Fukuyama über Staatsbürgernationalismus

Von Greg Johnson, übersetzt von Tekumseh. Das Original Fukuyama on Civic Nationalism erschien am 17. Januar 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Zuvor erschienen: Fukuyama über Identitätspolitik und Fukuyama über Vielfalt.

In seinem neuen Buch Identity versucht Francis Fukuyama, den Aufstieg weißer Identitätspolitik zu verhindern. Nichtsdestotrotz ist Identity ein sehr nützliches Buch für White Nationalists, weil es die Richtigkeit vieler unserer wichtigsten Prämissen eingesteht. In „Fukuyama über Vielfalt“, schreibe ich, dass Fukuyama zugibt, dass Vielfalt ein Problem ist und nur sehr schwache Gründe dafür angibt, dass ihr überhaupt ein Wert zukommt. Hier prüfe ich Fukuyamas Alternative zu weißer Identitätspolitik, nämlich eine konservative Form von farbenblindem Verfassungspatriotismus [ich verwende das Wort statt im folgenden civic nationalism mit Bürger-Nationalismus zu übersetzen; d. Ü.].

Die EU zum Funktionieren bringen.

Fukuyama konzentriert sich auf die EU statt auf einzelne europäische Staaten, weil er die EU eindeutig zum Laufen bringen will.

Er sagt, die EU wurde gegründet, weil „exklusive ethnische Definitionen von nationaler Identität die Wurzel der beiden Weltkriege waren, die Europa erlebt hat“ (S. 143). „Die Gründer der EU versuchten absichtlich die nationalen Identitäten auf dem Level der Mitgliedsstaaten zugunsten eines ‚postnationalen‘ Europäischen Bewusstseins zu schwächen, als ein Gegengift für die aggressiven Ethno-Nationalismen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts“ (S. 143).

Es ist erstaunlich, dass das moderne EU-Projekt auf einer beinahe vollkommenen Umkehrung der historischen Wahrheit aufbaut. Der 1. Weltkrieg war keine Auseinandersetzung von Ethnostaaten, sondern Reichen: Das Britische, Französische und Russische gegen das Deutsche, Österreich-Ungarische und Türkische Reich. Der Krieg brach aus, weil das Österreich-Ungarische Reich mit dem Königreich Serbien – seinerseits ein multinationaler Staat – über das multinationale Territorium Bosnien aneinander geriet, als sie sich über die Aufteilung der balkanischen Anteile des Leichnams des multinationalen Türkischen Reiches balgten. Der ganze Krieg hätte jedoch vermieden werden können, wenn anstatt des Imperialismus der Ethnonationalismus die führende Kraft der Politik in Europa gewesen wäre und Grenzen und Völker bewegt worden wären, um homogene souveräne Heimatstaaten für alle Völker zu schaffen.

Die Folgen des 1. Weltkrieges, also der 2. Weltkrieg, hätten auf die gleiche Weise vermieden werden können. Und zwar wenn das Prinzip der nationalen Selbstbestimmung tatsächlich praktiziert worden wäre, anstatt nur gepredigt. Aber anstatt die multiethnischen Reiche soweit möglich in homogene Staaten aufzuteilen, teilten die Sieger Staaten wie Deutschland und Ungarn und schufen neue multiethnische Staaten wie die Tschechoslowakei und Jugoslawien.

Die Europäische Union wurde kurz gesagt auf Lügen gebaut. Die Weltkriege wurden nicht durch Nationalismus verursacht. Sie wurden durch die Unterdrückung der legitimen nationalistischen Hoffnungen der europäischen Völker durch multinationale Reiche, wie die EU, hervorgerufen.

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Das Morgenwacht-Europacafé

Die eigene Meinung der EU von sich – und die Nutzerbewertungen.

Dies ist eine „Sondertaverne“ für den Austausch über die heutige EU-Parlamentswahl 2019 sowie allgemein über die Europäische Union.

Leseempfehlungen dazu:

Überleben oder Union? Die europäische Frage von Lawrence Murray

Europäische Integration und die Globalisierung von Andrew Hamilton

Beobachtungen zum sich entfaltenden Brexit-Drama von Michael Walker

BREXIT und die Juden von Andrew Joyce

Barbara Lerner-Spectre: „Ohne Multikulturalismus wird Europa nicht überleben“ von mir

Frans Timmermans: „Europa muss Vielfalt akzeptieren“ von mir

Heute „Mobilgeld“ in Afrika, morgen Bargeldabschaffung in Europa von mir

„NovaEuropa: Sammlungsbewegung für eine Europäische Republik“ von mir (als Deep Roots)

Die EU-Saatgutverordnung als Vorbereitung einer neuen Hungerwaffe von mir (als Deep Roots)

Die Weiße Allianz von Dunkler Phönix

Merkel und der €uro dienen beide der internationalen Hochfinanz – Was Sie über den €urobetrug wissen müssen. von Sternbald

Rettenswerter Norden von Srdja Trifkovic

„Grandioser“ Nationalismus von Greg Johnson

Wo geht Europa hin? von Archonix und Baron Bodissey

Der EU-Raubzug gegen Zyperns Banken sollte hier die Alarmglocken läuten lassen von Leo McKinstry

Massendiebstahl – im Namen der Euro-Rettung von Nigel Farage

Warum wir es wagen sollten, über ein ENDE des Euro zumindest einmal nachzudenken von Olaf L. Müller aus GEO 6-2012

Lösung „N“ für Flandern (und Brüssel) in Europa von Mathias Storme

Die Artikel von Hjörtur J. Guðmundsson über Island und die EU

„Nazi-Schaffner“: EU verhöhnt Deutschland in Werbe-Video aus den „Deutschen Wirtschaftsnachrichten“

Barroso schwört auf ein Bundes-Europa aus dem „Daily Express“

Europa und Europäertum von Dominique Venner

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

Masseneinwanderung ist Genozid – Massive immigration is genocide – Immigración masiva es genocidio

By Ace of Swords, Germany & Austria (scroll down for versions in English and Spanish)

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Nichts ist so verpönt wie „Ausländerfeindlichkeit“. Nur böse Menschen voller Hass im Herzen haben etwas gegen Ausländer. Nicht wahr?

Aber tief drinnen haben auch Sie sich schon einmal gefragt: Was wollen die eigentlich hier? Das sind doch alles keine Asylanten! Richtig! Die meisten sind nur hier, weil hier etwas zu holen ist, zum Beispiel Sozialhilfe. Oder Geld von wohlhabenden Europäern, denen man gefälschte Waren andreht. Damit lebt man besser, als wenn man in Afrika oder Anatolien den ganzen Tag arbeitet. Und man lebt in einem Land, wo die Dinge noch funktionieren und man medizinische Versorgung erhält.

Wirklich pervers ist, dass wir uns dabei noch von ihnen beschimpfen lassen müssen – wenn es nicht gar zu Schlimmerem kommt wie Raub, Vergewaltigung und Totschlag. Und in dem Maß, wie ihre Zahl zunimmt, werden sie ihre Gewaltbereitschaft auch immer hemmungsloser ausleben.

Die europäischen Politiker unterstützen diese Entwicklung und reden uns ein, dass es unsere moralische Pflicht ist, unsere Heimatländer zum idealen Einwanderungsland zu machen: wegen der „Menschenrechte“ und „unserer geschichtlichen Verantwortung“. In Deutschland ist es der „Holocaust“, in Frankreich und England die Kolonialzeit, in den USA die Sklaverei etc. Aber haben Sie Juden umgebracht oder mit Sklaven gehandelt? Waren Sie Kolonialherr? Und was ist z. B. mit Norwegen, das seine Unabhängigkeit erst an der Wende zum 20. Jahrhundert erhielt und da noch ein armes Land war?

