Das Rivkin-Projekt: Wie der Globalismus den Multikulturalismus zur Unterwanderung souveräner Nationen benutzt – Teil 3 von 3

Von Kerry Bolton, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Rivkin Project: How Globalism Uses Multiculturalism to Subvert Sovereign Nations, Part 3 erschien am 16. März 2011 bei Counter-Currents Publishing/North American New Right.   (Zuvor erschienen: Teil 1 und Teil 2)

 

Die Rolle des Multikulturalismus in der globalistischen Agenda

Viele schändliche Ziele sind unter dem Banner des Multikulturalismus und Schlagworten wie „Gleichheit“ und „Menschenrechte“ erzwungen worden. So wie „Demokratie“ in der ganzen jüngeren Geschichte zur Rechtfertigung der Bombardierung von Staaten benutzt worden ist, dienen diese Schlagworte oft als Rhetorik zur Vortäuschung guter Absichten, während sie die Ziele derjenigen verbergen, die von wenig, wenn überhaupt von irgendetwas anderem als Macht und Habgier motiviert sind.

Man könnte an die Art denken, wie das Thema der Uitlanders agitiert wurde, um den Anglo-Burenkrieg zum Zwecke der Beschaffung von Südafrikas Mineralreichtum zugunsten von Cecil Rhodes, Alfred Beit et al zu rechtfertigen.

Ein ähnliches Thema wurde in unserer eigenen Zeit unter dem Namen der „Bekämpfung der Apartheid“ wiederbelebt, und während die Welt über die Machtübernahme durch den ANC jubelte, bestand die Wirklichkeit darin, daß die Afrikaner kein Jota materiell davon profitierten, sondern die parastaatlichen oder staatlichen Unternehmen privatisiert wurden, sodaß sie an den globalen Kapitalismus verkauft werden konnten. Als der Patriarch des südafrikanischen Kapitalismus, Harry Oppenheimer, dessen Familie ein traditioneller Feind der Afrikaaner [= Buren; d. Ü.] war, im Jahr 2000 starb, lobte Nelson Mandela ihn so: „Sein Beitrag zur Errichtung einer Partnerschaft zwischen Großunternehmen und der neuen demokratischen Regierung in dieser ersten Periode demokratischer Herrschaft kann nicht zu sehr geschätzt werden.“ [1]

Die „Demokratie”, die Oppenheimer und andere Plutokraten im Tandem mit dem ANC in Südafrika schufen, ist die Freiheit des globalen Kapitalismus zur Ausbeutung des Landes. Mandela sagte 1996 über das Ergebnis dieses „langen Marsches zur Freiheit“: Die Privatisierung ist die fundamentale Politik des ANC und wird das auch bleiben.“ [2] Als Kommentar zur Privatisierung der gemeindeeigenen Wasserversorgung von Johannesburg, die jetzt dem französischen Konzern Suez Lyonnaise Eaux untersteht, gab der ANC Erklärungen heraus, die erklärten: „Eskom ist eine der vielen in Regierungsbesitz befindlichen ‚Parastaatlichen’, die während der Apartheid geschaffen wurden und deren Privatisierung die demokratisch gewählte Regierung in Angriff genommen hat, um Geld aufzutreiben.“ [3] Es ist in Südafrika dasselbe Ergebnis, wie es durch die „Befreiung” der kosovarischen Mineralvorkommen im Namen der „Demokratie” und im Namen der Rechte von Moslems unter serbischer Herrschaft erreicht wurde, während andere, unter ihrer eigenen Herrschaft befindliche Moslems von den USA und ihren Verbündeten in die Unterwerfung gebombt wurden.

