Tolkien: Meister von Mittelerde

Von Brittanicus, übersetzt von Deep Roots. Das Original Tolkien: Master of Middle Earth erschien am 7. August 2010 bei „Counter-Currents Publishing

Anm. d. Ü.: Die Zitate aus dem Herrn der Ringe” sind entsprechend der deutschen Ausgabe von 1980 wiedergegeben (Klett-Cotta, aus dem Englischen übersetzt von Margaret Carroux, die dabei noch mit Tolkien zusammengearbeitet hat); die restlichen Zitate sind von mir direkt nach Brittanicus’ Text übersetzt worden.

Trotz der universalen Verspottung durch das literarische Establishment, das seinen inhärenten noblen Geist nie erfassen konnte, wurde J. R. R. Tolkiens „The Lord of the Rings“ kürzlich von tausenden Kunden von Waterstones’ zum größten Romanwerk des zwanzigsten Jahrhunderts gekürt. Diese Auszeichnung ist wohlverdient, denn Tolkiens Meisterwerk ist ein Klassiker des Heldenromans. Inspiriert von der traditionellen europäischen Mythologie und seiner Liebe zum ländlichen England, schuf Tolkien eine imaginäre Welt und erfand eine Mythologie, die sich in ihrer Anziehungskraft als zeitlos erwiesen hat.

1956 erstmals veröffentlicht, besteht Tolkiens Ringsaga aus drei Büchern: „The Fellowship of the Ring“ (Die Gefährten), „The Two Towers“ (Die zwei Türme) und „The Return of the King“ (Die Rückkehr des Königs). Obwohl der verstorbene Walt Disney geplant hatte, einen großen Zeichentrickfilm aus der gesamten Trilogie zu produzieren, der dem Mammutwerk wahrscheinlich gerecht worden wäre, wurden die Filmrechte leider von einem „Bindestrich-ungarischen“ Filmproduzenten erworben. Er riß die Geschichte in Streifen und verlor komplett den Faden der Handlung, wobei er sogar Tolkiens weiße Elbenstämme als Mexikaner mit orientalischen Gesichtszügen darstellte. Es scheint, als würde eine sehenswerte Filmversion dieses großartigen Werkes warten müssen, bis der politische Sieg des britischen Nationalismus eine frische Welle kulturell gesunder künstlerischer Energie freisetzen wird [Anm. v. Greg Johnson: Dieser Essay wurde geschrieben, bevor Peter Jackson seine „Lord of the Rings“-Filme machte]. In der Zwischenzeit haben wir zum Glück die Bücher.

Nationaler Mythos

John Ronald Reuel Tolkien, Ex-Soldat, Experte der Philologie und mit erst 33 Jahren Professor des Angelsächsischen, behauptete, daß er seine Romane geschrieben hätte, um einen inneren Wunsch zu erfüllen, „einen Mythos für England zu schaffen.“ Zu diesem Zweck konstruierte er eine eigene, hochkomplexe und verwickelte Welt, die einigermaßen nach der nordischen Mythologie und Wagners Oper „Der Ring des Nibelungen“ modelliert war. Die Phantasiewelt Mittelerde wurde von verschiedenen Rassen von Menschen, Elben, Zwergen, Orks, Kobolden, Trollen und Hobbits bewohnt. Der Autor ersann komplette Alphabete und Sprachen wie „Elbisch“, schuf Kalender und zeichnete detaillierte Karten der verschiedenen Königreiche und Heimatländer von Mittelerde.

Obwohl Tolkien Allegorien nicht mochte, ist sein Mittelerde in vieler Art wie unsere eigene Welt, und ethnische Realitäten spielen eine wichtige Rolle im Leben seiner Bewohner. Zum Beispiel waren die Numenorer eine aristokratische Rasse von Menschen, „…schön von Angesicht und groß, und die Spanne ihres Lebens war dreimal so lang wie die anderer Menschen von Mittelerde. Dies waren die Numenorer, die Könige der Menschen, die die Elben die Dunedain nannten.“

Aber drei große Übel gefährdeten die Numenorer: Seuchen, Invasionen durch Horden fremder Wagenfahrer aus den Ländern des Ostens, und Rassenvermischung:

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„Wer sind die Kriegshetzer?“ Charles Lindberghs Rede in Des Moines am 11. September 1941

Charles Lindbergh, 4. Februar 1902 – 26. August 1974

Übersetzt von Deep Roots. Das Original Who Are the War Agitators? ist auf „American Experience“ zu finden. Hier gibt es auch einen Ausschnitt davon als Video (9:16 min.):

Die im Video enthaltenen Teile habe ich im Text markiert, und kleine Abweichungen der schriftlichen Vorlage vor der Übersetzung auf den Wortlaut des Videos korrigiert.

 

Wer sind die Kriegshetzer?

Es ist jetzt zwei Jahre her, seit dieser neueste europäische Krieg begann. Von diesem Tag im September 1939 bis zum jetzigen Moment hat es eine ständig zunehmende Bemühung gegeben, die Vereinigten Staaten in den Konflikt zu zwingen.

Diese Bemühung ist von ausländischen Interessen getragen worden, und von einer kleinen Minderheit unseres eigenen Volkes; aber sie ist so erfolgreich gewesen, daß unser Land heute am Rande des Krieges steht.

Zum jetzigen Zeitpunkt, wo dieser Krieg davor steht, in seinen dritten Winter zu gehen, scheint es angemessen, die Umstände noch einmal zu betrachten, die uns zu unserer gegenwärtigen Position geführt haben. Warum befinden wir uns am Rande des Krieges? War es für uns notwendig, so tief darin verwickelt zu werden? Wer ist verantwortlich für die Änderung unserer nationalen Politik von einer der Neutralität und Unabhängigkeit zu einer der Verstrickung in europäische Angelegenheiten?

Ich persönlich glaube, daß es kein besseres Argument gegen unsere Intervention gibt als ein Studium der Ursachen und Entwicklungen des gegenwärtigen Krieges. Ich habe oft gesagt, daß es keine Gefahr einer Beteiligung unsererseits gäbe, wenn dem amerikanischen Volk die wahren Fakten und Belange vorgelegt würden.

Hier möchte ich Sie auf einen grundsätzlichen Unterschied zwischen den Gruppen hinweisen, die einen Krieg im Ausland befürworten, und jenen, die an eine unabhängige Bestimmung für Amerika glauben.

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Heinrich Heine: Deutscher Dichter und politischer Agitator in causa judaica

Von Dan Michaels; Original: Heinrich Heine: German Lyric Poet and Jewish Political Agitator, erschienen am 3. Juli 2012 auf „The Occidental Observer“.

