Antworten für Normalos (2): „White Supremacism“ & „Weißenprivileg“

Von Greg Johnson, übersetzt von Lucifex. Das Original Answering Normie Questions, Part 2: „White Supremacism” & „White Privilege” erschien am 12. August 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Teil 2 von 5. Zuvor erschienen: Antworten für Normalos (1): „Unverdienter“ Stolz

JM: Das bringt mich zu einer weiteren Frage. Wie du sagtest, eine Kultur und Zivilisation zu haben, die, wie ich behaupten würde, eine der besseren auf der Welt ist, führt dazu, daß mit der Behauptung der „white supremacy“ [d. Ü.: „supremacy“ = Überlegenheit oder Vorherrschaft] herumgeworfen wird. Hat diese Behauptung irgendeine Berechtigung? Daß man einfach ein „white supremacist“ ist und so weiter. Ich habe meine eigene Antwort darauf, aber ich bin neugierig, wie du antworten würdest.

Greg Johnson: Erstens müssen wir eindeutig machen, was die Leute mit „white supremacy“ meinen. Ist es die Idee, daß wir glauben, Weiße seien allen anderen Gruppen generell überlegen? Das ist offensichtlich eine unhaltbare Position. Wir sind nicht allen anderen Gruppen in jeder Weise überlegen. Jeder, der uns vorwirft, das zu glauben, verwendet damit ein Strohmannargument. Was nicht heißen soll, daß es keine gibt, die diese Position vertreten würen, aber ich denke, sie sind Narren, wenn sie das tun. Sie machen sich damit eine vergebliche Mühe.

Der andere Sinn von „white supremacy“ ist die Idee, daß wir über die anderen Rassen der Welt herrschen wollen. Meine Antwort lautet nein. Ich will das nicht. Ich will überhaupt nicht in Gesellschaften mit anderen Rassen leben. Das ist es, worum es beim weißen Nationalismus geht. Wir wollen ethnisch homogene Gesellschaften schaffen, in denen wir uns zu Hause fühlen können, und dazu gehört, daß wir keine nichtweißen Populationen innerhalb unserer Grenzen haben, die wir beherrschen oder herumkommandieren müssen.

Es gibt dabei ein paar Probleme. Was tut man zum Beispiel mit den kleinen Reliktpopulationen von Stammesvölkern, wie im Amazonasgebiet, in den Vereinigten Staaten, in Kanada oder Sibirien? Man gibt ihnen ethnische Reservate. Man gibt ihnen Land. Man gibt ihnen die maximal mögliche Autonomie in ihren inneren Angelegenheiten, und dabei beläßt man es. Aber sie werden keine Außenpolitik haben. Sie werden keinen Sitz in den Vereinten Nationen haben. Das ist also gewissermaßen eine „white supremacist“-Position, aber es ist die geringstmögliche „white supremacist“-Position. Sie ist sicherlich um Welten verschieden von der Politik der Vereinigten Staaten in der Vergangenheit, wo sie versuchten, diese Leute zu assimilieren, ihnen unsere Sprache beizubringen, sie zur Annahme des Christentums zu bringen, sie ihre eigenen Religionen, Bräuche und so weiter vergessen zu lassen. Ich will das gar nicht tun. Ich will diese Leute nicht assimilieren.

JM: Nun, das funktioniert nicht sehr gut.

GJ: Es hilft keinem von uns. Ich will unsere Rasse und Kultur rein halten, und ihre Rasse und Kultur rein halten. Und das bedeutet Trennung und das maximale Maß an Souveränität, das wir ihnen geben können.

JM: Meine Ansicht dazu ist, haltet die Kultur rein. Diese Gesellschaften enthalten Institutionen, die von westeuropäischen Menschen erbaut worden sind, und jene Institutionen sind spezifisch auf diese Gruppe zugeschnitten. Und ich bin überhaupt nicht überrascht, wenn ich sehe, daß diese Gruppe sich in jenen Institutionen gut macht, und andere Gruppen sich überhaupt nicht gut machen. Man kann sehen, daß es den westeuropäischen Menschen in all den Institutionen durchschnittlich oder überdurchschnittlich gut geht.

GJ: Nun, wir schufen diese Zivilisation, daher liegt es nahe, daß wir ziemlich gut darin sein werden, darin zu leben.

JM: Das ist es, wo das Argument wegen der Überlegenheit herkommt. Ich sage, sie haben andere Werte, eine andere Kultur. Eine, die für unser Justizsystem Bildungssystem etcetera nicht förderlich ist.