Und was ist der wahre Grund für die Masseneinwanderung? Die internationale Hochfinanz und ihre Handlanger, die Politiker, wollen die europäischen Kulturnationen durch eine durchmischte und identitätslose „Bevölkerung“ ersetzen, um ein perfektes Ausbeutungssystem zu errichten: die „Neue Weltordnung“.

Wir werden zu Gefangenen in unseren eigenen Ländern werden. Zu Opfern unserer „Humanität“, unserer falsch verstandenen Toleranz gegenüber der Intoleranz. Und am Ende werden wir ganz verschwinden, wenn es so weiter geht.

Durch ihre schiere Anzahl werden die Fremden unsere europäischen Gesellschaften kaputt machen. Allein im Jahr 2011 kamen EINE MILLION MENSCHEN nach Deutschland, hauptsächlich aus der „Dritten Welt“. In Athen leben über ZWEI MILLIONEN illegale Einwanderer. Der häufigste Vorname männlicher Neugeborener in nahezu allen europäischen Großstädten ist Mohammed. Wenn es so weitergeht, werden im Jahre 2040 etwa genauso viele Ausländer wie Einheimische in den europäischen Ländern leben.

Wer Leute aus der Dritten Welt importiert, holt sich die Dritte Welt ins Haus. Dreck, Bildungsferne, Kriminalität und für uns längst überwundene Lebensweisen dringen in unser Leben, und wir selbst sollen Verhaltensvorschriften fremder und archaischer Religionen beachten. Heute soll es kein Schweinefleisch mehr in Schulkantinen geben, morgen wird dann die Scharia eingeführt. WIR sollen die Gewohnheiten der Einwanderer nicht nur „aushalten“, wir sollen uns nach deren Regeln richten. Wenn Sie aber nach Saudi-Arabien fahren, dann muss sich Ihre Frau dort verschleiern, niemand wird sich nach Ihnen richten.

Es geht hier NICHT um blinden Rassismus. Es geht hier NICHT um Ausländerhass. Nein, es geht hier darum, dass durch Masseneinwanderung UNSERE HEIMAT zerstört wird – und WIR ALS VÖLKER.

Jüngst hat der deutsche Bundestag den Einsatz der Bundeswehr im Innern abgesegnet, im Falle „katastrophischer Zustände.“ Nach EU-Recht dürfen „Aufständische“ erschossen werden. Diese Maßnahmen werden nicht etwa ergriffen, weil die Politiker Angst vor den Millionen von Ausländern in unseren Ländern haben, sondern für den Fall, dass wir uns gegen die Verdrängung durch fremde Völker wehren.

Denn genau das passiert: Wir werden verdrängt, ja wir sollen ersetzt werden. Deutsche Politiker sprechen offen von der „Verdünnung des deutschen Volkes“ und davon, dass „Europa mehr Vielfalt braucht“. Sarkozy hat die Franzosen zu mehr Rassenvermischung ermahnt, weil sie sonst „Schwierigkeiten bekämen“.

Sie sind nicht verrückt, wenn Sie das Gefühl haben, überall sind nur noch Ausländer. Sie sind nicht hasserfüllt, wenn Sie bemerken, dass viele Ausländer sich nicht an unsere Regeln halten. Und Sie sind kein Rassist, wenn Sie wollen, dass die Ausländer wieder in ihre eigenen Länder zurückgehen.

Das Motto der größten türkischen Zeitung „hürryiet“ ist „Türkiye türklerindir“, was „Die Türkei den Türken“ bedeutet. Die Türkei den Türken? Jawohl! Aber allen! Auch denen, die hier sind! Schwupp, nach Hause mit euch! Und Sozialhilfe für Türken auch nur aus der Türkei!

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Nothing is more proscribed than “xenophobia“. It’s only villains with their hearts full of hatred, who dislike immigrants? Isn’t it?

But you, too, have wondered now and then: What are they doing here? After all, they aren’t asylum seekers all of them! Correct! Most of them are here for only one reason: there is something to get, social welfare for example. Or money from wealthy Europeans, by peddling fake goods to them. That’s a more comfortable life than working all day in Africa or Anatolia. And they are in a country where everything still is running well and medical treatment available.

Really perverse is that we are forced to accept being bad-mouthed by them – if not even worse things, such as mugging, rape and homicide. And as their number is increasing, they become more and more prone to violence.

European politicians support this development and talk us into believing it is our moral duty to turn our homelands into ideal immigration countries; because of “human rights” and “our historical responsibility”. In Germany it is about the “Holocaust”, in France and England about “colonialism”, and in the USA about slavery, etc. But have you killed Jews or traded slaves? Have you been a colonial master? And what about Norway for example, which became independent not before the beginning of the 20th century and had been a poor country then?

And what is the true reason for mass immigration? International high finance and their henchmen, the politicians, want to replace the European cultural nations by a racially mixed „population“ without identity in order to establish a perfect exploitation system: the “New World Order”.

We will become prisoners in our own countries. Victims of our “humaneness” and our wrong concept of tolerance towards intolerance.

By their sheer number the aliens will destroy our societies. Alone in 2011 ONE MILLION PEOPLE came to Germany, mainly from the “Third World”. More than TWO MILLION illegal immigrants live in Athens. The most common first name given to newborn boys is Mohammed in almost all major European cities. This going on will lead to as many aliens as natives in European countries in 2040.

He who imports people from the Third World, brings the Third World into his home. Filth, poor education, crime, and lifestyles we had overcome long ago enter our daily lives and we ourselves are to respect alien and archaic religious behavior rules. Today it is no more pork in school cafeterias, tomorrow sharia will be implemented. We are not only to “tolerate” the immigrants’ habits, we are to observe their rules. But if you travel to Saudi Arabia, your wife has to wear the veil, nobody will comply with your desires.

It is NOT about blind racism. It is NOT about hatred towards foreigners. No, it is about OUR HOMELANDS being destroyed – and we AS PEOPLES, too.

Only recently, the German parliament has passed a law which allows domestic military deployment in case of “catastrophic conditions”. According to EU law insurgents can be shot. These measures are not taken because politicians fear the millions of immigrants in our countries but in case we object to our displacement by alien peoples.

That is exactly what is happening: We are displaced, we are to be replaced. German politicians openly talk about the “dilution of the German people” and that “Europe needs more diversity”. Sarkozy urged the French to more race-mixing, lest they would “get into trouble.”

You are not insane, if you feel there are only immigrants everywhere. You are not hate-filled if you notice that many immigrants do not conform to our rules. And you are not racist if you want the immigrants to go back to their own countries.

The slogan of the major Turkish newspaper “Hürryet“ ist „Türkiye türklerindir“, which means “Turkey for the Turks”. Turkey for the Turks? Yes! But for all of them! Including those who are here. Shoo, home you go! And social welfare for Turks only in Turkey!

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Nada peor que la “xenofobia”. Solamente personas malas, llenas de odio perciben la presencia masiva de inmigrantes en su país como un problema. ¿No?

Pero dentro de usted, ya ha surgido la pregunta: ¿Qué quieren todos ellos aquí? ¿No son todos casos de persecución política o religiosa? ¡Verdad! La mayoría de ellos está aquí por ciertas ventajas, porque hay algo gratis como la ayuda social o sencillamente por la civilización avanzada que nuestros antepasados han desarrollado. Muchos quieren el dinero de los europeos que les compran sus copias ilegales de productos de marca. En cualquier caso viven mejor así que trabajando todo el día en África o Anatolia – y viven en un país que funciona, con un sistema de salud y todo.

