Runenentfernung

Von Robert Hampton, übersetzt von Lucifex. Das Original Rune Scrape erschien am 28. Mai 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Schweden verbietet vielleicht die Runen, um den Rassismus einzudämmen.

Der Justizminister Morgan Johannsson untersucht den Vorschlag, zu sehen, ob das Verbot die „Anstiftung zu ethnischem Hass“ unterdrücken würde. Zusammen mit den Runen könnten mehrere andere nordisch-heidnische Symbole gemäß dem Vorschlag verboten werden, wie Mjölnir (Thors Hammer) und der Valknut [Wotansknoten]. Der Schritt richtet sich eindeutig gegen die Nordische Widerstandsbewegung, die eine Tiwaz-Rune als Logo verwendet, und gegen andere weiße Nationalisten.

Natürlich sind viele Schweden über den Vorschlag verärgert. „Unsere Einstellung ist, daß Vorurteile und Mißverständnisse am besten mit Wissen und Fakten kuriert werden. Es ist nicht in Ordnung, die Bedeutung unserer Symbole durch die eigenen Vorurteile ersetzen zu wollen, oder durch eine politische Bedeutung, die ihnen völlig fehlt. Sie zu verbieten, würde einen Teil unserer Geschichte, unserer Kultur und unserer Überzeugungen auslöschen – und unsere Ausdrucksfreiheit wegen politischer Interpretationen, die nicht in die Asa-Gemeinschaft gehören“, sagte die Nordische Asa-Gemeinschaft, eine völkisch-heidnische Gruppe, in einer Erklärung.

Der Politiker Jeff Ahl von Alternativ för Sverige hat gelobt, einen Mjölnir als Protest gegen den Vorschlag zu tragen. „Unsere Regierung setzt sich für den Multikulturalismus ein, aber wir haben keinen Anspruch auf unsere eigene Kultur. Was die Regierung nun versucht, ist, unser eigenes Kulturerbe zu zensieren und unsere Wurzeln auszulöschen“, twitterte Ahl.

Der Schritt würde im Fall seiner Verwirklichung viele Dinge in Schweden zensieren. Viele Heavy-Metal-Alben, besonders solche von schwedischen Bands wie Amon Amarth und Bathory, würden wahrscheinlich verboten werden. Denkmäler wie die zahlreichen Runensteine würden verhüllt werden. In Geschichtsbüchern würde es Warnungen vor der gefährlichen Ausdrucksweise der schwedischen Vorfahren geben.

Der Vorschlag ist ein offenkundiger Versuch, das schwedische Erbe zu kriminalisieren. Die vormodernen Schweden würden effektiv für Proto-Nazis gehalten werden, und ihre Sprache und Religion wären Hassverbrechen. Es wäre ähnlich, als würde Italien das Latein und römische Symbole verbieten.

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Schwarzenkriminalität und ihre jüdischen Apologeten

Von Dr. Andrew Joyce, übersetzt von Lucifex. Das Original Black Crime and Its Jewish Apologists erschien am 17. April 2019 auf The Occidental Observer.

Die englische Grafschaft Kent hat eine stolze Geschichte, wenn es um Invasionen geht. Es heißt, daß die Bevölkerung von Kent nach der normannischen Invasion Englands das Motto Invicta („Unbesiegt“) annahm, weil der mutige Widerstand seiner angelsächsischen Bauern die Normannen von dem Versuch abschreckte, die volle Kontrolle über den Osten des Landes zu gewinnen. Sobald London erreicht war, ignorierten die Normannen den Großteil von East Kent, hauptsächlich weil diese zusammenhaltende Gemeinschaft von Bauern sie bei jeder Gelegenheit angriff. Kent wurde dann eine halbautonome Pfalzgrafschaft unter dem Halbbruder von Wilhelm dem Eroberer, Odo von Bayeux, mit besonderen Befugnissen, die ansonsten für die widerspenstigen Grafschaften an der Grenze zu Wales und Schottland vorbehalten waren. Es sind nun fast tausend Jahre seit dem tapferen Widerstand der Bauern von Kent, und in der Zwischenzeit scheint etwas Faules, etwas zutiefst Krankes, in die Psyche und Kultur dieser traditionellsten englischen Grafschaft eingedrungen zu sein. Vor nur ein paar Tagen wurde das Gebiet, das einst von Heinrich VIII als „Garten Englands“ bezeichnet wurde, zum Mogadische von England, als Scharen schreiender Afrikaner Fahrzeuge einschlugen und mit Macheten durch die Straßen strömten. Die Tatsache, daß Afrikaner mit Klingen in der Hand nun dort umgehen, wo sich einst die alles erobernden Normannen nicht hinwagten, ist nur ein kleineres Symptim des allgemeinen Niedergangs des modernen Britannien unter dem Multikulturalismus und des fortlaufenden Abstiegs der Nation in einen Mahlstrom aus schwarzer Gewalt und moslemischem Sexualsadismus.

