PEGIDA positiv nutzen

Von Dunkler Phönix und Osimandia

Dass Pegida ähnlich wie Hogesa entweder von vorneherein eine false flag war oder zumindest in der Zeit des Wachsens dieser Bewegung gekapert worden ist, erscheint evident, wobei wir selbstverständlich Herrn Bachmann nicht unterstellen wollen, dass er es nicht durchaus vollkommen ehrlich meint. Wir maßen uns nicht an, das beurteilen zu können, und es ist absolut möglich, dass auch ehrlich um unser Land und Volk Besorgte ohne ihr Wissen instrumentalisiert werden können oder ihnen die Kontrolle entgleitet. Diese Gefahr ist insbesondere dann gegeben, wenn Personen aktiv werden, die zwar guten Willens, aber ohne ausreichendes Wissen sind.

Dafür, dass es sich bei Pegida um kontrollierte Opposition handelt, spricht

1. Die Medienberichterstattung

Eine so große Teilnehmerzahl wie in Dresden ist einfach ohne massive Medienunterstützung nicht möglich, wobei diese Unterstützung keineswegs wohlwollende Berichterstattung sein muss. Es muss nur Berichterstattung sein. Wenn die fehlt oder langweilig ist, geht keiner hin. Die Pedigisten wünschen sich so sehnlichst “sachliche und seriöse Berichterstattung” – wenn sie diese allerdings bekämen, hätten sie vermutlich nicht mehr als 500 Leute auf der Straße.

Die Berichterstattung, die sie tatsächlich bekommen, ist hingegen nicht langweilig, sondern schrill, reißerisch, zwar schon atemberaubend bösartig, haarsträubend unzutreffend und teilweise widerwärtig (Karikatur in der Leipziger Uni-Zeitung) dafür aber auch höchst spannend und aufregend. Ziemlich genau die Hälfte der Deutschen hält offiziellen Statistiken zufolge das Anliegen von Pegida für gerechtfertigt und sympathisiert mit den Demonstranten. Wenn solche Menschen mit der absolut unterirdischen Berichterstattung konfrontiert werden, entstehen die für Protesthandlungen notwendigen Emotionen wie Zorn, verletztes Gerechtigkeitsgefühl und Empörung über dreiste Lügen und Verunglimpfung der eigenen Person des gleichdenkenden Sympathisanten. Solche Emotionen – und nicht seriöse Sachinformationen – sind es, die zusammen mit dem Gefühl, Teil einer großen Masse zu sein, die Leute auf die Straße treiben.

Es ist allerdings höchst unwahrscheinlich, dass Medienprofis um diesen grundlegenden Mechanismus (Werbung muss nicht „nett“ sein, sie muss nur allgegenwärtig und auffallend sein sowie auf die Knöpfe der richtigen Emotionen drücken) nicht ganz genau wissen.

Die hätten es, als es noch klein war, totschweigen können. Haben sie aber nicht!


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Weiß-nationalistische Rassenvermischer

Von Andrew Hamilton, übersetzt von Deep Roots (ursprünglich für „As der Schwerter“). Das Original White Nationalist Race-Mixers erschien am 19. Dezember 2011 bei Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Für den Rassebewußten, dessen Ziel es ist, unser bedrohtes Volk vor dem Aussterben zu bewahren und es auf einen gesunden Zukunftspfad zu bringen, ist die Frage „Wer gehört dazu?“ grundlegend. Sie muß mit Abstand aus einer Vielzahl von Perspektiven untersucht werden, ungeachtet jeglicher sozialer Peinlichkeit oder zwischenmenschlicher Unannehmlichkeit, die das mit sich bringen mag.

Es geht nicht darum, die Gefühle von Menschen zu verletzen; es geht ums Überleben.

Weil Rasse ein biologisches Konzept ist, sind viele der grundlegendsten Herausforderungen, mit denen wir es zu tun haben, biologischer Natur. Natürlich hat jedes biologische Problem weitreichende gesellschaftliche Konsequenzen.

Kleine Gruppen, Organisationen, eine Bewegung, gehen der Gründung eines weißen Staatswesens chronologisch voraus, sei dies nun mikro-nationalistisch, mini-nationalistisch, pan-national, oder sogar das Resultat totaler Rückeroberung. Die Frage „Wer gehört dazu?“, die anfänglich auf die Ebene der kleinen Gruppe und der Bewegung anwendbar ist, gilt daher letztendlich auch für den ins Auge gefaßten Staat.

Zusätzlich schärft die Frage „Wer gehört dazu?“ in präziser Weise die analytische Fähigkeit und klärt die Natur des Zielpublikums, der nötigen Methoden, um es zu erreichen, die Handlungen, die man sich von diesem wünscht, und allgemein die Ziele, die man erreichen möchte.

Mischehen und weißes Überleben

Mischehen und interrassisches Zusammenleben, mit oder ohne Mischlingsfrage (aber besonders mit) sind destruktiv für das kollektive Überleben.

Die Natur brauchte Jahrtausende, um unsere Rasse zu schaffen, die fast sofort durch Vermischung zerstört werden kann, besonders in einem Umfeld, das durch demographischen Kollaps der Weißen, genetische Verdrängung und das Fehlen oder die Unterdrückung kultureller Barrieren gegen Vermischung charakterisiert ist, die nicht-dominante, nicht-isolierte Rassen zum Überleben brauchen.

