Wie man nach Europa kommt – Anleitung für Senegalesen – Teil 2

Französische Originaltitel: Europe 2008: le pack slavopolak vom 9. Januar 2008, Europe 2010: les nouveautés vom 6. Januar 2010 und France 2012 : les nouveautés vom 17. April 2012. Alle drei erschienen auf Senegalaisement.com. Übersetzt von Osimandia (ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“; hier ohne die leider nicht mehr verfügbaren Bilder wiedergegeben).

Hier geht es zu Teil 1

Im Sommer 2006 haben wir sechs Pakete vorgestellt, mittels derer man sein Heimatland in Richtung Europa verlassen kann. Wie viele Zehntausende Senegalesen sind wohl seither erfolgreich in den Schengenraum gelangt? Es gibt keinen einzigen Senegalesen, der nicht mindestens ein Familienmitglied hat, das während der vergangenen zwei Jahre aus seinem Land ausgewandert ist. Aber wie viele haben den Tod gefunden, weil sie idiotischerweise das Paket D-Day ohne jegliche Vorbereitung und ohne jegliche Sicherheitsvorkehrungen gebucht haben, wie wir sie empfohlen haben??? Ein Paket D-Day ist nichts für einen Analphabeten, der nicht in der Lage ist, zu verstehen, dass man sich vergewissern muss, dass Schwimmwesten und Seenot-Leuchtraketen vorhanden sind und das Boot mit GPS ausgestattet ist, bevor man an Bord geht.

Nach ausgedehnten Recherchen haben wir jetzt ein neues Paket entworfen, eines das preiswert und ohne Gesundheitsrisiko ist, und eine legale Einreise in den Kontinent ermöglicht. Es ist das Paket, das im Jahr 2008 vorzugsweise benutzt werden sollte. Wir haben es Paket Slawopolack getauft.

Eindringen nach Europa über den Osten:

Paket Slawopolack

Grün: Schengenraum - Zielländer Dunkelgrau: Intermediäre Zone/Eindringen und Transit leicht Weiß: Slawopolackei/ Eindrungen sehr leicht

Grün: Freies Europa (Schengenraum) ——>Zielländer Grau: Intermediäre Zone/Eindringen u. Transit leicht Weiß: Slawopolackei/Eindringen sehr leicht

Das direkte Eindringen auf das Territorium des Freien Europas (Schengenraum) gestaltet sich immer schwieriger. Aber viele Leute vergessen oft, dass die Europäische Union, der Schengenraum, nur einen kleinen Teil Europas ausmacht. Das ist, als ob man Afrika auf die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft reduzieren würde!

Wenn also auch die Einwanderungsbestimmungen des Freien Europas (Schengenraum) restriktiver geworden sind, sind zahlreiche osteuropäische Länder gegenüber afrikanischen Besuchern sehr offen geblieben. Diese Länder sind überwiegend von Slawen bevölkert, von denen die Polen eine Unterfamilie bilden, deren Sprache den ostslawischen Sprachen nahe verwandt ist. Wir haben diese Zone, die von Quartalssäufern bevölkert wird, daher Slawopolackei genannt.

Die Regel ist ganz einfach: Je weniger Sie von einem Land gehört haben, desto leichter bekommen Sie ein Visum für dieses Land. Moldawien oder Weißrussland sind offensichtlich die geeignetsten Eingangstore ins Freie Europa. Mazedonien, Albanien, Montenegro und Serbien folgen danach. Russland und Kroatien kommen an letzter Stelle der Kandidaten für das Paket Slawopolack.

Das massenhafte Eindringen über diesen Weg wird noch vor dem unvermeidlichen Anschluss dieser slawopolackischen Republiken an die Europäische Union empfohlen. Tatsächlich absorbieren die Europäische Union und der Schengenraum jedes Jahr neue Länder und machen die Einreise in den Kontinent für afrikanische Touristen und Reisende immer schwieriger (wenn die Dreckschweine der Europäischen Kommission Papua-Neuguinea Europa anschließen könnten, würden sie das tun…)

Wie ist vorzugehen und was kostet die Operation?

Vor allem muss man unbedingt einen Reisepass haben, was im Senegal kein ganz einfaches Unterfangen darstellt, seit es diese neuen biometrischen Pässe gibt.

Wenn man im Besitz des Passes ist, heißt es, die Reise vorzubereiten, indem man mehrere Parameter berücksichtigt.
Beachten Sie, dass ein Direktflug in die Intermediäre Zone oder die Slawopolackei nicht von Dakar aus empfohlen wird. Man muss bei diesen Flügen zwangsweise ein Land des Schengenraums durchqueren. Und das gestaltet sich nicht ganz unproblematisch, weil gewisse Länder ein „Transitvisum“ verlangen.

In der Theorie ist es so, dass wenn ein senegalesischer Staatsbürger in der so genannten „internationalen Zone“ eines Flughafens des Schengenraum bleibt, er kein Transitvisum braucht. Wenn er also in Madrid nur das Flugzeug wechselt, ohne die internationale Zone zu verlassen, ist das Transitvisum nicht erforderlich. Aber manche Länder verlangen von Senegalesen auch dann, im Besitz eines Transitvisums zu sein, wenn sie in der internationalen Zone bleiben: Das ist insbesondere der Fall in Portugal, Litauen, Italien und… Frankreich! (sehen Sie das PDF-Dokument ein, in dem die Lage zusammengefasst ist und die betroffenen afrikanischen Nationalitäten auch aufgelistet sind)

Nur wenige Fluggesellschaften fliegen von Dakar aus, und die Auswahl ist daher begrenzt: Es bleiben für den Transit nur Belgien (SN Brussels Airlines), Spanien (Iberia & Air Europa) und Deutschland (Lufthansa).

Es handelt sich also zum Beispiel um ein Flugticket Dakar – Minsk (Weißrussland) über Berlin mit der Lufthansa. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Zwischenstopp recht kurz ist, damit Sie nicht auf dem Flughafen kampieren müssen, weil Sie nicht das Recht haben, ihn zu verlassen. Klären Sie das mit Ihrem Reisebüro!

Abhängig von der Qualität des Reisebüros und dem slawopolackischen Zielstaat müssen Sie von 850 bis 1.600 Euro für das Flugticket Dakar – Slawopolackei ausgehen, zu dem Sie noch die Kosten für das Visum (durchschnittlich 40 Euro) dazurechnen müssen.

Seien Sie auf der Hut: Gewisse Personen werden versuchen, Sie zu entmutigen! Vor allem Ihre Familie, die bereits in Europa ist! Manche werden Ihnen mit nebulösen Ausflüchten („Buuuh, Europa ist nicht schön, es lohnt sich nicht, herzukommen“) sagen, dass das Paket Slawopolack nicht gut ist. Sie wollen einfach nur nicht, dass Sie kommen und sich bei ihnen einquartieren! Manche Reisebüros könnten ebenfalls versuchen, Sie zu entmutigen, weil sie die Gesetze des Schengenraums nicht kennen. Lassen Sie sich davon nicht beirren.

Wenn Sie erst einmal in der Slawopolackei sind, ist das Eindringen ins Freie Europa recht einfach: Rufen wir uns ins Gedächtnis, dass gewisse slawopolackische Länder noch im Mittelalter leben: Es sind Länder von Quartalssäufern. Moldawien ist schlechter ans Internet angeschlossen als der Senegal und der letzte rumänische Diktator Nicolae Ceaucescu war ein Blutsäufer wie Mobutu Sesse Kuku Gbendu Wazabenga! Das heißt, dass die Korruption in diesen Ländern ausgeprägter als in Afrika ist und eine kleine Banknote (keine CFA-Francs, aber zum Beispiel Rubel oder Leu) in die Hemdentasche eines Polizisten geschoben für eine zügige Regelung der Affären in diesen Ländern sorgt. Es ist also sehr leicht, an die Grenze zum Schengenraum zu gelangen. Dort beginnt der schwierigste Teil der Reise, der überwunden werden muss: Wenn Sie erst einmal die Grenze zum Freien Europa überwunden haben, können Sie sich im ganzen Schengenraum ohne Grenzkontrollen bewegen.

