Zum Lob der weißen Singstimme

Enya

Von Julian Lee, übersetzt von Deep Roots. Das Original In Praise of the White Singing Voice: Getting to „Beyoncé“ Overload erschien am 17. November 2011 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Ich habe eine Phase durchgemacht, wo es mich schmerzte, meine Töchter singen zu hören.

Für eine Weile waren ihre natürlichen Stimmen verzerrt geworden. Zuvor waren es ihre reinen, natürlichen Stimmen in den Zimmern drüben gewesen. Nun Affektiertheit, Gekünsteltheit, Gimmicks. Stimmen, die nicht wirklich die ihren waren. Ich litt und sorgte mich vielleicht ein wenig mehr, als ich hätte sollen. Wir sind solidere Bäume. Es stellte sich heraus, daß sie bloß selber eine Phase durchmachten.

Aber zu der Zeit entwickelte ich eine allergische Reaktion auf den sogenannten schwarzen „Soulgesang“. Er schien in meine Nachbarschaft eingedrungen zu sein und meine Kinder überschwemmt zu haben. Ich sollte sagen, daß ich ihn verabscheue. Lassen Sie mich nur zum Scherz erklären: Ich hasse dieses übergeschnappte Zeug.

Meine Gefühle versteigen sich wahrscheinlich nicht zu so etwas – das heißt, zu echtem „Hass“. Wahrscheinlicher ist, daß ich das bloß nicht mag. Aber ich mußte eine gute Polemik vorlegen, nachdem Pläne am Köcheln sind. Manche sehnen sich jetzt danach, die Äußerung bestimmter menschlicher Gedanken und Instinkte zu verbieten, und sogar eines meiner liebsten Dinge – Aversion.

Als einzigartig beispiellose Samsara Busters fantasieren sie sogar davon, den Hass „abzuschaffen“ – oder dessen Ausdruck -, als ob man menschliche Gefühle einfach zupflastern könnte. Der engste Verwandte des Hasses, der Zorn, ist so „ausdauernd wie das Gras“ und so menschlich wie Daumen.

Genauso seine Äußerung, sei sie grob oder clever, günstig oder nicht, und ob sie als Tugend oder Laster präsentiert wird. (Manche Theologen nennen es eine Tugend, das Böse zu hassen.) Ich möchte auch darauf hinweisen, daß menschlicher Hass – wenn er tatsächlich existiert – einen Grund hat, und nicht immer „Ignoranz“ oder „Mißverständnis“. Er ist öfter eine Reaktion auf Verletzung, Ungerechtigkeit oder Bedrohung.

Selbst wenn es keine vergebliche Mühe wäre, „Hass zu verbieten“, so ist wahrer Hass so schwer zu finden. Was sie „Hass“ nennen, werden die geringeren Dinge wie Verachtung, Abneigung oder Erklärungen menschlicher Diskriminierung sein. Dinge wie genau dieser Artikel. Wahrlich, das Ziel ist die Verflüssigung des menschlichen Geistes.

„Was bedeutet es, kosmisch betrachtet, eine Note zu halten und anhaltend ertönen zu lassen? Was besagt es, Treue gegenüber der Komposition zu zeigen? Was können wir über ein Volk sagen, das diese Gesangswerte entwickelt?“ – (Bild: Renee Fleming)

Falls Sie vergessen haben, was „Diskriminierung“ wirklich bedeutet – so ist es Zeit, das nachzuschlagen. Es ist die Entscheidung darüber, was man an einer Kreuzung von vier gleichrangigen Straßen tut, welche Frucht man aus einer Schüssel Kirschen ißt, und welche Kleidung man am Morgen trägt. Unter Anwendung ihrer kostbaren Diskriminierung beschließt ein junges Mädchen, den einen Mann zu heiraten anstatt eines anderen, und hört ein Lied anstelle eines anderen.

Zu diskriminieren heißt, Unterschiede auszumachen; was besser und schlechter ist. Man wendet diese Fähigkeit bei jeder Art von Entscheidung an. Wir diskriminieren zu jeder Stunde – sogar in Träumen. Wenn wir es nicht täten, wären wir nicht menschlich. Ohne ein aktives, robustes Gespür für Diskriminierung würde uns die Funktionsfähigkeit selbst einer Raupe fehlen, ganz zu schweigen von jener des Fuchses. Diskriminierung ist die wesentliche Fähigkeit, die das Herzstück der menschlichen Intelligenz ist. Das ist keine neue Definition des Wortes, sondern die standardmäßige.

Wer hätte gedacht, daß irgend jemand versuchen wollte, Diskriminierung zu verbieten? Das ist so vernünftig, wie das Denken, weinende Babies und den Regen zu „verbieten“.

Ich war also mutig genug, mir etwas Quasi-Hassrede als Dienst an meinem Land auszudenken. Die Freiheit zu denken, seine Gefühle zu haben und sie auszudrücken und anderen Kultur beizubringen – dies ist zu süß, um es zu verlieren. Und ich ziele hier darauf ab, einige Lektionen in aktiver Diskriminierung vorzubringen. Denn die menschliche Diskriminierung ist etwas sehr Schönes. Nun braucht sie etwas Platz, etwas Luft. Es ist höchste Zeit. Jemand hat beschlossen, daß die schwarze Musik und Kultur nun der weißen überlegen ist. Und dies inspiriert zu einem diskriminierenden Tabuzerstörungstrip.

Beyoncé war der Tropfen, der mein Faß endgültig zum Überlaufen brachte, die Alarmglocke, die mich aufrüttelte, die finale Beleidigung. Nun reiche ich meinen Anspruch auf Unterdrückung durch schwarzen Gesang ein. Über Reparationen diskutieren wir später.

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Zum Jahreswechsel: Was die Pummerin uns sagt

NORD-LICHT

Stefanimorgen 4

Von Deep Roots (Erstveröffentlichung am 31. Dezember 2009 auf „As der Schwerter“)

Vor einem Jahr gab es auf Eisvogels Blog „Acht der Schwerter“ ein kleines Silvestertreffen. Thatcher war da, Submarine, Lepanto1 und meine Wenigkeit.

Anläßlich des heutigen Jahreswechsels sei dieser Gedankenaustausch hier im folgenden wiedergegeben:

  • 97) Kommentar von submarine1

30. Dezember 2008 @ 22:10

Thatcher, schauen Sie einmal, was Ludwig Uhland schrieb vor fast zweihundert Jahren.

