Maximilian I. von Habsburg und die Juden

Kaiser Maximilian I., Tafelbild von Bernhard Strigel, 1500/1510, Ferdinandeum

Von Deep Roots alias Lucifex, ursprünglich veröffentlicht als Kommentar und heute anläßlich des 500. Todestags des Habsburgerkaisers Maximilian I. (12. Januar 1519), der aktuell Anlaß für öffentliches Gedenken ist, als Artikel präsentiert.

In der „Kronen-Zeitung“ vom 4. August 2015 gab es einen aufschlußreichen Artikel (von Martin Gasser), den ich hier in voller Länge wiedergebe (Links sowie fette Hervorhebungen im Text [außer der Zwischenüberschrift] von mir):

„Ewige“ Vertreibung der Gläubiger

Ende 1496 werden die Juden „zu ewigen Zeiten“ aus der Steiermark vertrieben. Die vom Landesfürsten, dem späteren Kaiser Maximilian I. angeordnete Ausweisung beendet jüdisches Leben und Kultur in der Steiermark über Jahrhunderte. Erst 1869(1) wird wieder eine Israelitische Kultusgemeinde erlaubt.

„Brunnenvergifter“, „Ritualmörder“, „Hostienschänder“ – solche religiös motivierte, judenfeindliche Hetze ist im Mittelalter weit verbreitet. Im Lauf der Jahrhunderte kommt es in Europa immer wieder zu Pogromen, Drangsalierungen, Schikanen, Vertreibungen. Ende des 15. Jahrhunderts erstarkt die antisemitische Stimmung. 1492 wird in Spanien das Edikt von Alhambra erlassen, nach welchem alle Juden das Land verlassen müssen. Auch im Deutschen Reich stehen Vertreibung und Verfolgung im 15. Jahrhundert an der Tagesordnung: in Köln, Augsburg, München und vielen anderen Städten und Regionen.

Im Herzogtum Steiermark konnten die wenigen jüdischen Familien in dieser Epoche noch weitgehend unbehelligt leben. Anders als in Wien, wo unter Herzog Albrecht das jüdische Leben bereits 1421 mit Zwangstaufen, Ausweisungen und Massenhinrichtungen ausgelöscht worden ist.

Die bittere Stunde schlägt gegen Ende des Jahrhunderts, mit dem Beginn der Regentschaft des späteren Kaisers Maximilian I. Bereits einige Jahre vor der endgültigen Vertreibung treten die steirischen Stände mit ihrem Anliegen an Erzherzog Maximilian. 38.000 Gulden werden dem Landesfürsten als Entschädigung angeboten, falls er eine Vertreibung anordnet.

Religiöse Gründe werden diesem Ansinnen zwar vorgeschoben, aber die wahren Motive dürfen im Ökonomischen zu suchen sein. Die jüdischen Steirer waren als Geldverleiher tätig. Bei den Rückzahlungen (damals waren horrende Zinsen üblich) kam es immer wieder zu groben Streitigkeiten, manchmal wurden jüdische Gläubiger auch verhaftet und gefoltert – wegen angeblicher Urkundenfälschung. Die herrschenden Adelsfamilien wollten sich durch die Vertreibung vermutlich lästiger Gläubiger entledigen, auch von den Zwangsverkäufen des jüdischen Besitzes versprach man sich wohl finanzielle Vorteile.

„Gewaltlos“ vertrieben

Dass die Verachtung für die jüdische Religion, der Antisemitismus, hier Deckmantel für ökonomische Motive waren, sieht man auch daran, wie geschäftsmäßig und „korrekt“ die Vertreibung schließlich vonstatten ging. Im Gegensatz zu anderen Regionen Europas soll es bei der Ausweisung aus der Steiermark (und der gleichzeitigen aus Kärnten) zu keinerlei Gewalttaten gekommen sein. Den Ausgewiesenen wurde sogar die Begleichung ihrer Schulden zugesichert (was zu weiteren Prozessen führte). Solche Umstände führten dazu, die Ereignisse auf ungeheuerliche Weise zu verharmlosen. Noch nach dem 2. Weltkrieg erschienen Bücher, in denen die Vertreibung als „Auswanderung“ bezeichnet wird.

Die Zahl der jüdischen Bevölkerung war Ende des 15. Jahrhunderts ohnehin sehr gering, etwa 25 Haushalte schätzt man für Graz. Das mittelalterliche Ghetto im Südwesten der Herrengasse (etwa gegenüber der heutigen Stadtpfarrkirche) war schon Vergangenheit. Gemeinsam mit den Juden, die in Leoben, Voitsberg, Judenburg, Murau und Radkersburg lebten, waren um die 500 Menschen von der Ausweisung betroffen. Die Vertriebenen siedelten sich in Randgebieten des Reichs an, im heutigen Burgenland und Niederösterreich.

Die „dauernde Ausweisung“ beendet die jüdische Kultur in der Steiermark. Über Jahrhunderte bleibt das Land für Juden grundsätzlich verboten. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts, mit der sukzessiven Etablierung allgemeiner, bürgerlicher Rechte, können sich die Juden aus der Halblegalität herausbewegen. Maximilians Verordnung ist aber erst 1869 Geschichte: In diesem Jahr wird die Israelitische Kultusgemeinde genehmigt.

