bild der wissenschaft: „Die meisten Morde geschehen in Afrika“

Von Deep Roots alias Lucifex.

Beim Durchstöbern älterer Hefte von „bild der wissenschaft“ ist mir heute in Heft 1-2012 auf Seite 10 dieser Kurzbeitrag aufgefallen:

Zu der Aussage im Schlußabsatz, daß es einen starken starken Zusammenhang zwischen der Mordrate und dem Entwicklungsstand eines Staates gibt und daß in Ländern mit schlechtem Gesundheitssystem, schwacher Wirtschaft und großen Einkommensunterschieden die Zahl der Tötungsdelikte weitaus höher ist als in stabilen Staaten, stellt sich die Frage: Warum sind diese Länder denn so?

Ein Grund wird ersichtlich, wenn man sich diese Karte aus IQ Research: World ranking of countries by their average ansieht, die den durchschnittlichen Intelligenzquotienten der Länder zeigt und eine auffallende Ähnlichkeit zwischen der globalen IQ-Verteilung und der Mordratenverteilung laut der obigen Karte erkennen läßt:

Natürlich decken sich beide Verteilungen auch ungefähr mit dem rassischen Verteilungsmuster von Weißen, Ostasiaten, Orientalen, Indios und Negern. Interessante Parallelen gibt es auch zwischen diesen beiden Karten und der folgenden von Transparency International, die das Korruptionsniveau der einzelnen Länder mit Stand von 2007 zeigt:

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Warum Juden für „Vielfalt“ sind

Von Deep Roots alias Lucifex

Die jüdische Neigung, sich für ethnische, rassische, kulturelle Vielfalt, Pluralismus und Minderheiteninteressen einzusetzen, wird kurz und treffend in dieser Passage aus Charles Silbermans A Certain People: American Jews and Their Lives Today aus dem Jahr 1985 erklärt, die nicht nur in unserer rechten Szene immer wieder zitiert wird, sondern zum Beispiel auch im ersten Absatz dieses Artikels von Dovid Efune in der “Huffington Post” wiedergegeben ist:

American Jews are committed to cultural tolerance because of their belief — one firmly rooted in history — that Jews are safe only in a society acceptant of a wide range of attitudes and behaviors, as well as a diversity of religious and ethnic groups. It is this belief, for example, not approval of homosexuality, that leads an overwhelming majority of American Jews to endorse „gay rights” and to take a liberal stance on most other so-called „social issues.”

Meine Übersetzung:

Amerikanische Juden engagieren sich für kulturelle Toleranz wegen ihrer Überzeugung – einer, die fest in der Geschichte verwurzelt ist – daß Juden nur in einer Gesellschaft sicher sind, die ein breites Spektrum von Einstellungen und Verhaltensweisen akzeptiert, sowie eine Viefalt von religiösen und ethnischen Gruppen. Es ist zum Beispiel diese Überzeugung, nicht Billigung von Homosexualität, die dazu führt, daß eine überwältigende Mehrheit der amerikanischen Juden „Schwulenrechte“ befürwortet und zu den meisten anderen sogenannten „sozialen Fragen“ eine liberale Haltung einnimmt.

Huntley Haverstock, in dessen Essay “Jews Will Not Replace Us”: What Normies Need to Know ich das obige Zitat und den Link zum Huffington-Artikel gefunden habe, schreibt dort dazu:

Die Heuchelei ergibt völlig Sinn, sobald man begreift, daß Juden in Ländern, wo sie demographische Minderheiten bilden, am sichersten sind, wenn sie Minderheiten fördern; aber in Israel, wo Juden die Mehrheit bilden, sind Juden oft am sichersten, wenn „Minderheitenrechte“ zerquetscht werden. Es ist schwer zu sehen, welche andere Erklärung es für die offensichtliche Scheinheiligkeit geben könnte. Wenn überhaupt, ist der Doppelstandard eigentlich nicht einmal mehr „scheinheilig“, sobald man ihn nicht als moralisches Gebot sieht, sondern als das, was er in Wirklichkeit ist: ein einfacher Ausdruck von Eigeninteresse.

Zum Thema ethnisch-rassisch möglichst vielfältiges Umfeld als Wohlfühlbiotop für Juden habe ich bereits in Star Dreck VIIIc – Star Trek: Deep Space Nine, Teil 1: Interstellare NWO im ersten Absatz des Abschnitts Kosmischer Transnationalismus und Neue Weltraum-Ordnung: Die Föderation geschrieben:

Der große Gegenspieler des Dominion – das politische Gebilde, mit dem die Zuseher von „Deep Space Nine“ sympathisieren sollen – ist die (laut Siskos Aussage in einer Episode) etwa dreihundert Planeten und viele verschiedene Spezies umfassende „Föderation der Vereinten Planeten“. Ihr gelten die Loyalität und der Idealismus der Sternenflottenoffiziere, die uns auch hierin als Vorbilder präsentiert werden. Diese idealisierte interstellare Vielfaltspinselei wird auf Deep Space Nine besonders augenfällig durch Quarks Bar dargestellt, wo Gäste und Personal aus vielen, teils sehr fremdartigen Spezies bestehen, von denen kaum einmal eine durch mehr als drei oder vier Individuen vertreten ist. Jeder gehört dort also einer Minderheit unter lauter oft bizarren Fremden an, und sie alle verkehren ganz normal miteinander, als ob das völlig selbstverständlich wäre. Dies ist auch genau die Art von Biotop, in dem Juden sich am wohlsten fühlen.

Die jüdische Parasitenstrategie, die unter anderem aus dieser Notwendigkeit der „Vielfalt“ in Diaspora-Situationen resultiert und mit der diese Vielfaltspinselei durchgesetzt werden soll, habe ich bereits in diesem Kommentar zu Kevin Alfred Stroms „Es ist alles biologisch“ wie folgt beschrieben:

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Tavernenrunde 5: Herbsttaverne 2017

Als Fortsetzung der Tavernenrunde 4: Frühsommertaverne 2017 habe ich hier eine neue Taverne als Treffpunkt für allgemeinen Gedankenaustausch eingerichtet.

Für diejenigen, die „As der Schwerter“ nicht mehr gekannt haben (und zur Erinnerungsauffrischung für die anderen): Das Vorbild der Tavernenrunden auf „Morgenwacht“ sind die Tavernenrunden in der „Taverne zum Alten Phönix“, die von mir auf „As der Schwerter“ für denselben Zweck eingerichtet worden sind. Das Vorbild hierfür wiederum waren einerseits die „Kaffeehaus-Stammtische“ auf Kewils altem Blog „Fakten und Fiktionen“ sowie das „Gasthaus zum Alten Phönix“ in Poul Andersons Fantasy-Alternativweltroman „Ein Mitternachtssturm“.

