Gedanken über die geschützte Rasse

Von Dr. Andrew Joyce, übersetzt von Lucifex. Das Original Thoughts on the Protected Race erschien am 11. April 2019 auf The Occidental Observer.

„Wisset, daß wir Leo den Juden, unseren Goldschmied und all seine Angelegenheiten, in unsere Hand, unsere Obhut und unseren Schutz genommen haben. Und daher befehlen wir, daß ihr besagten Leo und all seine Angelegenheiten bewacht und verteidigt und ihm keinen Schaden und keine Verletzung zufügt.“

Proklamation von König Johann von England, 10. Nov. 1199

„Mein Amt wurde gesetzlich geschaffen und dazu bestimmt, das jüdische Volk auf der ganzen Welt zu schützen. Denken Sie darüber nach. Die größte Macht der Welt ist gesetzlich und bestimmungsgemäß darauf fokussiert, die Juden zu schützen.“

Elan Carr, Gesandter des U.S.-Außenministeriums für Antisemitismus, Februar 2019

Nach fast jeder Metrik sind die Juden die geschützteste ethnische Gruppe der Erde. An der Frontlinie dieses Schutzes wird die institutionelle jüdische Sicherheit im gesamten Westen durch die Steuerzahler stark subventioniert. In Deutschland gibt die Regierung dem Zentralrat der Juden ein jährliches Stipendium von 15 Millionen Dollar. Im Vereinigten Königreich gibt die Regierung ungefähr 20 Millionen Dollar jährlich sowohl für die Sicherheit für jüdische Institutionen und für „Holocaust-Erziehung“ aus, die „antisemitische Ideen“ bekämpfen soll. Dies zusätzlich dazu, daß das Vereinigte Königreich fast 70 Millionen Dollar für eine neue Holocaust-Gedenkstätte zugesagt hat, die dasselbe Ziel erreichen soll. Ungarn hat 3,4 Millionen Dollar für „die Bekämpfung des Antisemitismus in Europa“ versprochen, und Schweden hat 2 Millionen Kronen für die Erhöhung der Sicherheit an jüdischen Institutionen überreicht. Frankreich hat seit 2015 107 Millionen Dollar für die „Bekämpfung von Antisemitismus“ überreicht. Dies bringt uns auf eine Gesamtsumme von über 215 Millionen Dollar für den „Schutz von Juden“ und die „Bekämpfung von Antisemitismus“ und berücksichtigt nicht einmal die Ausgaben in den Vereinigten Staaten (irgendwo zwischen 20 und 50 Millionen Dollar jährlich für die direkte Sicherheit an jüdischen Institutionen) oder die Ausgaben von Juden für ihre eigene Verteidigung (das Jahresbudget der ADL allein liegt im Bereich von 58 Millionen Dollar). Man bekommt den deutlichen und bemerkenswerten Eindruck, daß das Diaspora-Judentum global wahrscheinlich ungefähr annähernd 1 Milliarde Dollar braucht, um sich sicher zu fühlen.

Juden werden auch auf andere Arten geschützt. Seit Mitte 2018 haben Resolutionen und andere gesetzliche Maßnahmen gegen Antisemitismus an Tempo und Ausbreitung zugenommen. Im Mai 2018 wurde South Carolina der erste US-Bundesstaat, der den Anti-Semitism Awareness Act beschloß, der effektiv Äußerungen gegen Israel auf dem Gelände von Colleges beendet und von South Carolinas höhere öffentliche Bildungseinrichtungen verlangt, „die Definition [des Außenministeriums] von Antisemitismus zum Zwecke der Feststellung zu berücksichtigen, ob die behauptete Praktik von antisemitischer Absicht motiviert war“, wenn sie „untersuchen oder feststellen, ob es eine Verletzung der College- oder Universitätspolitik gegeben hat, die diskriminierende Praktiken auf der Grundlage von Religion verbietet.“ Im Februar 2019 kündigte Präsident Macron von Frankreich ein „Durchgreifen gegen Antisemitismus“ an, zu dem die Auflösung dreier pro-weißer Organisationen, die Definition von Antizionismus als Form von Antisemitismus und die Einführung neuer Gesetze gegen „Hassrede“ gegen Juden in sozialen Medien gehören würde. Erst vor ein paar Wochen beschloß Florida ein Gesetz, das Antisemitismus definiert und ihn nach dem Gesetz des Bundesstaates illegal macht. Tennessee hat versucht, ein Gesetz für Antisemitismusbewußtsein zu erlassen und kürzlich eine Resolution zur „Bekämpfung von Antisemitismus“ herausgegeben, indem es eindeutige Unterstützung für Israel erklärte. Dies folgt natürlich einer Resolution des Repräsentantenhauses auf dem Fuß, die nach Ilhan Omars nun notorischen Bemerkungen über die Israel-Lobby „Antisemitismus verurteilt“.

Es gibt einfach sonst keine andere Volksgruppe auf Erden, die dasselbe Maß an finanziellem und gesetzlichem Schutz wie die Juden genießt. Natürlich könnten die Uninformierten bei Konfrontation mit einer solchen Tatsache antworten, daß dieses Maß an Unterstützung sowohl gebraucht wird als auch verdient ist. Laut dem überlieferten Narrativ legt die jüngere Geschichte nahe, daß die Juden die verwundbarste und am meisten zu Opfern gemachte Gruppe des Westens sind. All diese Gesetze und all diese Finanzmittel sind daher bloß eine Reaktion auf ein akutes Bedürfnis. Aber die jüngere Geschichte hat nichts mit dem Schutz von Juden zu tun, und genausowenig sind diese Maßnahmen eine Reaktion auf irgendeine unmittelbare Bedrohung. Um voll einschätzen zu können, was genau vorgeht, müssen wir viel weiter in der Zeit zurückgehen.

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Wessen Notre Dame?

Notre Dame heute

Von Robert Hampton, übersetzt von Lucifex. Das Original Whose Notre Dame? erschien am 19. April 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Notre Dame de Paris brannte diese Woche als passende Metapher für unsere Zivilisation. Wir alle sahen in Echtzeit zu, wie der Spitzturm zusammenbrach und das Feuer durch das Innere fegte, fühlten uns hilflos vor dem unvermeidlichen Marsch der Geschichte.

Ob es Brandstiftung oder Fahrlässigkeit war, viel von Notre Dame ist für immer weg. Emmanuel Macrons Regierung plant, das großartige Wunder in nur fünf Jahren wieder aufzubauen, und veranstaltet einen „internationalen Wettbewerb“ für Neuentwurfspläne. „Sollten wir den Spitzturm, wie Viollet-le-Duc ihn sich vorstellte und erbaute, unter denselben Bedingungen wieder aufbauen… (oder) Notre Dame einen neuen Turm geben, der an die Technologien und die Herausforderungen unserer Zeit angepaßt ist?“ fragte der französische Premierminister Edouard Philippe.

Die Ankündigung bereitete vielen Menschen Kummer, die Notre Dame in ihrer ursprünglichen Herrlichkeit wiederhergestellt sehen möchten – ohne moderne Hinzufügungen. Letztendlich hat die französische Regierung beim Neuentwurf das Sagen, da ihr Notre Dame gehört.

Der zerstörerische Brand brachte die Frage auf, was Notre Dame repräsentiert. Nahezu jeder in den sozialen Medien hatte dazu eine Meinung. Ben Shapiro beanspruchte es als ein Monument für das Judeo-Christentum – ein historischer Anachronismus, der für die mittelalterliche Kirche ein Greuel gewesen wäre. Shapiro behauptete später, wir müßten zu der „Philosophie“ und den „Werten“ zurückkehren, die es erbauten, was andeutete, daß der konservative Kommentator dachte, die Aufklärung hätte die Kathedrale gestaltet. Diese Ansicht sieht Notre Dame als eine Repräsentation „westlicher Werte“ – spezifisch des Gelabers, für das zu stehen das Amerika des Kalten Krieges behauptete: Freiheit, Freimarktkapitalismus und ein ökumenisches Judeo-Christentum.