Der Garten Englands 2019

Laut Merriam-Webster bezieht sich die Redewendung „a stab in the dark“ [„Stochern im Dunkeln“, sinngemäß „ein Schuß ins Blaue“] auf „eine Vermutung, die auf sehr wenig oder gar keinen Informationen oder Beweisen beruht“. Die britischen Mainstream-Medien stochern gegenwärtig im Dunkeln bezüglich dessen, warum es in jüngster Zeit so viele buchstäbliche Stiche im Dunkeln gegeben hat – denn England und insbesondere London erlebt gegenwärtig einen weiteren seiner schubweisen Ausbrüche dessen, was euphemistisch „Messerkriminalität“ genannt worden ist. „Messerkriminalität“ ist in Britannien wie „Schußwaffenkriminalität“ in den Vereinigten Staaten eine Phrase, die mit einer rassischen Bedeutung aufgeladen ist, deren Existenz zuzugeben jeder angestrengt vermeidet. Laut der BBC haben von 44 britischen Polizeieinheiten, die Statistiken übermittelt haben, 42 einen Anstieg der Messerkriminalität seit 2011 verzeichnet. In London, der nationalen Hauptstadt der „Messerkriminalität“, fand man heraus, daß „junge schwarze und ethnischen Minderheiten angehörende Teenagerjungen und Männer überproportional betroffen sind, sowohl als Opfer als auch als Täter.“ In einem der schrecklichsten Fälle der letzten Wochen machte ein durchgeknallter Ugander, Jason Kakaire, einen brutalen Messeramoklauf, bei dem es vier anscheinend zufällige und unprovozierte Stichangriffe und 14 Stunden gab, einschließlich eines Angriffs, bei dem die Wirbelsäule des Opfers durchtrennt wurde, mit dauerhafter Lähmung als Folge. Sie werden vergeblich nach einem Bild von Kakaire suchen, der von den Medien bloß als mit „kurzem dunklem Haar, hellem Gesichtshaar und einem grauen Trainingsanzug“ beschrieben wurde. Nur sein Nachname, der fast ausschließlich in Uganda vorkommt, verrät, daß diese Verbrechen Teil des breiteren Musters afrikanischer Gewalt im neuen, pulsierenden England sind.

Dieses rhetorische „Stochern im Dunkeln“ von Medien, Regierung und der akademischen Welt über die Ursachen hinter diesem Muster hat viele Facetten. Jede vorgebrachte Vermutung über die Ursachen der Schwarzenkriminalität ist mit den anderen nur durch die gegenseitige Vermeidung der biologischen, rassischen Imperative der „Messerkriminalität“ verbunden. Oberflächliche Diskussionen über „schwarze Kultur“, Gangsta Rap und abwesende Väter erwachen an den Rändern des Mainstreams zum Leben, aber nie in einer Weise, die fragt, warum Schwarze überall dort, wo sie sich niederlassen, und ungeachtet dessen, wieviel Geld und Unterstützung sie bekommen, immer und ausnahmslos auf dasselbe Muster aus kaputten Familien, mit extremer Brutalität gespickter Gewaltkriminalität, primitiven Bandenkulturen, Schulverweisen, Arbeitslosigkeit und extrem niedrigem sozio-ökonomischem Erfolg zurückfallen.

In den extremsten Fällen wird die Vermuterei fallengelassen, und stattdessen werden bösartige, heimtückische Lügen vorgebracht. Die halb schwarze, halb jüdische Kolumnistin Afua Hirsch vom Guardian ist das beste Beispiel, das mir in dieser Hinsicht untergekommen ist. Sie kombiniert eine schwarze Tendenz zu psychopathischer Selbstverherrlichung mit einer jüdischen Liebe dazu, die Wirtspopulation in die Selbstzerstörung zu theoretisieren. Für Hirsch gibt es kein Schwarzenkriminalitätsproblem, und es ist rassistisch und bigott zu behaupten, daß es eines gibt. Indem sie willkürlich die Bedeutung von „überproportional betroffen“ beiseite wirft, verkündet sie: „der Großteil der Gewaltverbrechen wird von Weißen begangen, und die Mehrheit der Stichangriffsopfer in Britannien ist weiß.“ Hirsch empfindet keine Notwendigkeit, irgendwelche Quellen für ihre Behauptung zu liefern, obwohl man vermuten kann, daß sie subversiver sind als bloß ein weiteres rhetorisches Stochern im Dunkeln. Regierungsstatistiken zeigen, daß zwei Drittel der jungen Täter von „Messerkriminalität“ in London „schwarz sind oder ethnischen Minderheiten angehören“ und daß schwarze und gemischtrassige Individuen unter den Opfern in den Kriminalitätsstatistiken völlig dominieren. Man argwöhnt, daß Hirsch das weiß, genauso wie man den starken Verdacht hat, daß Hirsch absichtlich lügt, weil sie die eingeborenen Briten hasst.