Für das Eindringen ins Freie Europa bieten sich Ihnen zwei Möglichkeiten:

  • Die Grenzüberquerung in oder unter einem Fahrzeug mit oder ohne Mitwisserschaft des Besitzers (wählen Sie dafür eher kleine Grenzposten)
  • Die Grenzüberquerung über die Felder in ländlichen Zonen ohne jegliche Grenzkontrolle.

In beiden Fällen ist Vorbereitung und ein Plan unerlässlich. Stürzen Sie sich nicht einfach so in die Grenzüberschreitung, auch wenn sie nicht sonderlich schwierig ist. Ideal ist die Durchführung im Frühling, vor allem für den Fall, dass Sie die Grenzüberschreitung über die Felder wählen.

Wenn Sie erst einmal die Schengengrenze überschritten haben, sind Sie frei!!!!!!!!!!! Sie können ohne jegliche Probleme den Bus oder den Zug nehmen, um sich in das Schengenland Ihrer Wahl zu begeben.

Wo geht man hin, wenn man erst einmal die Slawopolackei hinter sich gelassen hat?

Das sozialistische Spanien ist immer noch das erträumte Eldorado und alle Umfragen sehen Zapatero (den alten Latschen) als Gewinner der kommenden Wahlen im März 2008. Es ist sehr wahrscheinlich, dass er – selbst wenn er keine Massen-Aufenthaltslegalisierungen wie im Jahr 2004 durchführen wird, die Erlangung von Aufenthaltsgenehmigungen für Senegalesen stark erleichtern wird. Rufen wir uns ins Gedächtnis, dass er der Urheber großzügiger Programme für Saisonarbeits-Genehmigungen für senegalesische Staatsbürger war, von denen 80% in Spanien geblieben sind, anstatt in den Senegal zurückzukehren, wie es in ihrem Vertrag vorgesehen war. Spanien scheint das beste Zielland zu sein, zumindest während der kommenden vier sozialistischen Jahre.

Italien könnte sich auch als interessant herausstellen, insbesondere für Muriden, die Handel treiben wollen (zahllose Touristenorte und dank der Sonne die Möglichkeit, gefälschte Ray-Ban-Sonnenbrillen auf den Gehsteigen zu verkaufen, insbesondere vor dem Kollosseum in Rom).

Die Zwergstaaten (Monaco, Vatikan, San Marino, Andorra, Groland, Liechtenstein) sind völlig von der Liste zu streichen, und zwar wegen ihrer horrenden Mietpreise, dem Fehlen von Sozialhilfe und ihrer sehr restriktiven Ausländergesetzgebung.

Frankreich und Belgien bleiben nach Spanien die zwei Länder, in denen es sich am leichtesten eine ruhige Kugel schieben lässt und wo man sich am besten akklimatisieren kann: Ganze Stadtviertel in allen französischen und belgischen Städten sind bereits fast ausschließlich von Auswanderern aus dem Senegal bewohnt. Soziale Hilfestellungen und Angebote für senegalesische Staatsbürger, ob legal oder illegal, sind immer noch zahlreich trotz einer leichten Verschlechterung, die seit den letzten französischen Präsidentschaftswahlen und dem Erstarken der flämischen Nationalisten in Belgien festzustellen ist: Die Rechte ist das Übel!

Wo und wie beschafft man sich ein Visum für die slawopolackischen Staaten oder ein Land aus der intermediären Zone?

Manche Länder haben eine diplomatische Vertretung im Senegal:

  • Intermediäre Zone: Tschechische Republik, Rumänien, Griechenland, Ungarn
  • Slawopolackei: Russland, Polen

Es ist offensichtlich, dass es die einfachste und schnellste Methode ist, sich direkt an diese Botschaften zu wenden. Sie sollten versuchen, das Visum in den Botschaften, die in Dakar vertreten sind, auf Anhieb zu bekommen, und beachten, dass für ein verweigertes Visum keine Gebührenrückerstattung gewährt wird.

Aber die Länder der Quartalssäufer, die am problemlosesten Visa ausstellen, haben keine Botschaften im Senegal. Das sind insbesondere Moldawien, Serbien, Albanien, Weißrussland, usw.

Die beste Lösung – und die, die wir Ihnen empfehlen – ist daher, die Dienste eines Freundes oder Familienangehörigen in Europa in Anspruch zu nehmen. Alle europäischen Länder haben in ihren Hauptstädten slawopolackische Botschaften. Ihre persönliche Anwesenheit ist für die Ausstellung des Visums nicht erforderlich! Wenn Ihre Familienangehörigen im Hinterland weit entfernt von Paris, Rom oder Madrid leben, können sie den Antrag auf das Visum sogar per Internet über Seiten wie Action Visa stellen.

Manche Länder verlangen eine Adresse oder eine Hotelreservierung, bevor sie das Visum ausstellen.

Gehen Sie bei der Planung Ihrer Operation sorgfältig vor! Achten Sie auf das Ablaufdatum Ihres Reisepasses (Hin- und Rückreise), die Zeit, die für die Visumerstellung veranschlagt werden muss, die Reisevorbereitung (Ankauf des Flugtickets, Hotelreservierung, usw.). Es ist klüger, ein gewünschtes Einreisedatum anzugeben, welches mindestens zwei Monate nach dem Datum der Antragsstellung liegt.

[Anm.d.Ü.: Im französischen Original sind nachfolgend die Adressen der Botschaften der Tschechischen Republik, Russlands, Rumäniens, Polens, Ungarns und Griechenlands in Dakar aufgeführt, sowie Links zu drei Internetseiten, über die man online Visa beantragen kann.]

Achtung: Die Gesetze zur Visumerteilung und Einreise ändern sich in allen Ländern regelmäßig abhängig von Wahlen. Sie können uns nicht für einen Fehlschlag verantwortlich machen! Sie müssen sich selber detailliert über die aktuellen verwaltungsrechtlichen Elemente Ihrer Operation kundig machen, wenn Sie sich entschieden haben, sie auszuführen.

Zur Info sind hier einige Antragsformulare, damit Sie einen Eindruck davon bekommen, wie so etwas ungefähr aussieht (nichts im Vergleich zu den skandalösen Anforderungen, die von den Ländern im Schengenraum für die Vergabe eines Touristenvisums gestellt werden): Weißrussland, Albanien, Moldawien, Russland.

Vorteile

  • Unfallrisiko gleich null
  • Vollkommen legales Eindringen auf den europäischen Kontinent
  • Schnelle Reise
  • Die Möglichkeit, vor Ihrem Eindringen in den Schengenraum die touristischen Attraktionen der slawopolackischen Länder zu besichtigen
  • Moderate Investition
  • Fehlschlagrisiko gleich null
  • Keinerlei biometrische Erfassung ihrer Fingerabdrücke beim Antrag auf ein slawopolackisches Visum und daher auch keine Möglichkeit, Ihr Herkunftsland zu ermitteln und Sie auszuweisen, wenn Sie erst einmal im Schengenraum sind.
  • Für jedes Alter und Geschlecht geeignet

Nachteile:

  • Sprachschwierigkeiten bei der Durchreise durch die Slawopolackei und/oder intermediäre Zone

Zu Ihrer Information einige nützlichen Sätze [Anm.d.Ü.: im Original mit anklickbaren Hörproben]:

Moldawisch (gebräuchlich in Rumänien und Moldawien):

Ich kenne ein Mädchen in Frankreich – Cunosc o fata în Franta
Ich möchte nach Sarcelles gehen – Vreau sa merg la Sarcelles
Das Auto war nirgends – Masina n-a fost nicaieri

Albanisch (gebräuchlich in Albanien und im Kosovo):

Sprechen Sie wolof? – Flisni wolof ?
Ein Freund in Not ist auch ein Freund (albanisches Sprichwort) – Miku i mirë njihet në ditë të vështirë
Haben Sie Klopapier? : A keni letër higjienike?

