Die Stasi-Wurzeln der deutsch-jüdischen „antirassistischen“ Linken und ihr Programm zur Zerstörung des ethnischen Deutschland

Von Francis Carr Begbie, übersetzt von Deep Roots. Das Original Stasi Roots of the German-Jewish „Anti-Racist“ Left and Its Program of Destroying Ethnic Germany erschien am 5. Oktober 2015 im Occidental Observer. [Anm.d.Ü.: Bitte nicht verärgert zusammenzucken, weil Anetta Kahane im ersten Satz als „deutsche“ Antirassistin bezeichnet wird; ihr wahrer ethnischer Hintergrund wird nachfolgend sehr wohl hervorgehoben.]

 

Für die professionelle deutsche „Antirassistin“ Anetta Kahane war die vergangene Woche eine sehr gute Woche. Denn eine ihrer vielen Organisationen ist dazu bestimmt, die Kampagne zur Ausschaltung von Opposition gegen die Einwandererinvasion auf Facebook anzuführen.

Dieses harte Vorgehen gegen die Redefreiheit auf Facebook ist nun nach einem Treffen zwischen Angela Merkel und Mark Zuckerberg eine der höchsten Prioritäten der deutschen Regierung und bedeutet, daß fürderhin alle Kritik an der Einwandererinvasion streng eingeschränkt werden wird. Solch eine riesige Initiative wird eine Armee loyaler und vertrauenswürdiger Funktionäre brauchen, und wer wäre besser als Fräulein Kahane und ihr „Netz gegen Nazis“, um zu zeigen, daß sie es ernst meinen. Nur um sicherzustellen, daß gewöhnliche Deutsche die Botschaft richtig verstehen, hat die Regierung den Führer der dissidenten Bewegung PEGIDA wegen einwandererfeindlicher Kommentare angeklagt, die er auf Facebook machte.

Im lukrativen Sektor des Antirassismus ist Anetta Kahane zweifellos eine gerissene und weitsichtige Unternehmerin. Sie erkannte früher als die meisten, daß riesige Mengen an Geld damit zu machen sind, indem man die Sorgen gewöhnlicher Bürger wegen der Einwanderung als Angstmeldungen wegen „Neonazis“ aufmacht, und sie arbeitete hart daran, diese Industrie hochzufahren und in die Geldmaschine zu verwandeln, die sie heute ist.

Wie so viele jüdische Führer in Europa heutzutage äußert Kahane ziemlich dreist ihren Wunsch nach der Zerstörung des weißen Europa. „Man muß die Einwanderungspolitik in Europa wirklich ändern. Dies ist sehr wichtig; Man muß das Bildungssystem und das Selbstverständnis der Staaten ändern. Sie sind nicht mehr nur weiß oder nur schwedisch oder nur portugiesisch oder nur deutsch. Sie sind multikulturelle Orte in der Welt.“

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Das Scheitern des Multikulturalismus in der polnischen Ukraine

Mykola Pymonenko – In den Krieg!

Von Thomas Jones, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Failure of Multiculturalism in Polish Ukraine erschien am 26. Februar 2017 auf „The Occidental Observer“.

Uns wird heute oft gesagt, daß der Multikulturalismus, das heißt, ein Staat, der aus einer Vielfalt von Völkern besteht, eine große Stärke sei. Nein, es ist in Wirklichkeit unsere größte Stärke! Irgendwelche Besorgnisse oder Kritiken zu äußern, egal wie mild, wird als Sakrileg gesehen.

Jedoch ist das Gegenteil wahr, und die ganze Geschichte hindurch gab es viele Beispiele für vielfältige und multikulturelle Gesellschaften, die in Zwietracht und Hader verfielen. Der Fokus dieses Artikels wird auf einem Ort liegen, der im Nachhinein für seinen Liberalismus und seine Toleranz gepriesen worden ist: Polen-Litauen.

Polen-Litauen entstand nach dem Vertrag von Lublin von 1569, als das Königreich Polen und das Großfürstentum Litauen vereinigt und zu einem Land gemacht wurden. Davor waren die beiden in der Union von Krewo von 1385 in einer Personalunion unter dem herrschenden litauischen Monarchen verbunden. Vor 1569 war das Gebiet, das jetzt Weißrußland und ein Großteil der Ukraine ist [1], ebenfalls Teil des Großfürstentums, das zu der Zeit das größte europäische Land war. Gemäß dem Vertrag von 1569 wurde jedoch die Ukraine an Polen übergeben, womit die Bühne für eine gewalttätige Zukunft des ethnischen Konflikts bereitet wurde.

Der polnische Adel, die Szlachta, war an ein hohes Maß an Autonomie gewöhnt, die nur noch größer wurde, nachdem die alte litauische Jagiellonendynastie ausstarb. Danach wurde die Monarchie gewählt und wurde zunehmend den Adeligen untergeordnet. Die Szlachta, das sollte festgehalten werden, war ethnisch nicht zur Gänze polnisch. Es gehörten schließlich litauische, ukrainische und andere nichtpolnische Adelshäuser dazu, die sich in solchem Ausmaß polonisierten, daß sie genausogut hätten ethnisch polnisch sein können. Zu den Beispielen für die Macht, die der Adel innehatte, gehörte dessen Fähigkeit, die Leibeigenschaft (genannt Neo-Leibeigenschaft) wieder einzuführen, und ein Gesetz von 1518, das besagte, daß der König an seinen Gerichten keine Beschwerden von Untertanen auf Adelsland annehmen durfte, was dem Adel eine freie Hand verschaffte. Die Adeligen gaben sich mit der Zeit die Macht, Fronarbeit einzuführen und Bauernland mitsamt den Bauern, die es bearbeiteten, zu beschlagnahmen [2].

Jedoch war in den Jahren, die zum turbulenten siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert führten, nicht alles in Ordnung mit dem Adel:

Scharfsinnige Ausländer… sahen zum Beispiel, daß die vielgepriesene Freiheit der Szlachta, die Polen den Ruf verschaffte, einer der freiesten Staaten der Welt zu sein, darauf beruhte, allen anderen Klassen der Bevölkerung Rechte wegzunehmen und sie zu versklaven; daß einhergehend mit den unbegrenzten Freiheiten der Adeligen den Bürgern alle Teilhabe am politischen Leben genommen wurde und sie in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung gehemmt und innerhalb der Stadtmauern eingesperrt wurden.