„Während der ganzen menschlichen Geschichte“, merkte der jüdische Anthropologe Stanley Garn an, „haben zahllose Isolierte ihre Fortpflanzungsbarrieren und in weiterer Folge ihre genetische Einzigartigkeit verloren… Heute sehen wir zahlreiche Beispiele von Kreuzungen zwischen grundverschiedenen geographischen Rassen, wobei ein zunehmend größerer Anteil der Weltbevölkerung so beschaffen ist.“

Es sind die „Fortpflanzungsbarrieren“, besonders die sozialen und kulturellen, die bewußt und ausdrücklich wiederhergestellt und neu erfunden werden müssen. Niemand ist durch ihre gesetzliche Unterdrückung härter getroffen worden als die Weißen. Tatsächlich kriminalisieren Gesetze, die Genozid verbieten, die rassistischen Maßnahmen, die Juden und Regierungen routinemäßig anwenden. Leider beachten Kriminelle solche Gesetze soviel, wie sie Einwanderungsgesetze beachten.

Es ist in dieser Hinsicht interessant, daß Weiße, wenn sie dominierten, Vorkehrungen für die separate Existenz von Rassen trafen. Reservate, Ghettos, Segregation und Apartheid hatten die Koexistenz statt der Vernichtung von Rassen im Auge.

Anti-weiße Regierungen bestehen im Gegensatz dazu auf Vernichtung. Wie erwähnt, sind sie nach ihren eigenen Gesetzen selbstverurteilte Kriminelle!

Rassenvermischung kommt überall auf der Welt vor. Die sich stark vermehrenden Produkte solcher Vereinigungen sind für unser Volk effektiv verloren, aber manche werden hoffentlich den weißen Anteil ihres Erbes ehren und dafür kämpfen.

In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle werden die konkreten Weißen, die hinausheiraten und sich sexuell fortpflanzen, irrelevant. Sie besitzen keinen Rassenstolz oder –bewußtsein und identifizieren sich nicht mit ihrer eigenen Rasse oder scheren sich um deren Überleben.

Zweifellos begrüßen manche sogar deren Verschwinden. Dies ist die Standardposition des Systems und daher der meisten Menschen, der weißen wie nichtweißen: „Wen kümmert es, ob die weiße Rasse überlebt?“

Wie Wilmot Robertson bemerkte: „Streng genommen kann niemand seine Rasse ändern oder vertauschen. Dies wird durch die physische Schicht von Rasse ausgeschlossen. Aber man kann sein Rassebewußtsein verlieren oder aufgeben, seinen Rassenstolz, seinen Rassismus… Man kann jemanden von einer anderen Rasse heiraten und hybride Kinder haben.“ Durch Hinausheiraten zieht eine weiße Person „sich in der Praxis aus ihrer eigenen Gruppe zurück und wird, wenn schon nicht in gutem Glauben, dann zumindest ad hoc ein Mitglied einer Minderheit.“

Der rassenvermischende weiße Nationalist

Man braucht nicht lang, um zu bemerken, daß die weiße rassebewußte Szene in sich jede gesellschaftliche Pathologie wiederholt, die für die umgebende Gesellschaft charakteristisch ist, einschließlich Rassenvermischung. Daher muß man versuchen, diesbezüglich realistisch zu sein und das Beste zu tun, was man angesichts dessen machen kann.

Paradoxerweise gibt es gemischtrassig verheiratete Weiße, manche mit hybriden Kindern, die sich trotzdem stärker und aufrichtiger mit der weißen Sache identifizieren, als Weiße, die immer noch zufällig und unbewußt in einem gänzlich weißen familiären Umfeld leben.

Dies ist nicht unbedingt überraschend. Manche kommen erst später im Leben zum rassischen Verständnis, nachdem der falsche Weg bereits eingeschlagen worden ist.

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Der europäische Kampfgeist

Leonardo da Vinci, „Studie zweier Kriegerköpfe für die Schlacht von Anghiari.“

Von Greg Johnson, übersetzt von Lucifex. Das Original The European Fighting Spirit erschien am 12. April 2018 auf Counter-Currents Publishing. (Ungarische Übersetzung hier.)

Anmerkung des Autors: Dies ist der Text meiner Rede von der ersten Awakening Conference, die am 8. April 2018 in Helsinki abgehalten wurde. Das Thema, über das zu sprechen ich gebeten wurde, war der europäische Kampfgeist. Wie üblich improvisierte ich ein bißchen und wich von meinem vorbereiteten Text ab. Ich möchte den Organisatoren der Awakening Conference danken, den annähernd 200 Menschen, die an dem Treffen teilnahmen, und dem Counter-Currents-Leser, dessen Geschenk diese Reise möglich machte.

„Singe den Zorn o Göttin, des Peliaden Achilleus, ihn, der entbrannt den Achaiern unnennbaren Jammer erregte, und viel tapfere Seelen der Heldensöhne zum Hades sendete, aber sie selbst zum Raub darstellte den Hunden, und dem Gevögel umher…“ So beginne Homers Ilias, das erste Buch des Westens. Achilles war der mächtigste Krieger unter den Achäern. Sein Kampfgeist jedoch verwandelte sich in zerstörerischen Zorn, als er von Agamemnon entehrt wurde.

Wird das Ende des Westens mit den Worten „Flüchtlinge willkommen“ auf Schildern beginnen, die von sojatrinkenden, cuckmäuligen Hipstern hochgehalten werden, die in riesige Kopfschals gehüllt sind und von deren spindeldürren Armen Männerhandtaschen baumeln, während sie auf Bahnhöfen stehen und krampfhaft ihre Unterwerfung unter den Koran des Globalismus und Multikulturalismus signalisieren?

Nicht, wenn wir etwas dagegen tun können.

Ich bin gebeten worden, heute über den europäischen Kampfgeist zu sprechen. Die heutige Krise des Westens ist gleichzeitig eine Krise des Nationalismus und eine Krise der Männlichkeit. Es ist interessant, daß die globalistische Linke sowohl die Maskulinität als auch den Nationalismus als toxisch definiert. Was ist die Verbindung zwischen Männlichkeit und Nationalismus? Nationalismus ist die Liebe zum eigenen Volk, zum eigenen Stamm. Nationalismus ist eine Parteilichkeit zugunsten des eigenen Stammes gegenüber Fremden. Nationalismus ist die Bereitschaft, in einem Kampf die Partei für die eigene Seite zu ergreifen. Und wer kämpft für den Stamm?

