Demographie und das jüdische Schicksal, Teil 2

Von Patrick Le Brun, übersetzt von Lucifex. Das Original Demographics & Jewish Destiny, Part 2 erschien am 13. August 2012 auf Counter-Currents Publishing.

Teil 2 von 3 (zuvor erschienen: Teil 1)

Teil 1 dieses Artikels untersuchte die Druckfaktoren auf Israel als jüdischer und demokratischer Staat und die Notwendigkeit der Alija (der Hereinversammlung [Anm. d. Ü.: wird normalerweise mit „Aufstieg“ übersetzt]) für seine Sicherheit und Identität. Das Folgende ist eine Beurteilung des Pools der Diaspora, auf den Israel am wahrscheinlichsten setzen wird, um die Reihen der Bürgersoldaten zu füllen.

Die Situation des Judentums im weißen Heimatland

Die internationale jüdische Gemeinschaft ist zutiefst um ihre eigene Demographie besorgt, wie es einer ständigen Minderheit zukommt. Abschnitt 1 machte klar, daß Alija (Einwanderung der jüdischen Diaspora nach Israel) die einzige verläßliche und realistische Option zur Rettung Israels vor seinem gegenwärtigen demographischen Schicksal ist. Die Mainstream-Meinung in Israel ist sich dieser Zwangslage sehr wohl bewußt.[1] Dieser folgende Abschnitt stützt sich auf ihre eigenen Studien, um einen Eindruck von der Diaspora in Europas größten jüdischen Gemeinschaften zu geben.[2] Es ist wichtig, zwei technische Begriffe zu verstehen: „Kernpopulation“, was sich auf sich selbst als solche identifizierende Juden bezieht und auf diejenigen, die ethnisch jüdisch (oder halbjüdisch) sind und keine Verbindung zur Religion oder zur Gemeinschaft haben, wohingegen „erweiterte Population“ sich auf sich nicht als Juden identifizierende Vierteljuden und nichtjüdische Haushaltsmitglieder bezieht, die technisch unter die Einbeziehung im Rückkehrrecht fallen. Der Abschnitt über Frankreich ist am meisten entwickelt und enthält das eigene persönliche und anekdotische Wissen des Autors über jüdische Moral und jüdische Meinungen.

Die Situation des Judentums im weißen Heimatland: Ehemalige Sowjetunion

Es sind 95.000 Juden in Moskau verblieben. Rußlands Juden haben demographisch gesprochen ein tödliches Stadium erreicht, mit einem mittleren Alter von 45 und nur 10 % der Population unter 15. Das Verhältnis von Geburten zu Todesfällen ist weniger als 1 zu 10. Es gibt 205.000 Juden in Rußland, weitere 100.000 in anderen europäischen Ländern der ehemaligen Sowjetunion, und weniger als 20.000 in der asiatischen ehemaligen Sowjetunion. In jüngerer Zeit übersiedeln jährlich 4000 bis 6000 Juden aus der europäischen ehemaligen Sowjetunion nach Israel, wobei etwa die Hälfte dieser Zahl aus Rußland kommt. Die jüdische Bevölkerung der asiatischen ehemaligen Sowjetunion eilt dem Aussterben entgegen, da die jährliche Alija-Rate über 1000 beträgt. Während eine große Zahl von Russen [d. Ü.: damit werden russische Juden gemeint sein] auch nach Deutschland ging, wird nun deutlich Israel bevorzugt. Die Ökonomie des Umzugs macht dies zu einer leichten und typischerweise nicht-ideologischen Entscheidung. Dies ist für die ehemalige Sowjetunion einzigartig.

Die Situation des Judentums im weißen Heimatland: Deutschland

Es ist neulich in den Nachrichten gewesen, daß die höchste Wachstumsrate in der jüdischen Gemeinschaft außerhalb Israels die in Deutschland ist. Die in diesem Abschnitt präsentierten Daten sollten jegliche Sorgen über eine Rückkehr zur Weimarer Zeit für Deutschland ad acta legen. Das Wachstum in der jüdischen Gemeinschaft kommt fast gänzlich aus der wirtschaftlich motivierten Einwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion. Die Juden, die nach Deutschland gehen, sind älter, weniger dynamisch und weniger ideologisch als ihre Mitjuden, die nach Israel gehen. Das Verhältnis zwischen Geburten und Todesfällen beträgt in Deutschland für 2009 1 zu 6. Das Durchschnittsalter ist 54, und die Mehrheit der Juden, die heiraten, heiraten jemanden außerhalb ihrer Gemeinschaft.

Die Einwanderung, die mit dem Fall der Sowjetunion begann, ist stetig zurückgegangen und seit 2008 unter 1000 gewesen. Es gab 2010 nur 119.000 in der „Kernpopulation“ von Juden, mit einer „erweiterten Gemeinschaft“, die nichtjüdische Verwandte von Juden einschließt und annähernd 250.000 erreicht. Der relativ große Unterschied zwischen diesen Zahlen widerspiegelt eine niedrige Identifikation und Endogamie unter dem in der ehemaligen Sowjetunion geborenen Judentum. Beide Zahlen sind überraschend niedrig, nachdem seit dem Fall des Kommunismus 200.000 Juden nach Deutschland gekommen sind.

