Die Revolverhelden des Wilden Westens: Gespräch mit einem Gunfighter

Colt Single Action Army im Kaliber .38-40 Winchester mit 7 ½“ langem Lauf.

Von C. F. Eckhardt, aus Heft 10-1985 der „Schweizer Waffenmagazins“. (Bild nicht aus dem Artikel.)

Zuvor (auf Cernunnos‘ Insel) erschienen:
Die Revolverhelden des Wilden Westens,
Die Waffen der Revolverhelden des Wilden Westens,
Die Holster der Revolverhelden des Wilden Westens
Die Revolverhelden des Wilden Westens: Illusion und Wirklichkeit

Heck Perez hatte lange Zeit, bevor ich geboren wurde, als Ordnungshüter in einer Ölbohrstadt gewirkt. Als ich ihn kennenlernte, war er Besitzer einer Rinderfarm geworden und schon seit vielen Jahren erfolgreich als Viehzüchter tätig. Auch damals führte er noch seinen langläufigen Single-Action-Colt, einen .38-40er, mit sich, doch in diesen späteren Jahren reiste der eher im Handschuhfach seines Ford-Pickup mit als auf Hecks Hüfte. Jung und vorlaut, wie ich war, fragte ich Heck eines Tages, ob das Schnellziehen mit dem langen 7 ½“-Lauf denn nicht furchtbar schwierig gewesen sei.

„Ich glaube, ich habe nie einen Mann schnell ziehen gesehen, so wie sie’s in den Filmen und am Fernsehen tun“, antwortete Heck. „Nein, mein Junge, sowas habe ich in meinem ganzen Leben nie gesehen. Sonst hätte ich’s bestimmt nicht vergessen. Zwar bin ich an Orten gewesen, wo das hätte vorkommen können, aber es ist nie vorgekommen.

Ich selber habe mich ums Schnellziehen gar nie gekümmert. Wenn ich schon auf einen Mann losgehen musste, hätte ich ja ein verdammter Schwachkopf sein müssen, um den Colt dabei im Holster zu lassen. Ich ging natürlich mit gezogenem Colt los, falls das alles war, was ich bei mir hatte. Doch wenn ich wählen konnte, zog ich eine Schrotflinte mit abgesägtem Lauf alleweil vor. Gegen einen Sechsschüsser oder eine Büchse mochte es ein Gegner noch aufnehmen, aber die wenigsten hatten den Mumm, einer doppelläufigen Schrotspritze Widerstand zu leisten. Dafür waren wir Polizeimänner ja da, verstehst du, nicht um die Leute zu erschießen, sondern um dafür zu sorgen, dass sie hinter Schloß und Riegel und vor Gericht kamen, und dass wir dabei nicht umkamen.

Wenn ich an diese Fernseh-Sheriffs denke, die in einen Saal voll Killer hineinspazieren mit der Kanone noch im Holster, und dann womöglich noch mit einem dieser Burschen einen Boxkampf austragen! So haben wir das nicht gemacht, ganz und gar nicht! Nein, wir taten uns zusammen, unser sechs oder acht, und wir waren alle mit Flinten oder Büchsen bewaffnet, und dann schlichen wir uns an die Fenster und steckten alle gleichzeitig unsere Flintenläufe hinein, so dass die drinnen all die zehn- und zwölf-kalibrigen doppelläufigen Flinten auf sich gerichtet sahen, und dann brüllten wir: ‚Ergebt ihr euch jetzt, oder sollen wir schießen?’ Die meisten ergaben sich gleich.“

Die Sheriffs schossen nicht gern

„Manchmal hatte man allerdings fast keine andere Wahl, als jemanden zu erschießen. Es kam vor, dass einer entschlossen war, zu töten oder getötet zu werden, und wenn man lebend davonkommen wollte, musste man ihn wohl oder übel erschießen. Man hatte zwar nicht die Absicht, den Mann zu töten, verstehst du, aber zuweilen blieb einem gar nichts anderes übrig. Doch das war nicht leicht, mein Junge, und uns war es zuwider, und wenn du je einen Mann triffst, der dir sagt, Töten sei einfach und er tue das gern, dann hüte dich vor ihm wie vor einer Klapperschlange! Der ist wie ein Hund, der an frischem Blut Geschmack gefunden hat. Es bleibt dir nichts anderes übrig, als ihn zu erschießen, sonst wird er früher oder später über dich herfallen.“

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Massenmord und Sklaverei: Weiße Monopole? Verdammt, nein!

Von David Sims, übersetzt von Lucifex. Das Original Mass Murder and Slavery: White Monopolies? Hell, no! erschien am 17. April 2016 auf National Vanguard. (Titelbild nicht aus dem Artikel, sondern vom Übersetzer eingefügt.)

Falls große Massenmorde etwas sind, mit dem Sie sich befassen, dann gibt es ein paar davon, die Sie vielleicht bemerken werden (aber wahrscheinlich nicht). Einer davon ist die Massenhungersnot von 1932 – 1933 in der Ukraine, die von Lazar Kaganovich angeordnet wurde, der zufällig Jude war. (Die ADL will, daß wir sagen: „war zufällig Jude.“ Ich hoffe, daß ich das richtig gemacht habe.) Ein weiterer ist der Armeniergenozid von 1915, der von den Jungtürken orchestriert wurde, von deren Führung seltsamerweise ein Teil zufällig jüdisch war – die meisten derjenigen, die keine Juden waren, waren Moslems.

Falls die historische Praxis der Sklaverei etwas ist, das Sie studieren, so habe ich einige Informationen für Sie. In Amerika vor dem Sezessionskrieg war Sklaverei etwas, das von den Reichen praktiziert wurde, die ihre Produktionskosten senken wollten. Arme Weiße hassten die Sklaverei, weil sie den Preis der Arbeitskraft drückte – damals besetzten Sklaven die Nische, die illegale Einwanderer heute besetzen.

