Die Notwendigkeit des Antikolonialismus

Von Eugène Montsalvat, übersetzt von Lucifex. Das Original The Necessity of Anti-Colonialism erschien am 9. Februar 2015 auf Counter-Currents Publishing (französische Übersetzung hier)

[Vorbemerkung des Übersetzers: In diesem Essay gibt es leider viel Falsches im Richtigen, weshalb ich nach seinem Erscheinen lange von einer Übersetzung Abstand genommen habe: die Idealisierung von Evola und Feudalaristokratie, die Palisoli-Dummheit und illusionäre Vorstellungen, daß nichtweiße Nationalisten unsere Bereitschaft zur Kooperation und unseren Einsatz für sie erwidern würden. Aber John Keller und R_Moreland haben sich in ihren hervorragenden Kommentaren sehr gut mit diesen Dingen befaßt.]

 

Antikolonialismus muß ein Bestandteil jeder Ideologie sein, die verwurzelte Identitäten zu verteidigen versucht. Es ist notwendig, gegen die Entwurzelung von Völkern im Streben nach Macht und Reichtum zu sein. Sowohl in seiner historischen imperialen Form als auch in seiner modernen finanziellen Erscheinung hat der Kolonialismus sowohl den Kolonialisten als auch den Kolonisierten verzerrt, hat ganze Kulturen und Völker vermischt, verdünnt und sogar ausgelöscht. Wir wissen von der negativen Auswirkung des Kolonialismus auf die Kolonisierten. Jedoch werden seine Folgen für die Menschen von Kolonialnationen selten diskutiert, um ein Narrativ zu stärken, das die europäische Geschichte dämonisiert.

Leider empfinden viele patriotische, durchschnittliche Weiße eine Art von Stolz auf ihre imperiale Geschichte. Sie erkennen nicht, daß sie ebenfalls deren Opfer sind. Verborgen in den historischen Archiven sind die weißen Armen und Arbeiter, die als Kanonenfutter für die Agenda von Plutokraten dienten, die auf die Erweiterung ihres Imperiums des Wohlstands aus waren. Sie wurden gezwungen, mit fremden Arbeitskräften zu konkurrieren, gelegentlich sogar mit Sklavenarbeitern. Bedenkt, wie das Leiden von Tausenden Iren, Schotten und Engländern, die vom britischen Empire gezwungen wurden, als „indentured servants“ – das heißt offen gesagt, als weiße Sklaven – in Amerika zu arbeiten, bequemerweise aus dem öffentlichen Wissen getilgt worden ist. Wie viele Menschen wissen vom Kampf weißer australischer Arbeiter, die gegen die englische Kolonialmacht aufstanden, die ihre Löhne mit indischen und chinesischen Einwanderern unterbieten wollten? Diese Tatsachen werden von unseren Führern vor unserem Bewußtsein verborgen, und das Endergebnis ist eine selbstmörderische Unterstützung für ein ausbeuterisches System oder einen Schuldkomplex, der den modernen Neokolonialismus in der Verkleidung als „Menschenrechte“ und „Fortschritt“ nährt.

Falls es unter patriotischen Weißen irgendeine Nostalgie für die Imperien der Vergangenheit gibt, sollte sie weggewischt sein, wenn sie erkennen, in was jene Imperien sich umgewandelt haben. Als ausgedehnte Imperien den Profit nicht mehr maximierten, hatten ihre Kontrolleure die Idee, die Grenzen zwischen ihnen aufzulösen, um eine wahrhaft globale Finanzoligarchie sicherzustellen. Heute ist die Agenda hinter dem Kolonialismus entblößt: es ging niemals um Tapferkeit und Erforschen, sondern um die wirtschaftliche Ausbeutung aller Völker der Welt. Es ist kein faustischer Wagemut, sondern merkantile Gier, die den Willen zum Verschlingen der ganzen Erde antreibt.

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Alexiej Shiropajews „Gefängnis der Nation“: Eine ethnonationalistische Geschichte Rußlands, Teil 4

Von Jarosław Ostrogniew, übersetzt von Lichtschwert (= Lucifex). Das Original Alexiey Shiropayev’s Prison of the Nation: An Ethnonationalist History of Russia, Part 4 erschien am 4. Februar 2016 auf Counter-Currents Publishing.

Letzter Teil; zuvor erschienen: Teil 1, Teil 2 und Teil 3.

Gefängnis der Nation behandelt Wladimir Putins Ära nicht, aber Shiropajew hat sie in seinen anderen Schriften ausführlich kritisiert. Er betrachtet Putins Regime als „orthodoxen Neostalinismus“: eine Mischung der schlimmsten Elemente der byzantinischen und der bolschewistischen Phase des Projekts. Es ist eine Herrschaft von Kommissaren, die vom orthodoxen Klerus gesegnet werden und das Imperium auf Kosten der weißen Bevölkerung Rußlands erweitern, während sie Staatsbürgerpatriotismus, Rassenvermischung, Alkoholismus und Mystizismus fördern, nachdem gottesfürchtige (oder vielmehr: priesterfürchtige) betrunkene „Patriotards“ nie gegen ihre Oberherren rebellieren werden.

Und wieder einmal sind es die „anderen Rassen“, welche die wahren Nutznießer des eurasischen Projekts sind: die russische Bevölkerung bezahlt die Rechnungen für alle nichteuropäischen Provinzen, wo die örtlichen Despoten von Moskau durch Bestechung zum Gehorsam veranlaßt werden. Es sind besonders die asiatischen Moslems, die das letzte Wort in Rußland haben. Der Kreml paßt seine Politik ihren Forderungen an. Sie stellen den Kern der Armee, wo sie den russischen Soldaten und Offizieren ihre Bedingungen diktieren. Sie stellen die Mehrheit von Rußlands illegalen Arbeitskräften. Am schlimmsten von allem ist, daß die Tschetschenenmafia die großen Städte der Russischen Föderation kontrolliert.

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Wir erleben das Ende des Römischen Reiches

Paul Jamin: „Brennus und sein Anteil an der Beute“, 1893

Von Marc Rousset, aus dem Französischen ins Englische übersetzt von Michael O’Meara. Übersetzung dieser englischen Fassung ins Deutsche: Deep Roots (ursprünglich für „As der Schwerter“). Das Original We’re Living the End of the Roman Empire erschien am 1. Januar 2011 auf Counter-Currents Publishing.

Dies ist die Frage: „Leben wir im Jahr 370 n. Chr., 40 Jahre bevor Alarich Rom plünderte?“ oder „Leben wir im Jahr 270 n. Chr., kurz vor den drastischen Korrekturmaßnahmen der illyrischen Kaiser, die die Katastrophe abwendeten, um das Leben des Imperiums um weitere zwei Jahrhunderte zu verlängern?“

Warum der Vergleich? Heute liegt die nichteuropäische Geburtenrate in Frankreich bei 17 %. Falls sich nichts ändert – und mit Sarkozys 250.000 Einwanderern pro Jahr oder den 450.000 der Sozialisten – wird diese Rate bis 203 auf 30 % steigen, und bis 2050 auf 50 %! Der Wendepunkt dieses soziologischen Umbruchs ist praktisch bereits erreicht. Ohne drastischste Maßnahmen wird das Krebsgeschwür unserer Gesellschaft mit solch exponentieller Rate wachsen, daß es unausweichlich in einem ethnischen Bürgerkrieg gipfeln wird.

