Richtigstellung der jüngeren südafrikanischen Geschichte – Teil 3

Gastbeitrag von Ein Deutscher aus Südafrika, ursprünglich veröffentlicht am 15. Mai 2014 auf „As der Schwerter“.

Zuvor erschienen: Teil 1 und Teil 2

Der Verrat durch bestimmte Afrikaaner-Eliten an Südafrika.

Dieser Bericht umfasst nicht alle betroffenen Personen und Organisationen, da es den Rahmen des Berichts sprengen würde. Der Zweck ist, ein Gefühl zu vermitteln, wie führende Afrikaaner das Grab für ihr Volk schaufelten.

Die Bedeutung Südafrikas für Europa:

„Auf volkstreuen europäischen und südafrikanischen Politikern ruht die große Verantwortung, diese Vision nicht wahr werden zu lassen (Europa aus dem Buch der Geschichte zu löschen). Mag Europa auch vorübergehend politisch irregeleitet sein, so ist es doch Südafrikas Kraftquell in biologischer und geistiger Hinsicht. Ein unbeirrbar sein Lebensrecht festhaltendes und vom unbeugsamen Freiheitswillen erfülltes weißes Südafrika könnte anderseits durch sein Beispiel zur Gesundung Europas beitragen. Ein gesundes, starkes Europa aber wäre der sicherste Garant für die Freiheit Südafrikas. Europa und Südafrika bilden politisch, geistig und wirtschaftlich eine Lebensgemeinschaft. Der Untergang von vierundeinhalb Millionen Weißen in Afrika wäre eine Tragödie, aber es steht noch mehr auf dem Spiel“. (Quelle: Der Ring, Zeitschrift für Deutschstämmige in aller Welt, 1980)

Vorspiel Rhodesien:

Durch ihren tapferen Kampf wurden 12 Jahre Zeit für Südafrika gekauft. Ian Smith reagierte auf das Tagesgeschehen, aber es fehlte ihm die große Idee für die Zukunft Rhodesiens. Die Popularität des rhodesischen Premierministers Ian Smith ist übrigens innerhalb seiner eigenen Partei tief gesunken – eine Folge seiner Kompromisspolitik.

Hintergrundwissen: Liste der Premierminister von Südafrika

Südafrika – die Afrikaaner-Akteure des Niedergangs:

  1. Der Premierminister John Balthazar Vorster

Rechtsanwalt und Mitglied und Mitbegründer der Ochsenwagenwache, eine deutschfreundliche Organisation im Zweiten Weltkrieg.

Hoch angerechnet:

Die Propagandaorgane der Gegner Südafrikas zu infiltrieren. Als das Informationsprojekt des Informationsministeriums aufplatzte, wurden über hundert Projekte identifiziert.

Angelastet:

Hauptsächlich nicht den innenpolitischen Tendenzen entschlossen genug entgegenzutreten. Dem außenpolitischen Druck wurde hauptsächlich durch innenpolitische Konzessionen begegnet.

  1. Der Premierminister Pieter Willem Botha

Von deutscher Abstammung. Der Stammvater Friedrich Both aus Wangenheim bei Gotha betrat im Jahre 1678 südafrikanischen Boden. Seit 1700 wurde die Schreibweise in Botha verändert. P.W. Botha hatte während seiner Regierungszeit als höchste Ausbildung nur ein südafrikanisches Abitur („Matriculation examination“), das er in späteren Jahren mit einem juristischen akademischen Grad aufbesserte.

Hoch angerechnet:

  • Den Aufbau der südafrikanischen Wehrmacht, einst ein schwacher demobilisierter Zweiter-Weltkrieg-Nachlass der Briten der Südafrikanischen Union (1910 – 1961), zur stärksten Wehrmacht auf dem afrikanischen Kontinent.
  • Die Ankündigung des Notzustands am 25, Juli 1985, um die interne Sicherheit der Republik mit gegen diejenigen zu gewährleisten, die das Land unregierbar machen wollten.

