Frauenfeindlichkeit beim schöneren Geschlecht

Sophia Loren und Jayne Mansfield

Von Jim Goad, übersetzt von Cernunnos. Das Original Misogyny Among the Fairer Sex erschien am 19. Mai 2014 in Taki’s Magazine.

Die britische Denkfabrik Demos veröffentlichte kürzlich eine Studie mit dem Titel MISOGYNY ON TWITTER („Frauenfeindlichkeit auf Twitter“). Ein fünfköpfiges Forum von Forschern – das durch ein inakzeptabel patriarchalisches 3:2-Verhältnis zugunsten der Männer besetzt war – „sammelte im Zeitraum vom 9. Januar bis 4. Februar 2014 alle Tweets in englischer Sprache, die eine Reihe von Begriffen enthielten, welche weitgehend als frauenfeindlich gebraucht angesehen wurden, wovon alle von Twitter-Konten im Vereinigten Königreich stammten.“

Nachdem sie eingehend „131.000 Fälle des Gebrauchs von ‚Schlampe’ und ‚Hure’ auf Englisch“ studiert hatten – man stelle sich den Spaß vor! – kamen sie zu folgendem Schluß:

„Frauen verwenden auf Twitter fast so wahrscheinlich wie Männer die Ausdrücke ‚Schlampe’ und ‚Hure’. Frauen verwenden diese Worte nicht nur, sie richten sie auch gegeneinander, sowohl beiläufig als auch in beleidigender Weise; Frauen neigen zunehmend zu Diskursen, in denen dieselbe Sprache verwendet wird, wie sie in herabsetzender Weise gegen sie verwendet worden ist und weiterhin verwendet wird.“

Dies scheint für jeden außer mir eine Überraschung zu sein. Ich nehme an, daß es Henry Louis Mencken auch nicht überrascht hätte. Er hat bekanntlich einen „Misogynisten“ als einen „Mann, der Frauen genauso sehr hasst, wie Frauen einander hassen“ beschrieben.

Wenn ich es mir recht überlege, so gab es da etwas, das ich an den Ergebnissen leicht überraschend fand – die Tatsache, daß sie nicht enthüllte, daß die Frauen diese Begriffe weit mehr verwendeten als Männer.

Eines meiner Lieblingsbücher über Frauen ist Patricia Pearsons When She Was Bad, das populäre Vorstellungen, Frauen seien gewaltlose kleine Schätzchen, in solch leidenschaftslos klinischer Weise zerlegt, daß es verzeihlich wäre, wenn man vermuten würde, der Autor sei ein Mann. Pearson argumentiert, daß Jungen und Mädchen Aggression bis zur Pubertät ähnlich ausdrücken – sie schlagen einander. Aber so wie die Pubertät einsetzt und Jungen einen Stärkevorteil gewinnen, entwickeln Frauen weit raffiniertere und machiavellistischere Formen der Aggression, wie bösartiger Klatsch, die Verbreitung falscher Gerüchte und die Erfindung krimineller Anschuldigungen. Es hat mich immer an die Seinfeld-Episode erinnert, wo Jerry und George darüber reden, daß Jungen einander Hosenzieher verpassen, worauf Elaine erklärt: „Jungs sind krank.“ Als sie gefragt wird, was Mädchen tun, sagt Elaine: „Wir ärgern Leute einfach, bis sie eine Eßstörung entwickeln.“

Ich will meine Erfahrungen nicht verallgemeinern, nachdem sie in einzigartiger Weise verzerrt und verrückt sind, aber wenn ich eine Beziehung mit einem Mädchen eingehe, gibt es üblicherweise die notwendige „Rekapitulationsphase“, wo wir Geschichten über unsere Exe austauschen und darüber, was unserem Gefühl nach mit ihnen nicht stimmte. Nach dieser Anfangsphase denke ich für gewöhnlich nicht mehr an meine männlichen Vorgänger oder erwähne sie jemals, aber heiliger Strohsack, die Mädels halten nie einfach mal die Klappe über meine vorherigen Geliebten. Dies ist so beständig der Fall gewesen, daß ich argwöhne, daß ich nicht der einzige bin, der das durchmacht. Und sie sagen, Männer würden miteinander wetteifern? Sicher, bis man sie mit Frauen vergleicht.