Der Erfolg von Thilo Sarrazins Buch in Deutschland (bis dato mehr als 600.000 Exemplare verkauft) zeigt, daß das Problem im Gegensatz dazu, was unsere naiven Menschenrechtler behaupten, sehr real ist und das Überleben unserer Gesellschaften bedroht. Auguste Comte sagte: „Wisse, um vorherzusehen, und sieh voraus, um zu handeln“ [Savoir pour prévoir et prévoir pour pouvoir]. Die Wahrheit ist: Wenn Frankreich gestern sein Empire verloren hat, so ist es heute dabei, seine Sprache zu verlieren, seine Zivilisation, seine Industrie, seine Souveränität, sein Volk.

Mehr als die Gefahr, welche die Migration [aus der Dritten Welt] darstellt, sind es der materialistische und individualistische Egoismus unserer Generation, und das Problem der Pensionisten, was die Franzosen veranlaßt hat, sich in unverantwortlicher Weise zu verschulden, eine Politik der verbrannten Erde zu betreiben, seine Obstgärten zur Brennholzgewinnung zu fällen, erworbene Rechte mehr zu heiligen als den Heiligen Geist (wie die Akademikerin Chantal Delsol es ausdrückt).

Es ist schwierig zu verstehen, was heute geschieht, wenn man nichts über den Fall Roms weiß – der uns vor dem warnt, was kommt. In der Zeit von Roms Niedergang befanden sich die Barbaren innerhalb der Mauern, und ihre Brüder belagerten die Bollwerke der Stadt; der europäische Mensch brachte sich demographisch um, nahm Zuflucht in einem Rausch individualistischen und materialistischen Wohlergehens, sah die kommende Katastrophe nicht und war davon überzeugt, daß sein belangloses gewöhnliches Leben ewig dauern würde. Unsere sogenannten Eliten sind genauso blind wie Ammianus Marcellinus, der im Jahr 385 in Buch XIV seiner „Historia“ schrieb: „Es ist Rom bestimmt, so lange zu leben, wie es Menschen gibt.“ Fünfundzwanzig Jahre später plünderte Alarich die Ewige Stadt.

Die Parallelen zwischen unserer Ära und dem Ende des Römischen Reiches sind augenfällig in den gesellschaftlichen Werten, die wir hochhalten, in der Vorrangstellung, die wir dem Geld einräumen, in Einwanderung, demographischer Dekadenz, in einem Unwillen, unsere eigene Verteidigung in die Hand zu nehmen, und schließlich im Hereinbrechen des Christentums, das man mit der neuen Menschenrechtsreligion vergleichen kann.

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Chinesische und weiße Nationalisten sollten zusammenarbeiten

Ist das kommunistische Han-China eine Nation oder ein Imperium?

Von Chinese Nationalist Maiden, übersetzt von Lucifex. Das Original Chinese and White Nationalists Should Work Together erschien am 11. Januar 2015 auf Council of European Canadians.

Von Interstellar zum biologischen Imperialismus

Der Film Interstellar (2014) läßt in geschickter Weise den kulturellen Optimismus der amerikanischen 1960er und den radikal expansionistischen Drang wieder aufleben, der die amerikanische Wissenschaft allgemein und die NASA im Besonderen kennzeichnete. Vielleicht nicht bloß zufällig erscheint die Weltraumreise als Metapher für die westliche Geisteshaltung. Den ganzen Film hindurch habe ich eine typisch weiße rassische Weltsicht beobachtet, die sich sowohl auf einfache als auch komplexe Arten manifestierte. Viele würden sagen, daß das zentrale Thema von Interstellar eine Vater-Tochter-Beziehung ist, und ich würde nicht widersprechen, aber ich fing auch viele implizite rassebezogene Botschaften auf.

Wenn es nur eine Sache gäbe, die aus einem rassischen Blickwinkel interpretiert werden könnte, dann würde ich jede rasseorientierte Analyse dieses Films „eine Projektion rasseorientierter Werte auf einen Film, wo es keine solchen Werte gibt“ nennen. Jedoch überzeugte mich die Geisteshaltung „expandieren oder sterben“, die ein wiederkehrendes westlich-imperialistisches Thema während des ganzen Films war, davon, daß ich Interstellar vielleicht als einen Film würde interpretieren müssen, der deutlich von westlichem „expandieren oder sterben“-Imperialismus mit einem implizit rasseorientierten Unterton gefärbt ist.

Obwohl ich erwarte, daß Christopher Nolan den rassischen Blickwinkel nachdrücklich bestreitet, glaube ich doch, daß es solide Beweise dafür gibt, daß „Menschheit“ in der Welt von Nolans Interstellar synonym mit „westlicher Mensch“ ist. Es ist ein Film, der sich mit dem philosophischen Thema des Überlebens des westlichen Menschen befaßt.

Nach einer kurzen Analyse der wiederkehrenden Themen in Interstellar aus einem rassischen Blickwinkel sollte klar werden, daß das Ende der Menschheit in komplizierter Weise mit dem Gebrauch von Menschheit als Synonym für den westlichen Menschen zusammenhängt – dies beschwört die Tatsache herauf, daß der Niedergang des Westens und der Niedergang der Menschheit ein und dasselbe sind. Die westliche Zivilisation als Produkt des westlichen Menschen kann nicht ohne ihren Wirt überleben, denn die Weltsicht, die diese Zivilisation schuf, hat eine feste Basis in rassischer Biologie. Wie durch die Rassebiologie bestimmt, ist eine Weltsicht nicht bloß eine kulturelle Angelegenheit. Sie ist jedoch eine rassespezifische biologische Kraft, die auf komplizierte Weise mit dem kreativen Drang jeder Menschenrasse zusammenhängt. Daher wird jede Gegnerschaft gegenüber einer hochzivilisierten Rasse, wie sie durch die weiße Rasse charakterisiert wird, zum Schaden jener Hasser erfolgen, die, geblendet von ihrem taktlosen Hass, gegen sich selbst und ihre Nachkommen handeln.

Nachdem die Gegnerschaft gegenüber noblem Blut vergeblich ist, wird all die Opposition gegen die weiße Rasse zum Schaden der Antiweißen erfolgen; diese Tatsache ist kein Fluch, sondern ein Naturgesetz. Das Prinzip des noblen Blutes ist unveränderlich. Während die Vorkämpfer einer selbstschädigenden Ideologie all ihre Macht, ihr Geld und ihre Energie anwenden, um Zerstörung über die weiße Rasse zu bringen, wird ihr Eifer wie kein Eifer sein, denn selbst wenn der Marsch eines zivilisierten Volkes vorübergehend durch ideologische Ablenkungen aufgehalten wird, wird es schließlich ungeduldig werden, seine Reihen neu ordnen, sich auf den Abmarsch vorbereiten und losmarschieren, als ob seine Todfeinde nichts Größeres als Ameisen wären. Der Niedergang der weißen Rasse wird weitergehen, bis ein kritischer Punkt erreicht ist, der nicht nur ihren Lebenswillen wieder bestärken wird, sondern auch ihren Willen zu gedeihen. Somit ist der Niedergang nur eine Unterbrechung in der Fortdauer des Erbes des europäischen Imperialismus, der die Manifestation eines noblen Geistes ist.

