Die anglo-normannische Invasion Irlands im Jahr 1170: Ermöglicht durch „aristokratische“ Machtrivalität

Von Mathias Mesenhüller, aus GEO EPOCHE Nr. 90 „Irland 1170 – 2018: Die Geschichte der Grünen Insel“, dort erschienen ab Seite 22 unter dem Titel „Rivalen um die Macht“. (Hier nachveröffentlicht zur weiterführenden Information über die in „Etwas anderes als weiß werden“: Irland und radikaler jüdischer Aktivismus“ erwähnte Invasion Irlands durch Richard „Strongbow“ FitzGilbert auf Einladung des irischen Regionalfürsten Dermot MacMurrough.)

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Seit Jahrhunderten ringen lokale Fürsten um die Hoheit über ganz Irland. Doch dann verschafft sich einer der Kontrahenten Unterstützung von außen – und die Ankunft des normannischen Ritters Strongbow aus Britannien im Jahr 1170 wird zum schicksalhaften Wendepunkt. Denn mit ihr beginnt die Ära der Fremdherrschaft, die die Insel bis heute prägen wird.

Es ist der 23. August 1170. Am Horizont vor der südirischen Küste zeichnet sich eine furchteinflößende Silhouette ab und kommt stetig näher: große Segelschiffe. Von Wales aus haben sie das Meer überquert und steuern nun auf das irische Städtchen Waterford zu.

Auf den Decks der Schiffe lagern Ritter samt Pferden, Schilden, Kettenhemden, schweren Lanzen und Schwertern. Außerdem Infanteristen mit langstieligen Streitäxten, weit schießenden Bögen und dicken Bündeln präzise gefertigter Pfeile. Dazu Belagerungsgerät, Schanzwerkzeug.

Eine hochgerüstete, kampferprobte Truppe, insgesamt rund 1200 Mann. Und ein Bräutigam.

Denn die Armada kommt auf Einladung eines irischen Fürsten, Dermot MacMurrough, des Herrschers des Reiches Leinster im Südosten der Insel. Der Anführer der Flotte, Richard FitzGilbert, genannt Strongbow, soll Dermots Tochter heiraten – und vielleicht einmal dessen Reich erben.

Zuvor freilich muss Strongbow dem künftigen Schwiegervater einen Dienst erweisen: Seine Krieger sollen wesentliche Teile dieses Reiches überhaupt erst erobern. Sie sollen Dermots irische Rivalen bezwingen, ihn so zum mächtigsten Mann auf der Insel machen – und einige vergangene Kränkungen rächen. Strongbows Sold für diese Dienste: die Prinzessin und die Erbschaft.

Damit beginnt ein Feldzug, der Irland für Jahrhunderte in den Bann der größeren britischen Nachbarinsel schlagen wird. Ein Krieg, dem ein fruchtbarer Austausch folgen wird, eine reiche Mischkultur – aber ebenso auch Leid und Bitterkeit. Und aus dem Fremdherrschaft und Freiheitskampf als die großen Themen der irischen Geschichte hervorgehen.

Am Anfang steht eine arrangierte Ehe. Ein Pakt, der keine Nationen kennt, nur persönliche Vorteile. Das Aufeinandertreffen ungleicher Waffen – aber der gleichen zügellosen Gier nach Ruhm, Reichtum und Abenteuer.

Die Ritter, die Strongbow nun bei Waterford an Land führt, sind entschlossen, sich ihr Glück, ihre Zukunft zu erkämpfen. Wie schon ihre Väter es getan haben und deren Väter vor ihnen. Sie kennen es nicht anders.

Denn sie sind Normannen.

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Die Judenpolitik Friedrichs des Großen: Zwischen Eindämmung und Profit, Teil 3

Von Guillaume Durocher, übersetzt von Lucifex. Das Original Frederick the Great’s Jewish Policy: Between Containment and Profit, Part 3 erschien am 19. Mai 2019 auf The Occidental Observer. (Die zitierten Passagen aus Schriften Friedrichs des Großen wurden von mir aus dem vorliegenden englischen Essay rückübersetzt.)

Zuvor erschienen: Teil 1 und Teil 2

Das Politische Testament von 1752 und die Juden: „Die gefährlichste Sekte“

Die beiden politischen Testamente Friedrichs des Großen sind bedeutende Dokumente – systematische Darstellungen der politischen Doktrin, die die Herrscher von Brandenburg-Preußen seit den Tagen des Großen Kurfürsten erstellt hatten (anscheinend inspiriert von Richelieu). Diese erläutern nicht nur viele von Friedrichs allgemeinen Doktrinen, sondern enthalten auch seine längsten und deutlichsten Kommentare über Juden und Rechtfertigungen betreffend seine Judenpolitik. Dies sind daher wesentliche Dokumente für das Verständnis des Denkens des Monarchen.

Im Politischen Testament von 1752 werden die Juden im Wesentlichen als wirtschaftliches Problem präsentiert. Ihre Zahl in Preußen hatte nach Friedrichs Eroberung von Schlesien in den 1740ern, die auch die Grenze des Landes zu Polen verlängert hatte, wo Juden eine bedeutende wirtschaftliche Rolle hatten, beträchtlich zugenommen. Unter der Überschrift „Regeln für Handel und Manufaktur“ schreibt Friedrich über die Notwendigkeit von Industriepolitik, örtlicher Produktion und Zöllen. In diesem Zusammenhang sagt er über die Juden:

Man muß die Juden überwachen und sie daran hindern, in den Großhandel einzusteigen, das Wachstum ihrer Zahl verhindern und ihnen, wenn sie Betrug begehen, das Aufenthaltsrecht nehmen, denn nichts steht dem Handel des Kaufmanns mehr entgegen als der von Juden betriebene illegale Handel.[1]

Friedrich, ein Deist, verachtete im Grunde alle traditionellen religiösen Geschichten und Organisationen. Unter der Überschrift „Über Geistliche und Religionen“ befürwortet er religiöse Toleranz statt Fanatismus, die den bürgerlichen Frieden und Wohlstand für „Katholiken, Lutheraner, Reformisten, Juden und viele andere christliche Sekten“ sichert.[2]

Trotz all dem bemerkt Friedrich, daß die Juden dennoch wegen ihrer Wirtschaftspraktiken „die gefährlichste Sekte“ sind:

Die Juden sind die gefährlichste Sekte, weil sie dem christlichen Handel schaden und für den Staat nutzlos sind. Wir brauchen diese Nation für einigen Handel mit Polen, aber man muß ihre Zahl am Wachsen hindern und sie nicht auf eine bestimmte Zahl von Familien fixieren, sondern eine bestimmte Zahl von Köpfen, und ihren Handel beschränken und sie am Großhandel hindern, sodaß sie nur Einzelhändler sind.[3]

Friedrich war daher nicht aus religiösen Gründen gegen Juden, sondern weil er dachte, daß sie zu Betrug neigen, schädlich für andere Unternehmen und nutzlos für den Staat sind, außer in der Ermöglichung von Handel mit dem unterentwickelten Polen. Friedrich argumentiert dafür, daß Judenpolitik strikt von zweckorientierten wirtschaftlichen Gründen statt von religiösen oder rassischen motiviert sein soll: zu den praktischen Maßnahmen gehörten sowohl die Wirtschaftspolitik (die Juden aus dem Großhandel draußen zu halten) und eine voluntaristische Bevölkerungspolitik, die auf die Begrenzung der jüdischen Zahlen abzielte (Kopfzählung, nicht Familienzählung), aber auch die Zwangsdeportation derjenigen einschloß, die des Betrugs für schuldig befunden wurden.

Das Politische Testament von 1768 und die Juden: Gegen Wucher und Betrug

Friedrichs Politisches Testament von 1768 ist immer noch älter als die erste Teilung Polens, während der die jüdische Bevölkerung Polens mit der Annektierung polnischen Territoriums wachsen sollte. Dennoch widmet auch dieses Testament den Juden bedeutende Aufmerksamkeit, die im Wesentlichen als wirtschaftliches Problem dargestellt werden. Juden werden wieder angeprangert, diesmal nicht nur wegen Betrugs, sondern auch wegen des Wuchers. Daher lobt Friedrich unter der Überschrift „Über die Bank“, wo er sich mit Geldverleih befaßt, „die in den großen Städten niedergelassenen Lombarden, die Geld zu niedrigen Zinsen für die Produktion und andere Werke verleihen, um die Juden daran zu hindern, die Völker durch Wucher zu erdrücken.“[4]

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Gedanken über die geschützte Rasse

Von Dr. Andrew Joyce, übersetzt von Lucifex. Das Original Thoughts on the Protected Race erschien am 11. April 2019 auf The Occidental Observer.

„Wisset, daß wir Leo den Juden, unseren Goldschmied und all seine Angelegenheiten, in unsere Hand, unsere Obhut und unseren Schutz genommen haben. Und daher befehlen wir, daß ihr besagten Leo und all seine Angelegenheiten bewacht und verteidigt und ihm keinen Schaden und keine Verletzung zufügt.“

Proklamation von König Johann von England, 10. Nov. 1199

„Mein Amt wurde gesetzlich geschaffen und dazu bestimmt, das jüdische Volk auf der ganzen Welt zu schützen. Denken Sie darüber nach. Die größte Macht der Welt ist gesetzlich und bestimmungsgemäß darauf fokussiert, die Juden zu schützen.“

Elan Carr, Gesandter des U.S.-Außenministeriums für Antisemitismus, Februar 2019

Nach fast jeder Metrik sind die Juden die geschützteste ethnische Gruppe der Erde. An der Frontlinie dieses Schutzes wird die institutionelle jüdische Sicherheit im gesamten Westen durch die Steuerzahler stark subventioniert. In Deutschland gibt die Regierung dem Zentralrat der Juden ein jährliches Stipendium von 15 Millionen Dollar. Im Vereinigten Königreich gibt die Regierung ungefähr 20 Millionen Dollar jährlich sowohl für die Sicherheit für jüdische Institutionen und für „Holocaust-Erziehung“ aus, die „antisemitische Ideen“ bekämpfen soll. Dies zusätzlich dazu, daß das Vereinigte Königreich fast 70 Millionen Dollar für eine neue Holocaust-Gedenkstätte zugesagt hat, die dasselbe Ziel erreichen soll. Ungarn hat 3,4 Millionen Dollar für „die Bekämpfung des Antisemitismus in Europa“ versprochen, und Schweden hat 2 Millionen Kronen für die Erhöhung der Sicherheit an jüdischen Institutionen überreicht. Frankreich hat seit 2015 107 Millionen Dollar für die „Bekämpfung von Antisemitismus“ überreicht. Dies bringt uns auf eine Gesamtsumme von über 215 Millionen Dollar für den „Schutz von Juden“ und die „Bekämpfung von Antisemitismus“ und berücksichtigt nicht einmal die Ausgaben in den Vereinigten Staaten (irgendwo zwischen 20 und 50 Millionen Dollar jährlich für die direkte Sicherheit an jüdischen Institutionen) oder die Ausgaben von Juden für ihre eigene Verteidigung (das Jahresbudget der ADL allein liegt im Bereich von 58 Millionen Dollar). Man bekommt den deutlichen und bemerkenswerten Eindruck, daß das Diaspora-Judentum global wahrscheinlich ungefähr annähernd 1 Milliarde Dollar braucht, um sich sicher zu fühlen.

Juden werden auch auf andere Arten geschützt. Seit Mitte 2018 haben Resolutionen und andere gesetzliche Maßnahmen gegen Antisemitismus an Tempo und Ausbreitung zugenommen. Im Mai 2018 wurde South Carolina der erste US-Bundesstaat, der den Anti-Semitism Awareness Act beschloß, der effektiv Äußerungen gegen Israel auf dem Gelände von Colleges beendet und von South Carolinas höhere öffentliche Bildungseinrichtungen verlangt, „die Definition [des Außenministeriums] von Antisemitismus zum Zwecke der Feststellung zu berücksichtigen, ob die behauptete Praktik von antisemitischer Absicht motiviert war“, wenn sie „untersuchen oder feststellen, ob es eine Verletzung der College- oder Universitätspolitik gegeben hat, die diskriminierende Praktiken auf der Grundlage von Religion verbietet.“ Im Februar 2019 kündigte Präsident Macron von Frankreich ein „Durchgreifen gegen Antisemitismus“ an, zu dem die Auflösung dreier pro-weißer Organisationen, die Definition von Antizionismus als Form von Antisemitismus und die Einführung neuer Gesetze gegen „Hassrede“ gegen Juden in sozialen Medien gehören würde. Erst vor ein paar Wochen beschloß Florida ein Gesetz, das Antisemitismus definiert und ihn nach dem Gesetz des Bundesstaates illegal macht. Tennessee hat versucht, ein Gesetz für Antisemitismusbewußtsein zu erlassen und kürzlich eine Resolution zur „Bekämpfung von Antisemitismus“ herausgegeben, indem es eindeutige Unterstützung für Israel erklärte. Dies folgt natürlich einer Resolution des Repräsentantenhauses auf dem Fuß, die nach Ilhan Omars nun notorischen Bemerkungen über die Israel-Lobby „Antisemitismus verurteilt“.

