wobei der Professor glaubte, daß die Ihren wirtschaftlich als Minderheit aufblühen würden und eine neue multikulturelle Ethik für Irland höchst vorteilhaft sei. Zu der Zeit sagte von Prondzynski: „Irland als multikulturelle Gesellschaft wird in der Lage sein, einen besonders wertvollen Beitrag zum neuen Europa zu leisten.“[2] Man denke daran, daß er schon 2005 eine so starke Massenmigration nach Irland befürwortete, daß die Neuankömmlinge die eingeborene Bevölkerung überwältigen würden. Erinnern Sie sich, diese Ankündigung wurde 10 Jahre vor der Massenmigration in die EU gemacht.

Dann, gerade vor der Wirtschaftsmigrantenkrise, die Europa 2015 überflutete, zeigten Daten von Eurostat, daß die Fruchtbarkeitsrate in Irland bei 1,92 stand.[3] Während dies zu der Zeit keine extremen Besorgnisse verursacht haben mag, weil die Zahl nahe genug bei der höchst wichtigen Erhaltungsrate von 2,1 lag, diente es doch als Hinweis darauf, daß die Schätzung des Professors vielleicht doch nicht so abwegig war. Jedoch denke ich, daß wir mit Sicherheit erwarten können, daß diese Fruchtbarkeitsrate nun in den kommenden Jahren dramatisch abfällt. Als weiteren Hinweis auf diese Wahrscheinlichkeit brauche ich nur die ekstatische Reaktion der irischen Mainstream-Medien und der Iren allgemein auf öffentlichen Plattformen wie Twitter auf das Ergebnis des Abtreibungsreferendums zu beobachten. Die Reaktion ist eigentlich ziemlich erschreckend gewesen. Ich muß mich wirklich ständig daran erinnern, daß bei ihren champagnerschlürfenden Feierparties – im Ernst! – auf den zukünftigen Tod tausender irischer Kinder getrunken wird.

Aber wenigstens hatte die Seite der Abtreibungsbefürworter den guten Willen, eine bevormundende, rachsüchtige Haltung gegenüber jenen zu vermeiden, die immer noch das Recht auf Leben schätzen. Nein, wirklich, es gibt reichlich Anzeichen, daß das genaue Gegenteil geschah. Um ein Beispiel anzuführen: Fintan O’Toole rief alle „normalen“ Iren in einem unglaublich höhnischen Artikel in der Irish Times dazu auf, die moralisch höhere Position zu beziehen und sich tapfer zu bemühen, eine Behandlung der Lebensbefürworter als Freaks zu vermeiden: „Wir sollten es nicht nötig haben, daß es Freaks gibt, damit wir anderen uns normal fühlen können. Den Nein-Stimmen muß erlaubt werden, ebenfalls normale Iren zu sein.“[4] Ja, Sie haben das richtig gelesen. Vielleicht waren die Behauptungen vor dem Referendum, daß alle Mainstream-Medien in Irland stark für die Pro-Abtreibungs-Seite waren, doch ziemlich berechtigt.[5]

(mehr …)