Les gustan las ventajas de nuestros países, pero no les gusta nuestra cultura y religión. Con los inmigrantes también llega el “tercer mundo”: la basura, la ignorancia, la violencia y el crimen. Comportamientos e ideas que nosotros superamos hace mucho tiempo o que desde siempre rechazamos penetran nuestra sociedad y se exige que nosotros “respetemos” las reglas de religiones arcaicas. Hoy ya no se puede ofrecer carne de cerdo en comederos públicos, mañana se introducirá la Sharía. NOSOTROS no solamente debemos tolerar las costumbres de los inmigrantes, debemos seguirlas. Pero si usted viaja a Arabia Saudita, su esposa tiene que portar el velo, nadie preguntará por su cultura y religión.

Pero es más: tenemos que aguantar que nos insulten si no doblamos la cerviz – y aumentan los robos, las violaciones y los homicidios. Con la llegada de más inmigrantes disminuyen sus escrúpulos y aumenta la violencia en nuestra vida cotidiana.

Los políticos europeos promueven la inmigración masiva y nos hacen creer que es nuestra obligación moral convertir nuestra patria en el lugar perfecto para los inmigrantes: por los “derechos humanos” y por nuestra “responsabilidad histórica”. En Alemania es el “holocausto”, en España y otros países la época colonial, en EEUU la esclavitud, etc. ¿Pero ha usted asesinado judíos, ha sido colonizador o esclavista? ¿Y qué pasa con países como Noruega que adquirió su independencia solamente poco antes del siglo XX, siendo en este tiempo todavía un país pobre?

¿Y cual es la razón de la inmigración masiva? Las altas finanzas internacionales y sus cómplices, los políticos, quieren sustituir las naciones y culturas de Europa con una población mestiza sin identidad y fácilmente gobernable para construir el sistema de explotación perfecto: el “Nuevo Orden Mundial”.

Vamos a ser prisioneros en nuestros propios países: víctimas de nuestro “humanismo”, de una tolerancia absurda frente a la intolerancia de los intrusos. Y algún día habremos desaparecidos del todo.

Meramente por su número, los forasteros van a destruir nuestras sociedades europeas. Solamente en 2011, UN MILLION DE PERSONAS inmigró a Alemania. En Atenas viven DOS MILLIONES de inmigrantes ilegales. El nombre más frecuente entre los recién nacidos en todas las metrópolis europeas es Muamad. Si esto no se para, vivirán tantos inmigrantes en los países europeos como autóctonos en 2040.

No se trata de racismo, no se trata de xenofobia. Se trata del hecho que la inmigración masiva está destruyendo NUESTRA PATRIA – y a NOSTROS COMO PUEBLOS.

El derecho de la UE (Tratado de Lisboa) permite fusilar a los “sediciosos” en el caso de rebeliones o insurrecciones. Esta medida no se ha incluido por el miedo de los políticos a los inmigrantes sino para combatir a nosotros en el caso de que nos defendemos de nuestra sustitución por los millones de inmigrantes, los “nuevos europeos”.

Es lo que está pasando: nos quieren expulsar y sustituir. Los políticos lo declaran abiertamente: el ex ministro de asuntos exteriores Joschka Fischer habla de la necesidad de “diluir” el pueblo alemán; Sarkozy amonestó a los franceses que se mezclaran con los inmigrantes y amenazó que la resistencia al mestizaje metería a los franceses en “apuros”.

Usted no está loco si le parece que hoy en día hay forasteros por todas partes. No es odio irracional si usted se da cuenta que muchos inmigrantes no respetan nuestras reglas. Usted no es racista por querer que los inmigrantes vuelvan a sus propios países.

El lema del periódico turco „hürryiet“ es „türkiye türklerindir“, lo que significa “Turquía para los turcos”. ¿Turquía para los turcos? ¡Por supuesto! ¡Pero para todos los turcos! ¡También para aquellos que actualmente están aquí! ¡Idos a casa! ¡Y ayuda social para turcos solamente desde Turquía!

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

Gedanken über die geschützte Rasse

Von Dr. Andrew Joyce, übersetzt von Lucifex. Das Original Thoughts on the Protected Race erschien am 11. April 2019 auf The Occidental Observer.

„Wisset, daß wir Leo den Juden, unseren Goldschmied und all seine Angelegenheiten, in unsere Hand, unsere Obhut und unseren Schutz genommen haben. Und daher befehlen wir, daß ihr besagten Leo und all seine Angelegenheiten bewacht und verteidigt und ihm keinen Schaden und keine Verletzung zufügt.“

Proklamation von König Johann von England, 10. Nov. 1199

„Mein Amt wurde gesetzlich geschaffen und dazu bestimmt, das jüdische Volk auf der ganzen Welt zu schützen. Denken Sie darüber nach. Die größte Macht der Welt ist gesetzlich und bestimmungsgemäß darauf fokussiert, die Juden zu schützen.“

Elan Carr, Gesandter des U.S.-Außenministeriums für Antisemitismus, Februar 2019

Nach fast jeder Metrik sind die Juden die geschützteste ethnische Gruppe der Erde. An der Frontlinie dieses Schutzes wird die institutionelle jüdische Sicherheit im gesamten Westen durch die Steuerzahler stark subventioniert. In Deutschland gibt die Regierung dem Zentralrat der Juden ein jährliches Stipendium von 15 Millionen Dollar. Im Vereinigten Königreich gibt die Regierung ungefähr 20 Millionen Dollar jährlich sowohl für die Sicherheit für jüdische Institutionen und für „Holocaust-Erziehung“ aus, die „antisemitische Ideen“ bekämpfen soll. Dies zusätzlich dazu, daß das Vereinigte Königreich fast 70 Millionen Dollar für eine neue Holocaust-Gedenkstätte zugesagt hat, die dasselbe Ziel erreichen soll. Ungarn hat 3,4 Millionen Dollar für „die Bekämpfung des Antisemitismus in Europa“ versprochen, und Schweden hat 2 Millionen Kronen für die Erhöhung der Sicherheit an jüdischen Institutionen überreicht. Frankreich hat seit 2015 107 Millionen Dollar für die „Bekämpfung von Antisemitismus“ überreicht. Dies bringt uns auf eine Gesamtsumme von über 215 Millionen Dollar für den „Schutz von Juden“ und die „Bekämpfung von Antisemitismus“ und berücksichtigt nicht einmal die Ausgaben in den Vereinigten Staaten (irgendwo zwischen 20 und 50 Millionen Dollar jährlich für die direkte Sicherheit an jüdischen Institutionen) oder die Ausgaben von Juden für ihre eigene Verteidigung (das Jahresbudget der ADL allein liegt im Bereich von 58 Millionen Dollar). Man bekommt den deutlichen und bemerkenswerten Eindruck, daß das Diaspora-Judentum global wahrscheinlich ungefähr annähernd 1 Milliarde Dollar braucht, um sich sicher zu fühlen.

