Schönheit, Hirn und Langlebigkeit

Von Dennis Mangan, übersetzt von Deep Roots (Anm. d. Ü.: diese Übersetzung habe ich Anfang 2011 schon einmal als Kommentar zu Kevin Alfred Stroms Schönheit, Kunst und Rasse gebracht. Hier habe ich jedoch die Übersetzung um die beiden ersten Absätze aus dem verlinkten Artikel von „Scientific American“ ergänzt, die Mangan in seinem Artikel nicht zitierte). Das Original Brains, Beauty, and Longevity erschien im Dezember 2010 im leider nicht mehr existenten Blog „Mangan’s Adventures in Reaction“.

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Kanazawa sagt, daß schöne Menschen wirklich intelligenter sind, und gibt ein paar Erklärungen dafür, wovon eine „genetische Qualität” ist, die andere wählerische Partnerwahl. Bei ersterer bestimmt die allgemeine genetische Qualität eines Organismus sowohl Aussehen, d. h. Schönheit, als auch Intelligenz, d. h. Gehirn. Dies ist identisch mit Linda Gottfredsons „phänotypweitem Fitnessfaktor”. Partnerwahl bezieht sich in diesem Fall darauf, daß kluge Männer schöne Frauen heiraten, wodurch die Kinder sowohl Köpfchen als auch Schönheit erhalten.

Intelligenz steht auch in Wechselbeziehung zu Langlebigkeit, und in diesem Fall werfen einige über Honigbienen durchgeführte Arbeiten etwas Licht auf die dafür ursächlichen Faktoren. Die Antwort scheint der Fitnessfaktor zu sein – obwohl ich nicht annehme, daß Honigbienen wählerische Partnerwahl praktizieren. Scientific American:

Intelligente Menschen leben länger – die Korrelation ist so stark wie die zwischen Rauchen und vorzeitigem Tod. Aber der Grund wird nicht völlig verstanden. Zusätzlich dazu, daß sie einfach klügere Entscheidungen in ihrem Leben treffen, scheint auch die Biologie zugunsten dieser Menschen zu wirken. Nun liefern Forschungen an Honigbienen Anzeichen dafür, daß die Lernfähigkeit tatsächlich mit einer allgemeinen Fähigkeit verbunden ist, einer der der Härten des Alterns zu widerstehen, nämlich oxidativem Stress.

Ian Deary, ein Psychologe an der University of Edinburgh, hat für die mögliche biologische Verbindung zwischen Intelligenz und langem Leben den Begriff „Systemintegrität” vorgeschlagen: nach seiner Auffassung bringt ein gut verdrahtetes System nicht nur bessere Leistungen bei mentalen Tests, sondern ist auch weniger anfällig gegen Umweltangriffe. Gro Amdam von der Arizona State University und der Norwegischen Universität der Lebenswissenschaften war von der Idee fasziniert und entwickelte letztes Jahr eine Möglichkeit, sie an Bienen zu testen.

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Welche ist mehr Macho?

Margarita Zavala de Calderon

Von Dennis Mangan, übersetzt von Deep Roots. Das Original Quién es más macho? erschien am 20. Mai 2010 bei Mangan’s Adventures in Reaction

 

Lawrence Auster hatte heute dieses Foto von Michelle Obama beim Staatsdinner gestern abend für den mexikanischen Präsidenten Calderón. Ich hielt es für interessant, sie mit Calderóns Frau Margarita Zavala de Calderón zu vergleichen.

In Sachen Macht und Prestige hat Obama gegenüber Calderón klar die Nase vorn, aber ich bezweifle, daß allzu viele Leute ihn um seine Frau beneiden, die aussieht, als würde sie einem, wenn man sie wütend macht, das Rückgrat an drei Stellen brechen und einen zu Gelee schlagen. (Wie es Roderick Spode tun würde.)

Ich weiß nicht, ob Barack aus politischen oder rassischen Gründen geheiratet hat, aber es heißt, daß Männer, die für Geld heiraten, es verdienen, und dasselbe gilt für Männer, die aus anderen Gründen heiraten. Angenommen, ein Grund dafür, daß Barack Michelle heiratete, war der, daß sie schwarz ist, so sieht Señora Zavala de Calderón im Gegensatz dazu nicht einmal mexikanisch aus. (Nicht daß irgendetwas daran auszusetzen wäre, mexikanisch auszusehen), Sie ist auch viel gewinnender als Michelle.

Kommentare aus dem Originalstrang bei Mangan’s Adventures:

Thrasymachus:

Wenn ich Michelle Obama sehe, sehe ich eine Vizedirektorin an der High School. Ich stelle mir vor, wie sie durch die Hallen einer Chicagoer High School stolziert, wobei das klick-klack ihrer Absätze die Herzen aller Missetäter erschauern läßt, zumindest jener, die dumm genug waren, den Campus nicht zu verlassen (Ich selber habe in der High School 100 Stunden Nachsitzen angesammelt, aber nichts davon abgesessen. Warum sie einem sagen, daß man irgendwohin gehen soll als Strafe dafür, daß man nicht dorthin gegangen ist, und erwarten, daß man dem nachkommt, verstehe ich nicht).

Jedenfalls, wenn die Frage lautet: “quien es mas macho?” und eine der Wahlmöglichkeiten ist Michelle Obama, dann ist das wahrscheinlich die Antwort.

Frau Calderón sieht in der Tat recht mexikanisch aus, besonders im Vergleich zu den Frauen, die man auf Univision sieht. Nicht alle Mexikaner sind Mestizos oder Indianer, nicht einmal alle unter den Armen.