Andere bewundern es als wundervolles Kunstwerk, als etwas Schönes, das sie auf ihrer College-Reise nach Paris sahen. Es gibt keinen besseren Weg zu signalisieren, daß man zu Amerikas oberer Mittelschicht gehört, als anderen seine Geschichte des Besuchs von Notre Dame mitzuteilen. Es ist einfach so schön und traurig, daß keine anderen Touristen dort mehr ein Selfie aufnehmen können! Solche Leute sehen Notre Dame als nichts weiter als eine schöne Touristenattraktion. Dies ist die häufigste Sichtweise, und es ist das, was die Kathedrale so profitabel macht.

Beleidigte Minderheiten sehen den Brand von Notre als kosmische Vergeltung für die Ungerechtigkeiten weißer Christen. Ihnen zufolge wurde die großartige Kathedrale auf den unrechtmäßig erworbenen Früchten des Kolonialismus erbaut und stellte Kunstwerke zur Schau, die von Drittweltkulturen gestohlen wurden. Sie war ein Monument der Bigotterie, erbaut zu einer Zeit, als die Juden aus Frankreich vertrieben und Talmud-Bände verbrannt wurden. Sie war nicht inklusiv und repräsentierte das schlechte, alte Europa. Gut, daß sie weg ist. Solche Leute sehen Notre Dame als repräsentativ für die westliche Zivilisation – und die ist schlecht.

Katholische Konservative beharren darauf, daß die Kathedrale ihnen und nur ihnen allein gehörte. Notre Dame ist eine Gebetsstätte und wurde von Männern Gottes erbaut, sagen sie. Die einzige Art sie wiederaufzubauen, bestehe darin, daß Frankreich bereut und zum Glauben seiner Vorfahren zurückkehrt. Sich vorzustellen, daß die Kathedrale irgendetwas anderes sei als ein Monument für Gott und Unsere Liebe Frau, heiße sie herabzuwürdigen. Manche Katholiken haben sogar vorgeschlagen, daß die Franzosen Notre Dame als ausgebrannte Hülle belassen sollten, nachdem die säkulare Umgestaltung den heiligen Ort wahrscheinlich entweihen würde. Ein ruiniertes Notre Dame wäre eine passende Gedenkstätte für Frankreichs verlorenen Glauben und den Triumph des Liberalismus.

Die Verfechter all dieser Ansichten werden um den Wiederaufbau von Notre Dame kämpfen. Das wahrscheinliche Szenario ist, daß die Neugestaltung die alten Elemente großteils die alten Elemente nachbilden wird, während sie etwas modernistischen Müll hinzufügt. Der französische Staat wird darauf beharren, daß die Hinzufügungen notwendig seien, um die Vielfalt und die Werte der modernen Welt zu widerspiegeln.

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Interview mit Tomislav Sunić

Von Alex Kurtagić, übersetzt von Deep Roots (ursprünglich für As der Schwerter“). Das Original Interview with Tomislav Sunić erschien am 10. November 2010 auf Counter-Currents Publishing.

Tomislav (Tom) Sunić ist ein ehemaliger US-Professor, Autor, Übersetzer und ehemaliger kroatischer Diplomat. Er absolvierte sein Grundstudium in Literatur und Sprachen in Europa. Er erhielt seinen Doktorgrad in Politikwissenschaften an der University of California. Dr. Sunić hat Bücher und Artikel auf Französisch, Deutsch, Englisch und Kroatisch über Themen veröffentlicht wie Kulturpessimismus, die Psychologie des Kommunismus und Liberalismus und den Gebrauch und Mißbrauch moderner Sprachen im modernen politischen Diskurs. Das vorliegende Interview erforscht ein wenig den Mann hinter den Ideen; wir erfahren ein paar Dinge, die Dr. Sunić nie zuvor über seine Vergangenheit und Persönlichkeit erzählt hat. Natürlich erzählt uns Dr. Sunić etwas über sein neues, auf Französisch erschienenes Buch, über seine frühen Jahre im kommunistischen Jugoslawien, über die Kunst des Übersetzens und mehr.

A. K.: Wie unterscheidet sich das Jugoslawien der 1950er und 1960er – nicht aus sozio-politischer Perspektive, sondern aus der des gewöhnlichen Mannes auf der Straße – vom Kroatien des Jahres 2010?

T. S.: Die jugoslawischen Zeiten waren weniger überfüllt, obwohl der jugoslawische Raum verdichteter und trostloser war – buchstäblich – eine Schwarzweiß-Welt. Vulgär und erzieherisch waren der tägliche Diskurs und die kommunistischen Insignien um einen herum. Im Gegensatz dazu ist der Fluß der Zeit in Kroatien, trotz der heutigen Aura der Dekadenz, besonders soweit es die hereinkommende liberale Moral betrifft, weit aufgelöster. Die Zeit verfliegt jetzt schneller. Die Leute beginnen, die liberale Moral der künstlichen merkantilen Höflichkeit zu erlernen – mit ihrem offensichtlichen Nachteil des Verlustes an Identität.

A. K.: Sie haben in früheren Interviews gesagt, daß Sie 1971 per Anhalter nach Kaschmir gereist sind. Sie müssen während dieses Abenteuers in mindestens einer oder zwei kniffligen Situationen gewesen sein… Wie war es, mitten im Kalten Krieg durch Osteuropa und Asien zu reisen? Was hat Sie zu Ihrer Abreise motiviert? Sicherlich gibt es weniger radikale Arten abzuhauen, als nach Indien zu trampen. Und warum Indien, und nicht, sagen wir, Italien oder Griechenland?

T. S.: Ich konnte mich damals nicht in die breitere sozio-historische Perspektive einfügen. Ich war in großem Ausmaß von vorsätzlicher Unwissenheit und einem soliden Maß pubertärer Romantik gesegnet. Aus diesem Grund kam es mir während meiner Hippie-Tage nie in den Sinn, daß ich getötet, niedergestochen oder entführt werden könnte. Ich dachte nie an mein Morgen. Ich trampte tatsächlich von Kopenhagen aus durch Italien, nahm die Fähre von Brindisi nach Korfu in Griechenland und setzte dann meine Odyssee, buchstäblich ohne einen Penny, per Eisenbahn durch die Türkei nach Teheran fort. Griechenland war damals 1972 eine Diktatur. Schah Reza Pahlevi war der Boss von Persien. Der Krieg zwischen Pakistan und Indien hatte gerade geendet. Aber ich führte mein magisches Doppelleben; Indien war der Ort der Initiation für alle Hippies auf der Welt.

A. K.: Ein Mann, der die Literatur liebt, lebt teilweise durch sie. Was würden Sie sagen, waren die entscheidenden Texte, die Sie als Person und als Denker definierten? Und warum?

T. S.: Nun, ich definiere die Wahl meiner Prosa durch meinen Charakter. Ich las Hermann Hesse, nicht weil er zur Zeit meiner Pubertät zur Standard-Hippieliteratur gehörte; er war auch ein großer Autor, dem es gelang, ohne auf ein gewalttätiges Narrativ oder Pornographie zurückzugreifen, die Welt der Illusionen und des magischen Realismus zu kombinieren, nach denen ich mich sehnte. Es war ich. Hesse war ein guter Bildungsroman für einen 19jährigen Jungen wie mich. Tatsächlich schließe ich jetzt nicht aus, daß ich vielleicht ein wiedergeborener Byron oder Céline oder Kerouac gewesen sein könnte, der in eine Reise durch Asien geraten war. Als ich in meinen zerrissenen Hosen, mit T-Shirt und Ohrringen durch die Straßen von Kabul ging, kroch ein Gefühl des deja vu durch meinen Kopf; ich mußte vor langer Zeit ein Kurier gewesen sein, oder irgend ein wichtiger Emissär während der Feldzüge von Alexander dem Großen. Dieses Bild verfolgt mich immer noch.

Später, als ich reifer wurde, folgte ich wiederum einfach meinen Instinkten und keiner politischen Mode oder Agenda. Ich muß ein wiedergeborener Louis Ferdinand Céline gewesen sein – und so fing ich an, jeden Winkel der französischen Sprache und des französischen Geistes kennenzulernen. Später, als ich mich des Politikwissenschaftlers Carl Schmitt und des Soziologen Vilfredo Pareto annahm, oder Alain de Benoists, war die Antwort recht einfach. Ihr Stil erinnerte mich an mein eigenes verborgenes Gefühl für Schönheit – in breiterem Sinne.

