Tavernenrunde 2020-2

Im Gastgarten der Morgenwacht-Taverne: meine Erntehelferin bringt frischgepflückte Pflaumen, größere als die Hauszwetschken in meinem eigenen Garten, von denen es heuer eine reiche Ernte gibt.

Und wieder eine neue Tavernenrunde… für den Rest dieses seltsamen Jahres.

Die Wiedergabe der Szene in der „Taverne zum Alten Phönix“ in Poul Andersons Fantasyroman „Ein Mittsommernachtssturm“ mit ihren Bezügen zu einem Internet-Treffpunkt für uns Counter-Jewhadis ist in der ursprünglichen Tavernenrunde 1 sowie etlichen späteren nachzulesen.

Interessante Diskussionsstränge aus früheren Tavernenrunden:

Tavernenrunde 2: Diskussion über AltLite, AltRight, Meme Magic, Trumpismus, Pepe the frog etc., ab diesem Kommentar von Luftpost

Tavernenrunde 3: Lange Diskussion über die Alt-Rightosphäre, Anglin, Daily Stormer, weev, „White Sharia“, das Feminismusproblem und das Mann-Frau-Verhältnis im weißen Abwehrkampf, ab diesem Kommentar von Luftpost

Tavernenrunde 5: Der Libertarianismus- und Elitismus-Austausch, ab diesem Kommentar von branfendigaidd

Tavernenrunde 6:

Der „Exo-Juden / Judeo-Aliens“-Austausch, ab diesem Kommentar von mir (als Deep Roots)

Der „Hopium“-Strang, ab diesem Kommentar von Luftpost

Tavernenrunde 7: Der Abgang von Nuada im Siechkobel und ihr Erscheinen bei uns, sowie die anschließende Diskussion über die Zustände im Siechkobel und über die „rechte“ Szene, „Mount Stupid“ etc., ab diesem Kommentar von pils

Tavernenrunde 8:

Diskussion über die aktuellen Zustände auf PI ab dem Strangeröffnungskommentar von hildesvin unter Beteiligung von Osimandia (ab hier)

Über die mysteriösen Tunnelanlagen („Erdställe“) und sonstigen prähistorischen Hinterlassenschaften aus Stein im Raum Vorau und Klosterneuburg ab diesem Kommentar von mir

Tavernenrunde 9:

Die Strache/Ibiza-Affäre, ab diesem Kommentar von Luftpost.

Über jüdisches Denken, Intersektionalität etc. ab diesem Kommentar von Luftpost.

Tavernenrunde 11:

Über die Coronavirus-Krise, ab diesem Kommentar von Luftpost.

Tavernenrunde 2020-1:

Über die Probleme im „rechten Biotop“ und unsere Chancen, etwas zu bewirken, „Schweinefallen“ etc. ab dem Strangeröffnungskommentar von branfendigaidd, weiter unten fortgesetzt ab diesem Kommentar von Jouri.

Über den Coronazirkus, Event 201 etc. (aus der Zeit vor der zweckgewidmeten Coronakrisen-Taverne) ab diesem Kommentar von Luftpost.

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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58 Kommentare

  1. Frankstein erinnert mich an zweierlei: Erstens, den Lehrmeister von „Sir“ (((Karl Popper))). Dieser hatte noch nach der Matura eine Lehre begonnen und abgeschlossen, und dieser Meister wäre so einer gewesen, der alles, wirklich alles, auf Anhieb wußte. Zum Beispiel: Wer hat die Stulpenstiefel erfunden? – Wallenstein! –
    Zweitens an eine literarische Figur, den Friseur Kleinekorte von C.U.Wiesner –– Die machten Urlaub in Mammamia am Schwarzen Meer / oder: Zychologie / oder: Herr Kafforke hatte am janzen Körper ‚ne Allegorie, weil er mang die Quallen jebadet hatte / oder: der Vogel Felix aus der Asche … Volksetymologie halt. Mit Dittsche: Man weiß es nicht. Vox populi – vox Rindvieh (Bismarck) – oder doch psychogische Kriegsführung.
    Grausamer wahrzunehmen ist Tante Lisa. Die wiederholte Ricinvergiftung durch ihre Sippe war schon schauerlich genug, aber dann noch dieses Koro-Zeugs. Es sieht jedenfalls so aus, wie von (((interessierter Seite))) in die Debatte eingebracht.
    Aber – unterm Strich – es ist müßig.

    Einen hätte ich noch zum Thema Spackosphäre. Ein LUMI postuliert bei EIKE und im Rittergut, m.W. unwidersprochen, es gäbe gar keine Kernwaffen – das wären alles eitel Brandwaffenangriffe bzw. Filmimaginationen gewesen.
    Als Schmankerl bezeichnet Der_Jürgen die Evolution als LÜGE – hätte er wenigstens noch von Irrtum geredet.

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  2. >> Das_Sanfte_Lamm 10. Oktober 2020 at 21:44

    Seit Jahrzehnten versuchen Historiker, Soziologen und Anthropologen bisher vergebens zu erforschen, was die Gründe sind, warum Kulturen in unregelmäßigen Zyklen immer wieder von innen heraus in sich zusammenfallen …

    DASS Kulturen zerfallen und verschwinden bestreitet inzwischen niemand mehr – nur warum ist in der Tat eine hochinteressante Frage. <Wer aber der Weiseste von euch ist, der ist auch
    nur ein Zwiespalt und Zwitter von Pflanze und von
    Gespenst.< — Hier liegt Nietzsche ziemlich richtig. Fast niemand schafft den letzten Schritt.
    Er selber auch nicht, so richtig jedenfalls.
    Die von Schlupfwespenlarven zu drei Vierteln von innen verschmatze Raupe, die die lieben Tierchen noch zusätzlich einspinnt …

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  3. Vorbehalte gegen Nietzsche sind schon sehr gerechtfertigt: Die drei Verwandlungen des Geistes – zum Kamel – Wissen aufzupacken – nicht ganz verkehrt. Ob es aber auch echtes Wissen ist – aber dann, zum Löwen – ICH WILL – und dann zum Kinde – ungeniert herumspielen – gerade DAS tun (((die))) ja mit uns. Einmaliges Experiment, Verwerfungen inbegriffen. In welchem Umfang die WASPS da zugange sind, vor allem, wer da Herrchen und wer Hundchen ist, ist nicht ganz unumstritten.

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  4. Ennrichs Besen

     /  Oktober 11, 2020

    Seit Jahrzehnten versuchen Historiker, Soziologen und Anthropologen bisher vergebens zu erforschen, was die Gründe sind, warum Kulturen in unregelmäßigen Zyklen immer wieder von innen heraus in sich zusammenfallen …

    ……-.-…….

    Tja, ohne auch mal ein wenig
    gefährlich zu denken, kommt man eben bei dieser hochspannenden Frage nicht so recht weiter. Und keiner von denen hat auch nur ansatzweise den Schmufak auf der Rechnung.

    Was das wohl ist bzw. sein soll ?!
    Nun, zum einen eine Prägung, die mir gut gefällt, und zum anderen ist Schmufak mehr eine Abkürzung und steht für ’schmutziger Faktor‘.

    Aber woran es den zeitgemäßen,
    bzw. zeitgemäßigten Schaftler des Wissens vor allem gebricht, ist eben, daß sie so wenig Ahnung von Biologie haben und sich folglich praktisch gar nicht mit dem Phänomen des Parasitismus auskennen, geschweige daß sie sich damit berhaupt mal beschäftigen.

    Denn dann wüßten sie, daß
    eine solche Strategie, die sich vor allem durch Hinterrücksigkeit auszeichnet, auf allen Ebenen des Lebens nun mal präsent ist; also auch in der Humanosphäre …

    Und wenn sie sich darin mal vertiefen würden,
    könnten sie erkennen, daß es Strategien in der Natur gibt, die in erster Linie darauf abzielen, Energie aus dem Abbau und der Auflösung bestehender Strukturen zu gewinnen, indem gezielt entsprechenden Transformationsprozesse zu ihrem Vorteil in Gang gesetzt werden (siehe Schlupfwespe).

    PS.
    Habe letztens bei so einem Junghistoriker,
    (D. Engels, ein Beutebelgier) auch wieder schön den Topos ‚Wertezerfall‘ als nicht unwesentlich für Europas Niedergang und heutige Schwachheit benannt gefunden, ohne daß da viel Neigung zu erkennen gewesen wäre, diesem Sachverhalt ordentlich auf den Grund zu gehen ….