Schnelle Methoden, um sich das notwendige Miniumum für die Passage durch die Slawopolackei in anderen Sprachen (tschechisch, bosnoserbisch, serbokroatisch, mazedonisch-montenegrinisch, russisch, slowenisch, bulgarisch, usw.), anzueignen, sind im Internet verfügbar. Lassen Sie sich jedoch nicht entmutigen und halten Sie sich mit einem so unwichtigen Detail nicht unnötig auf!

Wichig zu wissen: Manche Länder – und das ist insbesondere für Kroatien der Fall – haben die Aufnahme in die Europäische Union (das Freie Europa) beantragt. Das dürfte innerhalb kurzer Frist gewährt werden. Der Erhalt einer Aufenthaltserlaubnis oder gar Staatsbürgerschaft in diesen Ländern ist sehr leicht. Wenn Sie eine solche slawopolackische Staatsangehörigkeit erlangen, haben Sie ab dem EU-Beitritt dieses Landes tatsächlich die Möglichkeit, sich in jedem Land der Europäischen Union niederzulassen, zu arbeiten und Anspruch auf die dortigen Sozialleistungen zu erheben. In manchen dieser Quartalssäuferländer, die noch im Mittelalter leben, lässt sich die Staatsbürgerschaft leicht mittels eines „Arrangements“ erlangen…

Kostenschätzung für das Paket Slawopolack: 1.800 Euro (Flugticket in die Slawopolackei + Visum + Pass + Transport ins Freie Europa)

Für Ihre erste Nacht in der Slawopolackei stehen eine große Zahl ordentlicher und gut geführter Hotels zur Verfügung, aber es ist ratsam, im voraus zu reservieren, dann sind Sie am Flughafen ruhiger. Außerdem verlangen manche Botschaften eine Adresse oder Hotelreservierung bei der Visumvergabe. [Anm.d.Ü.: Nachfolgend sind im Original noch Adressen von Pensionen und Hotels in Moldawien, Albanien, Weißrussland und Serbien aufgelistet]

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Beihilfe zum Selbstmord

Von Fjordman, übersetzt von Deep Roots. Das Original „Assisted Suicide” erschien am 18. Juni 2010 bei „Gates of Vienna”.

Thomas Friedman von The New York Times glaubt, daß der Grund für die islamische Radikalisierung der Türkei der ist, daß das Land noch keinen vollen Beitritt zur Europäischen Union errungen hat. In anderen Worten, er tadelt die Europäer dafür, daß sie nicht weiteren über 70 Millionen Moslems freien Zutritt zu ihren Ländern gewähren.

Mr. Friedman wird verbreitet als „Experte über den Nahen Osten” zitiert, trotz der Tatsache, daß die meisten der Behauptungen, die er im Laufe des letzten Jahrzehnts über die Region gemacht hat, nachweislich falsch gewesen sind.

Noch 2005 war Adolf Hitlers Mein Kampf an der Spitze der Bestsellerliste in der Türkei, übertroffen nur von einem Buch über einen türkischen Nationalhelden, der eine Atombombe in Washington D.C zündet, der Hauptstadt ihres NATO-„Verbündeten” USA. Und doch ist Mr. Friedman, ein amerikanischer Jude, darüber überhaupt nicht besorgt. Seine Hauptsorge ist, daß die Europäer gemein sind, weil sie nicht schnell genug kulturellen Selbstmord begehen.

Brief aus Istanbul: [Anm. d. Ü.: Zitat aus dem Artikel von Friedman]
Eine Reihe von Vakua, die in den letzten paar Jahren in der und um die Türkei entstanden sind, haben die islamistische Regierung der Türkei – geführt von Premierminister Recep Tayyip Erdogans Gerechtigkeits- und Fortschrittspartei – von ihrem Balancepunkt zwischen Ost und West weggezogen. Dies könnte enorme Implikationen haben. Die ausgleichende Rolle der Türkei ist einer der wichtigsten, stillen Stabilisatoren in der Weltpolitik gewesen. Man bemerkt es erst, wenn es nicht mehr da ist. In Istanbul zu sein, überzeugt mich davon, daß wir auf der Verliererstraße sein könnten, falls all diese Vakua auf die falsche Weise gefüllt werden.

Das erste Vakuum beschert uns die Europäische Union. Nach einem Jahrzehnt, in dem man den Türken gesagt hatte, daß sie ihre Gesetze, Wirtschaft, Minderheitenrechte und Beziehungen zwischen Zivilgesellschaft und Militär reformieren müßten, wenn sie die EU-Mitgliedschaft wollten – was die Regierung Erdogan systematisch getan hat – hat die EU-Führung der Türkei nun gesagt: “Oh, Sie meinen, das hat Ihnen niemand gesagt? Wir sind ein Christenclub. Kein Zutritt für Moslems.” Die Zurückweisung der Türkei durch die EU, ein sehr schlechter Zug, ist ein Schlüsselfaktor dabei gewesen, die Türkei zu einer Annäherung an den Iran und die arabische Welt zu veranlassen.

Kommentare aus dem Originalstrang bei Gates of Vienna:

bewick:

Vor vielen Jahren habe ich türkische Zyprioten in London gesehen. Sie waren so ziemlich alle kriminell, auch wenn sie keinen Islam abgesondert haben. Jetzt würden sie das sicherlich tun.
Ich denke, Deutschland leidet besonders unter den Türken.
Friedman scheint nicht zu begreifen, daß eine EU-Mitgliedschaft die Fäulnis in der Türkei nicht stoppen wird. Er wird der EU nur weitere 70 Millionen potentielle Wohlfahrtsparasiten bescheren.
Unterm Strich: Wir brauchen sie nicht, also verpiss dich.

Gray Falcon:

„Seine Hauptsorge ist, daß die Europäer gemein sind, weil sie nicht schnell genug kulturellen Selbstmord begehen.“

Richtig, das klingt nach Friedman.

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„Europas Dämme bersten“: Eine Rezension

Von Michael Walker, übersetzt von Lucifex. Das Original Europe’s Dams are Cracking: A Review erschien am 6. April 2018 auf Counter-Currents Publishing. Deutsche Zitate und Kapitelüberschriften aus dem Buch wurden vom Übersetzer aus dem Englischen rückübersetzt (mit Ausnahme der Zitate von Renate Göllner und Josef Joffe, wo von mir Links zur Originalquelle gesetzt wurden, aus denen ich den Originaltext übernommen habe).

Konrad Windisch (Hrsg).
Europas Dämme bersten: Ursachen, Hintergründe und Folgen des Flüchtlings-Tsunamis
Pähl: Hohe Warte, 2017

Europas Dämme bersten ist eine aufschlußreiche, informative, aber (zumindest für Leser, die mit den Ansichten der Autoren sympathisieren) deprimierende Darstellung der Migrationswelle, die ab 2015 über Europa rollte, und ihrer Bedeutung. Als Name des Herausgebers wird Konrad Windisch genannt. In seinem Vorwort erklärt Konrad Windisch, daß Europas Dämme bersten von einer, wie er es nennt, „breitgefächerten Autorengemeinschaft“ verfaßt wurde. Wer auch immer die Autoren waren, es ist wahrscheinlich, daß Herrn Windischs Enthusiasmus zu diesem Buch inspirierte und es bis zu den Verlegern brachte, denn Konrad Windisch seit Jahren in etwas aktiv gewesen, das man lose als die Sache der ethnischen Identität bezeichnen könnte. Geboren 1932 in Wien, hat Windisch viele Jahre lang Beiträge für die österreichische Politikzeitschrift Der Eckart verfaßt und auch Gedichte und Romane produziert; aber es ist nichts Lyrisches an Europas Dämme bersten, sofern man nicht Intensität für sich genommen als lyrisch betrachten kann.