A. K.: Wir wissen, daß Sie in den 1980ern in die Vereinigten Staaten auswanderten. Was waren Ihre ersten Eindrücke von den Amerikanern, im Vergleich zu dem, was Sie zuvor als entfernter Beobachter über sie wußten? Was mochten Sie an ihnen, und was verwirrte Sie am meisten an Ihnen? Ohne Zweifel wichen Wahrnehmung und Realität in einiger wichtiger Hinsicht stark voneinander ab.

T. S.: Menschenmassen und Lärm. Dies war mein erster Eindruck nach der Landung in Amerika. Ich kann am Lärmniveau erkennen, wie zivilisiert oder barbarisch ein Land ist. Auf öffentlichen Plätzen oder in öffentlichen Räumlichkeiten schätze ich Stille. Diese stellvertretenden prothetischen (oder noch besser: erbärmlichen) Geräte, wie die frühen Walkie-Talkies oder der Walkman und Radios, und später all diese anthropomorphen Erweiterungen, wie Mobiltelefone und iPods, wurden zu Symbolen der spirituellen Wurzellosigkeit und zum Zeichen der physischen Überflüssigkeit; dafür, am falschen Ort und in der falschen Zeit zu sein. Ich mag den fünften Gang nicht; ein Amerika mit dem Getriebe in Neutralposition wäre ein idealer Ort für mich gewesen. Ich bedaure es, nicht zweihundert Jahre früher geboren zu sein, im Süden vor dem Krieg. Auf kommunikativer Ebene konnte ich mich nicht mit den endlosen moralisierenden und formalistischen Aufmunterungen in Amerika abfinden. Ganz zu schweigen davon, daß ich als jemand, der aus dem kommunistischen Universum kommt, nicht begreifen konnte und immer noch nicht kann, warum eine weiße Nation von solch eindrucksvoller Größe es liebt, in Selbsthass zu schwelgen, in Schuldgefühlen, während sie sich nach dem niedersten Abschaum ihrer Gesellschaft ausrichtet. Dies war nicht das Amerika, von dem ich geträumt hatte.

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Power aus dem Süden

Von Deep Roots alias Lucifex, ursprünglich erschienen auf „As der Schwerter“ unter Verwendung eines gekürzten Artikels aus „bild der wissenschaft“ vom März 2009, aus dem auch das Titelbild stammt. Die Nachveröffentlichung auf „Morgenwacht“ zehn Jahre nach Erscheinen des bdw-Artikels erfolgt, um zu zeigen, daß aus den Plänen der feindlichen Eliten nicht immer etwas werden muß, auch wenn in diesem Fall „aufgeschoben“ nicht „aufgehoben“ bedeuten muß. Das gilt sowohl für das Sonnenstrom-Projekt „Desertec“ als auch für die „Mittelmeerunion“.

* * *

Ich habe ja schon im Schlußteil von Allahs Uhren gehen anders gemutmaßt, daß die Umstürzlereien der letzten Zeit in Nordafrika, Jordanien und Jemen nicht bloß spontane „Volkserhebungen“ sind (auch wenn sie reale Ursachen in den Grundproblemen dieser Länder haben), sondern von interessierten Kreisen angestiftet und koordiniert wurden. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Interviews, die der israelische Journalist Ari Shavit im von mir übersetzten Haaretz-Artikel White Man’s Burden, aus dem ich in „Allahs Uhren“ zitiere, mit mehreren jüdisch-amerikanischen „Neocons“ geführt hat.

Nachdem „Globomerica“ sich mit der militärischen Vorgangsweise im Irak und Afghanistan übel die Finger verbrannt hat, liegt der Verdacht nahe, daß hinter diesen „Volksaufständen“ der Versuch steckt, nach dem gescheiterten militärischen Ansatz auf nichtmilitärische Weise „mit anderen arabischen Ländern weiterzumachen“, indem man diese Unruhen gezielt über Facebook und andere Kanäle schürt, um nach dem Sturz der alten Regimes diskret neue nach eigenen Vorstellungen etablieren zu können.

Allerdings darf über den Washingtoner Bestrebungen nicht vergessen werden, daß auch die EU ein Interesse hat, die nordafrikanischen Staaten für die am 13. Juli 2008 gegründete „Mittelmeerunion“ kompatibler zu machen, die auf dem 1995 begonnenen „Barcelona-Prozeß“ aufbaut und seit März 2010 aktiv ist. Im Rahmen dieser Mittelmeerunion, alias „Euromediterrane Partnerschaft“ soll zwischen den Mitgliedsländern (siehe Karte unten) schließlich eine Freizügigkeit der Waren, Dienstleistungen und Personen verwirklicht werden!

Eine der Motivationen für diese Bestrebungen wird aus dem Titelthema der Ausgabe März 2009 der Zeitschrift bild der wissenschaft klar: „Sonnenstrom aus der Sahara“.

Neben der Abhandlung technisch interessanter Aspekte wird darin euphorisch für eine großtechnische Stromversorgung Europas mittels ausgedehnter Solarkraftanlagen in Nordafrika geworben. Ein besonders aufschlußreicher Artikel daraus ist dieser, den ich hier gekürzt wiedergebe (fette Hervorhebungen im Text von mir, ebenso wie die Anmerkungen in eckigen Klammern):

POWER AUS DEM SÜDEN, von Bernd Müller

20-20-20 – diese Zahlenkombination bezeichnet nicht etwa die Maße eines magersüchtigen Models. Sie stammt vielmehr aus dem reichen Fundus der Politikerphrasen und steht für das ehrgeizige Klimaziel der Europäischen Union: 20 % Energieeinsparung, 20 % Emissionsreduktion und 20 % erneuerbare Energien bis 2020. Schon heute ist klar, daß die EU-Staaten die Vorgabe von 20 % erneuerbarer Energie kaum erreichen werden. Das hat zwei Gründe: Zum einen wird die klimafreundliche Energie nicht dort geerntet, wo sie in Hülle und Fülle anfällt, nämlich vor den Atlantikküsten (Wind) und in der Wüste Nordafrikas (Sonne). Zum anderen gibt es nicht genug Leitungen, um diesen Strom zu den größten Verbrauchern zu transportieren.

Wie bringt man Erzeuger und Verbraucher zusammen? In den 1980er-Jahren entwickelt und in den 1990er-Jahren fast vergessen, erlebt ein Konzept seine Renaissance, das diesen Spagat schaffen soll: Kraftwerke in Nordafrika, so die Vorstellung, verwandeln Sonnenenergie in Strom, der nach Mitteleuropa exportiert wird. Die Idee klingt bestechend: Ein Quadratkilometer Wüste liefert pro Jahr 250 Gigawattstunden Energie und spart 200.000 Tonnen CO2-Emission. Nur 0,3 Prozent der Wüstenfläche Nordafrikas und des Nahen Ostens wären nötig, um die Anrainerstaaten selbst sowie Europa komplett mit Sonnenstrom zu beliefern. Ein Prozent – eine Fläche von 500 x 500 km – könnte die ganze Welt versorgen.

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Die Bretonen: Ein Volk entdeckt sich

Die biniou-kohz, der bretonische Dudelsack.

Jahrhundertelang unterdrückt, bereichern Sprache, Lieder und Tänze der Bretagne jetzt die Kultur ganz Frankreichs.

Von Virginie Henry, aus „Das Beste von Reader’s Digest“ März 1977 (Titelbild nicht aus dem Artikel).

Als ich im letzten Frühjahr durch das Departement Côtes-du-Nord fuhr, kam ich eines Abends in die aus vier Häusern bestehende Siedlung Lannegant im Südwesten. In einem Garten unterhalb einer alten Kapelle aus Granitstein tanzten etwa 200 Männer und Frauen. Sie wiegten sich im Rhythmus eines bretonischen Liedes, einer Sprache, die ich nicht kannte, obwohl ich in der Bretagne geboren bin.

Ich sagte zu einer älteren Frau, wie beweglich sie sei. „An dañs a zalh an den en e zav!“ (Das Tanzen erhält einen jung!) antwortete sie.

Ich hatte in der Bretagne meine Jugend verbracht, aber nie hatte ich dergleichen erlebt. Die bretonische Kultur beschränkte sich damals auf ein paar Folkloregruppen, die ihre bestickten Trachten für die Touristen anlegten. Das fest-noz (Nachtfest) in Lannegant dagegen war der unverfälschte Ausdruck einer starken Bewegung, die die Bretagne im letzten Jahrhundert erfaßt hat.