Die Ziele des globalen Kapitalismus

Die Natur des globalistischen Kapitalismus ist besonders stichhaltig von Noam Chomsky erläutert worden:

Sehen Sie, der Kapitalismus ist nicht grundsätzlich rassistisch – er kann den Rassismus für seine Zwecke ausnutzen, aber der Rassismus ist ihm nicht eingebaut. Der Kapitalismus will im Grunde, daß die Menschen austauschbare Zahnräder sind, und Unterschiede zwischen ihnen, wie zum Beispiel auf Basis der Rasse, haben üblicherweise keine Funktion für ihn. Ich meine, sie mögen eine Zeitlang eine Funktion haben, zum Beispiel wenn man eine super-ausgebeutete Arbeiterschaft oder dergleichen will, aber diese Situationen sind irgendwie anomal. Langfristig kann man erwarten, daß der Kapitalismus antirassistisch ist – einfach weil er anti-menschlich ist. Und Rasse ist eigentlich eine menschliche Eigenschaft – es gibt keinen Grund, warum sie eine negative Eigenschaft sein sollte, aber sie ist eine menschliche Eigenschaft. Daher beeinträchtigen auf Rasse beruhende Identifikationen das grundsätzliche Ideal, daß die Menschen als Konsumenten und Produzenten austauschbar sein sollten, austauschbare Zahnräder, die all den Müll kaufen, der produziert wird – das ist ihre letztendliche Funktion, und alle anderen Eigenschaften, die sie haben könnten, sind irgendwie irrelevant und gewöhnlich ein Ärgernis. [4]

Die Aussage von Chomsky drückt die Situation in ihrer Gänze stichhaltig aus.

Frankreich als Soziallabor für die Globalisierung

Die Rivkin-Offensive ist das letzte in einer langen Reihe von Programmen zur Untergrabung der französischen Identität. Frankreich ist ein Paradox, das die kosmopolitischen Werte der bourgeoisen Revolution von 1789 mit sturem Traditionalismus und Nationalismus kombiniert, den die Globalisten „Xenophobie“ nennen. Er manifestiert sich selbst im Kleinen wie bei der gesetzlichen Verpflichtung für französische Beamte und Politiker, mit ausländischen Medien nur französisch zu sprechen, ungeachtet ihrer Kenntnisse irgendeiner anderen Sprache, oder im verbreiteten Widerstand gegen McDonald’s und Disney World.

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Das Rivkin-Projekt: Wie der Globalismus den Multikulturalismus zur Unterwanderung souveräner Nationen benutzt – Teil 2 von 3

Von Kerry Bolton, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Rivkin Project: How Globalism Uses Multiculturalism to Subvert Sovereign Nations, Part 2 erschien am 15. März 2011 bei Counter-Currents Publishing/North American New Right.   (Zuvor erschienen: Teil 1)

 

Das Rivkin-Projekt zur Unterwanderung der französischen Jugend

Als der US-Botschafter Charles Rivkin im Jahr 2010 eine Delegation von anderen Mitgliedern des Pacific Council on International Policy nach Frankreich einlud, hatte er ein Programm zur Amerikanisierung Frankreichs umrissen, das hauptsächlich die Benutzung der moslemischen Minderheiten und die Indoktrinierung der französischen Jugend mit globalistischen Idealen im Sinne der Konzerne umfaßte. Das dabei beschworene Schlagwort war das historische Engagement Frankreichs und Amerikas für die „Gleichheit.“

WikiLeaks veröffentlichte das „vertrauliche Programm“. Es trägt den Titel „Minority Engagement Strategy.“ [1] Hier umreißt Rivkin ein Programm, das eine schamlose Einmischung in die inneren Angelegenheiten einer souveränen Nation ist und in einem tieferen Sinne die Änderung der Einstellungen von Generationen moslemischer und französischer Jugendlicher anstrebt, sodaß sie zu einer neuen globalistischen Synthese verschmelzen, oder zu dem, was man eine neue Menschheit nennen könnte: Homo oeconomicus, oder was der Finanzanalyst G. Pascal Zachary „das globale Ich“ nennt [2], um zu verwirklichen, was Rivkin als das „nationale Interesse“ der USA beschreibt.

