Tavernenrunde 2020-2

Im Gastgarten der Morgenwacht-Taverne: meine Erntehelferin bringt frischgepflückte Pflaumen, größere als die Hauszwetschken in meinem eigenen Garten, von denen es heuer eine reiche Ernte gibt.

Und wieder eine neue Tavernenrunde… für den Rest dieses seltsamen Jahres.

Die Wiedergabe der Szene in der „Taverne zum Alten Phönix“ in Poul Andersons Fantasyroman „Ein Mittsommernachtssturm“ mit ihren Bezügen zu einem Internet-Treffpunkt für uns Counter-Jewhadis ist in der ursprünglichen Tavernenrunde 1 sowie etlichen späteren nachzulesen.

Interessante Diskussionsstränge aus früheren Tavernenrunden:

Tavernenrunde 2: Diskussion über AltLite, AltRight, Meme Magic, Trumpismus, Pepe the frog etc., ab diesem Kommentar von Luftpost

Tavernenrunde 3: Lange Diskussion über die Alt-Rightosphäre, Anglin, Daily Stormer, weev, „White Sharia“, das Feminismusproblem und das Mann-Frau-Verhältnis im weißen Abwehrkampf, ab diesem Kommentar von Luftpost

Tavernenrunde 5: Der Libertarianismus- und Elitismus-Austausch, ab diesem Kommentar von branfendigaidd

Tavernenrunde 6:

Der „Exo-Juden / Judeo-Aliens“-Austausch, ab diesem Kommentar von mir (als Deep Roots)

Der „Hopium“-Strang, ab diesem Kommentar von Luftpost

Tavernenrunde 7: Der Abgang von Nuada im Siechkobel und ihr Erscheinen bei uns, sowie die anschließende Diskussion über die Zustände im Siechkobel und über die „rechte“ Szene, „Mount Stupid“ etc., ab diesem Kommentar von pils

Tavernenrunde 8:

Diskussion über die aktuellen Zustände auf PI ab dem Strangeröffnungskommentar von hildesvin unter Beteiligung von Osimandia (ab hier)

Über die mysteriösen Tunnelanlagen („Erdställe“) und sonstigen prähistorischen Hinterlassenschaften aus Stein im Raum Vorau und Klosterneuburg ab diesem Kommentar von mir

Tavernenrunde 9:

Die Strache/Ibiza-Affäre, ab diesem Kommentar von Luftpost.

Über jüdisches Denken, Intersektionalität etc. ab diesem Kommentar von Luftpost.

Tavernenrunde 11:

Über die Coronavirus-Krise, ab diesem Kommentar von Luftpost.

Tavernenrunde 2020-1:

Über die Probleme im „rechten Biotop“ und unsere Chancen, etwas zu bewirken, „Schweinefallen“ etc. ab dem Strangeröffnungskommentar von branfendigaidd, weiter unten fortgesetzt ab diesem Kommentar von Jouri.

Über den Coronazirkus, Event 201 etc. (aus der Zeit vor der zweckgewidmeten Coronakrisen-Taverne) ab diesem Kommentar von Luftpost.

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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80 Kommentare

  1. Frankstein erinnert mich an zweierlei: Erstens, den Lehrmeister von „Sir“ (((Karl Popper))). Dieser hatte noch nach der Matura eine Lehre begonnen und abgeschlossen, und dieser Meister wäre so einer gewesen, der alles, wirklich alles, auf Anhieb wußte. Zum Beispiel: Wer hat die Stulpenstiefel erfunden? – Wallenstein! –
    Zweitens an eine literarische Figur, den Friseur Kleinekorte von C.U.Wiesner –– Die machten Urlaub in Mammamia am Schwarzen Meer / oder: Zychologie / oder: Herr Kafforke hatte am janzen Körper ‚ne Allegorie, weil er mang die Quallen jebadet hatte / oder: der Vogel Felix aus der Asche … Volksetymologie halt. Mit Dittsche: Man weiß es nicht. Vox populi – vox Rindvieh (Bismarck) – oder doch psychogische Kriegsführung.
    Grausamer wahrzunehmen ist Tante Lisa. Die wiederholte Ricinvergiftung durch ihre Sippe war schon schauerlich genug, aber dann noch dieses Koro-Zeugs. Es sieht jedenfalls so aus, wie von (((interessierter Seite))) in die Debatte eingebracht.
    Aber – unterm Strich – es ist müßig.

    Einen hätte ich noch zum Thema Spackosphäre. Ein LUMI postuliert bei EIKE und im Rittergut, m.W. unwidersprochen, es gäbe gar keine Kernwaffen – das wären alles eitel Brandwaffenangriffe bzw. Filmimaginationen gewesen.
    Als Schmankerl bezeichnet Der_Jürgen die Evolution als LÜGE – hätte er wenigstens noch von Irrtum geredet.

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  2. >> Das_Sanfte_Lamm 10. Oktober 2020 at 21:44

    Seit Jahrzehnten versuchen Historiker, Soziologen und Anthropologen bisher vergebens zu erforschen, was die Gründe sind, warum Kulturen in unregelmäßigen Zyklen immer wieder von innen heraus in sich zusammenfallen …

    DASS Kulturen zerfallen und verschwinden bestreitet inzwischen niemand mehr – nur warum ist in der Tat eine hochinteressante Frage. <Wer aber der Weiseste von euch ist, der ist auch
    nur ein Zwiespalt und Zwitter von Pflanze und von
    Gespenst.< — Hier liegt Nietzsche ziemlich richtig. Fast niemand schafft den letzten Schritt.
    Er selber auch nicht, so richtig jedenfalls.
    Die von Schlupfwespenlarven zu drei Vierteln von innen verschmatze Raupe, die die lieben Tierchen noch zusätzlich einspinnt …

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  3. Vorbehalte gegen Nietzsche sind schon sehr gerechtfertigt: Die drei Verwandlungen des Geistes – zum Kamel – Wissen aufzupacken – nicht ganz verkehrt. Ob es aber auch echtes Wissen ist – aber dann, zum Löwen – ICH WILL – und dann zum Kinde – ungeniert herumspielen – gerade DAS tun (((die))) ja mit uns. Einmaliges Experiment, Verwerfungen inbegriffen. In welchem Umfang die WASPS da zugange sind, vor allem, wer da Herrchen und wer Hundchen ist, ist nicht ganz unumstritten.

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  4. Ennrichs Besen

     /  Oktober 11, 2020

    Seit Jahrzehnten versuchen Historiker, Soziologen und Anthropologen bisher vergebens zu erforschen, was die Gründe sind, warum Kulturen in unregelmäßigen Zyklen immer wieder von innen heraus in sich zusammenfallen …

    ……-.-…….

    Tja, ohne auch mal ein wenig
    gefährlich zu denken, kommt man eben bei dieser hochspannenden Frage nicht so recht weiter. Und keiner von denen hat auch nur ansatzweise den Schmufak auf der Rechnung.

    Was das wohl ist bzw. sein soll ?!
    Nun, zum einen eine Prägung, die mir gut gefällt, und zum anderen ist Schmufak mehr eine Abkürzung und steht für ’schmutziger Faktor‘.

    Aber woran es den zeitgemäßen,
    bzw. zeitgemäßigten Schaftler des Wissens vor allem gebricht, ist eben, daß sie so wenig Ahnung von Biologie haben und sich folglich praktisch gar nicht mit dem Phänomen des Parasitismus auskennen, geschweige daß sie sich damit berhaupt mal beschäftigen.

    Denn dann wüßten sie, daß
    eine solche Strategie, die sich vor allem durch Hinterrücksigkeit auszeichnet, auf allen Ebenen des Lebens nun mal präsent ist; also auch in der Humanosphäre …

    Und wenn sie sich darin mal vertiefen würden,
    könnten sie erkennen, daß es Strategien in der Natur gibt, die in erster Linie darauf abzielen, Energie aus dem Abbau und der Auflösung bestehender Strukturen zu gewinnen, indem gezielt entsprechenden Transformationsprozesse zu ihrem Vorteil in Gang gesetzt werden (siehe Schlupfwespe).

    PS.
    Habe letztens bei so einem Junghistoriker,
    (D. Engels, ein Beutebelgier) auch wieder schön den Topos ‚Wertezerfall‘ als nicht unwesentlich für Europas Niedergang und heutige Schwachheit benannt gefunden, ohne daß da viel Neigung zu erkennen gewesen wäre, diesem Sachverhalt ordentlich auf den Grund zu gehen ….

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  5. Schildbürger

     /  Oktober 15, 2020

    Ich hatte ja kürzlich den Bergkarabachkonflikt in der Coronataverne angeschnitten.
    Ich denke das ist eine Sache die interessanter ist als sie auf den ersten Moment scheint, in mehrerlei Hinsicht.

    Das Militärische kann ich nicht bewerten, man bekommt nicht viele zuverlässige Informationen darüber, mehr oder weniger nur Propaganda von beiden Seiten.
    Ich meine eher das Verhalten der Türken darüber, grade weil man da doch durchaus eine nicht geringe Menge davon im Land hat.

    Wie sich die Türken bezüglich der Geschichte aufführen zum Beispiel. Jammern auf der einen Hand rum wie gemein die Armenier zu ihnen wären, und wenn etwas nachgehakt wird kommen bereits erwähnte Sprüche.
    Das erinnert doch erheblich an das Rumgeheule wegen „rassistischer Polizei“ und das parallele Gehabe als „Gangster“ wenn die sich sicher fühlen.

    Die verfolgen auch grade eisenstramm die Argumentationsline „laut UN gehört Bergkarabach Aserbaidschan“, während das z.B. bei Nordzypern vollständig ausgeblendet wird.
    Drehen wie es grade passt.

    Dazu ist mir in letzter Zeit mehrfach der Begriff „Turan“ untergekommen.
    Gibt einen Bolschewiki-Artikel darüber, da wird das als „Heimat der Turkvölker“ bezeichnet.
    Offizielle Verlautbarungen darüber findet man nicht, aber wenn man so manche übermütige Kommentare türkischer Internetbenutzer liest geht es wohl um ein „Reich“ der Türken, Aseris und den turksprachigen, ehemaligen Sowjetrepubliken in Zentralasien.

    Und, kleines Detail am Rande, der „beste Verbündete in Nahost gegen den Islam“ beliefert Aserbaidschan offensichtlich mit modernen Waffen.

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  6. Das mit dem Turanismus hat mich jetzt wieder an Colin Liddells Artikel Jobbik’s Unholy Alliance von 2013 erinnert, den ich irgendwann einmal übersetzen wollte, seit er damals im „Occidental Observer“ erschien (aber man kommt ja zu nüscht…).

    Darin geht es um die Bestrebungen der ungarischen Jobbik-Partei unter ihrem Führer Gabor Vona, sich an die Türkei ranzuschmeißen, einen ungarischen Turanismus wegen der angeblichen Abstammungsverwandtschaft der Ungarn mit den Türken zu konstruieren und auch einen „Eurasianismus“, der an Alexander Dugin erinnert, als nationalistische Alternative zu beschwören. Angesichts dessen, welche Territorien von Nachbarländern der von Jobbik vertretene groß-ungarische Nationalismus beansprucht, kann man sich denken, warum sie sich die neo-osmanische Türkei als angeblich blutsverwandten Verbündeten sucht und sich von Europa distanziert.

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  7. Schildbürger

     /  Oktober 16, 2020

    Was mich wiederum an so Schnapsideen in der „rechten“ Sphäre erinnert die z.B. das ehemalige Bündnis zwischen deutschem Kaiserreich und osmanischem Reich beschwören, „White Sharia“, „basierte Moslems“, und so weiter.

    Da sollten solche Geschichten wie die Armeniensache bei welchen Türken im siegesgewissen Überschwang ihr wahres Gesicht zeigen eigentlich Augenöffner sein, genauso wie für die Multikultiklatscheäffchen.

    PS: Bzgl. Ungarn und der „Verwandtschaft“ zu den Türken, bis zu einem gewissen Grad mag da was dran sein. Die Sprache ist ziemlich nahe an den Turksprachen dran, zumindest mal was die Grammatik angeht. Das dürfte aber eher von der ehemaligen magyarischen Führungsschicht kommen die im Laufe der Jahrhunderte von der europäischen Bevölkerungsmehrheit weitestgehend absorbiert worden ist.
    Die Ungarn selber sind aber in der überwältigenden Mehrheit eindeutig weiße Europäer, auch wenn man ab und an ein paar sieht die äußerlich doch etwas an Nahostler (seltener auch an Fernostler) erinnern.
    Aber ob das ein Relikt der Magyaren ist und/oder von Mongolensturm und osmanischer Besetzung vermag ich jetzt nicht zu beurteilen.
    Aber Tatsache bleibt dass daraus eine Verwandtschaft bzw. Bündnis zu gründen ähnlich panne ist wie aus dem historischen Bündnis zwischen Kaiserreich und osmanischem Reich.

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  8. Das pfoine Rittergut ist überhaupt nicht in Bausch und Bogen zu verschmähen: Ich bin nicht Charlie 2.0 oder Und morgen die ganze Welt – die Kommentare bieten neben einem gewissen Unterhaltungsfaktor auch zarte Lichtblicke. Wenn auch nicht gerade im Hinblick auf die nahe Zukunft, so doch im Hinblick auf die Vergangenheit und die Gegebenheiten.
    Lotta Vorbeck oder Niekisch sind nicht übel wahrzunehmen. Und Julia von Heinz – Holzhammerpropaganda à la Sergeij Eisenstein, das Thema Blaublütige hatten wir ja schon hie und da … Ludwig Renn, Manfred von Brauchitsch – was trieb die? Fehlgeleiter Idealismus, oder doch der Versuch, unter den Umständen mit dem Gesäß an die Wand zu kommen?

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  9. >> Laurenz
    29. Oktober 2020 16:27

    Wer am Flughafen Daniel arap Moi in Mombasa aussteigt … … … Und Kenia galt mal als die Schweiz Afrikas. Thomas Spitzer & Klaus Eberhartinger (EAV) lebten trotzdem dieses Jet-Set-Leben an der Südküste mit einem unerschöpflichen Vorrat an Frauenmaterial, indischen Ärzten, inklusive eines importierten Aufnahme-Studios, während beide desweiteren ihresgleichen, mitteleuropäische Spießer auf Urlaub, in ihren Liedern geißelten und hier linke Moral verkauften … … … <<

    Einer auf "Politplatschquatsch". — Auch nicht schlecht. Teils mit Ergötzen, teils mit Sodbrennen zu lesen.

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  10. Anschauungsmaterial – Die Erste Allgemeine Verunsicherung mit „Afrika“:

    Heute fahr‘ ma Neger schau’n, des wird a Trara!

