Männlicher Ratschlag: Verbringt die Feiertage nicht mit dem Versuch, eurer Familie die Rote Pille zu verabreichen! Erwähnt Politik nicht einmal!

Von Andrew Anglin, übersetzt von Lucifex (ich hätte nie gedacht, daß ich so etwas einmal tun würde, und noch dazu vollinhaltlich zustimmend!). Das Original Manly Advice: Do Not Spend the Holidays Trying to Redpill Your Family! Don’t Even Mention Politics! erschien am 27. November 2019 im Daily Stormer; zwar hauptsächlich anläßlich des bevorstehenden Thanksgiving, aber es paßt für uns auch für Weihnachten und Silvester/Neujahr. Deshalb habe ich die Bilder aus dem Originalartikel weggelassen und stattdessen das obige verwendet.

Dies ist unser jährlicher Artikel „Redet über die Feiertage nicht mit eurer Familie über Politik“. Willkommen dabei.

Morgen ist Thanksgiving. Und selbst wenn ihr keine Amerikaner sein, kommen danach andere Anlässe, wo ihr euch wahrscheinlich mit eurer erweiterten Familie trefft.

Ich möchte euch einfach nochmals offen sagen: es gibt niemals irgendeinen Grund, eine politische Diskussion mit diesen Leuten zu haben. Überhaupt keinen. Ich weiß, daß viele von euch jung sind und das Gefühl haben, ihr bräuchtet nur ein paar Google-Suchergebnisse heranzuziehen, und ihr könnt Leute auf eure Seite bringen. Tut das nicht. Es funktioniert nicht, und es erzeugt nur Konflikt mit Leuten, die in eurem Leben am wichtigsten sind.

Es gibt nichts Wichtigeres als die Familie, und nichts ist es wert, die Familie dafür zu opfern. Auf lange Sicht zählt es sowieso nicht, was irgendein einzelnes Mitglied unserer Gesellschaft glaubt; was zählt, sind größere Trends, und ihr werdet keinen größeren Trend herbeiführen, indem ihr die Beziehungen zu eurer Familie zerstört.

Und ihr werdet Beziehungen zerstören. Leute werden nicht mit euch zusammen sein wollen, wenn ihr bewirkt, daß sie sich unbehaglich fühlen, wenn ihr über Juden und Trannygeschichten oder sonst irgendein unbequemes Thema redet.

Als ich in meinen späten Teenagerjahren war, vertiefte ich mich voll in Alex Jones (ja, den gibt’s schon so lange) und belastete meine Beziehungen zu meiner Familie wirklich sehr, indem ich die ganze Zeit über solche Themen redete. Und das war bevor die Dinge so aufgeheizt waren, wie sie es jetzt sind. Daher spreche ich hier aus Erfahrung, wenn ich euch sage: das ist es einfach nicht wert.

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Was wird nötig sein?

Von Alex Kurtagic, übersetzt von Deep Roots alias Lucifex (ursprünglich für „As der Schwerter“, hier nachveröffentlicht zum Wieder-Lesen). Das Original What Will It Take? erschien am 30. August 2009 im Occidental Observer.

Viele fragen sich: Was wird nötig sein, damit Weiße endlich reagieren und entschlossen und wirksam Maßnahmen ergreifen, um den Status quo zu ändern? Wie viel schlimmer muß es werden, bevor sie endlich beschließen, daß sie von diesem politkorrekten antiweißen Unsinn genug haben?

Das ist eine gute Frage.

Und traurigerweise werden meine Antworten tiefe Depressionen hervorrufen.

In meinem dystopischen Roman Mister unternehme ich eine unerträglich düstere und detaillierte Erkundung einer Zukunft, in der die weiße Rasse unaufhaltsam untergeht, überwältigt durch das unkontrollierte Wachstum eines chaotischen, multikulturellen Westens voller labyrinthischer und korrupter Bürokratien, zermalmt durch Verschuldung und räuberische Besteuerung, erstickt durch Vorschriften und unverständliche Gesetze, verarmt durch Mangel und Hyperinflation und brutalisiert durch interrassische Feindseligkeiten und rücksichtslose Konkurrenz um ständig schrumpfenden Platz und Ressourcen. Die Welt von „Mister“ ist eine heiße, überfüllte Welt, in der nichts funktioniert und wo die einzigen Zeichen des Widerstandes von einem radikalen Untergrund hartgesottener Fanatiker (den Esoterischen Hitleristen) kommen.

Während ich das Endprodukt des buchstäblich ungehinderten Strebens der Liberalen nach ihrem Utopia verspotte, ist der respektable Konservative das Hauptziel meiner Kritik in dem Roman. Liberale werden immerhin Liberale sein, und weil ihre Sensibilitäten wahrscheinlich weitgehend angeboren sind, können sie nicht überzeugt werden. Die respektablen Konservativen haben jedoch keine Ausrede: sie wissen es besser, und doch entscheiden sie sich aus Furcht davor, beschimpft zu werden, zu schweigen; sie könnten für das langfristige Wohl aller handeln, aber sie entscheiden sich dafür, sich abzukapseln, aus Furcht, kurzfristige Unannehmlichkeiten zu erleiden. Sie sind es, die das liberale Dystopia möglich machen.

Der Hauptcharakter in dem Roman ist ein solcher respektabler Konservativer: ein hochbegabter, weißer IT-Berater der Mittelklasse und von mittlerem Alter, der vor langem entschieden hat, daß er als bloßes Individuum keine Macht hätte, den Lauf der Geschichte zu ändern. Weil er Jedermann ist und spirituell ein leeres Gefäß, bleibt der Charakter namenlos: aber die Leser nennen ihn Mister. Als Resultat seiner Politik der Krypsis und des Ausweichens bekommt er schließlich, was er verdient: er wird aus Gründen verhaftet und eingesperrt, die nebulos und fadenscheinig, aber für seine nichtweißen Inquisitoren beruflich bequem und angepaßt sind. Während seiner Haft hat Mister eine Erleuchtung und erkennt, daß es seine Bemühungen waren, keinen Staub aufzuwirbeln, die dazu geführt haben, daß er eine Zelle mit gewöhnlichen Verbrechern teilt. Als bürokratische Intrigen zu seiner Freilassung führen, kehrt er jedoch leider schnell wieder zu seinem alten Selbst zurück. Es gibt keine dauerhafte Verwandlung.