Männer.

Die männliche Rolle als Krieger ist nicht bloß ein Sozialkonstrukt. Sie ist in der Biologie verwurzelt. Männer neigen biologisch mehr zum Kämpfen. Wir sind aggressiver. Wir haben einen Kampfgeist, der mit dem Hormon Testosteron verbunden ist. Männer sind auch körperlich kampffähiger. Und vom Standpunkt der Fortpflanzung aus sind Männer auch für das Überleben des Stammes verzichtbarer. (Ein Mann kann viel öfter Vater werden, als eine Frau Mutter werden kann, daher kann eine Gesellschaft sich in einem Krieg viel mehr Männer als Frauen zu verlieren leisten.) Daher ist es völlig logisch, daß die Globalisten, die eigenständige Nationen und Stämme auslöschen und eine einheitliche und homogenisierte Welt schaffen wollen, auch der Männlichkeit den Krieg erklärt, indem sie sie stigmatisieren und Feminismus, Androgynie und Verwirrung über Geschlechterrollen und geschlechtliche Identität fördern.

In den letzten Jahren hat es alarmierende Berichte über die sinkende Fruchtbarkeit und Virilität von weißen Männern und Ostasiaten gegeben, die in fortgeschrittenen Industriegesellschaften leben. Diese Rückgänge werden in abgesunkenen Testosteronwerten und Spermienzahlen gemessen. Verschiedene ernährungs- und umweltbedingte Ursachen sind für diesen Trend vorgeschlagen worden. Aber nicht alle Gifte sind chemischer Art. Geist und Körper haben komplexe und wechselseitige Beziehungen. Daher sollte es uns nicht überraschen, daß der unablässige psychologische Krieg gegen die Maskulinität auch einen körperlichen Tribut fordern könnte.

Der ideologische Krieg gegen die Männlichkeit ist weit älter, als die meisten von uns denken. Er beginnt mit der modernen Welt selbst. Seine tiefsten Wurzeln zu verstehen, wird den Weg zu einer Lösung beleuchten.

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Unbreakable – Unzerbrechlich

Von Trevor Lynch (Greg Johnson), übersetzt von Lucifex. Das Original Unbreakable erschien am 14. Mai 2018 auf Counter-Currents Publishing. (Links im Text vom Übersetzer eingefügt.)

Unbreakable – Unzerbrechlich (2000) ist für viele Leute der am wenigsten geschätzte Film von M. Night Shyamalan, aber ich denke, daß er sein bester ist: brillantes Konzept und Drehbuch, schön gespielt und gefilmt, und sehr bewegend. Nachdem der Film fast zwei Jahrzehnte alt ist, vertraue ich darauf, daß niemand sich über Spoiler beklagen wird.

Unbreakable ist ein Superheldenfilm, aber er enthält keine Computeranimationen, stroboskopschnellen Schnitte oder ohrenbetäubendes Krachen und Bumsen. Stattdessen hat Unbreakable das Tempo und den Stil eines Kunstfilms. Er ist sehr realistisch, aber in einer glänzenden statt düsteren Art. Shyamalans Kamera erfüllt alltägliche Objekte und Szenen mit einem Glanz, der jeden Wunsch abschwächt, hinter ihre Oberflächen zu schauen. Sein Ziel – das sogar in seiner Verwendung niedriger Kamerablickwinkel kommuniziert wird – ist es, eine Welt herbeizuzaubern, in der das Fantastische und Heroische nur in der Fantasie existiert und dessen Fehlen alles mit Traurigkeit einfärbt.

Wie Elijah Price – Samuel L. Jackson in einer seiner emotional stärksten Rollen – sagt, ist dies „eine mittelmäßige Zeit.“ „Die Menschen beginnen die Hoffnung zu verlieren. Es fällt vielen schwer zu glauben, daß Außergewöhnliches in ihnen selbst und in anderen lebt.“ Das „überraschende Ende“ des Films ist die Entdeckung, daß außergewöhnliche Möglichkeiten wirklich in der bequem oberflächlichen Welt existieren, die Shyamalans Kamera geschaffen hat.

Unbreakable mag ein Superheldenfilm sein, aber der Schlüssel zu seiner emotionalen Kraft ist, daß er eine Allegorie auf das Schicksal von Jedermann – buchstäblich jedes Mannes und der Männlichkeit selbst – in einer übermäßig feminisierten und bourgeoisen Gesellschaft ist, die dem langen und unrühmlichen Leben Priorität gegenüber dem riskanteren, ruhmreicheren Weg gibt.

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Implizites Weißentum und die Republikaner

Von Greg Johnson, übersetzt von Deep Roots. Das Original Implicit Whiteness and the Republicans erschien am 11. November 2010 im „Occidental Observer“. (Titelbild und Schlußbild vom Übersetzer hinzugefügt)

Kevin MacDonalds Arbeit am Konzept des „impliziten Weißentums“ in seinem Essay Psychology and White Ethnocentrism ist ein bedeutender Durchbruch für den weißen Nationalismus. Ethnozentrismus – üblicherweise als „Xenophobie“ und „Rassismus“ stigmatisiert – ist eine Präferenz, mit genetisch ähnlichen Menschen zusammen zu sein. Anti-Ethnozentrismus – eine Präferenz für Menschen, die uns unähnlich sind – wird heute als „Vielfalt“ [„Diversity“] verkauft, die geheime Zutat, die „Stärke“ verleiht, wo immer man sie findet.

