Demographie und das jüdische Schicksal, Teil 2

Von Patrick Le Brun, übersetzt von Lucifex. Das Original Demographics & Jewish Destiny, Part 2 erschien am 13. August 2012 auf Counter-Currents Publishing.

Teil 2 von 3 (zuvor erschienen: Teil 1)

Teil 1 dieses Artikels untersuchte die Druckfaktoren auf Israel als jüdischer und demokratischer Staat und die Notwendigkeit der Alija (der Hereinversammlung [Anm. d. Ü.: wird normalerweise mit „Aufstieg“ übersetzt]) für seine Sicherheit und Identität. Das Folgende ist eine Beurteilung des Pools der Diaspora, auf den Israel am wahrscheinlichsten setzen wird, um die Reihen der Bürgersoldaten zu füllen.

Die Situation des Judentums im weißen Heimatland

Die internationale jüdische Gemeinschaft ist zutiefst um ihre eigene Demographie besorgt, wie es einer ständigen Minderheit zukommt. Abschnitt 1 machte klar, daß Alija (Einwanderung der jüdischen Diaspora nach Israel) die einzige verläßliche und realistische Option zur Rettung Israels vor seinem gegenwärtigen demographischen Schicksal ist. Die Mainstream-Meinung in Israel ist sich dieser Zwangslage sehr wohl bewußt.[1] Dieser folgende Abschnitt stützt sich auf ihre eigenen Studien, um einen Eindruck von der Diaspora in Europas größten jüdischen Gemeinschaften zu geben.[2] Es ist wichtig, zwei technische Begriffe zu verstehen: „Kernpopulation“, was sich auf sich selbst als solche identifizierende Juden bezieht und auf diejenigen, die ethnisch jüdisch (oder halbjüdisch) sind und keine Verbindung zur Religion oder zur Gemeinschaft haben, wohingegen „erweiterte Population“ sich auf sich nicht als Juden identifizierende Vierteljuden und nichtjüdische Haushaltsmitglieder bezieht, die technisch unter die Einbeziehung im Rückkehrrecht fallen. Der Abschnitt über Frankreich ist am meisten entwickelt und enthält das eigene persönliche und anekdotische Wissen des Autors über jüdische Moral und jüdische Meinungen.

Die Situation des Judentums im weißen Heimatland: Ehemalige Sowjetunion

Es sind 95.000 Juden in Moskau verblieben. Rußlands Juden haben demographisch gesprochen ein tödliches Stadium erreicht, mit einem mittleren Alter von 45 und nur 10 % der Population unter 15. Das Verhältnis von Geburten zu Todesfällen ist weniger als 1 zu 10. Es gibt 205.000 Juden in Rußland, weitere 100.000 in anderen europäischen Ländern der ehemaligen Sowjetunion, und weniger als 20.000 in der asiatischen ehemaligen Sowjetunion. In jüngerer Zeit übersiedeln jährlich 4000 bis 6000 Juden aus der europäischen ehemaligen Sowjetunion nach Israel, wobei etwa die Hälfte dieser Zahl aus Rußland kommt. Die jüdische Bevölkerung der asiatischen ehemaligen Sowjetunion eilt dem Aussterben entgegen, da die jährliche Alija-Rate über 1000 beträgt. Während eine große Zahl von Russen [d. Ü.: damit werden russische Juden gemeint sein] auch nach Deutschland ging, wird nun deutlich Israel bevorzugt. Die Ökonomie des Umzugs macht dies zu einer leichten und typischerweise nicht-ideologischen Entscheidung. Dies ist für die ehemalige Sowjetunion einzigartig.

Die Situation des Judentums im weißen Heimatland: Deutschland

Es ist neulich in den Nachrichten gewesen, daß die höchste Wachstumsrate in der jüdischen Gemeinschaft außerhalb Israels die in Deutschland ist. Die in diesem Abschnitt präsentierten Daten sollten jegliche Sorgen über eine Rückkehr zur Weimarer Zeit für Deutschland ad acta legen. Das Wachstum in der jüdischen Gemeinschaft kommt fast gänzlich aus der wirtschaftlich motivierten Einwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion. Die Juden, die nach Deutschland gehen, sind älter, weniger dynamisch und weniger ideologisch als ihre Mitjuden, die nach Israel gehen. Das Verhältnis zwischen Geburten und Todesfällen beträgt in Deutschland für 2009 1 zu 6. Das Durchschnittsalter ist 54, und die Mehrheit der Juden, die heiraten, heiraten jemanden außerhalb ihrer Gemeinschaft.

Die Einwanderung, die mit dem Fall der Sowjetunion begann, ist stetig zurückgegangen und seit 2008 unter 1000 gewesen. Es gab 2010 nur 119.000 in der „Kernpopulation“ von Juden, mit einer „erweiterten Gemeinschaft“, die nichtjüdische Verwandte von Juden einschließt und annähernd 250.000 erreicht. Der relativ große Unterschied zwischen diesen Zahlen widerspiegelt eine niedrige Identifikation und Endogamie unter dem in der ehemaligen Sowjetunion geborenen Judentum. Beide Zahlen sind überraschend niedrig, nachdem seit dem Fall des Kommunismus 200.000 Juden nach Deutschland gekommen sind.

Ironischerweise war Deutschland viel mehr als Israel darum besorgt, nur echte Juden zu bekommen. Ein potentieller Einwanderer nach Deutschland mußte ein unbescholtenes Mitglied einer Synagoge in Rußland sein, Deutsch sprechen, eine deutsche Synagoge haben, die bereit war, ihn in die jüdische Gemeinschaft Deutschlands zu „adoptieren“, und beweisen, daß er kein Nettobezieher aus dem sozialen Wohlfahrtssystem sein würde. Es scheint, daß nahezu alle derjenigen, auf die diese Kriterien zutreffen, die ehemalige Sowjetunion bereits verlassen haben.

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„Europas Dämme bersten“: Eine Rezension

Von Michael Walker, übersetzt von Lucifex. Das Original Europe’s Dams are Cracking: A Review erschien am 6. April 2018 auf Counter-Currents Publishing. Deutsche Zitate und Kapitelüberschriften aus dem Buch wurden vom Übersetzer aus dem Englischen rückübersetzt (mit Ausnahme der Zitate von Renate Göllner und Josef Joffe, wo von mir Links zur Originalquelle gesetzt wurden, aus denen ich den Originaltext übernommen habe).

Konrad Windisch (Hrsg).
Europas Dämme bersten: Ursachen, Hintergründe und Folgen des Flüchtlings-Tsunamis
Pähl: Hohe Warte, 2017

Europas Dämme bersten ist eine aufschlußreiche, informative, aber (zumindest für Leser, die mit den Ansichten der Autoren sympathisieren) deprimierende Darstellung der Migrationswelle, die ab 2015 über Europa rollte, und ihrer Bedeutung. Als Name des Herausgebers wird Konrad Windisch genannt. In seinem Vorwort erklärt Konrad Windisch, daß Europas Dämme bersten von einer, wie er es nennt, „breitgefächerten Autorengemeinschaft“ verfaßt wurde. Wer auch immer die Autoren waren, es ist wahrscheinlich, daß Herrn Windischs Enthusiasmus zu diesem Buch inspirierte und es bis zu den Verlegern brachte, denn Konrad Windisch seit Jahren in etwas aktiv gewesen, das man lose als die Sache der ethnischen Identität bezeichnen könnte. Geboren 1932 in Wien, hat Windisch viele Jahre lang Beiträge für die österreichische Politikzeitschrift Der Eckart verfaßt und auch Gedichte und Romane produziert; aber es ist nichts Lyrisches an Europas Dämme bersten, sofern man nicht Intensität für sich genommen als lyrisch betrachten kann.

