Linke und rechte Österreich-Verächter

Von Lucifex.

Vor knapp zwölf Jahren gab es in Österreich Empörung über ein Plakat der Grünalternativen Jugend (GAJ), auf dem in Abwandlung der Aufforderung „Nimm’s Sackerl für dein Gackerl“ (die sich auf die Entsorgung von Hundekot bezog) dazu aufgefordert wird, den eigenen Nationalismus und Patriotismus, symbolisiert durch einen am Boden liegenden Österreich-Umriß, mit einer österreichischen Flagge wie Hundekot aufzuheben und in einen Abfallkorb zu werfen. Botschaft: „Herrl und Frauerl müssen es endlich lernen: Nationalismus grenzt aus und tötet. Wer Österreich liebt, muss Scheiße sein!“

Ganz heuchlerisch warb dann aber vor drei Jahren der grüne Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen mit Botschaften wie „HEIMAT BRAUCHT ZUSAMMENHALT“:

Solche demonstrative Österreich-Verachtung des ideologisch expliziteren Randes bei gleichzeitigem heuchlerischem Hinweglügen durch die Parteiführung gibt es aber nicht nur am linken Rand des Parteienspektrums, sondern auch am rechten.

Da gibt es auch die FPÖ, die sich als „soziale Heimatpartei“ bezeichnet und mit Parolen wie „Daham statt Islam“ und „Muttertag statt Selbstmordanschlag“ wirbt…

…deren Außenministerin Karin Kneissl dann aber kurz nach der ÖVP-FPÖ-Regierungsbildung in der „Zeit im Bild“ sagt: „Muslime gehören zu Österreich“ und den türkischen Außenminister dazu auffordert, nach Österreich zu kommen und etwas für die Erhaltung des osmanischen Erbes in Österreich zu tun;

…die FPÖ, die sich als Wahrer nationaler Eigeninteressen gegenüber Internationalismus und Globalismus (beispielhaft die EU) präsentiert…

…und im Nationalratswahlkampf von 2017 damit wirbt, daß es mit ihr in der Regierung keine Zustimmung zu CETA geben und daß sie diesbezüglich eine Volksabstimmung fordern würde – die aber gleich nach der Kooptierung ins globalistische Kurz-Regime umfällt und plötzlich CETA ebenso wie MERCOSUR unterstützt.

Und auch bei der FPÖ gibt es einen gewissen ideologisch expliziten Teil, der sich wie die ganz am anderen Ende des politischen Spektrums angesiedelten Linksgrünen in demonstrativer Österreich(er)-Verachtung gefällt, in diesem Fall aus nazi-onalistischer Motivation, weil man sich ja für „teutscher“ hält als die meisten anderen Landsleute, von denen man sich distanziert. Das ist Ende Oktober dieses Jahres wieder einmal in einer neuerlichen „Liederbuchaffäre“ um ein Buch öffentlich geworden, das die Grazer Burschenschaft „Cheruskia“ der FPÖ-nahen schlagenden Schülerverbindung „Pennales Corps Austria zu Knittelfeld“ geschenkt bekommen hat. Neben einer weiteren dummen Abwandlung eines dümmlichen Saufliedes wie im Fall des niederösterreichischen Liederbuchskandals nehme ich speziell an dieser Abwandlung der österreichischen Bundeshymne Anstoß:

Gemäß einem ähnlichen psychologischen Mechanismus wie bei den Killerbee-Groupies, die sich von ihren Landsleuten distanzieren und sie verachten, weil diese angeblich zu dumm, schwach, feige und bequem seien, gegen die NWO aufzustehen, und wie bei den Linken und Gutmenschen, die auf ihr Volk spucken, weil… (Nationalismus, Rassismus, Holocaust, Sklaverei, Kolonialismus, etc.) und sich selber für besser halten, weil sie auf diese angebliche Kollektivschuld hinweisen und sich deshalb von ihrem Volk distanzieren, grenzen auch diese eingebildeten „Besser-Ostmärker“ vom rechten Rand sich vom Österreichertum ab, das sie als minderwertig oder auch nicht wirklich existent hinstellen.

So wie man die Pro-Multibunten fragen muß, was sie eigentlich noch hier im bösen, bleichen Finstereuopa machen und warum sie nicht zu den bunten Anderen ausschwärmen und sich mit ihnen vermischen, sage ich auch den rechten Herren Heiminsreich:

Haut’s eich über d‘ Häuser, ihr Deppen! Schleicht’s eich aussi ins „Altreich“, wenn eich Österreich z’minder is, wal z’wenig „teutsch“! Und posiert’s nie wieder als „soziale Heimatpartei“, ihr verlogene, umfallerische Versorgungsposterlhechler mit eirer (((kontrolliert’n Oppositionspartei)))! Ihr wißt’s scho, wos i man, vo weg’n (((Ursula Stenzel))), (((David Lazar))) und die Israel-Aufsalutierereien vom Strache und vom Hofer, jo?

Siehe auch Sebastian Kurz, die Soros-Connection und der Verrat der FPÖ

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

Unerschöpfliche Rohstoffreserven? Erdöl und Erdgas aus dem Erdinneren

Heute habe ich in diesem Kommentar einen alten Artikel über einen möglichen abiotischen Ursprung von Erdöl und Erdgas erwähnt. Diesen Artikel habe ich anschließend herausgesucht – er ist in „bild der wissenschaft“ vom Mai 1987 auf Seite 22 enthalten. Hier ist der Scan davon:

 

Siehe auch den SPIEGEL-Artikel „Gas im Granit“ vom 10. März 1986 sowie Öl und Erdgas ohne Ende? Forscher findet Hinweise für abiotische Entstehung von Erdöl und Erdgas! vom 8. Februar 2010 auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie („Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit!“)

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NWO-Propaganda in SF-Romanen: Alan Dean Fosters „Homanx“-Reihe (2) – Mehr von Flinx

Homanx-Raumschiff mit Abstrahlscheibe für das Posigravfeld des Kurita-Kinoshita-Antriebs am vorderen Ende (Titelbild von Tim White für Orphan Star / Der Waisenstern)

Von Lucifex.

Teil 2 von 4; zuvor erschienen: NWO-Propaganda in SF-Romanen: Alan Dean Fosters „Homanx“-Reihe (1) – „Das Tar-Aiym Krang“

Das Tar-Aiym Krang war der erste von Alan Dean Feinberg, äh, Foster veröffentlichte Roman um Philip Lynx, genannt Flinx, und der erste aus seinem Homanx-Commonwealth. Elf Jahre und mehrere danach spielende Flinx-Romane später brachte er unter dem Titel For Love of Mother-Not eine Vorgeschichte dazu heraus, die 1985 auf Deutsch unter dem Titel Flinx erschien.

Dieses Buch schildert, wie Flinx als Kind von der alten Händlerin Mutter Mastiff auf dem Sklavenmarkt von Drallar, der Hauptstadt des Planeten Moth, ersteigert und danach als Ersatzsohn aufgezogen wird, bis die „Meliorare Gesellschaft“, eine geheime Eugeniker-Organisation, ihn wieder unter ihre Kontrolle zu bringen versucht.

Der rassische Propagandagehalt ist hier geringer und uneindeutiger als in Krang, aber doch vorhanden. Generell wird die (((Propaganda))) in den Homanx-Geschichten unauffälliger und milder als in Robert Silverbergs „Nach all den Jahrmilliarden“ und ohne Schüren von Schuldgefühlen und „Culture of Critique“ verabreicht, gewissermaßen als Schluckimpfung auf Zuckerwürfeln statt als pieksende Spritze, sodaß sie einem leichter runtergeht und weniger als Propaganda bewußt wird. Dennoch ist es eine Ausblendung und Herabstufung von Weißen, vor allem von weißen Männern, und dient der geistigen Gewöhnung an eine zunehmend vielfältige und nichtweiße Zukunft, während die SF-Romanwelten ansonsten bis in die 1970er-Jahre überwiegend weiße Welten waren. Darin ähneln Fosters Homanx-Bücher dem heutigen Krieg gegen die Weißen in der Werbung, bei dem ebenfalls Weiße und speziell weiße Männer „ausgephast“ und Nichtweiße als interessant und attraktiv präsentiert werden.

