Tavernenrunde 2: Herbsttaverne 2016

„Rivendell“ (alias Bruchtal) von Dusso (Yanick Dusseault)

„Rivendell“ (alias Bruchtal) von Dusso (Yanick Dusseault)

Als Fortsetzung der Tavernenrunde 1 habe ich hier eine neue Taverne als Treffpunkt für allgemeinen Gedankenaustausch eingerichtet. Passend dazu habe ich als Titelbild eine weitere Darstellung des Künstlers Yanick Dusseault von Elronds Anwesen Rivendell / Bruchtal aus „Herr der Ringe“ verwendet, das in Tolkiens Werk als „Last Homely House“ westlich des Nebelgebirges bezeichnet wurde.

Für diejenigen, die „As der Schwerter“ nicht mehr gekannt haben (und zur Erinnerungsauffrischung für die anderen): Das Vorbild der Tavernenrunden auf „Morgenwacht“ sind die Tavernenrunden in der „Taverne zum Alten Phönix“, die von Deep Roots auf „As der Schwerter“ für denselben Zweck eingerichtet worden sind. Das Vorbild hierfür wiederum waren einerseits die „Kaffeehaus-Stammtische“ auf Kewils altem Blog „Fakten und Fiktionen“ sowie das „Gasthaus zum Alten Phönix“ in Poul Andersons Fantasy-Alternativweltroman „Ein Mitternachtssturm“.

In diesem werden, wie Deep Roots damals erläuterte, einige auch für uns interessante Dinge angesprochen: der Übergang vom heidnischen altenglischen Feenglauben zum Christentum, der „Alte Weg“, das ursprünglichere Christentum und das „Man-selbst-Sein“ im Gegensatz zum freudlosen, nüchternen und selbstgerechten Puritanismus. Die Geschichte spielt zur Zeit Oliver Cromwells, aber in einer anderen Wirklichkeit, in der alles, was Shakespeare geschrieben hat, Realität ist (Shakespeare ist dort der „Große Historiker“). Die „Taverne zum Alten Phönix“ ist ein Gasthaus, das zwischen dieser Welt und anderen (wie unserer) sowie zwischen den Zeiten hin- und herwechselt. Die beiden Helden dieser Geschichte – Prinz Rupert von den königstreuen Cavaliers und der einfache Soldat Will Fairweather –  stoßen darauf, während sie von ihren Feinden verfolgt werden:

   Blitze leuchteten durch das Blattwerk der Bäume und versengten es plötzlich, ließen es weiß auf schwarz hervortreten, während die Kanonade des Donners tobte. Der Wind trug den ersten gewaltigen Regensturz vor sich her; die durch das Gezweig peitschenden Tropfen waren so schnell und so kalt, daß sie auf der Haut brannten.

   Die Bäume wichen einem freien Fleck aus Gras und Blumen. Ein mit Schindeln gedecktes Gebäude erhob sich dort, von ungewöhnlicher Form und Größe, aber mit zwei Stockwerken und – man konnte es gerade eben erkennen – schrägen Enden mit phantasievollen Schnitzereien.

   Rupert blieb stehen. „Wer hat ein solches Haus in der Wildnis errichtet?“ rief er aus.

„Niemand, Myloard, und es wird auch nicht lange hierbleiben.“ Sein Gefolgsmann nötigte ihn, weiterzugehen. Regen stürzte auf sie herab.

   Vor der massiven, bronzebeschlagenen Tür hielten sie an. Über ihr war ein Busch angebracht, und darüber baumelte ein Schild an seinem Träger. „Eine Taverne, in der es Wein gibt“, bemerkte Will inmitten des Lärms. „Nein, warte. Was ist das? Ein blühender Dornenbusch, mitten im Sommer?“

   Rupert besah sich das Zeichen. Das wenige Licht, das es gab, zeigte einen Vogel von seltener Schönheit, mit langem, flammend goldgetöntem Gefieder, der gerade einen Strauß Nelken zu seinem Nest trug, das er gerade baute. „Ein Phönix, kurz vor seinem Tod und seiner Wiederauferstehung“, meinte er. Dieses Namenszeichen ist mir nie zuvor begegnet.“

   „Der Alte Phönix“, hauchte Will. „Das Gasthaus, von dem Puck sprach… war es erst gestern? Sind nicht ganze Lebensspannen seitdem vergangen?“

   „Ho-ah!“ Der Ruf ging unter Wind, Regen und Donner beinahe unter. Unter flammendem Himmel eilte eine Gruppe von Männern mit Hunden herbei.

Rupert und Will treten ein, und kurz danach finden ihre Verfolger nur mehr eine leere Lichtung auf einem gewittergepeitschten Hügel vor.

Drinnen begegnen die Helden dem Wirtspaar und drei Gästen: Clodia Pulcheria aus dem alten Rom, Holger Danske (der in Wirklichkeit aus dem frühen 20. Jahrhundert stammt und auf seinen Zeitreisen ins Mittelalter gelangt ist) und die amerikanische Zeit- und Dimensionsreisende Valeria.

Ein paar weitere Zitate daraus:

Rupert blickte ihn scharf an.

„Seid Ihr der… Besitzer… dieses Alten Phönix?“ fragte er.

Der Mann nickte. „Welches sind Eure Wünsche?“ Lächelnd hob er eine Handfläche. „Nein, laßt mich raten. In Kampf und Verzweiflung habt Ihr den Regen durchquert. Ein Bad, trockene Kleidung, heiße Speisen, ein Schuß Frohsinn, ein Bett, dann ein Frühstück, bevor Ihr wieder geht.“

[…]

„Der einzige Lohn für meine Gastfreundschaft ist es, Leute wie Euch zu treffen, in denen die Sterne vieler Welten und Bestimmungen brennen. Ich liebe es, zuzusehen, wie sie sich begegnen und Geschichten erzählen.“ Und ernster fuhr er fort: „Es ist so, ich kann nicht wirklich Einfluß auf ihr Leben nehmen. Mir scheint zum Beispiel, daß Ihr ziemlicher Gefahr entronnen seid. Nun, Ihr hättet nicht in dieses Haus kommen können, hätte es nicht noch eine andere Zuflucht für Euch gegeben.“

[…]

„Ihr werdet feststellen, daß Eure Mitgäste heute nacht mitteilsam sind. Manchmal haben wir hier mürrische Leute, aber meistens nicht. Hier sind alle gleichermaßen weit jenseits ihrer Welten, und niemand kann durch eine andere Tür wieder gehen, als die, durch die er hineingekommen ist, noch kann er viel mehr mitnehmen als Ruhe, Heiterkeit und Erinnerungen. Daher ist in gewisser Hinsicht alles, was hier passiert, doch nicht so ganz geschehen. Das ist eine Freiheit, der sich nicht wenige bedienen. Bitte hier entlang.“

Dies passt auch sehr gut zu so einem Internet-Treffpunkt für uns Counter-Jewhadis wie damals auf „As der Schwerter“ und jetzt hier auf „Morgenwacht“.

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65 Kommentare

  1. v. Korsch

     /  Oktober 3, 2016

    Lucifex,

    vielen Dank für die Einrichtung der neuen Tavernenrunde.
    Das Bild aus HdR ist trefflich gewählt und schafft in Kombination mit den lyrischen Zeilen genau die richtige Atmosphäre.

    Bleibt zu hoffen, daß hier auch ein reger Gedanken- und Informationsaustausch stattfindet.


    Ich bin in letzter zeit recht deprimiert.
    Der Gegner versteht sich, unter Anderem, virtuos auf Spalterei. Mich beschleicht der Gedanke, daß die Saat voll aufgeht. Jeder gegen jeden – Deutsche gegen Deutsche, West hetzt (wieder) gegen Ost (Dunkeldeutsche) Christen gegen Muslime, PEGIDA gegen den Rest, Viktor Orban ist neuerdings auch in Inkarnation des Satans… In Dresden fahren Panzer auf – natürlich ausschließlich zu Werbezwecken der BW und nicht für „Eventualitäten“. Zu ermessen, welcher ob nun der Werbezweck oder der Umstand, bei Bedarf schweres Gerät vor Ort zu haben als „Nebeneffekt“ zu sehen ist, muß jeder selbst.

    Fest steht: Der Tag der Deutschen Einheit wird Anno 2016 mit Scharfschützen und massivem Polizeiaufgebot begangen. Ich würde sagen : Die Entwicklung seit der Wende laufen nicht unbedingt optimal.

    Beste Grüße

    v. Korsch

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  2. Tom Klein

     /  Oktober 3, 2016

    Jau Danke erstmal. Ich hab nicht viel zu sagen aber ich hab das Gefühl hier sind mehr Leute drinnen als man ahnt.

    Zu Wohle

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  3. pils

     /  Oktober 3, 2016

    Meine Erfahrungen bei PI seit Juli2016.

    „Jetzt müsste man einen komplett neuen scheinkoscheren Brückenblog einrichten“

    Nee muss man nicht. Angeregt durch Karlfried der mal wieder mit Klarname auf PI kommentiert habe ich mich im Juli auch dort angemeldet. Allerdings mit einem sehr provokanten Pseudonym unabhängig davon wurde ich gegen meine Erwartungen sehr schnell freigeschaltet und stand nach dem zweiten Kommentar nicht mehr unter Moderation. Nordländer war zu dieser Zeit auch sehr aktiv, er hat teile weise ganze Stränge auf gemischt was wohl letztendlich zur komplett Sperrung führte weil ich ihn schon lange nicht mehr gelesen habe.

    Nach dem ich also „frei“ kommentieren konnte kamen auch sofort die einschlägigen Verlinkungen aus der bösen Zeit welche der Zensur entgingen und im Kommentarbereich sichtbar waren.

    Im Zusammenhang mit dem Verweis auf https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Nikolaus_Coudenhove-Kalergi
    und Praktischer Idealismus stand ich schlagartig unter Moderation so als ob bei PI darauf ein Filter lauft.