Neujahrswunsch 1817

Wer redlich hält zu seinem Volke,
der wünsch’ ihm ein gesegnet Jahr!
Vor Mißwachs, Frost und Hagelwolke
behüt’ uns aller Engel Schar!
Und mit dem bang ersehnten Korne
und mit dem lang entbehrten Wein
bring’ uns dies Jahr in seinem Horne
DAS ALTE, GUTE RECHT HEREIN!

Man kann in Wünschen sich vergessen,
man wünschet leicht zum Überfluß,
wir aber wünschen nicht vermessen,
wir wünschen, was man wünschen muß.
Denn soll der Mensch im Leibe leben,
so brauchet er sein täglich Brot,

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Karrierefrauen sind dysgenisch

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Von Roderick Kaine; Original: Career Women are Dysgenic, erschienen am 12. August 2014 auf Roderick Kaines Blog Atavisionary.

Übersetzung: Lucifex

Die tüchtigsten Frauen von der Fortpflanzung abzuziehen ist dysgenisch

Eine große Vielzahl von Forschungen und die allgemeine Erfahrung haben klargemacht, dass es kognitiven und körperlichen Sexualdimorphismus bereits gibt, daher also die Tendenz von Männern, in Bereichen vortrefflich zu sein, die für produktive Arbeit nötig sind, einschließlich körperlicher Stärke, Mathematik und mechanischer oder wissenschaftlicher Überlegungen. Er ist auch im Unterschied zwischen Männern und Frauen im Schädelvolumen ersichtlich. Männer haben ein im Durchschnitt zwischen 100 und 200 Kubikzentimeter größeres Volumen, abhängig von den Methoden, die bei der jeweiligen Studie verwendet werden. Diese Studie fand einen durchschnittlichen Unterschied von 123 Kubikzentimeter zugunsten von Männern, aber auch eine Menge Variation für beide Geschlechter. Ein größeres Schädelvolumen korreliert gut mit höherer Intelligenz, und als Gruppe tendieren Männer dazu, größere Gehirne zu haben.

Einkommen, das ein gutes Indiz für Intelligenz ist, korreliert stark mit Kinderlosigkeit. Wichtig ist, dass die Korrelation bei Männern in die entgegengesetzte Richtung zu jener bei Frauen geht. Männer mit hohem Einkommen sind mit viel geringerer Wahrscheinlichkeit kinderlos, wohingegen gutverdienende Frauen mit viel höherer Wahrscheinlichkeit kinderlos sind. In der Biologie würde dieses widersprüchliche Verhältnis zwischen Intelligenz und Fruchtbarkeit als sexuell gegensätzliche Eigenschaft bezeichnet werden, weil es die reproduktive Fitness eines Geschlechts (der Männer) erhöht und beim anderen (den Frauen) verringert. Von daher stehen diese Gene unter einem gegensätzlichen Selektionsdruck, während sie im Laufe mehrerer Generationen zwischen den Geschlechtern hin- und herwechseln. Dies erzeugt einen starken Anreiz zur Entwicklung sexualdimorphischer Expressionsmuster, die die Expression von Intelligenzgenen bei Frauen verstummen lässt oder vermindert, während die Anschaltung derselben Gene bei Männern ermöglicht wird. Dass Intelligenz ein sexuell dimorphisches Merkmal ist, kann in sparsamster Weise durch ihre geschlechtsabhängig abweichenden Folgen für die Fruchtbarkeit erklärt werden.

Die Lektion hier ist klar. Die riesigen direkten Kosten, Opportunitätskosten und Unwirtschaftlichkeiten, die erzeugt werden, wenn Jobs für Frauen vorbehalten werden, für die sie biologisch nicht geeignet sind, kann man sich einfach nicht leisten. Frauen von der Mutterschaft wegzulenken, wirkt sich unverhältnismäßig und negativ auf die Fruchtbarkeit der intelligentesten Frauen aus, nachdem die intelligentesten Frauen diejenigen sind, die am wahrscheinlichsten zu erfolgreichen Karrieren und hohen Einkommen fähig sind. Jede Politik oder Kultur, die dem Hineindrängen von Frauen in die Erwerbsbevölkerung Vorrang gibt, tut dies auf Kosten der Mutterschaft in der natürlichen Aristokratie und ist von ihrer Natur her dysgenisch. Das kurzfristige Ergebnis ist die Senkung der durchschnittlichen Intelligenz der Bevölkerung und das langfristige ein übersteigerter Sexualdimorphismus zugunsten männlicher Intelligenz.

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Das Ulmer Münster und die Neger

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Von Deep Roots (post-AdS)

Als ich am 13. Juli 2010 im Zuge einer Reise durch Süddeutschland Ulm besuchte und den 161,5 Meter hohen Turm des ab 1377 erbauten Ulmer Münsters bestieg, kam mir angesichts der beeindruckenden bautechnischen, wirtschaftlichen, architektonischen, handwerklichen und organisatorischen Leistung, die hier von mittelalterlichen Deutschen mit diesem gewaltigen, komplexen Bauwerk hingestellt worden ist, ein Gedanke, aus dem die Grundidee zu diesem nun vorliegenden Artikel wurde.

Eine gängige weißenkritische Erklärung der Gutmenschen und Juden für die wirtschaftliche und zivilisatorische Kluft zwischen der europäischen Zivilisation und dem nichtweißen Rest der Welt, insbesondere gegenüber Afrika, ist ja die Behauptung, daß die Europäer sich ihren Vorsprung in unfairer Weise durch Ausbeutung nichtweißer Völker herausgeholt hätten, während jene nichtweißen Völker durch ebendiese Ausbeutung und durch die Fremdherrschaft der Weißen unten gehalten worden seien. Ohne europäische Kolonialherrschaft wären sie – auch die Afrikaner – laut dieser Argumentation bis heute auf einem ähnlichen Stand wie wir angelangt oder würden nicht weit hinter uns zurückliegen. Ihr Zivilisationspotential sei ähnlich hoch wie unseres, und mit ausreichend wirtschaftlicher Unterstützung und Bildungsförderungsmaßnahmen wie die Initiative One Laptop per Child von Nicholas Negroponte könnte selbst das hinterste Afrika zu unserem Lebensstandard aufschließen, weshalb wir ihnen diese Unterstützung schulden würden.