Gleich am Anfang von Flinx bringt Foster jedoch eine weitsichtige Kritik an heuchlerischen wirtschaftsliberalen Einstellungen an, auf denen die heute schon zunehmend erkennbaren Bestrebungen in Richtung moderner Quasi-Sklaverei beruhen und wo ich ihm zustimme, weshalb ich diesen Anfang hier zitiere:

Das ist vielleicht ein zerschundener, wertloser, kleiner Knirps, dachte Mutter Mastiff. Sie preßte den Beutel mit Schnitzereien etwas fester an sich und vergewisserte sich, daß ihr Slicker ihn vor dem Regen schützte. Der ewige für den Herbst auf Drallar so typische Nieselregen perlte von dem wasserfesten Material.

Außenweltler hatten es schwer, zwischen den Jahreszeiten der Stadt irgendwelche Unterschiede festzustellen. Im Sommer war der Regen warm, im Herbst und Winter etwas kühler, im Frühjahr wich er einem beständig lastenden Nebel. Daß die Sonne einmal durch die fast ewige Wolkendecke schielte, war eine solche Seltenheit, daß die Behörden dann gewöhnlich einen öffentlichen Feiertag verfügten.

Eigentlich konnte man das, woran Mutter Mastiff jetzt vorbeitrottete, nicht gerade einen Sklavenmarkt nennen. Das war ein archaischer Begriff, wie ihn nur Zyniker benutzten. Es war einfach der Ort, wo Arbeit und Einkommen auf formelle Art aufeinander abgestimmt wurden.

Drallar war die größte Stadt der Welt, die sich Moth nannte, die einzige echte Metropole, die sie besaß, und zwar keine besonders wohlhabende. Die Behörden hielten die Steuern niedrig und hatten es dadurch geschafft, eine ganze Anzahl Gewerbetreibender und Handelsunternehmen auf einen günstig gelegenen, aber im wesentlichen unwirtlichen Planeten zu ziehen. Den Ausgleich dafür schafften sie, indem sie kommerzielle Lästigkeiten wie Zölle oder einengende Vorschriften weitgehend abgeschafft hatten. Das führte zwar zu beträchtlichem Wohlstand für einige, brachte aber der Stadtregierung praktisch keine Einnahmen.

Zu den zahlreichen Bereichen des öffentlichen Lebens, die darunter litten, gehörte auch die Fürsorge für die Armen. In Fällen von Bedürftigkeit, wenn das betreffende Individuum noch dazu durch die Umstände isoliert war, hielt man es daher für vernünftig, es wohlhabenderen Bürgern zu überlassen, der Regierung die Verantwortung abzunehmen.

Das reduzierte die Ansprüche an den Wohlfahrtsetat und sorgte dafür, daß die Bürokratie zufrieden blieb und verschaffte gleichzeitig dem betreffenden Individuum ein höheres Maß an Fürsorge – so behaupteten die Beamten wenigstens – als er oder sie von mit zu knappen Mitteln ausgestatteten Regierungsbehörden je erwarten konnte.

Die Vereinigte Kirche, der geistliche Arm des Commonwealth, war von solch einseitiger Wirtschaftspolitik nicht gerade begeistert. Aber das Commonwealth hielt nicht viel davon, sich in die inneren Angelegenheiten einzelner Welten einzumischen, und die Beamten von Drallar beeilten sich, gelegentlich zu Besuch erscheinende Padres oder Ratsherren davon zu überzeugen, daß es genügend gesetzliche Sicherheitsvorkehrungen gab, die den Mißbrauch von auf diese Weise „adoptierten“ Individuen verhinderten.

So kam es, daß Mutter Mastiff sich auf ihren Stock stützte und ihren Beutel mit den kunstgewerblichen Gegenständen an sich drückte und etwas verschnaufte, während sie die zugedeckte Plattform musterte. Ein neugieriger Zuschauer drängte sich zu nahe an sie heran und blickte böse, als sie ihn mit dem Stock anstieß, trat aber zur Seite, da er die Auseinandersetzung mit ihr scheute.

Auf der Plattform, innerhalb des Kompensationskreises, stand ein hagerer, ernst blickender Knabe von acht oder neun Jahren. Der Regen hatte ihm das rote Haar, das in scharfem Kontrast zu seiner ziemlich dunklen Haut stand, an den Kopf geklebt. Weite, unschuldige Augen, so groß, daß sie sein ganzes Gesicht zu erfüllen schienen, starrten über die vom Regen eingeweichte Zuschauergruppe. Er hielt die Hände hinter dem Rücken verschränkt. Das einzige, was sich an ihm bewegte, waren seine Augen, und ihr Blick huschte wie ein Insekt über die nach oben gerichteten Gesichter der Menge. Die Mehrzahl der Kauflustigen schien seine Anwesenheit überhaupt nicht zur Kenntnis zu nehmen.

Rechts von dem Jungen stand die großgewachsene, schlanke Vertreterin der Regierung, die im Auftrag der Wohlfahrtsbehörde den offiziellen Verkauf – man bezeichnete ihn hier als „Zuteilung von Verantwortung“ – durchführte. Auf der anderen Seite konnte man von einem großen Bildschirm die wesentlichen Daten des Jungen ablesen, und diesen Bildschirm studierte Mutter Mastiff gerade.

Größe und Gewicht entsprachen dem, was sie sehen konnte. Haar-, Augen- und Hautfarbe hatte sie bereits wahrgenommen. Lebende Verwandte, zugeteilt oder sonst – keine Angabe. Persönliche Vorgeschichte – wieder keine Angabe. Ein Zufallskind, dachte sie, das man, wie so viele andere, der gleichgültigen Barmherzigkeit der Regierung zugeschoben hatte. Ja, so wie er aussah, würde es tatsächlich besser für ihn sein, wenn er unter die Fittiche eines privaten Individuums käme. Zumindest würde er dann vielleicht ordentlich zu essen bekommen.

Und doch war da noch etwas Besonderes an ihm, etwas, das ihn irgendwie von der teilnahmslosen Schar von Waisen abhob, die Jahr für Jahr in gleichmäßiger Prozession über die vom Regen durchnäßte Plattform zogen. Mutter Mastiff spürte etwas, das hinter jenen weiten, traurigen Augen lauerte – eine Reife, über seine Jahre hinaus, mehr Intensität in seinem Blick, als man von einem Kind in seiner Lage erwarten durfte. Und dieser Blick schweifte immer noch über die Menge, suchte, tastete. Der Junge wirkte eher wie ein Jäger als wie ein Gejagter.

Und der Regen fiel ohne Unterlaß. Die Aufmerksamkeit der Zuschauer konzentrierte sich in erster Linie auf die rechte hintere Ecke der Plattform, wo ein einigermaßen attraktives, sechzehnjähriges Mädchen als nächstes an der Reihe war. Mutter Mastiff rümpfte geringschätzig die Nase. Was auch immer die Regierungsbeamten behaupteten, ihr würde keiner weismachen, daß diese drängelnden Schnösel in der vordersten Reihe nicht noch etwas anderes im Sinn hatten, als unschuldige altruistische Sorge um die Zukunft des Mädchens. O nein!

[…]

Die Augen des Jungen schweiften immer noch über die Zuschauerschar und erreichten schließlich die ihren – und hielten an. Plötzlich empfand Mutter Mastiff eine Art Schwindelgefühl. Ihre Hand griff an ihren Leib. Zu fett gefrühstückt, dachte sie Die Augen waren bereits weitergewandert. Seit sie fünfundachtzig geworden war, mußte sie sehr aufpassen, was sie zu sich nahm. Aber dann hatte sie auch einer Freundin einmal gesagt, „lieber sterbe ich mit Verdauungsschwierigkeiten und mit vollem Bauch, als mich mit Pillen und Konzentraten dahinzuquälen.“

„Zur Seite!“ hörte sie sich plötzlich sagen, ohne selbst recht zu wissen, was sie tat oder warum. „Zur Seite!“ Sie bahnte sich einen Weg durch die Menge, stieß einem der Zuschauer mit dem Stock in die Seite, brachte das prunkvolle Arrangement von Schwanzfedern eines Ornithorpen in Unordnung und veranlaßte eine übergewichtige Matrone zu einem erregten Schnattern. Sie arbeitete sich bis zu der freien Fläche unmittelbar vor der Plattform durch. Der Junge achtete nicht auf sie; seine Augen fuhren fort, die gleichgültige Menge abzusuchen.