Rivkin beginnt, indem er sagt, daß seine Botschaft eine „Minority Engagement Strategy“ geschaffen hat, die sich primär an die Moslems in Frankreich richtet. Rivkin erklärt als Teil des Programms: „Wir werden auch die Bemühungen verschiedener Abteilungen der Botschaft integrieren, auf einflußreiche Führer unter unserem primären Publikum abzielen und sowohl materielle als auch immaterielle Indikatoren des Erfolgs unserer Strategie bewerten.“ [3]

Rivkin ist zuversichtlich, daß Frankreichs Geschichte des ideologischen Liberalismus „uns gut dienlich sein wird, wenn wir die hier umrissene Strategie umsetzen… bei der wir Druck auf Frankreich ausüben…“ Beachten Sie die Redewendung „Druck auf Frankreich ausüben.“ Amerikas globale Agenda wird von Rivkin mit seinem Plan der Umwandlung Frankreichs in ein „blühendes, integratives französisches Staatswesen, das uns bei der Förderung unserer Interessen an der Ausweitung von Demokratie und zunehmender weltweiter Stabilität helfen wird“ in Verbindung gebracht. Das Programm wird sich auf die „Eliten“ der französischen und der moslemischen Gemeinschaften fokussieren, aber auch eine massive Propagandakampagne umfassen, die sich an die „allgemeine Bevölkerung“ mit Schwerpunkt auf der Jugend richtet.

Auf hoher Ebene werden US-Offizielle französische Offizielle in die Defensive drängen. Zu dem Programm gehört auch die Neudefinierung der französischen Geschichte in den Lehrplänen der Schulen, um der Rolle der nicht-französischen Minderheiten in der französischen Geschichte Aufmerksamkeit zu schenken. Es bedeutet, daß die Pepsi/MTV-Generation von Amerikanern neue Definitionen der französischen Kultur formulieren und neue Seiten der französischen Geschichte schreiben werden, die mit globalistischen Agendas übereinstimmen sollen. Zu diesem Zweck „…werden wir unsere Arbeit mit französischen Museen und Lehrern fortsetzen und intensivieren, um den in französischen Schulen unterrichteten Lehrstoff in Geschichte zu reformieren.“

„Taktik Nummer drei“ trägt den Titel „Aggressive Öffentlichkeitsarbeit unter der Jugend starten.“ Wie in anderen Staaten, die vom US-Außenministerium und dessen Verbündeten im Soros-Netzwerk, Freedom House, Movement.org, National Endowment for Democracy, Solidarity Center [4] und so weiter ins Visier genommen wurden, stehen unzufriedene junge Leute im Fokus der Veränderungen. Führend in diesen Bemühungen, zielt die „Inter-Agency Outreach Initiative“ des Botschafters darauf ab, „eine positive Dynamik in der französischen Jugend zu erzeugen, die zu einer größeren Unterstützung für US-Ziele und Werte führt.“ Können die Absichten noch klarer ausgedrückt werden? Es ist kulturelle und politische Amerikanisierung.

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Das Rivkin-Projekt: Wie der Globalismus den Multikulturalismus zur Unterwanderung souveräner Nationen benutzt – Teil 1 von 3

Charles Rivkin, US-Botschafter in Frankreich

Von Kerry Bolton, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Rivkin Project: How Globalism Uses Multiculturalism to Subvert Sovereign Nations, Part 1 erschien am 14. März 2011 bei Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Von 19. bis 22. Oktober 2020 lud Charles Rivkin, US-Botschafter in Frankreich, eine aus 29 Mitgliedern bestehende Delegation des Pacific Council on International Policy (PCIP) zu einer Konferenz nach Frankreich ein, deren Hauptzweck die Diskussion arabischer und islamischer Beziehungen in Frankreich war. [1] Das Treffen war Teil einer weitreichenden subversiven Agenda zur Verwandlung des gesamten Charakters von Frankreich und insbesondere des Bewußtseins der französischen Jugend, was die Benutzung von Frankreichs moslemischer Jugend in einer typisch manipulativen globalistischen Strategie hinter der üblichen Fassade von „Menschenrechten“ und „Gleichheit“ einschließt.

