IWÖ-Editorial zu den COVID-„Maßnahmen“

Editorial von DI Mag. Andreas Rippel in der gerade neu erschienenen Ausgabe 2/2020 der „IWÖ-Nachrichten“. (Die IWÖ ist die „Interessengemeinschaft Liberales Waffenrecht in Österreich“.)

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle über unseren sehr gut besuchten Informationsstand auf der Messe „Hohe Jagd“ in Salzburg, unsere Teilnahme an der IWA in Nürnberg sowie über den Beginn der warmen Jahreszeit und der damit verbundenen Möglichkeit, wieder vermehrt die Jagd und den Schießsport im Freien auszuüben, schreiben. Ich wollte über unsere Bemühungen im Zusammenhang mit der zu erlassenden Verordnung zum neuen Waffengesetz schreiben, ich wollte über eine interessante Sammlerwaffe berichten, doch jetzt ist alles ganz anders gekommen:

Wir sind seit einigen Wochen Einschränkungen unterworfen, die in der Geschichte der 2. Republik beispiellos sind und bis vor kurzem auch undenkbar waren.

Erstmalig seit 1955 ist es uns nicht mehr erlaubt, legal eine Schußwaffe oder auch nur einen Pfefferspray in einem Waffenfachgeschäft zu kaufen. Der Ankauf von Munition ist ebenfalls verboten, was unsere Munitionsvorräte rasch schwinden lassen wird (zumindest die Jagd ist ja noch erlaubt). Den Waffen- und Munitionshandel trifft es nämlich mehrfach: Hier gilt nämlich nicht nur, daß jeder Waffenhändler gezwungen wurde, sein Geschäft zu sperren (und so mancher dem Konkurs ins Auge sehen wird müssen), sondern es gilt weiterhin auch noch das antiquierte Verbot des Versandhandels. Praktisch jegliche Geschäftsausübung des Waffenhandels ist sohin unter Androhung schwerer Sanktionen verboten.

Doch das ist natürlich nur ein Detailaspekt. Entscheidend in dieser Sache ist die nahezu vollständige Aufhebung der Grundrechte (u. a. Versammlungsfreiheit, Recht auf freie Berufsausübung, Aufenthaltsfreiheit, etc.), die mit wenigen Federstrichen ohne Diskussion außer Kraft gesetzt wurden.

Den Grund, vielmehr den Anlaß, kennen Sie: Es ist das Auftreten einer sicherlich nicht ungefährlichen Virusinfektion, deren Gefährlichkeit und vor allem Außergewöhnlichkeit aber umstritten ist. Geht sie tatsächlich (weit) über die Gefahr einer (schweren) Grippewelle hinaus oder hätten wir, wenn nicht aller Augen auf dieses eine Virus gerichtet wären, gar nicht bemerkt, daß es sich hier um ein „neues“ Virus handelt? Die bis dato vorliegenden Evidenzen sprechen jedenfalls eher für letzteres, da in den letzten Wochen kein Anstieg der Gesamtsterblichkeit in Europa (Quelle: euromomo.eu) verzeichnet werden konnte.

Bedenklicherweise zeigen sich hier besonders im Umgang mit Ärzten bzw. Wissenschaftler, die sich kritisch zu den Vorgängen und der Interpretation (!) der veröffentlichten Zahlen äußern, totalitäre Tendenzen.

Alle, die nicht die bereits seit Wochen „versprochene“ Apokalypse an die Wand malen, ja selbst wenn lediglich Fragen gestellt werden, werden als Verschwörungstheoretiker o. ä. diskreditiert und versucht, sie mundtot zu machen.

Wenn man sich aber die gar nicht so große Mühe macht und ein wenig recherchiert und hinterfragt, kommt unweigerlich die Frage auf, warum wir nahezu stündlich mit neuen Meldungen über Tote, über Leid und Trauer versorgt werden, wenn doch die jährlichen Grippetoten, die Malariatoten, die Maserntoten, die Hungertoten nie viel mehr waren als Fußnoten in den Massenmedien.

Die ersten Grundrechte, die ersten Menschenrechte wurden in Österreich noch in Zeiten der Monarchie im 19. Jahrhundert erlassen. Für diese Grundrechte haben Menschen in verschiedenen blutigen Revolutionen und Kämpfen ihr Leben gelassen. Nach den bitteren Erfahrungen des 2. Weltkrieges und mit den Diktaturen waren die Menschen in Europa stolz darauf, diese Grundrechte unverrückbar festzuschreiben. Nie wieder sollten diese angetastet werden können.

Der Kampf um Grund- und Menschenrechte, die Wiedererlangung der Freiheit, der Sturz der autoritären Regime und das Vergießen von Blut dafür liegt bei unseren östlichen Nachbarn noch viel kürzer zurück.

Rechtfertigt nun eine Viruserkrankung, deren Auswirkungen wissenschaftlich nun immer stärker umstritten sind und wir nicht, wie prophezeit, dahingerafft werden (das Durchschnittsalter der mit oder wegen COVID-19 Verstorbenen ist in Europa 80 Jahre) tatsächlich, daß wir all diese Rechte, für die unsere Vorfahren gekämpft haben und auch gestorben sind, über Bord werfen? Handelt es sich hier um angemessene und vor allem verhältnismäßige Beschneidungen der Grundrechte?