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Antworten für Normalos (5): Liebe zu den eigenen Leuten

Von Greg Johnson, übersetzt von Lucifex. Das Original Answering Normie Questions, Part 5: Love of One’s Own erschien am 21. August 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Teil 5 von 5. Zuvor erschienen: (1): „Unverdienter“ Stolz, (2): „White Supremacism“ & „Weißenprivileg“, (3): Ethnostaaten, Ethnozentrismus und Heuchelei und (4): Ausreißer und Durchschnitte.

JM: Eines der Dinge, die mich wirklich erzürnen, sind Leute, die bereit sind, Tradition, Geschichte und Erbe hinauszuschmeißen, als ob es nicht zählen würde. „Warum liegt dir etwas daran, weiß zu sein? Warum liegt dir etwas an deiner Kultur, deiner Geschichte, deinem Land?“ Irgendeine dieser Fragen. Mir erscheint es sehr vernünftig, daß dies meine Gruppe ist, meine Kultur, meine Familie. Ich weiß nicht, warum ich das jemals verteidigen müssen sollte. Und in so viele Konversationen tue ich das. Ich verstehe nicht, warum das überhaupt erst kontroversiell wird.

Greg Johnson: Richtig. Man kann eine Menge Leute erreichen, indem man dieser Art von Argumentation folgt: „Du hast einen Sohn oder eine Tochter. Den kleinen Johnny zum Beispiel. Der kleine Johnny ist deiner; er sieht aus wie du; du liebst ihn, und so weiter. Aber er ist nicht der hellste Junge in der Nachbarschaft. Und du legst Geld für seine Collegeausbildung beiseite. Aber der kleine Johnny ist vielleicht nicht so klug wie der kleine Akbar weiter unten an der Straße. Warum bezahlst du also für Johnnys Bildung statt für die von Akbar?“ Und die Leute werden wirklich verärgert, wenn du ihnen das überzuziehen versuchst. Sie fühlen sich drangsaliert. Aber im Sinne der Normen, die sie akzeptiert haben, ist es für sie schwer, das zu beantworten. Das ist der Grund, warum wir alles verlieren, weil wir keine gute Antwort auf solche Argumente haben.

Aber die richtige Antwort lautet: „Weil er meiner ist. Er ist mein Sohn. Und wenn ich mich nicht um meinen Sohn kümmere, wird niemand sonst sich um ihn kümmern. Du willst, daß ich mich um den kleinen Akbar unten an der Straße kümmere, aber seine Eltern werden sich nicht um den kleinen Johnny kümmern.“ Daher müssen wir uns um unsere eigenen Leute kümmern und unsere eigenen Leute lieben. Und es ist natürlich, normal und richtig, unsere eigenen Leute zu lieben. Man kann das breiter anwenden als nur auf die eigene unmittelbare Familie. Es ist natürlich, normal und richtig, eine Vorliebe für Menschen zu haben, die so sind wie man selbst. Und es gibt ein ganzes psychologisches Theoriegebäude, das empirisch sehr gut fundiert ist und sehr stark in seiner prädiktiven Fähigkeit. Dies ist die Theorie von der genetischen Ähnlichkeit. Es stellt sich heraus, daß Tiere, selbst unglaublich primitive Tiere, Tiere, die nicht einmal Gehirne haben, sehr beschränkte Kreaturen, dennoch eine kleine Einheit eingebaut haben, die es ihnen ermöglicht, Verwandte und Nichtverwandte zu trennen und Verwandte zu bevorzugen. Ameisen: Sie sind keine großhirnigen Tiere, aber sie bevorzugen dennoch Verwandte gegenüber Nichtverwandten, und das ist wesentlich für das Leben.

JM: Ja. Und ich würde meinen, daß die Partei, die am öftesten gegen das ist, nachdem sie liberal, atheistisch, säkular ist und daher an die Evolution und solche Dinge glaubt, verstehen sollte, daß dies sehr tief in unserem Gehirn eingegraben ist. Hier ist nicht der präfrontale Kortex am Werk. Und man sieht die Ergebnisse die ganze Zeit. Dies ist die Heuchelei der Leute, die ihren präfrontalen Kortex benutzen, um dagegen zu argumentieren, aber in der Praxis so natürlich wie alle anderen leben, ihrer Gruppenpräferenz entsprechend. Und das wird nicht so bald verschwinden. Ich denke, manche Leute haben eine sozusagen akzelerationistische Art, damit umzugehen, und denken: „Nun, vermischen wir uns einfach miteinander. Bald werden alle beige sein.“

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Antworten für Normalos (4): Ausreißer und Durchschnitte

Von Greg Johnson, übersetzt von Lucifex. Das Original Answering Normie Questions, Part 4: Outliers & Averages erschien am 14. August 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Teil 4 von 5. Zuvor erschienen: (1): „Unverdienter“ Stolz, (2): „White Supremacism“ & „Weißenprivileg“ und (3): Ethnostaaten, Ethnozentrismus und Heuchelei.

Greg Johnson: Also, gibt es weitere Fragen auf deiner Liste.

JM: Einer beliebigen weißen Person interessiert sich in keiner bedeutungsvollen Weise für mich. Wie würde ich parallel dazu mit jemandem umgehen, der von einer Minderheit ist, und wir sind seit langer Zeit Freunde? Ich verstehe all diese Ideale, aber ich habe diesen Freund aus einer Minderheit. Dies ist also eine Frage für die gewöhnliche Person im Alltagsleben. Verstehst du, was ich damit sage?

GJ: Es gibt eine sehr einfache Antwort auf diese Frage, und sie ist eigentlich recht breit auf diese Fragen anwendbar: anzuerkennen, daß Eigenschaften glockenkurvenförmig verteilt sind. Das bedeutet, daß es in jeder Gruppe Ausreißer, Ausnahmen geben wird. Daher wird es möglich – tatsächlich unvermeidlich – sein, daß man Mitgliedern anderer Rassengruppen begegnen wird, die Ausreißer sind und die daher sehr kompatibel mit einem selbst sind.

