Juden und die Shiksa II: Dustin Hoffman

Von Dr. Edmund Connelly, übersetzt von Lucifex. Das Original Jews and the Shiksa II: Dustin Hoffman erschien am 31. Oktober 2017 auf The Occidental Observer.

Zuvor erschienen: Harvey Weinstein: Über Juden und die Shiksa von Edmund Connelly

Von seinen Ursprüngen an ist Hollywood von einer jüdischen Identität geprägt gewesen, aber niemand sonst sollte etwas davon wissen. Aber irgendwie, egal wie gründlich der Versucht ist, sie zu unterdrücken oder zu tarnen, wird das jüdische Wesen dennoch an die Oberfläche schwimmen.

Stephen J. Whitfield

In etwas, von dem ich hoffe, daß es eine kurze Reihe von Essays über das jüdische Hollywood sein wird, möchte ich mich hauptsächlich auf das Thema der Shiksa konzentrieren, wie ich es kürzlich in Harvey Weinstein: Über Juden und die Shiksa tat. Eine größere Sache jedoch wird sein zu zeigen, warum es eine Rolle spielt, daß Juden Hollywood kontrollieren. Das ist der Grund, warum ich das wertvolle Titelbild des Moment Magazine (oben) in meiner Blogtätigkeit immer wieder verwendet habe, denn es ist ein Eingeständnis von etwas für die amerikanische Geschichte (und die Weltgeschichte) Entscheidendem: „Juden kontrollieren Hollywood.“

Natürlich ist das für die große Mehrheit der TOO-Leser kein Geheimnis, daher ist des der Untertitel, der mich wirklich interessiert: „So What?“ – „Na und?“ Ich gestehe, daß ich in dieser Frage in die Defensive gedrängt werde. Es ist für mich immer klar gewesen, warum es eine Rolle spielt, zumindest sobald man begreift, daß Juden tatsächlich Hollywood kontrollieren. Und doch reagiert, so unglaublich es auch erscheint, die große Mehrheit derjenigen, die ich dazu bringe zuzustimmen, daß Juden tatsächlich Hollywood kontrollieren, mit dieser verrücktmachenden Phrase „Na und?“ Meiner Ansicht nach ist dies Selbstüberwachung in ihrer schlimmsten Form. Daher ist es mein Ziel, wie es bei all meinem Schreiben über Hollywood der Fall gewesen ist, zu erläutern (vielleicht für den Normalo), warum es eine Rolle spielt, wer ein so mächtiges Medium kontrolliert, wie es Hollywood seit einem Jahrhundert gewesen ist.

Im Blogartikel über Harvey Weinstein argumentierte ich, daß aggressive Feindseligkeit ein großer Bestandteil der jüdisch-männlichen Dominanz über nichtjüdische Frauen (Shiksas) ist. Wie auf Stichwort ließ TOO-Herausgeber Kevin MacDonald darauf in seinem Essay Harvey Weinstein: Revenge and Domination as Jewish Motives eine starke Exegese des Phänomens folgen. Hier schrieb er: „Der Hass ist real, und er ist eng mit sexueller Konkurrenz verknüpft“ und zitierte auch aus seiner Rezension von Jurij Slezkines Buch The Jewish Century:

Die amourösen Avancen des jüdischen Protagonisten von Eduard Bagritskys Gedicht „Februar“ werden von einem russischen Mädchen zurückgewiesen, aber ihre Positionen werden nach der Revolution vertauscht, nachdem der ein Vizekommissar wird. Als er das Mädchen in einem Bordell sieht, hat er Sex mit ihr, ohne seine Stiefel auszuziehen, seine Waffe oder seinen Trenchcoat abzulegen – ein Akt der Aggression und Rache:

Ich nehme dich, weil ich
Immer so schüchtern gewesen bin, und um Rache zu nehmen
Für die Schande meiner exilierten Vorväter
Und das Zwitschern eines unbekannten Kükens!
Ich nehme dich, um meine Rache zu üben
An der Welt, von der ich nicht wegkommen konnte!

Die Passage ist verblüffend, doch meine Erfahrung hat gezeigt, daß fast kein Nichtjude, mit dem ich gesprochen habe, irgendeine Ahnung von dieser Feindseligkeit hat, ganz zu schweigen davon, wie diese in dem erscheint, was uns aus Hollywood vorgesetzt wird. Wie kommt das?

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Juden debattieren über das Weißsein

Von Tanstaafl, übersetzt von Lucifex. Das Original Jews Debate Whiteness erschien am 21. Juni 2017 auf Age of Treason.

Nichtweiße Kritiker des neuen Hollywood-Remakes von Wonder Woman, speziell der Besetzung der ehemaligen Miss Israel, Gal Gadot, in der Hauptrolle, haben unter Juden eine Diskussion darüber ausgelöst, ob Gadot und Juden allgemein „weiß“ sind.

Nichts an ihrem Austausch wird regelmäßige Leser hier überraschen, aber es könnte bei der Aufklärung von Weißen helfen, die sich gerade mit Identität, Rasse und dem Judenproblem auseinanderzusetzen beginnen. Unter dem gegenwärtigen weißenfeindlichen, pro-jüdischen Regime sind die meisten Weißen dazu konditioniert, sich wohler damit zu fühlen, Juden sich über „Antisemitismus“ und ihr Weißenproblem beklagen zu hören, als umgekehrt.

Also bitte sehr, diese Konversation ist für euch.

Wenn ihr über die oberflächlichen Details hinaussehen könnt – diese Schauspielerin, dieser Film, im Jahr 2017 -, dann bekommt ihr hier einen Blick auf das jüdische Verhalten über Raum und Zeit hinweg. Man kann sich leicht die zahllosen Debatten vorstellen, die Juden in ihren Shtetls und Ghettos während der vergangenen Jahrtausende gehabt haben – auch wenn sie zu diesen Zeiten und an diesen Orten statt über das Weißentum darüber diskutiert haben mögen, ob das Babyloniertum, das Ägyptertum, das Griechentum, das Römertum, das Spaniertum oder das Deutschtum gut oder schlecht für die Juden sei.

Die Links sind in chronologischer Reihenfolge präsentiert. Die meisten der Artikel beziehen sich aufeinander und antworten aufeinander, daher halten die nachfolgenden Auszüge die relevantesten, am wenigsten redundanten Teile des Austauschs fest. Auch so ist es noch eine lange Lektüre. Wenn euch an irgendeiner Stelle langweilig oder schlecht wird, dann überspringt es auf jeden Fall und schaut zum Schluß, wo ich die entscheidenden Punkte zusammenfasse.

Das Hin und Her begann (anscheinend aus heiterem Himmel) vor ein paar Monaten, fokussierte sich um Gadot und erweiterte sich von da.

24. Januar 2017, Dani Ishai Behan, timesofisrael.com: Are Jews A People of Color?:

Solange wir uns erinnern können, hat unser Volk in Nordamerika immer eine rassisch „mehrdeutige“ Position eingenommen. Obwohl wir zuerst zusammen mit anderen westasiatischen Volksgruppen als „Asiaten“ betrachtet wurden (was zu zahlreichen Versuchen führte, uns die Staatsbürgerschaft abzuerkennen), sollten Lobbyingbemühungen schließlich die Definition von „weiß“ auf Nahostler und Nordafrikaner erweitern. Jedoch ist in den letzten Jahrzehnten ein politisches Klima entstanden, in dem unser rassischer Status wieder einmal in Bitterkeit und Ungewißheit steckt.

