Wie man nach Europa kommt – Anleitung für Senegalesen – Teil 2

Französische Originaltitel: Europe 2008: le pack slavopolak vom 9. Januar 2008, Europe 2010: les nouveautés vom 6. Januar 2010 und France 2012 : les nouveautés vom 17. April 2012. Alle drei erschienen auf Senegalaisement.com. Übersetzt von Osimandia (ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“; hier ohne die leider nicht mehr verfügbaren Bilder wiedergegeben).

Hier geht es zu Teil 1

Im Sommer 2006 haben wir sechs Pakete vorgestellt, mittels derer man sein Heimatland in Richtung Europa verlassen kann. Wie viele Zehntausende Senegalesen sind wohl seither erfolgreich in den Schengenraum gelangt? Es gibt keinen einzigen Senegalesen, der nicht mindestens ein Familienmitglied hat, das während der vergangenen zwei Jahre aus seinem Land ausgewandert ist. Aber wie viele haben den Tod gefunden, weil sie idiotischerweise das Paket D-Day ohne jegliche Vorbereitung und ohne jegliche Sicherheitsvorkehrungen gebucht haben, wie wir sie empfohlen haben??? Ein Paket D-Day ist nichts für einen Analphabeten, der nicht in der Lage ist, zu verstehen, dass man sich vergewissern muss, dass Schwimmwesten und Seenot-Leuchtraketen vorhanden sind und das Boot mit GPS ausgestattet ist, bevor man an Bord geht.

Nach ausgedehnten Recherchen haben wir jetzt ein neues Paket entworfen, eines das preiswert und ohne Gesundheitsrisiko ist, und eine legale Einreise in den Kontinent ermöglicht. Es ist das Paket, das im Jahr 2008 vorzugsweise benutzt werden sollte. Wir haben es Paket Slawopolack getauft.

Eindringen nach Europa über den Osten:

Paket Slawopolack

Grün: Schengenraum - Zielländer Dunkelgrau: Intermediäre Zone/Eindringen und Transit leicht Weiß: Slawopolackei/ Eindrungen sehr leicht

Grün: Freies Europa (Schengenraum) ——>Zielländer Grau: Intermediäre Zone/Eindringen u. Transit leicht Weiß: Slawopolackei/Eindringen sehr leicht

Das direkte Eindringen auf das Territorium des Freien Europas (Schengenraum) gestaltet sich immer schwieriger. Aber viele Leute vergessen oft, dass die Europäische Union, der Schengenraum, nur einen kleinen Teil Europas ausmacht. Das ist, als ob man Afrika auf die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft reduzieren würde!

Wenn also auch die Einwanderungsbestimmungen des Freien Europas (Schengenraum) restriktiver geworden sind, sind zahlreiche osteuropäische Länder gegenüber afrikanischen Besuchern sehr offen geblieben. Diese Länder sind überwiegend von Slawen bevölkert, von denen die Polen eine Unterfamilie bilden, deren Sprache den ostslawischen Sprachen nahe verwandt ist. Wir haben diese Zone, die von Quartalssäufern bevölkert wird, daher Slawopolackei genannt.

Die Regel ist ganz einfach: Je weniger Sie von einem Land gehört haben, desto leichter bekommen Sie ein Visum für dieses Land. Moldawien oder Weißrussland sind offensichtlich die geeignetsten Eingangstore ins Freie Europa. Mazedonien, Albanien, Montenegro und Serbien folgen danach. Russland und Kroatien kommen an letzter Stelle der Kandidaten für das Paket Slawopolack.

Das massenhafte Eindringen über diesen Weg wird noch vor dem unvermeidlichen Anschluss dieser slawopolackischen Republiken an die Europäische Union empfohlen. Tatsächlich absorbieren die Europäische Union und der Schengenraum jedes Jahr neue Länder und machen die Einreise in den Kontinent für afrikanische Touristen und Reisende immer schwieriger (wenn die Dreckschweine der Europäischen Kommission Papua-Neuguinea Europa anschließen könnten, würden sie das tun…)

Wie ist vorzugehen und was kostet die Operation?

Vor allem muss man unbedingt einen Reisepass haben, was im Senegal kein ganz einfaches Unterfangen darstellt, seit es diese neuen biometrischen Pässe gibt.

Wenn man im Besitz des Passes ist, heißt es, die Reise vorzubereiten, indem man mehrere Parameter berücksichtigt.
Beachten Sie, dass ein Direktflug in die Intermediäre Zone oder die Slawopolackei nicht von Dakar aus empfohlen wird. Man muss bei diesen Flügen zwangsweise ein Land des Schengenraums durchqueren. Und das gestaltet sich nicht ganz unproblematisch, weil gewisse Länder ein „Transitvisum“ verlangen.

In der Theorie ist es so, dass wenn ein senegalesischer Staatsbürger in der so genannten „internationalen Zone“ eines Flughafens des Schengenraum bleibt, er kein Transitvisum braucht. Wenn er also in Madrid nur das Flugzeug wechselt, ohne die internationale Zone zu verlassen, ist das Transitvisum nicht erforderlich. Aber manche Länder verlangen von Senegalesen auch dann, im Besitz eines Transitvisums zu sein, wenn sie in der internationalen Zone bleiben: Das ist insbesondere der Fall in Portugal, Litauen, Italien und… Frankreich! (sehen Sie das PDF-Dokument ein, in dem die Lage zusammengefasst ist und die betroffenen afrikanischen Nationalitäten auch aufgelistet sind)

Nur wenige Fluggesellschaften fliegen von Dakar aus, und die Auswahl ist daher begrenzt: Es bleiben für den Transit nur Belgien (SN Brussels Airlines), Spanien (Iberia & Air Europa) und Deutschland (Lufthansa).

Es handelt sich also zum Beispiel um ein Flugticket Dakar – Minsk (Weißrussland) über Berlin mit der Lufthansa. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Zwischenstopp recht kurz ist, damit Sie nicht auf dem Flughafen kampieren müssen, weil Sie nicht das Recht haben, ihn zu verlassen. Klären Sie das mit Ihrem Reisebüro!

Abhängig von der Qualität des Reisebüros und dem slawopolackischen Zielstaat müssen Sie von 850 bis 1.600 Euro für das Flugticket Dakar – Slawopolackei ausgehen, zu dem Sie noch die Kosten für das Visum (durchschnittlich 40 Euro) dazurechnen müssen.