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Das Moscheenmassaker in Neuseeland verstehen

Brenton Tarrant

Von Greg Johnson, übersetzt von Lucifex. Das Original Understanding the New Zealand Mosque Massacre erschien am 15. März 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Es geht schon wieder los. Es passiert jetzt mit deprimierender Regelmäßigkeit: ein weißer Mann, der von der ethnischen Verdrängung der Weißen alarmiert ist, geht zu einer Gebetsstätte, die von Nichtweißen benutzt wird, und beginnt zu schießen.

  • Am Samstag, dem 27. Oktober 2018, wurde ein 46jähriger weißer Mann, Robert Bowers, verhaftet, weil er die Tree of Life Synagogue in Pittsburgh betrat, elf Menschen tötete und sechs andere verletzte, einschließlich vier Polizisten.
  • Am Sonntag, dem 29. Januar 2017, betrat ein 27jähriger weißer Mann, Alexandre Bissonette, das Islamic Culture Center in Quebec City, Kanada, tötete sechs zum Gebet versammelte Moslems und verletzte acht weitere.
  • Am Mittwoch, dem 17. Juni 2015, betrat ein 21jähriger weißer Mann, Dylann Storm Roof, die Emanuel African Methodist Episcopal Church in Charleston, South Carolina,tötete neun zum Bibelstudium versammelte Schwarze und verletzte drei weitere.
  • Am Sonntag, dem 5. August 2012, eröffnete ein 40jähriger weißer Mann, Wade Michael Page, ein rassistischer Skinhead, das Feuer auf einen Sikh-Tempel nahe Milwaukee, tötete sechs Betende und verwundete drei andere. Er erschoß sich dann selbst.

Und jetzt ist es wieder passiert:

  • Am Freitag, dem 15. März 2019, betrat ein 28jähriger weißer Mann, Brenton Tarrant, Berichten zufolge die Al-Noor-Moschee und das Linwood Islamic Centre in Christchurch, Neuseeland, tötete mindestens 49 Menschen und verwundete 40 andere.

Weil all diese Schießereien demselben Grundmuster folgen, habe ich einen Standardartikel gemacht, der auf sie reagiert:

Das Grundargument ist immer das gleiche. Ich brauche nur ein paar Einzelheiten zu ändern.

Als Weißer schaue ich auf die Verbrecher unter uns herab. Ich verteidige und glorifiziere sie nicht reflexhaft. Dies war eine schreckliche Tat: unmoralisch, illegal und politisch schädlich für weiße Interessen. Ich hoffe, Tarrant bekommt einen fairen Prozeß und eine gerechte Strafe, aber das erscheint bei der rassisch aufgeladenen Atmosphäre im heutigen Neuseeland unwahrscheinlich.

Wir kennen klarerweise noch nicht alle Fakten, aber nach dem Tarrant zugeschriebenen Manifest mit dem Titel „The Great Replacement“ glaubt Tarrant, das wir Weißen in unseren eigenen Heimatländern durch sich schnell fortpflanzende Nichtweiße, einschließlich Moslems, ersetzt werden. Dies ist absolut korrekt.

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Vielfalt und Elitismus: Wie „Noblesse oblige“ zu „Noblesse Malice“ wurde

Liberale öffnen die Grenzen, Katy Perry und Mark Zuckerberg leben hinter Mauern in „Gated Communities“.

Von CH (Roissy), übersetzt von Lucifex. Das Original Diversity and Elitism erschien am 9. März 2019 auf Chateau Heartiste und wurde am 12. März 2019 auf National Vanguard nachveröffentlicht (Titelbild von dort übernommen).

Ich habe (ich glaube, drüben bei Sailer) eine scharfsinnige Feststellung über die Vielfalt gelesen: je mehr Vielfalt man hat, desto mehr Elitismus bekommt man, weil der schrumpfende Bestand an einheimischen Weißen mehr Zugangsbarrieren für jede amerikanische Freizeitbeschäftigung, Institution und Nachbarschaft und für jeden Freizeitpark schaffen wird, bloß um die „Geschenke der Liebe“ und die schädliche Auswirkung draußen zu halten, die sie bei ihrer Ankunft mitbringen.