*     *     *

Mutter Mastiff ersteigert Flinx gegen die Gebote eines hünenhaften Mannes, der noch während der Auktion vor der Polizei flieht. Sie gibt dem stillen Jungen ein Zimmer in ihrer kleinen Laden-Wohnung, und von ihr und befreundeten Bewohnern der Altstadt von Drallar lernt er, was er für das Leben dort wissen muß. Mit der Zeit stellt sich heraus, daß Flinx ein empathischer Telepath ist, der zwar keine Gedanken lesen, aber Gefühle auffangen kann – ein erratisch funktionierendes Talent, über das er kaum Kontrolle hat und das zum Geheimnis zwischen ihm und Mutter Mastiff wird. Diese argwöhnt jedoch, daß er auch andere Menschen unbewußt beeinflussen kann und sie dazu veranlaßt hat, ihn zu ersteigern (so wie er später auf dem Flug zum Krang Malaika auf die Idee mit dem Neutronenstern bringt).

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Linkliste zur Artikelreihe „Jewish Merchants of Sin and Porn“

Von Lucifex; eine Zusammenstellung von Links zur neunteiligen Artikelreihe „Jewish Merchants of Sin and Porn“ von Benjamin Garland, mit Anmerkungen und Ausschnittsübersetzungen von mir (großteils aus diversen Kommentaren, wo ich bisher schon auf Teile dieser Serie verlinkt habe).

Part 1: The Battle begins

Hierin geht es um die Anfänge der Liberalisierung von Pornographie in Amerika ab dem späten 19. Jahrhundert, wobei allerdings – wie auch in manchen anderen Teilen dieser Reihe und allgemein im Umgang konservativer/rechter Amerikaner mit sexuellen Dingen – eine gewisse überzogene Prüderie auffällt, die aus dem Puritanismus stammt, welcher seinerseits eine besonders extreme Form des Christentums ist. Nacktbilder – iiiih! Diese übertriebene Prüderie hat sicherlich das Bedarfsvakuum mitgeschaffen, das dann durch jüdische Anbieter gefüllt wurde und diesen einen großen „Marktvorteil“ verschaffte. Der Jud‘ hat’s genommen (durch das Christentum), der Jud‘ gibt es wieder – zu seinem Preis. Wie auch bei Kreditgeschäften gegen Zinsen, und beides war auch im islamischen Raum der Fall.

Hier ist der von mir übersetzte Anfang dieses Teils:

DIE JUDEN HATTEN ES IN AMERIKA nie viel mit Antisemitismus zu tun. Das liegt zum großen Teil an den zugrunde liegenden Ideologien, auf denen es begründet wurde; nämlich universalistische Interpretationen des Christentums und der Ideale der Aufklärung der Freiheit, Gleichheit und Chancen für alle.

Diese Prinzipien, die wohl mit nobler Absicht geschaffen wurden – und auf den Werten beruhten, die einer Gesellschaft aus europäischstämmigen Völkern von hochmoralischem Charakter beruhten – verkrüppelten die Verteidigung individualistisch gesinnter weißer Einheimischer und gaben den Juden freies Spiel, ihre Macht mit alarmierender Rate und buchstäblich ungehindert zu konsolidieren.

Die Juden begannen um 1880 in Wellen in die Vereinigten Staaten auszuwandern, als ihre Population nur etwa 250.000 betrug. Innerhalb eines Jahrzehnts war diese Zahl fast das Doppelte, und bis zu den 1930ern war sie auf 3 bis 4 Millionen hochgeschossen.

Viele dieser Einwanderer – wenn nicht die meisten – waren osteuropäische Juden der widerlichsten Sorte, und sie wurden sofort weit überrepräsentiert unter Kriminellen und Subversiven.

Ein Bericht eines Polizeikommissars von 1908 zeigt, daß die Juden, während sie zu dieser Zeit nur ein Viertel der Bevölkerung von New York City ausmachten, für 50 % seiner Kriminalität verantwortlich waren.

Eine ihrer häufigeren kriminellen Aktivitäten ist immer der Verkauf und die Bewerbung von Pornographie und Schmutz gewesen. Zwei Zitate sollten genügen, um diese Behauptung zu untermauern, eine von einem Antisemiten und eine von einem Juden.

Part 2: The Great Comic Book Scare über den Aufstieg der fast ausschließlich von Juden aufgebauten modernen Comic-Industrie und den medialen und rechtlichen Streit um deren möglichen schädlichen Einfluß auf die Jugend, wobei Letzteres ebenfalls maßgeblich von einem Juden vertreten wurde, dem Psychoanalytiker und Psychiater Fredric Wertham („Zwei Juden, drei Meinungen…“). In diesem Teil wird auch das Magazin MAD behandelt, und den entsprechenden Abschnitt gebe ich hier in meiner Übersetzung wieder:

Alle von Gaines‘ EC-Titeln gingen ein, außer ironischerweise der extremste von allen, das berüchtigte MAD, das er stattdessen schlauerweise in ein Magazin umwandelte, um die Vorschriften des Comic-Codes zu umgehen.

MAD wurde ursprünglich von Harvey Kurtzman geschaffen, der von jüdischen Kommunisten geboren und aufgezogen wurde (ein „Rote-Windeln-Baby“). Es war – und ist immer noch – im Grunde absichtlich anstößiger jüdischer Toilettenhumor. Ein Artikel von 2013 in Haaretz prahlt, daß MAD „eine sehr jüdische Richtung von Humor war“ und „Leo Rostens The Joys of Yiddish war eine notwendige Begleitlektüre [für nichtjüdische Leser]“.

Der Inhalt des MAD-Magazins ist offener jüdischer Spott über die nichtjüdische amerikanische Kultur. Die Macher von MAD waren immer „elternfeindlich“, und daher hatte es eine offene Agenda, Kinder gegen ihre Eltern zu wenden, indem sie, wie ein Journalist es ausdrückte, „schonungslose Bloßstellung elterlicher Unehrlichkeit“ einsetzten.

Peter Kuper, ein jüdischer Comiczeichner, der an MAD mitarbeitete, sagte über die Kontroverse um EC: „Es ist unglaublich ironisch, daß das House Un-American Activities Committee [Kongreßkomitee gegen unamerikanische Umtriebe], das EC Comics angriff und sie im Grunde wegen ihrer subversiven Natur lahmlegte, ihnen eines bestehen ließ, und das war das MAD-Magazin, das letztendlich das Subversivste war, was sie jemals produzierten.“

Ja, Leute, ich bin auch mit MAD aufgewachsen und habe über Alfred E. Neumann, die „MAD-Urschreie“ von Don Martin und andere Sachen gelacht. Rückerinnernd ist mir heute klar, daß vieles davon jüdische Zersetzungspropaganda war, aber damals ist mir das nicht aufgefallen, sondern als Bestätigung dessen erschienen, was man als Jugendlicher der späten 1970er in seiner Mount-Stupid-Verblendung (Erklärung siehe weiter unten in diesem Kommentar) der Elterngeneration vorauszuhaben meinte („Jugendliche vergleichen ihr Wissen mit dem, was sie als Kinder wußten, und überschätzen ihre Weisheit so weit, daß sie denken, sie wüßten besser Bescheid als ihre Eltern, worin sie von der (((Jugendkultur))) seit ’68 bestärkt werden“).

Part 3: Roth vs. United States über die Rechtskämpfe vor allem des Juden Samuel Roth um die Liberalisierung der „Obscenity Laws“ in Amerika. Interessanterweise ist derselbe Roth andererseits der Verfasser des Buches Jews Must Live, in dem er viele der traditionellen antijüdischen Behauptungen bestätigt:

Roth schreibt darüber, wie er seine angeborene kognitive Dissonanz hinsichtlich der wahren Natur seines Stammes ablegte, nachdem er sein Unternehmen an eine Verschwörung jüdischer „Geier“ und „Gauner“ verlor und dann beschloß, „der erste Jude zu sein, der aufstand und die Wahrheit über sie sagte.“

„Ich bin ein Jude, der an den Punkt gebracht wurde, wo er sein Volk so verabscheut, daß er über dessen Vernichtung nachdenkt“, schrieb er.