Globalistische Delegation in der US-Botschaft

Der Bericht der PCIP sagt über die Konferenz:

… Die Delegation konzentrierte sich weiters auf drei Schlüsselthemen. Erstens untersuchte die Gruppe französisch-moslemische Fragen in Frankreich durch Austausch mit Dr. Bassama Kodmani, dem Direktor des Arabischen Reforminstituts, und Miss Rachida Dati, dem ersten weiblichen französischen Kabinettsmitglied von nordafrikanischer Herkunft und gegenwärtig Bürgermeisterin des 7. Arrondissements in Paris. Eine Exkursion zur Großen Moschee von Paris und ein Treffen mit dem dortigen Direktor der Theologie und dem Rektor boten zusätzliche Einsichten. Zweitens, Treffen mit Mr. Jean-Noel Porier, dem Vizepräsidenten für Auswärtige Angelegenheiten von AREVA (einer höchst innovativen französischen Energiefirma) und mit Mr. Brice Lalonde, dem Klimaverhandler und ehemaligen Umweltminister, hoben Fragen der Energie- und Nuklearpolitik und der Unterschiede zwischen der US- und der französischen Politik auf diesen Gebieten hervor. Und schließlich erforschte die Delegation die Verbindungen zwischen den Medien und der Kultur in Kalifornien (Hollywood) und Frankreich im Zuge von Treffen im Louvre, im Musee D’Orsay und bei FRANCE 24 – dem in Paris ansässigen Kanal für internationale Nachrichten und aktuelle Angelegenheiten. [2]

Das vorrangige Interesse schien Fragen von multikultureller Dimension gegolten zu haben, einschließlich nicht nur arabischer und islamischer Beziehungen in Frankreich, sondern vielleicht langfristig noch wichtiger einer Diskussion über die Wirkung von Hollywoods „Kultur“ auf die Franzosen.

Die USA haben seit langem ein Doppelspiel betrieben, indem sie als eines der primären Elemente ihres Strategems der fabrizierten permanenten Krisen nach dem Kalten Krieg „Terrorismus von islamischer Natur bekämpft“ haben, während sie den „radikalen Islam“ für ihre eigenen Zwecke nutzten, wofür es folgende wohlbekannte Beispiele gibt:

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Twitterer der Welt, vereinigt euch! (Teil 4)

Enough Gaddafi Libya

Die digitale Neue Linke als kontrollierte Opposition (Teil 4 von 4)

Von Kerry Bolton, übersetzt von Deep Roots

Das Original Twitterers of the World Unite! The Digital New Left as Controlled Opposition, Part 4 erschien am 5. März 2011 bei Counter-Currents Publishing.

Zuvor erschienen: Teil 1, Teil 2 und Teil 3

Eröffnungsgipfel der AYM

Zum Eröffnungsgipfel von Movements.org im Jahr 2008, an dem die Jugendbewegung 6. April teilnahm, gehörte auch eine Gala, die von MTV auf dem Times Square veranstaltet wurde. [1] Sponsoren des Gipfels waren AT&T [2], Howcast, Google [3], Facebook, MTV, Gen Next. Acht Vertreter des US-Außenministeriums waren anwesend. Einige der Redner kamen von der Columbia Law School, von Facebook, vom Fortune Magazine, von der Hoover Institution, MTV et al. Unter den Podiumsgästen waren drei Mitglieder von Obamas Wahlkampf-Medienkampagne; Shaarik Zafar, ein hochrangiger Berater des US Department for Homeland Security, und Sherif Mansour, der Programmleiter des Freedom House [4].

Zu den vertretenen Organisationen gehörten Young Civilians (Türkei), ein Online-Aktivistennetzwerk von 2000.000 Mitgliedern, das sich aus allerlei „Liberalen, Linken, Feministinnen, Umweltschützern und Demokraten“ zusammensetzt. Myanmar hat ein globales Netzwerk, das daran arbeitet, das Land in den globalistischen Wirtschaftspferch zu holen, das Burma Global Action Network (BGAN), welches von der Gruppe „Support the Monks’ Protest In Burma“ ab 2007 auf Facebook gebildet wurde. Die Gruppe hatte an ihrem Höhepunkt 450.000 Mitglieder, die zur Organisation von Demonstrationen überall auf der Welt zusammenarbeiteten.