Angelastet:

Unter seiner Leitung haben die bei Vorster noch recht behutsam durchgeführten Veränderungen in der Innenpolitik ein bisher ungekanntes Tempo angenommen.

Beispiele:

  • Zulassung schwarzer Gewerkschaften, darunter COSATU, der marxistische Gewerkschaftsflügel des ANC.
  • Status für die schwarze Arbeiterstädten in traditionell weißen Gebieten
  • Gespräche mit der Zuluorganisation Inkhata, die ihrerseits mit der Terroristenorganisation ANC in London unterhandelt
  • Beschränkung der Einwanderung Weißer in Berufssparten, die von Schwarzen besetzt werden können
  • Eine vom Premier selbst initiierte Diskussion über die Abschaffung der Gesetze gegen Heirat und Intimverkehr (der nicht ohne Folgen bleibt) zwischen Schwarz und Weiß
  • Erzeugen eines Dreikammersystems, an dem  Mischlinge, Weiße und Inder sich beteiligten. Die Schwarzen wurden zielbewusst ausgelassen, mit dem Wissen, dass dadurch Unzufriedenheit unter ihnen geschürt wurde, die dann zur Wahlgleichheit (one-man-one-vote/Ein-Mann-eine-Stimme) führen würde. Unter seiner Führung hat die Nationale Partei das Programm der Opposition, die PFP (Progressive Föderale Partei) übernommen, das zu einer Mehrheitsregierung führen sollte
  • Wie bereits unter Vorster geschah, macht er Zugeständnisse auf ausländischen Druck, mit der Hoffnung, sie würden den Druck verringern. Dieses hat sich bereits in Vorsters Zeiten als Irrtum erwiesen, denn der Druck wurde mit jeder Reform verstärkt.
  • Aufdeckung der Informationsprojekte des Informationsministeriums des Premierminister Vorsters in der Öffentlichkeit, also an Südafrikas Feinde. Dadurch wurde der Premierministers Vorster gestürzt, sein Nachfolger erster Wahl, der konservative Dr. Connie Mulder, vereitelt. Stattdessen wurde Minister Botha, als Belohnung für seinen Anteil an dem Verrat, Premierminister.
  • Unter seiner Regierung wurde Südafrika, als Land mit ausgezeichneter Solvenz, innerhalb sechs Jahren praktisch technisch bankrott gemacht, mit Hilfe von Staatsanleihen, darunter eine Internationalen Währungsfonds (IWF) Anleihe im Jahre 1982 von R 160 Millionen für die Entwicklung des schwarzen Townships Soweto, und im selben Jahr eine Anleihe von R 1.240 Millionen bei dem IWF.

Sein Motto war: „Wir müssen uns anpassen oder untergehen“ (Adapt, or Die).

  1. Der Staatspräsident Frederik Willem de Klerk.

Vom Berufe her Rechtsanwalt. Sohn des konservativen Senators Johannes „Jan“ de Klerk. Bruder des liberalen Journalisten, Willem de Klerk (Mitbegründer der Demokratischen Partei, aus der die PFP entsprungen ist).

Manche verweisen nach de Klerk, den ehemaliger Verteidigungsminister Roelf Meyer (Nachfolger von Gen. Magnus Malan), Leon Wessels (ehemaliger stellvertretender Polizeiminister) und Dr. Dawie de Villiers (ehemaliger Minister), die die Chefunterhändler mit dem ANC bei der Machtübergabe in Kempton Park bei CODESA waren, als die vier Musketiere, die das Land weggegeben hatten.

Angelastet:

Besiegelung des Schicksals Weiß-Südafrikas durch die Einführung der ersten Mehrheitsregierung in seiner Geschichte. Für seinen Verrat wurde er mit dem Friedensnobelpreis belohnt, und hat sich seinen Platz in der Weltgeschichte erobert.

  1. Außenminister Roelof „Pik“ Botha

Das Außenministerium wurde schon als das Trojanische Pferd Südafrikas beschrieben. Es wurde Pik Botha nachgesagt, dass er seine Aufträge direkt von dem amerikanischen CFR (Council on Foreign Relations), wo die Außenpolitik der USA auf höchster Ebene gemacht wird, erhielt.