Durch die ganze Geschichte hindurch hat das rassische Zu-Anderen-Erklären [„othering“] von Juden zu einigen ziemlich schrecklichen Ergebnissen geführt, daher ist es verständlich, warum manche es vorziehen würden, Rasse/Volkszugehörigkeit überhaupt aus der Gleichung wegzulassen. Aber gleichzeitig hilft die Vorstellung von Juden als entweder „weiß“ oder „bloß eine Religion“, wie viele unserer Kritiker es zu tun pflegen, bei der Fortsetzung einer Kultur des Antisemitismus seitens der antirassistischen Linken. Das heißt, wenn wir „bloß Weiße mit komischen Hüten“ sind, dann sind wir zwangsläufig nicht „wirklich“ eine unterdrückte Gruppe, wodurch es Antirassisten ermöglicht wird, ihre Legitimation zu behalten, ohne Juden zuhören oder unsere Besorgnisse ernst nehmen zu müssen. Dieses Konstrukt ist auch untrennbar mit antisemitischer Politik verbunden und vergegenständlicht Vorstellungen von jüdischem „Privileg“ zusammen mit der (unrichtigen) Verleumdung, daß die Wiedererrichtung Israels ein „weißes Kolonialprojekt“ war, was unterstellt, daß aschkenasische Juden (die die Mehrheit der zionistischen olim vor 1948 stellten) fremde Eindringlinge ohne echte Wurzeln in der Region sind, deren Bindung zum Land bestenfalls unauthentisch, nichtorganisch und ausschließlich religiöser Natur ist.

Ein weiteres, häufig vorgebrachtes Argument lautet, daß ein großer Prozentanteil von uns ein weiß wirkendes Erscheinungsbild hat, aber dies ist bei allen levantinischen Gruppen ziemlich häufig, nicht nur bei Juden. Außerdem sind hellhäutige Latinos, Iraner, Paschtunen und amerikanische Ureinwohner auch nicht wirklich selten. Dies nennt man „als weiß durchgehen“: die Fähigkeit, sich optisch einzufügen und einigen der unmittelbareren Effekte eines Nichtweißentums zu entgehen, während man immer noch unter der Marginalisierung und der Differenzierung als Andere leidet, die nichtjüdische Minderheiten erleben. Anders ausgedrückt: weiß auszusehen ist nicht dasselbe wie weiß zu sein.

Ich habe all die Argumente über das jüdische „Weiß-Sein“ gehört, aber ich muß erst noch eines hören, das wirklich überzeugend ist.

1. Juni 2017, Matthew Mueller, comicbook.com, Wonder Woman: There IS A Person Of Color In The Lead Role:

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Von Krakau nach Krypton: Juden und Comics

Von Ted Sallis, übersetzt von Deep Roots. Das Original From Krakow to Krypton: Jews & Comic Books erschien am 12. Oktober 2011 bei Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Arie Kaplan

From Krakow to Krypton: Jews and Comic Books

Philadelphia: Jewish Publication Society, 2008

Ich möchte an meinen Essay über Comics mit einer Rezension des Buches From Krakow to Krypton des jüdischen Autors Arie Kaplan anschließen. Dieses Buch betrachtet die Geschichte der Comics aus jüdischer Perspektive, und wie Juden und jüdische Empfindungen das Medium Comic formten und dadurch die Gesellschaft beeinflußten.

1933 war eine Zeit der Veränderungen, als Franklin Roosevelt Präsident eines depressionsgeplagten Amerikas wurde, Hitler Kanzler Deutschlands wurde, und ein Jude namens „Charlie“ Gaines (Max Ginsberg), Vater des späteren Herausgebers des Magazins MAD, William M. Gaines, im Grunde das Comicheft „erfand“. Gaines/Ginsberg, der nach einer Möglichkeit suchte, seine Familie in wirtschaftlich schwierigen Zeiten durchzubringen, kam auf die Idee, alte Comic-Streifen aus den „Sunday Funnies“ in Form eines „Comic-Heftes“ nachzudrucken. Eine weitere Innovation war die Datierung des Comicheftes auf zwei oder drei Monate nachdem es in Wirklichkeit an die Kioske kam, eine Praxis, die großteils heute noch in Kraft ist, um die „Regal-Lebensdauer“ der Ausgabe zu verlängern – im Grunde eine mentale Manipulation des Konsumenten, um ihn davon zu überzeugen, daß eine monatealte Ausgabe „neu“ ist. Gaines/Ginsberg war ein Unternehmer und kein schöpferischer Geist, kein Autor oder Zeichner, aber seine Kreation Famous Funnies schuf die Basis für alles, was später kommen sollte.

Um die Mitte der 1930er war Detective Comics (DC) soweit, Comichefte mit originalem Material zu veröffentlichen, die ersten „Helden“-Geschichten. Nun treten wir in die Periode der jüdischen Dominanz des kreativen im Gegensatz zum rein geschäftlichen Ende des Comicgeschäftes ein. So dachten sich zwei Juden, Jerry Siegel (Autor) und Joe Shuster (Zeichner) zuerst den Helden „Doctor Occult“ aus, was zu ihrer berühmtesten und dauerhaftesten Schöpfung führte, „Superman“. Die Wirkung von Superman auf die moderne Kultur ist derart gewesen, daß Siegel unter den „100 einflußreichsten Juden aller Zeiten“ aufgelistet worden ist – keine geringe Leistung für eine Gruppe, die – zum Besseren oder zum Schlechteren – die menschliche Geschichte zutiefst beeinflußt hat. Kaplan betont, daß, obwohl der Begriff Superman ursprünglich von Nietzsches Konzept des „Übermenschen“ übernommen worden war, die Nazi-Ideologie später (zumindest behaupten die Juden das) das Konzept des „arischen Supermenschen“ übernommen hätten, daher, behauptet Kaplan, sei es gewiß ironisch, daß „Superman“ von ein paar Juden erfunden wurde! Nimm das, du Nazischwein!

Superman wird als einer gesehen, der jüdische „Obertöne“ hat, nicht nur mit Bezug auf die „Geschichte vom Golem“ (die als Hintergrund für manch einen von Juden geschaffenen Comic-Charakter auftaucht) – das heißt, das von Juden zur Verteidigung von Juden geschaffene Monster, das sich später gegen seine Schöpfer wendet – sondern auch, weil Superman, analog zu den Juden, der fremde Einwanderer ist, aber in Supermans Fall von einem anderen Planeten statt aus den Ghettos Osteuropas. Weiters wurde Superman, wie Moses, von seinen Eltern weggelegt, damit er überleben könne, und natürlich wird der fremde Einwanderer Superman zum „exemplarischen Amerikaner“, wie es angeblich auch die Juden wurden. Und – Superman verteidigt Amerika und amerikanische Werte; ist das denn nicht das, was die Juden immer getan haben?

Schlußendlich wird die Tatsache, daß Clark Kent bebrillt, bücherwurmig und von freundlichem Wesen (sic!) ist, als der jüdische Stereotyp betrachtet; Kaplan behauptet, daß Siegel und Shuster sich so sahen.

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Star Dreck XII: Babylon 5

Die Raumstation Babylon 5

Von Deep Roots (post-AdS)

Mit diesem zwölften Artikel der AdS-Reihe „Star Dreck“ schließt sich gewissermaßen ein Kreis, denn als ich mir vor gut sieben Jahren, irgendwann zwischen Ende 2009 und Anfang 2010, die SF-Serie „Babylon 5“, eine meiner Kultserien, wieder einmal angesehen habe (ich war ein „Fiver“, wie die Babylon-5-Äquivalente zu den „Trekkies“ sich nennen), sind mir darin erstmals einige der Propagandaelemente aufgefallen, die mir in weiterer Folge immer mehr bewußt wurden. Dies war für mich der Anstoß, die Serie Star Trek: Deep Space Nine ebenfalls noch einmal komplett durchzusehen und dabei bewußt auf NWO-Propaganda zu achten. Daraus entstand wiederum die Idee, einen Artikel mit dem Titel „Star Dreck“ zu schreiben, in dem antiweißer, antinationalistischer, rassenegalitärer, feministischer und männerfeindlicher Propagandadreck aufgezeigt werden sollte, der uns in Filmen und Fernsehserien als Schluckimpfung mit Stars als Impfköder verabreicht wird und wofür „Star Trek“ besonders exemplarisch ist – wovon sich der Titel ableitete. („Propagandadreck“ heißt nicht, daß die jeweiligen Filme und Serien von der Machart her Dreck sind.) Gemeinsam mit Kairos wurde das dann dahingehend weiterentwickelt, daß es eine in loser Abfolge erscheinende Artikelreihe unter dem Übertitel „Star Dreck“ werden sollte.