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Wen die Katze ruft

Von Jim Goad, übersetzt von Deep Roots (ursprünglich für „As der Schwerter“). Das Original For Whom the Cat Calls erschien am 3. November 2014 in Taki’s Magazine. (Anm. d. Ü.: der Titel bezieht sich auf den englischen Begriff „catcalling“ – einer Frau hinterherpfeifen; auch allgemein für Anmache, und er ist auch eine Anspielung auf den Originaltitel des Hemingway-Romans „Wem die Stunde schlägt“ – „For Whom the Bell Tolls“.)

 

Ein Video, das eine Jüdin dabei zeigt, wie sie sexuell belästigt wird, während sie durch die Straßen von New York City geht, hat enorme Empörung hervorgerufen – nicht so sehr dafür, daß sie sexuell belästigt wurde, sondern weil nicht genug Weiße es taten.

Beim Ansehen des zweiminütigen Clips – der letzten Dienstag veröffentlicht wurde und bereits über 30 Millionen mal angesehen wurde – muß ich zustimmen, daß die Schwarzen und Hispanics darauf gegenüber den weißen Männern in der Überzahl sind. Der Regisseur und Produzent des Films, Rob Bliss – der eine Kamera in seinem Rucksack verborgen hatte, während er vor dem weiblichen Belästigungsstunt-Opfer Shoshana Roberts her durch die Straßen von Manhattan ging -, behauptet, daß von den 18 Fällen sexueller Belästigung, die in dem Video dokumentiert sind, sechs von weißen Kerlen begangen wurden.

Es ist schwer zu beurteilen, nachdem die Gesichter all der Straßenfieslinge verwischt sind und viele weiße „fellas“ heutzutage in erbärmlicher Weise den Straßendialekt großstädtischer Schwarzer nachahmen, aber wie Bliss zählte ich auch sechs weiße Proleten unter den 18 „Belästigern“. Und ich setze den Ausdruck „Belästiger“ in Anführungszeichen, weil es heute anscheinend schon sexuelle Belästigung darstellt, wenn man eine Frau fragt „Wie geht es Ihnen heute?“ und „Wie geht es Ihnen heute morgen?“ Wie jeder weiß, der mit der Psychologie heterosexueller Frauen vertraut ist, ist es eine wissenschaftlich bestätigte Tatsache, daß Frauen es hassen, wenn Männer sie begehrenswert finden, und es sehr bevorzugen würden, daß Männer sie gänzlich ignorieren, als ob sie alt und hässlich wären.

Im unheimlichsten Abschnitt geht ein Mann dem Bildtext zufolge insgesamt fünf Minuten lang schweigend neben Miss Roberts her. Dieser Mann ist, wie es das Glück wollte, schwarz.

Die schwarze Autorin Roxane Gay twitterte: „Die Rassenpolitik des Videos ist beschissen. Zum Beispiel: sie ist nicht durch irgendwelche weißen Viertel gegangen?“

In Slate schlägt Hanna Rosin – eine professionelle Klatschtante und Autorin von The End of Men and the Rise of Women – die Fakten in den Wind und wirft Rob Bliss vor, „all die weißen Kerls mit ihrer Anmache herausgeschnitten zu haben.“ Ebenfalls auf Slate nörgelt die großteils schwarze Dee Lockett (sie hat offensichtlich etwas Sahne in ihrem Kaffee): „Weiße Männer… haben diese Art von Anmache nicht nötig. Sie haben ihr Territorium vor Jahrhunderten markiert.“

Chris Hayes von MSNBC, der am lesbischsten aussehende Mann, den es derzeit im Fernsehen gibt, behauptete, er hätte sich geweigert, das Video zu senden, wiederum weil weiße Männer nicht ihren fairen Anteil an der sexuellen Belästigung geleistet haben.

Weil es die schlimmstmögliche Sache in der gesamten Geschichte ist, vom Urknall bis jetzt und dann bis in die Ewigkeit – in diesem Universum und in allen Universen von hier bis Timbuktu und sogar bis nach Cleveland und den Vorstädten drumherum -, als Rassist bezeichnet zu werden, versuchte Regisseur Rob Bliss vorsichtig zu erklären, daß weiße Belästiger nicht absichtlich aus rassistischen Gründen herausgeschnitten wurden:

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Revolte der unfreiwillig Zölibatären

Der Phallus von Karhorin.