Europas Dämme bersten fokussiert sich auf die 2015 von Kanzlerin Angela Merkel getroffene historische Entscheidung, sofort Personen, die Asyl in Europa suchen, in die deutsche Republik einreisen und in vielen Fällen mit Sonderzügen dorthin transportieren zu lassen. Diese Entscheidung mißachtete die Regeln für die Gewährung von Asyl, die seit dem Zweiten Weltkrieg in Westeuropa in Kraft gewesen waren. Die Kanzlerin, die weder andere nationale Führer konsultierte noch – abgesehen von einer kleinen Clique ihrer vertrautesten Berater – einen Konsens anstrebte oder die Zustimmung des Bundestags einholte, erließ in der Nacht des 4. September 2015 Anweisung, die Grenzkontrollen einzustellen. Diese Anweisung betraf direkt „nur“ mehrere tausend Migranten, die am Keleti-Bahnhof in Budapest gestrandet waren, wo die ungarische Regierung sich standhaft geweigert hatte, sie das Land in Richtung Westeuropa verlassen zu lassen. Die Entscheidung war der symbolische Höhepunkt von Merkels Politik, sicherzustellen, daß bis zu einer Million nichteuropäischer Einwanderer sich im Laufe des Jahres 2015 in Deutschland ansiedeln konnte. Bis zum heutigen Tag hat ihre Regierung es nicht für angebracht gehalten, irgendeine gesetzliche Rechtfertigung für die Entscheidung vorzulegen.

Die Autoren stellen in diesem Buch klar, daß die Entscheidung keinen Präzedenzfall im Sinne der Anleierung einer neuen, einwandererfreundlicheren Politik setzte, aber sie setzte dennoch einen Präzedenzfall. Sie stellte eine neue Ausgangsposition in Sachen Taktik dar. Sie war der Beginn einer neuen Offenheit in der Einwanderungspolitik. Zuvor pflegten westliche Regierungen, wenn sie das Thema der Masseneinwanderung ansprachen, „besondere Umstände“ im Zusammenhang mit einer spezifischen „historischen Mission“ oder der „Pflicht“ einer spezifischen Nation anzuführen, die es mit einer spezifischen Einwanderungsfrage zu tun hatte. Mit Berlins Entscheidung von 2015 für offene Grenzen änderte sich das alles. Kein nationaler Präzedenzfall wurde vorgebracht. Stattdessen wurde an „europäische Werte“ und „Menschlichkeit“ appelliert, und dieses Buch dokumentiert viele Fälle solcher Appelle. Zum Beispiel bemerkte Helmut Zilk, der der Bürgermeister Wiens war, 1988 zu Schulen, die bereits einen Anteil von 88 % nichtösterreichischer Schüler erreicht hatten: „Es ist kein Nachteil, sondern ein großer Vorteil für die Stadt.“ (S. 162). Das Buch bietet viele ähnliche Zitate.

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Der Weg zum „Heerlager der Heiligen“: Ein chronologischer Überblick

Von Deep Roots, ursprünglich veröffentlicht am 22. September 2015 auf „As der Schwerter“

Als die sich schon seit Jahren allmählich steigernde „Heerlager der Heiligen“-Situation vor kurzem in beschleunigtem Maß zu eskalieren begann und offenbar von den Medien, Politikern und sonstigen Sprachrohren des JNWO-Systems parallel dazu nicht mehr heruntergespielt oder verschwiegen, sondern vielmehr auf einmal als große Krise herausgestellt wurde, haben wir von „As der Schwerter“ uns folgende Gedanken dazu gemacht:

● Ab wann ist es eigentlich damit so richtig losgegangen?
● Wie hat sich der Andrang der „Flüchtlinge“ in den Jahren davor allmählich zum „Sturm über das Mittelmeer“ und zur Völkerwanderung über die türkisch-griechische Landgrenze und die Balkanländer in die EU entwickelt?
● Von welchen politischen, medialen und militärischen Ereignissen war das jeweils begleitet?

Ich habe daraufhin beschlossen, diesen Übersichtsartikel über die Chronologie der relevanten Ereignisse zu erstellen: als Grundlage zum Nachdenken für uns und unsere Leser darüber, was das alles zu bedeuten hat, welche Absichten damit von wem verfolgt werden könnten und inwieweit darin neben der allgemeinen Zerstörungsabsicht gegen die Europäer auch eine speziell gegen Deutschland und eventuell auch bestimmte andere europäische Länder (z. B. Österreich, Serbien, Ungarn) gerichtete Agenda enthalten sein könnte. Lesern, die sich noch nicht so lange mit dieser Thematik befassen, wird einiges aus der Anfangszeit neu sein, und selbst wir alten Hasen merken, daß man vieles nur zu leicht vergißt. Es läßt sich auch schwer feststellen, wann genau es wirklich „losgegangen“ ist, weil die Entwicklung zum gegenwärtigen Migrationstunami ein über etliche Jahre laufender Prozeß war, der nur immer wieder mal eine schubweise Steigerung durch Schlüsselereignisse erfuhr und seit ungefähr Mitte des Vorjahres mit zunehmender Beschleunigung eskaliert ist, oder genauer: eskaliert wurde.

Wie die meisten unserer Leser bereits wissen werden, bezieht sich der Ausdruck „Heerlager der Heiligen“ auf das im gleichnamigen Roman des französischen Autors Jean Raspail aus dem Jahr 1973 geschilderte Zukunftsszenario, in dem eine Million indischer Armutsflüchtlinge sich – angestiftet von örtlichen christlichen Missionaren und linken Menschenrechtsaktivisten – einer Flotte von hundert altersschwachen, rostigen Schiffen bemächtigt, um damit nach Europa zu fahren und in Südfrankreich zu landen. Die Autorin Anne-Kit hat sich in ihrem am 1. August 2010 auf „Gates of Vienna“ erschienenen Artikel Wir wurden gewarnt mit diesem prophetischen Roman befaßt und unter anderem geschrieben:

Wir folgen den Ereignissen über mehrere Charaktere in Frankreich und beobachten die Reaktion der Welt auf das Vorankommen der Flüchtlingsflotte, während die Medien und die Intellektuellen – und die Kirche – das Unternehmen loben und ermutigen und sich darauf vorbereiten, „unsere Gäste” zu empfangen, und die schuldbeladene Selbstgeißelung fortsetzen, von der der Westen seit mindestens den letzten drei Jahrzehnten besessen war. Ein Slogan mit beunruhigend modernen Anklängen wird geboren: „Wir sind jetzt alle vom Ganges!”