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  5. Schildbürger

     /  Oktober 15, 2020

    Ich hatte ja kürzlich den Bergkarabachkonflikt in der Coronataverne angeschnitten.
    Ich denke das ist eine Sache die interessanter ist als sie auf den ersten Moment scheint, in mehrerlei Hinsicht.

    Das Militärische kann ich nicht bewerten, man bekommt nicht viele zuverlässige Informationen darüber, mehr oder weniger nur Propaganda von beiden Seiten.
    Ich meine eher das Verhalten der Türken darüber, grade weil man da doch durchaus eine nicht geringe Menge davon im Land hat.

    Wie sich die Türken bezüglich der Geschichte aufführen zum Beispiel. Jammern auf der einen Hand rum wie gemein die Armenier zu ihnen wären, und wenn etwas nachgehakt wird kommen bereits erwähnte Sprüche.
    Das erinnert doch erheblich an das Rumgeheule wegen „rassistischer Polizei“ und das parallele Gehabe als „Gangster“ wenn die sich sicher fühlen.

    Die verfolgen auch grade eisenstramm die Argumentationsline „laut UN gehört Bergkarabach Aserbaidschan“, während das z.B. bei Nordzypern vollständig ausgeblendet wird.
    Drehen wie es grade passt.

    Dazu ist mir in letzter Zeit mehrfach der Begriff „Turan“ untergekommen.
    Gibt einen Bolschewiki-Artikel darüber, da wird das als „Heimat der Turkvölker“ bezeichnet.
    Offizielle Verlautbarungen darüber findet man nicht, aber wenn man so manche übermütige Kommentare türkischer Internetbenutzer liest geht es wohl um ein „Reich“ der Türken, Aseris und den turksprachigen, ehemaligen Sowjetrepubliken in Zentralasien.

    Und, kleines Detail am Rande, der „beste Verbündete in Nahost gegen den Islam“ beliefert Aserbaidschan offensichtlich mit modernen Waffen.

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  6. Das mit dem Turanismus hat mich jetzt wieder an Colin Liddells Artikel Jobbik’s Unholy Alliance von 2013 erinnert, den ich irgendwann einmal übersetzen wollte, seit er damals im „Occidental Observer“ erschien (aber man kommt ja zu nüscht…).

    Darin geht es um die Bestrebungen der ungarischen Jobbik-Partei unter ihrem Führer Gabor Vona, sich an die Türkei ranzuschmeißen, einen ungarischen Turanismus wegen der angeblichen Abstammungsverwandtschaft der Ungarn mit den Türken zu konstruieren und auch einen „Eurasianismus“, der an Alexander Dugin erinnert, als nationalistische Alternative zu beschwören. Angesichts dessen, welche Territorien von Nachbarländern der von Jobbik vertretene groß-ungarische Nationalismus beansprucht, kann man sich denken, warum sie sich die neo-osmanische Türkei als angeblich blutsverwandten Verbündeten sucht und sich von Europa distanziert.

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  7. Schildbürger

     /  Oktober 16, 2020

    Was mich wiederum an so Schnapsideen in der „rechten“ Sphäre erinnert die z.B. das ehemalige Bündnis zwischen deutschem Kaiserreich und osmanischem Reich beschwören, „White Sharia“, „basierte Moslems“, und so weiter.

    Da sollten solche Geschichten wie die Armeniensache bei welchen Türken im siegesgewissen Überschwang ihr wahres Gesicht zeigen eigentlich Augenöffner sein, genauso wie für die Multikultiklatscheäffchen.

    PS: Bzgl. Ungarn und der „Verwandtschaft“ zu den Türken, bis zu einem gewissen Grad mag da was dran sein. Die Sprache ist ziemlich nahe an den Turksprachen dran, zumindest mal was die Grammatik angeht. Das dürfte aber eher von der ehemaligen magyarischen Führungsschicht kommen die im Laufe der Jahrhunderte von der europäischen Bevölkerungsmehrheit weitestgehend absorbiert worden ist.
    Die Ungarn selber sind aber in der überwältigenden Mehrheit eindeutig weiße Europäer, auch wenn man ab und an ein paar sieht die äußerlich doch etwas an Nahostler (seltener auch an Fernostler) erinnern.
    Aber ob das ein Relikt der Magyaren ist und/oder von Mongolensturm und osmanischer Besetzung vermag ich jetzt nicht zu beurteilen.
    Aber Tatsache bleibt dass daraus eine Verwandtschaft bzw. Bündnis zu gründen ähnlich panne ist wie aus dem historischen Bündnis zwischen Kaiserreich und osmanischem Reich.

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  8. Das pfoine Rittergut ist überhaupt nicht in Bausch und Bogen zu verschmähen: Ich bin nicht Charlie 2.0 oder Und morgen die ganze Welt – die Kommentare bieten neben einem gewissen Unterhaltungsfaktor auch zarte Lichtblicke. Wenn auch nicht gerade im Hinblick auf die nahe Zukunft, so doch im Hinblick auf die Vergangenheit und die Gegebenheiten.
    Lotta Vorbeck oder Niekisch sind nicht übel wahrzunehmen. Und Julia von Heinz – Holzhammerpropaganda à la Sergeij Eisenstein, das Thema Blaublütige hatten wir ja schon hie und da … Ludwig Renn, Manfred von Brauchitsch – was trieb die? Fehlgeleiter Idealismus, oder doch der Versuch, unter den Umständen mit dem Gesäß an die Wand zu kommen?

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  9. >> Laurenz
    29. Oktober 2020 16:27

    Wer am Flughafen Daniel arap Moi in Mombasa aussteigt … … … Und Kenia galt mal als die Schweiz Afrikas. Thomas Spitzer & Klaus Eberhartinger (EAV) lebten trotzdem dieses Jet-Set-Leben an der Südküste mit einem unerschöpflichen Vorrat an Frauenmaterial, indischen Ärzten, inklusive eines importierten Aufnahme-Studios, während beide desweiteren ihresgleichen, mitteleuropäische Spießer auf Urlaub, in ihren Liedern geißelten und hier linke Moral verkauften … … … <<

    Einer auf "Politplatschquatsch". — Auch nicht schlecht. Teils mit Ergötzen, teils mit Sodbrennen zu lesen.

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  10. Anschauungsmaterial – Die Erste Allgemeine Verunsicherung mit „Afrika“:

    Heute fahr‘ ma Neger schau’n, des wird a Trara!

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  11. Zwei Links von orf.at zur gestrigen Terrornacht in Wien:

    Terror in Wien: Mythen, Helden und falsche Gerüchte

    Nehammer: Derzeit kein Hinweis auf zweiten Täter

    Typischerweise hat die Kronen-Zeitung in der heutigen Ausgabe es so hingestellt, als hätte der Angriff der Israelitischen Kultusgemeinde und deren Synagoge in der Seitenstettengasse gegolten (wo sich aber zu dieser Zeit niemand befunden hat). Dabei konnte IKG, wie auf S. 5 unter der Überschrift „Jüdische Gemeinde unter Schock“ gemeldet, nicht einmal bestätigen, daß der Anschlag überhaupt der Synagoge gegolten hat (die war zu der Zeit ebenso wie das IKG-Gebäude geschlossen).
    Interessant ist übrigens die Formulierung „Die Polizei stand demnach in engem Kontakt mit den (privaten) Sicherheitsbehörden der IKG.“ Nicht nur, daß es hier also eine weitere jüdische Quasi-Privatpolizei wie die Shomrim in verschiedenen amerikanischen Städten gibt, sondern die „Krone“ bezeichnet das tatsächlich als Behörde!

    Es soll also wieder einmal gebarmt werden, welch arme verfolgte Opfer die Juden doch seien. Doch sie kommen nicht auf die Idee, es auch als einen christenfeindlichen Anschlag zu bezeichnen, weil der Täter auch am Ruprechtsplatz vor der Ruprechtskirche geschossen und dabei eine Kellnerin ermordet hat.

    Und falls sich unter den vier Toten und 22 Verletzten, die es dort und im Raum Schwedenplatz, im Ausgehviertel „Bermudadreieck“ etc. gegeben hat, nicht auch jüdische Zufallsopfer befunden haben, ist kein einziger Jude zu Schaden gekommen. Dennoch wird jetzt wieder massiv die „Solidarität mit den Juden“ beschworen und von uns erwartet werden, aber den Juden wird es nie einfallen, Solidarität mit all den vielen Österreichern und anderen Nichtjuden zu bekunden, die nicht nur gestern, sondern schon seit viel längerer Zeit durch die hauptsächlich von ihnen geforderte, betriebene und verteidigte Zuwanderung von Moslems und anderen Nichtweißen zu Schaden gekommen sind.