Ironischerweise war Deutschland viel mehr als Israel darum besorgt, nur echte Juden zu bekommen. Ein potentieller Einwanderer nach Deutschland mußte ein unbescholtenes Mitglied einer Synagoge in Rußland sein, Deutsch sprechen, eine deutsche Synagoge haben, die bereit war, ihn in die jüdische Gemeinschaft Deutschlands zu „adoptieren“, und beweisen, daß er kein Nettobezieher aus dem sozialen Wohlfahrtssystem sein würde. Es scheint, daß nahezu alle derjenigen, auf die diese Kriterien zutreffen, die ehemalige Sowjetunion bereits verlassen haben.

(mehr …)

Advertisements

Zionismus versus Bolschewismus: Ein Kampf um die Seele des jüdischen Volkes

Von Winston Churchill, übersetzt von Lucifex. Das Original Zionism versus Bolshevism. A Struggle for the Soul of the Jewish People erschien am 8. Februar 1920 im Illustrated Sunday Herald.

Manche Menschen mögen Juden, und manche mögen sie nicht; aber kein nachdenkender Mensch kann bezweifeln, daß sie ohne jede Frage die formidabelste und bemerkenswerteste Rasse sind, die jemals auf der Welt erschienen ist.

Disraeli, der jüdische Premierminister Englands und Führer der Konservativen Partei, der immer seiner Rasse treu und auf seine Herkunft stolz war, sagte bei einem bekannten Anlaß: „Der Herr geht mit den Nationen so um, wie die Nationen mit den Juden umgehen.“ Sicherlich müssen wir, wenn wir den elenden Zustand Rußlands betrachten, wo die Juden von allen Ländern auf der Welt am grausamsten behandelt wurden, und ihn dem Glück unseres eigenen Landes gegenüberstellen, das inmitten der schrecklichen Gefahren dieser Zeit so glücklich bewahrt worden zu sein scheint, zugeben, daß seither nichts in der Weltgeschichte geschehen ist, das die Wahrheit von Disraelis selbstsicherer Behauptung widerlegt hätte.

Gute und schlechte Juden

Der Konflikt zwischen Gut und Böse, der unaufhörlich in der Brust des Menschen abläuft, erreicht nirgendwo eine solche Intensität wie in der jüdischen Rasse. Die Doppelnatur der Menschheit wird nirgendwo stärker oder schrecklicher exemplifiziert. Wir verdanken den Juden in der christlichen Offenbarung ein Ethiksystem, das, selbst wenn es gänzlich vom Übernatürlichen getrennt würde, in unvergleichlicher Weise der kostbarste Besitz der Menschheit wäre, der tatsächlich so viel wert ist wie die Früchte aller anderen Weisheit und Gelehrsamkeit zusammengenommen. Auf diesem System und durch diesen Glauben ist auf dem Wrack des Römischen Reiches unsere ganze existierende Zivilisation erbaut worden.

Und es könnte gut sein, daß diese gleiche erstaunliche Rasse gegenwärtig dabei ist, ein weiteres System der Moral und Philosophie hervorzubringen, das so bösartig ist, wie das Christentum gütig war, und das, falls es nicht aufgehalten wird, alles unwiederbringlich zerschlagen würde, das vom Christentum möglich gemacht wurde. Es scheint fast, als ob das Evangelium Christi und das Evangelium des Antichrist dazu bestimmt wären, demselben Volk zu entspringen; und als ob diese mystische und mysteriöse Rasse für die höchsten Manifestationen sowohl des Göttlichen als auch des Teuflischen auserwählt worden wäre.

„Nationale“ Juden

Es kann keinen größeren Fehler geben, als jedem Individuum einen erkennbaren Anteil an den Eigenschaften zuzuschreiben, die den Nationalcharakter ausmachen. Es gibt alle Arten von Menschen – gute, schlechte und indifferente – in jedem Land und in jeder Rasse. Nichts ist falscher, als einem Individuum aufgrund seiner Rasse oder Herkunft sein Recht zu verweigern, nach seinem persönlichen Verdienst und Verhalten beurteilt zu werden. In einem Volk von einem eigentümlichen Genius wie die Juden sind die Gegensätze lebhafter, liegen die Extreme weiter auseinander, sind die resultierenden Folgen entscheidender.

In der gegenwärtigen schicksalhaften Phase gibt es drei Hauptlinien der politischen Auffassung unter den Juden, von denen zwei in sehr hohem Maß hilfreich und hoffnungsvoll für die Menschheit sind, und die dritte absolut zerstörerisch ist.

(mehr …)

Büchsen-Licht (4): Lee-Enfield-Gewehre

Lee-Enfield-Gewehre: Im Vordergrund ein „Jungle Carbine“ No. 5 Mark 1, darunter eine No. 4 Mark 1, dahinter ein SMLE.