In diesem werden, wie ich damals erläuterte, einige auch für uns interessante Dinge angesprochen: der Übergang vom heidnischen altenglischen Feenglauben zum Christentum, der „Alte Weg“, das ursprünglichere Christentum und das „Man-selbst-Sein“ im Gegensatz zum freudlosen, nüchternen und selbstgerechten Puritanismus. Die Geschichte spielt zur Zeit Oliver Cromwells, aber in einer anderen Wirklichkeit, in der alles, was Shakespeare geschrieben hat, Realität ist (Shakespeare ist dort der „Große Historiker“). Die „Taverne zum Alten Phönix“ ist ein Gasthaus, das zwischen dieser Welt und anderen (wie unserer) sowie zwischen den Zeiten hin- und herwechselt. Die beiden Helden dieser Geschichte – Prinz Rupert von den königstreuen Cavaliers und der einfache Soldat Will Fairweather –  stoßen darauf, während sie von ihren Feinden verfolgt werden:

   Blitze leuchteten durch das Blattwerk der Bäume und versengten es plötzlich, ließen es weiß auf schwarz hervortreten, während die Kanonade des Donners tobte. Der Wind trug den ersten gewaltigen Regensturz vor sich her; die durch das Gezweig peitschenden Tropfen waren so schnell und so kalt, daß sie auf der Haut brannten.

   Die Bäume wichen einem freien Fleck aus Gras und Blumen. Ein mit Schindeln gedecktes Gebäude erhob sich dort, von ungewöhnlicher Form und Größe, aber mit zwei Stockwerken und – man konnte es gerade eben erkennen – schrägen Enden mit phantasievollen Schnitzereien.

   Rupert blieb stehen. „Wer hat ein solches Haus in der Wildnis errichtet?“ rief er aus.

„Niemand, Myloard, und es wird auch nicht lange hierbleiben.“ Sein Gefolgsmann nötigte ihn, weiterzugehen. Regen stürzte auf sie herab.

   Vor der massiven, bronzebeschlagenen Tür hielten sie an. Über ihr war ein Busch angebracht, und darüber baumelte ein Schild an seinem Träger. „Eine Taverne, in der es Wein gibt“, bemerkte Will inmitten des Lärms. „Nein, warte. Was ist das? Ein blühender Dornenbusch, mitten im Sommer?“

   Rupert besah sich das Zeichen. Das wenige Licht, das es gab, zeigte einen Vogel von seltener Schönheit, mit langem, flammend goldgetöntem Gefieder, der gerade einen Strauß Nelken zu seinem Nest trug, das er gerade baute. „Ein Phönix, kurz vor seinem Tod und seiner Wiederauferstehung“, meinte er. Dieses Namenszeichen ist mir nie zuvor begegnet.“

   „Der Alte Phönix“, hauchte Will. „Das Gasthaus, von dem Puck sprach… war es erst gestern? Sind nicht ganze Lebensspannen seitdem vergangen?“

   „Ho-ah!“ Der Ruf ging unter Wind, Regen und Donner beinahe unter. Unter flammendem Himmel eilte eine Gruppe von Männern mit Hunden herbei.

Rupert und Will treten ein, und kurz danach finden ihre Verfolger nur mehr eine leere Lichtung auf einem gewittergepeitschten Hügel vor.

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Der Morsche 9/11: Eine Artikelübersicht

Zum morgigen 16. Jahrestag des Anschlags vom 11. September 2001 auf das New Yorker World Trade Center und das Pentagon, bei dem meiner Erfahrung nach schon recht viele nicht mehr an die offizielle Version glauben (daher mein Titel „Der Morsche 9/11), habe ich diesen Artikel als Linkportal zu den hier auf „Morgenwacht“ bzw. auf „Völkermord ist bunt“ erschienenen Essays zum Thema 9/11 erstellt. Hier sind die Links:

9/11 für Islamkritiker von Osimandia

9/11 – Fünfzehn Jahre Lügen von Osimandia und Kairos

9/11 und das heiße Eisen von Osimandia

911 – Wie weit kann Manipulation gehen? von Osimandia

Drogengeschäfte V: Afghanistan von Osimandia

Und ich Esel habe geglaubt, 9/11 sei unwichtig von reinigungskraft

9/11 glitzert und funkelt von reinigungskraft

Der unheilige Krieg von Kevin Alfred Strom

Patriotismus und Entfremdung von Dennis Mangan

Tavernenrunde 4: Frühsommertaverne 2017

Als Fortsetzung der Tavernenrunde 3: Frühlingstaverne 2017 habe ich hier eine neue Taverne als Treffpunkt für allgemeinen Gedankenaustausch eingerichtet.

Für diejenigen, die „As der Schwerter“ nicht mehr gekannt haben (und zur Erinnerungsauffrischung für die anderen): Das Vorbild der Tavernenrunden auf „Morgenwacht“ sind die Tavernenrunden in der „Taverne zum Alten Phönix“, die von mir auf „As der Schwerter“ für denselben Zweck eingerichtet worden sind. Das Vorbild hierfür wiederum waren einerseits die „Kaffeehaus-Stammtische“ auf Kewils altem Blog „Fakten und Fiktionen“ sowie das „Gasthaus zum Alten Phönix“ in Poul Andersons Fantasy-Alternativweltroman „Ein Mitternachtssturm“.

In diesem werden, wie ich damals erläuterte, einige auch für uns interessante Dinge angesprochen: der Übergang vom heidnischen altenglischen Feenglauben zum Christentum, der „Alte Weg“, das ursprünglichere Christentum und das „Man-selbst-Sein“ im Gegensatz zum freudlosen, nüchternen und selbstgerechten Puritanismus. Die Geschichte spielt zur Zeit Oliver Cromwells, aber in einer anderen Wirklichkeit, in der alles, was Shakespeare geschrieben hat, Realität ist (Shakespeare ist dort der „Große Historiker“). Die „Taverne zum Alten Phönix“ ist ein Gasthaus, das zwischen dieser Welt und anderen (wie unserer) sowie zwischen den Zeiten hin- und herwechselt. Die beiden Helden dieser Geschichte – Prinz Rupert von den königstreuen Cavaliers und der einfache Soldat Will Fairweather – stoßen darauf, während sie von ihren Feinden verfolgt werden:

Blitze leuchteten durch das Blattwerk der Bäume und versengten es plötzlich, ließen es weiß auf schwarz hervortreten, während die Kanonade des Donners tobte. Der Wind trug den ersten gewaltigen Regensturz vor sich her; die durch das Gezweig peitschenden Tropfen waren so schnell und so kalt, daß sie auf der Haut brannten.
Die Bäume wichen einem freien Fleck aus Gras und Blumen. Ein mit Schindeln gedecktes Gebäude erhob sich dort, von ungewöhnlicher Form und Größe, aber mit zwei Stockwerken und – man konnte es gerade eben erkennen – schrägen Enden mit phantasievollen Schnitzereien.
Rupert blieb stehen. „Wer hat ein solches Haus in der Wildnis errichtet?“ rief er aus.
„Niemand, Myloard, und es wird auch nicht lange hierbleiben.“ Sein Gefolgsmann nötigte ihn, weiterzugehen. Regen stürzte auf sie herab.
Vor der massiven, bronzebeschlagenen Tür hielten sie an. Über ihr war ein Busch angebracht, und darüber baumelte ein Schild an seinem Träger. „Eine Taverne, in der es Wein gibt“, bemerkte Will inmitten des Lärms. „Nein, warte. Was ist das? Ein blühender Dornenbusch, mitten im Sommer?“
Rupert besah sich das Zeichen. Das wenige Licht, das es gab, zeigte einen Vogel von seltener Schönheit, mit langem, flammend goldgetöntem Gefieder, der gerade einen Strauß Nelken zu seinem Nest trug, das er gerade baute. „Ein Phönix, kurz vor seinem Tod und seiner Wiederauferstehung“, meinte er. Dieses Namenszeichen ist mir nie zuvor begegnet.“
„Der Alte Phönix“, hauchte Will. „Das Gasthaus, von dem Puck sprach… war es erst gestern? Sind nicht ganze Lebensspannen seitdem vergangen?“
„Ho-ah!“ Der Ruf ging unter Wind, Regen und Donner beinahe unter. Unter flammendem Himmel eilte eine Gruppe von Männern mit Hunden herbei.

Rupert und Will treten ein, und kurz danach finden ihre Verfolger nur mehr eine leere Lichtung auf einem gewittergepeitschten Hügel vor.

Drinnen begegnen die Helden dem Wirtspaar und drei Gästen: Clodia Pulcheria aus dem alten Rom, Holger Danske (der in Wirklichkeit aus dem frühen 20. Jahrhundert stammt und auf seinen Zeitreisen ins Mittelalter gelangt ist) und die amerikanische Zeit- und Dimensionsreisende Valeria.

Ein paar weitere Zitate daraus:

Rupert blickte ihn scharf an.
„Seid Ihr der… Besitzer… dieses Alten Phönix?“ fragte er.
Der Mann nickte. „Welches sind Eure Wünsche?“ Lächelnd hob er eine Handfläche. „Nein, laßt mich raten. In Kampf und Verzweiflung habt Ihr den Regen durchquert. Ein Bad, trockene Kleidung, heiße Speisen, ein Schuß Frohsinn, ein Bett, dann ein Frühstück, bevor Ihr wieder geht.“
[…]
„Der einzige Lohn für meine Gastfreundschaft ist es, Leute wie Euch zu treffen, in denen die Sterne vieler Welten und Bestimmungen brennen. Ich liebe es, zuzusehen, wie sie sich begegnen und Geschichten erzählen.“ Und ernster fuhr er fort: „Es ist so, ich kann nicht wirklich Einfluß auf ihr Leben nehmen. Mir scheint zum Beispiel, daß Ihr ziemlicher Gefahr entronnen seid. Nun, Ihr hättet nicht in dieses Haus kommen können, hätte es nicht noch eine andere Zuflucht für Euch gegeben.“
[…]
„Ihr werdet feststellen, daß Eure Mitgäste heute nacht mitteilsam sind. Manchmal haben wir hier mürrische Leute, aber meistens nicht. Hier sind alle gleichermaßen weit jenseits ihrer Welten, und niemand kann durch eine andere Tür wieder gehen, als die, durch die er hineingekommen ist, noch kann er viel mehr mitnehmen als Ruhe, Heiterkeit und Erinnerungen. Daher ist in gewisser Hinsicht alles, was hier passiert, doch nicht so ganz geschehen. Das ist eine Freiheit, der sich nicht wenige bedienen. Bitte hier entlang.“

Dies passt auch sehr gut zu so einem Internet-Treffpunkt für uns Counter-Jewhadis wie damals auf „As der Schwerter“ und jetzt hier auf „Morgenwacht“.

Tavernenrunde 3: Frühlingstaverne 2017

Als Fortsetzung der Tavernenrunde 2: Herbsttaverne 2016 habe ich hier eine neue Taverne als Treffpunkt für allgemeinen Gedankenaustausch eingerichtet. Passend für eine Frühlingstavernenrunde habe ich als Titelbild ein Foto vom Mühlenhof bei der Schiffsmühle Mureck verwendet, das ich am 24. Februar 2008 bei einem Besuch im Südostzipfel des österreichischen Bundeslandes Steiermark aufgenommen habe.

Für diejenigen, die „As der Schwerter“ nicht mehr gekannt haben (und zur Erinnerungsauffrischung für die anderen): Das Vorbild der Tavernenrunden auf „Morgenwacht“ sind die Tavernenrunden in der „Taverne zum Alten Phönix“, die von Deep Roots auf „As der Schwerter“ für denselben Zweck eingerichtet worden sind. Das Vorbild hierfür wiederum waren einerseits die „Kaffeehaus-Stammtische“ auf Kewils altem Blog „Fakten und Fiktionen“ sowie das „Gasthaus zum Alten Phönix“ in Poul Andersons Fantasy-Alternativweltroman „Ein Mitternachtssturm“.

In diesem werden, wie Deep Roots damals erläuterte, einige auch für uns interessante Dinge angesprochen: der Übergang vom heidnischen altenglischen Feenglauben zum Christentum, der „Alte Weg“, das ursprünglichere Christentum und das „Man-selbst-Sein“ im Gegensatz zum freudlosen, nüchternen und selbstgerechten Puritanismus. Die Geschichte spielt zur Zeit Oliver Cromwells, aber in einer anderen Wirklichkeit, in der alles, was Shakespeare geschrieben hat, Realität ist (Shakespeare ist dort der „Große Historiker“). Die „Taverne zum Alten Phönix“ ist ein Gasthaus, das zwischen dieser Welt und anderen (wie unserer) sowie zwischen den Zeiten hin- und herwechselt. Die beiden Helden dieser Geschichte – Prinz Rupert von den königstreuen Cavaliers und der einfache Soldat Will Fairweather –  stoßen darauf, während sie von ihren Feinden verfolgt werden:

   Blitze leuchteten durch das Blattwerk der Bäume und versengten es plötzlich, ließen es weiß auf schwarz hervortreten, während die Kanonade des Donners tobte. Der Wind trug den ersten gewaltigen Regensturz vor sich her; die durch das Gezweig peitschenden Tropfen waren so schnell und so kalt, daß sie auf der Haut brannten.