    Typisch ist auch, wie ausgerechnet drei dieser Muselzudringlinge, zwei in Wien lebende Türken und ein Palästinenser namens Osama Joda (!) als „Helden von Wien“ gefeiert werden, weil sie Verletzten geholfen haben sollen. (Und ausgerechnet jener Osama Joda, dessen Familie voriges Jahr von der niederösterreichischen Gemeinde Weikersdorf ein Hauskauf verweigert wurde – „schämt euch, ihr Xenophobiker!“ soll das wohl heißen.) Selbst wenn das wahr wäre und nicht vom Regime erlogen, wird es doch wohl noch andere gegeben haben, die ebenfalls geholfen haben, aber die werden nicht erwähnt. Und wenn nie irgendwelche Moslems zu uns gelassen worden wären, dann wäre ihre angebliche Hilfeleistung gar nicht erst nötig gewesen, so wie uns auch vieles andere erspart geblieben wäre.

    Und noch einmal typisch ist, wie jetzt wieder von Regierungsvertretern behauptet wird, der Täter habe „aus Hass gegen unser Lebensmodell, unsere Freiheit, unsere Werte und unsere Demokratie“ gehandelt, als ob er das irgendwo erklärt hätte und als ob es nicht viel plausibler wäre, daß er aus Hass auf UNS, die Österreicher, gemordet und verletzt hat!

    Der Täter stammt übrigens aus Nordmazedonien, war also – da Moslem – wohl ein Albaner. Also aus einem Volk, das zusammen mit den Tschetschenen, den Somalis, Juden und Zigeunern zu den miesesten Mafia- und Räuberdreckvölkern dieses Planeten gehört.

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  12. Es gibt da übrigens eine Parallele zum Fall des Formfleisch-Rächzdeppen Stefan Balliet: Nachdem dieser an der versperrten Tür der Synagoge in Halle an der Saale gescheitert war, erschoß er in der Nähe des Gebäudes zwei Deutsche, die Passantin Jana Lange und den Dönerlokal-Gast Kevin Schwarze.

    Vielleicht war der Terrorschütze von Wien ein Formfleisch-Museldepp.

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  13. Und schon wieder wird eine Konsequenz der Muselzuwanderung – diesmal der Terroranschlag von Wien – für etwas benutzt, das die EU schon lange tun wollte – gefunden auf orf.at:

    Auf den Terroranschlag folgt EU-Verschlüsselungsverbot

    Im EU-Ministerrat wurde binnen fünf Tagen eine Resolution beschlussfertig gemacht, die Plattformbetreiber wie WhatsApp, Signal und Co künftig dazu verpflichtet, Generalschlüssel zur Überwachbarkeit von E2E-verschlüsselten Chats und Messages anzulegen.

    Von Erich Moechel

    Der Terroranschlag in Wien wird im EU-Ministerrat dazu benützt, um ein Verbot sicherer Verschlüsselung für Services wie WhatsApp, Signal und viele andere im Schnellsiedeverfahren durchzusetzen. Das geht aus einem mit 6. November datierten internen Dokument der deutschen Ratspräsidentschaft an die Delegationen der Mitgliedsstaaten im Rat hervor, das ORF.at vorliegt.

    Das sollte nun unter den „weiteren Schritten gegen den Terrorismus“ zu verstehen sein, die Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) im Rahmen einer Videokonferenz zu Wochenbeginn besprechen will. Der Beschluss ist bereits soweit akkordiert, dass er in der Videotagung der Innen- und Justizminister Anfang Dezember ohne weitere Diskussion verabschiedet werden kann.

    Analogien zur Vorratsdatenspeicherung

    Aus dem ursprünglich für Anfang kommender Woche geplanten Besuch Macrons wurde pandemiebedingt eine Videokonferenz „zur Bekämpfung des islamistischen Terrorismus“. Weiters steht ein Besuch des EU-Ratspräsidenten Charles Michel in Wien für Montag an, der ebenfalls mit Bundeskanzler Kurz Gespräche führen wird. Zudem empfängt Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) den französischen Europastaatssekretär Clement Beaune im Bundeskanzleramt. Alleine um Kondolenzbezeugungen geht es dabei natürlich nicht.

    Mittlerweile wird zwar immer klarer, dass offenbar haarsträubende Ermittlungsfehler im BVT den Anschlag erst ermöglicht hatten und nicht fehlende digitale Überwachungsbefugnisse. Ob irgendein solcher Zusammenhang zur Tat besteht, ist allerdings unerheblich. In Brüssel wird so ein Anlass seit 25 Jahren mit schnöder Regelmäßigkeit dafür missbraucht, längst geplante Überwachungsvorhaben durchzusetzen. Auf diese Weise wurde die fünf Jahre lang in der EU umstrittene Vorratsdatenspeicherung nach den Zuganschlägen in Madrid (2004) und London durch Islamisten (2005) durch den Ministerrat und das Parlament geschleust.

    Verabschiedung ohne weitere Diskussionen

    Diese Resolution des Ministerrats ist laut Dokument – da wird um allfällige letzte Einwände gebeten – nicht nur fast fertig ausformuliert. Sie ist im Rat offenbar auch bereits fertig abgestimmt. Am 19. November soll sie dann in der Ratsarbeitsgruppe zur Kooperation im nationalen Sicherheitsbereich (COSI) verabschiedet werden, am 25. ist die Vorlage im Rat der ständigen Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten (COREPER) geplant. Dort hat der Ratsbeschluss bereits den Status eines I-Items, damit kann er ohne weitere Diskussion passieren.

    In einer für Anfang Dezember geplanten virtuellen Sitzung des Rats der Innen- und Justizminister soll der Beschluss dann abgefeiert werden. Was folgen wird, ist klar, nämlich ein Auftrag des Ministerrats an die EU-Kommission, einen Entwurf für eine Verordnung zu erstellen, die dann das übliche Prozedere durch Parlament und Rat durchlaufen wird. Angesichts der offenbaren Einstimmigkeit wäre es im Ministerrat allerdings möglich, die geplante Regulation in ihrem Kern auch ohne Mitwirkung des Parlaments durchzuziehen. Auch das hat es im Zusammenhang mit Überwachung schon gegeben. So wurde der berühmte Beschluss im Fischereiausschuss des Rats von 1995 zur Überwachbarkeit der damals neuen GSM-Netze als A-Item (beschlossene Sache) durchgezogen, von dem das EU-Parlament erst nach seinem Inkrafttreten 1996 Kenntnis erhielt.

    Treibende Kräfte im Hintergrund

    Frankreich treibt das ursprünglich von Großbritannien angestoßene Vorgehen gegen sichere Verschlüsselung auf Plattformen wie WhatsApp bereits das ganze Jahr auf EU-Ebene über voran. Der Boden dafür wurde seit 2015 in einer ganze Serie von Kampagnen vorbereit, die abwechselnd von Europol und FBI bzw. den Diensten der „Five Eyes“-Spionageallianz samt den dafür zuständigen Ministern gefahren wurden. Erst Anfang Oktober hatten die Innenminister dieser fünf Staaten – Großbritannien, USA, Australien, Neuseeland und Kanada – die Internetkonzerne erneut aufgefordert, ihre IT-Netze mit Hintertüren für die Strafverfolger auszustatten.

    Sekundiert wurden sie dabei von ihren Amtskollegen in Japan und in Indien. Warum sich die Geheimdienstallianz so auffällig um die bedauernswerten Strafverfolger jahrelang öffentlich gesorgt hat, ist eigentlich selbsterklärend. Sie sind die übrigen „Competent Authorities“ die ebenfalls Zugang erhalten werden.

    „Competent Authorities“ lassen grüßen

    Laut weiteren Informationen, die ORF.at vorliegen, soll die Überwachungsmethode „Exceptional Access“ gewählt werden, das geht indirekt bereits aus diesem nicht-technischen Resolutionstext hervor. Unter acht möglichen Modellvorschlägen, die allesamt aus technischen Szenarien verschiedener Geheimdienste stammen, wurde jener aus dem britischen „National Cyber Security Center“ (NCSC) ausgewählt. Das NCSC ist eine Abteilung des britischen Militärgeheimdienstes GCHQ. Plattformbetreiber wie WhatsApp, Signal und Co, die alle E2E-Verschlüsselung benützen, sollen verpflichtet werden, zusätzlich Generalschlüssel anzulegen und diese zu hinterlegen.

