Technologischer Utopismus und ethnischer Nationalismus

Von Greg Johnson, übersetzt von Lucifex. Das Original Technological Utopianism & Ethnic Nationalism erschien am 17. September 2018 auf Counter-Currents Publishing.

Anmerkung des Autors: Dies ist der Text meiner Rede beim vierten Treffen des Scandza Forum in Kopenhagen am 15. September 2018. In meiner früheren Rede beim Scandza Forum argumentierte ich, daß wir ethnonationalistische Botschaften für alle weißen Gruppen entwickeln müssen, sogar für Trekkies. Dies ist mein Brief an die Trekkies. Ich möchte jedem danken, der dort war, und jedem, der das Forum möglich machte.

Die Idee, eine utopische Gesellschaft durch wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt zu schaffen, reicht bis zu Gründern der modernen Philosophie wie Bacon und Descartes zurück, obwohl die Idee bereits von Machiavelli angedeutet wurde. Aber heute leiten sich die Vorstellungen der meisten Menschen von einem technologischen Utopia von der Science Fiction ab. Mit der bemerkenswerten Ausnahme von Frank Herberts Dune-Serie tendiert die Science Fiction dazu, Fortschritt mit politischem Liberalismus und Globalismus zu identifizieren. Denkt bloß an Star Trek, worin die liberale, multirassische Föderation ständig gegen immerwährende Übel wie Nationalismus und Eugenik kämpft. Daher ist es wert zu fragen: Ist ethnischer Nationalismus – der illiberal und antiglobalistisch ist – mit technologischem Utopismus kompatibel oder nicht?

Meine Sicht ist, daß technologischer Utopismus nicht nur mit ethnischem Nationalismus kompatibel ist, sondern auch, daß Liberalismus und Globalisierung den technologischen Fortschritt untergraben und daß der Ethnostaat in Wirklichkeit der ideale Inkubator für die technologische Apotheose der Menschheit ist.

Bevor ich jedoch diese Punkte diskutiere, muß ich ein bißchen darüber sagen, was technologischer Utopismus beinhaltet und warum Menschen denken, daß er auf natürliche Weise zur Globalisierung paßt. Das Wort Utopia bedeutet wörtlich Nirgendwo und bezeichnet eine Gesellschaft, die nicht verwirklicht werden kann. Aber beim Fortschritt von Wissenschaft und Technologie geht es um die Eroberung der Natur, d. h., die Erweiterung der Macht und Reichweite des Menschen, sodaß Utopia erreichbar wird. Zu den spezifischen Ambitionen des wissenschaftlichen Utopismus gehören die Abschaffung des materiellen Mangels, die Erforschung und Besiedelung der Galaxis, die Verlängerung des menschlichen Lebens und die Aufwärtsevolution der menschlichen Spezies.

Es ist natürlich, zu denken, daß wissenschaftlicher und technologischer Fortschritt Hand in Hand mit der Globalisierung gehen. Die Wirklichkeit ist eins, daher müssen die Wissenschaft, die die Wirklichkeit versteht, und die Technologie, die sie manipuliert, ebenfalls eins sein. Wissenschaft und Technologie sprechen eine universale Sprache. Sie sind kumulative kollaborative Unternehmungen, die die Beiträge der besten Menschen von überall auf dem Globus mobilisieren können. Daher erscheint es als vernünftig, daß der Weg zum technologischen Utopia von nationalen Grenzen nur behindert werden kann. Ich werde drei Argumente anbieten, warum das nicht so ist.

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Der Krieg gegen weiße Frauen: Wie Feminismus und Vielfalt ihnen schaden

Von R. Houck, übersetzt von Lucifex. Das Original The War Against White Women: How Feminism & Diversity are Harming Them erschien am 11. September 2018 auf Counter-Currents Publishing.

Der Feminismus, die sexuelle Revolution, offene Grenzen, die Werbung und die weißenfeindlichen Medien haben sich alle vereinigt, um eine unfruchtbare Höllenlandschaft für weiße Frauen in der postmodernen Welt zu schaffen. Die Gesellschaft überschwemmt die Frauen endlos mit Propaganda, die zu Promiskuität anspornt und dafür wirbt, die ihnen sagt, sie sollten Karrieren statt Familien anstreben, und mittels räuberischer Migrationsprogramme und Aufhebung der Rassentrennung eine unglaublich gefährliche Umwelt erzeugt.

Von Hollywoodfilmen wie Freunde mit gewissen Vorzügen und Freundschaft Plus, die beiläufigen Sex als irgendwie zu glücklichen Beziehungen führend darstellen, bis zu Anti-Schlampen-Beschämungskampagnen werden moderne Frauen mit Botschaften überflutet, die ihnen sagen, daß an sexueller Promiskuität überhaupt nichts falsch ist. An Frauen gerichtete Magazine wie Cosmopolitan bringen Artikel wie „You should sleep with at LEAST 25 guys before settling down“ („Sie sollten mit MINDESTENS 25 Kerlen schlafen, bevor Sie solide werden“), „I’ve cheated on every guy I’ve ever dated, and I don’t feel even a little bit sorry“ („Ich habe jeden Kerl betrogen, mit dem ich jemals gegangen bin, und es tut mir nicht einmal ein bißchen leid“) und „Cuckolding can be positive for some couples, study says“ („Betrügen kann für manche Paare positiv sein, sagt Studie“), die ständig für zügellose Promiskuität und extreme, seelenvernichtende Degeneriertheit werben.

Es gibt The STD Project, das das „Stigma“ um Menschen mit sexuell übertragbaren Krankheiten (STDs) und Infektionen (STIs) zu beenden sucht, und die Kampagne „Shout Your Status”. Shout Your Status wurde von vier Frauen mit Herpes gegründet, die sexuell übertragbare Infektionen zu entstigmatisieren suchen, indem sie Leute dazu bringen, öffentlich zu erklären, daß sie bei einer oder mehreren sozialen Krankheiten positiv sind. „Wir müssen das Narrativ zerstören, daß eine STI zu haben gleich ‚schmutzig‘ ist. Menschen sind nicht schmutzig“, sagte eine der Gründerinnen der Kampagne. Dies kommt zu einer Zeit, wo Geschlechtskrankheiten laut dem Center for Disease Control auf einem Rekordhoch sind. Gleichermaßen beunruhigend ist die Kampagne „Shout Your Abortion“, die wirklich für sich selbst spricht.