  1. Die Nationale Presse

einst Sprachrohr des Afrikaanernationalismus, die, unter der Leitung des seit 1984 amtierenden Geschäftsführers Toon Vosloo mit ihren Zeitungen wie „BEELD“ und „RAPPORT“ den reformatorischen Prozess der nationalen Partei zur Machtaufgabe unterstützte. Sie war dabei wirksamer als die gesamte ausländische Hetzpresse, um die Afrikaaner umzustimmen.

Naspers / Südafrikaischer Medienkonzern

Afrikaanse Journalisten wie Tim du Plessis (Herausgeber der Sonntagszeitung RAPPORT) und Max du Preez.

Willem („Wimpie“) de Klerk, liberaler Bruder des Staatspräsidenten F.W. de Klerk, spielte eine führende Rolle um die einst nationale Afrikaanerpresse nach links zu orientieren.

Piet Cilliers, Herausgeber des DIE BURGER Tageblatts.

Bis ungefähr 1982 kannte das Publikum nur den Begriff „die Linken“, und verstand darunter  Personen, die sich an den Kommunismus anlehnten. Plötzlich kam ein neuer Begriff in die  Zeitungen: „die Rechten“.

  1. Das südafrikanische öffentliche Rundfunk und Fernsehunternehmen, SABC (South African Broadcasting Services, oder SAUK – Suid-Afrikaanse Uitsaaikorporasie /südafrikanische Rundfunkgesellschaft),

die sich schrittweise sich nach links bewegten, um die Weißen für eine schwarze Mehrheitsregierung zu konditionieren (erst ein Nicht-Weißer im  Fernsehen, dann zwei, dann immer mehr, bis es als normal akzeptiert wurde, und immer mehr nur den Parteien die den Reformkurs gingen, Sendezeit zu geben).

Südafrika bekam relativ spät im Vergleich zu anderen Ländern das Fernsehen – erst 1976. Bereits der damalige Minister für Post- und Telegrafenwesen, Dr. Albert Herzog, war gegen die Einführung des Fernsehwesens, weil es sofort für Propagandazwecke gegen die Afrikaaner eingesetzt werden würde. Er hatte in mehr als einem Sinn recht, so wie alle Burenführer seiner Zeit bis zu Dr. Verwoerd, Recht hatten, weil sie alle teilweise in Europa und in Deutschland studiert hatten  und reisten, und dadurch eine größere Sicht der Dinge hatten, und bis zu Verwoerd die besseren Führer der Afrikaaner und damit Weiß-Südafrikas waren.

  1. Die Hilfsorganisation „der Bruderbund“ (Afrikaans: die Broederbond)

Diese mächtige Organisation, geboren am 5. Juni 1918, spielte eine der größten Rollen in der Afrikaanerpolitik. Eine der Schöpfungen des Bruderbundes war der Rettungstatbund (Afrikaans: Reddingsdaadbond), der die Afrikaaner wieder wirtschaftlich auf die Beine brachte. Viele Großunternehmen der Buren bekamen hierdurch ihren Anfang. Gestiftet als unparteiliches Organ zum Aufbau der Afrikaaner auf politischem, geistigem und wirtschaftlichem Gebiet nach dem verlorenen Anglo-Burenkrieg, wurde diese Organisation von innen durch liberale Afrikaaner gekapert, um den Linken in die Hände zu spielen. Zugang zum gehobenen Dienst und bestimmte einflussreiche Positionen in der Privatwirtschaft konnten zumeist nur durch Mitgliedschaft in dieser Organisation erreicht werden.