Rechtfertigt das alles wirklich, daß die Polizei uns auseinandertreibt, wenn wir zusammenstehen? Rechtfertigt es wirklich, daß wir unsere Häuser nur mehr aus „gutem Grund“ verlassen dürfen? Rechtfertigt es auch wirklich, daß uns Sportausübung im Freien verboten ist?

Bewegung im Freien, an der frischen Luft, an der Sonne hat bis jetzt noch jede Grippewelle abflauen lassen, Mikroorganismen sind höchst empfindlich gegenüber Wärme und UV-Strahlung. Aus diesem Grund wird z. B. unser Trinkwasser mit UV-Licht bestrahlt.

Rechtfertigt diese Viruserkrankung tatsächlich, daß wir die Wirtschaft zu Boden ringen? Daß Bildungseinrichtungen gesperrt werden? Daß wir das, wofür viele, viele Menschen Zeit ihres Lebens gearbeitet haben, wofür sie Lebenszeit geopfert haben, innerhalb weniger Monate vernichten, weil wir die Erwerbsausübung untersagen?

Rechtfertigt das wirklich, daß unsere Handydaten an die Polizei übermittelt werden, damit die Obrigkeit sieht, wo man uns auseinandertreiben kann, mit wem wir Kontakt hatten, ob wir krank sind? Rechtfertigt dies die Abschaffung des Schutzes der Privatsphäre, die ein hohes Rechtsgut ist? Rechtfertigt dies den Einsatz von Drohnen oder von Handy-Apps, um zu überwachen, wo wir uns befinden?

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Tritium-Visiere: Selbstschutz & Strahlenschutz

Von Stefan Perey und Jens Tigges, aus „caliber“ 2-2004. (Link im Text von mir eingefügt.)

Wegweiser in der Dunkelheit: Unzählige Straftaten ereignen sich bei schlechten Lichtverhältnissen. Hier sind die Taschenlampe und die Tritium-Visierung auf der Kurzwaffe die geeigneten Lösungsmittel, um solch eine Situation zu meistern.

In der Nacht sind selbstleuchtende Kurzwaffen-Visierungen mit Tritium-Einlagen gerade für den Dienst- und Selbstschutzbereich eine feine Sache und vor allem in den USA weit verbreitet. Hierzulande hemmen immer noch ungeklärte Abstimmungs- und Auslegungsprobleme zwischen dem Bundesamt für Strahlenschutz und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt über den Import und Handel mit Tritiumvisieren deren Verbreitung. caliber hat sich die neuesten Tritium-Visiere der amerikanischen Firma Xpress Sights Systems einmal näher angesehen.

Uhren mit selbstleuchtenden Ziffern waren die Vorreiter dieser seit über 10 Jahren in Visieren eingesetzten Technologie. Kurz nach dem Ersten Weltkrieg war die schweizerische Uhrenindustrie auf die Idee gekommen, durch Beigabe von radioaktiven Substanzen einen selbstleuchtenden Farbstoff herzustellen. Früher wurde Radium 226 als anregende Substanz verwendet. Nach dem Nachweis der Gefährdung durch Radium im Jahre 1955 wurden von den meisten Uhrenherstellern andere künstlich erzeugte Radionuklide als Aktivatoren für die Leuchtfarben eingesetzt. Von allen verwendbaren Radionukliden ist das Wasserstoff-Isotop Tritium (H3) laut einer aufwendigen Studie der Schweizer Uhrenhersteller (Fédération suisse des associations de fabricants d’horologerie, kurz F.H.) das Radionuklid mit der niedrigsten Radiotoxizität. Tritium ist ein reiner Beta-Strahler mit einer maximalen Energie von 18 keV (Kiloelektronvolt). Tritium-Leuchtfarben sind in allen Ländern zugelassen, und das Durchdringungsvermögen der Strahlung ist so gering, daß die Oberfläche einer Uhr als strahlungsfrei bezeichnet werden kann. Während bei Leuchtfarben für Uhren tritiumhaltiges Material in sehr dünner Schicht auf Zinksulfidkristalle aufgebracht wird, damit diese durch die Betastrahlung des Tritiums zum Leuchten gebracht werden, kommen in selbstleuchtenden Visierungen kleine tritiumgasgefüllte Glasbehälter (tritium vials) zum Einsatz, deren innere Phosphorbeschichtung durch das Tritium zum Leuchten angeregt wird.

Uhren leuchten den Weg

Die gleiche Technologie wird wegen ihrer noch geringeren Strahlung auch bei den H3-Militäruhren eingesetzt. Uneinheitliche Aussagen gibt es indes über den Handel mit tritiumhaltigen Visieren in Deutschland. Während Uhren (Sonderzeitmesser) mit einer Strahlung von bis zu 25 Millicuries (mCi) gehandelt werden dürfen, muß für den Handel mit tritiumhaltigen Visieren nach Aussage des Bundesamtes für Strahlenschutz eine Freigabe durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) erteilt werden, obwohl die höchstzulässigen Strahlungswerte von den Visieren mit maximal 18 Millicuries nicht überschritten werden. (1 Curie ist definiert als die Aktivität von 1 g Radium-226, entsprechend etwa 37 Mrd- Becquerel.) Diese Zulassungs-Probleme betreffen aber hauptsächlich die Importeure und Großhändler, sowie die Behörden, die momentan sogar einen Strahlenschutzbeauftragten und einen speziellen Lagerraum für Waffen mit Tritiumvisieren benötigen.