Hier sind ein paar weitere Beispiele für die Ratschläge, die die Mainstream-Medien Frauen geben:

Have children? Here’s how kids ruin your romantic relationship“ („Haben Sie Kinder? Hier lesen Sie, wie Kinder Ihre romantische Beziehung ruinieren“) – The Conversation

The worst decision you can ever make is to have a child, according to science“ („Die schlechteste Entscheidung, die Sie treffen können, ist laut Wissenschaft, ein Kind zu haben“) – The Independent

Want to fight climate change? Have fewer children“ („Wollen Sie den Klimawandel bekämpfen? Haben Sie weniger Kinder“) – The Guardian

Science proves kids are bad for Earth. Morality suggests we stop having them.“ („Die Wissenschaft beweist, daß Kinder schlecht für die Erde sind. Die Moral legt nahe, daß wir aufhören sollten, welche zu haben.“) – NBC

The Childfree Life – When having it all means not having children“ („Das kinderfreie Leben: Wenn alles zu haben, bedeutet, keine Kinder zu haben“) – Time

„Having a child, like heterosexuality, is a very stupid idea. It will not end well – for you, your friends, the planet. Others may applaud and encourage you. Do not be deceived: they are just being nice. Children are a cancer.“ („Ein Kind zu haben, ist wie Heterosexualität eine sehr dumme Idee. Es wird nicht gut enden – für Sie, Ihre Freunde, den Planeten. Andere mögen Ihnen applaudieren und Sie ermutigen. Lassen Sie sich nicht täuschen: sie wollen nur nett sein. Kinder sind ein Krebsgeschwür.“) – Boston Review

Diese Art von heimtückischer Propaganda läuft unablässig. Jeder dieser Artikel bildet allein weiße Kinder, weiße Frauen und weiße Paare ab. Wo ist die „Vielfalt“, von der wir endlos hören? Wenn man bedenkt, daß für die nichtweiße Welt ein massiver Bevölkerungszuwachs in den kommenden Jahren erwartet wird, so sind sicherlich das die Leute, die aufhören sollten, Kinder zu haben. Aber natürlich ist das nicht der wahre Zweck dieser Kampagne. Keiner dieser Autoren und Aktivisten ist echt am Klimawandel oder am Wohlergehen von Frauen interessiert. Wenn sie das wären, würden sie sich für die Einstellung aller Hilfe für die Dritte Welt und für die Entwicklung von Sterilisationsprogrammen dort einsetzen. Unnötig zu sagen, daß sie das nicht tun.

Die Botschaft an Frauen ist klar: Nur zu, schlaft herum, seid eine Hure, seid stolz auf eure Chlamydien und auf euren Herpes. Eines Tages werdet ihr dennoch glücklich bis ans Ende eurer Tage leben. Und wenn dieser Tag nie kommt? Wenn euer Ritter in strahlender Rüstung keine krankheitsverseuchte Harpyie will? Was geschieht, wenn ihr euch mit 30 oder 35 ohne Kinder wiederfindet, ohne Ehemann und ohne eigenes Zuhause – nichts als euren Wein, euer Zoloft und eure Designertaschen?

Das Ergebnis für Frauen, die diesen „Rat“ beachten? Ernüchternd, um das Mindeste zu sagen. Eine Studie mit dem Titel The Harmful Effects of Early Sexual Activity and Multiple Sexual Partners Among Women („Die schädlichen Auswirkungen früher sexueller Aktivität und mehrerer Geschlechtspartner bei Frauen“) fand heraus, daß, so wie die Zahl der Geschlechtspartner zunahm, die eine Frau hatte, ihre Chancen darauf ebenfalls stiegen, sich Geschlechtskrankheiten zuzuziehen, eine alleinerziehende Mutter zu werden oder eine Depression zu entwickeln.[1] Diejenigen mit weniger Geschlechtspartnern hatten mit größerer Wahrscheinlichkeit stabile Ehen und gaben höhere Zufriedenheitsniveaus an. Tatsächlich zeigen Studien, daß Mütter, die zu Hause bleiben, im Allgemeinen glücklicher und zufriedener mit ihrem Leben sind als Frauen, die arbeiten oder wieder arbeiten gingen, nachdem sie Kinder hatten.

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Staatsbürgernationalismus und die Diasporafrage

Amerikas unvermeidliche Zukunft, laut Staatsbürgernationalisten.

Von R. Houck, übersetzt von Lucifex. Das Original Civic Nationalism & the Diaspora Question erschien am 21. August 2018 auf Counter-Currents Publishing. [Anm. d. Ü.: Auch in einem GEO-Artikel – „Deutschland Remixed“ – waren schon solche Porträts gemischtrassiger Leute zu sehen (vom selben Fotografen), die das demographisch wachsende „zukünftige Deutschland“ darstellen sollten.]

Ostasiaten, die nach Amerika migrieren, sind historisch als die „Musterminderheit“ gesehen worden, so sehr, daß Asiaten – und das Land Singapur – beide häufig als Beispiele für „funktionierenden“ Staatsbürgernationalismus angeführt werden. Mir kam der Gedanke, daß, falls es je eine Gruppe von Menschen gab, die man als „von Natur aus konservativ“ betrachten könnte, dieser Titel ziemlich sicher auf Asiaten zutreffen würde, lange bevor er auf Hispanics zutreffen würde.

Die Diaspora-Frage

Asiaten in den Vereinigten Staaten scheinen auf den ersten Blick tatsächlich Musterbürger zu sein. Asiaten nehmen Wohlfahrtsleistungen verglichen mit Weißen in etwas niedrigerer Rate in Anspruch (21,8 % beziehungsweise 23,1 %), haben eine niedrigere Rate von Alleinerzieherfamilien, eine höhere Rate von Collegeabschlüssen und höhere Durchschnittseinkommen. Asiaten weisen auch das höchste Maß an Unternehmertum in den Vereinigten Staaten auf, mit dem höchsten Verhältnis von Unternehmen zur Populationsgröße.[1]

Im Laufe der letzten zwanzig Jahre hat es jedoch einen Trend gegeben, daß Asiaten in Amerika zunehmend liberal werden. Dies führt uns zusammen mit Fragen des sozialen Zusammenhalts unter Gruppen, die sich gut assimiliert zu haben scheinen, zu dem, was ich die „Diaspora-Frage“ nenne.