Der US Census [Volkszählung] von 1830 fand heraus, daß 407 freie Schwarze in Charleston, South Carolina, Sklaven besaßen. (Bis 1860 war diese Zahl auf 125 gefallen.) Im frühen 19. Jahrhundert besaßen etwa 28 % der freien Schwarzen in den Vereinigten Staaten Sklaven, aber nur 1,4 % der freien Weißen besaßen welche. Auf Pro-Kopf-Basis war ein freier Schwarzer mit 20mal höherer Wahrscheinlichkeit ein Sklavenhalter, verglichen mit einem freien Weißen.

Unmittelbar vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg waren die zwei Personen, die in New Orleans die größte Zahl von Sklaven besaßen, beide Schwarze: Antoine Dubuclet (der etwa 100 Sklaven besaß) und eine Witwe namens C. Richards (die 152 Sklaven besaß). Beide setzten Sklavenarbeiter auf ihren Zuckerrohrplantagen ein. In South Carolina gehörten Schwarze wie Justus Angel und Mistress L. Horry zu den größten Sklavenhaltern und besaßen jeweils 84 Sklaven.

Die Sklaverei wurde im Jahr 1655 als legale Praxis akzeptiert, als ein Gericht in Virginia Argumenten zustimmte, die von Anthony Johnson vorgebracht wurden, einem schwarzen Farmer, der einen weißen Farmer auf Rückgabe eines schwarzen Schuldknechts („indentured servant“) namens John Casor verklagt hatte. Was anscheinend geschehen war, war, daß Casor herausgefunden hatte, daß sein Indenturvertrag abgelaufen war und er daher aus dem Dienst für Anthony Johnson zu entlassen war. Aber als Casor Johnson um seine Freiheit ersuchte, sagte Johnson nein. Da er Johnsons Weigerung als ihm angetanes Unrecht betrachtete, ging Casor einfach weg und ließ sich von einem weißen Farmer als freien bezahlten Farmarbeiter anstellen. Johnson erfuhr, wo Casor arbeitete, und reichte eine Klage ein. Als Ergebnis des Zivilprozesses wurde Casor befohlen, in Johnsons Gewahrsam zurückzukehren, und ihm wurde mit der Begründung, daß er gesetzwidrig weggegangen sei, ohne zuerst die Entlassung durch Johnson erhalten zu haben, die Erlaubnis verweigert, beim Gericht einen Antrag auf Abhilfe wegen Johnsons Verlängerung seines Vertrags zu stellen. Somit war der erste gesetzlich sanktionierte Sklave ein schwarzer Mann, und sein Besitzer war ein anderer schwarzer Mann.

Als bestimmte Leute [Anm. v. Bradford Hanson: von denen viele Juden waren], die zufällig transozeanische Reedereien in Amsterdam und in London und in den Hafenstädten der östlichen Vereinigten Staaten besaßen, von diesem Präzedenzfall einer lebenslänglichen Knechtschaft erfuhren, sahen sie sofort eine Geschäftsmöglichkeit. Und somit hatte die weitverbreitete Sklaverei in den Vereinigten Staaten ihren Anfang.

Falls Sie den Weißen die Schuld an der Sklaverei geben, dann geben Sie den falschen Leuten die Schuld.

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Siehe auch:

Schwarze in Amerika besaßen schwarze Sklaven von David Sims

Juden und die Sklaverei: Drei Bücher der Nation of Islam von Andrew Hamilton

Das Gesicht der moslemischen Sklaverei von mir
Wie der Islam der Sklaverei und dem Sklavenhandel in Europa neues Leben einhauchte von John J. O‘Neill
Afrikanische Herren, europäische Sklaven von mir (als Deep Roots) auf Basis eines GEO-Artikels über die Europäerversklavung durch die nordafrikanischen Barbareskenstaaten
Die Artikelreihe Caribbean Project von Hunter Wallace, darunter insbesondere Teil 9: Die jüdische Rolle in der amerikanischen Sklaverei, Teil 10: Juden, Sklaverei und die niederländische Karibik, Teil 11: Erforschung der niederländischen Karibik und Teil 12: Der jüdische Exodus nach Barbados
Roots: Die Vorgeschichte von Penelope Thornton
Die Schuld des schwarzen Mannes von Alex Kurtagić
Amerika: Land der Freien und Tapferen, oder des Oligarchen und des weißen Sklaven? von John Lilburne

Egon Flaig: Weltgeschichte der Sklaverei von Manfred Kleine-Hartlage

die Wikipedia-Artikel Sklaverei im Islam, Ostafrikanischer Sklavenhandel und Aufstand der Zandsch

Nichtweiße versklaven gegenwärtig 40 Millionen andere Nichtweiße von Bradford Hanson

Slaves in America Would’ve Been Slaves in Africa Anyway von Bradford Hanson

Jüdische Sklaverei von Tanstaafl

Das „Schwarzbuch des Kommunismus“ über den Holodomor in der Ukraine von Stéphane Courtois und Co-Autoren

Hört die Signale: Zwangskollektivierung, Kulakenvernichtung, Holodomor aus „Hört die Signale“ von Hugo Portisch

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

Schwarze in Amerika besaßen schwarze Sklaven

Carter G. Woodson, Autor der zitierten Studie, der oft als „Vater der schwarzen Geschichte“ bezeichnet wird.

Von David Sims, übersetzt und mit Links versehen von Lucifex. Das Original Blacks in America Owned Black Slaves erschien am 15. März 2017 auf National Vanguard.

Hier sind ein paar Ausschnitte aus Free Negro Owners of Slaves in the United States in 1830 [Anm. d. Ü.: 98 gescannte Seiten, als jpgs herunterladbar] von Carter G. Woodson (veröffentlicht 1924), zusammen mit ein paar Anmerkungen von mir.