Keine Woche vergeht ohne vier bis fünf solcher Veranstaltungen. Hier begegnen die Bretonen ihrer Kultur wieder: der überlieferten Sprache, der Dichtung und dem Gesang; ihrer auf Bombardon und Dudelsack gespielten Musik; den Tänzen aus längst vergangenen Zeiten.

Heute wissen alle Franzosen, daß die Bretagne sich verändert hat. Plastikbomben, die die Mauern der Finanzämter zerreißen oder einen Fernsehsender zerstören, erinnern sie daran. Doch solche Aktionen sind das Werk einer kleinen Minderheit bretonischer Terroristen. Die Bewegung für die Renaissance der bretonischen Kultur vollzieht sich weniger auffällig, aber sie berührt alle gesellschaftlichen Ebenen.

Für die meisten Franzosen beginnt die Geschichte der Bretagne erst im 15. Jahrhundert; damals brachte die Herzogin Anne de Bretagne ihre Provinz als Mitgift in die Ehe mit König Karl VIII. ein und verknüpfte damit die Geschicke der Bretagne mit denen Frankreichs. Doch die 34.000 Quadratkilometer große Halbinsel, einst durch dichte Wälder vom übrigen Kontinent abgeschnitten, war bereits im 5. und 6. Jahrhundert von Kelten des britischen Inselreichs besiedelt. Das Bretonische ist auch kein Dialekt des Französischen, sondern eine mit dem Gälischen in Irland, Schottland und Wales verwandte Sprache.

Nach der Eingliederung der Bretagne 1532 griffen die französischen Könige scharf durch, um die bretonische Sprache auszurotten. Jahrhundertelang blieb diese Politik unverändert. Noch im April 1972 erklärte der damalige Staatspräsident Georges Pompidou: „In einem Frankreich, das sich dem Ziel verschrieben hat, Europa seinen Stempel aufzudrücken, ist kein Platz für regionale Sprachen und Kulturen.“

Die allgemeine Schulpflicht trug wesentlich zum Niedergang des Bretonischen bei. „Auf den Boden spucken und bretonisch sprechen ist verboten“, warnten Schilder in allen öffentlichen Schulen. „Als ich in den 60er Jahren zur Schule ging“, erzählte mir eine 23jährige, „war es nicht einmal erlaubt, auf dem Schulhof bretonisch zu sprechen.“ Wurde ein Kind dabei erwischt, so hängte der Lehrer ihm ein Holzscheit, eine durchbohrte Münze oder sogar einen Holzschuh um den Hals.

Noch 1914 war für 1,3 Millionen Menschen Bretonisch die Umgangssprache. In den 60er Jahren war ihre Zahl auf 500.000 geschrumpft. Mit der Zeit wurde die Sprache von der jungen Generation vergessen oder aufgegeben. „Mezh am eus bet“ (Ich schämte mich ihrer), gesteht eine junge Studentin der keltischen Kultur an der Universität Rennes.

Heute dagegen bekennen sich immer mehr Bretonen zu ihrer alten Sprache. Über 5000 Schüler lernen Bretonisch. Bei den Abschlußprüfungen 1975 am Lannion-Guingamp-Zentrum überflügelte Bretonisch, das beliebteste Wahlfach – jeder dritte Kandidat hatte sich dafür entschieden -, sogar Lateinisch und Griechisch. Zahlreiche Studenten arbeiten in den Semesterferien auf Bauernhöfen, wo nur bretonisch gesprochen wird. Etwa 2000 Leute belegen jährlich Korrespondenzkurse.

Aber all dies mußten sich die Bretonen Schritt für Schritt erkämpfen. Zwischen 1958 und 1970 brachten bretonische Abgeordnete in der Nationalversammlung Gesetzesvorlagen ein, um der lokalen Sprache offizielle Geltung zu verschaffen. Zwar genehmigte 1971 ein ministerieller Erlaß Kurse ab der dritten Klasse an höheren Schulen, aber die vorhandenen Mittel waren dürftig, und die meisten Lehrer werden noch heute schlecht oder gar nicht bezahlt. In der Regel werden die Stunden ans Ende des Schultags gelegt, wenn die letzten Schulbusse bereits abgefahren sind. Trotzdem ist der Zulauf beachtlich.

Bald stellte sich auch in den unteren Klassen Nachfrage ein. Anfang Januar 1975 wandten sich mehrere Familien an einen Lehrer einer höheren Schule in Brest und drangen auf Bretonischunterricht. Am 22. Januar öffnete die skol vrezoneg ar merher (Bretonische Mittwochsschule) ihre Pforten. „Wir erwarteten die Kinder um 14.30 Uhr“, sagte mir ein Verwalter. „Um 14 Uhr waren die Klassenzimmer überfüllt.“

Die Bretonen geben sich damit noch nicht zufrieden. Sie wollen ihre Sprache auch öfter im Fernsehen hören. Bisher werden wöchentlich nur 13 Minuten in Bretonisch gesendet – 60mal weniger, als die BBC dem Gälischen an Sendezeit zugesteht.

Das wachsende Interesse an Literatur und Sprache zeigt sich in jeder Buchhandlung der Halbinsel. Die Zahl der Veröffentlichungen in bretonischer Sprache hat sich von sechs im Jahr 1936 auf 31 erhöht.

Verlage unter ehrenamtlicher Leitung – nur der Drucker wird bezahlt – bringen Werke bretonischer Dichter und Romanciers heraus. Die Schriftsteller kommen aus allen sozialen Schichten; Ärzte sind darunter und Universitätsprofessoren, Künstler und ein Bahnarbeiter. Maodez Glanndour, Pfarrer im Dörfchen Louannec, arbeitet seit 20 Jahren an einer Bibelübersetzung ins Bretonische. Das Gedicht Kan an Douar (Das Lied der Erde) verwandelte den Bauernhof der Verfasserin Anjela Duval in einen Wallfahrtsort. „Sie kommen hierher“, sagt Anjela, „wie man zu einem alten Brunnen pilgert.“

Musik und Tanz sind die wesentlichen Elemente der wiederaufflammenden Kultur. Ich verstand die Eigenart und Ursprünglichkeit dieser Folklore nicht ganz, bis ich bei einem Bauernfest in Bourbriac zusah. „Außer in Afrika habe ich so etwas noch nie gesehen oder gehört“, sagte mein Bekannter, ein Experte für Kulturen der Primitiven.

Die Tänzer wirbeln zum durchdringenden Wimmern der biniou-kohz, einer Art Dudelsack, und zum Bombardon, einem Vorläufer des Fagotts. Mein Freund erklärte mir, die Wirkung der Instrumente beruhe ähnlich wie die Musik Afrikas mehr auf dem Rhythmus als auf der Melodie.

Erst als die Bläser das Podium verließen, begannen drei Sänger langsam einen rituellen Satz zu singen. Einer stimmte an, dann fielen nach und nach die anderen ein. Verbunden mit einem Tanz und ohne Begleitinstrumente ist dieser Gesang, der Kan ha diskan, eine einzigartige Form der Volksmusik in Frankreich.

Der bretonische Gruppentanz wirkt sehr brav, die Choreographie nüchtern und einfach; er verlangt große Geschmeidigkeit und vollkommene Beherrschung der Schritte. Jeder Tanz ist an einen bestimmten Ort gebunden.

Als die Landwirtschaft mechanisiert wurde, verließen viele Bretonen ihre Felder und wanderten in die Städte ab. 1942 waren nur noch etwa 30 Bläser auf dem Land zurückgeblieben. Damals gründete Polig Monjarret mit seinen Freunden in Rennes den Bodadeg-ar-Sonerion (Bläserverband), um erfahrene Musiker für die Ausbildung einer neuen Bläsergeneration zu gewinnen. Heute gibt es schätzungsweise 3000 aktive Bläser.

Damit die Lieder nicht verlorengingen, die nur einigen alten, auf dem Land lebenden Leuten noch bekannt waren, hat eine junge Frau aus Guingamp, Claudine Mazeas, eine andere Rettungsaktion gestartet. 15 Jahre lang hat sie Hunderte von Gedichten und Liedern der Bauern, Müller und Schuster aufgezeichnet.