Juden werden auch auf andere Arten geschützt. Seit Mitte 2018 haben Resolutionen und andere gesetzliche Maßnahmen gegen Antisemitismus an Tempo und Ausbreitung zugenommen. Im Mai 2018 wurde South Carolina der erste US-Bundesstaat, der den Anti-Semitism Awareness Act beschloß, der effektiv Äußerungen gegen Israel auf dem Gelände von Colleges beendet und von South Carolinas höhere öffentliche Bildungseinrichtungen verlangt, „die Definition [des Außenministeriums] von Antisemitismus zum Zwecke der Feststellung zu berücksichtigen, ob die behauptete Praktik von antisemitischer Absicht motiviert war“, wenn sie „untersuchen oder feststellen, ob es eine Verletzung der College- oder Universitätspolitik gegeben hat, die diskriminierende Praktiken auf der Grundlage von Religion verbietet.“ Im Februar 2019 kündigte Präsident Macron von Frankreich ein „Durchgreifen gegen Antisemitismus“ an, zu dem die Auflösung dreier pro-weißer Organisationen, die Definition von Antizionismus als Form von Antisemitismus und die Einführung neuer Gesetze gegen „Hassrede“ gegen Juden in sozialen Medien gehören würde. Erst vor ein paar Wochen beschloß Florida ein Gesetz, das Antisemitismus definiert und ihn nach dem Gesetz des Bundesstaates illegal macht. Tennessee hat versucht, ein Gesetz für Antisemitismusbewußtsein zu erlassen und kürzlich eine Resolution zur „Bekämpfung von Antisemitismus“ herausgegeben, indem es eindeutige Unterstützung für Israel erklärte. Dies folgt natürlich einer Resolution des Repräsentantenhauses auf dem Fuß, die nach Ilhan Omars nun notorischen Bemerkungen über die Israel-Lobby „Antisemitismus verurteilt“.

Es gibt einfach sonst keine andere Volksgruppe auf Erden, die dasselbe Maß an finanziellem und gesetzlichem Schutz wie die Juden genießt. Natürlich könnten die Uninformierten bei Konfrontation mit einer solchen Tatsache antworten, daß dieses Maß an Unterstützung sowohl gebraucht wird als auch verdient ist. Laut dem überlieferten Narrativ legt die jüngere Geschichte nahe, daß die Juden die verwundbarste und am meisten zu Opfern gemachte Gruppe des Westens sind. All diese Gesetze und all diese Finanzmittel sind daher bloß eine Reaktion auf ein akutes Bedürfnis. Aber die jüngere Geschichte hat nichts mit dem Schutz von Juden zu tun, und genausowenig sind diese Maßnahmen eine Reaktion auf irgendeine unmittelbare Bedrohung. Um voll einschätzen zu können, was genau vorgeht, müssen wir viel weiter in der Zeit zurückgehen.

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Wessen Notre Dame?

Notre Dame heute

Von Robert Hampton, übersetzt von Lucifex. Das Original Whose Notre Dame? erschien am 19. April 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Notre Dame de Paris brannte diese Woche als passende Metapher für unsere Zivilisation. Wir alle sahen in Echtzeit zu, wie der Spitzturm zusammenbrach und das Feuer durch das Innere fegte, fühlten uns hilflos vor dem unvermeidlichen Marsch der Geschichte.

Ob es Brandstiftung oder Fahrlässigkeit war, viel von Notre Dame ist für immer weg. Emmanuel Macrons Regierung plant, das großartige Wunder in nur fünf Jahren wieder aufzubauen, und veranstaltet einen „internationalen Wettbewerb“ für Neuentwurfspläne. „Sollten wir den Spitzturm, wie Viollet-le-Duc ihn sich vorstellte und erbaute, unter denselben Bedingungen wieder aufbauen… (oder) Notre Dame einen neuen Turm geben, der an die Technologien und die Herausforderungen unserer Zeit angepaßt ist?“ fragte der französische Premierminister Edouard Philippe.

Die Ankündigung bereitete vielen Menschen Kummer, die Notre Dame in ihrer ursprünglichen Herrlichkeit wiederhergestellt sehen möchten – ohne moderne Hinzufügungen. Letztendlich hat die französische Regierung beim Neuentwurf das Sagen, da ihr Notre Dame gehört.

Der zerstörerische Brand brachte die Frage auf, was Notre Dame repräsentiert. Nahezu jeder in den sozialen Medien hatte dazu eine Meinung. Ben Shapiro beanspruchte es als ein Monument für das Judeo-Christentum – ein historischer Anachronismus, der für die mittelalterliche Kirche ein Greuel gewesen wäre. Shapiro behauptete später, wir müßten zu der „Philosophie“ und den „Werten“ zurückkehren, die es erbauten, was andeutete, daß der konservative Kommentator dachte, die Aufklärung hätte die Kathedrale gestaltet. Diese Ansicht sieht Notre Dame als eine Repräsentation „westlicher Werte“ – spezifisch des Gelabers, für das zu stehen das Amerika des Kalten Krieges behauptete: Freiheit, Freimarktkapitalismus und ein ökumenisches Judeo-Christentum.

Andere bewundern es als wundervolles Kunstwerk, als etwas Schönes, das sie auf ihrer College-Reise nach Paris sahen. Es gibt keinen besseren Weg zu signalisieren, daß man zu Amerikas oberer Mittelschicht gehört, als anderen seine Geschichte des Besuchs von Notre Dame mitzuteilen. Es ist einfach so schön und traurig, daß keine anderen Touristen dort mehr ein Selfie aufnehmen können! Solche Leute sehen Notre Dame als nichts weiter als eine schöne Touristenattraktion. Dies ist die häufigste Sichtweise, und es ist das, was die Kathedrale so profitabel macht.

Beleidigte Minderheiten sehen den Brand von Notre als kosmische Vergeltung für die Ungerechtigkeiten weißer Christen. Ihnen zufolge wurde die großartige Kathedrale auf den unrechtmäßig erworbenen Früchten des Kolonialismus erbaut und stellte Kunstwerke zur Schau, die von Drittweltkulturen gestohlen wurden. Sie war ein Monument der Bigotterie, erbaut zu einer Zeit, als die Juden aus Frankreich vertrieben und Talmud-Bände verbrannt wurden. Sie war nicht inklusiv und repräsentierte das schlechte, alte Europa. Gut, daß sie weg ist. Solche Leute sehen Notre Dame als repräsentativ für die westliche Zivilisation – und die ist schlecht.

Katholische Konservative beharren darauf, daß die Kathedrale ihnen und nur ihnen allein gehörte. Notre Dame ist eine Gebetsstätte und wurde von Männern Gottes erbaut, sagen sie. Die einzige Art sie wiederaufzubauen, bestehe darin, daß Frankreich bereut und zum Glauben seiner Vorfahren zurückkehrt. Sich vorzustellen, daß die Kathedrale irgendetwas anderes sei als ein Monument für Gott und Unsere Liebe Frau, heiße sie herabzuwürdigen. Manche Katholiken haben sogar vorgeschlagen, daß die Franzosen Notre Dame als ausgebrannte Hülle belassen sollten, nachdem die säkulare Umgestaltung den heiligen Ort wahrscheinlich entweihen würde. Ein ruiniertes Notre Dame wäre eine passende Gedenkstätte für Frankreichs verlorenen Glauben und den Triumph des Liberalismus.

Die Verfechter all dieser Ansichten werden um den Wiederaufbau von Notre Dame kämpfen. Das wahrscheinliche Szenario ist, daß die Neugestaltung die alten Elemente großteils die alten Elemente nachbilden wird, während sie etwas modernistischen Müll hinzufügt. Der französische Staat wird darauf beharren, daß die Hinzufügungen notwendig seien, um die Vielfalt und die Werte der modernen Welt zu widerspiegeln.

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Interview mit Tomislav Sunić

Von Alex Kurtagić, übersetzt von Deep Roots (ursprünglich für As der Schwerter“). Das Original Interview with Tomislav Sunić erschien am 10. November 2010 auf Counter-Currents Publishing.

Tomislav (Tom) Sunić ist ein ehemaliger US-Professor, Autor, Übersetzer und ehemaliger kroatischer Diplomat. Er absolvierte sein Grundstudium in Literatur und Sprachen in Europa. Er erhielt seinen Doktorgrad in Politikwissenschaften an der University of California. Dr. Sunić hat Bücher und Artikel auf Französisch, Deutsch, Englisch und Kroatisch über Themen veröffentlicht wie Kulturpessimismus, die Psychologie des Kommunismus und Liberalismus und den Gebrauch und Mißbrauch moderner Sprachen im modernen politischen Diskurs. Das vorliegende Interview erforscht ein wenig den Mann hinter den Ideen; wir erfahren ein paar Dinge, die Dr. Sunić nie zuvor über seine Vergangenheit und Persönlichkeit erzählt hat. Natürlich erzählt uns Dr. Sunić etwas über sein neues, auf Französisch erschienenes Buch, über seine frühen Jahre im kommunistischen Jugoslawien, über die Kunst des Übersetzens und mehr.

