Tavernenrunde 2020-2

Im Gastgarten der Morgenwacht-Taverne: meine Erntehelferin bringt frischgepflückte Pflaumen, größere als die Hauszwetschken in meinem eigenen Garten, von denen es heuer eine reiche Ernte gibt.

Und wieder eine neue Tavernenrunde… für den Rest dieses seltsamen Jahres.

Die Wiedergabe der Szene in der „Taverne zum Alten Phönix“ in Poul Andersons Fantasyroman „Ein Mittsommernachtssturm“ mit ihren Bezügen zu einem Internet-Treffpunkt für uns Counter-Jewhadis ist in der ursprünglichen Tavernenrunde 1 sowie etlichen späteren nachzulesen.

Interessante Diskussionsstränge aus früheren Tavernenrunden:

Tavernenrunde 2: Diskussion über AltLite, AltRight, Meme Magic, Trumpismus, Pepe the frog etc., ab diesem Kommentar von Luftpost

Tavernenrunde 3: Lange Diskussion über die Alt-Rightosphäre, Anglin, Daily Stormer, weev, „White Sharia“, das Feminismusproblem und das Mann-Frau-Verhältnis im weißen Abwehrkampf, ab diesem Kommentar von Luftpost

Tavernenrunde 5: Der Libertarianismus- und Elitismus-Austausch, ab diesem Kommentar von branfendigaidd

Tavernenrunde 6:

Der „Exo-Juden / Judeo-Aliens“-Austausch, ab diesem Kommentar von mir (als Deep Roots)

Der „Hopium“-Strang, ab diesem Kommentar von Luftpost

Tavernenrunde 7: Der Abgang von Nuada im Siechkobel und ihr Erscheinen bei uns, sowie die anschließende Diskussion über die Zustände im Siechkobel und über die „rechte“ Szene, „Mount Stupid“ etc., ab diesem Kommentar von pils

Tavernenrunde 8:

Diskussion über die aktuellen Zustände auf PI ab dem Strangeröffnungskommentar von hildesvin unter Beteiligung von Osimandia (ab hier)

Über die mysteriösen Tunnelanlagen („Erdställe“) und sonstigen prähistorischen Hinterlassenschaften aus Stein im Raum Vorau und Klosterneuburg ab diesem Kommentar von mir

Tavernenrunde 9:

Die Strache/Ibiza-Affäre, ab diesem Kommentar von Luftpost.

Über jüdisches Denken, Intersektionalität etc. ab diesem Kommentar von Luftpost.

Tavernenrunde 11:

Über die Coronavirus-Krise, ab diesem Kommentar von Luftpost.

Tavernenrunde 2020-1:

Über die Probleme im „rechten Biotop“ und unsere Chancen, etwas zu bewirken, „Schweinefallen“ etc. ab dem Strangeröffnungskommentar von branfendigaidd, weiter unten fortgesetzt ab diesem Kommentar von Jouri.

Über den Coronazirkus, Event 201 etc. (aus der Zeit vor der zweckgewidmeten Coronakrisen-Taverne) ab diesem Kommentar von Luftpost.

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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9 Kommentare

  1. Frankstein erinnert mich an zweierlei: Erstens, den Lehrmeister von „Sir“ (((Karl Popper))). Dieser hatte noch nach der Matura eine Lehre begonnen und abgeschlossen, und dieser Meister wäre so einer gewesen, der alles, wirklich alles, auf Anhieb wußte. Zum Beispiel: Wer hat die Stulpenstiefel erfunden? – Wallenstein! –
    Zweitens an eine literarische Figur, den Friseur Kleinekorte von C.U.Wiesner –– Die machten Urlaub in Mammamia am Schwarzen Meer / oder: Zychologie / oder: Herr Kafforke hatte am janzen Körper ‚ne Allegorie, weil er mang die Quallen jebadet hatte / oder: der Vogel Felix aus der Asche … Volksetymologie halt. Mit Dittsche: Man weiß es nicht. Vox populi – vox Rindvieh (Bismarck) – oder doch psychogische Kriegsführung.
    Grausamer wahrzunehmen ist Tante Lisa. Die wiederholte Ricinvergiftung durch ihre Sippe war schon schauerlich genug, aber dann noch dieses Koro-Zeugs. Es sieht jedenfalls so aus, wie von (((interessierter Seite))) in die Debatte eingebracht.
    Aber – unterm Strich – es ist müßig.