Seien Sie auf der Hut: Gewisse Personen werden versuchen, Sie zu entmutigen! Vor allem Ihre Familie, die bereits in Europa ist! Manche werden Ihnen mit nebulösen Ausflüchten („Buuuh, Europa ist nicht schön, es lohnt sich nicht, herzukommen“) sagen, dass das Paket Slawopolack nicht gut ist. Sie wollen einfach nur nicht, dass Sie kommen und sich bei ihnen einquartieren! Manche Reisebüros könnten ebenfalls versuchen, Sie zu entmutigen, weil sie die Gesetze des Schengenraums nicht kennen. Lassen Sie sich davon nicht beirren.

Wenn Sie erst einmal in der Slawopolackei sind, ist das Eindringen ins Freie Europa recht einfach: Rufen wir uns ins Gedächtnis, dass gewisse slawopolackische Länder noch im Mittelalter leben: Es sind Länder von Quartalssäufern. Moldawien ist schlechter ans Internet angeschlossen als der Senegal und der letzte rumänische Diktator Nicolae Ceaucescu war ein Blutsäufer wie Mobutu Sesse Kuku Gbendu Wazabenga! Das heißt, dass die Korruption in diesen Ländern ausgeprägter als in Afrika ist und eine kleine Banknote (keine CFA-Francs, aber zum Beispiel Rubel oder Leu) in die Hemdentasche eines Polizisten geschoben für eine zügige Regelung der Affären in diesen Ländern sorgt. Es ist also sehr leicht, an die Grenze zum Schengenraum zu gelangen. Dort beginnt der schwierigste Teil der Reise, der überwunden werden muss: Wenn Sie erst einmal die Grenze zum Freien Europa überwunden haben, können Sie sich im ganzen Schengenraum ohne Grenzkontrollen bewegen.

Für das Eindringen ins Freie Europa bieten sich Ihnen zwei Möglichkeiten:

  • Die Grenzüberquerung in oder unter einem Fahrzeug mit oder ohne Mitwisserschaft des Besitzers (wählen Sie dafür eher kleine Grenzposten)
  • Die Grenzüberquerung über die Felder in ländlichen Zonen ohne jegliche Grenzkontrolle.

In beiden Fällen ist Vorbereitung und ein Plan unerlässlich. Stürzen Sie sich nicht einfach so in die Grenzüberschreitung, auch wenn sie nicht sonderlich schwierig ist. Ideal ist die Durchführung im Frühling, vor allem für den Fall, dass Sie die Grenzüberschreitung über die Felder wählen.

Wenn Sie erst einmal die Schengengrenze überschritten haben, sind Sie frei!!!!!!!!!!! Sie können ohne jegliche Probleme den Bus oder den Zug nehmen, um sich in das Schengenland Ihrer Wahl zu begeben.

Wo geht man hin, wenn man erst einmal die Slawopolackei hinter sich gelassen hat?

Das sozialistische Spanien ist immer noch das erträumte Eldorado und alle Umfragen sehen Zapatero (den alten Latschen) als Gewinner der kommenden Wahlen im März 2008. Es ist sehr wahrscheinlich, dass er – selbst wenn er keine Massen-Aufenthaltslegalisierungen wie im Jahr 2004 durchführen wird, die Erlangung von Aufenthaltsgenehmigungen für Senegalesen stark erleichtern wird. Rufen wir uns ins Gedächtnis, dass er der Urheber großzügiger Programme für Saisonarbeits-Genehmigungen für senegalesische Staatsbürger war, von denen 80% in Spanien geblieben sind, anstatt in den Senegal zurückzukehren, wie es in ihrem Vertrag vorgesehen war. Spanien scheint das beste Zielland zu sein, zumindest während der kommenden vier sozialistischen Jahre.

Italien könnte sich auch als interessant herausstellen, insbesondere für Muriden, die Handel treiben wollen (zahllose Touristenorte und dank der Sonne die Möglichkeit, gefälschte Ray-Ban-Sonnenbrillen auf den Gehsteigen zu verkaufen, insbesondere vor dem Kollosseum in Rom).

Die Zwergstaaten (Monaco, Vatikan, San Marino, Andorra, Groland, Liechtenstein) sind völlig von der Liste zu streichen, und zwar wegen ihrer horrenden Mietpreise, dem Fehlen von Sozialhilfe und ihrer sehr restriktiven Ausländergesetzgebung.

Frankreich und Belgien bleiben nach Spanien die zwei Länder, in denen es sich am leichtesten eine ruhige Kugel schieben lässt und wo man sich am besten akklimatisieren kann: Ganze Stadtviertel in allen französischen und belgischen Städten sind bereits fast ausschließlich von Auswanderern aus dem Senegal bewohnt. Soziale Hilfestellungen und Angebote für senegalesische Staatsbürger, ob legal oder illegal, sind immer noch zahlreich trotz einer leichten Verschlechterung, die seit den letzten französischen Präsidentschaftswahlen und dem Erstarken der flämischen Nationalisten in Belgien festzustellen ist: Die Rechte ist das Übel!

Wo und wie beschafft man sich ein Visum für die slawopolackischen Staaten oder ein Land aus der intermediären Zone?

Manche Länder haben eine diplomatische Vertretung im Senegal:

  • Intermediäre Zone: Tschechische Republik, Rumänien, Griechenland, Ungarn
  • Slawopolackei: Russland, Polen

Es ist offensichtlich, dass es die einfachste und schnellste Methode ist, sich direkt an diese Botschaften zu wenden. Sie sollten versuchen, das Visum in den Botschaften, die in Dakar vertreten sind, auf Anhieb zu bekommen, und beachten, dass für ein verweigertes Visum keine Gebührenrückerstattung gewährt wird.

Aber die Länder der Quartalssäufer, die am problemlosesten Visa ausstellen, haben keine Botschaften im Senegal. Das sind insbesondere Moldawien, Serbien, Albanien, Weißrussland, usw.

Die beste Lösung – und die, die wir Ihnen empfehlen – ist daher, die Dienste eines Freundes oder Familienangehörigen in Europa in Anspruch zu nehmen. Alle europäischen Länder haben in ihren Hauptstädten slawopolackische Botschaften. Ihre persönliche Anwesenheit ist für die Ausstellung des Visums nicht erforderlich! Wenn Ihre Familienangehörigen im Hinterland weit entfernt von Paris, Rom oder Madrid leben, können sie den Antrag auf das Visum sogar per Internet über Seiten wie Action Visa stellen.