Laut MacDonald ist Ethnozentrismus ein natürliches Phänomen, das in den ältesten und tiefsten Ebenen des Gehirns festverdrahtet ist. Anti-Ethnozentrismus jedoch existiert als bewußte moralische Überzeugung. Vom psychologischen Standpunkt aus ist Anti-Ethnozentrismus daher relativ oberflächlich, auch wenn er gegenwärtig unsere Kultur und Politik dominiert.

Der Anti-Ethnozentrismus ist dominant, weil seine Befürworter die Kräfte kontrollieren, die unser explizites Bewußtsein formen: Bildungswesen, die Künste, die Nachrichten- und Unterhaltungsmedien. Aber der unbewußte Ethnozentrismus bleibt bestehen und kann niemals ausgerottet werden, weil er im Hirn festverdrahtet ist.

Wenn daher Linke die Weißen des „unbewußten“ Rassismus bezichtigen, haben sie recht. Unbewußter weißer Ethnozentrismus manifestiert sich in Zugehörigkeitsmustern. MacDonald zitiert besonders Country Music, NASCAR und die Republikanische Partei als Brennpunkte impliziter weißer Zugehörigkeit.

Aber weil Ethnozentrismus festverdrahtet ist, können Antirassisten nicht wirklich etwas dagegen machen. Antirassistische „Bewußtseinsbildung“ kann bestenfalls nur einen Dauerzustand des inneren psychologischen Konfliktes begründen.

Die Linken dachten, daß sie durch die Kontrolle der expliziten Kultur den Ethnozentrismus ein für alle Mal eliminieren könnten. Aber das können sie nicht. Sie können nur einen psychologisch auszehrenden Konflikt zwischen unseren bewußten Überzeugungen und unseren unbewußten Instinkten erzeugen. Und sie können niemals ruhen, denn wenn sie bei der Konditionierung nur eine Minute locker lassen, können sie all ihre Gewinne – und ihre Macht – hinweggefegt sehen.

Im Gegensatz zur Feindpropaganda ist Ethnozentrismus ein völlig normaler und gesunder Wesenszug. Ein rassisch bewußtes Individuum, das bewußt glaubt, daß seine ethnozentrischen Instinkte moralisch richtig sind, genießt eine innere psychologische Harmonie, den Seelenfrieden, der Antirassisten verwehrt ist, die in einem ständigen Zustand des inneren Konflikts zwischen ihren natürlichen Instinkten und ihren unnatürlichen moralischen Überzeugungen existieren.

Antirassisten sind in einem realen Sinne geisteskrank, wohingegen diejenigen von uns, die selbstbewußt und stolz ethnozentrisch sind, geistig gesund sind (zumindest in dieser Hinsicht). Und weil so viel von der mentalen Energie der Antirassisten von inneren Konflikten aufgezehrt wird, sind wir „Rassisten“, wenn alles andere gleich ist, stärker, glücklicher und fähiger, die Welt zu verwandeln.

Deshalb ist MacDonalds Forschungsarbeit ein Grund zur Hoffnung:

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Regeln für Schriftsteller, Teil 2

Von Greg Johnson, übersetzt von Lucifex. Das Original Rules for Writers, Part 2 erschien am 9. März 2018 auf Counter-Currents Publishing.

Zuvor erschienen: Regeln für Schriftsteller, Teil 1

  1. Teilt euch eure Kräfte ein.

Leider sind die meisten Leute in unserer Sache nicht in Gefahr, sich auszubrennen. Dieser Rat gilt nur für die wenigen, die in dieser Gefahr sind.

Alles, was ihr schafft, geht auf Kosten eurer eigenen Substanz. Ihr verausgabt euch, um zu erschaffen. Ihr zerstört euch, um zu erschaffen. Kreation erfordert Zeit, die ihr nie zurückbekommen könnt, und Energie, die ihr wieder auffüllen könnt, aber nur wenn ihr euch Zeit für die Erholung [im Original: recreation] reserviert, buchstäblich Zeit, um euch wieder zu erschaffen. Wenn ihr euch eure Kräfte nicht einteilt, werdet ihr ausbrennen.

Menschen mit einem starken Wunsch, etwas zu schaffen, betrachten Erholung oft als einen Luxus statt als eine Notwendigkeit, als eine Verschwendung ihrer Zeit. Aber dies ist ein fundamentaler Fehler. Wenn ihr euch zum Erschaffen getrieben fühlt, dann müßt ihr alles tun, was notwendig ist, um zu erschaffen, und das schließt Auszeit zur Erholung ein.

Es gibt vier Arten von Erholung, die wir in unsere Routinen einzubauen versuchen sollten.

Erstens mache ich während Arbeitssitzungen gelegentlich Pause. Wenn ich mich blockiert fühle, wenn meine Konzentration und Energie erlahmt, oder wenn ich mich steif oder zappelig zu fühlen beginne, dann stehe ich auf und tue etwas anderes, selbst wenn es nichts weiter ist als ein bißchen hin und her zu gehen, aus dem Fenster zu schauen, eine CD zu wechseln oder mir eine Tasse Tee zu holen. Manchmal braucht es nur ein paar Minuten, um wieder erfrischt an meinen Schreibtisch zurückzukehren.

Zweitens ist es wichtig, zwischen den Arbeitssitzungen Pause zu machen. Für gewöhnlich überprüfe ich meine Emails und sozialen Medien, die mich oft gleich wieder zurück zur Arbeit ziehen, aber nicht zwangsläufig. Es ist nichts falsch daran, sich ab und zu abzulenken, aber man sollte sich niemals von irgendjemandem ablenken lassen. Die beste Pause ist es jedoch gewesen, dreimal pro Woche am Nachmittag in das Fitneßstudio zu gehen. Es bewirkt einen völligen geistigen und körperlichen Neustart, fast wie wenn man aus einem guten Nachtschlaft aufwacht, und die Auswirkungen reichen bis in die folgenden Tage.