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  11. Zwei Links von orf.at zur gestrigen Terrornacht in Wien:

    Terror in Wien: Mythen, Helden und falsche Gerüchte

    Nehammer: Derzeit kein Hinweis auf zweiten Täter

    Typischerweise hat die Kronen-Zeitung in der heutigen Ausgabe es so hingestellt, als hätte der Angriff der Israelitischen Kultusgemeinde und deren Synagoge in der Seitenstettengasse gegolten (wo sich aber zu dieser Zeit niemand befunden hat). Dabei konnte IKG, wie auf S. 5 unter der Überschrift „Jüdische Gemeinde unter Schock“ gemeldet, nicht einmal bestätigen, daß der Anschlag überhaupt der Synagoge gegolten hat (die war zu der Zeit ebenso wie das IKG-Gebäude geschlossen).
    Interessant ist übrigens die Formulierung „Die Polizei stand demnach in engem Kontakt mit den (privaten) Sicherheitsbehörden der IKG.“ Nicht nur, daß es hier also eine weitere jüdische Quasi-Privatpolizei wie die Shomrim in verschiedenen amerikanischen Städten gibt, sondern die „Krone“ bezeichnet das tatsächlich als Behörde!

    Es soll also wieder einmal gebarmt werden, welch arme verfolgte Opfer die Juden doch seien. Doch sie kommen nicht auf die Idee, es auch als einen christenfeindlichen Anschlag zu bezeichnen, weil der Täter auch am Ruprechtsplatz vor der Ruprechtskirche geschossen und dabei eine Kellnerin ermordet hat.

    Und falls sich unter den vier Toten und 22 Verletzten, die es dort und im Raum Schwedenplatz, im Ausgehviertel „Bermudadreieck“ etc. gegeben hat, nicht auch jüdische Zufallsopfer befunden haben, ist kein einziger Jude zu Schaden gekommen. Dennoch wird jetzt wieder massiv die „Solidarität mit den Juden“ beschworen und von uns erwartet werden, aber den Juden wird es nie einfallen, Solidarität mit all den vielen Österreichern und anderen Nichtjuden zu bekunden, die nicht nur gestern, sondern schon seit viel längerer Zeit durch die hauptsächlich von ihnen geforderte, betriebene und verteidigte Zuwanderung von Moslems und anderen Nichtweißen zu Schaden gekommen sind.

    Typisch ist auch, wie ausgerechnet drei dieser Muselzudringlinge, zwei in Wien lebende Türken und ein Palästinenser namens Osama Joda (!) als „Helden von Wien“ gefeiert werden, weil sie Verletzten geholfen haben sollen. (Und ausgerechnet jener Osama Joda, dessen Familie voriges Jahr von der niederösterreichischen Gemeinde Weikersdorf ein Hauskauf verweigert wurde – „schämt euch, ihr Xenophobiker!“ soll das wohl heißen.) Selbst wenn das wahr wäre und nicht vom Regime erlogen, wird es doch wohl noch andere gegeben haben, die ebenfalls geholfen haben, aber die werden nicht erwähnt. Und wenn nie irgendwelche Moslems zu uns gelassen worden wären, dann wäre ihre angebliche Hilfeleistung gar nicht erst nötig gewesen, so wie uns auch vieles andere erspart geblieben wäre.

    Und noch einmal typisch ist, wie jetzt wieder von Regierungsvertretern behauptet wird, der Täter habe „aus Hass gegen unser Lebensmodell, unsere Freiheit, unsere Werte und unsere Demokratie“ gehandelt, als ob er das irgendwo erklärt hätte und als ob es nicht viel plausibler wäre, daß er aus Hass auf UNS, die Österreicher, gemordet und verletzt hat!

    Der Täter stammt übrigens aus Nordmazedonien, war also – da Moslem – wohl ein Albaner. Also aus einem Volk, das zusammen mit den Tschetschenen, den Somalis, Juden und Zigeunern zu den miesesten Mafia- und Räuberdreckvölkern dieses Planeten gehört.

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  12. Es gibt da übrigens eine Parallele zum Fall des Formfleisch-Rächzdeppen Stefan Balliet: Nachdem dieser an der versperrten Tür der Synagoge in Halle an der Saale gescheitert war, erschoß er in der Nähe des Gebäudes zwei Deutsche, die Passantin Jana Lange und den Dönerlokal-Gast Kevin Schwarze.

    Vielleicht war der Terrorschütze von Wien ein Formfleisch-Museldepp.

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  13. Und schon wieder wird eine Konsequenz der Muselzuwanderung – diesmal der Terroranschlag von Wien – für etwas benutzt, das die EU schon lange tun wollte – gefunden auf orf.at:

    Auf den Terroranschlag folgt EU-Verschlüsselungsverbot

    Im EU-Ministerrat wurde binnen fünf Tagen eine Resolution beschlussfertig gemacht, die Plattformbetreiber wie WhatsApp, Signal und Co künftig dazu verpflichtet, Generalschlüssel zur Überwachbarkeit von E2E-verschlüsselten Chats und Messages anzulegen.

    Von Erich Moechel

    Der Terroranschlag in Wien wird im EU-Ministerrat dazu benützt, um ein Verbot sicherer Verschlüsselung für Services wie WhatsApp, Signal und viele andere im Schnellsiedeverfahren durchzusetzen. Das geht aus einem mit 6. November datierten internen Dokument der deutschen Ratspräsidentschaft an die Delegationen der Mitgliedsstaaten im Rat hervor, das ORF.at vorliegt.

    Das sollte nun unter den „weiteren Schritten gegen den Terrorismus“ zu verstehen sein, die Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) im Rahmen einer Videokonferenz zu Wochenbeginn besprechen will. Der Beschluss ist bereits soweit akkordiert, dass er in der Videotagung der Innen- und Justizminister Anfang Dezember ohne weitere Diskussion verabschiedet werden kann.

    Analogien zur Vorratsdatenspeicherung

    Aus dem ursprünglich für Anfang kommender Woche geplanten Besuch Macrons wurde pandemiebedingt eine Videokonferenz „zur Bekämpfung des islamistischen Terrorismus“. Weiters steht ein Besuch des EU-Ratspräsidenten Charles Michel in Wien für Montag an, der ebenfalls mit Bundeskanzler Kurz Gespräche führen wird. Zudem empfängt Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) den französischen Europastaatssekretär Clement Beaune im Bundeskanzleramt. Alleine um Kondolenzbezeugungen geht es dabei natürlich nicht.

    Mittlerweile wird zwar immer klarer, dass offenbar haarsträubende Ermittlungsfehler im BVT den Anschlag erst ermöglicht hatten und nicht fehlende digitale Überwachungsbefugnisse. Ob irgendein solcher Zusammenhang zur Tat besteht, ist allerdings unerheblich. In Brüssel wird so ein Anlass seit 25 Jahren mit schnöder Regelmäßigkeit dafür missbraucht, längst geplante Überwachungsvorhaben durchzusetzen. Auf diese Weise wurde die fünf Jahre lang in der EU umstrittene Vorratsdatenspeicherung nach den Zuganschlägen in Madrid (2004) und London durch Islamisten (2005) durch den Ministerrat und das Parlament geschleust.

    Verabschiedung ohne weitere Diskussionen

    Diese Resolution des Ministerrats ist laut Dokument – da wird um allfällige letzte Einwände gebeten – nicht nur fast fertig ausformuliert. Sie ist im Rat offenbar auch bereits fertig abgestimmt. Am 19. November soll sie dann in der Ratsarbeitsgruppe zur Kooperation im nationalen Sicherheitsbereich (COSI) verabschiedet werden, am 25. ist die Vorlage im Rat der ständigen Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten (COREPER) geplant. Dort hat der Ratsbeschluss bereits den Status eines I-Items, damit kann er ohne weitere Diskussion passieren.

    In einer für Anfang Dezember geplanten virtuellen Sitzung des Rats der Innen- und Justizminister soll der Beschluss dann abgefeiert werden. Was folgen wird, ist klar, nämlich ein Auftrag des Ministerrats an die EU-Kommission, einen Entwurf für eine Verordnung zu erstellen, die dann das übliche Prozedere durch Parlament und Rat durchlaufen wird. Angesichts der offenbaren Einstimmigkeit wäre es im Ministerrat allerdings möglich, die geplante Regulation in ihrem Kern auch ohne Mitwirkung des Parlaments durchzuziehen. Auch das hat es im Zusammenhang mit Überwachung schon gegeben. So wurde der berühmte Beschluss im Fischereiausschuss des Rats von 1995 zur Überwachbarkeit der damals neuen GSM-Netze als A-Item (beschlossene Sache) durchgezogen, von dem das EU-Parlament erst nach seinem Inkrafttreten 1996 Kenntnis erhielt.

    Treibende Kräfte im Hintergrund

    Frankreich treibt das ursprünglich von Großbritannien angestoßene Vorgehen gegen sichere Verschlüsselung auf Plattformen wie WhatsApp bereits das ganze Jahr auf EU-Ebene über voran. Der Boden dafür wurde seit 2015 in einer ganze Serie von Kampagnen vorbereit, die abwechselnd von Europol und FBI bzw. den Diensten der „Five Eyes“-Spionageallianz samt den dafür zuständigen Ministern gefahren wurden. Erst Anfang Oktober hatten die Innenminister dieser fünf Staaten – Großbritannien, USA, Australien, Neuseeland und Kanada – die Internetkonzerne erneut aufgefordert, ihre IT-Netze mit Hintertüren für die Strafverfolger auszustatten.

    Sekundiert wurden sie dabei von ihren Amtskollegen in Japan und in Indien. Warum sich die Geheimdienstallianz so auffällig um die bedauernswerten Strafverfolger jahrelang öffentlich gesorgt hat, ist eigentlich selbsterklärend. Sie sind die übrigen „Competent Authorities“ die ebenfalls Zugang erhalten werden.

    „Competent Authorities“ lassen grüßen

    Laut weiteren Informationen, die ORF.at vorliegen, soll die Überwachungsmethode „Exceptional Access“ gewählt werden, das geht indirekt bereits aus diesem nicht-technischen Resolutionstext hervor. Unter acht möglichen Modellvorschlägen, die allesamt aus technischen Szenarien verschiedener Geheimdienste stammen, wurde jener aus dem britischen „National Cyber Security Center“ (NCSC) ausgewählt. Das NCSC ist eine Abteilung des britischen Militärgeheimdienstes GCHQ. Plattformbetreiber wie WhatsApp, Signal und Co, die alle E2E-Verschlüsselung benützen, sollen verpflichtet werden, zusätzlich Generalschlüssel anzulegen und diese zu hinterlegen.

    Das nämlich sind die „competent authorities“: GCHQ, DGSE, BND usw. deren Staubsaugermethoden an den Glasfasern wegen zunehmender Transportverschlüsselung immer weniger verarbeitbare Daten einbringen. Um diese drohende Datenarmut abzuwenden, wurden jetzt Generalschlüssel verlangt und wie es aussieht, wird das im Rat auch bewilligt. Dann kann das BVT, das es nicht einmal schafft, einen Terroristen auszuschalten, der von zwei anderen Diensten zweimal auf dem Silbertablett serviert wird, künftig auch in Chatverläufen wochenlang nicht ermitteln.

    Da kommt mir glatt der Verdacht, daß das BVT den Albanermusel Kujtim F. unter anderem deshalb nicht rechtzeitig aus dem Verkehr ziehen „konnte“, weil er diesen Terroramoklauf durchführen sollte, damit die EU und die oben erwähnten Geheimdienste einen Vorwand für die Hauruck-Durchsetzung des Verschlüsselungsverbots bekommen.

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  14. Nicht uninteressant im Rittergut zu Klonovsky – „Soll die AfD …“ — Lotta Vorbeck gefällt mir immer besser.

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    • Spassboot Aylan Loesche
      27. November 2020 02:05

      @Klonovsky

      Aus wirklichem Interesse waere ich Ihnen, so Sie sich die Zeit (vielleicht wieder einmal im Zug?) nehmen koennten, dankbar fuer ein paar Worte zur einen oder anderen (natuerlich auch gerne auch zu allen) der folgenden Fragen:

      1.Sie schrieben kuerzlich, wenn ich mich recht erinnere, acta, dass in frueheren Zeiten Sie ein wenig so etwas wie ein sehr kritisches Gefuehl gegen „ein kleines Voelkchen“ gehegt haetten (ich glaube es fiel gar das Wort „antisemitisch“). Welche Informationen hatten ein solches Gefuehl in Ihnen entstehen lassen?

      2.Sie schrieben im Anschluss, dass Sie dieses Gefuehl spaeter ueberwunden haetten. Welche Informationen liessen Sie dieses Gefuehl ueberwinden?
      Koennten Sie einschaetzen wann war das?
      Koennten Sie angeben, bloss ungefaehr, wann das war? ———
      ————————————————————————————-

      In demselbem Strang. Na, das hat doch mal etwas!

      Antworten
      • Ennrichs Besen

         /  November 27, 2020

        Soweit ich weiß,
        ist doch der Klono verdingst mit einer Dingens. Irgendwie davor müßte es dann wohl gewesem bzw. passiert sein …

  15. zippelmütz

     /  November 29, 2020

    @Hildesvin /@Ennrichs Besen: vor vielleicht 1, 2 Jahren hat Klono jedenfalls mal darüber geschrieben (in seinen acta), insofern wird das schon so sein.

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  16. Ich wünsche meinen Lesern und allen ihren Lieben schöne Weihnachten und angenehme Jahresendferien (so sie welche haben).

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  17. Ach Dir Lucifex und allen Lesern ein schönes Fest und liebe Grüße.

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  18. Schildbürger

     /  Dezember 24, 2020

    Frohe Weihnachten euch allen!

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  19. Frohe Weihnachten Lucifex.
    Das einzige was man zur Zeit machen kann ist irgendwie durchhalten, was aber in diesem vielschichtigen Mehrfrontenkrieg nicht immer leicht ist.
    Aber es gibt ja auch noch gute Nachrichten wie z. B. Ihre Tätigkeiten im Siechkobel und welche Resonanz diese haben.

    Sie haben zwar die Macht über ihre Medien eine weltweite Theatervorführung zu veranstalten, was wir aber nicht wissen, ist wie lange sie diesen hohe Energieeinsatz aufrecht halten können. Und ob sie es wirklich schaffen das Leben zu kontrollieren bleibt noch offen. Jetzt gerade wo ich das schreibe sitzt ein Rotkehlchen im Blumenkasten und verbreitet gute Laune. Solche kleinen Anstöße reichen bei uns aus um wieder Kraft zu schöpfen, und genau das ist es auch womit wir sie in den Wahnsinn treiben können.

    Alles weitere wird sich dann zeigen.

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  20. Kleiner Eisbär

     /  Dezember 25, 2020

    God Jul Euch allen.

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  21. Nordlaender

     /  Dezember 26, 2020

    Frohe Weihnachten wünsche ich allen und bedanke mich sehr herzlich bei Lucifex für seine unermüdliche wertvolle Arbeit.

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  22. Kleiner Eisbär

     /  Januar 1, 2021

    Frohes Neues Jahr Euch allen.

    Und wieder mal Favoriten:

    https://mobil.krone.at/2309412

    Hadmut Danisch kommentierte: Geliefert wie bestellt.