Es gibt einfach sonst keine andere Volksgruppe auf Erden, die dasselbe Maß an finanziellem und gesetzlichem Schutz wie die Juden genießt. Natürlich könnten die Uninformierten bei Konfrontation mit einer solchen Tatsache antworten, daß dieses Maß an Unterstützung sowohl gebraucht wird als auch verdient ist. Laut dem überlieferten Narrativ legt die jüngere Geschichte nahe, daß die Juden die verwundbarste und am meisten zu Opfern gemachte Gruppe des Westens sind. All diese Gesetze und all diese Finanzmittel sind daher bloß eine Reaktion auf ein akutes Bedürfnis. Aber die jüngere Geschichte hat nichts mit dem Schutz von Juden zu tun, und genausowenig sind diese Maßnahmen eine Reaktion auf irgendeine unmittelbare Bedrohung. Um voll einschätzen zu können, was genau vorgeht, müssen wir viel weiter in der Zeit zurückgehen.

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„Zivilisation“ im jüdischen Sinne

Von Lucifex alias Deep Roots, unter Verwendung eines Artikelausschnitts von Osimandia und auf Basis dieses Kommentars von mir.

Jude (Hintergrund), Normalgoyim (Mittelgrund, mit einem Durchblicker) und „Elite“-Goy (Vordergrund).

Harald hat vor längerer Zeit in einem Strang auf „Cernunnos‘ Insel“ als Ergänzung zu einem Kommentar von mir geschrieben, daß die Juden, anstatt sich selbst evolutionär zu verändern oder anzupassen, das Wirtsvolk (als Gruppe) evolutionär an ihre Bedürfnisse anpassen.

Das ist ein sehr zutreffender Punkt. Dieses evolutionäre Anpassen an ihre Bedürfnisse, das die Juden mit ihren Wirtsvölkern (also auch mit uns!) zu tun versuchen, kann man auch als „domestizieren“ bezeichnen.

Osimandia hat in Die Greenwood-Deklaration: Im Ersten Weltkrieg Palästina und im Zweiten die ganze Welt etwas geschrieben, das sehr gut dazu paßt:

Des weiteren drängt sich der Eindruck auf, dass „zivilisiert”, wenn es von oder gegenüber Juden gebraucht wird, eine ganz andere Bedeutung hat, als diejenige, die wir uns darunter vorstellen. Von Arthur Koestler stammt das folgende Zitat:

„Ob die Chromosomen seines Volkes nun die Gene der Khasaren oder solche semitischer, romanischer oder spanischer Herkunft enthalten, ist irrelevant und kann nicht das Existenzrecht Israels berühren – und auch nicht die moralische Verpflichtung jedes zivilisierten Menschen, ob Nichtjude oder Jude, dieses Recht zu verteidigen.“

Ein weiteres Zitat von Elie Wiesel aus einem Aufruf zum ersten Nato-Krieg gegen den Irak:

„Es ist notwendig, der zerstörerischen Kraft, die er [Saddam Hussein] gegen die Menschheit anwendet, eine größere Kraft entgegenzusetzen, damit die Menschheit am Leben bleibt. Denn es geht um die Sicherheit der zivilisierten Welt, um ihr Recht auf Frieden, und nicht nur um die Zukunft Israels.“

„Zivilisieren” im jüdischen Kontext bedeutet wohl etwas, das dem vergleichbar ist, was Siedler tun, wenn sie in ein Gebiet kommen, in dem wilde Tiere leben. Wenn diese Tiere so manipuliert und gezähmt sind, dass sie den Kolonisten keinen Schaden mehr zufügen können, sondern ihnen im Gegenteil sogar Nutzen bringen, und diejenigen Tiere, bei denen eine Zähmung nicht möglich ist, getötet sind, dann ist die Wildnis erfolgreich zivilisiert und die Tiere sind zu Vieh geworden. In dem Zusammenhang muss man sich vergegenwärtigen, dass die talmudische Bezeichnung für Nichtjuden als „Vieh” eben keine Art von Tieren bezeichnet (wie z.B. Rinder oder Schafe), sondern einen Zustand von Tieren (ein Wildrind wird nicht als „Vieh” bezeichnet). Es greift zu kurz, wenn man diese Bezeichnung lediglich als Beleidigung auffasst und aufgrund der Entrüstung wegen dieser Beleidigung übersieht, welche Haltung dahintersteht, wenn man sie als Beschreibung (eines angestrebten Idealzustands) auffasst. Auch George Bush senior nimmt in seiner (ersten) NWO-Rede Bezug auf dieses Bild, indem er die New World Order in Gegensatz zum „law of the jungle” (ein Ort, an dem Tiere kein Vieh sind) stellt.

Ich sehe hier auch eine Parallele zu dem, was „Aristokraten“ über Generationen hinweg immer wieder mit Normalmännern zu tun bestrebt sind. Georg Mogel hat ja seinerzeit auf „As der Schwerter“ in einem Kommentar ein Davila-Zitat gebracht, demzufolge die Aristokraten „die Zivilisation erfinden mußten, um nicht unterzugehen.“

„Zivilisation“ in diesem Sinne bedeutet wohl, daß „Aristokraten“ (Könige und deren Machtklüngel, also Alphapaviane) die weniger mächtigen und wohlhabenden Männer in ihrem Herrschaftsgebiet allmählich soweit manipulieren und zähmen, daß sie ihnen keinen Schaden mehr zufügen können, sondern zu ihrem Nutzen ausgebeutet werden können, und diejenigen Männer, bei denen eine Zähmung nicht möglich ist, getötet sind; ein Zustand, in dem sie nicht mehr „wild“, also frei sind, sondern Nutzvieh. Tatsächlich hat ein Kommentator auf AdS, ein Möchtegern-Aristokrat, der sich „Sven alias Zwenn“ nannte (und natürlich nicht über die Moderation hinausgelangt ist) etwas in diesem Sinne geschrieben: die normale Masse sei dumm und rückgratlos und hätte bestenfalls einen Wert als Nutzvieh, im Idealfall als Kanonenfutter; „je mehr von denen dabei draufgehen, desto besser“, etc.