    Das nämlich sind die „competent authorities“: GCHQ, DGSE, BND usw. deren Staubsaugermethoden an den Glasfasern wegen zunehmender Transportverschlüsselung immer weniger verarbeitbare Daten einbringen. Um diese drohende Datenarmut abzuwenden, wurden jetzt Generalschlüssel verlangt und wie es aussieht, wird das im Rat auch bewilligt. Dann kann das BVT, das es nicht einmal schafft, einen Terroristen auszuschalten, der von zwei anderen Diensten zweimal auf dem Silbertablett serviert wird, künftig auch in Chatverläufen wochenlang nicht ermitteln.

    Da kommt mir glatt der Verdacht, daß das BVT den Albanermusel Kujtim F. unter anderem deshalb nicht rechtzeitig aus dem Verkehr ziehen „konnte“, weil er diesen Terroramoklauf durchführen sollte, damit die EU und die oben erwähnten Geheimdienste einen Vorwand für die Hauruck-Durchsetzung des Verschlüsselungsverbots bekommen.

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  14. Nicht uninteressant im Rittergut zu Klonovsky – „Soll die AfD …“ — Lotta Vorbeck gefällt mir immer besser.

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    • Spassboot Aylan Loesche
      27. November 2020 02:05

      @Klonovsky

      Aus wirklichem Interesse waere ich Ihnen, so Sie sich die Zeit (vielleicht wieder einmal im Zug?) nehmen koennten, dankbar fuer ein paar Worte zur einen oder anderen (natuerlich auch gerne auch zu allen) der folgenden Fragen:

      1.Sie schrieben kuerzlich, wenn ich mich recht erinnere, acta, dass in frueheren Zeiten Sie ein wenig so etwas wie ein sehr kritisches Gefuehl gegen „ein kleines Voelkchen“ gehegt haetten (ich glaube es fiel gar das Wort „antisemitisch“). Welche Informationen hatten ein solches Gefuehl in Ihnen entstehen lassen?

      2.Sie schrieben im Anschluss, dass Sie dieses Gefuehl spaeter ueberwunden haetten. Welche Informationen liessen Sie dieses Gefuehl ueberwinden?
      Koennten Sie einschaetzen wann war das?
      Koennten Sie angeben, bloss ungefaehr, wann das war? ———
      ————————————————————————————-

      In demselbem Strang. Na, das hat doch mal etwas!

      Antworten
      • Ennrichs Besen

         /  November 27, 2020

        Soweit ich weiß,
        ist doch der Klono verdingst mit einer Dingens. Irgendwie davor müßte es dann wohl gewesem bzw. passiert sein …

  15. zippelmütz

     /  November 29, 2020

    @Hildesvin /@Ennrichs Besen: vor vielleicht 1, 2 Jahren hat Klono jedenfalls mal darüber geschrieben (in seinen acta), insofern wird das schon so sein.

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  16. Ich wünsche meinen Lesern und allen ihren Lieben schöne Weihnachten und angenehme Jahresendferien (so sie welche haben).

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  17. Ach Dir Lucifex und allen Lesern ein schönes Fest und liebe Grüße.

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  18. Schildbürger

     /  Dezember 24, 2020

    Frohe Weihnachten euch allen!

    Antworten
  19. Frohe Weihnachten Lucifex.
    Das einzige was man zur Zeit machen kann ist irgendwie durchhalten, was aber in diesem vielschichtigen Mehrfrontenkrieg nicht immer leicht ist.
    Aber es gibt ja auch noch gute Nachrichten wie z. B. Ihre Tätigkeiten im Siechkobel und welche Resonanz diese haben.

    Sie haben zwar die Macht über ihre Medien eine weltweite Theatervorführung zu veranstalten, was wir aber nicht wissen, ist wie lange sie diesen hohe Energieeinsatz aufrecht halten können. Und ob sie es wirklich schaffen das Leben zu kontrollieren bleibt noch offen. Jetzt gerade wo ich das schreibe sitzt ein Rotkehlchen im Blumenkasten und verbreitet gute Laune. Solche kleinen Anstöße reichen bei uns aus um wieder Kraft zu schöpfen, und genau das ist es auch womit wir sie in den Wahnsinn treiben können.

    Alles weitere wird sich dann zeigen.

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  20. Kleiner Eisbär

     /  Dezember 25, 2020

    God Jul Euch allen.

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  21. Nordlaender

     /  Dezember 26, 2020

    Frohe Weihnachten wünsche ich allen und bedanke mich sehr herzlich bei Lucifex für seine unermüdliche wertvolle Arbeit.

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  22. Kleiner Eisbär

     /  Januar 1, 2021

    Frohes Neues Jahr Euch allen.

    Und wieder mal Favoriten:

    https://mobil.krone.at/2309412

    Hadmut Danisch kommentierte: Geliefert wie bestellt.

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  23. Vor, ich weiß nicht mehr, 10 -15 Jahren, sehr ungefähr, heischte eine Grüne Schnepfe im Europaparlament, daß die Menschenschlepper im Mittelmeer staatlicherseits bezahlt werden sollten, da Dienst an den Menschen – es fand etwas, zu wenig, Spott. Heute ist es fast selbstverständlich.
    Und heute wird aufs Tapet gebracht: Kein Eigentum mehr, nicht nur, wie im orthodoxen Marxismus, an Produktionsmitteln – nein gar keines, darüber hinaus, nicht einmal eine Mietwohnung, und noch nicht einmal ein eigenes Bett, und das in vollem Ernst.
    Die wollen es offenbar genau wissen: Zuletzt ~ 2009 war die Rede davon, eine dreistellige Millionenzahl an Negern in Europa anzusiedeln. Da meinte ich noch, Theaterdonner, nichts so heiß gegessen wie gekocht.

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  24. Einen Versuch ist es wert.

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  25. https://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/Razzia-bei-rechtsextremem-Versandhandel-Der-Schelm,schelm100.html

    Man kann annehmen, daß die Polizei bei dieser Aktion auch eine Menge Kundendaten abgegriffen hat und wohl bei weiteren dort noch eintreffenden Buchbestellungen eifrig mitnotieren wird. Deshalb ist es nicht mehr ratsam, dort noch etwas zu bestellen.

    Darüber hinaus ist das ein weiteres Beispiel dafür, wie alles im mehr oder weniger rechten Bereich, wo zentrale Vertreter oder Stellen öffentlich greifbar sind (Parteien, Vereine, Verlage, Bewegungen wie die IBÖ), vom System als Gatterfalle genutzt werden kann, um Gesinnungsgenossen dranzukriegen. Das Verfahren gegen Martin Sellner z. B. wurde eingestellt, weil man ihm keine Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung anlasten konnte, aber darum ging es wohl auch nie wirklich. Und den wahren Zweck, das Abgreifen von Informationen über IBÖ-Mitglieder im Zuge der Hausdurchsuchung bei ihm, hat die Sache schon erfüllt.

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    • Beim Arnshaugk-Verlag hatte dieses und jenes mein Interesse geweckt, bis mir da ein Carl Schöpffer unterkam. Der das Kopernikanische Weltbild „in Frage stellte“ – die Spackosphäre des 19. Jahrhunderts. „Vergessene Bücher …“ – nur, einige werden völlig zu recht vergessen.

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  26. Nur werden die Ideen leider nicht vergessen bzw. immer wieder von neuen Spackengenerationen aufgegriffen. Wie Osi einmal über die PIfanten schrieb: „Sie finden alles, nur nicht was sie finden sollen.“

    Heute ist wieder einmal Blog-Jahrestag – der achte seit Bestehen von „Morgenwacht“. Die Tagesergebnisse liegen durchschnittlich um dreihundert Klicks, und die letzten beiden Monate kamen mit jeweils gut 17.000 Zugriffen auf ein Drittel des bisher besten Monats Oktober 2018.

    Naja. Gibt ja auch andere Angebote. (Nichts für mich, aber wohl nach dem Geschmack der meisten in dieser „Szene“.)

    Die Spackosphär‘ ist groß und weit
    und nicht nur Sonnenschein
    und ganz bestimmt kein Stück davon
    ist dieses Blöglein mein.