Übersetzung: Sternbald (ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“ und hier im „Archiv des Verbotenen Wissens“)

 

Das „Junge Deutschland“ war eine von mehreren jungen Juden geführte Bewegung, die liberale Reformen propagierte, welche größere Freiheiten für Juden in allen Bereichen der deutschen Gesellschaft beinhalten sollten. Die Reaktion der Deutschen darauf kann als Vorzeichen einer kommenden Verschlechterung der Beziehungen zwischen Deutschen und Juden hundert Jahre vor der Machtergreifung Adolf Hitlers gesehen werden. Im Rahmen ihrer Kampagne sagten und taten die Aktivisten Dinge, die von der deutschen Obrigkeit und vielen Deutschen als beleidigend empfunden wurden. Im Zentrum der Bewegung befand sich der weltbekannte Dichter Heinrich Heine, den viele als Personifizierung der jüdischen Mentalität betrachten.

Heine litt schmerzlich an seiner eignen Zerrissenheit. Bereits in jungen Jahren erlangte er großen Ruhm und wurde als Deutschlands bedeutendster romantischer Dichter nach Goethe angesehen. Aufgrund der Schönheit und der Themen seiner Dichtung dachte man von ihm, dass er seine Heimat und insbesondere das Rheinland liebte. Im mittleren Alter jedoch hatte er sich zu einem verbitterten und sarkastischen Kritiker verwandelt, der nahezu Allem und Allen, die er zuvor geliebt oder bewundert hatte, feindlich gegenüberstand. Da andere Gründe nicht bekannt sind, muss man annehmen, dass das Zerbrechen seines Lebens, seiner Persönlichkeit und seiner Gesundheit durch den psychologischen Zusammenstoß zwischen seiner Herkunft, insbesondere seiner jüdischen Prägung, und der Kultur der Welt, in der er lebte, verursacht wurde. In Goethes Faust findet sich eine passende Beschreibung dieser Problematik:

Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust,

die eine will sich von der andern trennen…

Der 1797 in eine jüdische Familie geborene Harry Heine begann sein Leben in einer katholisch geprägten Stadt, deren jüdische Einwohner – sie waren in Deutschland nur eine Minderheit – Napoleon und seine Reformen begrüßten. Heines Eltern, die bescheiden, aber komfortabel lebten, schickten den künftigen Dichter mit vier Jahren in einen deutschen Kindergarten, während sie ihm gleichzeitig zuhause die jüdischen Traditionen vermittelten und ihn in einer Privatschule zusätzlich im jüdischen Glauben unterweisen ließen. Harry besuchte dann das örtliche Gymnasium, welches in einem Franziskanerkloster beherbergt war und von katholischen Priestern betrieben wurde, die häufig Jesuiten waren. Es herrschte strenge Disziplin – mit dem Ziel, Napoleon tüchtige Untertanen heranzuziehen. Dort lernte Harry fließend Französisch sprechen, nicht als Fremdsprache, sondern fast auf derselben Stufe wie seine Heimatsprache Deutsch. Von Glück für den jüdischen Jungen war, dass der Schulrektor Schallmayer, ein Jesuit, der mit seinem Schüler die Liebe für alles Französische teilte, sein Freund und Mentor wurde. Schallmayer versuchte sogar, Harry zur Priesterlaufbahn zu überreden. Obwohl die poetische Seite des Katholizismus den jungen Harry stark anzog, entschied er sich für ein bürgerliches Leben. Später verewigte Heine diese Priester und ihre Eigentümlichkeiten in Das Buch Le Grand (1827) und in seinen Memoiren (posthum 1884). Als wäre er von einem inneren Instinkt dazu angeleitet, ja sogar dazu gezwungen, schrieb er in Reisebilder (1826) und weiteren Gedichten ebenfalls spöttische und sogar blasphemische Passagen über seine frühen Erfahrungen und die Schulzeit.

Aufgrund seiner Persönlichkeit, seiner politischen Ausrichtung und seines literarischen Talents entwickelte Harry Heine sich zu einer bedeutenden Figur während der reaktionären Periode, die von den Deutschen als Vormärz bezeichnet wird, d.h. von der Niederlage Napoleons 1815 und der Abschaffung seiner liberalen Reformen bis zur Revolution im März 1848 und dem Wiederaufleben des Liberalismus.

Vor den napoleonischen Reformen waren Juden in Deutschland hinsichtlich ihrer Ambitionen und Aktivitäten gewissen Einschränkungen unterworfen gewesen. Der einzige ihnen offenstehende Beruf war der des Arztes. In dem neuen liberalen Klima jedoch setzten Juden bald ihre Fähigkeiten im Bereich moderner Bankgeschäfte ein, inbegriffen diejenigen, die bis dahin „Hofjuden“ an den verschiedenen Fürstenhöfen gewesen waren und denen, die sich als traditionelle Wucherer betätigt hatten. Das Haus Rothschild, dessen Gründer Meyer Amschel Rothschild sein Vermögen während der Koalitionskriege nach der Französischen Revolution von 1789 gemacht hatte, war der erfolgreichste der frühen jüdischen Bankenkonzerne. Als Geschäftspartner der herrschenden Klasse wurden die jüdischen Bankiers oft zu Baronen geadelt, wenn ihnen auch immer noch die Bürgerrechte verwehrt wurden. Zu Harrys großem Glück war sein Onkel Solomon als einer dieser erfolgreichen Bankiers in Hamburg schnell in der Gesellschaft aufgestiegen. Unter der Bedingung, dass Harry in Jura promovieren würde, erklärte er sich bereit, alle mit dem Studium verbundenen Kosten zu übernehmen.

Harry Heine begann sein Studium mit einem soliden Grundlagenwissen über die Thora, die Psalmen, jüdische und deutsche Folklore, die französischen Klassiker, napoleonischen Ethos, die Geistergeschichten der Romantiker, Rektor Schallmayers Rationalismus und Jonathan Swifts brutale Satiren. Diese Einflüsse sollten ihn Zeit seines Lebens begleiten.

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Das Gesicht der Revolution: Betrachtungen zur Roten Rosa

Von Tobias Langdon, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Face of Revolution: Reflections on Red Rosa erschien am 12. Januar 2017 auf „The Occidental Observer.“

Die polnisch-jüdische Revolutionärin Rosa Luxemburg (1871 – 1919) war etwas Seltenes: eine sympathische Marxistin. Anders als Lenin, Stalin, Trotzki und die einander befehdenden Revolutionäre unserer eigenen Zeit schien ihre Politik nicht hauptsächlich von Machtgelüsten, Egomanie und Hass befeuert gewesen zu sein. Sie war gegen die bolschewistische Tyrannei und verteidigte die Redefreiheit mit dem klassischen Satz „Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden“. Sie liebte die Natur, wollte, daß der Ruf der Blaumeise auf ihrem Grabstein eingraviert würde und hatte sogar eine Schwäche für Wespen.