Dieser statistische Bericht über den Sklavenbesitz durch freie Neger wurde 1921 möglich gemacht, als der Direktor der Association for the Study of Negro Life and History vom Laura Spelman Rockefeller Memorial Fördermittel für die Unterstützung der Erforschung bestimmter vernachlässigter Aspekte der Geschichte der Neger bekam. Dieser spezielle Bericht war jedoch nicht das Ziel der Forschungsabteilung der Association. Er entwickelte sich vielmehr als Nebenprodukt. Bei der Zusammenstellung von Statistiken für den viel größeren Bericht über freie Neger als Familienoberhäupter in den Vereinigten Staaten im Jahr 1830 fanden die Forscher so viele Fälle von Negern, die Sklaven besaßen, daß beschlossen wurde, dieser Phase der Geschichte des freien Negers besondere Beachtung zu widmen…

Das Ziel dieses Berichts über den freien Neger ist die Ermöglichung des weiteren Studiums dieser vernachlässigten Gruppe. Die meisten dieser Menschen sind vergessen worden, denn Personen, die angeblich gut über Geschichte informiert sind, sind heute überrascht, wenn sie erfahren, daß etwa eine halbe Million, fast ein Siebtel der Neger dieses Landes, vor der Emanzipation von 1865 frei waren. Man glaubt kaum, daß eine beträchtliche Zahl von Negern selbst Sklavenbesitzer waren und in manchen Fällen große Plantagen kontrollierten.

So viel wußte ich schon. Zu den freien Negern, die Plantagen betrieben und Sklaven besaßen, gehörten Cecile Richards und Antoine Dubuclet aus Louisiana, um die Mitte des 19. Jahrhunderts.

Sklaven von Negern waren in manchen Fällen die Kinder eines freien Vaters, der seine Ehefrau gekauft hatte. Wenn er die Mutter danach nicht emanzipierte, wie es so viele Ehemänner nicht taten, wurden seine eigenen Kinder als seine Sklaven geboren und daher von den Zählern gemeldet.

Was so ist, wie ich es erwarten würde. Schwarze behaupten gern, wenn Schwarze Sklaven besaßen, hätten sie das nur aus humanitären Gründen getan, aus „guten“ Gründen, die den „technischen“ Sklavenstatus all jener rechtfertigten, die gekauft worden waren. Aber die Wahrheit ist, daß Schwarze die Sklaverei benutzten, um Druck auf andere auszuüben oder sie zu bestrafen. Zum Beispiel:

Manche dieser Ehemänner waren nicht scharf darauf, ihre Ehefrauen sofort zu befreien. Sie betrachteten es als ratsam, sie ein paar Jahre lang auf Bewährung zu setzen, und wenn sie sie nicht zufriedenstellend fanden, pflegten sie ihre Ehefrauen zu verkaufen, so wie andere Sklavenhalter sich Negern entledigten. Zum Beispiel kaufte ein schwarzer Schuster in Charleston, South Carolina, seine Frau um 700 Dollar; aber als er herausfand, daß sie schwer zufriedenzustellen war, verkaufte er sie ein paar Monate später um 750 Dollar und gewann bei der Transaktion 50 Dollar.

Ha! Ja richtig, das klingt nach Schwarzen.

Es gibt eine weitere Anekdote in dem Buch über ein Komplott zwischen der Ehesklavin eines Schwarzen und einem männlichen schwarzen Sklaven, die Freilassungspapiere ihres Ehemannes zu stehlen und wegzulaufen, um danach vorzutäuschen, daß die Papiere dem schwarzen Sklaven gehörten, der die Frau besessen und sie aber freigelassen habe. Als der wahre Besitzer der Freilassungspapiere (der Ehemann der Frau) sich bei der Polizei beschwerte, wurde er selbst verhaftet und mußte 500 Dollar für Anwälte ausgeben, um seine Unschuld zu beweisen. Um das Geld zurückzugewinnen, verkaufte er seine Frau um diesen Betrag.

Glauben Sie niemals den Unsinn, den unehrliche, weißenfeindliche Juden und Schwarze über die Sklaverei erzählen. Die Wahrheit ist viel eher so, wie die „weißen Rassisten“ sie erzählen – und in diesem Fall stimmt Carter G. Woodson ihnen zu.

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Quelle von National Vanguard: der Autor und das Internet Archive

Anhang des Übersetzers:

Von Carter G. Woodson stammt dieses Zitat, das sich auf die Situation der Neger im Amerika des 19. Jahrhunderts bezog, aber sehr genau das trifft, was heute mit uns Weißen gemacht wird:

„Wenn man das Denken eines Mannes kontrollieren kann, dann muss man sich keine Sorgen über seine Taten machen. Wenn man festlegen kann, was ein Mann denkt, dann braucht man sich nicht sorgen, was er tun wird. Wenn man einen Mann dazu bringen kann zu denken, er sei minderwertig, dann muss man ihn nicht dazu zwingen, dass er einen unterlegenen Status annimmt, sondern er wird das tun, ohne dass man ihm das sagt und wenn man einen Mann davon überzeugen kann, dass er mit Recht ein Verbrecher ist, dann wird man ihn nicht auffordern müssen, die Hintertür zu nehmen, sondern er wird die Hintertür aus freien Stücken nehmen und wenn es keine Hintertür gibt, dann wird die Natur dieses Mannes danach verlangen, dass man eine baut.“[15]

 

Siehe auch:

Nichtweiße versklaven gegenwärtig 40 Millionen andere Nichtweiße von Bradford Hanson

Egon Flaig: Weltgeschichte der Sklaverei von Manfred Kleine-Hartlage

die Wikipedia-Artikel Sklaverei im Islam, Ostafrikanischer Sklavenhandel und Aufstand der Zandsch

Juden und die Sklaverei: Drei Bücher der Nation of Islam von Andrew Hamilton
Die Artikelreihe Caribbean Project von Hunter Wallace, darunter insbesondere Teil 9: Die jüdische Rolle in der amerikanischen Sklaverei, Teil 10: Juden, Sklaverei und die niederländische Karibik, Teil 11: Erforschung der niederländischen Karibik und Teil 12: Der jüdische Exodus nach Barbados
Roots: Die Vorgeschichte von Penelope Thornton
Die Schuld des schwarzen Mannes von Alex Kurtagić
Amerika: Land der Freien und Tapferen, oder des Oligarchen und des weißen Sklaven? von John Lilburne

Massenmord und Sklaverei: Weiße Monopole? Verdammt, nein! von David Sims

Slaves in America Would’ve Been Slaves in Africa Anyway von Bradford Hanson

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

Die Bürde des Judelns (2): „Konversion“

Von Tanstaafl, übersetzt von Lucifex. Das Original The Burden of Jewing, Part 2 – „Conversion” erschien am 31. August 2019 auf Age of Treason.