Während Roth nie „die jüdische Verachtung für die Goyim“ teilte – die, wie er sagte, „ein integraler Bestandteil aller jüdischen Psychologie ist“ -, behauptete er, er hätte das Buch nicht geschrieben, „um mich bei den Nichtjuden einzuschmeicheln“, sondern vielmehr um die Wahrheit zu sagen, wie er sie sah, zu kathartischen Zwecken, als „etwas von organischer Notwendigkeit.“

Darin schrieb er, daß die Juden „einen hässlichen Sumpf aus der westlichen Zivilisation“ gemacht hätten, daß der Antisemitismus ein „Urinstinkt der Menschheit“ ist, der die Rasse vor der „totalen Vernichtung“ bewahrt, und daß die Juden alle ihre Pogrome und Verfolgungen verdient hätten (siehe Fußnote).

„Unser hauptsächliches Laster von einst wie von heute“ schrieb er, „ist der Parasitismus. Wir sind ein Volk von Geiern, das von der Arbeit und der Gutmütigkeit der restlichen Welt lebt.“

Juden, erklärte er, „sind fest davon überzeugt, daß sie schließlich die Erde erben werden“ und daß sie sich als deren „natürliche Herren“ betrachten. „Es war praktisch eine moralische Verpflichtung für jeden pflichtbewußten Juden, den Goy zu täuschen und zu betrügen, wo und wann immer möglich.“

Leolom Tickah („immer nehmen“) ist laut Roth der Weg und das Motto des Juden. „Wenn der Goy betrogen worden war, dann war das Geschäft gut“, schrieb er. „Wenn der Jude dabei nur gleich gut abschnitt, dann war das Geschäft in der Tat sehr schlecht.“

„Kleinen Juden“, fuhr er fort, wird in der hebräischen Schule beigebracht, daß sie „das Salz der Erde“ sind und daß alles darauf „ihnen gehört“; daß er „als rassischer Jude – abgesondert von all den anderen Rassen – einen alten Krieg gegen seine Nachbarn führt“ und „manuelle Arbeit für den eigenen Lebensunterhalt zu leisten ist der allerschlimmste Zustand, in den der junge Jude fallen kann, etwas das ihn wirklich beschämt und erniedrigt.“

Er behauptete, daß Juden nichts getan hätten, als Amerika, „der geduldigsten der westlichen Nationen“ in den Rücken zu stechen: „Es ist Blut im Auge von Uncle Sam, während er über den Boxring hinweg den pummeligen, lächelnden Uncle Moses ansieht.“

„Es ist mein ehrlicher Glaube“, schrieb er, „daß nichts, was der Jude in Amerika tut, für dessen Wohlergehen wesentlich ist. Im Gegenteil, sehr viel von dem, was der amerikanische Jude tut, ist subversiv für Amerikas beste Interessen.“

Ironischerweise war Roth selbst ein Paradebeispiel für einen „subversiven“ Juden, einen, der unabschätzbaren Schaden durch sein unablässiges Beharren auf den Vertrieb obszöner und pornographischer Materialien anrichtete.

Roth distanzierte sich fast sofort nach der Veröffentlichung von Jews Must Live, aber es blieb ein Fleck auf seinem Ruf in den Augen anderer Juden.

Part 4: Opening the Floodgates

 

Part 5: Psychoanalysis, Sexology, the Frankfurt School and the New Left

In diesem Teil wird Alfred Kinsey ausführlich erwähnt (neben Sigmund Freud, Magnus Hirschfeld und anderen Juden). Hier ein von mir für einen Kommentar übersetzter Auszug:

1948 wurde Alfred Kinseys Buch Sexuality in the Human Male wie ein bösartiges Virus im amerikanischen Diskurs freigesetzt. Das Buch bestand aus Daten, die auf angeblichen Interviews über die „Sexualgeschichte“ der Subjekte beruhten, wobei ein Fragebogen benutzt wurde, der weitgehend auf dem von Hirschfeld verwendeten beruhte.

Es stellte eine unglaubliche Menge ungeheuerlicher Behauptungen auf, wie die, daß 50 % der Männer ihre Frauen betrogen, 69 % Prostituierte benutzt hatten, 67 – 97 % vorehelichen Sex gehabt hatten, 37 % – „mehr als einer von drei Männern“, wie Kinsey es vergnügt ausdrückte – eine homosexuelle Erfahrung hatten, und 50 % der Farmjungen Sex mit Tieren hatten.

Das Buch war ein überwältigender Hit und verkaufte erstaunliche 200.000 Exemplare in nur zwei Monaten. „Nicht seit Vom Winde verweht hatten Buchverkäufer etwas Derartiges erlebt“, stellte das Magazin Time fest.

Kinsey führte Freuds Theorien über Kindersexualität bis ins Extrem. „Es ist angenommen worden“, daß Kleinkinder sexuell sind, schrieb Kinsey unter Zitierung von „Freud und die Psychoanalytiker“. Aber, wie er fortfährt, es gibt „wenig spezifische Daten“, um es zu beweisen.

Also machten er und sein Team sich daran, genau das zu tun, zu „beweisen“, daß Kleinkinder sexuell sind. Sie belästigten unzählige Kinder sexuell und dokumentierten das dann sorgfältig und schrieben offen und sehr detailliert darüber.

Die Pädophilen stimulierten die Kinder sexuell und protokollierten dann, wenn sie dachte, die Kinder hätten „Orgasmen.“ Eine von Kinseys Schlußfolgerungen aus dieser „Forschung“ war, daß – und das ist keine Erfindung von mir – „es wahrscheinlich ist, daß die Hälfte der Knaben oder mehr in einer ungehemmten Gesellschaft schon im Alter von drei oder vier Jahren zum Höhepunkt kommen könnte.“

1953 veröffentlichte Kinsey seinen zweiten Bericht, Sexuality in the Human Female, in dem er – nicht überraschend – ähnlich ungeheuerliche Behauptungen aufstellte.

Diese Berichte waren eine notwendige Voraussetzung für die sexuelle Revolution. Hier gab es scheinbar glaubwürdige wissenschaftliche Daten – sehr gut abgesichert und stark beworben -, die behaupteten, daß die Mehrheit der Amerikaner bereits sexuell Degenerierte seien und daß, wie Dr. Charles Socarides es ausdrückte,

„alle Arten von sexueller Aktivität – Sex mit dem anderen Geschlecht, Sex mit dem gleichen Geschlecht, Sex mit beiden Geschlechtern, Sex mit Kindern, Sex mit Peitschen und Ketten, Fisting-Sex, Sex mit Tieren – jede Art von Sex normal und gängig war.“

Jüdische Aktivisten gegen das Obszönitätsgesetz und „Sexualreformer“ traten in Aktion, um aus Kinseys gefälschten Daten Nutzen zu ziehen, die, wenn man sie für bare Münze nahm, zeigten, daß 95 % der Männer und 80 % der Frauen strafbarer Sexualverbrechen schuldig waren.

Part 6: Wilhelm Reich and the Sexual Revolution

Hier kann man nachlesen, was für ein abartiger und gestörter – man muß schon sagen Mutant – dieser Wilhelm Reich gewesen ist.

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Tavernenrunde 11: Herbst/Wintertaverne 2019

Und wieder eine neue Taverne… zwar wäre in der Tavernenrunde 10: Sommertaverne 2019 noch locker Platz für weitere Kommentare (es fällt auf, wie sehr das Kommentaraufkommen in den Tavernenrunden gegenüber früher nachgelassen hat), aber es wäre unpassend, wenn nach Samhain immer noch eine „Sommertaverne“ die aktuellste Runde wäre.

Passend zu meiner gegenwärtigen Sicht auf meine Blogtätigkeit habe ich das Titelbild ausgewählt, denn die süßen, kleinen Flugscheißerchen, die jeden Tag kommen, glauben sicher auch, das Futter wächst da von selber für alle Ewigkeit.