Es ist schockierend, wie liberale Afrikaaner diese Organisation als Vehikel missbrauchten, große internationale Unternehmen aufzubauen, die sich dann gegen die Afrikaaner wandten. Vor ein paar Jahren wurde Smuts Ngonyama, damals Leiter der ANC-Politik und die rechte  Hand des ehemaligen Präsidenten Thabo Mbeki, öffentlich für seine grobe Ehrlichkeit (gesellschaftlich) gelyncht. Er hat einmal einen Aufschrei verursacht, als er erklärte: “Ich bin nicht dem Kampf beigetreten, um arm zu sein”. Diese Afrikaaner kamen alle arm aus dem Anglo-Burenkrieg 1899 – 1902. Haben sie sich damals gesagt, sie wollen nicht arm bleiben durch an das Schicksal des Burenvolkes teilzunehmen, sondern sie wechseln sofort zum Feind hinüber, denn dort gibt es Geld und Macht?

  1. Die Erleuchteten

Im Jahr 1967 hat Wimpie de Klerk, Zeitungsredakteur und Bruder des jungen Nationalpartei-Politikers FW de Klerk, die Begriffe verkramp (reaktionär) und verlig (erleuchtet) geprägt.

„Verkramp“ heisst wörtlich verkrampft, und „Verlig“ erleuchtet oder aufgeklärt. Die Erleuchteten befürworteten eine Reform der Apartheid und die Verkrampften die Handhabung des Status quo. Die Erleuchteten waren die Liberalen des Afrikaaner-Establishments, die in Gestalt linker Akademiker und Intellektueller auf allen Gebieten den Weg der Übergabe förderten.

Zu den wichtigsten Personen darunter zählten:

  • Dr. Wimpie de Klerk, jüngerer Bruder von F.W. de Klerk
  • Professor Willie Esterhuyse
  • Professor Willem Kleynhans
  • Professor Floors van Jaarsveld
  • Professor Herman Gilliomee
  • Professor Johan Heyns, Synodalpräsident der größten Burengemeinde, die kalvinistische Niederdeutsch-Reformierte Kirche
  • Professor Sampie Terreblanche
  • Dr. Frederik van Zyl Slabbert
  • Advokat D.P. de Villiers, damalig Vorsitzender des internationalen Verwaltungsausschusses der USSALEP und Managing Director von NASPERS.
  • Professor Gerrit Viljoen, Bruder von den einstigen Oberkommandierenden der südafrikanischen Streitkräfte, und Generaladministrator von Südwestafrika ab 1979
  • Etienne van Heerden

  1. Wirtschaftsführer und Mitglieder von linken Stiftungen

Einer der wichtigsten Persönlichkeiten war

Anton Rupert: Zigarettenkönig, dessen Firma, die Rembrandt Tabakgesellschaft, eines der Unternehmen war, die in den Kriegsjahren aus dem Rettungstatbund (s.o. Punkt  7) des Afrikaanerbundes entstanden. Rupert hatte seinen großen Durchbruch bei der internationalen Hochfinanz gemacht, als er Verbindungen mit den Rothschilds anknüpfte, die zur Kauftransaktion der Firma Rothmans von Pall Mall führten. Als Mitbegründer des USSALEP (US South African Leadership Exchange Program/Amerika-Südafrika Führungskräfte Austauschprogramm, hat auch starke Verknüpfungen mit dem amerikanischen Council of Foreign Relations) hatte seine Stimme in den linken Machtkreisen der USA Gewicht. Durch seine Mitgliedschaft in der World Wildlife Association (WWF), die laut Presseberichten neben seiner Liebe zur Natur auch andere Aktivitäten ausübte, freundete er sich mit Prinz Bernhard der Niederlande und Präsident der geheimen Bilderberger an.

  • Südafrika Stiftung (Suid-Afrika Stigting)
  • Städtische Stiftung (Stedelike Stigting)
  • Ländliche Stiftung (Landelike Stigting)
  • Freien Markt Stiftung (Vryemargstigting)

  1. Die südafrikanische Wehrmacht

Dieser Abschnitt beinhaltet eines der weniger ergründeten Kapitel der jüngeren südafrikanischen Geschichte, wo es noch viele offene Fragen gibt, zum Teil, weil manche Informationen immer noch klassifiziert sind (der Geheimhaltung unterworfen), zum anderen Teil weil die Militärgemeinschaft noch unter dem Druck des südafrikanischen Nürnbergs, der Hexenprozesse,  die Wahrheits- und Versöhnungskommission steht (sie kann zu irgendeiner Zeit wieder aktiviert werden), und unbekannte Faktoren, die der Spekulation unterliegen, und die Antworten dazu vielleicht mit ins Grab genommen werden.