In Teil 1 untersuchten wir den „Messianismus“, in Teil 2 werden wir die „Konversion“ diskutieren.

Wie beim „Messianismus“ bedeutet „Konversion“ für Juden etwas anderes als für Nichtjuden. Außerdem fördern Juden aktiv diesen Unterschied im Verständnis und nutzen ihn zu ihrem Vorteil. Direkt gesagt ist jüdische „Konversion“ eine Form von Identitätsschwindel – ein Schwindel, der wiederholt und allgegenwärtig von Juden kollektiv begangen wurde, gegen Nichtjuden kollektiv, zum kollektiven Nutzen von Juden und auf Kosten von Nichtjuden kollektiv. Cengiz Sismans Buch The Burden of Silence: Sabbatai Sevi and the Evolution of the Ottoman-Turkish Dönmes enthüllt ein prominentes historisches Beispiel für diese Art von Schwindel.

Dieses bestimmte Beispiel zu untersuchen wirft Licht auf das allgemeinere und wiederkehrende Muster. Sismans Buch ist ein Feiern solchen Judelns, daher zeigt er nur unabsichtlich den Unterschied in der Wahrnehmung zwischen Juden und Nichtjuden auf und bezeichnet dessen Ausnützung nie wörtlich als Betrug. Doch es gäbe das Buch nicht, wenn „Konversion“ so funktionieren würde, wie Nichtjuden sie sich vorstellen, wenn sie tatsächlich Juden in Nichtjuden verwandeln würde. Wenn das wahr wäre, dann wären die Nachkommen der sabbatianischen Juden, die sich zu Moslems „konvertierten“, vor langer Zeit ununterscheidbar von anderen Türken geworden, und es gäbe keine Dönmeh, über die man schreiben könnte. Es gäbe keine Krypto-Juden irgendwelcher Art. Im Zuge seiner Erklärung, wie die Dönmeh nicht nur existieren, sondern auch großen Einfluß ausgeübt haben, gibt Sisman den Trick preis, der es möglich machte: Nichtjuden von der Vorstellung zu überzeugen, daß jüdische „Konvertiten“ Überläufer seien, die ihr Judeln aufgegeben haben, während die Juden selbst die „Konversion“ als eine Fortsetzung des Judelns mit anderen Mitteln betrachten.

Sisman bezieht sich auf die „Überlebensfrage“ der Dönmeh und fragt, wie sie noch Jahrhunderte nachdem ihre Vorfahren zum Islam „konvertierten“ weiterhin als eigenes Volk existierten. Er findet die Antwort in ihrer absichtlichen Schaffung

einer parallelen Raum- und Zeitzone, in der sie ihre eigenen Friedhöfe, Gebetshäuser, Zeremonien, Wohltätigkeitsvereine und sogar Gerichte hatten. In dieser Welt blieben Frauen großteils zu Hause, trugen die Kultur und gaben „das Wissen“ an zukünftige Generationen weiter, während die Männer in einer Art „Bindeglied“-Rolle zwischen den parallelen Welten agierten. In ihren Parallelwelten, behaupte ich, formten die Untersekten der Dönmeh sich innerhalb einer post-messianischen und mystischen jüdischen Welt und schufen ihre eigene Version der Kabbala.

. . .

Das fünfte Kapitel rekonstruiert sorgfältig die volle Entwicklung von „Krypto-Gemeinschaften“, die ein „offenes Geheimnis“ waren, im sogenannten dunklen Zeitalter der Dönmeh im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert in Relation zu ähnlichen Phänomenen wie jene, die die Frankisten in Ost- und Mitteleuropa erlebten. Ich behaupte, daß der Zeitraum ein sehr entscheidender Moment für die Dönmeh war, nachdem sie „still“ ihre eigentümlichen theologischen Argumente und sozialen Praktiken entwickelten, die es ihnen ermöglichten, ihre eigene parallele messianische Selbstregierung beizubehalten. Währenddessen hörte die Beziehung zwischen den Dönmeh und Krypto-Sabbatianisten in Europa nie auf.

Die Rationale des Krypto-Judelns so deutlich zu beschreiben, im Sinne von Evolution (im Titel) und Überleben (im Text), ist ein sachliches Eingeständnis von dessen biologischer Natur. Der „Parallelraum“, den die Dönmeh schufen, ist genauso entscheidend für das Judeln allgemein. Der Hauptunterschied zwischen offenem Judeln und Krypto-Judeln ist das Maß der Heimlichtuerei, mit der Juden ihren eigenen „Raum“ konstruieren und erhalten. Auf jeden Fall existiert und überdauert das Judeln nur, weil Juden bewußt einen Unterschied zwischen sich und den Nichtjuden machen, zwischen die sie sich einschleichen und die sie ausnützen. Sismans Erzählung vermittelt korrekt den Eindruck, daß das Krypto-Judeln den Juden genauso wenig „aufgezwungen“ wird wie das Judeln. Es ist nur eine andere Art, wie Juden judeln.