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Waffen in USA: Just the facts, please!

Ein Gastkommentar von Gerald Weigl in „caliber“ 2-2004.

Es steht außer Zweifel, bei kaum einem anderen Thema kommen sich Europas Rechte und Linke so nahe, wie wenn es darum geht, den USA wieder einmal auszurichten, wie roh, barbarisch, gewaltverherrlichend und egozentrisch sie sind. Nachdem sich spätestens seit Michael Moores „Bowling for Columbine“ Millionen von Europäern im Besitz der Wahrheit über den „Waffenwahn der Amerikaner“ wähnen; nachdem so gut wie jeder Artikel, der eine Waffengesetzverschärfung durchpeitschen möchte, darauf hinweist, tut es vermutlich gut, sich einige Facts zu den „amerikanischen Verhältnissen“ vor Augen zu führen.

Für Normalsterbliche war es in den USA der 70er Jahre in nur wenigen ländlichen Bundesstaaten möglich, Waffentragscheine, sogenannte „concealed carry permits“, zu erhalten. Ähnlich wie in der heutigen EU sicherten sich allerdings Stars, Superreiche oder Spitzenpolitiker wie Janet Reno, Sean Penn oder Donald Trump selbst in so restriktiven Zonen wie New York City oder Washington DC ihre permits. Eine Serie brutaler Vergewaltigungen führte in Orlando, Florida, 1966 zu der Veranstaltung von durch Lokalzeitungen (!) gesponserten Kursen durch die Polizei. Nach bestandener Prüfung hatte jeder volljährige, unbescholtene Bürger das Recht, die Waffe zu tragen. In den nächsten Jahren sank, im Gegensatz zum nationalen Trend, hier die Anzahl sämtlicher Gewaltdelikte, die der Vergewaltigungen gar um 88 %, deshalb wurde das Modell in ganz Florida eingeführt. Der Erfolg erwies sich als spektakulär, die Anzahl der Tötungen sank in den Folgejahren um 22 %, die Anzahl der Tötungen mit Schußwaffen ging gar um 29 % zurück. Und dies bei gegenläufigem Trend auf Bundesebene – dort nahm die Zahl der Tötungen allgemein um 15 % und die der Tötungen mit Schußwaffen um 50 % zu. Die von Waffengegnern vorhergesagten Schießereien, die Blutbäder im Wildwest-Stil, blieben aus. Im Gegenteil, von den ausgestellten permits wurden lediglich 48 (also 0,16 Promille) wegen „Mißbrauchs“ wieder eingezogen. Mißbrauch kann jedoch bereits das Betreten eines Lokals, in dem Alkohol ausgeschenkt wird, bedeuten, nicht nur Mord und Totschlag! Die Geschichte der Erleichterung des Zugangs zur concealed carry permit in etlichen US-Bundesstaaten ist eine Erfolgsstory – unter dem Eindruck der „Lott-Studie“ liberalisierten schließlich nahezu 40 Bundesstaaten ihr Recht. Ausnahmslos jeder Bundesstaat konnte so seine Rate an Gewaltdelikten senken!

Waffenrechts-Liberalisierung reduziert Gewaltdelikte

Die Anti-Gun-Lobby zweifelte jedoch weiter am Nutzen von Schußwaffen. Gegen entschlossene Verbrecher hätte ein Normalsterblicher keine Chance, so das von der Polizei gebetsmühlenartig verbreitete Argument. Nachdem mehrere Zeitungsumfragen auf eine hohe Dunkelziffer an Selbstschutzfällen hinwiesen, beschlossen die Kriminologen Gary Kleck und Mark Gertz 1993, der Sache auf den Grund zu gehen. Anhand von tausenden Telefoninterviews wurden Amerikaner befragt, ob sie in den vergangenen fünf Jahren beziehungsweise im vergangenen Jahr eine Schußwaffe zum Selbstschutz oder zum Schutz anderer nutzten – wobei Fälle in Polizei und Militär und gegen Tiere ausgeschlossen wurden. Das Ergebnis überraschte selbst jene, die sich sicher waren, mit den gemeldeten Fällen nur die Spitze des Eisbergs vorliegen zu haben: jährlich ereignen sich bis zu 2,5 Millionen Fälle privater Notwehr mit Schußwaffen. Die schmerzliche Wahrheit für die Waffengegner: Schießereien finden so gut wie nie statt, im Regelfall reicht die Drohwirkung der Schußwaffe vollauf. So kommt es nur in 8 % der Fälle zu einer Verletzung des Täters! Kriminalitätsopfer, welche die Tips der Waffengegner befolgen und sich fügen, wurden dagegen dreimal häufiger verletzt als jene, die mit Schußwaffen Widerstand leisteten! Dies schlägt sich allerdings auf die Bereitschaft, den Vorfall zu melden, nieder und erklärt die hohe Dunkelziffer – wo niemand verletzt wird, gibt es keinen Grund, die Behörden einzuschalten (und die Konfiszierung der Waffe zu riskieren). Der Nutzen der Schußwaffe für die Gesellschaft ist evident – 15,7 % der Befragten gaben an, er/sie sei sich sicher, daß Unschuldige ihr Leben verloren hätten, wenn die Schußwaffe nicht zur Verteidigung bereitgestanden hätte. Anders ausgedrückt, wären das etwa 340.000 gerettete Leben pro Jahr!