Nur bedenken solche selbstgefälligen Deppen nie, daß sie als hypothetischer Teil der herrschenden Eliten in einem derartigen System wohl kaum an der Spitze von dessen Machtpyramide stehen würden und früher oder später selbst zur Verarmung, Entmachtung und „Domestizierung“ drankämen, die sie bei anderen für richtig halten. Genauso, wie es der niedrigere Adel, die einfachen Ritter und dann die Barone, in früheren Aristokratien immer wieder erfahren mußten und wie es in unserem jetzigen System die gutmenschlich-korrekten, NWO-konformen Unternehmer der unteren Ränge auch schon zunehmend zu spüren bekommen. Und sowohl im Fall der „Aristokraten“ und ihrer Ablösung, der „demokratischen“ Politiker, als auch der Unternehmer wurden die ursprünglichen „Siedler“ in Osimandias Vergleich, die „freien Bauern“, die die wilden Tiere zähmten oder töteten, schließlich zu bloßen Angestellten der Juden, zu deren Gutsverwaltern, Plantagenaufsehern, Viehtreibern, Schlächtern und Hütehunden. Wenn sie nicht aufpassen, werden sie womöglich selbst einmal zu Vieh gemacht, wenn die Juden sich anderes Gutspersonal holen.

Der Gegensatz zur New World Order, zur Judeokratie und zur „aristokratischen“ Alphapavianherrschaft ist also eine Welt, in der Normalmänner kein Vieh sind.

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

Der Jude Disraeli und die Konstruktion des Empires der Händler

Von Julius Evola, übersetzt von Tekumseh nach der englischen Fassung The Jew Disraeli & the Construction of the Merchants’ Empire, erschienen am 27. November 2018 auf Counter-Currents Publishing. Das Original erschien im September 1940 in der Zeitschrift La Vita Italiana.

In einem kuzen Text [„Imperium britannicum, ovvero: due diritti„], der in diesem Periodikum [La Vita Italiana] erschienen ist, haben wir versucht, die Physiognomie des sogenannten britischen „Empire“ aus der Perspektive der Typologie der Formen von Zivilisationen zu charakterisieren.

Bei dieser Gelegenheit haben wir gezeigt, dass das Britische Empire nicht mehr als die Karikatur und eine Fälschung eines richtigen Imperiums ist. Kein Imperium, das diesen Namen verdiente, existiert, wenn es nicht auf einer supranationalen Organisation fußt, die um heroische, aristokratische und spirituelle Werte herum aufgebaut ist. Nun gut, nichts davon kann im Britischen „Empire“ gefunden werden. In diesem wurde, korrekt gesagt, jede normale hierarchische Beziehung umgekehrt. In England gibt es eine Monarchie, einen quasi-feudalen Adel und eine militärische Kaste, die – zumindest bis vor kurzem – beachtliche charakterliche Qualitäten und kaltblütige Gelassenheit gezeigt hat. Aber all das ist bloß eine Fassade. Das reale Zentrum des englischen Empires ist woanders – es wird, sozusagen in der Kaste der Händler gefunden, im allgemeinsten Sinn des Begriffs; dieser umfasst auch die modernen Formen dieser sozialen Kategorie und manifestiert sich in den Gestalten der oligarchischen Plutokratie, Finanz sowie industriellen und kommerziellen Monopolen.

Der „Händler“ ist der wahre Herrscher von England. Der skrupellose und zynische Geist des Händlers, pures ökonomisches Interesse, der Wille, die Ressourcen der Welt so gut als irgendwie schaffbar zu besitzen und auszuschlachten – das sind die Grundfesten der englischen „imperialen“ Politik und diese sind die realen Triebkräfte des englischen Lebens, versteckt hinter der vorgenannten monarchischen und konservativen Fassade.

Nun, wie allgemein bekannt ist, lugt der Jude aus allem, wo ökonomisches Interesse die Zügel hält und findet rasch einen Weg, jede wichtige Machtposition bald zu übernehmen. Die Infiltration Englands durch die Juden ist nichts allzu Neues. Die Englische Revolution und der Protestantismus öffneten ihr Great Britains Tore. Die Juden, die 1290 von Eduard dem I. von England verbannt worden waren, durften England wieder betreten, wie eine von Cromwell unterstützte und schließlich von Karl II. von England 1649 unterzeichnete Petition, gefordert hatte. Damit begann eine intensive Immigration von Juden nach England. Zunächst und vor allem kamen sogenannte spanische bzw. sephardische Juden, die den Reichtum, den sie anderswo durch hinterhältige Methoden angehäuft hatten, mit sich brachten und ihn dazu einsetzten, den vorgenannten sozialen Aufstieg zu den Entscheidungspositionen des Englischen Lebens in Angriff zu nehmen, wobei sie mit der Aristokratie und den kron-nahen Zirkeln begannen. Weniger als ein Jahrhundert seitdem sie wieder in England zugelassen worden waren, wurden sie auf diese Weise so selbstbewusst bezüglich ihrer Position, dass sie die Einbürgerung forderten, also die Englische Staatsbürgerschaft. An dieser Stelle trug sich eine sehr interessante Episode zu: Das Gesetz über die Einbürgerung der Juden wurde 1740 ratifiziert. Seine Autoren waren vor allem Mitglieder der oberen Klassen und hohe Würdenträger der Anglikanischen Kirche – was deutlich zeigt, zu welchem Grad diese Elemente bereits spirituell verjudet und von jüdischem Gold korrumpiert waren. Die Gegenreaktion kam nicht von den englischen Oberklassen, sondern vom Volk. Das Gesetz von 1740 rief solche Unruhen und Aufruhr im Volk hervor, dass es 1753 aufgehoben werden musste.

Die Juden nahmen dann Zuflucht zu einer anderen Taktik: Sie verließen die Synagogen und konvertierten nominell zum Christentum. Damit war das Hindernis leicht umgangen und die Infiltration konnte umso schneller vonstatten gehen. Es war wichtig für die Juden, ihre Machtpositionen zu behalten und jene religiösen Motive zu überwinden – auf denen in jener Zeit die Opposition gegen sie prinzipiell aufbaute: Der Rest war quasi Beiwerk, weil die konvertierten Juden – in Hinblick auf Instinkt, Mentalität und Handlungsmodus – so jüdisch wie zuvor blieben. Ein typisches Beispiel, eines von vielen, war der extrem einflussreiche jüdische Bankier Sampson Gideon, der – wiewohl Konvertit – fortfuhr, die jüdische Gemeinschaft zu unterstützen und sich am jüdischen Friedhof begraben ließ. Derselbe Gideon verwandte sein Geld um große Ländereien zu kaufen sowie den Titel eines Baronets [niedriger Adelstitel in England, d. Ü.] für seinen Sohn.