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Natürlich ist diese Vorstellung völliger Blödsinn, was allein schon eine Betrachtung historischer Fakten klarmacht. Zum Beispiel war Äthiopien nie unter europäischer Kolonialherrschaft (nur zwischen 1936 und 1941 von Italien besetzt), und doch ist dieses Land heute nicht besser dran als der Durchschnitt Schwarzafrikas. Ebenso der westafrikanische Staat Liberia, der seit seiner Gründung im Jahr 1821 auf eine durchgehende Unabhängigkeit zurückblicken kann. Auch Thailand ist nie unter europäische Kolonialherrschaft geraten, weil die Diplomaten des Königreichs Siam die europäischen Mächte, die dort Kolonialinteressen gehabt hätten, geschickt gegeneinander auszuspielen verstanden. Dennoch hat Thailand heute keinen merklichen Vorsprung gegenüber den anderen südostasiatischen Ländern. Jedoch ist Südostasien insgesamt heute sicherlich deutlich besser entwickelt und hat einen höheren durchschnittlichen Lebensstandard als Schwarzafrika. Es gibt also auch zwischen den verschiedenen nichtweißen Rassen Unterschiede in der Zivilisationsfähigkeit.

Zudem hat die großflächige europäische Kolonialherrschaft in Afrika und Asien meistenorts erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begonnen, und auch in der Neuen Welt besaßen zunächst eine Weile lang nur Spanien und Portugal nennenswerte Kolonien, während viele europäische Länder niemals welche hatten.

In Westafrika begann der Kontakt mit den Europäern erst in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts mit den Entdeckungsfahrten portugiesischer, später auch englischer, französischer und niederländischer Seefahrer, die dort lange nur örtliche Niederlassungen als Stützpunkte für die Versorgung ihrer Schiffe und für den Handel mit den Einheimischen besaßen. Zu dieser Zeit waren Westafrika und die Sahelzone von afrikanischen Großreichen wie Mali, Ghana, Songhai, Mamprussi, Mossi, Dagomba und Ashanti beherrscht, die auf Sklavenhaltung beruhten und vom Handel mit Elfenbein, Hirse, Gold – und Sklaven lebten; von letzteren wurden viel mehr in den arabischen Raum verkauft als in die transatlantischen Kolonien der Europäer.

Im Senegal konnte Frankreich seinen Kolonialherrschaftsanspruch erst 1791 durchsetzen und bekam das Land auf der Berliner Afrika-Konferenz von 1884/85 zugesprochen, die die Grundlage für die Aufteilung Afrikas im folgenden Wettlauf um Kolonien bildete, während England das kleine Gambia bekam. In den Niger entsandte Frankreich erst Ende des 19. Jahrhunderts eine Militärexpedition, um eine sichere Verbindung zwischen seinen Kolonien Französisch-Westafrika und Französisch-Zentralafrika zu schaffen, und es konnte dort selbst im frühen 20. Jahrhundert nur eine minimale Kontrolle etablieren. In den Tschad drangen 1890 erstmals französische Truppen ein, die erst zehn Jahre später den arabischen Heerführer Rabeh Zobeir besiegen konnten, welcher aus dem Sudan in das Land eingefallen war, in dessen Norden der Widerstand gegen die französische Inbesitznahme bis 1930 andauerte. 1960 war der Tschad schon wieder unabhängig. In Guinea kam es erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts an der Küste zur Gründung erster französischer Niederlassungen. Im Landesinneren bestand ein von Samori Touré (1835 – 1900) gegründetes Reich, das außer weiten Teilen des heutigen Guinea auch Teile von Mali und der Côte d’Ivoire umfaßte und dessen Widerstand erst 1898 gebrochen wurde. 1904 wurde das Land der Kolonie Französisch-Westafrika angeschlossen, und 1958 erhielt es die Unabhängigkeit.

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Den kommenden Crash überleben

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Von Fjordman, übersetzt von Deep Roots (ursprünglich für „As der Schwerter“; Bildauswahl [u. a. das Titelbild von Yanick Dusseault alias „Dusso“] teilweise ebenfalls vom Übersetzer)

[Anm. d. Ü.: hier hat Fjordman zwar einiges von dem wiederverwertet, das er in Der kommende Crash geschrieben hat, aber der Artikel ist trotzdem lesenswert]

Das Original „Surviving the Coming Crash“ ist am 1. Dezember 2009 auf „Gates of Vienna“ erschienen:

http://gatesofvienna.blogspot.com/2009/12/surviving-coming-crash.html

Wie ich in meinem Essay The Coming Crash festgestellt habe, denke ich, daß wir begreifen müssen, daß die gegenwärtige ideologische Ordnung kaputt und irreparabel ist. Es wird wahrscheinlich in nicht allzu ferner Zukunft eine Art gesamtwestlichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenbruch geben; ich fürchte, es ist inzwischen zu spät, um das noch zu vermeiden. Die Leute, die das herrschende Paradigma unterstützen, sind zu mächtig, und das Paradigma selbst enthält so viele Fehler, daß es nicht repariert werden kann. Es muß zusammenbrechen. Statt Zeit und Energie auf den Versuch zu verschwenden, zu reparieren, was nicht repariert werden kann, sollten wir uns so gut wir können auf den kommenden Crash vorbereiten und uns hoffentlich neu formieren, um danach eine stärkere und gesündere Kultur zu schaffen.
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Wir befinden uns gegenwärtig inmitten des Goldrauschs auf die weiße Schuld. Wenn Sie ein weißer Westler sind, haben Sie das vielleicht nicht voll erkannt, aber ich kann Ihnen versichern, daß der Rest der Welt das weiß. Der Trick besteht darin, den weißen Mann zu jeder Zeit in der Defensive zu halten und sich vage schuldig fühlen zu lassen, damit er nach Geld ausgequetscht werden kann. Die Klimaquoten für Kohlendioxid stellen eine nur dünn verhüllte Form des globalen Sozialismus durch die UNO-gesponserte Umverteilung des Reichtums dar. Der kürzliche wissenschaftliche Skandal über gefälschte Daten hinsichtlich vom Menschen verursachter globaler Erwärmung ist nur die Spitze des Eisbergs. Es gibt gegenwärtig so viele verschiedene Schichten von Lügen, von „Gendergleichheit” über IQ-Unterschiede bis hin zum Klima, daß es buchstäblich unmöglich ist, sich mit allen davon zu befassen. Unsere gesamte Gesellschaft ist im wesentlichen zu einer großen Lüge geworden. Unsere Medien, unsere Schulen und unsere politischen Führer wiederholen diese Lügen jeden einzelnen Tag; jene, die sie zu hinterfragen wagen, werden sofort ostraziert.