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(((Martin Schlaff))), einer der reichsten Plutokraten in Österreich

Von Wolfgang Simonitsch, aus der „Kleinen Zeitung“ vom 30. September 2006. (Vorbemerkung von Lucifex: Als ich Martin Schlomo Mordechai Joschua Schlaff heute in einem Tavernenkommentar erwähnte, ist mir der obige Scan wieder eingefallen und weiters die Idee gekommen, daraus einen Artikel zu machen. Den Scan habe ich als Beweismaterial eingefügt, aber für die bequemere Lesbarkeit habe ich den Text abgetippt und mit Links versehen.)

 

Martin Schlaff (53), der verschwiegene Geschäftsmann, hilft Elsner aus.

Er ist ein Geschäftsmann der ganz geheimnisvollen Art. Einer, dem man so ziemlich alles zutraut. Jetzt hat der 53-jährige Wiener Martin Schlaff wieder alle verblüfft: Er hilft seinem früheren Spezi Helmut Elsner aus der Patsche, genauer gesagt aus der Untersuchungshaft in Frankreich und legt für ihn eine Million Euro als Kaution auf den Tisch.

Das ist freilich ein Kinderspiel für den Sohn jüdischer Kaufleute, der, längst auf ein Vermögen von mehr als einer Milliarde Euro taxiert, zu den reichsten Österreichern gezählt wird. Mit dem Ex-BAWAG-Chef Elsner, den Schlaff im privaten Kreis auch schon „unseren Angestellten“ genannt haben soll, verbindet ihn eine lange Partnerschaft: Die BAWAG hat unzählige Deals von Schlaff finanziert, den jüdische Zeitungen ob seiner geschäftlichen Kreativität auch den „Zauberer“ nennen. Direkt ungeheuer sollen auch seine unzähligen Kontakte in höchste Kreise Osteuropas und Israels sein. Er hat neben seiner Prachtvilla in Wien-Döbling in Tel Aviv ein Haus mit Meerblick plus Atombunker und soll in Israel nicht nur mit den Premiers Yitzhak Rabin und Ariel Sharon befreundet gewesen sein.

Sein Name tauch auch in der BAWAG-Affäre immer wieder auf. Wie vor ein paar Tagen, als bekannt wurde, dass er über eine Liechtensteiner Stiftung vom Beinahe-Totengräber der BAWAG, Wolfgang Flöttl, eine geheimnisvolle Provision von 320.000 Dollar kassiert habe. Der zum zweiten Mal verheiratete Vater von vier Kindern hatte schon zu DDR-Zeiten gute Geschäfte gemacht. Die ostdeutsche Stasi soll ihn unter der Bezeichnung „Landgraf“ als inoffiziellen Mitarbeiter geführt haben.

Er wurde auch verdächtigt, in den 80er-Jahren das Embargo gebrochen und mit verbotenen Warenlieferungen in die DDR oder Scheingeschäften viel Geld gemacht zu haben. Doch die deutsche Justiz musste klein beigeben: Sie konnte nichts beweisen.

In Österreich zählt Schlaff etwa Ex-ÖVP-Chef Josef Taus und den Ex-Länderbanker Herbert Cordt zu seinen Freunden. Mit ihnen hat er etwa den bulgarischen Mobilfunker Mobiltel an die Telekom Austria verkauft und allein dabei angeblich 600 Millionen verdient. Derzeit versucht das Trio zum Beispiel, eine Pipeline in Lettland zu kaufen.

WOLFGANG SIMONITSCH

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Siehe auch:

Ein kurzer Blick auf den jüdischen Reichtum von Thomas Dalton

Die Stasi-Wurzeln der deutsch-jüdischen „antirassistischen“ Linken und ihr Programm zur Zerstörung des ethnischen Deutschland von Francis Carr Begbie (über Anetta Kahanes DDR-Vergangenheit)

Marc Rich und die Rechtsstaatlichkeit von William Pierce (über die korrupten Machenschaften zur Ausplünderung des post-sowjetischen Rußland mit Unterstützung jüdischer Oligarchen im Westen wie Marc Rich; Zitat aus dem Essay: „Marc Rich spielte eine größere Rolle als jede andere Einzelperson bei der Herausschaffung des gestohlenen Reichtums Rußlands aus dem Land. Mehr als jede andere Einzelperson ist er dafür verantwortlich, daß ein einst reiches weißes Land zu dem wirtschaftlichen hoffnungslosen Fall gemacht wurde, das es heute ist. Mehr als jede andere Einzelperson ist Marc Rich dafür verantwortlich, daß Millionen Russen in diesem Winter frieren und hungern, dafür, daß die Selbstmordrate und die Alkoholismusrate in Rußland sich auf einem Allzeithoch befinden, und dafür, daß junge Russinnen, die vor einer düsteren Zukunft zu Hause stehen, sich von jüdischen Sklavenhändlern, die ihnen Jobs als Sekretärinnen oder Rezeptionistinnen oder Haushälterinnen in Israel versprechen, in die weiße Sklaverei locken lassen. Dies ist das Verbrechen – das völkermörderische Verbrechen -, für das man Marc Rich seine Arme und Beine brechen und ihn dann in einem Eisenkäfig über dem Tor des Weißen Hauses aufhängen sollte. Und Bill Clinton begnadigte ihn!“)

„NovaEuropa: Sammlungsbewegung für eine Europäische Republik“ von mir (als Deep Roots) auf Basis eines Artikels in der „Kronen-Zeitung“ vom 2. Dezember 2012, nachdem die beiden Ex-ÖVP-Obmänner Josef Taus und Josef Riegler sowie etliche andere ÖVP-Leute in diesem ÖVP-nahen Internationalistenverein wichtige Funktionen innehaben.