A. K.: Wie unterscheidet sich das Jugoslawien der 1950er und 1960er – nicht aus sozio-politischer Perspektive, sondern aus der des gewöhnlichen Mannes auf der Straße – vom Kroatien des Jahres 2010?

T. S.: Die jugoslawischen Zeiten waren weniger überfüllt, obwohl der jugoslawische Raum verdichteter und trostloser war – buchstäblich – eine Schwarzweiß-Welt. Vulgär und erzieherisch waren der tägliche Diskurs und die kommunistischen Insignien um einen herum. Im Gegensatz dazu ist der Fluß der Zeit in Kroatien, trotz der heutigen Aura der Dekadenz, besonders soweit es die hereinkommende liberale Moral betrifft, weit aufgelöster. Die Zeit verfliegt jetzt schneller. Die Leute beginnen, die liberale Moral der künstlichen merkantilen Höflichkeit zu erlernen – mit ihrem offensichtlichen Nachteil des Verlustes an Identität.

A. K.: Sie haben in früheren Interviews gesagt, daß Sie 1971 per Anhalter nach Kaschmir gereist sind. Sie müssen während dieses Abenteuers in mindestens einer oder zwei kniffligen Situationen gewesen sein… Wie war es, mitten im Kalten Krieg durch Osteuropa und Asien zu reisen? Was hat Sie zu Ihrer Abreise motiviert? Sicherlich gibt es weniger radikale Arten abzuhauen, als nach Indien zu trampen. Und warum Indien, und nicht, sagen wir, Italien oder Griechenland?

T. S.: Ich konnte mich damals nicht in die breitere sozio-historische Perspektive einfügen. Ich war in großem Ausmaß von vorsätzlicher Unwissenheit und einem soliden Maß pubertärer Romantik gesegnet. Aus diesem Grund kam es mir während meiner Hippie-Tage nie in den Sinn, daß ich getötet, niedergestochen oder entführt werden könnte. Ich dachte nie an mein Morgen. Ich trampte tatsächlich von Kopenhagen aus durch Italien, nahm die Fähre von Brindisi nach Korfu in Griechenland und setzte dann meine Odyssee, buchstäblich ohne einen Penny, per Eisenbahn durch die Türkei nach Teheran fort. Griechenland war damals 1972 eine Diktatur. Schah Reza Pahlevi war der Boss von Persien. Der Krieg zwischen Pakistan und Indien hatte gerade geendet. Aber ich führte mein magisches Doppelleben; Indien war der Ort der Initiation für alle Hippies auf der Welt.

A. K.: Ein Mann, der die Literatur liebt, lebt teilweise durch sie. Was würden Sie sagen, waren die entscheidenden Texte, die Sie als Person und als Denker definierten? Und warum?

T. S.: Nun, ich definiere die Wahl meiner Prosa durch meinen Charakter. Ich las Hermann Hesse, nicht weil er zur Zeit meiner Pubertät zur Standard-Hippieliteratur gehörte; er war auch ein großer Autor, dem es gelang, ohne auf ein gewalttätiges Narrativ oder Pornographie zurückzugreifen, die Welt der Illusionen und des magischen Realismus zu kombinieren, nach denen ich mich sehnte. Es war ich. Hesse war ein guter Bildungsroman für einen 19jährigen Jungen wie mich. Tatsächlich schließe ich jetzt nicht aus, daß ich vielleicht ein wiedergeborener Byron oder Céline oder Kerouac gewesen sein könnte, der in eine Reise durch Asien geraten war. Als ich in meinen zerrissenen Hosen, mit T-Shirt und Ohrringen durch die Straßen von Kabul ging, kroch ein Gefühl des deja vu durch meinen Kopf; ich mußte vor langer Zeit ein Kurier gewesen sein, oder irgend ein wichtiger Emissär während der Feldzüge von Alexander dem Großen. Dieses Bild verfolgt mich immer noch.

Später, als ich reifer wurde, folgte ich wiederum einfach meinen Instinkten und keiner politischen Mode oder Agenda. Ich muß ein wiedergeborener Louis Ferdinand Céline gewesen sein – und so fing ich an, jeden Winkel der französischen Sprache und des französischen Geistes kennenzulernen. Später, als ich mich des Politikwissenschaftlers Carl Schmitt und des Soziologen Vilfredo Pareto annahm, oder Alain de Benoists, war die Antwort recht einfach. Ihr Stil erinnerte mich an mein eigenes verborgenes Gefühl für Schönheit – in breiterem Sinne.

A. K.: Wir wissen, daß Sie in den 1980ern in die Vereinigten Staaten auswanderten. Was waren Ihre ersten Eindrücke von den Amerikanern, im Vergleich zu dem, was Sie zuvor als entfernter Beobachter über sie wußten? Was mochten Sie an ihnen, und was verwirrte Sie am meisten an Ihnen? Ohne Zweifel wichen Wahrnehmung und Realität in einiger wichtiger Hinsicht stark voneinander ab.

T. S.: Menschenmassen und Lärm. Dies war mein erster Eindruck nach der Landung in Amerika. Ich kann am Lärmniveau erkennen, wie zivilisiert oder barbarisch ein Land ist. Auf öffentlichen Plätzen oder in öffentlichen Räumlichkeiten schätze ich Stille. Diese stellvertretenden prothetischen (oder noch besser: erbärmlichen) Geräte, wie die frühen Walkie-Talkies oder der Walkman und Radios, und später all diese anthropomorphen Erweiterungen, wie Mobiltelefone und iPods, wurden zu Symbolen der spirituellen Wurzellosigkeit und zum Zeichen der physischen Überflüssigkeit; dafür, am falschen Ort und in der falschen Zeit zu sein. Ich mag den fünften Gang nicht; ein Amerika mit dem Getriebe in Neutralposition wäre ein idealer Ort für mich gewesen. Ich bedaure es, nicht zweihundert Jahre früher geboren zu sein, im Süden vor dem Krieg. Auf kommunikativer Ebene konnte ich mich nicht mit den endlosen moralisierenden und formalistischen Aufmunterungen in Amerika abfinden. Ganz zu schweigen davon, daß ich als jemand, der aus dem kommunistischen Universum kommt, nicht begreifen konnte und immer noch nicht kann, warum eine weiße Nation von solch eindrucksvoller Größe es liebt, in Selbsthass zu schwelgen, in Schuldgefühlen, während sie sich nach dem niedersten Abschaum ihrer Gesellschaft ausrichtet. Dies war nicht das Amerika, von dem ich geträumt hatte.

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Power aus dem Süden

Von Deep Roots alias Lucifex, ursprünglich erschienen auf „As der Schwerter“ unter Verwendung eines gekürzten Artikels aus „bild der wissenschaft“ vom März 2009, aus dem auch das Titelbild stammt. Die Nachveröffentlichung auf „Morgenwacht“ zehn Jahre nach Erscheinen des bdw-Artikels erfolgt, um zu zeigen, daß aus den Plänen der feindlichen Eliten nicht immer etwas werden muß, auch wenn in diesem Fall „aufgeschoben“ nicht „aufgehoben“ bedeuten muß. Das gilt sowohl für das Sonnenstrom-Projekt „Desertec“ als auch für die „Mittelmeerunion“.