Ein paar Unkenrufer sehen die unmittelbar bevorstehende Katastrophe als das, was sie ist. Das Problem ist, was man in der Sache tun soll. Geben wir nach, was den sicheren Tod der westlichen Zivilisation und der weißen Rasse zur Folge haben wird? Denn wenn die erste Welle Erfolg hat, werden andere folgen. Oder leisten wir Widerstand? Und wie? Töten wir eine Million wehrloser menschlicher Wesen, viele davon Frauen und Kinder? Falls nicht, wie sonst sollen wir Widerstand leisten und die Vernichtung unserer Zivilisation aufhalten? Oder lautet die Frage vielleicht, ob wir überhaupt die Stärke und den kollektiven Willen haben, sie aufzuhalten?

In den letzten Tagen, bevor die Schiffe durch die Straße von Gibraltar schlingern und es offensichtlich wird, daß sie nach Frankreich unterwegs sind, beginnen die Franzosen in Panik zu geraten. In letzter Minute befiehlt der Präsident den Streitkräften, das Land zu verteidigen, aber es ist zu spät. Der Großteil der Armee und Marine desertiert; die Bewohner des Südens fliehen nach Norden, Polizisten verlassen ihre Posten, Gefängnisse werden geöffnet, und die Sträflinge randalieren.

Als die Flüchtlinge vom Ganges im Süden Frankreichs an Land schwärmen, folgen überall auf der Welt andere in ihren jeweiligen Regionen ihrem Beispiel.

Ein kleiner Haufen Unentwegter mit dem Willen, ihren letzten kleinen Winkel der Provence bis zum bitteren Ende zu verteidigen, finden zu Monsieur Calguès und seiner Villa in den Bergen, wo sie — an die auf die Pest wartenden Protagonisten in Boccaccios Decamerone erinnernd — ein paar Wochen mit Reden und Lachen, Essen, Trinken und Singen verbringen und jeden erschießen, der sich dem Haus nähert. Sie führen eine Strichliste der getöteten Feinde: jener vom Ganges und jener, die sie „Sympathisanten” oder Verräter nennen. Das Ende kommt in Form eines Luftangriffes, der das alte Anwesen in Schutt verwandelt. Der Westen stirbt mit ihm, und eine orwell’sche Gesellschaft geht aus der Asche hervor und wird zu einer Art multirassischer Kommune.

In ihrem 2010 erschienenen Artikel stellt Anne-Kit schon einen Bezug zwischen der Romanhandlung und dem Andrang der zu dieser Zeit bereits über das Mittelmeer kommenden arabischen und afrikanischen „Flüchtlinge“ her, der aber schon seit etlichen Jahren davor im Gange war. So wurde schon in dem GEO-Artikel „Die Ennedi-Expedition, Teil 2: Ein Fenster in die Urzeit Afrikas“ von Uwe George im Augustheft 2004 (in dem es um eine Expedition ins Ennedi-Gebirge im nördlichen Tschad ging) eine Begegnung mit Afrikanern geschildert, die aufgrund von idealisierten Vorstellungen, die man ihnen eingeredet hatte, nach Europa wollten. Hier der relevante Abschnitt:

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Irakische Demonstranten danken „Tante Merkel“ und wollen auch bald nach Deutschland kommen

Von Deep Roots, ursprünglich veröffentlicht am 16. September 2015 auf „As der Schwerter“.

Ich weiß nicht, ob auch in den deutschen MSM schon etwas davon gekommen ist, aber die „Kronen-Zeitung“ von heute, 16. September 2015, brachte diesen Kurzartikel von Christian Hauenstein:

Massendemos gegen eigene Regierung

Iraker drohen mit Flucht in Richtung Deutschland

Bagdad (c.h.). – Mal sind es Tausende, mal Hunderte – in der irakischen Hauptstadt Bagdad, in Basra sowie in anderen Städten gehen die Menschen seit Tagen auf die Straßen, um gegen die Regierung, die ausufernde Korruption, mangelnde Stromversorgung, die allgemeine Aussichtslosigkeit sowie die Hilflosigkeit im Kampf gegen die Dschihadisten des Islamischen Staates zu demonstrieren. Und die Menschen machen unmissverständlich deutlich, dass sie bald in Richtung Deutschland aufbrechen wollen, wenn sich nichts ändern sollte.

Als Beweis dafür, daß das keine bloße Erfindung von mir ist, habe ich hier den ganzen Artikelscan eingefügt:

Falls da etwas dran ist (die elf Kanaken auf dem Foto sind ja kein Beweis dafür, daß das wirklich eine Massenbewegung ist), dann wäre das die nächste gewaltige Eskalationsstufe des gegenwärtigen „Flüchtlings“-Wahnsinns. Der Irak hatte 2009 schon knapp 29 Millionen Einwohner, das heißt heute sind es sicher schon deutlich über dreißig Millionen!

Zum Vergleich: Syrien hatte 2010 knapp 21 Millionen Einwohner, und bei Fortschreibung des Zuwachses zwischen 1989 und 2010 müssen es inzwischen 23 Millionen sein.

Klar ist, daß die irakische Regierung sich bestimmt nicht mit der Drohung, andernfalls nach Deutschland auszuwandern, zur Verbesserung der Zustände im Land drängen läßt, selbst wenn sie zu einer solchen Verbesserung überhaupt in der Lage wäre. Korruption, schlechte Infrastruktur, mangelnde Versorgung und Stromausfälle sind unvermeidliche Merkmale von Drittweltländern, wie sie auch schon Alex Kurtagic in „Warum wir schreiben“ aufgrund seiner Erfahrungen in Lateinamerika geschildert hat:

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Merkel ist „Licht auf die Nationen“!

Von Kewil, ursprünglich am 21. Januar 2011 auf seinem nicht mehr existenten Blog „Fakten + Fiktionen“ veröffentlicht (Bild von mir – Deep Roots / Lucifex – eingefügt). Nur damit auch das nicht in Vergessenheit gerät…

*   *   *

Mutti geehrt! Das American Jewish Committee verlieh unserer alternativlosen Bundeskanzlerin die Auszeichnung “Light unto the Nations”, was irgendwie Licht auf, in, zu den Nationen bedeutet. Leider hat die Deutschen dieses Licht noch nicht beschienen, ich sehe nur Nebelkerzen rund um die von Merkel gesponserte Machtübernahme der EUdSSR! Für die Juden tut das Merkel auch nicht viel, im Zweifel ist sie für die Mehrheit, also die Mohammedaner, und die dürfen in Deutschland ungeniert antisemitisch hetzen, zum Beispiel in Pinneberg! Was den Zentralrat der Juden nicht hindert, den den Zentralrat der Moslems zu umarmen!

Kommentare aus dem Originalstrang in „Fakten + Fiktionen“:

  1. Berliner Kindl meint:
    Kein Wunder daß wir alle so geblendet werden …
  2. Leser/in meint:
    Aber Merkel tut mehr für die Juden als für Deutsche! Darum bekommt sie von denen auch einen Preis und von uns bekommen sie Geld. Und nicht vergessen, das Existenzrecht Israel steht über allem, vor allem über dem Existenzrecht der Deutschen.
  3. Normalbürger meint:
    Das ist doch eine Karriere. Von einer kleinen Leuchte zur Oberleuchte.
    Der Jude der das beschlossen hat, der hat am Abend zuvor Zuviel Whiskey getrunken.
    Bei uns taugt die doch nicht mal zur Energiesparleuchte. Die hat zuwenig
    Gift.
  4. fjelltroll meint:
    “Light unto the Nations” – beinahe wie der Titel einer Lichterkette
  5. sosheimat meint:
    UNGLAUBLICH –
    SOS-Österreich veröffentlicht einen Postzusteller mit der Aufschrift “auf Befehl Allah”!!!