Es gibt mehrere berüchtigte Beispiele dafür, wie Juden kollektiv ihre Taktik auf diese Weise ändern – wobei große Gruppen von Juden „konvertieren“ und doch weiterhin als eine verdeckte Gruppe innerhalb einer großen nichtjüdischen Gruppe operieren und bewußt ihre genetische und memetische Identität bewahren, manchmal jahrhundertelang, bis irgendwann die Bedingungen eine „Rückkonvertierung“ begünstigen. Krypto-Judeln ist natürlich mit Absicht heimlichtuerisch, daher gibt es zweifellos viele weitere Beispiele, die Nichtjuden weniger bekannt sind. Außerhalb der Türkei und besonders außerhalb der islamischen Welt sind die Dönmeh selbst kaum bekannt.

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Die Bürde des Judelns (1): „Messianismus“

Von Tanstaafl, übersetzt von Lucifex. Das Original The Burden of Jewing, Part 1 – „Messianism“ erschien am 23. Juni 2019 auf Age of Treason.

Ich habe The Burden of Silence: Sabbatai Sevi and the Evolution of the Ottoman-Turkish Dönmes, geschrieben von Cengiz Sisman und veröffentlicht 2015, zur Hälfte durchgelesen. Das ist eine gute Stelle, um innezuhalten und meine bisherigen Eindrücke zusammenzufassen. Ich wollte mehr über die heimlichtuerischen Kryptojuden der Türkei, die Dönmeh oder Dönmes, erfahren, und es scheint, daß die frühere, kreischigere Phase ihres „stillen“ Judelns besonderer Aufmerksamkeit wert ist.

Die erste Hälfte des Buches fokussiert sich auf den Ursprung der Dönmeh im Osmanischen Reich circa in den 1660ern. Es ist im Wesentlichen eine Biographie des Rabbi Sabbatai Sevi [Schabbtai Zvi] und skizziert auch die sabbatianistische Bewegung, die fanatische Sekte von Juden, die Sevi inspirierte. Zu der Zeit war das Judeln relativ offen und weitverbreitet, und es war selbst von Nichtjuden relativ gut als Judeln erkannt und dokumentiert. Natürlich war das Ausmaß und die Tiefe dieses Judelns nicht gut bekannt und nicht richtig verstanden, selbst von den meisten zeitgenössischen nichtjüdischen Beobachtern.

Die Geschichte spielt sich am Rande Europas ab und verbleibt am Rand des weißen Denkens, aber die Konsequenzen reichen tief und klingen weiterhin nach. Das Thema ist vielversprechend – ein Enthüllungsbericht über Jahrhunderte des heimlichen Judelns -, aber was der Autor abliefert, ist mehr Würdigung als Enthüllung. Das Buch wird als die „erste Monographie über den Sabbatianismus“ beworben, weil es den ersten Versuch darstellt, zeitgenössische nichtjüdische Quellen mit dem eifersüchtig gehüteten Judennarrativ zu integrieren. Nichtjüdische Quellen werden zitiert, aber hauptsächlich, um jene Aspekte der Geschichte zu stärken, die für Nichtjuden am wenigsten interessant sind – die spekulativen, spitzfindigen Abschweifungen darüber, wer was und wo sagte oder tat, beruhend auf immer noch spärlichen Beweisen.

Dankenswerterweise gibt es nur ein paar Abschnitte, wo Sisman es als gegeben annimmt, daß sein Leser mit irgendeinem Punkt der jüdischen Orthodoxie vertraut ist (oder sich darum schert). Seine Prosa ist klar und nicht mit der Theatralik gespickt, die man üblicherweise in jüdischen Versionen der Historie findet. Und es ist nicht schwierig, in dieser Geschichte über eine obskure Sekte von Juden an einem bestimmten Ort die Umrisse allgemeinerer Muster und die viel breitere Wirkung zu sehen, die das Judeln durch Zeit und Raum gehabt hat. Oberflächlich betrachtet beschreibt Sisman, wie die judigsten Juden die Türken bejudelten. Aber er beschreibt auch, wenn auch manchmal zwischen den Zeilen, allgemeiner das Judeln.

Die Doppelnatur seiner Erzählung beginnt mit dem Titel, The Burden of Silence [„Die Bürde des Schweigens“]. Dieser scheint sich vielleicht nur auf die Dönmeh und ihren Schwindeln zu beziehen, aber er trifft genauso sehr auf Den Stamm als Ganzes zu. Dies ist nur eine von vielen Betrügereien, die ihr tribalistisches Strafgesetz des Schweigens begünstigt hat.

Ein ehrlicherer Titel wäre gewesen: Such a Burden to Trick the Goyim, Time and Again, Without Gloating [„Solch eine Last, die Goyim wieder und wieder hereinzulegen, ohne sich hämisch damit zu brüsten“]. Wie bei jeder Entschuldigung für jüdische Krypsis muß man sich die „Last“ des Juden vorstellen, der „gezwungen“ ist zu lügen und sich zu tarnen. Stellt euch das „Schweigen“ vor, nicht frei als Jude kreischen zu können und über die dreckigen Goyim kreischen zu müssen, während man ihr Mit-Goy posiert. Stellt euch das „Trauma“ vor, die Goyim manipulieren zu müssen, von denen man sich nährt.

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Die anglo-normannische Invasion Irlands im Jahr 1170: Ermöglicht durch „aristokratische“ Machtrivalität

Von Mathias Mesenhüller, aus GEO EPOCHE Nr. 90 „Irland 1170 – 2018: Die Geschichte der Grünen Insel“, dort erschienen ab Seite 22 unter dem Titel „Rivalen um die Macht“. (Hier nachveröffentlicht zur weiterführenden Information über die in „Etwas anderes als weiß werden“: Irland und radikaler jüdischer Aktivismus“ erwähnte Invasion Irlands durch Richard „Strongbow“ FitzGilbert auf Einladung des irischen Regionalfürsten Dermot MacMurrough.)

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Seit Jahrhunderten ringen lokale Fürsten um die Hoheit über ganz Irland. Doch dann verschafft sich einer der Kontrahenten Unterstützung von außen – und die Ankunft des normannischen Ritters Strongbow aus Britannien im Jahr 1170 wird zum schicksalhaften Wendepunkt. Denn mit ihr beginnt die Ära der Fremdherrschaft, die die Insel bis heute prägen wird.