Eine detaillierte Schilderung der Vorgänge findet man in „Jüdisches Leben in der Steiermark“ (StudienVerlag)

Ende des Artikelzitats.

Neben der häufigen Verwendung der Klischeefloskel „jüdisches Leben“ fallen in diesem Artikel mehrere Punkte auf:

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Zum Jahreswechsel: Was die Pummerin uns sagt

Von Deep Roots (Erstveröffentlichung am 31. Dezember 2009 auf „As der Schwerter“; hier in Details angepaßt wiedergegeben)

Zum Jahreswechsel 2008/2009 gab es auf Eisvogels Blog „Acht der Schwerter“ ein kleines Silvestertreffen. Thatcher war da, Submarine, Lepanto1 und meine Wenigkeit.

Anläßlich des heutigen Jahreswechsels sei dieser Gedankenaustausch hier im folgenden wiedergegeben:

  • 97) Kommentar von submarine1

30. Dezember 2008 @ 22:10

Thatcher, schauen Sie einmal, was Ludwig Uhland schrieb vor fast zweihundert Jahren.

Neujahrswunsch 1817

Wer redlich hält zu seinem Volke,
der wünsch’ ihm ein gesegnet Jahr!
Vor Mißwachs, Frost und Hagelwolke
behüt’ uns aller Engel Schar!
Und mit dem bang ersehnten Korne
und mit dem lang entbehrten Wein
bring’ uns dies Jahr in seinem Horne
DAS ALTE, GUTE RECHT HEREIN!

Man kann in Wünschen sich vergessen,
man wünschet leicht zum Überfluß,
wir aber wünschen nicht vermessen,
wir wünschen, was man wünschen muß.
Denn soll der Mensch im Leibe leben,
so brauchet er sein täglich Brot,
und soll er sich zum Geist erheben,
SO IST IHM SEINE FREIHEIT NOT.

Es wirkt nur auf den ersten Blick antiquiert.
Nichts dauert ewig, am allerwenigstens Menschenwerk.
Und denken Sie daran: Die Freiheit des Geistes wird siegen. Immer.
Ihnen ein gesundes und positives Neues Jahr von submarine

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Richard Houck: Warum ich schreibe

Von Richard Houck, übersetzt und mit einem Anhang versehen von Lucifex. Das Original Why I Write erschien am 17. Dezember 2018 auf Counter-Currents Publishing. (Anm: d. Ü.: dies ist der tausendste Morgenwacht-Artikel, und deshalb verwende ich hier als Kopfbild das Titelbild, das Osimandia seinerzeit für den tausendsten Artikel auf „As der Schwerter“ gestaltet hat.)

Ich stand im dunklen Korridor, umgeben von Polizei, die Hände hoch, wurde gefilzt und bekam es mit einem Schwall von Fragen zu tun. Es war sofort offenkundig, daß jemand als Reaktion auf meine Schriften – vielleicht genauer, auf die Natur meiner Schriften – die Polizei angerufen und falsche Anschuldigungen erhoben hatte. Während mir Gedanken durch den Kopf rasten, war der lauteste sicherlich: „Ist es das alles wirklich wert?“

Um diese Frage zu beantworten, mußte ich ein wenig zurückdenken, an meine Teenagerjahre.

Mein Vater hat einen Freund, der in der Eisenwarenhandlung in unserer schönen kleinen, weißen, großteils ländlichen Stadt arbeitet. Als ich in meinen späten Teenagerjahren war, erzählte der Freund meines Vaters uns eine ziemlich bestürzende Geschichte. Nichts weniger als ein Alptraum.

Er hatte nicht viel Geld, seine Frau war krank, und sie zogen ihre Enkelin auf. Die Enkelin war ein paar Jahre jünger als ich, eine Elftklässlerin in der High School, wenn ich mich richtig erinnere. Ihre Mama zog sie nicht auf, da sie heroin- und opioidsüchtig war und immer wieder aus dem Leben des Mädchens verschwand. Sie war ein recht hübsches Mädchen.

Das Mädchen war an der High School in unserer netten weißen Kleinstadt eingeschrieben, aber aus irgendeinem Grund wurden einige der Schüler, die aus dem öffentlichen Schulsystem in der etwa dreißig Minuten entfernten größeren Stadt geworfen worden waren, im Zuge eines Programms der „zweiten Chance“ oder irgend so einer Erfindung an diese ländliche Schule geschickt statt ins Gefängnis, wo sie wahrscheinlich hingehörten. Im Grunde wurden sie geschickt, um weiße Jugendliche an einer „besseren“ (weißeren) Schule geschickt, in der Hoffnung, daß es diese Degenerierten auf magische Weise in funktionierende Mitglieder der Gesellschaft verwandeln würde.