    Einen hätte ich noch zum Thema Spackosphäre. Ein LUMI postuliert bei EIKE und im Rittergut, m.W. unwidersprochen, es gäbe gar keine Kernwaffen – das wären alles eitel Brandwaffenangriffe bzw. Filmimaginationen gewesen.
    Als Schmankerl bezeichnet Der_Jürgen die Evolution als LÜGE – hätte er wenigstens noch von Irrtum geredet.

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  2. >> Das_Sanfte_Lamm 10. Oktober 2020 at 21:44

    Seit Jahrzehnten versuchen Historiker, Soziologen und Anthropologen bisher vergebens zu erforschen, was die Gründe sind, warum Kulturen in unregelmäßigen Zyklen immer wieder von innen heraus in sich zusammenfallen …

    DASS Kulturen zerfallen und verschwinden bestreitet inzwischen niemand mehr – nur warum ist in der Tat eine hochinteressante Frage. <Wer aber der Weiseste von euch ist, der ist auch
    nur ein Zwiespalt und Zwitter von Pflanze und von
    Gespenst.< — Hier liegt Nietzsche ziemlich richtig. Fast niemand schafft den letzten Schritt.
    Er selber auch nicht, so richtig jedenfalls.
    Die von Schlupfwespenlarven zu drei Vierteln von innen verschmatze Raupe, die die lieben Tierchen noch zusätzlich einspinnt …

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  3. Vorbehalte gegen Nietzsche sind schon sehr gerechtfertigt: Die drei Verwandlungen des Geistes – zum Kamel – Wissen aufzupacken – nicht ganz verkehrt. Ob es aber auch echtes Wissen ist – aber dann, zum Löwen – ICH WILL – und dann zum Kinde – ungeniert herumspielen – gerade DAS tun (((die))) ja mit uns. Einmaliges Experiment, Verwerfungen inbegriffen. In welchem Umfang die WASPS da zugange sind, vor allem, wer da Herrchen und wer Hundchen ist, ist nicht ganz unumstritten.

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  4. Ennrichs Besen

     /  Oktober 11, 2020

    Seit Jahrzehnten versuchen Historiker, Soziologen und Anthropologen bisher vergebens zu erforschen, was die Gründe sind, warum Kulturen in unregelmäßigen Zyklen immer wieder von innen heraus in sich zusammenfallen …

    ……-.-…….

    Tja, ohne auch mal ein wenig
    gefährlich zu denken, kommt man eben bei dieser hochspannenden Frage nicht so recht weiter. Und keiner von denen hat auch nur ansatzweise den Schmufak auf der Rechnung.

    Was das wohl ist bzw. sein soll ?!
    Nun, zum einen eine Prägung, die mir gut gefällt, und zum anderen ist Schmufak mehr eine Abkürzung und steht für ’schmutziger Faktor‘.

    Aber woran es den zeitgemäßen,
    bzw. zeitgemäßigten Schaftler des Wissens vor allem gebricht, ist eben, daß sie so wenig Ahnung von Biologie haben und sich folglich praktisch gar nicht mit dem Phänomen des Parasitismus auskennen, geschweige daß sie sich damit berhaupt mal beschäftigen.

    Denn dann wüßten sie, daß
    eine solche Strategie, die sich vor allem durch Hinterrücksigkeit auszeichnet, auf allen Ebenen des Lebens nun mal präsent ist; also auch in der Humanosphäre …

    Und wenn sie sich darin mal vertiefen würden,
    könnten sie erkennen, daß es Strategien in der Natur gibt, die in erster Linie darauf abzielen, Energie aus dem Abbau und der Auflösung bestehender Strukturen zu gewinnen, indem gezielt entsprechenden Transformationsprozesse zu ihrem Vorteil in Gang gesetzt werden (siehe Schlupfwespe).

    PS.
    Habe letztens bei so einem Junghistoriker,
    (D. Engels, ein Beutebelgier) auch wieder schön den Topos ‚Wertezerfall‘ als nicht unwesentlich für Europas Niedergang und heutige Schwachheit benannt gefunden, ohne daß da viel Neigung zu erkennen gewesen wäre, diesem Sachverhalt ordentlich auf den Grund zu gehen ….

    Antworten
  5. Schildbürger

     /  Oktober 15, 2020

    Ich hatte ja kürzlich den Bergkarabachkonflikt in der Coronataverne angeschnitten.
    Ich denke das ist eine Sache die interessanter ist als sie auf den ersten Moment scheint, in mehrerlei Hinsicht.

