Warnhinweise zur Unfruchtbarkeitsproblematik

Von Lucifex, zusammengestellt aus Kommentaren von mir und hildesvin zu Andrew Hamiltons Essay Familie, ergänzt um drei neue Schlußabsätze. Diese Aufbereitung als eigener Artikel soll die enthaltenen Informationen leichter auffindbar und verlinkbar machen als die einzelnen Kommentare und sie neueren Lesern bekanntmachen, die den alten Strang noch nicht kennen.

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Lucifex:

Im aktuellen Juliheft 2018 von „bild der wissenschaft“ ist unter dem Titel „Furchtbar unfruchtbar“ ein interessanter Artikel von Susanne Donner erschienen (ab. S. 74). Nachfolgend gebe ich ihn gekürzt wieder (als Blockquote; meine eigenen Anmerkungen stehen dazwischen):

Wunschtraum Kind

Immer mehr Menschen bleiben in Deutschland kinderlos. Die Zahl der Ehepaare ohne Sprösslinge ist von 1990 bis 2012 stark angewachsen auf 10 Millionen. Jede und jeder Vierte im Alter von 20 bis 50 ist mittlerweile ungewollt ohne Nachwuchs, erbrachte eine aktuelle Erhebung des Bundesfamilienministeriums.

Ungewollt bedeutet, dass es meistens mit einer Schwangerschaft nicht geklappt hat oder auch, dass nicht der passende Partner gefunden wurde. Wie viele Paare infertil sind, darüber haben Mediziner nur Schätzungen angestellt. Systematisch erhoben wird die Reproduktionsunfähigkeit der Bevölkerung nicht. Die Angaben schwanken zwischen jedem achten und jedem fünften Paar. Die 134 Kinderwunschzentren florieren jedenfalls.

Der dänische Endokrinologe Niels Skakkebaek war der Erste, der vor einer verheerenden Fruchtbarkeitskrise warnte. 1992 veröffentlichte er im angesehenen British Medical Journal, dass die Spermienzahl sich von 113 Millionen auf 66 Millionen je Milliliter Sperma halbiert habe. Ein Fünftel der jungen Dänen hätte so wenig gesunde Keimzellen, dass sie als unfruchtbar gelten. Doch er hatte historische Zählungen mit neueren Erfassungen verglichen, die nach unterschiedlichen Standards erfolgten. Viele warfen ihm Panikmache vor. Besonders in Deutschland taten Andrologen, also Ärzte der Männerheilkunde, seine These als Hysterie ab.

Die Spermienqualität nimmt ab

Inzwischen hat der betagte Pionier den Streit für sich entschieden: „Man muss das nicht Spermienkrise nennen. Die Spermienqualität hat jedenfalls abgenommen“, sagt der Reproduktionsmediziner Stefan Schlatt vom Universitätsklinikum Münster. Sein Vorgänger war einer der schärfsten Kritiker von Skakkebaek. In Münster werden seit 2016 Ringversuche koordiniert, um die Qualität der Spermiogramme in ganz Deutschland zu gewährleisten. Man kann sagen, die Forscher hier haben einen guten Überblick über die männliche Fruchtbarkeit.

Man kann auch sagen, die Forscher in Münster beugen sich den erdrückenden Indizien. Schon 2004 gab die einzige Untersuchung zur Spermienqualität in Deutschland zu denken: 791 Männer aus Hamburg und Leipzig spendeten ihr Ejakulat. Im Schnitt zählten die Experten 42 Millionen Spermien pro Milliliter. Unterhalb von 39 Millionen kann es mit dem Nachwuchs mühsam werden. Die Andrologin Andrea Salzbrunn vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, die an der Studie beteiligt war, urteilt: „Ein großer Teil der jungen deutschen Männer scheint eine beeinträchtigte Samenqualität zu haben.“

Neuere Analysen des Spermienspezialisten Pallav Sengupta vom britischen Lincoln University College zeichnen auch global ein verheerendes Bild: Die Spermienzahl der Männer in Europa sei in den letzten 50 Jahren um 32,5 Prozent eingebrochen, in Afrika sogar um 76,2 Prozent. Auch in Asien und Nordamerika hat der Forscher den Rückgang dokumentiert. Im Schnitt hat sich die Zahl der Keimzellen halbiert. Und 2017 errechnete der Mediziner Hagal Levine von der Hebräischen Universität Jerusalem einen Rückgang der Spermienzahl von 52 Prozent. Andere Experten würdigten die Studie als beste Neuberechnung, die es derzeit gibt.

Zu viel Sex als Ursache?

Obwohl Skakkebaek Recht hat, streiten die Forscher immer noch – nun aber über die Frage, warum weniger Spermien im Ejakulat schwimmen und ob das etwas macht. Schlatt vertritt eine unter hiesigen Reproduktionsmedizinern verbreitete Sicht: „Der Rückgang macht nichts, weil immer noch genug Samenzellen für die Befruchtung der Eizelle übrig sind.“ Der Schwund könnte in seinen Augen sogar ganz profane Ursachen haben: „Der limitierende Faktor für die Spermienzahl ist die Zeit, weil der Hoden die Samenzellen erst produzieren muss. Männer haben aber heute viel häufiger Ergüsse als vor 50 Jahren“, glaubt er. Die Masturbation war damals verpönt. Und Sexualpartner außerhalb der Ehe waren viel schwieriger zu finden. Sprich: Es gab weniger Gelegenheit zur sexuellen Befriedigung. Belege dafür fehlen allerdings – auch, weil das Sexualverhalten noch schwieriger zu erfassen ist als die Zahl der Spermien.