„No Mas Chavez“ widmet sich dem Sturz eines großen Schreckgespenstes der Globalisten und der USA, Hugo Chavez in Venezuela, dessen Ziel eines bolivarischen Blocks in Allianz mit anderen Nationen wie Rußland eine bedeutende Opposition gegen den Globalismus darstellen könnte [5]. No Mas Chavez entwickelte sich aus einem Facebook-Netzwerk von 80.000 Unterstützern und hat Demonstrationen gegen Chavez organisiert. Eine weitere Organisation gegen Chavez bei dem Gipfel war Sumate.

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Twitterer der Welt, vereinigt euch! (Teil 3)

 

Wael Ghonim

Wael Ghonim

Die digitale Neue Linke als kontrollierte Opposition (Teil 3 von 4)

Von Kerry Bolton, übersetzt von Deep Roots.
Das Original Twitterers of the World Unite! The Digital New Left as Controlled Opposition, Part 3 erschien am 4. März 2011 bei Counter-Currents Publishing.

Zuvor erschienen: Teil 1 und Teil 2

Die Rolle von Movements.org im nordafrikanischen Tumult

Damit man nicht denkt, daß Movements.org nicht viel mehr ist als ein Haufen nerdiger Lehnstuhlrevolutionäre und ein Zeitvertreib für Yuppies unter den Generaldirektoren: die Organisation hat eine wichtige Rolle in den Umwälzungen in Nordafrika gespielt. Ariel Schwartz schreibt für die Fast Company:

Legt dies ab unter „Timing ist immer noch alles.“ Gerade rechtzeitig, um beim Organisieren ägyptischer Graswurzelaktivisten mit wiederhergestelltem Internetzugang zu helfen, hat die Alliance for Youth Movements (AYM) sich als Movements.org umfirmiert, ein Online-Knotenpunkt für digitale Aktivisten…

Die AYM hat schon länger Veränderungen bewirkt – 2008 nahmen an einem von AYM organisierten Gipfel auch Führer von Ägyptens Jugendbewegung 6. April teil, einer Protestbewegung, die politische Reformen und eine demokratische Regierung anstrebt.

„Movements.org ist die Quelle für jeden, der beim Einsatz von Technologie zur Erreichung echter gesellschaftlicher Veränderungen auf dem Laufenden bleiben will,“ sagt der Mitbegründer von Movements.org und Howcast, Jason Liebman, in einer Stellungnahme. „Wir haben seit drei Jahren als Unterstützungsnetzwerk für Graswurzelaktivisten existiert, die digitale Mittel einsetzen, und heute starten wir als Alpha-Version, um unsere Plattform und unsere Ressourcen jedermann zur Verfügung zu stellen.“

In anderen Worten, die Revolution ist jetzt zentralisiert. [1]

Man sollte sich in Erinnerung rufen, daß die Jugendbewegung 6. April ein Hauptfaktor bei der Organisation der ägyptischen Revolte gewesen ist. Die Verbindung, die die Fast Company der Jugendbewegung 6. April verschafft hat, geht zur Carnegie Endowment for International Peace, einem Veteranen unter den globalistischen Institutionen, die die entscheidende Rolle beschreibt, die „soziale Medien“ bei der Schaffung der Jugendbewegung 6. April gespielt haben.

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Twitterer der Welt, vereinigt euch! (Teil 2)

Sponsors Egypt Unrest

Die digitale Neue Linke als kontrollierte Opposition (Teil 2 von 4)

Von Kerry Bolton, übersetzt von Deep Roots.

Das Original Twitterers of the World Unite! The Digital New Left as Controlled Opposition, Part 2 erschien am 3. März 2011 bei Counter-Currents Publishing.