„In ihr Gesicht geschrieben…“

Wäre sie sympathisch geblieben, wenn sie in der Revolution der Arbeiterklasse an die Macht gekommen wäre, zu der sie in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg aufzuwiegeln versuchte? Wir werden es nie wissen, weil sie 1919 in Berlin von rechten Freikorps-Soldaten ermordet wurde. Eines erscheint jedoch sicher: Wenn Marxisten in Deutschland an die Macht gekommen wären, dann hätten sie eine Tyrannei à la Lenin geschaffen, nicht Freiheit à la Luxemburg. Das ist es, was zur selben Zeit in Ungarn während der katastrophalen, aber glücklicherweise kurzen „kommunistischen Republik“ geschah, die vom jüdischen Marxisten Béla Kun (d. h., Cohen) regiert wurde. Anders als Kun kam Luxemburg nie an die Macht, und ihr Märtyrertod hat ihr einen besonderen Platz in der marxistischen Hagiographie gesichert. Man könnte sie den Bonnie Prince Charlie der progressiven Politik nennen, aber mit einem wichtigen Vorbehalt: sie war nicht bonny [schön].

Das Gesicht der Revolution: Rosa Luxemburg

Das Gesicht der Revolution: Rosa Luxemburg

Stattdessen hatte sie entschieden jüdische Gesichtszüge. Man kann sie auf fast jeder Seite von Kate Evans‘ Red Rosa: A Graphic Biography of Rosa Luxemburg (Verso, 2015) sehen. Evans akzeptiert nicht bloß Luxemburgs Jüdischkeit: man könnte sagen, daß sie darauf beharrt. Sie zitiert aus einem Brief von Luxemburg: „Ich habe in meinem Herzen keinen besonderen Platz für das Ghetto. Ich fühle mich überall zu Hause, wo es Wolken und Vögel und menschliche Tränen gibt.“ (15) Zur Veranschaulichung dieser Empfindungen porträtiert Evans Luxemburg im Profil, wie sie eine Schwalbe durch das Fenster einer Synagoge betrachtet. Der Text darunter fährt fort: „Rosas Mangel an religiösem Glauben kann ihr keine Freiheit erkaufen. Ihre kulturelle Identität ist ihr ins Gesicht geschrieben. Sie wird immer als Jüdin gesehen werden.“

Zerschlagt die Tafel

Als revolutionäre Sozialistin glaubt Evans zweifellos an die tabula rasa, nämlich, daß menschliche Wesen eine „leere Tafel“ oder ein unbeschriebenes Blatt sind, auf das eine neue Kultur und neue Verhaltensformen geschrieben werden können, so wie es uns (oder unseren marxistischen Herren) gefällt. Aber ihr Bilderroman legt in Wirklichkeit Zeugnis für die gegenteilige Theorie ab: die tabula Rosa, nämlich, daß menschliche Wesen überhaupt keine unbeschriebenen Blätter sind. Die kulturelle Identität ist in der Tat „ins Gesicht geschrieben“, weil Kultur sich auf die Genetik auswirkt und menschliche Gesichtszüge stark genetisch bestimmt sind.

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Rosa Luxemburg hatte ein unverkennbar jüdisches Gesicht, wie Evans selbst zugibt. Aber Luxemburg hatte auch ein unverkennbar jüdisches Gehirn, wie Evans nicht zugeben würde. Ein menschliches Gesicht ist so ziemlich wie der Umschlag zu einem Buch: es sagt uns etwas über das dahinter befindliche Gehirn und über die Genetik der Person, die es trägt. Wie eine Eingeborene von Fidschi oder Tibet hatte Rosa Luxemburg eine Nase, einen Mund, ein Kinn, Augen und so weiter. Aber sie hätte nie mit einer Eingeborenen von Fidschi oder Tibet verwechselt werden können: ihr menschliches Gesicht hatte rassische Variationen, die es deutlich als jüdisch kennzeichneten.

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Interview mit dem Evolutionsbiologen Edward O. Wilson

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(Dieser Text erschien unter dem Titel „Was macht eigentlich der Evolutionsbiologe Edward O. Wilson?“ in „bild der wissenschaft“ 6/2013. Hier in der von Deep Roots um den Anfang, in dem es hauptsächlich um Wilsons Kindheit und Jugend und um seinen Weg zum Insektenforscher und Evolutionsbiologen geht, gekürzten und auf „As der Schwerter“ veröffentlichten Form wiedergegeben. Das Interview führte bdw-Redakteur Hubertus Breuer.)

Anfang der 1960er-Jahre sitzt Edward O. Wilson arglos in einer Fakultätsbesprechung des Biologie-Departments an der Harvard-University und schlägt vor, die Zahl der Evolutionsbiologen zu verdoppeln – von einem, Wilson selbst, auf zwei Professoren. Und er hat auch eine Idee, wer dafür geeignet wäre. Doch kaum hat er die Verdienste des von ihm favorisierten Kandidaten vorgetragen, sagt James Watson, wie Wilson sich in seiner Autobiographie erinnert, „mit sanfter Stimme: ‚Sind Sie nicht ganz bei Trost?’“

Watson ist nicht irgendwer. 1953 hat er, gerade 25 Jahre alt, zusammen mit Francis Crick an der britischen Cambridge University einen epochalen Fund gemacht. Die beiden entdeckten die Doppelhelix-Struktur der DNA, die Struktur des Erbmoleküls, das allem Leben zugrunde liegt. Und Watson ist kein Fan Wilsons. Das hat zwei Gründe. Der eine ist grundsätzlicher Natur: In Watsons Augen sind, damals jedenfalls, Fragen der Evolutionsbiologie weitgehend irrelevant – in einem Zeitalter, in dem Wissenschaftler die Geheimnisse der Zellen und Moleküle entschlüsseln. Wilsons Art, Biologie zu betreiben, wozu das Studium der Anatomie und Artenklassifikation gehört, hält er für bloße „Briefmarkensammelei“. Die Abneigung hat allerdings auch einen persönlichen Hintergrund. 1959 stand Wilson kurz davor, sich von Harvard zu verabschieden. Er hatte an der Elite-Universität promoviert und wenig später eine Dozentenstelle erhalten. Doch dann lockte ein Angebot der Stanford University in Kalifornien. Wilson war schon entschieden, da beeilte sich Harvard, dem großen Talent ein Gegenangebot zu machen, und bot ihm eine unkündbare Professur an.

Dafür hatte die Hochschule gute Gründe: Wilson hatte sich nicht nur als hervorragender Taxonom hervorgetan, als Entdecker etlicher neuer Ameisenarten. Gemeinsam mit seinem Harvard-Kollegen William Brown hatte er außerdem eine Kontroverse um den Begriff der Unterart angestoßen und das Phänomen der Merkmalsverschiebung entdeckt: Zwei Arten entwickeln in einem Ökosystem immer größere Unterschiede. Damit verringern sie den Konkurrenzdruck und vermeiden es, sich miteinander zu vermischen. [Anm. Deep Roots: siehe hierzu auch das, was ich in meinem Nachwort zu „Lasst sie Menschen sein!“ über dasselbe Phänomen bezüglich Schimpansen- und Menschenvorfahren, Rehen und Hirschen sowie möglicherweise auch heutigen Weißen/Schwarzen geschrieben habe).