Der Parlamentarismus blühte in Polen, aber parallel dazu hatte die Exekutive nicht die Macht zu funktionieren. … Die Königsmacht war streng begrenzt, und alle Entscheidungen wurden von der mächtigen herrschenden Adelsschicht getroffen. Diese Klasse degenerierte außerdem. Die polnischen Adeligen hatten ihren früheren ritterlichen und kämpferischen Geist verloren. Sie waren durch den Reichtum korrumpiert und hatten ihre frühere Energie verloren, die nun nur noch erweckt werden konnte, um für Privilegien gegen reale oder eingebildete Angriffe seitens der Königsmacht zu kämpfen.[3]

Sie waren nicht nur durch Laster und Macht korrumpiert, sondern die Szlachta hatte auch aufgehört, irgendeinen Bezug zwischen sich und dem Volk zu sehen, das sie regierte. Der Adel hatte ab dem sechzehnten Jahrhundert eine Sarmatianismus genannte Ideologie entwickelt, die fälschlicherweise besagte, daß die Szlachta die Nachkommen von Sarmaten seien, eines Steppenvolkes, das aus der Gegend stammt, die heute Südrußland ist. Wichtig ist, daß die Szlachta sich als ethnisch verschieden auch gegenüber den polnischen Bauern sahen.[4] Sie sahen den römischen Katholizismus auch schließlich als die einzig wahre Form des Christentums. Solch eine Ideologie mußte scharfe gesellschaftliche Spaltungen erzeugen, aber besonders gegenüber ihren ukrainischen Untertanen. Dies sollte im mittleren und späten siebzehnten Jahrhundert eine große und schreckliche Auswirkung auf Polen-Litauen haben.

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Zum Lob der weißen Singstimme

Enya

Von Julian Lee, übersetzt von Deep Roots. Das Original In Praise of the White Singing Voice: Getting to „Beyoncé“ Overload erschien am 17. November 2011 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Ich habe eine Phase durchgemacht, wo es mich schmerzte, meine Töchter singen zu hören.

Für eine Weile waren ihre natürlichen Stimmen verzerrt geworden. Zuvor waren es ihre reinen, natürlichen Stimmen in den Zimmern drüben gewesen. Nun Affektiertheit, Gekünsteltheit, Gimmicks. Stimmen, die nicht wirklich die ihren waren. Ich litt und sorgte mich vielleicht ein wenig mehr, als ich hätte sollen. Wir sind solidere Bäume. Es stellte sich heraus, daß sie bloß selber eine Phase durchmachten.

Aber zu der Zeit entwickelte ich eine allergische Reaktion auf den sogenannten schwarzen „Soulgesang“. Er schien in meine Nachbarschaft eingedrungen zu sein und meine Kinder überschwemmt zu haben. Ich sollte sagen, daß ich ihn verabscheue. Lassen Sie mich nur zum Scherz erklären: Ich hasse dieses übergeschnappte Zeug.

Meine Gefühle versteigen sich wahrscheinlich nicht zu so etwas – das heißt, zu echtem „Hass“. Wahrscheinlicher ist, daß ich das bloß nicht mag. Aber ich mußte eine gute Polemik vorlegen, nachdem Pläne am Köcheln sind. Manche sehnen sich jetzt danach, die Äußerung bestimmter menschlicher Gedanken und Instinkte zu verbieten, und sogar eines meiner liebsten Dinge – Aversion.

Als einzigartig beispiellose Samsara Busters fantasieren sie sogar davon, den Hass „abzuschaffen“ – oder dessen Ausdruck -, als ob man menschliche Gefühle einfach zupflastern könnte. Der engste Verwandte des Hasses, der Zorn, ist so „ausdauernd wie das Gras“ und so menschlich wie Daumen.

Genauso seine Äußerung, sei sie grob oder clever, günstig oder nicht, und ob sie als Tugend oder Laster präsentiert wird. (Manche Theologen nennen es eine Tugend, das Böse zu hassen.) Ich möchte auch darauf hinweisen, daß menschlicher Hass – wenn er tatsächlich existiert – einen Grund hat, und nicht immer „Ignoranz“ oder „Mißverständnis“. Er ist öfter eine Reaktion auf Verletzung, Ungerechtigkeit oder Bedrohung.

Selbst wenn es keine vergebliche Mühe wäre, „Hass zu verbieten“, so ist wahrer Hass so schwer zu finden. Was sie „Hass“ nennen, werden die geringeren Dinge wie Verachtung, Abneigung oder Erklärungen menschlicher Diskriminierung sein. Dinge wie genau dieser Artikel. Wahrlich, das Ziel ist die Verflüssigung des menschlichen Geistes.

„Was bedeutet es, kosmisch betrachtet, eine Note zu halten und anhaltend ertönen zu lassen? Was besagt es, Treue gegenüber der Komposition zu zeigen? Was können wir über ein Volk sagen, das diese Gesangswerte entwickelt?“ – (Bild: Renee Fleming)

Falls Sie vergessen haben, was „Diskriminierung“ wirklich bedeutet – so ist es Zeit, das nachzuschlagen. Es ist die Entscheidung darüber, was man an einer Kreuzung von vier gleichrangigen Straßen tut, welche Frucht man aus einer Schüssel Kirschen ißt, und welche Kleidung man am Morgen trägt. Unter Anwendung ihrer kostbaren Diskriminierung beschließt ein junges Mädchen, den einen Mann zu heiraten anstatt eines anderen, und hört ein Lied anstelle eines anderen.

Zu diskriminieren heißt, Unterschiede auszumachen; was besser und schlechter ist. Man wendet diese Fähigkeit bei jeder Art von Entscheidung an. Wir diskriminieren zu jeder Stunde – sogar in Träumen. Wenn wir es nicht täten, wären wir nicht menschlich. Ohne ein aktives, robustes Gespür für Diskriminierung würde uns die Funktionsfähigkeit selbst einer Raupe fehlen, ganz zu schweigen von jener des Fuchses. Diskriminierung ist die wesentliche Fähigkeit, die das Herzstück der menschlichen Intelligenz ist. Das ist keine neue Definition des Wortes, sondern die standardmäßige.

Wer hätte gedacht, daß irgend jemand versuchen wollte, Diskriminierung zu verbieten? Das ist so vernünftig, wie das Denken, weinende Babies und den Regen zu „verbieten“.