    Für diejenigen, die nicht wissen, woraus das abgewandelt ist (wohl die meisten Nicht-Ösis):

    Antworten
  27. PI-Strang „Helau, ihr verblödeten …“ – Ein Beitrag von einem „rainier“ um 12.29 ist recht erfreulich zu lesen, zumal ich mir keine Quarkschau antue. Es gibt also noch, selbst dort, Menschen, welche diese Bezeichnung verdienen.
    Es ist aber anzunehmen, dass es wie üblich im Sande versickert.
    „Wir verändern gerade die Welt …“ – Die beste Tarnung ist immer noch die nackte Wahrheit – die glaubt keiner (bei Max Frisch) —

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  28. Im selben Strang, zuvor 12.02 von einem westwoodtom:
    >> und der Redner musste nach seinem Vortrag unter Polizeischutz aus dem Saal gebracht werden. Soviel zum Humor Im Karneval.
    Hessische Büttenrede <<
    Erinnert mich entfernt daran, dass Loriot in den Fünfzigern wegen seiner harmlosen Hundewitze (Diesmal gehst du aber mit ihm runter …) schier gelyncht werden sollte …

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  29. Ergänzend dazu von „Gun Jesus“ Ian McCollum:

    Antworten
  30. @Lucifex

    Hier ein Ausschnitt eines Kommentars von ihr, ich denke mal damit bist auch Du gemeint:

    „Ich hatte das Vergnügen und die Ehre, eine Zeitlang mit wirklich großen Geistern im Austausch zu stehen. Davon zehre ich heute noch und ich versuche jetzt, entsprechende Anregungen ein bisschen unter ein breiteres Publikum zu bringen. Ich bin überzeugt, dass das notwendig ist, und ich freue mich auch sehr über den anrgenden Gedankenaustausch mit Dir“
    Hier der Link: http++://www.pi-news.net/2021/02/die-pandemie-der-angst/#comment-5609684

    Antworten
  31. Ich glaube nicht, daß sie mich da mitgemeint hat, nachdem sie das als Antwort auf Ingres‘ „ich weiß ja nicht, wie Du das machst“ geschrieben hat, das sich nach meiner Auffassung auf das „die Rolle der Königstreuen spielen“ (im weiteren Sinne) bezog.

    Aber trotzdem danke für die Übermittlung und Deinen Gedanken, daß sie das mit dem „Austausch mit großen Geistern“ auch auf mich bezogen haben könnte.

    Antworten
    • „„Austausch mit großen Geistern“ auch auf mich bezogen haben könnte.“

      Nun lese ich ja ihre Kommentare und Aufsätze schon seit mindestens 14 Jahren und Dich lese ich ja auch schon so lange. Du kannst mir glauben Du gehörst dazu. Du hast deinen Beitrag zur Sache schon längst geleistet. Mach Dich frei von diesen ganzen Eitelkeiten, das hast Du doch gar nicht nötig.

      Antworten
  32. Nochmals danke, pils. Osis Texte lese ich ebenfalls schon seit 14 Jahren (etwas länger, als ich mich selbst schon in der Blogosphäre engagiere). Ich meinte ja auch nur, daß sie mich da wahrscheinlich nicht mitgemeint haben wird, obwohl ich das früher doch angenommen hätte.

    Aber Du hast Recht: ich habe meinen Beitrag in dieser Sache schon lange geleistet, und diese Beiträge bleiben ja weiter für Interessierte zugänglich, solange ich nicht durch irgendeine Bedrohungslage gezwungen bin, „Morgenwacht“ vom Netz zu nehmen (was aber wegen meiner nur noch 200+ Klicks Tagesdurchschnitt kein Feind mehr herbeizuführen motiviert sein wird). Und es ist wirklich Zeit, mich davon freizumachen und an mich zu denken. Ich hätte schon seit damals im Mai des Vorjahres konsequent bleiben sollen.

    Das gibt mir jetzt den Anlaß, mein Abschiedslied vom aktiven Blogengagement schon jetzt zu posten, das ich irgendwann später in der angekündigten „Letzten Taverne“ einfügen wollte (die ich mir aber auch noch ersparen werde).

    Es ist von Heather Small, und es paßt so perfekt auf meine Situation im Zusammenhang mit der Bloggerei, meine Enttäuschung über die mangelnde Unterstützung durch die überwiegende Mehrheit meiner Leser und das Gefühl, zu viel meiner Lebenszeit für diese letztendlich vergebliche Sache verschwendet zu haben und nicht noch mehr davon hinterherwerfen zu wollen, als hätte sie es speziell für mich geschrieben.

    Wenn man das „you“ in „Holding on to you is letting go of me“ im Plural übersetzt, hieße es an das Publikum gerichtet: „An euch festzuhalten, heißt, mich loszulassen“.

    I look around and I wonder
    How much pain does it take
    To admit to a failure
    I’ve made a mistake

    I talk like I hate you
    I just need to be free
    I don’t mean to hurt you but
    It’s time to think about me

    You say that you love me
    You’re making me cry
    You say that you need me
    But I’m not about to lie

    Holding on to you
    Is as mad as it seems
    Holding on to you
    Is the end of my dreams
    Didn’t know time could move so fast
    You and I were living in the past

    Holding on to you
    Is as mad as it seems
    Holding on to you
    Is the end of our dreams
    Didn’t know time could move so fast
    Before you know we’re living in the past

    Holding on to you is letting go of me.

    Was I ever so foolish
    I tried so hard to believe
    That you were the answer
    But I was deceived

    I talk like I hate you
    But it just ain’t the truth
    While love lies sleeping
    I’m gonna make my move

    You say that you love me
    You’re making me cry
    You say that you need me
    But I’m not about to lie

    Holding on to you
    Is as mad as it seems
    Holding on to you
    Is the end of my dreams
    Didn’t know time could move so fast
    You and I were living in the past

    Holding on to you
    Is as mad as it seems
    Holding on to you
    Is the end of our dreams
    Didn’t know time could move so fast
    Before you know we’re living in the past

    ‚Cause holding on to you is letting go of me

    It’s time to step to the future baby
    Don’t look back you know it ain’t easy
    When it’s time for change
    To make new arrangements baby
    Don’t look back
    You know I can’t lie

    There goes my dream

    You and I were living in the past

    Holding on to you
    Is as mad as it seems
    Holding on to you
    Is the end of my dreams
    Didn’t know time could move so fast
    Before you know it we’re living in the past

    ‚Cause holding on to you is letting go of me
    And I can’t let go of me
    And I won’t let go of me

    It’s time to step to the future
    I can do that baby

    Make new arrangements baby
    Make new arrangements baby

    Can’t let go of me.

    Antworten
    • Freya

       /  März 1, 2021

      Ich wollte mich nur mal für die Arbeit bedanken.

      Du denkst, sie scheint vergebens zu sein?
      Vielleicht, vielleicht aber auch nicht.

      “ Man wird sehen “ sagte der Zenmeister.

      In einer Sache hast du recht. Meinungsbeinflussung geht besser in Form von Filmen.

      Aber man könnte ja aus den vielen Übersetzungen und Überlegungen hier tatsächlich Videos machen?

      Falls du nichts dagegen hast würde ich das versuchen zu machen.

      Im Übrigen: Die Beste Propaganda gegen „die“ ist immer noch ihr eigenes Verhalten.

      Die Epstein und Weinsteinaffäre hat „denen, besonders unter Frauen, echt viel Sympathie gekostet. Die Opfernummer läuft nicht mehr so gut, zumindest im Privaten.

      Und wenn Wunsch (als kollektives Opfer angesehen zu werden) und Wirklichkeit so weit auseinander klaffen…

      Liebe Grüße

      Freya

      Antworten
  33. Danke, Freya, und liebe Grüße auch von mir!
    Ja, wenn Du Texte von hier in Form von Videos umsetzen würdest, wäre mir das durchaus recht. Das haben Leser von „As der Schwerter“ seinerzeit auch schon ab und zu gemacht, z. B. Mickiandalusia (wenn ich mich an den Namen richtig erinnere) oder LangeR. Solche Videos könntest Du gerne hier in Kommentaren posten.

    Antworten
  34. Jouri

     /  März 4, 2021

    Hallo Luci, es tut mit leid, daß Du Dich zurückziehst, aber ich akzeptiere natürlich Deine Entscheidung. Ich finde, daß Du eine tolle Arbeit geleistet hast und möchte mich bei Dir herzlich für all die tollen Artikel hier und bei AdS bedanken.

    Antworten
  35. Danke auch Dir, Jouri, sowie auch allen anderen, die wie Du mit ihren Kommentaren dazu beigetragen haben, „Morgenwacht“ für Leser interessant zu machen, und ebenso allen, die mit Verlinkungen andere auf meinen Blog aufmerksam gemacht haben.