Die Wiedergabe der Szene in der „Taverne zum Alten Phönix“ in Poul Andersons Fantasyroman „Ein Mittsommernachtssturm“ mit ihren Bezügen zu einem Internet-Treffpunkt für uns Counter-Jewhadis ist in der ursprünglichen Tavernenrunde 1 sowie etlichen späteren nachzulesen.

Interessante Diskussionsstränge aus früheren Tavernenrunden:

Tavernenrunde 2: Diskussion über AltLite, AltRight, Meme Magic, Trumpismus, Pepe the frog etc., ab diesem Kommentar von Luftpost

Tavernenrunde 3: Lange Diskussion über die Alt-Rightosphäre, Anglin, Daily Stormer, weev, „White Sharia“, das Feminismusproblem und das Mann-Frau-Verhältnis im weißen Abwehrkampf, ab diesem Kommentar von Luftpost

Tavernenrunde 5: Der Libertarianismus- und Elitismus-Austausch, ab diesem Kommentar von branfendigaidd

Tavernenrunde 6:

Der „Exo-Juden / Judeo-Aliens“-Austausch, ab diesem Kommentar von mir (als Deep Roots)

Der „Hopium“-Strang, ab diesem Kommentar von Luftpost

Tavernenrunde 7: Der Abgang von Nuada im Siechkobel und ihr Erscheinen bei uns, sowie die anschließende Diskussion über die Zustände im Siechkobel und über die „rechte“ Szene, „Mount Stupid“ etc., ab diesem Kommentar von pils

Tavernenrunde 8:

Diskussion über die aktuellen Zustände auf PI ab dem Strangeröffnungskommentar von hildesvin unter Beteiligung von Osimandia (ab hier)

Über die mysteriösen Tunnelanlagen („Erdställe“) und sonstigen prähistorischen Hinterlassenschaften aus Stein im Raum Vorau und Klosterneuburg ab diesem Kommentar von mir

Tavernenrunde 9:

Die Strache/Ibiza-Affäre, ab diesem Kommentar von Luftpost.

Über jüdisches Denken, Intersektionalität etc. ab diesem Kommentar von Luftpost.

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

NWO-Propaganda in SF-Romanen: Alan Dean Fosters „Homanx“-Reihe (1) – „Das Tar-Aiym Krang“

Von Lucifex. (Achtung, LANGER Artikel!)

„Wo Silverberg heute hingeht, wird ihm der Rest der Science Fiction morgen folgen”

1972, nur drei Jahre nach Robert Silverbergs SF-Roman „Across a Billion Years / Nach all den Jahrmilliarden“, erschien der Erstlingsroman des jüdischen Autors Alan Dean Foster, The Tar-Aiym Krang (deutsch „Das Tar-Aiym Krang“, 1979), dem im Laufe der Jahre 28 weitere Romane aus Fosters „Homanx-Commonwealth“ folgten. Besonders populär waren davon die Geschichten um Philip Lynx, genannt Flinx, und seinen Minidrach Pip, eine halbintelligente, geflügelte Schlange vom Planeten Alaspin, die wie Flinx gewisse telempathische Fähigkeiten hat.

Ich kenne viele dieser Romane seit einer Zeit, als ich selbst nicht viel älter war als Flinx in Das Tar-Aiym Krang, und ich habe sie immer geliebt, vor allem die frühen Flinx-Geschichten. Vor etlichen Jahren habe ich mir dann drei neu erschienene Flinx-Bücher gekauft, Flucht ins Chaos, Nichts als Ärger und Patrimonium, und diese haben mir mit ihrer politkorrekten Antirassismus- und Universalismuspropaganda sehr mißfallen. Daraufhin habe ich die „guten alten“ Bücher wieder gelesen, bei denen ich mich zu erinnern glaubte, daß es darin noch anders zugegangen wäre, und mußte feststellen, daß sie auch schon einigermaßen so waren.

Das fing bereits in Das Tar-Aiym Krang an, das ich (neben Der Kollapsar) von allen Homanx-Romanen rein als SF-Geschichte betrachtet auch heute noch am liebsten wieder einmal lese, was unter anderem sicher auch daran liegt, daß man zu dem, was man in den „formativen Jahren“ als Teenager und junger Erwachsener mochte, oft auch später noch einen besonderen Bezug hat. Dieses Buch stelle ich nachfolgend etwas ausführlicher vor, als Beispiel für die gesamte Serie, um zunächst zu zeigen, warum ein junger SF-Leser wie ich damals davon fasziniert war, und anschließend, was darin der erst viel später erkannte (((Propagandagehalt))) ist, bei dem es prototypisch für die gesamte Homanx-Serie ist:

Das Tar-Aiym Krang

Flinx, ein noch nicht ganz siebzehnjähriger Waisenjunge, der als Kind von der Markthändlerin „Mutter Mastiff“ auf einem Sklavenmarkt gekauft und als Ersatzsohn aufgezogen wurde, bestreitet seinen Lebensunterhalt als Schausteller auf dem Marktplatz von Drallar, der Hauptstadt des Planeten Moth. Daneben ist er auch ein Gelegenheitsdieb, der aber – als „ethischer Dieb“, wie es auf der ersten Seite heißt – nur Leute bestiehlt, die es selber mit dem Gesetz nicht so genau nehmen. Eines Tages kommt er in einer Seitengasse dazu, wie zwei Männer einen dritten überfallen, und wird in den Kampf verwickelt. Einen der Angreifer ersticht er, während Pip den zweiten tötet, indem er ihm sein schnellwirkendes Gift in die Augen spuckt. Dem bereits ebenfalls toten Angriffsopfer nimmt Flinx eine Sternkarte ab, die anscheinend der Grund für den Überfall war, und verschwindet damit, ehe die Polizei eintrifft.

Noch am selben Abend wird er von zwei außerplanetarischen Besuchern als Fremdenführer angeheuert: dem Menschen Bran Tse-Mallory und dem Thranx-Philosophen Truzenzuzex, einem Insektoidwesen, mit dessen Spezies die Menschen eine verschmolzene Zivilisation gebildet haben: das Homanx-Commonwealth (von Homo sapiens und Thranx). Die beiden lassen sich von Flinx in die Wohnstadt der Reichen von Drallar führen, eine gated community, wo auch der Turm des schwerreichen, interstellar tätigen Handelsherrn Maxim Malaika steht. Dort angekommen, stellt sich heraus, daß Flinx‘ Auftraggeber bedeutende Gelehrte sind, und weiters, daß die Sternkarte in Flinx‘ Besitz für Tse-Mallory und Truzenzuzex bestimmt war und für das Unternehmen wichtig ist, das sie Malaika vorschlagen: die Suche nach dem Krang, einem mysteriösen Artefakt der Tar-Aiym, einer Alien-Spezies, die vor 479.000 Jahren in einem interstellaren Krieg gegen die Hur’rikku zusammen mit ihren Gegnern untergegangen ist. Dieses Krang, das sowohl eine Superwaffe als auch eine Art Musikinstrument sein soll, wird auf einem Planeten im sogenannten „Brand“ vermutet, einem weiten Raumgebiet, in dem alle intelligenten und halbintelligenten Lebewesen durch jenen Krieg ausgelöscht worden waren. Die beiden Gelehrten gewinnen Malaika dafür, sich mit ihnen in seiner Raumyacht Gloryhole auf die Suche nach dem Krang zu machen. Nachdem sie gegangen sind, ruft der Händler per Hyperfunk seine Geschäftsrivalin Rashallaila Nuaman, die Indizien zufolge (und auch tatsächlich) den Überfall auf den Sternkartenüberbringer beauftragt hat, auf deren Privatplaneten an und teilt ihr spöttisch mit, daß er nun die Karte besitzt.

Am nächsten Tag fliegt die Gruppe, vervollständigt durch Flinx und Pip, Malaikas Diener und Piloten Wolf, die Copilotin Atha Moon und Malaikas aktuelle Gespielin Sissiph, mit einem Shuttle zur Gloryhole in den Orbit hinauf. Nachdem sie sich an Bord einquartiert haben, beschleunigt die Raumyacht aus dem System von Moth hinaus, gezogen vom Posigravfeld, das der Abstrahltrichter des Doppelka-Antriebs vor sie projiziert, und geht auf Überlichtgeschwindigkeit. Unbemerkt folgt ihr das Schiff eines Agenten von Rashallaila Nuaman, für den die Sternkarte hätte geraubt werden sollen.