Manche Länder verlangen eine Adresse oder eine Hotelreservierung, bevor sie das Visum ausstellen.

Gehen Sie bei der Planung Ihrer Operation sorgfältig vor! Achten Sie auf das Ablaufdatum Ihres Reisepasses (Hin- und Rückreise), die Zeit, die für die Visumerstellung veranschlagt werden muss, die Reisevorbereitung (Ankauf des Flugtickets, Hotelreservierung, usw.). Es ist klüger, ein gewünschtes Einreisedatum anzugeben, welches mindestens zwei Monate nach dem Datum der Antragsstellung liegt.

[Anm.d.Ü.: Im französischen Original sind nachfolgend die Adressen der Botschaften der Tschechischen Republik, Russlands, Rumäniens, Polens, Ungarns und Griechenlands in Dakar aufgeführt, sowie Links zu drei Internetseiten, über die man online Visa beantragen kann.]

Achtung: Die Gesetze zur Visumerteilung und Einreise ändern sich in allen Ländern regelmäßig abhängig von Wahlen. Sie können uns nicht für einen Fehlschlag verantwortlich machen! Sie müssen sich selber detailliert über die aktuellen verwaltungsrechtlichen Elemente Ihrer Operation kundig machen, wenn Sie sich entschieden haben, sie auszuführen.

Zur Info sind hier einige Antragsformulare, damit Sie einen Eindruck davon bekommen, wie so etwas ungefähr aussieht (nichts im Vergleich zu den skandalösen Anforderungen, die von den Ländern im Schengenraum für die Vergabe eines Touristenvisums gestellt werden): Weißrussland, Albanien, Moldawien, Russland.

Vorteile

  • Unfallrisiko gleich null
  • Vollkommen legales Eindringen auf den europäischen Kontinent
  • Schnelle Reise
  • Die Möglichkeit, vor Ihrem Eindringen in den Schengenraum die touristischen Attraktionen der slawopolackischen Länder zu besichtigen
  • Moderate Investition
  • Fehlschlagrisiko gleich null
  • Keinerlei biometrische Erfassung ihrer Fingerabdrücke beim Antrag auf ein slawopolackisches Visum und daher auch keine Möglichkeit, Ihr Herkunftsland zu ermitteln und Sie auszuweisen, wenn Sie erst einmal im Schengenraum sind.
  • Für jedes Alter und Geschlecht geeignet

Nachteile:

  • Sprachschwierigkeiten bei der Durchreise durch die Slawopolackei und/oder intermediäre Zone

Zu Ihrer Information einige nützlichen Sätze [Anm.d.Ü.: im Original mit anklickbaren Hörproben]:

Moldawisch (gebräuchlich in Rumänien und Moldawien):

Ich kenne ein Mädchen in Frankreich – Cunosc o fata în Franta
Ich möchte nach Sarcelles gehen – Vreau sa merg la Sarcelles
Das Auto war nirgends – Masina n-a fost nicaieri

Albanisch (gebräuchlich in Albanien und im Kosovo):

Sprechen Sie wolof? – Flisni wolof ?
Ein Freund in Not ist auch ein Freund (albanisches Sprichwort) – Miku i mirë njihet në ditë të vështirë
Haben Sie Klopapier? : A keni letër higjienike?

Schnelle Methoden, um sich das notwendige Miniumum für die Passage durch die Slawopolackei in anderen Sprachen (tschechisch, bosnoserbisch, serbokroatisch, mazedonisch-montenegrinisch, russisch, slowenisch, bulgarisch, usw.), anzueignen, sind im Internet verfügbar. Lassen Sie sich jedoch nicht entmutigen und halten Sie sich mit einem so unwichtigen Detail nicht unnötig auf!

Wichig zu wissen: Manche Länder – und das ist insbesondere für Kroatien der Fall – haben die Aufnahme in die Europäische Union (das Freie Europa) beantragt. Das dürfte innerhalb kurzer Frist gewährt werden. Der Erhalt einer Aufenthaltserlaubnis oder gar Staatsbürgerschaft in diesen Ländern ist sehr leicht. Wenn Sie eine solche slawopolackische Staatsangehörigkeit erlangen, haben Sie ab dem EU-Beitritt dieses Landes tatsächlich die Möglichkeit, sich in jedem Land der Europäischen Union niederzulassen, zu arbeiten und Anspruch auf die dortigen Sozialleistungen zu erheben. In manchen dieser Quartalssäuferländer, die noch im Mittelalter leben, lässt sich die Staatsbürgerschaft leicht mittels eines „Arrangements“ erlangen…

Kostenschätzung für das Paket Slawopolack: 1.800 Euro (Flugticket in die Slawopolackei + Visum + Pass + Transport ins Freie Europa)

Für Ihre erste Nacht in der Slawopolackei stehen eine große Zahl ordentlicher und gut geführter Hotels zur Verfügung, aber es ist ratsam, im voraus zu reservieren, dann sind Sie am Flughafen ruhiger. Außerdem verlangen manche Botschaften eine Adresse oder Hotelreservierung bei der Visumvergabe. [Anm.d.Ü.: Nachfolgend sind im Original noch Adressen von Pensionen und Hotels in Moldawien, Albanien, Weißrussland und Serbien aufgelistet]

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Der Weg zum „Heerlager der Heiligen“: Ein chronologischer Überblick

Von Deep Roots, ursprünglich veröffentlicht am 22. September 2015 auf „As der Schwerter“

Als die sich schon seit Jahren allmählich steigernde „Heerlager der Heiligen“-Situation vor kurzem in beschleunigtem Maß zu eskalieren begann und offenbar von den Medien, Politikern und sonstigen Sprachrohren des JNWO-Systems parallel dazu nicht mehr heruntergespielt oder verschwiegen, sondern vielmehr auf einmal als große Krise herausgestellt wurde, haben wir von „As der Schwerter“ uns folgende Gedanken dazu gemacht:

● Ab wann ist es eigentlich damit so richtig losgegangen?
● Wie hat sich der Andrang der „Flüchtlinge“ in den Jahren davor allmählich zum „Sturm über das Mittelmeer“ und zur Völkerwanderung über die türkisch-griechische Landgrenze und die Balkanländer in die EU entwickelt?
● Von welchen politischen, medialen und militärischen Ereignissen war das jeweils begleitet?