Die Kan-ha-diskan-Sänger, Künstler der bäuerlichen Tradition, werden mit Einladungen zu festou-noz überhäuft. Von jeder Schallplatte, die der bretonische Sänger und Komponist Alan Stivell gemacht hat, wurden gut 100.000 Stück verkauft. Und in seine letzten zehn Vorstellungen in Paris strömten 50.000 Menschen. Auch die Dichterin Anjela Duval erregte in ganz Frankreich Aufmerksamkeit, als sie im Fernsehprogramm Die Geschichtenerzähler auftrat. Zahllose Zuschriften gingen beim Sender ein.

Langsam, aber stetig durchdringt so die bretonische Kultur die alte Halbinsel und erobert allmählich auch das übrige Land. Die Bretonen, die sich das Recht auf ihre Identität erkämpft haben, beweisen, daß Achtung vor der Kultur eines Landstrichs das Erbe einer ganzen Nation bereichern kann.

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Zum Nachlesen über die Situation heute, fast vierzig Jahre später:

Bretagne

Bretonen

Bretonische Sprache

Siehe auch Wissen bewahren von Osimandia

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

2018: Das Jahr zur Beendigung aller Jahre (und was von 2019 zu erwarten ist!)

Von Jef Costello, übersetzt von Lucifex. Das Original 2018: The Year to End all Years
(And What to Expect from 2019!)
erschien am 1. Januar 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Es war die schlechteste aller Zeiten, es war die schlechteste aller Zeiten. Tatsächlich war es nicht gar so schlimm. Eigentlich sind 2018 etliche gute Dinge geschehen – in der Welt, und sogar in unserer Bewegung.

Sehen wir uns nur so zum Spaß an, was das Establishment feiert. CNN brachte auf seiner Webseite einen Artikel mit dem ermutigenden Titel „2018 Wasn’t ALL Bad: Here Are All the Good Things that Happened in the World“. Man wird darin solche Meilensteine aufgelistet finden wie:

  1. „Meghan Markle wurde die erste farbige Frau, die in die britische Königsfamilie aufgenommen wurde.”
  2. „Die ersten moslemischen Frauen und die ersten amerikanischen Ureinwohnerinnen wurden in den Kongreß gewählt.”
  3. „Texas wählte die erste afroamerikanische Richterin, die offen LGBTQ ist.”
  4. „Colorado wählte den ersten offen schwulen Gouverneur in den Vereinigten Staaten.”
  5. „Nevada wurde der erste Bundesstaat mit einer mehrheitlich weiblichen Legislative.”

Es ist tröstlich, daß CNN seine Prioritäten auf der Reihe hat. Währenddessen geht die Opioidkrise unvermindert weiter. Aber seid guten Mutes: „Die großen Modemarken sind vereint gegen den Klimawandel.“

Nichts ist gegen den unzweifelhaft grassierenden Wahlbetrug getan worden, der nur den Demokraten nützt. Aber wenigstens „wurde eine Stadt in Georgia [South Fulton] zur ersten, deren Strafjustizsystem gänzlich von schwarzen Frauen geleitet wird.“ Der Originalartikel zitiert die schwarze vorsitzende Richterin Tiffany Carter Sellers mit den Worten: „Es kam sehr organisch zustande.“ Das ist eine exzellente Wortwahl und sollte ziemlich wörtlich genommen werden. Uns wird gesagt: „Sellers stellte Cofield [ebenfalls schwarz] ein, die Gerichtsadministratorin, und dann arbeiteten sie zusammen daran, alle anderen einzustellen [ebenfalls schwarz].“ Fortschritt!

Währenddessen, fährt CNN fort, „führte zum ersten Mal in der Geschichte des Marine Corps eine Frau einen Infanteriezug.“ Schmeißt euch hin! (Habt ihr jemals eine Frau ein Sturmgewehr handhaben sehen?)

Europas Migrationskrise rast voran, mit Schweden anscheinend am Rande des Bürgerkriegs. Aber – hurra! – „Schottland wurde das erste Land, das das Unterrichten von LGBTI-Fragen in Schulen unterstützt.“ (LGBT…I?)

Fortschritte in der Mechanisierung eliminieren weiterhin immer mehr Jobs für die Unintelligenten und Unqualifizierten, während in Europa und Amerika die Unintelligenten und Unqualifizierten weiter hereinströmen. Tatsächlich werden sie als die Lösung für all unsere Probleme angepriesen. Während es etwas Hoffnung für Europa zu geben scheint (besonders in den ehemals kommunistischen Ländern), wird man hier herüben noch sehen, ob Orange Man letztendlich irgendetwas tun wird, um den Lauf der Dinge aufzuhalten. Aber keine Angst! „Afroamerikanische Filme kamen bei den Nominierungen für die Golden Globes stark vor“, und „Crazy Rich Asians und Black Panther wiesen an den Kinokassen den Weg für Vielfalt und Inklusion.“

Meine Freunde, die Ahnungslosigkeit von all dem ist tatsächlich Grund zur Hoffnung. Wie Greg Johnson in seiner neuen Rezension von Jan-Werner Müllers What is Populism? sagte: „Faßt Mut: ein so abgehobenes Establishment ist wahrlich zum Untergang verurteilt.“ Tatsächlich hat 2018 uns einige starke Gründe für Hoffnung präsentiert. Wenn ich gezwungen wäre, das wichtigste einzelne Ereignis des Jahres zu nennen, würde ich definitiv die Gelbwestenproteste in Frankreich anführen. (Noch wichtiger als „the caravan.“)

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Der Krieg gegen weiße Frauen: Mein Bericht als weiße Frau

Von Laura Towler, übersetzt von Lucifex. Das Original The War Against White Women: My Account as a White Woman erschien am 27. September 2018 auf Counter-Currents Publishing. [Anm. d. Ü.: Das Bild aus der Veröffentlichung auf Counter-Currents habe ich weiter unten im Text eingefügt, wo darauf Bezug genommen wird, und als Titelbild habe ich ein Porträt von Laura Towler verwendet.]

Siehe auch Richard Houcks Der Krieg gegen weiße Frauen: Wie Feminismus und Vielfalt ihnen schaden.

Mein Erwachen

Um zu verstehen, wie ich zum Wissen um den Krieg gegen weiße Frauen kam, müssen wir ins Jahr 2006 zurückgehen. Ich war aus meinem ruhigen Dorf in Yorkshire in Nordengland nach Bradford übersiedelt, einer Stadt, die im Jahr 2001 zu 76 % „weiß-britisch“ war, zu 63 % im Jahr 2011, und die heute wahrscheinlich um fünfzig Prozent weiß-britisch liegt.

Vor meinem Umzug hätte ich mich als tolerant und aufgeschlossen bezeichnet. Obwohl ich nie eine Enthusiastin für offene Grenzen gewesen bin, beurteilte ich Menschen als Individuen, und ich entschied mich dafür, nur das Gute in jedem zu sehen, dem ich begegnete. In meinem Schulzeugnis aus der Zeit, als ich 11 war, stand:

In diesem Semester hat Laura sich auf den moslemischen Glauben fokussiert und viel über ihre Lebensart gelernt. Laura sympathisiert mit den verschiedenen Religionen der Welt und hat das Gefühl, daß freundlich und hilfreich gegenüber anderen zu sein der wichtigste Faktor im Leben ist.

Durch den Wohnortwechsel wurde ich aus meiner homogenen, sicheren und vertrauten Gemeinde in einen dichtbevölkerten Bezirk gestoßen, der fast ganz aus pakistanischen Moslems (um drei Viertel der Bevölkerung) und der weißen Arbeiterklasse besteht. Ich hatte zu der Zeit keine Hemmungen. Es gab ein paar pakistanische Mädchen an meiner alten Schule, die abgesehen von ihrem Erscheinungsbild genau wie ich und meine Freundinnen waren. Mir wurde auch in meiner formalen Schulbildung beigebracht, daß die Gesellschaftsschicht eine viel größere Auswirkung auf die Gruppendynamik hat als Rasse und Volkszugehörigkeit. Ich erwartete, daß ich durch den Umzug von einer Arbeitergemeinde in die nächste nicht viel Veränderung erfahren würde.

Ich irrte mich. Die folgenden zwei Jahre, die ich in Bradford verbringen würde, sollten ein blühendes Samenkorn in meinen Kopf pflanzen, das in weiterer Folge zu meinem Erkennen und Verstehen des Krieges gegen den Westen heranwachsen würde.