Es ist der 23. August 1170. Am Horizont vor der südirischen Küste zeichnet sich eine furchteinflößende Silhouette ab und kommt stetig näher: große Segelschiffe. Von Wales aus haben sie das Meer überquert und steuern nun auf das irische Städtchen Waterford zu.

Auf den Decks der Schiffe lagern Ritter samt Pferden, Schilden, Kettenhemden, schweren Lanzen und Schwertern. Außerdem Infanteristen mit langstieligen Streitäxten, weit schießenden Bögen und dicken Bündeln präzise gefertigter Pfeile. Dazu Belagerungsgerät, Schanzwerkzeug.

Eine hochgerüstete, kampferprobte Truppe, insgesamt rund 1200 Mann. Und ein Bräutigam.

Denn die Armada kommt auf Einladung eines irischen Fürsten, Dermot MacMurrough, des Herrschers des Reiches Leinster im Südosten der Insel. Der Anführer der Flotte, Richard FitzGilbert, genannt Strongbow, soll Dermots Tochter heiraten – und vielleicht einmal dessen Reich erben.

Zuvor freilich muss Strongbow dem künftigen Schwiegervater einen Dienst erweisen: Seine Krieger sollen wesentliche Teile dieses Reiches überhaupt erst erobern. Sie sollen Dermots irische Rivalen bezwingen, ihn so zum mächtigsten Mann auf der Insel machen – und einige vergangene Kränkungen rächen. Strongbows Sold für diese Dienste: die Prinzessin und die Erbschaft.

Damit beginnt ein Feldzug, der Irland für Jahrhunderte in den Bann der größeren britischen Nachbarinsel schlagen wird. Ein Krieg, dem ein fruchtbarer Austausch folgen wird, eine reiche Mischkultur – aber ebenso auch Leid und Bitterkeit. Und aus dem Fremdherrschaft und Freiheitskampf als die großen Themen der irischen Geschichte hervorgehen.

Am Anfang steht eine arrangierte Ehe. Ein Pakt, der keine Nationen kennt, nur persönliche Vorteile. Das Aufeinandertreffen ungleicher Waffen – aber der gleichen zügellosen Gier nach Ruhm, Reichtum und Abenteuer.

Die Ritter, die Strongbow nun bei Waterford an Land führt, sind entschlossen, sich ihr Glück, ihre Zukunft zu erkämpfen. Wie schon ihre Väter es getan haben und deren Väter vor ihnen. Sie kennen es nicht anders.

Denn sie sind Normannen.

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„Etwas anderes als weiß werden“: Irland und radikaler jüdischer Aktivismus

Von Dr. Andrew Joyce, übersetzt von Lucifex. Das Original „Become other than White”: Ireland and Radical Jewish Activism erschien am 30. August 2019 auf The Occidental Observer.

„Fünf Juden kamen mit Geschenken über das Meer zu Tairdelbach [dem König von Munster], und sie wurden wieder über das Meer zurückgeschickt.“

Annals of Inisfallen, 1079 n. Chr.

„Ich schlage eine Befragung darüber vor, wie die irische Nation etwas anderes als weiß (christlich und ansässig) werden kann durch Privilegierung der Stimmen der Rassialisierten und durch Unterlaufen der staatlichen Einwanderungs- aber auch Integrationspolitik.“

Ronit Lentin (israelische Akademikerin), From racial state to racist state: Ireland on the eve of the citizenship referendum, 2007.

 

Vorspiel

Tairdelbach von Munster (Turlough O’Brien 1009 –1086), der um 1079 effektiv der Hochkönig Irlands war, hält wahrscheinlich den Weltrekord für den schnellsten Rauswurf von Juden. Er dominierte die irische politische Szene, hatte die Wikingerführung von Dublin zerschlagen und besaß „die Standarte des Königs der Sachsen“. Sein Sohn hatte sogar mit Überfällen nach Wales und an die britische Küste begonnen. Leider können wir die Nuancen der Reaktion des 70jährigen Warlords auf die plötzliche Ankunft einer Handvoll geschenkebringender Juden nur vermuten, denn die Annalen von Inisfallen sind spärlich an Details. Die Delegation kam fast sicher aus der Normandie, wo Juden unter einer symbiotischen Finanzbeziehung mit Wilhelm dem Eroberer gediehen. Wilhelm hatte natürlich die Juden im angelsächsischen England eingeführt, dreizehn Jahre vor dem Herantreten an Tairdelbach, was die Möglichkeit offen läßt, daß sie direkt von einer dieser neuen jüdischen Enklaven in England nach Irland gereist sein könnten. Auf jeden Fall ist es fast sicher, daß sie um die Erlaubnis ansuchten, sich in Irlands städtischen Zentren niederzulassen, eine Beziehung zur irischen Elite (Tairdelbach selbst) zu formen und ausbeuterischen Geldverleih unter den niedrigeren gesellschaftlichen Ständen zu betreiben. Dies war ein Muster, das man bis dahin überall in Europa erlebt hatte. Und doch war Tairdelbachs Reaktion, die Geschenke abzulehnen und die Juden sofort auszuweisen. Sie sollten mehrere Jahrhunderte lang nicht in der Lage sein, eine Gemeinschaft in Irland zu bilden.