Der erste Eugenikbefürworter, den ich jemals kannte, war ein Weißer, dem ich vor Jahren begegnete. Er hatte wahrscheinlich einen IQ im 90er-Bereich und war ein totaler Sportfanatiker. Er glaubte, daß es am besten wäre, wenn er eine schwarze Frau heiraten würde, sodaß er eine Nachkommenschaft von überlegenen Basketballspielern zeugen könnte.

JM: (lacht)

GJ: Ich war einfach entsetzt darüber. Aber das war der erste Eugenikbefürworter, dem ich jemals im wirklichen Leben begegnete! Hier haben wir einen Weißen mit unterdurchschnittlichem IG, und das bedeutet, daß es eine Menge Menschen in der schwarzen Gemeinschaft geben wird, die auf demselben Niveau wie er sind. Sie haben dieselben Interessen für Sport und dergleichen. Daher fand er heraus, daß er eine Menge mit Schwarzen gemeinsam hatte, weil er ein Ausreißer in der weißen Bevölkerung war und sich mit einem bedeutenden Teil der schwarzen Bevölkerung überlappte.

Es gibt sehr intelligente Schwarze. Ich habe ein paar schwarze Schüler gehabt, als ich früher unterrichtete, die wirklich sehr intelligente Leute waren. Sie durchschauten meinen Bullshit. Sie waren wahrscheinlich klüger als ich. Das ist also einfach eine Realität.

Aber wir müssen anerkennen, daß soziale Trends sich nicht auf den Ausreißern und Ausnahmen gründen, sondern auf die große Masse der Menschen in der riesigen Verdickung in der Mitte der Glockenkurve. Es könnte also für außergewöhnliche Schwarze und normale Weiße möglich sein, gut miteinander auszukommen und zusammenarbeiten. Es ist völlig möglich. Aber wenn man Politik macht, betrachtet man die Durchschnitte. Und wenn man den weißen Durchschnitt und den schwarzen Durchschnitt nebeneinanderstellt, dann gibt es einen riesigen Unterschied. Die Glockenkurven decken sich einfach nicht, und nicht bloß hinsichtlich der Intelligenz, die riesige Implikationen für alle Bereiche des Lebens hat, von der Anzahl der Verkehrsunfälle, in die man gerät, über die Zahl der ungeplanten Schwangerschaften bis zur Zahl der Verbrechen, die man begeht. Intelligenz ist nicht der einzige Faktor, aber sie ist so stark prädiktiv für soziale Ergebnisse, daß sie genauso gut der einzige Faktor sein könnte.

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Antworten für Normalos (3): Ethnostaaten, Ethnozentrismus und Heuchelei

Von Greg Johnson, übersetzt von Lucifex. Das Original Answering Normie Questions, Part 3: Ethnostates, Ethnocentrism, & Hypocrisy erschien am 13. August 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Teil 3 von 5. Zuvor erschienen: Antworten für Normalos (1): „Unverdienter“ Stolz und (2): „White Supremacism“ & „Weißenprivileg“

 

JM: Erst seit Kurzem erleben wir, wegen des Massenverkehrs, daß so viele Nichtweiße hereinkommen, und doch ist es eine unerhörte Idee zu sagen, daß uns das nicht gefällt.

Greg Johnson: Aber der Massenverkehr ermöglicht es ihnen auch, wieder wegzuziehen, daher ist das ein zweischneidiges Schwert. Und wir beginnen es mit der Zeit zu unserem Vorteil einzusetzen.

Man muß nicht weit zurückschauen: Von 1790 bis 1965 hatten wir Einwanderungs- und Einbürgerungsgesetze, die der Bewahrung einer weißen Supermehrheit und einer normativen Weißheit Amerikas verpflichtet waren. Das liegt innerhalb der Lebenszeit vieler Leute, die heute leben. Es ist nicht so fremd. Und jene Institutionen können wiederhergestellt und perfektioniert werden.

JM: Die Blaupausen sind vorhanden. Es ist keine weit hergeholte Idee. Es liegt innerhalb lebender Erinnerung, und viele Leute behandeln es in der Art: „Oh mein Gott, wovon redest du? Wie kannst du es wagen!“ Es sollte wirklich keine kontroversielle Idee oder Meinung sein. Und es wird als das Allerböseste behandelt.

GJ: Richtig. Ich erinnere mich, daß vor Jahren Scott McConnell, einer der Herausgeber von The American Conservative, der mit einer Chinesin verheiratet ist, sagte: „Es ist nicht unvorstellbar, daß mehrheitlich nichtweiße Vereinigte Staaten eine sehr gut funktionierende Gesellschaft sein könnte“, und ich schrieb ihnen einen Brief oder postete ihn auf ihrer Webseite, und ich sagte: „Es gibt jeden Grund zu denken, daß ein mehrheitlich nichtweißes Amerika nicht funktionieren wird, weil wir mehrheitlich nichtweiße Städte in Amerika haben, die nicht funktionieren. Wir haben Detroit oder Camden in New Jersey.“

Viele Leute werden sagen: „Wir können uns eine Zukunft vorstellen, die rosig und multikulturell ist. Aber wir können uns keine homogene Gesellschaft vorstellen.“ Nun, tut mir leid, aber das ist einfach Quatsch, denn eben jetzt haben wir multikulturelle Dystopias, mehrheitlich nichtweiße Dystopias und Höllenlöcher überall in Amerika und Europa. Malmö in Schweden ist jetzt nahezu zur Hälfte nichtweiß. Wir haben Detroit, Camden, all diese schwarzen Städte in den Vereinigten Staaten. Und wir haben überall in der Welt konkrete Beweise dafür, daß Ethnostaaten funktionieren. Wir haben Japan. Singapur ist multirassisch, aber es ist normativ chinesisch. Und es wurde geschaffen, um die Chinesen aus Malaysia hinauszubekommen. Das sind also großartige Beispiele. Wir haben Polen. Polen ist de facto ein weißer Ethnostaat. Es gibt heute eine Anzahl von Ländern in Europa, die immer noch überwiegend homogen sind und sehr gut funktionieren. Ich fühle mich in Polen mehr zu Hause als in weiten Bereichen der Vereinigten Staaten.