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Der kommende Crash

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Von Fjordman, übersetzt von Deep Roots (ursprünglich für „As der Schwerter“; Bildauswahl ebenfalls von Deep Roots)

[Anm. d. Ü.: Diesen Artikel habe ich unmittelbar nach „Konversationen mit Fjordman“ eingestellt, um die Entwicklung von Fjordmans Sicht der Dinge seit Mai 2007 zu verdeutlichen.]

Das Original „The Coming Crash“ erschien am 22. November 2009 bei Gates of Vienna:

http://gatesofvienna.blogspot.com/2009/11/coming-crash.html

 

Ich bereite gerade einen Text vor, den ich in nicht zu ferner Zukunft im Brussels Journal veröffentlichen werde, aber ich werde die Diskussion zuerst hier beginnen. Wenn ich die verschiedenen Kommentare bei Lawrence Auster und auf Dennis Mangans Blog lese, Takuan Seiyos neulichen Text  im Brussels Journal und den neuesten Artikel von El Inglés bei Gates of Vienna, bekomme ich das Gefühl, daß sich Spannungen aufbauen und daß innerhalb der kommenden Generation irgend etwas Großes passieren wird, wahrscheinlich innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre. Nachdem ich kürzlich über Geologie geschrieben habe, werde ich eine Analogie aus der Plattentektonik benutzen: Die tektonischen Platten der westlichen Welt stehen jetzt unmittelbar vor einer großen Bewegung.

Spannungen haben sich seit vielen Jahren langsam unter der Oberfläche aufgebaut, und früher oder später werden diese Kräfte in Form einer Serie verheerender Erdbeben freigesetzt werden, gefolgt von einigen sekundären politischen und wirtschaftlichen Tsunamis. Einige der Bauwerke, die gegenwärtig als felsenfest erscheinen, werden während dieser Periode wie Kartenhäuser zusammenfallen, und die politische Landschaft wird sich beträchtlich verändern. Was heute undenkbar erscheint, wird in zwanzig Jahren als natürlich oder unvermeidlich erscheinen. Dies ist die Diskontinuität, von der El Inglés spricht. Ich würde Großbritannien als das westeuropäische Land reihen, das höchstwahrscheinlich als erstes einen von Masseneinwanderung und Multikulturalismus verursachten Bürgerkrieg erleben wird. Dänemark folgt als Nummer zwei und möglicherweise Holland als Nummer drei. Sowohl Belgien als auch Schweden sind ziemlich schlimm dran, aber zu repressiv, um die ersten zu sein. Deutschland wird zu sehr von seiner Geschichte niedergedrückt, um den Anfang zu machen. Dies läßt Frankreich als potentiellen Außenseiterkandidaten übrig. Ich gebe zu, daß ich nicht verstehe, wie die Franzosen denken. An der Oberfläche scheint Frankreich im Arsch zu sein. Andererseits ist Frankreich historisch gesprochen eine revolutionäre Nation, zum Besseren oder Schlechteren. Vielleicht gibt es irgendwo im Verborgenen einen Mini-Karl-Martell. Falls das so ist, dann sollte er besser bald auftauchen.

Ich denke, wir müssen realistisch sein und begreifen, daß die gegenwärtige politisch-ideologische Ordnung völlig kaputt und irreparabel ist. Statt Zeit und Energie auf den Versuch zu verschwenden, in Ordnung zu bringen, was nicht in Ordnung gebracht werden kann, müssen wir uns so gut wir können auf den kommenden Crash vorbereiten und uns hoffentlich neu formieren, um danach etwas Neues und Stärkeres zu schaffen. Es wird in nicht zu ferner Zukunft einen gesamtwestlichen und vielleicht internationalen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenbruch geben. Ich fürchte, daß es inzwischen zu spät ist, um das noch zu vermeiden. Die Leute, die das herrschende Paradigma stützen, sind zu mächtig, und das Paradigma enthält so viele Fehler, daß es nicht repariert werden kann. Es muß zusammenbrechen. Wir sollten uns darauf konzentrieren, diesen Crash zu überleben und ein neues Paradigma als Ersatz für das gescheiterte zu entwickeln.

Wir müssen von unseren Feinden lernen, den inneren wie den äußeren. Das eine, das ich widerstrebend an den Marxisten und Linken aller Sorten bewundere, ist ihre Fähigkeit, sich zu organisieren und sich auf langfristige Ziele zu konzentrieren. Leider sind ihre Ziele gewöhnlich destruktiv, aber wir können und müssen von ihren organisatorischen Fähigkeiten lernen, damit wir sie in ihrem eigenen Spiel schlagen können. Sie müssen zermalmt werden, ansonsten wir uns nicht rational und angemessen mit unseren äußeren Feinden befassen können.

Wir müssen den Feminismus loswerden, der destruktiv und sowieso nur eine Erweiterung des Marxismus ist. Wir müssen uns so gut wir können auf den Zusammenbruch des US-Dollars und vielleicht des Euro vorbereiten. Wir müssen für zukünftige Verwendung dokumentieren, was uns von unseren verräterischen Eliten angetan wird, zum Beispiel indem wir ein Video erstellen, das sich der verbalen und physischen anti-weißen Gewalt rund um die Welt widmet. Wir müssen Schritte unternehmen zur Sicherstellung unserer körperlichen Sicherheit und den Stolz auf unser Erbe zurückgewinnen.

Wir müssen die EU loswerden, die UNO lächerlich machen und finanziell aushungern. Ich bin auch nicht sicher, ob wir die NATO brauchen, obwohl ich gewillt bin, über diesen Teil zu debattieren. Der amerikanische Verteidigungsschirm könnte nicht länger aufrechtzuerhalten sein, wenn die US-Wirtschaft scheitert. Außerdem ist es lachhaft zu glauben, daß das US-Militär die einheimischen Europäer vor den Moslems „schützen” wird. Es ist die offizielle Politik beider US-Großparteien, die fortgesetzte Zerstörung Europas zu unterstützen – nein, zu beschleunigen – so wie es ihre Politik ist, die Zerstörung ihres eigenen Landes fortzusetzen. Nur weil die EU scheußlich ist, heißt das nicht notwendigerweise, daß die USA gut ist. Die amerikanischen politischen Eliten sind zu Hause und im Ausland Vorkämpfer gefährlicher und dysfunktionaler Ideologien. Der gegenwärtige US-Präsident Obama hat sich öffentlich dafür verbürgt, eher die Opposition gegen den Islam zu bekämpfen statt den Islam selbst, was bedeutet, daß es offizielle US-Politik ist, das islamische Gesetz zu verbreiten. Uncle Sam ist Uncle Sharia, wie wir es kürzlich vorgeführt bekamen. Wenn die Sowjetunion das Evil Empire, das Reich des Bösen war, dann ist die USA das Diversity Empire, das Reich der Vielfalt, das der Ausbreitung des Multikulturalismus und genetischen Kommunismus rund um die Welt verpflichtet ist, besonders in mehrheitlich weiße Länder.