Von Deep Roots (ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“; im Artikel angegebene Preise noch auf dem Stand von 2012)

In diesem vierten Teil meiner Büchsen-Serie stelle ich eines der erfolgreichsten Militärrepetierer-Systeme der Welt vor, das sich gut ein Jahrhundert lang – länger als jedes andere System – im Truppendienst hielt. Dieses geht auf die 80er-Jahre des 19. Jahrhunderts zurück, als sich die britischen Militärbeschaffungsstellen für das Lee-Enfield-Gewehr entschieden, das in seiner ersten Version im Dezember 1888 von den britischen Streitkräften übernommen wurde. Die Waffe entstand aus dem Lee-Metford-Gewehr, das nach der Umrüstung der Truppe auf Nitropatronen mit dafür ausgelegten Läufen aus Enfield versehen und mit dem Magazinsystem des schottischstämmigen Amerikaners James Paris Lee ausgerüstet wurde, der als Erfinder des abnehmbaren Kastenmagazins gelten kann. Mit dieser damals revolutionären Erfindung wurde die neue Gewehrserie ausgestattet, die wegen der damals noch gängigen Vorstellungen vom präzisen Schuß über weiteste Entfernungen auch noch an der linken Schaftseite ein spezielles Weitschußvisier bis 2800 Yards aufwies. Merkwürdigerweise erkannten die Briten nicht, welche Vorteile das einsteckbare Magazin bietet. Wurde zu Anfang noch zu jedem Gewehr ein Reservemagazin ausgegeben, so wurden diese später wieder eingezogen und die Magazine am Gewehr sogar mit einer kleinen Kette befestigt (obwohl diese Kette später wieder entfiel, gab es die dafür bestimmte Öse an der Systemunterseite sogar noch bis zur No. 4 Mark 2!).

Frühes Lee-Enfield-Gewehr Mark I*, noch mit Magazinabschaltung (hier aktiviert) und Staubschutzdeckel und ohne Ladestreifenbrücke.

SHORT, MAGAZINE, LEE-ENFIELD: DAS GEWEHR No. 1 (SMLE)

Um die Jahrhundertwende entstand aus den Lee-Enfield-Gewehren das SMLE („Short, Magazine, Lee-Enfield“), das fast fünfzig Jahre lang die britischen Truppen auf die Schlachtfelder begleiten sollte. Beim SMLE mit seiner stutzenartigen Mündung, den hohen Kornschutzbacken und dem langen, bis zur Mündung reichenden Handschutz wurden die unangenehmen Erfahrungen aus dem Burenkrieg berücksichtigt, wo man es zum ersten Mal mit einem zumindest gleichwertig bewaffneten Gegner zu tun hatte. Nach den peinlichen Gefechten, in denen sich die britischen Truppen ziemlich blamierten, wurde die Schuld auf das Lee-Metford geschoben. Zu Recht, was einige Details an der Waffe betraf, wie die ab Werk vorjustierten, aber nicht nachgeschossenen Visierungen mit stark abweichenden Treffpunkten, oder der zu kurze Handschutz und die klappernden Schäfte. Zu Unrecht, wenn das ganze Gewehr als dem Mauser unterlegen geschildert wurde.

Die wahren Gründe lagen nicht nur in den von den Buren meisterhaft geführten Mauser-Gewehren. Zwar waren die Mauser-Repetierer M 1896 im Kaliber 7 x 57 (von denen der Schweden-Mauser im Kaliber 6,5 x 55 ein Ableger ist) den Lee-Gewehren technisch und ballistisch etwas überlegen, aber der wahre Grund lag in den Buren, die die Geländeverhältnisse kannten und zu ihrem Vorteil ausnutzen konnten. Mit der Waffe regelrecht lebend, konnten sie die Perfektion der Mauserbüchsen voll ausnutzen, während die Engländer eine eher mäßige, erst nach dem Debakel verbesserte Schießausbildung erhielten. Der wichtigste Vorteil lag aber bei der Kampfmoral der Buren darin, daß sie in ihrem eigenen Land kämpften.

Die Veränderungen am SMLE gegenüber seinen Vorgängern betrafen außer den großen, optisch auffallenden Maßnahmen, wie dem bis zur Mündung von Vorderschaft und Handschutz umschlossenen Lauf, an dem man sich nun nicht mehr die Finger verbrennen konnte und bei dem es nicht mehr so schnell zu Hitzeflimmern in der Visierlinie kam, auch kleinere Modifikationen, wie zum Beispiel die Materialänderung der Kolbenkappe von Eisen zu Messing. Im Jahre 1907 kam es auf diesem Wege der vielen kleinen Schritte zum SMLE Mk. III (später, nach der Einführung des Gewehrs No. 4 Mk. 1 wurde das SMLE auch als Lee-Enfield No. 1 Mk. III bezeichnet). Natürlich blieb die Entwicklung nicht stehen, so fiel zum Beispiel die überflüssige Weitschußvisierung und die Magazinabschaltung weg, woraus das (No. 1) Mark III* entstand.

(mehr …)

Churchill: Mehr Mythos als Legende

Von Patrick Foy, übersetzt von Deep Roots. Das Original Churchill: More Myth Than Legend erschien am 2. Februar 2011 in Taki’s Magazine.

Letzte Woche gab mir ein republikanischer Freund aus dem Country Club in Palm Beach ein Exemplar von „The Weekly Standard“ und drängte mich, „A World in Crisis: What the thirties tell us about today“ von Matthew Continetti zu lesen. Der Artikel möchte den Leser glauben machen, daß das Schicksal des Universums von einem wenig bekannten Verkehrsunfall in Manhattan 1931 abgehangen sei, in den Winston Churchill verwickelt war.