Ich habe daraufhin beschlossen, diesen Übersichtsartikel über die Chronologie der relevanten Ereignisse zu erstellen: als Grundlage zum Nachdenken für uns und unsere Leser darüber, was das alles zu bedeuten hat, welche Absichten damit von wem verfolgt werden könnten und inwieweit darin neben der allgemeinen Zerstörungsabsicht gegen die Europäer auch eine speziell gegen Deutschland und eventuell auch bestimmte andere europäische Länder (z. B. Österreich, Serbien, Ungarn) gerichtete Agenda enthalten sein könnte. Lesern, die sich noch nicht so lange mit dieser Thematik befassen, wird einiges aus der Anfangszeit neu sein, und selbst wir alten Hasen merken, daß man vieles nur zu leicht vergißt. Es läßt sich auch schwer feststellen, wann genau es wirklich „losgegangen“ ist, weil die Entwicklung zum gegenwärtigen Migrationstsunami ein über etliche Jahre laufender Prozeß war, der nur immer wieder mal eine schubweise Steigerung durch Schlüsselereignisse erfuhr und seit ungefähr Mitte des Vorjahres mit zunehmender Beschleunigung eskaliert ist, oder genauer: eskaliert wurde.

Wie die meisten unserer Leser bereits wissen werden, bezieht sich der Ausdruck „Heerlager der Heiligen“ auf das im gleichnamigen Roman des französischen Autors Jean Raspail aus dem Jahr 1973 geschilderte Zukunftsszenario, in dem eine Million indischer Armutsflüchtlinge sich – angestiftet von örtlichen christlichen Missionaren und linken Menschenrechtsaktivisten – einer Flotte von hundert altersschwachen, rostigen Schiffen bemächtigt, um damit nach Europa zu fahren und in Südfrankreich zu landen. Die Autorin Anne-Kit hat sich in ihrem am 1. August 2010 auf „Gates of Vienna“ erschienenen Artikel Wir wurden gewarnt mit diesem prophetischen Roman befaßt und unter anderem geschrieben:

Wir folgen den Ereignissen über mehrere Charaktere in Frankreich und beobachten die Reaktion der Welt auf das Vorankommen der Flüchtlingsflotte, während die Medien und die Intellektuellen – und die Kirche – das Unternehmen loben und ermutigen und sich darauf vorbereiten, „unsere Gäste” zu empfangen, und die schuldbeladene Selbstgeißelung fortsetzen, von der der Westen seit mindestens den letzten drei Jahrzehnten besessen war. Ein Slogan mit beunruhigend modernen Anklängen wird geboren: „Wir sind jetzt alle vom Ganges!”

Ein paar Unkenrufer sehen die unmittelbar bevorstehende Katastrophe als das, was sie ist. Das Problem ist, was man in der Sache tun soll. Geben wir nach, was den sicheren Tod der westlichen Zivilisation und der weißen Rasse zur Folge haben wird? Denn wenn die erste Welle Erfolg hat, werden andere folgen. Oder leisten wir Widerstand? Und wie? Töten wir eine Million wehrloser menschlicher Wesen, viele davon Frauen und Kinder? Falls nicht, wie sonst sollen wir Widerstand leisten und die Vernichtung unserer Zivilisation aufhalten? Oder lautet die Frage vielleicht, ob wir überhaupt die Stärke und den kollektiven Willen haben, sie aufzuhalten?

In den letzten Tagen, bevor die Schiffe durch die Straße von Gibraltar schlingern und es offensichtlich wird, daß sie nach Frankreich unterwegs sind, beginnen die Franzosen in Panik zu geraten. In letzter Minute befiehlt der Präsident den Streitkräften, das Land zu verteidigen, aber es ist zu spät. Der Großteil der Armee und Marine desertiert; die Bewohner des Südens fliehen nach Norden, Polizisten verlassen ihre Posten, Gefängnisse werden geöffnet, und die Sträflinge randalieren.

Als die Flüchtlinge vom Ganges im Süden Frankreichs an Land schwärmen, folgen überall auf der Welt andere in ihren jeweiligen Regionen ihrem Beispiel.

Ein kleiner Haufen Unentwegter mit dem Willen, ihren letzten kleinen Winkel der Provence bis zum bitteren Ende zu verteidigen, finden zu Monsieur Calguès und seiner Villa in den Bergen, wo sie — an die auf die Pest wartenden Protagonisten in Boccaccios Decamerone erinnernd — ein paar Wochen mit Reden und Lachen, Essen, Trinken und Singen verbringen und jeden erschießen, der sich dem Haus nähert. Sie führen eine Strichliste der getöteten Feinde: jener vom Ganges und jener, die sie „Sympathisanten” oder Verräter nennen. Das Ende kommt in Form eines Luftangriffes, der das alte Anwesen in Schutt verwandelt. Der Westen stirbt mit ihm, und eine orwell’sche Gesellschaft geht aus der Asche hervor und wird zu einer Art multirassischer Kommune.

In ihrem 2010 erschienenen Artikel stellt Anne-Kit schon einen Bezug zwischen der Romanhandlung und dem Andrang der zu dieser Zeit bereits über das Mittelmeer kommenden arabischen und afrikanischen „Flüchtlinge“ her, der aber schon seit etlichen Jahren davor im Gange war. So wurde schon im GEO-Artikel „Die Ennedi-Expedition, Teil 2: Ein Fenster in die Urzeit Afrikas“ von Uwe George im Augustheft 2004 (in dem es um eine Expedition ins Ennedi-Gebirge im nördlichen Tschad ging) eine Begegnung mit Afrikanern geschildert, die aufgrund von idealisierten Vorstellungen, die man ihnen eingeredet hatte, nach Europa wollten. Hier der relevante Abschnitt:

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Geheimgesellschaften: Die Mafia

Von Heinz-Georg Hailwax. Das Original erschien im Schweizer „Internationalen Waffenmagazin“ Nr. 5/1991 im Rahmen der Reihe „Geheimgesellschaften“ des Autors. Zuvor aus dieser Reihe hier erschienen: Geheimgesellschaften: Die Triade oder Himmel-und-Erde-Gesellschaft.