Ich war also mutig genug, mir etwas Quasi-Hassrede als Dienst an meinem Land auszudenken. Die Freiheit zu denken, seine Gefühle zu haben und sie auszudrücken und anderen Kultur beizubringen – dies ist zu süß, um es zu verlieren. Und ich ziele hier darauf ab, einige Lektionen in aktiver Diskriminierung vorzubringen. Denn die menschliche Diskriminierung ist etwas sehr Schönes. Nun braucht sie etwas Platz, etwas Luft. Es ist höchste Zeit. Jemand hat beschlossen, daß die schwarze Musik und Kultur nun der weißen überlegen ist. Und dies inspiriert zu einem diskriminierenden Tabuzerstörungstrip.

Beyoncé war der Tropfen, der mein Faß endgültig zum Überlaufen brachte, die Alarmglocke, die mich aufrüttelte, die finale Beleidigung. Nun reiche ich meinen Anspruch auf Unterdrückung durch schwarzen Gesang ein. Über Reparationen diskutieren wir später.

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Eine Rezension von „Fistfights with Muslims in Europe: One Man’s Journey through Modernity“

Von James Wald; Original: A Review of „Fistfights with Muslims in Europe: One Man’s Journey through Modernity“, erschienen am 26. Januar 2017 auf „The Occidental Observer“.

Übersetzt von Cernunnos

Eine Rezension von Fistfights with Muslims in Europe: One Man’s Journey through Modernity von Julian Langness.

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Fistfights with Muslims in Europe ist die Art von Buch, die ein notwendiger Lesestoff für junge Leute ist, die durch Entwicklungen in Europa und Skandinavien neugierig oder alarmiert sind. Ich kann Mr. Langness‘ Erfahrung sicherlich nachvollziehen. Als junger Mann war in auf einer Militärbasis in Deutschland stationiert und entdeckte aus erster Hand, wie weit sich die Situation verschlechtert hatte (und das war bevor Angela Merkel Kanzlerin wurde).

Es gibt manchmal unter älteren Männern eine wohlmeinende Tendenz, jüngere davor zu warnen, in Kämpfe verwickelt zu werden (selbst wenn man sie nicht angefangen hat), und ihnen zu raten, Konflikt um jeden Preis zu vermeiden. Es ist jedoch nicht nur für gewöhnlich hoffnungslos, junge Männer vor Experimenten mit der Aggression (wie Kontaktsportarten) zu warnen, sondern es ist auch heuchlerisch. Wie der Selbstverteidigungsexperte und Kampfkünstler Marc „Animal“ MacYoung anmerkt, „sind die Leute, die [jungen Männern] sagen sie sollten ‚nicht kämpfen‘, diejenigen, die sich bereits mit ihren Primatentrieben befaßt haben. Das bedeutet, daß sie in ihrem Sozialstatus sicher sind, ein Territorium abgesteckt haben und mit Langzeitpartnerinnen zusammenleben. Gut für sie, aber das hilft euch nicht, oder?“ (MacYoung, S. xvi)

Julian Langness

Julian Langness

Fistfights beginnt damit, daß Julian Langness nach Norwegen reist, die Heimat seiner Wikingervorfahren:

„Alles, was ich wußte, war, daß meine Vorfahren aus der Gegend um Halden im heutigen Südost-Norwegen gekommen waren. Aber dieses Informationsstückchen genügte, um mich auf eine Reise über den Atlantik zurück nach Skandinavien zu schicken, um von meiner Geschichte und meinem Volk zu entdecken, soviel ich konnte.“ (Langness, S. 11) Obwohl Mr. Langness als „globaler Bürger“ erzogen wurde (S. 11), anerkennt er, daß der Wunsch nach „Stamm und Erbe einer der am meisten angeborenen Antriebe ist, die wir als Menschen besitzen… Es war natürlich, daß ich als junger Mann zusätzliche Antworten auf Fragen nach der Identität suchen würde.“

Er richtet es so ein, daß er bei der Freundin eines Freundes wohnen kann, einer jungen, ernsten Norwegerin namens Karoline, die als Sozialarbeiterin arbeitet und ihn in ihrer Wohnung Quartier nehmen läßt. Der Autor trifft im städtischen Norwegen ein und ist nicht gerade überwältigt von den stalinistischen Wohnblocks, die er sieht. Er ist verwirrt von den Straßen voller in Hijabs gehüllter Moslemfrauen, und ihn stören die fremdsprachigen Graffitis, die dort, wo er wohnt, die Gebäude verunstalten. Er findet jedoch die um die Wohnkomplexe eingestreuten Wäldchen schön.

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Imbolc: Das Fest zum Beginn der hellen Jahreshälfte

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Von Lichtschwert, unter Verwendung von Material aus Waltraud Ferraris Buch „Alte Bräuche neu erleben: Fest- und Alltag im Rhythmus der Jahreszeiten“.

Beginnend mit dem heutigen Vorabend zum 1. Februar und am 1. Februar selbst, teilweise auch in der Nacht vom 1. auf den 2. Februar, wird das keltische Fest Imbolc oder Imbolg (gesprochen i-MOLC oder i-MOLG) gefeiert, das ungefähr die Mitte zwischen der Wintersonnenwende und der Frühlings-Tagundnachtgleiche markiert. Mit Imbolc endet die dunkle Jahreshälfte nach keltischer Zeitrechnung, und das helle Halbjahr beginnt, das mit dem Herbstbeginnsfest Lughnasad am 1. August und dessen Vorabend endet. Es ist eines der vier großen keltischen Jahreszeitenfeste, zusammen mit Beltane, Lughnasad und Samhain, und war in heidnischer Zeit mit der Göttin Brigid oder Brighid verbunden, aus der in christlicher Zeit die heilige Brigitta von Kildare wurde, deren Namenstag der 1. Februar ist, während das Fest selbst heute am 2. Februar als Mariä Lichtmeß gefeiert wird. Hier ist, was Waltraud Ferrari in „Alte Bräuche neu erleben“ dazu schreibt:

Mariä Lichtmess – 2. Februar

Mariä Lichtmess gehörte zu den wichtigsten Los- und Feiertagen im ganzen Jahr. Vor allem Beobachtungen zum Wetter standen dabei an vorderster Stelle. Um die Bedeutung dieses Tages zu erklären, muss man etwas weiter ausholen.

Grundsätzlich fiel auf diesen Zeitpunkt ein Mittwinterfest, das von verschiedenen Völkern in vielen Regionen Europas begangen wurde. Es war einerseits ein Reinigungsfest, andererseits ein Anlass, dem wachsenden Licht, dem Sonnenfeuer und dem damit verbundenen Erstarken des Lebens zu huldigen.