   Die Bäume wichen einem freien Fleck aus Gras und Blumen. Ein mit Schindeln gedecktes Gebäude erhob sich dort, von ungewöhnlicher Form und Größe, aber mit zwei Stockwerken und – man konnte es gerade eben erkennen – schrägen Enden mit phantasievollen Schnitzereien.

   Rupert blieb stehen. „Wer hat ein solches Haus in der Wildnis errichtet?“ rief er aus.

„Niemand, Myloard, und es wird auch nicht lange hierbleiben.“ Sein Gefolgsmann nötigte ihn, weiterzugehen. Regen stürzte auf sie herab.

   Vor der massiven, bronzebeschlagenen Tür hielten sie an. Über ihr war ein Busch angebracht, und darüber baumelte ein Schild an seinem Träger. „Eine Taverne, in der es Wein gibt“, bemerkte Will inmitten des Lärms. „Nein, warte. Was ist das? Ein blühender Dornenbusch, mitten im Sommer?“

   Rupert besah sich das Zeichen. Das wenige Licht, das es gab, zeigte einen Vogel von seltener Schönheit, mit langem, flammend goldgetöntem Gefieder, der gerade einen Strauß Nelken zu seinem Nest trug, das er gerade baute. „Ein Phönix, kurz vor seinem Tod und seiner Wiederauferstehung“, meinte er. Dieses Namenszeichen ist mir nie zuvor begegnet.“

   „Der Alte Phönix“, hauchte Will. „Das Gasthaus, von dem Puck sprach… war es erst gestern? Sind nicht ganze Lebensspannen seitdem vergangen?“

   „Ho-ah!“ Der Ruf ging unter Wind, Regen und Donner beinahe unter. Unter flammendem Himmel eilte eine Gruppe von Männern mit Hunden herbei.

Rupert und Will treten ein, und kurz danach finden ihre Verfolger nur mehr eine leere Lichtung auf einem gewittergepeitschten Hügel vor.

Drinnen begegnen die Helden dem Wirtspaar und drei Gästen: Clodia Pulcheria aus dem alten Rom, Holger Danske (der in Wirklichkeit aus dem frühen 20. Jahrhundert stammt und auf seinen Zeitreisen ins Mittelalter gelangt ist) und die amerikanische Zeit- und Dimensionsreisende Valeria.

Ein paar weitere Zitate daraus:

Rupert blickte ihn scharf an.

„Seid Ihr der… Besitzer… dieses Alten Phönix?“ fragte er.

Der Mann nickte. „Welches sind Eure Wünsche?“ Lächelnd hob er eine Handfläche. „Nein, laßt mich raten. In Kampf und Verzweiflung habt Ihr den Regen durchquert. Ein Bad, trockene Kleidung, heiße Speisen, ein Schuß Frohsinn, ein Bett, dann ein Frühstück, bevor Ihr wieder geht.“

[…]

„Der einzige Lohn für meine Gastfreundschaft ist es, Leute wie Euch zu treffen, in denen die Sterne vieler Welten und Bestimmungen brennen. Ich liebe es, zuzusehen, wie sie sich begegnen und Geschichten erzählen.“ Und ernster fuhr er fort: „Es ist so, ich kann nicht wirklich Einfluß auf ihr Leben nehmen. Mir scheint zum Beispiel, daß Ihr ziemlicher Gefahr entronnen seid. Nun, Ihr hättet nicht in dieses Haus kommen können, hätte es nicht noch eine andere Zuflucht für Euch gegeben.“

[…]

„Ihr werdet feststellen, daß Eure Mitgäste heute nacht mitteilsam sind. Manchmal haben wir hier mürrische Leute, aber meistens nicht. Hier sind alle gleichermaßen weit jenseits ihrer Welten, und niemand kann durch eine andere Tür wieder gehen, als die, durch die er hineingekommen ist, noch kann er viel mehr mitnehmen als Ruhe, Heiterkeit und Erinnerungen. Daher ist in gewisser Hinsicht alles, was hier passiert, doch nicht so ganz geschehen. Das ist eine Freiheit, der sich nicht wenige bedienen. Bitte hier entlang.“

Dies passt auch sehr gut zu so einem Internet-Treffpunkt für uns Counter-Jewhadis wie damals auf „As der Schwerter“ und jetzt hier auf „Morgenwacht“.

Heute „Mobilgeld“ in Afrika, morgen Bargeldabschaffung in Europa

Von Lucifex

In der aktuellen Ausgabe 2-2017 von „Spektrum der Wissenschaft“ ist auf Seite 33 unter der Rubrik „Springers Einwürfe“ ein Beitrag von Michael Springer mit dem Titel „Überraschungen aus der Handy-Forschung“ enthalten, aus dem ich nachfolgend den Abschnitt zitiere, auf den es mir ankommt:

Der Armutsforscher Tavneet Suri vom Massachusetts Institute of Technology in Cambridge (USA) und der Ökonom William Jack von der Georgetown University in Washington haben untersucht, wie sich „mobiles Geld“ – eine Form des Bezahlens mittels Handy – auf arme Haushalte und insbesondere auf die Stellung der Frauen auswirkt (Science 354, S. 1288-1292, 2016).

In einem Entwicklungsland wie Kenia gibt es wenige Bankfilialen und -automaten, aber dafür besitzt praktisch jeder noch so bettelarme Haushalt mindestens ein Mobiltelefon – und regelt seine Finanzen zunehmend bargeldlos, indem er von speziellen Prepaidkarten Guthaben im Handy speichert, die er bei Bedarf per Textnachricht an andere Nutzer übertragen kann. Durch wiederholtes Befragen von 3000 Haushalten zwischen 2008 und 2014 ermittelten die Forscher, dass der Übergang zu Mobilgeld nicht nur akute Finanzprobleme schneller lösen hilft, sondern langfristig fast 200.000 Haushalte Kenias dauerhaft aus drückender Armut befreit hat.

Besonders deutlich macht sich der Effekt bei Frauen bemerkbar. Sie kommen bargeldlos leichter an Kredite, um sich von Subsistenzlandwirtschaft und Gelegenheitsjobs zu befreien und ein eigenes Geschäft aufzumachen. Die wirtschaftliche Emanzipation wirkt sich wiederum positiv auf andere Entwicklungsfaktoren aus: Schon bei bescheidenem Wohlstand gebären Frauen weniger Kinder und können sie zur Schule schicken statt zur Feldarbeit.

Während in Deutschland noch das Bargeld dominiert, breitet sich weltweit der Zahlungsverkehr per Mobilfunk aus. Ende 2015 wurde er in 93 Ländern angeboten, von Argentinien bis Sambia – Tendenz steigend.