    Aus der Moderation kam ich dann auch bis zum 11. September nicht mehr raus. Am 11. September wurden dann die Daumenschrauben enger gestellt. Einen indirekten Verweis auf „911-und -das-heiße-Eisen“ wurde noch freigeschaltet aber der Verweis auf die 4-stündige Dokumentation wurde nach Freischaltung nachträglich gelöscht und ich stand unter komplett Sperrung. Letzte Woche konnte ich allerdings wieder eine Kommentar durch kriegen.

    Es hat den Anschein das bei PI zur Moderation irgendwelche Praktikanten oder Aushilfsstudenten eingesetzt werden. Wenn diese moderieren kann man gut durch kommen. An einigen Tagen scheint es so als ob Hendrik M.B persönlich nach schaut und die Studenten zusammscheißt denn dann sind einige interessante Kommentatoren erst mal nicht mehr zusehen.

    Im Großen und Ganzen zeigt sich im Kommentarbereich bei PI aber eine gute Entwicklung

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  4. Ganz was anderes, något helt annat, den Teutoburger Wald betreffend.
    Ist jemandem F.H.Rainer Friebe ein Begriff, den wohl Ende 2009 der zweite Herzinfarkt hinweggeraff hat, und sein Buch „Gesichert von Türmen, geschützt vom Schwert“? – te uto burgi ensi saltu – ein Begriff? Danach wäre „Teutoburger Wald“ eine Fehldeutung der Corveyer Handschrift von Ende des 17.Jhdts. – die Fehldeutung, nicht die Handschrift. Vor Jahren habe ich dieses auf der Buchmesse zu Laibzsch günstig erworben, und es hat mich durchaus überzeugt. Obwohl ich nur das kleine Latinum als Minimalvariante hatte, wobei mein Lateinlehrer an der Penne katholischen, und der an der Uni mosaischen Irrglaubens war. (Ich hatte mich auch schon in frühester Jugend über die befremdlichen Manöver gewundert, welche die Römer damals vollzogen haben sollen.)
    Die quasi Fortsetzung davon: „Germania rebellis“ ist nicht, für kein Geld, zu bekommen, erscheint mir aber auch allzu kühn: Demnach hätten Cäsar und Ariovist zusammen Magdeburg als Parthenopolis gegründet.

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  5. Kleiner Eisbär

     /  Oktober 3, 2016

    Bei dem Jahrestag der Zusammenlegung zweier militärisch besetzter und von „Umerziehung“ vergewaltigter Zonen gibt es wahrlich rein gar nichts zu „feiern“!

    Deswegen ist dieser Tag tatsächlich ein Tag, der zur Erinnerung an den geplanten Völkermord gemahnen sollte, der mittlerweile seit mehr als 100 Jahren andauert!

    Aus der Definition des Völkermordes der Feindstaatenorganisation „Vereinte Nationen“:

    „Völkermord wird auch als Genozid bezeichnet und stammt vom griechischen Wort für Herkunft, Abstammung (génos) und dem lateinischen Wort für morden, metzeln (caedere) ab. Die Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes enthält eine Definition von Völkermord.

    Nach Artikel II versteht man darunter, die an einer nationalen, ethnischen, rassischen oder religiösen Gruppe begangenen Handlungen:

    a) Tötung von Mitgliedern der Gruppe;

    b) Verursachung von schwerem körperlichem oder seelischem Schaden an Mitgliedern der Gruppe;

    c) vorsätzliche Auferlegung von Lebensbedingungen für die Gruppe, die geeignet sind, ihre körperliche Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen;

    d) Verhängung von Maßnahmen, die auf die Geburtenverhinderung innerhalb der Gruppe gerichtet sind;

    e) gewaltsame Überführung von Kindern der Gruppe in eine andere Gruppe.

    Diese Handlungen müssen in der Absicht begangen werden, die Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören.

    Es macht sich also schon jemand des Völkermordes schuldig, der lediglich beabsichtigt, also den Vorsatz hat, eine Menschengruppe zu vernichten. Ist eine der Taten von Artikel II a bis e der Konvention tatsächlich durchgeführt worden in Vernichtungsabsicht, dann ist es unerheblich, ob oder wie viele Mitglieder der Gruppe wirklich vernichtet worden sind. Letztendlich braucht man für die Strafbarkeit das „Ziel“ nicht erreicht zu haben.“

    http://www.voelkermordkonvention.de/voelkermord-eine-definition-9158/

    Gleichlautend auch bei Wikipedia zu finden…

    Der angesprochene Aufmarsch von Panzern heute in Dresden in Verbindung mit den ausgelegten Betonsperren zeigt doch die nackte Angst der verbrecherischen Lagerverwaltung vor der Wahrheit!

    Der heutige Trauertag hätte ein Erfolg werden können – wenn niemand hingegangen wäre…

    Antworten
  6. Harald

     /  Oktober 9, 2016

    Zur Situation auf dem Wohnungsmarkt
    Angesichts des Beginns des neuen Semesters ist es sinnvoll, einen Blick auf den aktuellen Wohnungsmarkt zu werfen. Wie nicht anders zu erwarten, ist dieser gerade im unteren Preissegment praktisch nicht mehr vorhanden. Die Folgen sind, dass viele Stundenten in ihren Studienorten keinerlei Wohnungen mehr finden und inzwischen in Notunterkünften und in Zelten verweilen. Ein paar Links zur aktuellen Situation:

    ht**tp://www.wn.de/Startseite/Startseite-Schattenressort/2549852-Studenten-auf-der-Suche-Umzugsstress-und-Wohnungsnot-zum-Semesterstart
    ht**tp://www.morgenpost.de/berlin/article208372167/Tausende-Studenten-in-Berlin-noch-ohne-Wohnung.html
    h**ttp://www.zeit.de/wirtschaft/2016-09/wohnen-studenten-studie-deutschland

    Der Hintergrund davon ist natürlich die Unterbringung der Eindringlinge in vom Staat bezahlten Wohnungen. Die Notunterkünfte der Eindringlinge werden leer, während statt dessen nun Deutsche in Notunterkünften leben. Dieser Vorgang ist prototypisch für das, was momentan geschieht und wird zunehmend Alltag werden. Betroffen sind natürlich momentan besonders diejenigen, die aufgrund der äußeren Zwängen umziehen müssen, also insbesondere Studienanfänger, die Vorgaben kriegen, wo sie studieren müssen, oder aus berufstaktischen Gründen zu einer bestimmten Hochschule wollen.
    Man darf sich aber nichts vormachen. Auch die normalen Arbeitnehmer sind betroffen, auch wenn diese ggf. aufgrund von eigenem Einkommen ggf. kurzfristig besser damit fertig werden.
    Auf kurz oder lang wird es, bei weiterem Zustrom zu einer staatlichen Zuweisung des Wohnraums kommen, was auch bedeutet, dass einzelne Deutsche aus ihren eigenen „zu großen“ Wohnungen entfernt und in kleinere umgesiedelt werden, um Platz für die arabische Großfamilie zu machen.

    Dieser Vorgang ist nun für die BR gefährlich, da es dem rechten Rand zuspielt. Es werden basale Existenzängte geschührt, wenn mit Einzelpersonen im persönlichem Umfeld eine Zwangs Ein- oder ausquartierung erfahren. Das Gefährlichste ist eine Solidarisierung der Normalbürger untereinander gegen die Staatsorgane, die Zwangsein- und ausquartierungen vornehmen. Ganz besonders dann, wenn diese mit Gewalt einhergehen.

    Falls das oben skizzierte Szenario mit Zwangseinquartierungen tatsächlich stattfinden sollte, so rechne ich damit, dass vorbereitend und begleitend durch die BR folgende Maßnahmen stattfinden werden:
    1. Verschweigen: da es zunächst nur „Einzelfälle“ geben wird, wird man zunächst nicht über diese Berichten.
    2. Tarnen: wenn es Zwangsräumungen geben sollte, wird man diese beispielsweise als „aufgrund von Schulden“ tarnen, so dass die Profiteure (Eindringlinge) nicht einsehbar sind. In diesem Zusammenhang sollte man insbesondere im Rahmen einer „Finanzkrise“ auferlegte Zwangshypotheken als vorbereitende Maßnahme sehen, da diese es erlauben, später Nichtzahler vorgeblich rechtmäßig aus ihrem Wohneigentum zu entfernen.
    3. Aufeinanderhetzen der Volksteile: Man wird begleitet von Neid schürenden Medienberichten über vermeintlich „Asoziale“ herziehen, die trotz großer Wohnungsnot ihre zu großen Wohnungen nicht der Allgemeinheit zur Verfügung stellen, ähnlich wie dies beim Thema Sozialhilfe und Hartz IV als vorbereitende Maßnahme „Florida-Gerd“ und andere Extremfälle benutzt worden sind.
    4. Falls es im Rahmen einer Zwangsräumung zu Gegengewalt kommt, wird man diese diffamieren. Mit den üblichen Schlagworten, wie „Geisteskranker“, „Reichsdeutscher“, „Krimineller“ oder Amokläufer (letzteres ganz besonders dann, wenn die Staatssorgane Verluste zu beklagen haben).

    Man sollte sich daher in nationalen Kreisen entsprechend vorbereiten und das Umfeld gegenüber derartigen Manövern bereits vorab immunisieren, beispielsweise, indem man fragt, wann die erste Zwangshypothek zur Finanzierung der Eindringlinge kommt.

    Der Supergau für die BR wäre es, wenn eine Zwangsräumung effektiv mit Gegengewalt verhindert wird und das Umfeld die Gegengewalt unterstützt. In diesem Fall wäre ein Flächenbrand des Widerstands zu erwarten, der die BR unregierbar machen könnte.