Das war die bevorzugte Taktik reicher Juden in England zu Beginn des 18. Jhd.: Sie ersetzten den englischen Feudaladel, indem sie dessen Güter und Titel aufkauften und somit – während sie sich auf diesem Weg mit der Aristokratie vermischten, immer näher an die Regierung heranrückten; die natürliche und notwendige Konsequenz war die fortschreitende Verjudung der englischen politischen Vorstellungen und Mentalität.

Zudem hatte der vorgenannte Sampson Gideon bereits in der Zeit von 1745 bis 1749 die englische Regierung finanziert – mit Geld, das er mit schändlichen Methoden durch Spekulationen im Siebenjährigen Krieg angehäuft hatte, ungefähr auf die gleiche Weise wie Rothschild fallende Aktien in dem Moment kaufte, als außer seinen Emissären niemand den Ausgang der Schlacht von Waterloo kannte. Gleichzeitig verwendeten sie Mischehen der englischen königlichen Familie mit Juden als Werkzeug, den Einfluss zu bekommen, den sie haben wollten – und wenn im Jahre 1772 mit dem Gesetz über die Königlichen Hochzeiten (Royal Marriage Bill) versucht wurde, jüdische Mischehen mit der königlichen Familie zu verbieten, zeigt das anschaulich, wie weit die jüdische Infiltration bereits vorangeschritten war.

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Aristokratie, Degeneration und Schwärme von Juden

Eine Medaille von Ludwig XIV, auf der er sich als „Ludwig der Große“ bezeichnet.

Wie weiße Nationen von innen zersetzt werden.

Von Revilo P. Oliver, übersetzt von Lucifex. Das Original Aristocracy, Degeneracy, and Swarms of Jews erschien online am 11. Dezember 2016 auf National Vanguard (Originalquelle: Magazin Instauration, September 1979).

Ich gratuliere und danke Cholly Bilderberger für seine vor kurzem hier veröffentlichte exzellente Studie über die Dekadenz einer Familie.

Was sie interessant und auf ihre Weise erschreckend macht, ist, daß die Dekadenz immer stattzufinden scheint, wenn Geld Geburt und Kultur als Bestimmungsfaktor für sozialen Status verdrängt, eine Veränderung, die immer stattfindet, wenn eine Gesellschaft von Juden infiltriert wird. Ob die Vulgarisierung der Gesellschaft ohne sie stattfinden würde, ist eine Frage, die nicht definitiv beantwortet werden kann, mangels eines gut dokumentierten Beispiels einer Gesellschaft, die wohlhabend wurde und keine Schwärme von Juden anzog.

Man könnte natürlich die römische Gesellschaft in der Zeit Catilinas betrachten, als die Juden große finanzielle Macht in der Republik erlangt hatten und die Dekadenz der alten römischen Familien sich durch ihre Bereitschaft zeigte, Kompromisse einzugehen und mit den Catilinariern zu koexistieren. Aber das Beispiel, das mir als erstes einfällt, ist die Dekadenz der französischen Aristokratie im 18. Jahrhundert, als Geld zum sozialen Kriterium wurde, trotz etwas Lippenbekenntnis zur Erblichkeit. Wie unseren Kindern in den Deppenbrutstätten nicht erzählt wird, war die „Aristokratie“, der üblicherweise die Schuld an der Blutorgie namens Revolution gegeben wird, keine Erbaristokratie. Der größere Teil davon setzte sich aus Emporkömmlingen zusammen, die ihre Titel gekauft oder von Vätern geerbt hatten, die den Adelsrang gekauft hatten. Wie jeder Leser der Memoiren des Duc de Saint-Simon sehr wohl weiß, war es Ludwig XIV, der den Prozeß der absichtlichen Unterordnung der alten Familien unter emporgekommene Bürokraten und andere begann, denen er Titel verkaufte.

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Juden im zaristischen Rußland

Der Ansiedlungsrayon war größer als die meisten europäischen Länder.

Von Bradford Hanson, übersetzt von Lucifex. Das Original Jews in Czarist Russia erschien am 13. Februar 2016 auf National Vanguard, beruhend auf einem Artikel im Magazin Instauration vom Juni 1978.

Juden haben ihre Mühen in Rußland genauso wie anderswo sehr übertrieben.

Von all den offenkundigen Lücken in der Chronik des Menschen ist keine mehr verdeckt als die wahre Geschichte des russischen Judentums. Im 19. Jahrhunderts, ist uns allen gesagt worden, hatte Rußland seinen Juden nahezu alle grundlegenden Menschenrechte vorenthalten, indem es sie zwang, innerhalb eines eng begrenzten ländlichen Ghettos namens Ansiedlungsrayon zu wohnen. Wenn das nicht genügte, wurden Quoten durchgesetzt, um Juden in Wirtschaft, Regierung, Bildung und hochqualifizierten Berufen auf eine akzeptable Zahl zu begrenzen. Noch schlimmer war, daß die offizielle Verfolgung durch die Regierung gelegentlich durch blutige Pogrome intensiviert wurde, bei denen „schwarze Hundertschaften“ und verschiedene bewaffnete Banden durch den ländlichen Raum streiften, jüdisches Eigentum verbrannten und plünderten und die Besitzer und ihre Familien massakrierten.

All das, sagen unsere Geschichtsbücher, hatte mit der Revolution vom Februar 1917 ein Ende, als den Juden die volle Gleichstellung gegeben wurde. Mit dem Aufstieg Stalins und dem Niedergang Trotzkis jedoch wurde der Antisemitismus sozusagen wiedereingeführt, erreichte kurz vor Stalins Tod 1953 einen neuen Höhepunkt, ließ während des „Tauwetters“ etwas nach, war aber immer noch stark unterwegs in Form massiver militärischer und finanzieller Hilfen für bestimmte arabische Staaten, Verhaftungen von Zionisten und jüdischen Dissidenten und einem langsamen Aussortieren von Juden aus der politischen, wissenschaftlichen und Bildungshierarchie der Sowjetunion.