Nun droht Anwalt mit einer klage gegen SOS-Österreich:

http://sosheimat.wordpress.com/2011/01/21/auf-befehlt-allahs-teil-2/

  1. Maximilian meint:
    Der Zentralrat der Juden vertritt nicht die deutschen Juden, ebensowenig wie die
    EKD die evangelischen deutschen Christen oder die Deutsche Bischofskonferenz die deutschen Katholiken vertritt. Es sind alles wohl dotierte Funktionäre, die ihre Klientel nicht interessiert, sonder nur ihr Wirken in der Öffentlichkeit und am Hofe unserer Negativeliten. Sie vertreten alle nur ihre eigenen Interessen. Da die Folgen ihres Verrates ihre Lebenszeit übersteigt, werden sie dafür auch nicht zur Verantwortung gezogen werden. In Israel weiß man sehr gut, was z.B. vom ZdJ zu halten ist und wie die islamischen Länder “judenrein” gemacht wurden. Und hier hat nicht nur Daniel Haw (Moishe Hundesohn bei PI) den Durchblick.

Alle, ob Graumann, Zollitzsch oder Schneider, werden von denen nicht gewählt, die sie angeblich vertreten. So hat man auch keine Probleme mit solchen schillernden Gestalten wie den o.a. Mazyeks und Kolats und Co.

  1. Andreas.G meint:
    Offtopic:
    So verhindert man Abschiebungen: Einfach im Flugzeug nicht hinsetzen. Anstatt die “Aktivisten” gleich mit abzuschieben, dreht man um und lässt alle aussteigen.
    http://anonym.to/?http://annalist.noblogs.org/post/2011/01/21/zur-nachahmung-empfohlen-abschiebung-verhindert/
  2. Leser/in meint:
    @Maximilian

Und warum protestieren die Juden nicht gegen den Zentralrat wenn dieser sie angeblich doch nicht vertritt, aber in ihrem Namen Preise verleiht?

  1. Maximilian meint:
    Chaim Noll zum ZdJ – Fundstück

Ersteintrag: 4. September 2010 20:55 MEST
Marty meint:
Wird geladen…
Daß der deutsche Zentralrat der Juden aus einem Haufen Irrer und Wirrer besteht, durfte man schon mehrmals erleben. Heute schreibt der in Jerusalem lebende Schriftsteller Chaim Noll in der FAZ, den deutsch-jüdischen Funktionären sei das Grundwissen des Judentums abhanden gekommen:

Grundwissen des Judentums

Unter den zahlreichen Bannsprüchen, die binnen weniger Tage über Thilo Sarrazin und sein Buch “Deutschland schafft sich ab” hereinbrachen, war die Verurteilung durch den Zentralrat der Juden eine der aggressivsten. Generalsekretär Kramer war unter den Ersten, die Sarrazin anlässlich seines Buches verurteilten. Er befand sich in prominenter Gesellschaft: Bundeskanzlerin, Parteivorsitzende und Minister beteiligten sich an der Vorverurteilung eines Buches, noch bevor es überhaupt erschienen war. Sie schufen damit einen beängstigenden Präzedenzfall für die versuchte Einschüchterung eines Buchautors durch politische Macht- und Verantwortungsträger.

Nachdem Kramer den Sozialdemokraten Sarrazin in die Nähe der NPD gerückt hatte, sekundierte ihm einige Tage später Dieter Graumann, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Er erklärte, dass Sarrazin, der von einem gemeinsamen Gen der Juden gesprochen hatte, “auf Elemente der Rassehygiene der Nazi-Zeit” zurückgreife. Kurz darauf folgte das Verdikt des Zentralrats der Muslime, Sarrazin sei ein “Nazi in Nadelstreifen”.

Graumanns und Kramers Äußerungen zum Fall Sarrazin sind aus Sicht des verbindlichen jüdischen Religionsgesetzes, der Halacha, unhaltbar. Nach der Halacha ist Judesein zum Teil genetisch definiert, indem nämlich jedes Kind einer jüdischen Mutter – im Judentum zählt traditionell die mütterliche Linie – als jüdisch gilt. Daneben gibt es eine zweite Definition des Judeseins, über Konversion oder Annahme der jüdischen Religion. Die genetische und die konfessionelle Definition bestehen seit Jahrhunderten nebeneinander. Graumanns und Kramers Äußerungen werfen ein ernüchterndes Licht auf die Unbildung deutsch-jüdischer Funktionäre, denen offenbar das elementare Grundwissen über das Judentum abhandengekommen ist. Jeder Jeschiwa-Schüler hätte ihnen den Sachverhalt – der in Israel der staatlichen Gesetzgebung zugrunde liegt – erklären können.

  1. Wildersfan meint:
    Es geht bei dem Titel primär um den Schuldkult.
    Der Hosenanzug fährt am 8. Mai nach Moskau und bezahlt schön an die EU-Länder.

Diesen Preis hat sie sich redlich verdient.

(Ich hätte da lieber einen Präser, der sich einen Palast baut und ein paar Sommerresidenzen, und seiner Frau 10000 paar Schuhe kauft – das käme billjer.)

  1. Maximilian meint:
    @ Leserin
    Dann wird man im ach so tollen Rechtsstaat Deutschland sofort von den friedliebenden Muslimen aufgesucht. In der Stadt Frankfurt durften schon einige Menschen diese Erfahrung machen. Vergessen wir bitte niemals den Messerangriff auf Rabbiner Zalman Gurevitch-Zaigarten. Der bekam den bekanntesten Anwalt der Stadt, den Verteidiger des Mörders von Jakob von Metzler. Die Verhandlung war unsäglich. Aus dem Opfer wurde ein Täter. Und der Muslim verließ mit dem Victory-Zeichen als freier Mann den Gerichtssaal, obwohl er eine kleine Gefängnis- strafe erhielt. Leider konnte sich der Rabbi, der nach dem Schabbathgottesdienst friedlich auf dem Heimweg, aber an der Kleidung zu erkennen war, keinen teuren Anwalt leisten. Und die Begleiter wollten nicht aus Israel anreisen, um als Zeugen aufzutreten, sie hatten zuviel Angst. Und in Frankfurt tritt z.B. ein türkischer Kommunist und Gewerkschaftler als Hamas-Befürworter auf. Ich könnte unzählige Beispiele nur aus dieser Stadt nennen.
  2. Peter Boll meint:
    Diese Orden und Auszeichnungen erhält IM Erika immer wieder, um sie bei Laune zu halten. Würde es eine JDU geben, würde sie wohl aus der CDU austreten.
    Ich zähle die Tage bis unsere “Grand Dame” der Volksverarschung in der Versenkung verschwindet.
  3. spital8katz meint:
    ““Licht auf die Nationen”?

Aber höchstens ein Sch****hauslicht!