JM: Wirklich? Das wäre interessant, denn jene Orte von denen du sprichst, sogar hier in Amerika – Detroit, Charlotte, East LA, solche Orte – über die wird oft gesagt, daß sie Drittweltorte innerhalb Amerikas sind. Wir sehen dieses Problem jetzt schon lange. Das ist irgendwie das, was mich zum Nachdenken über diese Fragen gebracht hat. Ich habe mit Leuten gesprochen, die genau das gleiche Problem gesehen haben, und dann debattieren sie mit mir oder werden zornig, wenn ich sage: „Ja, aber es scheint einen sehr deutlichen Unterschied zwischen dem und den Vororten von Detroit zu geben, die, sagen wir, sehr gut funktionieren.“ Es ist irgendwie rätselhaft, wie schwer das zu diskutieren ist.

GJ: Wenn jemand sagt: „Das ist alles Amerika!“, dann sind sie unredlich, denn wenn man sie fragt: „Gut, wenn das alles Amerika ist, warum wohnst du dann nicht in der Innenstadt von Detroit? Warum bist du in den Vororten? Warum wohnst du nicht in Camden? Die Immobilien sind dort billiger, und es ist immer noch Amerika.“ Sie sind unredlich; sie lügen.

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Antworten für Normalos (2): „White Supremacism“ & „Weißenprivileg“

Von Greg Johnson, übersetzt von Lucifex. Das Original Answering Normie Questions, Part 2: „White Supremacism” & „White Privilege” erschien am 12. August 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Teil 2 von 5. Zuvor erschienen: Antworten für Normalos (1): „Unverdienter“ Stolz

JM: Das bringt mich zu einer weiteren Frage. Wie du sagtest, eine Kultur und Zivilisation zu haben, die, wie ich behaupten würde, eine der besseren auf der Welt ist, führt dazu, daß mit der Behauptung der „white supremacy“ [d. Ü.: „supremacy“ = Überlegenheit oder Vorherrschaft] herumgeworfen wird. Hat diese Behauptung irgendeine Berechtigung? Daß man einfach ein „white supremacist“ ist und so weiter. Ich habe meine eigene Antwort darauf, aber ich bin neugierig, wie du antworten würdest.

Greg Johnson: Erstens müssen wir eindeutig machen, was die Leute mit „white supremacy“ meinen. Ist es die Idee, daß wir glauben, Weiße seien allen anderen Gruppen generell überlegen? Das ist offensichtlich eine unhaltbare Position. Wir sind nicht allen anderen Gruppen in jeder Weise überlegen. Jeder, der uns vorwirft, das zu glauben, verwendet damit ein Strohmannargument. Was nicht heißen soll, daß es keine gibt, die diese Position vertreten würen, aber ich denke, sie sind Narren, wenn sie das tun. Sie machen sich damit eine vergebliche Mühe.

Der andere Sinn von „white supremacy“ ist die Idee, daß wir über die anderen Rassen der Welt herrschen wollen. Meine Antwort lautet nein. Ich will das nicht. Ich will überhaupt nicht in Gesellschaften mit anderen Rassen leben. Das ist es, worum es beim weißen Nationalismus geht. Wir wollen ethnisch homogene Gesellschaften schaffen, in denen wir uns zu Hause fühlen können, und dazu gehört, daß wir keine nichtweißen Populationen innerhalb unserer Grenzen haben, die wir beherrschen oder herumkommandieren müssen.

Es gibt dabei ein paar Probleme. Was tut man zum Beispiel mit den kleinen Reliktpopulationen von Stammesvölkern, wie im Amazonasgebiet, in den Vereinigten Staaten, in Kanada oder Sibirien? Man gibt ihnen ethnische Reservate. Man gibt ihnen Land. Man gibt ihnen die maximal mögliche Autonomie in ihren inneren Angelegenheiten, und dabei beläßt man es. Aber sie werden keine Außenpolitik haben. Sie werden keinen Sitz in den Vereinten Nationen haben. Das ist also gewissermaßen eine „white supremacist“-Position, aber es ist die geringstmögliche „white supremacist“-Position. Sie ist sicherlich um Welten verschieden von der Politik der Vereinigten Staaten in der Vergangenheit, wo sie versuchten, diese Leute zu assimilieren, ihnen unsere Sprache beizubringen, sie zur Annahme des Christentums zu bringen, sie ihre eigenen Religionen, Bräuche und so weiter vergessen zu lassen. Ich will das gar nicht tun. Ich will diese Leute nicht assimilieren.

JM: Nun, das funktioniert nicht sehr gut.

GJ: Es hilft keinem von uns. Ich will unsere Rasse und Kultur rein halten, und ihre Rasse und Kultur rein halten. Und das bedeutet Trennung und das maximale Maß an Souveränität, das wir ihnen geben können.

JM: Meine Ansicht dazu ist, haltet die Kultur rein. Diese Gesellschaften enthalten Institutionen, die von westeuropäischen Menschen erbaut worden sind, und jene Institutionen sind spezifisch auf diese Gruppe zugeschnitten. Und ich bin überhaupt nicht überrascht, wenn ich sehe, daß diese Gruppe sich in jenen Institutionen gut macht, und andere Gruppen sich überhaupt nicht gut machen. Man kann sehen, daß es den westeuropäischen Menschen in all den Institutionen durchschnittlich oder überdurchschnittlich gut geht.

GJ: Nun, wir schufen diese Zivilisation, daher liegt es nahe, daß wir ziemlich gut darin sein werden, darin zu leben.

JM: Das ist es, wo das Argument wegen der Überlegenheit herkommt. Ich sage, sie haben andere Werte, eine andere Kultur. Eine, die für unser Justizsystem Bildungssystem etcetera nicht förderlich ist.