Im keltischen Kalender wurde in der Nacht vom ersten auf den zweiten Februar Imbolc gefeiert. Über die Herkunft dieser Bezeichnung herrscht Uneinigkeit. Am wahrscheinlichsten ist die Deutung „rituelle Waschung, Reinigung“. Überlieferungen zufolge war es üblich, speziell Hände, Füße und das Haupt mit Wasser zu reinigen, Haus und Hof zu putzen und anschließend riesige Feuer zu entzünden. Der Tag, an dem dies stattfand, war der Göttin Brighid gewidmet, deren Name so viel wie „die Helle, die Strahlende, die Streitbare“ bedeutet, ähnlich der bereits bekannten Frau Perchta. Brighid war bewandert in Heilkunst und Poesie, sie war die Hüterin des Feuers (weswegen ihr auch die Schmiede unterstanden) und im Speziellen die Hüterin des Herdfeuers und die Schutzherrin gebärender Frauen. Es hieß, Brighid beuge sich über jede Wiege, in der ein Neugeborenes liegt. Die Legende berichtet auch, Brighid besitze einen blauen Mantel, ähnlich dem Firmament. Ihr Symbol ist eine Art Sonnenrad, das heute Brighids Kreuz genannt wird.

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Römischen Aufzeichnungen nach war Brighid die große Muttergöttin keltischer Stämme, der Briganten (im Nordosten Britanniens beheimatet) und der mit ihnen lose verwandten Brigantier, deren Siedlungsgebiet am Bodensee im heutigen Vorarlberg lag. Einige Orte in Mitteleuropa erinnern noch heute an ihren Namen, unter anderem die Hauptstadt Vorarlbergs, Bregenz.

Im christlichen Kalender feierte man am 1. Februar das Fest der heiligen Brigitte von Kildare/Irland, die vor allem als Viehpatronin und als Beistand bei Geburten angerufen wurde. Sie wurde auch als die „gälisch-keltische Maria“ bezeichnet, wodurch sich der Zusammenhang zum Lichtmessfest ergab.

Auch bei den Römern gab es um diese Jahreszeit ein großes Reinigungsfest mit Namen februa, wovon sich der Monatsname Februar ableitet. Es wurden Fackelumzüge abgehalten, Räucherwerk entzündet und Lärmbräuche zum Vertreiben der dunklen Winterdämonen eingesetzt.

Im Christentum wurde der 2. Februar dann zu Mariä Lichtmess, der Tag der Reinigung Mariä nach der Geburt Jesu. (Nach biblischer Auffassung galt eine Frau nach der Geburt eines Kindes für eine bestimmte Zeit als unrein.) Die um diese Zeit immer schon üblichen Licht- und Feuerbräuche blieben in Form der großen Kerzenweihe erhalten. Bei einem feierlichen Gottesdienst wird für die Gläubigen der Kerzenvorrat für ein ganzes Jahr geweiht, und diese Lichtmesskerzen gelten auch heute noch als besonders wundertätig. Früher stellte man sie den Gebärenden ans Bett, um die Geburt zu erleichtern und Mutter und Kind vor schlechten Einflüssen zu behüten, bei Gewitter wurden sie zum Schutz angezündet, oder man ließ drei Tröpfchen ihres Wachses in den Brotteig fallen und gab dieses spezielle Brot den Tieren zu fressen, um sie vor Krankheiten zu schützen. In Vorarlberg gab es zu Lichtmess die Kerzenrodel. Sie bestand aus einer Art langer, dünner, wachsbezogener Kerzenschnur, die man zu einem kunstvoll gewundenen Knäuel wickelte. Sie wurde nur von Frauen bei Begräbnissen, bei Gedächtnisgottesdiensten oder auf dem Friedhof verwendet.

Der Lichtmesstag spielte im bäuerlichen Leben eine wichtige Rolle. Die fälligen Abgaben mussten bezahlt werden, was oft mithilfe der im Winter hergestellten Produkte geschah, und die Dienstboten wechselten den Arbeitsplatz. Verließ ein Dienstbote den Hof, musste ihm die Bäuerin ein „Lichtmesskoch“ oder einen „Lichtmesskrapfen“ zum Abschied geben.

In einigen Gebieten der Alpen kommen heute noch die Lichtmeßsänger oder –geiger ins Haus, um ihre Segenswünsche vorzutragen. Als Lohn erhalten sie den Lichtmesskrapfen, Schnaps und manchmal auch kleine Geldspenden. Auch in der Stadt lässt sich der Brauch des Lichtmeßsingens in etwas abgewandelter Form praktizieren. Menschen, die gerne miteinander musizieren und singen, können in ihrer Nachbarschaft von Haus zu Haus gehen. Aber auch an einem öffentlichen Platz, ja sogar in der U-Bahn hört mancher vielleicht gerne gute Segenswünsche, die ihm mit auf den Weg gegeben werden.

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Zwischen den Zeilen lesen: „Erfrorene Flüchtlinge“

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Von Colin Liddell; Original: Reading Between the Lines: Frozen Refugees, erschienen am 13. Januar 2017 auf Counter-Currents Publishing.

Übersetzung: Lucifex

Habe gerade eine Story in The Independent gesehen: „Flüchtlinge in Griechenland ‚könnten im Schnee erfrieren“ wegen unzulänglicher Wintervorbereitungen, warnen Hilfsgruppen.“

Meine erste Reaktion war, den Champagner aufzumachen, aber dann dachte ich: „So funktioniert der linke Bullshit. Man erzeuge ein völlig falsches Bild, das die Emotionen weicher, leichtgläubiger Leute manipulieren soll, und melkt ihnen dann alles raus, was sie haben.“ Daher las ich weiter.

Der Kernpunkt der Geschichte (der Rest ist nur wiederholtes Händeringen):

Mindestens ein Afghane starb letzte Woche unter den kalten Bedingungen, meldeten griechische Medien, während die Flüchtlingshilfsorganisation der Vereinten Nationen (UNHCR) sich beeilte, Thermodecken und Heizungsbrennstoff zu verteilen und elektrische Heizgeräte und Isolierungen zu installieren.

Etwa 2100 Plätze sind bei Gastgeberfamilien für die Unterbringung derjenigen gefunden worden, die durch das Wetter am meisten gefährdet sind, und weitere 700 Plätze sind für unbegleitete Kinder gefunden worden, aber Menschenrechtsgruppen fordern die griechische Regierung auf, schnell zu handeln, um die Überfüllung durch Verlagerung der gefährdetsten Menschen auf Griechenlands Inseln auf das Festland zu verringern.