1992 waren 55 % der asiatischen Staatsbürger Republikanerwähler. Bis 2012 wählten schon 73 % demokratisch. Im Präsidentschaftsrennen von 2016 gewann Clinton 65 % der asiatischen Wählerstimmen. Die Ursache für den starken Umschwung der asiatischen Wähler nach links scheint zu sein, daß das Einwanderungsthema in den Vordergrund trat. Daten und Wahlergebnisse zeigen, daß Asiaten gegen Kanditaten mit einwanderungsfeindlichen Wahlprogrammen stimmen, selbst wenn alle anderen Fragen mit ihren Interessen übereinstimmen. Obwohl Asiaten gegenwärtig nur 4 % der US-Bevölkerung ausmachen, sind sie nun das am schnellsten wachsende Bevölkerungssegment. Damit sehen wir ein erhöhtes Maß an ethnischem Aktivismus und die begleitenden Verhaltensweisen einer Diasporabevölkerung, nicht nur hinsichtlich offener Grenzen, sondern auch anderer liberalerer Einstellungen, wie zum Beispiel, daß 75 % der Asiaten sagen, daß Schußwaffenkontrolle wichtiger ist als der Schutz des Rechts auf das Tragen von Waffen, verglichen mit 40 % der Weißen mit derselben Einstellung. Die Mehrheit der asiatischen Bürger sagt nun, daß sie eine größere Regierung mit mehr Dienstleistungen bevorzugen würden statt das Gegenteil davon. Diese Ansicht wird auch von der Mehrheit der Schwarzen und Hispanics geteilt; nur Weiße sind für eine kleinere Regierung. In asiatischen Nationen sind sie getreue Anhänger von Nationalismus, Tradition und Kulturbewahrung; in unserer Nation unterstützen sie die Erosion unserer Nation, unserer Traditionen und unserer Kultur.

Die Tatsache, daß asiatische Bürger begonnen haben, offene Grenzen befürwortende Kandidaten zu bevorzugen, wo jetzt die Einwanderung wieder zu einem hervorstechenden Thema geworden ist, ist ein extrem subversives und heuchlerisches Verhalten. Ostasiatische Nationen gehören tendenziell zu den traditionalistischsten, fremdenfeindlichsten, nationalistischsten, protektionistischsten und am meisten gegenüber Einwanderung verschlossenen der Erde. Die Chinesen, Koreaner und Japaner haben alle ethnisch definierte Heimatländer, die keine Horden von Außenseitern akzeptieren, ob Wirtschaftsmigranten, Flüchtlinge oder irgendeine andere Art. Asiaten haben wie Juden den Vorteil eines ethnischen Heimatlandes, aber als Diasporabevölkerung stimmen sie für offene Grenzen in ihren Gastnationen und setzen sich dafür ein.

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Sky King

Von R. Houck, übersetzt von Lucifex. Das Original Sky King erschien am 12. August 2018 auf Counter-Currents Publishing. (Schlußbild aus der Nachveröffentlichung Do Not Go Gentle Into That Good Night: When Faustian Man Has No Way Out auf National Vanguard.)

Am 10. August um etwa 9 Uhr abends Pacific Time stahl ein 29-jähriger Mann namens Richard Russell ein Flugzeug vom Typ Q400 vom Seattle Tacoma International Airport und unternahm damit eine Spritztour in den Abgrund. Zwei F-15-Jagdflugzeuge machten einen Alarmstart, um Rich zu folgen, der schließlich etwas über eine Stunde nach dem Abheben in ein bewaldetes Gebiet krachte und dabei nur sich selbst tötete.

Richard Russell

Russell war ein ein Gepäckabfertiger für Horizon Air. Soweit ist nicht viel anderes über ihn bekannt, außer dem, was in seiner letzten Konversation mit der Flugsicherung gesagt wurde.

Die Flugsicherung versuchte Rich davon zu überzeugen, auf dem nahegelegenen McChord-Flugplatz zu landen. Rich erwiderte: „Dies heißt wahrscheinlich lebenslänglich Gefängnis, hm?“

Rich, in etwas reuevollem Ton: „Ich habe eine Menge Leute, denen etwas an mir liegt. Es wird sie enttäuschen zu hören, daß ich das getan habe. Ich möchte mich gern bei jedem einzelnen davon entschuldigen. Bloß ein kaputter Kerl, habe ein paar Schrauben locker, schätze ich.“

Inmitten der nüchternen und ernsten Konversation witzelte Rich mit der Bodenkontrolle: „Hey, denkt ihr, wenn ich das erfolgreich lande, würde Alaska mir einen Job als Pilot geben?“ Bodenkontrolle: „Wissen Sie, ich denke, sie würden Ihnen einen Job für alles Mögliche geben, falls Sie das durchziehen können.“ Rich: „Jaaaa richtig! Nee, ich bin ein Weißer.“

Der Firmenchef von Horizon Air, Gary Beck, sagte, er sei verblüfft darüber, wie Russel zu den Flugkünsten kam. „Wir wissen nicht, wie er das gelernt hat“, sagte er. „Verkehrsflugzeuge sind komplexe Maschinen. Keine Ahnung, wie er diese Erfahrung erlangt hat.“

Paul Pastor, der Sheriff von Pierce County, kommentierte, daß Rich „etwas Törichtes tat und wahrscheinlich mit seinem Leben dafür bezahlt hat“ und daß der Flug „eine schrecklich schiefgegangene Spritztour“ war. Ich widerspreche der Einschätzung des Sheriffs von ganzem Herzen.

Rich befand sich in einer Position, die der Sheriff keinesfalls verstehen konnte. Er war eines der „mittleren Kinder der Geschichte.“ Ohne eine Zukunft, auf die er sich freuen konnte, entwurzelt in seinem eigenen Heimatland, enteignet durch fremde Massen, die nicht nur die Löhne drücken, sondern auch feindselige Lebensumwelten mit einem zerstörten Gefühl des sozialen Zusammenhalts und der Gemeinschaft schaffen, was nichts anderes als entwurzelte Konsumenteneinheiten hervorbrachte.

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Was ist falsch an der Vielfalt?

Von Greg Johnson, übersetzt von Lucifex. Das Original What’s Wrong with Diversity? erschien am 25. Juli 2018 auf Counter-Currents Publishing.

Es gibt Zusammenhänge, in denen Vielfalt etwas Gutes ist. Zum Beispiel Vielfalt von Waren auf dem Markt, Vielfalt von Optionen im Leben, Meinungsvielfalt in der Politik und in der akademischen Welt, und eine Vielfalt von Standpunkten in Jurys für die Vergabe von Auszeichnungen oder für die Entscheidung von Gerichtsfällen.

Aber im Kontext der zeitgenössischen Politik bedeutet Vielfalt etwas sehr Spezifisches, nämlich die Integration einer Vielzahl verschiedener Rassen und Volksgruppen in dieselbe Gesellschaft oder Institution. Vielfalt bezieht sich auch auf die Integration von Frauen und sexuellen Minderheiten in Institutionen, die sie traditionell ausgeschlossen haben, wie das Militär. Offensichtlich kann man sich eine Gesellschaft ohne rassische und ethnische Vielfalt vorstellen, aber man kann sich keine Gesellschaft vorstellen, in der es nicht sowohl Männer als auch Frauen gibt. Man kann sich jedoch eine Gesellschaft vorstellen, in der Männer und Frauen ziemlich verschiedene soziale Bereiche und Rollen haben.