Drittens wird man zu einer gewissen Zeit einfach den Arbeitstag für vorbei erklären und etwas anderes tun müssen. Ansonsten wird die Arbeit euer Leben vollständig kolonisieren, was euch daran hindern kann, richtige Ruhe zu bekommen, was eure Produktivität auf lange Sicht zerrütten wird. Noch einmal, wenn ihr euch zum Arbeiten gezwungen fühlt, seid ihr auch zum Ruhen gezwungen, also brennt nicht die Maschine aus.

Wenn ihr den Gedanken daran, Zeit für Erholung zu verschwenden, einfach nicht ertragen könnt, dann denkt daran, daß eure Arbeit, wenn ihr euch leidenschaftlich mit ihr beschäftigt, niemals eure Gedanken verlassen wird. Wenn ihr euch auf etwas anderes konzentriert, dann verlagert ihr eure Arbeit einfach in euren unterbewußten Geist. Wenn ihr eure Gedanken völlig von der Arbeit lösen wollt, dann müßt ihr euch mehrere Tage freinehmen, was uns zum nächsten Thema bringt.

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Die Westliche Allianz

Von Deep Roots; das Original wurde am 19. Mai 2008 um 17:26 Uhr von Eisvogel als Gastbeitrag auf ihrem nicht mehr existenten Blog „Acht der Schwerter“ veröffentlicht. Das Titelbild für diese Nachveröffentlichung wurde von mir – Deep Roots alias Lucifex – anstelle des ursprünglich von Eisvogel verwendeten (von der Freiheitsstatue) ausgewählt, und der Link zu Edith Piafs Lied Non, je ne regrette rien“ am Schluß war im Original auch noch nicht vorhanden.

Vorbemerkung des Verfassers zur Nachveröffentlichung auf „Morgenwacht“:

Dies ist mein allererster Blogartikel, der jemals im Internet erschienen ist. Nach dem Ende von „Acht der Schwerter“ war er bisher nur noch in der englischen Übersetzung A Western Alliance online vorhanden, die am 19. Oktober 2008 auf „Gates of Vienna“ veröffentlicht wurde (auf „As der Schwerter“ bin ich nie zur Nachveröffentlichung gekommen). Heute, knapp zehn Jahre später, bringe ich ihn als 900. Beitrag auf „Morgenwacht“.

Geschrieben habe ich ihn damals in meiner „counterjihadischen“ Anfangszeit, und das merkt man ihm heute doch an: Zwar war ich schon damals nicht mehr wirklich philosemitisch (das jüdische Verhalten in der Waldheim-Affäre und nach der schwarz-blauen Regierungsbildung von 2000 in Österreich hat da seine Spuren hinterlassen), aber das wahre Ausmaß des jüdischen Problems habe ich erst danach allmählich zu erkennen begonnen, und ich bin damals auch noch der irrigen Vorstellung aufgesessen, daß Israel unser „Verbündeter gegen den Islam“ sei, die ich später gemeinsam mit Osimandia in Israel, das Diaspora-Judentum und wir widerlegt habe. Weiters bin ich heute für eine Weiße Allianz statt einer bloß „westlichen“, und deshalb würde ich heute Rußland nicht mehr ausschließen und dafür die Allianz zu einer strikt rassisch-ethnischen machen, ohne irgendwelche vom Islam befreiten Orientchristenländer oder sonstige „brave“ nichtweiße Kleinstaaten. Eine Art von partnerschaftlichem Vorfeldsystem für nichtweiße Länder, die gut mit uns kooperieren wollen, weil sie wissen, daß sie mit uns fairere Deals als mit irgendwelchen anderen nichtweißen Ländern bekommen können, kann es zusätzlich zum rassisch exklusiven Identitätsklub „Weiße Allianz“ ja durchaus geben. Man braucht diese Leute deshalb ja nicht bei uns einwandern zu lassen oder ihnen etwas zu schenken. Den Freihandel habe ich damals auch noch positiver gesehen, wobei es zwischen weißen Ländern mit einigermaßen vergleichbaren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durchaus ein gewisses Maß davon geben könnte. Jedenfalls kann der folgende Essay immer noch als Ausgangskonzept für Überlegungen zu einer zukünftigen „Weißen Allianz“ dienen.

*     *    *

Im folgenden möchte ich ein Konzept zur Diskussion präsentieren, das mich schon länger beschäftigt: das einer politischen, militärischen, wirtschaftlichen und kulturellen Interessengemeinschaft souveräner, demokratischer westlicher Nationalstaaten – möglichst aller demokratischen westlichen Staaten; der „Westlichen Allianz“.

Mir ist klar, daß so ein Konzept unter den heutigen politischen Rahmenbedingungen nicht realisiert werden kann. UNO, EU, die im Entstehen begriffene NAU, Big Business, Big Bureaucracy, Multikulti-Mafia, NGO-istan – das gesamte politische und wirtschaftliche Establishment aus Globalisten, New World Order und transnationalen Körperschaften hätte keine Freude an einer derart gegen ihre Interessen laufenden Entwicklung. Und die Vertreter der globalen islamischen Expansion, die den Multikulturalismus als „Computerwurm“ benutzen, um auf den „Festplatten“ der westlichen Länder ihre „Viren“ freizusetzen, wären damit genauso wenig einverstanden wie der Rest der Dritten Welt, der die westliche Zivilisation als Goldesel abhanden käme, wenn diese sich dem „White-Guilt-Syndrom“ entziehen und ihre eigenen Interessen wieder wahrnehmen würde.