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  23. Vor, ich weiß nicht mehr, 10 -15 Jahren, sehr ungefähr, heischte eine Grüne Schnepfe im Europaparlament, daß die Menschenschlepper im Mittelmeer staatlicherseits bezahlt werden sollten, da Dienst an den Menschen – es fand etwas, zu wenig, Spott. Heute ist es fast selbstverständlich.
    Und heute wird aufs Tapet gebracht: Kein Eigentum mehr, nicht nur, wie im orthodoxen Marxismus, an Produktionsmitteln – nein gar keines, darüber hinaus, nicht einmal eine Mietwohnung, und noch nicht einmal ein eigenes Bett, und das in vollem Ernst.
    Die wollen es offenbar genau wissen: Zuletzt ~ 2009 war die Rede davon, eine dreistellige Millionenzahl an Negern in Europa anzusiedeln. Da meinte ich noch, Theaterdonner, nichts so heiß gegessen wie gekocht.

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  24. Einen Versuch ist es wert.

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  25. https://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/Razzia-bei-rechtsextremem-Versandhandel-Der-Schelm,schelm100.html

    Man kann annehmen, daß die Polizei bei dieser Aktion auch eine Menge Kundendaten abgegriffen hat und wohl bei weiteren dort noch eintreffenden Buchbestellungen eifrig mitnotieren wird. Deshalb ist es nicht mehr ratsam, dort noch etwas zu bestellen.

    Darüber hinaus ist das ein weiteres Beispiel dafür, wie alles im mehr oder weniger rechten Bereich, wo zentrale Vertreter oder Stellen öffentlich greifbar sind (Parteien, Vereine, Verlage, Bewegungen wie die IBÖ), vom System als Gatterfalle genutzt werden kann, um Gesinnungsgenossen dranzukriegen. Das Verfahren gegen Martin Sellner z. B. wurde eingestellt, weil man ihm keine Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung anlasten konnte, aber darum ging es wohl auch nie wirklich. Und den wahren Zweck, das Abgreifen von Informationen über IBÖ-Mitglieder im Zuge der Hausdurchsuchung bei ihm, hat die Sache schon erfüllt.

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    • Beim Arnshaugk-Verlag hatte dieses und jenes mein Interesse geweckt, bis mir da ein Carl Schöpffer unterkam. Der das Kopernikanische Weltbild „in Frage stellte“ – die Spackosphäre des 19. Jahrhunderts. „Vergessene Bücher …“ – nur, einige werden völlig zu recht vergessen.

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  26. Nur werden die Ideen leider nicht vergessen bzw. immer wieder von neuen Spackengenerationen aufgegriffen. Wie Osi einmal über die PIfanten schrieb: „Sie finden alles, nur nicht was sie finden sollen.“

    Heute ist wieder einmal Blog-Jahrestag – der achte seit Bestehen von „Morgenwacht“. Die Tagesergebnisse liegen durchschnittlich um dreihundert Klicks, und die letzten beiden Monate kamen mit jeweils gut 17.000 Zugriffen auf ein Drittel des bisher besten Monats Oktober 2018.

    Naja. Gibt ja auch andere Angebote. (Nichts für mich, aber wohl nach dem Geschmack der meisten in dieser „Szene“.)

    Die Spackosphär‘ ist groß und weit
    und nicht nur Sonnenschein
    und ganz bestimmt kein Stück davon
    ist dieses Blöglein mein.

    Für diejenigen, die nicht wissen, woraus das abgewandelt ist (wohl die meisten Nicht-Ösis):

    Antworten
  27. PI-Strang „Helau, ihr verblödeten …“ – Ein Beitrag von einem „rainier“ um 12.29 ist recht erfreulich zu lesen, zumal ich mir keine Quarkschau antue. Es gibt also noch, selbst dort, Menschen, welche diese Bezeichnung verdienen.
    Es ist aber anzunehmen, dass es wie üblich im Sande versickert.
    „Wir verändern gerade die Welt …“ – Die beste Tarnung ist immer noch die nackte Wahrheit – die glaubt keiner (bei Max Frisch) —

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  28. Im selben Strang, zuvor 12.02 von einem westwoodtom:
    >> und der Redner musste nach seinem Vortrag unter Polizeischutz aus dem Saal gebracht werden. Soviel zum Humor Im Karneval.
    Hessische Büttenrede <<
    Erinnert mich entfernt daran, dass Loriot in den Fünfzigern wegen seiner harmlosen Hundewitze (Diesmal gehst du aber mit ihm runter …) schier gelyncht werden sollte …

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  29. Ergänzend dazu von „Gun Jesus“ Ian McCollum:

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  30. @Lucifex

    Hier ein Ausschnitt eines Kommentars von ihr, ich denke mal damit bist auch Du gemeint:

    „Ich hatte das Vergnügen und die Ehre, eine Zeitlang mit wirklich großen Geistern im Austausch zu stehen. Davon zehre ich heute noch und ich versuche jetzt, entsprechende Anregungen ein bisschen unter ein breiteres Publikum zu bringen. Ich bin überzeugt, dass das notwendig ist, und ich freue mich auch sehr über den anrgenden Gedankenaustausch mit Dir“
    Hier der Link: http++://www.pi-news.net/2021/02/die-pandemie-der-angst/#comment-5609684

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  31. Ich glaube nicht, daß sie mich da mitgemeint hat, nachdem sie das als Antwort auf Ingres‘ „ich weiß ja nicht, wie Du das machst“ geschrieben hat, das sich nach meiner Auffassung auf das „die Rolle der Königstreuen spielen“ (im weiteren Sinne) bezog.

    Aber trotzdem danke für die Übermittlung und Deinen Gedanken, daß sie das mit dem „Austausch mit großen Geistern“ auch auf mich bezogen haben könnte.

    Antworten
    • „„Austausch mit großen Geistern“ auch auf mich bezogen haben könnte.“

      Nun lese ich ja ihre Kommentare und Aufsätze schon seit mindestens 14 Jahren und Dich lese ich ja auch schon so lange. Du kannst mir glauben Du gehörst dazu. Du hast deinen Beitrag zur Sache schon längst geleistet. Mach Dich frei von diesen ganzen Eitelkeiten, das hast Du doch gar nicht nötig.

      Antworten
  32. Nochmals danke, pils. Osis Texte lese ich ebenfalls schon seit 14 Jahren (etwas länger, als ich mich selbst schon in der Blogosphäre engagiere). Ich meinte ja auch nur, daß sie mich da wahrscheinlich nicht mitgemeint haben wird, obwohl ich das früher doch angenommen hätte.

    Aber Du hast Recht: ich habe meinen Beitrag in dieser Sache schon lange geleistet, und diese Beiträge bleiben ja weiter für Interessierte zugänglich, solange ich nicht durch irgendeine Bedrohungslage gezwungen bin, „Morgenwacht“ vom Netz zu nehmen (was aber wegen meiner nur noch 200+ Klicks Tagesdurchschnitt kein Feind mehr herbeizuführen motiviert sein wird). Und es ist wirklich Zeit, mich davon freizumachen und an mich zu denken. Ich hätte schon seit damals im Mai des Vorjahres konsequent bleiben sollen.

    Das gibt mir jetzt den Anlaß, mein Abschiedslied vom aktiven Blogengagement schon jetzt zu posten, das ich irgendwann später in der angekündigten „Letzten Taverne“ einfügen wollte (die ich mir aber auch noch ersparen werde).

    Es ist von Heather Small, und es paßt so perfekt auf meine Situation im Zusammenhang mit der Bloggerei, meine Enttäuschung über die mangelnde Unterstützung durch die überwiegende Mehrheit meiner Leser und das Gefühl, zu viel meiner Lebenszeit für diese letztendlich vergebliche Sache verschwendet zu haben und nicht noch mehr davon hinterherwerfen zu wollen, als hätte sie es speziell für mich geschrieben.

    Wenn man das „you“ in „Holding on to you is letting go of me“ im Plural übersetzt, hieße es an das Publikum gerichtet: „An euch festzuhalten, heißt, mich loszulassen“.

    I look around and I wonder
    How much pain does it take
    To admit to a failure
    I’ve made a mistake

    I talk like I hate you
    I just need to be free
    I don’t mean to hurt you but
    It’s time to think about me

    You say that you love me
    You’re making me cry
    You say that you need me
    But I’m not about to lie

    Holding on to you
    Is as mad as it seems
    Holding on to you
    Is the end of my dreams
    Didn’t know time could move so fast
    You and I were living in the past

    Holding on to you
    Is as mad as it seems
    Holding on to you
    Is the end of our dreams
    Didn’t know time could move so fast
    Before you know we’re living in the past

    Holding on to you is letting go of me.

    Was I ever so foolish
    I tried so hard to believe
    That you were the answer
    But I was deceived

    I talk like I hate you
    But it just ain’t the truth
    While love lies sleeping
    I’m gonna make my move

    You say that you love me
    You’re making me cry
    You say that you need me
    But I’m not about to lie

    Holding on to you
    Is as mad as it seems
    Holding on to you
    Is the end of my dreams
    Didn’t know time could move so fast
    You and I were living in the past

    Holding on to you
    Is as mad as it seems
    Holding on to you
    Is the end of our dreams
    Didn’t know time could move so fast
    Before you know we’re living in the past

    ‚Cause holding on to you is letting go of me

    It’s time to step to the future baby
    Don’t look back you know it ain’t easy
    When it’s time for change
    To make new arrangements baby
    Don’t look back
    You know I can’t lie

    There goes my dream

    You and I were living in the past

    Holding on to you
    Is as mad as it seems
    Holding on to you
    Is the end of my dreams
    Didn’t know time could move so fast
    Before you know it we’re living in the past

    ‚Cause holding on to you is letting go of me
    And I can’t let go of me
    And I won’t let go of me

    It’s time to step to the future
    I can do that baby

    Make new arrangements baby
    Make new arrangements baby

    Can’t let go of me.

    Antworten
    • Freya

       /  März 1, 2021

      Ich wollte mich nur mal für die Arbeit bedanken.

      Du denkst, sie scheint vergebens zu sein?
      Vielleicht, vielleicht aber auch nicht.

      “ Man wird sehen “ sagte der Zenmeister.

      In einer Sache hast du recht. Meinungsbeinflussung geht besser in Form von Filmen.

      Aber man könnte ja aus den vielen Übersetzungen und Überlegungen hier tatsächlich Videos machen?

      Falls du nichts dagegen hast würde ich das versuchen zu machen.

      Im Übrigen: Die Beste Propaganda gegen „die“ ist immer noch ihr eigenes Verhalten.

      Die Epstein und Weinsteinaffäre hat „denen, besonders unter Frauen, echt viel Sympathie gekostet. Die Opfernummer läuft nicht mehr so gut, zumindest im Privaten.

      Und wenn Wunsch (als kollektives Opfer angesehen zu werden) und Wirklichkeit so weit auseinander klaffen…

      Liebe Grüße

      Freya

      Antworten
  33. Danke, Freya, und liebe Grüße auch von mir!
    Ja, wenn Du Texte von hier in Form von Videos umsetzen würdest, wäre mir das durchaus recht. Das haben Leser von „As der Schwerter“ seinerzeit auch schon ab und zu gemacht, z. B. Mickiandalusia (wenn ich mich an den Namen richtig erinnere) oder LangeR. Solche Videos könntest Du gerne hier in Kommentaren posten.

    Antworten
  34. Jouri

     /  März 4, 2021

    Hallo Luci, es tut mit leid, daß Du Dich zurückziehst, aber ich akzeptiere natürlich Deine Entscheidung. Ich finde, daß Du eine tolle Arbeit geleistet hast und möchte mich bei Dir herzlich für all die tollen Artikel hier und bei AdS bedanken.

    Antworten
  35. Danke auch Dir, Jouri, sowie auch allen anderen, die wie Du mit ihren Kommentaren dazu beigetragen haben, „Morgenwacht“ für Leser interessant zu machen, und ebenso allen, die mit Verlinkungen andere auf meinen Blog aufmerksam gemacht haben.

    Antworten
  36. lerntnimmerschreiben

     /  März 7, 2021

    Hallo Lucifex. Ich habe damals als „lerntschreiben“ (habe ich immer noch nicht gelernt 😉 , aber schön, daß ich wenigstens über „Niemandes Herrn, Niemandes Knecht“ eine Inspiration zurückgeben konnte) kurz geschrieben, mochte aber meine weiteren Kommentare nicht und es deswegen wieder aufgegeben. Was soll ich sagen, As der Schwerter und Morgenwacht sind eine der wichtigsten Entdeckungen meines Lebens. Als ich 2016? kurz nach Löschung von AdS den kompletten Seiten- Spiegel geladen und durchgearbeitet habe, bekam ich besonders beim Lesen der Kommentare unter den Artikeln teilweise zitternde Knie, da Millionen verriegelte Gedankentüren plötzlich offen vor mir standen. Ich möchte Dir danken und bewusst machen, daß ich die Erkenntnisse von Euch (z.Bsp. sollte auch Haralds Analyse zur Notwehr, allen Kinder von Kleinauf beigebracht werden!) aktiv an die nächste Generation als Kulturtechnik weitergebe. Nicht über das Thema von AdS und Morgenwacht, sondern universeller, alles andere müssen sie selber entdecken.
    Du hast hier unglaubliche Leute angezogen (Luftpost und Osimandia sind nur die Speerspitze) und Dein Kommentarmanagement (sagt man das so) war für mich einzigartig.
    Persönlich denke ich, daß die Zeit vorbei ist. Die jüngere Generation kommuniziert anders und ich habe keine Ahnung wie in dieser neuen Kommunikationsstruktur, Euer Wissen im Internet weitergegeben werden kann. Doch aussterben wird es nicht, dafür sorge ich schon.

    Vielen Dank
    lerntnimmerschreiben

    Antworten
  37. Theca

     /  März 10, 2021

    Lieber Lucifex. Lange Jahre warst Du und das Team von AdS mein täglicher Begleiter. So viele Texte, so viele Ideen, so viele Denkanstöße und so viele neu erkannte Zusammenhänge. Dafür danke ich Dir.
    Gruß

    PS: lerntnimmerschreiben erwähnte einen Seitenspiegel von AdS. Auch ich hatte mir damals kurz vor der Schließung einen Spiegel gemacht. Leider ist dieser wegen einer defekten HDD verloren gegangen. Ist so ein Spiegel irgendwo im Netz erhältlich?

    Antworten
  38. Liebe Grüße und Danke meinerseits an euch, lernt(nimmer)schreiben (an Deinen damaligen Kommentar erinnere ich mich noch) und Theca!

    Ja, lernt(nimmer)schreiben, die Löschung von AdS war Anfang 2016; so aus dem Gedächtnis heraus muß es Ende Februar oder Anfang März gewesen sein. Ich erinnere mich noch, wie ich an dem Abend, bevor ich von dem Problem erfuhr, durch das dies notwendig war, eine Mondscheinwanderung mit Schneeschuhen durch den heimischen Bergwald unternommen hatte. Dabei hatte ich seltsamerweise ein ganz ungutes Bauchgefühl, ohne zu wissen, warum, und als ich zu Hause in den AdS-internen Kommunikationskanal schaute, hat einer aus unserer Runde uns das mitgeteilt.

    Vielleicht ist die große Zeit der politischen Blogs (zumindest „rechts“ vom öffentlichen Mainstream) wirklich vorbei; ich habe keinen Einblick darin, wie die jungen Leute von heute online kommunizieren, da mich diese Art von Social Media (Facebook, WhatsApp, Instagram etc.) nicht interessiert. Und das, was es da noch gibt, ist stark polarisiert zwischen den halbkoscheren Schlafschafe-Auffanglagern wie PI einerseits und dem sehr breiten rechten Narren„saum“ andererseits, die beide immer noch relativ viele Leser haben.