*   *   *

Das organisierte Verbrechen hat viele Namen, die den regionalen Gegebenheiten angepaßt sind. Unter den Geheimbünden der Welt ist jedoch die „Mafia“ als Überbegriff für alle nach dem Führerprinzip aufgebauten, autoritären und demokratiefeindlichen Organisationen berüchtigt. Die Verfilzung von Lokalpolitik und Verbrechen ist für diese Gesellschaft typisch.

Mafia – der erst ab 1860 von der Öffentlichkeit verwendete Begriff für das organisierte Verbrechen in Italien – bedeutet eigentlich „Zuflucht“. Tatsächlich war und ist die „Mafia“ und ihre verwandten Organisationen wie „N’Drangheta“, „Camorra“ und „Cosa Nostra“ ein sicherer Hafen für die ihr verpflichteten Personen. Diese dienen ihr denn auch mit unverbrüchlicher Treue und unter strikter Beachtung der „Omerta“, des Gesetzes des Schweigens.

Die wahre Einflußsphäre der „Maffia“ oder „Mafia“ – die Bezeichnung wird von den Mitgliedern nie verwendet und ist daher der Öffentlichkeit vorbehalten – ist der Mezzogiorno, also die Südhälfte Italiens. Schon im Mittelalter gab es hier die „Femegerichte“, welchen „Wissende“ oder „Feme-Genossen“ angehörten. Diese ursprünglich offiziellen, später jedoch in den Untergrund gedrängten, mit magischen Riten verbundenen und zu perverser Rechtsprechung mißbrauchten Gerichte waren wohl das furchtbarste Rechtsmittel. Todesurteile durch die maskierten, anonymen Richter wurden sofort vollstreckt; erschien der Verurteilte nicht zum Prozeß am geheimen Ort, wurde er „verfemt“, d. h. in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Auch wenn es Jahre dauern sollte – „Verfemte“ fielen schließlich doch dem Dolch eines Feme-Genossen zum Opfer. Offiziell und formell konnten, trotz allen Bemühungen von Kaisern, Fürsten, Adeligen und Städten, diese „Bauerngerichte“ nie zerschlagen werden.

Kampf gegen spanische Unterdrückung

Neapel und Sizilien wurden von 1504 bis 1707 und von 1738 bis 1860 von spanischen Königen regiert. Es ist nicht auszuschließen, daß die Feme-Schöppen auf die Unterdrückung durch Handlanger der Spanier so reagierten, daß sie sich durch Zusammenschluß mit der Garduna, einer alten spanischen kriminellen Untergrundorganisation, neu formierten. Auch wenn die Femegerichte gegen Ende des 16. Jahrhunderts verschwanden; von Untergrundleuten wurde alsbald die sizilianische „Zuflucht“ gegründet, die Verbindung mit der auf rein materiellen Gewinn ausgerichteten neapolitanischen Camorra aufnahm.

Die beiden Organisationen haben viele Gemeinsamkeiten, sind jedoch völlig voneinander getrennt zu betrachten. Während die Camorra ihre Mitglieder in „Brigaden“ organisiert, baut die Mafia auf „Familien“. Strenge Rituale, z. B. der „Todeskuß“ auf die Wange eines insgeheim Verurteilten, der Stich in den Finger zum Beweis der unverbrüchlichen Familientreue, die „Omerta“ und die Scheinreligiosität und Heiligenverehrung als Rechtfertigung auch für Bluttaten kennzeichnen die hierarchisch aufgebauten Syndikate.

Giuseppe Mazzini, ein Untergrundführer der Camorra, gilt als Gründervater der sizilianischen Mafia. Als 1860 die Bourbonen durch seine Leute aus Palermo vertrieben wurden, hatte der ehemalige Gelehrte eine eigenständige sizilianische Abart seiner neapolitanischen Bewegung gegründet. Bereits zehn Jahre später bestand diese Gruppe aus einer Mischung von Idealisten, Banditen, Revolutionären und Kriegsgewinnlern, der auch Großgrundbesitzer und deren Personal angehörten. Alsbald begann man, Schutzgebühren zu kassieren und das einfache Volk, dem man ja ursprünglich dienen wollte, durch Terror zu unterdrücken. In die noch größere Anonymität der Städte ausgedehnt, breitete sich die Mafia von Palermo aus schnell über ganz Sizilien aus.

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Wie sich die Bootsneger in Süditalien wirklich aufführen

Teuflische Passion: Ariel Toaffs „Blood Passovers“

 

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Von Andrew Hamilton, übersetzt von Deep Roots. Das Original Diabolical Passion: Ariel Toaff’s Blood Passovers erschien am 6. April 2012 bei Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Das jüdische Passahfest beginnt heute bei Sonnenuntergang. Außerhalb Israels dauert es acht Tage.

Nach dem christlichen Kalender ist heute Karfreitag, der Jahrestag von Christi Kreuzigung, der dem Ostersonntag vorausgeht.

In der Geschichte von Passah schmierten die Juden Lammblut auf ihre Behausungen, sodaß Gott beim Töten der erstgeborenen nichtjüdischen Kinder Ägyptens jüdische Kinder identifizieren und somit übergehen [pass over] oder verschonen konnte. (Es ist seltsam, daß sogar Gott ein Zeichen benötigt, um Juden von Nichtjuden zu unterscheiden.)

Pasque di sangue: Ebrei d’Europa e omicidi rituali (Blut-Passah: Europäische Juden und Ritualmord) (Bologna, Italien: Il Mulino, 2007) des israelischen Mittelalterforschers Ariel Toaff ist die Geschichte dieses Festes unter mittelalterlichen deutschen Juden (Aschkenasim), des bizarren Ritus angeblicher Kreuzigung und Kannibalismus (eigentlich ritueller Hämatophagie – des Konsums menschlichen Blutes), der damit ab dem Mittelalter bis mindestens zur Zeit des Prozesses gegen Mendel Beilis in Rußland 1911 in Verbindung gebracht wird.

Blood Passovers wurde auf Italienisch geschrieben und veröffentlicht. Nur eine englische Raubübersetzung ist erhältlich. Ausführliche Zitate aus Originalquellen in den Fußnoten sind auf Latein, aber große Teile davon sind in der Raubkopie in Klammern auf Englisch übersetzt worden. Die englische Ausgabe enthält einige Schreib- und Grammatikfehler.