In der Eile hatte die Harvard-Verwaltung aber nicht bedacht, wie das Angebot auf die Eitelkeit des ein Jahr älteren Kollegen und damaligen Superstars der Molekularbiologie James Watson wirken würde. Der war zu der Zeit ebenfalls noch Assistenzprofessor und wartete auf die Ernennung zum Professor auf Lebenszeit. Und es war klar, dass Watson und Crick früher oder später den Nobelpreis erhalten würden. (Sie bekamen ihn wenig später, 1962, gemeinsam mit dem Röntgenphysiker Maurice Wilkins.) Als die Universitätsverwaltung den Fehler bemerkte, beeilte sie sich, auch Watson ein Angebot zu machen.

Doch der Schaden war schon angerichtet. Wilson und Watson grüßen sich in der Folge kaum noch, was der im Südosten der USA geprägten Höflichkeit Wilsons zutiefst widerstrebt. Doch angesichts des Dauerstreits um die Vorherrschaft in der Biologie läßt letztlich auch Wilson seine Contenance fahren. Watson sei die „unangenehmste Person“, die er je getroffen habe, sagt er. In seiner Autobiografie nennt er ihn gar den „Caligula der Biologie“. Und als Watson 1968 Direktor des Cold Spring Harbor Laboratory auf Long Island wurde, ätzte Wilson: „Ich würde ihm nicht einmal einen Limonadenstand anvertrauen.“ Dennoch gibt Wilson rückblickend zu: „Ich bewunderte ihn immens. Und ich hoffte, Leistungen zu vollbringen, die der seinen nur entfernt nahe kommen würden.“

Erst in den 1970er-Jahren, als Wilson wegen seines Buches „Soziobiologie“ von marxistisch gesinnten Wissenschaftlern angefeindet wird, begraben die beiden Koryphäen das Kriegsbeil. „Ich hasste Eds Feinde“, erinnert sich Watson an diese Zeit. Außerdem fanden nach zwei, drei Jahrzehnten auch die Disziplinen der Molekular- und systematischen Biologie zusammen: Genetische Analysen gaben den Systematikern die Werkzeuge an die Hand, die Evolution von Organismen in bislang nie gekanntem Detail nachzuzeichnen.

Im Jahr 1975 veröffentlichten Sie das 700-Seiten-Werk „Soziobiologie“, das rasch zum kontrovers diskutierten Klassiker aufstieg. Worum geht es in dem Werk?

„Die Soziobiologie untersucht systematisch die biologischen Grundlagen allen sozialen Verhaltens. Ich hatte bereits in den 1950er-Jahren mit meinem Kollegen Stuart Altmann Makaken-Gesellschaften beobachtet – und war beeindruckt, wie sehr ihr Verhalten dem des Menschen ähnelte. Damals war die Zeit noch nicht wirklich reif für eine solche Revolution der Wissenschaft. Aber über die Jahre gewannen Biologen eine tiefere Einsicht in die Evolution sozialer Arten und deren Geschick, sich an ihre Umwelt anzupassen. Und es wurde klar, dass das, was wir beim Menschen „Instinkt“ nennen, auf genetischen Prädispositionen beruhen muss – von Temperament bis hin zu kognitiven Fähigkeiten. Und deshalb handelt in dem Buch ‚Soziobiologie‘ das letzte Kapitel vom Menschen.“

Dieses Kapitel stieß auf wenig Gegenliebe.

„Ich hatte vor der Veröffentlichung durchaus Debatten erwartet, aber nicht solch wilde Anfeindungen. Die Aufregung über das Buch hielt lange an – doch da ging es nicht um Wissenschaft, sondern um Politik. Marxisten sahen die Biologie mit großer Skepsis, denn sie wollten den Menschen nach ihrer Theorie frei gestalten, da waren durch die Biologie auferlegte Einschränkungen wenig willkommen.“

Was passierte damals denn genau? Können Sie ein Beispiel für die Anfeindungen nennen?

„Der Höhepunkt kam in meinen Augen über zwei Jahre nach der Veröffentlichung, im Februar 1978. Damals hielt ich während des Jahrestreffens der AAAS, der ‚American Association for the Advancement of Science‘ einen Vortrag über Soziogiologie. Demonstranten der Gruppe ‚International Committee Against Racism‘ hatten damals beschlossen, an mir ein Exempel zu statuieren. Als ich den Vortrag beginnen wollte, störten die Aktivisten lautstark und schütteten mir Wasser übers Haupt. Kurz nachdem das geschehen war, ging mir auf, wie bemerkenswert diese Dusche war. Ich glaube, es war das erste Mal in jüngerer Zeit, dass ein Wissenschaftler für eine Idee körperlich attackiert wurde.“

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Paulus: Der Erfinder des Christentums

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Von Michael Zick, erschienen in „bild der wissenschaft“ 12-2008.

Ohne den selbsternannten Apostel Paulus würde es das Christentum nicht geben. Er war theologisch und historisch der eigentliche Gründer.

„Mich ärgert dieses vom Papst ausgerufene Paulusjahr“, sagt Peter Pillhofer – er muß sich noch bis Mitte 2009 echauffieren. Der Lehrstuhlinhaber für Neues Testament an der Universität Erlangen-Nürnberg erbost sich über die 2000-Jahr-Feier, weil sie suggeriert, daß Paulus, der zunächst Saulus hieß, im Jahr 9 n. Chr. geboren wurde. „Wir wissen aber nicht, wann er zur Welt kam.“ Damit befindet sich der Apostel Paulus in Einklang mit Jesus von Nazareth, den er zum Jesus Christus machte.

Seit 30 Jahren wandert Peter Pilhofer auf den Spuren des Paulus durch Griechenland und Kleinasien. Auch wenn er noch keinen archäologischen Beleg für die Wanderschaft des Apostels gefunden hat, zieht er einen wissenschaftlichen Gewinn aus seinen Exkursionen. Das Credo des Theologieprofessors von der Universität Erlangen-Nürnberg lautet: Wer die Orte des frühen Christentums aus eigener Anschauung kennt, kann mit den biblischen Texten viel besser umgehen. Der streitbare Neutestamentler mit dem alttestamentarischen Bart weicht keinem Disput mit der herrschenden theologischen Lehrmeinung aus, die er streckenweise für „öd und langweilig“ hält.