„Babylon 5“ ist eine Science-Fiction-Fernsehserie, die von Joseph Michael Straczynski entwickelt und von diesem gemeinsam mit dem jüdischen SF-Autor Harlan Ellison (der den Ruf hat, grob und streitlustig zu sein und auf dem Umschlag eines seiner Bücher als „die möglicherweise streitsüchtigste Person auf Erden“ bezeichnet wird) als „Conceptual Consultant“ zwischen 1993 und 1998 produziert wurde. Die Serienhandlung beginnt zehn Jahre nach dem Ende des interstellaren Krieges zwischen den Menschen und den Minbari und zentriert sich um die acht Kilometer lange Raumstation „Babylon 5“, die von der Erd-Allianz unter Beteiligung der Minbari, der Centauri-Republik und anderer außerirdischer Zivilisationen als neutraler Treffpunkt und Verhandlungsort für Diplomaten, Händler und Reisende und für die Förderung des Friedens in der Galaxis errichtet wurde und im Jahr 2257 in Betrieb geht.

Die Hauptpersonen von „Babylon 5“ in der ersten Staffel: sitzend Commander Jeffrey Sinclair (Michael O’Hare), dahinter stehend von links Sicherheitschef Michael Garibaldi (Jerry Doyle), Vizekommandantin Lieutenant Commander Susan Ivanova (Claudia Christian), Centauri-Botschafter Londo Mollari (Peter Jurasik), Minbari-Botschafterin Delenn (Mira Furlan), Stationstelepathin Talia Winters (Andrea Thompson), Narn-Botschafter G’Kar (Andreas Katsulas), Stationschefarzt Dr. Stephen Franklin (Richard Biggs).

Im Laufe der fünf Jahre, die von den Serienepisoden (neben denen es einschließlich des Pilotfilms noch sechs Fernsehfilme gab) dargestellt werden, spielen sich dramatische Entwicklungen ab: auf der Erde etabliert sich ein immer autoritärer agierendes Regime, von dem Babylon 5 sich schließlich lossagt, um bis zur Wiedereinsetzung einer legitimen Regierung als unabhängiger Staat zu agieren; die Narn, ein außerirdisches Volk, beginnen mit aggressiven Expansionsbestrebungen, um sich irgendwann an den Centauri rächen zu können, von denen sie früher lange besetzt gewesen waren, während der Centauri-Botschafter auf Babylon 5, Londo Mollari, seinerseits Schritte unternimmt, um die frühere imperiale Größe der Centauri-Republik, der er nachtrauert, wiederherzustellen. Und es stellt sich heraus, daß zwei der frühesten intelligenten Spezies, der legendären „Allerersten“, immer noch in der Galaxis verweilen und ihre alten Komplotte gegeneinander wieder aufnehmen: eine davon sind die Vorlonen, die mit ihrem Botschafter Kosh Naranek auf Babylon 5 vertreten sind und vorerst als die „Guten“ erscheinen, die anderen sind die sogenannten „Schatten“, die tausend Jahre zuvor von einer Koalition unter Führung der Vorlonen besiegt worden waren und nun zurückgekehrt sind und heimlich ihre finsteren Pläne betreiben, wofür sie auch Londo Mollari und andere führende Centauri sowie die neue Erdregierung manipulieren.

Die unheimlichen Spinnenschiffe der Schatten beim Angriff auf eine Raumbasis der Narn.

Insgesamt ist „Babylon 5“ weniger propagandageladen als die „Star Trek“-Serien, und die Dosierung der darin vorhandenen Propaganda variiert und ergibt auch nicht immer ein eindeutiges Bild, aber es ist dennoch nicht wenig davon drin.

Interrassische Paare

Interrassische Paare unter Menschen oder gar Interspezies-Beziehungen sind im Gegensatz zu „Star Trek“ die Ausnahme und auch meist nur vorübergehend. Da wären zum Beispiel Commander Jeffrey Sinclair und seine langjährige On/off-Freundin, die Weltraumprospektorin Catherine Sakai (gespielt von der Eurasierin Julia Nickson). Die beiden wollen am Schluß der ersten Staffel heiraten, woraus aber nichts wird, weil die Rolle von Jeff Sinclair wegen schwerer psychischer Probleme des Darstellers Michael O’Hare, der paranoide Wahnvorstellungen entwickelt hatte und mit seinen Kollegen nicht mehr klarkam, aus der Serie geschrieben und durch Captain John Sheridan (Bruce Boxleitner) ersetzt wurde.

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Kann Deutschland ohne Beschneidung überleben?

Von Osimandia (ursprünglich veröffentlicht am 18. Juli 2012 auf „As der Schwerter“)

 Kann das deutsche Volk überleben, obwohl es angeblich „das Göttliche zunächst mit Feuer und Schwert” und jetzt mit einem Gerichtsurteil ausgetrieben hat?

Kann das deutsche Volk überleben, obwohl es angeblich „das Göttliche zunächst mit Feuer und Schwert” und jetzt mit einem Gerichtsurteil ausgetrieben hat?

…und in Deutschland ist ein Sack Kartoffeln umgefallen!”

So ähnlich stellt man sich die Reaktion eines Chinesen aus Hongkong vor, dem gerade mitgeteilt wurde, dass das Landgericht Köln im Juni 2012 geurteilt hat, dass die Beschneidung von Kindern aus religiösen Gründen eine strafbare Handlung darstellt. Es ist nicht ersichtlich, warum es Chinesen, die das Beschneidungritual nicht praktizieren, interessieren sollte, dass Deutsche, die dieses Ritual ebenfalls nicht praktizieren, einer Moslemfamilie, die sich zufällig in Deutschland aufhält, gerichtlich bescheinigt haben, dass die Beschneidung ihres vierjährigen Sohnes, die schwere Komplikationen nach sich zog, gesetzwidrig war.

Laut ärztlichem Gerichtsgutachter war bei der Beschneidung kein Kunstfehler unterlaufen, die Komplikationen, die dazu führten, dass das Kind mehrere Nachoperationen (die dann wenigstens gnädigerweise unter Narkose) und einen längeren Krankenhausaufenthalt erdulden musste, waren vollkommen im Rahmen dessen, was nach diesem medizinisch unnötigen zweifelhaften Eingriff in manchen Fällen einfach erwartet werden muss.

Dennoch wird der Leserschaft der Hongkonger Ausgabe der Asia Times ausführlich nahe gebracht, um was es bei diesem Urteil tatsächlich ging: Um nichts Geringeres als das Überleben des deutschen Volkes, das anscheinend durch diese Gerichtsentscheidung in höchstem Maße gefährdet ist.

Die spinnen, die Moslems???

Ja, das tun sie zuweilen schon, aber in diesem Fall waren sie es nicht. Es ist der jüdische Autor David P. Goldman, der unter dem Künstlernamen Spengler und dem Titel Das Beschneidungsverbot gefährdet Ihre Gesundheit die Kölner Richter im besonderen und das deutsche Volk im allgemeinen in einem offenen Brief anspricht und den Chinesen aus Hongkong die Zusammenhänge zwischen diesem Urteil und – sollte es Bestand haben – unserer drohenden Auslöschung als Volk nahebringt.

Wörtlich schreibt er:

„Euer Ehren: Ihre Entscheidung der letzten Woche, das religiöse Ritual der Beschneidung zu verbieten, stellt eine Bedrohung für das Überleben des deutschen Volkes dar. Deutschen mangelt es am Wunsch zu leben. Mit Ihrer derzeitigen Geburtenrate von 1,3 Kindern pro Frau werden  praktisch keine deutschsprachigen Menschen mehr da sein, um Goethes vierhundertsten Geburtstag zu feiern, obwohl es noch ein paar jüdische Gelehrte geben mag, die deutsch als Zusatz zum Jiddischen lernen werden.”