Aber stellen wir uns einmal vor, wie eine solche „Westliche Allianz“ beschaffen sein könnte, die in erweitertem Rahmen das fortführt, was die NATO in den Jahren des Kalten Krieges für die Freie Welt war. Eine Gemeinschaft, die nur die Interessen des Westens global vertritt und die UNO, diesen überflüssigen, aufgeblähten korrupten Dritte-Welt-Förderverein, der ohne die Dollars, Kronen, Pfund und Euros genau jener Westler, gegen deren Interessen dieser Sauhaufen ständig agitiert, sowieso bald pleite wäre, auf den Wichtigmacherzirkus reduziert, der sie tatsächlich ist.

Eine Freihandelszone, die auf wirtschaftlichem Gebiet für eine breite Bevölkerungsmehrheit eben jene wirtschaftlichen Vorteile tatsächlich bringt, mit denen man uns für die EU bzw. NAFTA/NAU ködern will. Ein Freundeskreis westlicher (das heißt im wesentlichen europäischstämmiger) Völker, die ihre Identität wahren und sich darin auch gegenseitig unterstützen.

Wie könnte so etwas aussehen – nach einem „Reboot“ unserer Gesellschaften, nach einer Renaissance der Demokratie, deren Entwicklung und Erhaltung uns so viele Mühen, Leiden und Opfer gekostet hat?

1) Grundsätzlicher Aufbau der Allianz:

Ein unbedingtes Grundprinzip wäre die uneingeschränkte Souveränität der nationalstaatlich aufgebauten Mitgliedsstaaten. Es dürfte keine wie immer geartete überstaatliche Instanz geben, die in die Gesetzgebung der einzelnen Nationen eingreifen oder diese aushebeln kann. Kein „Allianz-Parlament“, keine „Allianz-Kommission“, keine Entsprechung zum Europäischen Gerichtshof. Jede – auch nachträgliche – Schaffung einer solchen Instanz muß grundsätzlich ausgeschlossen sein.

Daraus folgt auch die prinzipielle Unvereinbarkeit einer gleichzeitigen Mitgliedschaft in UNO oder EU (so noch außerhalb der Allianz existent) oder einer vergleichbaren Institution sowie in der WTO (mit dieser könnte es allenfalls Wirtschaftsabkommen geben).

Ebenso ausgeschlossen wäre eine Mitgliedschaft in der NATO, solange diese überhaupt noch existiert. Denn bei einer Rest-NATO vorderhand noch außerhalb der Allianz verbliebener Länder ist davon auszugehen, daß sie unter dem Einfluß der Transnationalen oder sogar moslemischer Unterwanderer samt deren Herkunftsländer stehen. Daher könnte es allenfalls ein vorsichtig positives Grundverhältnis dazu geben, das jederzeit revidiert werden kann.

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Yeats‘ heidnisches „Second Coming“

Luc Olivier Merson, Rast auf der Flucht nach Ägypten, 1879

Von Greg Johnson, übersetzt von Lichtschwert. Das Original „Yeats’ Pagan Second Coming“ wurde am 16. Februar 2015 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right veröffentlicht.
Spanische Übersetzung hier.

William Butler Yeats verfaßte sein berühmtestes Gedicht, „The Second Coming“, im Jahr 1919, in der Zeit des Großen Krieges und der bolschewistischen Revolution, als die Dinge wahrlich „auseinanderfielen“, darunter hauptsächlich die europäische Zivilisation. Der Titel bezieht sich natürlich auf die Wiederkunft Christi. Aber so wie ich es lese, lehnt das Gedicht die Vorstellung ab, daß die buchstäbliche Wiederkunft Christi bevorsteht. Stattdessen bekräftigt es zwei nichtchristliche Bedeutungen von Wiederkunft. Erstens gibt es die metaphorische Bedeutung des Endes der gegenwärtigen Welt und der Enthüllung von etwas radikal Neuem. Zweitens gibt es die Bedeutung der Wiederkunft nicht von Christus, sondern des vom Christentum verdrängten Heidentums. Yeats verkündet eine heidnische Wiederkunft.

Das Gedicht lautet:

Turning and turning in the widening gyre,
The falcon cannot hear the falconer;
Things fall apart; the center cannot hold;
Mere anarchy is loosed upon the world,
The blood-dimmed tide is loosed, and everywhere
The ceremony of innocence is drowned;
The best lack all conviction, while the worst
are full of passionate intensity.

Surely some revelation is at hand;
Surely the Second Coming is at hand.
The Second Coming! Hardly are those words out
When a vast image out of Spiritus Mundi
Troubles my sight: somewhere in the sands of the desert
A shape with lion body and the head of a man,
A gaze blank and pitiless as the sun,
Is moving its slow thighs, while all about it
Reel shadows of the indignant desert birds.
A darkness drops again; but now I know
That twenty centuries of stony sleep
Were vexed to nightmare by a rocking cradle
And what rough beast, its hour come round at last,
Slouches towards Bethlehem to be born?

Wenn man dieses Gedicht als eine Allegorie auf den modernen Nihilismus liest, wird eine Menge klar. „Turning and turning in the widening gyre“ – Kreisend und kreisend im sich erweiternden Wirbel. Man stelle sich hier einen Falken vor, vielleicht mit einer an einem seiner Beine befestigten langen Leine, der auf einer immer weiter werdenden Spiralbahn fliegt, während immer mehr von der Leine ausgerollt wird. Im Zentrum des Wirbels steht, die Leine haltend, der Falkner, der Herr des Falken. Während die Leine ausrollt und der Wirbel weiter wird, kommt ein Punkt, an dem „der Falke den Falkner nicht hören kann.“

Vermutlich ist das, was der Falke nicht hören kann, der Falkner, der den Vogel zurück auf seinen Arm ruft. Nicht länger in der Lage, die Stimme des Falkners zu hören, zieht der Falke weiter nach außen. An irgendeinem Punkt jedoch wird seine Leine zu Ende sein, an welchem Punkt sein Flug entweder mit einem heftigen Ruck enden und er erdwärts stürzen wird – oder der Falkner die Leine loslassen und der Falke seinen Flug nach außen fortsetzen wird.