  1. Anonymous meint:
    light? ich dachte immer das heißt leicht. Und dann wärs ja nicht so falsch, die Stasitrine ist doch wirklich ein politisches Leichtgewicht auch wenn sie plattfüßig durch die politische Arena trampelt und Land und Volk gegen kleine Münze verschachert.
  2. Dolomitengeist meint:
    Allah sagte “Es werde Licht ” und das Ferkel fand den Schalter nicht
  3. Will Tanner meint:
    OT

Bluthilde beklagt mangelnden Klassenstandpunkt eines Schwulenblogs! Abgefahren!

http://bluthilde.wordpress.com/2011/01/21/hofschwuchteln-der-finanzmonopole/

  1. Kammerjäger meint:
    Aber waren wir denn nicht schon immer ein Volk von Lichtern u. Denkern???
  2. Pit meint:
    Der Zentralrat der Juden ist durchaus nicht gegen die Interessen der Juden. Jüdisches Interesse ist 1) immer gegen die Mehrheit gerichtet und 2) immer gegen ethnische Selbstbestimmung gerichtet (außer bei einer Ethnie).
    Massenzuwanderung ist kein Zufall.
  3. John Besser meint:
    Merkel ist nur ein ganz ganz kleines Lichtlein .
    Eher schon ein Glühwürmchen !
  4. kongomüller meint:
    leuchtet frau merkel nicht vom arme her?
  5. Georg Mogel meint:
    Merkel, the light unto the Nations

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Aufbruch nach Wakanda (1): Passion der Bobos

Von Martin Lichtmesz; das Original erschien am 20. Februar 2018 auf Sezession.

Das vergangene Woche ausgestrahlte ARD-Meisterwerk „Aufbruch ins Ungewisse“ ist ein gefundenes Fressen für alle, die Freude an saftigen Verrissen haben.

Es erlaubt vor allem einen aufschlußreichen Einblick in die Köpfe der Hohepriester und Welterklärer in (Staats-)Funk & Fernsehen.

Nach Thorsten Hinz, Akif Pirinçci (Teil 1) (Teil 2)Marco Gallina,  Tobias Sedlmair,  Gerd Buurmann und Claudio Casula nun auch ein paar Worte von mir dazu. Der Inhalt ist inzwischen wohl leidlich bekannt, und ich werde im folgenden natürlich gnadenlos „spoilern“. Martin Sellner und ich haben am Wochenende Waldorf & Statler gespielt, und den Film von Kai Wessel via Livestream kommentiert.

Das Drehbuch stammt von dem „Tatort“-geschulten Autorenpaar Eva und Volker Zahn  – Volker Zahn ist schon seit Jahrzehnten „gegen rechts“ engagiert, hat unter anderem mit Claus Leggewie zusammengearbeitet und für das linksextreme, stramm antideutsche Blatt konkret geschrieben.

Wessel hat sich schon 2007 an der Inszenierung einer „deutschen Flucht“ versucht, mit einem ähnlich, aber etwas weniger erbärmlichen Ergebnis. Damals schrieb ich über die von die Maria Furtwängler verkörperte Hauptfigur, ihre Rolle verkümmere „zum antifaschistischen Zombie, der mit ernster, bitterer Miene alles durchschaut hat und den ganzen Film hindurch eine monotone Haltung durchexerziert.“ (Nebenbei ist mein lange vergriffenes erstes Buch „Besetztes Gelände“ über die Repräsentation der deutschen Geschichte im Film nun wieder erhältlich).

Ähnlich „monoton“ läßt Wessel auch seine „deutsche Familie auf der Flucht“ agieren. Seine Protagonisten geben sich redlich Mühe, permanente Schmerzensmienen aufzusetzen, furchen ihre bleichen Stirnen mit verzweifelten Dackelfalten, tasten einander mit mitfühlend-erschütterten Empathieblicken ab, und keuchen ihre Sätze, als wären sie ständig außer Atem vor Leid, Anstrengung und innerer Bewegung.

Insbesondere Fabian Busch als der Familienvater verläßt an keinem Punkt seinen Weinerlichkeitsmodus, und es ist wohl kein Zufall, daß die Frauenfiguren wesentlich beherrschter und „stärker“ gezeichnet werden. „Sie leiden! Sie sind traumatisiert! Sie haben keine Hoffnung!“ schreit es uns so unmißverständlich wie möglich aus jeder Szene entgegen.

Dabei tritt der Film nach etwa dreißig Minuten bis zum Schluß auf der Stelle. Nichts Neues wird erzählt, nur eine öde Leidensstation an die andere gereiht.

Man vergleiche Wessels Inszenierung mit dem großartigen französischen Film „Dheepan“ („Dämonen und Wunder“) von Jacques Audiard, der ein Flüchtlingsschicksal empathisch, realistisch und ohne forcierte Mitleidsmätzchen nachzeichnet.

Letztere sind vergebliche Liebesmüh, denn die Figuren selber sind eindimensional und oberflächlich gezeichnet, es finden sich kaum Überraschungen, Charakterdimensionen oder „Brüche“, wie es in den Drehbuchseminaren an Filmschulen so schön heißt. Darum fällt es auch schwer, irgendeine Anteilnahme an ihrem Schicksal zu entwickeln. Selbst als Propagandafilm taugt „Aufbruch ins Ungewisse“ wenig, da er die wichtigsten Zutaten effektiver Spielfilmpropaganda außer acht läßt: die Ideologie darf nicht zu dick aufgetragen werden, es muß eine ausreichende Portion Wahrheit oder zumindest Plausibilität enthalten sein,  und die Figuren dürfen nicht allzu einseitig gezeichnet sein.

Als fröhlicher Rechtspopulist bin ich nun gewiß nicht die intendierte Zielgruppe, aber es scheint mir generell etwas unklar, wer sich denn nun mit dieser Familie auf der Flucht identifizieren soll. Die „pädagogischen“ Absichten des Stücks wurden von den Programmgestaltern zwar kaum verhehlt – jetzt drehen wir einmal die Perspektive um, versetzen euch Normalbiodeutsche in die Lage der Flüchtlinge, damit ihr am eigenen virtuellen Leib erleben könnt, wie schrecklich deren Schicksal ist (plötzlich werden die gecasteten Gesichter wieder wirklich typisch „typisch deutsch“, und zwar immer dann, wenn ans schlechte Gewissen appelliert wird.)

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Büchsen-Licht (3): Militärische Mausergewehre

Deutscher Landser mit Karabiner 98k; Mauser-Doppel: 98er Brasilien-Mauser M1935 (links) und Schwedenmauser M96

Von Deep Roots (ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“)

[Anmerkung des Autors zur Nachveröffentlichung auf „Morgenwacht“: die nun aktuelle waffengesetzliche Lage in Österreich ist jene des Waffengesetzes 2010, das seit 1. Oktober 2012 gilt; die im Artikel angegebenen Preise entsprechen noch dem Stand von 2012.]

Ab diesem dritten Artikel über Gewehre mit gezogenen Läufen (Büchsen) möchte ich über eine weitere Waffenkategorie informieren, die sich für eine „ballistische Volksbewaffnung“ eignet: über die klassischen militärischen Repetiergewehre, wie sie bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg Standard in allen Armeen waren.

Im Gegensatz zu früheren Jahrzehnten, als noch öfter relativ einheitliche Bestände solcher Waffen aus aufgelösten Arsenalen auf den Markt kamen, sind diese Gewehre heute aus dem Katalogangebot großer Handelsketten wie Frankonia, Kettner oder Jagd & Sport bzw. Austro-Jagd verschwunden, weshalb ich hier für die einzelnen Modelle keine Preise aus solchen Katalogen angeben kann. Im Waffen-Einzelhandel sind sie immer wieder als Einzelposten aus Privatverkäufen zu finden und meist zu Preisen zwischen 150 und 400 Euro (je nach Modell und Erhaltungszustand) zu finden.