Deutsch als „Zusatz” zur Weltsprache Jiddisch, sozusagen als jiddischer Dialekt und Juden als einzige übriggebliebene Träger deutscher Kultur, die noch daran denken, dem alten Johann Wolfgang zum 400. zu gratulieren? Nun, manche würden das Größenwahn nennen, andere vielleicht Wunschdenken. Aber Spengler packt das Ganze in den Stil einer freundlichen Warnung, die selbstverständlich nur ganz leicht an die freundlichen Warnungen von Erpressern erinnert.

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Die Kultur der Kritik (5): Die Frankfurter Schule für Sozialforschung und die Pathologisierung nichtjüdischer Gruppenloyalitäten

Von Prof. Kevin MacDonald, übersetzt von Deep Roots (ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“). Das Original „The Culture of Critique“ erschien 1998 bei Praeger Publishers und die mir vorliegende Paperback-Ausgabe 2002 bei 1st Books Library (ISBN 0-7596-7222-9). Ich erhebe keinen Anspruch auf eine wie auch immer geartete Vergütung für die Verwendung dieser Übersetzung durch den Verfasser, Professor Kevin MacDonald, für eine Veröffentlichung in Buchform oder in irgendeiner sonstigen Weise.

(I will not claim any reward whatsoever from the author, Professor Kevin MacDonald, should he publish this translation in printed or any other form)

Zuvor veröffentlicht:

Die Kultur der Kritik: Vorwort von Professor Kevin MacDonald

Die Kultur der Kritik: Vorwort von Professor Kevin MacDonald zur ersten Paperback-Ausgabe

Die Kultur der Kritik (1) – Juden und die radikale Kritik an der nichtjüdischen Kultur: Einführung und Theorie

Die Kultur der Kritik (2) – Die Boas’sche Schule der Anthropologie und der Niedergang des Darwinismus in den Sozialwissenschaften

Die Kultur der Kritik (3) – Juden und die Linke

Die Kultur der Kritik (4): Die jüdische Beteiligung an der psychoanalytischen Bewegung

 

DIE POLITISCHE AGENDA DER FRANKFURTER SCHULE FÜR SOZIALFORSCHUNG

Hass und [der] Geist der Aufopferung… werden eher vom Bild versklavter Vorfahren genährt als von dem befreiter Enkelkinder. (Illuminations, Walter Benjamin 1968, S. 262)

Nach Auschwitz noch Gedichte zu schreiben, ist barbarisch. (T. W. Adorno, 1967, S. 34)

Die Kapitel 2 – 4 behandelten mehrere Stränge der Theorie und Forschung jüdischer Sozialwissenschaftler, die von spezifisch jüdischen politischen Interessen beeinflußt zu sein scheinen. Dieses Thema wird im vorliegenden Kapitel mit einer kritischen Betrachtung von Die autoritäre Persönlichkeit fortgesetzt. Dieses klassische Werk über Sozialpsychologie wurde vom Department of Scientific Research des American Jewish Committee (nachfolgend AJCommittee) in einer Serie mit dem Titel Studies in Prejudice gefördert. Studies in Prejudice stand in enger Verbindung mit der sogenannten Frankfurter Schule vorwiegend jüdischer Intellektueller, die mit dem Institut für Sozialforschung verbunden war, welches in der Weimarer Zeit in Deutschland entstand. Die erste Generation der Frankfurter Schule waren vom ethnischen Hintergrund her lauter Juden, und das Institut für Sozialforschung selbst wurde von einem jüdischen Millionär, Felix Weil, finanziert (Wiggershaus 1994, S. 13). Weils Bemühungen als „Patron der Linken“ waren außerordentlich erfolgreich: Bis zu den frühen 1930ern war die Universität von Frankfurt zu einer Bastion der akademischen Linken geworden und zu „dem Ort, wo alles interessante Denken auf dem Gebiet der Gesellschaftstheorie konzentriert war“ (Wiggershaus 1994, S. 112). Während dieser Zeit wurde die Soziologie als „jüdische Wissenschaft“ bezeichnet, und die Nazis betrachteten schließlich Frankfurt selbst als ein „neues Jerusalem am fränkischen Jordan“ (Wiggershaus 1994, S. 112 – 113).

Die Nazis nahmen das Institut für Sozialforschung als kommunistische Organisation wahr und schlossen es innerhalb sechs Wochen nach Hitlers Machtergreifung, weil es „staatsfeindlichen Aktivitäten Vorschub geleistet“ hatte (in Wiggershaus 1994, S. 128). Selbst nach der Auswanderung des Instituts in die Vereinigten Staaten wurde es weithin als kommunistische Tarnorganisation mit einer dogmatischen und tendenziösen marxistischen Sichtweise wahrgenommen, und es gab einen ständigen Balanceakt im Versuch, die Linke nicht zu verraten, „während man sich gleichzeitig gegen entsprechende Verdächtigungen wehrte“ (Wiggershaus 1994, S. 251; siehe auch S. 255).112

Gershom Sholem, der israelische Theologe und Religionshistoriker, bezeichnete die Frankfurter Schule als „jüdische Sekte“, und es gibt viele Hinweise auf eine sehr starke jüdische Identifikation vieler Mitglieder der Schule (Marcus & Tar 1986, S. 344). Studies in Prejudice stand unter der allgemeinen Redaktion von Max Horkheimer, einem Direktor des Instituts. Horkheimer war ein sehr charismatischer „‚Manager-Gelehrter’, der seine Kollegen ständig daran erinnerte, daß sie ein paar wenigen Auserwählten angehörten, in deren Händen die weitere Entwicklung der ‚Theorie’ lag“ (Wiggershaus 1994, S. 2). Horkheimer hatte eine starke jüdische Identität, die sich in seinen späteren Schriften zunehmend zeigte (Tar 1977, S. 6; Jay 1980). Jedoch war Horkheimers Engagement für den Judaismus, wie durch das Vorhandensein spezifisch jüdischer religiöser Themen belegt ist, selbst in seinen Schriften als Jugendlicher und junger Erwachsener ersichtlich (Maier 1984, S. 51). Am Ende seines Lebens akzeptierte Horkheimer seine jüdische Identifikation völlig und verwirklichte eine große Synthese zwischen Judaismus und Kritischer Theorie (Carlebach 1978, S. 254 – 257). (Kritische Theorie ist der Name für die theoretische Perspektive der Frankfurter Schule.) Als Hinweis auf sein tiefes Gefühl jüdischer Identität erklärte Horkheimer (1947, S. 161), daß es das Ziel der Philosophie sein muß, die jüdische Geschichte zu rechtfertigen: „Die anonymen Märtyrer der Konzentrationslager sind das Symbol für die Menschheit, die danach strebt, geboren zu werden. Die Aufgabe der Philosophie ist es, das, was sie getan haben, in eine Sprache zu übersetzen, die gehört wird, auch wenn ihre endlichen Stimmen von der Tyrannei zum Schweigen gebracht worden sind.“

Tar (1977, S. 60) beschreibt Horkheimers Inspiration als aus seinem Versuch stammend, den Judaismus hinter sich zu lassen, während er trotzdem an den Glauben seiner Väter gebunden blieb. Es überrascht nicht, daß es eine Entfremdung von der deutschen Kultur gibt:

Wenn ich gerade aus meinem Heimatland Palästina eingetroffen wäre und in erstaunlich kurzer Zeit die Ansätze zum Schreiben auf Deutsch gemeistert hätte, so hätte dieser Essay nicht schwieriger zu schreiben sein können. Der Stil hier trägt nicht den Stempel eines gewandten Genies. Ich versuchte mit Hilfe dessen, was ich las und hörte, zu kommunizieren, unterbewußt Bruchstücke einer Sprache zusammensetzend, die einer seltsamen Mentalität entspringt. Was sonst kann ein Fremder tun? Aber mein starker Wille setzte sich durch, weil meine Botschaft verdient, gesagt zu werden, ungeachtet ihrer stilistischen Mängel. (Horkheimer, My Political Confession, in Tar 1977, S. 60)