„Flinx lächelte, achtete aber darauf, daß der Handelsmann es nicht bemerkte. Nur wenige wußten, was der Name von Malaikas privater Yacht zu bedeuten hatte. Die meisten glaubten, es handele sich um ein altes terranisches Wort, das einen reichen Mineralfund bedeutet…“ (Ich – Lucifex – wußte damals auch noch nicht, was ein Gloryhole ist.)

Dieser Teil der Geschichte war für mich wegen des Themas eines Sternenschiffes in Privatbesitz (anstelle eines militärischen oder sonstwie staatlichen Schiffes) reizvoll, das ich damals ansonsten hauptsächlich aus dem ebenfalls neuen Film Krieg der Sterne kannte. Anders als Han Solos Millennium Falcon ist Maxim Malaikas viel größere Gloryhole eine luxuriöse Raumyacht: ihre Luftschleuse ist mit Pelz ausgekleidet, der Salon „ein Märchen aus Glas, Holz und Plastik“, durch dessen grünen, pelzartigen Boden echte Bäume wachsen und dessen Decke als Hologramm ausgebildet ist, das einen freien Himmel mit Wolken und Sonne zeigt. Für die Reisenden gibt es komfortable Kabinen, und die Mahlzeiten werden vom Autokoch im Salon serviert.

Nach den ersten paar Reisetagen, in denen nichts Dramatischeres passiert als eine Rauferei aus Eifersucht zwischen Sissiph und Atha Moon, die heimlich in ihren Chef verliebt ist, kommt es zu einer Begegnung mit zwei Zerstörern der AAnn, kriegerischen Reptiloidwesen, den „Klingonen“ des Homanx-Universums. Deren Kommandant ist von Teleen auz Rudenuaman, die ihrer Tante Rashallaila Nuaman ins Geschäft pfuschen will, über Vermittlung eines AAnn-Geschäftsmannes auf sie angesetzt worden. Aus diesem Teil zitiere ich nun ein längeres Stück:

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NWO-Propaganda in SF-Romanen: Robert Silverbergs „Nach all den Jahrmilliarden“

Von Lucifex, beruhend auf meinem Kommentar (als Deep Roots) zu Jonathan Pyles Essay „Star Trek und die multirassische Zukunft“.

Stammleser werden die von Kairos, Dunkler Phönix, Sternbald und mir verfaßte 16teilige AdS/MoWa-Artikelreihe „Star Dreck“ kennen, die sich dem Aufzeigen von JNWO-Propaganda (Antinationalismus, Feminismus, Rassenvermischung, Weißenfeindlichkeit etc.) in Filmen und Fernsehserien mit dem Star-Trek-Franchise als Musterbeispiel widmet. (Ein inoffizieller 17. Teil widmet sich den Munsters, läuft aber nicht unter dem Titel „Star Dreck“, weil es ein „Interview“ mit Herman Munster mit mir als „Ghostwriter“ ist.)

Ich wollte schon länger auch ein paar Artikel dieser Art über JNWO-Propaganda in Science-Fiction-Romanen machen, und als erstes Thema habe ich „Nach all den Jahrmilliarden“ (Across a Billion Years, 1969, deutsch 1982) des jüdischen Autors Robert Silverberg ausgewählt. Zwar ist dieser Roman schon älter und wird vielen heutigen Lesern nicht mehr geläufig sein, aber Silverberg gilt als sehr einflußreicher Autor in der SF-Szene („Wo Silverberg heute hingeht, wird ihm der Rest der Science Fiction morgen folgen”, heißt es über ihn). Daher eignet sich „Nach all den Jahrmilliarden“, das mir seinerzeit recht gut gefallen hat und mir rein als SF-Geschichte auch später noch gefiel, recht gut als Beispiel dafür, welche Propagandatrends jüdische Autoren wie Silverberg schon zu dieser Zeit zu setzen begonnen haben, mit der Folge, daß andere – auch nichtjüdische – SF-Autoren davon beeinflußt wurden und sie für eigene Werke aufgriffen.

Tom Rice und Kelly Wachmann beim Auffinden des Projektors der „Erhabenen“; im Hintergrund der Dinamonianer Mirrik.

Der Roman spielt im Jahr 2375, und der Ich-Erzähler ist ein junger Archäologe namens Tom Rice, der an einer Raumexpedition zum öden Planeten Higby V teilnimmt, wo die Überbleibsel einer Superzivilisation (der sogenannten „Erhabenen”, die sich Mirt Korp Ahm nannten) erforscht werden sollen. Die Ausgrabungsstätte ist der bis dahin zweiunddreißigste gefundene Außenposten der „Erhabenen“, deren Zivilisation vor etwa 1,1 Milliarden Jahren entstand und eine Viertelmilliarde Jahre die Galaxis beherrschte. Es ist weder bekannt, wo die Ursprungswelt der „Erhabenen“ war noch was aus ihnen wurde.

Die Menschheit dieser Zukunftswelt gehört einem interstellaren Zivilisationsverbund mehrerer intelligenter Spezies an, der von einer Institution namens „Zentralgalaxis“ (was und wo immer das auch ist) regiert wird. Deshalb besteht das elfköpfige archäologische Team aus fünf Menschen, einer Androidin (d. h., einer künstlich in einem Bottich gezüchteten, aber biologisch lebenden Menschenfrau) und fünf Außerirdischen aus ebensovielen Spezies:

Mirrik von Dinamon IX ähnelt in Gestalt und Größe einem Nashorn, nur daß er außer den vier Beinen auch zwei Arme hat sowie Stoßzähne im Unterkiefer und eine blaue Haut. Er rezitiert gern Gedichte und wird von Pollen betrunken. (Das untenstehende Bild spielt auf eine Szene an, wo Mirrik im berauschten Zustand außerhalb der Forschungsbasis herumtobte und dabei ein Fahrzeug schwer beschädigte.) Pilazinool von Shilamak ist eine Art Cyborg, der gerne seine künstlichen Implantate poliert und bei Streß dazu neigt, seine Robotergliedmaßen abzumontieren und auf einen Haufen zu legen. Dr. Horkkk vom Planeten Thhh, einer der drei Chefs der Expedition, reicht einem Menschen nur bis zur Hüfte und hat vier Arme, vier Beine, drei Augen und zwei Münder (einen zum Essen, einen zum Sprechen). Er ist so dünn, daß er von der Seite gesehen fast unsichtbar ist. Daneben gibt es noch die gelbe Oktopuskreatur 408b und den Hermaphroditen Steen Steen.

Bei den Ausgrabungen auf Higby V findet Tom Rice ein Gerät der „Erhabenen“, eine Art Projektor, der unter anderem eine Sternkarte projiziert sowie Aufnahmen von den Mirt Korp Ahm, kuppelköpfigen Aliens mit sechs Gliedmaßen. In einer Szene ist zu sehen, wie vor 941.285.008 Jahren ein Roboter in einer Höhle auf einem Asteroiden begraben wird. Auf der Suche nach diesem Roboter und nach den Erhabenen, die vielleicht doch nicht ausgestorben sind, macht das Expeditionsraumschiff sich in ferne, unerforschte Bereiche der Galaxis auf. Am Ende findet man tatsächlich den Roboter sowie die letzten Mirt Korp Ahm, die auf ihrer Heimatwelt in einer Dysonsphäre leben: eine Handvoll von Individuen in einem vegetativen Zustand, gepflegt von praktisch unsterblichen Robotern, die sich selbst warten und reparieren.

Tom Rice erzählt die Geschichte in Form von „Hörbriefen” die er für seine Schwester Lorie aufnimmt, und gleich am Anfang äußert er sich über das archäologische Team, mit dem er unterwegs ist:

Wie du vielleicht vermutest, sind wir eine rassisch gemischte Mannschaft. Die Liberalen mußten ihren Willen durchsetzen. Und somit ist uns das Quotierungssystem auferlegt worden: Unsere Gruppe umfaßt sechs Terraner, einschließlich eines Androiden, und fünf ausgewählte Repräsentanten von fünf anderen intelligenten Spezies der Galaxis. Nun, du weißt, ich bin nicht voreingenommen. Mir ist es gleich, wie viele Augen, Tentakel, Eßöffnungen oder Fühler irgendein Lebewesen zufälligerweise ein eigen nennt – solange es seine Arbeit versteht. Es paßt mir nur nicht, jemanden dabeizuhaben, der fachlich unterqualifiziert ist und nur der rassischen Ausgewogenheit willen einer Expedition zugeteilt wird.