Das ist im Wesentlichen die simplistische Sicht, die dem Westen durch dessen simplistische Medien vorgesetzt worden ist. Sehr viel dagegen sprechendes Beweismaterial, besonders solches, das mit den Ereignissen im 19. Jahrhundert zu tun hat, ist absichtlich weggelassen worden – so viel Beweismaterial, daß ein russischer Flüchtling sich veranlaßt fühlte, ein Buch zu schreiben, um die Dinge richtigzustellen. Es hat den Titel Jews in Russia and in the U.S.S.R., und der Autor ist Andrey Diky, der vor ein paar Jahren starb. Sein Werk ist nun von L. Volovlikoff ins Englische übersetzt worden und ist im Netz frei zugänglich [Anm. d. Ü.: leider nicht mehr]. Das Buch mußte privat in Druck gegeben werden, nachdem sein Inhalt die erlaubten Parameter für jeden größeren oder sogar kleineren Verleger im sehr jüdischen Verlagswesen weit überschreitet.

Andrey Diky.

Andrey Diky beginnt, indem er uns daran erinnert, daß Rußland um die Jahrhundertwende das Machtzentrum des Weltjudentums war. Der Zar gebot über 5,5 Millionen Juden, die Zahl, die verblieben war, nachdem 1,5 Millionen nach Amerika ausgewandert waren. Das jüdische Problem, wie es in Rußland zu dieser Zeit existierte, schlug weltweit Wellen, so feindselige Wellen, daß Präsident Wilson zögerte, die Vereinigten Staaten in den Ersten Weltkrieg zu treiben, bis der Zar durch eine „demokratische“ Revolution gestürzt worden war. Tatsächlich war die Rolle, die von russischen Juden auf der Weltbühne gespielt wurde, so weitreichend in ihrem Einfluß, daß es die ernsthafte Überzeugung des Autors Diky ist, daß es ohne sie keine Sowjetunion gegeben hätte, kein Israel und keinen Zweiten Weltkrieg – nachdem der Aufstieg des Faschismus weitgehend an dessen antikommunistischem Reiz lag.

Am Anfang folgte laut Diky die Geschichte der Juden in Rußland dem gleichen planlosen Muster wie in anderen weißen Ländern. Es ist bekannt, daß Juden im frühen 11. Jahrhundert in Rußland waren. Sie wurden reich, so reich, daß sie sogar viele der christlichen Kirchen besaßen, die von ihnen an orthodoxe Priester verpachtet wurden. Die unvermeidlichen Pogrome und Kämpfe folgten. Die Juden wurden vertrieben. Und Rußland blieb wie England jahrhundertelang frei von Juden. Als die Zarin Elisabeth, die von 1741 bis 1762 herrschte, ersucht wurde, sie wieder einzulassen, weil ihre finanzielle Expertise für Rußland profitabel sein würde, erwiderte sie: „Von den Feinden meines Herrn Jesus Christus wünsche ich keinen Gewinn.“

Die Juden schafften es jedoch unter dem Schutz von Elisabeths Nachfolgerin wieder nach Rußland hineinzukommen. Wie Diky schreibt: „Katharina II. beschloß kurz nach der Thronbesteigung, die Tür für Kolonisten zu öffnen, besonders in den südlichen Provinzen.“ Zu diesem Zweck wurde im Jahr 1763 das Kanzleramt für den Schutz von Ausländern geschaffen. Katharina, eine gebürtige Deutsche, beschloß, Juden in die Zahl dieser Kolonisten aufzunehmen. Sie ließ ihre Absichten durch einen Erlaß des Gouverneurs von Kiew und durch geheime Korrespondenz mit dem Gouverneur von Riga, General Braun, wissen, worin Letzterem geraten wurde: „Falls einige ausländische Kaufleute wollen, daß sich Verkäufer, Vertreter und Arbeiter in Noworossijsk ansiedeln, müssen geeignete Pässe an sie ausgegeben werden, ungeachtet ihrer Religion.“ Bei „anderen, die nach Petersburg gehen wollen … darf nur ihr Name in den Pässen angegeben werden“, und für ihre Identifikation werden sie „einen Brief des Petersburger Kaufmanns Levin Woolf vorlegen.“

„In solch geheimnisvoller Weise“, erläutert Diky, „wurde die Ansiedlung von Juden in Rußland eingeleitet …“ Die Autokratie Katharinas „befreite sie nicht von der Notwendigkeit, die Meinungen und Geschmäcker von Personen um sie zu respektieren, sowie der großen Masse des russischen Volkes, für die alle ‚Juden‘ „Feinde der Christenheit‘ waren. Dies ist der Grund, warum [in Katharinas Brief] das Wort ‚Jude‘ sorgfältig vermieden wird. … Die Namen dieser Kaufleute waren David Levy, Moses Aron, Israel Lazar und der Arbeiter Jacob Marcus.“

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Maximilian I. von Habsburg und die Juden

Kaiser Maximilian I., Tafelbild von Bernhard Strigel, 1500/1510, Ferdinandeum

Von Deep Roots alias Lucifex, ursprünglich veröffentlicht als Kommentar und heute anläßlich des 500. Todestags des Habsburgerkaisers Maximilian I. (12. Januar 1519), der aktuell Anlaß für öffentliches Gedenken ist, als Artikel präsentiert.

In der „Kronen-Zeitung“ vom 4. August 2015 gab es einen aufschlußreichen Artikel (von Martin Gasser), den ich hier in voller Länge wiedergebe (Links sowie fette Hervorhebungen im Text [außer der Zwischenüberschrift] von mir):

„Ewige“ Vertreibung der Gläubiger

Ende 1496 werden die Juden „zu ewigen Zeiten“ aus der Steiermark vertrieben. Die vom Landesfürsten, dem späteren Kaiser Maximilian I. angeordnete Ausweisung beendet jüdisches Leben und Kultur in der Steiermark über Jahrhunderte. Erst 1869(1) wird wieder eine Israelitische Kultusgemeinde erlaubt.

„Brunnenvergifter“, „Ritualmörder“, „Hostienschänder“ – solche religiös motivierte, judenfeindliche Hetze ist im Mittelalter weit verbreitet. Im Lauf der Jahrhunderte kommt es in Europa immer wieder zu Pogromen, Drangsalierungen, Schikanen, Vertreibungen. Ende des 15. Jahrhunderts erstarkt die antisemitische Stimmung. 1492 wird in Spanien das Edikt von Alhambra erlassen, nach welchem alle Juden das Land verlassen müssen. Auch im Deutschen Reich stehen Vertreibung und Verfolgung im 15. Jahrhundert an der Tagesordnung: in Köln, Augsburg, München und vielen anderen Städten und Regionen.

Im Herzogtum Steiermark konnten die wenigen jüdischen Familien in dieser Epoche noch weitgehend unbehelligt leben. Anders als in Wien, wo unter Herzog Albrecht das jüdische Leben bereits 1421 mit Zwangstaufen, Ausweisungen und Massenhinrichtungen ausgelöscht worden ist.