Daß die verminderte Spermienzahl in diesem Ausmaß allein sich vielleicht noch nicht allzu stark auf die Befruchtungswahrscheinlichkeit auswirkt, erscheint mir auch plausibel. J. Philippe Rushton schreibt zum Beispiel in Rasse, Evolution und Verhalten ab Seite 43, daß das durchschnittliche Hodengewicht von Asiaten bei 9 Gramm liegt und jenes von Europäern bei 21 Gramm, was laut einem Artikel von 1989 in der führenden britischen Wissenschaftszeitung „Nature“ bedeuten könnte, daß Weiße täglich zweimal so viele Spermien produzieren als Ostasiaten. Und da Ostasiaten sich zumindest früher immer prächtig vermehrten, dürfte auch der Begattungserfolg von Europäern nicht allzu sehr schwinden, wenn ihre Spermienzahl sich halbiert.

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Ich werde nicht mein Vater werden

Von Jef Costello, übersetzt von Lucifex. Das Original I Will Not Become My Father erschien am 2. Juli 2018 auf Counter-Currents Publishing.

Als mein Vater letzten Monat starb, hatten wir seit Weihnachten nicht mehr miteinander gesprochen. Ein paar knappe Emails wurden ausgetauscht, aber das war es auch schon. Seht ihr, beim Weihnachtsessen hatte mein Vater enthüllt, daß er Geld an das SPLC spendete. Das kam bei mir nicht gerade gut an. Was sagt man seinem engsten Verwandten, wenn er verkündet, daß er die schlimmsten, widerlichsten Feinde unterstützt, die man hat?

Ich versuchte genau das zu sagen. Ich versuchte zu erklären, daß das SPLC ein Schwindelunternehmen ist, das Freunde von mir verleumdet hat und mit Freuden versuchen würde, mich zu vernichten (wenn sie herausfänden, wer ich wirklich bin). Aber meine Versuche waren halbherzig, da ich wußte, daß es wenig Chance gab, daß ich die Meinung meines Vaters ändern würde. Es gab auch keine Chance, daß ich die ganze Sache nicht persönlich nehmen würde – nachdem mein Vater über meine Ansichten und die Gesellschaft, in der ich verkehre, voll Bescheid wußte. Daher verbrachte ich den Rest unseres Weihnachtsessens (in einem Thai-Restaurant, ausgerechnet) großteils damit, schweigend mein Massaman-Curry anzustarren.

Ja, mein Vater verwandelte sich auf seine alten Tage in einen Liberalen – einen sehr unwahrscheinlichen Liberalen. Geboren im Süden in den 1930ern, ein Eagle Scout, ein Absolvent einer sehr prestigereichen Militärakademie und ein pensionierter Berufsoffizier des Militärs, paßte mein Vater nicht wirklich in das Profil des typischen Wählers der Demokratischen Partei. Und tatsächlich wählte er den Großteil seines Lebens republikanisch. Aber in seinen letzten paar Jahren begannen die Dinge radikal schiefzulaufen. Er begann die Aussagen der Fernsehsprecher nachzuplappern: „Rußland hat die Wahl gehackt!“ sagte er mir zu Thanksgiving 2016. Er verabscheute Trump (teilweise, sagte er, wegen seines Haars). Er bewunderte Gestalten wie Rachel Maddow und Stephen Colbert. Er bekam Junk-Mail von Chuck Schumer und Ärzte ohne Grenzen. Und so weiter. Christus, es war schlimm. Und rätselhaft.

Ich kehrte von dem, was ich schließlich als das SPLC-Weihnachten sah, mit sehr viel Zorn nach Hause zurück, und mit dem vagen Imperativ, daß ich irgendwie einen Weg finden mußte, damit umzugehen, wenn wir weiterhin eine Beziehung haben sollten. Aber ich würde lügen, wenn ich nicht zugeben würde, daß ich wenig Wunsch hatte, meinen Vater wiederzusehen. Die Spenden an Morris Dees empfand ich als den Tropfen, der das Faß zum Überlaufen brachte. Ich wußte, daß ich das irgendwie überwinden müssen würde, und ich hatte genug Selbsterkenntnis, um zu begreifen, daß mein Zorn in Wirklichkeit Wurzeln hatte, die sehr tief reichten. Ich ertappte mich dabei, daß ich Vergnügen an einer imaginierten Konversation hatte, in der ich ihm sagte, daß ich Weihnachten nächstes Jahr anderswo verbringen würde. Und nur ein paar Tage, nachdem ich all das einem engen Freund anvertraut hatte, erhielt ich mitten in der Nacht einen Anruf, der mich darüber informierte, daß die Nachbarn meines Vaters ihn tot in seinem unversperrten Haus gefunden hatten.

Ja, ich bin einfach abergläubisch und schuldbewußt genug, um zu denken, daß das meine Bestrafung war. Ich hatte zugelassen, daß die Politik zwischen uns kam, und ich hatte beim Finden eines Weges zur Reparatur unserer Beziehung gezaudert. Nun würde ich nie die Chance bekommen. Seine Nachbarn informierten mich, daß er eine wochenlange Periode des Verfalls durchgemacht hatte, die zu seinem Tod führte. Mein Vater hatte mir nichts darüber gesagt; er hatte mich nicht darauf aufmerksam gemacht, daß etwas nicht in Ordnung war. Die Schlechten Gedanken waren somit unvermeidlich: als Reaktion auf meine Kälte hatte er die Hoffnung aufgegeben. Nachdem er sich nun völlig allein fühlte, hatte er sich zu sterben erlaubt. Bla bla bla. Als ich erstmals von seinem Tod hörte, hatte ich mir sofort Sorgen gemacht, daß es Selbstmord gewesen sei, teilweise weil das der Tod war, den sein eigener Vater gewählt hatte. Ich war erleichtert, als ich herausfand, daß die Ursache ein Herzinfarkt war. Und meine vernünftigere Seite schaltete sich nach einer Weile ein, um mich an die gemeine Ader meines Vaters zu erinnern, die (besonders in seinen letzten Jahren) mit einer herzlichen, sanften Güte koexistierte, die manchmal echt war und manchmal bloß eine Maske. Ich zog daher die Möglichkeit in Betracht, daß er mich über seinen Verfall und seinen bevorstehenden Tod als letzten Akt der Bosheit im Dunkeln gelassen hatte. Es war eine geringe Möglichkeit, aber ihr würdet sie für halbwegs plausibel halten, wenn ihr ihn gekannt hättet.