    Das Militärische kann ich nicht bewerten, man bekommt nicht viele zuverlässige Informationen darüber, mehr oder weniger nur Propaganda von beiden Seiten.
    Ich meine eher das Verhalten der Türken darüber, grade weil man da doch durchaus eine nicht geringe Menge davon im Land hat.

    Wie sich die Türken bezüglich der Geschichte aufführen zum Beispiel. Jammern auf der einen Hand rum wie gemein die Armenier zu ihnen wären, und wenn etwas nachgehakt wird kommen bereits erwähnte Sprüche.
    Das erinnert doch erheblich an das Rumgeheule wegen „rassistischer Polizei“ und das parallele Gehabe als „Gangster“ wenn die sich sicher fühlen.

    Die verfolgen auch grade eisenstramm die Argumentationsline „laut UN gehört Bergkarabach Aserbaidschan“, während das z.B. bei Nordzypern vollständig ausgeblendet wird.
    Drehen wie es grade passt.

    Dazu ist mir in letzter Zeit mehrfach der Begriff „Turan“ untergekommen.
    Gibt einen Bolschewiki-Artikel darüber, da wird das als „Heimat der Turkvölker“ bezeichnet.
    Offizielle Verlautbarungen darüber findet man nicht, aber wenn man so manche übermütige Kommentare türkischer Internetbenutzer liest geht es wohl um ein „Reich“ der Türken, Aseris und den turksprachigen, ehemaligen Sowjetrepubliken in Zentralasien.

    Und, kleines Detail am Rande, der „beste Verbündete in Nahost gegen den Islam“ beliefert Aserbaidschan offensichtlich mit modernen Waffen.

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  6. Das mit dem Turanismus hat mich jetzt wieder an Colin Liddells Artikel Jobbik’s Unholy Alliance von 2013 erinnert, den ich irgendwann einmal übersetzen wollte, seit er damals im „Occidental Observer“ erschien (aber man kommt ja zu nüscht…).

    Darin geht es um die Bestrebungen der ungarischen Jobbik-Partei unter ihrem Führer Gabor Vona, sich an die Türkei ranzuschmeißen, einen ungarischen Turanismus wegen der angeblichen Abstammungsverwandtschaft der Ungarn mit den Türken zu konstruieren und auch einen „Eurasianismus“, der an Alexander Dugin erinnert, als nationalistische Alternative zu beschwören. Angesichts dessen, welche Territorien von Nachbarländern der von Jobbik vertretene groß-ungarische Nationalismus beansprucht, kann man sich denken, warum sie sich die neo-osmanische Türkei als angeblich blutsverwandten Verbündeten sucht und sich von Europa distanziert.

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  7. Schildbürger

     /  Oktober 16, 2020

    Was mich wiederum an so Schnapsideen in der „rechten“ Sphäre erinnert die z.B. das ehemalige Bündnis zwischen deutschem Kaiserreich und osmanischem Reich beschwören, „White Sharia“, „basierte Moslems“, und so weiter.

    Da sollten solche Geschichten wie die Armeniensache bei welchen Türken im siegesgewissen Überschwang ihr wahres Gesicht zeigen eigentlich Augenöffner sein, genauso wie für die Multikultiklatscheäffchen.

    PS: Bzgl. Ungarn und der „Verwandtschaft“ zu den Türken, bis zu einem gewissen Grad mag da was dran sein. Die Sprache ist ziemlich nahe an den Turksprachen dran, zumindest mal was die Grammatik angeht. Das dürfte aber eher von der ehemaligen magyarischen Führungsschicht kommen die im Laufe der Jahrhunderte von der europäischen Bevölkerungsmehrheit weitestgehend absorbiert worden ist.
    Die Ungarn selber sind aber in der überwältigenden Mehrheit eindeutig weiße Europäer, auch wenn man ab und an ein paar sieht die äußerlich doch etwas an Nahostler (seltener auch an Fernostler) erinnern.
    Aber ob das ein Relikt der Magyaren ist und/oder von Mongolensturm und osmanischer Besetzung vermag ich jetzt nicht zu beurteilen.
    Aber Tatsache bleibt dass daraus eine Verwandtschaft bzw. Bündnis zu gründen ähnlich panne ist wie aus dem historischen Bündnis zwischen Kaiserreich und osmanischem Reich.

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