Dieses Mädchen war recht schüchtern. Sie hatte selbst gerade die Schule gewechselt, daher hatte sie noch sehr wenige Freunde. Ein Mädchen freundete sich mir ihr an, das mit vielen der kurz zuvor hinausgeworfenen Schüler befreundet war, von denen die meisten schwarz waren, und das ungefähr zur selben Zeit in die Schule eingetreten war,

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Heimatwetterleuchten 2016

Von Deep Roots alias Lucifex

Heute vor zwei Jahren – am 4. Dezember 2016 – fand in Österreich der dritte und endgültige Durchgang zur Wahl des Bundespräsidenten statt, den der „unabhängige“ Ex-Grüne Alexander Van der Bellen mit 7,58 Prozentpunkten Vorsprung vor dem FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer gewann. Diesen zweiten Jahrestag nehme ich zum Anlaß für einen Rückblick und ein paar Betrachtungen.

Beim ersten Wahldurchgang am 24. April (Wahlbeteiligung 68,5 %) erhielt Norbert Hofer 35,05 % der abgegebenen Stimmen, Van der Bellen 21,34 %, Irmgard Griss (unabhängig) 18,94 %, Rudolf Hundstorfer (SPÖ) 11,28 %, Andreas Khol (ÖVP) 11,12 % und der Baumeister und Society-Kasper Richard Lugner 2,26 %. So sah die Mehrheitsverteilung bei diesem ersten Durchgang nach Gemeinden aus (der separate Fleck oberhalb von Tirol stellt das herausvergrößerte Wien dar):

Man sieht hier schon sehr schön die bei den späteren Wahlgängen noch deutlicher hervorgetretene politische Zweiteilung Österreichs in einen einigermaßen gesunden ländlichen Raum, wo es nur ein paar schwarze und rote Einsprengsel gibt und die meisten Menschen sich eine nationalere Politik ohne Zudringlingsbereicherung und linke Gesellschaftsklempnerei wünschen, und den mehrheitlich links orientierten größeren Städten, wo die heimischen Systemgewinnler und JWO-Verstrahlten und die Migrationshintergründler einschließlich der Juden konzentriert sind.

Auf dieses Ergebnis folgten empörte und bestürzte Reaktionen der Gutmenschen-Schickeria, der Systempolitiker, JWO-Mediensprachrohre und Mihigrus. Elyas M’Barek zum Beispiel schrieb noch am selben Tag:

Hätte er gerne machen können. Wir haben auch nicht wirklich Bedarf für den Mübarek.

Die Reaktion der ZDF-heute-Show sah so aus:

(Was mit uns verkehrt ist? Mit den meisten von uns gar nichts, nur der gestörte Rest ist im Laufe der Zeit in die öffentlichkeitswirksamen Einflußpositionen gefiltert worden.)

Nach der Anzeige eines Tiroler Studenten gegen das ZDF bzw. die „heute-Show” wegen des „Hakenkreuz-Schnitzel”-Posts veröffentlichten die Macher der Sendung einen „satirischen“ Sketch von Gernot Hassknecht (richtiger Name: Hans-Joachim Heist), der darin in ziemlich untergriffiger Weise über Österreich im Allgemeinen und über die FPÖ-Wähler im Besonderen herzieht (ich hoffe, es spuckt ihm einmal jemand in der österreichischen Gastronomie auf das Schnitzel oder in den Kaffee; man könnte ihn auch bei der Bedienung demonstrativ lange warten lassen).

Schon im Anfangsteil seines Beitrags fiel dieser „Komiker“ mit einer unflätigen und völlig bezugslos sexualisierten Wortwahl auf, die auch sein anschließend vorgetragenes Schmähgedicht „Der FPÖ-Wähler“ auszeichnete („während wir Deutschen uns bei Bauer sucht Frau einen runterholen…“; „Tut mir leid, aber jetzt find‘ ich euch „SCHEISSE“; „Wie heißen eure schwulen Pferde noch? Lipizzaner! Die sind so hässlich…“). Hier ist das Video…

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Focke-Wulfs Triebflügeljägerprojekt: Früher Senkrechtstarter

Focke-Wulfs projektierter Triebflügeljäger in der CGI-Illustration von Ronnie Olsthoorn.

(Ergänzt am 2. Dezember 2018 – Funktionsschema Staustrahltriebwerk)

Im Dezemberheft 1981 der FLUG REVUE erschien ein Artikel über ein ausgefallenes, faszinierendes deutsches Kampfflugzeugprojekt des Zweiten Weltkriegs mit hubschrauberartig rotierenden Flügeln und Staustrahltriebwerken an den Flügelspitzen, den ich nachfolgend wiedergebe (die Bilder stammen – mit zwei Ausnahmen – auch aus diesem Artikel, an den anschließend weitere CGI-Bilder wie das obige zu finden sind):

FRÜHER SENKRECHTSTARTER

Revolutionäres deutsches Triebflügeljäger-Projekt aus der Zeit vor Ende des Zweiten Weltkriegs

Text und Fotos: G. Sengfelder; Zeichnung: Carlo Demand

So sollte der Triebflügeljäger eingesetzt werden.