T. W. Adorno, der erste hier betrachtete Autor der berühmten Studien aus Berkeley über die autoritäre Persönlichkeit, war ebenfalls ein Direktor des Instituts, und er hatte eine sehr enge berufliche Beziehung zu Horkheimer, die so weit ging, daß Horkheimer über ihre Arbeit schrieb: „Es wäre schwierig zu sagen, welche der Ideen seinem Geist entsprangen und welche meinem eigenen; unsere Philosophie ist eins“ (Horkheimer 1947, S. vii). Jüdische Themen traten ab 1940 in Adornos Schriften als Reaktion auf den Antisemitismus der Nazis zunehmend hervor. Tatsächlich kann viel von Adornos späterem Werk als Reaktion auf den Holocaust betrachtet werden, wie von seinem berühmten Kommentar versinnbildlicht: „Nach Auschwitz noch Gedichte zu schreiben, ist barbarisch“ (Adorno 1967, S. 34) und von seiner Frage, „ob man nach Auschwitz mit dem Leben weitermachen kann – insbesondere einer, der durch Zufall entkommen ist, der von Rechts wegen hätte getötet werden sollen“ (Adorno 1973, S. 363). Tar (1977, S. 158) merkt an, daß der Sinn des ersteren Kommentars der sei, daß „kein Studium der Soziologie möglich sein konnte, ohne über Auschwitz nachzudenken und ohne sich darum zu kümmern, neue Auschwitzes zu verhindern.“ „Die Erfahrung von Auschwitz wurde in eine absolute historische und soziologische Kategorie verwandelt“ (Tar 1977, S. 165). Es gab offenkundig ein intensives jüdisches Bewußtsein und ein Engagement für das Judentum unter jenen, die am meisten für diese Studien verantwortlich waren.

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Juden gegen die Alternative Rechte: Lehren aus der Geschichte

„Ihr Vaterland“

„Ihr Vaterland“

„Die antisemitische Bewegung ist im Wesentlichen eine Reaktion gegen das abnormale Wachstum der jüdischen Macht, und die neue Stärke des Antisemitismus liegt weitgehend an den Juden selbst.“ Hillaire Belloc, Die Juden (1922)

Von Andrew Joyce, übersetzt von Deep Roots (post-AdS); Original: Jews Versus the Alt Right: Lessons from History , erschienen am 10. September 2016 auf „The Occidental Observer“.

Erst vor etwas mehr als einer Woche hielt Hillary Clinton eine Rede, in der sie Donald Trumps angebliche Verbindungen zur Alternativen Rechten angriff. In diesem langweiligen und bemühten Stück öffentlicher Rede bezeichnete Angela Merkels Rivalin als Matriarchin der Verlogenheit die Alternative Rechte als einen kaum zusammenhängenden Wirbelwind aus „rassenhetzerischen“, „frauenfeindlichen“, „moslemfeindlichen“ und „einwanderungsfeindlichen“ Ideen.

Vorhersehbarerweise wurde kurz nach der Rede enthüllt, daß Teile davon direkt aus einem Propagandaartikel des Southern Poverty Law Center vom April abgekupfert worden waren. Nachdem sie ihren Ursprung in einer Organisation hatte, die ihren Lebensunterhalt durch Feilbieten von Horrorgeschichten, Fantasien und Verleumdungen bestreitet, war es keine Überraschung, daß die Rede übertriebene und widersprüchliche Botschaften über diese „aufkommende rassistische Ideologie“ vermittelte. Laut Clinton ist die Alt Right „lose“, aber auch „organisiert“. Ihre Mitglieder sind „großteils online“, aber auch in Scharen auf unseren Straßen in Form einer „steigenden Flut von hartem, rechtem Nationalismus überall auf der Welt.“

Soweit, so banal. Indem sie jedoch Trumps angebliche Verwendung einer „antisemitischen Botschaft – ein Davidsstern, der einem Meer von Dollarnoten überlagert ist“ auf Twitter samt „antisemitischer Verunglimpfungen und Todesdrohungen seitens seiner Unterstützer“ erwähnte, brach Clinton ungeschickt etwas, das eine seit langem bestehende Konvention gewesen zu sein scheint, die Juden und Antisemitismus aus Diskussionen auf höchster Ebene draußen hielt. Nach Jahrzehnten hinter den Kulissen hatte der politische Antisemitismus es auf die Hauptbühne geschafft.

Was als nächstes geschieht, wird sehr interessant sein. Im Europa des neunzehnten Jahrhunderts gewann der antisemitische Diskurs im Gefolge von Wirtschaftskrisen, der Intensivierung ethnischer Konkurrenz, sozialen Drucks durch Migrationsströme und die zunehmend verfeinerte und intellektuelle Artikulation von Kritiken an den Juden an Schwung. Obwohl es zu der Zeit eine gängige kulturelle Masche der Juden war, die Bewegung zu verunglimpfen und auf die weitgehend eingebildeten Schrecken der mittelalterlichen Verfolgungen anzuspielen, bestand ausreichende Distanz zum Mittelalter und ausreichende Nähe zu zeitgenössischen Ängsten, daß dies wenig Wirkung bei den Massen hatte. In vieler Hinsicht kann man diese Faktoren heute insofern als wiederholt betrachten, als es den Juden immer schwerer fallen wird, Kapital aus ihrem Narrativ über den Zweiten Weltkrieg zu schlagen, während Weiße unter wachsenden Druck durch Einwanderung, interrassische Gewalt und die zunehmend sichtbare Verzerrung ihrer politischen Prozesse durch im Wesentlichen fremde Interessen geraten. Sich darum zu sorgen, was mit den Juden in den 1940ern geschehen oder nicht geschehen sein mag, wird kein Luxus sein, den die Weißen sich noch viel länger werden leisten können.

In breitem Sinne ist also die Bühne für die Rückkehr des politischen Antisemitismus bereitet und somit für eine Konfrontation zwischen einer aufgeblähten jüdischen Machtstruktur und einem wiederauflebenden weißen Nationalismus.

Es hat bereits einigen Disput innerhalb der Alternativen Rechten hinsichtlich der ideologischen Position des Antisemitismus gegeben. Spezifischer: Milo Yiannopoulos und Allum Bokhair, ein homosexueller Jude und ein Pakistani, haben im März dieses Jahres einen Artikel auf Breitbart verfaßt, in dem sie andeuteten, daß sie Verbindung zur Alt Right hätten, wenn nicht deren Führerschaft innehätten. Der Artikel behauptete, daß die Alt Right im Grunde eine Neuerfindung der Gegenkultur der 1960er sei, die von „Spaß, Übertretungen und einer Herausforderung der gesellschaftlichen Normen“ getrieben war. Yiannopoulos und Bokhair kontrastieren die jungen Joker der Alt Right (wie sie sie definieren) mit „Antisemiten, weißen Rassisten und anderen Mitgliedern des Stormfront-Kreises“, wobei Letztere als „der schlimmste Abschaum der menschlichen Gesellschaft“ bezeichnet wurden. Antisemitismus ist in dem Ausmaß, wie er in diesem Narrativ überhaupt vorkommt, bloß eine Pointe im expansiven Arsenal der Alt Right an provokantem, aber weitgehend unaufrichtigem Humor. Echte „Rassisten“ seien gar kein Teil der Bewegung.