    Antworten
  36. lerntnimmerschreiben

     /  März 7, 2021

    Hallo Lucifex. Ich habe damals als „lerntschreiben“ (habe ich immer noch nicht gelernt 😉 , aber schön, daß ich wenigstens über „Niemandes Herrn, Niemandes Knecht“ eine Inspiration zurückgeben konnte) kurz geschrieben, mochte aber meine weiteren Kommentare nicht und es deswegen wieder aufgegeben. Was soll ich sagen, As der Schwerter und Morgenwacht sind eine der wichtigsten Entdeckungen meines Lebens. Als ich 2016? kurz nach Löschung von AdS den kompletten Seiten- Spiegel geladen und durchgearbeitet habe, bekam ich besonders beim Lesen der Kommentare unter den Artikeln teilweise zitternde Knie, da Millionen verriegelte Gedankentüren plötzlich offen vor mir standen. Ich möchte Dir danken und bewusst machen, daß ich die Erkenntnisse von Euch (z.Bsp. sollte auch Haralds Analyse zur Notwehr, allen Kinder von Kleinauf beigebracht werden!) aktiv an die nächste Generation als Kulturtechnik weitergebe. Nicht über das Thema von AdS und Morgenwacht, sondern universeller, alles andere müssen sie selber entdecken.
    Du hast hier unglaubliche Leute angezogen (Luftpost und Osimandia sind nur die Speerspitze) und Dein Kommentarmanagement (sagt man das so) war für mich einzigartig.
    Persönlich denke ich, daß die Zeit vorbei ist. Die jüngere Generation kommuniziert anders und ich habe keine Ahnung wie in dieser neuen Kommunikationsstruktur, Euer Wissen im Internet weitergegeben werden kann. Doch aussterben wird es nicht, dafür sorge ich schon.

    Vielen Dank
    lerntnimmerschreiben

    Antworten
  37. Theca

     /  März 10, 2021

    Lieber Lucifex. Lange Jahre warst Du und das Team von AdS mein täglicher Begleiter. So viele Texte, so viele Ideen, so viele Denkanstöße und so viele neu erkannte Zusammenhänge. Dafür danke ich Dir.
    Gruß

    PS: lerntnimmerschreiben erwähnte einen Seitenspiegel von AdS. Auch ich hatte mir damals kurz vor der Schließung einen Spiegel gemacht. Leider ist dieser wegen einer defekten HDD verloren gegangen. Ist so ein Spiegel irgendwo im Netz erhältlich?

    Antworten
  38. Liebe Grüße und Danke meinerseits an euch, lernt(nimmer)schreiben (an Deinen damaligen Kommentar erinnere ich mich noch) und Theca!

    Ja, lernt(nimmer)schreiben, die Löschung von AdS war Anfang 2016; so aus dem Gedächtnis heraus muß es Ende Februar oder Anfang März gewesen sein. Ich erinnere mich noch, wie ich an dem Abend, bevor ich von dem Problem erfuhr, durch das dies notwendig war, eine Mondscheinwanderung mit Schneeschuhen durch den heimischen Bergwald unternommen hatte. Dabei hatte ich seltsamerweise ein ganz ungutes Bauchgefühl, ohne zu wissen, warum, und als ich zu Hause in den AdS-internen Kommunikationskanal schaute, hat einer aus unserer Runde uns das mitgeteilt.

    Vielleicht ist die große Zeit der politischen Blogs (zumindest „rechts“ vom öffentlichen Mainstream) wirklich vorbei; ich habe keinen Einblick darin, wie die jungen Leute von heute online kommunizieren, da mich diese Art von Social Media (Facebook, WhatsApp, Instagram etc.) nicht interessiert. Und das, was es da noch gibt, ist stark polarisiert zwischen den halbkoscheren Schlafschafe-Auffanglagern wie PI einerseits und dem sehr breiten rechten Narren„saum“ andererseits, die beide immer noch relativ viele Leser haben.

    Dieser Abwanderung von den Blogs hin zu Social Media und YouTube können Leute aus unserem Spektrum schwer folgen, weil dort viel stärker zensiert und Nutzerdaten an Behörden weitergegeben werden, was die Vertreter systemkonformer Meinungen nicht behindert. Letztere werden auch durch das beschränkte Format dieser Medien kaum eingeschränkt, weil sie bloß die gängigen Systemnarrative mit griffigen Platitüden und am Denken vorbei auf Emotionen zugreifenden Appellen und Assoziationen zu bestätigen brauchen, während wir für Gegendarstellungen viel weiter ausholen müssen. Das merkt man auch daran, daß man in Erwiderung zu Spacken- oder Gutmenschenkommentaren (wie Osimandia hier zu FairNessel) oft viel mehr schreiben muß als das, worauf man antwortet.

    Ich vermute übrigens, daß die geringe Bewerbung von „Morgenwacht“ durch auswärtige Verlinkungen (mit dankenswerten Ausnahmen, wie z. B. John Doe oder J. M.) die neben dem Google-Bann in Deutschland und Unzufriedenheit mit meinen kritischen Positionen zu vielem in der Rächzosphäre ein Grund für die geringen Zugriffszahlen ist, nicht nur an einer bequemen passiven Konsumentenmentalität liegt, sondern auch daran, daß viele in dieser Szene nicht wirklich an Breitenwirkung interessiert sind, sondern bloß eine Art „Hinterzimmer“ wollen, wo man sich unter seinesgleichen austauscht und über die Verhältnisse meckert. Das habe ich in einem privaten Blog gesehen, an dem ich zur Zeit des AdS-Vorläufers „Counterjihad“ beteiligt war (einer der anderen, der im Streit ausschied, nannte das „intellektuelle Gruppenonanie in geschlossenen Zirkeln erlauchter Auserwählter“), sowie in der „Backstage-Kommunikation“ unter den AdS-Admins und auch an kritischen Äußerungen von AdS-Kommentatoren zu Bemühungen um eine Erweiterung des Leserkreises.

    Teilweise könnte das an einer elitistischen Haltung liegen, wo man sich als einer der wenigen Durchblicker von „der Masse“ distanziert und sich über diese erhaben fühlen will, so wie dieser von Osimandia karikierte PI-Pepe:

    Eine ähnliche Haltung hat Norvell B. DeAtkine in Warum Araber Kriege verlieren unter der Zwischenüberschrift „Information als Macht“ beschrieben:

    In jeder Gesellschaft ist Information ein Mittel, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen oder Macht auszuüben, aber Araber gehen sparsam mit Information um und halten sie besonders knapp. US-Militärausbilder sind über die Jahre oft überrascht darüber gewesen, daß Informationen, mit denen sie Schlüsselpersonal versorgten, nicht weit über dieses hinausgelangten. Wenn er irgendeine komplizierte Prozedur auszuführen gelernt hat, weiß ein arabischer Techniker, daß er von unschätzbarem Wert ist, solange er der einzige in der Einheit ist, der dieses Wissen hat; sobald er es an andere weitergibt, ist er nicht mehr der einzige Quell des Wissens, und seine Macht verflüchtigt sich. Dies erklärt das allgemein übliche Horten von Anleitungen, Büchern, Ausbildungsbroschüren und anderer Ausbildungs- oder Logistikliteratur.

    In einem Fall erhielt ein mobiles amerikanisches Ausbildungsteam, das in Ägypten mit Panzereinheiten arbeitete, endlich die mühsam ins Arabische übersetzten Betriebsanleitungen. Die amerikanischen Ausbilder brachten die frisch gedruckten Handbücher zum Panzerfuhrpark und verteilten sie an die Panzerbesatzungen. Gleich hinter ihnen sammelte der Kompaniekommandant, ein Absolvent der Panzerschule in Fort Knox und von spezialisierten Kursen an der Aberdeen Proving Grounds Ordnance School die Handbücher wieder von den Besatzungen ein. Auf die Frage, warum er das tat, sagte der Kommandeur, daß es keinen Sinn hätte, sie den Fahrern zu geben, weil die Mannschaftsdienstgrade nicht lesen könnten. In Wirklichkeit wollte er nicht, daß Mannschaftsdienstgrade eine unabhängige Wissensquelle hatten. Daß er der einzige war, der die Feuerleitinstrumente oder das Justieren der Kanonen erklären konnte, brachte ihm Prestige und Aufmerksamkeit.