Es ist wahrscheinlich kein Zufall, daß Tairdelbach zu seinen Lebzeiten als guter und christlicher König betrachtet wurde. Er genoß enge Beziehungen zur irischen Kirche und zur Kirche in England und war Schirmherr einer Anzahl von religiösen Gestalten und Gelehrten. Er war fast sicher ein schriftkundiger und gebildeter Mann, und seine Entscheidung, die jüdische Delegation auszuweisen, beruhte vielleicht auf einem Wissensstand statt auf bloßem Instinkt. Die Historiker Aidan Beatty und Dan O’Brien kommentieren den Hinauswurf:

Niemand in Irland hatte vor dieser Begebenheit jemals eine jüdische Person gesehen, doch die Besucher werden eindeutig als „fünf Juden“ (coicer Iudaide) beschrieben, und die Iren haben bereits ein Wort für Juden, Iudaide, ein mittelalterliches gälisches Wort, das seine Wurzeln klar in den Sprachen der klassischen Antike hat. Aber neben diesem Paradox ist hier auch eine gewisse Art von kulturellem Wissen am Werk. Die mittelalterlichen Iren, die diese jüdischen Gäste so kurzerhand abfertigen, „wissen“ etwas über Juden, oder genauer, sie denken manche Dinge über Juden: sie „wissen“, daß Juden nicht vertrauenswürdig sind, daß man Juden, die Geschenke bringen, nicht in seine Obhut nehmen soll. Und Juden sind nicht geeignet für den Aufenthalt in Irland – sie sollten des Landes verwiesen werden.[1]

Man hat daher den Eindruck, daß Tairdelbach ein kluger und selbstloser Anführer war, der das Wohl seines Volkes mehr anstrebte als das Wohl seiner eigenen kurzfristigen Finanzsituation.

Die jüdische Rache, ob direkt oder indirekt, fand ein Jahrhundert später statt, als die glorreichen Tage der gälischen Hochkönige wie Tairdelbach dank der normannischen Invasion Irlands durch Richard „Strongbow“ de Clare zu einem Ende kamen. Ebenso wie die normannische Invasion Englands wurde Strongbow von Juden finanziert, in diesem Fall einem in England ansässigen jüdischen Finanzier namens Josce of Gloucester. Nach der normannischen Invasion brachte die neue normannische Elite eine kleine Zahl ihrer Juden nach Irland, hauptsächlich für finanzielle Aktivitäten in Häfen statt für eine groß angelegte Ansiedelung. Eine mit 28. Juli 1232 datierte Bewilligung von König Heinrich III an Peter de Rivel gab ihm das Amt des Treasurer and Chancellor of the Irish Exchequer, die Häfen und die Küste des Königs und auch „die Obsorge für die Judenheit des Königs in Irland.“ Dieser wenigen namenlosen Juden sollte man sich nach der Vertreibung aus England im Jahr 1290 entledigen, und Juden blieben Irland fern bis zur Zeit von Cromwell, der in der irischen Geschichte eine besondere traurige Berühmtheit hat.

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Fukuyama über Staatsbürgernationalismus

Von Greg Johnson, übersetzt von Tekumseh. Das Original Fukuyama on Civic Nationalism erschien am 17. Januar 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Zuvor erschienen: Fukuyama über Identitätspolitik und Fukuyama über Vielfalt.

In seinem neuen Buch Identity versucht Francis Fukuyama, den Aufstieg weißer Identitätspolitik zu verhindern. Nichtsdestotrotz ist Identity ein sehr nützliches Buch für White Nationalists, weil es die Richtigkeit vieler unserer wichtigsten Prämissen eingesteht. In „Fukuyama über Vielfalt“, schreibe ich, dass Fukuyama zugibt, dass Vielfalt ein Problem ist und nur sehr schwache Gründe dafür angibt, dass ihr überhaupt ein Wert zukommt. Hier prüfe ich Fukuyamas Alternative zu weißer Identitätspolitik, nämlich eine konservative Form von farbenblindem Verfassungspatriotismus [ich verwende das Wort statt im folgenden civic nationalism mit Bürger-Nationalismus zu übersetzen; d. Ü.].

Die EU zum Funktionieren bringen.

Fukuyama konzentriert sich auf die EU statt auf einzelne europäische Staaten, weil er die EU eindeutig zum Laufen bringen will.

Er sagt, die EU wurde gegründet, weil „exklusive ethnische Definitionen von nationaler Identität die Wurzel der beiden Weltkriege waren, die Europa erlebt hat“ (S. 143). „Die Gründer der EU versuchten absichtlich die nationalen Identitäten auf dem Level der Mitgliedsstaaten zugunsten eines ‚postnationalen‘ Europäischen Bewusstseins zu schwächen, als ein Gegengift für die aggressiven Ethno-Nationalismen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts“ (S. 143).

Es ist erstaunlich, dass das moderne EU-Projekt auf einer beinahe vollkommenen Umkehrung der historischen Wahrheit aufbaut. Der 1. Weltkrieg war keine Auseinandersetzung von Ethnostaaten, sondern Reichen: Das Britische, Französische und Russische gegen das Deutsche, Österreich-Ungarische und Türkische Reich. Der Krieg brach aus, weil das Österreich-Ungarische Reich mit dem Königreich Serbien – seinerseits ein multinationaler Staat – über das multinationale Territorium Bosnien aneinander geriet, als sie sich über die Aufteilung der balkanischen Anteile des Leichnams des multinationalen Türkischen Reiches balgten. Der ganze Krieg hätte jedoch vermieden werden können, wenn anstatt des Imperialismus der Ethnonationalismus die führende Kraft der Politik in Europa gewesen wäre und Grenzen und Völker bewegt worden wären, um homogene souveräne Heimatstaaten für alle Völker zu schaffen.

Die Folgen des 1. Weltkrieges, also der 2. Weltkrieg, hätten auf die gleiche Weise vermieden werden können. Und zwar wenn das Prinzip der nationalen Selbstbestimmung tatsächlich praktiziert worden wäre, anstatt nur gepredigt. Aber anstatt die multiethnischen Reiche soweit möglich in homogene Staaten aufzuteilen, teilten die Sieger Staaten wie Deutschland und Ungarn und schufen neue multiethnische Staaten wie die Tschechoslowakei und Jugoslawien.

Die Europäische Union wurde kurz gesagt auf Lügen gebaut. Die Weltkriege wurden nicht durch Nationalismus verursacht. Sie wurden durch die Unterdrückung der legitimen nationalistischen Hoffnungen der europäischen Völker durch multinationale Reiche, wie die EU, hervorgerufen.