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Vorbereitung auf Ragnarök

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Von Fjordman, übersetzt von Deep Roots

Das Original Preparing for Ragnarök erschien am 2. Mai 2011 auf „Gates of Vienna“.

 

Die Vorhersage der Zukunft ist eine schwierige Sache.

De civitate Dei („Vom Gottesstaat“) wurde von Augustinus von Hippo geschrieben, kurz nachdem Rom im Jahr 410 von den Westgoten geplündert wurde. Dies schockte ihn und seine Zeitgenossen, und doch verstand er offenbar nicht, daß das, was er sah, der Tod einer ganzen Zivilisation war. Augustinus selbst starb, während die Vandalen im Begriff waren, seine Stadt zu plündern.

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Der schottische Ökonom Adam Smith veröffentlichte sein Buch „The Wealth of Nations“ im Jahr 1776 während des Frühstadiums der industriellen Revolution in Großbritannien, und doch sah er diese historische Umgestaltung nicht kommen. Augustinus und Smith waren beides sehr kluge Männer, aber nicht einmal sie konnten die nahe Zukunft vorhersehen oder die volle Kraft der Veränderungen verstehen, die zu ihrer eigenen Lebenszeit im Gange waren. Individuen, die viel klüger waren als ich, haben sich spektakulär hinsichtlich der Zukunft geirrt. Es besteht ein sehr großes Risiko, daß ich jetzt denselben Fehler machen werde, aber ich werde es versuchen.

Mir ist zunehmend der Verdacht gekommen, daß die westliche Zivilisation nicht bloß bedroht ist, sondern daß sie eigentlich schon tot ist. Sie starb wahrscheinlich vor vielen Jahren; wir haben es damals nur nicht bemerkt. Der Westen befindet sich gegenwärtig in einem solch fortgeschrittenen Stadium des Niedergangs, daß irgendeine Art von Kollaps nicht länger vermieden werden kann. Der vorhandene Bewegungsimpuls ist zu groß, und die herrschenden Oligarchen versuchen nicht einmal, auf die Bremse zu treten. Ein Kollaps wird stattfinden. Es ist nur eine Frage dessen, wie wir damit fertigwerden, und ob es uns gelingt, hinterher ein wohlbemessenes Heimatland für unser Volk zu erkämpfen.

Ich glaube, daß die Europäische Union sich innerhalb der kommenden Generation auflösen wird, daß die USA in ihrer gegenwärtigen Form dieses Jahrhundert nicht überleben wird und daß uns innerhalb der kommenden Generation eine volle strukturelle, politische, ideologische und wirtschaftliche Krise bevorsteht, gefolgt von schweren gesellschaftlichen und ethnischen Konflikten. Während das zwanzigste Jahrhundert das blutigste Jahrhundert der bisherigen menschlichen Geschichte war, fürchte ich, daß das einundzwanzigste Jahrhundert es schließlich übertreffen wird, allein schon aus dem Grund, daß die Welt heute viel bevölkerungsreicher ist, als sie es 1914 oder 1939 war.

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Wie Jacques Barzun, der in Frankreich geborene amerikanische Lehrer, Autor und Ideenhistoriker, es in „From Dawn to Decadence“ ausdrückt: „Wie eine Revolution aus einem gewöhnlichen Ereignis heraus ausbricht – eine Flutwelle aus Wellengekräusel – ist Ursache für endloses Staunen. Weder Luther im Jahr 1517 noch die Männer, die sich 1789 in Versailles versammelten, beabsichtigten zunächst, was sie schließlich hervorbrachten. Noch weniger sahen die russischen Liberalen, die die [Februar-] Revolution von 1917 durchführten, das voraus, was folgte. Alle waren so unwissend wie alle anderen darüber, wie viel zerstört werden sollte. Genausowenig konnten sie erraten, welche fieberhaften Gefühle, welches seltsame Verhalten folgt, wenn eine Revolution, sei sie groß oder kurzlebig, in der Luft liegt.“ Mr. Barzun erinnert uns auch daran, daß „wenn Menschen Sinnlosigkeit und das Absurde als normal akzeptieren, die Kultur dekadent ist. Der Begriff ist keine Verunglimpfung, sondern ein technischer Begriff. Eine dekadente Kultur bietet hauptsächlich dem Satiriker Chancen.“ Der Westen heute ist eindeutig dekadent.

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Christopher Gérard interviewt Dominique Venner

Giampetrino (Schule von Leonardo): „Diana, die Jägerin“

Giampetrino (Schule von Leonardo): „Diana, die Jägerin“

Aus dem Französischen ins Englische übersetzt von Giuliano Adriano Malvicini; deutsche Übersetzung auf dieser Basis von Deep Roots. Das Original Christopher Gérard Interviews Dominique Venner erschien am 9. Oktober 2013 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Anmerkung des Übersetzers Giuliano Adriano Malvicini:

Das Folgende ist ein Interview mit Dominique Venner von 2001, das ursprünglich anläßlich des Erscheinens seines Buches Dictionnaire amoureux de la chasse veröffentlicht wurde. Es erscheint passend, als letztes Lebewohl, Dominique Venner selbst sprechen zu lassen.

 

Christopher Gérard: Wer sind Sie? Wie definieren Sie sich? Als Werwolf, als weißer Falke?