Vom Imperialismus zu Rotchina

Wo wir vom Imperialismus sprechen, fallen einem Rotchina und seine territorialen Ansprüche ein. Die Volksrepublik China (VRC) ist nun die Volkswirtschaft Nummer 1 der Welt (Arends, 2014), aber ihre diplomatischen Beziehungen zum Rest der Welt sind genauso schlecht wie immer. Die Kommunistische Partei Chinas (KPC) hat keinen beeindruckenden Plan, der seine internationalen Beziehungen aus diplomatischem Blickwinkeln irgendwann in der nahen oder fernen Zukunft verbessern wird. Man glaubt, daß die VRC als Supermacht mehr „soft power“ zeigen wird (Zhou, 2014), aber die politische Realität ist, daß die VRC zunehmend aggressiv werden wird (Glaser, 2011). Als Zeugnis dieses Trends zu mehr politischer Aggression durch die VRC haben sich die Beziehungen zu Rußland verschlechtert.

Die Russen erkennen China nun als unzuverlässige Macht (Novikova, 2014). Die unbehaglichen Beziehungen Chinas zur internationalen Gemeinschaft (Zhou, 2014) könnten jederzeit in einem katastrophalen Krieg kulminieren, in dem China sich isoliert und daher gegen die ganze Welt kämpfend wiederfinden könnte. Daher sind die politische Strategie und die Ideologie der KPC nicht gut für China als Supermacht und haben eine extrem isolierende Wirkung. Der Kommunismus – selbst mit bedeutenden Reformen wie im Fall der KPC – ist ein Teil des Problems. Die Propagandamaschine der KPC verkauft uns den Kommunismus als „patriotisch“ oder „nationalistisch“ (Chen, 2014), aber wenn er so „patriotisch“ oder „nationalistisch“ wäre, dann wäre er kein Teil des Problems (Oiwan, 2014).

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Zum österreichischen Nationalfeiertag: „A Land zum Leb’n“, trotz Patriotismusvernaderern

Von Deep Roots alias Lucifex, ursprünglich veröffentlicht am 26. Oktober 2014 auf As der Schwerter“. (Laut Rückmeldung meiner AdS-Kameraden nach der Originalveröffentlichung auf AdS sind manche der enthaltenen Videos von Deutschland aus nicht aufrufbar.)

Am Freitag, dem 24. Oktober 2014 erschien in der „Kronen-Zeitung“ eine Kolumne von Mathias Grilj, der mir schon länger als gutmenschelnder, feministischer Vielfaltspinsel verhasst ist. Titel: „Heimatkitsch? Und wie gern!“

Gleich im ersten Absatz lieferte Grilj eine Aussage, die meinem Frühstückskaffee beim Blutdrucksteigern geholfen hat und zum bevorstehenden Nationalfeiertag ungefähr so paßte wie Eselpisse zu Sachertorte:

„Bei jedem kollektiven Stolz kann ich nur den Kopf schütteln. Stolz kann man nur auf Leistung sein. Herkunft ist Zufall. Aber wenn du es hinkriegst, dass es Menschen, die dir lieb sind, gut geht, Frau und Kind und Alten und den anderen, dann sei gern stolz darauf! Wenn es dir gelingt, ein Mensch zu sein. Natürlich auch auf einen Salto rückwärts, hepp! Aber auf Nationalität sind nur Versager stolz.“

Zum Beweis füge ich dieses Stück Zersetzungspropaganda als Scan an:

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Patriotismus und Entfremdung

Von Dennis Mangan, übersetzt von Deep Roots. Das Original Patriotism and Estrangement erschien am 12. September 2011 auf Mangan’s Adventures in Reaction.

OneSTDV schreibt:

Wie bei allen Nationen, läuft das natürlich auf Rasse hinaus. Ist amerikanischer Patriotismus jetzt im Grunde bloß das leere Schlagwort eines zerrissenen Kollektivs? Der Schrei eines entkräfteten Volkes, das wenig hat, das es eint, außer sterilen Konzepten und philosophischen Ideen? […]

Wo bleibt da also der rassebewußte Reaktionär? Schreibt er das Land ab, das er gründete, das Land, das auf unerklärliche Weise mit seiner genetischen Abstammung verbunden ist? Vielleicht hätte die vorherige Diskussion einen etwas anderes annehmen lassen, aber ich sage nein. Allzu oft suchen die Kommentatoren in der AltRightosphäre die gegenwärtige Situation zu kritisieren und darüber zu lamentieren. Und nachdem viel von dieser Verzweiflung gänzlich reflexhaft ist, distanzieren sie sich genauso vom Mainstream-Patriotismus. Weiters argumentieren sie, daß Amerika an feindselige politische und kulturelle Kräfte verlorengegangen ist, die Weiße (Männer) stigmatisieren.

So gerne ich One zustimmen würde bezüglich dessen, ein Gefühl von rot-weiß-blauem Patriotismus am Leben zu erhalten, finde ich es schwierig. Die 9/11-Gedenkfeierlichkeiten – nur durch Printmedien gesehen, da ich nicht fernsehe – ließen mich kalt. (Bei allem Respekt vor allen, die an diesem Tag Familienangehörige oder Freunde verloren haben.) Für mich sah alles wie ein weiterer Vorwand aus, um „Diversity“ zu feiern wie auch unsere Wohlfühltoleranz gegenüber dem Islam in Amerika. Wir haben sehr wenig getan, um echte Sicherheit vor weiterem Terrorismus zu erlangen, und was wir getan haben, hat die amerikanischen Freiheiten mächtig beschnitten, ganz zu schweigen davon, daß es eine ziemliche Zahl junger Amerikaner getötet hat. (Und Zigtausende Irakis.) Und die zur Schau gestellte larmoyante Sentimentalität ist jedes Volkes unwürdig, das sich als Teil einer großen Nation betrachtet.

Der Punkt, wie die Gedenkfeiern beweisen, ist die Entfremdung von dem, was angeblich unser eigenes Land ist. Am 11.9.2001 waren viele von uns genauso patriotisch, oder noch patriotischer, wie der Durchschnittsamerikaner. Aber seit damals, bei immer mehr Masseneinwanderung, während die Regierung und die Medien einen „sub rosa“-Kampf gegen die Vorstellung führen, daß die Nachkommen jener, die das Land bevölkerten und zu dem machten, was es ist, irgendeinen Anspruch darauf haben, daran festzuhalten, beginnt Patriotismus wie Torheit auszusehen, wie ein Ausdruck von Loyalität gegenüber einer Entität, die keine Absicht hat, diesen Gefallen zu erwidern.