Churchill hatte am späten Abend des 13. Dezember 1931 auf dem Weg zu einer Besprechung in Bernard Baruchs Wohnung die Fifth Avenue bei der 76th Street überquert, als er in die falsche Richtung schaute, gegen das Licht über die Straße ging und von einem Auto gestreift wurde, das mit 30 mph (knapp 50 km/h) fuhr. Der unglückliche Staatsmann verbrachte über eine Woche im Lenox Hill Hospital, während er sich von einer verstauchten Schulter, Platzwunden im Gesicht und einer leichten Gehirnerschütterung erholte, wofür ihm der Arzt „alkoholische Getränke zu jeder Mahlzeit“ verschrieb. Continetti erwähnt „die Körnigkeit der Geschichte“, was immer das heißt: „Wenn das Auto nur ein wenig schneller gefahren wäre, dann wäre die Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts unwiderruflich verändert worden.“ Das stimmt schon, aber zum Besseren oder zum Schlechteren?

Continetti argumentiert, daß dieses zufällige Mißgeschick noch gut ausgegangen ist. Seine Prämisse ist, daß die 1930er eine gefährliche Zeit wie unsere eigene waren und daß es des scharfsinnigen Winston Churchill bedurft hätte, um die Menschheit zu retten und die Dinge ins Lot zu bringen: „Wenige Menschen erkannten 1931 die wachsende Gefahr. Der Patient im Lenox Hill Hospital war einer davon.“ Oje. Was für ein Quatsch.

Der „Weekly Standard“ wie auch „National Review Online“ und „Commentary Magazine“ gehören alle zu derselben scheinkonservativen Neocon-Bruderschaft, die Washington gekapert hat, angefangen mit H. W. Bush nach dem Kalten Krieg, und die seither jede Hoffnung auf eine „Friedensdividende“ ruiniert hat.

Feuer mit Benzin zu löschen, ist gemeinhin keine gute Idee, und der islamische Extremismus ist ein Nebenprodukt der Allianz zwischen Tel Aviv und Washington. Deshalb steht uns jetzt der Zeitlupenverfall der „unverzichtbaren Nation“ der Welt bevor. Es erinnert mich an den traurigen Zustand von Little England in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, alles dank Sir Winstons kurzsichtiger Führung.

Die Neocon-Opportunisten haben sich Churchill als einen der ihren geschnappt. Er wird immer mit dem angeblichen “guten Krieg” in Verbindung gebracht und ist infolgedessen in den Himmel gelobt worden. Aber was, wenn das Auto 1931 schneller die Fifth Avenue entlanggefahren wäre und die britische Bulldogge in die nächste Welt katapultiert hätte? Hätte der Zweite Weltkrieg gänzlich vermieden werden können?

Der „gute Krieg“ hatte weltweit annähend fünfzig Millionen Todesopfer zur Folge, hinterließ Europa als hungernden und zerbombten Kontinent, zerstörte die ausgedehnten Imperien der Briten und Franzosen, brachte die Sowjets für mehr als vierzig Jahre ins Herz Europas und überließ China Mao Tse-tung.

(mehr …)

„Ich hasse Jesus“: Die jüdisch-ethnischen Wurzeln des anglikanischen Kanonikers und linken Medienstars Giles Fraser

Von Francis Carr Begbie, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Jewish ethnic roots of Anglican Canon and left-wing media star Giles Fraser erschien am 28. April 2013 im Occidental Observer. (Bild vom Übersetzer eingefügt.)

Wenn es um schamlose Eigenwerbung geht, dann können wenige dem prominentesten progressiven Kleriker der Church of England, Reverend Dr. Giles Fraser, das Wasser reichen.

Sekunden nachdem er über die Ziellinie des Londoner Marathons taumelte, twitterte der anglikanische Kleriker an die Welt, daß er dabei geholfen habe, Geld für ein Theaterprojekt in den Slums von Ghana aufzutreiben, das Prostituierte mittels getanzter Rollenspiele lehren würde, ihre Zuhälter zu verlassen.

Diese schmerzlich trendige Sache, fast schon jenseits der Parodie, war bei Giles Fraser nicht anders zu erwarten, dessen geschäftige und lukrative Karriere als Britanniens führender linker Medienpriester ihn zum prominentesten Kirchenmann des Landes gemacht hat.

Es ist heutzutage schwer, von Reverend Dr. Fraser und seinen linken Ansichten in den britischen Medien wegzukommen. Von seinen vielen Kanzeln im Guardian, im Evening Standard und allgegenwärtig in der BBC predigt er sein Evangelium der Political Correctness in der Unterstützung der Schwulenehe, lesbischer Bischöfe und des Multikulturalismus oder indem er darüber klagt, daß manche verbleibende Londoner Stadtviertel immer noch zu weiß seien.

Während der biblische Anteil seiner Predigten auf fast homöopathisches Niveau verdünnt ist, lieben ihn die Redakteure dennoch, weil sie wissen, daß der Gesegnete Giles immer halten wird, was er verspricht, wenn es darum geht, sich an das Narrativ des linksliberalen politischen Konsens zu halten.