GJ: Ich drücke es so aus, daß es keine Art von radikalem Kultur- oder Moralrelativismus ist zu sagen, daß man sich nicht wohlfühlen wird, wenn man Schuhgröße zehn hat und Schuhe von der Größe neun tragen muß. Es ist möglich zu sagen, daß es objektive Maße gibt, aber manche Dinge einem besser passen als andere Dinge. Sie sind auf den eigenen Körper relativiert. Die Kultur sollte einem so gut passen, wie einem die eigenen Schuhe passen. Die Institutionen sollten einem so gut passen, wie einem die eigenen Kleider passen.

Das Problem mit multirassischen Gesellschaften ist, daß sie am Anfang immer von irgendeiner Population gegründet werden, die nicht multirassisch ist. Und sie hat die Prägung durch das Gründervolk, die Gründereffekte. Und jedes neue Volk, das in diese Gesellschaft kommt, wird das Gefühl haben, daß sie ihm nicht wirklich paßt. Manchmal können sie sich einfügen, weil sie von Anfang an nicht so verschieden sind, daher können sie sich assimilieren, sich einbürgern und Teil des neuen Systems werden. Wir haben im Laufe der Jahre viele verschiedene europäische Gruppen absorbiert, weil Europäer sich nicht so fundamental voneinander unterscheiden. Aber wenn man Schwarze oder Indianer hat (um Beispiele aus den Vereinigten Staaten zu nennen), so passen sie nicht dazu. Wir haben praktisch so lange Schwarze in Nordamerika gehabt, wie es hier Weiße gegeben hat, und sie sind immer noch nicht integriert.

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Antworten für Normalos (1): „Unverdienter“ Stolz

Von Greg Johnson, übersetzt von Lucifex. Das Original Answering Normie Questions, Part 1: The Question of “Unearned” Pride erschien am 7. August 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Teil 1 von 5

Das Folgende ist die Niederschrift einer Konversation, die im November 2017 stattfand. Das originale Audio ist hier. Wir möchten Karl Thorburn für die Transkription danken.

Greg Johnson: Ich bin Greg Johnson, und willkommen auf Counter-Currents Radio. Mein heutiger Gast ist JM, der den YouTube-Kanal NoMoreDogma betreibt, und er wird mir ein paar Fragen stellen. Nicht ich interviewe ihn, sondern er interviewt mich.

Also, JM, sag‘ mir, worüber du reden willst.

JM: Okay. Danke, daß ich hier sein darf. Es sind gewissermaßen die „Normalo-Fragen“, die ich oft von Leuten gestellt bekomme, die mir in gewissem Ausmaß zustimmen mögen oder auch nicht, aber sie haben gewisse Hänger mit der übergeordneten Bewegung. Wenn sie herausfinden, daß ich dabei bin, dann sagen sie: „Was ist mit dem, was ist mit jenem?“ Manches davon ist für mich knifflig. Ich habe die Fragen, und ich dachte, du bist wirklich eine gute Person für die Antworten.

GJ: Nun, großartig, fangen wir also an.

JM: Okay. Ich habe mir ein paar Notizen aufgeschrieben. Hier ist die wichtigste. Leute, die mir ein bißchen seltener zustimmen, stellen mir die. Sie sagen etwas in der Art: „Warum bist du stolz auf dein Land oder dein Volk oder deine Kultur, oder irgendsowas? Du hast bei dessen Aufbau keine Hand angelegt, und du hast auch mit dessen Erhaltung nichts zu tun. Warum hast du also eine Bindung dazu?“ Ich habe meine eigenen Antworten, aber das ist der Grund, warum ich dich fragen wollte. Du wirst eine bessere Antwort haben. Ich bin da manchmal ratlos.

GJ: Die grundlegende Antwort darauf ist sehr einfach. Es beruht auf der falschen Prämisse, daß man nur auf Dinge stolz sein darf, die man selbst zuwege gebracht hat, und daß man nur ein Recht auf Dinge hat, die man irgendwie geschaffen hat. Und das ist einfach nicht wahr. Das einfachste Beispiel dafür ist das Konzept eines Geschenks. Man besitzt ein Geschenk nicht; es wird einem gegeben. Er wird einem überreicht. Und man kann sehr große Freude daran haben.

Ich betrachte meine Rasse und mein kulturelles Erbe als ein Geschenk, das mir von meinen Vorfahren gegeben wurde. Und ich gewinne große Freude und Stolz aus diesem Geschenk, weil ich darauf zurückschaue und eine Menge guter Dinge dort sehe. Wenn also unsere Vorfahren uns eine überlegene Kultur vermachen, wunderbare Gene, eine interessante Ahnenreihe und so weiter, dann dürfen wir uns daran erfreuen, und es gehört uns. Es gehört uns, obwohl wir es uns nicht verdient haben.

Tatsächlich kann man sich sein kulturelles Erbe nicht wirklich verdienen. Es gibt nichts, was wir der Vergangenheit geben können. Sie sind tot und vergangen. Wir können unseren unmittelbaren Vorfahren danken, aber wir können nicht Mozart danken. Wir können nicht Euklid danken. Das einzige, was wir tun können, um diesen Menschen zu danken, ist, die Dinge zu schätzen, die sie uns vermacht haben, und sie weiterzugeben, weiterzureichen an die nächste Generation, eine nächste Generation zu schaffen und dieser nächsten Generation eine Wertschätzung des kulturellen Erbes zu vermitteln, das auf uns gekommen ist.

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Der Mut zum Mitleid

Von Tyler Hamilton, übersetzt von Lucifex. Das Original The Courage of Compassion erschien am 26. Juni 2019 auf Counter-Currents Publishing. (Die Verlinkung im Text und das zweite Bild wurden vom Übersetzer hinzugefügt.)