Die Wahrheit ist, daß, während das politische Zeug schlimm war, unsere Beziehung sich auch aus anderen Gründen zerfranst hatte. Seht ihr, in den letzten Jahren seines Lebens wurde mein Vater zu einem Horter von wahrhaft epischen Ausmaßen. Ein Hamsterer, der seiner eigenen Realityshow würdig war. Ein Sammelwütiger von einer ungewöhnlichen und auf perverse Weise faszinierenden Art. Und ich war geneigt zu denken, daß die Verschiebung seiner Ansichten hin zur depperten Linken nur ein Teil eines allgemeinen mentalen Niedergangs war. Es dauerte vier Wochen meines Lebens, all seine Besitztümer durchzusortieren, wobei ich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang arbeitete. Und je mehr ich enthüllte, desto offenkundiger wurde es für mich, daß mein Vater – um es so taktvoll wie möglich auszudrücken – geistig nicht ganz gesund war. Er funktionierte, aber…

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Genetik und Erziehungseinfluß: „Tausende von Müttern wurden zu Unrecht beschuldigt“

Ein Interview von Vivian Pasquet mit dem amerikanischen Verhaltensforscher und Verhaltensgenetiker Robert Plomin, aus GEO 07-2019.

Schon bei der Geburt sind Charakter und Begabung vorherbestimmt, sagt der Verhaltensforscher Robert Plomin. Schwer zu glauben? Ein Gespräch über vergebliche Erziehung und die Chancen moderner Genforschung.

GEO: Ich war schon immer handwerklich unbegabt, aber ganz gut in der Schule. Ich bin empathisch und hilfsbereit, aber nicht besonders mutig und viel zu aufbrausend. Wenn ich Ihrer Forschung glaube, hat die Erziehung meiner Eltern zu all dem nichts beigetragen. Stattdessen seien vor allem meine Gene schuld. Wie kommen Sie zu dieser Behauptung?

ROBERT PLOMIN: Der Einfluss der Gene wurde jahrzehntelang massiv unterschätzt. Dabei konnten wir schon in den 1970er und 1980er Jahren zeigen, dass Adoptivkinder nicht ihren Adoptiveltern ähneln. Stattdessen gleichen sie den leiblichen Eltern – nicht nur äußerlich, auch in Intelligenz und Charaktereigenschaften, obwohl sie ihnen niemals im Leben begegnet sind. Dazu kommen etliche Studien mit eineiigen Zwillingen, genetischen Klonen. Es gibt Fälle, bei denen diese Zwillinge in getrennten Familien aufwuchsen, aber trotzdem gleiche Charaktereigenschaften aufweisen. Ob wir mutig sind oder nicht, musikalisch oder witzig, empathisch, introvertiert: Wir wissen heute, dass mindestens 50 Prozent jeder Eigenschaft schon bei der Geburt in unseren Genen liegt.

Ich nehme mich aber auch als Ergebnis der Erziehung und Fürsorge meiner Eltern wahr.

Da muss ich sie enttäuschen. Ihre Eltern gaben Ihnen als Kind vielleicht Möglichkeiten. Ob Sie diese Möglichkeiten ergriffen haben und wer Sie heute sind, bestimmen aber vor allem die Gene. Erziehung macht Sie im Kern nicht zu dem Menschen, der Sie sind.

Aber es kommt doch auch auf meine Umwelt an, darauf, wem ich im Leben begegnete und welche Chancen ich bekomme.

Stopp, jetzt vermischen Sie etwas. Im Prinzip ist Umwelt alles, was nicht durch Gene erklärbar ist. Schicksalsschläge, Begegnungen oder Möglichkeiten, die Sie im Leben bekommen. Das Wichtigste bei diesen Faktoren ist, dass allein der Zufall entscheidet, ob sie stattfinden und was das für Folgen für Ihr Leben hat. Eltern sind natürlich auch Umwelt, aber das Wort „Erziehung“ bedeutet, dass man diesen Teil der Umwelt gezielt steuern kann. Erziehungsratgeber gaukeln Eltern vor: Wenn man sich so und so verhält, dann hat das diese und jene Folgen für das Kind. Viele Eltern glauben das. Bis sie das zweite Kind bekommen und feststellen: Trotz gleicher Erziehung kommt ein vollkommen anderer Mensch heraus.

Aber dass ich kein Hooligan bin, obwohl ich einen aufbrausenden Charakter habe, hat doch etwas mit meiner Erziehung zu tun, oder?

Natürlich wurden Ihnen Verhaltensweisen beigebracht. Das änderte aber nicht Ihren Kern – weil Sie ein genetischer Hitzkopf sind. Sie sind es schon seit Ihrer Geburt. Ihre Eltern haben Ihnen keine Charaktereigenschaften anerzogen.

Warum ist diese Erkenntnis so wichtig?