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

Unerschöpfliche Rohstoffreserven? Erdöl und Erdgas aus dem Erdinneren

Heute habe ich in diesem Kommentar einen alten Artikel über einen möglichen abiotischen Ursprung von Erdöl und Erdgas erwähnt. Diesen Artikel habe ich anschließend herausgesucht – er ist in „bild der wissenschaft“ vom Mai 1987 auf Seite 22 enthalten. Hier ist der Scan davon:

 

Siehe auch den SPIEGEL-Artikel „Gas im Granit“ vom 10. März 1986 sowie Öl und Erdgas ohne Ende? Forscher findet Hinweise für abiotische Entstehung von Erdöl und Erdgas! vom 8. Februar 2010 auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie („Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit!“)

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

6,2 Millionen Nichtweiße haben seit Januar 2011 in Europa „Asyl“ gefordert

Übersetzt von Lucifex. Das Original 6.2 Million Nonwhites Have Demanded „Asylum” in Europe since January 2011 erschien am 19. September 2019 auf The New Observer.

Mindestens 6,2 Millionen Nichtweiße, die vorgeben, „Flüchtlinge“ zu sein, haben seit Januar 2011 gefordert, daß Weiße in Europa ihnen „Asyl“ geben, hat eine Überprüfung offizieller Statistiken, die vom European Asylum Support Office (EASO) herausgegeben wurden, gezeigt.

Laut den Zahlen des EASO hat allein im Juli 2019 die Zahl der in den 30 EU-Ländern (Mitgliedsstaaten der EU plus Norwegen und die Schweiz) eingereichten „Ansuchen um internationalen Schutz“ annähernd 62.900 erreichet, eine 26prozentige Zunahme verglichen mit Juli. Dies war etwas mehr als im Juli 2018 (59.375) und ungefähr gleich wie im Juli 2017 (62.040).

Die neuesten Zahlen bedeuten, daß im Zeitraum von Januar bis Juli 2019 400.100 Nichtweiße in Europa „Asyl“ gesucht haben.

Wenn man die archivierten EASO-Berichte studiert, dann wird das volle Bild der nichtweißen Masseninvasion offensichtlich. Laut den archivierten EASO-Jahresberichten von 2011 bis 2018 waren die Gesamtzahlen der „Asylansuchen“ in Europa pro Jahr wie folgt:

2018: 634.700 Asylansuchen”

2017: 728.470 „Asylansuchen”

2016: 1.291.785 Asylansuchen”

2015: 1.392.155 Asylansuchen”

2014: 662.680 „Asylansuchen”

2013: 435.760 „Asylansuchen”

2012: 335.365 „Asylansuchen”

2011: 301.000 „Asylansuchen”

Diese Zahlen bedeuten addiert mit den 400.100 im Jahr 2019 registrierten Ansuchen, daß seit 2011 insgesamt 6.182.015 „Asylwerber“ gefordert haben, daß Weiße ihnen Essen, Geld und Unterkunft in Europa geben.

Wie unverfroren falsch diese Ansprüche auf „Asyl“ sind, ist aus den Herkunftsländern der nichtweißen Invasoren offensichtlich. Laut den Zahlen des EASO umfassen die häufigsten „Herkunftsländer“ Syrien, Afghanistan, Venezuela, den Irak, Pakistan, Bangladesch, die Türkei, Kolumbien, der Iran, China, Nigeria, Somalia, der Kongo, Peru, Indien, der Sudan, Eritrea, Haiti, Nicaragua und El Salvador – unter mindestens 100 anderen.

Kein Staatsbürger dieser Länder ist in irgendeinem Sinn für „Asylstatus“ qualifiziert, da selbst in Ländern wie Syrien und Afghanistan weite Bereiche jener Staaten immer unter Regierungskontrolle waren und Millionen Menschen dort recht sicher lebten – was völlig die „Notwendigkeit“ irgendwelcher anderer negiert, durch mehrere sichere Länder zu fliehen, um nach Europa zu kommen.

Die Staatsbürger anderer Länder – wie jene aus Nigeria – sind eindeutig in gar keiner Gefahr und fallen bloß über Europa her, weil sie in einer von Weißen geschaffenen Gesellschaft leben wollen, da ihnen das einen höheren Lebensstandard, kostenlose Wohlfahrt und Unterkunft bietet – und in vielen Fällen profitablere Verbrechensgelegenheiten als in ihren eigenen selbstgeschaffenen, von Chaos geplagten Heimatnationen.

Diese Zahlen machen klar, daß es keine „europäische Asylkrise“ gibt, wie die kontrollierten Medien und das weißenfeindliche Establishment behaupten, sondern bloß eine Masseninvasion von Nichtweißen in weißen Ländern. Es ist ein Prozeß, durch den, wenn man ihn weiterlaufen läßt, Europa innerhalb von zwei Generationen zu einem Drittweltkontinent kollabieren wird.