*     *     *

Dass der bargeldlose Zahlungsverkehr mittels Mobiltelefon die Armut in Afrika verringert, halte ich für einen Propagandaschwindel. Immerhin muss für den Erwerb der Prepaid-Karten genauso eine Leistung erbracht werden wie für den Erwerb von Bargeld im selben Wert. Und wieso Frauen durch den bloßen Wechsel zur bargeldlosen Mobilfunkzahlung leichter Kredite bekommen sollten, erschließt sich mir auch nicht. Denn auch hier muss die Kreditnehmerin für die Rückzahlung in elektronischem Buchgeld eine gleich hohe Wirtschaftsleistung aufbringen wie für die Rückzahlung in Bargeld.

Ich halte es für sehr plausibel, dass hier aus finanz- und währungspolitischem Kalkül bewusst die Kreditvergabe über Mobilgeld gegenüber Bargeld erleichtert und Propaganda mit dem angeblich dadurch ermöglichten Wirtschaftsaufschwung für arme Drittweltler betrieben wird, um eine weitere Verbreitung dieser Zahlungsart in Afrika und anderswo zu fördern.

Denn es ist offensichtlich, dass dies ein großmaßstäblicher praktischer Feldversuch in diesen Ländern ist, um das Bezahlen per Mobiltelefon auch für Europa als weitere Alternative zur Bargeldzahlung aufzubauen. Wenn diese Zahlungsart einmal zusätzlich zu Überweisungen, Onlinebanking, Kredit- und Bankomatkartenzahlung in Europa gängig ist, wird keiner mehr einwenden können, wie man denn in irgendeiner abgelegenen Almhütte oder an anderen Orten ohne zahlungstechnische Infrastruktur etwas bezahlen solle, wenn das Bargeld abgeschafft ist: „Wenn es sogar im hintersten Afrika funktioniert, dann doch wohl erst recht hier in Europa…“

Das ist es, was hier mit vorbereitet wird.

Tavernenrunde 2: Herbsttaverne 2016

„Rivendell“ (alias Bruchtal) von Dusso (Yanick Dusseault)

„Rivendell“ (alias Bruchtal) von Dusso (Yanick Dusseault)

Als Fortsetzung der Tavernenrunde 1 habe ich hier eine neue Taverne als Treffpunkt für allgemeinen Gedankenaustausch eingerichtet. Passend dazu habe ich als Titelbild eine weitere Darstellung des Künstlers Yanick Dusseault von Elronds Anwesen Rivendell / Bruchtal aus „Herr der Ringe“ verwendet, das in Tolkiens Werk als „Last Homely House“ westlich des Nebelgebirges bezeichnet wurde.

Für diejenigen, die „As der Schwerter“ nicht mehr gekannt haben (und zur Erinnerungsauffrischung für die anderen): Das Vorbild der Tavernenrunden auf „Morgenwacht“ sind die Tavernenrunden in der „Taverne zum Alten Phönix“, die von Deep Roots auf „As der Schwerter“ für denselben Zweck eingerichtet worden sind. Das Vorbild hierfür wiederum waren einerseits die „Kaffeehaus-Stammtische“ auf Kewils altem Blog „Fakten und Fiktionen“ sowie das „Gasthaus zum Alten Phönix“ in Poul Andersons Fantasy-Alternativweltroman „Ein Mitternachtssturm“.

In diesem werden, wie Deep Roots damals erläuterte, einige auch für uns interessante Dinge angesprochen: der Übergang vom heidnischen altenglischen Feenglauben zum Christentum, der „Alte Weg“, das ursprünglichere Christentum und das „Man-selbst-Sein“ im Gegensatz zum freudlosen, nüchternen und selbstgerechten Puritanismus. Die Geschichte spielt zur Zeit Oliver Cromwells, aber in einer anderen Wirklichkeit, in der alles, was Shakespeare geschrieben hat, Realität ist (Shakespeare ist dort der „Große Historiker“). Die „Taverne zum Alten Phönix“ ist ein Gasthaus, das zwischen dieser Welt und anderen (wie unserer) sowie zwischen den Zeiten hin- und herwechselt. Die beiden Helden dieser Geschichte – Prinz Rupert von den königstreuen Cavaliers und der einfache Soldat Will Fairweather –  stoßen darauf, während sie von ihren Feinden verfolgt werden:

   Blitze leuchteten durch das Blattwerk der Bäume und versengten es plötzlich, ließen es weiß auf schwarz hervortreten, während die Kanonade des Donners tobte. Der Wind trug den ersten gewaltigen Regensturz vor sich her; die durch das Gezweig peitschenden Tropfen waren so schnell und so kalt, daß sie auf der Haut brannten.

   Die Bäume wichen einem freien Fleck aus Gras und Blumen. Ein mit Schindeln gedecktes Gebäude erhob sich dort, von ungewöhnlicher Form und Größe, aber mit zwei Stockwerken und – man konnte es gerade eben erkennen – schrägen Enden mit phantasievollen Schnitzereien.

   Rupert blieb stehen. „Wer hat ein solches Haus in der Wildnis errichtet?“ rief er aus.

„Niemand, Myloard, und es wird auch nicht lange hierbleiben.“ Sein Gefolgsmann nötigte ihn, weiterzugehen. Regen stürzte auf sie herab.

   Vor der massiven, bronzebeschlagenen Tür hielten sie an. Über ihr war ein Busch angebracht, und darüber baumelte ein Schild an seinem Träger. „Eine Taverne, in der es Wein gibt“, bemerkte Will inmitten des Lärms. „Nein, warte. Was ist das? Ein blühender Dornenbusch, mitten im Sommer?“

   Rupert besah sich das Zeichen. Das wenige Licht, das es gab, zeigte einen Vogel von seltener Schönheit, mit langem, flammend goldgetöntem Gefieder, der gerade einen Strauß Nelken zu seinem Nest trug, das er gerade baute. „Ein Phönix, kurz vor seinem Tod und seiner Wiederauferstehung“, meinte er. Dieses Namenszeichen ist mir nie zuvor begegnet.“

   „Der Alte Phönix“, hauchte Will. „Das Gasthaus, von dem Puck sprach… war es erst gestern? Sind nicht ganze Lebensspannen seitdem vergangen?“

   „Ho-ah!“ Der Ruf ging unter Wind, Regen und Donner beinahe unter. Unter flammendem Himmel eilte eine Gruppe von Männern mit Hunden herbei.

Rupert und Will treten ein, und kurz danach finden ihre Verfolger nur mehr eine leere Lichtung auf einem gewittergepeitschten Hügel vor.

Drinnen begegnen die Helden dem Wirtspaar und drei Gästen: Clodia Pulcheria aus dem alten Rom, Holger Danske (der in Wirklichkeit aus dem frühen 20. Jahrhundert stammt und auf seinen Zeitreisen ins Mittelalter gelangt ist) und die amerikanische Zeit- und Dimensionsreisende Valeria.