    Wir können bereits die aktuelle Situation bei einem Gespräch mit einem betroffenem Studenten nutzen. Jedem klar denkenden Menschen wird es offensichtlich sein, dass die Wohnungsproblematik eine Folge des Eindringlingsproblems ist. Diese Kausalkette muss im Rahmen einer öffentlichten Diskussion auch von uns als Faktum durchgesetzt werden, auch wenn man mit einem verstrahltem Studenten spricht, der aus ideologischen Gründen das Gegenteil behauptet und irgendeine tarnende Alternativerklärung wie z.B. „ausbeuterischer Kaptalismus“ oder Ähnliches vorbringt. In einer Diskussion mit Unbekannten empfehle ich dazu Folgendes, auf dem ersten Blick fragwürdiges Muster:
    Anstelle zu diskutieren, ob denn die Eindringlinge für den Wohnungsmangel verantwortlich sind, einfach frech behaupten, dass die Eingliederung der Eindringlinge eine Gruppenaufgabe ist, zu der jeder, insbesondere auch Studenten, ihren Beitrag leisten sollten. Und wenn diese dann mal ein Semester im Zelt schlafen müssen, dann ist das eben ihre angemessener Beitrag. Der Vorteil dieses Kniffs ist, dass nachfolgend der Anspruch, wer was beiztragen hat, diskutiert wird, und dafür „Verantwortlich für Wohnungsnot sind die Eindringlinge“ unbestritten stehen bleibt. Ein Durchschauen dieses Kniffes halte ich für unwahrscheinlich, das akute Wohnungsnot ein Problem ist, was existentielle Ängste schürt und diese den Verstand ausschalten.

    Noch ein paar weiterführende Informationen zum Thema Studium und Geschlechterverhältnis:
    Durch die bevorzugung von Frauen in der Schule ist die Mehrheit der Studenten inzwischen weiblich, was dazu führt, dass das Geschlechterverhältnis in Universitätstädten massiv in Richtung „weiblich“ verschoben war, während es auf dem Land umgekehrt ist. Da die Eindringlinge primär in Großstädten untergebracht werden, wird auf diese Art die Paarbindung in Richtung „Deutsche Frau – Nichtdeutscher Mann“ verschoben.
    Wir werden hier tatsächlich wie Nutzvieh behandelt und im Stall werden einfach diejenigen Tiere zusammengestellt, die sich fortpflanzen sollen.

    Daten dazu:
    ht**tp://www.daburna.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/deutschlandkarte_sexualproportion_20bis24jaehrige.jpg

    Frage: Kennt jemand eine aktuelle Grafik, die das Geschlechterverhältnis nach Kreisen für 2015 auflistet?

    Antworten
    • pils

       /  Oktober 9, 2016

      Harald,

      hier habe ich zumindest eine Gesamtstatistik über die Verteilung der Geschlechter gefunden

      https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Indikatoren/LangeReihen/Bildung/lrbil01.html

      Es ist schon erschreckend wie dramatische der Anteil der Frauen über die Jahre gestiegen ist. Dazu haben bestimmt auch für diesen Zweck erfundenen Studiengänge wie z. B. Eventmangement u.s.w beigetragen. Mit diesem Blödsinn werden unsere Mädels nur vom Kinderkriegen abgehalten.

      Antworten
    • Ein Flächenbrand bzw. Lawineneffekt wäre vielleicht das Schlechteste nicht.
      Aber im Bekanntenkreis überwiegen erstaunlicherweise irgendwie noch Vorstellungen wie „Das können die doch nicht machen“ oder „Es wird nichts so heiß gegessen wie gekocht“ – nicht mehr ganz so naßforsch wie früher, aber eben doch.
      Speziell seit einem Jahr und den damit verbundenen Ereignissen hätte ich mir tatsächlich etwas mehr an Meinungssumschwung erhofft…
      Ein Studentlein damit am Bein zu ziehen, und vielleicht auf den RECHTEN Weg, stelle ich mir köstlich vor, aber: Solche kommen mir derzeit nicht unter.

      Antworten
      • Wenn man selbst nicht die Auswirkungen am eigenen Leib erfährt, glaubt man einfach vieles nicht. „Normale“ Bürger, die nicht auf Wohnraumsuche gehen müssen im Billigwohnraumsektor, wissen gar nicht, wie das ist.
        Ich weiß das ich habe über anderthalb Jahre suchen müssen und letzten Endes trotzdem noch Kompromisse machen müssen.
        Aber wie gesagt, wenn man selbst diese Erfahrung nicht durchmachen muss, glaubt man das einfach alles nicht.

    • Harald,

      mit dem Kniff werde ich nicht warm. An sich eine gute Idee, aber in der konkreten Situation meiner Einschätzung nach kontraproduktiv.
      Bei der Diskussionsmethode bleibt leider auch die Annahme im Raum stehen, dass es unsere gesellschaftliche Aufgabe sei, die Fluchtis zu versorgen. „Wir schaffen das, wenn jeder seinen gerechten Beitrag leistet“. Somit genau die Spaltung, die du vermeiden willst. Ähnliches ärgert mich immer, wenn Fluchti-kritische Menschen Viktor Orban beschimpfen, weil der keine Fluchtis aufnehmen will „und wir das jetzt alleine machen müssen.

      Die „jeder einzelne Bürger muss seinen Beitrag leisten“ Idee, ist noch ungünstiger, weil dann jeder bemüht ist, etwas zu finden, was er als seinen Beitrag verkaufen kann. Also den Grund für irgendwas unangenehmes oder aufwendiges, das er geleistet hat, umdefiniert auf „die Fluchtis zu unserem Gemeinwohl unterstützen“. Nenn es, effort justification, Aufrechterhaltung eines konsistentes Weltbilds oder kognitive Dissonanz: Das Wohl der Fluchtis wird als persönlich anzustrebendes Ziel aufgewertet, wenn „ein Beitrag“ gefunden werden kann. Wenn der Beitrag in der Vergangenheit liegt, ist es schlecht für uns. Wenn er in der Zukunft liegt, ist es besser für uns. Wenn es beides umspannt, dann bewirkt es hoffentlich einen Bewusstseinswandel in unsere Richtung bevor die Zukunft Vergangenheit wird.

      Mein Lieblingsbeispiel sind die Aufnahmerituale amerikanischer Studentenverbindungen. Und die Weigerung der Verbindungen gesellschaftlich wertvolle Aufgaben anstatt pure Quälerei einzusetzen.

      Analog: Solange Studenten eine zeitweise schlechte Wohnungsunterbringung mit ihrem Wunsch begründen, genau diesen Studiengang studieren zu wollen, wird der Studieninhalt aufgewertet. Wenn ein gesellschaftlicher Wert von „links“ bis „rechts“ vorgegeben wird, der ihre freiwillige temporäre Situation erklären kann, werden sie nach deren Ende verstärkt auf den verweisen.

      Die „Linken“ werden dieselbe Idee anderes verpackt anbieten:
      1. Fluchtis leben in ihren Heimatländern unter unmenschlichen Bedingungen, die in keinem Verhältnis zu der Situation der Studenten stehen.
      2. Wer nicht bereit ist selbst etwas zurückzustecken oder wenigstens die Klappe zu halten, ist unmoralisch und hat es selber nicht verdient, dass die Gesellschaft ihm hilft.
      3. Die Situation wird von der Rechten instrumentalisiert.
      4. Gerade wir/die Deutschen … blah blah blah.
      5. Fluchtis verbrauchen weniger Wohnraum. Die wahren „Schmarotzer“ sind die deutschen Bürger (gerne auch einzelne Gruppen davon hervorgehoben), die unverhältnismäßig viel Platz für sich in Anspruch nehmen, so dass liebe Studenten dafür eintreten müssen, dass Fluchtis hier überhaupt leben können.

      Ein Einkasernieren von Studenten ist aus unserer Sicht wahrscheinlich unangenehmer als es ist. Für nicht wenige Studenten wäre das immer noch ein Autonomie-Gewinn gegenüber „solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst…“ bei den Eltern.
      Bundis haben es auch durchgemacht und bei freiwilligen Soldaten trägt das zur Aufwertung des Berufswunschs bei.
      Hoffentlich bringt die Wohnungssituation einige dazu beim Bund zu studieren. Die größten Blödsinnsstudiengänge werden da nicht angeboten. Das Studium ist vollfinanziert und kostet die BR-in-D. Nebenbei lernt man wahrscheinlich überlebenswichtige Dinge und trainiert seinen Körper. Die Gefahren werden ebenso überschätzt wie der Nutzen für das System. Ein produktiver Steuerzahler ist schlimmer.

      Antworten
      • Harald

         /  Oktober 30, 2016

        Ich entschuldige mich erstmal für die späte Antwort. Bei meinem letzten Besuch habe ich Deinen Beitrag übersehen.

        @reinigungskraft
        Du hast mit Deinen Ausführungen recht – ich hatte selbst länger darüber nachgedacht, ob ich ihn weiterverbreiten sollte – allerdings denke ich, dass ich ebenfalls Recht habe. Grund: Der Kniff soll nur in einem Umfeld eingesetzt werden, was sehr weit von unserer Position entfernt ist und in dem die Wahrnehmung der Realität soweit durch die Ideologie gelenkt wird, dass die „Heiligen“ keinen Schmutzfleck bekommen (dürfen). Der Sinn des Kniffs ist es, trotz dieses Umfelds die Realität zu benennen aber gleichzeitig sie nicht diskutieren zu müssen, deshalb die Ablenkung mit der Schuldzuweisung der Form „Drückt euch nicht vor eurer Verantwortung“.

        In einem Umfeld mit Teil- oder ganz Aufgewachten ist diese Argumentation wie Du schreibst natürlich nicht angemessen, natürlich aus den Gründen, die Du aufgezählt hast.
        Ich denke, falls ein Vollverstrahlter in einem Umfeld von Teil- oder Vollaufgewachten mit „die bösen weißen Ausbeuter sind für die Wohnungsknappheit verantwortlich“ aufwartet, reicht wahrscheinlich ein Auslachen des Aufwartenden aus, um die Argumentation wegzuwischen.