Im Gegensatz zu diesem Narrativ scheint es kaum bestreitbar zu sein, daß die Frage des jüdischen Einflusses für die Mehrheit der in der Alt Right Involvierten eine echte Sorge ist. Und für manche von uns ist die Forcierung gesäuberter Narrative für die Bewegung durch Yiannopoulos und Bokhair und die unverhältnismäßige Medienaufmerksamkeit, die diesen rassisch und ideologisch suspekten Individuen geschenkt wird, Beweis für einen Versuch, die Alternative Rechte zu kooptieren und von einem Weg des ethnischen Nationalismus abzubringen. Der Daily Stormer ist an vorderster Front dieser Reaktion gewesen, mit einem Artikel, der argumentiert:

Die Alt Right ist zu einer so großen politischen Kraft geworden, daß es für [die jüdischen Eliten] unmöglich geworden ist, uns weiterhin zu ignorieren. Unsere Siege sind viel zu zahlreich geworden, um sie zu zählen. Ihre neue Strategie besteht im Versuch, die Alt Right als eine Bewegung umzudefinieren, die von dem homosexuellen Juden Milo Yiannopoulos geführt wird. Sie haben dieses Narrativ in Wirklichkeit schon seit einer Weile aufgebaut, aber sie haben sich erst jetzt dafür entschieden, das mit voller Kraft zu betreiben… Die Juden wollen die allgemeine Öffentlichkeit glauben machen, daß die Alt Right so eine Art alberne weiß-nationalistische Bewegung sei, die kein echtes Problem mit Juden oder Homosexuellen hat. Sie wollen, daß die Leute denken, daß die negativen Dinge, die wir über Juden sagen, als unschuldige Witze gemeint sind. Dies ist völlig falsch.

Daß Juden versuchen wollen, eine potentiell schädliche Bewegung zu kooptieren oder scheitern zu lassen, hat in der Tat viele historische Präzedenzfälle. Zu einem der relevantesten schreibt Steven Beller, daß während des Aufstiegs des Deutschnationalismus von 1860 bis 1880 Juden versuchten, Schlüsselrollen in der Bewegung einzunehmen, um sie von ihren Wurzeln in der völkischen Philosophie und einer Gegnerschaft zum jüdischen Einfluß wegzuleiten und zu einer Mission der „kulturellen und sozialen Revolution“ hinzuführen. [1] Mediale Werbung und sorgfältige Netzwerkerei führten sogar dazu, daß zwei Juden, Viktor Adler und Heinrich Friedjung, um die Führung der deutschnationalistischen Bewegung in Österreich wetteiferten. Tatsächlich waren Adler und Friedjung zwei der fünf Gestalter des berühmten Linzer Programms von 1882, einer politischen Plattform, die die völlige Germanisierung des österreichischen Staates forderte. Nur wegen des fortgesetzten Beharrens der nichtjüdischen Bewegungsführer, besonders von Georg von Schönerer, hielt man sich schließlich an eine ethnische Version des Deutschnationalismus. Auf Schönerers Beharren und zum Entsetzen der ehemaligen jüdischen „Führer“ übernahm die Bewegung eine „Arierklausel“. Nachdem ihr Versuch zur Kooptierung der Bewegung gescheitert war, fügt Beller hinzu, „war die jüdische Reaktion, sie anderswo hinsichtlich ihrer Ziele der gesellschaftlichen und kulturellen Veränderung umzusehen.“ [2] Zum Beispiel wurde Adler über Nacht zu einem ausgemachten Marxisten.

In ähnlicher Weise merkt der Historiker Gordon Mork an, daß Juden in Deutschland ebenfalls „herausragend“ unter den frühen führenden Befürwortern des Deutschnationalismus waren. [3] Insbesondere waren Juden in der Nationalliberalen Partei konzentriert und bildeten dann eine einflußreiche Clique um Bismarck selbst. Diese Ablenkungsclique innerhalb des Deutschnationalismus könnte man als entscheidenden Grund dafür betrachten, daß er im Sinne eines ethnischen Ausdrucks bis nach dem Ersten Weltkrieg verkümmerter war als sein österreichisches Gegenstück.

Ähnlich fielen während des Aufstiegs der Rassenwissenschaft zwischen 1880 und 1920 große Zahlen von Juden taktisch über mehrere medizinische Disziplinen her, die sich zunehmend mit dem Studium der Rasseunterschiede befaßt hatten. Die Historikerin Elena Mancini schreibt, daß in Deutschland „Juden die Medizin nicht nur wegen der gesellschaftlichen Stellung überfluteten, sondern in einer Zeit, die das Aufblühen der Rassenwissenschaft erlebte, auch wegen der Gelegenheit zur Selbstdarstellung. … Die Anwesenheit von Juden im medizinischen Sektor allgemein und besonders in der Rassenwissenschaft ermöglichte es ihnen, jüdische Gleichheit und sehr oft moralische Überlegenheit zu behaupten.“ [4] Mit Berlin als Zentrum der deutschen Medizin und mit Juden, die ein Drittel der Ärzte in der Stadt ausmachten, [5] war die Beherrschung und Umorientierung ganzer Disziplinen in der Nation nicht nur machbar, sondern beunruhigend leicht.

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Sechs Millionen Holocausts

Von Tanstaafl; Original: Six Million Holocausts, erschienen am 16. Februar 2012 in Tanstaafls Blog „Age of Treason“.

Übersetzung: Lucifex

 

Das Internet ist wirklich ein Wunder. Hier ist ein faszinierendes Bild, auf das ich im Internet stieß. Unter Verwendung der Suchmaschine der New York Times konnte ich die meisten der Daten und Texte verifizieren. Links zu all den Artikeln sind nachstehend in der Reihenfolge präsentiert, zusammen mit Links zu Gratis-PDF-Downloads, wo sie verfügbar waren.

six_million_holocausts

ZIONISTS’ MASS MEETING – Leaders in the Movement Arouse Enthusiasm at Cooper Union. A PLEA FOR HUMAN JUSTICE Israel’s Great Gift to Mankind Recalled — Dreyfus and European Persecution Mentioned in Convention. – Article – NYTimes.com, PDF

MORE DETAILS OF THE KISHINEFF MASSACRE – In Some Places Jews Managed to Defend Themselves. The Jewish Chronicle, of London, Charges the Russian Government with Responsibility for the Outrages. – Front Page – NYTimes.com, PDF

THE MACEDONIAN MASSACRES. – Letter – NYTimes.com, PDF

SENATE’S TRIBUTE TO HOAR. – Holds Memorial Exercises — Depew’s Estimate of Him. – Article – NYTimes.com, PDF (mit einem weiteren Artikel)

What Maxim Gorky is Doing in Berlin – Article – NYTimes.com, PDF (mit einem weiteren Artikel)

SLINGSBY CASE UP TODAY. – Legitimacy Contest Likely to be One of Longest Suits on Record. – Editorial – NYTimes.com, PDF

$1,000,000,000 FUND TO REBUILD JEWRY – Six Million Souls Will Need Help to Resume Normal Life When War Is Ended. LOANS WITHOUT INTEREST Committee of American Jews Lays Plans for the Greatest Humanitarian Task in History. 6,000,000 Jews Need Help. Outline, PDF

TELLS SAD PLIGHT OF JEWS. – Felix M. Warburg Says They Were the Worst Sufferers in War. – Article – NYTimes.com, PDF

BEGS AMERICA SAVE 6,000,000 IN RUSSIA – Massacre Threatens All Jews as Soviet Power Wanes, Declares Kreinin, Coming Here for Aid. – Article – NYTimes.com, PDF

ALDERMEN VOTE HITLER PROTEST – Board Calls on Washington to Take Persecutions Up With German Authorities. APPEAL FOR FUNDS MADE Meeting to Plan Relief Program Called by Joint Distribution Group for Sunday. – Article – NYTimes.com

GERMAN POET IS SAFE. – Else Lasker Schuler, Reported Missing, Is Located in Zurich. – Article – NYTimes.com (damit zusammenhängender, vorheriger Artikel: JEWISH POETESS MISSING IN REICH – Else Lasker-Schuler and Others Have Disappeared Without a Trace, British Paper Reports. – Article – NYTimes.com)

Congress Defends Polish Jews. – Article – NYTimes.com

AMERICANS APPEAL FOR JEWISH REFUGE – Pro-Palestine Federation Asks Britain to Take a Strong Course in Holy Land. AIMS OF MANDATE CITED Petition Urges It Be Made Clear to ‘Turbulent Element’ That These Will Be Carried Out. – Article – NYTimes.com

JEWISH TEACHERS CHIDED BY ISAACS – Borough Head Tells Sectarian Group He Sees No Reason for Its Existence JASON DISPUTES HIS VIEW Association of 3,000 Defended at Luncheon-Civic Duty in School Work Is Urged Civic Responsibility Urged Jewish Tragedy” Pictu