Aber ohne die Leine zum Zentrum – eine buchstäbliche Leine, oder nur die Stimme seines Herrn – wird der Weg des Falken seine Spiralform verlieren, die durch die Leine zwischen dem Falken und dem Falkner festgelegt wird, und der Falke wird seine Flugbahn selbst bestimmen müssen, eine Flugbahn, die zweifellos im Zickzack mit den Luftströmungen und den vorübergehenden Wünschen des Falken verlaufen wird, aber keine erkennbare Struktur aufweisen wird – außer vielleicht irgendwelche restlichen Echos ihrer ursprünglichen Spirale.

Der Falke ist der moderne Mensch. Die motivierende Kraft des Fluges des Falken ist das menschliche Verlangen, sein Stolz, seine Lebendigkeit und sein faustisches Streben. Die Spiralstruktur des Fluges ist das allgemein verständliche Maß – die Mäßigung und Moralisierung des menschlichen Verlangens und Handelns -, das durch das moralische Zentrum unserer Zivilisation auferlegt wird, verkörpert durch den Falkner, den Herrn des Falken, unseren Herrn, den ich in nietzscheanischen Begriffen als die höchsten Werte unserer Kultur interpretiere. Die Leine, die uns vom Zentrum aus hält und ihm ermöglicht, unserem Flug ein Maß aufzuzwingen, ist die „Stimme Gottes“, d. h. der Anspruch der Werte unserer Zivilisation an uns; die Fähigkeit der Werte unserer Zivilisation, uns zu bewegen.

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Dornröschen und der ewige Schlaf des Feminismus

Von Jef Costello, übersetzt von Lucifex. Das Original Sleeping Beauty — & the Eternal Sleep of Feminism erschien am 28. November 2017 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Eine Mutter im Vereinigten Königreich (Sarah Hall aus Newcastle) erlangte kürzlich einige traurige Berühmtheit, als mehrere Nachrichtenportale meldeten, sie habe verlangt, daß die Geschichte von Dornröschen aus Schulen verbannt wird. Dornröschen hat, wie ihr euch erinnern werdet, dem Märchenprinzen nicht erlaubt, sie zu küssen. Sie schläft ja schließlich. Mrs. Hall erklärt: „Solange wir immer noch solche Erzählungen in der Schule sehen, werden wir die tief verwurzelten Einstellungen zum Sexualverhalten nie ändern. In der heutigen Gesellschaft ist das nicht angemessen.“

Das offensichtliche Problem hier ist, daß Dornröschen sich unter einem Zauberbann befindet, und falls sie nicht geküßt wird (ohne ihre Einwilligung), wird sie ewig schlafen (oder 100 Jahre, abhängig davon, welche Version der Geschichte man heranzieht). Anscheinend findet Mrs. Hall ewigen Schlaf den unerwünschten Avancen eines gutaussehenden Fremden vorzuziehen. Und in vorhersehbarer Weise hat der übliche Chor feministischer Harpyien seine Zustimmung angemeldet. Hier gibt es einen tiefen und bedeutsamen (und beunruhigenden) Symbolismus – und das auf mehreren Ebenen. Dies ist übrigens nicht das erste Mal, daß die Linke Einwände gegen „Dornröschen“ erhoben hat. Feministinnen waren empört über den neuen Film Passengers (siehe Trevor Lynchs Rezension), in dem ein vorzeitig aufgewachter Weltraumreisender auf einem jahrzehntelangen Flug zu einem fernen Planeten eine Gefährtin für sich aufweckt, ohne ihre Erlaubnis.

Beginnen wir mit den Ursprüngen der Geschichte von „Dornröschen“ und gehen dann zu ihrer Interpretation über.

Ihr werdet „Dornröschen“ bei den Gebrüdern Grimm finden. Überraschenderweise ist es eine mündlich weitergegebene Interpretation eines französischen Märchens, das von Charles Perrault geschrieben und 1697 veröffentlicht wurde. Jedoch beruhte diese Geschichte ihrerseits auf Quellen aus dem vierzehnten Jahrhundert. Und von diesen denkt man, daß sie noch tiefere Wurzeln haben. Eine ist die Geschichte von „Brünhilde“, die – viel später – in Wagners Ring unsterblich gemacht wurde. Dieser Charakter ist eine Verschmelzung von Sigurdrifa (einer Walküre) in der Liederedda und Brünhild (die eine Walküre gewesen sein mag oder auch nicht) in der Wölsungen-Saga.

Sigurd begegnet Sigurdrifa, als er sich einer Bergfestung nähert, die glüht „als würde dort ein Feuer brennen.“ Als er hineingeht, findet er die schlafende Walküre, die von Odin als Strafe für Ungehorsam ihm gegenüber auf magische Weise in den Schlaf versetzt worden ist. In der Wölsungen-Saga erscheint Brünhild (anscheinend derselbe Charakter) in ziemlich denselben Umständen. Hier wird jedoch klargemacht, daß Odin sie mit einem Feuerring umgeben hat. Es wird angedeutet (und bei Wagner recht explizit dargestellt), daß er dies tut, um sicherzustellen, daß, wer immer Brünhild/Sigurdrifa weckt, ein Mann sein wird, der vollkommen tapfer und fähig ist – der eigentlich keine Furcht kennt. Es gibt keinen Kuß, doch es ist ziemlich offensichtlich, daß „Dornröschen“ diesen Quellen einiges verdankt. In „Dornröschen“ wird der Feuerring zu einem Dornenwald.