Die bittere Stunde schlägt gegen Ende des Jahrhunderts, mit dem Beginn der Regentschaft des späteren Kaisers Maximilian I. Bereits einige Jahre vor der endgültigen Vertreibung treten die steirischen Stände mit ihrem Anliegen an Erzherzog Maximilian. 38.000 Gulden werden dem Landesfürsten als Entschädigung angeboten, falls er eine Vertreibung anordnet.

Religiöse Gründe werden diesem Ansinnen zwar vorgeschoben, aber die wahren Motive dürfen im Ökonomischen zu suchen sein. Die jüdischen Steirer waren als Geldverleiher tätig. Bei den Rückzahlungen (damals waren horrende Zinsen üblich) kam es immer wieder zu groben Streitigkeiten, manchmal wurden jüdische Gläubiger auch verhaftet und gefoltert – wegen angeblicher Urkundenfälschung. Die herrschenden Adelsfamilien wollten sich durch die Vertreibung vermutlich lästiger Gläubiger entledigen, auch von den Zwangsverkäufen des jüdischen Besitzes versprach man sich wohl finanzielle Vorteile.

„Gewaltlos“ vertrieben

Dass die Verachtung für die jüdische Religion, der Antisemitismus, hier Deckmantel für ökonomische Motive waren, sieht man auch daran, wie geschäftsmäßig und „korrekt“ die Vertreibung schließlich vonstatten ging. Im Gegensatz zu anderen Regionen Europas soll es bei der Ausweisung aus der Steiermark (und der gleichzeitigen aus Kärnten) zu keinerlei Gewalttaten gekommen sein. Den Ausgewiesenen wurde sogar die Begleichung ihrer Schulden zugesichert (was zu weiteren Prozessen führte). Solche Umstände führten dazu, die Ereignisse auf ungeheuerliche Weise zu verharmlosen. Noch nach dem 2. Weltkrieg erschienen Bücher, in denen die Vertreibung als „Auswanderung“ bezeichnet wird.

Die Zahl der jüdischen Bevölkerung war Ende des 15. Jahrhunderts ohnehin sehr gering, etwa 25 Haushalte schätzt man für Graz. Das mittelalterliche Ghetto im Südwesten der Herrengasse (etwa gegenüber der heutigen Stadtpfarrkirche) war schon Vergangenheit. Gemeinsam mit den Juden, die in Leoben, Voitsberg, Judenburg, Murau und Radkersburg lebten, waren um die 500 Menschen von der Ausweisung betroffen. Die Vertriebenen siedelten sich in Randgebieten des Reichs an, im heutigen Burgenland und Niederösterreich.

Die „dauernde Ausweisung“ beendet die jüdische Kultur in der Steiermark. Über Jahrhunderte bleibt das Land für Juden grundsätzlich verboten. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts, mit der sukzessiven Etablierung allgemeiner, bürgerlicher Rechte, können sich die Juden aus der Halblegalität herausbewegen. Maximilians Verordnung ist aber erst 1869 Geschichte: In diesem Jahr wird die Israelitische Kultusgemeinde genehmigt.

Eine detaillierte Schilderung der Vorgänge findet man in „Jüdisches Leben in der Steiermark“ (StudienVerlag)

Ende des Artikelzitats.

Neben der häufigen Verwendung der Klischeefloskel „jüdisches Leben“ fallen in diesem Artikel mehrere Punkte auf:

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Agobard von Lyon und die Ursprünge der feindlichen Elite

Von Dr. Andrew Joyce, übersetzt von Lucifex. Das Original Agobard of Lyon and The Origins of the Hostile Elite erschien am 2. November 2017 auf The Occidental Observer. (Link zum Sebastian-Kurz-Zitat am Schluß vom Übersetzer eingefügt.)

Als Teil der Einführung zu meinem in Kürze erscheinenden Essay-Sammelband Talmud and Taboo habe ich eine Übersicht über entscheidende Entwicklungen in der historischen Beziehung zwischen Juden und Europäern eingefügt. Im Laufe dieser Übersicht hebe ich die historische Unterdrückung europäischer Reaktionen auf jüdisches Gruppenverhalten hervor, ein wichtiger und beständiger Aspekt jüdisch-europäischer Interaktionen. Diese Unterdrückung, dieses Tabu, als Ding an sich, wird tendenziell weniger erforscht und verstanden, verglichen mit der Aufmerksamkeit, die offenkundigeren Manifestationen des jüdischen Einflusses gewidmet wird (z. B. durchsetzungskräftiges Handeln bei der Beeinflussung der Einwanderungskontrolle), aber ihre Betrachtung ist entscheidend für ein vollständiges Verständnis von Juden als eine feindliche Elite. Eine funktionierende theoretische Definition dessen, was mit „Juden als feindliche Elite“ gemeint ist, ist natürlich ebenfalls notwendig und wird hier nicht nur als die Bedeutung angenommen, daß Juden historisch gegen die Interessen der europäischen Massen standen bzw. diesen feindlich gewesen sind, sondern auch, daß Juden direkten Zugang zu politischer Macht oder bedeutenden Einfluß auf europäische Eliten, die welche besaßen, gehabt haben. Während ich die Einführung zu Talmud and Taboo schrieb, befaßte ich mich vorrangig mit den Ursprüngen des jüdischen Erwerbs dieser Macht oder dieses Einflusses in Europa, mit der Art ihres Ausdrucks und mit ihrer Evolution im Laufe von Jahrhunderten. Aufgrund von Platzbeschränkungen in der Einführung zu Talmud and Taboo möchte ich hier die Gelegenheit ergreifen, auf ein solches Beispiel näher einzugehen.