Kommentare aus dem Originalstrang bei Dennis Mangan:

Green Tea:

Dennis, ich fühle mit dem, was du sagst, und ich denke, daß Massenmigration aus Mexiko schlecht für das Land ist, aber laß mich des Teufels Advokaten spielen:

Die Europäer lebten, sagen wir, seit 10.000 – 20.000 Jahren in Europa. Dann steigen sie in ein Boot und kommen in die Vereinigten Staaten, im Durchschnitt vor sagen wir 100 Jahren oder so. Zu der Zeit wird Amerika von Indianern bewohnt, die vermutlich genauso lange hiergewesen sind, wie die Europäer in Europa. Dann haben die Weißen auf einmal für immer einen Anspruch auf dieses Land und darauf, alle anderen aus diesem Land auszusperren?

Anonymous:

Green Tea, oder Yan Shen, das ist ein bißchen komplizierter. Sie kamen nicht einfach in einem Boot rüber. Sie kamen herüber und erbauten einige der reichsten, sichersten und stabilsten Orte, wo man leben und Familien aufziehen kann.

Wenn du sagst, daß Amerika von Indianern bewohnt wurde, dann nehme ich an, du meinst Nord-, Mittel- und Südamerika von Alaska bis Argentinien, und nicht nur die Vereinigten Staaten. Daher leben Mexikaner und andere südliche Neuweltler bereits in der Heimat ihrer Ahnen, und die Indianer in den Staaten und Kanada haben ihre Reservate. Warum müssen sie also in unsere Länder kommen? Oh ja, weil jene Europäer einige der reichsten, sichersten und stabilsten Orte erbauten, wo man leben und Familien aufziehen kann.

Ob die Nichteuropäer es begreifen oder nicht, sie kommen in die USA und nach Kanada, und auch nach Australien und Europa, wegen des Reichtums und der stabilen Gesellschaften, die von Europäern geschaffen wurden. Sie gehen das Risiko ein, daß zu viele von ihnen jene Traumziele, die sie suchen, unwiderruflich in jene Höllenlöcher verwandeln werden, aus denen sie kamen.

Duke of Qin:

Ich fühle sehr mit dir, Mangan. Vor meinem rassischen Erwachen als engagierter Han-Nationalist hegte ich auch patriotische Gefühle. Alles, was ich jetzt spüre, ist bittere Galle und Verachtung, wenn ich sehe, wie mein Heimatland in das verwandelt wird:

http://www.chinasmack.com/2011/pictures/africans-in-guangzhou-opportunities-discrimination.html

Die schamlosen Rattenbastarde, die sich Regierung nennen, haben im Namen einer Solidarität mit der Dritten Welt einen Tsunami von Afrikanern hereingelassen. Mein Volk muß erst noch rassisch kastriert werden, wie es die Weißen im Westen wurden, aber gedenkt meiner Worte, die staatlich kontrollierten Medien tun ihr Bestes. Das eine Gute daran, in einer Diktatur zu leben, ist, daß nur ein paar wenige deren Lügen glauben. Die gegen die Han-Rasse begangenen heimtückischen Verbrechen der kommunistischen Partei sind ohne Zahl. Mein einziger Trost ist die Hoffnung, daß dieses Stück Glut die Flammen der Revolution entzünden wird, wie 1989. Bauern, die gegen Landenteignung protestieren, sind anscheinend genug, um den Zorn der Polizeischläger zu ernten, aber die Ausbreitung einer Seuche aus Verbrechen, Krankheit, Drogen, Vergewaltigungen und rassevermischten Bastarden ist kein Grund zur Sorge.

Anonymous:

Gut gesagt, Duke of Qin. Ich habe viele Jahre im Reich der Mitte verbracht, und ich habe hohen Respekt vor dem chinesischen Volk und seiner Kultur. Ja, sie sind nicht „ich“, da ich ein Euro-Amerikaner bin, aber dieser Unterschied bedeutet nicht, daß ich den Nationalismus anderer nicht respektieren kann, solange sie meinen genauso respektieren.

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Patriotismus und das Militär

Von Dennis Mangan, übersetzt von Deep Roots. Das Original Patriotism and the Military erschien am 17. Dezember 2010 bei Mangan’s Adventures in Reaction.

OneSTDV schreibt über militärische und nationalistische Gefühle und schließt:

„Den Durchschnittsmenschen erregen einfach nicht die amerikanischen technologischen Errungenschaften, unsere früher hohen Testergebnisse oder sonst irgendein Eierkopfthema. Er kommt in Fahrt, wenn er die Fahne wehen sieht, die majestätischen Flugzeuge hoch oben, und Soldaten im Streben nach demselben Ziel. Wenn wir das Militär ablehnen, dann könnte die Einstellung des Patriotismus zusammen mit ihm verschwinden.“

Er schreibt auch, daß er dem Großteil der Kritik der Paläo-Rechten an den amerikanischen militärischen Abenteuern zustimmt.

Vor nicht allzu langer Zeit hätte ich ihm im wesentlichen zugestimmt, aber das Problem hier ist, daß auswärtige militärische Abenteuer zur Hauptmission des amerikanischen Militärs geworden sind. Die große Menge von Unterstützern „unserer Truppen“ in den Red States sind zu Gelackmeierten der Mission unserer Regierung geworden, ständig auswärts in Kriegen zu sein, die sehr wenig mit erkennbarem nationalem Interesse zu tun haben. Im Gegenteil, ich würde sagen, daß zum Beispiel der Krieg in Afghanistan aktiv unserem nationalen Interesse schadet.

Patriotismus, sagte Johnson, ist die letzte Zuflucht eines Halunken, und in den Vereinigten Staaten haben die Halunken entschieden darin Zuflucht genommen und die Unterstützung der wahren Patrioten für das Militär zur Unterstützung ihrer endlosen Kriege im Ausland kooptiert. Man muß unterscheiden zwischen dem Militär als Bollwerk der amerikanischen Nation und als Werkzeug der Regierung, und zu viele Amerikaner können diese Unterscheidung nicht treffen.

Seht euch das Video an, das OneSTDV bringt, und ihr werdet sehen, daß viele Unterstützer des Militärs glauben, daß „Freiheit“ für die Irakis nicht nur ein wichtiges Ziel ist, sondern auch eines, das wir tatsächlich erreicht haben. Das Video nutzt die Zurschaustellung von militärischem Gepränge und Disziplin – was die meisten Leute, mich eingeschlossen, bewundernswert und attraktiv finden – um die Botschaft zu befördern, daß unsere Kriege im Ausland wichtig sind und daß nur bekloppte Linke aus Berkeley dagegen sind.

Wie die meisten Amerikaner und wie OneSTDV habe ich den Großteil meines Lebens das Militär unterstützt und eine positive Einstellung zu ihm gehabt, aber in den letzten Jahren bin ich zur Ansicht gekommen, daß der Großteil der Kriege, die wir in unserer Geschichte geführt haben, riesige Fehler gewesen sind, Aktionen der Regierung, die ihre eigenen Interessen förderten, nicht die der Nation als Ganzes.

Ausgewählte Kommentare aus dem Originalstrang bei Mangan’s:

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Robert Heinleins Sternenkrieger (4): Geschichte(n) und Moralphilosophie

Von Deep Roots (ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“).