Das heißt, zumindest bis zum 12. Juli letzten Jahres. Denn damals veröffentliche der Guardian eine Kolumne, die manche Leser beinahe zu einem Wutanfall veranlaßte.

In einem Artikel mit dem Titel This German circumcision ban is an affront to Jewish and Muslim identity [„Dieses deutsche Beschneidungsverbot ist ein Affront für eine jüdische und moslemische Identität”] kritisierte Giles Fraser eine Entscheidung eines deutschen Richters, die Beschneidung in einem außergewöhnlichen Fall eines jüdischen Kindes aus medizinischen Gründen gegen den Willen der Eltern zu verbieten.

Er schrieb: „Die Vorstellung, daß ausgerechnet die Deutschen darüber nachdenken sollten, jüdische Praktiken zu kriminalisieren… es sollte nicht einmal nötig sein, daß ich diesen Satz vollende.“

Der Artikel rief eine wütende Reaktion von Lesern hervor, die sagten, daß unnötige rituelle Genitalverstümmelung an einem Kind, das zu jung ist, um seine Einwilligung zu geben, an einem jüdischen Jungen nicht akzeptabler ist als an einem moslemischen Mädchen.

Aber er verwirrte auch viele. Wie konnte der normalerweise trittsichere Medien-Kirchenmann die verkündete Weisheit der herrschenden Kulturlinken so falsch eingeschätzt und mit seiner Botschaft so schlimm danebengegriffen haben?

Es war nicht so, daß er nicht zuvor schon umstritten gewesen wäre. Er sagte offen, daß er nicht daran glaube, daß Christus am Kreuz gestorben ist, um die Menschheit zu retten – für viele ein Eckstein des christlichen Glaubens -, und er weigert sich sogar, ein Kreuz zu tragen, und sagt, daß es Grausamkeit repräsentiere.

Was war also überhaupt so wichtig an einer rückständigen religiösen Prozedur, die von einer anderen Religion in einem anderen Land durchgeführt wurde? Warum wurde sie von diesem postmodernsten aller Kleriker verteidigt?

Die Antwort liegt in dem seltsamen Hintergrund von Giles Fraser selbst. Denn obwohl er ein Priester in der Church of England ist, wurde er als Jude geboren und selber nach jüdischem Brauch beschnitten, als er acht Tage alt war.

(mehr …)

Warum der Westen in Libyen intervenierte: War dies eine Überraschung?

Monsieur & Madame Henry-Levy

Von John Graham, übersetzt von Deep Roots. Das Original Why The West Intervened in Libya: Was This A Surprise? erschien am 2. April 2011 im Occidental Observer.

Durch Steve Sailer erfahre ich, daß der prominente französische Jude Bernard-Henri Levy  für sich in Anspruch nimmt, Präsident Sarkozy dazu überredet zu haben, erfolgreich auf eine westliche Intervention in Libyen zu drängen.

In der Geschichte in der New York Times, auf die Sailer verlinkt, „By His Own Reckoning, One Man Made Libya a French Cause von Steve Erlanger vom 1. April 2011 wird Levy mit den Worten zitiert:

Ich bin stolz auf mein Land, etwas, das ich seit vielen Jahren nicht empfunden habe.“

In einem gut geführten Interview in Der Spiegel, „We Lost a Great Deal of Time in Libya Because of the Germans“ vom 30.03.2001 enthüllt er, daß sein Aktivismus

von der moralischen und spirituellen Tradition herrührt, mit der ich aufwuchs. Für mich ist es die Definition des Judentums. Jude zu sein bedeutet, mehr Pflichten als Rechte zu haben.“

Obwohl er allgemein als „Philosoph“ bezeichnet wird, scheint Bernard-Henri Levy mehr ein großmäuliger herrschsüchtiger Ideologe von der Sorte von Norman Podhoretz zu sein. Er wurde in Wirklichkeit in Algerien geboren. Steve Sailer leistet perfekte Arbeit darin, eine Perspektive zu geben, aber The Lies of Bernard-Henri Lévy von Doug Ireland in In These Times vom 3. März 2006 ist ein Schluck exquisit verfeinerten Vitriols.

Levy hat schon in der Vergangenheit westliche Militärinterventionen an Orten wie Bosnien und Darfur gefordert. Während Amerikas Neocons der Aufgabe deutlich gewachsen waren, das Irak-Unternehmen stattfinden zu lassen, entschied er sich dafür, sich gegen dessen Legalität in Positur zu bringen.

(mehr …)

Historischer Hintergrund zum Zweiten Weltkrieg

William Joyce (Lord Haw-Haw“), ca. 1940er-Jahre.

Von William Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Historical Background to the Second World War erschien am 8. März 2012 bei Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Anmerkung des Herausgebers [d. h. Greg Johnson]:

Das Folgende ist das erste Kapitel „Historical Background“ von William Joyces Twilight Over England. Joyce wurde in New York City geboren. Dann ging er nach Irland und England, wo er ein Mitglied von Sir Oswald Mosleys British Union of Fascists wurde. (Sein Gesicht wurde in einer Straßenschlacht mit jüdischen Schlägern schrecklich vernarbt.)