Die Behörden sind auch kritisiert worden, weil sie keine ordentlichen Vorbereitungen für das lebensbedrohliche Winterwetter getroffen haben. „Europa sollte aufhören, die Leben von Migranten und Flüchtlingen noch elender zu machen“, lautete eine Erklärung von Medecins Sans Frontieres [Ärzte ohne Grenzen].

Könnt ihr es sehen? Könnt ihr es sehen?

Diese armen, erfrorenen kleinen Flüchtlinge – ihre winzigen, ausgemergelten braunen Körper hart- und blaugefroren wegen eines grausamen und herzlosen Europas. Und seht euch all diesen schrecklichen Schnee an! Vergesst nicht, den Schnee vor eurem geistigen Auge heraufzubeschwören. Es steht doch in der Schlagzeile!

Um Himmels willen! Wie können wir das geschehen lassen?

Wartet, treten wir einen Schritt zurück. Worauf beruht diese Geschichte in Wirklichkeit? Antwort: auf „einem Afghanen, der letzte Woche unter den kalten Bedingungen starb.“

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Neujahrsgedanken: Feiern im Polizeistaat

Von  Malcolm Jaggers; Original: New Year’s Thoughts: Celebrating in the Police State, erschienen am 9. Januar 2017 auf „The Occidental Observer“.

Übersetzung: Lucifex

Meine Neujahrsgedanken drehen sich nicht um neue Vorsätze, da ich mir bereits vorgenommen habe, alles Mögliche zu tun, um diese schwierige Existenz erträglicher zu machen. Vielmehr verweilen meine Gedanken bei der Tatsache, dass wir nun in einem Polizeistaat leben, der durch die moslemische Einwanderung und die allgemeine Koexistenz mit allerlei verschiedenen anderen Nichtweißen herbeigeführt wurde.

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Dies wurde mir durch eine Fotozusammenstellung vom Silvesterabend vergegenwärtigt, die ominös aussehende Polizisten und Militärs beim Bewachen von Bereichen zeigt, die früher einen festlicheren Anblick zu bieten pflegten. Könnte es ein besseres Symbol für unsere gegenwärtigen Krankheiten geben? All unsere Feiertage werden nun durch die Gegenmaßnahmen versaut, die notwendig wurden durch… die Vielfalt. 1500 bewaffnete Polizisten in Köln – im mancher Weise ein willkommenes Zeichen dafür, dass Kanzlerin Merkel stillschweigend zugegeben hat, dass Deutschland außer Kontrolle ist; aber unwillkommen insofern, als Deutschland eben außer Kontrolle ist. Schwer bewaffnete New Yorker Polizisten sind zu sehen, wie sie den Times Square in Erwartung eines Lastwagenanschlags von der Art bewachen, wie er in Berlin und Nizza begangen wurde. Irgendwie fühlt es sich nicht „festlich“ an.

In ähnlicher Weise wurden 90.000 Sicherheitsleute in Frankreich eingesetzt. Getarnte Soldaten in Paris waren zu sehen, wie sie wichtige Stätten bewachen, nachdem sie ihre Dosis an Vielfalt mittels eines zur Massenmordwaffe gemachtem Lastwagens erhalten hatten. Und laut der französischen Regierung war es ein großer Erfolg, da nur  ~1000 Autos von Vandalen abgefackelt wurden.

Dies sind die denkwürdigen Szenen und Fotos, die für sich genommen einen hervorragenden Kommentar dazu geben, wie tief die westliche Zivilisation gesunken ist, als ob wir uns in einem dystopischen Science-Fiction-Film befinden würden. Dies ist keine Zivilisation in optimistischer Zuversicht, sondern vielmehr eine, die sich für einen Feind wappnet, der von allen Seiten angreifen könnte und besonders dazu neigt, bei jenen kurzen Anlässen zuzuschlagen, wo wir das Leben genießen und feiern wollen. Deshalb können wir uns buchstäblich nie entspannen, sondern nur eine tapfere Miene machen, wenn wir einen öffentlichen Ort betreten, um zu zeigen, dass „die Terroristen nicht gewonnen haben.“ Wir gratulieren uns dazu, dass wir uns in unseren eigenen Städten als Akt des Trotzes ins Freie wagen.

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Die Kultur der Kritik (7): Jüdische Mitwirkung an der Gestaltung der amerikanischen Einwanderungspolitik

Von Prof. Kevin MacDonald, übersetzt von Deep Roots (ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“). Das Original „The Culture of Critique“ erschien 1998 bei Praeger Publishers und die mir vorliegende Paperback-Ausgabe 2002 bei 1st Books Library (ISBN 0-7596-7222-9). Ich erhebe keinen Anspruch auf eine wie auch immer geartete Vergütung für die Verwendung dieser Übersetzung durch den Verfasser, Professor Kevin MacDonald, für eine Veröffentlichung in Buchform oder in irgendeiner sonstigen Weise.

(I will not claim any reward whatsoever from the author, Professor Kevin MacDonald, should he publish this translation in printed or any other form)

Zuvor veröffentlicht:

Die Kultur der Kritik: Vorwort von Professor Kevin MacDonald

Die Kultur der Kritik: Vorwort von Professor Kevin MacDonald zur ersten Paperback-Ausgabe

Die Kultur der Kritik (1) – Juden und die radikale Kritik an der nichtjüdischen Kultur: Einführung und Theorie

Die Kultur der Kritik (2) – Die Boas’sche Schule der Anthropologie und der Niedergang des Darwinismus in den Sozialwissenschaften

Die Kultur der Kritik (3) – Juden und die Linke

Die Kultur der Kritik (4): Die jüdische Beteiligung an der psychoanalytischen Bewegung

Die Kultur der Kritik (5): Die Frankfurter Schule für Sozialforschung und die Pathologisierung nichtjüdischer Gruppenloyalitäten

Die Kultur der Kritik (6): Die jüdische Kritik an der nichtjüdischen Kultur: Eine Reprise

Heute… scheinen die Einwanderer – vor allem die jüdischen Einwanderer – amerikanischer zu sein als die WASP’s. Sie sind die Gesichter und Stimmen und Gedankenwendungen, die uns am vertrautesten scheinen, als buchstäbliche zweite Natur. [Der WASP] ist der komische Kauz, der Fremde, das Fossil. Wir werfen einen Blick auf ihn, ein wenig verdutzt, und sagen uns: „Wo ist er hin?“ Wir erinnern uns an ihn: blaß, balanciert, ordentlich gekleidet, lebhaft seiner selbst sicher. Und wir sehen ihn als Außenseiter, als Ausländer, eine halbwegs noble Zuchtlinie, die dabei ist, zu verschwinden… Er hat aufgehört, repräsentativ zu sein, und wir haben es erst in dieser Minute bemerkt. Und sowieso nicht so eindeutig.