Verschiedene Überlegungen führten zum Entwurf dieses außergewöhnlichen Flugzeugs: einmal die ständigen Angriffe alliierter Flugzeuge auf deutsche Flugplätze und die fortschreitende Zerstörung der Start- und Landebahnen in der letzten Phase des Zweiten Weltkrieges, zum anderen die erfolgversprechende Entwicklung eines Staustrahltriebwerks bei Focke-Wulf. Der mit solchen Aggregaten ausgerüstete Triebflügeljäger kam zwar über das Reißbrettstadium nicht hinaus, stellt aber ein derart revolutionäres Konzept dar, daß es dennoch Beachtung verdient. Nachfolgend die Geschichte dieses frühen Senkrechtstart-Projekts.

Der Triebflügeljäger im Modell.

Im Jahrbuch der deutschen Luftfahrtforschung 1942 erschien ein Bericht der aerodynamischen Versuchsanstalt Göttingen mit dem Titel „Der Triebflügel“. Die Verfasser E. v. Holst, D. Küchemann und K. Solf untersuchten in diesem Bericht die Frage, ob ein Fluggerät denkbar sei, bei dem Vortriebs- und Auftriebsorgan vereinigt sind. Ausgehend vom Flug der Libelle wurde die Entwicklung des rollenden Flügels mit allen Vorteilen und Problemen beschrieben.

Bei all diesen Untersuchungen ging man von der Überlegung aus, daß ein starkes Triebwerk, im Rumpf installiert, zwei gegenläufige Luftschrauben von großem Durchmesser antreiben sollte. Ein leichtes, einfaches Strahltriebwerk war noch nicht entwickelt.

Die Lorindüse war zwar bekannt, und Dr. Sänger arbeitete ab 1941 an Staustrahlrohren, die nicht nur einen entsprechenden Startschub entwickelten, sondern auch eine große Baulänge hatten. In der gasdynamischen Abteilung von Focke-Wulf arbeitete ein Team unter der Leitung von Dr. Pabst an einem Staustrahlantrieb, der wesentlich kleiner baute als herkömmliche Lorindüsen. Ein weiteres Ziel der Focke-Wulf-Forschung war es, den Brennstoffverbrauch zu senken und minderwertige Treibstoffe wie Stein- oder Braunkohlenteeröl zu verwenden.

In verschiedenen Versuchsreihen gelang es, einen sehr einfachen und wirkungsvollen Brenner zu entwickeln. Durch die Anordnung vieler kleiner Brenner mit entsprechendem Scheibendurchmesser erreichte man eine kurze Brennlänge sowie eine gleichmäßige Temperaturverteilung in einem großen, aber kurzen Brennraum.

Eine weitere Möglichkeit, das Triebwerk zu verbessern, ergab sich aus aerodynamischen Überlegungen. Durch die Verwendung eines Stromlinien-Diffusors gelang es, die Eintrittslänge, die bei den herkömmlichen Lorin-Düsen drei Triebwerksdurchmesser ausmachte, auf einen Durchmesser zu kürzen.

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„NORD-LICHT“ wird gelöscht

Von Lichtschwert alias Lucifex alias Deep Roots.

Um möglichen wilden Spekulationen nach dem baldigen Verschwinden meines Blogs „NORD-LICHT – Geschichte & Geschichten, und weiße Selbstbehauptung“ vorzubeugen, gebe ich hiermit bekannt, daß ich ihn in nächster Zeit löschen werde. Diese Ankündigung werde ich drüben nur rebloggen; hier bringe ich sie, damit sie auch danach noch bestehen bleibt.

Als ich diesen Blog zu Samhain 2012 als meinen ersten „Nebenblog“ zu „As der Schwerter“ einrichtete – vier Monate vor „Morgenwacht“ -, hatte ich ihn zunächst als Ausweichplattform für den Fall gedacht, daß wir das Weiterbetreiben von „As der Schwerter“ wegen des zunehmend gläsern werdenden Internets irgendwann einmal nicht mehr würden riskieren können, um dann dort meine geplante SF-Geschichtenreihe um die Weiße Allianz und die Kosmopolitische Föderation unter einem anderen Namen als „Deep Roots“ zu veröffentlichen. Diese Geschichtenreihe, in der unter anderem das unten abgebildete deutsche Schul- und Forschungsschiff Uhland vorgekommen wäre, habe ich inzwischen jedoch aufgegeben, wie in diesem Kommentar mitgeteilt, sodaß dieser Zweck jetzt hinfällig ist.

Daneben war ich mit „NORD-LICHT“ auch bestrebt, eine kleine Online-Bibliothek aufzubauen, um Lesern Zugang zu Lektüre zu ermöglichen, die im Buchhandel teils nur mehr schwer oder auch gar nicht mehr zu finden ist. Denn leider befindet sich die Lesekultur – vor allem das Interesse für Bücher – seit längerem in einem anhaltenden Rückgang, der zur Folge hat, daß das Angebot im Buchhandel immer mehr schrumpft, vor allem von älteren Geschichten, die noch weniger mit Political Correctness, linkskrankem Zeitgeist und NWO-Propaganda verseucht sind. Dadurch werden auch diejenigen, die sehr wohl noch Zeit und Interesse für so etwas hätten, um die Möglichkeit gebracht, diese Sachen im Handel zu finden oder sie überhaupt erst kennenzulernen.