Weil es Eltern zerstören kann, wenn sie glauben, für den Charakter oder sogar psychische Krankheiten ihres Kindes verantwortlich zu sein. Früher dachte man, Schizophrenie käme daher, dass die Mutter ihr Kind vernachlässigt hat. Weshalb bei gleicher Erziehung ein Geschwisterkind schizophren wurde und das andere nicht, fragte niemand. Grauenhaft, was das für die betroffenen Mütter bedeutete. Heute weiß man, dass Schizophrenie erblich ist. Abertausende von Müttern wurden zu Unrecht beschuldigt.

Oder heute glauben viele Menschen, Eltern wären dafür verantwortlich, dass ihr Kind zu dick ist. Dabei ist der Body-Mass-Index zu etwa 70 Prozent erblich. Das sieht man an adoptierten Kindern. Obwohl sie im gleichen Umfeld wie ihre Adoptivgeschwister aufwachsen, nähern sie sich meist dem Gewicht der leiblichen Eltern an: nicht nur wegen ihres Stoffwechsels, sondern auch wegen ihres Charakters: Sie essen mehr.

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Wie kleine genetische Unterschiede rassische Diversität erzeugen

Von John Bean, übersetzt von Tekumseh. Das Original How Small Genetic Differences Give Rise to Racial Diversity erschien am 4. Juni 2015 auf Counter-Currents Publishing. (Französische Übersetzung hier)

Vorbemerkungen des Autors: Dieser Artikel baut auf einer alten Arbeit auf, die in der Oktober-Ausgabe von Identity des Jahres 2005 gedruckt wurde. Er wurde weiterentwickelt, indem Anregungen von Roger Pearson einem Anthropologieprofessor eingearbeitet wurden, besonders in der Sektion zum Ursprung der Europäer.

Als das Humangenomprojekt [im Zuge dessen das gesamte menschliche Genom sequenziert wurde, und seither entschlüsselt wird; d. Ü.] 2000 vollendet wurde, hat man allerorts rufen gehört, dass dessen Ergebnisse zeigen, dass es keine genetische Basis für Rasse gibt. Tatsächlich gingen einige Wissenschaftler des links-liberalen Konsens‘ so weit, Rasse als „biologische Fiktion“ zu bezeichnen. Ich argumentiere, dass die Entwicklungen seither klar bewiesen haben, dass recht kleine genetische Unterschiede disproportionale Resultate produzieren können, und der Tatsache weitere Beweise zugesellt haben, dass rassische Unterschiede eine Realität sind und dass sie deutlich komplexer sind als Unterschiede von Hautfarbe und Haartextur.

Wenn wir gesagt bekommen, dass die Unterschiede in der DNS-Sequenz zwischen Menschen von unterschiedlichen Teilen der Erde so klein ist, dass es tatsächlich so etwas wie „Rasse“ nicht gibt, sollten wir uns zuerst daran erinnern, dass der Unterschied zwischen Menschen und Schimpansen knapp über ein Prozent beträgt. Wie kann es sein, dass wir 99% der DNS teilen, wir uns aber in Aussehen, Verhalten und vor allem in unseren mentalen Fähigkeiten so stark unterscheiden? Unsere Haushunde und -katzen teilen ebenfalls ungefähr 80% unserer DNS. Ungefähr 75% der Mäusegene, die bisher identifiziert wurden, haben ein festes Gegenstück im menschlichen Genom.

Darüber hinaus, zeigten jüngste genetische Forschungen, Prof. Stylianos Antonarakis von der Medizinischen Fakultät der Universität Genf und Dr. Even Kirkness vom Institute of Genomic Research, Maryland, zufolge, dass manche Regionen der DNS von Menschen, Hunden und Spezies, so unterschiedlich wie Elefant und Zwergkänguru beinahe ident sind. [1] Von großer Bedeutung ist ferner, dass große Teile der menschlichen DNS; die man früher als inhaltsleeren „Junk“ bezeichnet hat, nach heutigen Erkenntnissen eine unerkannte „Genetische Grammatik“ beinhalten, welche die Sprache unserer Gene viel komplizierter macht, als bisher gedacht. Mehr zur Bedeutung dieser „Junk-DNA“ bei der Schaffung von Gruppen- bzw. Rassenunterschieden später. Aber für den Moment wollen wir’s damit bewenden lassen, dass kleine DNS-Unterschiede allerdings beachtliche Effekte haben können.

Es beginnt in deinen Genen

Wir freuen uns, dass manche Leser das in den nächsten Paragraphen skizzierte Basiswissen über Genetik bereits haben. Für jene, die sich bisher nicht besonders um „Gene“, „Chromosomen“ und „DNS“ gekümmert haben, ist das Folgende die Zusammenfassung des Basiswissens für jedermann ohne Matura in NAWI-Fächern.

Die charakteristischen Eigenschaften, die du von deinen Eltern und deren Vorfahren erbst, sind deine ererbten Gene. Diese genetische Information formt Teile der Chromosomen, die aus DNS bestehen, das ist die chemische Desoxyribonukleinsäure. Die paarweise vorkommenden Chromosomen sind fadenförmige Strukturen, die üblicherweise im Zellkern eines Tiers oder einer Pflanze sind und die Gene tragen. Das DNS-Molekül hat die Struktur einer Doppelhelix, also eines Paars von parallelen Helices mit gemeinsamer Achse und es existiert im Kern jeder lebenden Zelle. Das war die revolutionäre Entdeckung, die bei den englischen Wissenschaftlern James Watson und Francis Crick 1953 gelang, und die auch die Erkenntnis enthielt, dass die beiden Stränge komplementär sind. Die komplette DNS-Sequenz, die in einer Zelle eines Organismus‘ vorliegt, ist als Genom bekannt.