Seit 30 Jahren wandert Peter Pilhofer auf den Spuren des Paulus durch Griechenland und Kleinasien. Auch wenn er noch keinen archäologischen Beleg für die Wanderschaft des Apostels gefunden hat, zieht er einen wissenschaftlichen Gewinn aus seinen Exkursionen. Das Credo des Theologieprofessors von der Universität Erlangen-Nürnberg lautet: Wer die Orte des frühen Christentums aus eigener Anschauung kennt, kann mit den biblischen Texten viel besser umgehen. Der streitbare Neutestamentler mit dem alttestamentarischen Bart weicht keinem Disput mit der herrschenden theologischen Lehrmeinung aus, die er streckenweise für „öd und langweilig“ hält.

„Paulus’ Interpretation des Wirkens Jesu war ganz entscheidend dafür, daß sich das Christentum zu einer eigenen Religion mit einem eigenen Profil, einer eigenen Ethik und eigenen Ritualen hat ausbilden können“, meint Jens Schröter. Doch der Institutsdirektor und Professor für Exegese und Theologie des Neuen Testaments an der Universität Leipzig ist sicher, daß Paulus – ebenso wie Jesus – keine neue Religion etablieren wollte, sondern seine Mission als Reformation des jüdischen Glaubens betrachtete. Die geschichtliche Wirkung war allerdings eine andere.

Saulus-Paulus stammte aus Tarsus, der weltoffenen Hafenstadt an der südöstlichen Mittelmeerküste Kleinasiens. Er war griechisch sprechender Jude in der hellenistisch geprägten Region, der seine jüdische Tradition eifrig pflegte: das von den Christen heute sogenannte Alte Testament, das er jedoch nur in der griechischen Übersetzung kannte. Er tat sich nach eigenem Bekunden als eifernder Christenverfolger hervor, bis ihm in seinem persönlichen Schicksalsjahr 33 Gott „seinen Sohn Jesus in mir“ offenbarte. Paulus’ folgendes Wirken als Verkünder Jesu war gewaltig, sein Selbstbewußtsein überschäumend. Doch: er begegnete seinem Superstar Jesus, den er so unvergleichlich promotete, nie.

Pillhofer: „Paulus versteht sich in erster, zweiter und dritter Linie als Apostel Jesu Christi. Er will die Botschaft von Jesus verkünden, alles andere spielt keine Rolle.“ Der Ehrentitel „Apostel“ für den – wie wir ihn heute sehen – einflußreichsten Wortführer Jesu war im ersten Jahrhundert jedoch umstritten. In der Apostelgeschichte wird ihm dieser Titel verweigert – bis auf zwei Stellen, wo der Autor offenbar andere Quellen einfließen ließ und schlecht redigierte. Denn nach urchristlicher Auffassung konnten nur die Jünger Jesu diese Bezeichnung für sich in Anspruch nehmen. Paulus hält selbstbewußt dagegen: „Ich habe mehr gearbeitet als sie alle.“ In der Tat, so Pilhofer, „haben die Jerusalemer Kollegen ja nicht über den Mauerring hinausgeschaut, während Paulus Tausende von Kilometern unterwegs war.“ Die Spuren der Jesus-Jünger verlieren sich in den neutestamentlichen Nachrichten dann auch ziemlich schnell.

Neue Bezeichnung „Christen“

Das rastlose Reisen wurde Paulus’ Markenzeichen. Nach einer wenig erfolgreichen Missionsexpedition nach Arabien stieg Paulus in die Leitung der sehr agilen frühchristlichen Gemeinde in Antiochia am Orontes (damals Syrien, heute das türkische Antakya) auf. Es war die erste Gemeinde außerhalb Palästinas und die erste, bei der (in der Apostelgeschichte) um 40 n. Chr. die Bezeichnung „Christen“ auftaucht. Und: Sie war die erste, die auch Nichtjuden in ihre Gemeinschaft aufnahm – ein unerhörter Affront gegen die Jerusalemer Konservativen und zugleich Impulsgeber für Paulus’ zukünftige Missionstätigkeit. Denn es wurde programmatisch unterschieden zwischen Judenchristen und Heidenchristen. Judenchristen waren Jesus-Anhänger, die beschnitten waren und die jüdischen Gesetze (Fasten, Sabbat, Reinheitsgebot) achteten. Ihr Mittelpunkt war die urchristliche Gemeinde in Jerusalem um Jakobus, den Bruder Jesu.

Heidenchristen verehrten ebenfalls den „Einen Gott“ der Juden und sahen im Wirken Jesu die Fortsetzung der jüdischen Heilsgeschichte, ließen sich jedoch nicht beschneiden und betrachteten die jüdischen Gesetze nicht als bindend. Hier setzte Paulus an. Nach Abstimmung mit den Jerusalemer Aposteln widmete er sich der Bekehrung der Heiden. So wurde er zum „Heidenapostel“, zum „Apostel der Völker“ – und zum wirkmächtigsten christlichen Missionar. Als Preis für die Zustimmung der Jerusalemer Hardliner versprach Paulus eine Riesenkollekte in all seinen neuen Gemeinden für die notleidenden Jerusalemer Urchristen.

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Eine weiße Arbeiterbewegung: Offener Brief an Donald Trump, Teil 2

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Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original A White Workers’ Movement: An Open Letter to Donald Trump, part 2 erschien am 19. November 2016 in Kevin Alfred Stroms Essays auf Basis einer Radiosendung von American Dissident Voices vom selben Datum – Audiodatei (24:21 min.) hier:

 

Zuvor erschienen: Eine weiße Arbeiterbewegung: Offener Brief an Donald Trump, Teil 1

DIESE WOCHE setze ich meinen offenen Brief an den designierten Präsidenten Donald Trump fort, der ihm mit allen verfügbaren Mitteln zugestellt werden wird. Ich beginne, indem ich näher auf das eingehe, was ich letzte Woche sagte:

1) Mr. Trump, Sie wurden überwiegend durch die Stimmen weißer Amerikaner gewählt. Keine andere Gruppe unterstützte Sie mit einer Mehrheit ihrer Stimmen. Unsere politische Elite und ihre Managerklasse stimmte nicht für Sie. Unsere brauner werdenden Großstädte stimmten nicht für Sie.

2) Weiße Männer stimmten für Sie; weiße Frauen stimmten für Sie, und was am allerwichtigsten ist: Menschen der weißen Arbeiterklasse stimmten für Sie. Sie müssen sich für diese weißen Arbeitnehmer einsetzen. Sie verlassen sich darauf, daß Sie alle Ihre Versprechen halten, die ausdrücklichen und die angedeuteten, und für sie gegen die jüdisch geführte politische und Konzernelite aufstehen, die sie ausbeutet und mißbraucht, die sie als Kanonenfutter in ihren endlosen Kriegen für Israel und die Wall Street benutzt und zum Aussterben bestimmt hat, weil sie sehr unzuverlässige Sklaven sind.