NATION IS WARNED OF ANTI-SEMITISM – Dr. Hoffmann Is Fearful That Persecutions Abroad, May Spread to This Country SEES INTOLERANCE RISING Calls Upon Church to Meet ‘Challenge’ of Prejudice Here With Aggressive Action – Article – NYTimes.com

MASARYK TO WORK FOR ZIONIST CAUSE – Ex-Czech Envoy, Speaking at Washington Conference, Cites Need for Homeland ‘RANSOM’ PLAN DENOUNCED Rabbi Silver Assails Proposal for Settlements in Africa and in South America – Article – NYTimes.com

YOM KIPPUR ENDS IN PLEA FOR PEACE – Day of Atonement Sermons Bid Nations of the World Build a New Order 24-HOUR FAST IS CLOSED Ram’s Horn Blast at Sunset Terminates Ten Days of Jewish Penitence – Article – NYTimes.com

6,000,000 JEWS DEAD – Jacob Lestchinsky Estimates Reduction in Europe Since ’39 – Article – NYTimes.com

Schwartz Says Only 1,500,000 Jews Are Left In Europe as Result of German Murders – Article – NYTimes.com

Ich habe nicht für das Herunterladen der jüngeren PDFs bezahlt. Aus denjenigen, die ich untersuchte, scheint es, dass, wer immer das Bild schuf, bestimmte Teile aus den PDFs der Times ausgeschnitten, zusammengefügt und hervorgehoben hat, aber ansonsten die Inhalte getreu wiedergegeben hat. Kurz gesagt: die Information in dem Bild scheint legitim zu sein.

Ich denke, dass dies ein unschätzbar wertvolles Bild ist. Zum Beispiel hilft es dabei, den folgenden Artikel, der gerade erst am 14. Februar 2012 von der Times veröffentlicht wurde, in den richtigen Kontext zu stellen:

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Mythen und die russischen Pogrome, Teil 3 – Die jüdische Rolle

Von Andrew Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Myth and the Russian Pogroms, Part 3 – The Jewish Role erschien am 13. Mai 2012 im Occidental Observer. Zuvor erschienen: Neubetrachtung der russischen Pogrome im 19. Jahrhundert, Teil 1: Rußlands Judenfrage und Mythen und die russischen Pogrome, Teil 2: Erfindung von Greueltaten.

 

Wir setzen unsere Serie von Essays zur Untersuchung der russischen Pogrome mit diesem Essay über die Rolle fort, die von Juden bei der Provokation zu den Unruhen gespielt wurde. Wie in Teil 2 festgestellt, ist eines der Schlüsselprobleme mit der existierenden Geschichtsschreibung zu den Pogromen (und zu „Antisemitismus“ im Allgemeinen), daß diese Narrative ständig behaupten, daß die Misere der Juden das Ergebnis von nichts weiter als irrationalem Hass war. Juden nehmen in diesem Narrativ eine sanftmütige und passive Rolle ein und haben nichts Schlimmes getan außer Juden zu sein. Es gibt kein Gefühl jüdischer Einwirkung, und man erhält den Eindruck, daß Juden historisch die Fähigkeit gefehlt hat, in der Welt zu agieren. In fast jeder einzelnen akademischen und populären Geschichte der Pogrome akzeptiert der Autor blindlings die Grundannahme (oder hält sie vorsätzlich aufrecht), daß die Juden im Russischen Reich jahrhundertelang gehasst wurden, daß dieser Hass irrational und unbegründet war und daß der Ausbruch antijüdischer Unruhen im späten 19. Jahrhundert eine reflexhafte emotionale Reaktion auf die Ermordung des Zaren und einige Ritualmordvorwürfe war.

Dies ist natürlich weit von der Wahrheit entfernt, aber die Vorherrschaft dieses „Opferparadigmas“ spielt zwei bedeutende Rollen. Erstens ist die jüdische Geschichtsschreibung gesättigt mit Anspielungen auf den „einzigartigen“ Status der Juden, die unter „einzigartigem“ Hass seitens aufeinanderfolgender Generationen von Europäern gelitten haben. Im Wesentlichen ist es die Vorstellung, daß Juden als exemplarisches „schuldloses Opfer“ in der Welt allein dastehen. Auch nur irgendein Gefühl jüdischer Einwirkung zuzulassen – irgendeine Behauptung, daß Juden vielleicht in mancher Weise zu antijüdischen Einstellungen beigetragen haben – heißt, dem Fortbestand dieses Paradigmas zu schaden. In diesem Sinne trägt das „Opferparadigma“ auch stark zum Anspruch auf jüdische Einzigartigkeit bei, und, wie Norman Finkelstein hervorgehoben hat, kann man in vielen Beispielen jüdischer Geschichtsschreibung die Tendenz erkennen, sich nicht so sehr auf die „Leiden von Juden“ zu fokussieren, sondern vielmehr auf die einfache Tatsache: „Juden haben gelitten.“ [1] Als Ergebnis davon bietet das Paradigma keinen Platz für nichtjüdisches Leiden. Einfach ausgedrückt ist das „Opferparadigma“ eine Form von säkularer „Auserwähltheit“. Dieser Aspekt wird völlig zu Recht als nützliches Hilfsmittel im Hier und Jetzt betrachtet. Es gibt vielleicht keine Rasse auf Erden, die ihre Geschichte so sehr zur Rechtfertigung ihrer Handlungen in der Gegenwart benutzt, wie das jüdische Volk. Vom Streben nach Reparationen bis zur Gründung von Nationalstaaten ist jüdische Geschichte eine der Grundsteine, die jüdische internationale Politik in der Gegenwart stützen. Als solche wird jüdische Geschichte sorgfältig konstruiert und erbittert verteidigt. Das Zusammenspiel zwischen jüdischer Geschichte und zeitgenössischer jüdischer Politik ist klar zu erkennen – ich brauche nur die Begriffe „Revisionist“ und „Leugner“ zu erwähnen, um Bilder von Marionettenprozessen und Gefängniszellen heraufzubeschwören.

Zweitens läßt das Weglassen des jüdischen Beitrags zur Entwicklung von Antisemitismus (sei es im dörflichen oder nationalen Rahmen) den Scheinwerfer umso heftiger auf den „Aggressor“ herniederbrennen. Innerhalb dieses Kontexts hat das schuldlose Opfer die Freiheit, die scheußlichsten Vorwürfe zu machen und sich in der Versicherung zu sonnen, daß seine eigene Rolle, und in Erweiterung sein eigener Charakter, unantastbar ist. Das Wort dieses makellosen, einzigartigen, schuldlosen Opfers wird als Fakt genommen – seine Darstellung soll zweifellos mit dem „Aggressor“ verbündet sein. In Teil Zwei untersuchten wir die Art, wie das RJC dieses Konstrukt voll ausnützte, um entsetzliche und unbegründete Greuelgeschichten zu liefern. Allgemeiner gesprochen, sind übertriebene Geschichten von Brutalität seitens Nichtjuden in der jüdischen Literatur und Geschichtsschreibung gang und gäbe und gehen Hand in Hand mit Bildern von taubenhaften Juden. Zum Beispiel hat Finkelstein auf Jerzy Kosinskis The Painted Bird, ein Werk, das jetzt weithin als „der erste größere Holocaust-Schwindel“ anerkannt ist, als Beispiel für diese „Pornographie der Gewalt“ hingewiesen. [2] Die Zwillingskonzepte von jüdischer Schuldlosigkeit und extremer nichtjüdischer Brutalität sind untrennbar aneinander gebunden, und Unterstützer des einen Strangs des „Opferparadigmas“ sind stets Unterstützer des anderen. Nehmen Sie zum Beispiel diesen Hohepriester der jüdischen Auserwähltheit, Elie Wiesel, der Kosinskis Potpourri sadomasochistischer Fantasien als „mit tiefer Aufrichtigkeit und Empfindsamkeit geschrieben“ lobte. [3]

Nachdem wir diesen theoretischen Rahmen geklärt haben, wenden wir unsere Aufmerksamkeit nun der Dekonstruktion des zweiten Strangs des Pogrom-„Opferparadigmas“ zu. Um uns am effektivsten mit der Frage nach der jüdischen Schuldhaftigkeit bei der Verschlechterung der Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden zu befassen, werden wir tiefer stochern müssen, und mit mehr Konzentration, als wir es in Teil Eins unternommen haben. Dieser Essay wird sich auf spezifische Beispiele antijüdischer Unruhen im Russischen Reich vor 1880 befassen, mit einem besonderen Augenmerk auf jüdische Wirtschaftspraktiken, die diesen Ereignissen vorausgingen.