GJ: Ich drücke es so aus, daß es keine Art von radikalem Kultur- oder Moralrelativismus ist zu sagen, daß man sich nicht wohlfühlen wird, wenn man Schuhgröße zehn hat und Schuhe von der Größe neun tragen muß. Es ist möglich zu sagen, daß es objektive Maße gibt, aber manche Dinge einem besser passen als andere Dinge. Sie sind auf den eigenen Körper relativiert. Die Kultur sollte einem so gut passen, wie einem die eigenen Schuhe passen. Die Institutionen sollten einem so gut passen, wie einem die eigenen Kleider passen.

Das Problem mit multirassischen Gesellschaften ist, daß sie am Anfang immer von irgendeiner Population gegründet werden, die nicht multirassisch ist. Und sie hat die Prägung durch das Gründervolk, die Gründereffekte. Und jedes neue Volk, das in diese Gesellschaft kommt, wird das Gefühl haben, daß sie ihm nicht wirklich paßt. Manchmal können sie sich einfügen, weil sie von Anfang an nicht so verschieden sind, daher können sie sich assimilieren, sich einbürgern und Teil des neuen Systems werden. Wir haben im Laufe der Jahre viele verschiedene europäische Gruppen absorbiert, weil Europäer sich nicht so fundamental voneinander unterscheiden. Aber wenn man Schwarze oder Indianer hat (um Beispiele aus den Vereinigten Staaten zu nennen), so passen sie nicht dazu. Wir haben praktisch so lange Schwarze in Nordamerika gehabt, wie es hier Weiße gegeben hat, und sie sind immer noch nicht integriert.

JM: Ja. Sie haben es sehr schwer, und das bestätigt sich in jeder Metrik. Es läuft jedes Mal genau so, wie man denken würde: Verbrechensstatistik, Collegezugangstests, Kreditwürdigkeit. Du weißt, all diese verschiedenen Arten.

GJ: Praktisch alles, was wir messen können, deutet darauf hin, daß Schwarze die amerikanische Zivilisation einfach fremd und entfremdend finden. Sie paßt nicht zu ihnen. Und das ist der Grund, warum sie ihre eigene Art von Zivilisation verdienen, wo sie nicht ständig gezwungen werden, Standards zu entsprechen, die ihnen fremd sind.

Die Situation, die wir heute haben ist eine, die garantiert rassischen Groll erzeugt, weil Schwarze es verübeln, an weißen Standards gemessen zu werden, und Weiße es verübeln, daß Schwarze die Zivilisation hemmen und Standards senken. Und das wird immer der Fall sein, weil die Völker einfach verschieden sind. Wenn man also freundliche, respektvolle Beziehungen zu Schwarzen haben will, ist der leichteste Weg dazu, separate Gesellschaften zu haben, sodaß sie so leben können, wie sie wollen, und man nicht mit ihnen zusammenleben muß. Man kann so leben, wie man will. Wenn man Handel treiben und Ballett-Truppen austauschen und die Produkte der jeweils anderen kaufen will und solche Dinge, so ist das schön und gut. Aber sie sollten ihr eigenes Heimatland haben, daß nach ihren eigenen Standards geführt wird, und das ist etwas Gutes.

Ein weiterer Sinn von „white supremacy“ hängt damit zusammen. Wenn Leute von „Weißenprivileg“ reden, dann sage ich prinzipiell: „Weiße schufen diese Zivilisation. Daher ist es natürlich, daß Weiße darin gedeihen werden. Wenn ihr das Weißenprivileg nennen wollt, fein.“ Die Idee daß Weißenprivileg etwas Schlechtes ist, nimmt dieses Argument an, daß man nicht das Recht auf Dinge hat, die man sich nicht erarbeitet, sodaß uns diese Zivilisation, die zu uns paßt und in der wir gedeihen, von unseren Vorfahren vermacht wurde. Verklagt mich also! Ich werde vollen Vorteil daraus ziehen. Ich werde in diesem Kontext aufsteigen und gedeihen.

Ein verwandter Sinn von „white supremacism“ ist dieser: Ich denke, weiße Gesellschaften sollten „normativ weiß“ sein, was bedeutet, daß wir in weißen Gesellschaften weiße Standards erhalten sollten. Und wir sollten uns dafür nicht entschuldigen. Warum sollten wir nicht die höchste Position in unserem eigenen Zuhause haben, in den Gesellschaften, die wir schaffen? Wenn jemand zu mir nach Hause kommt, dann muß er sich an die Standards halten, die ich festsetze, an die Normen, die ich festsetze. Ich herrsche in meinem eigenen Haushalt. Ich sehe nicht, warum die Franzosen nicht in Frankreich herrschen sollten, warum sie nicht französische Normen in Frankreich aufrechterhalten sollten. Daran ist nichts imperialistisch. Es ist einfach das natürliche Verhalten von Menschen, die sich wohlfühlen mit dem, wer sie sind, und stolz darauf sind, wie sie sind. Die Briten sollten ihre eigenen Normen hochhalten – oder noch besser, schottische Normen in Schottland, englische Normen in England, walisische Normen in Wales, und so weiter. Daran ist nichts falsch. Das ist völlig normal.