3) Die eine Gruppe von weißen Arbeitnehmern, die Sie nicht unterstützte, sind junge weiße Arbeitnehmer. In großem Ausmaß unterstützten sie die sozialistische Plattform von Bernie Sanders und stimmten nur mit einer großen Wäscheklammer auf ihrer Nase für Hillary Clinton. (Um die Wahrheit zu sagen, war nicht einmal Bernie Sanders ein idealer Kandidat für sie – diese jungen Leute sind fest gegen den Krieg, und Sanders unterstützte oft die Kriege für Israel, die dazu geführt haben, daß Freunde und Familienmitglieder dieser jungen Weißen in blutigen Leichensäcken nach Hause kamen.)

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Erinnerung an Sir Oswald Mosley: 16. November 1896 bis 3. Dezember 1980

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Von Greg Johnson, übersetzt von Deep Roots. Das Original Remembering Sir Oswald Mosley: November 16, 1896 to December 3, 1980 erschien am 16. November 2015 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right. (Hier nachveröffentlicht anlässlich des 120. Geburtstags von Sir Oswald Mosley.)

Sir Oswald Ernald Mosley, 6. Baronet of Ancoats, war ein englischer Aristokrat (ein Cousin vierten Grades von Queen Elizabeth II) und Staatsmann. Mosley war von 1918 bis 1924 ein Parlamentsabgeordneter für Harrow und von 1926 bis 1931 für Smethwick. Er war auch Kanzler des Herzogtums Lancaster in der Labour-Regierung von 1929 – 1931.

Mosley begann seine politische Karriere als Konservativer; dann brach er mit den Konservativen, um ein Unabhängiger zu werden; dann trat er der Labour Party bei. 1931 brach er mit Labour und bildete seine „New Party“. Nachdem die Kandidaten der New Party in den Wahlen von 1931 gescheitert waren, nahm Mosley eine Neugruppierung vor und gründete 1932 die British Union of Fascists.

Die BUF machte politische Auf- und Abentwicklungen durch, zog aber am Höchststand eine Mitgliederschaft von bis zu 50.000 an sich, einschließlich prominenter Mitglieder der Aristokratie, des Militärs, der Presse, der Wirtschaftsszene und der Intelligenzia. Außerdem traten viele Briten, die mit Mosley und der BUF sympathisierten und zusammenarbeiteten, nie offiziell der Partei bei. Der Abenteurer T. E. Lawrence, der Autor Henry Williamson und der Dirigent Sir Reginald Goodall sind auf Counter-Currents in Artikeln behandelt worden. Für eine ausführliche Liste siehe den Wikipedia-Artikel über die BUF.

Wie andere faschistische Parteien war die BUF antikommunistisch, nationalistisch, für Privateigentum und anti-egalitär. Als Faschisten anerkannte die BUF die Notwendigkeit der Kultivierung individueller Exzellenz, Ambition und Kreativität. Aber sie wollten auch die schlimmsten Exzesse des Individualismus und Kapitalismus mildern, indem sie gegen Freihandel (Globalisierung) und Wucher waren und bessere Löhne und Leistungen für Arbeiter, soziale Wohlfahrtsprogramme und öffentliche Ausgaben für die Infrastruktur befürworteten.

Wie Hitler und Mussolini war Mosley ein charismatischer Führer und Redner, der die Erlangung der Macht durch die Schaffung einer politischen Massenpartei anstrebte. Öffentliche Märsche und Reden gehörten zum Standard der Aktivitäten der BUF. Um Kundgebungen der BUF vor kommunistischer und jüdischer Gewalt zu schützen, bildete Mosley ein paramilitärisches „Schwarzhemdenkorps“. Es gab viele blutige Schlägereien und polizeiliche Verbote.

Die größte Versammlung, vor der Mosley sprach, fand im Juli 1936 im Victoria Park und Bow statt. Die Menschenmenge wurde auf 250.000 geschätzt. Im Juli 1939 hielt die BUF am Earls Court in London die weltgrößte Versammlung in einem Innenraum ab, wo Mosley eine Rede an eine Friedensdemonstration von etwa 30.000 Menschen hielt.

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Widerstand gegen die jüdische Macht: Henry Ford, Teil 2

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Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original Resistance to Jewish Power: Henry Ford, Part 2 erschien am 29. März 2014 in Kevin Alfred Stroms Essays, beruhend auf einer Radiosendung von American Dissident Voices vom selben Datum (Audiolink im Originalartikel enthalten).

Zuvor erschienen: Widerstand gegen die jüdische Macht: Henry Ford, Teil 1

HEUTE setzen wir unseren Zweiteiler über Henry Fords erstaunliches Buch The International Jew: The World’s Foremost Problem fort. Dieses Buch war das Produkt Tausender Mannstunden Arbeit, ausgeführt von den besten Rechercheuren und Journalisten, die der große Industrielle rekrutieren konnte. Henry Ford wählte diese Männer nicht wegen irgendwelcher vorgefaßter Meinungen aus, die sie gehabt hätten – sein Chefrechercheur, William Cameron, scheute ursprünglich davor zurück, jüdische Aktivitäten zu kritisieren – sondern wegen ihrer Ehrlichkeit und Fähigkeit. Ford glaubte, daß diese aus vielen Spitzenzeitungen jener Zeit rekrutierten Männer, sobald ihnen genug von den Fakten vorliegen würden, sich enthusiastisch hinter das Projekt stellen würden – und Ford hatte recht. Ignorieren wir die hysterischen Behauptungen, daß dies ein Werk des „Hasses“ ist, und schauen wir selbst in das Buch hinein:

„Der Jude ist das Mysterium der Welt. Arm in seiner Masse, kontrolliert er doch die Finanzen der Welt. Im Ausland verstreut ohne Land oder Regierung, zeigt er doch eine Einheit der Rassenkontinuität, die kein anderes Volk erreicht hat. In fast jedem Land unter rechtlichen Behinderungen lebend, ist er zur Macht hinter so manchem Thron geworden…

Die eine Beschreibung, die einen größeren Prozentanteil von Juden als Mitglieder jeder anderen Rasse einschließen wird, lautet: er ist im Geschäft. Es mag nur das Sammeln und Verkaufen von Lumpen sein, aber er ist im Geschäft. Vom Verkauf alter Kleider bis zur Kontrolle des internationalen Handels und Finanzwesens, der Jude ist höchst begabt fürs Geschäft. Mehr als jede andere Rasse zeigt er eine entschiedene Abneigung gegen industrielle Beschäftigung, was er durch eine gleichermaßen entschiedene Anpassungsfähigkeit an den Handel aufwiegt…