An meinem ersten Abend des Lebens in meiner neuen Stadt gingen meine Mitbewohnerin und ich auf Erkundung, um die Geschäfte in der Nähe ausfindig zu machen. An diesem Abend und vielen Abenden danach wurden wir von pakistanischen Männern aller Altersgruppen anzüglich angeschaut, angemacht, verbal beschimpft, begrapscht und verfolgt. Wir lernten bald, daß es nicht sicher war, nach Einbruch der Dunkelheit allein draußen zu sein, und daß es in manchen Gegenden zu keiner Tageszeit sicher war, dort hineinzuwandern. Dies war für mich ein Schock und weit entfernt von der Gemeinde, in der ich aufgewachsen war.

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Wir erleben das Ende des Römischen Reiches

Paul Jamin: „Brennus und sein Anteil an der Beute“, 1893

Von Marc Rousset, aus dem Französischen ins Englische übersetzt von Michael O’Meara. Übersetzung dieser englischen Fassung ins Deutsche: Deep Roots (ursprünglich für „As der Schwerter“). Das Original We’re Living the End of the Roman Empire erschien am 1. Januar 2011 auf Counter-Currents Publishing.

Dies ist die Frage: „Leben wir im Jahr 370 n. Chr., 40 Jahre bevor Alarich Rom plünderte?“ oder „Leben wir im Jahr 270 n. Chr., kurz vor den drastischen Korrekturmaßnahmen der illyrischen Kaiser, die die Katastrophe abwendeten, um das Leben des Imperiums um weitere zwei Jahrhunderte zu verlängern?“

Warum der Vergleich? Heute liegt die nichteuropäische Geburtenrate in Frankreich bei 17 %. Falls sich nichts ändert – und mit Sarkozys 250.000 Einwanderern pro Jahr oder den 450.000 der Sozialisten – wird diese Rate bis 203 auf 30 % steigen, und bis 2050 auf 50 %! Der Wendepunkt dieses soziologischen Umbruchs ist praktisch bereits erreicht. Ohne drastischste Maßnahmen wird das Krebsgeschwür unserer Gesellschaft mit solch exponentieller Rate wachsen, daß es unausweichlich in einem ethnischen Bürgerkrieg gipfeln wird.

Der Erfolg von Thilo Sarrazins Buch in Deutschland (bis dato mehr als 600.000 Exemplare verkauft) zeigt, daß das Problem im Gegensatz dazu, was unsere naiven Menschenrechtler behaupten, sehr real ist und das Überleben unserer Gesellschaften bedroht. Auguste Comte sagte: „Wisse, um vorherzusehen, und sieh voraus, um zu handeln“ [Savoir pour prévoir et prévoir pour pouvoir]. Die Wahrheit ist: Wenn Frankreich gestern sein Empire verloren hat, so ist es heute dabei, seine Sprache zu verlieren, seine Zivilisation, seine Industrie, seine Souveränität, sein Volk.

Mehr als die Gefahr, welche die Migration [aus der Dritten Welt] darstellt, sind es der materialistische und individualistische Egoismus unserer Generation, und das Problem der Pensionisten, was die Franzosen veranlaßt hat, sich in unverantwortlicher Weise zu verschulden, eine Politik der verbrannten Erde zu betreiben, seine Obstgärten zur Brennholzgewinnung zu fällen, erworbene Rechte mehr zu heiligen als den Heiligen Geist (wie die Akademikerin Chantal Delsol es ausdrückt).

Es ist schwierig zu verstehen, was heute geschieht, wenn man nichts über den Fall Roms weiß – der uns vor dem warnt, was kommt. In der Zeit von Roms Niedergang befanden sich die Barbaren innerhalb der Mauern, und ihre Brüder belagerten die Bollwerke der Stadt; der europäische Mensch brachte sich demographisch um, nahm Zuflucht in einem Rausch individualistischen und materialistischen Wohlergehens, sah die kommende Katastrophe nicht und war davon überzeugt, daß sein belangloses gewöhnliches Leben ewig dauern würde. Unsere sogenannten Eliten sind genauso blind wie Ammianus Marcellinus, der im Jahr 385 in Buch XIV seiner „Historia“ schrieb: „Es ist Rom bestimmt, so lange zu leben, wie es Menschen gibt.“ Fünfundzwanzig Jahre später plünderte Alarich die Ewige Stadt.

Die Parallelen zwischen unserer Ära und dem Ende des Römischen Reiches sind augenfällig in den gesellschaftlichen Werten, die wir hochhalten, in der Vorrangstellung, die wir dem Geld einräumen, in Einwanderung, demographischer Dekadenz, in einem Unwillen, unsere eigene Verteidigung in die Hand zu nehmen, und schließlich im Hereinbrechen des Christentums, das man mit der neuen Menschenrechtsreligion vergleichen kann.

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Wie man nach Europa kommt – Anleitung für Senegalesen – Teil 2

Französische Originaltitel: Europe 2008: le pack slavopolak vom 9. Januar 2008, Europe 2010: les nouveautés vom 6. Januar 2010 und France 2012 : les nouveautés vom 17. April 2012. Alle drei erschienen auf Senegalaisement.com. Übersetzt von Osimandia (ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“; hier ohne die leider nicht mehr verfügbaren Bilder wiedergegeben).

Hier geht es zu Teil 1

Im Sommer 2006 haben wir sechs Pakete vorgestellt, mittels derer man sein Heimatland in Richtung Europa verlassen kann. Wie viele Zehntausende Senegalesen sind wohl seither erfolgreich in den Schengenraum gelangt? Es gibt keinen einzigen Senegalesen, der nicht mindestens ein Familienmitglied hat, das während der vergangenen zwei Jahre aus seinem Land ausgewandert ist. Aber wie viele haben den Tod gefunden, weil sie idiotischerweise das Paket D-Day ohne jegliche Vorbereitung und ohne jegliche Sicherheitsvorkehrungen gebucht haben, wie wir sie empfohlen haben??? Ein Paket D-Day ist nichts für einen Analphabeten, der nicht in der Lage ist, zu verstehen, dass man sich vergewissern muss, dass Schwimmwesten und Seenot-Leuchtraketen vorhanden sind und das Boot mit GPS ausgestattet ist, bevor man an Bord geht.

Nach ausgedehnten Recherchen haben wir jetzt ein neues Paket entworfen, eines das preiswert und ohne Gesundheitsrisiko ist, und eine legale Einreise in den Kontinent ermöglicht. Es ist das Paket, das im Jahr 2008 vorzugsweise benutzt werden sollte. Wir haben es Paket Slawopolack getauft.

Eindringen nach Europa über den Osten:

Paket Slawopolack

Grün: Schengenraum - Zielländer Dunkelgrau: Intermediäre Zone/Eindringen und Transit leicht Weiß: Slawopolackei/ Eindrungen sehr leicht

Grün: Freies Europa (Schengenraum) ——>Zielländer Grau: Intermediäre Zone/Eindringen u. Transit leicht Weiß: Slawopolackei/Eindringen sehr leicht

Das direkte Eindringen auf das Territorium des Freien Europas (Schengenraum) gestaltet sich immer schwieriger. Aber viele Leute vergessen oft, dass die Europäische Union, der Schengenraum, nur einen kleinen Teil Europas ausmacht. Das ist, als ob man Afrika auf die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft reduzieren würde!

Wenn also auch die Einwanderungsbestimmungen des Freien Europas (Schengenraum) restriktiver geworden sind, sind zahlreiche osteuropäische Länder gegenüber afrikanischen Besuchern sehr offen geblieben. Diese Länder sind überwiegend von Slawen bevölkert, von denen die Polen eine Unterfamilie bilden, deren Sprache den ostslawischen Sprachen nahe verwandt ist. Wir haben diese Zone, die von Quartalssäufern bevölkert wird, daher Slawopolackei genannt.

Die Regel ist ganz einfach: Je weniger Sie von einem Land gehört haben, desto leichter bekommen Sie ein Visum für dieses Land. Moldawien oder Weißrussland sind offensichtlich die geeignetsten Eingangstore ins Freie Europa. Mazedonien, Albanien, Montenegro und Serbien folgen danach. Russland und Kroatien kommen an letzter Stelle der Kandidaten für das Paket Slawopolack.