Multikulturalismus, Multirassentum, Feminismus und die LGBTQ-Agenda machen heute den hauptsächlichen Sinn von Vielfalt aus. Die Leute, die sie fördern, haben oft sehr wenig Verwendung für Meinungsvielfalt und Wahlfreiheit. Diese politisch korrekte Version der Vielfalt ist hier mein Fokus.

Es ist keine Übertreibung zu sagen, daß die Lobpreisung der Vielfalt die Zivilreligion unserer Zeit ist. Während es in der Vergangenheit für jeden obligatorisch war – besonders für die Ehrgeizigen und Mächtigen -, Lippenbekenntnisse zum Christentum abzugeben, konkurrieren die Leute heute darum, das überschwenglichste Lob und die herzlichsten Glaubensbekenntnisse gegenüber dem Gott der Vielfalt abzugeben. Beginnend mit Bill Clinton haben US-Präsidenten – Republikaner und Demokraten – das Mantra wiederholt, daß „die Vielfalt Amerikas größte Stärke ist“. Nicht bloß irgendeine Stärke, sondern unsere größte Stärke.

Während das Militär, die Polizei und die Feuerwehren die Standards für körperliche Stärke absenken, um die Vielfalt zu mehren, erklären sie, daß ihre wahre Stärke in der Vielfalt selbst liege. Tatsächlich verkündete General George Casey im Jahr 2007, damals Befehlshaber aller US-Truppen im Irak: „Ich glaube fest, daß die Stärke unserer Armee von unserer Vielfalt kommt.“[1] Nicht Waffen, nicht Technologie, nicht Ausbildung, nicht die Muskeln und der Charakter von Männern, nicht die Einigkeit für ein gemeinsames Ziel. Sondern die Vielfalt. Hoffen wir, daß diese Theorie niemals in der Schlacht gegen einen ernsthaften Gegner getestet wird.

Während Bildungseinrichtungen die Standards für Aufnahme und Abschlüsse senken, fordernde Unterrichtsgegenstände aus Lehrplänen entfernen, ganze Disziplinen schaffen, um Mitgliedern marginalisierter Identitätsgruppen Abschlüsse und Jobs zu geben, und riesige Summen für die Rekrutierung von Minderheiten und für Vielfaltspropaganda ausgeben, behaupten sie, daß die Bildung wegen all der Vielfalt stärker sei als je zuvor, obwohl die Gesellschaft nach allen objektiven Messungen mehr für Bildung ausgibt und die Leute weniger lernen als je zuvor.

Dasselbe wahnhafte Denken grassiert in jedem anderen Sektor der Gesellschaft: Wirtschaft, Religion, Wohlfahrtseinrichtungen, Künste etc.

Weiße Nationalisten sind gegen Vielfalt. Wir wollen rassisch und kulturell homogene Heimatländer für alle weißen Völker. Weil unsere Ansichten gegen den gesamten kulturellen und politischen Mainstream gehen, müssen wir weißen Nationalisten eine gute Antwort auf die Frage „Was ist falsch an der Vielfalt?“ haben. Ich möchte vier Gründe dafür darbieten, warum Vielfalt selbst dann etwas Schlechtes wäre, wenn die Weißen nicht vom Aussterben bedroht wären.

  1. Vielfalt bedeutet Enteignung von Weißen

Der erste und vorrangigste Grund, warum Vielfalt schlecht ist, ist recht einfach. Wann immer wir über die Steigerung der Vielfalt in einer Gemeinde oder einem Unternehmen oder einer Kirche oder einer Schule reden, ist das ein Euphemismus dafür, weniger Weiße zu haben. Vielfalt ist bloß ein Euphemismus für weniger Weiße. Warum in der Welt würden Weiße denken, daß das eine gute Idee sei? Darauf gibt es keine wirklich gute Antwort.

Wenn also jemand sagt: „Ihr habt hier eine nette kleine Stadt – sie ist wohlhabend, sie ist sauber, sie ist freundlich – aber ihr fehlt eine gewisse Vielfalt“, dann lautet die passende Antwort: „Du denkst also, daß es hier zu viele Weiße gibt? Was stimmt mit Weißen nicht? Warum magst du Weiße nicht?“

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Verbales Gift: Biologische Parallelen für westliche Pathologien

Von Tobias Langdon, übersetzt von Deep Roots. Das Original Verbal Venom: Biological Parallels for Western Pathologies erschien am 15. Oktober 2013 im Occidental Observer.

Gestochen, um zu sterben

Hier ist ein kurzes und sehr altes Wort: Wespe. Hier ist ein langes und sehr neues Wort: Neuroparasitologie. Trotz ihrer Unterschiede passen die beiden Wörter sehr gut zueinander. Neuroparasitologie ist das Studium dessen, wie Parasiten die Gehirne ihrer Wirte manipulieren. Parasitische Wespen sind Experten bei dieser Manipulation. Zum Beispiel spritzen manche mit ihren Stacheln lähmende Gifte und schaffen lebende Speisekammern für ihre Nachkommen. Mauerwespen legen Eier auf gelähmte Raupen und versiegeln sie dann in Brutkammern aus Schlamm. Die Raupen werden dann lebendig von den Larven gefressen, die aus den Eiern schlüpfen.

Parasitische Wespen führen diese selbstmörderische Passivität mit winzigen Einspritzungen von Neurotoxin herbei, weil winzige Mengen von Chemikalien riesige Auswirkungen auf Nervensysteme haben können. Die Art, wie eine Raupe sich lebendig auffressen läßt, ist sowohl grotesk als auch faszinierend, aber andererseits ist Parasitismus einer der interessantesten Aspekte der Biologie. Wie Raubtiere haben sich Parasiten im Tierreich wieder und wieder spontan entwickelt. Es gibt parasitische Säugetiere, Vögel, Fische, Insekten und mehr. Man denke an Vampirfledermäuse, Kuckucke, Neunaugen, Moskitos und so weiter.

Jede Parasitenspezies nützt irgendeinen bestimmten Aspekt der Biologie ihres Wirtes aus. Wespen spritzen Toxine ein, die Nerven lähmen; Kuckucke legen Eier, die Augen und Hirne täuschen. Aber dies erweckt eine gefährliche Idee über Homo sapiens. Es ist aus der Biologie klar, daß räuberische Lebensweise und Parasitismus sich unter Tieren schnell und leicht entwickeln. Alle Vögel haben einen gemeinsamen Vorfahren, aber manche Vögel, wie Adler und Würger, machen jetzt Jagd auf ihre Verwandten, während andere, wie Kuckucke und Skuas [Raubmöwen] jetzt an ihren Verwandten parasitieren. Warum also können sich räuberische Lebensweise und Parasitismus nicht auch unter jenen Tieren entwickelt haben, die als menschliche Wesen bekannt sind? Warum kann es nicht räuberische oder parasitische Ideologien, Berufe und sogar Rassen geben?