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Parasitismus löst instinktiven Ekel aus

Von Tanstaafl, übersetzt von Lucifex. Das Original Parasitism Elicits Instinctive Disgust erschien am 5. Juni 2018 auf Age of Treason.

Sechs häufige Arten von Ekel, die uns vor Krankheiten schützen, zum ersten Mal enthüllt:

Ekel ist seit langem als eine Emotion erkannt worden, die sich entwickelte, um unseren Vorfahren beim Vermeiden von Infektionen zu helfen, aber jetzt haben Forscher zeigen können, daß das menschliche Ekelsystem wahrscheinlich um die Menschen, Praktiken und Objekte strukturiert ist, die ein Krankheitsrisiko darstellen.

Dies ist das erste Mal, daß Forscher die Perspektive der Krankheit benutzt haben, um die Emotion des Ekels in ihre Bestandteile zu zerlegen und sechs häufige Kategorien zu identifizieren, die Ekel auslösen – die anderen sind Hautzustände wie Läsionen oder Furunkel, Essen, das verrottet oder schlecht geworden ist, und ein atypisches Erscheinungsbild zu haben.

Ekel, der von einem atypischen Erscheinungsbild ausgelöst wird? OYYYY VEEEEYYYYYY.

Die Ergebnisse bestätigen die „Parasitenvermeidungstheorie“, nach der Ekel sich bei Tieren entwickelte und sie zu Verhaltensweisen anregt, die das Risiko einer Infektion verringern. Dieses Verhalten wiederholt sich bei Menschen, wo Ekel uns signalisiert, auf spezifische Arten zu handeln, die das Risiko vermindern, sich Krankheiten zuzuziehen.

Professor Val Curtis, leitender Autor bei LSHTM, sagte: „Obwohl wir wußten, daß die Emotion des Ekels für uns gut ist, konnten wir hier darauf aufbauen und zeigen, daß Ekel strukturiert ist, Infektionsbedrohungen erkennt und darauf reagiert, um uns zu schützen. Diese Art von Krankheitsvermeidungsverhalten ist zunehmend bei Tieren erkennbar und führt uns so zu dem Glauben, daß es evolutionär sehr alt ist.“

Aus dem Artikel The structure and function of pathogen disgust („Die Struktur und Funktion des Ekels vor Pathogenen“):

Es ist unwahrscheinlich, daß es ein Zufall ist, daß viele der Stimuli, die die Emotion des Ekels bei Menschen auslösen, auch im Zusammenhang mit der Übertragung ansteckender Krankheiten stehen [1 – 3]. Menschliche Ausscheidungen zum Beispiel sind sowohl eine Hauptquelle für krankheitserregende Viren, Bakterien und Helminthen [Würmer, d. Ü.] als auch ein bedeutender Auslöser von Ekel.

Skatologie ist ein bedeutendes Thema der jüdischen Komödie, die über normales, krankheitsresistentes Verhalten spottet.

Auch wenn nur unbewußt, ist Vorsicht und Widerstand gegenüber Pathologie und Parasiten die biologische Grundeinstellung. Dies soll nicht heißen, daß eine Subversion dieser Norm, eine Verschiebung des Abscheus, nicht bewerkstelligt werden kann – besonders, wenn ein hyperbewußter Parasit die Massenmedien kontrolliert und ein giftiges Narrativ sendet, das unablässig gesundes Verhalten pathologisiert und pathologisches Verhalten feiert.

Doch Instinkte bleiben bestehen. Ekel ist die häufige Reaktion, wenn Weiße Barbara Spectre frech erklären hören, daß die Weißenauslöschungsagenda ihres Stammes gelingen muß, oder „Europa wird nicht überleben.“ Jonah Goldberg fördert dasselbe politische AIDS, zum selben Zweck, auf weniger ins Gesicht gesagte Weise. Während Spectre die Krankheit fälschlich als Heilmittel darstellt und ihren Stamm entschuldigt, indem sie sie ihm als Verdienst zuschreibt, diagnostiziert Goldberg die Immunreaktion fälschlicherweise als „Selbstmord“ und entschuldigt seinen Stamm, indem er die Geschichte entjudet.

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Siehe auch Barbara Lerner-Spectre: „Ohne Multikulturalismus wird Europa nicht überleben“ von mir.

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

Eugenik versus Rasse

Von Andrew Hamilton, übersetzt von Lucifex. Das Original Eugenics versus Race erschien am 6. Mai 2013 auf Counter-Currents Publishing.

Viele weiße Rasseorientierte sind Eugenik-Enthusiasten. Aber trotz einer gemeinsamen zugrundeliegenden Orientierung an Genetik und Erblichkeit gibt es weniger Verbindung zwischen diesen beiden Ideen, als es auf den ersten Blick scheint. Sicherlich sind Eugenik und weiße Rasseorientierung nicht deckungsgleich. Die beiden Ideen können sogar in direktem Gegensatz zueinander stehen.

Es ist tatsächlich wahr, daß Eugenik und „Rassismus“ (pro-weiße Ansichten) im Post-WK2-Mythos und Dogma untrennbar miteinander verbunden worden sind. Die Political Correctness bestimmt: „Eugenik ist schlecht. Böse Weiße sind für Eugenik. Die Nazis waren für Eugenik. Eugeniker sind Nazis.“

Hier ist zum Beispiel die vollständige Definition des Begriffs durch Microsofts Encarta World English Dictionary: „Selektive Fortpflanzung als vorgeschlagene Verbesserung des Menschen: die vorgeschlagene Verbesserung der menschlichen Spezies durch Förderung oder Zulassung der Fortpflanzung nur durch jene Individuen mit genetischen Eigenschaften, die als wünschenswert beurteilt werden. Sie ist seit der Nazizeit mit Mißfallen betrachtet worden.“

Eugenik kontra Rasse

Jedoch fördert Eugenik nicht zwangsläufig weiße Rasseninteressen. In den falschen Händen kann sie eine Rasse sogar zerstören. Eugenik ist im Grunde eine Ideologie der (angeblichen) menschlichen und sozialen Verbesserung durch Genetik, Erblichkeit und rational geplante Fortpflanzung.