Antijüdische Unruhen im Russischen Reich vor 1880

Aus den oben diskutierten Gründen hat die Mehrheit der jüdischen Historiker lange eine Abneigung gegen die Vorstellung gezeigt, daß jüdische Wirtschaftspraktiken historisch eine bedeutende Rolle bei der Provokation von Antisemitismus gespielt haben. Zum Beispiel behauptet Leon Poljakow in The History of anti-Semitism: From Voltaire to Wagner, daß die Vorstellung von wirtschaftlichem Antisemitismus „ohne echten Erklärungswert“ ist. [4] In ähnlicher Weise hat Jonathan Freedman erklärt, daß wirtschaftlicher Antisemitismus bei der Erklärung antijüdischer Einstellungen nur eine sehr „kleine erklärende Rolle“ spielen sollte. [5] Beide Historiker postulieren, daß Theologie, und in Erweiterung das Christentum (und daher die westliche Kultur) die Quelle und der Ursprung des Antisemitismus ist. Robert Weinberg erklärt in seinem Artikel Visualizing Pogroms in Russian History von 1998 antisemitische Gewaltausbrüche in Osteuropa, indem er behauptet, daß sie das Produkt „der Frustrationen russischer und ukrainischer Landbewohner, Arbeiter und Kleinstadtbewohner waren, die zum Großteil ihre Frustrationen spontan an einem bewährten Sündenbock ausließen, den Juden.“ [6] Weinberg verzichtet auf die Angabe, woraus genau diese „Frustrationen“ entstanden, aber man beachte wiederum die extrem passive jüdische Rolle in seiner Analyse.

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Das „Pogrom“ von Limerick: Schaffung einer jüdischen Opferrolle

Limerick: Thomond Bridge und King John’s Castle.

Limerick: Thomond Bridge und King John’s Castle.

Von Andrew Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Limerick “pogrom”: Creating Jewish victimhood erschien am 17. März 2012 im Occidental Observer. (Bild vom Übersetzer eingefügt.)

 

Ein sehr seltsamer Artikel ist in der Ausgabe vom 14. März der britischen Daily Mail erschienen (Goldman Sachs’ touch of darkness), ein Kommentar zu Greg Smith’s kürzlicher Anklage von Goldman Sachs’ Kultur der Habgier und der Kundenausbeutung. Der fragliche Artikel wurde von einem Alex Brummer geschrieben, einem Journalisten, der sowohl für die Daily Mail als auch für den in London ansässigen Jewish Chronicle schreibt. Brummers Spezialität sind, wie es scheint, wirtschaftliche Angelegenheiten, und er hat eine Anzahl seltsamer Argumente in Bezug auf die jüngsten Enthüllungen, daß Goldman Sachs seine Kunden eine Zeitlang als „Muppets” bezeichnet hat. Der Artikel beginnt mit der Aussage, daß der Bank nach einer Serie von Skandalen „während und nach der großen Finanzpanik” unter dem Vorsitz von Lloyd Blankfein „das Vertrauen entzogen“ worden war.

Für den Fall, daß Ihnen das nicht zu Herzen geht, erklärt Brummer weiters: „Das dauerhafteste Bild von der Ära Blankfein ist jenes vom großen Vampirkraken, das 2010 in einem vernichtenden Artikel im Magazin Rolling Stone gezeichnet wurde. Was Rolling Stone nicht begriffen zu haben scheint, ist, daß dies eine Wiederholung einer notorisch antisemitischen Kampagne des Polemikers ‚Coin’ Harvey aus dem späten 19. Jahrhundert gegen die Familie Rothschild war. Welche Fehler Blankfein und Goldman auch immer gemacht haben mögen, so verdienen sie das nicht.“ (Matt Taibbis tatsächliche Worte aus seinem Artikel The Great American Bubble Machine: From tech stocks to high gas prices, Goldman Sachs has engineered every major market manipulation since the Great Depression: „Das erste, was man über Goldman Sachs wissen muß, ist, daß es überall ist. Die mächtigste Investmentbank der Welt ist ein großer Vampirkrake, der sich um das Gesicht der Menschheit gewickelt hat und seinen Blutschlauch unbarmherzig in alles stopft, das nach Geld riecht.“

Zu den Verbrechen von Goldman Sachs gehört die Bewerbung hypothekarisch gesicherter Investitionen, die von Leuten geschaffen wurden, von denen Goldman wußte, daß sie dagegen wetteten, „im Bestreben, der griechischen Regierung bei der Tarnung des Ausmaßes ihrer Schuldenaufnahme zu helfen, um die Defizitregeln des Euroraumes zum umgehen“, und „Milliarden Dollars an toxischen Subprime-Hypothekenkrediten auf die Märkte zu werfen, wo sie wußten, daß sie wertlos waren.“ Aber Brummer stellt diese Verbrechen als „Fehler“ dar – mehr wie die Torheiten eines Pubertierenden als wirkliche Verbrechen, und er ist entsetzt, daß jemand wie Taibbi das Verhalten von Goldman Sachs mit klassischen antijüdischen Bildern verbindet. (Die Jewish Telegraphic Agency erinnert uns daran, wie wir über Juden und Finanzverbrechen zu denken haben, indem sie Michael Kinsleys rechtfertigendes How to think about: Jewish Bankers zitiert; Kevin MacDonald antwortet: „Hat jüdisches Fehlverhalten im Finanzbereich etwas damit zu tun, jüdisch zu sein?“).

Die übergeordnete Meinung, die in Brummers Artikel zum Ausdruck kommt, ist, daß Goldman Sachs ein paar unanständige Dinge getan hat, aber jetzt „sich selbst im Spiegel betrachtet und nach einem neuen, ethischeren Modell sucht“ und seither zum Opfer antisemitischer Propaganda geworden sei. Der Artikel ist ein klassisches Beispiel für jüdische Strategien, die die Einnahme der jüdischen Opferrolle einsetzen, um jüdisches Verbrechen oder Fehlverhalten zu maskieren. Es erinnert mich an einen obskuren und wenig bekannten Fall – das sogenannte „Pogrom von Limerick“.

Obwohl jüdische Ansiedlungen sich seit der Wiederaufnahme der Juden 1656 in den Provinzen Britanniens und Irlands entwickelt hatten, blieben die meisten dieser Gemeinschaften bis zur Mitte des neunzehnten Jahrhunderts klein, eng organisiert und unauffällig. Sie wurden selten, wenn überhaupt, von ihren nichtjüdischen Nachbarn belästigt. Die Mitglieder dieser Gemeinden außerhalb Londons tendierten dazu, aus mäßig reichen Händlern in Artikeln wie Pelzen, Schmuck und anderen importierten Luxusgütern zu bestehen. An der Dämmerung zum zwanzigsten Jahrhundert jedoch wurden viele dieser Gemeinschaften durch die Einwanderung großer Zahlen von Juden aus Osteuropa verwandelt, die in unterschiedlichem Ausmaß behaupteten, vor der Verfolgung in Rußland zu fliehen oder neue wirtschaftliche Chancen zu suchen. Während die Mehrheit dieser neuen Einwanderer sich in London niederließ oder in die Vereinigten Staaten weitermigrierte, schwärmte eine bedeutende Zahl auch über Britannien aus oder machte sich auf den Weg nach Irland.

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