Viel Gequake und Gejammer wegen „white supremacy“ läuft im Grunde darauf hinaus, daß Weiße in ihren eigenen Ländern weiße Standards bewahren. Und ich denke nicht, daß wir uns dafür entschuldigen sollten. Wir sollten dabei militant sein, wenn das angefochten wird. Wir sollten wirklich auf diesen Punkt drängen. Daran ist überhaupt nichts falsch. In diesem Ausmaß werde ich den „white supremacism“ verteidigen.

Meine ideale Gesellschaft ist eine, die nur weiß ist. Aber selbst wenn wir einfach eine gänzlich weiße Gesellschaft in Nordamerika hätten – sagen wir, es gibt keine Indianerreservate und so weiter -, sagen wir, man hätte einen weißen Ethnostaat geschaffen: Wir werden immer noch Reisende haben, die aus dem Ausland kommen; Geschäftsleute, Touristen und sowas. Wenn man von Tag zu Tag einen Schnappschuß von der Bevölkerung macht, dann wird es immer noch etwa ein bis drei Prozent der Population geben, die nicht von der Volksgruppe sind, die sie dominiert. Wir sollten nicht das Gefühl haben, daß das irgendwie ein fataler Kompromiß beim Prinzip des Nationalismus sei. Das ist einfach der übliche Lauf der Dinge in jeder normalen Gesellschaft.

Der Punkt, wo wir als Ethnonationalisten versagen würden, ist der, wo wir anfangen würden, Außenseitern in der Weise entgegenzukommen, daß wir unsere Standards ändern. Wir sollten die normative Weißheit der weißen Gesellschaft aufrechterhalten, in der wir uns befinden. Schweden sollten schwedische Normen hochhalten, Norweger norwegische Normen. Sie sollten fordern, daß die Menschen ihre Gebräuche respektieren, ihre Lebensart. Leute sollten nicht hereinkommen und als Tourist der „hässliche Amerikaner“ sein. Und natürlich ist der hässliche Amerikaner kaum irgendwo auch nur annähernd so hässlich wie der hässliche Moslem in Europa.

JM: Ja, du hast recht! Und das kommt davon, daß man die kulturellen Normen verformt und im Grunde die Normen an die Gruppe assimiliert, die hereinkommt, bis man schließlich die Politik assimiliert. Und wie ich zuvor sagte, bedeutet es, die Institutionen selbst zu hemmen, sie zu verdummen, zu verwässern. Jetzt ist es nicht so, wie es früher war. Und wie du sagtest, kann die Gastgeberpopulation nicht mehr so gedeihen, wie sie es zuvor konnte. Das ist die Linie, mit der ich ein großes Problem habe. Und wie du sagtest, denke ich, gibt es nicht viele andere Möglichkeiten, das zu kontrollieren, als eine harte Linie dazu zu haben und einzugestehen, daß uns das beeinträchtigt.

GJ: Ja, das Nettoergebnis dessen, daß man sich nach Außenseitern richtet, statt seine eigenen Standards zu haben, ist, daß man eine Gesellschaft geschaffen hat, wo niemand sich zu Hause fühlt. Man selbst fühlt sich nicht mehr zu Hause; sie fühlen sich nicht zu Hause. Und das ist keine Art zu leben.

JM: Das ist so richtig. Und auf persönlicher Ebene weiß ich, was du damit meinst.

GJ: Wenn wir in unser Haus heimkehren und die Tür schließen, wollen wir uns zu Hause fühlen. Aber wenn wir unser Haus verlassen und einkaufen gehen, zum Postamt gehen oder zu Regierungsgebäuden, um etwas zu unterschreiben oder was auch immer, dann sollten wir uns ebenfalls zu Hause fühlen wollen. Wir sollten nicht mit fremden Sprachen und fremder Musik bombardiert werden und das Gefühl haben, ständig in der Raumhafenbar von Star Wars zu leben, außer wenn zu unserem kleinen Zuhause zurückgehen und die Tür schließen. Und dann schaltet man den Fernseher ein wird wird ebenfalls mit derselben multikulturellen Scheiße bombardiert. Das ist keine Art zu leben.