Später in der Geschichte von Dornröschen – in einem Abschnitt, der in den meisten Versionen, die Kindern heute präsentiert werden, weggelassen wird – plant die böse Königin, die Kinder des Königs zu kochen und ihm zum Abendessen zu servieren, ein Motiv, das direkt der Wölsungen-Saga entnommen ist (es ist ein Teil der schrecklichen Rache, die von Gudrun ausgeführt wird). Es scheint, daß die Gebrüder Grimm „Dornröschen“ genau wegen dieser germanischen Einflüsse in ihrer Geschichtensammlung behielten, trotzdem sie zu einem gewissen Zeitpunkt alle Geschichten eliminierten, die einen französischen Einfluß zeigten.

Nun muß man kein Freudianer sein, um zu glauben, daß Märchen tiefere Bedeutungen haben, von denen manche rein psychologischer Art sind. Was hat „Dornröschen“ uns zu lehren? Man beachte, daß der Märchenprinz (er hat in den Quellen verschiedene Namen), um Dornröschen zu küssen und sie aufzuwecken, sich als würdig erweisen muß. Er muß Furcht überwinden – in diesem Fall muß er über den Dornenwald triumphieren, um sie zu erreichen. In Wagners Version der Geschichte von Brünhilde wird dieses Element verdrängt: Siegfried/Sigurd empfindet gar keine Furcht, als er durch den Feuerring geht, und empfindet Furcht erst, als er zum ersten Mal in seinem Leben eine Frau sieht.

Wie es im Märchen ist, so ist es im Leben. Der Mann ist typischerweise derjenige, der handelt: er muß seine Furcht überwinden und der Frau seine Kühnheit beweisen, um sie zu gewinnen. Dazu gehört sehr oft das, was wir „den ersten Schritt setzen“ nennen: z. B. sie zu küssen, ohne um ihre Erlaubnis zu fragen. Wenn der Mann das tut, und wenn die Frau ihn ebenfalls begehrt, dann wird sie gegenüber sich selbst als Frau „erweckt“. Es ist die Rolle des Mannes, kühn zu sein; entschieden zu handeln, um sie zu beeindrucken und zu gewinnen. Zur Kühnheit gehört zwangsläufig, nicht erst zu fragen: ob dies nun bedeutet, sich zu ihr zu neigen, um ihr einen Kuß zu geben, oder einfach, sie zu einem Rendezvous einzuladen. Alle Männer werden von Frauen auf diese Weise getestet; alle Frauen stellen Männer vor eine Herausforderung: „du mußt mich gewinnen“ (ob sie es nun erkennt oder nicht, wie ich ausführlich diskutieren werde).

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Anmerkungen zu Populismus, Elitismus und Demokratie

Von Greg Johnson, übersetzt von Deep Roots. Das Original Notes on Populism, Elitism, & Democracy erschien am 4. September 2012 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Ist die Demokratie aus der Sicht rassebewußter Weißer ein gutes System?

1) Wenn sowohl die Vereinigten Staaten als auch Nordkorea sich als Demokratien beschreiben, kann man mit Sicherheit schlußfolgern, daß „Demokratie“ nahezu alles und nahezu nichts bedeutet. Für meine Zwecke werde ich Demokratie als die Idee definieren, daß die Macht, politische Entscheidungen zu treffen, bei den „Vielen“ liegen sollte.

Mit den „Vielen“ meine ich mehr als eine Minderheit, aber weniger als jedermann. Eine Gesellschaft kann von einem Mann regiert werden, von wenigen Männern oder von vielen Männern. Aber sie kann nicht von allen Menschen regiert werden, nachdem es in jeder Gesellschaft zumindest einige Leute geben wird, denen man die Ausübung politischer Macht nicht erlauben kann, z. B. Minderjährige, Geisteskranke, Kriminelle etc.

2) Die meisten weißen Nationalisten neigen stark zu Elitismus, obwohl die Meinungen der Mehrheit zu Fragen wie ökonomischer Nationalismus und Einwanderung von Nichtweißen weit vernünftiger sind als jene der herrschenden Eliten, die dem Volk Globalisierung und Rassenaustausch aufzwingen. Wenn die weißen Gesellschaften in solchen Fragen wahrhaft demokratisch wären, dann wären wir viel besser dran. Aber obwohl die heutigen sogenannten Demokratien dadurch verbessert werden könnten, daß sie demokratischer wären, ist das schwerlich ein Argument für die Demokratie als solche.

3) Ich möchte argumentieren, daß Demokratie, definiert als die Plazierung der politischen Souveränität in den Händen der Vielen, kein gutes System für rassebewußte Weiße ist, oder eigentlich für irgend jemand sonst. Um das darzulegen, muß ich jedoch die schlichte und einfache Demokratie von zwei guten Ideen unterscheiden, die der Demokratie so ähnlich sind, daß sie oft mit ihr verwechselt werden.

4) Die erste gute Idee, die mit Demokratie verwechselt wird, ist das, was ich „Populismus“ nennen werde, oder das Prinzip der Volkssouveränität, oder das Prinzip des Gemeinwohls. Ich definiere dieses Prinzip als die Idee, daß eine Regierung nur legitim ist, wenn sie dem Gemeinwohl eines Volkes dient.

In seiner „Politik“ macht Aristoteles dieses Prinzip zum höchsten Gesetz und zum Unterscheidungskriterium zwischen guten und schlechten Regierungsformen. Wenn ein einzelner Mann für das Allgemeinwohl regiert, haben wir eine Monarchie. Wenn er zu seinem eigenen privaten Wohl regiert, haben wir Tyrannei. Wenn die Wenigen für das Allgemeinwohl regieren, haben wir eine Aristokratie. Wenn die Wenigen für ihre privaten und Gruppeninteressen regieren, haben wir eine Oligarchie. Wenn die Vielen für das Allgemeinwohl regieren, haben wir das, was Aristoteles „Politie“ nennt. Wenn die Vielen für ihre privaten und Gruppeninteressen regieren, haben wir Demokratie.

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