In einer Schrift von 1940 nahm der amerikanische Rasseorientierte Lothrop Stoddard irrigerweise an, daß Eugenik inhärent von rassischer Natur sei. Lobenswerterweise hatte er das Gefühl, daß es lebenswichtig ist, die Reinheit unserer Rasse zu erhalten. Er nannte das racialism.

Im Gegensatz dazu „werden Verbesserungen innerhalb der rassischen Population überall als die moderne Wissenschaft der Eugenik oder Rasseverbesserung anerkannt.“

Aber es ist unrichtig, anzunehmen (geschweige denn kühn zu behaupten), daß Eugenik grundsätzlich ein rechtes Phänomen sei. Historisch ist sie genauso sehr eine Bewegung der antiweißen, philosemitischen, totalitären Linken gewesen.

Eugenische Überzeugungen waren früher unter linken Eliten weit verbreitet. Hermann J. Muller, der gleich diskutiert werden wird, ist ein Musterbeispiel für solche Ansichten.

Selbst wenn man es aus einer weniger sinistren Perspektive als jener von Muller betrachtet, können wir leicht erkennen, daß der IQ für viele Eugeniker wichtiger ist als Rasse. Für eine große Zahl von Wissenschaftlern und Gesellschaftsplanern steht „Eugenik“ nicht die Verbesserung innerhalb unserer rassischen Population, wie Stoddard glaubte, sondern für interrassische oder speziesweite Maximierung des IQ.

Der jüdisch-kommunistische Eugeniker Hermann J. Muller beim Unterricht an der Indiana University.

Muller zum Beispiel schlug schon früh vor, eingefrorenes Sperma herausragender Männer zu verwenden, um ausgewählte Frauen künstlich zu befruchten. Er war überzeugt, daß keine Frau sich weigern würde, ein Kind des Schurken Lenin auszutragen; später nominierte er den jüdischen Stalinisten Albert Einstein, Pasteur, Descartes, Leonardo und Lincoln als ideale Spender.

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Das Rätsel der europäischen Haar-, Augen- und Hautfarbe

Von Peter Frost, übersetzt von Lucifex. Das Original The Puzzle of European Hair, Eye, and Skin Color erschien am 11. Juli 2015 auf Evo and Proud und wurde am 7. August 2015 auf National Vanguard nachveröffentlicht.

DIE MEISTEN MENSCHEN haben schwarzes Haar, braune Augen und braune Haut. Europäer sind anders: ihr Haar ist auch braun, flachsblond, golden oder rot, ihre Augen auch blau, grau, haselnußbraun oder grün, und ihre Haut ist blaß, fast wie die eines Albinos. Dies ist besonders bei Nord- und Osteuropäern der Fall. (ILLUSTRATION: Mary Magdalene, Frederick Sandys [1829-1904]. Ist das physische Erscheinungsbild der Europäer allein oder auch nur hauptsächlich eine Anpassung an das Klima?)

Wie ist dieses Farbenschema zustande gekommen? Vielleicht wirken sich dieselben Gene, die die Hautpigmentierung aufhellen, auch auf die Haar- und Augenpigmentierung aus? Doch die Gene sind in jedem Fall verschiedene. Unsere Haut wurde hauptsächlich durch den Austausch eines Allels durch ein anderes auf drei verschiedenen Genen weiß. Unser Haar erwarb eine vielfältige Palette von Farben durch eine Ausbreitung neuer Allele auf einem anderen Gen. Unsere Augen erwarben eine ähnliche Palette durch ähnliche Veränderungen auf noch einem anderen Gen.

Dieses Farbschema ist in noch einer Weise rätselhaft: es ist bei Frauen stärker ausgeprägt als bei Männern. Frauen sind in der Haarfarbe von Natur aus variabler als Männer, wobei insbesondere Rothaarige häufiger sind. Sie sind in denjenigen Populationen, wo blaue Augen häufig sind, gleichermaßen variabler in der Augenfarbe. Und schließlich sind Frauen überall auf der Welt hellhäutiger als Männer, als Ergebnis von Hautveränderungen in der Pubertät.

Während Frauen in ihren Haar- und Augenfarben vielfältiger sind, hat diese größere Vielfalt in jedem Fall eine verschiedene Ursache. Im Fall der Haarfarbe haben Frauen mehr von den Zwischentönungen, weil der dunkelste Farbton (schwarz) weniger leicht exprimiert wird. Im Fall der Augenfarbe haben Frauen mehr von den Zwischentönungen, weil der hellste Farbton (blau) weniger leicht exprimiert wird.

Falls die Haar- und Augenfarben sich auf Arten diversifizierten, die sich physiologisch unterscheiden, aber visuell ähnlich sind, dann muß der gemeinsame Zweck dieser Vielfalt visueller Art sein. Außerdem betrifft diese Vielfalt in beiden Fällen sichtbare Merkmale im Gesicht oder nahe dem Gesicht – dem Fokus der visuellen Aufmerksamkeit.

Sexuelle Selektion?

Warum würde ein Gesichtsmerkmal bei einem Geschlecht bunter werden als beim anderen? Der wahrscheinlichste Grund ist sexuelle Selektion, die stattfindet, wenn ein Geschlecht um die Aufmerksamkeit des anderen konkurrieren muß. Diese Art der Selektion begünstigt ins Auge springende Farben, die entweder hell oder neuartig sind.