Alles, was wir verlangen, ist ein Land, wo wir uns zu Hause fühlen. Und das ist nicht im mindesten unfair, denn all diese Einwanderer, die hereinkommen, haben Heimatländer, die sie verlassen. Sie fühlen sich dort völlig zu Hause, und sie versuchen die Dinge, die ihnen an ihrem Heimatland gefallen, in unserem Land nachzumachen, statt sich zu assimilieren. Aber natürlich wollen wir nicht, daß sie sich assimilieren: wir wollen, daß sie gehen. Und wir wollen, daß sie so entfremdet wie möglich sind, so lange wie möglich, bis die Weißen in die Gänge kommen und anfangen, sie zu repatriieren. Das ist es, was ich will.

JM: Für mich persönlich ist das, was passierte, daß die Dinge so lange implizit von amerikanischem oder weiß-europäischem Standard waren. Und das ist einfach das, wie die Leute Amerika oder Europa kannten. Daher machte es ihnen nichts aus, diese Leute hereinzulassen. Und als es anfing, so anders zu werden, begann es, sich negativ auf sie auszuwirken, und sie beginnen diese Veränderungen zu bemerken und sagen: „Wartet mal.“ Wenn ich jetzt also Football ansehe, muß ich rassische Spannung sehen, solche Dinge, mit der „take a knee“-Situation, die vor Kurzem geschah – alles wie das, mit Lohnrückgang und so weiter. Und so beginnen wir das zu verlieren, dieses implizite Gefühl. Dieses Gefühl eines stillschweigend als gegeben angenommenen Weißentums beginnt zu verschwinden. Ich denke, das ist der Grund, warum viele Leute gegenüber dem aufwachen.

GJ: Ich denke, das, was das Bewußtsein hauptsächlich in unsere Richtung treibt, sind objektive Veränderungen im multikulturellen System. Wir können uns nicht das Verdienst für all das „red-pilling“ zuschreiben, das stattfindet. Das System tut das. Unsere Aufgabe ist es, die Meme da rauszubringen, um den Leuten zu verstehen zu helfen, was vorgeht, und auch eine politische Bewegung zu schaffen, die diese neue Energie und dieses neue Bewußtsein einfängt und zu einer positiven Veränderung hinleitet. Wir machen da keinen so großartigen Job, aber zum Glück liegt viel davon nicht in unseren Händen. Es wird durch objektive Kräfte getrieben, die das Establishment nicht kontrollieren kann, und eigentlich verdoppeln sie ihre Anstrengungen dabei. Daher haben wir etwas Zeit, um in die Gänge zu kommen, und wir lernen langsam Sachen und werden besser.

Es gibt einen vierten Sinn von „white supremacy“, mit dem ich mich befassen möchte, und das ist diese Frage: „Okay, Greg, sagen wir, du bekommst deine Welt der Ethnostaaten. Sagen wir, es gibt Afrika für Afrikaner, Asien für Asiaten, europäische Länder für all die verschiedenen europäischen Volksgruppen. Was ist mit Sachen wie globalen ökologischen Problemen? Umweltverschmutzung, solche Sachen.“ Wir wissen, daß die Länder Afrikas, wenn man sie sich selbst überläßt und sie mit westlicher Technologie und Medizin und so weiter ausgerüstet sind, Bevölkerungsexplosionen durchmachen, Wildtiere töten und ihre Umwelt verheeren werden. Und das wird Dominoeffekte haben, die sich auf uns hier herüben auswirken werden. Wir sind nicht so isoliert. Wir können die globale Erwärmung (falls die überhaupt ein Thema ist) nicht auf jemandes Grenzen beschränken. Es gibt also globale Probleme und Fragen des globalen Wohlergehens, mit denen man sich global befassen muß. Und die Menschen, die sich darum kümmern, sind vorwiegend Weiße. Werden wir aufhören, uns um diese Dinge zu kümmern?

Meine Antwort lautet nein. Wir werden uns weiterhin um diese Dinge kümmern, im Grunde gleich wie heute. Wir werden Institutionen schaffen, und wir werden alle Arten von Schmeicheleien für Drittweltländer haben, um zu versuchen, die Umweltverschlechterung zu stoppen, die Bevölkerungsexplosion zu stoppen, Flüchtlinge daran zu hindern, massenhaft in die Vereinigten Staaten und nach Europa zu ziehen. Wir werden diese Dinge tun müssen. Das bedeutet: ja, diese Länder werden nicht hundert Prozent Souveränität haben, weil ihre Umweltverschmutzung, ihr Plastik, das in den Ozean hinausgeschwemmt wird, nicht innerhalb ihrer Grenzen blieb.