Kurz bevor Britannien den Zweiten Weltkrieg anfing, flohen Joyce und seine Frau nach Deutschland, wo er 1940 eingebürgert wurde. In seinen Schriften und populären englischsprachigen Radiosendungen unter dem Namen Lord Haw Haw strebte Joyce danach, Deutschlands Sicht auf den Krieg und die Gefahren zu erläutern, denen die europäische Zivilisation sich gegenübersah.

Nach dem Krieg exekutierten die Briten William Joyce wegen seiner Ansichten und klagten ihn des Verrats an, obwohl sie dazu keine Rechtshoheit hatten, denn Joyce war nie ein britischer Staatsbürger gewesen. Kurz, William Joyce starb, damit Sie diese Worte lesen können.

 

WIEVIEL man aus der Geschichte lernen kann, ist lange eine Sache der Spekulation gewesen.

Viel hängt von der Fähigkeit des Schülers ab. Es gibt wahrscheinlich keinen Zweig des Lernens, außer der Ökonomie, in dem Vermutungen eine so große Rolle spielen. Fast jede Anzahl von Fakten kann in parteiischer Weise ausgewählt werden, um jede Theorie zu beweisen, wie absurd sie auch sei. In diesem Kapitel wird kein Versuch einer philosophischen Verallgemeinerung gemacht werden. Unsere einzige Absicht ist es zu zeigen, wie Englands historische Entwicklung zu dem schicksalhaften und fatalen Schritt beitrug, den seine Regierung am 3. September 1939 unternahm [Britanniens Kriegserklärung gegen Deutschland].

Es liegt eine gewisse dramatische Ironie in Mr. Chamberlains Wahl des Datums. Denn der 3. September war das Datum von Oliver Cromwells Geburt und auch seines Todes. Und wieviel das England von heute Cromwell verdankt, wird von sehr wenigen gewürdigt. Diese grobe, harte, hässliche, selbstgerechte Gestalt hat immer noch ihre Bewunderer. Selbst so scharfsinnige und grundehrliche Gelehrte wie Thomas Carlyle haben ihm Anerkennung gezollt. Und die meisten der englischen Liberalen, die vor Diktatur zurückscheuen, haben am Schrein dieses militärischen Autokraten gehuldigt, weil er der erste Engländer war, der eine völlige metaphysische Einheit zwischen Bibel, Geld und Schwert erlangte. Der Leser darf nicht denken, daß wir die Tugenden von Charles I. zu debattieren beabsichtigen, des guten Vaters und treuen Ehemannes. Im Gegenteil, wenn dieser auf nüchterne Weise fromme Mensch es verstanden hätte, sein Wort zu halten, wenn er sich nicht als den Botschafter des Allmächtigen in England betrachtet hätte, wäre es gut möglich gewesen, daß der Name Oliver Cromwells in die Mittelmäßigkeit gehüllt geblieben wäre, aus der er hervorging. Das Schicksal wollte es anders.

Im Jahr 1642 brach der Englische Bürgerkrieg aus, der die gesamten Britischen Inseln in Hader verwickeln sollte. Auf der einen Seite repräsentierte Charles die unbeschränkte Monarchie, die Church of England und in einem geringen Maß ein feudales Gesellschaftskonzept; auf der anderen Seite stand eine in der Tat sehr seltsame Kombination. Es war im Wesentlichen eine Partei, die aus den Lagern der Kaufleute und der Puritaner zusammengeschweißt war, die bereits in den Tagen Königin Elizabeths Anzeichen von Aufsässigkeit gezeigt hatten.

Die Tudor-Despotie war 1485 begründet worden, weil der Handel ohne feste Regierung unmöglich gewesen wäre und auch weil das ganze Land den dauernden Zank unter den Überbleibseln der alten Aristokratie satt hatte.

Kaum hatte jedoch diese Autokratie, diese Diktatur, dem englischen Volk Wohlstand gebracht, als auch schon eine Bewegung damit begann, sich ihrer zu entledigen. Nichts auf der Welt konnte natürlicher sein, als daß die Kaufmannsprinzen, fett geworden an den Gewinnen aus der Neuen Welt, Einwände dagegen hatten, Steuern – und noch dazu hohe Steuern – an den Thron zu zahlen, der ihnen ihren Erfolg verschafft hatte. Daher entstand früh in de englischen Geschichte die unheilvolle Tendenz, Geld und Macht als synonym zu betrachten. Nun wurde diese neue Plutokratie enthusiastisch von den Puritanern unterstützt. Diese ernsten, wenn auch fanatischen Extremisten hatten unzweifelhafte Beschwerden. Es wurde ihnen sicherlich verboten, ihre Religion auszuüben. Sie wurden in vielen Fällen mit der Intoleranz dieser Zeit verfolgt, wie es auch die römischen Katholiken wurden. Diese Puritaner hatten jedoch allzu tief aus der jüdischen Philosophie getrunken. Sie waren nicht damit zufrieden, das Alte Testament zu lesen. Sie mußten sich mit den Gestalten darin identifizieren. Sie gaben sich Namen wie „Hew-Agag-In-Pieces-Before-The-Lord.“ Ben Johnson übertrieb kaum, als er seine Puritaner Tribulation Wholesome [„Gesunder Kummer“] und Zeal-in-theLand [„Eifer im Land“] nannte. Gewiß hatte sich der Materialismus der Juden, wie er im Alten Testament enthüllt wird, tief in ihre Seelen gefressen: denn bei all ihren Psalmen und all ihren Hymnen begannen sie bald, mit vollen Händen Geld zu scheffeln. Durch irgendeinen ziemlich obskuren Vorgang schlichen sie sich allmählich in die Kaufmannsschicht ein, vielleicht weil ihre Religion kein Laster außer der Liebe zum Geld erlaubte. Wenn ihr Eindringen in die Plutokratie auch nicht leicht zu erklären ist, so ist es nicht schwierig zu erklären, warum so viele Kaufleute Puritaner wurden. Der Grund war, daß es so viel würdiger klang, in Verteidigung der Religionsfreiheit gegen die Krone zu protestieren als in versuchter Steuervermeidung.