    Es ist aber erfreulich zu sehen, daß doch immer wieder jemand Material von hier oder AdS bei sich sichert, entweder als PDF oder wie Du, lernt(nimmer)schreiben, durch Spiegeln, und dafür sorgen will, daß es weitergegeben wird.

    @ Theca: Einen Seitenspiegel von AdS gab es einmal bei Iridium, aber der ist schon seit Jahren nicht mehr verfügbar, und mir ist sonst keiner bekannt. Aber die meisten Artikel von AdS sind auch hier auf „Morgenwacht“ vorhanden, plus viele weitere, später hinzugekommene. Was hier fehlt, sind nur die Kommentare von damals sowie Beiträge, die entweder heute nicht mehr relevant sind, nicht mehr unserem/meinem Stand entsprechen oder auf die ich persönlich keinen Wert lege.

    Zum Vergleich: auf AdS gab es zuletzt ungefähr 1250 Beiträge (an die genaue Zahl erinnere ich mich nicht mehr), und hier auf „Morgenwacht“ sind es mit jetzigem Stand 1288.

    Der von Dir, lerntnimmerschreiben, angesprochene Artikel von Harald ist Parteinahme in Konflikten: Alternative Justizprinzipien für einen volkstreuen Staat.

    Antworten
  39. Ein verspätetes Karfreitags- bzw. Osterbild für die Christen unter meinen Lesern:
    „Son-Rise“ von Rodney Matthews, bekannt für seine Elric-Illustrationen (habe ich gerade beim Durchsehen meiner Bilder von ihm entdeckt).

    Antworten
  40. Schildbürger

     /  April 20, 2021

    @Lucifex:
    Tut mir leid für die verspätete Antwort, ich hatte einiges um die Ohren die letzte Zeit.

    Ich steh wenn es in die etwas emotionalere Richtung geht ja meistens eh da wie der sprichwörtliche Ochs vorm Berg, von daher nur kurz:
    Nochmals Danke für diesen sehr wertvollen und informativen Blog.
    Deine Gründe aufzuhören sind vollkommen verständlich, das ändert aber nichts daran dass es mir leidtut.

    Von daher, auch wenn man sich seltener liest, alles Gute.

    PS: Die größeren Themen des Blogs sind zumindest unterschwellig durchaus präsenter als man meint.
    Von daher, wenn Du keine Einwände hast werde ich die Morgenwacht nach wie vor weiterempfehlen.
    Hier ist bereits so schon mehr als genug hervorragende Lektüre vorhanden.

    Antworten
  41. Danke meinerseits, Schildi, und auch Dir alles Gute!

    Ja, weiterempfehlen ist mir immer recht; das wurde eh all die Jahre viel zu wenig gemacht.

    Antworten
  42. Zwei sachdienliche Hinweise zu B-Mashinas Lil‘ Whitey on the „Peace Train“:

    Das ist das Bild mit den „französischen” Schulkindern, das Osimandia einmal in einem Beitrag über die propagandistische Weißenverdrängungsagenda anläßlich des Schulbeginns in Frankreich gebracht hat:

    Beim Lied „Morning Has Broken“ stammt auch der Text nicht von Cat Stevens, sondern wurde 1931 von der britischen Dichterin Eleanor Farjeon zur traditionellen schottisch-gälischen Volksmelodie Bunessan geschrieben. Eleanor Farjeon wird zwar auf Wiki als „englisch“ bezeichnet, aber wie aus dem englischen Wiki-Artikel über sie hervorgeht, war ihr Vater Jude. Dort wird aber auch erwähnt, daß sie 1951 vom anglikanischen Christentum zum Katholizismus konvertierte.

    Und jetzt noch – Monk/Ichselbst/KÄPSELE zum Trotz – eine „Griechin, die in einer anderen Sprache als ihrer eigenen singt“, nämlich Nana Mouskouri, einmal mit „Morning Has Broken“:

    …und einmal mit der deutschen Fassung dieses Liedes, „Schön ist der Morgen“ (die übrigens von Daliah Lavi geschrieben wurde):

    Antworten
  43. Eine interessante Anregung hinsichtlich dessen, was man als Mann im Leben zu sein streben könnte, habe ich im Essay „The Simple Art of Murder“ von Raymond Chandler aus dem Jahr 1950 gefunden. Am Schluß dieses Essays über die Detektivromanliteratur beschreibt er, wie Protagonisten solcher Geschichten in der Art seines Privatdetektivs Philip Marlowe sein sollten:

    But down these mean streets a man must go who is not himself mean, who is neither tarnished nor afraid. The detective in this kind of story must be such a man. He is the hero, he is everything. He must be a complete man and a common man and yet an unusual man. He must be, to use a rather weathered phrase, a man of honor, by instinct, by inevitability, without thought of it, and certainly without saying it. He must be the best man in his world and a good enough man for any world. I do not care much about his private life; he is neither a eunuch nor a satyr; I think he might seduce a duchess and I am quite sure he would not spoil a virgin; if he is a man of honor in one thing, he is that in all things. He is a relatively poor man, or he would not be a detective at all. He is a common man or he could not go among common people. He has a sense of character, or he would not know his job. He will take no man’s money dishonestly and no man’s insolence without a due and dispassionate revenge. He is a lonely man and his pride is that you will treat him as a proud man or be very sorry you ever saw him. He talks as the man of his age talks, that is, with rude wit, a lively sense of the grotesque, a disgust for sham, and a contempt for pettiness. The story is his adventure in search of a hidden truth, and it would be no adventure if it did not happen to a man fit for adventure. He has a range of awareness that startles you, but it belongs to him by right, because it belongs to the world he lives in.

    If there were enough like him, I think the world would be a very safe place to live in, and yet not too dull to be worth living in.

    Ich habe aber bisher noch keine Philip-Marlowe-Geschichte noch sonst etwas von Raymond Chandler gelesen, sondern bin durch dieses (42 Minuten lange) Video von Ex-MythBuster Adam Savage darauf gebracht worden, der im Zusammenhang mit der ersten Frage nach den Charakteren in Geschichten, mit denen er sich am meisten identifiziert, diesen Essay erwähnt und daraus zitiert:

    Mit dem, was Adam ab 12 Minuten im Zusammenhang mit der Titelfrage dieses Videos sagt, konnte ich innerlich auch „mitschwingen“.

    Antworten
  44. >> Gustav
    8. Juni 2021 09:46

    @ Rheinlaender

    „Das jüdische Denken hat, was das Impulse für das Überleben von Völkern angeht, weit mehr zu bieten als Aktivisten wie Zimmermann oder Mounk, schon weil man in dieser Frage über mehr als zwei Jahrtausende praktische Erfahrung verfügt.“

    Das Deuteronomium ist vor allem ein vollständiges politisches Programm: Die Geschichte unseres Planeten, der von Jahwe für sein „besonderes Volk“ geschaffen wurde, soll eines Tages durch dessen Triumph und den Untergang aller anderen Völker ihren Abschluss finden. Die Belohnungen, die den Frommen winken, sind ausschließlich materieller Natur: Sklaven, Frauen, Beute, Territorien, Weltreich. —– <<

    "Israel und Demographie", auf SiN (von B-Mashina ebenso höflich wie bezeichnend "Ziegenstall" genannt), ist dann doch nicht ganz uninteressant. Mehr noch die Kommentare.

    Antworten
  45. Nichts für mich, aber wer mag… Sicher eher ein Ort, um nach vereinzelten Perlen zu tauchen oder gelegentliche Denkanstöße zu geben, als das Think-Titanentänkchen, wo nicht das winzigste Perlchen zu finden ist und es auch vergebliche Mühe ist, jemandem auch nur eine kleine Funzel im Hirn anzünden zu wollen. Mir fällt dazu der Rat ein, warum man nicht mit einem Schwein ringen soll: man wird dabei schmutzig, und dem Schwein gefällt es.

    Ich bin in meiner Sicht auf die deutsche Rächzblogosphäre nicht mehr weit von B-Mashina entfernt; ich sehe da praktisch nur noch Fifty Shades of Spackosphere und sonst nichts. Und auch von der angloamerikanischen Rächzosphäre habe ich mich schon ziemlich entfernt; ich schaue nur noch ab und zu bei den Gegenströmern rein, lese dort aber nur selten etwas.