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Ich habe ja schon im Schlußteil von Allahs Uhren gehen anders gemutmaßt, daß die Umstürzlereien der letzten Zeit in Nordafrika, Jordanien und Jemen nicht bloß spontane „Volkserhebungen“ sind (auch wenn sie reale Ursachen in den Grundproblemen dieser Länder haben), sondern von interessierten Kreisen angestiftet und koordiniert wurden. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Interviews, die der israelische Journalist Ari Shavit im von mir übersetzten Haaretz-Artikel White Man’s Burden, aus dem ich in „Allahs Uhren“ zitiere, mit mehreren jüdisch-amerikanischen „Neocons“ geführt hat.

Nachdem „Globomerica“ sich mit der militärischen Vorgangsweise im Irak und Afghanistan übel die Finger verbrannt hat, liegt der Verdacht nahe, daß hinter diesen „Volksaufständen“ der Versuch steckt, nach dem gescheiterten militärischen Ansatz auf nichtmilitärische Weise „mit anderen arabischen Ländern weiterzumachen“, indem man diese Unruhen gezielt über Facebook und andere Kanäle schürt, um nach dem Sturz der alten Regimes diskret neue nach eigenen Vorstellungen etablieren zu können.

Allerdings darf über den Washingtoner Bestrebungen nicht vergessen werden, daß auch die EU ein Interesse hat, die nordafrikanischen Staaten für die am 13. Juli 2008 gegründete „Mittelmeerunion“ kompatibler zu machen, die auf dem 1995 begonnenen „Barcelona-Prozeß“ aufbaut und seit März 2010 aktiv ist. Im Rahmen dieser Mittelmeerunion, alias „Euromediterrane Partnerschaft“ soll zwischen den Mitgliedsländern (siehe Karte unten) schließlich eine Freizügigkeit der Waren, Dienstleistungen und Personen verwirklicht werden!

Eine der Motivationen für diese Bestrebungen wird aus dem Titelthema der Ausgabe März 2009 der Zeitschrift bild der wissenschaft klar: „Sonnenstrom aus der Sahara“.

Neben der Abhandlung technisch interessanter Aspekte wird darin euphorisch für eine großtechnische Stromversorgung Europas mittels ausgedehnter Solarkraftanlagen in Nordafrika geworben. Ein besonders aufschlußreicher Artikel daraus ist dieser, den ich hier gekürzt wiedergebe (fette Hervorhebungen im Text von mir, ebenso wie die Anmerkungen in eckigen Klammern):

POWER AUS DEM SÜDEN, von Bernd Müller

20-20-20 – diese Zahlenkombination bezeichnet nicht etwa die Maße eines magersüchtigen Models. Sie stammt vielmehr aus dem reichen Fundus der Politikerphrasen und steht für das ehrgeizige Klimaziel der Europäischen Union: 20 % Energieeinsparung, 20 % Emissionsreduktion und 20 % erneuerbare Energien bis 2020. Schon heute ist klar, daß die EU-Staaten die Vorgabe von 20 % erneuerbarer Energie kaum erreichen werden. Das hat zwei Gründe: Zum einen wird die klimafreundliche Energie nicht dort geerntet, wo sie in Hülle und Fülle anfällt, nämlich vor den Atlantikküsten (Wind) und in der Wüste Nordafrikas (Sonne). Zum anderen gibt es nicht genug Leitungen, um diesen Strom zu den größten Verbrauchern zu transportieren.

Wie bringt man Erzeuger und Verbraucher zusammen? In den 1980er-Jahren entwickelt und in den 1990er-Jahren fast vergessen, erlebt ein Konzept seine Renaissance, das diesen Spagat schaffen soll: Kraftwerke in Nordafrika, so die Vorstellung, verwandeln Sonnenenergie in Strom, der nach Mitteleuropa exportiert wird. Die Idee klingt bestechend: Ein Quadratkilometer Wüste liefert pro Jahr 250 Gigawattstunden Energie und spart 200.000 Tonnen CO2-Emission. Nur 0,3 Prozent der Wüstenfläche Nordafrikas und des Nahen Ostens wären nötig, um die Anrainerstaaten selbst sowie Europa komplett mit Sonnenstrom zu beliefern. Ein Prozent – eine Fläche von 500 x 500 km – könnte die ganze Welt versorgen.

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Die Bretonen: Ein Volk entdeckt sich

Die biniou-kohz, der bretonische Dudelsack.

Jahrhundertelang unterdrückt, bereichern Sprache, Lieder und Tänze der Bretagne jetzt die Kultur ganz Frankreichs.

Von Virginie Henry, aus „Das Beste von Reader’s Digest“ März 1977 (Titelbild nicht aus dem Artikel).

Als ich im letzten Frühjahr durch das Departement Côtes-du-Nord fuhr, kam ich eines Abends in die aus vier Häusern bestehende Siedlung Lannegant im Südwesten. In einem Garten unterhalb einer alten Kapelle aus Granitstein tanzten etwa 200 Männer und Frauen. Sie wiegten sich im Rhythmus eines bretonischen Liedes, einer Sprache, die ich nicht kannte, obwohl ich in der Bretagne geboren bin.

Ich sagte zu einer älteren Frau, wie beweglich sie sei. „An dañs a zalh an den en e zav!“ (Das Tanzen erhält einen jung!) antwortete sie.

Ich hatte in der Bretagne meine Jugend verbracht, aber nie hatte ich dergleichen erlebt. Die bretonische Kultur beschränkte sich damals auf ein paar Folkloregruppen, die ihre bestickten Trachten für die Touristen anlegten. Das fest-noz (Nachtfest) in Lannegant dagegen war der unverfälschte Ausdruck einer starken Bewegung, die die Bretagne im letzten Jahrhundert erfaßt hat.

Keine Woche vergeht ohne vier bis fünf solcher Veranstaltungen. Hier begegnen die Bretonen ihrer Kultur wieder: der überlieferten Sprache, der Dichtung und dem Gesang; ihrer auf Bombardon und Dudelsack gespielten Musik; den Tänzen aus längst vergangenen Zeiten.

Heute wissen alle Franzosen, daß die Bretagne sich verändert hat. Plastikbomben, die die Mauern der Finanzämter zerreißen oder einen Fernsehsender zerstören, erinnern sie daran. Doch solche Aktionen sind das Werk einer kleinen Minderheit bretonischer Terroristen. Die Bewegung für die Renaissance der bretonischen Kultur vollzieht sich weniger auffällig, aber sie berührt alle gesellschaftlichen Ebenen.

Für die meisten Franzosen beginnt die Geschichte der Bretagne erst im 15. Jahrhundert; damals brachte die Herzogin Anne de Bretagne ihre Provinz als Mitgift in die Ehe mit König Karl VIII. ein und verknüpfte damit die Geschicke der Bretagne mit denen Frankreichs. Doch die 34.000 Quadratkilometer große Halbinsel, einst durch dichte Wälder vom übrigen Kontinent abgeschnitten, war bereits im 5. und 6. Jahrhundert von Kelten des britischen Inselreichs besiedelt. Das Bretonische ist auch kein Dialekt des Französischen, sondern eine mit dem Gälischen in Irland, Schottland und Wales verwandte Sprache.