Catch Twenty-’Koo

Eine Antwort könnte lauten: Es gibt sie nicht, weil es böse ist, so etwas zu behaupten – es ist bigott, hasserfüllt und rassistisch. Aber diese Antwort könnte selbst ein Beweis für die Behauptung sein. Falls es Parasitismus unter menschlichen Wesen wirklich gibt, dann wird er irgendeinen bestimmten Aspekt unserer Biologie ausnützen. Wespen können leicht Chemikalien in die Hirne anderer Insekten spritzen. Menschliche Wesen können leicht Ideen in die Hirne anderer menschlicher Wesen injizieren. Sie tun dies unter Verwendung von etwas, das man Sprache nennt. Daher könnten Worte wie „Hass“, „Bigotterie“, „Rassismus“, „Antisemitismus“, „Homophobie“, „Islamophobie“ und so weiter die verbalen Äquivalente zu den Neurotoxinen einer Wespe sein: billige und wirksame Möglichkeiten zur Lähmung eines nährstoffreichen Wirtes. In Europa, Kanada und Australien haben diese verbalen Gifte gesetzliche Unterstützung. Dort gibt es Gesetze gegen Hassrede, und Menschen werden für Meinungsäußerungen eingesperrt. Sprache und Gesetz sind Aspekte der menschlichen Biologie, und beide sind Möglichkeiten zur Manipulation unseres Verhaltens. Daher könnten beide, wie ich behaupte, von Räubern oder Parasiten ausgenützt werden, die sich von einer nährstoffreichen Gesellschaft ernähren wollen.

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„Europas Dämme bersten“: Eine Rezension

Von Michael Walker, übersetzt von Lucifex. Das Original Europe’s Dams are Cracking: A Review erschien am 6. April 2018 auf Counter-Currents Publishing. Deutsche Zitate und Kapitelüberschriften aus dem Buch wurden vom Übersetzer aus dem Englischen rückübersetzt (mit Ausnahme der Zitate von Renate Göllner und Josef Joffe, wo von mir Links zur Originalquelle gesetzt wurden, aus denen ich den Originaltext übernommen habe).

Konrad Windisch (Hrsg).
Europas Dämme bersten: Ursachen, Hintergründe und Folgen des Flüchtlings-Tsunamis
Pähl: Hohe Warte, 2017

Europas Dämme bersten ist eine aufschlußreiche, informative, aber (zumindest für Leser, die mit den Ansichten der Autoren sympathisieren) deprimierende Darstellung der Migrationswelle, die ab 2015 über Europa rollte, und ihrer Bedeutung. Als Name des Herausgebers wird Konrad Windisch genannt. In seinem Vorwort erklärt Konrad Windisch, daß Europas Dämme bersten von einer, wie er es nennt, „breitgefächerten Autorengemeinschaft“ verfaßt wurde. Wer auch immer die Autoren waren, es ist wahrscheinlich, daß Herrn Windischs Enthusiasmus zu diesem Buch inspirierte und es bis zu den Verlegern brachte, denn Konrad Windisch seit Jahren in etwas aktiv gewesen, das man lose als die Sache der ethnischen Identität bezeichnen könnte. Geboren 1932 in Wien, hat Windisch viele Jahre lang Beiträge für die österreichische Politikzeitschrift Der Eckart verfaßt und auch Gedichte und Romane produziert; aber es ist nichts Lyrisches an Europas Dämme bersten, sofern man nicht Intensität für sich genommen als lyrisch betrachten kann.

Europas Dämme bersten fokussiert sich auf die 2015 von Kanzlerin Angela Merkel getroffene historische Entscheidung, sofort Personen, die Asyl in Europa suchen, in die deutsche Republik einreisen und in vielen Fällen mit Sonderzügen dorthin transportieren zu lassen. Diese Entscheidung mißachtete die Regeln für die Gewährung von Asyl, die seit dem Zweiten Weltkrieg in Westeuropa in Kraft gewesen waren. Die Kanzlerin, die weder andere nationale Führer konsultierte noch – abgesehen von einer kleinen Clique ihrer vertrautesten Berater – einen Konsens anstrebte oder die Zustimmung des Bundestags einholte, erließ in der Nacht des 4. September 2015 Anweisung, die Grenzkontrollen einzustellen. Diese Anweisung betraf direkt „nur“ mehrere tausend Migranten, die am Keleti-Bahnhof in Budapest gestrandet waren, wo die ungarische Regierung sich standhaft geweigert hatte, sie das Land in Richtung Westeuropa verlassen zu lassen. Die Entscheidung war der symbolische Höhepunkt von Merkels Politik, sicherzustellen, daß bis zu einer Million nichteuropäischer Einwanderer sich im Laufe des Jahres 2015 in Deutschland ansiedeln konnte. Bis zum heutigen Tag hat ihre Regierung es nicht für angebracht gehalten, irgendeine gesetzliche Rechtfertigung für die Entscheidung vorzulegen.

Die Autoren stellen in diesem Buch klar, daß die Entscheidung keinen Präzedenzfall im Sinne der Anleierung einer neuen, einwandererfreundlicheren Politik setzte, aber sie setzte dennoch einen Präzedenzfall. Sie stellte eine neue Ausgangsposition in Sachen Taktik dar. Sie war der Beginn einer neuen Offenheit in der Einwanderungspolitik. Zuvor pflegten westliche Regierungen, wenn sie das Thema der Masseneinwanderung ansprachen, „besondere Umstände“ im Zusammenhang mit einer spezifischen „historischen Mission“ oder der „Pflicht“ einer spezifischen Nation anzuführen, die es mit einer spezifischen Einwanderungsfrage zu tun hatte. Mit Berlins Entscheidung von 2015 für offene Grenzen änderte sich das alles. Kein nationaler Präzedenzfall wurde vorgebracht. Stattdessen wurde an „europäische Werte“ und „Menschlichkeit“ appelliert, und dieses Buch dokumentiert viele Fälle solcher Appelle. Zum Beispiel bemerkte Helmut Zilk, der der Bürgermeister Wiens war, 1988 zu Schulen, die bereits einen Anteil von 88 % nichtösterreichischer Schüler erreicht hatten: „Es ist kein Nachteil, sondern ein großer Vorteil für die Stadt.“ (S. 162). Das Buch bietet viele ähnliche Zitate.