Europas Dämme bersten fokussiert sich auf die 2015 von Kanzlerin Angela Merkel getroffene historische Entscheidung, sofort Personen, die Asyl in Europa suchen, in die deutsche Republik einreisen und in vielen Fällen mit Sonderzügen dorthin transportieren zu lassen. Diese Entscheidung mißachtete die Regeln für die Gewährung von Asyl, die seit dem Zweiten Weltkrieg in Westeuropa in Kraft gewesen waren. Die Kanzlerin, die weder andere nationale Führer konsultierte noch – abgesehen von einer kleinen Clique ihrer vertrautesten Berater – einen Konsens anstrebte oder die Zustimmung des Bundestags einholte, erließ in der Nacht des 4. September 2015 Anweisung, die Grenzkontrollen einzustellen. Diese Anweisung betraf direkt „nur“ mehrere tausend Migranten, die am Keleti-Bahnhof in Budapest gestrandet waren, wo die ungarische Regierung sich standhaft geweigert hatte, sie das Land in Richtung Westeuropa verlassen zu lassen. Die Entscheidung war der symbolische Höhepunkt von Merkels Politik, sicherzustellen, daß bis zu einer Million nichteuropäischer Einwanderer sich im Laufe des Jahres 2015 in Deutschland ansiedeln konnte. Bis zum heutigen Tag hat ihre Regierung es nicht für angebracht gehalten, irgendeine gesetzliche Rechtfertigung für die Entscheidung vorzulegen.

Die Autoren stellen in diesem Buch klar, daß die Entscheidung keinen Präzedenzfall im Sinne der Anleierung einer neuen, einwandererfreundlicheren Politik setzte, aber sie setzte dennoch einen Präzedenzfall. Sie stellte eine neue Ausgangsposition in Sachen Taktik dar. Sie war der Beginn einer neuen Offenheit in der Einwanderungspolitik. Zuvor pflegten westliche Regierungen, wenn sie das Thema der Masseneinwanderung ansprachen, „besondere Umstände“ im Zusammenhang mit einer spezifischen „historischen Mission“ oder der „Pflicht“ einer spezifischen Nation anzuführen, die es mit einer spezifischen Einwanderungsfrage zu tun hatte. Mit Berlins Entscheidung von 2015 für offene Grenzen änderte sich das alles. Kein nationaler Präzedenzfall wurde vorgebracht. Stattdessen wurde an „europäische Werte“ und „Menschlichkeit“ appelliert, und dieses Buch dokumentiert viele Fälle solcher Appelle. Zum Beispiel bemerkte Helmut Zilk, der der Bürgermeister Wiens war, 1988 zu Schulen, die bereits einen Anteil von 88 % nichtösterreichischer Schüler erreicht hatten: „Es ist kein Nachteil, sondern ein großer Vorteil für die Stadt.“ (S. 162). Das Buch bietet viele ähnliche Zitate.

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Der Weg zum „Heerlager der Heiligen“: Ein chronologischer Überblick

Von Deep Roots, ursprünglich veröffentlicht am 22. September 2015 auf „As der Schwerter“

Als die sich schon seit Jahren allmählich steigernde „Heerlager der Heiligen“-Situation vor kurzem in beschleunigtem Maß zu eskalieren begann und offenbar von den Medien, Politikern und sonstigen Sprachrohren des JNWO-Systems parallel dazu nicht mehr heruntergespielt oder verschwiegen, sondern vielmehr auf einmal als große Krise herausgestellt wurde, haben wir von „As der Schwerter“ uns folgende Gedanken dazu gemacht:

● Ab wann ist es eigentlich damit so richtig losgegangen?
● Wie hat sich der Andrang der „Flüchtlinge“ in den Jahren davor allmählich zum „Sturm über das Mittelmeer“ und zur Völkerwanderung über die türkisch-griechische Landgrenze und die Balkanländer in die EU entwickelt?
● Von welchen politischen, medialen und militärischen Ereignissen war das jeweils begleitet?

Ich habe daraufhin beschlossen, diesen Übersichtsartikel über die Chronologie der relevanten Ereignisse zu erstellen: als Grundlage zum Nachdenken für uns und unsere Leser darüber, was das alles zu bedeuten hat, welche Absichten damit von wem verfolgt werden könnten und inwieweit darin neben der allgemeinen Zerstörungsabsicht gegen die Europäer auch eine speziell gegen Deutschland und eventuell auch bestimmte andere europäische Länder (z. B. Österreich, Serbien, Ungarn) gerichtete Agenda enthalten sein könnte. Lesern, die sich noch nicht so lange mit dieser Thematik befassen, wird einiges aus der Anfangszeit neu sein, und selbst wir alten Hasen merken, daß man vieles nur zu leicht vergißt. Es läßt sich auch schwer feststellen, wann genau es wirklich „losgegangen“ ist, weil die Entwicklung zum gegenwärtigen Migrationstunami ein über etliche Jahre laufender Prozeß war, der nur immer wieder mal eine schubweise Steigerung durch Schlüsselereignisse erfuhr und seit ungefähr Mitte des Vorjahres mit zunehmender Beschleunigung eskaliert ist, oder genauer: eskaliert wurde.

Wie die meisten unserer Leser bereits wissen werden, bezieht sich der Ausdruck „Heerlager der Heiligen“ auf das im gleichnamigen Roman des französischen Autors Jean Raspail aus dem Jahr 1973 geschilderte Zukunftsszenario, in dem eine Million indischer Armutsflüchtlinge sich – angestiftet von örtlichen christlichen Missionaren und linken Menschenrechtsaktivisten – einer Flotte von hundert altersschwachen, rostigen Schiffen bemächtigt, um damit nach Europa zu fahren und in Südfrankreich zu landen. Die Autorin Anne-Kit hat sich in ihrem am 1. August 2010 auf „Gates of Vienna“ erschienenen Artikel Wir wurden gewarnt mit diesem prophetischen Roman befaßt und unter anderem geschrieben:

Wir folgen den Ereignissen über mehrere Charaktere in Frankreich und beobachten die Reaktion der Welt auf das Vorankommen der Flüchtlingsflotte, während die Medien und die Intellektuellen – und die Kirche – das Unternehmen loben und ermutigen und sich darauf vorbereiten, „unsere Gäste” zu empfangen, und die schuldbeladene Selbstgeißelung fortsetzen, von der der Westen seit mindestens den letzten drei Jahrzehnten besessen war. Ein Slogan mit beunruhigend modernen Anklängen wird geboren: „Wir sind jetzt alle vom Ganges!”

Ein paar Unkenrufer sehen die unmittelbar bevorstehende Katastrophe als das, was sie ist. Das Problem ist, was man in der Sache tun soll. Geben wir nach, was den sicheren Tod der westlichen Zivilisation und der weißen Rasse zur Folge haben wird? Denn wenn die erste Welle Erfolg hat, werden andere folgen. Oder leisten wir Widerstand? Und wie? Töten wir eine Million wehrloser menschlicher Wesen, viele davon Frauen und Kinder? Falls nicht, wie sonst sollen wir Widerstand leisten und die Vernichtung unserer Zivilisation aufhalten? Oder lautet die Frage vielleicht, ob wir überhaupt die Stärke und den kollektiven Willen haben, sie aufzuhalten?