Bis dato ist unser bestes Verständnis moderner jüdischer politischer Strategien im Kontext des „Tabus“ in Kapitel 6 von Kevin MacDonalds Separation and Its Discontents: Toward an Evolutionary Theory of Anti-Semitism mit dem Titel Jewish Strategies for Combatting Anti-Semitism zu finden. Ein Abschnitt befaßt sich mit „Politischen Strategien zur Minimierung des Antisemitismus“. MacDonald merkt an, daß Juden flexible Strategen in der politischen Arena gewesen sind, unterstützt durch einen IQ, der beträchtlich über dem kaukasischen Mittel liegt, und argumentiert, daß die Grundlagen für den jüdischen Einfluß Reichtum, Bildung und gesellschaftlicher Status gewesen sind.[1] Heute setzen Juden diesen Einfluß ein, um eine negative Diskussion über ihre Gruppe zu unterdrücken, und zeitweise zur Unterdrückung überhaupt jeglicher Diskussion über Juden. MacDonald zeigt auf, daß dies normalerweise mittels umfangreicher gemeinschaftlicher Unterstützung für „Selbstverteidigungskomitees“ getan wird, die ein Merkmal jeder Diaspora-Population sind. Diese Komitees betreiben immer Lobbyarbeit bei Regierungen, nützen und beeinflussen Rechtssysteme, produzieren pro-jüdische und pro-multikulturelle Propaganda und finanzieren pro-jüdische Kandidaten oder Initiativen. Eine weitere ihrer lebenswichtigen Funktionen ist es gewesen, „Antisemiten“ zu überwachen und aufzudecken und Rechtssysteme zu benutzen, um individuelle Bestrafungen zu verlangen, womit sie ein Exempel an Individuen statuieren und dadurch eine abschreckende Atmosphäre für den Rest der Bevölkerung erzeugen.

Es erübrigt sich fast zu sagen, daß Juden in der Neuzeit sehr erfolgreich darin gewesen sind, Antisemitismus zu einem anrüchigen und widerwärtigen Unterfangen zu machen. Vielleicht mehr als jedes andere Beschämungsmittel können Vorwürfe wegen Antisemitismus sozial und beruflich verheerend sein. Akademische Studien, die argumentieren, daß Antisemitismus eine rationale und verständliche Grundlage hat, wie MacDonalds Werk, werden in einer unaufhörlichen Bemühung zur Aufrechterhaltung der jüdischen Kontrolle über Narrative betreffend ihre Gruppe und zur Abwendung von Feindlichkeit ihr gegenüber überwacht und aus dem wissenschaftlichen Diskurs ausgeschlossen. Eine grundlegende Idee, die die Schaffung dieses modernsten Tabus untermauert, ist, daß Antisemitismus ein persönlicher Makel ist, der auf eine psychiatrische Störung hindeutet und eine soziale Verirrung ist, wie von den Schriften der  Frankfurter Schule für Sozialforschung verkörpert. Trotzdem sie eine fast monolithische Position im öffentlichen Denken der meisten europäischen Populationen erlangt haben, ist es besonders bemerkenswert, daß solche Konzeptionalisierungen des Antisemitismus als irrationale und unerklärliche Form von psychosozialer Krankheit extrem jungen Datums sind und erst in den letzten sechzig Jahren von einer Gruppe jüdischer Intellektueller entwickelt wurden – besonders von jenen am Nexus von Psychoanalyse und Frankfurter Schule.

Diese Umdeutung des europäischen Verständnisses des Antisemitismus ist nicht nur am jüdischen Einfluß in der akademischen Welt, in den Medien und in der Entwicklung der Gesellschaftspolitik gelegen, sondern auch an einer allgemeinen Unwissenheit unter Europäern über die historischen Erfahrungen ihrer Vorfahren. Europäer können mit der Frage des jüdischen Einflusses nicht klarkommen, indem sie rein dessen zeitgenössische Manifestationen konfrontieren – sie müssen sich mit den Erfahrungen ihrer Vorfahren befassen und verstehen, wie und warum sie Juden als feindliche Elite betrachteten.

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Anmerkungen zu Populismus, Elitismus und Demokratie

Von Greg Johnson, übersetzt von Deep Roots. Das Original Notes on Populism, Elitism, & Democracy erschien am 4. September 2012 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Ist die Demokratie aus der Sicht rassebewußter Weißer ein gutes System?

1) Wenn sowohl die Vereinigten Staaten als auch Nordkorea sich als Demokratien beschreiben, kann man mit Sicherheit schlußfolgern, daß „Demokratie“ nahezu alles und nahezu nichts bedeutet. Für meine Zwecke werde ich Demokratie als die Idee definieren, daß die Macht, politische Entscheidungen zu treffen, bei den „Vielen“ liegen sollte.

Mit den „Vielen“ meine ich mehr als eine Minderheit, aber weniger als jedermann. Eine Gesellschaft kann von einem Mann regiert werden, von wenigen Männern oder von vielen Männern. Aber sie kann nicht von allen Menschen regiert werden, nachdem es in jeder Gesellschaft zumindest einige Leute geben wird, denen man die Ausübung politischer Macht nicht erlauben kann, z. B. Minderjährige, Geisteskranke, Kriminelle etc.

2) Die meisten weißen Nationalisten neigen stark zu Elitismus, obwohl die Meinungen der Mehrheit zu Fragen wie ökonomischer Nationalismus und Einwanderung von Nichtweißen weit vernünftiger sind als jene der herrschenden Eliten, die dem Volk Globalisierung und Rassenaustausch aufzwingen. Wenn die weißen Gesellschaften in solchen Fragen wahrhaft demokratisch wären, dann wären wir viel besser dran. Aber obwohl die heutigen sogenannten Demokratien dadurch verbessert werden könnten, daß sie demokratischer wären, ist das schwerlich ein Argument für die Demokratie als solche.

3) Ich möchte argumentieren, daß Demokratie, definiert als die Plazierung der politischen Souveränität in den Händen der Vielen, kein gutes System für rassebewußte Weiße ist, oder eigentlich für irgend jemand sonst. Um das darzulegen, muß ich jedoch die schlichte und einfache Demokratie von zwei guten Ideen unterscheiden, die der Demokratie so ähnlich sind, daß sie oft mit ihr verwechselt werden.

4) Die erste gute Idee, die mit Demokratie verwechselt wird, ist das, was ich „Populismus“ nennen werde, oder das Prinzip der Volkssouveränität, oder das Prinzip des Gemeinwohls. Ich definiere dieses Prinzip als die Idee, daß eine Regierung nur legitim ist, wenn sie dem Gemeinwohl eines Volkes dient.

In seiner „Politik“ macht Aristoteles dieses Prinzip zum höchsten Gesetz und zum Unterscheidungskriterium zwischen guten und schlechten Regierungsformen. Wenn ein einzelner Mann für das Allgemeinwohl regiert, haben wir eine Monarchie. Wenn er zu seinem eigenen privaten Wohl regiert, haben wir Tyrannei. Wenn die Wenigen für das Allgemeinwohl regieren, haben wir eine Aristokratie. Wenn die Wenigen für ihre privaten und Gruppeninteressen regieren, haben wir eine Oligarchie. Wenn die Vielen für das Allgemeinwohl regieren, haben wir das, was Aristoteles „Politie“ nennt. Wenn die Vielen für ihre privaten und Gruppeninteressen regieren, haben wir Demokratie.

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