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What is at stake

By Deep Roots (German original here: Was auf dem Spiel steht)

„Maybe this is the disease of our days in the first place: Not to know that we are not alone, but just a link in a chain that reaches not only far into the past, but likewise into the future.“
Reader Lepanto1 in her comment quoted in my post Zum Jahreswechsel: Was die Pummerin uns sagt.

Inspired by Trainspotter’s Taming the Elites I have written this article to illustrate what outrageous, unimaginably far-reaching consequences our elite‘s treason will have in case of their success. It’s by far not merely about our own future, or that of our children or their children; it is much, much more than that which is at stake. To explain this, I have to go far afield.

According to our current knowledge the Cro-Magnons, the first European branch of Homo sapiens, appeared in Europe about 45,000 years ago. They must have been evolving somewhere else for quite a while in similar geographic and genetic isolation as Homo neanderthalensis, as they were then at least as evolved as the Neanderthals who had been there for about 170,000 years. The oldest fossils of modern Homo sapiens, about 195,000 years old, have been found in Omo Kibish in Ethiopia (German edition of National Geographic, March 2006: „Der lange Marsch um die Erde“ [„The long march around the earth“]). According to this map from „bild der wissenschaft“ 5-2012 („Denisova-Mensch: Ein Phantom tritt aus dem Schatten“ [„Denisova hominin: A phantom emerges from the shadows“], translated caption from the original article) anatomically modern humans began to spread into southern, central and northern Africa as well as into the Middle East at least since 110,000 years ago:

At least since 110,000 years ago anatomically modern humans expanded from East Africa (1) to the Arabian Peninsula and into the Middle East. About 50,000 years ago a population of modern humans mixed with the archaic Neanderthals (2). From this group several migration waves originated, the first along the southern coast of Asia (3). Presumably on the islands of Southeast Asia the Moderns met with archaic Denisova hominins – at least two hybridizations with them are verified (4). Bearers of Neanderthal-plus-Denisova DNA arrived in New Guinea and Australia 45,000 years ago (5).

According to the article „Die ersten Araber“ („The first Arabs“) in „Spektrum der Wissenschaft“ of April 2011 (from which the following map and caption are taken) Homo sapiens had crossed Arabia as early as 125,000 years ago and reached the Strait of Hormuz. („Spektrum der Wissenschaft“ is the German edition of „Scientific American“.) The findings from Qafzeh are also mentioned in „Der lange Marsch um die Erde“, where an age of 100,000 years is given for them; there it reads: „But this group never got farther and died out 90,000 years ago.“

According to latest archaeological findings Homo sapiens might have crossed the Bab-el-Mandeb early on, populated Southern Arabia and spread from there further into Asia (purple arrows). Thus they would have appeared in Jebel Faya 125,000 years ago. According to a scenario that has been discussed already before modern Man wandered on a northern route across the Suez area into the Levant – either coming from East Africa (green arrow) or from the Sahara (solid red arrow). His fossils were found in the caves of Es Skul and Qafzeh in Israel. In humid climate phases these human groups would have found enough waters in Arabia to settle this area too (dotted red arrows).

We are descended either from that branch of Northeast African Homo sapiens which spread across the Levant into Asia Minor and from there around the Black Sea to Europe, or maybe from the one that wandered, as shown on the first map, westward along the southern coast of the Mediterranean and eventually reached the northern slope of the Atlas Mountains. This was, as shown on the following map from „Spektrum der Wissenschaft“ 12-2010 („Als der Mensch fast ausstarb“ / „When Man almost died out“) a green region even in this age. There, separated from the Proto-Negroids in the South by the desert and from the Neanderthals in the North by the Mediterranean Sea, our ancestors might have evolved in genetic isolation to become the Cro-Magnons who later invaded Europe across the Strait of Gibraltar, which was even narrower during the Ice Age, to displace the Neanderthals.

From „Spektrum der Wissenschaft“ 12-2010 „Als der Mensch fast ausstarb“ / „When Man almost died out“; caption: SAVED NEAR THE SEA. Earth fell into an Ice Age 195,000 to 123,000 years ago, during which time wide parts of Africa became inhospitable for humans. Only few regions could have provided Homo sapiens with enough food, for he needed grass- and scrubland. Excellent conditions were offered by the South African coast with its nutritious plants and plenty of seafood.

But maybe both is true: maybe the Proto-Indo-Europeans are derived from the eastern branch that moved through the Middle East and around the Black Sea, while the ancestors of the neolithic Europeans (e.g. „Ötzi“) came across Gibraltar, later to be overlaid and absorbed by the Indo-Europeans. Maybe there were several such mixings of Eastern and Western Europeans during the many thousand years of their unrecorded history in Europe.

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Sturmabwehr – Die Attacke auf den Damm

Von Dunkler Phönix und Deep Roots (ursprünglich veröffentlicht am 2. Mai 2015 auf „As der Schwerter“; von mir – DR/Lu – für die Nachveröffentlichung hier teils mit ersatzweisen Bildern und Videolinks versehen).