In den letzten Tagen, bevor die Schiffe durch die Straße von Gibraltar schlingern und es offensichtlich wird, daß sie nach Frankreich unterwegs sind, beginnen die Franzosen in Panik zu geraten. In letzter Minute befiehlt der Präsident den Streitkräften, das Land zu verteidigen, aber es ist zu spät. Der Großteil der Armee und Marine desertiert; die Bewohner des Südens fliehen nach Norden, Polizisten verlassen ihre Posten, Gefängnisse werden geöffnet, und die Sträflinge randalieren.

Als die Flüchtlinge vom Ganges im Süden Frankreichs an Land schwärmen, folgen überall auf der Welt andere in ihren jeweiligen Regionen ihrem Beispiel.

Ein kleiner Haufen Unentwegter mit dem Willen, ihren letzten kleinen Winkel der Provence bis zum bitteren Ende zu verteidigen, finden zu Monsieur Calguès und seiner Villa in den Bergen, wo sie — an die auf die Pest wartenden Protagonisten in Boccaccios Decamerone erinnernd — ein paar Wochen mit Reden und Lachen, Essen, Trinken und Singen verbringen und jeden erschießen, der sich dem Haus nähert. Sie führen eine Strichliste der getöteten Feinde: jener vom Ganges und jener, die sie „Sympathisanten” oder Verräter nennen. Das Ende kommt in Form eines Luftangriffes, der das alte Anwesen in Schutt verwandelt. Der Westen stirbt mit ihm, und eine orwell’sche Gesellschaft geht aus der Asche hervor und wird zu einer Art multirassischer Kommune.

In ihrem 2010 erschienenen Artikel stellt Anne-Kit schon einen Bezug zwischen der Romanhandlung und dem Andrang der zu dieser Zeit bereits über das Mittelmeer kommenden arabischen und afrikanischen „Flüchtlinge“ her, der aber schon seit etlichen Jahren davor im Gange war. So wurde schon in dem GEO-Artikel „Die Ennedi-Expedition, Teil 2: Ein Fenster in die Urzeit Afrikas“ von Uwe George im Augustheft 2004 (in dem es um eine Expedition ins Ennedi-Gebirge im nördlichen Tschad ging) eine Begegnung mit Afrikanern geschildert, die aufgrund von idealisierten Vorstellungen, die man ihnen eingeredet hatte, nach Europa wollten. Hier der relevante Abschnitt:

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Die jüdische Drohung

Von Tanstaafl, übersetzt von Deep Roots. Das Original „The Jew Menace“ erschien am 27. Januar 2015 (dem „Internationalen Auschwitz-Gedenktag“) auf Age of Treason.

Die große Neuigkeit diese Woche ist, daß die Juden sehr offen und kollektiv als Juden die Regierungen überall, aber besonders in Europa, dazu aufgefordert haben, ihnen Sonderbehandlung zu geben, die Juden zu schützen und ihnen zu dienen, indem sie spezifisch jegliche Äußerung, die die Juden als „Antisemitismus“ zu definieren beschließen, unterdrücken und bestrafen.

Im Grunde fordern die Juden und ihre Anbeter ein Verbot der Blasphemie gegen die Juden. Sie bemühen sich um Kriminalisierung jeder Äußerung der Unehrerbietigkeit, Respektlosigkeit, Abneigung oder auch bloßen Nichtbeachtung der Beschwerden und Forderungen, die Juden ständig vorbringen. Beschwerden und Forderungen wie diejenigen, die sie diese Woche vorbringen – die wir in einigem Detail kritisieren werden. Dies ist genau die Art von Kritik, deren Illegalisierung die Juden von den Regierungen fordern. Überall.

Fangen wir mit der Anmerkung an, daß es zwei sehr spezifische Arten von Blasphemie gibt, die zu stoppen die Juden am meisten erpicht sind. Das erste nennen sie „Holocaustleugnung“, womit sie jede Form der Anfechtung oder Zurückweisung ihrer Version der Geschichte, ihres Narrativs über die Periode der europäischen Geschichte meinen, die früher als Zweiter Weltkrieg bekannt war. Die zweite Art von Blasphemie, die sie von den Regierungen gestoppt haben wollen, sind jegliche Formen der Kritik an ihrem Ethnostaat Israel.

Dies sind in Wirklichkeit alte Neuigkeiten in dem Sinne, daß die Juden diese gleichen Beschwerden und Forderungen seit Jahrzehnten vorgebracht haben – insbesondere seit der Krieg endete. Es ist für Weiße schwierig, sich dieser Tatsache zu stellen – und selbst 70 Jahre nach diesem Krieg werden die meisten immer noch nicht in diesem Sinne darüber denken -, aber die weiße Rasse, alle europäischen Völker, was immer ihre Nationalität sein mag und wo immer sie heute leben mögen, haben diesen Krieg verloren. Die Juden haben gewonnen.

Es gibt kein deutlicheres Anzeichen dafür als die unangefochtene Machtposition, aus der die Juden den Weißen überall diktieren haben können, was über Juden oder über buchstäblich alles, wovon die Juden ihre Interessen berührt fühlen, gesagt werden kann und was nicht. Das meiste davon hat insbesondere mit diesem Krieg zu tun. Daher wird er immer weniger als Zweiter Weltkrieg bezeichnet, und immer mehr als „der Holocaust“ oder „Shoah“. Denn so sehen ihn die Juden. Und wie jeder jetzt sehen kann, und sei es nur weil die politische und Medienmacht der Juden es erzwingt, ging es bei diesem Krieg nur um die Juden.

Das grundlegendste Argument, das ich hier vorbringen möchte, ist, daß diese drei Dinge – die Juden, Israel und ihr Holocaust-Narrativ – miteinander verbunden sind. Es gibt sie als ein Paket. Und es ist so, weil die Juden selbst darauf bestehen. Aber sie bestehen auch darauf, daß es „Antisemitismus“ ist, wenn irgend jemand sonst diese Verbindung herstellt. Wie ich letztes Mal erwähnte, als ich Judenanbetung und Blasphemie beschrieb, erscheinen die Doppelstandards, die die Juden fördern, surreal, fast von magischer Natur. Aber ich denke, daß es in Wirklichkeit nur eine Widerspiegelung ihrer Vorherrschaft ist.

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Die EU-Saatgutverordnung als Vorbereitung einer neuen Hungerwaffe

Tonio Borg, „Verbraucherschutzkommissar“ der EU

Von Deep Roots, ursprünglich veröffentlicht am 29. Mai 2014 auf „As der Schwerter“

Wie bereits in meinem Einleitungskommentar zu „Das Schwarzbuch des Kommunismus über den Holodomor in der Ukraine“ kurz angesprochen, sehe ich in der von der EU angestrebten Saatgutrichtlinie die Gefahr, daß das nicht bloß einer Profitmaximierung der Saatgutkonzerne dienen soll, sondern auch als Vorbereitung einer neuen Hungerwaffe gedacht ist: Kein europäisches Volk soll mehr aus der „New World Order“ ausbrechen können, und falls es doch eines dieser Völker versuchen sollte, will man es mit einer Hungersnot ähnlich dem ukrainischen Holodomor von 1932 bis 1933 brechen können.

Zur Einführung bringe ich hier zunächst einen Auszug aus einem Artikel von Peter A. Krobath im Märzheft 2014 der ORF-Publikation „UNIVERSUM“:

VON GARTENMELDEN, OCHSENHERZSAMEN UND WIENER BUTTERHÄUPTLN

Die Aufregung über den Entwurf zu einer neuen EU-Saatgutverordnung hat die Aufmerksamkeit für alte Gemüsesorten erhöht. Noch mehr private Gärtnerinnen und Gärtner wollen sie nun durch Anpflanzen und Vermehren über die Zeiten retten.