        Generell noch etwas zur Situation am Wohnungsmarkt, deren Auswirkungen ich anders einschätze als Du.
        Das Problem ist nicht die „Kasernierung“ (ich nehme an, dass Du damit die Unterbringung Deutscher in den Flüchtlingslagern meinst) der Studenten. Es ist der Prozess der Wohnungssuche selbst, die sich über sehr lange Zeit hinziehen kann, insgesamt viel Zeit, Energie und Nerven verschlingt, also insgesamt sehr unangenehm ist.
        Eine Wohnungssuche wird normalerweise dann nötig, wenn einer der folgenden Gründe vorliegt:
        a) berufliche Gründe (neuer Arbeitsplatz/Studienplatz etc.)
        b) persönliche Gründe (Beginn /Ende einer Partnerschaft, Nachwuchs, Gesundheit)
        c) „Luxus“ (Veränderung des sozialen Umfelds, Vergrößerung des Wohnraums)

        Kurz: Es werden eher junge Deutsche eine Wohnung suchen. Daher werden junge Deutsche den unangenehmen und schmerzvollen Prozess der Wohnungssuche immer wieder durchlaufen, auch in relativ kurzer Zeit. Deshalb ist es ein sehr wichtiges Ziel, die Zudringlinge als Verantwortliche zu benennen, da das Unterbewusstsein später schon dafür sorgen wird, dass auch die Zudringlinge selbst negativ besetzt werden. Die Realität frisst sich dann langsam durch das Bewusstsein, auch bei Vollverstrahlten.
        Und da man denkt, dass die Wohnunggsuche selbst bereits ein geleisteter „Beitrag“ zur Gruppenaufgabe ist, wird man auch eher davon absehen sich darüber hinaus zu engangieren.

  7. „Die Eingliederung der Flüchtlinge ist eine Gruppenaufgabe, zu der jeder, insbesondere auch Studenten, ihren Beitrag leisten sollten.“
    so (leicht modifiziertes Zitat) – sehr gute Taktik.

    Antworten
  8. Lucifex,

    die demotivierende Wirkung durch ausbleibende Unterstützung bei aufwendigen Aktionen, die nur mit Unterstützung gelingen können, kann ich bestätigen. Schön, dass doch noch etwas so gutes daraus entstanden ist. Ich empfehle jedem, so weit es geht, bei aufwendigeren Aktionen erstmal einen Testballon zu starten und nur wenn der angenommen wird den eigenen Aufwand schrittweise zu erhöhen.

    Von pi Lesern habe ich auch den Eindruck, dass sie keine Links anklicken. Es ist wahrscheinlich sinnvoller sich anzugucken, welche Blogs und Foren von pi-Lesern verlinkt werden und bei denen mal eine Weile mitzudiskutieren. Da erreicht man weniger Leser, dafür aber geeignetere. Und meistens auch weniger Zensur, solange man nicht in den ersten Kommentaren off-topic schreibt „Da: link zu super tollem blog, müsst ihr alle lesen!!!“

    Ich glaube aber die Bekehrungsversuche werden über- und die Erlebnisse in der eigenen Gemeinschaft unterschätzt. Wenn Nino, Bran, Karlfried, Osi usw. mehr (vorerst) hier schreiben würden als auf sezession oder pi fände ich das besser. Die Aufforderung ein Forum zu gründen, steht ja noch immer im Raum. (Zunächst als Testballon und mit anderen Lesern zusammen.)

    Wir haben es schwerer, weil aktuelle Meldungen zurecht nicht so wichtig genommen werden und Kommentare wie „In diesem Spiegelartikel steht …“ (ebenfalls zurecht) mit der Frage „warum liest du so einen Dreck?“ oder der Interpretation „das bedeutet wiedermal nur … und ist nichts neues“ beantwortet werden könnten. Bei der geringen Kommentarhäufigkeit schaden aber ein paar wenig informative Kommentare auch nicht.

    Antworten
  9. v. Korsch

     /  Oktober 14, 2016

    @reinigungskraft

    „Die Aufforderung ein Forum zu gründen, steht ja noch immer im Raum. “

    Würde ich unbedingt befürworten – wobei dann zur Debatte stehen sollte, ob man ein Forum, wie auch die WordPress Seiten, im Clearweb betreibt oder eine .onion Präsenz unter Nutzung des TOR Netzwerks errichtet, um die operative Sicherheit zumindest etwas zu erhöhen.

    Biete diesbezüglich Fachwissen und Erfahrung in der Administration von Forensoftware und aktive Mithilfe an.

    Beste Grüße,

    v. Korsch

    Antworten
  10. Reinigungskraft: Schön, auch Dich wieder zu lesen. Das mit dem hier mehr schreiben, werde ich in Zukunft beherzigen. Wie ich schon an anderer Stelle hier erwähnte, hat das Rittergut stellenweise eine leicht einschläfernde Wirkung, nicht zuletzt auch, da jetzt noch ein gewisser alter Soldat angekündigt hat, dort nicht mehr schreiben zu wollen.
    Bei PI zu schreiben bring ich einerseits gar nicht mehr über mich und andererseits wurde ich früher, als ich es mal versuchte, ohnehin gleich wieder gesperrt. Kein ernsthafter Verlust.

    Korsch: Bezüglich des TOR Netzwerkes wäre ich zumindest froh um einfache Anwendungsinfos. Den Browser hab ich zwar und nutze ihn auch, aber Netzwerk….gibt’s da noch mehr?

    Antworten
  11. Wer ein Fußballforum mit gut gesinnten Volksgenossen sucht: http://deutschlandforum.cc/

    v. Korsch,
    klingt gut.
    Diejenigen, die sich dazu durchringen ein Forum auf die Beine zu stellen, entscheiden wo es stehen wird.
    Im Darknet muss irgendwer noch mindestens einen Raspberry Pi mit Internetanbindung zur Verfügung stellen.

    bran,
    ja, gibt noch mehr. Wenn du mit dem TOR-Browser im Internet surfst, leitet der dich in das TOR-Netzwerk, wo deine Spuren verloren gehen und dann wieder raus (über einen Exit-Knoten) an die Seite, die du erreichen willst. Das hat eine Reihe von Problemen. Wer mitliest, was in das TOR-Netz rein und wieder raus geht, kann trotz Verschlüsselung teilweise gut genug zuordnen was zueinander gehört. Außerdem wird die Identität des Zielservers nicht geschützt und das Zertifikat Problem (Chain of Trust) besteht.
    Man kann aber auch einen Service betreiben, der im TOR-Netz selbst erreichbar ist. Dann können böse Jungs an den Exit-Knoten keine Daten mehr abgreifen und zuordnen, weil dort von dir dort nichts mehr ankommt. Die Identität des Service-Betreiber bleibt geschützt und du kannst ihn über seine URL identifizieren, weil die auf Kryptographie basiert. Deswegen sieht die auch so merkwürdig aus. Das TOR-Netzwerk ist langsam, klein und schlecht indiziert. Viele Seiten existieren nur für eine relativ kurze Zeit. In dem „Netz der Schwerter“ Artikel verlinke ich auf ein Forum, das Harald gefunden hat, im TOR-Netzwerk, in dem sich auch weitere Informationen befinden. Die Wikipedia-Artikel helfen aber auch schon weiter.

    Antworten
    • Harald

       /  Oktober 22, 2016

      Aus Sicherheitsgründen weise ich darauf hin, dass ich das Forum, um was es hier geht ( ht**tp://germanyhusicaysx.onion ) nicht als 100% sicher einstufe. Grund: Es wurde in der Presse behauptet, dass über dieses Forum der Verkauf derjenigen G-L-Ock 16+1, die dann später – aber noch innerhalb dieses Jahres – real in München eingesetzt wurde, vermittelt wurde.
      Ob diese Meldung stimmt oder nicht kann ich natürlich nicht beurteilen. Das Forum hat als Reaktion darauf das Unterforum über Waffen entfernt (was unter der Annahme einer Falschmeldungvder Presse vielleicht auch der beabsichtigte Effekt gewesen sein mag).
      Falls die Meldung aus der Presse jedoch stimmen sollte, so sollte man davon ausgehen, dass die Freunde und Helfer zumindest versuchen werden, das Forum zu schließen, weshalb man gerade bei einer aktiven Teilnahme besser sehr umsichtig auf die eigene Anonymität achten sollte.

      Inhaltlich ist und bleibt das Forum natürlich weiterhin extrem interessant.

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  12. v. Korsch

     /  Oktober 18, 2016

    Vielen Dank für den Verweis, @Reinigungskraft. Da werde ich mich doch gleich ´mal einlesen – obgleich ich für Fußball nicht unbedingt zu begeistern bin.

    Zum Thema Datensicherheit bzw. operative Sicherheit unter Nutzung aktueller IT Systeme könnte ich jetzt ein eigenes Essay schreiben ich schließe mich an dieser Stelle also nur ergänzend den korrekten Erklärungen meines Vorredners an. (Falls mein Beitrag zu lang wird, bitte ggf. kürzen oder verschieben, ich versuche auf Fachtermini weitgehend zu verzichten)

    Ich denke, daß sich jeder darüber im Klaren ist, daß es eine 100% Sicherheit und Anonymität im Internet (!) nicht gibt und nicht geben wird. TOR ist zwar schon mal eine erhebliche Verbesserung gegenüber der „Blanknutzung“ des Netzes, womöglich noch mit Datenkraken wie dem Microsoft Internet Explorer oder diesem unsäglichen Chrome-Dingen von Google. Netznutzung mit TOR ist, man verzeihe mir den schlüpfrigen Vergleich, wie Sex mit Gummi oder ohne. „Mit“ ist recht sicher, aber auch nicht zu 100%. Das Problem an TOR ist, daß an den Ausgangspunkten natürlich abgefischt werden kann, auch ist bekannt, daß diverse Dienste eigene Ausgangspunkte betreiben. Öffne ich also mit meinem TOR Browser eine Clearweb Adresse, also „normale“ Netzadressen, sind meine Daten, meine Aktionen und meine Identität also nur bis zum Ausgangsknoten „sicher“.
    Besser wäre daher ein Forum innerhalb des TOR Netzes, da wie gesagt so gut wie keine Indizierung (also die Durchsuchung und Listung des Netzes wie es Google bspw. betreibt) stattfindet. Man könnte unser fiktives Forum also nicht einfach per Suchmaschine finden, die Adresse dazu müsste untereinander auf anderen Wegen weitergegeben werden. Bei den Händlern von in der BR illegalen Gegenständen und Substanzen läuft das übrigens auch so.