Ein paar Monate sind vergangen, seit ein fünfjähriger Junge, Landen, in der Mall of America von einem Individuum namens Emmanuel Deshawn Aranda von einem Balkon im dritten Stock geworfen wurde. Emmanuel hatte an diesem Tag einen Mord geplant und bei seiner Verurteilung ausgesagt, daß er von seiner Reihe von Zurückweisungen durch Frauen in dem Einkaufszentrum verärgert gewesen war. Er sitzt jetzt neunzehn Jahre im Gefängnis ab; ein klares Beispiel für eine ungerechte Strafe, besonders wenn man sie neben der Notlage unserer eigenen politischen Gefangenen betrachtet, die Gefängnisstrafen für das Verbrechen des Falschdenks absitzen.

Noah Landon und Emmanuel Deshawn Aranda (Anm. d. Ü.: hab‘ ich’s mir beim Namen „Deshawn“ doch gleich gedacht!)

Aber ich möchte den Fokus hier auf Landons Notlage verlagern. Ein Bild, das mir nach der Tragödie auffiel, war das von Gemeindemitgliedern, die einen Haufen von Geschenken im Einkaufszentrum hinterließen, an der Stelle, wo der Junge landete. Plüschtiere und Spielzeug, die Werkzeuge der Fantasie eines Kindes, lagen auf dem Boden; es war sehr bewegend, in derselben Weise, wie wenn wir über einen Spielplatz gehen, den wir als Kinder oft besuchten, oder wenn wir im Sommer durch die leeren Hallen einer Universität gehen. Man bekommt das vertraute Gefühl von Abwesenheit, wenn man einen Haufen unbenutzt daliegender Plüschtiere sieht, im Wissen, daß das Kind, für das sie sind, in einem Krankenhaus leidet. Während wir das Zusammenkommen der Gemeinde und ihr Mitgefühl erlebten, wurde es durch Leiden herbeigeführt, das nicht hätte passieren dürfen. Zum Glück erholt Landen sich, auch wenn er nach und nach mehr chirurgische Eingriffe brauchen wird, um zu einem normalen Leben zurückzukehren. Am 4. Juni aktualisierten Landens Eltern ihr GoFundMe-Konto mit Erklärungen über die Auswirkungen. Sie sind zutiefst christlich, und die Aussagen widerspiegeln Vergebung für den Angreifer – nicht im Sinne eines Verzeihens seines Angriffs, sondern in der Weigerung, sich von ihm die Liebe und die Freude wegnehmen zu lassen, die die Familie hat. Was mir an den Aussagen am meisten auffiel, war der Punkt des Vaters, daß der Junge für Emmanuel ein namenloses Opfer war, während sein Name für Gott und seine Familie ein Zeugnis ist.

Während Landen überlebte und ein Zeuge für die Einigung seiner Gemeinschaft ist, gibt es andere Namen, an die wir uns erinnern, die nicht überlebten. Wie bei Landen wurden ihre Namen und Geschichten schnell von den Mainstream-Medien vergessen und zugunsten des nächsten Aufregerartikels zur Anstachelung der nützlichen Idioten begraben. Dazu gehören Ebba Åkerlund, ein 11jähriges Mädchen, das bei einem Terroranschlag in Stockholm getötet wurde, zusammen mit Lena Wahlberg, Chris Bevington und Maïlys Dereymaeker. In einer weiteren völlig verhinderbaren Situation fuhr Rakhmat Akilov einen 30-Tonnen-Bierlaster die Haupteinkaufsstraße entlang, um Fußgänger niederzumähen. Er behauptete, den Islamischen Staat zu unterstützen, und doch protestierte er angeblich auch gegen die Bombardierung von Syrien zu der Zeit. Was immer seine Motive waren, der Kernpunkt ist, daß er von Anfang an nie hätte in Schweden sein sollen. Wir müssen sicherstellen, daß die Namen dieser Opfer nicht in die Anonymität entschwinden, sondern Zeugnisse für den Verlust von Leben werden, die vom gegenwärtigen System zugefügt werden. Das quälende Gefühl des Verlusts kehrt zurück, wenn wenn wir über die Opfer nachdenken. Ebba und die anderen hatten ebenfalls Hoffnungen, Charakter und eine Zukunft, die ihre eigenen waren.

Aber was ist mit denen, die wahrhaft anonym sind? Wir wissen alle von der Mitleidsindustrie. An den meisten Tagen werden wir beschworen, Geld zu spenden, um jenen in Übersee zu helfen, oder für eine Sache (die nie unsere eigene ist), zur Melodie des antiweißen Selbsthasses, der für die Aufrechterhaltung des Globalismus so notwendig ist. Bei all dem wird das Leiden auf Distanz gehalten. Das Leiden wird externalisiert und anonym – dafür gedacht, euer Herz zu rühren, aber auch dazu, euch mit einer Gelegenheit zur Selbstgerechtigkeit in Versuchung zu führen, indem ihr turnusmäßige Zahlungen [Daueraufträge] für eine Sache in irgendeinem anderen Teil der Welt einrichtet, was euch von dem Privileg und dem Schuldgefühl entlastet, das zu empfinden von euch wegen eurer Volkszugehörigkeit erwartet wird. Egal, was um euch herum vorgeht. Sie bieten euch einen Ablaß, der euch von weißer Schuld reinigen wird – zumindest bist sie etwas anderes von euch wollen. Diese fabrizierte Form von Mitleid ist mit keinem Risiko verbunden; es ist so leicht, wie Lebensmittel einzukaufen. Ihr könnt dann das Gefühl haben, daß ihr eure moralische Pflicht getan habt, und euch versichern, daß ihr ein guter Mensch seid. Wenn wirkliches Leiden in eurer eigenen Gemeinschaft, verursacht durch katastrophale weißenfeindliche Politik und liberalen Nihilismus, euch zur Kenntnis gebracht wird, dann nur, damit es verleugnet oder wegerklärt werden kann. Es ist dann kein Zeugnis mehr. Somit ist das Leiden in euren eigenen Gemeinschaften wahrhaft anonym.