Eine anschwellende Population von verhaltensmäßig und kulturell Fremden trampelt in sorgfältig verwalteten öffentlichen Räumen herum, die Einheimische verantwortungsvoll in der Weise genießen und erhalten, die zu ihrer eigenen Vorliebe und ihrem Temperament paßt, und provoziert eine elitistische Gegenreaktion, die nicht nur die Invasorenhorde aussperrt, sondern auch kleinere einheimische Weiße, die sich den Eintrittspreis nicht mehr leisten können. [Ein großartiges Beispiel dafür sind die Strände, die früher für das gewöhnliche Volk zugänglich waren. Siehe Sailers „Surfer Privilege“ – d. Red.]

Vielfalt ist antiegalitär. Schnelles und überwältigendes multirassisches Bevölkerungswachstum verschärft Klassenteilungen und verbreitert die Kluft zwischen den Besitzenden und den Habenichtsen, sowohl zwischen Weißen und Nichtweißen als auch zwischen weißen Klassen.

Vielfalt + Nähe = Emergente Kastensysteme.

Möglicherweise erklärt dies, warum gutsituierte Weiße die „Invasion of the Nation Snatchers“ unterstützen; die Verheerungen der Vielfalt bieten Weißen mit hohem sozioökonomischem Status einen zusätzlichen Weg, um ihren höheren sozialen und wirtschaftlichen Status gegenüber Weißen niedrigerer Klassen zur Schau zu stellen. Die Fähigkeit, sich gegen das eingeladene Pulsieren durch Zäune abzugrenzen, ist für sich ein stillschweigender Beweis des eigenen hohen Status, aber zuerst muß das Pulsieren physisch nahe genug gebracht werden, um den skalierenden Statuswettbewerb unter Weißen auszulösen, die beweisen, daß sie sich eine sichere Zuflucht davor kaufen können.

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O. J. Simpson und die rote Pille, die das weiße Amerika vergaß

Von Travis LeBlanc, übersetzt von Tekumseh. Das Original O. J. Simpson & the Red Pill that White America Forgot erschien am 22. März 2018 auf Counter-Currents Publishing.

Vor Kurzem [der Artikel auf CC erschien 2018; d. Ü.] hat FOX eine Sendung mit dem Titel „O. J. Simpson: das verlorene Geständnis“ gebracht. Das Programm zeigte Ausschnitte eines 2006 geführten Interviews, in dem O. J. Simpson darüber spricht, wie er, „hypothetisch“, seine Ehefrau Nicole Simpson und Ronald Goldman ermordet hat. Das Interview war eigentlich geführt worden, um Werbung für Simpsons Buch If I Did It [Wenn ich es getan hätte] zu machen, seinem uneleganten Versuch, von seinen Verbrechen zu profitieren, ohne sie tatsächlich zuzugeben. In Zwischenausschnitten zeigte ein von FOX versammeltes Expertenpanel schockierte Reaktionen auf O. J.s plumpe Geständnisse.

Eine Sache, die man nicht übersehen konnte war, dass O. J. Simpsons Schuld nie in Frage gestellt wurde. In der Sendung wurde davon ausgegangen, dass O. J. Simpson schuldig war und vermutet, dass jeder Zuseher diese Einschätzung teilte. Man würde beim Ansehen nie auf die Idee kommen, dass das nicht immer so war.

Für Leute, die zu jung sind, sich an den O. J. Simpson-Prozess zu erinnern, kann es schwierig sein, zu ermessen, was er für die Leute damals bedeutet hat.

Für Millenials [die Vertreter der Generation der Jahrtausendwende; d. Ü.] ist der O. J. Simpson-Prozess vielleicht, was Watergate [innenpolitischer Skandal, bei dem der republikanische Präsident Richard Nixon die Demokratische Partei ausspitzeln ließ; d. Ü.] für meine Generation war. Der Generation X [Kohorte der zw. 1965 und 1979 geborenen; d. Ü.] angehörend, war ich zu jung für Watergate und der Watergate-Einbruch selbst schien mir eine Kleinigkeit, weil ich in einer Welt aufwuchs, in der Regierungskorruption und -Eingriffe normal geworden waren. Es ist schwer, wenn nicht unmöglich für mich, mich in die Lage jemandes zu versetzen, der in den 1970ern das erste Mal von dieser Art der Gesetzesübertretung hört.