Ein paar weitere Zitate daraus:

Rupert blickte ihn scharf an.

„Seid Ihr der… Besitzer… dieses Alten Phönix?“ fragte er.

Der Mann nickte. „Welches sind Eure Wünsche?“ Lächelnd hob er eine Handfläche. „Nein, laßt mich raten. In Kampf und Verzweiflung habt Ihr den Regen durchquert. Ein Bad, trockene Kleidung, heiße Speisen, ein Schuß Frohsinn, ein Bett, dann ein Frühstück, bevor Ihr wieder geht.“

[…]

„Der einzige Lohn für meine Gastfreundschaft ist es, Leute wie Euch zu treffen, in denen die Sterne vieler Welten und Bestimmungen brennen. Ich liebe es, zuzusehen, wie sie sich begegnen und Geschichten erzählen.“ Und ernster fuhr er fort: „Es ist so, ich kann nicht wirklich Einfluß auf ihr Leben nehmen. Mir scheint zum Beispiel, daß Ihr ziemlicher Gefahr entronnen seid. Nun, Ihr hättet nicht in dieses Haus kommen können, hätte es nicht noch eine andere Zuflucht für Euch gegeben.“

[…]

„Ihr werdet feststellen, daß Eure Mitgäste heute nacht mitteilsam sind. Manchmal haben wir hier mürrische Leute, aber meistens nicht. Hier sind alle gleichermaßen weit jenseits ihrer Welten, und niemand kann durch eine andere Tür wieder gehen, als die, durch die er hineingekommen ist, noch kann er viel mehr mitnehmen als Ruhe, Heiterkeit und Erinnerungen. Daher ist in gewisser Hinsicht alles, was hier passiert, doch nicht so ganz geschehen. Das ist eine Freiheit, der sich nicht wenige bedienen. Bitte hier entlang.“

Dies passt auch sehr gut zu so einem Internet-Treffpunkt für uns Counter-Jewhadis wie damals auf „As der Schwerter“ und jetzt hier auf „Morgenwacht“.

50 Jahre „Star Trek“: Eine Artikelübersicht zum Thema

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Von Lucifex

Heute vor 50 Jahren, am 8. September 1966, lief in den Vereinigten Staaten die allererste Serienepisode von Star Trek, „The Man Trap“ (deutsch: „Das Letzte seiner Art“) im amerikanischen Fernsehen, nachdem es zuvor zwei Pilotfilme gegeben hatte: „The Cage“ und „Where No Man Has Gone Before“.

Aus diesem Anlass bringe ich heute eine Übersicht über verschiedene Artikel über „Star Trek“ oder Teilaspekte davon, samt den Links zu den vollständigen Artikeln:

Star Dreck VIIIa – Star Trek: Die Originalserie

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Von Deep Roots

Nun liegt er endlich vor – der Teil unserer Reihe „Star Dreck“, mit dessen Grundidee das Ganze überhaupt angefangen hat und von dem sich der Name der Artikelfolge ableitete (und es ist wegen des Umfangs ein Vierteiler geworden). Als ich mir ca. 2009 bis Anfang 2010 wieder einmal die Serie „Babylon 5“ angesehen hatte, sind mir darin mit meinem schon etwas geschärften nationalen Bewußtsein bereits die darin enthaltenen JNWO-Propagandaelemente aufgefallen, die ich früher noch nicht bemerkt hatte. Daraufhin habe ich mir die komplette Star-Trek-Serie „Deep Space Nine“, die mir von den modernen Serien des Trekiversums am besten gefallen hatte, noch einmal mit dem Vorsatz durchgeschaut, dabei von Anfang an bewußt auf solche Propaganda zu achten und Beobachtungen mitzunotieren. Daraus entstand zunächst die Idee, einen Artikel mit dem Titel „Star Dreck“ zu schreiben, in dem der multikulturalistische, antirassistische, antinationale, feministische und weißenfeindliche Propagandadreck, der uns in den Serien des Star-Trek-Franchise sowie in anderen Serien und Filmen mittels Stars als „Impfköder“ verabreicht wird, behandelt werden sollte. In einem Austausch darüber kamen Kairos und ich zu dem Schluß, daß es aufgrund des stofflichen Umfangs besser wäre, eine in loser Folge erscheinende Artikelreihe mit diesem Sammeltitel zu machen, deren Beiträge einzelnen Serien, Filmen oder Unterthemen gewidmet sein sollten.

Nach der „Deep Space Nine“-Retrospektive nahm ich mir in gleicher Weise die Originalserie „Raumschiff Enterprise“ vor, die in meiner Jugendzeit eine meiner vorrangigsten Kultserien gewesen war. Daß sie mich damals so beeindruckt hatte, lag unter anderem auch daran, daß sie zu jener Zeit noch beinahe zeitgenössisch war und neben Gerry Andersons später entstandener Serie UFO von der Machart her den Maßstab in Sachen Science-Fiction-Serien darstellte. Etwas in dieser Dimension Angelegtes gab es damals und noch eine ganze Weile danach nicht.

Vor dem Wiederansehen hatte ich noch erwartet, daß „Raumschiff Enterprise“ propagandistisch bloß ein milder Vorläufer späterer Serien wie „Die nächste Generation“ und „Deep Space Nine“ gewesen sei, aber mit meiner inzwischen erlangten „Hexensicht“ bezüglich der NWO-Agenda stellte ich schnell fest, daß auch hier bereits ordentlich Propaganda verabreicht worden war, wenn auch dem angepaßt, was man damals dem Publikum zumuten konnte. Wenn man bedenkt, daß die drei Staffeln des ursprünglichen „Star Trek“ in den Jahren 1966 bis 1969 veröffentlicht wurden – also großteils noch in der Prä-68er-Ära -, dann erkennt man, wie revolutionär diese Serie zu ihrer Zeit war.

Hier weiterlesen…

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Star Dreck VIIIb – Star Trek: Die nächste Generation

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Von Deep Roots

Nach dem ersten Teil dieses Vierteilers, Star Dreck VIIIa – Star Trek: Die Originalserie, folgt hier der zweite, der sich hauptsächlich mit der 1987 gestarteten ersten Nachfolgeserie „Star Trek: The Next Generation“ befaßt, deren deutsche Fassung unter dem Titel „Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert“ lief. TNG kann ich nicht so ausführlich behandeln wie ST-TOS und DS9, weil ich seinerzeit zwar die meisten Episoden gesehen habe, jedoch die Serie nicht auf DVD besitze, sodaß ich keine Retrospektive durchführen konnte.