Hier holt Silverberg seine Leser „dort ab, wo sie stehen”, in dem er seinen Protagonisten dieselben Vorbehalte gegen „Affirmative Action” äußern läßt, die diese wohl auch hegen (wohlgemerkt, der Roman wurde 1969 verfaßt!). Diese Propagandataktik wird von den liberal verstrahlten Rezensenten nicht verstanden, die auf der Goodreads-Seite über Across A Billion Years „Sexismus“ und „1960s white male outlook“ bemängeln.

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Ein paar Klimadiagramme gegen die Klimapanik

Von Lucifex.

Neuerdings ist mir aufgefallen, daß von Systemsprachrohren, die Panik wegen der angeblichen „Klimakrise“ schüren, ein gewisser Klimageschichtsrevisionismus betrieben wird, den man auch „Relativierung“ oder „Leugnung“ früherer Warmperioden nennen könnte, um den gegenwärtigen Erwärmungstrend beispiellos und dramatisch erscheinen zu lassen.

Zum Beispiel wird für die mittelalterliche Warmzeit (auch „mittelalterliches Klimaoptimum“ genannt), die in früheren Publikationen wie „bild der wissenschaft“ oder „Spektrum der Wissenschaft“ (und wie ich mich zu erinnern glaube, auch auf Wikipedia) als eindeutig wärmer als heute dargestellt wurde, nun unter dem Wiki-Artikel „Mittelalterliche Klimaanomalie“ und auch in anderen Systemquellen behauptet, diese Warmperiode hätte hauptsächlich die Nordhalbkugel betroffen, während es anderswo auf der Welt kühler gewesen sei. Deshalb hätte die globale Temperaturentwicklung so ausgesehen wie auf diesem Diagramm aus Wikipedia:

Darin fällt auch auf, daß sogar das Klimaoptimum der Römerzeit gedämpft dargestellt wird, um den „Hockeyschläger“-Verlauf zu unserer heutigen Temperatur möglichst zu betonen. Wie die Klimadaten manipuliert bzw. selektiv ausgewählt wurden, um zu dieser Hockeyschläger-Kurve zu kommen, beschreibt Ferdinand Bardamu in seinem Essay Global Warming and the Leftist War on Western Industrial Society, Parts I and II, an dessen Anfang auch diese Grafik enthalten ist, die den Verlauf der sommerlichen Meeresoberflächentemperaturen vor Island in den letzten 2000 Jahren (ermittelt anhand von Ozeansedimentbohrkernen) darstellt:

Interessant ist der Vergleich mit diesem Diagramm aus dem von mir vorhin verlinkten Wiki-Artikel über die Römische Warmzeit, das die Veränderungen der Firngrenze in Westnorwegen seit dem Ende der Eiszeit darstellt und wo die wärmste Klimaphase in dieser Zeit, der Abschnitt vor 3000 bis 7000 Jahren, als die Firngrenze um 200 – 300 Meter höher lag als heute, noch als „Klimaoptimum“ bezeichnet wird – nicht als „Klimakrise“ oder „Klimakatastrophe“!

Daß dieses Klimaoptimum, das früher auch als „Hauptoptimum des Holozäns“ bezeichnet wurde, was man im Sinne des heutigen Klimapanikschürens vermeidet, nicht bloß auf die Nordhalbkugel beschränkt war, ist aus diesem Diagramm ersichtlich, das im Abschnitt „Altholozän“ des Wiki-Artikels über das Holozän enthalten ist und eine Rekonstruktion des Temperaturverlaufs auf der Erde in den letzten 12.000 Jahren bis 2004 zeigt (die gestrichelte Null-Linie stellt das Mittel in diesem Zeitraum dar):

Die Grafik über die Temperaturentwicklung in der Nacheiszeit gemäß grönländischen Eisbohrkernen (zu finden im Abschnitt „Overview“ des englischen Wiki-Artikels über das Holozän) läßt ebenfalls erkennen, daß es während es Großteils des Holozäns wärmer war als heute, ohne daß die Eisbären ausgestorben wären oder die Erde unbewohnbar geworden wäre:

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Frankfurter Bahnhof vor vier Jahren, ICE fährt ein

Von Lucifex

Das Video oben zeigt die Einfahrt eines ICE-Zuges am Frankfurter Bahnhof vor fast vier Jahren, im September 2015. Heute, mit den Geschehnissen seither und vor allem jenem vom 29. Juli 2019 am selben Bahnhof, kann man noch weniger als damals fassen, wie diese Ankunft von Zudringlingen da bejubelt wurde. Auch diese drei Refugees-Willkommenheißerinnen sind in dem Video zu sehen.

Anders als die PIfanten empfinde ich gegen die drei jungen Damen aber weder Hass noch Häme, sondern sehe in ihnen Repräsentantinnen irregeführter, naiver Gutwilligkeit. Es gibt Gutmenschen, die (hauptsächlich) deshalb Gutmenschen sind, weil sie liebe Menschen mit sozialer Engagementbereitschaft sind und von der (((Systempropaganda))) getäuscht wurden, die bei ihnen auf diese Knöpfe drückt. Und ich glaube, man erkennt den Unterschied zur anderen Sorte von Gutmenschen am Gesicht: jener Sorte, der es eher um die Befriedigung ihrer Eitelkeit geht; die das Bedürfnis hat, sich von möglichst vielen ihrer Landsleute zu distanzieren und auf sie als vermeintlich böse, dumm oder erbärmlich herabzuschauen, so wie es zu viele PIfanten und Rechte mit demselben Bedürfnis, aber gegenteiliger weltanschaulicher Ausrichtung gibt.

Außerdem kann man den drei Fräuleins oben ihre jugendliche Ahnungslosigkeit als Entschuldigung gelten lassen, und: „Girls will be Girls“, wie man anglizistisch sagen könnte. Die holde Weiblichkeit ist eben anfälliger für diese Art von emotionalisierender Einwickelung.

Eher noch würde ich den im Video mitjubelnden Burschen und Männern in die Eier treten wollen, die sie offenbar aus Versehen bekommen haben, denn zum Selbstverständnis eines Mannes gehört der Wille, Familie und Volk zu verteidigen, auch gegen Fremde, womit sich eine derart unkritische Bejubelung des Zuzugs von Orientalen und Negern zu einer Zeit, wo es schon reichlich negative Erfahrungen mit ihnen und kritische Stimmen dazu gibt, ebenso wenig verträgt wie allgemeiner demonstrativer Antipatriotismus, Antinationalismus und Eineweltismus.

Frei nach Shakespeares Macbeth:

„Ich verteidige, was einem Mann geziemt. Wer’s nicht tut, der ist keiner.“

Es gab aber schon damals sehr viel Ablehnung unter normalen Deutschen gegen den Ansturm der Zudringlinge und ihre bereitwillige Aufnahme und Versorgung durch das JNWO-Statthalterregime in Deutschland unter der damaligen Abteilungsleiterin Angela Merkel; so viel, daß der heuer von wem auch immer erschossene CDU-Politiker Walter Lübcke, wie im nachstehenden Video dokumentiert, am 14. Oktober 2015 bei einer Informationsveranstaltung über das Asyl-Erstaufnahmelager in Kassel-Lohfelden diese empörende Aussage tätigte:

„Wer diese Werte nicht vertritt, kann dieses Land jederzeit verlassen, wenn er nicht einverstanden ist. Das ist die Freiheit eines jeden Deutschen.“

Eingedenk der krass asymmetrisch* verteilten Redefreiheit in unseren Ländern enthalte ich mich weiterer Äußerungen dazu.