Millenials wuchsen analog in einer viel stärker rassisch aufgeladenen Umwelt auf. Sie haben mehrere sehr bekannte Prozesse mit rassischer Komponente erlebt, wie jene, die um die Tode von Trayvon Martin und Mike Brown geführt wurden. Es ist üblich für POCs [People of Color; also Farbige; d. Ü.], den Untergang der Weißen offen zu feiern und poetisch von ihrem intensiven Hass auf Weiße zu schwärmen. Einer der Ziele dieses Artikels ist, jüngere Leser darüber aufzuklären, wieso der O. J. Simpson-Prozess so eine große Sache war.

O. J. Simpson ermordete seine Frau und einen Freund von ihr, Ronald Goldmann, am 13. Juni 1994. Er wurde für diesen Mord am 3. Oktober 1995 freigesprochen. Was dazwischen passierte, war ein alles-überdeckendes soziales, kulturelles und mediales Phänomen, das ganz anders war, als alles, was ich in meinem Leben je gesehen habe. Sogar wenn man versuchte, die Geschichte nicht zu verfolgen, wusste man doch Bescheid, weil jeder stets davon sprach.

Dieser Prozess war ein Vorläufer der heutigen „Polizist erschießt schwarzes Kind“-Prozesse. Es gab eine dichte Medienberichterstattung, Vorwürfe des Polizei-Rassismus und die öffentliche Meinung zu der Sache teilte sich entlang rassischer Linien.

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Alexiej Shiropajews „Gefängnis der Nation“: Eine ethnonationalistische Geschichte Rußlands, Teil 4

Von Jarosław Ostrogniew, übersetzt von Lichtschwert (= Lucifex). Das Original Alexiey Shiropayev’s Prison of the Nation: An Ethnonationalist History of Russia, Part 4 erschien am 4. Februar 2016 auf Counter-Currents Publishing.

Letzter Teil; zuvor erschienen: Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

Gefängnis der Nation behandelt Wladimir Putins Ära nicht, aber Shiropajew hat sie in seinen anderen Schriften ausführlich kritisiert. Er betrachtet Putins Regime als „orthodoxen Neostalinismus“: eine Mischung der schlimmsten Elemente der byzantinischen und der bolschewistischen Phase des Projekts. Es ist eine Herrschaft von Kommissaren, die vom orthodoxen Klerus gesegnet werden und das Imperium auf Kosten der weißen Bevölkerung Rußlands erweitern, während sie Staatsbürgerpatriotismus, Rassenvermischung, Alkoholismus und Mystizismus fördern, nachdem gottesfürchtige (oder vielmehr: priesterfürchtige) betrunkene „Patriotards“ nie gegen ihre Oberherren rebellieren werden.

Und wieder einmal sind es die „anderen Rassen“, welche die wahren Nutznießer des eurasischen Projekts sind: die russische Bevölkerung bezahlt die Rechnungen für alle nichteuropäischen Provinzen, wo die örtlichen Despoten von Moskau durch Bestechung zum Gehorsam veranlaßt werden. Es sind besonders die asiatischen Moslems, die das letzte Wort in Rußland haben. Der Kreml paßt seine Politik ihren Forderungen an. Sie stellen den Kern der Armee, wo sie den russischen Soldaten und Offizieren ihre Bedingungen diktieren. Sie stellen die Mehrheit von Rußlands illegalen Arbeitskräften. Am schlimmsten von allem ist, daß die Tschetschenenmafia die großen Städte der Russischen Föderation kontrolliert.

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Alexiej Shiropajews „Gefängnis der Nation“: Eine ethnonationalistische Geschichte Rußlands, Teil 3

Von Jarosław Ostrogniew, übersetzt von Lichtschwert (= Lucifex). Das Original Alexiey Shiropayev’s Prison of the Nation: An Ethnonationalist History of Russia, Part 3 erschien am 3. Februar 2016 auf Counter-Currents Publishing.

Teil 3 von 4. Zuvor erschienen: Teil 1 und Teil 2.

Der Rote Terror: Lenin und die Oktoberrevolution

Gefängnis der Nation präsentiert eine originelle Sicht auf die kommunistische Revolution in Rußland im Jahr 1917. Erstens sieht Shiropajew dies als einen Wechsel der herrschenden Elite des eurasischen Projekts. Die byzantinischen Christen wurden einfach durch bolschewistische Juden ersetzt. Daher sieht er nicht viele Gründe für die Unterstützung des ancien régime, welches bereits das multirassische, antieuropäische Utopia verwirklicht hatte, nur unter einem anderen Banner. Zweitens betrachtet er als die größte Sünde der Revolutionäre die Vernichtung der beiden positivsten Kräfte im zaristischen Rußland, die das Land hätten retten können, nämlich die liberalen populistischen Reformer und den deutschfreundlichen Kreis von Rasputin und Zarin Alexandra. Drittens sollte die Revolution nicht allein in ökonomischen, geopolitischen oder religiösen Begriffen betrachtet werden. Der wichtigste Aspekt der Revolution war rassischer Art: sie war ein Rückfall in die blutigsten Phasen des Projekts, analog der Christianisierung der Rus‘, der mongolischen Invasion und des Moskowiter Kampfes um Autokratie. Aber diesmal waren es die Juden (geführt von einem jüdisch-mongolisch-weißen Hybriden, Lenin), die die weiße Bevölkerung der Rus‘ auslöschten.