    Ein Wort zur alltäglichen Nutzung des Netzes:
    Ich behaupte mal, für das Abfischen von Daten mit dem groben Netz der „Werbetreibenden“ oder Rechercheaktionen von Antifanten reicht TOR aus. Hat es aber ein Angreifer in Form eines Dienstes oder einer Behörde mit der entsprechenden Ausrüstung und dem Fachpersonal gezielt auf Person X abgesehen, hilft auch das Präservativ „TOR“ leider nicht mehr all zu viel. Derartige Aktionen werden aber (noch) nur bei handfesten Straftaten gefahren, als Beispiele seien da Waffen- und / oder Drogenhandel genannt. Wer also Aktionen plant, die in der BR strafbewehrt sind, sollte sich also tunlichst davor hüten, Details dazu im Netz zu besprechen, gleich, ob mit TOR oder nicht. Wer es 100% sicher haben will, sitzt mit Kameraden des Vertrauens real an einem Tisch.

    Für groß angelegte Aktionen sind „wir“ dem Gegner einfach zu unwichtig, @Deep Roots hat das im Vorfeld, ich meine im Strang zum Gedenken an Jörg Haider, schon trefflich erklärt und ich schließe mich dieser Ansicht in Gänze an. Dennoch – ganz prinzipiell sollten wir uns Gedanken darüber machen, ob wir weiterhin gläsern im Netz unterwegs sein wollen und den einschlägigen Internet-Konzernen, die ja –welch Zufall, mehrheitlich in der Hand unserer kleinbemützten Freunde sind, weiter in die Hände spielen.

    Wie gesagt: TOR & Co. sind die eine Sache, die Nutzung dieser Technologien greift aber erst ab dem Punkt, an dem wir mit unserem Rechner, Telefon etc. ins Netz gehen. Also von unserem Hausanschluß bzw. Standort an den Übergabepunkt ins Netz. Habe ich einen handelsüblichen DSL-Anschluß, der an meiner Wohnadresse auf meinen Namen registriert ist, leuchtet ein, daß es wenig sinnvoll ist, von diesem Anschluß aus auf Privatsphäre zu hoffen oder gar dissidente Aktionen zu planen. Gleiches gilt für das Funktelefon mit Datentarif und Internetzugriff. Habe ich einen Mobilfunkvertrag, läuft dieser in der Regel ohnehin auf meinen Namen oder eines Bekannten im näheren Umfeld. Effekt = dem DSL Hausanschluß. Ferner ist es seit einigen Jahren in der BR sowie den meisten EU Nachbarstaaten nicht mehr möglich, Vorabbezahlte SIM Karten anonym zu erwerben. Also auch die Aktivierung einer sog. Prepaid SIM Karte erfordert die Registrierung mit Name, Anschrift und Personalausweis. Teilweise gibt es diese „Anosims“ noch auf ebay, ich persönlich hätte da aber so meine Bedenken, was mit diesen Karten vielleicht schon alles angestellt wurde.
    Mein Mittel der Wahl wäre die Nutzung einer SIM Karte eines ausländischen Anbieters – wo man derzeit noch Prepaid-Karten ohne Angabe persönlicher Daten kaufen kann. Vorteil wäre dann, dass meine Identität dann schon mal nicht mehr über die Schiene „Vorratsdatenspeicherung – Anschlußinhaber“ festzustellen ist. Diese SIM Karte sollte ich natürlich nicht in ein Mobiltelefon stecken, dessen IMEI (einmalige Identifikation jedes GSM Mobiltelefons) mit mir in Verbindung gebracht werden kann. Sein ehemaliges Vodafone – Vertragstelefon in diesem Kontext als Modem zu gebrauchen, wäre also recht sinnfrei denn: Bucht sich das Telefon ins Netz ein, übermittelt es seine IMEI. Man beschaffe sich also vorzugsweise ein gebrauchtes Telefon auf dem Flohmarkt oder aus den Kleinanzeigen. Mit der Kombination aus anonymer SIM Karte und gebrauchtem Telefon wäre man in Richtung anonyme Netznutzung schon mal einen Schritt weiter.

    Ich schließe an dieser Stelle erst einmal, sonst wird es zu technisch und umfangreich.

    Beste Grüße,

    v. Korsch

    Antworten
    • Deichelmauke

       /  Oktober 18, 2016

      IMEI`s der Telefone vom Flohmarkt oder bei Kleinanzeigen könnten auch registriert sein, wenn es nicht gerade bar bezahlte bei Discountern gekaufte SIM-lockfreie Telefone sind (und wer weiß das in solchen Fällen schon?). Zumindest registriert auf den Vorbesitzer. Und von dem ist es nicht mehr weit bis zu euch. Wie gesagt, muß nicht sein, kann aber. Vielleicht ist es besser, sich ein China-Phone bei einem der üblichen Verdächtigen (eine gute Übersicht findet man auf pandacheck(punkt)de) aus dem Land der Großen Mauer schicken zu lassen. Dann dürfte die Spur der IMEI im Sande versickern. Zumindest wenn das Paket vom Deutschen Zoll nicht geöffnet wird, was in den meisten Fällen der Fall sein dürfte. Wird es doch geöffnet, hätte man Pech gehabt (weil der Zoll dann theoretisch Zugriff auf die IMEI`s hätte) und müßte einen neuen Versuch starten, um sicherzugehen.

      Antworten
    • Es gibt auch die öffentlichen Freifunk-Netze. Häufig mit so einladenden network ids wie „Refugees Welcome 12“. Die bekommen dann allerdings Informationen über deine wlan-Karte. Zumindest die MAC-Adresse sollte man immer vorher ändern.

      Durch googlen nach „freifunk“ und Städtenamen, kommt man recht schnell zu Landkartenansicht mit Access Points.

      Antworten
    • Harald

       /  Oktober 22, 2016

      Danke für die ausführliche Darstellung, v. Korsch.
      Ich möchte an dieser Stelle noch einmal auf ein aus technischer Sicht sehr starkes Sicherungsverfahren hinweisen:

      TOR + Bitmessage + (PGP oder andere Verschlüsselung).
      Das sieht dann so aus:
      1. Man benutzt Bitmessage, um die Metadaten der Nachricht zu verschlüsseln (also um zu verbergen, wer mit wem kommuniziert – die Metadaten sind bei PGP ja leider unverschlüsselt). Kurze Erläuterung wie Bitmessage funktioniert: es sendet jede Nachricht an alle Teilnehmer, allerdings ist jede Nachricht so verschlüsselt, dass sie nur von ihrem intendierten Empfänger entschlüsselt werden kann.
      2. Der Nutzer von Bitmessage verschleiert nun, dass er überhaupt Bitmessage benutzt, durch die Torifizierung der Verbindung.
      3. Zusätzlich werden alle Nachrichten, die über bitmessage versendet werden, mit PGP oder einem anderen Verfahren verschlüsselt, um sicher zu stellen, dass ein erfolgreicher Angriff auf die Bitmessage Verschlüsselung keine Katastrophe ist.

      Das funktioniert natürlich nur, wenn man auf vertauensvollem dritten Weg die öffentlichen PGP schlüssel austauschen kann. Der ideale Anwendungsfall ist daher die sichere Kommunikation von zwei Personen, die sich im realen Leben kennen und auch über das Internet sicher kommunizieren wollen.

      Ich hatte angedacht, auch für dieses Kombination eine einfache und verständliche Anleitung zu schreiben, aber mich aufgrund der niedrigen Resonanz meiner beiden anderen ausführlichen Anleitungen dagegen entschieden, da ich glaube, dass der Aufwand für mich sehr viel höher ist, als die Zeiteinsparung für die kleine Zahl der tatsächlichen Leser.

      Da es hier reinpasst: zum Thema Geldtransfer habe ich noch einmal meine Bitcoinanleitung hochgeladen:
      ht**tp://www.fileconvoy.com/dfl.php?id=g1499280e7c915f249998882496e23df3234a6caed
      (Die Verknüpfung ist 28 Tage gültig).
      Die Anleitung erklärt, wie man anonym Geld sendet und empfängt. Das kann in einer Vielzahl von Umständen (beispielsweise beim Betreiben eines Webshops für Musik) ein sehr wichtiges Baustein sein, um die Anonymität zu gewährleisten.

      Bitcoin selbst scheint in der Tat ein machtvolles Instrument zu sein. Noch. Man plant die zentrale europaweite Erfassung aller Nutzer von Bitcoinbörsen, was beweist, dass der Stachel tief sitzt:
      ht**tps://www.heise.de/newsticker/meldung/Bitcoin-Co-EZB-tritt-fuer-straffe-Regulierung-virtueller-Waehrungen-ein-3354018.html

      Antworten
  13. Deichelmauke

     /  Oktober 18, 2016

    Hallo und einen schönen guten Abend,

    erst einmal kurz danke, daß es Euch gibt, insbes. an die ehemaligen Betreiber von AdS, die mir die Augen geöffnet haben. Und natürlich an Dich, Lucifex für die Quasi-Weiterführung. Und die anderen Stammkommentatoren bei AdS und hier, denen ich ebenfalls viel entnehme. Mein Dank geht aber hauptsächlich an Angola Murksel, ohne deren Hektik ich heute noch in der Mühle „sehen die da oben nicht, was sie anrichten, haben die denn alle den Verstand verloren???“ gefangen wäre (natürlich haben sie den Verstand nicht verloren…) und mich weiterhin im Kreis drehen würde. Und es stimmt, der Weg, den ich in kürzester Zeit gegangen bin, IST eine Einbahnstraße ohne Wiederkehr, der Rubikon ist überschritten und ich bin verbrannt für`s System… Wer einmal nicht mehr glaubt, was er glauben soll (und weiß warum), wird es nie wieder glauben. Ja, AdS fehlt mir…

    DR hat ja damals im Kommentar zu „kopfgefickt…“ zu mir gemeint, bei den Kindern anzusetzen, wäre ein guter Ansatz. Beherzigt… und er trägt Früchte, meine Kinder stellen mittlerweile lautstark und empört fest, daß zwischen dem, was Ihnen propagandatechnisch verabreicht wird und dem täglich real Erlebten unüberbrückbare Lücken klaffen. Wenn ich es schaffe, sie immun gegen das omnipräsente Gift zu machen, was sie stets in gewaltigen Dosen eingeflößt bekommen, habe ich, so glaube ich, für meine bescheidenen Mittel schon etwas erreicht. Und wenn sie dann sich später nicht von einem maximal Pigmentierten bespringen und schwängern lassen, wie meine Nachbarin (nannte man das früher nicht „Rassenschande“?), um so besser. Ich wüßte nicht, wie ich dann reagieren sollte…

    Kurz zu PI: Dort habe ich vor längerer Zeit ein, zwei Artikel gelesen, aber die USrael-Freundlichkeit, auch direkt auf der Startseite, stieß mir dermaßen plump, anmaßend und widerwärtig auf, daß das bis heute meine letzten Besuche auf dieser Seite waren, obwohl zu dieser Zeit in meinen Gedanken AdS noch gar nicht vorkam (ebenso die Streitkultur dort, die ja Euch bekanntermaßen auf das Niederbrüllen anderer Meinungen hinausläuft).