Auf den zwei Tischen befinden sich unfrankierte Briefkuverts, selbstgefaltete Stanitzel, zweckentfremdete Gewürzstreuer, eine Holzschachtel mit daumengroßen Phiolen. All die Behältnisse sind handbeschriftet, teils grobkantig wie ein Volksschulheft, dann wieder kunstvoll verschnörkelt. Rund zehn Menschen, großteils Frauen, umrunden die Ausstellung, begutachten sie mit Augen und Fingern und unterhalten sich angeregt. Da ist vom „optimalen Standort“ die Rede, dort von einem „frechen Maulwurf“, auf der anderen Seite fällt plötzlich der Satz „Ich hab für die Jungfrau im Grünen eine Tüte Mädchenaugen bekommen.“

Geschieht hier etwas Kriminelles?

„Wir verdienen ja kein Geld damit“, rechtfertigt sich die eine. „So ein Gesetz, das uns das verbietet, wäre ein absoluter Schwachsinn. Genau deswegen machen wir das hier, um dem entgegenzuwirken“, erklärt die andere. „Das hier“ findet in den Räumen der Gebietsbetreuung im 20. Wiener Gemeindebezirk statt und nennt sich „Saatgut-Tauschbörse“. Dergleichen geht in Österreich zwischen Februar und April vielerorts über die Bühne, wobei im Kontext von Studierenden neben dem Tauschen meist auch das Schenken im Titel steht. Ob getauscht oder geschenkt: Bei so einem Treffen wechselt im Vorfeld der Hausgarten- und Gemeinschaftsfeld-Saison selbstgewonnenes Saatgut von Blumen, Gemüse und Getreide unkompliziert die Besitzer – eine Selbstverständlichkeit mit wahrscheinlich tausendjähriger Tradition.

Schenken verboten?

Auf den Gesetzesbruch angesprochen, wissen die hier anwesenden Gärtnerinnen und Gärtner sofort, wovon die Rede ist: Vom Entwurf zu einer neuen EU-Saatgutverordnung. Die sorgt seit einem Jahr nicht nur in der Gardening-Szene für Aufregung. In Österreich sprachen sich sämtliche Parteien gegen diesen Gesetzesvorschlag aus, der mit einem teuren und aufwendigen Zulassungsverfahren in Sachen Saatgut die großen Konzerne mit ihren Hybridsorten bevorzugen und die Vielfalt der Saaten, insbesondere die seltenen Sorten gefährden würde. Aber nicht nur über die Zulassungen für den Markt machte man sich beim europäischen Verbraucherschutz Gedanken – laut Artikel 3, Absatz 5 sollen auch die „anderen Formen der Weitergabe“ vom neuen Registrierungsprozedere betroffen sein:

„…das Bereithalten zum Zwecke des Verkaufs innerhalb der Union, einschließlich des Anbietens zum Verkauf oder jeder anderen Form der Weitergabe, sowie Verkauf, Vertrieb, Einfuhr in die und Ausfuhr aus der Union und andere Formen der Weitergabe, unabhängig davon, ob entgeltlich oder unentgeltlich; in Bezug auf bäuerliche Saatgutproduktion.“

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Heute „Mobilgeld“ in Afrika, morgen Bargeldabschaffung in Europa

Von Lucifex

In der aktuellen Ausgabe 2-2017 von „Spektrum der Wissenschaft“ ist auf Seite 33 unter der Rubrik „Springers Einwürfe“ ein Beitrag von Michael Springer mit dem Titel „Überraschungen aus der Handy-Forschung“ enthalten, aus dem ich nachfolgend den Abschnitt zitiere, auf den es mir ankommt:

Der Armutsforscher Tavneet Suri vom Massachusetts Institute of Technology in Cambridge (USA) und der Ökonom William Jack von der Georgetown University in Washington haben untersucht, wie sich „mobiles Geld“ – eine Form des Bezahlens mittels Handy – auf arme Haushalte und insbesondere auf die Stellung der Frauen auswirkt (Science 354, S. 1288-1292, 2016).

In einem Entwicklungsland wie Kenia gibt es wenige Bankfilialen und -automaten, aber dafür besitzt praktisch jeder noch so bettelarme Haushalt mindestens ein Mobiltelefon – und regelt seine Finanzen zunehmend bargeldlos, indem er von speziellen Prepaidkarten Guthaben im Handy speichert, die er bei Bedarf per Textnachricht an andere Nutzer übertragen kann. Durch wiederholtes Befragen von 3000 Haushalten zwischen 2008 und 2014 ermittelten die Forscher, dass der Übergang zu Mobilgeld nicht nur akute Finanzprobleme schneller lösen hilft, sondern langfristig fast 200.000 Haushalte Kenias dauerhaft aus drückender Armut befreit hat.

Besonders deutlich macht sich der Effekt bei Frauen bemerkbar. Sie kommen bargeldlos leichter an Kredite, um sich von Subsistenzlandwirtschaft und Gelegenheitsjobs zu befreien und ein eigenes Geschäft aufzumachen. Die wirtschaftliche Emanzipation wirkt sich wiederum positiv auf andere Entwicklungsfaktoren aus: Schon bei bescheidenem Wohlstand gebären Frauen weniger Kinder und können sie zur Schule schicken statt zur Feldarbeit.

Während in Deutschland noch das Bargeld dominiert, breitet sich weltweit der Zahlungsverkehr per Mobilfunk aus. Ende 2015 wurde er in 93 Ländern angeboten, von Argentinien bis Sambia – Tendenz steigend.

*     *     *

Dass der bargeldlose Zahlungsverkehr mittels Mobiltelefon die Armut in Afrika verringert, halte ich für einen Propagandaschwindel. Immerhin muss für den Erwerb der Prepaid-Karten genauso eine Leistung erbracht werden wie für den Erwerb von Bargeld im selben Wert. Und wieso Frauen durch den bloßen Wechsel zur bargeldlosen Mobilfunkzahlung leichter Kredite bekommen sollten, erschließt sich mir auch nicht. Denn auch hier muss die Kreditnehmerin für die Rückzahlung in elektronischem Buchgeld eine gleich hohe Wirtschaftsleistung aufbringen wie für die Rückzahlung in Bargeld.

Ich halte es für sehr plausibel, dass hier aus finanz- und währungspolitischem Kalkül bewusst die Kreditvergabe über Mobilgeld gegenüber Bargeld erleichtert und Propaganda mit dem angeblich dadurch ermöglichten Wirtschaftsaufschwung für arme Drittweltler betrieben wird, um eine weitere Verbreitung dieser Zahlungsart in Afrika und anderswo zu fördern.

Denn es ist offensichtlich, dass dies ein großmaßstäblicher praktischer Feldversuch in diesen Ländern ist, um das Bezahlen per Mobiltelefon auch für Europa als weitere Alternative zur Bargeldzahlung aufzubauen. Wenn diese Zahlungsart einmal zusätzlich zu Überweisungen, Onlinebanking, Kredit- und Bankomatkartenzahlung in Europa gängig ist, wird keiner mehr einwenden können, wie man denn in irgendeiner abgelegenen Almhütte oder an anderen Orten ohne zahlungstechnische Infrastruktur etwas bezahlen solle, wenn das Bargeld abgeschafft ist: „Wenn es sogar im hintersten Afrika funktioniert, dann doch wohl erst recht hier in Europa…“

Das ist es, was hier mit vorbereitet wird.

Flugreisen im Kali Yuga

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Von Alex Kurtagić, übersetzt von Deep Roots. Das Original Air Travel in the Kali Yuga erschien am 11. Mai 2009 im Occidental Observer, wo aber inzwischen keine Artikel von Alex Kurtagić mehr vorhanden sind.