Shiropajew erzählt die Greueltaten, die von den Bolschewiken an den Slawen verübt wurden: die blutige Auslöschung ganzer Familien und Dörfer, die Folterung der Opfer, etc. Es heißt oft, daß diese Greueltaten unvorstellbar und unbegreiflich sind. Das sind sie aus einer „farbenblinden“ ökonomischen oder politischen Perspektive. Aber wenn wir die Revolution als einen Akt des Rassenkrieges betrachten – die Auslöschung einer rassisch eigenständigen Population durch eine fanatische und blutdürstige ethnische Minderheit, die eine totale Vorherrschaft anstrebt – dann wird alles vorstellbar und begreiflich. Shiropajew zitiert führende Kommunisten, die (unter Verwendung rassischer Verunglimpfungen) ihre Pläne zur Schaffung von Legionen „weißer Sklaven“ zur Bedienung der ethnischen Minderheit präsentieren, die diese neue Dystopie regiert.

Die größten von den Kommissaren begangenen Verbrechen waren natürlich die Ausrottung der ukrainischen Landbevölkerung durch Verhungern (der Holodomor) und das System der Vernichtungslager überall im Sowjetimperium (der Gulag). Jedoch muß betont werden, daß es zahlreiche andere Verwendungen des Hungers als Waffe in der Sowjetunion gegeben hat: zum Beispiel die Unterdrückung der Tambow-Rebellion und anderer Bauernaufstände wie auch die Unterdrückung der Kosaken und anderer Nationen des Imperiums, die sich zur Wiedergewinnung ihrer verlorenen Freiheit erhoben.

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Alexiej Shiropajews „Gefängnis der Nation“: Eine ethnonationalistische Geschichte Rußlands, Teil 2

Wiktor Wasnezov, „Iwan der Schreckliche“, 1897 (Detail)

Von Jarosław Ostrogniew, übersetzt von Lichtschwert (= Lucifex). Das Original Alexiey Shiropayev’s Prison of the Nation: An Ethnonationalist History of Russia, Part 2 erschien am 29. Januar 2016 auf Counter-Currents Publishing.

Teil 2 von 4. Zuvor erschienen: Alexiej Shiropajews „Gefängnis der Nation“: Eine ethnonationalistische Geschichte Rußlands, Teil 1

Der Archetyp des Tyrannen: Iwan der Schreckliche

Während Iwan III. das Fundament eines unabhängigen russischen Königreichs schuf (oder vielmehr eines orthodoxen Moskowiter Khanats), war es sein Enkel Iwan IV. Wassiljewitsch, besser bekannt als Iwan der Schreckliche, der das zaristische Rußland schuf und die wahren Moskowiter Expansionen des 16. Jahrhunderts begann.

Shiropajew identifiziert die Gründung der Opritschnina als die größte Errungenschaft des antirussischen Projekts unter Iwan dem Schrecklichen. Opritschnina ist ein Begriff, der für die Beschreibung der Innenpolitik von Iwan dem Schrecklichen verwendet wird: brutale Stärkung der Macht des Zaren und Unterdrückung allen Widerspruchs, was die Zerschlagung der inneren Opposition seitens der Bojaren (der russischen Adeligen) oder jeglicher separatistischer Tendenzen bedeutete. Die Ausführenden dieser Politik waren die Opritschniks: Mitglieder einer Elitegarde, die direkt dem Zaren verantwortlich war. Sie wurden zu seinen Hunden und Besen erklärt (zur Bewachung und Säuberung seines Königreichs). Die Methoden der Opritschniks waren Folter und Hinrichtungen, Terror und Verrat. Shiropajew betrachtet die Opritschniks als Vorbild für die spätere sowjetische Sicherheitstruppe, die Tscheka, die Russen nach der Revolution hinrichtete.

Iwan der Schreckliche wird oft als labiler, geistesgestörter Mann dargestellt, dem es – trotz seiner Krankheit – gelang, einen effektiven russischen Staat aufzubauen. Shiropajew sieht das anders: Iwans Handlungen erscheinen abnormal im Vergleich zu europäischen Herrschern. Aber wenn man ihn mit mongolischen Khanen vergleicht, so sind seine Zornausbrüche, seine Ausrottungen ganzer Populationen, seine Neigung zu Grausamkeit und daß er sogar Mitglieder seiner eigenen Familie ermordete, nur typische Eigenschaften eines asiatischen Despoten. Seine Politik des Terrors und der Expansion sollte nicht als bloße persönliche Marotten betrachtet werden. Sie sind genau die Art, wie die mongolische Tyrannei und die Horde immer funktioniert hatten.