Dies ist Teil vier meiner Reihe über „Sternenkrieger“ von Robert Anson Heinlein (deutsche Erstausgabe von 1979 ISBN 3-404-01280-1, übersetzt von Bodo Baumann. Das Original „Starship Troopers“ wurde 1959 veröffentlicht. Zuvor hier erschienen: Kapitel 1, Kapitel 2 und Kapitel 3.

In weiterer Folge werde ich nur noch Ausschnitte aus dem Buch zitieren, ergänzt um meine eigenen Überleitungen und Anmerkungen. Der erste Abschnitt bietet einen aufschlußreichen Vergleich zu Verhoevens Film, wo man anhand der „Messerwurf-Ausbildungsszene“ erkennen kann, in welch verzerrender Weise Verhoeven von der Romanvorlage abgewichen ist:

Aber das passierte, nachdem wir Camp Currie bereits verlassen hatten und schon ein gutes Stück in der Ausbildung vorangekommen waren. Vor allen Dingen in der Gefechtsausbildung – Gefechtsübungen und Gefechtsdrill und Gefechtsmanöver, in denen alles zum Einsatz kam, was man als Waffe verwenden konnte, angefangen bei der bloßen Hand bis hinauf zur simulierten Atomwaffe. Ich hätte nie geglaubt, daß es so viele Möglichkeiten gibt, sich zu verteidigen! [….] Als sich unsere Reihen lichteten, kümmerte Zim sich nicht mehr um die Verbandsausbildung, nahm nur noch die Appelle und Paraden ab und widmete sich immer mehr der Einzelausbildung. Und er unterstützte die Unteroffiziere beim Unterricht. Er war perfekt im Umgang mit jeder Waffe, aber sein Lieblingskind war das Messer, das er selbst zurechtgeschliffen und ausbalanciert hatte, obwohl das Gerät, das wir in der Waffenkammer erhalten hatten, keine Wünsche offenließ. Als Einzelausbilder wurde er sogar sympathischer, war nicht mehr so ein Widerling, sondern nur noch unerträglich. Er konnte sehr viel Geduld haben, wenn man ihm dumme Fragen stellte.

Zum Beispiel, als einer von den Jungs in einer der zweiminütigen Pausen, die sparsam über den Tag verteilt waren – ein Bursche namens Ted Hendrick – fragte: „Sergeant? Ich kann mir denken, daß Messerwerfen Spaß macht… aber warum müssen wir das lernen? Was können wir denn damit anfangen?“

„Nun“, erwiderte Zim, „nehmen wir mal an, du hast nur ein Messer? Oder nicht einmal ein Messer? Was tust du dann? Sprichst ein Gebet und stirbst? Oder versuchst du es trotzdem und wehrst dich mit Erfolg? Hier geht es immer ums Ganze – es ist kein Damespiel, wo du einen Stein opfern kannst, wenn du dich im Nachteil zu befinden glaubst.“

„Aber das meine ich doch gar nicht, Sir. Nehmen wir mal an, ich habe überhaupt keine Waffe. Oder nur einen von diesen Dolchen. Und der Gegner, den ich vor mir habe, ist ein wandelndes, tödliches Waffenarsenal. Daran kann man doch nichts ändern! Da kann man doch nur noch beten!“

Zim erwiderte nachsichtig: „Du hast das ganz falsch begriffen, mein Sohn. Es gibt nichts, was man als ‚gefährliche Waffe’ bezeichnen könnte.“

„Wie bitte, Sir?“

„Es gibt keine gefährlichen Waffen, sondern nur gefährliche Männer – gefährlich für den Gegner, solange ihr noch eine Hand oder einen Fuß besitzt und am Leben seid. Wenn ihr nicht versteht, was ich meine, dann lest einmal ‚Horatius an der Brücke’ oder ‚Der Tod von Bon Homme Richard’; beide Bücher stehen in unserer Lagerbibliothek. Aber kommen wir auf den Fall zurück, den du zuerst erwähntest; ich bin du, und alles, was ich habe, ist ein Messer. Das Ziel hinter mir – der Kamerad Nummer drei, den du gerade verfehlt hast, ist ein Wachposten, mit allem ausgerüstet, was wir in unserem Arsenal haben, nur nicht mit einer Atombombe. Du mußt ihn erledigen… leise und prompt, damit er nicht mehr um Hilfe schreien kann.“ Zim drehte sich in den Hüften – zack! – und ein Messer, das er eben noch gar nicht in der Hand gehalten hatte, steckte mit zitterndem Griff im Herzen des Pappkameraden Nummer drei. „Siehst du das? Am besten, du trägst zwei Messer bei dir, aber erledigen mußt du ihn, auch mit bloßen Händen.“

„Äh…“

„Hast du immer noch deine Zweifel? Sprich sie aus. Deswegen bin ich hier, um deine Fragen zu beantworten.“

„Äh, ja, Sir. Sie sagten, der Posten habe keine Atombombe bei sich. Aber er hat doch eine; das ist der springende Punkt. Das heißt, wir hätten eine am Gürtel, wenn wir der Wachposten dort wären… und die Wahrscheinlichkeit, daß der Gegner sie auch besitzt, ist groß.“

„Ich verstehe dich.“

„Nun… das ist es doch, Sir, was ich nicht begreife. Wenn wir eine Wasserstoffbombe verwenden können, und, wie Sie sagen, es kein Spiel mehr ist, sondern Krieg, der Ernstfall – ist es dann nicht widersinnig, im Gras herumzukriechen und Messer zu werfen, sich möglicherweise den Tod dabei zu holen und sogar den Krieg zu verlieren, obwohl man eine richtige Waffe hat, mit der man gewinnen kann? Was ist das für eine Logik, die verlangt, daß eine Menge Leute ihr Leben mit veralteten Waffen aufs Spiel setzen, wenn ein einziger Professor viel mehr ausrichten kann, indem er nur auf einen Knopf drückt?“

Zim antwortete nicht sofort, was gar nicht seine Art war. Dann sagte er leise: „Fühlst du dich wohl bei der Infanterie, Hendrick? Du kannst deinen Abschied nehmen, wie du weißt.“

Hendrick stotterte irgend etwas; Zim sagte: „Sag es klar und deutlich!“

„Meinen Abschied? Nein, Sir, ich werde meine Dienstzeit ableisten.“

„Also gut. Nun, die Frage, die du mir gestellt hast, dürfte ein Sergeant eigentlich nicht beantworten, und du solltest sie eigentlich auch nicht an mich richten. Man erwartet von dir, daß du die Antwort schon kennst, ehe du dich zum Wehrdienst meldest. Hast du in deiner Schule Unterricht in Geschichte und Moralphilosophie gehabt?“

„Wie bitte? Sicher – ja, Sir.“

„Dann müßtest du also auch die Antwort kennen. Aber ich gebe sie dir trotzdem – inoffiziell – meine persönliche Meinung. Wenn du ein Kind bestrafen willst, würdest du ihm dann gleich den Kopf abhacken?“