Allein in Amerika befinden sich der Großteil der Großwirtschaft, der Konzerne und der Banken, der natürlichen Ressourcen und der hauptsächlichen landwirtschaftlichen Produkte, insbesondere Tabak, Baumwolle und Zucker, in der Kontrolle jüdischer Finanziers oder deren Agenten. Jüdische Journalisten sind hier eine große und mächtige Gruppe. „Eine große Zahl von Kaufhäusern sind im Besitz jüdischer Firmen“, sagt die Jewish Encyclopedia, und viele davon, wenn nicht die meisten, werden unter nichtjüdischen Namen betrieben. Juden sind die größten und zahlreichsten Vermieter von Wohnimmobilien im Land. Sie sind in der Theaterwelt ganz oben. Sie haben absolute Kontrolle über die Verbreitung von Publikationen im ganzen Land. Weniger an der Zahl als jede Rasse, deren Anwesenheit unter uns bemerkbar ist, erhalten sie täglich ein Maß an wohlwollender Publizität, das unmöglich wäre, wenn sie nicht die Einrichtungen hätten, um sie selbst zu schaffen und zu verbreiten…

Die Frage lautet: Wenn der Jude die Kontrolle hat, wie ist es geschehen? Dies ist ein freies Land. Der Jude macht nur etwa drei Prozent der Bevölkerung aus; auf jeden Juden gibt es 97 Nichtjuden; auf die 3.000.000 Juden in den Vereinigten Staaten gibt es 97.000.000 Nichtjuden. Wenn der Jude die Kontrolle hat, liegt das an seiner überlegenen Tüchtigkeit, oder liegt es an der Unterlegenheit und Ist-mir-egal-Einstellung der Nichtjuden? Es wäre sehr einfach zu antworten, daß die Juden nach Amerika kamen, ihre Chancen wie andere Leute ergriffen und sich im Konkurrenzkampf als erfolgreicher erwiesen. Aber das würde nicht alle Tatsachen umfassen…

Die Tatsache, der jüdischen Solidarität macht es schwierig, nichtjüdische und jüdische Leistungen mit demselben Maßstab zu messen. Wenn ein großer Block von Reichtum in Amerika durch den großzügigen Einsatz eines anderen Blocks von Reichtum aus Übersee möglich gemacht wurde, das soll heißen, wenn gewisse jüdische Einwanderer in die Vereinigten Staaten kamen mit der finanziellen Rückendeckung des europäischen Judentums hinter ihnen, dann wäre es unfair, den Aufstieg dieser Einwandererklasse nach denselben Regeln zu erklären, die den Aufstieg, sagen wir, der Deutschen oder der Polen erklären, die hierherkamen ohne Ressourcen außer ihrem Ehrgeiz und ihrer Stärke. Sicher, viele einzelne Juden kommen auch auf diese Weise, nur auf sich selbst gestellt, aber es wäre nicht wahr zu sagen, daß die massive Kontrolle der Angelegenheiten, die von jüdischem Reichtum ausgeübt wird, durch individuelle Initiative gewonnen wurde; es war vielmehr die Ausweitung der finanziellen Kontrolle über das Meer hinweg. Das ist es in der Tat, wo jede Erklärung der jüdischen Kontrolle beginnen muß. Hier ist eine Rasse, deren gesamte nationale Geschichte sie als Kleinbauern auf dem Land sah, deren alter Genius eher spirituell als materiell war, bukolisch statt kommerziell, aber heute, wo sie kein Land haben, keine Regierung, und wohin immer sie gehen auf die eine oder andere Art verfolgt werden, werden sie zu den hauptsächlichen, wenn auch inoffiziellen Herrschern der Erde erklärt. Wie ist diese seltsame Veränderung zustande gekommen, und warum scheinen so viele Umstände sie zu rechtfertigen?…

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Widerstand gegen die jüdische Macht: Henry Ford, Teil 1

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Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original Resistance to Jewish Power: Henry Ford, Part 1 erschien am 22. März 2014 in Kevin Alfred Stroms Essays, beruhend auf einer Radiosendung von American Dissident Voices vom selben Datum (Audiolink im Originalartikel enthalten).

„Der gefährlichste Mann für jede Regierung ist der Mann, der für sich selbst denken kann, ohne Rücksicht auf die vorherrschenden Aberglauben und Tabus. Fast unvermeidlicherweise kommt er zu dem Schluß, daß die Regierung, unter der er lebt, unehrlich, wahnsinnig und unerträglich ist, und daher versucht er, falls er romantisch ist, sie zu ändern. Und selbst wenn er persönlich nicht romantisch ist, ist er sehr fähig, Unzufriedenheit unter jenen zu verbreiten, die es sind.“ – H. L. Mencken

ES WAR VOR 20 JAHREN, daß ich in diesem Programm erstmals zu Ihnen über die Bemühungen des großen Industriellen Henry Ford (Bild oben) sprach, der jüdischen Macht und Propaganda entgegenzuwirken. Ford unternahm eine monumentale Anstrengung, opferte Millionen echter Dollars, grub die Fakten über den organisierten jüdischen Einfluß aus und veröffentlichte die Ergebnisse in seiner Zeitung, dem Dearborn Independent, und in seinem Buch The International Jew: The World’s Foremost Problem. Diese und nächste Woche werde ich Ihnen eine aktualisierte Version meiner ursprünglichen Radiosendung über Ford bringen und weiteres Material über Fords Widerstand gegen die jüdische Macht hinzufügen – wo er Erfolg hatte, und wo er scheiterte.

Es war vor genau 100 Jahren, daß Henry Ford die Welt erstaunte, indem er die Löhne seiner Arbeiter über Nacht mehr als verdoppelte. Er unternahm diesen Schritt, weil er glaubte, daß ein gut bezahlter Arbeiter sein Handwerk besser erlernen, seine Aufgaben besser erfüllen, länger in seinem Job bleiben, in die Mittelklasse aufsteigen und sogar die Automobile kaufen können würde, die er im Ford-Werk baute.

Er glaubte auch, daß die Gewerkschaftsbewegung dieser Zeit giftig war, weil sie die Senkung der Produktivität als Weg förderte, mehr Arbeitsplätze und höhere Löhne durchzusetzen. Ford betrachtete das als verrückt, nachdem es die Produktion selbst war, die allen Wohlstand schuf und jedermanns Löhne bezahlte. Er erhöhte die Löhne prompt auf ein Niveau weit über dem, was die Gewerkschaften verlangten. Seine Bemühungen waren erfolgreich, nicht nur für seine Firma, die erhöhte Profite verzeichnete, sondern auch für die Arbeiter, deren inflationsbereinigte Realeinkommen für die nächsten 60 Jahre stetig steigen sollten. Heute jedoch werden die Autoarbeiter, verraten von den großteils jüdischen Geiern der Wall Street, zur Akzeptanz von Zugeständnissen gezwungen, nach denen ihre Löhne um die Hälfte fallen, eine ironische Umkehrung dessen, was Henry Ford vor einem Jahrhundert tat.

Ford war ein erstaunlicher Mann, und wir können viel aus seinen Leistungen lernen – und aus seinen Fehlschlägen. Die heranwachsende Generation weißer Amerikaner und Europäer verdient es, seine Geschichte zu kennen.

Wer war Henry Ford?