Von Jim Goad, übersetzt von Lucifex. Das Original Revolt of the Involuntary Celibates erschien am 30. April 2018 auf Taki’s Magazine.

Eines frühen Nachmittags letzte Woche in Toronto soll der 25jährige Softwareentwickler Alek Minassian mit seinem Van über eine nahezu eine Meile lange Strecke städtischer Gehsteige gefahren sein und mutwillig Fußgänger niedergepflügt haben. Zehn blieben tot liegen, und sechzehn weitere wurden verletzt. Es war Kanadas tödlichster Fahrzeuganschlag aller Zeiten.

War es, weil Frauen keinen Sex mit ihm haben wollten?

Bloß Minuten nach dem Anschlag konzentrierte die Aufmerksamkeit sich auf einen Beitrag, den Minassian angeblich auf seinem Facebook-Profil gepostet hat – der einzige Beitrag, der dort je gepostet wurde:

Private (Recruit) Minassian Infantry 00010 möchte bitte mit Sgt 4chan sprechen. C23249161. Die Rebellion der Incels hat bereits begonnen! Wir werden all die Chads und Stacys stürzen! Heil dem Obersten Gentleman Elliot Rodger!

Eine Quelle aus Kanadas Verteidigungsministerium soll bestätigt haben, daß C23249161 Minassians militärische ID-Nummer während seiner Armeeausbildung war.

Aber was ist mit 4chan? Und was ist ein Incel? Und wer sind Chad, Stacy und Elliot Rodger?

4chan ist ein legendär berüchtigtes Imageboard, das für zahllose Meme und Internet-Hoaxes verantwortlich ist, was manche hat argwöhnen lassen, daß der Facebook-Beitrag gar nicht von Minassian kam. Trotz der „Bestätigung“ durch die Polizei von Toronto und mehrere „angesehene“ Nachrichtenmedien, daß Minassian ihn postete, gibt es Grund zu glauben, daß es tatsächlich ein Hoax war. Der schlüssigste Beweis dafür ist nicht nur der 4chan-Jargon, sondern auch die Tatsache, daß die Zeitmarke auf dem Post 1:27 nachmittags Eastern Standard Time gewesen sein soll. Aber Überwachungsaufnahmen zeigen, daß Minassians Amokfahrt ein paar Minuten davor begann, und es fällt schwer zu glauben, daß er eine Facebook-Nachricht tippen konnte, während er mit einem Van eine Menschenmenge überfuhr.

Jedoch war der Großteil der Mainstream-Presse, triefend vor selbstgerechter Männerfeindlichkeit, die Schuld für das Blutbad der Disturbing, Thriving Online Community of Celibate Men [„beunruhigenden, blühenden Online-Gemeinde zölibatärer Männer“], genannt Incels, zu geben. Und diese Tatsache allein ist wahrscheinlich bedeutsamer, als die Frage, ob Minassian sich persönlich mit dieser Gruppe identifizierte.

Die Webseite incels.me beschreibt einen Incel so:

„Incel“ bedeutet Involuntary Celibate [„Unfreiwillig Zölibatärer“], jemand, der, wenn man den Begriff wörtlich nimmt, keinen Sex haben kann, obwohl er das will. In der Praxis geht das über das bloße Sex-haben hinaus und in den Bereich, daß man keine Möglichkeit hat, eine Partnerin zu finden, um von ihr Anerkennung, Liebe oder Akzeptanz zu bekommen. Sex ist großteils sekundär [sic], obwohl wie in jeder Gruppe eine Minderheit von Incels da widerspricht.

Die Community ist weiter gespalten in „truecels“ (diejenigen, die nie Sex oder eine Freundin hatten), „mentalcels“ (diejenigen, die wegen mentaler Probleme an amourösen Beziehungen gescheitert sind) und „volcels“ (diejnigen, die sich freiwillig dafür entschieden, zölibatär zu sein).

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Wird die nächste große „Welle“ des Feminismus endlich die sein, die ihn ersäuft?