Die südafrikanische Wehrmacht hatte die sowjetische Bedrohung bis zum Mauerfall erfolgreich abgewehrt, besaß Interkontinentalraketen und Atombomben, eine Kampfkraft von über 500.000 Soldaten, viele davon kampferprobt, später einen der modernsten Kampfhubschrauber, und hatte zusammen mit den internen Stabilitätseinheiten der Polizei die interne Bedrohung durch den ANC und dem mit ihm verbundenen schwarzen Aufstand unter Kontrolle. Die große Furcht, dass die Zivilbevölkerung ähnlich der USA im Vietnamkonflikt, sich gegen den Krieg auflehnen würde, hat sich nicht bewahrheitet. Das Volk blieb seiner Wehrmacht treu.

In den USA hat die Carnegie-Stiftung im Jahr 1968 einen Plan für einen Angriff durch die UNO auf Südafrika verfasst. Dieser Plan wurde nicht ausgeführt, weil er nicht ohne große Verluste durchgeführt werden konnte. Dieser Plan wurde in den Jahren gemacht, als die südafrikanische Wehrmacht noch auf der untersten Ebene ihrer Kraft war. Nach den Erfahrungen bei dem Unternehmen Savannah 1975 in Angola, wo die veraltete Rüstung erneut betrachtet wurde, und dem UN-Waffenembargo 1975 durch Resolution 418, wurde die Armee  mit raschen Schritten modernisiert, und zwar mit Hilfe einer internen Waffenindustrie , die Südafrika zu den sieben  größten Waffenexporteuren der Welt machte. Trotzdem ist die Wehrmacht nicht gegen ihre eigene Regierung aufgetreten, als sie das Nationalprinzip verraten hatte.

Diese Kampfkraft wurde unter dem Staatspräsidenten de Klerk durch Budgetmaßnahmen abgeschwächt, und in „der Nacht der Generäle“, am 10. Dezember 1992 wurden im südafrikanischen Fernsehen die Namen von dreiundzwanzig hochrangigen Offizieren, darunter zwei Generälen und vier Brigadiere (Brigadegeneräle) angekündigt. Es wurde im Fernsehen angekündigt, dass diese hochrängigen Offiziere teilweise frühpensioniert oder entlassen werden sollten. (Quelle: Buch von Hilton Hamman, Days of the generals, 2001).

Es war bekannt, dass es Unzufriedenheit in der Wehrmacht über die politische Richtung, die De Klerk eingeschlagen hatte, gab. Es gab einen Riesenschock, als das Verbot des ANC und der südafrikanischen kommunistischen Partei aufgehoben wurde.

  • Generäle, deren Rolle in dem Übergang zu einer Mehrheitsregierung fragwürdig ist:
  • Oberkommandierende der südafrikanischen Streitkräfte Magnus Malan,
  • Constand Viljoen („wenn die Schwarzen für uns kämpfen dürfen, dürfen sie auch für uns wählen“),
  • Kat Liebenberg
  • Georg Meiring (ihm wird nachgesagt, das er seine Truppen mobilisieren würde, sollte Constand Viljoen einen Putsch unternehmen – siehe Buch Peter Stiff, Warfare by other means).
  • General Johannes „Jannie“ Geldenhuys (deutsche Abstammung, Gildenhaus) war eng mit Dr. Chester Crocker befreundet, der einer der Architekten war, der die UNO Resolution 435 (Unabhängigkeit Namibias) implementierte, und war in diesem Zeitraum der Oberkommandierende der südafrikanischen Streitkräfte, und in den Verhandlungen mit der USA und Kuba über
    den Rückzug der Kubaner aus Angola verwickelt. Als Gegenleistung sollten die Südwester unabhängig werden, das heißt, die marxistische SWAPO (einer der Haupt Widersacher Südafrikas im Buschkrieg) unter ihren Führer Sam Njumo würde dort an die Macht kommen. Sollte Südwestafrika fallen, würde sich die Grenze Südafrikas tausend Kilometer näher an Südafrika
    verschieben, und die „fünfte Provinz“ Südafrikas den  Marxisten überlassen werden.