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22. Juni 1941: Die Legende vom „Überfall“

Von Carsten Fromm, erschienen in der Deutschen Militärzeitschrift (DMZ), Nr. 70 Juli – August 2009. (In dieser Form von mir – Deep Roots alias Lucifex) ursprünglich am 21. Juni 2014 auf „As der Schwerter“ nachveröffentlicht.)

Vor 20 Jahren öffnete der russische Autor Viktor Suworow die Büchse der Pandora: Hitler sei mit seinem Angriff auf die Sowjetunion 1941 Stalin nur kurz zuvorgekommen. Vor allem in Deutschland wurde dies von der etablierten Geschichtswissenschaft kategorisch zurückgewiesen. Nun versammeln sich erstmals neun russische Historiker und Publizisten in einem deutschsprachigen Buch, die Suworow Recht geben.

Der in Großbritannien lebende russische Autor Viktor Suworow löste vor etwa 20 Jahren mit seinem Buch „Der Eisbrecher: Hitler in Stalins Kalkül“ ein kleines Erdbeben in der Geschichtswissenschaft aus. Suworows These: Der sowjetische Diktator Josef Stalin habe, nachdem er der Sowjetunion zwischen 1939 und 1940 bereits das östliche Polen, Teile Finnlands, die baltischen Staaten Lettland, Estland und Litauen sowie Teile des erdölreichen Rumänien einverleibt hatte, Anfang der 1940er Jahre Vorbereitungen getroffen, Mittel- und Westeuropa zu überfallen. Der Pakt mit Hitler von August 1939 habe lediglich dazu gedient, den deutschen Reichskanzler für seine Militäroperation gegen Polen in Sicherheit zu wiegen. Hitler und die Westmächte sollten sich in einem langen Krieg gegenseitig aufreiben und schwächen, damit Stalin letztlich mit frischen Truppen das Deutsche Reich und ganz Westeuropa erobern könnte.

Fast über Nacht wurde Suworow, ein ehemaliger Agent des sowjetischen Militärgeheimdienstes GRU, der 1978 unter abenteuerlichen Umständen mit seiner Familie nach Großbritannien geflüchtet war, zu einem der international bedeutendsten „Revisionisten“.

Überfall oder Präventivschlag?

Was war der Angriff des Deutschen Reiches auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941? War es ein „kaltblütiger Überfall auf ein friedliebendes Land“, wie es in den deutschen Geschichtsbüchern steht, oder handelte es sich um einen Präventivschlag, um einer sowjetischen Militäroffensive zuvorzukommen?

Hierüber streiten sich Historiker nicht erst seit dem Ende der 1980er Jahre. Die Diskussion um dieses Thema gleicht mehr einem Glaubensstreit als einer fachhistorischen Debatte. Suworow, da selbst Russe, kommt in dieser Diskussion eine ganze besondere Rolle zu. Ihm kann man schwerlich vorwerfen, aus Parteinahme für die deutsche Seite zu agieren. Der Streit geht also weniger um die historischen Tatsachen, sondern darum, ob eine „Entlastung“ Hitlers im öffentlichen Diskurs überhaupt erlaubt ist. Während an den bundesdeutschen Universitäten und in Geschichtsbüchern Viktor Suworow so gut wie totgeschwiegen wird, ist in Rußland eine leidenschaftliche Debatte über die Thesen des Dissidenten entbrannt.

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Die Igbo: Nigerias schwarze Juden

Eine jüdische Igbo-Gemeinde bekommt eine Plakette geschenkt

Übersetzt von Lucifex. Das Original ist der Wikipedia-Artikel Igbo-Jews, der vor Jahren noch deutlich umfangreicher war (weshalb ich die Übersetzung lange aufgeschoben habe).

Igbo-Juden sind Mitglieder des Igbo-Volkes aus Nigeria, die eine Form des Judentums praktizieren. Sie übernahmen den Judaismus entweder vor Kurzem oder sind Nachkommen der Juden des Bilad al-Sudan.

Historische Untersuchung

Eine frühe (und weithin einflußreiche) Aussage eines Igbo-Mannes, Olaudah Equiano, eines christlich gebildeten befreiten Sklaven, deutete eine Migrationsherkunft der Igbo-Juden an. Er bemerkte in seiner Autobiographie von 1789:

„die starke Analogie, die … es in den Sitten und Gebräuchen meiner Landsleute und jener der Juden vor ihrer Erreichung des Gelobten Landes zu geben scheint, und besonders der Patriarchen, während sie noch in dem Hirtenstadium waren, das in der Genesis beschrieben ist – eine Analogie, die mich für sich genommen denken läßt, daß das eine Volk aus dem anderen entstanden war.“ Als maßgebliche Untermauerung verweist er auf „Dr. Gill, der in seinem Kommentar zur Genesis sehr gekonnt den Stammbaum der Afrikaner von Afer und Afra herleitet, den Nachkommen von Abraham

Sein Essay ist seither als Spekulation fallengelassen worden. Kritische Historiker haben die historische Literatur über Westafrika während des neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhunderts sorgfältig überprüft. Sie haben die verschiedenen Funktionen geklärt (ganz abgesehen von Fragen der Richtigkeit), denen solche Historien für die Autoren dienten, die sie zu verschiedenen Zeiten in der kolonialen und postkolonialen Vergangenheit vorbrachten.

Wissen aus breiteren und selbstkritischeren Quellen als die biblischen – von zeitgenössischen Historikern, Archäologen, historischen Linguisten und anderen wissenschaftlichen Disziplinen – hat gegen diese Behauptungen argumentiert. Es gibt keinen Zweifel, daß Juden während des ersten nachchristlichen Jahrtausends in saharischen Handelszentren präsent waren, aber die Behauptung, daß Juden in der Antike direkt mit igbo-sprechenden Völkern zu tun hatten, ist umstritten.

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