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Von Jim Goad; Original: Will Feminism’s Next Big „Wave“ Finally Be the One That Drowns It?, erschienen am 5. Oktober 2015 auf Taki’s Magazine.
Übersetzung: Lucifex

Genau wie Periodenkrämpfe und Geburtswehen kommt der Feminismus in Wellen. Anscheinend befinden wir uns am Ende der dritten Welle und an der Schwelle zur vierten. Ich weiß auch nicht, was das eine und das andere bedeutet, daher habe ich nachgeschlagen.

Man stimmt allgemein darin überein, dass in den Vereinigten Staaten die erste Welle des Feminismus 1920 endete, als die Frauen das Wahlrecht gewannen. Diese Welle begann sich erstmals irgendwann in der Mitte der 1800er aufzubauen. Von Anfang an war sie von der spirituellen Idee eingefärbt, dass Frauen den Männern moralisch überlegen seien, ein Konzept, das durch alle Wiederholungen des Feminismus hindurch konstant geblieben ist.

Es war letztendlich klug – wenn nicht ausgesprochen hinterlistig – von den Regierungsvertretern, den Frauen das Wahlrecht zu geben, weil Frauen fast ohne Ausnahme jedes Mal für die Regierung stimmen werden.

Der Feminismus trat dann in eine gesegnete, vier Jahrzehnte lange Zeitspanne des Winterschlafs ein, nur um in den frühen 1960ern mit Betty Friedans The Feminine Mystique und ihrem Beharren darauf zu erwachen, dass der häusliche Segen für amerikanische Frauen in Wirklichkeit eine endlose Schleife aus Sklavenarbeit und Vergewaltigung in der Ehe sei. Kombiniert mit einem Eifer, mit der Schambehaarung voraus in die „Bürgerrechtsbewegung“ zu springen, damit die Frauen nicht zurückbleiben, wurde die zweite Welle wie ein kreischendes Pterodactylusbaby ausgebrütet.

Das war der Punkt, an dem der Feminismus wirklich nervig zu werden begann.

Es ist der Punkt, an dem die Frauen sich von ihrer Abhängigkeit von Männern „losrissen“, nur um von diesem Zuhälter-Daddy-Luden-Alphamann aller Alphamänner abhängig zu werden, von Big Brother. Und wie es ja so kommen musste, wurde der ganze Schwindel von der CIA unterstützt und begünstigt. Es war die Zeit, als Büstenhalter verbrannt und Slogans in Sprechchören gerufen und das Word „Sexismus“ geprägt wurde, um mit „Rassismus“ zu konkurrieren. Es war die Zeit, als der Feminismus sich hoffnungslos mit Marxismus und Dekonstruktionismus und Antikolonialismus und all jenen anderen –ismen verflocht, die immer alles Wertvolle zerstören. Es war die Zeit, als Frauen ein angeborenes „Recht“ behaupteten, ihre Föten entweder zu töten oder auszutragen, und dass Männer kein gesetzliches Recht hätten, gegen die Entscheidung der Frau Einsprüche zu erheben. Erinnert euch, Jungs – „Gleichheit“ ist immer ein Nullsummenspiel. Wenn sie etwas gewinnen, verliert ihr etwas.

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Die große Vergewaltigungsmigration in Europa

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Von Jim Goad; Original: The Great European Rape Migration, erschienen auf Taki’s Magazine.
Übersetzung: Lucifex (Anm. d. Ü.: von den vielen im Text enthaltenen Links habe ich nur ein paar ausgewählte hier eingefügt)

Unter all den grausamen psychologischen Tricks, die Menschen gegeneinander anwenden, gehört „Gaslighting“ zu den schlimmsten. Der Begriff wurde durch den Film Gaslight von 1944 populär gemacht, in dem Charles Boyer Ingrid Bergman davon zu überzeugen versucht, dass sie verrückt ist und nicht wirklich den Schluss des Raubmordes an ihrer Tante mitbekommen hat.

In der widerlichen, unethischen Mobiltoilette, die der moderne politische Diskurs ist, ist Gaslighting Pflicht. Die Waterboys des Status quo versuchen fröhlich Gaslighting bei jedem anzuwenden, der unbequeme Tatsachen erwähnt oder verbotene Fragen stellt, indem sie ihn einen paranoiden, hasserfüllten, bigotten Idioten nennen.