„Wie bitte… nein, Sir!“

„Natürlich nicht. Du gibst ihm einen Klaps auf den Hintern oder eine Tracht Prügel. Nun können sich Umstände ergeben, unter denen es genauso töricht wäre, eine Stadt des Gegners mit einer Wasserstoffbombe zu vernichten, wie ein Baby mit einer Axt zu vertrimmen. Denn Krieg ist nicht Gewalt und Vernichtung schlechthin. Ein Krieg ist kontrollierte Gewalttätigkeit zu einem Zweck. Der Zweck eines Krieges ist die Unterstützung einer Regierungsentscheidung mit gewalttätigen Mitteln. Der Zweck des Krieges ist niemals der Tod des Gegners als Selbstzweck, sondern ein Mittel, ihn zu zwingen, das zu tun, was du von ihm verlangst. Nicht seine Vernichtung… sondern kontrollierte und sinnvolle Gewalt. Aber es ist nicht deine und meine Aufgabe, zu entscheiden, welchen Zweck die Gewalt erfüllen soll. Es ist niemals die Aufgabe eines Soldaten, zu entscheiden, wann – oder wie – oder wo – oder warum er kämpft. Das obliegt den Staatsmännern und den Generälen. Die Staatsmänner entscheiden, warum und wie groß die Gewalt sein muß, die Generäle übernehmen dann deren Entscheidung und sagen uns, wo und wann und wie. Wir üben dann die Gewalt aus; andere Leute – ältere und klügere Köpfe, wie man zu sagen pflegt – stellen die Kontrolle. So, wie es auch sein soll. Das ist die beste Antwort, die ich dir geben kann. Wenn sie dir nicht genügt, gebe ich dir einen Zettel mit, damit du den Regimentskommandeur sprechen kannst. Wenn er dich nicht überzeugen kann, dann geh nach Hause und werde wieder ein Zivilist! Denn in diesem Fall wirst du wahrscheinlich niemals ein Soldat werden.“

Er sprang auf die Füße. „Ihr wollt euch wohl nur drücken, weil ihr mich reden laßt. Auf, Soldaten! Ein bißchen munter! Auf Gefechtsstation, Ziel frei – Hendrick, Sie zuerst. Diesmal möchte ich, daß Sie das Messer in südliche Richtung werfen. Nach Süden, verstanden? Nicht nach Norden. Das Ziel befindet sich genau südlich von Ihnen, und ich möchte, daß Sie das Messer wenigstens ungefähr in südlicher Richtung werfen. Ich weiß, Sie werden es nicht treffen, aber vielleicht können Sie es ein bißchen einschüchtern. Und schneiden Sie sich nicht dabei das Ohr ab! Und daß es Ihnen nicht aus der Hand rutscht und aus Versehen einen Hintermann verletzt – konzentrieren Sie nur Ihr bißchen Gehirn darauf, daß das Ziel sich südlich von Ihnen befindet! Fertig – Ziel frei! Werfen!

Hendrick warf wieder daneben.

Schon ganz anders als im Film, nicht? Der Wechsel vom Du zum Sie gegenüber Hendrick ist übrigens ein originaler Lapsus des Übersetzers.

Der nächste Abschnitt spielt, nachdem eben jener Hendrick im Rahmen einer Gefechtsübung gegen Zim tätlich geworden war und ihm ein Veilchen verpaßt hat. Zim hatte versucht, diesen Vorfall gegenüber dem Bataillonskommandeur, Captain Frankel, herunterzuspielen und als bloße Befehlsverweigerung darzustellen, um Hendrick die Konsequenzen zu ersparen. Captain Frankel konnte sich denken, was wirklich vorgefallen ist, spielte aber ebenfalls mit und verdonnerte Hendrick zu dreißig Tagen Arrest, diversen Strafdiensten und der Reduzierung seiner Abendmahlzeit während der Strafdauer auf Wasser und Brot. Hendrick war empört mit seiner Darstellung herausgeplatzt, daß Zim ihn mit den Händen geschlagen und zu Boden geworfen habe, weil er sich nach dem Befehl „Einfrieren!“ noch von einem Stechameisennest wegbewegt hatte, auf dem er beim Deckungnehmen gelandet war. Dabei sei er aufgesprungen und habe Zim eine verpaßt…

Nach dieser Aussage vor Zeugen – zwei Wachsoldaten und unserem Ordonnanzdienst leistenden Romanhelden Johnnie Rico – war Frankel nichts anderes übrig geblieben, als Hendrick wegen „Schlagens eines Vorgesetzten im Dienst“, (einer der „31 Bruchlandungen“), verschärft durch den Umstand, daß die Terranische Föderation sich zu dieser Zeit im Alarmzustand befand, zu zehn Peitschenhieben und Ausstoßung aus der Armee wegen schlechter Führung zu verurteilen.

In weiterer Folge hatte Johnnie Rico unbemerkt noch mitbekommen, wie Zim sich in einem Gespräch mit Frankel Selbstvorwürfe gemacht hatte, weil er Hendrick überhaupt erst Gelegenheit zu diesem Angriff gegeben hatte. In der Nacht nach Hendricks Verstoßung aus der Armee hatte Rico seinen moralischen Tiefpunkt erreicht; er hatte lange über die Sache nachgegrübelt und war – bestärkt durch einen Brief seiner Mutter, in dem sie ihm geschildert hatte, wie sein Vater schweigend unter der Entscheidung seines Sohnes für den Wehrdienst litt – zum Schluß gekommen, daß es Zeit sei, auszusteigen, bevor er einmal die Nerven verlieren und eine „Bruchlandung“ bauen würde. Am nächsten Tag würde er um seine Entlassung ansuchen:

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Robert Heinleins Sternenkrieger (3): Kapitel 3

Von Robert Anson Heinlein; aus der deutschen Erstausgabe von 1979 (ISBN 3-404-01280-1), übersetzt von Bodo Baumann. Das Original „Starship Troopers“ wurde 1959 veröffentlicht. Zuvor hier erschienen: Kapitel 1 und Kapitel 2.

Und er soll sie weiden mit einem eisernen Stabe.
Offenbarung II : 27

Meine Grundausbildung erhielt ich in Camp Arthur Currie auf den nördlichen Prärien, zusammen mit ein paar tausend anderen Opfern, und wenn ich ‚Lager’ sage, so ist das wörtlich zu nehmen, denn die einzigen festen Gebäude dort waren für die Lagerung der Ausrüstung bestimmt. Wir schliefen und aßen in Zelten; wir lebten im Freien – wenn man das als ‚Leben’ bezeichnen kann, was ich damals nicht konnte. Ich war an ein warmes Klima gewöhnt; für mich schien der Nordpol nur noch fünf Meilen vom Lager entfernt zu sein und jeden Tag näherzukommen. Zweifellos stand uns eine Eiszeit ins Haus.

Doch Bewegung hält warm, und sie sorgten dafür, daß wir reichlich Bewegung erhielten.

Der erste Morgen im Lager begann schon vor Tagesanbruch. Ich hatte Mühe gehabt, mich der Zeitverschiebung anzupassen, und es kam mir so vor, als wäre ich gerade erst eingeschlafen. Ich konnte mir nicht vorstellen, daß jemand ernsthaft von mir verlangte, ich solle mitten in der Nacht aufstehen. Aber sie verlangten es. Irgendwo plärrte ein Lautsprecher Marschmusik in einer Phonzahl, die selbst Tote aufgeweckt hätte, und ein stark behaartes Individuum, das die Lagerstraße heruntergetrampelt kam, brüllte: „Alles aufstehen! Raus aus den Federn! Marsch! Marsch!“, kehrte im Galopp zurück, als ich mir gerade die Decke über den Kopf ziehen wollte, kippte meine Koje um und schüttete mich auf die kalte, harte Erde.