Das massenhafte Eindringen über diesen Weg wird noch vor dem unvermeidlichen Anschluss dieser slawopolackischen Republiken an die Europäische Union empfohlen. Tatsächlich absorbieren die Europäische Union und der Schengenraum jedes Jahr neue Länder und machen die Einreise in den Kontinent für afrikanische Touristen und Reisende immer schwieriger (wenn die Dreckschweine der Europäischen Kommission Papua-Neuguinea Europa anschließen könnten, würden sie das tun…)

Wie ist vorzugehen und was kostet die Operation?

Vor allem muss man unbedingt einen Reisepass haben, was im Senegal kein ganz einfaches Unterfangen darstellt, seit es diese neuen biometrischen Pässe gibt.

Wenn man im Besitz des Passes ist, heißt es, die Reise vorzubereiten, indem man mehrere Parameter berücksichtigt.
Beachten Sie, dass ein Direktflug in die Intermediäre Zone oder die Slawopolackei nicht von Dakar aus empfohlen wird. Man muss bei diesen Flügen zwangsweise ein Land des Schengenraums durchqueren. Und das gestaltet sich nicht ganz unproblematisch, weil gewisse Länder ein „Transitvisum“ verlangen.

In der Theorie ist es so, dass wenn ein senegalesischer Staatsbürger in der so genannten „internationalen Zone“ eines Flughafens des Schengenraum bleibt, er kein Transitvisum braucht. Wenn er also in Madrid nur das Flugzeug wechselt, ohne die internationale Zone zu verlassen, ist das Transitvisum nicht erforderlich. Aber manche Länder verlangen von Senegalesen auch dann, im Besitz eines Transitvisums zu sein, wenn sie in der internationalen Zone bleiben: Das ist insbesondere der Fall in Portugal, Litauen, Italien und… Frankreich! (sehen Sie das PDF-Dokument ein, in dem die Lage zusammengefasst ist und die betroffenen afrikanischen Nationalitäten auch aufgelistet sind)

Nur wenige Fluggesellschaften fliegen von Dakar aus, und die Auswahl ist daher begrenzt: Es bleiben für den Transit nur Belgien (SN Brussels Airlines), Spanien (Iberia & Air Europa) und Deutschland (Lufthansa).

Es handelt sich also zum Beispiel um ein Flugticket Dakar – Minsk (Weißrussland) über Berlin mit der Lufthansa. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Zwischenstopp recht kurz ist, damit Sie nicht auf dem Flughafen kampieren müssen, weil Sie nicht das Recht haben, ihn zu verlassen. Klären Sie das mit Ihrem Reisebüro!

Abhängig von der Qualität des Reisebüros und dem slawopolackischen Zielstaat müssen Sie von 850 bis 1.600 Euro für das Flugticket Dakar – Slawopolackei ausgehen, zu dem Sie noch die Kosten für das Visum (durchschnittlich 40 Euro) dazurechnen müssen.

Seien Sie auf der Hut: Gewisse Personen werden versuchen, Sie zu entmutigen! Vor allem Ihre Familie, die bereits in Europa ist! Manche werden Ihnen mit nebulösen Ausflüchten („Buuuh, Europa ist nicht schön, es lohnt sich nicht, herzukommen“) sagen, dass das Paket Slawopolack nicht gut ist. Sie wollen einfach nur nicht, dass Sie kommen und sich bei ihnen einquartieren! Manche Reisebüros könnten ebenfalls versuchen, Sie zu entmutigen, weil sie die Gesetze des Schengenraums nicht kennen. Lassen Sie sich davon nicht beirren.

Wenn Sie erst einmal in der Slawopolackei sind, ist das Eindringen ins Freie Europa recht einfach: Rufen wir uns ins Gedächtnis, dass gewisse slawopolackische Länder noch im Mittelalter leben: Es sind Länder von Quartalssäufern. Moldawien ist schlechter ans Internet angeschlossen als der Senegal und der letzte rumänische Diktator Nicolae Ceaucescu war ein Blutsäufer wie Mobutu Sesse Kuku Gbendu Wazabenga! Das heißt, dass die Korruption in diesen Ländern ausgeprägter als in Afrika ist und eine kleine Banknote (keine CFA-Francs, aber zum Beispiel Rubel oder Leu) in die Hemdentasche eines Polizisten geschoben für eine zügige Regelung der Affären in diesen Ländern sorgt. Es ist also sehr leicht, an die Grenze zum Schengenraum zu gelangen. Dort beginnt der schwierigste Teil der Reise, der überwunden werden muss: Wenn Sie erst einmal die Grenze zum Freien Europa überwunden haben, können Sie sich im ganzen Schengenraum ohne Grenzkontrollen bewegen.

Für das Eindringen ins Freie Europa bieten sich Ihnen zwei Möglichkeiten:

  • Die Grenzüberquerung in oder unter einem Fahrzeug mit oder ohne Mitwisserschaft des Besitzers (wählen Sie dafür eher kleine Grenzposten)
  • Die Grenzüberquerung über die Felder in ländlichen Zonen ohne jegliche Grenzkontrolle.

In beiden Fällen ist Vorbereitung und ein Plan unerlässlich. Stürzen Sie sich nicht einfach so in die Grenzüberschreitung, auch wenn sie nicht sonderlich schwierig ist. Ideal ist die Durchführung im Frühling, vor allem für den Fall, dass Sie die Grenzüberschreitung über die Felder wählen.

Wenn Sie erst einmal die Schengengrenze überschritten haben, sind Sie frei!!!!!!!!!!! Sie können ohne jegliche Probleme den Bus oder den Zug nehmen, um sich in das Schengenland Ihrer Wahl zu begeben.

Wo geht man hin, wenn man erst einmal die Slawopolackei hinter sich gelassen hat?

Das sozialistische Spanien ist immer noch das erträumte Eldorado und alle Umfragen sehen Zapatero (den alten Latschen) als Gewinner der kommenden Wahlen im März 2008. Es ist sehr wahrscheinlich, dass er – selbst wenn er keine Massen-Aufenthaltslegalisierungen wie im Jahr 2004 durchführen wird, die Erlangung von Aufenthaltsgenehmigungen für Senegalesen stark erleichtern wird. Rufen wir uns ins Gedächtnis, dass er der Urheber großzügiger Programme für Saisonarbeits-Genehmigungen für senegalesische Staatsbürger war, von denen 80% in Spanien geblieben sind, anstatt in den Senegal zurückzukehren, wie es in ihrem Vertrag vorgesehen war. Spanien scheint das beste Zielland zu sein, zumindest während der kommenden vier sozialistischen Jahre.

Italien könnte sich auch als interessant herausstellen, insbesondere für Muriden, die Handel treiben wollen (zahllose Touristenorte und dank der Sonne die Möglichkeit, gefälschte Ray-Ban-Sonnenbrillen auf den Gehsteigen zu verkaufen, insbesondere vor dem Kollosseum in Rom).

Die Zwergstaaten (Monaco, Vatikan, San Marino, Andorra, Groland, Liechtenstein) sind völlig von der Liste zu streichen, und zwar wegen ihrer horrenden Mietpreise, dem Fehlen von Sozialhilfe und ihrer sehr restriktiven Ausländergesetzgebung.

Frankreich und Belgien bleiben nach Spanien die zwei Länder, in denen es sich am leichtesten eine ruhige Kugel schieben lässt und wo man sich am besten akklimatisieren kann: Ganze Stadtviertel in allen französischen und belgischen Städten sind bereits fast ausschließlich von Auswanderern aus dem Senegal bewohnt. Soziale Hilfestellungen und Angebote für senegalesische Staatsbürger, ob legal oder illegal, sind immer noch zahlreich trotz einer leichten Verschlechterung, die seit den letzten französischen Präsidentschaftswahlen und dem Erstarken der flämischen Nationalisten in Belgien festzustellen ist: Die Rechte ist das Übel!

Wo und wie beschafft man sich ein Visum für die slawopolackischen Staaten oder ein Land aus der intermediären Zone?

Manche Länder haben eine diplomatische Vertretung im Senegal:

  • Intermediäre Zone: Tschechische Republik, Rumänien, Griechenland, Ungarn
  • Slawopolackei: Russland, Polen

Es ist offensichtlich, dass es die einfachste und schnellste Methode ist, sich direkt an diese Botschaften zu wenden. Sie sollten versuchen, das Visum in den Botschaften, die in Dakar vertreten sind, auf Anhieb zu bekommen, und beachten, dass für ein verweigertes Visum keine Gebührenrückerstattung gewährt wird.