Was seit dem Zweiten Weltkrieg geschehen ist, ist, daß die amerikanische Empfindung teilweise jüdisch geworden ist, vielleicht genauso jüdisch wie irgendetwas anderes… Der gebildete amerikanische Geist hat gewissermaßen begonnen, jüdisch zu denken. Es ist ihm beigebracht worden, und er war bereit dazu. Nach den Entertainern und Romanautoren kamen die jüdischen Kritiker, Politiker, Theologen. Kritiker und Politiker und Theologen sind von Berufs wegen Former: sie formen die Art zu sehen. (Walter Kerr 1968, D1, D3)

Die Einwanderungspolitik ist ein paradigmatisches Beispiel für Interessenkonflikte zwischen Volksgruppen, weil die Einwanderungspolitik die zukünftige demographische Zusammensetzung der Nation bestimmt. Volksgruppen, die nicht in der Lage sind, die Einwanderungspolitik in ihrem eigenen Interesse zu beeinflussen, werden schließlich von Gruppen verdrängt werden, die zur Erreichung dieses Zieles fähig sind. Einwanderungspolitik ist daher für einen Evolutionisten von fundamentalem Interesse.

Dieses Kapitel behandelt den ethnischen Konflikt zwischen Juden und Nichtjuden auf dem Gebiet der Einwanderungspolitik. Diese ist jedoch nur ein Aspekt des Interessenkonflikts zwischen Juden und Nichtjuden in den Vereinigten Staaten. Die Scharmützel zwischen den Juden und der nichtjüdischen Machtstruktur, die im späten neunzehnten Jahrhundert begannen, hatten immer starke Obertöne von Antisemitismus. Bei diesen Kämpfen ging es um jüdische Aufwärtsmobilität, Quoten für die jüdische Vertretung in den Eliteschulen, angefangen im neunzehnten Jahrhundert und kulminierend in den 1920ern und 1930ern, die antikommunistischen Kreuzzüge in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wie auch um die sehr starke Besorgnis wegen der kulturellen Einflüsse der größeren Medien, die sich von Henry Fords Schriften in den 1920ern über die Inquisitionen der McCarthy-Ära bis in die Gegenwart erstreckte (Separation and its Discontents, Kapitel 2). Daß Antisemitismus an diesen Angelegenheiten beteiligt war, kann man aus der Tatsache ersehen, daß Historiker des Judaismus (z.B. Sachar 1992, S. 620ff) sich verpflichtet fühlen, Berichte über diese Ereignisse als wichtig für die Geschichte der Juden in Amerika einzubeziehen, an den antisemitischen Äußerungen vieler der nichtjüdischen Teilnehmer und am selbstbewußten Verständnis jüdischer Teilnehmer und Beobachter.

Die jüdische Beteiligung an der Beeinflussung der Einwanderungspolitik in den Vereinigten Staaten ist besonders als Aspekt ethnischen Konflikts bemerkenswert. Die jüdische Mitwirkung an der Beeinflussung der Einwanderungspolitik hat gewisse einzigartige Eigenschaften gehabt, die jüdische Interessen von den Interessen anderer Gruppen unterschieden, die eine liberale Einwanderungspolitik befürworteten. Während eines Großteils der Zeitperiode von 1881 bis 1965 entsprang ein jüdisches Interesse an liberaler Einwanderungspolitik einem Wunsch, eine Zuflucht für Juden zu schaffen, die vor antisemitischen Verfolgungen in Europa und anderswo flohen. Antisemitische Verfolgungen sind ein wiederkehrendes Phänomen in der modernen Welt gewesen, angefangen mit den russischen Pogromen von 1881 und fortgesetzt bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg in der Sowjetunion und in Osteuropa. Als Folge davon ist liberale Einwanderung ein jüdisches Interesse gewesen, weil „das Überleben oft diktierte, daß Juden Zuflucht in anderen Ländern suchten“ (Cohen 1972, S. 341). Aus einem ähnlichen Grund haben Juden beständig eine internationalistische Außenpolitik der Vereinigten Staaten befürwortet, weil „ein international gesinntes Amerika wahrscheinlich sensibler für die Probleme ausländischer Judengruppen sein wird“ (S. 342).

Es gibt auch Hinweise darauf, daß Juden viel mehr als jede andere aus Europa stammende Volksgruppe in den Vereinigten Staaten eine liberale Einwanderungspolitik als Mechanismus gesehen haben, der sicherstellt, daß die Vereinigten Staaten eine pluralistische statt einer einheitlichen, homogenen Gesellschaft sein würden (z. B. Cohen 1972). Pluralismus dient sowohl inneren (gruppeninternen) als auch externen (zwischen Gruppen) jüdischen Interessen. Pluralismus dient inneren jüdischen Interessen, weil er das interne jüdische Interesse an einer Rationalisierung und offenen Befürwortung eines Interesses an offener statt halb-kryptischer jüdischer Gruppenbindung und Nichtassimilierung legitimiert, was Howard Sachar (1992, S. 427) als seine Funktion der „Legitimierung der Bewahrung einer Minderheitskultur inmitten der mehrheitlichen Gastgesellschaft“ bezeichnet. Sowohl Neusner (1993) als auch Ellman (1987) meinen, daß das gesteigerte Gefühl ethnischen Bewußtseins, das seit kurzem in jüdischen Kreisen zu erkennen ist, von dieser allgemeinen Bewegung innerhalb der amerikanischen Gesellschaft hin zur Legitimierung von kulturellem Pluralismus und Ethnozentrismus von Minderheitengruppen beeinflußt worden ist. Dieser Trend zu offenen statt der halb-kryptischen Formen, die das Judentum in westlichen Gesellschaften des zwanzigsten Jahrhunderts charakterisiert haben, wird von vielen als entscheidend für den Fortbestand des Judentums betrachtet (z. B. Abrams 1997; Dershowitz 1997; siehe Separation and its Discontents, Kapitel 8). Das Reformjudentum, die am wenigsten offene Form des zeitgenössischen Judentums, wird stetig traditioneller, einschließlich einer größeren Wertlegung auf religiöse Rituale und einer tiefen Sorge um die Verhinderung von Mischehen. Eine vor kurzem abgehaltene Konferenz von Reformrabbis betonte, daß die starke Zunahme des Traditionalismus teilweise das Ergebnis der zunehmenden Legitimität des ethnischen Bewußtseins im Allgemeinen ist (Los Angeles Times, 20. Juni 1998, A26).