    Es ist seltsam: So wie die Mainstream-Systempropaganda ihre Wirkung auf einen verliert, wenn man ihre Medien nur noch wenig konsumiert und den Rest mit dem Wissen um die damit bezweckte Agenda sieht/liest, kommt man auch von der „rechten“ Palme wieder ein Stück runter und erkennt, dasz man auch dort vom Normalmenschlichen weg beeinfluszt wurde, wenn man sich nicht mehr reinzieht, was auf dieser Seite so geboten wird: das Dauergehechel, das Hunde-Fence-Fighting, das elitistische Dünkelhubertum, den rechten Alphapavianismus, das quasi-religiös aufgeladene Gehabe eines Kevin Strom oder William Pierce, das Losgehen auf weißeninterne Ablenkungsfeindbilder.

    Antworten
    • Mit dem Artikel und vor allem den Kommentaren zur Wahl in Sachsen-Anhalt auf der SiN hat sich meine gedämpfte Begeisterung (weiß es nicht besser auszudrücken) von wegen „Israel und Demographie“ auch gleich wieder gelegt. Es ist grausam. Diese Kannegießerei. Hätte, hätte, Fahrradkette … Hätten sie Poggenburg nicht rausgeschmissen … usw.usw. —
      Die Sache ist aber die, daß innere Emigration immer schwieriger wird (keiner soll entwischen) – äußere aber auch. Was die sonst so vorhaben, haben sie auch recht frech und offen angedeutet …

      Antworten
    • When forests rise to block the light
      that keeps a traveler sane
      I’ll challenge them with flashes
      from a brighter time

      Oh, I think I understand
      Fear is like a wilderland
      Stepping stones or sinking sand…

      Antworten
  46. Seltsam, wie gut zu dem Obigen im übertragenen Sinn der Anfang von Ijon Tichys „Zwanzigster Reise“ paßt, wo er gerade von einer Reise zu den Hyaden heimgekehrt ist:

    …denn die Heimreise war mir sehr lang vorgekommen, und ich sehnte mich nur danach, mich in meinen geschnitzten Sessel neben dem Kamin zu setzen, die Beine auszustrecken, die Hände in die Taschen meiner speckigen Hausjacke zu stecken und mir zu sagen, daß mir außer dem Überkochen der Milch, die ich aufgesetzt hatte, nichts drohe. Denn nach vier Jahren einer solchen Fahrt kann man vom Kosmos genug haben, wenigstens für eine gewisse Zeit. Ich trete ans Fenster, dachte ich mir, und davor gibt es keine schwarze Uferlosigkeit, keine zischenden Protuberanzen, sondern eine Straße, Gärten, Büsche, ein Hündchen erledigt an einem Bäumchen sein Geschäft mit einer solchen Gleichgültigkeit gegenüber den Problemen der Milchstraße, daß einen Freude überkommt.

    Antworten
  47. Heute ward mir unterhaltsame Kunde, dasz der in Cambodia aufhaeltige libertaere Dummheitsfluechtling „alphachamber“ die Fische im Think-Tänkchen in einer Weise über ein Stöckchen hat springen lassen, die für sie zu einem Reinfall wurde.

    alphachamber:

    Hallo Vitzli,
    hier noch ein interessantes Zitat von Ayn Rand:

    „„Es gibt Menschen, die unendlich viel “lesen” und die ich doch nicht als belesen bezeichnen möchte. Sie besitzen freilich eine Unmenge von Wissen, allein ihr Gehirn versteht nicht, eine Einteilung und Registratur dieses in sich aufgenommenen Material durchzuführen. Es fehlt ihnen die Kunst, das Wertvolle vom Wertlosen zu sondern…(und) keinen wertlosen Ballast mitzuschleppen. Lesen soll in erster Linie mithelfen den Rahmen zu füllen, den Veranlagung und Befähigung jedem ziehen; mithin soll es Werkzeuge und Baustoffe liefern, die der einzelne zu seiner Berufung oder Bestimmung benötigt.
    In beiden Fällen ist es aber nötig, dass der Inhalt des Gelesenen nicht in der Reihenfolge der Bücher zur Aufbewahrung übergeben wird, sondern als Mosaikstein in dem allgemeinen Weltbild seinen Platz an der ihm zukommenden Stelle erhält und so mithilft, dieses Bild im Kopf des Lesers zu formen.
    Im anderen Fall entsteht ein wirres Durcheinander von eingelerntem Zeug, das ebenso wertlos ist, wie es andererseits den unglücklichen Besitzer eingebildet macht und er nun wirklich denkt gebildet zu sein, vom Leben etwas zu verstehen, Kenntnisse zu besitzen, während er mit jedem neuen Zuwachs dieser „Bildung“ in Wahrheit der Welt sich mehr und mehr entfremdet, bis er nicht selten entweder in einem Sanatorium, oder als Politiker in einem Parlament endet“.

    Cheers.

    Nemo:

    „Es fehlt ihnen die Kunst, das Wertvolle vom Wertlosen zu sondern…(und) keinen wertlosen Ballast mitzuschleppen.“

    Wenn Sie wüssten, wie viel Dung Sie in Ihren vermeintlichen Wahrheiten durch Ihr Leben schleppen. Alles kommt, ist und wird durch Gott, es ist gar nichts GAR NIX Ihr Verdienst! AMEN!

    packistaner:

    Dieser blasierte Schnösel, der den Auswurf einer jüdischen Tante für der Weisheit letzten Schluß hält, merkt nichteinmal, wenn er sich durch das Zitieren selbiger grandios selbst in die Pfanne haut.

    Frankstein:

    Nemo es ist bezeicnend , das gerade die Alphas Rand zitieren, um eine Meinung auszudrücken.
    Unisono befinden sich auf deren Blog meist nur Zitate und wenig eigene Gedanken. Du aber verbeisst Dich auch in eine Quelle, entwickelst aber aus dem Extrakt eigene Gedanken. Und ja, die Götter geben Hinweise, aber niemals Anweisungen. Ich vermute, dass Alpha niemals in Kontakt standen. Niemals göttliche Hinweise erhielten und deswegen den Schriftsätzen der Leviten verfallen sind. Es ist, als wären sie vom Rebsaft abgeschnitten und müssen deswegen Jauche trinken.

    Nemo:

    Naja, nicht nur die Alphas saufen fröhlich #Jauche und halten es für #Wein, auch der lostige Wicht im Video hält sich für einen #Weltenerklärer und verdreht dabei nur eines – für wahr – die #Wahrheit:

    vitzli:

    alpha,

    danke für das zitat. Sie wissen, daß ich frau rand nicht sonderlich schätze. der hier geäußerte gedanke ist eigentlich eine selbstverständlichkeit, die jedem klar ist, der bis fünf zählen kann. insofern ist er wenig geeignet, mich von frau rand zu überzeugen.

    ich habe vor ca 15 jahren mit einem sehr gebildeten blogger aus der werbebranche diskutiert, der ein fan von jünger war. ich habe mir darauf hin ein buch von dem gekauft. irgendwas mit marmorklippen. darin fand ich in der tat ein paar -jedenfalls mich – inspirierende ideen. bei frau rand vermisse ich das.

    alphachamber:

    @Vitzli und seine Haus-Kommentatoren:

    VOLLTREFFER!!!

    Köstlich, köstlich!

    Wir hätten uns diesen riesigen Erfolg von unserem kleinen – aber offensichtlich gelungenen – sozialen Experiment kaum erhoffen können.

    Die geschlossene Meute der Leitartikler hat angebissen. Es beweist das vorherrschende, ausschließlich perzeptive Denken (‚Denken‘ hier zur Veranschaulichung übertreiben gebraucht,) LOLLL.

    Das beste ist nicht einmal die Tatsache, dass das ZITAT NICHT VON AYN RAND stammt, (es ist ein AUSZUG AUS AHs ‚MEIN KAMPF'(!), sondern, dass gerade die ‚Haus-Götterdämmerungsteutonen‘ dies nicht bemerkten und unseren Koeder schluckten – „Ayn Rand“, die jüdische Autorin…und schon hatten die noch verbliebenen Hirnzellen Kurzschluss. LOL
    (Beim Schlaupacki hatten wir eigentlich etwas mehr hermeneutische Kenntnisse vermutet – aber auch bei ihm ging’s runter wie warmer Honig.

    Vitzli,
    wir entschuldigen uns bei Ihnen für diese Täuschung; aber die Demonstration war hoffentlich etwas hilfreich. Was Ihre Kommentatoren betrifft, wohl nicht.

    Cheers.

    Da hat also doch einer versucht, dummen Schweinen das Fliegen beizubringen… und sei es mittels Schulterwurf.

    Antworten

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