    Dieser Abwanderung von den Blogs hin zu Social Media und YouTube können Leute aus unserem Spektrum schwer folgen, weil dort viel stärker zensiert und Nutzerdaten an Behörden weitergegeben werden, was die Vertreter systemkonformer Meinungen nicht behindert. Letztere werden auch durch das beschränkte Format dieser Medien kaum eingeschränkt, weil sie bloß die gängigen Systemnarrative mit griffigen Platitüden und am Denken vorbei auf Emotionen zugreifenden Appellen und Assoziationen zu bestätigen brauchen, während wir für Gegendarstellungen viel weiter ausholen müssen. Das merkt man auch daran, daß man in Erwiderung zu Spacken- oder Gutmenschenkommentaren (wie Osimandia hier zu FairNessel) oft viel mehr schreiben muß als das, worauf man antwortet.

    Ich vermute übrigens, daß die geringe Bewerbung von „Morgenwacht“ durch auswärtige Verlinkungen (mit dankenswerten Ausnahmen, wie z. B. John Doe oder J. M.) die neben dem Google-Bann in Deutschland und Unzufriedenheit mit meinen kritischen Positionen zu vielem in der Rächzosphäre ein Grund für die geringen Zugriffszahlen ist, nicht nur an einer bequemen passiven Konsumentenmentalität liegt, sondern auch daran, daß viele in dieser Szene nicht wirklich an Breitenwirkung interessiert sind, sondern bloß eine Art „Hinterzimmer“ wollen, wo man sich unter seinesgleichen austauscht und über die Verhältnisse meckert. Das habe ich in einem privaten Blog gesehen, an dem ich zur Zeit des AdS-Vorläufers „Counterjihad“ beteiligt war (einer der anderen, der im Streit ausschied, nannte das „intellektuelle Gruppenonanie in geschlossenen Zirkeln erlauchter Auserwählter“), sowie in der „Backstage-Kommunikation“ unter den AdS-Admins und auch an kritischen Äußerungen von AdS-Kommentatoren zu Bemühungen um eine Erweiterung des Leserkreises.

    Teilweise könnte das an einer elitistischen Haltung liegen, wo man sich als einer der wenigen Durchblicker von „der Masse“ distanziert und sich über diese erhaben fühlen will, so wie dieser von Osimandia karikierte PI-Pepe:

    Eine ähnliche Haltung hat Norvell B. DeAtkine in Warum Araber Kriege verlieren unter der Zwischenüberschrift „Information als Macht“ beschrieben:

    In jeder Gesellschaft ist Information ein Mittel, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen oder Macht auszuüben, aber Araber gehen sparsam mit Information um und halten sie besonders knapp. US-Militärausbilder sind über die Jahre oft überrascht darüber gewesen, daß Informationen, mit denen sie Schlüsselpersonal versorgten, nicht weit über dieses hinausgelangten. Wenn er irgendeine komplizierte Prozedur auszuführen gelernt hat, weiß ein arabischer Techniker, daß er von unschätzbarem Wert ist, solange er der einzige in der Einheit ist, der dieses Wissen hat; sobald er es an andere weitergibt, ist er nicht mehr der einzige Quell des Wissens, und seine Macht verflüchtigt sich. Dies erklärt das allgemein übliche Horten von Anleitungen, Büchern, Ausbildungsbroschüren und anderer Ausbildungs- oder Logistikliteratur.

    In einem Fall erhielt ein mobiles amerikanisches Ausbildungsteam, das in Ägypten mit Panzereinheiten arbeitete, endlich die mühsam ins Arabische übersetzten Betriebsanleitungen. Die amerikanischen Ausbilder brachten die frisch gedruckten Handbücher zum Panzerfuhrpark und verteilten sie an die Panzerbesatzungen. Gleich hinter ihnen sammelte der Kompaniekommandant, ein Absolvent der Panzerschule in Fort Knox und von spezialisierten Kursen an der Aberdeen Proving Grounds Ordnance School die Handbücher wieder von den Besatzungen ein. Auf die Frage, warum er das tat, sagte der Kommandeur, daß es keinen Sinn hätte, sie den Fahrern zu geben, weil die Mannschaftsdienstgrade nicht lesen könnten. In Wirklichkeit wollte er nicht, daß Mannschaftsdienstgrade eine unabhängige Wissensquelle hatten. Daß er der einzige war, der die Feuerleitinstrumente oder das Justieren der Kanonen erklären konnte, brachte ihm Prestige und Aufmerksamkeit.

    Es ist aber erfreulich zu sehen, daß doch immer wieder jemand Material von hier oder AdS bei sich sichert, entweder als PDF oder wie Du, lernt(nimmer)schreiben, durch Spiegeln, und dafür sorgen will, daß es weitergegeben wird.

    @ Theca: Einen Seitenspiegel von AdS gab es einmal bei Iridium, aber der ist schon seit Jahren nicht mehr verfügbar, und mir ist sonst keiner bekannt. Aber die meisten Artikel von AdS sind auch hier auf „Morgenwacht“ vorhanden, plus viele weitere, später hinzugekommene. Was hier fehlt, sind nur die Kommentare von damals sowie Beiträge, die entweder heute nicht mehr relevant sind, nicht mehr unserem/meinem Stand entsprechen oder auf die ich persönlich keinen Wert lege.

    Zum Vergleich: auf AdS gab es zuletzt ungefähr 1250 Beiträge (an die genaue Zahl erinnere ich mich nicht mehr), und hier auf „Morgenwacht“ sind es mit jetzigem Stand 1288.

    Der von Dir, lerntnimmerschreiben, angesprochene Artikel von Harald ist Parteinahme in Konflikten: Alternative Justizprinzipien für einen volkstreuen Staat.

    Antworten
  39. Ein verspätetes Karfreitags- bzw. Osterbild für die Christen unter meinen Lesern:
    „Son-Rise“ von Rodney Matthews, bekannt für seine Elric-Illustrationen (habe ich gerade beim Durchsehen meiner Bilder von ihm entdeckt).

    Antworten
  40. Schildbürger

     /  April 20, 2021

    @Lucifex:
    Tut mir leid für die verspätete Antwort, ich hatte einiges um die Ohren die letzte Zeit.

    Ich steh wenn es in die etwas emotionalere Richtung geht ja meistens eh da wie der sprichwörtliche Ochs vorm Berg, von daher nur kurz:
    Nochmals Danke für diesen sehr wertvollen und informativen Blog.
    Deine Gründe aufzuhören sind vollkommen verständlich, das ändert aber nichts daran dass es mir leidtut.

    Von daher, auch wenn man sich seltener liest, alles Gute.

    PS: Die größeren Themen des Blogs sind zumindest unterschwellig durchaus präsenter als man meint.
    Von daher, wenn Du keine Einwände hast werde ich die Morgenwacht nach wie vor weiterempfehlen.
    Hier ist bereits so schon mehr als genug hervorragende Lektüre vorhanden.

    Antworten
  41. Danke meinerseits, Schildi, und auch Dir alles Gute!

    Ja, weiterempfehlen ist mir immer recht; das wurde eh all die Jahre viel zu wenig gemacht.

    Antworten
  42. Zwei sachdienliche Hinweise zu B-Mashinas Lil‘ Whitey on the „Peace Train“:

    Das ist das Bild mit den „französischen” Schulkindern, das Osimandia einmal in einem Beitrag über die propagandistische Weißenverdrängungsagenda anläßlich des Schulbeginns in Frankreich gebracht hat:

    Beim Lied „Morning Has Broken“ stammt auch der Text nicht von Cat Stevens, sondern wurde 1931 von der britischen Dichterin Eleanor Farjeon zur traditionellen schottisch-gälischen Volksmelodie Bunessan geschrieben. Eleanor Farjeon wird zwar auf Wiki als „englisch“ bezeichnet, aber wie aus dem englischen Wiki-Artikel über sie hervorgeht, war ihr Vater Jude. Dort wird aber auch erwähnt, daß sie 1951 vom anglikanischen Christentum zum Katholizismus konvertierte.

    Und jetzt noch – Monk/Ichselbst/KÄPSELE zum Trotz – eine „Griechin, die in einer anderen Sprache als ihrer eigenen singt“, nämlich Nana Mouskouri, einmal mit „Morning Has Broken“:

    …und einmal mit der deutschen Fassung dieses Liedes, „Schön ist der Morgen“ (die übrigens von Daliah Lavi geschrieben wurde):

    Antworten
  43. Eine interessante Anregung hinsichtlich dessen, was man als Mann im Leben zu sein streben könnte, habe ich im Essay „The Simple Art of Murder“ von Raymond Chandler aus dem Jahr 1950 gefunden. Am Schluß dieses Essays über die Detektivromanliteratur beschreibt er, wie Protagonisten solcher Geschichten in der Art seines Privatdetektivs Philip Marlowe sein sollten:

    But down these mean streets a man must go who is not himself mean, who is neither tarnished nor afraid. The detective in this kind of story must be such a man. He is the hero, he is everything. He must be a complete man and a common man and yet an unusual man. He must be, to use a rather weathered phrase, a man of honor, by instinct, by inevitability, without thought of it, and certainly without saying it. He must be the best man in his world and a good enough man for any world. I do not care much about his private life; he is neither a eunuch nor a satyr; I think he might seduce a duchess and I am quite sure he would not spoil a virgin; if he is a man of honor in one thing, he is that in all things. He is a relatively poor man, or he would not be a detective at all. He is a common man or he could not go among common people. He has a sense of character, or he would not know his job. He will take no man’s money dishonestly and no man’s insolence without a due and dispassionate revenge. He is a lonely man and his pride is that you will treat him as a proud man or be very sorry you ever saw him. He talks as the man of his age talks, that is, with rude wit, a lively sense of the grotesque, a disgust for sham, and a contempt for pettiness. The story is his adventure in search of a hidden truth, and it would be no adventure if it did not happen to a man fit for adventure. He has a range of awareness that startles you, but it belongs to him by right, because it belongs to the world he lives in.

    If there were enough like him, I think the world would be a very safe place to live in, and yet not too dull to be worth living in.

    Ich habe aber bisher noch keine Philip-Marlowe-Geschichte noch sonst etwas von Raymond Chandler gelesen, sondern bin durch dieses (42 Minuten lange) Video von Ex-MythBuster Adam Savage darauf gebracht worden, der im Zusammenhang mit der ersten Frage nach den Charakteren in Geschichten, mit denen er sich am meisten identifiziert, diesen Essay erwähnt und daraus zitiert:

    Mit dem, was Adam ab 12 Minuten im Zusammenhang mit der Titelfrage dieses Videos sagt, konnte ich innerlich auch „mitschwingen“.

    Antworten
  44. >> Gustav
    8. Juni 2021 09:46

    @ Rheinlaender

    „Das jüdische Denken hat, was das Impulse für das Überleben von Völkern angeht, weit mehr zu bieten als Aktivisten wie Zimmermann oder Mounk, schon weil man in dieser Frage über mehr als zwei Jahrtausende praktische Erfahrung verfügt.“

    Das Deuteronomium ist vor allem ein vollständiges politisches Programm: Die Geschichte unseres Planeten, der von Jahwe für sein „besonderes Volk“ geschaffen wurde, soll eines Tages durch dessen Triumph und den Untergang aller anderen Völker ihren Abschluss finden. Die Belohnungen, die den Frommen winken, sind ausschließlich materieller Natur: Sklaven, Frauen, Beute, Territorien, Weltreich. —– <<

    "Israel und Demographie", auf SiN (von B-Mashina ebenso höflich wie bezeichnend "Ziegenstall" genannt), ist dann doch nicht ganz uninteressant. Mehr noch die Kommentare.

    Antworten
  45. Nichts für mich, aber wer mag… Sicher eher ein Ort, um nach vereinzelten Perlen zu tauchen oder gelegentliche Denkanstöße zu geben, als das Think-Titanentänkchen, wo nicht das winzigste Perlchen zu finden ist und es auch vergebliche Mühe ist, jemandem auch nur eine kleine Funzel im Hirn anzünden zu wollen. Mir fällt dazu der Rat ein, warum man nicht mit einem Schwein ringen soll: man wird dabei schmutzig, und dem Schwein gefällt es.

    Ich bin in meiner Sicht auf die deutsche Rächzblogosphäre nicht mehr weit von B-Mashina entfernt; ich sehe da praktisch nur noch Fifty Shades of Spackosphere und sonst nichts. Und auch von der angloamerikanischen Rächzosphäre habe ich mich schon ziemlich entfernt; ich schaue nur noch ab und zu bei den Gegenströmern rein, lese dort aber nur selten etwas.

    Es ist seltsam: So wie die Mainstream-Systempropaganda ihre Wirkung auf einen verliert, wenn man ihre Medien nur noch wenig konsumiert und den Rest mit dem Wissen um die damit bezweckte Agenda sieht/liest, kommt man auch von der „rechten“ Palme wieder ein Stück runter und erkennt, dasz man auch dort vom Normalmenschlichen weg beeinfluszt wurde, wenn man sich nicht mehr reinzieht, was auf dieser Seite so geboten wird: das Dauergehechel, das Hunde-Fence-Fighting, das elitistische Dünkelhubertum, den rechten Alphapavianismus, das quasi-religiös aufgeladene Gehabe eines Kevin Strom oder William Pierce, das Losgehen auf weißeninterne Ablenkungsfeindbilder.

    Antworten
    • Mit dem Artikel und vor allem den Kommentaren zur Wahl in Sachsen-Anhalt auf der SiN hat sich meine gedämpfte Begeisterung (weiß es nicht besser auszudrücken) von wegen „Israel und Demographie“ auch gleich wieder gelegt. Es ist grausam. Diese Kannegießerei. Hätte, hätte, Fahrradkette … Hätten sie Poggenburg nicht rausgeschmissen … usw.usw. —
      Die Sache ist aber die, daß innere Emigration immer schwieriger wird (keiner soll entwischen) – äußere aber auch. Was die sonst so vorhaben, haben sie auch recht frech und offen angedeutet …

      Antworten
    • When forests rise to block the light
      that keeps a traveler sane
      I’ll challenge them with flashes
      from a brighter time

      Oh, I think I understand
      Fear is like a wilderland
      Stepping stones or sinking sand…

      Antworten
  46. Seltsam, wie gut zu dem Obigen im übertragenen Sinn der Anfang von Ijon Tichys „Zwanzigster Reise“ paßt, wo er gerade von einer Reise zu den Hyaden heimgekehrt ist:

    …denn die Heimreise war mir sehr lang vorgekommen, und ich sehnte mich nur danach, mich in meinen geschnitzten Sessel neben dem Kamin zu setzen, die Beine auszustrecken, die Hände in die Taschen meiner speckigen Hausjacke zu stecken und mir zu sagen, daß mir außer dem Überkochen der Milch, die ich aufgesetzt hatte, nichts drohe. Denn nach vier Jahren einer solchen Fahrt kann man vom Kosmos genug haben, wenigstens für eine gewisse Zeit. Ich trete ans Fenster, dachte ich mir, und davor gibt es keine schwarze Uferlosigkeit, keine zischenden Protuberanzen, sondern eine Straße, Gärten, Büsche, ein Hündchen erledigt an einem Bäumchen sein Geschäft mit einer solchen Gleichgültigkeit gegenüber den Problemen der Milchstraße, daß einen Freude überkommt.