Andere Namen:

  • Dr. Niel Barnard, ehemaliger Leiter des südafrikanischen Nachrichtendienstes. Geheime Verhandlungen mit Mandela, während er noch in Robbenisland inhaftiert war.
  • General Tienie Groenewald, Berater von F.W. de Klerk

Anklage laut eines Hefts „Volksman oder Nachgeber“ („Volksman of swigter“, durch einen Chris Wagner), dass bestimmte hochrangige Offiziere an dem Verrat mitmachen, um eine Mehrheitsregierung als militärisches Ziel zu etablieren. Dafür sollte die Wehrmacht „geschwärzt” werden, damit eine Kultur der Integration und Akzeptanz bei den weißen Soldaten, überwiegend Wehrpflichtige, entstand. Ab ungefähr 1986 ist dies auch passiert, als immer mehr nichtweiße Südafrikaner als Freiwillige Wehrdienstleiste zugelassen wurden. Dieses Heft wurde als Informationsbroschüren bei öffentliche Versammlungen der damaligen Konservativen Partei verkauft.

In diesem Heft werden die Namen genannt von

  • Gen. Magnus Malan genannt, der soweit nachgegeben hätte, dass Südwestafrika unter eine SWAPO-Regierung gelandet wäre.
  • General R. („Vater des Nicht-Schiessen-Krieges“), E. und N. und G. und A. („Befürworter der ‘Schwärzung’ der Streitkräfte“), Oberst W. (Einschüchtern der Offiziere, die den Nicht-Schießen Krieg nicht befürworten) werden erwähnt.

  1. Afrikaaner, die sich mit der ANC und den Kommunisten liierten

  • Breyten Breytenbach, Bruder des legendären Oberst Breytenbach, ein bitterer anti-Kommunist und Gründer von zwei Elite-Sondereinheiten der alten Wehrmacht. Er ist heute etwas gemäßigter geworden.
  • Bram Fischer, fanatischer Kommunist, der eine kommunistische Revolution in Südafrika auslösen wollte. Vergessen Sie, was Wikipedia über ihn schreibt.
  • Der Theologe Beyers Naude
  • Kommodore Dieter Gerhardt (Sohn deutscher Einwanderer), Werftkommandant der südafrikanischen Marinebasis Simonstown, 1983 entlarvt als KGB Spion.

Quellverweise, wenn nicht bereits angeführt:

Hilton Hamman, Day of the Generals
BM Schoeman, Die Geldmag
BM Schoeman Die Broederbond in die Afrikanerpolitiek
The McAlvany Intelligence Advisor, Winter 1990 Edition: Toward a soviet South Africa: plunging down the slippery slope of surrender (In Richtung eines sowjetischen Südafrikas: Der Sturz vom schlüpfrigen Hang der Übergabe)
LJ Bothma: Kommentaar sonder Grense, die SAUK…en die storie daaragter (Kommentar ohne Grenzen, die südafrikanische Rundfunkgesellschaft … und die Geschichte dahinter)

Südafrika wählt: 7. Mai 2014

Liveleak film, wie ANC Unterstützer mit einer Unterstützerin einer Oppositionspartei umgehen.

W A R N U N G:  nicht für Jugendliche geeignet!

Leserkommentare zu diesem Geschehen, auf einer anderen, übrigens sehr guten Webseite (insbesondere die dortige Serie Opening Pandora’s Apartheid Box), zu diesem Geschehen:

„Diese Videos wurden überall in Südafrika am Wahltag verbreitet … Ich bin damit einverstanden, dass das Video ziemlich neu (2014) aussieht, beurteilt an der Arten der verwendeten Handys. Ich stimme auch zu, dass der Terror und Schock-Effekt der gleiche ist, wie in den frühen 1990er Jahren gebräuchlich, um die Menschen bei der Abstimmung abzuschrecken, alles andere als den ANC zu wählen“.