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Beginn eines italienischen Bürgerkriegs gegen die Einwanderung

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Von Enza Ferreri; Original: Beginning of an Italian Civil War Against Immigration, veröffentlicht am 15. Dezember 2014 im Occidental Observer.
Übersetzung: Lucifex (Titelbild aus einem der verlinkten italienischen Artikel)

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Ausnahmsweise haben wir einmal Krawalle nicht von antiweißen schwarzen Protestierern – an deren Gewalttätigkeit uns unter anderem Ferguson gewöhnt hat -, sondern von eingeborenen Europäern, die ihr Land gegen Invasoren verteidigen.

In Rom versuchte in der Nacht vom 10. auf den 11. November eine Gruppe von Einwohnern des Vororts Tor Sapienza, die in öffentlichen Wohnbauten wohnen, das örtliche Zentrum für Flüchtlinge und Asylwerber anzugreifen, das unpassenderweise „Il sorriso“ („Das Lächeln“) heißt, warfen Steine und Flaschen und setzten Müllcontainer in Brand, alles zwischen Glasscherben und unter Schreien „Wir wollen euch verbrennen“.

Das Aufnahmezentrum beherbergt über 40 Jugendliche – Ghanaer, Kongolesen, Äthiopier und andere Afrikaner, plus Afghanen und Syrer – die bei der Überquerung des Mittelmeers aus ihren Booten gerettet worden waren.

Die örtlichen Einwohner sind seit langem wegen Gesundheits- und Kriminalitätsproblemen im Zusammenhang mit Il sorriso besorgt gewesen, und nachdem ihre Beschwerden bei den Behörden unbeachtet blieben, nahmen sie die Dinge selbst in die Hand.

„Die Spannung“, sagte Tommaso Ippoliti, Präsident des Tor-Sapienza-Komitees, „schießt in die Höhe. Seit Jahren ist dieses Viertel im Stich gelassen worden, man kann nachts nicht ausgehen, und in letzter Zeit haben tätliche Angriffe und Diebstähle zugenommen. Vor ein paar Tagen ist ein Mädchen, das mit seinem Hund Gassi ging, mitten am Nachmittag im Park belästigt worden. Als Komitee distanzieren wir uns von der Gewalt letzte Nacht, aber die Leute sind zu Recht aufgebracht. Wir verlangen mehr Sicherheit.“

„Polizei ist spärlich vorhanden, und die Stadt hat auf Ersuchen um mehr Sicherheit und bessere Kontrollen der Migrantenzentren nicht reagiert“, fügte er hinzu.

Einbrüche, Diebstähle aus Autos, körperliche Angriffe sind von Bedeutung, aber auch der Verfall der Gegend, einschließlich der schlechten Beleuchtung im örtlichen Park. Deshalb gingen am 10. November etwa 150 Menschen zu einer spontanen Demonstration für „größere Sicherheit in einem von Einwanderern überlaufenen Viertel“ auf die Straße, und dann artete der Protest in Vorfälle städtischen Krieges aus.

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Verbietet Dante, den Rassisten, Homophoben, Islamophoben und Antisemiten

 

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Von Alex Kurtagic, übersetzt von Deep Roots. Das Original Ban Dante, Racist, Homophobe, Islamophobe, Anti-Semite erschien am 19. März 2012 im Occidental Observer.

Der Telegraph berichtet:

Das klassische Werk sollte laut Gherush 92, einer Menschenrechtsorgansiation, die als Berater von UN-Körperschaften über Rassismus und Diskriminierung agiert, aus den Lehrplänen der Schulen entfernt werden.

Dantes Epos ist „beleidigend und diskriminierend“ und hat keinen Platz in einem modernen Klassenzimmer, sagte Valentina Sereni, die Präsidentin der Gruppe.

Unterteilt in drei Teile – Hölle, Fegefeuer und Himmel – besteht das Gedicht aus 100 Cantos, von denen ein halbes Dutzend von der Gruppe zur besonderen Kritik ausersehen wurde.

Es stellt den Islam als Häresie dar und Mohammed als Schismatiker und bezeichnet Juden als habgierige, intrigante Geldverleiher und Verräter, sagte Miss Sereni der Nachrichtenagentur Adnkronos.

„Der Prophet Mohammed wurde einer entsetzlichen Bestrafung unterzogen – sein Körper wurde von einem Ende zum anderen gespalten, sodaß seine Eingeweide heraushingen, ein Bild, das die islamische Kultur beleidigt“, sagte sie.

Homosexuelle werden von dem Werk als „gegen die Natur“ verdammt und zu einem ewigen Feuerregen in der Hölle verurteilt.

Als Beispiel für das, was in dieser „Menschenrechts“gruppe als Logik gilt, sagte Miss Sereni:

„Wir befürworten keine Zensur oder Bücherverbrennung, aber wir hätten gern klar und eindeutig bestätigt, daß es in der Göttlichen Komödie rassistische, islamophobe und antisemitische Inhalte gibt. Kunst darf nicht über der Kritik stehen,“…

Schulkindern und Universitätsstudenten, die das Werk studieren, fehlten „die Filter“, um dessen historischen Kontext zu verstehen, und sie würden mit einer giftigen Diät aus Antisemitismus und Rassismus gefüttert, sagte die Gruppe.

Sie forderte, daß die Göttliche Komödie aus Schulen und Universitäten entfernt wird oder daß zumindest deren beleidigendere Abschnitte voll erläutert werden.

Okay. Die Gruppe befürwortet also keine Zensur, aber sie wollen, daß die Göttliche Komödie aus Schulen und Universitäten entfernt wird.

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Heerlager der Heiligen: Eine Strategie für die Kapitulation

 

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Von Baron Bodissey, übersetzt von Deep Roots.

Das Original Camp of the Saints: A Strategy for Surrender erschien am 21. April 2011 auf “Gates of Vienna”.

Der anfängliche Ausbruch der gegenwärtigen Migrationswelle nach Norden über das Mittelmeer begann im Januar, nachdem ein Aufstand in Tunesien die Amtsenthebung von Präsident Zine El Abidine Ben Ali erzwang. Im Gefolge der Kämpfe überquerten Flüchtlinge, die vor Gewalt und Elend flohen, die schmale Meerenge zwischen der tunesischen Küste und den Inseln Lampedusa, Malta, Pantelleria und Sizilien.