Ich erhielt letzte Woche eine Email, von der ich argwöhne, dass sie ein sachter Versuch des Gaslightings war. Mein passiv-aggressiver Gegner, der in Dänemark zu leben behauptet, sagte, er würde meine Artikel genauso genießen wie die von Gavin, bevor er uns beide dafür tadelte, dass wir irgendeine imaginäre „feine Linie“ in seinem Kopf übertreten hätten, indem wir andeuteten, dass das Vergewaltigen einheimischer europäischer Frauen durch moslemische Einwanderer, wie die Kids sagen, „ein Ding“ sei. Wohlgemerkt, weder Gavin noch ich sagten jemals, dass alle Moslems es tun. Wir sagten nur, dass es mit einer Häufigkeit geschieht, die jeden alarmieren kann, der sich um die europäische kulturelle und demographische Integrität sorgt. Immerhin ist das Vergewaltigen der Frauen eines anderen Stammes üblicherweise eine Aktivität, mit der die Gewinner eines Krieges sich beschäftigen. Er unterstellte auch, wir würden „Vorurteile“ zeigen, was wörtlich bedeutet, jemanden vorzuverurteilen, ohne sich die Beweise anzusehen.

Okay, sehen wir uns also die Beweise an. Vers 4:24 des Koran – ich weigere mich zu kapitulieren und ihn „Quran“ zu schreiben – besagt:

Und alle verheirateten Frauen sind dir verboten außer jenen (Gefangenen), die deine rechte Hand besitzt.

Allahs göttlicher Hirnfurz hier weist die Gläubigen an, dass es unangemessen sei, Sex mit verheirateten Frauen zu haben, sofern sie nicht Ungläubige sind und man sie mit Gewalt zu Sklavinnen gemacht hat.

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Das Problem mit Rassenkriegen zwischen Minderheiten

Louis Vasquez (Foto vom Covina Police Department)

Louis Vasquez (Foto vom Covina Police Department)

Von Jim Goad; Original: The Problem With Race Wars Among Minorities, erschienen am 9. Februar 2015 in Taki’s Magazine.
Übersetzung: Lucifex.

Ich kann nur vermuten, dass der Grund, warum man nicht viel über Gewalt zwischen Schwarzen und Hispanics in Amerika hört, der ist, daß man nicht viel darüber hören soll. Es ist die Art von Sache, die mit der Beharrlichkeit eines aggressiven, stark tätowierten Lachses gegen den Strom des vorherrschenden Narrativs schwimmt. In den fieberhaften Filmträumen der Nation über Rassengewalt sind es Weiße (und nur Weiße), die da umgehen und Nichtweiße (und nur Nichtweiße) verdreschen. Aber in Städten im ganzen Land – ganz besonders in Los Angeles – betreibt eine Gruppe von Nichtweißen einen lang andauernden, aufreibenden, brutalen Revierkampf gegen eine andere Gruppe von Nichtweißen – und das ist etwas, das eindeutig NICHT im Drehbuch steht. Daher ist es für die schlauen Drehbuchschreiber am besten, das dämliche Kinopublikum davon zu überzeugen, daß es nicht geschieht; und falls das nicht klappt, drehen und wenden sie sich, um einen Weg zu finden, den Weißen trotzdem die Schuld zu geben.

Am frühen Samstagabend des 31. Januar soll vor einem Einkaufszentrum in Covina, einem mehrheitlich hispanischen Vorort von Los Angeles, ein hispanisch aussehender junger Mann mit einem riesigen Küchenmesser schwarzenfeindliche rassische Beschimpfungen geäußert haben, während er zwei schwarze Männer niederstach und dann vom Tatort floh. Videoüberwachungsaufnahmen zeigen kurz, wie der Angreifer sein Opfer verfolgt, das später rückwärts in den Aufnahmebereich der Kamera stolpert und frisches nasses Blut sehen läßt, das über sein Hemd und seine Hose verspritzt ist.

Die Polizei von Covina verhaftete das 19jährige angebliche Mitglied einer Mexikanerbande, Louis Vasquez, im Zusammenhang mit den Messerstechereien. Vasquez hatte zuvor eine Gefängnisstrafe wegen Autodiebstahls abgesessen und wurde nur 17 Stunden nach seiner Entlassung von einer Gefängnisstrafe für nicht damit zusammenhängende Anklagen wegen der beiden Messerangriffe verhaftet.