Das hat man massenhaft in den 1980er Jahren in Südafrika gesehen. Die Schlimmsten waren die aufgehetzten Jugendlichen, die eigentlich noch in die Schulen gehörten. Denen wurde erzählt, Freiheit geht vor Bildung (Schlagwort „Liberation before education”), und prompt brannten sie Hunderte von Schulen ab oder trugen sie Backstein für Backstein ab. Schulen, alle durch weiße Steuergelder gebaut worden waren. Das konnte man jeden Abend in den Fernsehnachrichten sehen.

Und im europäischen Fernsehen wurden solche Szenen als Aufstand gegen die Apartheid gezeigt und sehr raffiniert editiert, dass der europäische Zuschauer nicht hinter die wahren Gegebenheiten kommen kann. Einmal sah ich auf einen deutschen Sender (war es Pro7? –  Es ist zu viele Jahre her), wo so eine Menschenmenge brüllte und johlte, mit schwingenden Messern und Macheten, und der Fernsehkommentator sagte unverfroren, die Leute befinden sich in einer Karnevalsstimmung (!), während ich erlebte, dass diese Karnevalsmeute sich nach so einem Selbstermutigungsgeschrei brüllend auf die wehrlosen Opfer stürzte, um sie in Stücke zu hacken. Die Opfer waren Schwarze, die nicht mitmachen sondern friedsam ihrer täglichen Arbeit nachgehen wollten. Wenn ein Schwarzer an der Seite der Weißen gegen die Kommunisten kämpfte, wurde er ein Kollaborateur genannt, er wurde gejagt, seine Hütte abgebrannt, seine Frau musste Waschpulver trinken. Diese Kommunisten wurden als die Unterdrückten durch die Mainstreammedien und großen politischen Parteien in den USA und Europa verkauft, und ihre Anhänger konnten nicht anders, als diese Lügen zu glauben, da es keine andere Möglichkeit gab, Nachrichten von einem anderen Standpunkt zu erhalten.

Als dann die Polizei und das Militär sich einmischten, kamen die Auslandsreporter und trompeteten in aller Welt, wie die Wehrmacht die Schwarzen mit Gewalt unterdrückt. Und diese revolutionären Schwarzen und niederträchtigen Reporter hatten eine schier unendliche Kapazität, sich neue Schweinereien auszudenken, um die weiße Obrigkeit in den Dreck zu ziehen. Da kommt einer, wird von einem anderen Schwarzen in Stammesgefechten gestochen und geschlagen, rennt zum Auslandskorrespondenten hin, erzählt ihm, dies war die Apartheidarmee, dieser Reporter verfilmt dies, und schickt es in alle Welt. Über je mehr Gräueltaten dieser Reporter berichten konnte, desto mehr verdiente er daran, selbst wenn er nicht die Quellen und deren Wahrheitsgehalt prüfte.

Es gab Fälle, wo die Reporter solche Vorfälle inszenierten, damit sie wieder einen neuen Bericht haben, woran sie verdienen konnten. Zum Beispiel schmeißt ein Reporter Bonbons in eine Öltonne, die schwarzen Kinder springen hinterher, und am nächsten Tag steht in der Weltpresse:

„Apartheidsopfer verhungern, graben in Tonnen nach Nahrung.”

Oder bei einer Goldmine wurde das Gelände mit Stacheldraht abgesperrt. Dann kommt der amerikanische Reporter und steht im Gelände beim Stacheldrahtzaun, und wirft Bonbons über den Zaun. In diesen Moment, als die schwarzen Kinder näher rannten, um die Bonbons aufzuheben, nimmt er ein Bild durch den Zaun auf, und am nächsten Tag liest man in der Weltpresse:

„Apartheid sperrt Kinder hinter Stacheldraht in Konzentrationslagern ein”.

Dieser Vorfall wurde mir von meinem Betriebswirtschaftsdozenten erzählt, der US Journalisten herumführen musste. Er sagte, nach diesem Vorfall würde er nie mehr Auslandskorrespondenten einladen und herumführen.