Aber die Länder der Quartalssäufer, die am problemlosesten Visa ausstellen, haben keine Botschaften im Senegal. Das sind insbesondere Moldawien, Serbien, Albanien, Weißrussland, usw.

Die beste Lösung – und die, die wir Ihnen empfehlen – ist daher, die Dienste eines Freundes oder Familienangehörigen in Europa in Anspruch zu nehmen. Alle europäischen Länder haben in ihren Hauptstädten slawopolackische Botschaften. Ihre persönliche Anwesenheit ist für die Ausstellung des Visums nicht erforderlich! Wenn Ihre Familienangehörigen im Hinterland weit entfernt von Paris, Rom oder Madrid leben, können sie den Antrag auf das Visum sogar per Internet über Seiten wie Action Visa stellen.

Manche Länder verlangen eine Adresse oder eine Hotelreservierung, bevor sie das Visum ausstellen.

Gehen Sie bei der Planung Ihrer Operation sorgfältig vor! Achten Sie auf das Ablaufdatum Ihres Reisepasses (Hin- und Rückreise), die Zeit, die für die Visumerstellung veranschlagt werden muss, die Reisevorbereitung (Ankauf des Flugtickets, Hotelreservierung, usw.). Es ist klüger, ein gewünschtes Einreisedatum anzugeben, welches mindestens zwei Monate nach dem Datum der Antragsstellung liegt.

[Anm.d.Ü.: Im französischen Original sind nachfolgend die Adressen der Botschaften der Tschechischen Republik, Russlands, Rumäniens, Polens, Ungarns und Griechenlands in Dakar aufgeführt, sowie Links zu drei Internetseiten, über die man online Visa beantragen kann.]

Achtung: Die Gesetze zur Visumerteilung und Einreise ändern sich in allen Ländern regelmäßig abhängig von Wahlen. Sie können uns nicht für einen Fehlschlag verantwortlich machen! Sie müssen sich selber detailliert über die aktuellen verwaltungsrechtlichen Elemente Ihrer Operation kundig machen, wenn Sie sich entschieden haben, sie auszuführen.

Zur Info sind hier einige Antragsformulare, damit Sie einen Eindruck davon bekommen, wie so etwas ungefähr aussieht (nichts im Vergleich zu den skandalösen Anforderungen, die von den Ländern im Schengenraum für die Vergabe eines Touristenvisums gestellt werden): Weißrussland, Albanien, Moldawien, Russland.

Vorteile

  • Unfallrisiko gleich null
  • Vollkommen legales Eindringen auf den europäischen Kontinent
  • Schnelle Reise
  • Die Möglichkeit, vor Ihrem Eindringen in den Schengenraum die touristischen Attraktionen der slawopolackischen Länder zu besichtigen
  • Moderate Investition
  • Fehlschlagrisiko gleich null
  • Keinerlei biometrische Erfassung ihrer Fingerabdrücke beim Antrag auf ein slawopolackisches Visum und daher auch keine Möglichkeit, Ihr Herkunftsland zu ermitteln und Sie auszuweisen, wenn Sie erst einmal im Schengenraum sind.
  • Für jedes Alter und Geschlecht geeignet

Nachteile:

  • Sprachschwierigkeiten bei der Durchreise durch die Slawopolackei und/oder intermediäre Zone

Zu Ihrer Information einige nützlichen Sätze [Anm.d.Ü.: im Original mit anklickbaren Hörproben]:

Moldawisch (gebräuchlich in Rumänien und Moldawien):

Ich kenne ein Mädchen in Frankreich – Cunosc o fata în Franta
Ich möchte nach Sarcelles gehen – Vreau sa merg la Sarcelles
Das Auto war nirgends – Masina n-a fost nicaieri

Albanisch (gebräuchlich in Albanien und im Kosovo):

Sprechen Sie wolof? – Flisni wolof ?
Ein Freund in Not ist auch ein Freund (albanisches Sprichwort) – Miku i mirë njihet në ditë të vështirë
Haben Sie Klopapier? : A keni letër higjienike?

Schnelle Methoden, um sich das notwendige Miniumum für die Passage durch die Slawopolackei in anderen Sprachen (tschechisch, bosnoserbisch, serbokroatisch, mazedonisch-montenegrinisch, russisch, slowenisch, bulgarisch, usw.), anzueignen, sind im Internet verfügbar. Lassen Sie sich jedoch nicht entmutigen und halten Sie sich mit einem so unwichtigen Detail nicht unnötig auf!

Wichig zu wissen: Manche Länder – und das ist insbesondere für Kroatien der Fall – haben die Aufnahme in die Europäische Union (das Freie Europa) beantragt. Das dürfte innerhalb kurzer Frist gewährt werden. Der Erhalt einer Aufenthaltserlaubnis oder gar Staatsbürgerschaft in diesen Ländern ist sehr leicht. Wenn Sie eine solche slawopolackische Staatsangehörigkeit erlangen, haben Sie ab dem EU-Beitritt dieses Landes tatsächlich die Möglichkeit, sich in jedem Land der Europäischen Union niederzulassen, zu arbeiten und Anspruch auf die dortigen Sozialleistungen zu erheben. In manchen dieser Quartalssäuferländer, die noch im Mittelalter leben, lässt sich die Staatsbürgerschaft leicht mittels eines „Arrangements“ erlangen…

Kostenschätzung für das Paket Slawopolack: 1.800 Euro (Flugticket in die Slawopolackei + Visum + Pass + Transport ins Freie Europa)

Für Ihre erste Nacht in der Slawopolackei stehen eine große Zahl ordentlicher und gut geführter Hotels zur Verfügung, aber es ist ratsam, im voraus zu reservieren, dann sind Sie am Flughafen ruhiger. Außerdem verlangen manche Botschaften eine Adresse oder Hotelreservierung bei der Visumvergabe. [Anm.d.Ü.: Nachfolgend sind im Original noch Adressen von Pensionen und Hotels in Moldawien, Albanien, Weißrussland und Serbien aufgelistet]

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Die Völker der Welt gegen die NWO

Von Dunkler Phönix, ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“.

Gute Gedanken, der Wahrheit verpflichtet, pflanzen sich fort.
Die Lüge verkümmert jämmerlich.“

Wir Europäer brauchen keine Überlegenheit über andere Völker, wir treten nicht an, um die Welt zu heilen, wir sind hier, um unser Überleben als Rasse, um das Überleben jedes einzelnen weißen Volkes zu sichern.

Auch die weißen Russen gehören zu uns. Die „Weiße Allianz ” geht von Moskau bis New York, von Oslo bis Athen.

Aber sie ist (bisher) nur ein Gedankenkonstrukt. Und die Chancen stehen schlecht für uns. Der Feind ist übermächtig, in überlegener strategischer Position, hinterlistig, gewissenlos und er sitzt nicht nur in fremden Ländern, sondern kontrolliert auch unsere Parlamente, unsere Medien, unsere Wirtschaft und natürlich die Banken.

Wir haben erkannt, dass der böswilligste und gemeinste Krieg, der je geführt worden ist, gegen uns geführt wird. Das Ziel ist nicht unsere Beherrschung und Kontrolle, nicht die Gier nach Rohstoffen, Geld oder Macht leitet unseren Feind.

Nein, man will uns vernichten. Auslöschen!

Dies tut man derzeit noch auf „sanfte” Weise, indem man Millionen Nichtweiße in alle weißen Länder spült. Aber die Anzeichen verdichten sich, dass es bald in die nächste Runde geht. Und selbst wenn es so weiter geht, wenn wir unser kümmerliches Leben als Sklaven einer jüdisch kontrollierten Besatzungsmacht behalten dürfen – würde nicht jeder von uns, wenn er alt und grau ist, diese ganzen Jahre der Sklaverei eintauschen gegen einen einzigen Moment der Freiheit?

Freiheit fängt in unseren Köpfen an. Es ist eine Sache, die Bösartigkeiten des Feindes und seine Übermacht zu erkennen, es ist eine ganz andere darüber nicht zu verzweifeln. Aber Freiheit bedeutet auch, sich von der tristen Gegenwart und der absoluten Hoffnungslosigkeit nicht zum Aufgeben bewegen zu lassen,

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