Unter Zitierung der angeblichen rassischen Beschimpfungen sagte die Polizei, sie hätte vor, in der Sache der Messerstechereien wegen Hassverbrechen zu ermitteln. Aber als Vasquez letzten Dienstag unter der Anklage wegen versuchten Mordes angeklagt wurde, gab es keine Verschärfung wegen Hassverbrechen. Eine Staatsanwältin sagte, sie hätte nicht genügend Beweise dafür gefunden, dass das anscheinend unprovozierte Niederstechen zweier schwarzer Männer durch einen mexikanischen Teenager, der Zeugen zufolge rassische Beschimpfungen geschrieen hatte, auch nur im mindesten rassisch motiviert gewesen sei.

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Ich weiß, warum der Vogel im Käfig schreit

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Von Jim Goad. Original: I Know Why the Caged Bird Screams, veröffentlicht am 27. Oktober 2014 in Taki’s Magazine.
Übersetzung: Lucifex.

Ich bin vielleicht in dem Sinne einzigartig unter modernen Amerikanern, dass ich sogenannte „Hassgruppen“ enorm amüsant finde statt erschreckend. So uneingeschüchtert und ungeniert, wie sie inmitten des gegenwärtigen Klimas giftiger Nettigkeit um sich schlagen, würde ich sie sogar „erfrischend“ nennen.

Und wenn ich „Hassgruppe“ sage, rede ich nicht von Leuten, die früher einmal herkömmliche hassfreie ganz gewöhnliche Amerikaner waren, die aber wegen der sich ständig zusammenziehenden eisernen Vagina des Kulturmarxismus mit ihren blutigen Fangzähnen zunehmend marginalisiert und stigmatisiert werden. Ich beziehe mich nicht auf Republikaner oder Leute, die Fox News sehen, oder jene, die gegen illegale Einwanderung sind, oder jene, die nicht denken, dass von Mann zu Frau umgewandelte Transsexuelle wirklich Frauen sind. Begriffe wie „Hassrede“ und „Hassgruppen“ sind zu surrealen, luftschiffgroßen Proportionen angeschwollen. Es ist soweit gekommen, dass sich solche lockeren Schimpfworte so ziemlich auf jeden anwenden lassen außer der selbsternannten und manisch wachsamen Hasspolizei.

Nein, ich meine Gruppen und Individuen, die von unverfrorenem, geiferndem Hass pulsieren. Ich meine keine Gruppen, denen vorgeworfen wird, hasserfüllt zu sein; ich meine diejenigen, die einem direkt ins Gesicht sagen, dass sie voller Hass sind. Ich rede von denjenigen, die nicht davor zurückscheuen, ihre Feinde zu identifizieren und dann ohne mit der Wimper zu zucken in drastischen Details die Qualen und Folterungen beschreiben, die sie ihnen zufügen werden. Verleumdet, wie sie in dieser schrecklich unter Medikamente gesetzten und morbid lächelnden modernen Welt werden, finde ich solch krasse Nichtübereinstimmung urkomisch. Ich genieße Hassgruppen ganz einfach.

Seit nun schon zwei Jahrzehnten – schon seit ein Freund mir ein VHS-Videoband von ihnen schickte, wo sie auf dem Times Square erschrockene Passanten mordsmäßig belästigten – ist meine „Lieblings“-Hassgruppe die Bewegung Black Hebrew Israelites gewesen, insbesondere die schreiend aggressiven Wiederholungen, mit denen sie Straßenecken im Nordosten und Mittleren Westen heimsuchen, indem sie durch Mikrophone und Megaphone etwas von „crackers“ [Schimpfwort für Weiße; d. Ü.], „Schwuchteln“ und „sogenannten Negern“ brüllen.

Zunächst gefällt mir die Art, wie sie Leute aufreizen. Ich genieße auch ihr pharaonisches Modegefühl, das eine seltsame Mischung aus „Arabian Nights“ und „Grandmaster Flash and the Furious Five“ ist.

Das dogmatische Thema, das diese verschiedenen Splittergruppen zusammenhält, ist der Glaube, dass sie die wahren Nachkommen der alten Israeliten seien. Zum Beispiel predigt die Israelite Church of God in Jesus Christ, dass die Ex-Afrikaner, die durch die Sklaverei in Amerika gestrandet sind, vom Stamm Juda abstammen, während Haitianer der Stamm Levi sind und der Stamm Ephraim schließlich zu dem wurde, was man jetzt als Puertoricaner kennt.