Ich bin mit dem Flugzeug gereist, seit ich drei Jahre alt war, und seit damals habe ich durchschnittlich zwei Flüge pro Jahr unternommen, immer zu internationalen Reisezielen. Ich habe in fünf verschiedenen Ländern gelebt, sowohl in der Ersten als auch der Dritten Welt, auf beiden Seiten des Atlantiks. Dies bedeutet, daß ich sechsunddreißig Jahre Erfahrung als internationaler Reisender habe, was mich gewissermaßen zu einer Autorität darüber macht, wie sich das globale Flugreiseerlebnis seit den frühen 1970ern verändert hat.

Weil wir in den 1970ern, 1980ern und 1990ern so häufig übersiedelten und flogen, habe ich bis nach dem 11. September 2001 nie wirklich über das Reiseerlebnis nachgedacht, als die verschärften Sicherheitsmaßnahmen sowohl am Flughafen als auch an Bord mich dazu brachten, es zu bemerken und damit zu beginnen, die gegenwärtigen Verhältnisse mit denen der Vergangenheit zu vergleichen.

Ich habe sehr vage Erinnerungen an meinen ersten Flug im Dezember 1973, und an keinen der Flüge nach und von Texas 1975-76, aber ich weiß, daß sie nicht wesentlich anders waren als der erste, an den ich mich deutlich erinnere, im Juli 1977. In dem Jahr schickten meine Eltern mich rüber nach Europa, um 45 Tage bei meinen Cousins, Tanten, Onkeln und Großmutter mütterlicherseits zu verbringen, die in Frankreich und Spanien lebten. Da meine Eltern zu der Zeit in Venezuela lebten, war der Flug rüber nach Europa eine achtstündige Transatlantikreise an Bord einer Boeing 747, die im Zwielicht abhob und am nächsten Tag auf dem Madrider Flughafen Barajas landete.

Es erstaunt mich, wenn ich die Größe von Madrid Barajas im Jahr 1977 damit vergleiche, wie es heute ist. 1977, zu einer Zeit, da die Weltbevölkerung 40 % geringer war als heute, bestand es aus einem einzelnen Terminal, und ich konnte am Förderband der Gepäckabholung stehen und meine Verwandten sehen, die gleich jenseits einer doppelten Glasschiebetür in der Ankunftshalle auf mich warteten. Die Tür war nicht kilometerweit entfernt, wie es in modernen Terminals der Fall ist, und die Sicht wurde nicht durch Wände, Barrieren, Vorräume, gewundene Grundrisse, undurchsichtige Überwachungszellen oder farbiges Glas blockiert.

Es erstaunt mich noch mehr, wenn ich daran denke, wie das Essen an Bord des Flugzeuges serviert wurde, das mich dorthin brachte. Heutzutage muß man Glück haben, wenn man ein kaltes Sandwich in einem Plastikbeutel bekommt, und wenn man es bekommt, wird man wahrscheinlich seine Geldbörse herausholen und bar dafür bezahlen müssen. Der Grund dafür ist, wie wir alle wissen, daß die Fluglinien sich selbst schützen müssen, denn mir könnte leicht einfallen, ein Mitglied der Kabinenbesatzung zu betäuben, indem ich ihr mein Plastiktablett ins Gesicht knalle, oder ihr mit meiner Plastikgabel in den Hals zu stechen, oder mein winziges Plastikmesser dazu zu benutzen, die Kehle jedes Passagiers durchzuschneiden, der mich zu Boden ringen wollte, bevor ich den Plastiksprengstoff in meinen Schuhen zünde, um alle im Namen Allahs in die Luft zu sprengen. Außerdem fliegen die Fluglinien, die sich seit Jahren in halsabschneiderischer Konkurrenz untereinander befunden haben (und besonders die Viehtransporter, die man „Billigfluglinien“ nennt) und auch von aufgeblähten Treibstoff- und Sicherheitskosten verkrüppelt werden, heutzutage o,527 Femtometer oberhalb des Bankrotts, sodaß ich ihnen beim Überleben helfen muß, indem ich meine Ausgaben erhöhe und meine kulinarischen Erwartungen senke.

Dinner: Pan Am in den 1970ern

Dinner: Pan Am in den 1970ern

1977 wurde das Essen heiß serviert, auf einem Tablett samt normal großem Stahlbesteck. In einem Folienbehälter fand ich gedünstetes Rindfleisch und gekochtes Gemüse, und neben dem Behälter war eine Scheibe Brot, Kräcker, Käse, Butter, ein Obstsalat und eine Scheibe Kuchen. All dies wurde gratis serviert, da es im Flugpreis inbegriffen war.

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Heimlich, still und leise: Attacke auf das freie Internet

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Von Osimandia, ursprünglich erschienen auf „As der Schwerter“.

„Aber man kann doch nicht einfach anonym ins Internet gehen, wie soll denn das funktionieren? Man bekommt doch eine IP zugeordnet.“

„Natürlich, das war auch damals schon so” erwiderte der alte Mann. „Aber die Provider haben sie nicht gespeichert und sie waren auch verpflichtet, sie vertraulich zu behandeln.“

„Aber das muss doch voll gefährlich gewesen sein. Es hätte ja jeder Terroranschläge im Internet planen können, ohne dass der Menschenrechtsschutz und die Freiheitssicherung es mitbekommen” wunderte sich der Junge ungläubig.

„Nein, es war nicht gefährlich, es war eigentlich schön.” Ein kurzes sehnsüchtiges Leuchten trat in die Augen des alten Mannes, es verschwand aber so schnell wieder, wie es gekommen war.  Er machte eine wegwerfende Handbewegung. „Ich erinnere mich aber kaum noch. Es ist lange her.“

„Siehst Du!” rief der Junge aus. „Du weißt es nicht mehr. Ich glaub das nämlich nicht! Aber Autos gab’s schon, als Du jung warst? Oder seid Ihr noch in Pferdekutschen rumgefahren?” kicherte er.

„Du sollst doch Deinen alten Opa nicht veräppeln” erwiderte der alte Mann gutmütig. „Nein, nein, ich weiß schon noch ganz sicher, dass wir damals anonym ins Internet gingen. Terroranschläge gab es deswegen nicht, obwohl sie irgendwann auch anfingen, den Leuten damit Angst zu machen.“

„Natürlich gab es andauernd Terroranschläge, das habe ich in der Schule gelernt, wir haben auch Videos gesehen. Das muss schrecklich gewesen sein. Ich weiß, Du spielst jetzt nur den Coolen, Opa, aber das musst Du doch bei mir nicht. Wen meinst Du damit, die anfingen, Angst zu machen? Die Freiheitssicherung?“

„Die gab es auch noch nicht. Es gab einen Vorläufer, der Verfassungsschutz hieß, aber er kam nicht an alle Daten. Er hätte es vielleicht rein technisch gekonnt, zumindest in späteren Jahren, aber es gab noch ein paar Gesetze, dass er es nicht darf. Und der Menschenrechtsschutz hieß glaub’ ich damals Antifa. Die hatten noch weniger Befugnisse, sie waren Privatleute, wurden aber von der Regierung bezahlt.“

Jetzt lachte der Junge. „Aber das ist doch lächerlich! Wozu zahlt man solche Organisationen, wenn sie nichts dürfen? Und es muss furchtbar gewesen sein, eine Regierung zu haben, wir haben das im Leistungskurs ‚Kampf gegen Rechts‘ durchgenommen, es gab auch ständig Hassrede und Rassismus gegen die Wohltäter. Aber Hassrede und Rassismus hast Du doch nicht gemacht, oder Opa? Und man will doch sowieso nicht von anderen Leuten regiert werden. Man will doch frei sein.“