Einleitung: Die Hungerspiele

Die Buch- und Filmserie „The Hunger Games“ (dt. „die Tribute von Panem“) enthält einige Inhalte, die für uns interessant sein können.

Die Geschichte der Serie ist kurz erzählt: In der Zukunft ist von Amerika nur noch eine Hauptstadt, sowie zwölf eher ländlich organisierte „Distrikte“ übrig. Die Distrikte müssen die Hauptstadt mit allen möglichen Waren beliefern. Während die Bewohner der Hauptstadt in dekadentem Luxus leben, sind die der Distrikte mehr oder weniger Sklaven, die mit knappen Essensrationen, Gewalt und den „Hunger Games“ unter Kontrolle gehalten werden. Die Hungerspiele werden von je einem männlichen und weiblichen Jugendlichen aus allen Distrikten jährlich ausgetragen. Die 24 Teilnehmer werden in eine Arena verbracht, wo sie gegeneinander kämpfen, bis nur noch einer übrig ist.

In der Arena liegen Waffen und Vorräte verteilt, es gibt aber auch Fallen, Tiere und Mutanten, die das „Spiel“ erschweren. Die Arena ist riesig, deswegen ist unklar wie die Veranstalter es schaffen, jede Szene zu filmen, die sich dort abspielt – aber natürlich wird alles live als Unterhaltung für die Leute in der Hauptstadt (und gleichzeitig als makabere Erinnerung, wer der Chef ist, an die Leute in den Distrikten) ausgestrahlt.

Die Heldin Katniss Everdeen aus Distrikt 12 hat von ihrem verstorbenen Vater einige Survival- Fertigkeiten erlernt und geht illegalerweise im Wald jagen. Als ihre kleine Schwester an den Hungerspielen teilnehmen soll, meldet sie sich freiwillig, um an ihrer Stelle in die Arena zu gehen.

Im dritten Teil „Mockingjay“ kämpft Katniss als „Maskottchen“ des zerstört geglaubten Distriktes Nr. 13 und produziert Propagandafilme, um die Bewohner in den Distrikten dazu zu bringen, gegen die Hauptstadt in den Krieg zu ziehen.

Genauer wollen und können wir den Inhalt der Bücher und Filme hier nicht wiedergeben, es wird klar, dass insbesondere die Themengebiete Survival, Unterdrückung und Propaganda für uns von Interesse sein können. Wir empfehlen das vorherige Lesen der Bücher (wenn man wenig Schlaf braucht, schafft man ein Buch pro Tag) und das folgende Schauen der Filme (den ersten Teil fanden wir nicht so gut umgesetzt, der zweite ist besser und der dritte, welcher die erste Hälfte des dritten Buches erzählt, ist ziemlich gut – ein vierter Film wird Ende 2015 folgen).

Der Damm

In diesem Artikel geht es uns um die „Damm-Szene“ aus dem dritten Film der Reihe mit dem Titel: „Mockingjay Part I.“

Man kann sie hier ansehen:

(Es könnte für BRD-User Probleme geben, das Video anzusehen, Urheberrecht und so – den Tor-Browser oder ein ähnliches Programm nutzen oder die untenstehende Zusammenfassung lesen! [Aus Österreich geht es anzusehen – Lu.]).

Die eigentliche „Damm-Szene“ beginnt bei 2:00 min, wir empfehlen aber die ganzen viereinhalb Minuten anzusehen, weil die Szene filmisch sehr interessant ist:

• Katniss singt ein trauriges Lied, das ihr verstorbener Vater ihr beigebracht hat. Ihr Filmteam nimmt sie dabei ohne ihr Wissen auf, und das Militär von Distrikt 13 macht einen Propagandafilm daraus.
• Der (natürlich schwarze) Wissenschaftler „Beetie“ erklärt, dass er den Film in den Distrikten senden konnte, aber nicht in der Hauptstadt, weil deren Abwehrschirm zu stark ist (Erklärung, warum der Damm gestürmt wird).
• Nach einigen Streichersequenzen, die zu dem Lied passen, wird die Stimme von Katniss langsam ausgeblendet und man hört stattdessen einen Chor, der das Lied weitersingt. Dabei sieht man eine Menschenmenge in abgerissenen Klamotten langsam einen Hügel hinaufgehen, sie scheinen so etwas wie Särge zu tragen und das Lied von Katniss zu singen.
• Die Musik wird episch, man sieht die Großaufnahme des Damms. Plötzlich nehmen vier „Peacekeeper“ (Soldaten der Hauptstadt in weiß, gesichtslos, weil behelmt) auf der Hauptstraße des Damms Aufstellung und legen Maschinenpistolen an.
• Nun rennt die Menschenmenge (schätzungsweise fünfzig bis hundert Leute) über die Straße auf die Peacekeeper zu. Diese fangen sofort an, gezielte Salven auf die Rennenden zu feuern.
• Die Perspektive wechselt sehr schnell: Erst „steht“ der Zuschauer hinter den feuernden Soldaten, dann „rennt“ er mit dem Mob mit und sieht, wie links und rechts die „Kameraden“ fallen.
• Dann eine Großaufnahme, durch die man sieht, dass auf der anderen Seite des Damms simultan ein ähnlicher Angriff stattfindet.
• Angreifer, welche eine der Kisten tragen, werden niedergeschossen, andere nehmen die Kiste wieder auf und tragen sie weiter.
• Die Menschenmenge kommt bei den Soldaten an und rennt sie einfach um, die Kisten werden im Innern des Damms deponiert, die Bomben darin scharf gemacht, dann explodiert der Damm.
• Man sieht erst in Großaufnahme, wie in der Hauptstadt die Lichter ausgehen, dann befindet man sich in der sich ebenfalls verdunkelnden Villa des Präsidenten und kann seine Reaktion darauf beobachten.