Nach der Eingliederung der Bretagne 1532 griffen die französischen Könige scharf durch, um die bretonische Sprache auszurotten. Jahrhundertelang blieb diese Politik unverändert. Noch im April 1972 erklärte der damalige Staatspräsident Georges Pompidou: „In einem Frankreich, das sich dem Ziel verschrieben hat, Europa seinen Stempel aufzudrücken, ist kein Platz für regionale Sprachen und Kulturen.“

Die allgemeine Schulpflicht trug wesentlich zum Niedergang des Bretonischen bei. „Auf den Boden spucken und bretonisch sprechen ist verboten“, warnten Schilder in allen öffentlichen Schulen. „Als ich in den 60er Jahren zur Schule ging“, erzählte mir eine 23jährige, „war es nicht einmal erlaubt, auf dem Schulhof bretonisch zu sprechen.“ Wurde ein Kind dabei erwischt, so hängte der Lehrer ihm ein Holzscheit, eine durchbohrte Münze oder sogar einen Holzschuh um den Hals.

Noch 1914 war für 1,3 Millionen Menschen Bretonisch die Umgangssprache. In den 60er Jahren war ihre Zahl auf 500.000 geschrumpft. Mit der Zeit wurde die Sprache von der jungen Generation vergessen oder aufgegeben. „Mezh am eus bet“ (Ich schämte mich ihrer), gesteht eine junge Studentin der keltischen Kultur an der Universität Rennes.

Heute dagegen bekennen sich immer mehr Bretonen zu ihrer alten Sprache. Über 5000 Schüler lernen Bretonisch. Bei den Abschlußprüfungen 1975 am Lannion-Guingamp-Zentrum überflügelte Bretonisch, das beliebteste Wahlfach – jeder dritte Kandidat hatte sich dafür entschieden -, sogar Lateinisch und Griechisch. Zahlreiche Studenten arbeiten in den Semesterferien auf Bauernhöfen, wo nur bretonisch gesprochen wird. Etwa 2000 Leute belegen jährlich Korrespondenzkurse.

Aber all dies mußten sich die Bretonen Schritt für Schritt erkämpfen. Zwischen 1958 und 1970 brachten bretonische Abgeordnete in der Nationalversammlung Gesetzesvorlagen ein, um der lokalen Sprache offizielle Geltung zu verschaffen. Zwar genehmigte 1971 ein ministerieller Erlaß Kurse ab der dritten Klasse an höheren Schulen, aber die vorhandenen Mittel waren dürftig, und die meisten Lehrer werden noch heute schlecht oder gar nicht bezahlt. In der Regel werden die Stunden ans Ende des Schultags gelegt, wenn die letzten Schulbusse bereits abgefahren sind. Trotzdem ist der Zulauf beachtlich.

Bald stellte sich auch in den unteren Klassen Nachfrage ein. Anfang Januar 1975 wandten sich mehrere Familien an einen Lehrer einer höheren Schule in Brest und drangen auf Bretonischunterricht. Am 22. Januar öffnete die skol vrezoneg ar merher (Bretonische Mittwochsschule) ihre Pforten. „Wir erwarteten die Kinder um 14.30 Uhr“, sagte mir ein Verwalter. „Um 14 Uhr waren die Klassenzimmer überfüllt.“

Die Bretonen geben sich damit noch nicht zufrieden. Sie wollen ihre Sprache auch öfter im Fernsehen hören. Bisher werden wöchentlich nur 13 Minuten in Bretonisch gesendet – 60mal weniger, als die BBC dem Gälischen an Sendezeit zugesteht.

Das wachsende Interesse an Literatur und Sprache zeigt sich in jeder Buchhandlung der Halbinsel. Die Zahl der Veröffentlichungen in bretonischer Sprache hat sich von sechs im Jahr 1936 auf 31 erhöht.

Verlage unter ehrenamtlicher Leitung – nur der Drucker wird bezahlt – bringen Werke bretonischer Dichter und Romanciers heraus. Die Schriftsteller kommen aus allen sozialen Schichten; Ärzte sind darunter und Universitätsprofessoren, Künstler und ein Bahnarbeiter. Maodez Glanndour, Pfarrer im Dörfchen Louannec, arbeitet seit 20 Jahren an einer Bibelübersetzung ins Bretonische. Das Gedicht Kan an Douar (Das Lied der Erde) verwandelte den Bauernhof der Verfasserin Anjela Duval in einen Wallfahrtsort. „Sie kommen hierher“, sagt Anjela, „wie man zu einem alten Brunnen pilgert.“

Musik und Tanz sind die wesentlichen Elemente der wiederaufflammenden Kultur. Ich verstand die Eigenart und Ursprünglichkeit dieser Folklore nicht ganz, bis ich bei einem Bauernfest in Bourbriac zusah. „Außer in Afrika habe ich so etwas noch nie gesehen oder gehört“, sagte mein Bekannter, ein Experte für Kulturen der Primitiven.

Die Tänzer wirbeln zum durchdringenden Wimmern der biniou-kohz, einer Art Dudelsack, und zum Bombardon, einem Vorläufer des Fagotts. Mein Freund erklärte mir, die Wirkung der Instrumente beruhe ähnlich wie die Musik Afrikas mehr auf dem Rhythmus als auf der Melodie.

Erst als die Bläser das Podium verließen, begannen drei Sänger langsam einen rituellen Satz zu singen. Einer stimmte an, dann fielen nach und nach die anderen ein. Verbunden mit einem Tanz und ohne Begleitinstrumente ist dieser Gesang, der Kan ha diskan, eine einzigartige Form der Volksmusik in Frankreich.

Der bretonische Gruppentanz wirkt sehr brav, die Choreographie nüchtern und einfach; er verlangt große Geschmeidigkeit und vollkommene Beherrschung der Schritte. Jeder Tanz ist an einen bestimmten Ort gebunden.

Als die Landwirtschaft mechanisiert wurde, verließen viele Bretonen ihre Felder und wanderten in die Städte ab. 1942 waren nur noch etwa 30 Bläser auf dem Land zurückgeblieben. Damals gründete Polig Monjarret mit seinen Freunden in Rennes den Bodadeg-ar-Sonerion (Bläserverband), um erfahrene Musiker für die Ausbildung einer neuen Bläsergeneration zu gewinnen. Heute gibt es schätzungsweise 3000 aktive Bläser.

Damit die Lieder nicht verlorengingen, die nur einigen alten, auf dem Land lebenden Leuten noch bekannt waren, hat eine junge Frau aus Guingamp, Claudine Mazeas, eine andere Rettungsaktion gestartet. 15 Jahre lang hat sie Hunderte von Gedichten und Liedern der Bauern, Müller und Schuster aufgezeichnet.

Die Kan-ha-diskan-Sänger, Künstler der bäuerlichen Tradition, werden mit Einladungen zu festou-noz überhäuft. Von jeder Schallplatte, die der bretonische Sänger und Komponist Alan Stivell gemacht hat, wurden gut 100.000 Stück verkauft. Und in seine letzten zehn Vorstellungen in Paris strömten 50.000 Menschen. Auch die Dichterin Anjela Duval erregte in ganz Frankreich Aufmerksamkeit, als sie im Fernsehprogramm Die Geschichtenerzähler auftrat. Zahllose Zuschriften gingen beim Sender ein.

Langsam, aber stetig durchdringt so die bretonische Kultur die alte Halbinsel und erobert allmählich auch das übrige Land. Die Bretonen, die sich das Recht auf ihre Identität erkämpft haben, beweisen, daß Achtung vor der Kultur eines Landstrichs das Erbe einer ganzen Nation bereichern kann.

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Zum Nachlesen über die Situation heute, fast vierzig Jahre später:

Bretagne

Bretonen

Bretonische Sprache

Siehe auch Wissen bewahren von Osimandia

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

2018: Das Jahr zur Beendigung aller Jahre (und was von 2019 zu erwarten ist!)

Von Jef Costello, übersetzt von Lucifex. Das Original 2018: The Year to End all Years
(And What to Expect from 2019!)
erschien am 1. Januar 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Es war die schlechteste aller Zeiten, es war die schlechteste aller Zeiten. Tatsächlich war es nicht gar so schlimm. Eigentlich sind 2018 etliche gute Dinge geschehen – in der Welt, und sogar in unserer Bewegung.