OneSTDV:

Ich denke, Michelles Aussehen ist ein recht guter Beweis dafür, daß Obama homosexuelle Neigungen hat. Ich meine, wie kann ein heterosexueller Mann sich dazu hingezogen fühlen?

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Wie klug ist Obama?

„Irgendwas da unten?“ – „Höchstwahrscheinlich, aber es könnte bis zu 10 Jahre dauern, es zu finden.“

„Irgendwas da unten?“ – „Höchstwahrscheinlich, aber es könnte bis zu 10 Jahre dauern, es zu finden.“

Von Dennis Mangan, übersetzt von Deep Roots. Das Original How Smart Is Obama? erschien am 18. November 2010 bei „Mangan’s Adventures in Reaction“.

 

Ein vermutlicher ehemaliger Insider des Weißen Hauses hatte dies über Obama und seine angebliche Intelligenz zu sagen:

„Nun, er nimmt an seinen Besprechungen teil, so wie jeder andere Präsident es tun würde, obwohl ihm selbst dann gelegentlich ein gewisser Fokus zu fehlen scheint, und tatsächlich verläßt er sie mit der Anweisung, ihm zu einem späteren Zeitpunkt eine Zusammenfassung der Besprechung zu geben. Ich höre, daß er viel Golf spielt und viel fernsieht – hauptsächlich ESPN. Ich sage Ihnen was – wenn sie sehen wollen, wie Präsident Obama sich an einer Konversation erfreut, lenken Sie sie zum Sport hin. Das weckt sein Interesse. Sie fangen an, über den Kongreß zu reden, oder über Politik, und er schaltet einfach irgendwie ab. Das ist wirklich sehr seltsam. Ich meine, wir wurden alle glauben gemacht, daß dieser Kerl eine Art intellektueller Gigant ist, nicht wahr? Ivy League und all das. Nun, das ist nicht das, was ich gesehen habe. Barack Obama hat nicht viel intellektuelle Neugier. Wenn er ohne Script redet, ist er das, was ich einen echten „Langsamsprecher“ nenne. Eine Menge ummms, und viel Zeit zwischen den Antworten, wo man fast sehen kann, wie sich das kleine Rad in seinem Hirn sehr langsam dreht. Ich sage nicht, daß der Präsident ein Dummbatz ist, denn das ist er nicht, aber ja, es war eine deutliche Enttäuschung, ihn ohne Skriptum reden zu hören.“

Das glaube ich leicht. Obama hat kaum jemals so etwas wie einen echten Job gehabt, und doch wird er ständig über seine Kompetenz befördert, wobei die jüngste Beförderung die Präsidentschaft ist. Er hat viel davon profitiert, daß er als ziemlich kluger, wortgewandter und akzentfreier schwarzer Mann dargestellt worden ist; so sehr, daß es ihn in Schwierigkeiten gebracht hat. Uns hat es auch in Schwierigkeiten gebracht. Ich frage mich, warum sie keine seiner Noten oder Testergebnisse freigeben?

Das Kennzeichen einer wahrhaft intelligenten Person ist nach meiner Einschätzung intellektuelle Neugier, und laut unserer Quelle hat Obama keine. Er steht aber auf Sport. Er hört auch Rap-Musik auf seinem iPod.

Finden Sie die Korrelation: Reichtum versus Einwanderung

Obere Kurve: Anteil des Nationaleinkommens, das an die 1 % Spitzenverdiener ging; untere Kurve: Anzahl (in Millionen) und Prozentanteil der Einwanderer in den Vereinigten Staaten von 1910 bzw. 1913 (nicht 1970, wie fälschlicherweise in der Titelzeile steht!) bis 2010.

Obere Kurve: Anteil des Nationaleinkommens, das an die 1 % Spitzenverdiener ging; untere Kurve: Anzahl (in Millionen) und Prozentanteil der Einwanderer in den Vereinigten Staaten von 1910 bzw. 1913 (nicht 1970, wie fälschlicherweise in der Titelzeile steht!) bis 2010.

Von Dennis Mangan, übersetzt von Deep Roots. Das Original Spot the Correlation: Wealth vs. Immigration erschien am 16. Juni 2012 auf Mangan’s Adventures in Reaction.

Ein Kommentator brachte einen Link zur obigen Grafik, die er durch Gegenüberstellung zweier anderer Grafiken zusammengestellt hatte. Sie ist mehr als suggestiv: sie weist auf einen der Hauptgründe hin, warum die Reichen reicher geworden sind, während die Löhne für uns andere stagnierten. Ein größerer Anteil des Nationaleinkommens ist in den letzten paar Jahrzehnten an das Kapital gegangen, und ein geringerer Anteil an die Arbeitenden, und Masseneinwanderung ist eine Schlüsselstrategie beim Griff der Eliten nach mehr Geld gewesen.

Man kann erkennen, daß die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg das goldene Zeitalter für den Anteil der Arbeitenden am Nationaleinkommen gewesen ist, wobei dessen Zenit um 1970 fast genau dem Tiefpunkt des Bevölkerungsanteils entspricht, der aus Einwanderern besteht, etwa 4,7 %. Die Nachkriegszeit war auch die Hochphase für die Gewerkschaften, aber wenn dieses Diagramm irgendeine Gültigkeit hat, dann waren die Gewerkschaften erfolgreich, weil die Firmen sie nicht einfach durch Anheuern billiger Arbeitskräfte umgehen konnten.

Beachten Sie auch, daß die Spitzenzeit für den Anteil des Kapitals am Einkommen 1928 war, vier Jahre nach Inkraftsetzung des Einwanderungsbeschränkungsgesetzes von 1924, und daß er einen Abschwung begann, der Jahrzehnte dauerte. Zufall?

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