Ethnischer und religiöser Pluralismus dient auch äußeren jüdischen Interessen, weil Juden dadurch nur eine von vielen Volksgruppen werden. Dies hat die Streuung politischen und kulturellen Einflusses unter den verschiedenen ethnischen und religiösen Gruppen zur Folge, und es wird schwierig oder unmöglich, einheitliche, zusammenhängende Gruppen von Nichtjuden zu entwickeln, die in ihrer Opposition gegen das Judentum vereint sind. Geschichtlich haben größere antisemitische Bewegungen dazu geneigt, in Gesellschaften auszubrechen, die abgesehen von den Juden religiös und/oder ethnisch homogen gewesen sind (siehe Separation and its Discontents). Umgekehrt war ein Grund für den relativen Mangel an Antisemitismus in Amerika im Vergleich zu Europa der, daß „Juden nicht als einzelne Gruppe von [religiösen] Nonkonformisten hervorstachen.“ (Higham 1984, S. 156). Obwohl ethnischer und kultureller Pluralismus sicherlich nicht in garantierter Weise jüdische Interessen befriedigen (siehe Kapitel 8), ist es trotzdem so, daß ethnisch und religiös pluralistische Gesellschaften von Juden als mit größerer Wahrscheinlichkeit jüdische Interessen befriedigend wahrgenommen worden sind als Gesellschaften, die von ethnischer und religiöser Homogenität unter Nichtjuden gekennzeichnet sind.

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Eine Sonnwendfeier

Der Drombeg-Steinkreis im südlichen Irland.

Der Drombeg-Steinkreis im südlichen Irland.

Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original A Solstice Ceremony erschien am 17. Dezember 2016 in Kevin Alfred Stroms Essays auf Basis einer Radiosendung von American Dissident Voices vom selben Datum.

Die Wintersonnenwende kommt in nur vier Tagen. Diese Zeit des Jahres, wenn die Sonne ihren Fall beendet und am Südhimmel wieder zu steigen beginn, ist unserem Volk heilig. Wir von europäischer Abstammung sind alle Menschen des Nordens – Venedig in Italien liegt weiter nördlich als Minneapolis in Minnesota – und der Fall und Aufstieg der Sonne an unserem Dezemberhimmel hat für uns immer viel bedeutet.

Über meinen Worten in der Textversion befindet sich ein eindringliches Bild eines Steinkreises, der von unseren prähistorischen Verwandten vor über 3.000 Jahren nahe der südlichsten Spitze Irlands erbaut wurde. Er steht vor einem tiefen Nachthimmel, erfüllt von Millionen Sternen; die riesigen stummen Steine glühen in einem schwachen Rot, als ob sie gerade von den ersten Dämmerungsstrahlen der Sonne am Morgen der Sonnenwende berührt würden. Es ist der Drombeg-Steinkreis. Über weite Bereiche Europas stehen immer noch solche Steinbauten, ein Teil von etwas, das einst ein viel größeres Netzwerk heiliger Stätten gewesen sein muß. Der Drombeg-Kreis ist nicht einmal der älteste von ihnen.

Er steht nicht weit von der Stelle im County Meath in Irland entfernt, wo unsere alten Verwandten vor über 5.000 Jahren Bilder einer Sonnenfinsternis in riesige Steine ritzten – am 30. November 3340 v. Chr.: die älteste bekannte Aufzeichnung einer Sonnenfinsternis in der gesamten Geschichte, vor 5.356 Jahren.

Diese Stätten, von denen Britanniens Stonehenge eine ist, stammen aus einer Zeit lange bevor Homer seine mysteriösen Epen von Schönheit und Heldentum in die Existenz sprach – zeitlich so weit vor Aristoteles, wie Aristoteles vor uns. Und diese unsere Vorfahren waren keine Primitiven: Der Drombeg-Kreis ist wie viele dieser prähistorischen Monumente nach den Sternen, der Sonne und dem Kosmos selbst ausgerichtet. Seine Steine sind so konstruiert, daß sie auf einen Paß in den fernen Hügeln weisen – genau den Punkt, an dem die untergehende Sonne am Abend der Wintersonnenwende verschwindet.

Wir von der National Alliance und unsere erwachten weißen Blutsverwandten mögen zur Zeit wenig an Zahl zu sein scheinen, und weit auseinander auf der Erde verstreut. Aber wichtiger als unsere Zahl ist das Wachstum unserer Zahl – und die Wahrheit in unseren Gedanken und Seelen; die Wahrheit, die diese Welt erneuern wird. Wo immer zwei oder mehr von uns zu dieser heiligen Sonnenwende im Namen unseres Schöpfers versammelt sind, laßt uns einander jetzt gleich die Hände reichen und das Erwachen unseres Volkes und seine Wiedergeburt feiern. Und selbst diejenigen von uns, die nicht physisch beisammen sein können, laßt uns spirituell beisammen sein: Reichen wir alle einander im Geiste die Hände, während ich diese Worte spreche.

Reichen wir den Männern und Frauen die Hände, die namenlos bleiben möchten, zumindest für heute, deren Großzügigkeit in Sachen Zeit und Vermögen diese Webseite, dieses Radionetzwerk, diese internationale weiße Gemeinschaft und diese National Alliance möglich gemacht haben.

Reichen wir den Männern und Frauen die Hände, die ihre Gedanken und Ideen jeden Tag hier auf National Vanguard mit uns teilen, die unsere Gedanken erweitern und unsere Leben verbessern.

Reichen wir Will und Svetlana Williams die Hände, die jeden einzelnen ihrer Tage mit enormer Anstrengung und enormen Opfern und enormen Risiko geben und das Programm von William Pierce und der National Alliance umsetzen, um das Überleben und den Fortschritt unseres Volkes zu sichern.

Reichen wir David Pringle und Laura Lee und ihrem wachsenden Kreis von Männern und Frauen die Hände, die die Weiße Gemeinschaft in den hohen Bergen West Virginias aufbauen, die dem kalten Winter trotzen und die harte Arbeit leisten, die nötig ist, um unsere kosmotheistische Gemeinschaft leben und für die Gegenwart und kommende Generationen blühen zu lassen – während sie pflanzen und ernten, unser reiches Land verwalten, Tiere züchten, bauen, die uns von William Pierce vermachte Infrastruktur instandhalten und andere mit ihrer Ehrenhaftigkeit, ihrem Edelmut und ihrem Opferbringen für eine weiße Zukunft inspirieren.