Es wird also globale Institutionen und Initiativen dieser Art geben, und Weiße werden eine führende Rolle darin übernehmen, weil wir die Leute sind, die sich um den Planeten kümmern. Und wenn wir uns nicht um ihn kümmern, wird der Planet verwüstet werden. Daher müssen wir das in Erwägung ziehen, und das ist eine Art von „white supremacism“. Jeder Umweltschützer, jeder, der von „globalen Lösungen für globale Probleme“ spricht, ist stillschweigend ein „white supremacist“, weil es nur Weiße sind, die sich wirklich um diese Dinge kümmern.

JM: Das scheint sogar jetzt schon so zu sein. Die Leute, die zu diesen Gipfeln und was nicht alles gehen, sind hauptsächlich europäische Länder, die sich beteiligen, und Europäer, die in Drittweltländer gehen, um Lösungen zu finden. Es wäre keine riesige Veränderung gegenüber dem, wie wir gegenwärtig mit internationalen Problemen umgehen. Diese Länder würden immer noch freundschaftlich zusammenkommen können. Eine Menge dieser anderen Länder laufen gegenwärtig unter einer ziemlich ethnostaatesken Situation. Es scheinen wirklich die westeuropäischen und nordamerikanischen Nationen zu sein, die mit dem Multikulturalismusproblem zu tun haben. Die anderen Länder geben nicht nach, und sie funktionieren dennoch ganz gut. Daher bin ich nicht einmal sicher, daß es ein großer Sprung wäre zu sagen, daß es ein Problem wäre, sich mit diesen Fragen zu befassen.

GJ: Richtig, Japan ist ein Ethnostaat. Die Koreas sind Ethnostaaten. China ist ein Imperium, aber es ist normativ chinesisch. Und ja, in gewissem Ausmaß nehmen diese Länder an internationalen Initiativen teil, die sich mit gewissen Problemen zu befassen versuchen. Natürlich tragen die Chinesen leider riesig zu diesen Verschmutzungsproblemen bei. Aber vielleicht werden sie anfangen, aus dem herauszuwachsen, wenn sie anfangen, massenhaft an ihren eigenen Abgasen zu sterben. Leider könnten sie recht viele Leute verlieren und ihr Land dabei in Wirklichkeit verbessern. Vor fünfzig Jahren war praktisch jeder Staat in Europa ein Ethnostaat, und sie schafften es, miteinander zu kooperieren. Es gab den Völkerbund, die Vereinten Nationen, die NATO, den Warschauer Pakt: all diese verschiedenen Dinge waren möglich. Polen ist zu mehr als neunzig Prozent polnisch. Es ist ein Ethnostaat, und dennoch ist es ein Teil der EU; sie können kooperieren. Daher gibt es keinen Grund zu denken, daß ethnisch homogene Gesellschaften keine internationale Kooperation pflegen können, weil sie es die ganze Zeit tun und immer getan haben.

JM: Und das ist es, was mich manchmal verwirrt. Schau Jahrzehnte zurück, nicht einmal Jahrhunderte. Das ist es, was wir hatten.

Nächster Teil: Antworten für Normalos (3): Ethnostaaten, Ethnozentrismus und Heuchelei

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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Ein Kommentar

  1. „Wenn man also freundliche, respektvolle Beziehungen zu Schwarzen haben will, ist der leichteste Weg dazu, separate Gesellschaften zu haben, sodaß sie so leben können, wie sie wollen, und man nicht mit ihnen zusammenleben muß.“

    Ganz so einfach wäre es natürlich nicht, wie man am Beispiel der Mexikaner sieht, die ihren eigenen Staat haben, der nach ihren Standards geführt wird. Aber weil die daraus resultierenden Lebensbedingungen schlechter sind als jene in Amerika, drängen sie über die Grenze nach Norden. Das wäre bei einem schwarzen Ethnostaat auf nordamerikanischem Boden noch krasser. Weiße Ethnostaaten würden sich also immer gegen Zudringlinge abschotten müssen, aber ohne Verräter im eigenen Land – die widerlichste und unnatürlichste Lebensform auf Erden – wäre das kein Problem.

    Für diejenigen, die die Szene in der Raumhafenbar von Mos Eisley aus dem ersten Star-Wars-Film nicht mehr in der Originalfassung kennen – hier ist sie, in der Form, wo Han Solo als erster schießt (6:21 min.):

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