    Antworten
  47. Heute ward mir unterhaltsame Kunde, dasz der in Cambodia aufhaeltige libertaere Dummheitsfluechtling „alphachamber“ die Fische im Think-Tänkchen in einer Weise über ein Stöckchen hat springen lassen, die für sie zu einem Reinfall wurde.

    alphachamber:

    Hallo Vitzli,
    hier noch ein interessantes Zitat von Ayn Rand:

    „„Es gibt Menschen, die unendlich viel “lesen” und die ich doch nicht als belesen bezeichnen möchte. Sie besitzen freilich eine Unmenge von Wissen, allein ihr Gehirn versteht nicht, eine Einteilung und Registratur dieses in sich aufgenommenen Material durchzuführen. Es fehlt ihnen die Kunst, das Wertvolle vom Wertlosen zu sondern…(und) keinen wertlosen Ballast mitzuschleppen. Lesen soll in erster Linie mithelfen den Rahmen zu füllen, den Veranlagung und Befähigung jedem ziehen; mithin soll es Werkzeuge und Baustoffe liefern, die der einzelne zu seiner Berufung oder Bestimmung benötigt.
    In beiden Fällen ist es aber nötig, dass der Inhalt des Gelesenen nicht in der Reihenfolge der Bücher zur Aufbewahrung übergeben wird, sondern als Mosaikstein in dem allgemeinen Weltbild seinen Platz an der ihm zukommenden Stelle erhält und so mithilft, dieses Bild im Kopf des Lesers zu formen.
    Im anderen Fall entsteht ein wirres Durcheinander von eingelerntem Zeug, das ebenso wertlos ist, wie es andererseits den unglücklichen Besitzer eingebildet macht und er nun wirklich denkt gebildet zu sein, vom Leben etwas zu verstehen, Kenntnisse zu besitzen, während er mit jedem neuen Zuwachs dieser „Bildung“ in Wahrheit der Welt sich mehr und mehr entfremdet, bis er nicht selten entweder in einem Sanatorium, oder als Politiker in einem Parlament endet“.

    Cheers.

    Nemo:

    „Es fehlt ihnen die Kunst, das Wertvolle vom Wertlosen zu sondern…(und) keinen wertlosen Ballast mitzuschleppen.“

    Wenn Sie wüssten, wie viel Dung Sie in Ihren vermeintlichen Wahrheiten durch Ihr Leben schleppen. Alles kommt, ist und wird durch Gott, es ist gar nichts GAR NIX Ihr Verdienst! AMEN!

    packistaner:

    Dieser blasierte Schnösel, der den Auswurf einer jüdischen Tante für der Weisheit letzten Schluß hält, merkt nichteinmal, wenn er sich durch das Zitieren selbiger grandios selbst in die Pfanne haut.

    Frankstein:

    Nemo es ist bezeicnend , das gerade die Alphas Rand zitieren, um eine Meinung auszudrücken.
    Unisono befinden sich auf deren Blog meist nur Zitate und wenig eigene Gedanken. Du aber verbeisst Dich auch in eine Quelle, entwickelst aber aus dem Extrakt eigene Gedanken. Und ja, die Götter geben Hinweise, aber niemals Anweisungen. Ich vermute, dass Alpha niemals in Kontakt standen. Niemals göttliche Hinweise erhielten und deswegen den Schriftsätzen der Leviten verfallen sind. Es ist, als wären sie vom Rebsaft abgeschnitten und müssen deswegen Jauche trinken.

    Nemo:

    Naja, nicht nur die Alphas saufen fröhlich #Jauche und halten es für #Wein, auch der lostige Wicht im Video hält sich für einen #Weltenerklärer und verdreht dabei nur eines – für wahr – die #Wahrheit:

    vitzli:

    alpha,

    danke für das zitat. Sie wissen, daß ich frau rand nicht sonderlich schätze. der hier geäußerte gedanke ist eigentlich eine selbstverständlichkeit, die jedem klar ist, der bis fünf zählen kann. insofern ist er wenig geeignet, mich von frau rand zu überzeugen.

    ich habe vor ca 15 jahren mit einem sehr gebildeten blogger aus der werbebranche diskutiert, der ein fan von jünger war. ich habe mir darauf hin ein buch von dem gekauft. irgendwas mit marmorklippen. darin fand ich in der tat ein paar -jedenfalls mich – inspirierende ideen. bei frau rand vermisse ich das.

    alphachamber:

    @Vitzli und seine Haus-Kommentatoren:

    VOLLTREFFER!!!

    Köstlich, köstlich!

    Wir hätten uns diesen riesigen Erfolg von unserem kleinen – aber offensichtlich gelungenen – sozialen Experiment kaum erhoffen können.

    Die geschlossene Meute der Leitartikler hat angebissen. Es beweist das vorherrschende, ausschließlich perzeptive Denken (‚Denken‘ hier zur Veranschaulichung übertreiben gebraucht,) LOLLL.

    Das beste ist nicht einmal die Tatsache, dass das ZITAT NICHT VON AYN RAND stammt, (es ist ein AUSZUG AUS AHs ‚MEIN KAMPF'(!), sondern, dass gerade die ‚Haus-Götterdämmerungsteutonen‘ dies nicht bemerkten und unseren Koeder schluckten – „Ayn Rand“, die jüdische Autorin…und schon hatten die noch verbliebenen Hirnzellen Kurzschluss. LOL
    (Beim Schlaupacki hatten wir eigentlich etwas mehr hermeneutische Kenntnisse vermutet – aber auch bei ihm ging’s runter wie warmer Honig.

    Vitzli,
    wir entschuldigen uns bei Ihnen für diese Täuschung; aber die Demonstration war hoffentlich etwas hilfreich. Was Ihre Kommentatoren betrifft, wohl nicht.

    Cheers.

    Da hat also doch einer versucht, dummen Schweinen das Fliegen beizubringen… und sei es mittels Schulterwurf.

    Antworten
  48. Sehr unangenehm wahrzunehmen von Nuada:
    Erst vom Vegetariertum, darüber könnte man zur Not noch reden, zum Veganismus konvertiert. Vor Jahren hatten wir* eine Außerirdische von der Wega im MVZ, Hautfarbe wie Topfen, bzw. schon durchsichtig wie ein Albino-Axolotl, mit funikulärer Myelose. Bekommen eigentlich nur Schwerstallolloliker, die sich nur mehr von eitel Schnaps ernähren, so wie Oden in der Edda nur vom Wein. Trotz gütigster Zurede uneinsichtig und zuletzt eingeschnappt. Nicht wähn‘ ich, daß sie noch das Leben habe. (Hildebrandslied).

    *Eine Neurologin aus dem Rheingau, inzwischen in Rente, und ich, muß noch ein paar Monde … Und dann wird vielleicht das Geld verrufen …

    Und der Mangel an Vitamin B12 wirkt sich wohl noch übler aus, als bisher angenommen: Verweist auf und preist Nuada den Volksleerer Nikolai. Sehr höflich ausgedrückt, eine sehr zweifelhafte Errungenschaft. Inzwischen bin ich geneigt anzunehmen, Irrtum vorbehalten, daß der Kerl tatsächlich so blöd ist. Honigtopf ja, aber ihm selbst nicht bewußt.

    Antworten
  49. Nun hat es sich mit WordPress bzw. mit Kommentaren erledigt. Muß noch knapp zwei Jahre bis zur Rente, und bis dahin haben wir auch möglicherweise rotchinesische Sitten und Gebräuche.
    Meine größte Hochachtung, Lucifex.

    Antworten
    • Schildbürger

       /  September 2, 2021

      Hildesvin, ich wünsche dir alles Gute.
      Und einen schönen Ruhestand, egal was die kommenden Zeiten bringen werden.

      Antworten
  50. Vielen Dank und gleichfalls, hildesvin! Ich wünsche Dir, daß Du die zwei Jahre noch gut herumbringst und danach einen schönen Ruhestand hast. Die Entwicklungen im Bereich der Internetzensur und -überwachung werde ich beobachten, um notfalls „Morgenwacht“ rechtzeitig vom Netz nehmen zu können, falls es auch für mich zu riskant wird. Die Insel werde ich danach aber wahrscheinlich weiterbestehen lassen können, denn ich habe sie von allen zu „unkoscheren“ Inhalten gesäubert, damit ich sie zumindest als Ausweichtreffpunkt und als Archiv für meine SF-Sachen (Übersetzungen und Selbstgebrautes) drinlassen kann.

    Ich habe noch ein Jahr, bis ich zumindest in Korridorpension gehen kann, und angesichts der „Arbeitsmarktreformen“, die die ÖVP-geführte Plutokratenmafia schon wieder versucht, werde ich dieses Schlupfloch wohl trotz der Pensionsabschläge nutzen.

    Dabei ist aber trotzdem damit zu rechnen, daß die EU uns allen in den uns verbleibenden Lebensjahren noch Geld runterreißen wird, denn das angestrebte Vermögensregister ist wahrscheinlich eine Vorbereitung für eine Enteignungswelle zur „Sanierung der Staatshaushalte“, für die der staatliche Bankraub in Zypern von 2013 wohl ein kleinerer Feldversuch war (siehe zur Erinnerung Massendiebstahl – im Namen der Euro-Rettung von Nigel Farage und Der EU-Raubzug gegen Zyperns Banken sollte hier die Alarmglocken läuten lassen von Leo McKinstry).

    Das wollen aber die Schlummerknopfdrücker aus Angst vor dem Gewicht der Dunkelheit genauso wenig wahrhaben wie die anderen „Verschwörungstheorien“, auf die sie so reagieren wie Dope Rider hier auf einen „glitch in the Matrix“:

    Den Veganismus halte ich auch für ungesund. Dennis Mangan hatte vor Jahren in seinem Blog erwähnt, daß er den Laufsport habe aufgeben müssen, weil er aufgrund seiner veganen Ernährung unter Energielosigkeit leide. Ich weiß nicht mehr, ob er selbst oder einer seiner Leser geschrieben hat, daß diese Ernährungsart die Mitochondrien beeinträchtigt, die die Kraftwerke der Zellen sind. Die Kommentatoren haben sich auch darüber gewundert, weil der Veganismus normalerweise „a girls‘ fad“ sei.

    Siehe übrigens den Wiki-Artikel Vitamin-B12-Mangel, wo unter „Unzureichende Zufuhr von Vitamin B12 mit der Nahrung“ steht:

    Eine langjährige einseitige Ernährung kann Ursache für einen Vitamin-B12-Mangel sein. Auch eine vegane Ernährungsweise kann zu Vitamin-B12-Mangel führen. Vitamin B12 kommt vor allem in Tierprodukten (Eier, Fleisch, Milch) und in manchen Algen wie Chlorella und Susabi-nori (Porphyra yezoensis) vor.

    Aus Bakterienkulturen gewonnenes Vitamin B12 ist vielen Nahrungsmitteln zugesetzt und als Nahrungsergänzungsmittel verfügbar. Veganer, und in geringerem Maße auch Vegetarier, haben ein hohes Risiko eines nahrungsbedingten B12-Mangels, wenn sie keine Nahrungsergänzung vornehmen. Ein B12-Mangel kann aber auch bei Menschen auftreten, die Fleisch essen. Kinder haben ein höheres Risiko für einen nahrungsbedingten B12-Mangel, da sie geringere Vitamindepots und einen relativ hohen Vitaminbedarf haben.

    Vitaminpräparate sind aber, wie am Ende dieses Artikels zu lesen ist, abgesehen von der Gefahr einer Überdosierung…

    Kein Ersatz für ausgewogene Ernährung

    Vor Jahren habe man noch angenommen, dass synthetisch hergestellte Vitamine gleich gut vom Körper aufgenommen werden können wie jene in Obst und Gemüse. „Bei Vitamin C in einem Apfel, der eigentlich gar nicht so viel davon enthält, hat man gesehen, dass es besser aufgenommen wird als die isolierte Ascorbinsäure“, so Kiefer. Die Aufnahme werde durch andere Stoffe im Obst begünstigt, erklärt die Ernährungswissenschaftlerin.

    Ein Vitaminpräparat könne nie die ausgewogene Ernährung ersetzen und höchstens eine Ergänzung sein. Kiefer rät, auch bei der im Winter beliebten Einnahme von Vitamin D unbedingt einen Arzt zu konsultieren und nicht in Eigenregie vielversprechende Mittelchen zu kaufen.

    Den Volkslehrer halte ich auch mit Sicherheit für einen Honigtopf, aber wenn ich mir ansehe, wie er gegenüber seinem anfänglichen Auftreten und seinen damaligen Positionen immer mehr zum Rächzspinnertum übergegangen ist, wie er Leute in der Szene zur Selbstbelastung animiert und wie er – geradezu gezielt und geschickt wirkend – nacheinander Personen und Gruppen mit seiner bloßen Kontaktaufnahme zu ihnen anpatzt (so wie der Christchurch-Attentäter Brenton Tarrant u. a. mit seiner Kontaktaufnahme zu Martin Sellner und anderen Euro-Rechten), so fällt es mir schwer, ihn bloß für blöd und irregeleitet zu halten.

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  51. P.S.: Über den Volkslehrer hatten wir auch schon ab hier einen etwas längeren Austausch.

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  52. >> Paedokratie 8. September 2021 at 11:57
    So so…Amos Hochstein…
    Ich brauche den Namen gar nicht zu googeln…hab es doch getan. War nicht überrascht.
    Es sind immer die Gleichen.<<

    (PIPI-Strang "Spezialkontrolle" – keine Repliken dazu bis jetzt, merkelwürdigerweise.)

    Testsendung, unter meiner früheren Trugadresse. Vielleicht klappt es ja. Veröffentlichung muß nicht unbedingt sein.

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  53. Hat geklappt, ganz ohne mein Zutun. (Akismets Wege sind rätselhaft wie die einer Frau…)

    Wäre interessant zu wissen, wie groß der Anteil der PI…fanten ist, der (((diesbezüglich))) schon halbwegs durchblickt oder zumindest von der philosemitischen PI-Linie abzuweichen beginnt.

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    • Schildbürger

       /  September 9, 2021

      Gab da meine ich vor nicht allzulanger Zeit einen recht deutlich sichtbaren Knick als da ein Autor sich ausgesprochen kritisch über die westliche Syrienpolitik geäußert hat.
      Sehr viel Verständnis und Zustimmung in den Kommentaren, aber so ein paar übliche Verdächtige die direkt massiv dagegengeschossen haben.
      Man wird es schwer beziffern können wie viele da bzgl. ((())) zumindest mal eine gesunde Skepsis entwickelt haben. Weil das leider ein ziemliches Reiz- bzw. Tabuthema ist.
      Würde mich, wenn es nicht grade eingefleischte „Islamkritiker“ betrifft deren einzige Sorge bzgl. Masseneinwanderung „steigender Antisemitismus“ ist, aber nicht wundern wenn das viele wären.
      Wird immer offensichtlicher wie der Hase läuft.