Es war nichts Persönliches; er blieb nicht einmal so lange im Zelt, um zuzusehen, wie mir das Wecken bekam.

Zehn Minuten später, bekleidet mit Hose, Hemd und Schuhen, stand ich zusammen mit den anderen in einer Ziehharmonika-Linie, zur Freiübung angetreten, als die Sonne gerade mit ihrem Scheitel am östlichen Horizont auftauchte. Vor der Linie stand ein breitschultriger, tückisch aussehender Hüne, in Unterhemd und Hose wie wir – nur mit dem Unterschied, daß ich aussah und mich fühlte wie eine einbalsamierte Leiche, während sein Kinn frisch rasiert glänzte, seine Hose eine messerscharfe Bügelfalte hatte, man sich in seinen Schuhen einen Scheitel ziehen konnte und er sehr munter, aufgeweckt, hellwach und ausgeschlafen aussah. Man hatte den Eindruck, daß er überhaupt keinen Schlaf brauchte, nur alle zehntausend Meilen eine Inspektion – und dazwischen lediglich ein bißchen Staub-Abwischen.

Kompanieee – Achtunggg… stillgestanden!“ bellte er. „Ich bin Career Ship’s Sergeant Zim, euer Kompanieführer. Wenn ihr mich anredet, macht ihr eine Ehrenbezeugung und sagt ‚Sir’. Ihr grüßt jeden und sagt ‚Sir’ zu ihm, der so einen Kommandostock unter dem Arm trägt.“ Er hielt so einen Stock in der Hand und schlug rasch ein Rad damit hinter seinem Rücken, um uns zu zeigen, was er unter einem Kommandostock verstand. Als wir am Abend zuvor im Camp eingetroffen waren, waren mir bereits ein paar Männer mit diesem Stock aufgefallen. Diese Stöcke sahen hübsch und elegant aus, und ich hatte mir vorgenommen, mir ebenfalls einen zu besorgen – doch jetzt änderte ich meine Meinung.

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Robert Heinleins Sternenkrieger (2): Kapitel 2

Von Robert Anson Heinlein; aus der deutschen Erstausgabe von 1979 (ISBN 3-404-01280-1), übersetzt von Bodo Baumann. Das Original „Starship Troopers“ wurde 1959 veröffentlicht. Zuvor hier erschienen: Heinleins Sternenkrieger (1): Kapitel 1.

It scared me so, I hooked it off,
Nor stopped as I remember,
Nor turned about till I got home,
Locked up in mother’s chamber.
Yankee doodle, keep it up,
Yankee doodle dandy,
Mind the music and the step,
And with the girls be handy.

Ich hatte nie ernsthaft vor, anzumustern.

Und schon gar nicht bei der Infanterie! Ich hätte mich lieber öffentlich auspeitschen und mir den Vorwurf meines Vaters gefallen lassen, daß ich seinen stolzen Namen beschmutzt hätte. Oh, ich hatte mal etwas meinem Vater gegenüber verlauten lassen, gegen Ende meiner Schulzeit in der Abiturklasse, daß ich mich mit dem Gedanken beschäftigte, ob ich mich nicht freiwillig zur Armee melden sollte. Vermutlich trägt sich jeder Junge mit diesem Gedanken, wenn sein achtzehnter Geburtstag heranrückt, und meiner fiel in die Woche unseres Abschlußexamens. Natürlich spielen die meisten von ihnen nur mit dem Gedanken, sich zu bewerben, und tun dann doch etwas anderes – gehen aufs College, besorgen sich einen Job oder dergleichen. Vermutlich hätte ich das auch getan, wenn nicht mein bester Freund sich mit der todernsten Absicht getragen hätte, dem Militär beizutreten.

Carl und ich hatten in der Oberschule alles immer gemeinsam unternommen – den Mädchen nachgesehen, sie gleichzeitig zum Rendezvous bestellt, im gleichen Klub debattiert und zusammen in seinem Heimlaboratorium die Elektronen gebändigt. Ich war kein großes Licht in theoretischer Elektronik, aber ich konnte geschickt mit einem Lötkolben umgehen. Carl sorgte für das Gehirnschmalz, und ich führte seine Anweisungen aus. Es machte Spaß. Alles, was wir gemeinsam anstellten, machte Spaß. Carls Eltern besaßen nicht annähernd so viel Geld wie mein Vater, aber das hatte keinen Einfluß auf unser Verhältnis. Als mein Vater mir zu meinem vierzehnten Geburtstag einen Rolls-Copter schenkte, gehörte er Carl genauso wie mir. Im umgekehrten Sinne galt das auch für sein Laboratorium.

Deshalb gab es mir zu denken, als Carl mir anvertraute, daß er sein Studium unterbrechen und erst seinen Wehrdienst leisten würde. Er meinte es wirklich so, wie er es sagte. Offenbar hielt er das für eine richtige und naheliegende Entscheidung.

Deshalb sagte ich ihm, ich würde mich freiwillig melden. Er warf mir einen seltsamen Blick zu. „Dein alter Herr wird das nicht erlauben.“

„Ha? Wie könnte er das verhindern?“ Und selbstverständlich konnte er das auch nicht, nicht gesetzlich. Es ist die erste vollkommen freie Entscheidung (und vielleicht die letzte), die ein Junge oder ein Mädchen treffen kann, wenn er – oder sie – achtzehn Jahre alt wird. Sie können sich freiwillig zum Wehrdienst melden, und kein anderer darf ihnen in dieser Sache etwas dreinreden.

„Warte es nur ab.“ Carl wechselte das Thema.

Also setzte ich mich mit meinem Vater auseinander, vorsichtig, auf Umwegen.

Er legte seine Zeitung und seine Zigarre beiseite und starrte mich an. „Bist du verrückt geworden, Sohn?“

„Ich glaube nicht“, murmelte ich.

„Nun, es hört sich aber so an“. Er seufzte. „Trotzdem… ich hätte so etwas erwarten müssen; es ist eine voraussehbare Phase bei einem heranwachsenden jungen Mann. Ich erinnere mich noch daran, als du das Gehen lerntest und kein Baby mehr warst – offen gestanden warst du eine Zeitlang ein kleiner Teufel. Du zerbrachst damals eine von Mutters Ming-Vasen – absichtlich. Da bin ich ganz sicher… aber du warst noch zu jung, um zu begreifen, daß es sich
um ein kostbares Stück handelte. Also bekamst du nur einen Klaps auf die Hand. Ich kann mich auch noch gut an den Tag erinnern, als du mir eine Zigarre stahlst – und wie schlecht es dir davon wurde. Deine Mutter und ich haben damals absichtlich vermieden, dich zur Rede zu stellen, als du dann kein Abendbrot essen konntest, und es ist das erste Mal, daß ich zu dir darüber spreche. Kinder müssen solche Dinge ausprobieren und selbst darauf kommen, daß ihnen die Laster der Erwachsenen schaden. Wir sahen dir zu, wie du den Wendepunkt zwischen Kindheit und Jüngling erreichtest und dir bewußt wurde, daß Mädchen anders sind – und wunderbar.“ Er seufzte erneut. „Alles normale Entwicklungsstufen. Und dann die letzte Phase, ehe man richtig erwachsen ist, in der ein Junge sich entschließt, zum Militär zu gehen und eine hübsche Uniform zu tragen. Oder er ist überzeugt, es sei die große Liebe, so groß, wie sie noch keiner vor ihm erlebt hat – und daß er sie auf der Stelle heiraten müsse. Oder beides.“ Er lächelte grimmig. „Bei mir war es beides. Aber ich kam in beiden Fällen noch rechtzeitig auf den Boden, der Wirklichkeit zurück, ehe ich einen Narren aus mir machte und mein Leben ruinierte.“