Die Mutter von Iwan dem Schrecklichen war Helena Glinskaja, deren Familie vom mongolischen Khan Mamai selbst abstammte. Iwan der Schreckliche war Asiate in Blut und Geist, was einer der Gründe dafür ist, daß er keine Zurückhaltung bei der Ausrottung der russischen Bevölkerung hatte, die er als seine Sklaven von fremder Herkunft betrachtete. Unter der Herrschaft von Iwan dem Schrecklichen erlitten Asiaten keine Diskriminierung; ganz im Gegenteil. Der Zar respektierte die asiatischen Adelstitel und betrachtete den mongolischen Adel als von höherem Rang als seine weißen Untertanen (oder genauer: Sklaven). Jedoch begünstigte Iwan der Schreckliche das orthodoxe Christentum und förderte die Christianisierung, was im Grunde bedeutete, daß die Ostexpansion Rußlands in Rassenvermischung resultierte, da getaufte Mongolen als reguläre Mitglieder der orthodoxen Gesellschaft betrachtet wurden.

Der letzte Khan des Khanats von Kasan, Yadegar Mokhammat, kämpfte zuerst gegen Iwan den Schrecklichen, akzeptierte aber schließlich die Herrschaft des Zaren, konvertierte zum Christentum und wurde unter dem Namen Simeon Kasajewitsch ein russischer Adeliger. Ein weiterer Khan, Sain-Bulat, später bekannt als Simeon Bekbulatowitsch, heiratete eine der Töchter von Iwan dem Schrecklichen und wurde (für ein Jahr) vom Zaren zum Großfürsten der Rus‘ gemacht; Simeon wurde später zum Großfürsten über Twer und Torschok gemacht, zu einem der Befehlshaber der Armee des Zaren, und wurde schließlich ein orthodoxer Mönch. Ein weiterer Tatar am Hof des Zaren war Boris Godunow, einer der Opritschniks, ein Mitglied einer christianisierten mongolischen Familie, der einer der Favoriten von Iwan dem Schrecklichen war und nach dessen Tod Zar wurde.

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Alexiej Shiropajews „Gefängnis der Nation“: Eine ethnonationalistische Geschichte Rußlands, Teil 1

Von Jarosław Ostrogniew, übersetzt von Lichtschwert (= Lucifex). Das Original Alexiey Shiropayev’s Prison of the Nation: An Ethnonationalist History of Russia, Part 1 erschien am 27. Januar 2016 auf Counter-Currents Publishing.

Алексей Широпаев
Тюрьма Народа. Русский взгляд на Россию
Москва 2001

[Alexiej Shiropajew, Gefängnis der Nation: Die russische Perspektive auf Rußland (Moskau, 2001).]

Es gibt verschiedene Ansätze beim Erzählen der Geschichte Rußlands und des russischen Volkes. Es gibt die patriotisch-orthodoxe Version der Geschichte, das kommunistische sowie das liberale und demokratische Narrativ. Es gibt natürlich einige wichtige Alternativen. Diejenige, die gegenwärtig die beliebteste unter europäischen Nationalisten zu sein scheint, ist die eurasianistisch-imperialistische Version, wie sie von Alexander Dugin beworben wird, aber in Wirklichkeit von Lew Gumiljow geschaffen wurde. Es gibt jedoch auch eine explizit weiß-nationalistische Erzählweise der Geschichte Rußlands. Die wichtigste Präsentation dieser Sichtweise ist Tyurma Naroda (Gefängnis des Volkes oder Gefängnis der Nation) von Alexiej Shiropajew. Wie Sie aus dem Titel allein ersehen können, ist Shiropajews Sicht auf den russischen Staat extrem kritisch.

Da das Buch nur auf Russisch erhältlich ist, und es extrem unwahrscheinlich ist, daß es jemals ins Englische (oder irgendeine andere Sprache) übersetzt werden wird, werde ich zuerst eine detaillierte Übersicht über Shiropajews Argument präsentieren, und dann eine Kritik an dem Buch.