Sehen wir uns nur so zum Spaß an, was das Establishment feiert. CNN brachte auf seiner Webseite einen Artikel mit dem ermutigenden Titel „2018 Wasn’t ALL Bad: Here Are All the Good Things that Happened in the World“. Man wird darin solche Meilensteine aufgelistet finden wie:

  1. „Meghan Markle wurde die erste farbige Frau, die in die britische Königsfamilie aufgenommen wurde.”
  2. „Die ersten moslemischen Frauen und die ersten amerikanischen Ureinwohnerinnen wurden in den Kongreß gewählt.”
  3. „Texas wählte die erste afroamerikanische Richterin, die offen LGBTQ ist.”
  4. „Colorado wählte den ersten offen schwulen Gouverneur in den Vereinigten Staaten.”
  5. „Nevada wurde der erste Bundesstaat mit einer mehrheitlich weiblichen Legislative.”

Es ist tröstlich, daß CNN seine Prioritäten auf der Reihe hat. Währenddessen geht die Opioidkrise unvermindert weiter. Aber seid guten Mutes: „Die großen Modemarken sind vereint gegen den Klimawandel.“

Nichts ist gegen den unzweifelhaft grassierenden Wahlbetrug getan worden, der nur den Demokraten nützt. Aber wenigstens „wurde eine Stadt in Georgia [South Fulton] zur ersten, deren Strafjustizsystem gänzlich von schwarzen Frauen geleitet wird.“ Der Originalartikel zitiert die schwarze vorsitzende Richterin Tiffany Carter Sellers mit den Worten: „Es kam sehr organisch zustande.“ Das ist eine exzellente Wortwahl und sollte ziemlich wörtlich genommen werden. Uns wird gesagt: „Sellers stellte Cofield [ebenfalls schwarz] ein, die Gerichtsadministratorin, und dann arbeiteten sie zusammen daran, alle anderen einzustellen [ebenfalls schwarz].“ Fortschritt!

Währenddessen, fährt CNN fort, „führte zum ersten Mal in der Geschichte des Marine Corps eine Frau einen Infanteriezug.“ Schmeißt euch hin! (Habt ihr jemals eine Frau ein Sturmgewehr handhaben sehen?)

Europas Migrationskrise rast voran, mit Schweden anscheinend am Rande des Bürgerkriegs. Aber – hurra! – „Schottland wurde das erste Land, das das Unterrichten von LGBTI-Fragen in Schulen unterstützt.“ (LGBT…I?)

Fortschritte in der Mechanisierung eliminieren weiterhin immer mehr Jobs für die Unintelligenten und Unqualifizierten, während in Europa und Amerika die Unintelligenten und Unqualifizierten weiter hereinströmen. Tatsächlich werden sie als die Lösung für all unsere Probleme angepriesen. Während es etwas Hoffnung für Europa zu geben scheint (besonders in den ehemals kommunistischen Ländern), wird man hier herüben noch sehen, ob Orange Man letztendlich irgendetwas tun wird, um den Lauf der Dinge aufzuhalten. Aber keine Angst! „Afroamerikanische Filme kamen bei den Nominierungen für die Golden Globes stark vor“, und „Crazy Rich Asians und Black Panther wiesen an den Kinokassen den Weg für Vielfalt und Inklusion.“

Meine Freunde, die Ahnungslosigkeit von all dem ist tatsächlich Grund zur Hoffnung. Wie Greg Johnson in seiner neuen Rezension von Jan-Werner Müllers What is Populism? sagte: „Faßt Mut: ein so abgehobenes Establishment ist wahrlich zum Untergang verurteilt.“ Tatsächlich hat 2018 uns einige starke Gründe für Hoffnung präsentiert. Wenn ich gezwungen wäre, das wichtigste einzelne Ereignis des Jahres zu nennen, würde ich definitiv die Gelbwestenproteste in Frankreich anführen. (Noch wichtiger als „the caravan.“)

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Der Krieg gegen weiße Frauen: Mein Bericht als weiße Frau

Von Laura Towler, übersetzt von Lucifex. Das Original The War Against White Women: My Account as a White Woman erschien am 27. September 2018 auf Counter-Currents Publishing. [Anm. d. Ü.: Das Bild aus der Veröffentlichung auf Counter-Currents habe ich weiter unten im Text eingefügt, wo darauf Bezug genommen wird, und als Titelbild habe ich ein Porträt von Laura Towler verwendet.]

Siehe auch Richard Houcks Der Krieg gegen weiße Frauen: Wie Feminismus und Vielfalt ihnen schaden.

Mein Erwachen

Um zu verstehen, wie ich zum Wissen um den Krieg gegen weiße Frauen kam, müssen wir ins Jahr 2006 zurückgehen. Ich war aus meinem ruhigen Dorf in Yorkshire in Nordengland nach Bradford übersiedelt, einer Stadt, die im Jahr 2001 zu 76 % „weiß-britisch“ war, zu 63 % im Jahr 2011, und die heute wahrscheinlich um fünfzig Prozent weiß-britisch liegt.

Vor meinem Umzug hätte ich mich als tolerant und aufgeschlossen bezeichnet. Obwohl ich nie eine Enthusiastin für offene Grenzen gewesen bin, beurteilte ich Menschen als Individuen, und ich entschied mich dafür, nur das Gute in jedem zu sehen, dem ich begegnete. In meinem Schulzeugnis aus der Zeit, als ich 11 war, stand:

In diesem Semester hat Laura sich auf den moslemischen Glauben fokussiert und viel über ihre Lebensart gelernt. Laura sympathisiert mit den verschiedenen Religionen der Welt und hat das Gefühl, daß freundlich und hilfreich gegenüber anderen zu sein der wichtigste Faktor im Leben ist.

Durch den Wohnortwechsel wurde ich aus meiner homogenen, sicheren und vertrauten Gemeinde in einen dichtbevölkerten Bezirk gestoßen, der fast ganz aus pakistanischen Moslems (um drei Viertel der Bevölkerung) und der weißen Arbeiterklasse besteht. Ich hatte zu der Zeit keine Hemmungen. Es gab ein paar pakistanische Mädchen an meiner alten Schule, die abgesehen von ihrem Erscheinungsbild genau wie ich und meine Freundinnen waren. Mir wurde auch in meiner formalen Schulbildung beigebracht, daß die Gesellschaftsschicht eine viel größere Auswirkung auf die Gruppendynamik hat als Rasse und Volkszugehörigkeit. Ich erwartete, daß ich durch den Umzug von einer Arbeitergemeinde in die nächste nicht viel Veränderung erfahren würde.

Ich irrte mich. Die folgenden zwei Jahre, die ich in Bradford verbringen würde, sollten ein blühendes Samenkorn in meinen Kopf pflanzen, das in weiterer Folge zu meinem Erkennen und Verstehen des Krieges gegen den Westen heranwachsen würde.

An meinem ersten Abend des Lebens in meiner neuen Stadt gingen meine Mitbewohnerin und ich auf Erkundung, um die Geschäfte in der Nähe ausfindig zu machen. An diesem Abend und vielen Abenden danach wurden wir von pakistanischen Männern aller Altersgruppen anzüglich angeschaut, angemacht, verbal beschimpft, begrapscht und verfolgt. Wir lernten bald, daß es nicht sicher war, nach Einbruch der Dunkelheit allein draußen zu sein, und daß es in manchen Gegenden zu keiner Tageszeit sicher war, dort hineinzuwandern. Dies war für mich ein Schock und weit entfernt von der Gemeinde, in der ich aufgewachsen war.

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