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Vielfalt ist IHRE Stärke: Der Krieg der Eliten gegen die Menschheit

Von William Pierce, übersetzt von Lucifex. Das Original Diversity is THEIR Strength: The Elites’ War on Humanity  erschien online am 9. März 2018 auf National Vanguard; die ursprüngliche Veröffentlichung unter dem Titel „Diversity is Our Strength“ erfolgte in der Ausgabe April 2001 (Band VII, Nr. 4) von Free Speech.

Vor drei oder vier Jahren lautete der von den kontrollierten Massenmedien am fleißigsten beworbene Slogan: „Vielfalt ist unsere Stärke.“ Poster mit dieser Parole und einem breiten Band vielfarbiger Streifen, die die Hautfarben verschiedener Rassen repräsentieren, wurden in Klassenzimmern und an Arbeitsplätzen überall im Land aufgehängt. Die Kleiderwerbung in all den cleveren Yuppie-Magazinen trieben dasselbe Thema voran. Die Idee war, daß wir umso stärker und wohlhabender sein würden, je weniger Weiße und je mehr Schwarze und Braune und Gelbe wir in Amerika haben.

Ich hatte Freunde, die über diese Propagandakampagne lachten. Sie konnten nicht glauben, daß etwas so Dummes Anklang finden würde. Ich lachte nicht, weil ich vor langer Zeit gelernt hatte, daß P. T. Barnum ins Schwarze getroffen hatte, als er sagte, daß noch nie jemand fünf Cent verloren hat, indem er die Intelligenz der amerikanischen Öffentlichkeit unterschätzte. In Wirklichkeit ist es nicht so, daß die Öffentlichkeit dumm in dem Sinne wäre, daß sie nicht lernen könnte, sich die Schuhe zuzubinden oder sicher über die Straße zu kommen. Es ist so, daß die Öffentlichkeit alles glauben wird, von dem sie glaubt, daß andere es glauben. Das ist der Lemming-Faktor. Und diese Gehirnwäschekampagne von wegen „Vielfalt ist unsere Stärke“ wurde stark forciert. Man sah diese Torheit, wohin immer man schaute. Und ziemlich bald war klar, daß die Lemminge sie zu glauben begonnen hatten. Meine Hasspost begann empörte Fragen zu enthalten wie „Warum sind Sie gegen Einwanderung? Wissen Sie nicht, daß Vielfalt unsere Stärke ist?“

Diese Förderung der verrückten Idee, daß wir umso stärker sind, je mehr Vielfalt wir haben, durch die Clinton-Regierung und die Medien veränderte nicht wirklich irgendwelche politischen Vorgangsweisen oder Trends. Ich habe den Verdacht, daß die Medienbosse damit das Ziel hatten, die wachsende Unruhe wegen der Weigerung der Regierung, Amerikas Grenzen zu kontrollieren, abzulenken. Illegale Einwanderer strömten in das Land – und tun das natürlich immer noch -, und die Clinton-Regierung tat so, als würde sie es nicht bemerken, aber viele gewöhnliche Bürger bemerkten es und waren nicht glücklich. Die Medienbosse beschlossen, die Kritik an der Einwanderungspolitik der Clinton-Regierung zu ersticken, indem sie die Lemminge davon überzeugten, daß Einwanderung, ob legal oder illegal, eine gute Sache ist, solange die Einwanderer nicht weiß sind, weil nichtweiße Einwanderer zu unserer „Vielfalt“ beitragen und dadurch das Land stärker machen.

Und die Regierung tat weiter, was sie getan hatte, und die Vielfalt hat weiter zugenommen. Die Folgen holen uns ein, und sie sind nicht gut – aber die Vielfaltsprediger blieben bei ihrer Vorspiegelung, daß wir immer stärker würden, je weniger weiß wir werden. Vor ein paar Tagen sah ich im CNN-Nachrichtenprogramm einen kurzen Bericht über die zunehmende Vielfalt in Amerikas Klassenzimmern. Immer mehr der Kinder in Amerikas Schulen, oder deren Eltern, wurden in der Dritten Welt geboren, und oh, ist das nicht etwas Wundervolles? Stellt euch nur vor, um wieviel stärker als früher unsere Schulen sind!

Nun ja: wir haben eine Menge mehr Metalldetektoren in unseren Schulen, als wir früher hatten. Ich vermute, das ist ein Zeichen der Stärke. Wir haben seit dem Beginn der Clinton-Ära mehr Schulschießereien gehabt als in der gesamten vorherigen Existenz der Vereinigten Staaten. Die Erfahrung, Kugeln auszuweichen, stärkt die Schüler zweifellos. Die Schwangerschaftsrate unverheirateter weiblicher weißer Teenager in den Schulen nähert sich der schwarzen Rate. Wahrscheinlich ist das auch ein Zeichen der Stärke.

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Rezension von „Nothing Sacred: The Truth about Judaism“

Von Alex Fontana, übersetzt von Lucifex. Das Original Review of Nothing Sacred: The Truth about Judaism erschien am 9. März 2018 auf The Occidental Observer.

Ich hatte seit einiger Zeit von Douglas Rushkoffs Abhandlung über den Judaismus, Nothing Sacred: The Truth about Judaism, gewußt und hatte immer vorgehabt, sie zu lesen und zu rezensieren. [i] Ein Video von Rushkoff, in dem er seine Interpretation des Judaismus diskutiert, ist online in einer Diskussion über den berüchtigten ‘Barbara Spectre moment’ aufgetaucht – das ist ein politischer Ausrutscher aus dem Mund des Stammes. Wir können sagen, daß diese „Spectre moments“ stattfinden, wenn ein jüdischer Aktivist freimütig den jüdischen Kulturaktivismus gegenüber Nichtjuden und deren Nationen diskutiert. Hier ist Rushkoffs Barbara-Spectre-Moment:

Das, was den Judaismus so gefährlich macht für alle, für jede Rasse, für jede Nation, für jede Idee, ist, daß wir Dinge zerschlagen, die nicht wahr sind, daß wir nicht an die Grenzen des Nationalstaates glauben, daß wir nicht an die Vorstellungen von diesen einzelnen Göttern glauben, die einzelne Gruppen von Menschen beschützen; dies sind alles künstliche Konstruktionen, und der Judaismus lehrt uns wirklich, wie das zu sehen ist. In einem gewissen Sinne verstehen unsere Kritiker uns richtig: indem wir eine korrosive Kraft sind, demolieren wir die falschen Götter aller Nationen und aller Völker, weil sie nicht wirklich sind und das ist für die Menschen sehr ärgerlich.