(mehr …)

Drogengeschäfte I: Die Sassoons und die Opiumkriege

Von Osimandia, ursprünglich erschienen auf „As der Schwerter“ (Titelbild nachträglich von Lucifex eingefügt).

Der folgende Artikel ist hauptsächlich eine Übersetzung, deren englisches Original unter dem Titel The Sassoon Opium Wars am 1. Oktober 2007 auf dem Blog In Pursuit of Happiness erschienen ist. Ich habe die historischen Angaben und Namen, die darin erwähnt werden, bei Wikipedia überprüft und an einigen Stellen zum Abgleich auch aus Wikipedia zitiert. Diese Stellen sind als Einschub im Text kenntlich gemacht.

Das britische Dampfschiff „HMS Nemesis“ (rechts) zerstört im November 1839 chinesische Kriegsdschunken.

Der 99-jährige britische Pachtvertrag für Hongkong lief im Juli 1997 aus und ermöglichte den Rotchinesen die Übernahme. Hunderte von Zeitungs- und Fernsehberichten befassten sich mit diesem Ereignis, aber nicht ein einziger erwähnte, wie England ursprünglich die Kontrolle über Hongkong erlangt hatte.

Die Wahrheit liegt in der Familienlinie David Sassoons, der „Rothschilds des Fernen Osten” und ihrem Monopol auf den Opiumhandel verborgen. Großbritannien kam in den Besitz von Hongkong, indem es die Opiumkriege führte und den Sassoons das Exklusivrecht verlieh, eine gesamte Nation auf Drogen zu setzen.

David Sassoon wurde 1792 in Bagdad geboren. Sein Vater Saleh Sassoon war ein wohlhabender Banker und der Schatzmeister von Ahmet Pascha, dem Herrscher Bagdads. (Damit war er dessen „Hofjude” – eine höchst einflussreiche Stellung).

1829 wurde Ahmet Pascha wegen Korruption gestürzt und die Familie Sassoon floh nach Bombay in Indien. Bombay lag an der strategischen Handelsroute ins Innere Indiens und war das Tor zum Fernen Osten. Innerhalb kürzester Zeit verlieh die britische Regierung den Sassoons Monopolrechte für alle Textilwaren, Seide und – am bedeutsamsten von allem – Opium, damals die Droge mit dem höchsten Suchtpotential der Welt!

Die Jewish Encyclopedia von 1905 schreibt, dass Sassoon seinen Opiumhandel nach China und Japan ausweitete. Er postierte seine acht Söhne an den wichtigsten Opiumumschlagsplätzen in China.

Einschub: Wikipedia beschreibt David Sassoon als osmanisch-britisch-indischen Geschäftsmann und als Philanthropen, dessen Familie wegen „Unterdrückung der jüdischen Gemeinde” durch das Osmanische Reich aus Bagdad fliehen musste und nur wenig Vermögen mitnehmen konnte. In Bombay wurde er nach kleinen Anfängen als Teppichhändler innerhalb kürzester Zeit zu einem der reichsten Männer der Stadt.

Gemäß der Jewish Encyclopedia von 1944 „beschäftigte Sassoon in seinen Betrieben ausschließlich Juden, und wo immer er sie hinschickte, baute er Synagogen und Schulen für sie. Er importierte ganze Familien von Mitjuden … und gab ihnen Arbeit.“

(mehr …)

Gegen rechten Kulturalismus

Die English Defence League: Multirassische englische Nationalisten?

Von Richard Hoste, übersetzt von Deep Roots. Das Original Against Right Wing Culturalism erschien am 26. Dezember 2010 bei Counter-Currents Publishing und zuvor am 2. Januar 2010  auf The Occidental Observer.

In seinem Buch We Are Doomed: Reclaiming Conservative Pessimism listet John Derbyshire drei Arten auf, die Welt zu betrachten, wobei er klarmacht, daß er die dritte bevorzugt: Religion, Kulturalismus und Biologismus.