(* Zum Beispiel hatte das Kabarettisten-Duo Stermann & Grissemann nach Jörg Haiders Tod im österreichischen Vorabendfernsehen pietätlose Witzeleien über ihn geäußert, und irgendwelche Rapper haben über den „Volksrocker“ Andreas Gabalier gepostet: „Eigentlich gehört er erschossen“ – anscheinend aus keinem anderen Grund als dem, daß er sich weigert, die Bundeshymne in der „gendergerechtisierten“ Fassung zu singen.)

Jedenfalls war die Ablehnung des Asylforderer-Zuzugs nur allzu gerechtfertigt, wie sich in besonders furchtbarer Weise am 29. Juli 2019 am selben Frankfurter Bahnhof zeigte, als der Eritreer Habte Araya eine 40jährige Mutter und ihren achtjährigen Sohn Oskar vor einen einfahrenden ICE-Zug stieß (bei einer 78jährigen Frau hatte er es danach auch versucht). Wie allgemein bekannt, konnte die Mutter sich gerade noch in einem Zwischenraum zwischen den Geleisen in Sicherheit bringen, schaffte es aber nicht mehr, ihr nach ihr vom Bahnsteig gestoßenes Kind zu retten.

Dieser Fall hat mich sehr betroffen gemacht, als ich davon erfuhr, und er beschäftigt mich immer noch. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie furchtbar traurig das für Mutter und Kind gewesen sein muß, so unerwartet und grausam innerhalb von Sekunden aus der Alltagsrealität, wo man sich auf die Reise nach Österreich freut, buchstäblich gestoßen zu werden, vor den Zug zu fallen und getötet zu werden, oder das als Mutter beim eigenen Kind mitzuerleben, nachdem man diesem Tod gerade selbst knapp entkommen ist. Eine in der Zeitung zitierte Zeugin sagte: „Der schreckliche Schrei klingt im Gedächtnis noch nach“, was einem eine ungefähre Ahnung gibt, sowie die Tatsache, daß etliche Zeugen danach weinend zusammengebrochen sind.

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Warnhinweise zur Unfruchtbarkeitsproblematik

Von Lucifex, zusammengestellt aus Kommentaren von mir und hildesvin zu Andrew Hamiltons Essay Familie, ergänzt um drei neue Schlußabsätze. Diese Aufbereitung als eigener Artikel soll die enthaltenen Informationen leichter auffindbar und verlinkbar machen als die einzelnen Kommentare und sie neueren Lesern bekanntmachen, die den alten Strang noch nicht kennen.

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Lucifex:

Im aktuellen Juliheft 2018 von „bild der wissenschaft“ ist unter dem Titel „Furchtbar unfruchtbar“ ein interessanter Artikel von Susanne Donner erschienen (ab. S. 74). Nachfolgend gebe ich ihn gekürzt wieder (als Blockquote; meine eigenen Anmerkungen stehen dazwischen):

Wunschtraum Kind

Immer mehr Menschen bleiben in Deutschland kinderlos. Die Zahl der Ehepaare ohne Sprösslinge ist von 1990 bis 2012 stark angewachsen auf 10 Millionen. Jede und jeder Vierte im Alter von 20 bis 50 ist mittlerweile ungewollt ohne Nachwuchs, erbrachte eine aktuelle Erhebung des Bundesfamilienministeriums.

Ungewollt bedeutet, dass es meistens mit einer Schwangerschaft nicht geklappt hat oder auch, dass nicht der passende Partner gefunden wurde. Wie viele Paare infertil sind, darüber haben Mediziner nur Schätzungen angestellt. Systematisch erhoben wird die Reproduktionsunfähigkeit der Bevölkerung nicht. Die Angaben schwanken zwischen jedem achten und jedem fünften Paar. Die 134 Kinderwunschzentren florieren jedenfalls.

Der dänische Endokrinologe Niels Skakkebaek war der Erste, der vor einer verheerenden Fruchtbarkeitskrise warnte. 1992 veröffentlichte er im angesehenen British Medical Journal, dass die Spermienzahl sich von 113 Millionen auf 66 Millionen je Milliliter Sperma halbiert habe. Ein Fünftel der jungen Dänen hätte so wenig gesunde Keimzellen, dass sie als unfruchtbar gelten. Doch er hatte historische Zählungen mit neueren Erfassungen verglichen, die nach unterschiedlichen Standards erfolgten. Viele warfen ihm Panikmache vor. Besonders in Deutschland taten Andrologen, also Ärzte der Männerheilkunde, seine These als Hysterie ab.

Die Spermienqualität nimmt ab

Inzwischen hat der betagte Pionier den Streit für sich entschieden: „Man muss das nicht Spermienkrise nennen. Die Spermienqualität hat jedenfalls abgenommen“, sagt der Reproduktionsmediziner Stefan Schlatt vom Universitätsklinikum Münster. Sein Vorgänger war einer der schärfsten Kritiker von Skakkebaek. In Münster werden seit 2016 Ringversuche koordiniert, um die Qualität der Spermiogramme in ganz Deutschland zu gewährleisten. Man kann sagen, die Forscher hier haben einen guten Überblick über die männliche Fruchtbarkeit.

Man kann auch sagen, die Forscher in Münster beugen sich den erdrückenden Indizien. Schon 2004 gab die einzige Untersuchung zur Spermienqualität in Deutschland zu denken: 791 Männer aus Hamburg und Leipzig spendeten ihr Ejakulat. Im Schnitt zählten die Experten 42 Millionen Spermien pro Milliliter. Unterhalb von 39 Millionen kann es mit dem Nachwuchs mühsam werden. Die Andrologin Andrea Salzbrunn vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, die an der Studie beteiligt war, urteilt: „Ein großer Teil der jungen deutschen Männer scheint eine beeinträchtigte Samenqualität zu haben.“

Neuere Analysen des Spermienspezialisten Pallav Sengupta vom britischen Lincoln University College zeichnen auch global ein verheerendes Bild: Die Spermienzahl der Männer in Europa sei in den letzten 50 Jahren um 32,5 Prozent eingebrochen, in Afrika sogar um 76,2 Prozent. Auch in Asien und Nordamerika hat der Forscher den Rückgang dokumentiert. Im Schnitt hat sich die Zahl der Keimzellen halbiert. Und 2017 errechnete der Mediziner Hagal Levine von der Hebräischen Universität Jerusalem einen Rückgang der Spermienzahl von 52 Prozent. Andere Experten würdigten die Studie als beste Neuberechnung, die es derzeit gibt.

Zu viel Sex als Ursache?

Obwohl Skakkebaek Recht hat, streiten die Forscher immer noch – nun aber über die Frage, warum weniger Spermien im Ejakulat schwimmen und ob das etwas macht. Schlatt vertritt eine unter hiesigen Reproduktionsmedizinern verbreitete Sicht: „Der Rückgang macht nichts, weil immer noch genug Samenzellen für die Befruchtung der Eizelle übrig sind.“ Der Schwund könnte in seinen Augen sogar ganz profane Ursachen haben: „Der limitierende Faktor für die Spermienzahl ist die Zeit, weil der Hoden die Samenzellen erst produzieren muss. Männer haben aber heute viel häufiger Ergüsse als vor 50 Jahren“, glaubt er. Die Masturbation war damals verpönt. Und Sexualpartner außerhalb der Ehe waren viel schwieriger zu finden. Sprich: Es gab weniger Gelegenheit zur sexuellen Befriedigung. Belege dafür fehlen allerdings – auch, weil das Sexualverhalten noch schwieriger zu erfassen ist als die Zahl der Spermien.

Daß die verminderte Spermienzahl in diesem Ausmaß allein sich vielleicht noch nicht allzu stark auf die Befruchtungswahrscheinlichkeit auswirkt, erscheint mir auch plausibel. J. Philippe Rushton schreibt zum Beispiel in Rasse, Evolution und Verhalten ab Seite 43, daß das durchschnittliche Hodengewicht von Asiaten bei 9 Gramm liegt und jenes von Europäern bei 21 Gramm, was laut einem Artikel von 1989 in der führenden britischen Wissenschaftszeitung „Nature“ bedeuten könnte, daß Weiße täglich zweimal so viele Spermien produzieren als Ostasiaten. Und da Ostasiaten sich zumindest früher immer prächtig vermehrten, dürfte auch der Begattungserfolg von Europäern nicht allzu sehr schwinden, wenn ihre Spermienzahl sich halbiert.

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