Ein alle Serien übergreifender Punkt ist, daß es bei den Kommandanten eine Entwicklung von dem, was das zunächst nur amerikanische Publikum Mitte der 1960er erwartet hatte, hin zu immer mehr Diversity gegeben hat: Stand die alte Enterprise mit James T. Kirk noch unter dem Befehl eines scheinbar weißen Amerikaners, so war es bei der neuen ein Franzose, Jean-Luc Picard. Die Raumstation Deep Space Nine wurde bereits vom Afroamerikaner Benjamin Sisko kommandiert, und die Kommandantin der USS Voyager war eine (immer noch weiße) Frau, Captain Kathryn Janeway.

Was in den Nachfolgeserien schon ab „Das nächste Jahrhundert“ auffällt, ist die gegenüber der Originalserie deutlich höhere Wertigkeit der Machart, die durch das dank der inzwischen großen Popularität des Trek-Franchise viel höhere Budget möglich wurde. Bei ST-TOS standen pro Episode nur 500 Dollar für Set-Dekorationen zur Verfügung, wofür man laut Set-Dekorateur John Dwyer nur zwei Stühle herrichten oder drei Handrequisiten bauen konnte, was zu den bekannten Styroporfelsen und den Höhlengängen führte, die nach genau den zerknitterten Alufolien aussahen, aus denen sie auch gemacht waren. Dagegen konnte die Ausstattung für die neuen Serien viel aufwendiger und besser gemacht werden, einschließlich der Raumschiffmodelle, auf die man bei Paramount noch bis mindestens „Deep Space Nine“ anstelle von CGI-Raumschiffen setzte, und die Weltraumszenen konnte man mit neuester computergesteuerter Kameratechnik filmen und mit CGI-Effekten aufbessern. Auch die Masken der außerirdischen Wesen gingen nun meist weit über bloße Schminkeffekte und seltsame Frisuren hinaus. Die Klingonen und Romulaner hatten ein neues Erscheinungsbild, das zwar einen Kontinuitätsbruch gegenüber der Originalserie mit sich brachte, den der Klingone Worf in der DS9-Folge „Immer die Last mit den Tribbles“ mit der knappen Aussage „Wir reden nicht gern drüber“ kommentierte, sie aber viel mehr nach wirklichen Fremdwesen aussehen ließ. Und das im Vergleich zu früher deutlich höhere schauspielerische Niveau wird ebenfalls von dem weggefallenen Sparzwang profitiert haben, weil man jede einzelne Einstellung gründlicher vorbereiten und öfter drehen konnte, bis sie paßte. Zuletzt meine ich auch, daß es in TNG und DS9 kaum so albern-käsige Füllfolgen wie in der alten Serie gab (z. B. „Das Spukschloß im Weltraum“ oder „Landurlaub“, wobei letzteres wenigstens hübsche Frauen bot).

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Frans Timmermans: „Europa muss Vielfalt akzeptieren“

Von Lucifex

Leser pils hat vor einer Weile in der Taverne einen Artikel von der Webseite „Unser Mitteleuropa“ verlinkt – Vizepräsident der EU-Kommission: monokulturelle Staaten ausradieren! – in dem diese Zusammenfassung einer Rede des Vizepräsidenten der EU-Kommission, Frans Timmermans, vor dem EU-Parlament enthalten ist:

Laut der englischsprachigen Zusammenfassung auf der YouTube-Seite, der auch der obige Videoausschnitt entstammt (www.youtube.com/watch?v=N14U5ZE-N2w), hat Frans Timmermans, niederländischer Diplomat und seit 1. November 2014 Erster Vizepräsident der EU-Kommission und EU-Kommissar für „Bessere Rechtssetzung, interinstitutionelle Beziehungen, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechtecharta“, während einer Rede während des sog. „Grundrechte-Kolloquiums der EU“ (EU Fundamental Rights Colloquium) die Mitglieder des EU-Parlaments aufgefordert, vermehrt dazu beizutragen, dass monokulturelle Staaten verschwinden (in der englischen Zusammenfassung wörtlich: erase = ausradieren) und der Prozess der Umsetzung der „multikulturellen Vielfalt“ in allen Staaten weltweit zu beschleunigen.

Die Zukunft der Menschheit, so Timmermans, beruhe nicht länger auf einzelnen Nationen und Kulturen, sondern auf einer vermischten Superkultur. Die heutigen Konservativen, die ihre eigenen Traditionen wertschätzen und eine friedliche Zukunft für ihre eigenen Gemeinschaften wollen, berufen sich laut Timmermans auf eine „Vergangenheit, die nie existiert hat“ und können deshalb nicht die Zukunft diktieren. Europäische Kultur und europäisches Erbe seien lediglich soziale Konstrukte und jeder, der etwas anderes behaupte, sei engstirnig. Europa sei immer schon ein Kontinent von Migranten gewesen und europäische Werte bedeuteten, dass man multikulturelle Vielfalt zu akzeptieren habe. Wer dies nicht tue, stelle den Frieden in Europa in Frage.

Die Masseneinwanderung von moslemischen Männern nach Europa ist ein Mittel zu diesem Zweck. Kein Land soll der unvermeidlichen Vermischung entgehen, vielmehr sollen die Zuwanderer veranlasst werden, auch „die entferntesten Plätze des Planeten zu erreichen, um sicherzustellen, dass nirgends mehr homogene Gesellschaften bestehen bleiben.“

Timmermans ist einer der ersten unter den EU-Führern, der die Maske fallen lässt und seine Vorstellungen so deutlich ausspricht.

Was seine Aussagen implizieren, ist klar: die Existenz aller europäischen Völker steht auf dem Spiel!

Hier ist das in diesem Artikel enthaltene Video:

Hier ist meine Transkription von Timmermans‘ englischem Originaltext:

„Diversity is now in some parts of Europe seen as a threat. Diversity comes with challenges. But diversity is humanity’s destiny. There is not going to be – even in the remotest places of this planet – a nation that will not see diversity in its future. That’s where humanity is heading. And those politicians trying to sell to their electorates a society that is exclusively composed of people from one culture are trying to portray a future based on a past that never existed. Therefore that future will never be. Europe will be diverse, like all other parts of the world will be diverse. The only question is: how do we deal with that diversity? And my answer to that is: by insuring that our values determine how we deal with diversity and not giving up our values to refuse diversity. That will bring us down as a society. If we don’t get this right I truly believe Europe will not remain the Europe we built. Europe will not remain a place of peace and freedom for very long.“

Und hier ist meine Übersetzung davon:

„Vielfalt wird nun in manchen Teilen Europas als Bedrohung gesehen. Vielfalt ist mit Herausforderungen verbunden. Aber Vielfalt ist die Bestimmung der Menschheit. Es wird nicht einmal an den abgelegensten Orten dieses Planeten eine Nation geben, die in ihrer Zukunft keine Vielfalt erleben wird. Das ist es, wohin die Menschheit unterwegs ist. Und jene Politiker, die ihrer Wählerschaft eine Gesellschaft zu verkaufen versuchen, die ausschließlich aus Menschen aus einer Kultur besteht, versuchen eine Zukunft zu malen, die auf einer Vergangenheit beruht, die nie existiert hat. Daher wird es diese Zukunft nie geben. Europa wird vielfältig sein, wird wie alle anderen Teile der Welt vielfältig sein. Die einzige Frage ist: wie gehen wir mit dieser Vielfalt um? Und meine Antwort darauf lautet: indem wir sicherstellen, dass unsere Werte bestimmen, wie wir mit der Vielfalt umgehen, und nicht unsere Werte aufgeben, um die Vielfalt abzulehnen. Das wird uns als Gesellschaft zu Fall bringen. Wenn wir das nicht hinkriegen, so glaube ich wahrlich, dass Europa nicht das Europa bleiben wird, das wir erbauten. Europa wird [dann] nicht sehr lange ein Ort des Friedens und der Freiheit bleiben.“

Hier spricht Timmermans zum einen eine sehr dreiste Lüge aus, die für jeden mit etwas persönlichem und historischem Gedächtnis zu durchschauen ist: dass das Bild von Gesellschaften, die ausschließlich auf Menschen aus nur einer Kultur bestehen, „auf einer Vergangenheit beruht, die nie existiert hat.“ Wie die meisten von uns sich noch erinnern werden, war das früher die ganz normale Realität in den meisten Teilen Europas, dass die Gesellschaft eines Landes aus Menschen einer einzigen Kultur bestand. Und selbst dort, wo es Volksminderheiten gab, ging das erstens meist auf frühere Versuche von Herrschern zur Schaffung multiethnischer Reiche zurück, mit allen dadurch geschaffenen Spannungen und Konflikten, und zweitens waren das dennoch europäische Minderheiten, die zwar eine andere Muttersprache hatten und fallweise auch einer anderen Version des Christentums anhingen, aber doch einer nur etwas anderen Variante einer gemeinsamen europäischen Kulturfamilie angehörten.

Die Vielfalt jedoch, die Frans Timmermans und seine Gesinnungsgenossen und Hintermänner in Europa durchsetzen wollen, würde ein Mischmasch beliebig vieler nichtweißer Völker und außereuropäischer Religionen bedeuten, die nicht nur ihre Konflikte mitbringen würden, die sie auch in ihren Herkunftsländern untereinander haben, sondern auch neue mit Volksgruppen (einschließlich der Europäer) anfangen würden, mit denen sie zuvor gar keinen Kontakt hatten. Und jede dieser Gruppen würde ihren Beitrag für das Wohl der Gesamt-„Gesellschaft“ möglichst zu minimieren und für sich selbst so viele Vorteile und Leistungen wie möglich herauszuholen suchen. Europa wäre dann nicht mehr Europa, außer im geographischen Sinne eines Kontinents dieses Namens. Dasselbe würde auch auf die Länder zutreffen, die bisher Europa ausgemacht haben.

Und zum zweiten wird hier schon wieder eine Variante jener Drohung ausgesprochen, welche die Jüdin Barbara Lerner-Spectre bereits in dem bekannten Video geäußert hat, um das herum ich diesen Artikel gestaltet habe:

Barbara Lerner-Spectre: „Ohne Multikulturalismus wird Europa nicht überleben“

Warum soll denn Europa ohne Multikulturalismus, ohne multirassische Vielfalt, nicht überleben, nicht mehr sehr lange ein Ort des Friedens und der Freiheit bleiben? Würden denn im Falle von hartnäckiger Multikulti- und Vielfaltsverweigerung wieder die Menschenrechtsbomber losgeschickt, oder will man dann die bereits hier befindlichen Muselmanen zum Terror gegen uns aufhetzen?

Eines ist jedenfalls klar: Nur ethnisch weitgehend homogene Staaten bieten auf Dauer die Grundlage für ein friedliches, gedeihliches Zusammenleben in Wohlstand und Freiheit. Denn die beiden Hauptgründe dafür, dass die Länder, aus denen all die Nichtweißen zu uns kommen – „alle anderen Teile der Welt“, wie Timmermans es formulierte – so sind, wie sie eben sind, weshalb deren Bewohner von dort weg und nach Europa, Nordamerika oder Australien wollen, sind:

1)    Es sind „vielfältige“ Staaten, teils schon seit Jahrtausenden, wo all die Volksgruppen, Stämme und Religionsgemeinschaften nur auf ihre eigenen Gruppen- und Individualvorteile auf Kosten des Gesamtwohls bedacht sind und wo deshalb die Korruption grassiert; wo es deshalb auch meist seit langem tradierte Gruppenkonflikte gibt, die von äußeren Mächten zum Schüren von Bürgerkriegen ausgenützt werden können (z. B. in Syrien oder Libyen).

2)    Sie werden von Nichtweißen bewohnt, die – mit Ausnahme von Ostasien – im Durchschnitt weniger intelligent sind als wir Weißen und auch von ihren sozialen Instinkten und ihrer ererbten Wesensart her weniger als wir zur Schaffung und Erhaltung einer Gesellschaft wie der unseren in der Lage sind.

Beides würde mit einer „Vervielfaltung“ unserer Heimatländer auch in Europa eingeführt. Die Zudringlinge würden mit ihren Eigenschaften und Verhaltensweisen hier genau jene Zustände bewirken, vor denen sie aus ihren Heimatländern „geflüchtet“ sind, und damit genau das zerstören, weswegen sie gekommen sind. Und hier käme noch hinzu, dass diese fremdrassigen Gruppen uns Einheimischen die Schuld an ihrem geringeren wirtschaftlichen Erfolg geben würden, nachdem man ja nicht sagen dürfte, dass das an ihren eigenen Eigenschaften liegt.

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Siehe auch:

Die Nation als Idee von Kevin Alfred Strom

Die Vereinigten Staaten von Syrien: Innenpolitische Lektionen in einem fernen Krieg von Tobias Langdon

Wählen Sie einen Stamm, irgendeinen Stamm, Teil 1 und Teil 2 von El Inglés

Kapitulation, Genozid… oder was? von El Inglés

Der schwarze Grundzustand von Colin Liddell

Die Wurzeln der Zivilisation von William Pierce

Eine wunderbare Rasse – Teil 1 und Teil 2 von James Bronson

Was auf dem Spiel steht von Deep Roots

sowie diese Artikel von Alex Kurtagić:

Was ist mit mir geschehen?

Warum wir schreiben

Ja, Afrika muss zur Hölle gehen