Dominique Venner: Ich bin ein Franzose aus Europa, oder ein Europäer, dessen Muttersprache Französisch ist, von keltischer und germanischer Abstammung. Väterlicherseits bin ich von altem Lothringer Bauernstamm, aber sie wanderten ursprünglich im siebzehnten Jahrhundert aus dem deutschen Teil der Schweiz aus. Die Familie meiner Mutter, aus der viele sich für eine Militärkarriere entschieden, stammt ursprünglich aus der Provence und aus dem Vivarais. Ich selbst wurde in Paris geboren. Ich bin ein Europäer durch Abstammung, aber Geburt an sich ist nicht genug, wenn man nicht das Bewußtsein besitzt zu sein, was man ist. Ich existiere nur durch Wurzeln, durch eine Tradition, eine Geschichte, ein Territorium. Ich füge hinzu, daß ich dazu bestimmt war, mich den Waffen zu widmen. Sicherlich gibt es eine Spur davon im Stahl meiner Feder, dem Instrument meines Berufes als Schriftsteller und Historiker. Sollte ich diesem kurzen Porträt den Beinamen „Werwolf“ hinzufügen? Warum nicht? Als Schrecken für „vernünftige“ Leute, als Eingeweihter in die Mysterien des Waldes ist der Werwolf eine Gestalt, in der ich mich wiedererkennen kann.

CG: In Le Cœur rebelle  („Das Rebellenherz“, 1994) erinnern Sie mitfühlend an „einen intoleranten jungen Mann, der in sich gewissermaßen den Geruch eines kommenden Sturmes trug“: das waren Sie, als Sie zuerst als Soldat in Algerien kämpften und dann als politischer Aktivist in Frankreich. Wer war also dieser junge Kshatriya, wo kam er her, wer waren seine Lehrer, seine Lieblingsautoren?

DV: Das war es, worauf der „weiße Falke“ in Ihrer ersten Frage anspielte, die Erinnerung an berauschende und gefährliche Zeiten, in denen der junge Mann, der ich war, dachte, er könnte ein feindseliges Schicksal durch eine Gewalt umdrehen, die er als notwendig akzeptiert hatte. Es erscheint vielleicht extrem überheblich, aber zu der Zeit akzeptierte ich niemanden als Lehrer. Sicher, ich suchte nach Anregungen und Handlungsrezepten in Lenins Was ist zu tun? und in Ernst von Salomons Die Geächteten. Ich könnte hinzufügen, daß die Lektüre meiner Kindheit dazu beigetragen hatte, eine bestimmte Weltsicht zu formen, die letztendlich ziemlich unverändert blieb. Ohne bestimmte Reihenfolge erwähne ich Militärische Erziehung und Disziplin in der Antike, ein kleines Buch über Sparta, das meinem Großvater mütterlicherseits gehörte, einem ehemaligen Offizier; La Légende de l’Aigle von Georges d’Esparbès, La Bande des Ayaks von Jean-Louis Foncine, Ruf der Wildnis von Jack London, und später das bewundernswerte Martin Eden. Das waren die formativen Bücher, die ich im Alter von zehn oder zwölf las. Später, mit zwanzig oder fünfundzwanzig, war ich natürlich dazu übergegangen, andere Dinge zu lesen, aber die Buchhandlungen waren damals schwach sortiert. Jene Jahre waren eine Zeit intellektuellen Mangels, den man sich heute schwer vorstellen kann. Die Bibliothek eines jungen Aktivisten, selbst von einem, der Bücher verschlang, war klein. In meiner gab es neben historischen Arbeiten an prominenten Werken Über die Gewalt von George Sorel, Die Eroberer von Malraux, Die Genealogie der Moral von Nietzsche, Service inutile von Montherlant und Le Romantisme fasciste von Paul Sérant, das für mich in den Sechzigern eine Offenbarung war. Wie Sie sehen können, reichte das nicht sehr weit. Aber selbst wenn meine intellektuellen Horizonte beschränkt waren, reichten meine Instinkte tief. Sehr früh, als ich immer noch ein Soldat war, hatte ich das Gefühl, daß der Krieg in Algerien etwas ganz anderes war als das, was die naiven Verteidiger des „französischen Algerien“ sagten oder dachten. Ich hatte verstanden, daß es ein identitärer Kampf für Europäer war, nachdem sie in Algerien von einem ethnischen Widersacher in ihrer ganzen Existenz bedroht waren. Ich hatte auch das Gefühl, daß das, was wir dort – sehr schlecht – verteidigten, die Südgrenzen Europas waren. Grenzen werden immer auf der anderen Seite von Ozeanen und Flüssen gegen Invasionen verteidigt.

CG: In diesem Buch, das eine Art Autobiographie ist, schreiben Sie: „Ich komme aus dem Land der Bäume und Wälder, der Eichen und Wildschweine, der Weinberge und steilen Dächer, der epischen Gedichte und Märchen, der Winter- und Sommersonnenwenden.“ Was für eine Art seltsamer Kerl sind Sie?

DV: Sehr kurz gesagt, bin ich zu bewußt Europäer, um mich in irgendeiner Weise als spirituellen Nachfahren von Abraham oder Moses zu empfinden, aber ich fühle, daß ich gänzlich ein Nachfahre von Homer, Epiktet und der Tafelrunde bin. Das bedeutet, daß ich in mir selbst nach meiner Orientierung suche, nahe an meinen Wurzeln, und nicht an weit entfernten Orten, die mir völlig fremd sind. Der heilige Ort, wo ich meditiere, ist nicht die Wüste, sondern der tiefe und geheimnisvolle Wald meiner Herkunft. Mein heiliges Buch ist nicht die Bibel, sondern die Ilias, das Gründungsgedicht der westlichen Psyche, das auf wundersame Weise und siegreich das Meer der Zeit überquert hat. Ein Gedicht, das sich auf die gleichen Quellen stützt wie die keltischen und germanischen Legenden und dieselbe Spiritualität offenbart, wenn man sich die Mühe macht, es zu entschlüsseln. Dennoch ignoriere ich nicht die Jahrhunderte des Christentums. Die Kathedrale von Chartres ist genauso sehr ein Teil meiner Welt wie Stonehenge oder der Parthenon. Das ist das Erbe, das wir zu unserem eigenen machen müssen. Die Geschichte der Europäer ist nicht einfach. Nach Tausenden Jahren eingeborener Religion wurde uns das Christentum durch eine Reihe historischer Zufälle aufgezwungen. Aber das Christentum selbst wurde teilweise umgewandelt, „barbarisiert“ durch unsere Vorfahren, die Franken und andere. Das Christentum wurde von ihnen oft für einen Austausch der alten Kulte gehalten. Hinter den Heiligen verehrten die Menschen weiterhin die alten Götter, ohne zu viele Fragen zu stellen. Und in den Klöstern kopierten die Mönche oft antike Texte, ohne sie notwendigerweise zu zensieren. Diese Fortsetzung des vorchristlichen Europa geht heute immer noch weiter, aber sie nimmt andere Formen an, trotz all der Bemühungen biblischen Predigens. Es erscheint als besonders wichtig, die Entwicklung der katholischen Traditionalisten zu berücksichtigen, die oft Inseln der Gesundheit sind, die sich dem umgebenden Chaos mit ihren robusten Familien widersetzen, mit ihren zahlreichen Kindern und ihren Gruppen körperlich fitter Jugendlicher. Ihr Festhalten am Fortbestand von Familie und Nation, an Disziplin im Schulunterricht, die Wichtigkeit, die sie dem festen Stand im Angesicht von Widrigkeiten beimessen, sind natürlich Dinge, die in keiner Weise spezifisch christlich sind. Sie sind der Überrest des römischen und stoischen Erbes, das die Kirche bis zum Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts mehr oder weniger weitergeführt hatte. Auf der anderen Seite sind Individualismus, zeitgenössisches Kosmopolitentum und die Religion der Schuld natürlich säkularisierte Formen des Christentums, wie auch der extreme Anthropozentrismus und die Entheiligung der Natur, worin ich eine Quelle einer verrückt gewordenen faustischen Moderne sehe, und wofür wir einen hohen Preis bezahlen werden müssen.