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Siehe auch:

Der Weg zum „Heerlager der Heiligen“: Ein chronologischer Überblick von mir

Betreutes Flüchten: Willkommenskultur im Irrenhaus von Osimandia

Wie man nach Europa kommt – Anleitung für Senegalesen, Teil 1 und Teil 2 von Senegalaisement.com

„Europas Dämme bersten“: Eine Rezension von Michaels Walker

Zwischen den Zeilen lesen: „Erfrorene Flüchtlinge“ von Colin Liddell

„How Whites took over America“, ein Video von Horus the Avenger, mit meiner Transkription des englischen Textes

Die Ethik des Rettungsbootes: Argumentation gegen Hilfe für die Armen von Garrett Hardin

Warum wir schreiben von Alex Kurtagić

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

Die anglo-normannische Invasion Irlands im Jahr 1170: Ermöglicht durch „aristokratische“ Machtrivalität

Von Mathias Mesenhüller, aus GEO EPOCHE Nr. 90 „Irland 1170 – 2018: Die Geschichte der Grünen Insel“, dort erschienen ab Seite 22 unter dem Titel „Rivalen um die Macht“. (Hier nachveröffentlicht zur weiterführenden Information über die in „Etwas anderes als weiß werden“: Irland und radikaler jüdischer Aktivismus“ erwähnte Invasion Irlands durch Richard „Strongbow“ FitzGilbert auf Einladung des irischen Regionalfürsten Dermot MacMurrough.)

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Seit Jahrhunderten ringen lokale Fürsten um die Hoheit über ganz Irland. Doch dann verschafft sich einer der Kontrahenten Unterstützung von außen – und die Ankunft des normannischen Ritters Strongbow aus Britannien im Jahr 1170 wird zum schicksalhaften Wendepunkt. Denn mit ihr beginnt die Ära der Fremdherrschaft, die die Insel bis heute prägen wird.

Es ist der 23. August 1170. Am Horizont vor der südirischen Küste zeichnet sich eine furchteinflößende Silhouette ab und kommt stetig näher: große Segelschiffe. Von Wales aus haben sie das Meer überquert und steuern nun auf das irische Städtchen Waterford zu.

Auf den Decks der Schiffe lagern Ritter samt Pferden, Schilden, Kettenhemden, schweren Lanzen und Schwertern. Außerdem Infanteristen mit langstieligen Streitäxten, weit schießenden Bögen und dicken Bündeln präzise gefertigter Pfeile. Dazu Belagerungsgerät, Schanzwerkzeug.

Eine hochgerüstete, kampferprobte Truppe, insgesamt rund 1200 Mann. Und ein Bräutigam.

Denn die Armada kommt auf Einladung eines irischen Fürsten, Dermot MacMurrough, des Herrschers des Reiches Leinster im Südosten der Insel. Der Anführer der Flotte, Richard FitzGilbert, genannt Strongbow, soll Dermots Tochter heiraten – und vielleicht einmal dessen Reich erben.

Zuvor freilich muss Strongbow dem künftigen Schwiegervater einen Dienst erweisen: Seine Krieger sollen wesentliche Teile dieses Reiches überhaupt erst erobern. Sie sollen Dermots irische Rivalen bezwingen, ihn so zum mächtigsten Mann auf der Insel machen – und einige vergangene Kränkungen rächen. Strongbows Sold für diese Dienste: die Prinzessin und die Erbschaft.

Damit beginnt ein Feldzug, der Irland für Jahrhunderte in den Bann der größeren britischen Nachbarinsel schlagen wird. Ein Krieg, dem ein fruchtbarer Austausch folgen wird, eine reiche Mischkultur – aber ebenso auch Leid und Bitterkeit. Und aus dem Fremdherrschaft und Freiheitskampf als die großen Themen der irischen Geschichte hervorgehen.

Am Anfang steht eine arrangierte Ehe. Ein Pakt, der keine Nationen kennt, nur persönliche Vorteile. Das Aufeinandertreffen ungleicher Waffen – aber der gleichen zügellosen Gier nach Ruhm, Reichtum und Abenteuer.

Die Ritter, die Strongbow nun bei Waterford an Land führt, sind entschlossen, sich ihr Glück, ihre Zukunft zu erkämpfen. Wie schon ihre Väter es getan haben und deren Väter vor ihnen. Sie kennen es nicht anders.

Denn sie sind Normannen.

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Die alte Saat geht wieder auf

Von Elke Papouschek, aus „Servus in Stadt & Land“, Ausgabe Oktober 2014.

Erntezeit in den Gärten der Arche Noah. Aber in Schiltern geht es nicht um die Früchte, sondern um deren Samen. Sie helfen, fast vergessene Nutzpflanzen am Leben zu erhalten. Anbau erwünscht!

Wenn sich das Gartenjahr dem Ende zuneigt und sich die goldenen Tage des Altweibersommers aneinanderreihen, wird im Kamptal Saatgut geerntet, getrocknet, gewogen, verpackt und beschriftet – sorgfältig und mit Übersicht, wie in einer Drogerie aus längst vergangenen Zeiten.

Franco Baumeler, gebürtiger Schweizer mit einem großen Herz für alte Kultursorten und Leiter des Arche-Noah-Schaugartens in Schiltern, führt durch die Beetreihen, den Hang hinauf zum kleinen Maisfeld. Die Hüllblätter der Kolben sind längst braun und trocken. „Eigentlich hätten wir die ja schon geerntet, aber für euch haben wir noch ein paar Tage gewartet“, erzählt er, ehe er zwei Kolben ausbricht und die trockenen Blätter zurückbiegt.