Und wie fühlte sich der junge Soldat, der Wehrpflichtige, der nach seinen anfänglichen zwei Jahren Wehrpflicht danach noch jedes Jahr, zehn Jahre lang, zwei bis drei Monate einberufen werden konnte (Bürgerwehr). Er ist noch jung, hat eine Familie und Beruf, und bekommt den Einberufungsbefehl per Post und wird gleich am nächsten Tag in diese Townships hineingeschickt, um Frieden und Ordnung zu bewahren. Er muss zwischen diesen Wellblechbuden in den Elendssiedlungen patrouillieren, da wird auf ihn mit der Kalaschnikow geschossen, Handgranaten oder Molotowcocktails auf ihn geworfen, auf ihn gespuckt, mit Backsteinen geworfen, beleidigt und ausgelacht, und er darf nur handeln, wenn eine unmittelbare Gefahr herrscht. Er sieht die Morde, die Halskrausen, die Gewalt, darf nicht handeln. Es wurde die Doktrin der „Minimum Gewalt” gehandhabt: Nicht mehr Gewalt austeilen, als einem ausgeteilt wird. Als Soldat wurde er ausgebildet, um mit Maximum Gewalt zuzuschlagen. Er wird vollkommen entgegen seiner Ausbildung eingesetzt.

Und nur die Polizei darf handeln, da es nicht im operativen Gebiet an der Grenze war, sondern in der Republik. Es wurde als eine polizeiliche Angelegenheit durch die Politiker behandelt, nur wenn die Polizei nicht mehr konnte, wurde die Wehrmacht als Rückendeckung benutzt. Da steht nun ein junger Soldat, ihm wird ins Gesicht gespuckt, bis alles bei ihm heruntertrieft, und dennoch darf er nichts unternehmen. Da wird er mit Steinen beworfen, der Täter läuft weg und lacht ihn aus, der Soldat darf nicht jemanden hinterrücks erschießen oder sich auf irgendeine Art wehren. Und jede Bewegung wird von der Auslandspresse verfolgt, mit ihren Kamerateams, mit ihren Fernsehgeräten – macht man einen kleinen Fehler, sitzt man morgen auf der internationalen Anklagebank. Und die Kamerateams der Polizei standen auch dabei, da auch sie sich am nächsten Tag auf der Anklagebank in der Republik verteidigen mussten.

Ich habe mal ein paar solche Wehrpflichtige gefragt, wie sie sich unter solchen Umständen fühlten. Antwortet mir einer, dass sein Kamerad so traumatisiert war durch dieses Geschehen, dass er vollkommen verrückt geworden ist und keinen Kameraden mehr in seine Nähe lassen wollte, er hätte ihn sofort erstochen. Er sah in jeder Person einen Feind und Angreifer und konnte nicht mehr zwischen Recht und Unrecht unterscheiden, war psychologisch vollkommen am Ende.

Szenen wie diese konnte man damals jeden Tag auf den Fernsehnachrichten sehen [Anm. v. Lucifex: das zweite Video „Revolution in Black SA Schools – Part 2“ ist anscheinend nicht mehr verfügbar.]:

Will man das in Europa haben?

Wir in Südafrika haben das erlebt, wir haben das gesehen, wir sind die Zeitzeugen. Wir waren dort. Wir haben gesehen, welche Schauspieler auf der Weltbühne sich dort eingemischt haben und jetzt noch einmischen. Wir sehen hilflos zu, was heute im Abendland am passieren ist.

*   *   *   *   *   *   *   *

Siehe auch Richtigstellung zu der Bodenreform in Südafrika: Wem gehört das Land? von Ein Deutscher aus Südafrika sowie:

Der Tod von Johannesburg von Baron Bodissey

Das Amy-Biehl-Syndrom von Christopher Donovan

Amy Biehl: Eine weiße Linke auf dem Dunklen Erdteil von Irmin Vinson

Nelson Mandela: Ein weiterer falscher Gott von Kerry Bolton

Mandela: Was die Nachrufe weglassen von Jim Goad

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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