Die klassischen militärischen Repetiergewehre haben meist ein fest eingebautes Mittelschaftmagazin für 5 Patronen; die größte Feuerkraft bieten die britischen Lee-Enfield-Gewehre (No. 1 Mark III*, No. 4 Mark I und 2 und der Jungle Carbine No. 5) mit ihren zehnschüssigen Einsteckmagazinen. Die Nutzung der Magazinwechselmöglichkeit bei den Lee-Enfields wird jedoch dadurch erschwert, daß Ersatzmagazine sehr schwer zu bekommen sind. Die meisten Gewehre können auch mittels Ladestreifen nachgeladen werden, was bei manchen, wie den Mauser-Waffen und den russischen Mosin-Nagants recht gut flutscht, bei den Enfields dagegen meiner Erfahrung nach weniger gut. Die Patronen, für die diese Gewehre eingerichtet sind, reichen im Kaliber von 6,5 mm bis 8 mm und haben Energiewerte im Bereich von 3000 bis 5000 Joule. Zu bevorzugen sind Kaliber, die auch heute noch regulär gefertigt werden und die in Deutschland, Österreich und der Schweiz einigermaßen regelmäßig erhältlich sind; von diesen bekommt man die meisten nicht nur mit Vollmantel-Spitzgeschoß, sondern auch als Jagdpatronen mit Teilmantelgeschoß. Nicht zu empfehlen sind dagegen Kaliber, die nur im Ersten Weltkrieg und eine Zeitlang danach aktuell waren, wie das 8 x 50 R und 8 x 56 R der österreichischen Steyr-Mannlicher M95 oder nationale Exoten wie 7,65 Argentinisch-Mauser. Die Patrone 7,5 x 55,5 mm Schmidt-Rubin ist außerhalb der Schweiz auch eher schwer zu bekommen. Waffensammler und –fans fertigen sich solche Patronen zwar selber durch Umformen anderer Hülsen oder betreiben das Wiederladen, aber dieser Artikel soll vor allem für bisher Unbewaffnete eine Anleitung bieten, und diese werden sich den Aufwand mit dem Hülsenbearbeiten und Wiederladen kaum antun wollen.

Empfehlenswerte Kaliber sind also:
– das deutsche 8 x 57 IS (7,92 x 57 mm, 8 mm Mauser);
– das russische 7,62 x 54 R, das von finnischen Herstellern als 7,62 x 53 R bezeichnet wird;
– das amerikanische .30-06 Springfield;
– das .303 British der Lee-Enfield-Gewehre
– das 7 x 57 Mauser, eines der wenigen metrischen Kaliber, die sich in Nordamerika als Jagdkaliber durchgesetzt haben;
– das 6,5 x 55 Schwedisch Mauser;
– die NATO-Patrone 7,62 x 51 NATO / .308 Winchester, auf die einige Modelle nach dem Krieg umgerüstet wurden (eine israelische Nachkriegsversion des 98er-Wehrmachtkarabiners wurde von Haus aus für dieses Kaliber eingerichtet);
– 7,5 x 55,5 Schmidt-Rubin (hauptsächlich für Schweizer);
(das französische Kaliber 7,5 x 54 MAS ist von der Lieferbarkeit her auch eher grenzwertig)

Bevor wir zu den einzelnen Waffen kommen, sei noch einmal die waffenrechtliche Lage in Österreich kurz wiederholt:

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Dresden 1945

Die Frauenkirche in Dresden vor dem 13./14. Februar 1945.

Von Thomas Goodrich, übersetzt von Deep Roots. Das Original Dresden, 1945 erschien am 12. Februar 2014 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Anmerkung von Greg Johnson:

Der folgende Bericht über die Zerstörung von Dresden in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 ist ein Auszug aus Kapitel 10 von Hellstorm: The Death of Nazi Germany, 1944-1947 (Sheridan, Colorado: Aberdeen Books, 2010), das sich vorwiegend mit dem Schicksal unschuldiger Deutscher, hauptsächlich Frauen, Kinder, Alte und Kranke, im letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs und in der Zeit danach befaßt.

Fasching ist ein jährliches deutsches Ereignis ähnlich der lateinischen Feier von Mardi Gras. An diesem besonderen Fastnachtsdienstag legen normalerweise biedere, zurückhaltende Teutonen seltsame Kostüme an, gesellen sich zu Freunden oder völlig Fremden, schwärmen in Bars, Restaurants und Theater aus und beteiligen sich dann mehrere Stunden lang an sinnlosen, aber harmlosen Erheiterungen. Wegen der Erfordernisse des Krieges war jedoch die Feier, wie das meiste andere im verwüsteten Reich, fast völlig aufgegeben worden. In nur einer Stadt bestand die Faschingstradition so ziemlich in der Weise fort, wie es immer gewesen war, und in der Nacht des 13. Februar füllten Frauen und Kinder zusammen mit den wenigen verbliebenen Männern die Straßen, um zu feiern.

Dresden war wahrlich einer der größten Kulturschätze der Welt. „Florenz an der Elbe“ genannt, war der alte Schaukasten im Herzen von Sachsen buchstäblich eine Zeitkapsel der gotischen Architektur und mittelalterlichen Kultur. An jeder Ecke jeder schmalen Pflasterstraße gab es ein kunstvolles Schloß, ein Museum, eine Kunstgalerie oder eine hoch aufragende, jahrhundertealte Kathedrale. Wie Paris, Rom und Venedig war Dresden schön, romantisch und dauerhaft. Jahrzehntelang war die Stadt eine der „Pflichtstationen“ für Reisende auf dem Kontinent gewesen, besonders für jene aus Britannien und Amerika.

So willkommen es auch war, so verblüffte die Tatsache, daß eine Stadt von der Größe Dresdens überlebt hatte, als alle anderen zerstört waren, manche Einwohner und beunruhigte andere. Nachdem in fünf Kriegsjahren nur zwei winzige Tagesangriffe stattgefunden hatten, nahmen viele an, daß Dresdens Errettung an seinem Ruf als „Stadt der Kunst“ lag; daß es bei einem unschätzbaren, unersetzlichen Schmuckstück der westlichen Kultur sogar „Terrorbombern“ an ausreichendem Hass fehlte, um solche Schönheit auszulöschen. Andere vermuteten, daß der Feind, nachdem Dresden fast keine Schwerindustrie hatte – und das wenige, das es gab, hatte keine Bedeutung für den Krieg – die Stadt einfach nicht für ein geeignetes Ziel hielt. Wenn Skeptiker darauf hinwiesen, daß viele andere schöne deutsche Städte mit wenig oder keiner Industrie systematisch ausradiert worden waren, erfanden Gerüchte neue Gründe für Dresdens wundersames Überleben.

Die Frauenkirche in Dresden nach der Bombardierung.