CG: In Le Cœur rebelle sagen Sie auch: „Drachen sind verwundbar und sterblich. Helden und Götter können immer wiederkehren. Es gibt keine Unabwendbarkeit außerhalb der Köpfe von Menschen.“ Man denkt an Jünger, den Sie persönlich kannten, und der Titanen und Götter am Werk sah…

DV: Alle fatalistischen Versuchungen in sich abzutöten, ist eine Übung, in der man nie ruhen darf. Davon abgesehen, nehmen wir den Bildern nicht ihr Mysterium und ihre vielfachen Ausstrahlungen, löschen wir ihr Licht nicht mit rationalen Interpretationen. Der Drache wird immer Teil der westlichen Fantasie sein. Er symbolisiert abwechselnd die Kräfte der Erde und die zerstörerischen Kräfte. Durch den siegreichen Kampf gegen ein Ungeheuer erlangten Herkules, Siegfried oder Theseus den Heldenstatus. In Abwesenheit von Helden ist es nicht schwer – in unserer Zeit -, die Anwesenheit verschiedener Ungeheuer zu erkennen, die ich nicht für unbesiegbar halte, selbst wenn sie es zu sein scheinen.

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Das Wesentliche

Eostre-Sonnenaufgang

Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Essence erschien am 4. April 2015 in Kevin Alfred Stroms Essays auf Basis einer Radiosendung von American Dissident Voices vom selben Tag.

 

Wenn wir überleben sollen, dann bedeutet das, daß wir bestimmen müssen, wer „wir“ sind. Das ist so grundlegend, so offenkundig, so wesentlich, daß es erstaunlich ist, wie wenige Leute viel darüber nachdenken.

Die Schwarzen haben sehr wenig Schwierigkeiten damit, zu bestimmen, wer sie sind. Sie wissen es auf einen Blick. Sie wissen es instinktiv. Und so primitiv sie sein mögen, so sind sie doch rasseorientiert in einem Maß, das Weiße beneiden würden, wenn Weiße eine Unze Vernunft hätten. Was denken Sie, worum es bei Ferguson ging? Was denken Sie, worum es beim blockweisen Wählen geht? Rasse kommt für sie an erster Stelle – und sie spüren sie in ihren Knochen.

In ähnlicher Weise wissen die Nation-of-Aztlan-Leute, wer einer von ihnen ist, und wer nicht. Sie nennen alle Weißen „Kolonisatoren“ – sogar spanischsprachige Weiße – und sie sagen, daß Nordamerika ihr Kontinent ist, nicht unserer. Sie fordern Territorium – exklusives Territorium – sodaß ihre Rasse Nahrung und Lebensraum und Selbstregierung haben kann. Sie mögen unterschiedlicher Meinung bezüglich der Wirtschaft und der idealen Gesellschaftsstruktur sein, die sie in der neuen Nation haben möchten, sie sie aus den Vereinigten Staaten herauszuschneiden beabsichtigen. Aber sie alle stimmen darin überein, daß sie diese Nation herausschneiden müssen – und sie alle stimmen überein, daß diese Nation ihrer Rasse und nur ihr allein gehören wird. Das ist wesentlich. Alles andere ist debattierbar. Rassische Identität ist vorrangig. Sie sind eine Rasse, die zu überleben beabsichtigt.

In ähnlicher Weise haben ostasiatische Völker ein sehr starkes Volkstumsgefühl. Sie bewahren ihre rassische Integrität, und es gibt einen verschwindend kleinen Prozentanteil nichtasiatischer Einwanderung in ihre Heimatländer. Sie wissen, wer sie sind. Fast ohne Ausnahme definieren sie sich über die Abstammung – die Verehrung der eigenen Vorfahren ist unter Asiaten eine starke Tradition -, und die genetische Integrität ihrer Nationen ist sicher.

Aber ersuchen Sie ein paar weiße Amerikaner oder Europäer, ihr Volk zu definieren – zu definieren, wer „wir“ sind -, und Sie werden eine solche Masse widersprüchlicher Antworten erhalten, daß Sie es aufgeben werden, irgendeine konsistente Antwort auf Ihre Frage zu bekommen. Sie werden wahrscheinlich mehr rationale Antworten von anderen Rassen bekommen, wenn Sie sie zu definieren ersuchen, wer wir sind. Andere Rassen haben den weißen Westen lange – und recht rational – als rassische und kulturelle Einheit betrachtet.

Ein Teil der weißen Verwirrung darüber, wer wir sind, liegt zweifellos an der allgegenwärtigen Propaganda der jüdisch kontrollierten Medien und Bildungseinrichtungen, die sagen, daß „es Rassen nicht gibt“, daß Rassenvermischung wünschenswert ist und daß die weiße Identität die unerläßliche Voraussetzung für alles Böse in der Welt ist. Diese Propaganda fügt weißen Psychen und unschuldigen jungen weißen Seelen unzweifelhaft realen Schaden zu. Und die Betreiber dieser Propaganda verdienen alles, was an Maßnahmen notwendig ist, um ihre hasserfüllten Lügen zu stoppen. Aber ihre Propaganda erklärt die Verwirrung der Weißen um ihre Identität nicht völlig.

Ein Teil der Verwirrung um unsere Identität ist von religiöser Natur.