Hier müssen wir unsere Verantwortung gegenüber unserer eigenen Gemeinschaft wiederentdecken. Der einzige Weg, uns über dieses weite Meer konkurrierender Signale nach moralischer Aufmerksamkeit zu erheben, besteht im direkten Handeln. Die Ressourcen, die unsere Leute zum Überleben brauchen, existieren nicht, da sie in der Mitleidsindustrie nicht modisch sind. Doch das System, unter dem wir leiden, hat Familien zerbrochen, das Individuum atomisiert, zu Verwirrung und Mißbrauch beigetragen und uns Bedeutung genommen. Die Selbstmordraten schießen in die Höhe, und Tod durch Überdosis ist eine Epidemie. Hier muß die Dissidente Rechte ihre wahre Verantwortung wiederentdecken, indem sie anbietet, hinzugehen und zu helfen, wo die Regierung und die Mitleidsindustrie uns auf Distanz halten wollen. Solange die Realität des Leidens unter ethnischen Europäern verleugnet wird, ist es unsere Pflicht, auf lokaler Ebene für seine Linderung zu arbeiten.

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Luftpost über die Kartönligeister

Luftpost aus dem Siechkobel hat mit der ursprünglich auf die AfD-PIfanten bezogenen „Kartonmentalität“ wieder ein interessantes Konzept präsentiert, und zwar in mehreren Kommentaren bei Nuada und auf „Morgenwacht“, die ich (Lucifex) hier zusammengestellt und mit zwei Bildern ergänzt habe:

 

Luftpost:

Wäre die AfD eine ehrliche Opposition, dann würde sie aufklären und nicht populistische Nebelkerzen werfen wie dieses „Merkel muss weg“. Sie hätten gerade bei der Kampagne zum Migrationspakt die Gelegenheit gehabt, auf die vielen multinationalen Verträge und Erklärungen hinzuweisen, die lange vor und dann unter Merkel unterschrieben und in den Parteiprogrammen aufgenommen wurden, um Schritt für Schritt umgesetzt zu werden.

Es gibt durchaus Dinge, die man aussprechen kann ohne gleich an die Wand gestellt zu werden.

Weshalb erklären sie nicht, wie die Globalisierung funktioniert, wie die ideologisch/moralische Vereinheitlichung durchgesetzt wird, wie die Bankenkrise zustande kam oder die Kriege in Gang gesetzt werden. Nein, sie tun so, als hätte Merkel, die mächtigste Frau der Welt, die Zerstörerin Europas, die „Flüchtlingskrise“ gemacht, und die deutschen Wähler trügen die Verantwortung dafür.

Sie könnten wenigsten versuchen, einige Mechanismen zu erklären, die dafür sorgen, dass alle Parteien sich angleichen. Aber statt das Wissen unter ihren Anhängern ein Wenig anzuheben, erzählen sie den Blödsinn von der mächtigen Merkel und den bösen Grünen und noch dümmer und gemeiner, sie tun so, als hätte Deutschland die Macht, sich selbst und alle anderen Länder in den Abgrund zu ziehen, oder nicht, und der deutsche Wähler die Macht, das Ruder herumzureißen. Sie wälzen alle Schuld auf die deutschen Wähler ab, und so ist die antideutsche Pipifax-Maschine eine Folge der Vernebelung der Machtverhältnisse, die die AFD fröhlich betreibt.

Vor der AfD gab es eine Menge Neugier, und Leute versuchten herauszufinden, weshalb alles so läuft wie es läuft. Bei Pi kann man das an der Entwicklung im Kommentarbereich gut erkennen. Eine relative Offenheit bei der Suche nach Antworten (auch wenn PI selbst ja immer eine kleine Außenstelle der Neokonservativen war) ist in diesen richtig abstoßenden Stolz auf die eigene Ignoranz und diese bösartige Meinungsfestigkeit übergegangen, die sich nur noch an Parolen klammert und das deutsche Wesen zum Kern jeder von den PIlern abgelehnten Entwicklung erhebt.

Dieser „patriotische“ Populismus ist wie ein Karton, den sich die Leute auf den Kopf setzen und in dem sie dann nichts als die Innenseite des Kartons sehen. Und sie fühlen sich wohl darin und erleuchtet und besser als die anderen Leute und hören nur auf das Echo des eigenen Geredes. Ich kenne keinen deutschen Begriff dafür – Politik ist eine „closing minds“-Maschine und die Parteien bieten den Anhängern die passenden Kartons, in die sie ihre Köpfe stecken, und wenn sie dann auf Kartonträger einer anderen „Seite“ treffen, dann knallen sie die Kartons gegeneinander.

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Das Gewicht der Dunkelheit

Von Lucifex.

In der Science-Fiction-Kurzgeschichte „Der Weg von Kreuz und Drachen“ von George R. R. Martin ist ein Dialog enthalten, der mich auf die Idee zu einer möglichen psychologischen Erklärung dafür gebracht hat, warum Normalos sich oft so gegen die Möglichkeit sträuben, daß an unseren Sichtweisen bezüglich der JNWO etwas dran sein könnte.

In der Geschichte wird Pater Damien Her Varis, Ritter der Inquisition der Einzig Wahren Interstellaren Katholischen Kirche der Erde und der Tausend Welten, von seinem Lordkomtur Erzbischof Torgathon Nine-Klariis Tun auf den Planeten Arion geschickt, um dort eine Häresie zu bekämpfen, die vom „Orden des heiligen Judas Ischariot“ verbreitet wird und deren heiliges Buch Der Weg von Kreuz und Drachen heißt.

Dieser Erzbischof Torgathon Nine-Klariis Tun ist übrigens ein Außerirdischer vom Volk der ka-Thane, einer der ersten Konvertiten, nachdem zwei Jahrhunderte zuvor der Papst dekretiert hatte, daß auch Nichtmenschen als Geistliche dienen dürfen. Er ist ein massiges Wesen mit graugrün gesprenkelter Haut, vier Armen mit Schwimmhäuten zwischen den Fingern und pupillenlosen schwarzen Augen, das durch ein von schmutzigweißen Wimpern umgebenes Loch atmet und einen für die ka-Thane typischen Geruch nach ranziger Butter verströmt. Das hat zwar nichts mit dem zu tun, worum es mir bei diesem Artikel geht, aber es ist eine passende Anspielung des Autors auf den Universalismus der katholischen Kirche.