Vanessa und ich reichen Ihnen jetzt die Hände – Ihnen allen; jedem einzelnen von Ihnen.

Während wir uns die Hände reichen, lassen Sie uns der Worte gedenken, die sehr wohl um diesen Steinkreis hätten gesprochen werden können, drei Jahrtausende bevor Sie geboren wurden – und um die Hügel von Athen nach der Abenddämmerung, wo Männer unserer Rasse erstmal den Himmel beschrieben und die Sterne kartierten – Worte, die ungefähr so hätten lauten können:

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Buchempfehlung: Waltraud Ferraris „Alte Bräuche neu erleben“

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Von Lichtschwert.

In diesem Beitrag stelle ich ein Buch vor, das ich in diesem Frühjahr gekauft habe und das ich allen sehr empfehlen kann, die sich für altes Brauchtum, kulturelle Identität und deren mythologische Wurzeln interessieren:

„Alte Bräuche neu erleben: Fest- und Alltag im Rhythmus der Jahreszeiten“ von Waltraud Ferrari (Leopold Stocker Verlag 2014, ISBN 978-3-7020-1443-8)

Dieser sehr schön gestaltete, reich bebilderte und auch solide gefertigte Band befaßt sich mit dem christlichen und heidnischen (letzteres von der Autorin meist als „alteuropäisch“ bezeichnet) Brauchtum vorwiegend des Alpenraums. Zur näheren Erläuterung zitiere ich nachfolgend Waltraud Ferrari selbst in Form von Auszügen aus dem Einleitungsteil ihres 206seitigen Buches:

Wer sich für eine Landschaft interessiert, wer den dort ansässigen Menschen wahrhaft begegnen möchte und wer es wagt, manchmal abseits ausgetretener Pfade unterwegs zu sein, wird unweigerlich auf altes Brauchtum in seinen verschiedensten Erscheinungsformen treffen. Vieles ist schon in Vergessenheit geraten, manches ist zum Touristenevent geworden, aber auch Authentisches ist noch erhalten und wird heute neu belebt.

Dieses Buch soll nicht nur Hintergründe und Funktion überlieferter Bräuche beleuchten, sondern auch dazu anregen, das darin vorhandene Wissen wiederzuentdecken und, je nach Wunsch, im eigenen Leben anzuwenden. Dabei erwartet Sie keineswegs nur ein Blick in frühere Zeiten, sondern eine reiche, bunte Erfahrungswelt, die dem Leben auf besondere Weise Kraft und Zauber zu verleihen vermag.

Was ist Brauchtum eigentlich?

Echtes Brauchtum war stets Ausdruck einer ganzheitlichen Lebensform mit entsprechender Lebensphilosophie, die ursprünglich alle Daseinsbereiche betraf. Dabei verstand sich der Mensch als selbstverständlichen Teil einer Gesamtheit, bestehend aus unzähligen Kräften und Kreaturen. Der unmittelbare Bezug zu jahreszeitlichen Rhythmen, also ein bäuerlich geprägter Kalender, spielte dabei eine vorrangige Rolle. Er bildete kosmisches Geschehen, die Bewegung von Sonne und Mond, den Lauf der Gestirne, also das, was für die Vorgänge von der Aussaat bis zur Ernte zu beachten war, in menschlichen Dimensionen ab und erinnerte an die großen Zusammenhänge alles Lebendigen. Man wusste, was lebens- und überlebensnotwendig und somit auch bestimmend für die Gemeinschaft war. So wurden wichtige Zeitpunkte und Feste innerhalb des Jahres markiert und durch das jeweilige Brauchtum entsprechend gewürdigt. Daraus ergab sich eine Struktur, die – beinahe unverändert – bis in die Gegenwart reicht.

Von einem bestimmten Blickwinkel aus lässt sich Brauchtum auch als eine Art Erzählform ansehen, die jahrhunderte- oder sogar jahrtausendealtes Wissen bewahrt. Dieses wird durch Reime und Merksprüche, Geschichten, Lieder und Tänze, Sagen und mythologische Überlieferungen, maskentragende Gestalten sowie eine Vielzahl ritualisierter Handlungen mitgeteilt.

Darüber hinaus beziehen sich viele Bräuche auf bedeutende Ereignisse im Leben wie Geburt, die Aufnahme in die Welt der Erwachsenen, Heirat oder Tod, die von besonderen Ritualen begleitet werden. So ist Brauchtum unter anderem Ausdruck der Achtung vor der Natur und dem Leben selbst und spiegelt zugleich die Würde derer wider, die diesem Lebendigen mit Ehrfurcht gegenübertreten. Es entspringt einer Zeit, in der ursprüngliche Lebensweise mit genauer Naturbeobachtung einherging, wobei man alles als beseelt betrachtete, also mit einer Intelligenz versehen, mit der man kommunizieren konnte. Nicht unbedingt in Worten, sondern in Form bestimmter Handlungen, die man im Brauch immer noch sieht.

Im Brauchtum begegnet man kraftvollen, archaischen Bildern, die sich auf einer heute oft vernachlässigten Ebene mitteilen. Diese Mittelungen sprechen den Menschen in seiner Gesamtheit an und wenden sich nicht vordergründig an den Verstand, sondern an das tiefe Empfinden der Seele, eine Art bildhaft „ver-götterndes“ Denken, das in früheren Epochen noch als selbstverständlich galt. Wo man heute nur einen Getreideacker sieht, erkannte das archaische Denken der Seele eine Wesenheit oder Gottheit, die ihn belebte. So wohnte im Acker der Korngeist, in den Herbststürmen fegte die Wilde Jagd über die Felder, und in den Rauhnächten traf man auf die Perchten, lichte wie dunkle Gestalten, die Segen bringen, Unheil abwehren und aufbrechendes Leben nach der Winterruhe hervorwirken sollten.

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Das Brauchtum erzählt in seiner bildhaften Sprache von Abläufen, die in der Natur tatsächlich stattfinden. Zugleich weist es ganz selbstverständlich auf Metaphysisches hin, nämlich auf jene unsichtbar-geistigen Bereiche, in denen man den Ursprung allen Seins vermutete. Auf diese Weise wird an den Zusammenhang alles Lebendigen erinnert und damit wieder ein heiles und heilsames organisches Schöpfungsbild vermittelt. Im Idealfall geht dies mit der Empfindung für ein natürliches, gemeinsames Wachstum einher, das in einem Tempo erfolgt, welches dem Leben zuträglich ist.

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