Zuvor erschienen: Teil 1

Es geht schon wieder los

Die gegenwärtige Benutzung der jungen Generation für die kapitalistische Revolution hinter dem mit linksliberalen Slogans beschriebenen Banner ist daher eine altbewährte Formel. Ein Unterschied ist, daß – während es einst die CIA war, die „Radikale“ wie Gloria Steinem und Timothy Leary unter einem Programm kooptierte, das von Cord Meyer, einem Ko-Direktor der United World Federalists, zusammen mit dem Bankersprößling James Warburg geleitet wurde [1] – die CIA-Programme durch jene des National Endowment for Democracy, von USAID, Soros und einer Reihe von oft ineinandergreifenden Tarnorganisationen, Denkfabriken und NGOs ersetzt wurden. [2]

Cartalucci hat den Hintergrund einer bedeutenden zeitgenössischen Jugendbewegung enthüllt, die analog der Neuen Linken von seinerzeit ist, wie auch die wahren Absichten dieser Bewegung erläutert. Die Kopfzeile der Alliance of Youth Movements/Movements.org lautet: „Identify. Connect. Support.” [3] Movements.org sagt:

Wir bringen Mitglieder unseres globalen Netzwerkes mit den nötigen Ressourcen aus dem technologischen, medialen, privaten und öffentlichen Bereich so wie auch miteinander zusammen, um einen Kapazitätsaufbau unter den Mitgliedern zu fördern. Movements.org organisiert jährliche Gipfeltreffen, regionale Trainingsveranstaltungen und einen Online-Knotenpunkt für die besten Praktiken, gelernte Lektionen, Diskussionen und Nachrichten über die Nutzung neuer Technologien in gesellschaftlichen Bewegungen. [4]

Der Schwerpunkt liegt auf der Nutzung digitaler Technologie, ein Merkmal der „samtenen Revolutionen“[5] von Osteuropa über Zentralasien bis zum gegenwärtigen Aufruhr in Nordafrika und Iran. Movements.org nennt seine Anhänger „digitale Aktivisten.“ [6]

Während die CIA der Neuen Linken in den 1960ern verdeckt Mittel zukommen ließ, stellt jetzt die neue Generation junger Revolutionäre stolz die Logos ihrer Sponsorfirmen zur Schau. Unter der Kategorie „Sponsoren“ heißt es bei Movements.org:

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Twitterer der Welt vereinigt euch! (Teil 1)

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Die digitale Neue Linke als kontrollierte Opposition (Teil 1 von 4)

Von Kerry Bolton, übersetzt von Deep Roots.

Das Original Twitterers of the World Unite! The Digital New Left as Controlled Opposition, Part 1 erschien am 2. März 2011 bei Counter-Currents Publishing.

Ein aufschlußreicher Artikel von Tony Cartalucci [1] mit dem Titel „Google’s Revolution Factory – Alliance of Youth Movements: Color Revolution 2.0“ ist von Global Research veröffentlicht worden [2]. Hier fokussiert Cartalucci sich auf die „Alliance of Youth Movements“ (AYM) alias Movement.org.

Cartalucci behauptet, daß Movement.org 2008 gegründet wurde, um die „radikalen“ Jugendbewegungen dessen zu koordinieren, was er eine „links-liberale“ Natur nennt. Zu den Gründungsgruppen gehörte die Jugendbewegung 6. April, die die Avantgarde der Revolte in Ägypten gewesen ist. Was die Naiven, die schlecht Informierten und jene mit dem Nachteil einer Universitäts-Fehlbildung verwirrend finden werden, ist, daß diese jungen Revolutionäre von Konzernen wie Pepsi gesponsert wurden, von allerlei globalistischen Denkfabriken und NGOs und vom US-Außenministerium. Cartalucci kommentiert das so:

Es ist angesichts der Verbindungen dieser Männer schwer zu glauben, daß die Veränderung, die sie sehen wollen, etwas anderes ist als eine Generation, die mehr Pepsi trinkt, mehr konsumistischen Schrott kauft und der Regierung der Vereinigten Staaten jedesmal glaubt, wenn sie uns ihre Lügen durch ihre in Firmenbesitz befindlichen Medien verabreicht.