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  54. Tut mir leid, Schildi, daß Deine Kommentare immer wieder mal von Akismet einbehalten werden; ich weiß nicht, was darin das manchmal „triggert“.

    Welche Gemengelage an Meinungen es zu den Themen gibt, die uns bewegen, habe ich gestern bei einem Gespräch in Graz erlebt. Ich war dort, um das schöne Herbstwetter zu einem gemütlichen Einkaufsausflug zu nutzen, ehe die Covid-Verschärfungen des Regimes in Kraft treten und man auch z. B. beim Stöbern in Buchhandlungen oder Plattenläden das Covidltascherl alias FPP2-Maske vor dem Gesicht haben muß. Jedoch war in der Buchhandlung Galerie Moser schon in vorauseilender Willfährigkeit Maskenpflicht angesagt, sodaß dasselbe auch für andere Geschäfte zu erwarten war. Und im Gastgarten des Cafés, wo ich etwas konsumieren wollte, wurde ein 3G-Nachweis verlangt, sodaß ich wieder weiterziehen mußte.

    Ich habe dann bei einem Brezelverkäufer eine Brezel verlangt, „falls man das hier ohne 3G bekommt“, worauf der Verkäufer grinsend darauf einstieg und auf die Maßnahmen und die Politiker zu schimpfen begann. Man habe schon seit den 60ern überlegt, wie man die Menschheit dezimieren könne, und da sei man auf Corona gekommen, und auf die Chemie…

    Für mich war das zwar ein kleiner innerer Zitronenbiß, aber ich habe dann damit angefangen, daß das für die Einführung von Zwangs- und Kontrollmaßnahmen gedacht sei, neben den wirtschaftlichen Disruptionszwecken etc., unser Programm eben.

    Ein ältlicher Kunde, der gerade auf sein Fahrrad steigen wollte, entfernt Peter-Weck-Typ, sagte dazu, es habe zwar jeder ein Recht auf seine Meinung, aber er sei froh, daß er seine zwei Impfungen schon habe, und er sei lange UNO-Soldat gewesen und habe im Zuge dessen zig Impfungen bekommen, und keine habe ihm geschadet.

    Der Brezelverkäufer fuhr fort, das Nächste seien dann Blackouts, worauf der Kunde sagte: „Viele reden davon, daß die Welt verloren ist, aber ich sage, die Welt ist gerettet, durch unseren Herrn Jesus Christus, davon bin ich zu 1000 % überzeugt.“

    Ich sagte, das sei zwar ein tröstlicher Glaube, den ich ihm nicht ausreden wolle, aber ich glaube nicht daran, und dann redete schon wieder der Brezelmann dazwischen: Es würde wahrscheinlich auf einen Bürgerkrieg hinauslaufen, der Rassismus würde leider zurückkehren, die Nazis… wozu der Hallelujaschlumpf meinte, ja, dazu würde es kommen, wenn man den Anfängen nicht wehre.

    Dem entgegnete ich, daß ich das nicht glaube, weil die Mächtigen ja aus Antirassismus verhindern, daß wir etwas dagegen sagen, daß da jetzt alle zu uns kommen, und außerdem seien es ja gerade die Juden, die maßgeblich all diese Sachen einschließlich Covid betreiben.

    Die Juden seien ein heikles Thema, meinte der Brezelmann, er glaube nicht, daß die dahinterstecken, die seien doch immer verfolgt worden, und während ich mit einer Gegendarstellung begann, sagte der Impfling, Jesus Christus würde diejenigen richten, die gegen die Juden sind.

    Meine Antwort: „Das lass‘ ich auf mich zukommen…“

    Er: „Sie werden schon sehen, in 40, 50 Jahren…“ (anscheinend schätzte er mich so jung ein, daß er mir noch so viel Restlebenszeit zutraute).

    Wir haben dann noch kurz hin und her geredet, und der Halleluja-Impfling sagte dann noch einmal, daß er jedem seine Meinung gönne, aber er sehe es kommen, wenn wieder eine Pandemiewelle kommt, daß die Ungeimpften, die dann krank werden, ihre Behandlung selber zahlen müssen, und die würden sich dann anschauen, wenn das 3500 Euro kostet, soviel koste eine Behandlung auf der Coronastation, und denen würde im Krankenhaus dann die Luft fehlen – ich hatte den Eindruck, daß er bei all seinem christlichen Getue den Ungeimpften schadenfroh ein solches Schicksal wünschte.

    Schließlich haben wir uns getrennt, nachdem wir einander noch einen schönen Tag und alles Gute gewünscht hatten, aber innerlich hat wohl jeder über die anderen den Kopf geschüttelt. Mir ist dann wieder dieser Abraham-Lincoln-Spruch eingefallen, daß man zwar alle Menschen eine Zeitlang täuschen könne oder manche Leute die ganze Zeit, aber nicht alle Menschen die ganze Zeit. Und ich dachte mir: Doch, das kann man! (Weitgehend jedenfalls.) Man darf sich nur nicht auf die eine zu propagierende Lüge beschränken, sondern muß zu dieser auch ebenso täuschende Gegenlügen verbreiten, möglichst mehr als eine Version, damit diejenigen, die die Hauptlüge nicht glauben, auf falsche Alternativen geraten und sich über diese zerstreiten.

    Auf dem Weg zu meinem Auto habe ich dann auf einer Bank noch ein Exemplar der Gratiszeitung oe24 mit der dicken Schlagzeile „Volle Härte gegen Ungeimpfte“ gesehen und kurz hineingeblättert in die Doppelseite, auf der die Regierungsmaßnahmen, eine Meinungskolumne „Warum die Ungeimpften kritisiert werden“ und anderes präsentiert wurden.

    Ich fürchte, da werden demnächst richtig grobe Maßnahmen gegen Impfverweigerer aufgefahren, die als verantwortungslose Virenschleudern, „Gefährder“ und Normalisierungsverhinderer hingestellt werden. Mir ist dann noch die kürzlich veröffentlichte Aussage eines Regierungspolitikers eingefallen (nicht Kurz, aber ich weiß nicht mehr, wer es war), die ungefähr so ging, daß wahrscheinlich die Mehrheit oder ein großer Teil der Ungeimpften im Laufe des nächsten Jahres erkranken werden. Es ist nicht auszuschließen, daß sie da kräftig nachhelfen und erkrankten Ungeimpften tatsächlich einmal die „selbst verschuldeten“ Behandlungskosten abknöpfen werden, wenn diese Aussicht schon unter den Impflingen verbreitet wird, vielleicht nicht gleich die ganze Latte, sondern zunächst nur einen Selbstbehalt, der dann nach und nach erhöht wird.

    Da wünscht man sich wirklich, mit all dem (plus Klimazirkus, Migrationsflut, wirtschaftlicher Prekarisierung etc.) mit der Gelassenheit von Paul Kirchners (((?))) „Bone Ranger“ Dope Rider umgehen zu können (minus das mit dem Dope-Rauchen):

    Jedoch, in Abwandlung von George R. R. Martins Protagonisten John Bowen in seiner SF-Kurzgeschichte Ein Turm aus Asche:

    „Aber ich bin nicht Dope Rider, noch will ich es sein, und ich kann seine Einsicht nicht leben.“

    Antworten
    • Schildbürger

       /  September 14, 2021

      @Lucifex:
      Kein Problem. Hab so den Eindruck das wird immer ab einer gewissen Anzahl Zeichen aktiv wenn ich hier was schreibe.
      Mal die Probe aufs Exempel bevor ich weiter antworte.

      Antworten
    • Schildbürger

       /  September 14, 2021

      Hm, die Zeichenzahl ist es wohl doch nicht.
      Aber egal.

      Ich muss sagen ich hab bis jetzt ziemlich wenige, ich nenne es mal „Extreme“ bei der ganzen Coronadebatte erlebt.
      Ich kenne exakt einen der wohl etwas Q-angehaucht und komplett auf dem Giftspritzentrip ist und sich von seinen geimpften Kollegen schonmal pro Forma verabschiedet hat.
      Und ich kenne ebenfalls exakt einen richtig klischeemäßigen Coronakultisten der hochgradig panisch vor der Krankheit ist und sehnsüchtig auf seine dritte und die erste Spritze seiner kleinen Kinder wartet.
      Aber noch nichtmal der hat es mir zumindest offen ins Gesicht gesagt dass er Ungeimpften den Tod wünscht, aber so was gibt es. Und nicht nur so nett verpackt wie der ältere Wirrkopf den Du getroffen hast.

      Beim Rest ist das üblicherweise ziemlich entspannt.
      Die allermeisten die ich kenne haben sich die Impfung ohnehin bloß geben lassen um wieder irgendwas, sei es auf Veranstaltungen zu gehen, Urlaub oder kranke Verwandte besuchen, zu können.
      Verhältnismäßig wenige aus gesundheitlichen Bedenken.
      Aber dass einem davon einer wirklich grob kommt, kaum.
      Höchstens ab und an mal etwas Gemurre, was sich aber üblicherweise auch legt.
      Gut, mir hilft die Tatsache das ich Corona ohne Probleme überstanden habe (und die Frage anführen kann warum ich nicht mehr als genesen zähle wenn ich mir keine Impfung gegen den Virenstamm den ich schon hatte geben lasse) ungemein.
      Aber die nackten Zahlen von Alterskohorten und Sterbefällen sprechen auch genügend für sich.

      Für mich das wahrscheinlichste Szenario ist es dass diese Impfung zwar hochgradig nebenwirkungslastig ist (inkl. einiger Tote), aber es insgesamt eher weniger um die Impfung selber geht als um Gehorsam, Aufwiegelung ggü. „Ungehorsamen“ und am Ende Einführung von mehr Überwachungstechnik.
      Und selbstverständlich Milliardengewinne für Pharmaindustrie und ihre Lobbyisten.

      Irrtum selbstverständlich vorbehalten, die Art und Weise wie grade weißenhassende Linke auf einmal angeblich an der Gesundheit ihrer Mitbürger interessiert sein sollen und unglaublich aufdringliche Werbung für den „kleinen Piks“ machen hinterlässt bei mir wirklich etwas Kopfschmerzen.

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  55. Tatsächlich ein Thema – gerade im “Standard” gefunden:

    ÖGK-Chef zu Selbstbehalt für Ungeimpfte: Nicht „Büchse der Pandora“ öffnen

    Wien – Angesichts stark steigender Corona- und Intensivauslastungszahlen wird über Maßnahmen nachgedacht, wie man die vielen Ungeimpften zum Umdenken bewegen könnte. Da vor allem Ungeimpfte die Intensivstationen füllen – neun von zehn Intensivpatienten haben keinen Schutz – kam auch die Frage des Selbstbehalts für sie aufs Tapet. Dazu kommen dürfte es jedoch nicht. Der Gesundheitsminister und der ÖGK-Chef wollen, mit Verweis auf die Folgen, nicht einmal darüber reden.

    Der Obmann der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), Andreas Huss, warnte im Ö1-Frühjournal am Sonntag davor, „die Büchse der Pandora“ zu öffnen. Das Gesundheitssystem sehe keine Selbstbehalte für durch persönliches Verhalten herbeigeführte medizinische Behandlung vor. Das zu ändern, „würde mir ein bissel zu weit gehen“ – und zu weiterer Entsolidarisierung führen, verwies er darauf, dass in der Sozialversicherung das Versicherungsprinzip gilt. „Wo fängt das an, wo hört das auf?“ Rede man über solche Selbstbehalte, werde sich auch die Frage stellen, ob etwa Raucher, die mit einen Lungenkarzinom ins Spital kommen, Selbstbehalt zahlen müssen.

    Selbstbehalte für Vorsitzende der Bioethikkommission vorstellbar

    So sieht es auch Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne), der schon in den Tagen zuvor klargemacht hat, dass dies „eine Diskussion ist, die ich nicht führen will“. Auch er verwies auf die Konsequenzen solcher Überlegungen: „Wo fangen wir an? Wo hören wir auf? Was ist mit Rauchern oder Übergewichtigen?“

    Vorstellbar sind solche Selbstbehalte prinzipiell für die Vorsitzenden der Bioethikkommission, Christiane Druml. Aber dies sei „eine politische Entscheidung“, hatte sie in einem „Puls24“-Interview in der vergangenen Woche erklärt.

    Großteil der Ungeimpften will sich nicht immunisieren lassen

    Die Politik dürfte allerdings nicht um – unbequeme – Entscheidungen in Richtung größerer Nachteile für Ungeimpfte herumkommen. Dies legen auch die Ergebnisse einer am Sonntag im „Kurier“ veröffentlichten OGM-Umfrage nahe. Der Schluss, den OGM-Chef Wolfgang Bachmayer aus den erhobenen Haltungen zieht, ist nämlich: „Nur spürbare Nachteile für Ungeimpfte dürften etwas bewegen. Das ist traurig, aber mit Blick auf die Umfrage naheliegend.“

    Denn die Befragung zwischen 7. und 9. September ergab: Rund drei von vier Ungeimpften (76 Prozent) wollen sich weiterhin nicht immunisieren lassen. Nur elf Prozent wollen sich den Corona-Schutz noch holen und 13 Prozent waren unentschieden. Um die niedrige Impfquote von knapp unter 60 Prozent zu erhöhen, werden also, stellte Bachmayer fest, „stärkere Hebel nötig sein, als an die Eigenverantwortung zu appellieren oder auf die Wirkung von Motivationskampagnen zu hoffen“.

    Eine Impfpflicht für alle stößt mehrheitlich auf Ablehnung, 50 Prozent sind dagegen, 44 Prozent dafür. Deutlich besser akzeptiert werden jedoch Einschränkungen für Ungeimpfte etwa beim Besuch von Lokalen und Veranstaltungen etc. Das befürworten 61 Prozent, nur 35 Prozent lehnen es ab. (APA, 12.9.2021)

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  56. Wie in dem alten Bullenwitz: Und jetzt zeigen Sie mal ihr Blinklicht! Geht – geht nicht – geht – geht nicht …

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  57. Mit dem Kommentarumfang hat das launische Verhalten von Akismet tatsächlich nichts zu tun; seltsamerweise kommt das nur bei bestimmten einzelnen Kommentatoren, z. B. Luftpost oder hildesvin. Bei Osimandia anfänglich auch, als sie nach ihrem seinerzeitigen Abgang bei PI hier wieder in Erscheinung getreten ist, aber da lag es an ihrer russischen Mailadresse. Nachdem sie eine andere angegeben hatte, war das Problem weg.

    Ich glaube, als ungefähres Meinungsbarometer in Sachen Corona kann man das Zahlenverhältnis Geimpfte/Ungeimpfte nehmen: in Österreich sind derzeit ca. 60 % geimpft, ein Teil davon aber aus Notwendigkeit (beruflich oder wegen des persönlichen Umfelds), und der Rest soll derzeit nur noch schwer zu gewinnen sein, sodaß es vermutlich einen ungefähren Gleichstand zwischen den beiden „Seiten“ gibt. Im Allgemeinen gibt es da auch nach meiner Wahrnehmung eine eher entspannte Haltung mit nur seltenen Extremfällen, wo einen z. B. jemand an der Supermarktkasse mißbilligend anschaut, weil man seinem Gefühl nach zu dicht aufrückt. Und ein Freund von mir (2 x geimpft) kennt einen strikten Impfgegner, der deshalb einerseits mit ihm nichts mehr zu tun haben will – und sich aber trotzdem vor Covid fürchtet.