„Ja, am Ende war es furchtbar” seufzte der alte Mann. „Aber im Grunde war am Ende so eine Regierung nichts anderes als es heute die Wohltäter sind. Die standen schon damals hinter den Regierungen und lenkten sie, nur eben nicht offen. Die meisten Leute wussten es nicht. Sie hätten es nicht gewollt, wenn sie es gewusst hätten, weil… Ach vergiss es, Kind, es ist lange her.“

Der Junge grübelte. „Also ich hätte damals nicht leben wollen. Das muss total unfrei und undemokratisch und das ganze Internet voller Hassrede gewesen sein und man musste doch auch ständig Angst haben, dass jemand einen Terroranschlag oder so ein Progrom oder wie das heißt gegen die Wohltäter plant, um Faschismus und Salafismus einzuführen und alle Menschen zu versklaven und total zu überwachen. Gottseidank ist das nicht passiert, aber unvorsichtig war das schon. Wann wurde das anonyme Internet denn abgeschafft, Opa?“

„Lass mich überlegen, Junge… ich glaube, das muss so um 2012 oder 2013 gewesen sein.“

Am 24. Oktober 2012 berichtete das Internetportal heise.de

Das Bundeskabinett hat sich am Mittwoch auf einen Gesetzentwurf geeinigt, der die Auskunft über Bestandsdaten wie Name oder Anschrift von Inhabern eines Telekommunikationsanschlusses auf eine neue Rechtsgrundlage stellen will.

(…)

Telecom-Anbieter müssen die erwünschten Daten „unverzüglich und vollständig übermitteln”. Über derlei Maßnahmen haben sie gegenüber ihren Kunden sowie Dritten Stillschweigen zu wahren.

In den Mainstreammedien habe ich davon nichts mitbekommen. Das muss nicht viel heißen, weil ich weder fernsehe noch Radio höre noch Zeitungen lese, aber ich habe Leute gefragt, die das zumindest gelegentlich tun und auch das Internet oberflächlich danach durchsucht und außer in einschlägigen Computerforen nichts gefunden.

Noch vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich hier CleanIT als mögliches Horrorszenario für das freie Internet erwähnt. CleanIT ist ein Projekt der EU, bei dem man das anonyme Internet nicht durch Gesetze beseitigen will, weil das aufgrund der vielen nationalen Gesetze und Verfassungen zu kompliziert ist. Die EU plant stattdessen ein „Gentlemen agreement”, das nur sehr böse Zungen als Erpressung bezeichnen würden, mit den Providern, bei dem diese sich vertraglich dazu verpflichten, die Daten „freiwillig” rauszurücken.

Wie es aussieht, könnte das neue geplante Gesetz CleanIT in Deutschland sogar noch überholen, da es nicht einmal formal mehr freiwillig ist, sondern die Provider zur Herausgabe verpflichet werden und

Provider, die über 100.000 Kunden haben, müssen für die Abwicklung der Anfragen zudem „eine gesicherte elektronische Schnittstelle” bereithalten. Dabei sei dafür Sorge zu tragen, dass jedes Auskunftsverlangen durch eine verantwortliche Fachkraft formal geprüft werde.

Formal geprüft? Eine nutzlose „Fachkraft” – am besten mit Juradiplom der Universität Timbuktu –  einstellen und zahlen, der pro forma seine Unterschrift drunter setzt! So sieht das für mich aus.

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Legt eure Bescheidenheit ab und führt!

northernswords

„Legt eure Bescheidenheit ab und führt!“ – Ruuben Kaalep interviewt Greg Johnson

Von Greg Johnson, übersetzt von zippelmütz. Das Original “Set Aside Your Humility & Lead” – Ruuben Kaalep Interviews Greg Johnson erschien am 26. Oktober 2015 auf Counter Currents Publishing.

Ruuben Kaalep: Guten Abend, mein Name ist Ruuben Kaalep, und ich bin aus Estland. Heute Abend bin ich hier mit Dr. Greg Johnson, der ein amerikanischer weißer Nationalist ist, ein Intellektueller, ein Philosoph, und meiner Meinung nach eine der weisesten und inspirierendsten Figuren, die wir Nationalisten auf unserer Seite haben. Dr. Johnson hat einen Ph.D. in Philosophie. Er ist der Gründer und Editor von Counter-Currents Publishing, das eine wirklich großartige und intellektuell reiche Website hat (www.counter-currents.com). Er ist Autor von drei Büchern. Ein neues kommt dieses Jahr heraus. Ich kann seine Bücher und Schriften jedem, der an unserer nationalistischen Sache interessiert ist, nur empfehlen. Ich mache dieses Interview speziell für unsere estnischen Leser und Zuhörer. Wir werden allgemein über die Situation von Europäern in Europa und weltweit sprechen, und ein bißchen über das liberale und post-kommunistische Europa, und was die Rolle von Estland und estnischen Nationalisten dabei ist.

Greg, Sie sind ein Nationalist und Weißenbefürworter in den USA seit etwa 15 Jahren. Können Sie in den USA frei Ihre Meinung sagen, oder müssen sie Rückwirkungen befürchten?

Greg Johnson: Nun, Ruuben, zuerst einmal Danke, daß Sie dieses Interview machen, und für Ihre nette Einleitung. Es gibt in den Vereinigten Staaten keine Gesetze gegen die Äußerung nationalistischer Ideen, da die Redefreiheit durch den ersten Zusatz zur US-Verfassung ausdrücklich geschützt ist. Dies schützt Nationalisten jedoch nicht vor Verfolgung und Zensur durch private Organisationen und Individuen. Die Mainstream-Medien, sowohl Linke als auch Rechte, sind ausgesprochen feindlich gegenüber rassisch-nationalistischen Ideen und halten sich selten mit dem Anschein der Objektivität auf. Linke Agitatoren haben viele Universitäten, Geschäfte und NGOs dazu gebracht, Bestimmungen und Regelungen anzunehmen, die die Anhänglichkeit an Multikulturalismus und Diversity zu Bedingungen für eine Einstellung machen, was den Vorwand liefert, Dissidenten zu feuern. Aber selbst diese Vorwände sind unnötig, da Amerikaner nach Belieben gefeuert werden können, wenn sie kontroverse Überzeugungen haben.

In Europa hat die Redefreiheit nicht den gleichen Schutz durch die Verfassung wie in den Vereinigten Staaten, aber in vielen europäischen Gesellschaften ist es nicht möglich für Arbeitgeber, Leute willkürlich aufgrund politischer Einstellungen zu kündigen. Deswegen glaube ich, daß letztlich verfassungsmäßige Garantien der Redefreiheit sehr wenig bedeuten, wenn Dissidenten straflos privater Zensur und Verfolgung ausgesetzt werden können. Kann sein, daß deswegen in Europa, wo Nationalisten weniger legale Redefreiheit haben, sie tatsächlich mehr und effektiver zugunsten nationalistischer Politik sprechen.

RK: Europa ist seit kurzem mit einer noch nie dagewesenen Migrationskrise geschlagen. Welche Art von Resultaten sehen Sie voraus, für Europa und die ganze Welt?

GJ: Alle europäischen Nationen haben schrumpfende einheimische Bevölkerungen. Wenn die Immigration von Nichtweißen unvermindert anhält, gibt es wirklich nur drei verschiedene Möglichkeiten:

Erstens, Europa wird aufhören zu existieren, kulturell und rassisch, sobald seine Bevölkerung durch sich schnell vermehrende Nichtweiße ersetzt ist. Sobald Europa nicht mehr existiert, erwarte ich, daß die anderen Rassen sich unbekümmert vermehren und den Planeten plündern, und nichts als ein Häuflein geschwärzte Asche im Weltraum hinterlassen. Daher glaube ich, daß das Wohlergehen Europas letztendlich identisch ist mit dem Wohlergehen der Welt. Ihr wollt die Welt retten? Dann rettet die weiße Rasse! Wir sind der Teil, der sich am meisten ums Ganze kümmert.

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