Während die Aktivisten, die am Gipfel von Movements.org teilnehmen, den Philosophien des „linkstendenziösen“ Liberalismus anhängen, sind die Männer hinter dem Gipfel, die ihn finanzieren und die Agenda dieser Aktivisten anstoßen, Amerikas Mega-Konzernkombinat. Dies sind genau die Großunternehmen, die weltweit die Menschenrechte verletzt und die Umwelt zerstört haben, die schäbige, in Übersee von unter Sklavenbedingungen lebenden Arbeitern gefertigte Waren verkaufen und die eine Agenda der Gier und ständigen Expansion um jeden Preis verfolgen. Die Heuchelei ist erstaunlich, natürlich nur bis man versteht, daß ihre schändliche, eigennützige Agenda nur unter dem Deckmantel echter Sorge um die Menschheit erreicht werden kann, vergraben unter Bergen von Wohlfühlrhetorik und unterstützt von einer Armee ausgenutzter naiver Jugendlicher. [3]

Alles wie gehabt: Die Alte Neue Linke

Eine pseudorevolutionäre Jugendbewegung, die von Drahtziehern des Establishments kontrolliert wird, ist kein neues Phänomen. Die CIA, steuerbefreite Stiftungen und Konzern-Amerika haben während der 1960er mit den Vorläufern der AYM als Mittel der dialektischen „kontrollierten Opposition“ experimentiert. Eines dieser dialektischen Ziele war es, die USA durch Sponsern der Nihilisten der extremen Linken in eine gemäßigt (?) linke Richtung zu drängen. Ein damit einhergehender Teil war es, auch die „Women’s Lib“ von Gloria Steinem et al zu sponsern, die der Konzernelite dabei geholfen hat, die Frauen von der Familie zu lösen und sie hinter der Fassade der „Gleichheit“ als Teil des kapitalistischen Produktionsprozesses in die Arbeitnehmerschaft einzubeziehen.

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Nelson Mandela: Ein weiterer falscher Gott

Mandela-Fenster

Von Kerry Bolton; Original: Nelson Mandela: Another False God, erschienen am 5. Dezember 2013 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Mandelas Name kann von Fernseh- und Radiojournalisten nicht anders ausgesprochen werden als im Tonfall höchster Verehrung. Ich erinnere mich daran, als er aus dem Gefängnis entlassen wurde und Radiomoderatorinnen die Nachricht übermittelten und sich dabei kaum zurückhalten konnten, vor Freude zu weinen. Er ist seit langem als gottähnlich behandelt worden. Während ich dies schreibe, höre ich Fernsehnachrichten, in denen erklärt wird, daß sich sein Zustand verschlechtert, und wo die beständigen Verweise darauf gemacht werden, er hätte „der Regenbogennation die Freiheit gebracht“. Ich sehe sein Gesicht auf dem bunten Glas einer Kirche in Südafrika dargestellt, während eine schwarze Kirchengemeinde sein Loblied singt.

Wie viele Male ist die Hölle auf Erden im Namen von „Demokratie“ und Menschenrechten“ geschaffen worden? „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“, brachten Frankreich die Terrorherrschaft und den Genozid an der Bauernschaft der Vendée. Die Volksrepublik China brachte etwa 80 Millionen den Tod. Weitere Millionen starben im Namen der „Volksdemokratie“ im bolschewistischen Rußland und in Kambodscha. Jeder Staat behauptet, eine „Demokratie“ zu sein. Das Wort mit den damit verbundenen Klischees wie „Menschenrechte“ und „Freiheit“ bedeutet in der Substanz wenig oder nichts. Das Südafrika, das Mandela übergeben wurde, hat seinen Ansturm gegen die Weißen, besonders Bauern, begonnen, und über 3.000 sind seit 1990 ermordet worden, während die Mordrate allgemein eine der höchsten der Welt ist.[1]

Für Südafrika hat „der lange Weg zur Freiheit“ das Pandämonium der Hölle bedeutet. Solange man sagen kann, daß der Schwarze das Wahlrecht hat, ist alles andere zulässig. Die meiste südafrikanischen Schwarzen scheinen unfähig, die Schuld an ihrer Misere dem zu geben, dem sie gebührt, letztendlich Mandela, weil er sie in den verfluchten Zustand des restlichen subsaharischen Afrikas gebracht hat: die Rückkehr zu Barbarei und gestörter Funktion, wo immer die weiße Herrschaft ruiniert wurde.

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