Der religiöse Standpunkt postuliert, daß die Menschheit und das, was mit ihr geschieht, das Produkt göttlichen Willens ist. Der Kulturalismus meint, daß Unterschiede zwischen Menschengruppen das Ergebnis von Unterschieden in (vage definierter) „Kultur“ sind (oder manchmal von geographischen Zufällen bestimmt sind wie in Jared Diamonds Arbeiten). Der Biologismus sieht die Welt durch die Linse einer zugrundeliegenden menschlichen Natur und biologischen Unterschieden zwischen Gruppen.

Während die meisten gebildeten Menschen die religiöse Sichtweise meiden, verläuft die allgemeine intellektuelle Debatte im Westen zwischen Arten von Kulturalismus. Auf der Linken befinden sich die extremsten Hausierer in Sachen weiße Schuld. Dies scheint eine deformierte Version der alten marxistischen Sicht zu sein, die besagt, daß jene, die erfolgreich sind, durch die Ausbeutung anderer reich oder auch nur Mittelklasse geworden sind. Was der zeitgenössischen antiweißen Bewegung ein mehr kulturalistisches Gefühl gibt, ist die Idee, daß die Rassen, die gegenwärtig das Unterdrücken besorgen, willkürlich ausgewählt sind oder irgendwann wurden. In Colleges sind sowohl Klassen- als auch Rassengroll gesund und munter.

Die Mainstream-Rechte bevorzugt eine Art konservativen Kulturalismus, der so manchen weißen Nationalisten verführt hat. Statt daß der Erfolg des Westens auf Böswilligkeit beruht, kommt er von einer Anzahl positiver kultureller Werte, die zu übernehmen andere Rassen gut beraten wären. Als Dinesh D’Souza die Weißen gegen Vorwürfe des systematischen Rassismus verteidigen und dabei gleichzeitig uns widerlegen wollte, die wir an Rassenunterschiede in Intelligenz glauben, wies er auf Migranten aus der Karibik hin, die nach Amerika kommen und unsere einheimischen Schwarzen leistungsmäßig übertreffen. Zum Pech für ihn beginnt diese sogenannte Modell-Minderheit sich ab der zweiten Generation den afroamerikanischen Normen anzunähern.

(mehr …)

Caribbean Project 11: Erforschung der niederländischen Karibik

St. Eustatius: Blick auf die Sklavenstraße vom Hafen hinauf zum Dorf über dem Hafen und der Bar.

St. Eustatius: Blick auf die Sklavenstraße vom Hafen hinauf zum Dorf über dem Hafen und der Bar.

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: Exploring The Dutch Caribbean erschien am 29. August 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie „Caribbean Project“ auf Occidental Dissent.

Zuletzt hier aus dieser Reihe erschienen: Caribbean Project 10: Juden, Sklaverei und die niederländische Karibik

St. Eustatius:

Ich habe die Recherchen über die niederländische Karibik fortgesetzt und ein paar weitere interessante Dinge gelernt:

1) Es waren die Niederländer, die 1619 die ersten schwarzen Sklaven nach Jamestown brachten. Ich wusste das bereits, aber ich frage mich dabei, wer denn diese „niederländischen“ Sklavenhändler waren, die die Sklaverei in Virginia einführten.

2) Im Jahr 1667 traten die Niederländer Neu-Amsterdam (nun als New York bekannt) im Vertrag von Breda an die Briten ab, um Surinam im nördlichen Südamerika zu behalten. Ich wußte das nicht, aber es ergibt Sinn im Lichte dessen, daß die karibischen Kolonien, nicht die nordamerikanischen Kolonien, früher das Epizentrum des europäischen Kolonialismus in der Neuen Welt waren.

Am Ende des Siebenjährigen Krieges traten die Franzosen Kanada an die Briten ab, um Guadeloupe und Martinique zu behalten. Während der Amerikanischen Revolution überließen die Briten Philadelphia den Patrioten, um in das von den Franzosen gehaltene St. Lucia einzumarschieren.

3) Curaçao, Aruba und Bonaire – die drei niederländischen Inseln in der Südkaribik vor der Küste Venezuelas – haben ein arides Klima und waren nie auf Rasse beruhende Plantagengesellschaften nach dem Schema von Barbados oder Saint-Domingue.

Von diesen war das jüdisch dominierte Curaçao der größte Umschlaghafen für den Sklavenhandel des 17. Jahrhunderts in der Karibik, und die Sklaven, die auf der Insel arbeiteten, bauten großteils Nahrung für den Strom afrikanischer Sklaven an, der sich auf dem Weg zu Auslandsmärkten in Spanisch-Amerika und in Französisch- und Britisch-Westindien durch Curaçao ergoß.

Aruba und Bonaire waren abhängige Gebiete von Curaçao – auf dem ersteren ernteten ein paar Sklaven Färberholz und arbeiteten auf einer gescheiterten Maisplantage, und auf dem letzteren bauten Sklaven Salz für den Export auf andere karibische Inseln ab, aber es waren beides marginale Inseln in der weiteren karibischen Plantagenwelt.

4) Das jüdisch dominierte Surinam im nördlichen Südamerika war eine vollentwickelte, auf Rasse beruhende Plantagengesellschaft nach dem Schema von Saint Domingue. Es hatte auch den Ruf, eine der brutalsten Sklavengesellschaften in der Neuen Welt zu sein.

(mehr …)