„Aber, Vater, ich würde mein Leben nicht ruinieren. Ich werde nur Zeitsoldat – mache keine Karriere daraus.“

„Dann diskutieren wir es aus, okay? Ich werde dir sagen, was du tun wirst – weil du es von mir hören willst. Also hör zu. Erstens hat sich diese Familie seit mehr als hundert Jahren aus der Politik herausgehalten und sich nur um ihre eigenen Angelegenheiten gekümmert. Ich sehe keinen Anlaß, warum du diese stolze Tradition unterbrechen solltest. Vermutlich steckt dieser Bursche an deiner Schule dahinter – wie heißt er doch gleich? Du weißt schon, wen ich meine!“

Er bezog sich auf unseren Lehrer für Geschichte und Moralphilosophie – selbstverständlich ein ehemaliger Soldat. „Mr. Dubois.“

„Ahem, ein blöder Name – paßt zu ihm. Zweifellos ein Ausländer. Es sollte untersagt werden, die Schulen als getarnte Rekrutierungsstationen zu benützen. Ich denke, ich sollte einen Beschwerdebrief schreiben – ein Steuerzahler hat auch Rechte!“

„Aber Vater! Er wirbt doch gar nicht! Er…“ Ich unterbrach mich, weil ich nicht wußte, wie ich ihn beschreiben sollte. Mr. Dubois hatte eine schnoddrige, anmaßende Art. Er behandelte uns so, als wäre keiner von uns wirklich gut genug für den Militärdienst. Ich mochte ihn nicht. „Er tut eher das Gegenteil, entmutigt uns.“

„Ahem! Weißt du nicht, wie man einen Esel aufs Eis lockt? Nun, lassen wir das. Wenn du das Examen bestehst, wirst du Betriebswirtschaft in Harvard studieren; das weißt du bereits. Danach verbringst du ein paar Semester an der Sorbonne, gehst auf Reisen, machst dich mit unseren Generalvertretungen bekannt und schnupperst ein bißchen bei der Konkurrenz hinein. Dann kommst du wieder nach Hause und gehst an die Arbeit. Du wirst ganz unten anfangen, als Knochenarbeiter, Lagerverwalter oder ähnliches, aber das ist nur Formsache. Denn ehe du dich versiehst, wirst du dich auf einem leitenden Posten wiederfinden, weil ich nicht jünger werde. Und je früher du dir Verantwortung auf die Schulter lädst, umso besser ist es für dich. Sobald du tüchtig und verantwortungsbewußt genug dafür bist, wirst du der Boß sein. Nun, wie gefällt dir dieses Programm? Willst du statt dessen zwei Jahre deines Lebens vergeuden?“

Ich sagte nichts dazu. Es war keine Neuigkeit für mich, und ich hatte gründlich darüber nachgedacht. Vater stand auf und legte eine Hand auf meine Schulter. „Glaube nicht, mein Sohn, daß ich nicht mit dir sympathisiere; ich fühle mit dir. Aber halten wir uns doch an die Tatsachen. Hätten wir einen Krieg, wäre ich der erste, der dich ermunterte – und der seine Firma auf den Kriegsbedarf umstellte. Aber wir befinden uns nicht in einem Krieg und, gottlob, wird es keinen Krieg mehr geben. Wir haben den Krieg überwunden. Auf diesem Planeten herrschen Frieden und Glück, und wir unterhalten sehr gute Beziehungen zu anderen Planeten. Was bedeutet also diese sogenannte ‚Bundes-Wehr’? Schmarotzertum, nichts anderes. Eine funktionslose Einrichtung, ein nutzloses Fossil, das dem Steuerzahler auf der
Tasche liegt. Eine sündhaft teure Art, minderwertige Leute ein paar Jahre lang auf öffentliche Kosten zu beschäftigen, die sonst arbeitslos sein würden und sich anschließend bis zu ihrem Lebensende noch damit brüsten. Willst du so ein Schmarotzer werden?“

„Carl ist nicht minderwertig!“

„Entschuldigung, nein, er ist ein ordentlicher Junge… aber falsch beeinflußt.“ Sein finsteres Gesicht hellte sich auf, und er lächelte mich an. „Ich hatte dich eigentlich damit überraschen wollen, mein Sohn – als Geschenk für dein bestandenes Examen. Aber ich werde es dir jetzt schon verraten, damit du dir diesen Unsinn leichter aus dem Kopf zu schlagen vermagst. Nicht, daß mir bange wäre, du könntest aus der Art schlagen; ich habe Vertrauen zu deinen guten Anlagen, obwohl du noch sehr jung bist. Aber du bist verwirrt, ich weiß – und dieses Geschenk wird deine Grillen vertreiben. Kannst du raten, was es ist?“

„Äh – nein.“

Er grinste. „Eine Erholungsreise zum Mars.“

Ich war wie vom Donner gerührt. „Himmel, Vater, ich hatte ja keine Ahnung…“

„Es sollte eine Überraschung sein, und wie ich sehe, ist sie mir auch gelungen. Ich weiß, wie reisewütig ihr jungen Leute seid, obgleich ich nicht verstehe, was man daran findet, wenn man zum ersten Mal auf einem anderen Planeten gewesen ist. Aber für dich ist es genau die richtige Zeit, so eine Reise zu unternehmen – ganz allein; erwähnte ich das schon? – und auf andere Gedanken zu kommen… denn wenn du erst einmal in Amt und Würden bist, hast du so viele Dinge um die Ohren, daß du dir nicht einmal eine Woche für Luna freinehmen kannst.“

Er nahm seine Papiere wieder hoch. „Nein, bedanke dich jetzt nicht, zieh los und laß mich dieses Memorandum fertigstellen – ich erwarte in Kürze ein paar Herren. Geschäftlich.“

Ich empfahl mich. Ich glaube, er dachte, damit sei das Problem erledigt… und vermutlich dachte ich das auch. Mars! Eine Urlaubsreise zum Mars ohne meine Eltern! Doch ich erwähnte Carl gegenüber nichts davon; ich hatte den leisen Verdacht, daß er die Reise als Bestechung auslegen würde. Vielleicht war sie das auch. Ich sagte ihm nur, daß meine Ansichten und die meines Vaters sich offenbar nicht deckten.

„Meiner ist auch dagegen“, erwiderte er. „Aber es ist mein Leben.“

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