Ford war eine herausragende Gestalt in der Geschichte des modernen Amerika. Er war mehr als ein Geschäftsmann und Industrieller. Er war auch ein Vertreter des Humanitätsgedankens und eine zentrale Gestalt im amerikanischen Widerstand gegen die jüdische Macht.

Ford wurde 1863 geboren, ein Bauernjunge aus dem ländlichen Michigan, der gerne mechanische Arbeit mit seinen Händen ausführte und in seiner Werkstatt mit neuen Konzepten experimentierte. Er war ein zutiefst moralischer Mann, für den Ehrlichkeit, Arbeit und Besonnenheit heilige Konzepte waren. Und er war ein Gentleman im wahren Sinn des Wortes, der, in den Worten des Schriftstellers Albert Lee „mit dem Naturforscher John Burroughs eine Liebe zu allem Lebenden teilte und mit seinem Freund Thomas Edison an Lagerfeuern saß. Ford war bekannt dafür, daß er ‚lieber eine Tür für eine ganze Saison zunagelte, als ein Rotkehlchennest zu stören’, und er ‚verschob eine Heuernte, weil bodenbrütende Vögel auf dem Feld brüteten.’ Er war ein Mann des Friedens und sagte … daß er sein ganzes Vermögen hergeben würde, wenn er den Krieg [den Ersten Weltkrieg] um einen einzigen Tag verkürzen könnte.“

Marxisten hassen Henry Ford. Aber viele der Arbeiter in seinen Fabriken liebten und verehrten ihn. Tatsächlich wäre es keine Übertreibung zu sagen, daß Henry Ford, als er 1920 seine siebenjährige, 5 Millionen Dollar teure „Lektion an das amerikanische Volk“ begann, wahrscheinlich der beliebteste lebende Amerikaner war.

Er hat das Automobil nicht erfunden, aber er war einer seiner Pioniere. Sein angeborenes Genie für Innovation und Effizienz ermöglichte es ihm, das erste Auto für den gewöhnlichen Mann zu produzieren, das Modell T. Vor Ford waren Autos großteils Spielzeuge für die Reichen. Das Modell T ging 1908 in Produktion und wurde erst 1927 ersetzt.

Als Ford die Effizienz seiner Werke steigerte, senkte er ständig den Preis, der bis zuletzt von 590 auf 260 Dollar fiel, anstatt die Profite einzustecken. Und er erstaunte 1914 die Welt, als er befahl, den Mindestlohn selbst des niedrigsten Ford-Angestellten auf 5 Dollar pro Tag zu erhöhen – zu einer Zeit, als der Durchschnittslohn gelernter Arbeiter seiner Konkurrenten weit weniger als die Hälfte dieses Betrages war. Er begann einen der ersten Gewinnbeteiligungspläne und verteilte allein im ersten Jahr 12 Millionen Dollar an seine Beschäftigten. Er sorgte erneut für offene Münder, als er im Glauben, daß nützliches Wissen zum Nutzen des Volkes verwendet werden sollte, Millionen aufgab, indem er alle Ford-Patente für jedermann freigab. Er führte einen erfolgreichen Ein-Mann-Kreuzzug gegen das „Selden-Patent“, was seinen Konkurrenten genauso sehr nützte wie ihm.

Heute nicht so bekannt ist, daß Henry Ford Jahre seines Lebens und einen beträchtlichen Teil seines Vermögens dem Aufwecken des amerikanischen Volkes gegenüber den Feinden unserer Nation widmete.

1916 führte Ford eine glücklose Mission, um die Schlächterei des Ersten Weltkriegs zu stoppen. Er versammelte eine ungleiche Koalition aus Klerikern, Schriftstellern, Politikern, Pazifisten und Geschäftsleuten, charterte den norwegischen Ozeandampfer Oscar II und fuhr nach Europa in der Hoffnung, die neutralen Mächte zur Vermittlung eines Friedensvertrages zu inspirieren. Er nannte diese Mission „The Peace Ship“. Seine Koalition zankte untereinander, und die Kräfte für den Krieg erwiesen sich als zu stark. Ford kehrte als etwas entmutigter, aber weiserer Mann nach Amerika zurück. Er verlor jedoch nie seine Abneigung gegen Kriege im Ausland und sprach sich unmißverständlich gegen sie und die verborgenen Kräfte aus, die sie schüren.

Madame Rosika Schwimmer, eine der Führer des Friedensschiffsprojekts, war eine jüdische Diplomatin und Pazifistin, die laut Ford intelligenter war als all die anderen an Bord des Schiffes zusammengenommen. Sie erzählt die Geschichte ihrer ersten Begegnung mit Ford, als er sagte: „Ich weiß, wer diesen Krieg angefangen hat – die deutsch-jüdischen Bankiers.“ Als er einige Papiere hinklatschte, die in einer Tasche seines Mantels verborgen waren, sagte er: „Ich habe die Beweise hier – Tatsachen! Ich kann sie noch nicht herausgeben, weil ich sie nicht alle habe. Ich werde sie bald haben!“ Und ein paar Jahre später tat er genau das.

In einem Interview mit einem Reporter der New York Times am Weihnachtstag 1921 gab Ford einige weitere Einblicke in seinen Lernweg darüber, wie die Welt funktioniert, während er auf dem Friedensschiff war:

„Es waren die Juden selbst, die mich von der direkten Beziehung zwischen dem internationalen Juden und dem Krieg überzeugten. Tatsächlich gaben sie sich alle Mühe, mich zu überzeugen. Auf dem Friedensschiff waren zwei sehr prominente Juden. Wir waren keine 200 Meilen auf See gewesen, bevor sie mir von der Macht der jüdischen Rasse zu erzählen begannen, davon, wie sie die Welt durch ihre Kontrolle des Goldes kontrollierten, und daß der Jude, und niemand außer dem Juden, den Krieg beenden könnte. Ich sträubte mich, es zu glauben, aber sie gingen ins Detail, um mich von den Mitteln zu überzeugen, mit denen die Juden den Krieg kontrollierten, wie sie das Geld hatten, wie sie all die Grundmaterialien aufgekauft hatten, die zum Führen des Krieges notwendig waren und all das, und sie redeten so lang und so gut, daß sie mich überzeugten. Sie sagten, und sie glaubten, daß die Juden den Krieg angefangen hatten, daß sie ihn fortsetzen würden, solange sie es wünschten, und bis der Jude den Krieg stoppte, könnte er nicht gestoppt werden. Ich war so angewidert, daß ich das Schiff gern hätte umkehren lassen.“

Ein Buch für alle Amerikaner

Ford war davon überzeugt worden, daß es eine organisierte, gefährliche, weitgehend geheime und unglaublich mächtige Bedrohung für Amerika gab, die in ihren höchsten Ebenen fast vollständig jüdisch war, und er war entschlossen, etwas dagegen zu tun.

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