    Kurz zu anonymen SIM-Karten. Das sollte auch mit deutschen SIM-Karten funktionieren. Prepaid-Paket anonym kaufen und bar bezahlen, übers I-Net im Internet-Cafe seines Vertrauens mit einer Wegwerf-Mail-Addy aktivieren, vorzugsweise dort, wo man den Angestellten unbekannt ist, im Urlaub oder bei einem Auslandsaufenthalt z.B., um den Adress-Check zu bestehen bieten sich große Wohnblocks an, mit viel Fluktuation, Studentenwohnheime z.B., wo schnell mal 1200 Leute drin wohnen, die sich sämtlichst nicht ummelden, in Verbindung mit beliebigen Namen. Aufladen mit bar in Tankstellen oder Supermärkten gekauften Aufladecodes. Oder habe ich da einen Denkfehler (Frage an die Profis)? Wenn ja, wo?

    Frage an alle: erwähnt wurde ja das Problem mit der Staatsbürgerschaft. Das beunruhigt mich natürlich genauso wie Euch sicher auch. Hat jemand genug Fachwissen und hat die Sache bis zum Ende durchdacht und durchschaut? Man liest ja im Netz alles mögliche. Was ist davon zu halten? Soll man diesen ominösen gelben Schein nun beantragen oder nicht? Ist es ein gut versteckter Ausweg, nur Fake, um meine Ressourcen (insb. Zeit und Aufmerksamkeit) von wichtigen auf unwichtige Dinge umzulenken oder schlicht und einfach eine Falle, um die dann Registrierten um so schneller und effektiver im Fall des großen Knalls aus dem Verkehr ziehen zu können?

    in diesem Sinne, beste Grüße, Deichelmauke

    Antworten
    • Der aktuelle Artikel „Zur Rechtslage in der BRD“ geht auf deine letzten Frage ein.

      Das mit deinen Kindern hört sich sehr gut an.
      Ich bin fasziniert wie pressehörig viele Menschen wieder geworden sind, die Anfang des Jahres wussten und auch zugaben von den Medien in existenzbedrohenderweise belogen zu werden. Diese Abhängigkeit hat schon Drogencharakter. Also, Respekt! Da hast du wirklich etwas geleistet, für wichtige Menschen.

      Eltern überschätzen ihren direkten Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Kinder. Der macht in der Regel so 10%, wenn ich mich recht erinnere. Die beiden größten Einflüsse sind normalerweise Genetik und die Auswahlmöglichkeiten für das soziale Umfeld der Kinder. Also, mit welchen Menschen sie zusammenkommen werden: auf welche Schule sie gehen werden, welche Gruppenfreizeitaktivitäten gefördert werden, usw.
      Deine effizienteste Einflussoption liegt demnach in der Gestaltung der Lernumgebung. Das soll nicht bedeuten, dass der direkte Einfluss vollkommen ignoriert werden sollte, insbesondere wo er gerade funktioniert.

      Die Informationen über den Systemheiligen Gandhi im oben empfohlenen Artikel (genauer: in den Kommentaren von Osimandia und Deep Roots im Haupttext) könnten auch weiterhelfen.

      Antworten
      • Na, da hatte ich mal wieder ein Brett vorm Kopf. Kinder interessieren sich eh nicht für trockene Nachrichtensendungen und Tageszeitungen. Ist natürlich trotzdem eine gute Leistung, wenn die den Unterschied zur Wirklichkeit bemerken.

        ps: Deep Roots hat zu besagtem Artikel auf Nordlicht und auf der Insel weitere Kommentare zu aktuellen Ereignissen hinterlassen, die die Frage zur Staatsbürgerschaft beantworten.

  14. branfendigaidd

     /  Oktober 19, 2016

    Allen obenstehenden herzlichen Dank für die technischen Erläuterungen. Werde mich demnächst mal näher ins Thema einlesen. Gewisse Begriffe und Überlegungen sind für mich Bahnhof, aber das Ganze wird ja immer aktueller, also sollte wohl auch ich am Ball bleiben dabei. Stelle fest, dass ich altere…
    Deichelmauke: AdS hat eine riesige Lücke hinterlassen, aber ich kann den Schritt nach wie vor nachvollziehen. Die Autoren dort haben ja im Prinzip auch schon das meiste Wichtige gesagt, was es zu sagen gibt. Es höre, wer hören will…
    Aber die Gesprächskultur von dort fehlt mir schon auch. Gibt es sonst in keinem Forum, das mir bekannt wäre.

    Antworten
  15. pils

     /  Oktober 19, 2016

    Prost eo

    Antworten
    • Aber hallo! „eo“ soll hier keinen Durst nicht leiden. Die nächste Runde auf meine Rechnung.
      Übrigens: Meine zweimonatige Absenz auf PI-News hat persönliche Gründe. Als Grobmotoriker wurde ich dort früher tatsächlich mal gesperrt. Aus Schaden wird man klug. Um gewisse Themen mache ich nunmehr einen großen (((Bogen))). Und siehe da: Zumindest ein Teil meiner Beiträge wird auch nach wie vor veröffentlicht.

      Antworten
      • pils

         /  Oktober 20, 2016

        Es macht immer wieder Spaß dich dort zu lesen.

        Wobei unsere gemeinsame Freundin dort einen sehr guten Beitrag leistet und sich schon über eine ausgeprägte Anhängerschaft erfreuen kann. So als Kellnerin in einer großen Kantine kann man schon ein großes Publikum erreichen. Und das macht sie wirklich wunderbar. Ob es funktioniert oder ob ich es mir nur einbilde, habe ich manchmal das Gefühl ich könnte ihr etwas von mir abgeben und sie ein bisschen auf meine Kosten aufladen.

      • @ pils

        Vielen Dank für Dein Complemang, freut mich!

        „So als Kellnerin in einer großen Kantine kann man schon ein großes Publikum erreichen.“

        Was ist Kulturmarxismus?

        Wie sehr ich solche Gleichnisse doch liebe wie z.B. das hier mit dem vermeintlichen Helfer beim Abspülen! Nicht jeder besitzt so eine Gabe, ein größeres Publikum ansprechen zu können.

      • pils

         /  Oktober 22, 2016

        @Nordländer
        Das Gleichnis ist von ihr.

  16. Sind wir alle versammelt? So säumt nicht länger! Nach Walhall brechen wir auf! Wotan zu bringen die Wal!
    Acht sind wir erst – eine(r) noch fehlt – Wagnermodus aus – Der Besen?
    (Irren ist menschlich, verzeihen ist göttlich.)

    Antworten
  17. v. Korsch

     /  Oktober 21, 2016

    Meine Kameraden,

    Heute ist einer dieser Abende, denen ein anstrengender Tag voranging. „Anstrengend“ nicht im Sinne harten Frons, anstrengend im Sinne des Umstandes, den Arbeitstag, den Alltag mit sozialer Interaktion unter Schafen und Systemlingen verbringen zu müssen.
    Sicher: es ist immer mit einer gewissen Anstrengung verbunden, aufrichtige zwischenmenschliche Kontakte zu pflegen, dabei aber in Krypsis zu verbleiben um beim Gegenüber keine pawlow´schen Trigger zu betätigen oder schlicht und ergreifend ermüdenden und nicht zielführenden Diskussionen aus dem Weg zu gehen.

    Ich beherrsche sie ganz gut, die Kunst der Mittelmäßigkeit! Meistens, zumindest. Ich bewege mich innerhalb der Matrix wie ein Fisch im Wasser. Von Zeit zu Zeit allerdings, macht sich bei mir ein Gefühl der Ermüdung mit Tendenz zum Defätismus breit; Dieser Tage erwische ich mich oft bei dem Gedanken: „Wenn das Volk nicht leben, wenn es diesen Kataklysmus epischen Ausmaßes nicht erkennen will, dann soll es eben so sein! Ja, vielleicht brauchen wir ein reinigendes Gewitter, den Systemkollaps mit allen Konsequenzen, damit aus der Asche etwas Neues entstehen kann! Hoffentlich geschieht es bald und schnell, dieses Dahinsiechen ist mir unerträglich geworden.“
    Mir ist klar, daß diese Denkweise nicht richtig ist. Es sind Ermüdungserscheinungen, Verschleiß. Ich führe diese Ermüdungserscheinungen darauf zurück, daß ich hier in meiner Ecke Deutschlands isoliert bin, was Gleichgesinnte angeht, frische Gedanken nur über das Netz, über die Morgenwacht und andere sichere Häfen zu haben sind. Es fehlt aber die echte, die zwischenmenschliche Interaktion.

    @Hildesvin frug wagneresk (im anderen Kontext): „Sind wir alle versammelt?“ Das frage ich mich allerdings auch. Im Netz, unter kryptischen Pseudonymen?