Der zentrale Grund, warum Juden wie Rushkoff und Barbara Spectre sich erlauben, freimütig über jüdische Gesellschaftsklempnerei zu sprechen ist, daß sie glauben, mit der Manipulation vorwiegend nichtjüdischer Gesellschaften würden sie der Welt einen Dienst erweisen – daß sie in Wirklichkeit Gottes Werk tun. Indem sie ihre Wirtsnationen untergraben, um Zustände der Uneinigkeit herbeizuführen, glauben Juden wie Rushkoff und Spectre, daß sie in der Ausübung dieser Rolle „einer korrosiven Kraft“, die „die falschen Götter aller Nationen und aller Völker demoliert“, eine Mitzwa als Teil ihrer gottgewollten Aufgabe des tikkun olam erfüllen. Eine Mitzwa wird als „Gebot“ übersetzt, bedeutet aber häufiger eine aus religiöser Pflicht vollbrachte gute Tat. Rushkoff beschreibt tikkun olam als „eine poetische Art, die Verantwortung auszudrücken, die die Juden zur „Heilung der Erde“ haben. [ii] In meinem zweiteiligen Essay über die Rassenintegration, „Manspreading for Lebensraum“, diskutiere ich die HBO-Serie Show me a Hero, die auf einem Buch der jüdischen Autorin Lisa Belkin von der New York Times über den Integrationskampf in Yonkers zwischen der NAACP samt ihren jüdischen Anwälten und den ethnischen Weißen von Yonkers beruht. Wiederum erkennen wir dieselbe zugrundeliegende Selbstrechtfertigung:

Belkin sucht die Frage der Integration im Sinne einer progressiven jüdischen Lösung für das Judenproblem zu formulieren, während sie ihre jüdische Identität voll beibehält. Auf die Frage nach der offenen jüdischen Rolle in der Integration bestreitet Belkin die jüdische Rolle weder, noch spielt sie sie herunter. Stattdessen beschwört sie das jüdische religiöse Prinzip des Tikkun Olam, einer hebräischen Phrase, die „die Welt reparieren“ bedeutet. Tikkun Olam wurde von Rabbi Samson Raphael Hirsch im Sinne einer Kehilla (Gemeinschaft) von Juden in der Galut (Diaspora) beschrieben, die erfolgreich ihre nichtjüdischen Nachbarn beeinflußt. [iii]

Was Juden wie Rushkoff, Spectre und Belkin bekräftigen, ist das, was „Antisemiten“ behaupten: daß die jüdische Manipulation und ihre korrosiven Wirkungen real sind; sie stimmen zu, daß Juden verschiedene Dinge beeinflussen, aber sie geben dem eine harmlose Interpretation; der „Antisemit“ ist einfach ein Nichtjude mit der falschen Interpretation dazu, warum Juden tun, was sie tun. Juden wissen es besser. „Die einzigartige Position der Juden als ewige Außenseiter führte sie dazu, ein breites Spektrum kosmopolitischer und offener Wirtschaftsstrategien und ethischer Standards anzunehmen.“ [iv] Somit streben in Wirtsnationen lebende Diaspora-Juden danach, ihre nichtjüdischen Nachbarn in einer Weise zu „beeinflussen“, die nachweislich schädlich für ihre Wirte ist, indem sie gegen die authentischen Bindungen einer organischen Gesellschaft handeln – Tonnies’ Totale Gesellschaft. Zufälligerweise sind diese Handlungen vorteilhaft für Juden, wie Rushkoff zugibt. Eine jüdische Einstellung wie „Eine fließende Gesellschaft mit ständig veränderlichen Grenzen diente ihnen besser als eine geschlossene oder statische, in der Außenseiter und neue Ideen gefürchtet wurden“ [v] wird von Juden als ein Geschenk oder ein Dienst für ihre nichtjüdischen Nachbarn betrachtet.

Rushkoff und Belkin machen aus der jüdischen Gesellschaftsklempnerei einen fundamentalen religiösen Grundsatz, der dem Judaismus innewohnt, statt, wie manchmal teilweise zugegeben, eine soziopolitische Strategie der Diaspora zur Schwächung des Wirts: „Es ist nicht nur unsere Tradition, sondern unsere ausdrückliche Verpflichtung, als Betreuer der breiteren Gesellschaft zu handeln.“[vi] Zu diesem Zweck diskutiert Rushkoff die weithin bekannte jüdische Rolle in der Aufhebung der Rassentrennung und in der Integration: „1952 arbeitete der American Jewish Congress mit der National Association for the Advancement of Colored People (NAACP) darauf hin, die unfaire Wohnungspolitik aufs Korn zu nehmen. Durch eine Reihe von Rechtsstreitigkeiten beendeten Anwälte des American Jewish Congress die ‚Nur für Weiße‘-Politik von Stuyvesant Town in New York City und schufen damit einen wichtigen Präzedenzfall gegen Diskriminierung in Wohnbauprojekten, die irgendeine öffentliche Unterstützung bekamen.“[vii]

Das Interessante ist, daß Rushkoff die eigennützige strategische Grundlage solcher Praktiken in subtiler Weise zugibt, etwas, das Karl Popper, der jüdische Philosoph der „Offenen Gesellschaft“, nie konnte. Popper drückte in seinem Werk Die offene Gesellschaft und ihre Feinde dieselben Wünsche nach einer universalistischen, kosmopolitischen, pluralistischen, liberalen Gesellschaft aus, doch Popper kam richtigerweise zu dem Schluß, daß diese Werte großteils das Gegenteil der jüdischen Religion waren, die laut Popper [viii] und fast allen Studenten der vergleichenden Religionswissenschaft (z. B. Hegel) eine stammesorientierte, nach Vorherrschaft strebende „geschlossene Gesellschaft“ ist. Auf der anderen Seite wird sie in Rushkoffs dekonstruktivistischer, eigennütziger Interpretation des Judaismus zur Quelle, aus der die Werte der „offenen Gesellschaft“ entspringen. Während Popper die sehr jüdische strategische Grundlage seines Standpunktes bestritt, verweist der konservative Jude Malachi Haim Hacohen, der ein vorrangiger Popper-Experte und -kritiker ist, auf Poppers assimiliertes aschkenasisches Judentum als Hauptquelle seines politischen Standpunktes: Der Kosmopolitismus war für Popper und liberale Juden genau wegen ihres Lebens zwischen Kulturen und ihrer unbestimmten Identität reizvoll. Indem er die Mitgliedschaft in einer imaginären kosmopolitischen Gemeinschaft beanspruchte, wies Popper die jüdische Identität zurück. „Ich betrachte mich nicht als ‚assimilierten deutschen Juden‘“, sagte er einem Kritiker seiner Autobiographie, „so würde ‚der Führer‘ mich betrachtet haben.“[ix]

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Yascha Mounk und ein „einzigartiges historisches Experiment“

Von Martin Lichtmesz; das Original erschien am 1. März 2018 auf Sezession.

Inzwischen haben es wohl die meisten unserer Leser gesehen:

Das ARD-Interview mit dem in Deutschland aufgewachsenen, in New York lebenden Politologen Yascha Mounk ist ein Dokument von Bedeutung, denn es enthält entlarvende Äußerungen.