Ein Glaube, den viele hegten, besagte, daß eine Tante von Churchill in Dresden lebte. Ein anderer deutete an, daß die Stadt wegen riesiger amerikanischer Investitionen verschont wurde. Daß Dresden zu einer „Hospitalstadt“ mit zahlreichen medizinischen Einrichtungen geworden war, erschien anderen als rationale Erklärung. Für manche schienen die sechsundzwanzigtausend alliierten Kriegsgefangenen, die in der Stadt interniert waren, eine logischere Antwort zu sein. Unter vielen Dresdnern war jedoch die vielleicht größte Erklärung dafür, daß ihre Stadt lebte, wenn alle anderen starben, daß unzweifelhaft noch immer ein Funke der Gnade in den Herzen britischer und amerikanischer Flieger brannte. Unter all den vielen Namen, unter denen es bekannt war, beschrieb keiner Dresden im Februar 1945 besser als „Stadt der Flüchtlinge.“

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Es begann heute vor 73 Jahren: Dresden, ein echter Holocaust

Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original It Began 66 Years Ago Today . . .Dresden: A Real Holocaust erschien am 13. Februar 2011 bei Counter-Currents Publishing (von mir heute mit dem aktuellen Jahr angepaßtem Titel nachveröffentlicht).

 

Die Nacht vom 13. auf den 14. Februar, den Valentinstag, markiert einen ominösen Jahrestag in der Geschichte der westlichen Zivilisation. Denn beginnend mit der Nacht des 13. Februar 1945 geschah die Zerstörung Dresdens.

Am Vorabend des Valentinstags 1945 war der Zweite Weltkrieg in Europa nahezu vorbei. In der Praxis war Deutschland bereits besiegt. Italien und Deutschlands andere europäische Verbündete waren auf der Strecke geblieben. Die Rote Armee besetzte eilig die weiten Gebiete dessen, was Ostdeutschland gewesen war, während die Verbündeten der Sowjets, die Briten und Amerikaner, in die Nichtexistenz bombten, was von Deutschlands Verteidigung und Nahrungsmittel- und Verkehrsinfrastruktur noch übrig war.

Und was war Dresden? Die meisten von Ihnen werden wahrscheinlich von Dresdner Porzellan gehört haben, und dieses grazil ausgeführte und sorgfältig detaillierte Porzellan ist wirklich ein perfektes Symbol für diese Stadt. Jahrhundertelang war Dresden ein Zentrum von Kunst und Kultur und der verfeinerten Freizeit und Erholung gewesen. Es war eine Stadt der Kunstmuseen und Theater, der Zirkusse und Sportstadien, eine Stadt alter, halb aus Holz bestehender Gebäude, die für die ganze Welt wie jene des mittelalterlichen Englands aussahen, mit ehrwürdigen Kirchen und jahrhundertealten Kathedralen, die seine Silhouette zierten. Es war eine Stadt der Künstler und Handwerker, der Schauspieler und Tänzer, der Touristen und der Kaufleute und Hotels, die sie bedienten. Vor allem wurde Dresden während des Krieges durch das definiert, was es nicht war. Es hatte keine bedeutenden militärischen oder industriellen Einrichtungen. Deswegen war Dresden vor allem anderen zu einer Stadt der Kinder, Frauen und Flüchtlinge geworden, und der Verwundeten und Versehrten, die sich in seinen vielen Krankenhäusern von ihren Wunden erholten.

Diese Frauen und Kinder, diese verwundeten Soldaten, diese gebrechlichen und ältlichen Menschen, diese Flüchtlinge, die vor dem brutalen Ansturm der kommunistischen Armeen im Osten flohen, waren nach Dresden gekommen, weil man zu der Zeit allgemein glaubte, daß Dresden nicht angegriffen werden würde. Seine fehlende strategische oder militärische Bedeutung und die wohlbekannte Anwesenheit von Hunderttausenden unschuldiger ziviler Flüchtlinge und sogar alliierter Kriegsgefangener schienen der Stadt Sicherheit zu garantieren. Sicherlich, dachte man, würde nicht einmal der mächtigste und entschlossenste Feind so verkommen und sadistisch sein und so verschwenderisch mit seinen eigenen Ressourcen umgehen, daß er solch eine Stadt angreifen würde. Aber die Menschen Dresdens, die in dieser schicksalhaften Nacht vergnügt das Kino besuchten oder zu Hause zu Abend aßen oder den Pferden im Zirkus zusahen, irrten sich schwer. Und ihre Führer irrten sich ebenfalls, denn die Stadt war buchstäblich offen und unverteidigt, und nur minimale zivile Verteidigungsvorbereitungen waren getroffen worden.

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Dialog auf der Nebukadnezar – reloaded

Von Kairos, ursprünglich am 8. Juni 2011 auf „As der Schwerter“ veröffentlicht; hier wiedergegeben mitsamt den Kommentaren aus dem AdS-Originalstrang. „Osimandias“ ist natürlich Osimandia (damals noch unter „männlicher“ Tarnung), und Kairos („Neo“) zeichnet hier seinen Entwicklungsweg vom individualistischen, liberalen Islamkritiker nach, bei dem ihm „Morpheus“ Osimandia wesentlich geholfen hat.

 

Dramatis Personae:

Neo: Islamkritiker, Liberaler, Individualist, Suchender

Morpheus: Konspirationalist, Antiglobalist, meistgesuchter Terrorist der Welt

Prolog:

In einer Höhle sitzen auf Hockern angekettete Menschen. Sie sind so fest verzurrt, dass sie nicht einmal nach hinten sehen können, nur den Nachbarn können sie aus dem Augenwinkel erkennen. Hinter ihnen lodert ein Feuer, zwischen ihnen und dem Feuer tragen Narren Gegenstände herum. Die Schatten dieser Dinge sehen die Gefangenen als Schattenspiel an der Höhlenwand.

Befreite man einen Gefangenen, dann würde er kaum glauben, was er sieht: Nämlich, dass die Schatten, die er für die Realität hielt, nicht etwa echte Dinge, sondern nur Abbilder gewesen sind. Das Feuer würde ihn blenden, er würde zurück wollen auf seinen Platz, wo er alles kennt und das Licht ihn nicht blendet. Führte man ihn gar aus der Höhle hinaus zur Sonne, würde der Schmerz fast unerträglich werden.

Der Befreite würde sich zuerst nur bei Nacht trauen, die Dinge anzusehen, bei Tag wären ihm die Schatten vertrauter, so dass er zunächst die Schatten und erst später die Dinge, die sie werfen, ansehen würde. Käme er schließlich zurück in die Höhle, würde man ihn wieder anketten, welch grausames Los wäre das für ihn! Wie dumm kämen ihm seine Kollegen vor, die darum wetten würden, wann welcher Gegenstand als Schattenspiel an der Wand erscheint. Und wie würde er selbst auf die Mitgefangenen wirken, jetzt, wo er die Schatten kaum noch erkennen könnte, weil er noch ganz geblendet von der richtigen Welt wäre? Würden sie ihn nicht auslachen, weil er die Schatten nicht mehr richtig zuordnen könnte, und spotten und ihn für den allerdümmsten der Menschen halten?

Wir alle kennen dieses Gefühl, dieses Gefühl, das wir nicht beschreiben können, dass etwas nicht stimmt mit der Welt.