Nachdem die Ägyptenkrise ausbrach und die ersten Unruhen in Libyen aufkamen, begann ein allgemeinerer Flüchtlingsstrom. Flüchtlinge zogen sowohl nach Osten als auch nach Westen, abhängig von der Intensität der Kämpfe in der jeweiligen Gegend, und sammelten sich in Flüchtlingslagern nahe der ägyptisch-libyschen oder libysch-tunesischen Grenze. Die größten Lager befinden sich in Tunesien gleich jenseits der Grenze zu Libyen, wo Hunderttausende Vertriebener angehalten werden. Viele davon planen, das Mittelmeer in Richtung eines – wie sie hoffen – besseren Lebens in Italien zu überqueren.

Die ersten Flüchtlinge kamen aus Tunesien selbst, aber die neuesten Wellen hatten ihren Ursprung in Libyen. Die Migranten nutzen Tunesien als Sammelplatz – die Bedingungen dort sind recht gut, nachdem die Lager großteils von italienischen Hilfsorganisationen geführt werden – bevor sie ins Gelobte Land im Norden weiterziehen. Laut ANSAmed sind während der letzten paar Tage nahezu dreitausend Einwanderer inhaftiert worden, nachdem sie aus Libyen kommend illegal die Grenze überquert hatten. Und das sind nur diejenigen, die erwischt wurden – man kann nicht sagen, wie viele weitere erfolgreich herübergekommen sind und nun unterwegs zur Küste und zu den Booten der Schmuggler sind.

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Dies ist der Hintergrund zur aktuellen Notlage. Bis jetzt hat das europäische Establishment versucht, die Krise in Italien einzudämmen, wobei andere Nationen der EU – insbesondere Frankreich – darauf bestanden, daß trotz der „grenzenlosen“ Natur des Schengenraumes keine Migranten die Grenze aus Italien in angrenzende Länder überqueren dürfen.

Während der letzten paar Wochen ist es offensichtlich geworden, daß die Eindämmungsbemühung nicht aufrechtzuerhalten ist und daß irgendeine andere Methode gefunden werden muß, um mit den Migranten fertigzuwerden. Vertreter der ans Mittelmeer grenzenden EU-Mitgliedsstaaten trafen sich gestern in Nikosia, um ihr gemeinsames Problem zu diskutieren. Sie stellten klar, daß sie Hilfe vom Rest der Europäischen Union erwarten:

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Ein Moment wie im „Heerlager der Heiligen“

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Von Joe Webb, übersetzt von Deep Roots.

Das Original A Camp of the Saints Moment erschien am 11. März 2011 im Occidental Observer.

„In Italien gibt es wirklich eine Panik… niemand weiß, was zu tun ist.“ Dies von einem „Einwanderungsexperten“ in Europa, wie von der NYTimes berichtet: “Revolt Raises Fear of Migration. Lesen Sie über die zigtausenden afrikanischen und arabischen „Immigranten“, dem Euphemismus für illegale Grenzgänger. Manchmal lautet das Lib-Sprech „Migranten.“

Entschuldigen Sie, aber „immigrants“ und „migrants“ impliziert in des Königs Englisch legale Einwanderer. Dies ist noch mehr Neusprech der Liberalen, die, um ihnen gegenüber fair zu sein, mehr daran interessiert sind, sich selbst zu täuschen als uns. Vielleicht beides. Die Noble Lüge.

Die gegenwärtigen illegalen Invasionen von Schwarzen und Arabern nach Europa stellen die erste reale Krise des Liberalismus dar; das heißt, eine existenzielle Krise, keine philosophische. Die philosophische Krise hat sich seit einiger Zeit hinsichtlich des Dogmas von der Rassengleichheit in einem Schneeballeffekt ausgeweitet. Auch dies spitzt sich jetzt zu, wo die Führer von „Großbritannien“, Frankreich und Deutschland alle erklären, daß Multikulti gescheitert ist. Nächstes Jahr werden sie sagen, das „Multi-rassische.“

Vor nahezu 40 Jahren sagte Jean Raspail ihnen in seinem Klassiker Das Heerlager der Heiligen, was zu tun wäre: fangt an, sie zu erschießen. Gebt Bootsladungen der Nutzlosen eine faire Warnung, umzukehren. Wenn sie dem nicht Folge leisten, versenkt das Boot. Das wird die nutzlose „menschliche“ Flut recht schnell abebben lassen. Detto für die Haitianer, die nach Florida „migrieren“. Der Durchschnitts-IQ für Haiti: 67.

Der Westen hat Geld in die Dritte Welt Afrikas zur Rettung der Kinder gepumpt, und zahllose wohltätige Vereinigungen haben um unsere Dollars gebettelt, um die hungernden afrikanischen Kinder am Leben zu halten. Wofür?

Um sie sexuell heranreifen und viele weitere Kinder zeugen zu lassen, für die niemand sorgen kann, und daher soll die weiße Welt in „humaner“ Weise gutes Geld schlechtem hinterherwerfen in dieses bodenlose Loch des dunkelsten Afrika. Ich erinnere mich an eine AIDS-Geschichte in einer unserer Zeitungen vor ein paar Monaten, die die Worte eines AIDS-Kranken enthielt, der all diese teuren Medikamente erhalten hatte, mit Dank an Ihre Geldbörse. Er sagte, daß er sich recht gut fühle, viel besser jetzt, und wieder zum Sex zurückkehren konnte… er war sehr glücklich.

Nehmen Sie den Kuckuck, der seine Eier in die Nester anderer Vögel legt, um sie von einem ahnungslosen Wirt ausbrüten zu lassen, der den Unterschied zwischen einem Kuckucksküken und seinen eigenen nicht erkennen kann. Nicht nur zieht der Idiot die Kuckucksküken auf, sondern die Kuckucksküken stoßen die anderen Küken aus dem Nest… ho ho, gute Reise, Trottel! krächzen die Kuckucke, Mutter und Küken, ihren Zielen zu.

Auf der menschlichen Ebene ist es die größte Schmach, gehörnt zu werden, den Samen eines anderen Mannes als den eigenen aufzuziehen. Männer haben früher wegen solcher Dinge getötet.