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Santa Claus: Immer noch weiß

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Von Jim Goad; Original: Santa Claus: Still White, erschienen am 16. Dezember 2013 in Taki’s Magazine. (Das Bild von Megyn Kelly wurde vom Übersetzer eingefügt.)

Obwohl Santa Claus nicht existiert, bin ich trotzdem überzeugt, daß er weiß ist. Für mich ist es eine Glaubenssache, daß er so weiß ist wie sein Bart und so weiß wie die polaren Eiskappen. Als bleicher Mann von ausschließlich nordeuropäischer Abstammung entscheide ich mich auch zu glauben, daß Santa Claus ein Mann ist – ein heterosexueller Mann, der es genießt, Mrs. Claus ab und zu richtig gut durchzuvögeln.

Aisha Harris wäre anderer Meinung. Aisha ist eine Bloggerin von slate.com. Sie hat ihren Vornamen mit dem Mädchen gemeinsam, das als Sechsjährige mit Mohammed verheiratet wurde und ihre Ehe im unreifen Alter von neun Jahren vollzog – während Ol’ Mo 53 war – aber ich sehe nicht, daß diese Tatsache in dem Artikel erwähnt wird, der letzte Woche einen Durchfall an Berichterstattung auslöste.

Der Essay hieß „Santa Claus Should Not Be a White Man Anymore“, und verzeiht mir, wenn ich es für ein wenig dreist halte, daß Aisha annimmt, sie hätte die Autorität zu solchen Erklärungen. Aisha schreibt von der Scham und dem Schmerz und der Verwirrung und dem Herzeleid, das sie jede Weihnachten erlebte, wenn sie in die erschreckende große weiße Welt hinausging und rücksichtslos mit „bleichen“ Santas konfrontiert wurde, die eine „Haut so rosig wie Kaugummi“ hatten. Aisha bemerkte nicht, daß sie, wenn sie immer noch in der Heimat ihrer Vorfahren leben würde, es wahrscheinlich nicht mit solchen Kleinigkeiten zu tun hätte. Dort in jenen nicht-winterlichen Klimaten würde sie vielleicht sogar wissen, wie Pferdebremsen schmecken.

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Mandela: Was die Nachrufe weglassen

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Von Jim Goad; das Original Mandela: What the Obits Omit erschien am 9. Dezember 2013 auf Taki’s Magazine.

Als der freundlich dreinschauende, mokkafarbene Yoda Nelson Mandela letzte Woche in das große Jenseits einging, reichte die Welt sich die Hände wie in einer einzigen riesigen Coca-Cola-Werbung, um sein Andenken heiligzusprechen und zu vergöttern und zu heiligen. Der Schwall von süßlichen und kitschigen Lobreden, die zu Mandelas glühenden Füßen geschleudert wurden, umgab sein Vermächtnis mit einem Kraftfeld von solch pulsierender Heiligkeit, daß jeder nur entfernt Skeptische oder Wißbegierige wahrnehmen könnte, daß das alles ein Berg Scheiße war.

Dies soll nicht heißen, daß es an dem Mann nichts zu bewundern gab. Seine stoische Beharrlichkeit gegen alle Widrigkeiten ist der Stoff, aus dem heroische Legenden gemacht sind. Aber solche Legenden unbefleckt zu halten, erfordert ein wachsames und rücksichtsloses Wegschneiden unbequemer Tatsachen, die das sorgfältig geformte Bild der fleischgewordenen menschlichen Güte untergraben würden, das den möglicherweise berühmtesten Mann der Welt umgibt.

Am Freitagabend präsentierte ABCs 20/20 eine posthume Hommage, die von so viel frömmelnder Arschkriecherei troff, daß man sie hätte Up Mandelas Ass nennen sollen. Ich bezweifle, daß dieser Saccharinbrocken von sorgfältig verpackter Propaganda auch nur ein bißchen idealisierter, unrealistischer oder einseitiger war als die Tausenden anderer Hommagen, die nach seinem Hinscheiden wie Millionen zuckerglasierter Tränen hervorquollen, aber ich konnte nur eine Mandela-Hommage verarbeiten, weil meine Augen sonst so heftig rollen würden, daß sie mir aus dem Kopf fallen.

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