    Ich halte Covid-19 zwar für real und auch nicht ganz harmlos – vielleicht etwas gefährlicher als Grippe -, aber es ist auch nicht die Pest und rechtfertigt nicht die einschneidenden Maßnahmen (für die ich ganz andere wahre Motive annehme), nachdem man wegen der Grippe, an der in jeder Saison ebenfalls tausende Menschen sterben, all die Jahre gar nichts getan hat.

    Ich glaube auch nicht, daß es sich dabei – wie manche meinen – um bloße Erkältungskrankheiten oder grippale Infekte handelt, an denen schon bisher immer wieder hochbetagte Menschen gestorben sind und wo man sich nie die Mühe gemacht habe, den Erreger festzustellen, und auf das man jetzt den Scheinwerfer richtet und es als Covid-19 groß herausstellt, denn dann hätten auch die Todeszahlen für die echte Grippe nie festgestellt werden können (z. B. in Österreich in einer der letzten Grippesaisonen vor Covid ca. 2900 Grippetote).

    Sicher wird diese Sache jetzt vom Globo-System benutzt, und es wird viel manipuliert und gelogen, aber ich glaube nicht, daß dieses Lügen schon auf der Ebene der behandelnden Spitalsärzte und Stationsschwestern anfängt, daß die also den Patienten und ihren Angehörigen sagen, es sei Covid, wenn es etwas ganz anderes ist. Und da hat es in meinem engeren und weiteren persönlichen Umfeld seit vorigem Herbst etliche Fälle gegeben.

    Da wäre als erstes mein Vater, der im Spätherbst mit Corona gestorben ist, nachdem er wegen etwas anderem ins Spital gekommen und dort von einem nach ihm eingelieferten Zimmernachbarn angesteckt worden ist. Das hat man erst am Tag nach meinem zweiten Besuch bei ihm festgestellt (deshalb mußte ich als Kontaktperson in Quarantäne), und er wurde danach in die Covid-Isolierstation verlegt, wo ich ihn nicht mehr besuchen konnte. Er hat ca. einen Tag lang 39° Fieber gehabt, dann nur noch erhöhte Temperatur, und war zuletzt Covid-symptomfrei, und wenn der letzte Test negativ gewesen wäre, hätten sie ihn entlassen, weil sie ihn nur zur Pflege nicht hätten drinbehalten können. Und ich hätte einen Pflegeheimplatz für ihn suchen müssen, denn er ist im Zuge dieser Bettlägerigkeit so verfallen, daß es zu Hause nicht mehr gegangen wäre. Aber einen Tag nach dieser Nachricht kam dann der Anruf, daß er gestorben ist.

    Zu Weihnachten ist dann die Mutter einer Bekannten mit/an Covid gestorben, nachdem sie gemeinsam mit ihrem Mann angesteckt worden war, der aber überlebt hat. (Sie war jedoch Dialysepatientin und auch schon über 80.)

    Bei einer Postzustellerin, die in unserer Gegend tätig ist, war es die Mutter.

    Sicher, das waren alles recht alte Menschen, teils gesundheitlich vorbelastet, aber dennoch ist das eine Häufung, wie ich sie in meinem Umfeld im Zusammenhang mit Grippe noch nie erlebt habe. Außerdem gab es noch andere Fälle, z. B. den Mann, der Vaters Auto kaufte (ca. Mitte 60) und der wegen Covid in die Intensivstation mußte, nachdem eine seiner Töchter es aufgeschnappt und die ganze Familie angesteckt hatte; er hat danach zu Hause noch etliche Wochen lang Sauerstoff gebraucht. (Auch das wieder etwas, wo ich nie zuvor gehört habe, daß das jemand wegen einer Erkältungskrankheit gebraucht hätte). Ein Schützenkollege und seine Frau (beide etwas über 50) sind gemeinsam erkrankt, und bei ihm hat es Monate gedauert, bis sein Geschmackssinn wieder da war („Erkältungskrankheit“?), während seine Frau starke Kopf- und Gliederschmerzen hatte. Der Mann meiner Kusine wiederum war symptomlos infiziert, sodaß die ganze Familie in Quarantäne mußte.

    Das sind alles vom Üblichen abweichende und teils mit den Corona zugeschriebenen Symptomen verbundene Fälle aus meinem nicht übermäßig großen persönlichen Umfeld, und es ist anzunehmen, daß die allermeisten derjenigen, die nicht gerade unter einem Stein einsiedeln, ein ähnliches Spektrum an Fällen aus ihrem sozialen Kreis mitbekommen haben. Denen kann man bestimmt keine kritischen Sichtweisen zum offiziellen Covidnarrativ und zu den Motiven dahinter vermitteln, wenn man ihnen damit kommt, daß das nichts sei, was es nicht schon immer gegeben habe, oder gar, daß es überhaupt keine Viren gibt.

    Das ist einer der Wesenszüge der „Wahrheitsbewegung“, die mir so auf den Sack gehen, diese Irrationalität, mit der bestimmte Dinge geglaubt oder nicht geglaubt werden und wo es scheinbar mehr darum geht, einen Schwanzvergleich daraus zu machen, wer „aufgewachter“ ist und „denen“ noch weniger glaubt als alle anderen. Wie bei den Moslems, wo es auch immer welche geben kann, die noch extremer und radikaler sind und den anderen vorwerfen, keine richtigen Moslems zu sein, was diese dann schwer ertragen können. So wie Heider seinerzeit barsch Ninos Glaubwürdigkeit als Nationalist in Frage gestellt hatte, weil dieser Argumente gegen Heiders „Chronologiekritik“ vorgebracht hatte. Dasselbe mit dem Nazi-Mief, den die „Szene“ rechts von PI anscheinend als Rudelgeruch braucht und wo ich schon kaum mehr Lust habe, noch etwas zu sagen, weil es bei dieser Lernunwilligkeit eh sinnlos ist.

    Ja, die Covid-Sache ist ein Systemkonstrukt und wird für verschiedene Zwecke der globalistischen Eliten einschließlich (((dieser Sorte))) aufgebauscht und benutzt: zum einen für wirtschaftliche Interessen der Großwirtschaft auf Kosten der Kleinunternehmer und aller anderen, wobei Geschäfte mit Impfstoffen, Testsets, Covid-Masken etc. wohl nur eine Nebensache sind und es mehr um Kursschwankungsgewinne, Marktanteile auf Kosten der kleineren Konkurrenz, günstig aufzukaufende Unternehmensanteile und Konkursmasse, zeitliche Steuerung des Kunden- und Gästeaufkommens durch Ticketsysteme in Fußgängerzonen und Einkaufszentren und Zeitslots in der Gastronomie etc. geht. Der Hochfinanz ist auch die erhöhte Verschuldung von Staaten (wegen der Hilfsprogramme), Firmen und Privaten ganz recht (siehe Iwan, der Aufseher und die Kartoffeln), und der Politik und der Plutokratie geht es auch um die Gewöhnung an Unterwerfung, Gängelung und Kontrolle und um die Einführung von Überwachungsmaßnahmen wie zum Beispiel der automatischen elektronischen Kontaktnachverfolgung. „Unsere“ Schattenkanzlerin Antonella Mei-Pochtler sagte ja, ihr Ideal sei die Diktokratur, und „jeder wird eine App haben“ und die Europäer müßten sich „an Maßnahmen am Rande des demokratischen Modells gewöhnen“.

    Daß es bei der Impfung um eine Sichtbarmachung der Ungehorsamen und Ungläubigen geht, glaube ich nicht, denn dann würden sie sich dieses Ergebnis nicht durch den zunehmenden Impfdruck verfälschen, der letztendlich darauf hinauslaufen wird, daß alle geimpft sind. Vielmehr glaube ich, daß es – neben einem weiteren Gehorsamsritual – um die durchgehende Einführung des „grünen Impfpasses“ als Mittel für die elektronische Überwachung der Bewegungen aller Bürger geht, weshalb sie sich auch nicht mit einer simplen Papp- oder Plastikkarte wie frühere Impfpässe begnügen, die man bloß herzeigt, ohne daß dabei elektronisch registriert wird, daß man damit hier oder dort war.

    [In diesem Zusammenhang noch etwas zum Nachlesen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Reisepass#Geschichte
    https://en.wikipedia.org/wiki/Passport#History

    Der venezianische Pestbrief von 1374 war ein Sonderfall und nicht das Urmodell der heutigen Reisepässe, die auf viel ältere Entwicklungen im Sinne von Identitätsnachweisen in anderen Ländern zurückgehen.]

    Nicht klar ist mir, was das aktuelle Coronavirus ist, wenn es real und entweder etwas gefährlicher als SARS/Cov-1 ist oder bei seiner Verbreitung diesmal global nachgeholfen wurde:
    ob es eine natürlich entstandene Variante aus dem breiten Pool der Coronaviren ist, wo man nur nach der Epidemie von 2002/2003 für die Ausnützung des nächsten Auftretens in der jetzigen Form vorgeplant hat, nachdem es jetzt all die elektronischen Möglichkeiten für Onlineversandhandel, Homeoffice, digitalen Fernunterricht, Ticket- und Überwachungs-Apps und elektronische Impfpässe gibt, die es vor 17 Jahren noch nicht gab – oder ob es künstlich geschaffen wurde (die verschiedenen „Varianten“, die im Unterschied zu damals immer wieder irgendwo auftauchen und jedes Mal angeblich noch ansteckender sein sollen, können vielleicht auch erfunden sein). Oder wie sich die maßgeblichen Eliten schützen – ob sie auf die gängigen Impfstoffe vertrauen oder etwas Besseres zur Verfügung haben, und falls Letzteres, warum sie es nicht der Allgemeinheit zugänglich machen (Preis? Sinistre Absichten?).

    Themenwechsel: Seit 11. September gibt es hier wieder deutlich mehr Zugriffe, offenbar durch private Linkverbreitung, denn in der Referrerliste scheint nicht so viel auf. Waren es davor zwischen 130 bis 230 Klicks pro Tag, so waren es am 11. September 578, in den folgenden drei Tagen um 350, am 15. September 627 und gestern 750. Wer immer das war – vielen Dank dafür!

    Antworten
    • Nicht klar ist mir, was das aktuelle Coronavirus ist, wenn es real und entweder etwas gefährlicher als SARS/Cov-1 ist oder bei seiner Verbreitung diesmal global nachgeholfen wurde:
      —————————————————————
      Ich neige dazu, alles, was ab ~ dem letzten Drittel vorigen Jahres dazu aufkam, für völlig erstunken und erlogen zu halten. Aber mit Dittsche: „Man weiß es nicht.“ Und zuzutrauen ist denen – in diesem Fall nicht: (((denen))) – wirklich alles.

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    • Schildbürger

       /  September 20, 2021

      Mein herzliches Beileid wegen deinem Vater, Lucifex.

      Bzgl. Corona, ja das ist wirklich anders als eine Grippe.
      Bei mir hat es über eine Woche zwischen Kontakt und Symptomen gedauert.
      Bei einer Grippe dauert das deutlich kürzer.
      Die Symptome waren auch etwas anders. Tief kratziger Husten und später kurzzeitiger Geruchsverlust als es schon wieder besser wurde z.B., und als alles praktisch wieder weg war ist die Nase gelaufen wie ein Wasserfall.
      Grippe merkt man normalerweise ziemlich direkt, und die Symptome treten gemeinsam auf und legen sich wenn es besser wird.

      Und ja, ich hatte auch einige Fälle im Bekanntenkreis. Die meisten glücklicherweise ebenfalls mild, nur ein älterer Verwandter der sich deutlich über einen Monat damit gequält hat (ohne Krankenhausaufenthalt), und zwei schwere Fälle von älterer Verwandtschaft im Bekanntenkreis. Einer auf der Intensiv, und einer im Krankenhaus gestorben, allerdings nicht an Corona, sondern sehr wahrscheinlich an resistenten Krankenhauskeimen.
      Hatte irgendwann mitte letzten Jahres mal ein interessantes Video von einem Krankenhausarzt gesehen der davon gesprochen hat dass Corona auch Charakteristiken einer Gefäßkrankheit aufweisen kann. Nachfrage meinerseits bei bekannten Ärzten ergab nichts dahin (sind allerdings auch nicht im Krankenhaus tätig und bekommen wohl eher selten wirklich schwere Fälle zu Gesicht), ich halte es aber für möglich dass es bei schwereren Fälen darauf hinauslaufen kann dass auch die Gefäße angegriffen werden.
      Daher evtl. auch die tatsächlich dokumentierten Lungenschäden bei schwereren, aber überstandenen Fällen.

      Mit der Schwere von Corona und der Intention der Politik dahinter stimme ich im allergrößten Teil überein. Es geht weniger um Corona, es geht auch weniger um die durchaus nebenwirkunsträchtigen Impfungen, es geht um den Grünen Pass, Kontrolle und gesellschaftliche Spaltung. Wobei Letztere, wie gesagt, nicht so recht gelingen will.
      Außer bei ein paar Komplettverstrahlten.
      Ich denke aber nicht dass groß nachgeholfen wurde, durch die „globale Vernetzung“ brauchten die einfach überhaupt nichts zu machen. Das ist schon ganz von selber passiert, internationaler Flugverkehr, chinesische Diasporen wie z.B. in Norditalien, usw..
      Sozusagen im vollen Bewusstsein zugelassen.

      Und das mit den Gehorsamen und Ungehorsamen, es wird durchaus dokumentiert wer sich wann den „kleinen Piks“ hat geben lassen, und das auch so im grünen Pass vermerkt.
      Und daruas lässt sich ableiten wie viel politischen Druck es bei der entsprechenden Person gebraucht hat.

      Ja, die Spinner sind ein wirkliches Ärgernis. Merkt man wenn man mit „Normalos“ versucht über das Thema zu diskutieren auch. Da kommen ständig diese blöden Sprüche von wegen „höhö, hab heute wieder schlechten Handyempfang“ oder kürzlich „hey heute werden wir alle sterben“. Danke für nichts, Hildmann und Konsorten.
      Kann man dann allerdings auch gut damit entgegenen wenn man darauf hinweist dass die Spinner der anderen Seite nicht viel besser und sogar noch wesentlich mehr sind.
      Also diejenigen die behaupten dass eine Coronainfektion, direkt und egal welches Alter, welcher Gesundheitszustand, usw. einem Todesurteil oder zumindest mal einem Aufenthalt auf der Intensivstation gleichkommt.
      Oder, von Arbeitskollegen erzählt, kleine Kinder die, obwohl absolut keine Risikogruppe, symptomfrei und auch geblieben, nach einem positiven Schnelltest wirklich Todesangst hatten. Alleine wegen dem Getöse was darum gemacht wird.

      Antworten
    • Vielen Dank, Schildi.

      Dein Erlebnisbericht ist interessant und zeigt, wie variabel Corona sich auswirken kann, so wie auch bei den Fällen, die ich kenne. Mit Grippe habe ich vor etlichen Jahren auch einmal Erfahrungen gemacht; das war kurzzeitig relativ unangenehm, ist dann aber schnell besser geworden, ohne daß einzelne Symptome hinter anderen hergehinkt wären.