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Verbales Gift: Biologische Parallelen für westliche Pathologien

Von Tobias Langdon, übersetzt von Deep Roots. Das Original Verbal Venom: Biological Parallels for Western Pathologies erschien am 15. Oktober 2013 im Occidental Observer.

Gestochen, um zu sterben

Hier ist ein kurzes und sehr altes Wort: Wespe. Hier ist ein langes und sehr neues Wort: Neuroparasitologie. Trotz ihrer Unterschiede passen die beiden Wörter sehr gut zueinander. Neuroparasitologie ist das Studium dessen, wie Parasiten die Gehirne ihrer Wirte manipulieren. Parasitische Wespen sind Experten bei dieser Manipulation. Zum Beispiel spritzen manche mit ihren Stacheln lähmende Gifte und schaffen lebende Speisekammern für ihre Nachkommen. Mauerwespen legen Eier auf gelähmte Raupen und versiegeln sie dann in Brutkammern aus Schlamm. Die Raupen werden dann lebendig von den Larven gefressen, die aus den Eiern schlüpfen.

Parasitische Wespen führen diese selbstmörderische Passivität mit winzigen Einspritzungen von Neurotoxin herbei, weil winzige Mengen von Chemikalien riesige Auswirkungen auf Nervensysteme haben können. Die Art, wie eine Raupe sich lebendig auffressen läßt, ist sowohl grotesk als auch faszinierend, aber andererseits ist Parasitismus einer der interessantesten Aspekte der Biologie. Wie Raubtiere haben sich Parasiten im Tierreich wieder und wieder spontan entwickelt. Es gibt parasitische Säugetiere, Vögel, Fische, Insekten und mehr. Man denke an Vampirfledermäuse, Kuckucke, Neunaugen, Moskitos und so weiter.

Jede Parasitenspezies nützt irgendeinen bestimmten Aspekt der Biologie ihres Wirtes aus. Wespen spritzen Toxine ein, die Nerven lähmen; Kuckucke legen Eier, die Augen und Hirne täuschen. Aber dies erweckt eine gefährliche Idee über Homo sapiens. Es ist aus der Biologie klar, daß räuberische Lebensweise und Parasitismus sich unter Tieren schnell und leicht entwickeln. Alle Vögel haben einen gemeinsamen Vorfahren, aber manche Vögel, wie Adler und Würger, machen jetzt Jagd auf ihre Verwandten, während andere, wie Kuckucke und Skuas [Raubmöwen] jetzt an ihren Verwandten parasitieren. Warum also können sich räuberische Lebensweise und Parasitismus nicht auch unter jenen Tieren entwickelt haben, die als menschliche Wesen bekannt sind? Warum kann es nicht räuberische oder parasitische Ideologien, Berufe und sogar Rassen geben?

Catch Twenty-’Koo

Eine Antwort könnte lauten: Es gibt sie nicht, weil es böse ist, so etwas zu behaupten – es ist bigott, hasserfüllt und rassistisch. Aber diese Antwort könnte selbst ein Beweis für die Behauptung sein. Falls es Parasitismus unter menschlichen Wesen wirklich gibt, dann wird er irgendeinen bestimmten Aspekt unserer Biologie ausnützen. Wespen können leicht Chemikalien in die Hirne anderer Insekten spritzen. Menschliche Wesen können leicht Ideen in die Hirne anderer menschlicher Wesen injizieren. Sie tun dies unter Verwendung von etwas, das man Sprache nennt. Daher könnten Worte wie „Hass“, „Bigotterie“, „Rassismus“, „Antisemitismus“, „Homophobie“, „Islamophobie“ und so weiter die verbalen Äquivalente zu den Neurotoxinen einer Wespe sein: billige und wirksame Möglichkeiten zur Lähmung eines nährstoffreichen Wirtes. In Europa, Kanada und Australien haben diese verbalen Gifte gesetzliche Unterstützung. Dort gibt es Gesetze gegen Hassrede, und Menschen werden für Meinungsäußerungen eingesperrt. Sprache und Gesetz sind Aspekte der menschlichen Biologie, und beide sind Möglichkeiten zur Manipulation unseres Verhaltens. Daher könnten beide, wie ich behaupte, von Räubern oder Parasiten ausgenützt werden, die sich von einer nährstoffreichen Gesellschaft ernähren wollen.

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Eurasischer Grauwolfssuprematismus

Eine Kreuzung zwischen einem Wolf und einem Deutschen Schäferhund.

Von Guillaume Durocher, übersetzt von Lucifex. Das Original Eurasian Grey Wolf Supremacism erschien am 26. März 2018 auf The Occidental Observer.

Eine kürzlich durchgeführte Studie hat enthüllt, daß es in ganz Eurasien wiederholte Paarungen zwischen Hunden und Wölfen gegeben hat:

Die internationale Studie zeigte, daß um die 60 Prozent der Genome des Eurasischen Grauwolfs kleine Blöcke der DNS von Haushunden trugen, was darauf hindeutet, daß Wölfe sich in vergangenen Generationen mit Hunden kreuzten.

Die Ergebnisse legen nahe, daß die Kreuzung zwischen Wolf und Hund in Europa und Asien geographisch weitverbreitet war und jahrhundertelang stattgefunden hat.

Forscher untersuchten DNS-Daten von Grauwölfen – den Vorfahren des Haushundes -, um zu bestimmen, wie sehr ihr Genpool mit der DNS von Haushunden verdünnt war und wie weitverbreitet der Prozeß der Hybridisierung ist.