Weißgelb und steinhart sind die einzelnen Körner. Aber so müssen sie sein – denn in der Arche Noah wird nicht zu kulinarischen Zwecken geerntet, sondern um alte Kulturpflanzen und Sorten zu erhalten, die andernfalls verschwinden würden.

ALTE SORTEN SIND SAMENFEST

Die bunte Vielfalt in den Obst- und Gemüseabteilungen des Lebensmittelhandels täuscht: Es gibt zwar viel Exotisches – doch die Verarmung von Kultursorten in unseren Breiten nimmt ungebremst ihren Lauf. „Wir kennen eine grüne, lange und kerzengerade Frucht und nennen sie Gurke, aber das war’s dann schon“, meint Gebhard Kofler-Hofer, der in Schiltern für Führungen und Vorträge verantwortlich ist. „Tatsächlich gibt es Dutzende verschiedene Arten: Schlangengurken, Wachsgurken, Schwammgurken, Scheibengurken. Gurken sind eine große Familie.“

Seit mehr als 20 Jahren setzt sich die Arche Noah für Sorten ein, die vor Generationen noch naturnah angebaut wurden, dann aber verschwanden, weil in der Landwirtschaft Ertrag vor Qualität gereiht wurde und Gleichförmigkeit vor Formenvielfalt. Das galt auch für den „Wachauer Weißen“, jene Maissorte, von der Franco Baumeler gerade zwei Kolben ausgebrochen hat.

In Schiltern wird der Mais zur Arterhaltung angebaut. Ob die Samen gut ausgereift und trocken sind, erkennt man – außer an den Hüllblättern – an den harten Körnern. „Man reibt einfach die Kolben gegeneinander, dann fallen die Körner heraus“, erklärt Franco Baumeler den simplen Vorgang der Saatgutgewinnung.

Alte und regionale Gemüsesorten haben einen großen Vorteil: Sie sind nicht nur optimal an die lokalen Klimaverhältnisse und Böden angepasst. Man kann sie auch weitervermehren, denn sie sind „samenfest“. Sogenanntes F1-Saatgut dagegen muss man jedes Jahr neu kaufen. Zwar könnte man auch von den daraus gezogenen Hybriden Samen ernten. Deren Nachkommen behielten jedoch die Eigenschaften der Elternpflanzen nicht einheitlich bei.

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Wachset und mehret euch: Pflanzenvermehrung selbst gemacht

Von Veronika Schubert, aus „Servus in Stadt & Land“, Ausgabe August 2015.

Viele Wege führen zu neuen Pflanzen. Wer den richtigen einschlägt, spart nicht nur Geld in der Gärtnerei, sondern darf sich auch als Geburtshelfer im eigenen Garten fühlen.
Wie man richtig Samen gewinnt, Stecklinge zieht und Absenker biegt.

Wer, wenn nicht die Gärtnerin, weiß nach jahrelanger Vermehrung von Pflanzen, welche Technik ans Ziel führt? Es ist ein umfassendes und oftmals auch außergewöhnliches Angebot an Blumen, Kräutern und Gemüse, das Eveline Bach in ihrem Familienbetrieb am Stadtrand von Wien in vierter Generation hegt. Doch das Besondere, nämlich Samen von Raritäten, ist nur schwer erhältlich, Eveline Bach musste also lernen, selbst für Nachschub zu sorgen – und ganz einfach ist das nicht.

„Ob von einer Pflanze Samen abgenommen werden können, hängt von vielen Faktoren ab“, sagt sie. „Zunächst müssen die Blüten überhaupt Samen ausbilden. Und dann stellt sich die Frage, ob sie nach der Mendel’schen Vererbungslehre stark aufspalten und ob die nächste Generation Veränderungen zeigt oder nicht.“

In der Gärtnerei Bach werden zur Vermeidung von unerwünschten Kreuzungen nur Samen von jenen Pflanzen abgenommen, die in der Mitte einer Reihe stehen. Dort ist – vor allem bei Paradeisern [Tomaten] ist das wichtig – weitgehend gesichert, dass es zu keiner Fremdbestäubung kommt, die die nächste Generation beeinflussen kann. Auch bei Chilis ist im Übrigen Vorsicht angebracht: Sie sind Windbestäuber und sollten isoliert angebaut werden. „Im Hobbybereich ist es aber sogar spannend, auch Neues zuzulassen und zu experimentieren“, sagt Eveline Bach ermunternd. „Mit etwas Glück gelingt sogar im Privatgarten eine neue taugliche Züchtung.“

Wer im nächsten Jahr keine genetischen Veränderungen im Beet haben will, entnimmt die Samen am besten aus dem Dickicht zwischen lauter gleich blühenden Pflanzen. Dort wurden sie höchstwahrscheinlich unter ihresgleichen von Bienen bestäubt oder haben sich selbst befruchtet.

STECKLINGE UND ABSENKER

Wer das Risiko von Veränderungen ganz ausschließen will, vermehrt seine Kulturen mit Stecklingen. „Stecklinge sind Teile von Pflanzen und somit Klone“, erklärt Expertin Eveline Bach. „Da weiß man, dass die exakt gleiche Pflanze heranwächst.“ Allerdings hat die Stecklingsanzucht auch einen Nachteil: Krankheiten der Mutterpflanze können auf den Klon übertragen werden – was bei Samen weitgehend auszuschließen ist.