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Christentum und europäische Identität

„St. Georg mit dem Drachen kämpfend“ von Bernt Notke im Stockholmer Dom.

„St. Georg mit dem Drachen kämpfend“ von Bernt Notke im Stockholmer Dom.

Von Greg Johnson, übersetzt von Deep Roots. Das Original Christianity & European Identity erschien am 20. April 2015 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Anmerkung des Autors:

Das Folgende ist meine Eröffnungserklärung für eine Debatte mit Jonas de Geer über Christentum und europäische Wiederbelebung, die am Samstag, dem 18. April 2015 in Stockholm, Schweden, abgehalten wurde. Meine nachfolgenden Aussagen waren aus dem Stegreif gesprochen. Falls die Debatte aufgezeichnet wurde, werde ich sie auf Counter-Currents zugänglich machen.

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Was ist die Beziehung zwischen dem Christentum und der europäischen Identität? Ich sage nicht „der westlichen Zivilisation“, weil ich über das ganze Europa sprechen möchte, Ost und West, und über die gesamte europäische Geschichte und Prähistorie, nicht nur über die zivilisierten Teile.

Es gibt zwei Perspektiven, die wir in dieser Frage einnehmen können. Die eine schaut auf die Geschichte zurück. Die andere schaut voraus in die Zukunft.

Wenn wir auf die Geschichte zurückblicken, sehen wir, daß das Christentum mehr als 1700 Jahre lang eine wichtige Rolle in Europa gespielt hat. Es hätte anders sein können. Viele wünschen, es wäre anders gewesen. Es könnte in der Zukunft anders sein. Aber selbst wenn einmal ein Tag kommt, an dem Europa nicht mehr christlich ist, wird nie ein Tag kommen, an dem Europa nie christlich gewesen ist. In diesem Sinn wird das Christentum immer ein Teil der europäischen Identität sein. Genauso wie die vorchristlichen Religionen und Kulturen bis zurück zur letzten Eiszeit ebenfalls immer ein Teil der europäischen Identität sein werden.

Aber obwohl es eine Zeit gab, in der Europa christlich war, war das Christentum nie europäisch. Ich beziehe mich nicht auf die jüdischen Ursprünge des Christentums, obwohl das nie vergessen werden sollte. Von Anfang an jedoch war das Christentum genauso sehr hellenisch, wie es jüdisch war. Außerdem definierte es sich im Gegensatz zum Judentum, genauso wie das Judentum sich in Gegnerschaft zum Christentum definiert hat.

Was das Christentum im wesentlichen nichteuropäisch macht, sind die Doktrinen, die es mit den alten Griechen und Römern gemeinsam hat und nicht mit den Juden, nämlich die Idee, daß eine universale Wahrheit die Grundlage für eine universale Gemeinschaft ist; wenn das Christentum für alle Menschen wahr ist, dann ist es eine universale Religion, keine ethnische Religion. Wegen seiner Natur als universale Religion ist das Christentum an keine bestimmte Rasse oder ein bestimmtes Volk gebunden. Die Christenheit ist nicht und war nie deckungsgleich mit Europa. Europäische Völker glaubten an das Christentum, aber das Christentum war nie eine europäische Volksreligion. Viele Europäer glauben an die Sache des Christentums, aber das Christentum hat nie an die Sache Europas geglaubt. Denn die christliche Sache ist die Erlösung der gesamten Menschheit.

Verteidiger sowohl Europas als auch des Christentums weisen darauf hin, daß die Kirche in der Vergangenheit die Verteidigung Europas gegen den Islam unterstützte. Aber die Kirche verteidigte Europa nur nebenbei. Was sie wirklich verteidigte, war die Christenheit, die zu der Zeit ihr Zentrum in Europa hatte, sich aber sogar damals nach Äthiopien, in den Nahen Osten und bis nach China erstreckte. Und die Kirche ist immer bereit gewesen, europäisches Blut für die Verteidigung und Erweiterung der Christenheit zu vergießen, von den Kreuzzügen zur Befreiung des Heiligen Landes an bis hin zu Jahrhunderten der globalen Missionsarbeit, die bis zum heutigen Tag fortdauert. Weit davon entfernt, ein Beispiel für die Harmonie zwischen dem Christentum und den ethnisch-genetischen Interessen der Europäer zu sein, waren die Kreuzzüge ein Beispiel dafür, wie die Kirche Europäer zum Vergießen ihres Blutes führte, um verlorene christliche Territorien im Nahen Osten wiederzugewinnen.

Blicken wir nun in die Zukunft. Falls die gegenwärtigen Trends nicht umgekehrt werden, wird der europäische Mensch zu existieren aufhören. Ich fürchte nicht um die Artefakte der europäischen Zivilisation, nachdem Bach und Rembrandt weiterhin von Juden und Ostasiaten geschätzt werden würden. Ich fürchte um die Rasse, die diese Herrlichkeiten schuf und neue Herrlichkeiten schaffen kann. Unsere Rasse steht vor dem simplen biologischen Aussterben aufgrund von Fruchtbarkeit unterhalb des Erhaltungsniveaus, Rassenvermischung und Verlust unserer Heimatländer an nichtweiße Invasoren. Wenn der europäische Mensch überleben soll, müssen wir alle Nichtweißen aus unseren Heimatländern ausschließen und politische Maßnahmen einführen, die unsere Geburtenraten steigen lassen, insbesondere die Geburtenraten der genetisch Bestausgestatteten. Kurz, wir brauchen einen weißen Nationalismus mit geburtenfreundlicher Politik, vorzugsweise einer eugenischen.

Wird das Christentum weißen Nationalisten bei der Verhinderung des biologischen Aussterbens unserer Rasse wahrscheinlich helfen, oder wird es sie dabei behindern? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir uns zuerst das tatsächliche Verhalten der existierenden Kirchen ansehen. Alle etablierten christlichen Konfessionen sind gegen eine weiß-nationalistische Politik. Stattdessen bieten sie der fortdauernden Enteignung der Weißen eine intellektuelle und institutionelle Unterstützung, die mindestens auf einer Stufe mit der Unterstützung der organisierten jüdischen Gemeinschaft steht, ihrem Seniorpartner im Verbrechen. Ungeachtet der Ansichten, die wir bezüglich einer „wahren“ christlichen Lehre haben mögen, werden wir, wenn die weiße Rasse gerettet werden soll, auf jedem Schritt des Weges gegen die existierenden Kirchen kämpfen müssen.

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