Im Kontext des Films muss man natürlich auf der Seite der Stürmenden sein, die sich gegen die brutale Unterdrückung durch die Hauptstadt wehren (was auch der – kontextuell nachvollziehbare – Grund ist, dass sich die Angreifer nicht durch die Gewehrsalven und die sterbenden Kameraden von ihrem Vorhaben abbringen lassen).

Beim mehrmaligen Schauen der Szene fiel uns aber auf, dass wir mehr und mehr die Perspektive der „Peacekeeper“ einnahmen und uns fragten, wie denn in einer solchen (hypothetischen) Situation, wenn fünfzig bis hundert „Zombies“ (wie wir die Aufständischen in den anschließenden Diskussionen nannten) auf einen zulaufen, die eigenen Chancen stehen.

Also sind wir nach heißen theoretischen Diskussionen über die Szene die Sache wissenschaftlich angegangen und haben ein Experiment gestartet.

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Tavernenrunde 8: Herbst/Winter 2018

Araminta Smade, die Tochter des Gastwirts Smade in Smades Gasthaus auf Smades Planet

Als Fortsetzung der Tavernenrunde 7: Sommertaverne 2018 habe ich hier eine neue Taverne als Treffpunkt für allgemeinen Gedankenaustausch eingerichtet.

Zur Abwechslung zitiere ich nachfolgend den Anfang von „Jäger im Weltall“ („The Star King“), dem ersten Roman der „Dämonenprinzen“-Reihe von Jack Vance (die Jahreszahlen sind vom Beginn der interstellaren Expansion der Menschen gerechnet, und das „Jenseits“ ist die nur dünn besiedelte Sphäre des Weltraums außerhalb des Rechtsbereichs der „Oikumene“ genannten losen Konföderation der zivilisierten Menschenwelten, gewissermaßen das „Wilde Draußen“ in diesem Kosmos):

Auszüge aus „Smade von Smades Planet“, Leitartikel im Feuilleton der Zeitschrift „Cosmopolis“, Oktober 1923:

Q: Fühlen Sie sich gelegentlich einsam, Herr Smade?

S: Nicht mit drei Frauen und elf Kindern.

Q: Was hat Sie bewogen, sich hier niederzulassen? Im Ganzen gesehen ist es doch eine ziemlich trostlose Welt, oder?

S: Es kommt darauf an, wie man sie ansieht. Ich will keine Sommerfrische daraus machen.

Q: Welcher Art sind die Leute, die das Gasthaus besuchen?

S: Leute, die Ruhe und Entspannung suchen. Gelegentlich ein Reisender von innerhalb der Grenzen oder ein Entdecker.

Q: Ich habe gehört, daß einige Ihrer Gäste recht rauhe Gesellen sein sollen. Man erzählt sich sogar, Smades Gasthaus sei ein ausgesprochener Treffpunkt der berüchtigtsten Piraten und Freibeuter des Jenseits.

S: Auch die wollen sich gelegentlich ausruhen.

Q: Haben Sie keine Schwierigkeiten mit diesen Leuten?

S: Nein. Ich kenne meine Regeln. Ich sage: „Meine Herren, bitte lassen Sie das. Ihre Meinungsverschiedenheiten sind Ihre Sache, sie sind flüchtiger Natur. Die harmonische Atmosphäre in diesem Gasthaus ist meine Sache, und ich lege Wert darauf, daß sie dauerhaft bleibt.“

Q: Und dann fügen sie sich?

S: Gewöhnlich.

Q: Und wenn nicht?

S: Werfe ich sie in die See.

Smade war ein schweigsamer Mann. Seine Herkunft und sein früheres Leben waren nur ihm selbst bekannt. Im Jahr 1479 erwarb er eine Ladung Bauholz, die er aus einer Anzahl obskurer Gründe auf eine kleine steinige Welt im mittleren Jenseits brachte. Und dort erbaute er mit Hilfe von zehn durch Vertrag verpflichteten Handwerkern und ebenso vielen Sklaven Smades Gasthaus.

Der Ort, den er sich dafür ausgesucht hatte, war ein langer schmaler Streifen Heideland zwischen dem Smade-Gebirge und dem Smade-Ozean, genau auf dem Äquator des Planeten. Er baute nach einem Plan, der so alt war wie das Bauen selbst, die Mauern aus Bruchstein, Decken und Dachstuhl aus Holz und das Dach aus Schieferplatten. Das fertige Gebäude fügte sich natürlich in die Landschaft ein: ein langes, zweigeschossiges Haus mit hohem Giebel, einer Doppelreihe von Fenstern auf beiden Längsseiten, zwei Schornsteinen, aus denen der weiße Qualm der Moosfeuer stieg, und einer gemauerten Veranda auf der Seeseite. Hinter dem Gebäude stand eine Gruppe von Zypressen, auch sie in Form und Farbe der Landschaft angemessen.