      Zu denken gibt auf alle Fälle das riesige Mißverhältnis zwischen SARS/Cov-1, wo es weltweit nur 774 Tote gab und nur 45 außerhalb Asiens, bei nur relativ begrenzten Maßnahmen in den hauptsächlich betroffenen asiatischen Ländern, und der riesigen Zahl von Toten, die es jetzt wegen Covid-19 geben soll (in einzelnen europäischen Ländern wie Italien oder Frankreich mehr als tausendmal so viele wie damals weltweit außerhalb Asiens), und immer noch kein Ende der „neu auftauchenden Mutationen“, die es damals auch nicht gab. Das läßt schon sehr darauf schließen, daß da irgendetwas faul ist – sicher zum Großteil eine weit übertriebene Darstellung der Opferzahlen, teils vielleicht Nachhilfe bei der Verbreitung, wobei „man“ sicher auch darauf gesetzt hat, daß viele Interessengruppen anfänglich aus wirtschaftlichen und anderen Gründen von sich aus bei der Abschottung gegen Asien bremsen – also ein „Zulassen des Gewünschten“, wie Du schreibst. Eine reale Ursache für eine stärkere Verbreitung als 2002/2003 könnte die heute viel umfangreichere Präsenz von moslemischen Migranten im Westen sein, die innerhalb ihrer großen Cliquen engen Kontakt halten und das Virus unter sich verbreiten – und die häufig aus „affirmative action“-Gründen im öffentlichen Dienst beschäftigt werden.

      Vielen Normalos, die sich weniger als wir mit den Manipulationsmethoden des Systems beschäftigen, fällt es schwer, sich vorzustellen, wie leicht z. B. Fernsehberichte ein falsches Bild von der Lage in Norditalien liefern können, ohne daß die Nachrichtensprecher das selbst wissen: In Sargtischlereien, die Millionenstädte beliefern, wo jeden Tag zig Menschen aus verschiedenen Gründen sterben, lassen sich leicht Reihen von Särgen filmen, dazu die Behauptung, das Militär müsse den überlasteten Bestattungsunternehmen aushelfen, ohne daß man mehr sieht als langsam durch die Straßen rollende Militärlastwagen, die genauso gut bloß Quarantäneposten zu ihren Einsatzorten bringen oder von dort abholen können, dazu Nahaufnahmen von „Triagezelten“, ohne daß man sieht, wie viele das wirklich sind und ob die überhaupt in Italien sind… das sind immerhin Fernsehteams, die auch recht geschickt darin sind, Demonstrationen so zu filmen, daß sie nach vielen Teilnehmern aussehen, wenn das gewünscht ist.

      Das Bedrohungsgefühl vieler Menschen hängt auch stark davon ab, wie viel über eine Sache berichtet wird oder nicht. Zum Beispiel gab es im Jahr 2019 – dem letzten „normalen“ Jahr – weltweit 240 Tote im Luftverkehr (siehe diese Statistik), und in den Jahren davor abgesehen von Ausreißern auch weniger als 200 jährlich. Dabei umfaßt diese Statistik auch Weltgegenden mit deutlich niedrigeren Sicherheitsstandards als bei Fluglinien, wie unsereiner sie nutzen würde (zum Beispiel in Afrika). Dagegen gab es im selben Jahr 2019 allein im kleinen Österreich 416 Straßenverkehrstote, und dennoch gibt es keine Autofahr-Angst in dem Maß, wie es Flugangst gibt, was meiner Einschätzung nach hauptsächlich daran liegt, daß von den meisten Flugzeugunglücken weltweit in den Medien berichtet wird, während man von Straßenverkehrsunfällen oft nicht einmal erfährt, wenn sie in einem anderen Bundesland stattfinden. (Übrigens gab es in Österreich im Jahr 1977 trotz deutlich geringerer Motorisierung etwas über 1780 Straßenverkehrstote, was ich mir deshalb gemerkt habe, weil eine Klassenkollegin, die damals mein Schwarm war, eine davon war.)

      Dieser psychologische Effekt wirkt auch bei Covid, wenn während der ersten Welle die „Zeit im Bild“ über Monate auf die doppelte Sendezeit verlängert wird und der ORF nicht etwa bloß in der zusätzlichen Viertelstunde Corona-Nachrichten bringt, sondern praktisch die ganze halbe Stunde damit füllt, unter Ausblendung von fast allen anderen Ereignissen, wenn in den Printmedien dieselbe Covidwelle rollt, wenn es einschneidende Maßnahmen gibt und neben den Politikern auch die „Wokies“ von der „Zivilgesellschaft“ mitziehen (was ihnen wohl bei einer noch bestehenden FPÖ-Regierungsbeteiligung mit einem Innenminister Kickl sehr schwer gefallen wäre; seltsamer Zufall…). Da muß man für die covid-fürchtigen Normies ja glatt Verständnis haben, zumal sie ja wie Du und ich Fälle aus dem eigenen Umfeld kennen und die langjährige Realität der Grippe nicht richtig in Relation dazu setzen können, weil die einfach nie ein öffentliches Thema war.

      Naja, wir können leider nichts dagegen machen, so wie auch gegen die andern Sachen nicht. Wahrscheinlich werde ich früher oder später selber nicht ums Impfen herumkommen (spätestens wenn man in Geschäfte nur noch geimpft hineinkommt); bei meiner gegenwärtigen Lebensweise kann ich mir die Verweigerung noch leisten.

      Antworten
  58. c+
    Habe selbst nach allerschwersten Verletzungen Opiode bekommen, auch nur deshalb, weil ich kaum mehr atmen konnte, und Frau Doktor dadurch die Kurzatmung und die möglichen Folgen einer Lungenentzündung abwenden wollte. Wenn ich mir die Nebenwirkungen vor das Auge rufe (übelster Schwindel, Brechreiz) ist es mir ein Rätsel, wie Mann davon abhngig werden kann.
    ———————————————————–
    Dem Mann kann geholfen werden (Schiller): Nach Louis Lewin (halt gurgeln) gibt es den Opiat-Typ, den Allolol-Typ, und den Barbiturat-Typ.

    Antworten
  59. Und wenn ich einmal in zwei Jahren 20 Tropfen Tryasol zum Schlafen als Hustendämpfer nahm, fühlte ich mich unangenehm bedröhnt und aufgekratzt zugleich. Auch habe ich mir vor zwei Jahren zweimal für das morsche Knie Oxycodon* akut (nicht: retard) eingetan: Der fiese Schmerz war zwar noch da, aber einem scheixxegal. Nur – „Gedankenflucht“ beschreibt es am ehesten.
    *wieder Schiller: An der Quelle saß der Knabe …

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    • Dazu paßt dieser Abschnitt aus der Rubrik „Science Busters“ in bild der Wissenschaft 10-2021, „Pille versus Freier Wille“, in dem es zunächst um einen Test der Risikobereitschaft geht, wo Versuchspersonen einen im Computer simulierten Luftballon aufpumpen müssen und für jeden Pumpstoß einen Geldbetrag bekommen, aber leer ausgehen, wenn der Ballon platzt:

      …und vor Kurzem hat man Folgendes entdeckt: Wenn man Probanden vor diesem Test das Schmerzmittel Paracetamol gibt, pumpen sie den Luftballon deutlich weiter auf, als wenn sie kein Schmerzmittel bekommen haben. Das Schmerzmittel verleitet Menschen offenbar dazu, größere Risiken einzugehen. Das gilt nicht nur für Luftballons: Personen, die Paracetamol bekommen hatten, gaben danach häufiger an, dass Bungee Jumping oder auch der Beginn einer neuen Karriere weniger riskant sei, als Personen, die kein Schmerzmittel bekommen hatten.

      Dabei ist Paracetamol kein Einzeltäter: 2012 fand eine Studie heraus, dass der Arzneistoff Propanolol, der häufig gegen Bluthochdruck verschrieben wird, nicht nur den Druck in den Arterien reduziert, sondern ebenso die unbewusste Abneigung gegenüber Menschen fremder Abstammung.

      Man kann also davon ausgehen, dass durch den verbreiteten Einsatz dieser Substanzen im Lauf der letzten Jahrzehnte unzählige Entscheidungen getroffen wurden, ohne dass den Leuten bewusst war, dass sie ohne Schmerzmittel oder Blutdrucksenker vielleicht ganz anders entschieden hätten. Das wirft die Frage auf, wie frei diese Entscheidungen dann überhaupt waren. Und angenommen, unsere Entscheidungen wären nicht frei, würden wir das überhaupt bemerken?

      Und dazu paßt wiederum diese Dope-Rider-Story:

      Antworten
  60. Eine Variante des Systemdrucks gegen Ungeimpfte sind die seit Kurzem von Polizei und Bundesheer durchgeführten Ein- und Ausreisekontrollen im Bezirk Braunau, wo niemand ohne 3G-Nachweis hinein oder hinaus darf, weil dort die Impfquote noch unter 50 % liegt und in manchen Gemeinden noch um 30 %. Also ein selektives Reiseverbot für Ungeimpfte in diesem Teil Österreichs, was sich auf andere Bezirke ausdehnen ließe, wenn man den Schwellenwert auf z. B. 55 oder 60 % erhöhen würde.

    Gestern hatte ich Besuch von einer Dame (2x geimpft), die mich zuvor telefonisch fragte, ob ich eine Maske aufsetzen würde und einen Test hätte (sie wußte schon, daß ich nicht geimpft bin). Sie war verwundet darüber, daß ich gar keine Testsets zu Hause habe, und fragte, wie ich das denn bei anderen Leuten halte, die zu mir kommen. Ich sagte ihr, daß das bisher noch niemanden gekümmert hat.

    Als sie dann da war, fragte ich sie, wieso sie Angst vor einer Ansteckung durch mich habe, wo sie doch geimpft ist, und sie sagte, eine Impfung würde ja nur vor schweren Verläufen schützen, und wir müßten aufeinander aufpassen, weil ja derzeit die Coronazahlen wieder stark steigen.

    Darauf sagte ich, daß ich das nicht glaube, denn wovon sollten die Zahlen denn jetzt auf einmal wieder steigen, wo doch schon fast zwei Drittel geimpft sind, und auf ihren Einwand, daß ja jetzt hauptsächlich Ungeimpfte erkranken, sagte ich, daß doch schon immer fast nur Ungeimpfte erkrankt sind, von denen es jetzt nur ein Drittel der anfänglichen Zahl gibt, und es soll ja auch schon viele Genesene geben, also woher soll dieser Anstieg jetzt kommen?

    Das zeigt wieder einmal, wie blindlings viele Leute die Systempropaganda schlucken und wie wenig sie selber nachdenken. Daß Covid-Impfungen angeblich nur vor schweren Verläufen schützen, halte ich auch für eine Lüge, mit denen die Geimpften dazu gebracht werden sollen, sich trotzdem vor Ungeimpften zu fürchten. Mir ist sonst keine Impfung bekannt, die „nur vor schweren Verläufen schützt“, statt voll zu schützen, und ausgerechnet bei der Covid-Impfung in dieser Systemhype-Pandemie soll das anders sein?

    Und auf der anderen Seite gibt es wiederum welche, die sich über den Mord an dem jungen Tankstellenkassier in Idar-Oberstein freuen und Meldungen posten wie „Wenns die richtigen trifft, hab ich nichts dagegen“ oder „Kein Mitleid. Die Leute immer mit dem Maskenscheiß nerven. Da dreht irgendwann mal einer durch. Gut so.“

    Die „Richtigen“? Als ob so ein kleiner Angestellter die Kunden aus eigenem Entschluß „mit dem Maskenscheiß nerven“ würde! An dem Tag, wo ich in Graz war, wollte ich später in unserem heimischen kleinen Einkaufszentrum etwas in einem Freiluft-Gastgarten konsumieren und fragte, ob das ohne 3G ginge, und die Kellnerin sagte, nein, wenn sie dabei erwischt werden, daß sie jemanden ohne 3G bedienen, dann müßte der Betrieb 1400 Euro Strafe zahlen, und in diesem Einkaufszentrum würde sehr genau kontrolliert. Und die Chefin des SPAR-Marktes, in dem ich regelmäßig einkaufe, sagte einmal, daß sie ihr „die Bude zudrehen“ würden, wenn sie dabei erwischt würde, daß sie Kunden ohne Maske hereinläßt. Das schau‘ ich mir also an, daß so ein rächztrutherdepperter Tastaturheld es als Angestellter darauf ankommen lassen würde, daß er seinem Chef erklären muß, warum dem Betrieb eine Strafe von 1400 Euro aufgebrummt oder die Hütte überhaupt dichtgemacht wird.

    Also Schafe auf der einen Seite, und Spacken auf der anderen. Wie zu etlichen anderen Themen auch.

    Da geht es mir zuweilen wie dem Dope Rider: „Sometimes I just have to check out“ – manchmal muß ich mich einfach aus dieser Realität abmelden:

    Aber sein Schlußsatz –

    „Reality. It’s a nice place to visit, but I wouldn’t want to live there.“

    …paßt eher auf gewisse – zu viele – Leute in der „Wahrheitsbewegung“.

    Antworten
    • Schildbürger

       /  September 22, 2021

      Ja, das mediale Getöse um Corona ist ein sehr wichtiger Faktor in dem ganzen Spiel.
      Ich denke aber dass das durchaus einen psychologisch nachvollziehbaren Hintergrund hat, die instinktive Angst vor Seuchen. Ganz ähnlich wie beim Beispiel Fliegen und Straßenverkehr, es ist doch gefühlsmäßig etwas anderes wenn man buchstäblich bodenständig bleibt und, dazu, beim Individualverkehr, selber weitgehend in Kontrolle ist anstatt sich in ein von wem anders gesteuerten Gerät kilometerweise vom Boden zu entfernen.
      Ich z.B. fliege nicht gerne. Nicht dass ich Flug- oder Höhenangst hätte, geflogen bin ich schon eine handvoll Male, eher so ein unbequemes Gefühl dabei im Hinterkopf.

      Ich denke dass sich das bei Seuchen ähnlich verhalten dürfte. Es existiert im Unterbewusstsein eine, im Grunde durchaus rationale, Grundangst davor.
      Weit verbreitet im Tierreich, dass kranke Artgenossen ausgesondert werden bis sie sich entweder erholen oder sterben ist Gang und Gebe.
      Dass das bei vergangenen „Pandemien“ wie SARS oder Schweinegrippe nicht so gezogen hat ist möglicherweise der Tatsache geschuldet dass es schlichtweg nicht diese schiere Zahl an Fällen gegeben hat mit der man täglich bombardiert wird, und bei der Grippe dass diese seit Ewigkeiten präsent ist.

      Bzgl. dem Maskenmörder und der Soziopathen die das beklatschen, volle Zustimmung.
      Will aber ergänzen dass ich es selber erlebt habe wie arg das Ganze an den Nerven zerren kann.
      Kürzlich auf der Arbeit, Handwerker, mutterseelenalleine irgendwo am werkeln, wird von einer „Führungsperson“ zusammengestaucht weil er die Maske unterm Kinn hatte da die Schutzbrille beschlägt.
      War auf 180, aber richtig.

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