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Das „richtige“ Gebrauchsmesser und seine Verwendung

Von Anton J. Lennartz (Text und Fotos), aus Deutsches Waffen-Journal 7-1990.

Ein Messer für alle denkbaren Situationen und Anwendungen – damit sind die Anforderungen für ein Gebrauchsmesser in der Wildnis in knapper Form umschrieben. Wie es beschaffen sein soll und wie es richtig angewendet wird, zeigt der folgende Beitrag.

Das Messer ist eines der kleinsten und leichtesten, gleichzeitig aber das geläufigste Schneidwerkzeug. In der Wildnis findet es ungezählte Einsatzmöglichkeiten. Dort ist es vorteilhaft, nur ein Messer zu verwenden. Für nur ein Messer sprechen Transport- und Gewichtsprobleme bei mehreren Messern, die bessere Vertrautheit und die routinierte Handhabung, wenn nur eines benutzt wird. Für ein solches Wildnismesser darf das Fällen eines 8 bis 10 cm dicken Baumes kein Hindernis sein. Aber auch einen Fisch sollte man damit von seinen Schuppen befreien und zum Essen vorbereiten können.

Alle Arbeiten sind mit Klingenlängen von 16 bis 18 cm zu erledigen. Die Klingenspitze sollte in einer geraden Linie über die Klingenmitte zur Griffmitte führen (Bild oben). Hierdurch wirkt das Messer auch bei ungünstigem Stichwinkel effektiv. Ist der Klingenrücken im Bereich der Spitze mit einer Schneide versehen, so ist beim Stich ein leichteres Eindringen gewährleistet. Die Unterseite der Klingenspitze sollte einen sanften Bogen beschreiben. Hierdurch erhält der Messerhieb in diesem Bereich (Hiebzentrum) eine Schnittwirkung. Für das Waidwerk ist dieser geschwungene Bereich unverzichtbar. Verläuft die Klinge möglichst geradlinig, führt auch ein schnelles Schleifen zu akzeptablen Resultaten. Der mittlere und hintere Klingenrücken soll nicht geschärft oder sonst irgendwie reduziert sein, so daß ein Schlagholz effektiver genutzt werden kann.

Von einem Sägerücken ist grundsätzlich abzuraten. Der Einsatz des Schlagholzes wird dadurch fast unmöglich. Dabei wird es weit häufiger im Busch verwendet als etwa eine kurze Behelfssäge. Ein weiterer Nachteil der „Sägemesser“ sind die ungeschränkten Sägezähne. Zwangsläufige Folge dieses Mangels ist, daß die Messersäge nach wenigen Millimetern Schnittiefe klemmt, da beidseitig der Klinge keine Toleranzzonen vorhanden sind. Würden die Hersteller solcher Geräte diesen Mangel berücksichtigen und die Zahnung schränken, so ließe sich auch mit diesen Sägen ordentliche Arbeit verrichten. Nach kurzer Zeit wäre aber die Messerscheide durch die seitlich hervorstehenden Sägezähne zerstört.

Der Messerrücken sollte etwa 3,5 bis 4 mm dick und die Klinge ca, 2,5 bis 3,5 cm breit sein, um so neben solider Belastbarkeit auch ein gut nutzbares Gewicht für die Hiebwirkung zu erhalten. Der Messerstahl sollte schnitthaltig sein, jedoch nicht zu hart. Nach meiner Erfahrung liegt der günstigste Härtebereich zwischen 53 und 56° Rockwell. Viele Messerhersteller sind bemüht, in ihren Werbemaßnahmen die ungewöhnlich hohen Härtegrade als besondere Errungenschaft herauszustellen. Keiner der mir bekannten wirklichen Profis, ob Trapper, Guide oder Outfitter, welche ihre Messer täglich im Busch vielfach einsetzen, arbeitet mit einem derart harten Messer. Es ist den Leuten in der Wildnis nicht möglich, diese superharten Stähle auf Dauer scharf zu halten bzw. mit konventionellen Mitteln und Methoden neu zu schärfen. Der Besitzer eines solchen Traummessers ist auf die Hilfe einer Schleiferei angewiesen, wenn ihm sein Messer nicht zum Alptraum werden soll.

Manche Gebrauchsmesser haben einen ungeschliffenen Bereich zwischen Schneide und Griffstück, die sogenannte Fehlschärfe. Die Frage, warum dieser Bereich existiert, hat mir noch niemand befriedigend beantworten können. Gerade an dieser Stelle wird von der Messerhand die größte Kraft auf die Schneide übertragen. Messer, welche für den militärischen Einsatz gebaut wurden, oder solche, welche in Küche oder Metzgerei verwendet werden, sind nicht mit einer solchen Beeinträchtigung versehen. Auch an den allseits bekannten Finnenmessern findet sich keine „Fehlschärfe“. Dabei leben, essen und arbeiten die nordischen Samen zum Teil heute noch mit ihrem Puukko, und zwar mit der gleichen Ausführung wie bereits ihre Urahnen. Wenn man also auch dort auf diese Modeform verzichtet, dann nur, weil man kein Erfordernis erkannte und die Fehlschärfe sich störend auf die Handhabung auswirkt.

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