Auf Arion trifft Pater Damien den Sektenführer Lukyan Judasson, einen abtrünnigen Pater, und dieser Ausschnitt aus dem Gespräch der beiden, in dem Lukyan zuvor auch verrät, daß er einer uralten Geheimbewegung namens „Lügner“ angehört, enthält die von mir fett hervorgehobene Passage, die mich auf die oben angesprochene Idee gebracht hat:

„Wir glauben weiter, dass Glück ein Gut ist, nach dem man streben sollte.“

„Die Kirche hat nichts gegen das Glück“, warf ich trocken ein.

„Da habe ich meine Zweifel“, meinte Lukyan. „Aber wir wollen uns nicht streiten. Welche Haltung die Kirche zum Glück auch haben mag, sie predigt den Glauben an ein Leben nach dem Tode, an ein höchstes Wesen und an einen komplizierten Moralkodex.“

„Stimmt.“

„Die Lügner glauben nicht an ein Leben nach dem Tode, und sie glauben an keinen Gott. Wir sehen das Universum, wie es wirklich ist, Pater Damien, und die nackte Wahrheit ist, es ist grausam. Wir, die wir an das Leben glauben und es hoch schätzen, müssen sterben. Danach wird nichts sein außer ewiger Leere, Dunkelheit, Nicht-Existenz. Unser Leben hat keinen Sinn gehabt, keine Poesie, keine Bedeutung. Dasselbe gilt für unseren Tod. Wenn wir weg sind, dauert es nicht lange, und das Universum hat uns vergessen, schon nach kurzer Zeit wird es den Anschein haben, als hätten wir niemals gelebt. Schließlich wird die Entropie alles verschlingen, und alle unsere schwächlichen Bemühungen können gegen dieses schreckliche Ende nichts ausrichten. Es wird vorbei sein. Es wird nie gewesen sein. Es hat nie eine Rolle gespielt. Selbst das Universum ist dem Untergang geweiht, ist vergänglich, und es ist ihm völlig egal.“

Ich rutschte auf meinem Stuhl zurück, und ein Schauer lief mir über den Rücken, während ich den düsteren Worten des armen Lukyan lauschte. Ich ertappte mich dabei, wie ich an meinem Kruzifix nestelte. „Eine trübe Philosophie“, sagte, ich, „und falsch ist sie obendrein. Ich habe eine derart beängstigende Vision auch schon gehabt. Ich glaube, irgendwann hatten wir sie alle einmal. Aber so ist es nicht, Pater. Vor solchem Nihilismus bewahrt mich mein Glaube. Der Glaube ist ein Schutzschild gegen die Verzweiflung.“

„Oh, das weiß ich, mein Freund, mein Ritter der Inquisition“, sagte Lukyan. „Ich freue mich, dass wir uns so gut verstehen. Sie sind schon beinahe einer von uns.“

Ich runzelte die Stirn.

„Sie haben ins Schwarze getroffen“, fuhr er fort. „Die Wahrheiten, die großen Wahrheiten – und auch die meisten weniger großen -, sind für den überwiegenden Teil der Menschheit unerträglich. Wir finden unseren Schutzschild im Glauben. In Ihrem Glauben, in meinem, in jedem. Nichts spielt eine Rolle, solange wir glauben, wirklich und wahrhaftig glauben, egal, an welche Lüge wir uns auch klammern.“

Er zupfte an den ausgefransten Spitzen seines blonden Barts. „Wissen Sie, die Psychologen haben uns immer eingeredet, die Glücklichen seien die Gläubigen. Man mag an Christus, an Buddha oder Erica Stormjones glauben, an die Wiedergeburt oder die Unsterblichkeit oder an die Natur, an die Macht der Liebe oder an die Grundsätze einer politischen Partei, es läuft immer auf dasselbe hinaus. Man glaubt, also ist man glücklich. Die die Wahrheit gesehen haben, sind diejenigen, die verzweifeln und sich umbringen. Die Wahrheit ist so gewaltig, der Glaube so gering, so dürftig, so von Irrtümern und Widersprüchen durchlöchert. Wir blicken hinter ihre Fassade und durchschauen sie, und dann spüren wir das Gewicht der Dunkelheit auf uns und können nicht mehr glücklich sein.“

Ich bin nicht schwer von Begriff. Ich wusste längst, worauf Lukyan Judasson hinauswollte. „Ihr Lügner erfindet also einen Glauben.“

Er lächelte. „Alle möglichen Glauben. Nicht nur religiöse. Stellen Sie sich das mal vor. Wir wissen, was für ein grausames Instrument die Wahrheit ist. Wir ziehen die Schönheit der Wahrheit tausendmal vor. Wir erfinden Schönheit, Glaubensrichtungen, politische Bewegungen, hohe Ideale, den Glauben an Liebe und Kameradschaft. Das sind alles Lügen. Wir erzählen diese und andere Lügen, zahllose andere. Wir verschönern die Geschichte, den Mythos, die Religion, wir machen alles schöner, besser und leichter zu glauben. Unsere Lügen sind nicht vollkommen, natürlich nicht. Die Wahrheiten sind zu groß. Aber vielleicht stoßen wir eines Tages auf die eine große Lüge, für die die ganze Menschheit Verwendung hat. Bis dahin müssen wir uns eben mit tausend kleinen Lügen begnügen.“

Beim Lesen dieses Abschnitts ist mir der Gedanke gekommen, daß Normalos und Halbschlafschafe vielleicht unter anderem deshalb so schwer von unserer politisch-metapolitischen Sichtweise zu überzeugen sind, weil sie ahnen, welche schlimmen Auswirkungen die JNWO-Politik langfristig für die weißen Völker haben würde, wenn das wahr ist, was wir sagen, und wie wenig sie selbst in diesem Fall dagegen tun könnten, und eigentlich auch, wie fraglich es ist, ob überhaupt noch jemand etwas dagegen tun kann. „Die Wahrheit ist so gewaltig … Wir blicken hinter ihre Fassade und durchschauen sie, und dann spüren wir das Gewicht der Dunkelheit auf uns und können nicht mehr glücklich sein.“

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