[…]

Smades Domäne erstreckte sich so weit, wie seine Besitzansprüche reichten – es gab kein anderes Haus auf dem Planeten -, aber er beschränkte seine Herrschaft auf ein Gebiet von vielleicht acht oder zehn Hektar, das von Steinwällen eingegrenzt war. Was jenseits dieser Grenzen vorging, kümmerte Smade nicht, es sei denn, er hatte Grund, seine eigenen Interessen bedroht zu sehen. Aber eine solche Situation war noch nie eingetreten.

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„Wir Weicheier“

Von Deep Roots alias Lucifex.

In der Ausgabe 2/2018 der „IWÖ-Nachrichten“ (der Zeitschrift der „Interessengemeinschaft Liberales Waffenrecht in Österreich“) ist diese Buchvorstellung von Ing. Andreas Tögel erschienen:

Hier ist als erstes einmal wichtig zu wissen, was der Buchautor Martin van Creveld für einer ist: ein israelischer Militärhistoriker und -theoretiker „niederländischer“ Herkunft, emeritierter Professor für Geschichte an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Unter Leben steht im Wikipedia-Eintrag über ihn:

Eigenen Angaben zufolge waren ein Onkel und weitere Verwandte Opfer des Holocaust. Martin van Crefeld wurde im Jahr 1946 in einer jüdischen Familie im niederländischen Rotterdam der Nachkriegszeit geboren. Seine Eltern waren Anhänger des Zionismus. Nachdem in der Alija von 1950 die gesamte Familie in den neugegründeten Staat Israel übersiedelt war, studierte er von 1964 bis 1969 Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem (HUJI) und erwarb den Abschlussgrad Master of Arts.

[…]

Van Creveld, der fließend Deutsch spricht, publiziert auch Artikel auf Deutsch für das Magazin FOCUS. Seine Thesen finden auch Anklang in rechtskonservativen Medien wie der Zeitschrift Sezession und der Wochenzeitung Junge Freiheit, in denen er auch publiziert und die er auch öffentlich unterstützt. Abgelehnt wird dort jedoch die Feststellung van Crevelds, dass ohne „aktive oder passive (Mit-)Wirkung“ der Wehrmacht der Holocaust „unmöglich gewesen“ wäre.

Auch der Deutschen Militärzeitschrift gibt er immer wieder Interviews.

Dieser Jude Martin van Creveld stellt nun in seinem oben vorgestellten Buch trotz des Untertitels „Warum wir uns nicht mehr wehren können und was dagegen zu tun ist“ als angebliche „traurige Gewissheit“ fest, daß da wohl nichts mehr zu machen sei und der Westen seine Zukunft aus eigener Schuld schon hinter sich habe, so wie es in der historischen Zyklizität auch anderen Kulturen ergangen sei:

„Wie alle hochstehenden, reich, bequem, weibisch und feige gewordenen Zivilisationen der Vergangenheit, wird wohl auch die unsere von vergleichsweise primitiven, rückständigen, dafür aber wehrhaften und nach wie vor über die Fähigkeit zur Fortpflanzung verfügenden Barbaren niedergeworfen werden. Eigentlich schade…“

„…aber wir Juden werden schon andere Goyim als Wirte finden“, mag er sich im Stillen denken. Ich habe dieses Buch zwar nicht gelesen, aber ich würde darauf wetten, daß darin kein einziges Wort über die entscheidende jüdische Rolle bei der Herbeiführung all der Umstände zu finden sein wird, durch die den weißen Völkern und ihrer Zivilisation nun der Untergang droht: nichts über den jüdisch betriebenen Feminismus und Antipatriarchalismus, die jüdische Pathologisierung ethnischer Interessenwahrnehmung durch Weiße, jüdische Thesen von wegen „toxische Maskulinität“, jüdischen Globalismus, den jüdischen Einsatz für die Öffnung weißer Länder für die Einwanderung aus der ganzen Welt, das von Juden betriebene „Invade them and invite them“, wo einerseits mit dem „Global War on Terror“ moslemische Länder mit Krieg überzogen und andererseits „Flüchtlinge“ von dort zu uns geholt werden, die über die Jahrzehnte ständig gesteigerte jüdische Propaganda im Unterrichtswesen und in allen Bereichen der überwiegend von Juden besessenen oder kontrollierten Medien, womit die Juden (neben anderen Faktoren) auch einen starken Einfluß auf die Politik in unseren Ländern haben und Gegenmeinungen im Sinne unserer Interessen immer mehr als „Hassrede“ unterdrücken können… ihr seht das Bild, und viele von euch werden schon die einschlägigen Artikel hier auf „Morgenwacht“ oder früher auf „As der Schwerter“ gelesen haben.

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