Demnach sei einer der Gründe für den „Zerfall der Demokratie“ (so der Titel von Mounks aktuellem Buch) und den Aufstieg des „Rechtspopulismus“,

daß wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen, das wird, glaube ich, auch klappen, dabei kommt es aber natürlich auch zu vielen Verwerfungen.

Damit hat ein Ideologe des „Remplacismus“ (nach frz. remplacement = Ersetzung, Austausch, um es mit einem Begriff von Renaud Camus zu sagen) auf verblüffende Weise die Karten auf den Tisch gelegt. Er ist nicht der erste, und er wird auch nicht der letzte sein. Das Besondere ist, daß Mounk nahezu wortwörtlich formuliert, was im rechten Lager schon lange thematisiert und kritisiert wird, aber immer noch als „Verschwörungstheorie“ und Hirngespinst abgetan wird.

Mounk bestätigt mehrere wichtige Punkte der Kritiker dieses Vorgangs:

  1. Multikulturalismus ist ein Experiment ohne historische Präzedens. Was momentan in Westeuropa geschieht, ist also nicht „normal“, es ist nicht „Einwanderung, die es immer schon gab“, es ist nichts „Natürliches“. Damit liegt auf der Hand, worin das ethisch Verwerfliche dieser Politik liegt: Denn sind etwa Völker, Nationen, „Gesellschaften“ Laborratten und Versuchskaninchen, an denen man sich „Experimente“ mit ungewissem Ausgang erlauben darf? Was Mounk euphemistisch „Verwerfungen“ nennt, bedeutet im Endeffekt nichts anderes, als daß im schlimmsten Fall jene „Ströme von Blut“ fließen werden, die Enoch Powell prophezeit hat.
  2. Die ethnokulturelle Homogenität ist die historische Grundlage, die abgeräumt und aufgelöst werden soll. Die Vertreter des Multikulturalismus und Remplazismus drehen die Reihenfolge um, wenn sie behaupten, daß die „völkischen“ Rechten diese Homogenität erst herstellen wollen, etwa durch ethnische Säuberungen. Dabei heben sie gerne die Tatsache hervor, daß die ethnokulturelle Einheit der westeuropäischen Nationen durch jahrzehntelange Masseneinwanderung bereits jetzt erheblich geschwächt und fragmentiert ist. Da diese „Homogenität“ immer nur eine relative ist, ist das „Experiment“ noch nicht beendet, solange das angestammte Volk weiterhin die Mehrheit stellt, und man noch immer von einer relativ homogenen Gesellschaft sprechen kann.
  3. Ethnokulturelle Homogenität und Demokratie sind konzeptionell eng miteinander verbunden. Eine monokulturelle, monoethnische Demokratie ist der historische Normalfall (das gilt, historisch gesehen, nebenbei auch für ein Gebilde wie die USA), eine multiethnisch-multikulturelle Demokratie das „Experiment“, das historisch noch nie dagewesen ist und das mit einem utopistischen Fanatismus vorangetrieben wird.

Hier setzt die „populistische“ Kritik am gegenwärtigen, verfälschten „Demokratie“-Begriff der herrschenden, multikulturalistisch orientierten Eliten an: Die Multikulturalisierung unterminiert ein wichtiges Fundament des demokratischen Nationalstaats, häuft eine bloße Bevölkerung an, die sich aus Gruppen unterschiedlichster Herkunft zusammensetzt, und die sich dennoch nach der Vorstellung der Ideologen als „demos“, „populus“, „Volk“ erkennen sollen. Daß das gelingen kann, wird Tag für Tag von der Realität widerlegt.

An diesem Punkt taucht meistens die Rede von den berüchtigten „Werten“ auf, die diese „Vielfalt“ zu einer Einheit kitten sollen. Typisch ist etwa diese Zwitschermeldung von Heiko Maas:

#Heimat wird für mich durch gemeinsame Werte bestimmt, nicht durch Herkunft oder Hautfarbe. Ein moderner Heimatbegriff darf nicht nur von ortsverbundenem Pathos geprägt sein, sondern auch von Ideen und Überzeugungen, die uns verbinden und die grenzenlos sein können.

Wer seinen Carl Schmitt gelesen hat, weiß, daß gerade die „Werte“ eine äußerst polemogene Wirkung entfalten können. Die „Werte“ des Heiko Maas etwa werden von einer erheblichen Anzahl von Deutschen abgelehnt (immer wieder lustig: die Amazon-Rezensionen seines Buches), und mit einem typischen ethnozentrisch und schariakonform denkenden arabischen Moslem wird der Noch-Justizminister auch nicht allzu viele Gemeinsamkeiten haben.

Die Vorstellung, daß es „Ideen und Überzeugungen“ seien sollen, „die uns verbinden“, birgt in sich den Keim der Gleichschaltung und der geistigen Verödung – multiethnisch, aber monoideell ist die Devise. Demgegenüber sind Herkunft und „Hautfarbe“ wesentlich effektivere und natürlichere Binde- und Solidaritätsmittel, die einen größeren Pluralismus zulassen.

Auf Twitter antwortete jemand schlau:

Was für ein aufgesetztes Gerede. Heimat ist das bayerische Dorf in dem ich aufgewachsen bin, dessen kleinbürgerliche Werte ich in kaum einer Weise teile, dessen Bewohner ich größtenteils nicht einmal leiden kann. Dennoch ist das meine Heimat, wohin auch immer mich das Leben führt.

Weiterlesen im Original auf Sezession! (dies war Seite 1 von 3)

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Siehe auch:

Deutschland schafft sich ab. Broder: „Na und?“ von Manfred Kleine-Hartlage

Tyrannei und Vielfalt in der antiken Welt von Guillaume Durocher

Die Torheit des Staatsbürgernationalismus von R. Houck

Rassenerhaltung: für heimische Bienen ja, für Weiße nicht? von mir

Warum Juden für „Vielfalt“ sind von mir

Frans Timmermans: „Europa muss Vielfalt akzeptieren“ von mir

Barbara Lerner-Spectre: „Ohne Multikulturalismus wird Europa nicht überleben“ von mir

Für das „Land“ – oder für das Volk? von mir (als Deep Roots)

Stimmen unserer „Freunde“ von mir (als Deep Roots)

Die Nation als Idee von Kevin Alfred Strom

Rasse: Das erste Prinzip von Gregory Hood

Wenn Verrat zur Norm wird: Warum die Willensnation, nicht der Islam, unser Hauptfeind ist von Fjordman

„How Whites took over America“ (ein satirisches Video von Horus the Avenger mit Transkription des englischen Textes)

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.