Rus’ protiv Rossiyi: Rus’ versus Rußland

Ein Thema, das gleich einmal geklärt werden muß, ist die Terminologie. Zwei völlig verschiedene Wirklichkeiten werden durch die deutschen Begriffe „Rußland“ und „Russe“ zu einer gemacht. In der russischen Sprache gibt es zwei verschiedene Wörter als Name des Landes: „Rus‘“ und „Rossiya“. Rus‘ steht für die Länder, die ursprünglich von östlichen Slawen bewohnt wurden, wohingegen Rossiya den größeren russischen Staat bedeutet: das zaristische russische Reich, die Sowjetunion oder die zeitgenössische Russische Föderation. Und diese beiden Begriffe werden oft unter Verwendung eines Wortes ins Deutsche übersetzt: „Rußland“, was daher einige Verwirrung verursacht.

Im Russischen gibt es zwei verschiedene Begriffe: „Russkiy“ und „Rossiskiy“. „Russkiy“ (sowohl als Eigenschaftswort wie auch als Hauptwort) bedeutet einen ethnischen Russen, eine Person von ostslawischer Herkunft, die die russische Sprache spricht. „Rossiskiy“ (als Eigenschaftswort) oder „Rossiyanin“ (als Hauptwort) steht für eine Person, die Russisch spricht oder sich als Teil der russischen („rossiyskiy“) Kultur betrachtet und ein Bürger des russischen Staates sein kann – aber von jeder ethnischen Herkunft sein kann. Wiederum werden beide oft als ein Wort ins Deutsche übersetzt: „Russe“.

Daher ist ein moslemischer Tschetschene, dessen Muttersprache Tschetschenisch ist, der Grundkenntnisse in Russisch hat und sich als loyalen Bürger der Russischen Föderation betrachtet, unzweifelhaft ein „Rossiyanin“ und ohne Zweifel kein „Russkiy“. Ein heidnischer Russe, dessen Muttersprache Russisch ist und dessen Familie über zahllose Jahrhunderte auf russischem Boden gelebt und diesen bearbeitet hat, der die Russische Föderation verläßt und sich den ukrainischen Freiwilligenkräften anschließt, um gegen die Separatisten von Novorossiya zu kämpfen, ist kein „Rossiyanin“ mehr, aber er ist sicherlich ein „Russkiy“.

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Vielfalt, Vertrauen, Individualismus und Kollektivismus

„Fatigue“ („Müdigkeit“) von John Bosio

Von Ted Sallis, übersetzt von Lucifex. Das Original Diversity, Trust, Individualism, & Collectivism erschien am 24. Februar 2015 auf Counter-Currents Publishing.

Robert Putnams Arbeit über die Vielfalt enthüllte, daß die Steigerung der Vielfalt nicht nur das Maß des Vertrauens zwischen Gruppen senkte, sondern auch das Vertrauen zwischen Individuen derselben Gruppe verringerte.

Wenn man bedenkt, daß es genau das kollektive Handeln als Gruppe ist, das ein notwendiger Bestandteil des Widerstands einer Gruppe gegen die zersetzenden Wirkungen von Vielfalt und Multikulturalismus ist, dann bemerkt man, daß Vielfalt die Fähigkeit hat, ihre eigene Opposition zu entwaffnen.

Man kann eine Mehrheitsethnie betrachten, die einem zunehmenden Grad der Vielfalt innerhalb ihres Nationalstaats ausgesetzt ist. Diese Vielfalt schädigt direkt die Interessen der einheimischen Mehrheitsethnie durch negative Auswirkungen auf ultimative Interessen (z. B., EGI [Ethnisch-genetische Interessen], die durch Rassenaustauschmigration, unterschiedliche Geburtenraten und Rassenvermischung verringert werden) sowie auch wichtige näherliegende Interessen (sozioökonomische, politische, kulturelle etc. Verdrängung, sowie legale und illegale Akte der Aggression durch die Neuankömmlinge gegen die Einheimischen).

Die langfristigen Interessen dieser gefährdeten einheimischen Ethnie werden einen organisierten Widerstand gegen die Vielfalt erfordern. Dieser organisierte Widerstand wird kollektives Handeln erfordern, ein Gefühl der Gruppenidentität, und muß gegen übermäßige Trittbrettfahrerei abgesichert werden. All dies erfordert ein einigermaßen hohes Niveau des Vertrauens zwischen Gruppenmitgliedern. Aber eben die Vielfalt, der sie sich widersetzen wollen, erodiert das Vertrauen innerhalb der Gruppe und macht eine kollektivistischere Geisteshaltung immer schwieriger zu erzeugen und zu halten. Stattdessen tendiert Vielfalt dazu, einen atomisierten Individualismus zu fördern, der aus einem Gefühl des Mißtrauens und der Entfremdung („bowling alone“ – alleine kegeln) entsteht, das die Stärke jeder organisierten Widerstandsbewegung untergraben würde.

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