In anderen Worten, die Forscher versuchten herauszufinden, wie „unrein“ der Eurasische Grauwolf aufgrund der Introgression von Haushundgenen geworden ist.

Die Forscher entdeckten, daß viele Grauwölfe in Wirklichkeit genetisch unrein sind und daß sogar die Entwicklung einer Definition für einen „reinen“ Grauwolf als Folge davon problematisch ist. Sie betonen jedoch, daß das Vorhandensein einiger Hundegene Wolfspopulationen um nichts weniger genetisch unterscheidbar macht und daß Erhaltungsbemühungen zur Bewahrung der Integrität und genetischen Reinheit von Wolfspopulationen sinnvoll bleiben:

Wir fanden heraus, daß, während die Hybridisierung die genetische Eigenständigkeit von Wolfspopulationen nicht kompromittiert hat, eine große Zahl wilder Wölfe in Eurasien einen kleinen Anteil von Genvarianten trägt, die von Hunden stammen, was zur Unklarheit dessen führt, wie wir genetisch „reine Wölfe“ definieren.

Unsere Forschungsarbeit zeigte auf, daß manche einzelne Wölfe, die nach ihren physischen Eigenschaften als „reine Wölfe“ identifiziert worden waren, in Wirklichkeit von gemischter Abstammung waren. Andererseits zeigten zwei italienische Wölfe mit einer ungewöhnlichen schwarzen Fellfarbe keine genetischen Signaturen von Hybridisierung, außer daß sie eine vom Hund stammende Variante eines Gens trugen, die mit dunkler Färbung verbunden ist. Dies deutet darauf hin, daß die Definition genetisch „reiner“ Wölfe unklar sein und die Identifikation von Individuen mit Beimischungen schwierig sein kann, was nahelegt, daß Managementstrategien, die auf der Entfernung vermuteter Hybriden aus Wolfspopulationen ineffizient sein könnte.

Stattdessen hat unsere Studie eine Notwendigkeit der Verringerung der Faktoren aufgezeigt, die zu Hybridisierung führen können, wie ein häufiges Vorkommen von freilaufenden Hunden, kleine Wolfspopulationsgrößen und unregulierte Jagd.

Man denkt, daß Hunde und Wölfe sich vor 6.400 bis 14.000 Jahren in getrennte Evolutionswege aufgespalten haben, ein weiteres Beispiel für eine schnelle biologische Evolution über eine relativ kleine Zahl von Generationen hinweg, wenngleich unter menschlichem Anschub.

Man fragt sich, was die Autoren von Bemühungen zur Bewahrung der Integrität menschlicher Subspezies halten, eines kostbaren Erbes, das über zehntausende Jahre regionaler Evolution entstanden ist.

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Beurteilung nach dem Erscheinungsbild

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Lucifex. Das Original Judging by Appearances erschien am 17. März 2018 auf The Ocidental Observer.

How to Judge People by What They Look Like
[„Wie man Menschen nach dem beurteilt, wie sie aussehen]
Edward Dutton, Eigenverlag 2018
107 Seiten, $ 14,19 als Paperback, gratis auf Kindle

Der Anthropologe Ed Dutton wird manchen Lesern wegen seiner Arbeit mit Richard Lynn (einschließlich des Buches Race and Sport) und als gelegentlicher Beitragsautor für The Occidental Quarterly bekannt sein. Er hat gerade ein kurzes Buch über die Physiognomie veröffentlicht, d. h., über die Beziehung zwischen physischen Merkmalen und Verhaltensneigungen.

Wir hören oft, daß es nicht möglich sei, andere nach dem Erscheinungsbild zu beurteilen, aber es gibt reichlich Beweise dafür, daß wir alle das tun, und nicht nur im Zusammenhang mit der Partnersuche. Dutton lenkt unsere Aufmerksamkeit auf den Allgemeinen Prolog von Chaucers Canterbury Tales, wo der Dichter sorgfältig die physische Erscheinung jedes der Pilger beschreibt und sie ihren Persönlichkeiten gegenüberstellt, wie sie sich in ihrem Verhalten und den Geschichten offenbart, die sie erzählen. Der dünne Körperbau des Vogts soll zu seiner Reizbarkeit und seinem Jähzorn passen. Die Ehefrau aus Bath hat eine Lücke zwischen ihren Vorderzähnen, die auf ihre sexuelle Aggressivität hindeuten soll. Es gab eine ganze Lehre der Physiognomie im mittelalterlichen Europa, wo der Gegenstand bis ins sechzehnte Jahrhundert an Universitäten unterrichtet wurde. Leider hatte vieles von der mittelalterlichen Physiognomielehre eine astrologische Grundlage, was ihre wissenschaftliche Brauchbarkeit begrenzt.

Wäre es nicht an der Zeit, die Frage neu zu eröffnen?

1966 führten Psychologen an der Universität von Michigan ein Experiment an 84 Studenten durch, die einander noch nie begegnet waren. Sie mußten 15 Minuten lang in völligem Schweigen beisammensitzen und einander einfach nach der Erscheinung hinsichtlich ihrer Persönlichkeitsmerkmale beurteilen. Jeder Teilnehmer absolvierte auch einen Persönlichkeitstest. Bei drei Wesenszügen – Extrovertiertheit, Gewissenhaftigkeit und Offenheit – korrelierten die auf dem Erscheinungsbild beruhenden Beurteilungen der Studenten in signifikanter Weise positiv mit den tatsächlichen Persönlichkeitswerten (Passini & Warren, 1966).

Eine spätere Nachfolgestudie replizierte die Ergebnisse für Extrovertiertheit und Gewissenhaftigkeit rein unter Verwendung von Porträtfotos.

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