Wenn eine ganze Kultur/Gesellschaft gehörnt wird, muß man sich fragen, wie der Gehörnte solch ein Dummkopf werden konnte, solch ein Verlierer, ein Hasenfuß, ein Schwächling, ein Liberaler.

Das ist es, was mit den US-Weißen seit Jahren hinsichtlich der amerikanischen Schwarzen auf Wohlfahrt geschieht, detto mit den Mexikanern, von denen die meisten selbst dann irgendeine Form von Wohlfahrt beziehen, wenn sie arbeiten. Nun sieht Europa sich seinen moslemischen und schwarzafrikanischen Kuckucken gegenüber, allen 55 Millionen, von denen die meisten ebenfalls von Wohlfahrt abhängen. Nicht nur fressen sie aus der weißen Hand, sondern sie beißen sie auch. Unglaublich, wir Weißen verdienen zu sterben, sofern wir nicht anfangen zu schießen und das Haus des Westens zu verteidigen. Raus mit ihnen allen.

Lassen Sie mich hinzufügen, daß der durchschnittliche IQ von Moslems im unteren 80er-Bereich liegt und derjenige von Schwarzafrikanern um 70. Die weiße Welt hat eine fortschrittliche Wirtschaft. Ungelernte Arbeitskräfte werden immer weniger gebraucht. Welches weiße Land kann es sich leisten, Millionen sehr dummer Leute hierzuhaben? Zweitens, das allgemeine moslemische Ziel ist es, uns andere zu bekehren, oder sonst – etwas Schlimmeres als Jehovas Zeugen, und Europa zu übernehmen… entschuldigen Sie… haben Sie ein Hirn? … Oh ja, ich habe beinahe vergessen, daß Sie ein Liberaler sind.

In „Das Heerlager der Heiligen“ war die einzige Person, die bereit war, auf die Hindus zu feuern, die an die Strände der französischen Riviera schwärmten… ein anderer Hindu… der wußte, wer seine Leute waren.

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Soweit Joe Webb. Hier noch einige Links:

Wir wurden gewarnt von Anne-Kit, die näher auf den Inhalt von Jean Raspails Buch eingeht und ebenfalls Parallelen zu heute zieht;

Jean Raspail: Die Republik verrät das Vaterland, ein Interview in der „Sezession“ zum Sturm aus Afrika;

Jean Raspail in der Jungen Freiheit: Es ist eine Art Fluch

EU-Kommission will Immigration aus Nordafrika fördern in Manfreds „Korrektheiten“

Climatology

Eisbär auf Spitzbergen

Eisbär auf Spitzbergen

Von Deep Roots; das Original  erschien am 22. Dezember 2010 auf „As der Schwerter“.

Als Nachtrag zum Heißluftgeblubber von Cancún bringe ich heute meine eigenen Betrachtungen zur Climatology-Sekte alias „Church of Global Warming“.

Mittlerweile wird es ja schon immer offensichtlicher, wie sehr wir in dieser Sache angelogen und desinformiert werden. Mit umso mehr Dreistigkeit (oder soll ich sagen „Chutzpe“?) versuchen die Klimasektengurus und ihre Schreiberlinge sich über die Aufdeckung ihrer Schummeleien („Climategate“-Affäre) und die Widersprüche zur beobachteten Realität hinwegzulügen.

Besonders frech war da neulich die „Kronen Zeitung“: Zunächst gab es am Kopf einer Seite ein Bild von drei Eisbären auf der grünen Wiese, unter dem zu lesen stand, daß die winterliche Eisbärenbeobachtungssaison für Touristen aufgrund der Klimaerwärmung immer später im Jahr beginne und inzwischen schon um einen Monat verschoben sei.

Auf derselben Seite, gleich unter diesem Bild, folgte dann ein Artikel über das in Schneechaos und Kälte versinkende Europa mit eingeschneiten Flughäfen und Staus auf den Straßen.

Um unbequeme Fragen zu diesen Widersprüchen abzublocken, hat man nun eine neue Stuß-Theorie entwickelt: Wegen der Erderwärmung sollen unsere Winter jetzt kälter werden! Laut einem Team des Potsdamer Instituts für Klimaforschung soll „im Osten der Arktis das Eis infolge der globalen Erwärmung schrumpfen. Dadurch werden dort die unteren Luftschichten aufgeheizt, was wiederum zu einer starken Störung von Luftströmungen führen kann“, erklärt Jens Karg von GLOBAL 2000. Sein Kollege Reinhard Uhrig: „Der Kühlungseffekt für Westeuropa kann laut Klimaforschern dadurch entstehen, daß sehr starke arktische Nordostwinde von der Barents-Kara-See Richtung Südwesten wehen. Dies wird durch eine Änderung der Rotationsrichtung der Luft über der Region bewirkt, wenn die Eisdecke dort verkleinert ist.“

Dazu gibt es eine Grafik, auf der die „arktischen Winde“ im Bogen vom Weißen Meer über Rußland bis Spanien kurven, mit der Behauptung: „Üblicherweise rotiert die Luft genau anders herum.“

Nach dem, was den Wetternachrichten der letzten Zeit zu entnehmen war, rotiert die Luft jedoch nach wie vor „genau anders herum“: vom arktischen Nordatlantik über die britischen Inseln und die Biskaya im Bogen nach Mittel- und Südeuropa. Außerdem: Wenn die „Erderwärmung“ wirklich unsere Winter kälter macht, warum wirkt sich das nicht auf die Gegenden aus, wo die Eisbären leben? Warum soll sich dort der Beginn der Eisbären-Beobachtungssaison verschieben?

Und ihr werdet euch sicher noch an die Meldungen des heurigen Sommers erinnern (als auf der Südhalbkugel Winter war), daß in den Anden ungewöhnlich viel Schnee gefallen ist, und daß Südafrika zur Zeit der Fußball-WM den kältesten Winter seit langem erlebte, wo in den höheren Bergen so viel Schnee fiel wie schon seit vielen Jahren nicht mehr, und wo über 500 Pinguine erfroren sind. Es ist nicht anzunehmen, daß sich die angeblichen Änderungen der Luftströmungen über der Arktis bis in tiefe südliche Breiten auswirken, und da die Antarktis im Gegensatz zur Arktis in viel größerem Ausmaß von Landmassen eingenommen wird, kann es dort keine Entsprechung dieses angeblichen arktischen Klimaphänomens geben.

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