Und egal, ob wir wissen, dass die Umweltapokalypse droht, ob wir wissen, dass er Islam den Westen überrennen wird, wir wissen, dass der Kapitalismus untergeht, oder wir wissen, dass Gott schon bald Gericht halten wird, allein die Tatsache, zu den Auserwählten zu gehören, die wissen, ist vielen schon genug der Ehre.

Nun ist nicht jede Ideologie falsch, nur weil sie eben eine solche ist. Aber wir müssen uns hüten, nicht in einen blinden Elitismus zu verfallen und den Menschen unsere Sicht der Dinge aufzwingen zu wollen, wie all die Utopisten da draußen, links wie rechts, religiös wie säkular.

Wer aus der Höhle befreit wurde, hat ein Privileg erhalten, aber so wie Menschen, die Reichtum erben oder Schönheit oder Intelligenz, hat er dieses Gut, dieses Wissen, für das Gute einzusetzen. Statt sein Wissen im Elfenbeinturm zu verschließen und den Schlüssel wegzuwerfen – oder zumindest das Tor eifersüchtig zu bewachen – hat er andere aus der Höhle zu befreien!

Dies ist der Imperativ für die aus der Höhle Befreiten. Wer sich fragt, warum er seine Kraft dem Guten widmen sollte, warum er seinen Egoismus aufzugeben hat, der sitzt noch in der Höhle. Sein Weg hinaus wird hart und steinig sein, aber wahrscheinlich die Mühe wert. Die Wahrheit wird uns im Normalfall nicht gefallen, aber ihr Wert bemisst sich nicht danach, ob sie uns glücklich macht.

Die Wahrheit ist ein Wert für sich.

I. Exposition:

Neo:

Nach dem, was Du bisher erzählt hast, bist Du Anhänger einer Verschwörungstheorie, die ich gerne mit Dir diskutieren würde. Ich bin grundsätzlich kein Fan von Verschwörungstheorien, aber die Tatsache, dass die meisten Verschwörungstheorien Blödsinn sind, bedeutet ja nicht, dass es keine Verschwörungen gibt.

Du bemerkst ja ganz richtig, dass die Handlungen z.B. unserer neuen Familienministerin oder unseres Außenministers schlicht nicht rational erklärbar sind, verwendet man das in den MSM verbreitete Weltbild als Hintergrund derselben.

Schon seit Schröders Zeiten frage ich mich immer: Was wissen die, was die uns nicht sagen?

Nun ist es sicherlich sehr schwierig Dinge geheimzuhalten (auch das Weiße Haus soll ja in dieser Hinsicht recht durchlässig sein), aber es gibt eine Möglichkeit, dass Dinge trotzdem nicht beim Volk ankommen: Eine Meldung ist noch keine Nachricht. Bei der Flut an Nachrichten, die wir tagtäglich ertragen müssen, merken wir uns selektiv nur die Dinge, die wir wichtig finden (oder weißt du noch die Fußballergebnisse der letzten Saison?) und nur das, was in den MSM „breitgetreten“ wird bleibt im Langzeitspeicher.

Durch Verschweigen, bzw. herunterspielen, lässt sich also ein gewisser Grad von Geheimhaltung erreichen.

Ein anderes Manko vieler Verschwörungstheorien ist die Vorstellung einer hochpotenten Regierung. Den Mächtigen wird oft eine Macht zugeschrieben, die diese gar nicht besitzen. Ein deutscher Minister z.B. wirkt auf uns kleine Leute vielleicht wie ein hohes Tier, im global poker dagegen ist er eher ein kleines Licht. Schon national gesehen haben unsere „demokratischen“ Politiker relativ wenig Einfluss (So gab Seehofer, als er noch Verbraucherschutzminister war, mal zu, dass gegen die Pharmaindustrie nicht anzukommen ist.). Viele der „Moonfake“- Theorien oder die 9/11-Verschwörungs- phantasien bedienen sich solch eines Bildes.

Nach diesen Vorbemerkungen nun zu Deiner Theorie. Ich fasse sie so zusammen, wie ich Dich verstanden habe:

Es gibt einen durch postmarxistische Theorien (Frankfurter Schule) vorgedachten Plan unserer „Eliten“, eine „Neue Weltordnung“ zu etablieren. Hierbei geht es vor allem um die Zerstörung der Nationalstaaten. Die Masseneinwanderung nach Europa gehört genauso zu diesem Plan wie die pseudosozialistische Volkserziehung in MSM und öffentlichen Schulen. Für uns unverständliche Handlungen von Politikern können mit Rückgriff auf die NWO erklärt werden.

Ein paar Fragen: Was ist Deiner Meinung nach das Ziel dieser Bestrebungen (ein rassisch gemischtes androgynes (gegendertes) sozialistisches „Freiheits“wesen ist ja an sich noch kein Ziel, oder?)

Wer steckt dahinter, wer hat das angefangen (ich kann mir schwer vorstellen, dass ein paar jüdische Intellektuelle einen so großen Einfluss auf das Weltgeschehen seit 45 haben sollen)?

Zuletzt: Ist es eher ein kapitalistisches Projekt (Globalisierung), oder ein marxistisches (auch Marx wollte ja den weltweiten Kommunismus – „Proletarier aller Länder…“)?

Morpheus:

Ich kann Deine Fragen leider nicht beantworten, ich habe auch keine Informationen, die andere nicht haben. Im Grunde haben ”Verschwörungstheoretiker” nur einen anderen Blick auf die Realität. Es ist als ob man gemeinsam einen Film ansieht und der eine denkt: “Oh, nein, warum rennt die blöde Kuh die Treppe hoch, da oben sitzt sie doch in der Falle?!” während der andere denkt: “Jetzt lässt der Regisseur die Schauspielerin die Treppe hochrennen, damit es da oben zum Showdown mit dem Monster kommen kann”.

Ja, ich bin überzeugt, es gibt einen Regisseur, natürlich ist es nicht eine einzige Person und ich weiß auch nicht, wer es ist, ich habe da nur Spekulationen. Man fängt mit den Bilderbergern an (zunächst habe ich geglaubt, es gäbe die gar nicht und war dann überrascht, dass es sie doch gibt), dem Council on Foreign Relations, Trilateral Commission, Club of Rome, Freimaurer, Skulls and Bones, Bohemian Grove, Gorbatschow Foundation usw. Es gibt jede Menge solcher Clubs, wo sich sehr reiche, aber namentlich ziemlich unbekannte Personen mit politischen Frontmännern und – frauen treffen und alles ist untereinander vernetzt.

Gut, die Antikonspirationisten behaupten, die würden da nichts von Bedeutung reden, aber ich halte das nicht für sehr glaubwürdig, dass die nur Smalltalk machen, zumal in allen westlichen Ländern exakt das gleiche abläuft. Manchmal passieren ihnen sogar dumme Fehler und fleißige “Verschwörungstheoretiker” merken es. Zum Beispiel haben die Premiers von Kanada und Australien zum Auftakt des Irakkriegs exakt Wort für Wort dieselbe Rede gehalten.

Auch hier könnte man sagen: Okay, hat der eine vom anderen abgekupfert. Aber würde ein Politiker dann nicht wenigstens die Worte ein bisschen umstellen? Tun das nicht sogar Schüler, wenn sie abschreiben? Aber das ist nur ein Detail. Es gibt so viele und, wenn man nur eines oder ein paar sieht, kann man es immer als Zufall wegerklären.

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