    Antworten
    • v.Korsch: Ich kann Ihre Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehen, weil es mir ähnlich geht, seit langem. Es wird sich wohl tatsächlich um Ermüdungserscheinungen handeln. Und wo diese „mehr als Unlust-Gefühle“, eben Gefühle des „ich kann nicht mehr“, herkommen, dürfte auch klar sein.
      Ich war jahrelang isoliert und bin es hier auch. Ich habe nur übers Netz Kontakte, bis auf einen realen Kontakt, den Mann sehe ich aber nicht sehr oft, da kommt eben deshalb keinerlei kameradschaftliches Gefühl auf.
      Sind wir versammelt, fragen Sie zu recht. Ja, im Geiste schon, aber real nicht.
      Ich frage mich dann, ob sich Deutschland das erlauben kann. Mir fehlt sehr die regelmäßige zwischenmenschliche Interaktion und vor allen Dingen Diskussion mit Gleichgesinnten. Meine Bemühungen, mit diesen Menschen in Kontakt zu kommen, waren bis jetzt alle fruchtlos. Es scheint kein Interesse zu bestehen.

      Antworten
    • pils

       /  Oktober 22, 2016

      v. Korsch

      ja es ist manch mal zum heulen, aber es gibt auch erfreuliches.

      In meinem Umfeld entwickelt sich da so Einiges zum positiven hin. Die Anzahl der Aufwacher steigt. Wobei es hier natürlich unterschiedliche Stufen gibt. Es vergeht fast kein Tag wo die wichtigen Themen nicht angesprochen werden. Natürlich werde ich auch gelegentlich angefeindet, was nicht immer schön ist und auch zur Kündigung führen kann. Aber auch die Anfeinder haben unterschwellig schon gemerkt das irgendwas nicht stimmt. In ihrer aggressiven Art und dem krampfhaften festhalten an der „heilen Welt“ so nach dem Motto „uns gehst doch guuuuut“ kommt klar zum Ausdruck dass sie es auch sehen aber immer noch weg gucken. Das weg gucken wird aber für sie immer schwerer, und werden daher aggressive wenn ihnen einer das „heilen Weltbild“ zerstört.

      Von daher gesehen mach immer weiter. Was sollen wir den sonst machen.

      Antworten
    • Das meinte ich, eingestanden etwas vom Jever befeuert, ungefähr so, ob denn die alte Kommentatorenschaft von AdS wieder leidlich vollständig wäre, aber keine komplizierten Erörterungen weiter.
      —–
      Dieses Gefühl von Resignation ist mir nicht unbekannt. Aber wenn nichts mehr geht, sein Fell teuer zu verkaufen, geht noch. Nur – ganz so weit ist es immer noch nicht.

      Antworten
  18. Wer 3D Kontakt zu Kameraden haben will und das arbeitstechnisch hinbekommt, kann:
    • bei Der Rechten oder der NPD vorbeischauen
    • bei Pegida, Pro-*, einer Sezessionsveranstaltung verschiedene Leute ansprechen
    • sich mal in einem Thor-Steinar Laden umsehen
    • sich heidnischen Gemeinschaften anschließen, bei denen man über Varg reden darf
    oder versuchen in Erfahrung zu bringen, welche lokalen Gruppen gerade als rechts abgestempelt werden und nachsehen ob da etwas dran ist.

    v. Korsch,
    Wer sich nicht helfen lassen will, der soll halt verrecken. Nicht weil das gut oder wünschenswert ist, sondern weil wir nicht allen helfen können. Wenn kein besonderes persönliches Interesse besteht, dann lass denjenigen und schau nach einem, der eher dazu bereit ist Hilfe anzunehmen.

    Phönix hatte mal geschrieben, dass er Probleme anspricht und gar nicht auf die unsinningen Verteidigungsversuche der Schafe eingeht, sondern das Thema wechselt. Später seien die dann oft zu ihm gekommen, um das Thema im positiven Sinne wieder aufzugreifen und Ratschläge zu holen.
    Auf die Art sind beide erstmal aus dem Konfrontationsmodus raus.

    Antworten
  19. Nordlaender / Oktober 20, 2016
    Jetzt habe ich nicht die Nerven, im video 45 min wie mittels Computer abgelesen, die Message zu verstehen – sicher ist aber einiges anhörenswert. Gibt es dazu einen Text ?

    Antworten
  20. Diesen Artikel gibt’s auch hier auf Morgenwacht, pils (drüben im „Archiv des Verbotenen Wissens“ gibt’s ja keine Kommentarmöglichkeit für eventuellen Austausch dazu):

    Was ist Kulturmarxismus?

    Gute Diskussionsratschläge von Dunkler Phönix sind im lesenswerten Artikel Wie kann man nur so blöd sein? – Gesprächstaktiken zu finden.
    Und Sechs Regeln fürs Vertreten weißer Interessen von Matt Parrott ist ebenfalls gut.

    Antworten
  21. KlaasAvenstaken

     /  Oktober 23, 2016

    Antworten
  22. Sven

     /  Oktober 25, 2016

    Hallo erstmal an alle hier, ich bin ja zum ersten Mal hier in der Taverne, und als anständiger Deutscher hat man eben zu grüßen.

    Und einen herzlichen Dank an Lucifex, für das schnelle Einstellen von Haralds „Gedanken zu Überzeugungsarbeit im Internet“.

    In der Einleitung steht die Rhetorik-Reihe von Dunkler Phönix ist seit dem Ende von AdS nach Lucifex Wissen leider nirgendwo mehr aufzufinden, deshalb wollte ich hier einen Aufruf starten, ob die Artikel nicht irgendjemand gespeichert hat, die schon von den Titeln her sehr interessant zu sein scheinen.

    Ich selbst speichere mittlerweile jeden neu erscheinenden Artikel der hier und in den anderen Schwesterblogs (sagt man das so?) erscheint, wenn alle das machen könnt ja theoretisch nix mehr verloren gehen.

    Antworten
    • Sven

       /  Oktober 25, 2016

      Und Danke an reinigungskraft für die ebenso schnelle Antwort wegen Haralds Artikel. Entschuldigung daß ich das vergessen habe.

      Antworten
  23. KlaasAvenstaken

     /  Oktober 26, 2016

    Ich habe einen Spiegel von AdS, der alle Artikel samt Kommentaren bis „Pegida positiv nutzen“ vom 26.12.2014 enthält. Die Rhetorikreihe von DP könnte ich hier in den Kommentarbereich posten, wenn es gewünscht ist.

    Antworten
  24. Das wäre sehr schön, Klaas – ja bitte, schick‘ sie mir!

    Antworten
  25. KlaasAvenstaken

     /  Oktober 27, 2016

    Ed. v. Lucifex: Diesen Teil habe ich jetzt auch schon nachveröffentlicht.

    Rhetorik, Teil 2: Emotionen

    Besten Dank, Klaas Avenstaken!

    Antworten
    • Danke, sehr umfangreich und lehrreich.
      Von Merkel der Spruch: „Wir schaffen das“ ist ja auch so ein Mantra, wie „yes we can“.
      „Demokraten bringen uns den Volkstod“ finde ich am besten.

      Antworten
  26. Vielen Dank für die Übermittlung der vier Rhetorik-Beiträge, Klaas!
    Die habe ich jetzt alle als Artikel eingestellt:

    Rhetorik, Teil 1: Typenlehre

    Rhetorik, Teil 2: Emotionen

    Rhetorik, Teil 3: Gestik

    Rhetorik, Teil 4: Mimik und Körpersprache

    Antworten
  27. Sven

     /  Oktober 27, 2016

    Super daß die Rhetorik Reihe wieder verfügbar ist, Danke Klaas.

    Das Handelsblatt macht grad‘ prima Werbung für völkische Siedler und erwähnt einige Gruppen, die sonst vll. keiner kennen würde: Artgemeinschaft, Neo-Artamanen, „Kindererziehungsorganisation“ Sturmvogel (also wohl ein Kindergarten), Freibund und Jungbund Pommern
    „Bundesregierung nimmt „völkische Siedler“ in den Blick.“

    Und ein krasses Beispiel für eine Kryptojüdin: Liane Bednarz. Als ich den Namen gelesen habe haben bei mir alle Glocken geklingelt, sieht aber total nordisch aus.

    Haralds Kommentar zur Situation auf dem Wohnungsmarkt in umgedrehter Form:
    Gegen den Wohnungsmangel: Studierende ziehen in Flüchtlingsheime.
    Hoffentlich werden sie durch ihre interkulturelle Erfahrung bereichert.

    Antworten
  28. Sven

     /  Oktober 28, 2016

    Metapedia ist nicht mehr erreichbar. War bestimmt schon oft so, aber falls jemand die Seite nochmal aufgerufen bekommt sollte derjenige schnell versuchen einen Spiegel zu ziehen.

    Antworten
  29. Browser Plugins sollten möglichst vermieden werden:
    https*//www.heise.de/newsticker/meldung/Daten-zu-Surfverhalten-von-Millionen-Deutschen-als-kostenlose-Probe-3451556.html
    (Und statt Chrome gibt es Iridium.)

    Interessant mal wieder von einem Richter zu lesen, der eine Vorliebe für schlecht-angesehene Sexualpraktiken hat. Ohne Leiche im Keller kommt man wohl nicht in gewisse Stellungen.

    Antworten
  30. KlaasAvenstaken

     /  November 9, 2016

    Antworten
  31. zippelmütz

     /  November 12, 2016

    Lucifex, Klaas, ich danke Euch vielmals für die Wiederveröffentlichung der Rhetorik-Reihe!

    Antworten
  32. Heute in Alles Schall und Rauch gefunden:

    Freeman sagt:
    20. November 2016 um 17:54

    Ch [Christoph Hörstel, Partei die Deutsche Mitte] ist ein Selbstdarsteller, Lügner und Betrüger, der sich Geld von einigen Leuten und auch von mir geliehen hat, wegen Not in seiner Familie mit drei Kindern, wie er uns erzählte. Ich habe ihm geholfen mit 10’000 Euro und er hat schriftlich versprochen, das Darlehen innerhalb von Monaten zurückzuzahlen. Das war vor vielen Jahren. Geld habe ich keines von ihm gesehen, sondern nur ein Schreiben vom Amtsgericht Berlin über seinen Privatkonkurs. Mit einem Offenbarungseid meint er seine Schulden loszuwerden. Ich kann nur jedem raten, einen ganz weiten Bogen um diesen Typen zu machen, der nur nimmt und nie was gibt. Unmöglich für diese Partei, die sowieso ein Witz ist. Der gehört endlich blosgestellt, damit er in der Versenkung verschwindet.

    Antworten
    • bussard

       /  November 24, 2016

      Christoph Hörstel: „Ich habe mit der Familie Rothschild Kontakt aufgenommen“
      24. November 2016

      Mann oh Mann!! Was sind das nur für Gestalten, dass sie ihre Mitmenschen für dumm halten.

      Antworten
  33. v. Korsch

     /  November 22, 2016

    Plan B ?

    Defätismus ist meine Sache nicht – auch wenn meine Zeilen so klingen mögen.
    Ich halte es für meine Pflicht meiner Familie gegenüber, deren Schwert und Schild ich bin, mir dieser Tage vermehrt Gedanken über die Optionen zu machen, die uns bleiben wenn wir feststellen müssen: der Gegner war erfolgreich, die von Fr. Lerner-Spectre geforderte und angekündigte „große Transformation Europas“ ist irreversibel. Ich für meinen Teil lebe schon jetzt in einer, mehr oder weniger selbstgewählten Diaspora; Ich lebe in einem Teil des Landes wo es keinerlei eigene Strukturen gibt und der Gegner omnipräsent ist. Wie an anderer Stelle schon erwähnt zehrt diese Isolation in Verbindung damit, täglich mit den bereits beginnenden Auswirkungen der genozidalen Siedlungspolitik konfrontiert zu sein, erheblich an meiner Substanz. Ohne in die Kerbe der Biene und ihres Imkers schlagen zu wollen, ist auch der tägliche Umgang mit verblendeten, indoktrinierten oder noch schlimmer: völlig gleichgültigen Volksgenossen mit mehr und mehr Anstrengung verbunden. Die Aussichten darauf, was meine Kinder und eines fernen Tages auch deren Kinder für Lebensbedingungen vorfinden werden, sofern sie denn überhaupt welche vorfinden, dreht mir den Magen um. Was also tun, wenn feststeht, daß der Sieg unserer Sache nicht mehr zu erreichen, die persönliche Schmerzgrenze des Erträglichen überschritten ist?

    Sicher: Es bewegt sich was in der Opposition. Neue Bewegungen und Parteien formieren sich, nehmen Fahrt auf. Themen (zu unseren Gunsten) stehen im Diskurs, die noch vor zehn Jahren absolut unmöglich waren. So gesehen ist noch nichts verloren und bekanntlich werden am Ende die Toten gezählt. Grundsätzlich bleibe ich bei der Meinung, daß wir versuchen müssen, bestehende Strukturen zu unterwandern und zu infiltrieren, wie es die historische Linke und die Grünen vorgemacht haben. Wie bei jedem Unternehmen besteht aber auch die Möglichkeit des Scheiterns, wie bei jedem militärischem Unternehmen sollte also ein „Plan B“ existieren, es sei denn, man hält den Untergang mit wehenden Fahnen für eine gute Option.

    Ich versuche nachfolgend möglichst sachlich und emotionslos, etwa nach der Art eines militärischen Planspiels die Möglichkeiten eines Plans B, einer „Exit-Strategie“ zu eruieren; Wobei ich in meiner Denke wie gesagt nicht davon ausgehe, mit wehenden Fahnen unterzugehen oder mich letztendlich den Gegebenheiten anzupassen.

    Festzustellen ist, daß der Gegner stark und zahlreich ist und wir (noch) zu wenige sind, uns die Zeit davonläuft. Ich denke da primär nur an die kontinuierliche Fortführung der Siedlungspolitik in Verbindung mit dem Ausbau des totalitären Überwachungs- und Zensurstaats über einen Zeitraum von, sagen wir: fünf Jahren ab dem heutigen Tag. Nach meiner Einschätzung sind, was die Siedlungspolitik mit all ihren Konsequenzen angeht, ab diesem Zeitpunkt die Ballungszentren über die Mittelzentren, teilweise sogar bis hin zu ländlichen Gegenden Süd-West-Europas und dem Westen Deutschlands verloren. (Schweden und Britannien sehe ich bereits als gefallen an)

    Es bleibt, so sehr ich diesen Gedanken als Lokalpatriot hasse, nur ein Aussiedeln (ich versuche den Terminus „Flucht“ aus gegebenem Anlass zu vermeiden) in freundlichere Gefilde – da beißt die Maus keinen Faden ab. Die Frage ist: wo sollen diese Gefilde liegen? Ich habe vor dem geistigen Auge immer die Elbe als imaginäre Grenze – östlich der Elbe ticken die Uhren noch ein wenig anders, wie ich durch Familienbande weiß. Doch auch östlich der Elbe sickern die Tentakel des BRD Regimes immer weiter ein – Bekanntlich unternimmt der Gegner Anstrengungen, die Siedlungspolitik gerade in den dünn besiedelten Gebieten Mitteldeutschlands massiv zu forcieren. Ich habe die Hoffnung und die Vermutung, daß die Menschen dort eher Widerstand leisten werden – sie haben das in jüngster Vergangenheit ja bereits teils sogar erfolgreich getan. Der „Plan B“ kann also nur darin bestehen, den Westen (temporär) als verloren, als besetzt anzusehen und unsere Kräfte östlich der Elbe, notwendigenfalls sogar östlich von Oder und Neiße zu sammeln, dort eigene Strukturen und Zusammenhalt zu etablieren. Unter unseresgleichen zu leben, unsere Kinder sicher unter unseresgleichen aufwachsen sehen zu können sollte das Ziel sein. In der Diaspora verstreut im „goldenen Westen“ vergeht nur ungenutztes Potential.

    Ob dies langfristig ausreicht, um ein politisches Gegengewicht zu formen, dem Gegner langfristig die Stirn bieten zu können, weiß ich nicht. Sicher sind die persönlichen Lebensumstände stets zu berücksichtigen; Als allein stehender, viriler 20-jähriger, der ich nicht mehr bin, würde ich vielleicht in den Untergrund gehen, Aktivist werden. Als Familienoberhaupt bin ich gezwungen, meine Prioritäten anders zu setzen.

    Kameraden, ich mag nicht glauben, daß ich der einzige bin, der sich dieser Art Gedanken macht und bin darum gespannt, wie Ihr zu diesem Thema steht.

    Antworten
    • Guck dir vorher an wohin du ziehst. Von der Gemeinschaft musst du auch aufgenommen werden.
      Mitteldeutschland:
      Die gesellschaftich attraktiven Gebiete sind oft Strukturschwach mit Tendenzen weiter nach unten. (Mit Absicht von oben.) Eigenheim als Investition, solltest du besser nicht einplanen.
      Vieles ist privatisiert. Es gibt mehr rechte Menschen, ich habe aber den Eindruck, der Antifaschismus ist in Mitteldeutschland schlimmer als in den anderen deutschen Gebieten. Probleme mit Ausländern sind seltener. Die gesellschaftlichen Regeln sind strikter als im Westen.

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  34. Nordlaender

     /  November 25, 2016

    Hübsches Fundstück aus der Serie Schöner Weinen. Ein Fall von Jewsteria? Tiiierisch abgespritzt aus dem Flüssigkeitsbehälter unter dem Augapfel. Der Hannes (Stein) der kann es.

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article159416464/Tag-der-Traenen-Tage-der-Angst.html

    Antworten
  35. Definitiv Jewsteria. Das erinnert mich an einen Artikel von Hervé Ryssen, den ich schon länger mal nachveröffentlichen wollte.

    Allein schon das mit dem „Finger am roten Knopf“ ist völliger Quatsch, wenn man Trumps Putin-Freundlichkeit bedenkt. Und dass Hannes Stein wegen der künftigen Präsidentschaft eines Mannes, dessen Tochter und Sohn mit Juden verheiratet sind und der sich nie gegen die Juden geäußert hat, den Trost seines Rabbis zu brauchen vorgibt, ist entweder völlig realitätsblinde Hysterie oder eine Mitleidsheischetaktik, damit die Goyim die Juden nun umso demonstrativer liebhaben zu müssen glauben.
    Wahrscheinlich ist es sogar beides.

    P.S.: Freut mich, dass Du auch noch da bist, Nordlaender!

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  36. Nordlaender

     /  November 25, 2016

    Freut mich, daß es Dich freut, Lucifex! Angemerkt sei hierzu noch, daß bei mir generell nur mit unregelmäßiger Kommentierung gerechnet werden kann.

    Kann in diese Person nicht hineinschauen, vermute eine Mischung aus beidem, sodaß also zum einen tatsächlich vegetativ-nervöse Hyperventilationen auftreten können, zum anderen aber auch eiskalte Berechnungen.

    Kann mir eigentlich nicht vorstellen, daß er, nachdem er das Wahlergebnis erfahren hat, tatsächlich Tränensaft abgespritzt hat. Allein schon die Bigotterie, das Verschwinden von Faktenbezogenheit zu beklagen und dann so sachlich zu kommentieren. Das Geschriebene liegt ein paar tausend Meilen unterhalb der geistigen Mindestanflughöhe, sodaß es einem schier die Sprache verschlägt, wenn man in diesen Abgrund blickt.

    Falls es hier noch nicht bekannt sein sollte, Stein hat früher auch für die Achse des Guten geschrieben.

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  37. Die „Achse des Ju(d)ten“ – da muss er gut hingepasst haben.

    Die Psychopathologie des Judentums von Hervé Ryssen ist jetzt nachveröffentlicht.

    Antworten
  38. Wagandt hat sich jetzt auch erledigt.
    Alexander Wagandts MYSTISCHES Geheimwissen Vol.1

    und ähnliche Protokolle seiner Seminare tauchen jetzt auf (Flat Earth)

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