Gegen rechten Kulturalismus

Die English Defence League: Multirassische englische Nationalisten?

Von Richard Hoste, übersetzt von Deep Roots. Das Original Against Right Wing Culturalism erschien am 26. Dezember 2010 bei Counter-Currents Publishing und zuvor am 2. Januar 2010  auf The Occidental Observer.

In seinem Buch We Are Doomed: Reclaiming Conservative Pessimism listet John Derbyshire drei Arten auf, die Welt zu betrachten, wobei er klarmacht, daß er die dritte bevorzugt: Religion, Kulturalismus und Biologismus.

Der religiöse Standpunkt postuliert, daß die Menschheit und das, was mit ihr geschieht, das Produkt göttlichen Willens ist. Der Kulturalismus meint, daß Unterschiede zwischen Menschengruppen das Ergebnis von Unterschieden in (vage definierter) „Kultur“ sind (oder manchmal von geographischen Zufällen bestimmt sind wie in Jared Diamonds Arbeiten). Der Biologismus sieht die Welt durch die Linse einer zugrundeliegenden menschlichen Natur und biologischen Unterschieden zwischen Gruppen.

Während die meisten gebildeten Menschen die religiöse Sichtweise meiden, verläuft die allgemeine intellektuelle Debatte im Westen zwischen Arten von Kulturalismus. Auf der Linken befinden sich die extremsten Hausierer in Sachen weiße Schuld. Dies scheint eine deformierte Version der alten marxistischen Sicht zu sein, die besagt, daß jene, die erfolgreich sind, durch die Ausbeutung anderer reich oder auch nur Mittelklasse geworden sind. Was der zeitgenössischen antiweißen Bewegung ein mehr kulturalistisches Gefühl gibt, ist die Idee, daß die Rassen, die gegenwärtig das Unterdrücken besorgen, willkürlich ausgewählt sind oder irgendwann wurden. In Colleges sind sowohl Klassen- als auch Rassengroll gesund und munter.

Die Mainstream-Rechte bevorzugt eine Art konservativen Kulturalismus, der so manchen weißen Nationalisten verführt hat. Statt daß der Erfolg des Westens auf Böswilligkeit beruht, kommt er von einer Anzahl positiver kultureller Werte, die zu übernehmen andere Rassen gut beraten wären. Als Dinesh D’Souza die Weißen gegen Vorwürfe des systematischen Rassismus verteidigen und dabei gleichzeitig uns widerlegen wollte, die wir an Rassenunterschiede in Intelligenz glauben, wies er auf Migranten aus der Karibik hin, die nach Amerika kommen und unsere einheimischen Schwarzen leistungsmäßig übertreffen. Zum Pech für ihn beginnt diese sogenannte Modell-Minderheit sich ab der zweiten Generation den afroamerikanischen Normen anzunähern.

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Zum Lob der weißen Singstimme

Enya

Von Julian Lee, übersetzt von Deep Roots. Das Original In Praise of the White Singing Voice: Getting to „Beyoncé“ Overload erschien am 17. November 2011 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Ich habe eine Phase durchgemacht, wo es mich schmerzte, meine Töchter singen zu hören.

Für eine Weile waren ihre natürlichen Stimmen verzerrt geworden. Zuvor waren es ihre reinen, natürlichen Stimmen in den Zimmern drüben gewesen. Nun Affektiertheit, Gekünsteltheit, Gimmicks. Stimmen, die nicht wirklich die ihren waren. Ich litt und sorgte mich vielleicht ein wenig mehr, als ich hätte sollen. Wir sind solidere Bäume. Es stellte sich heraus, daß sie bloß selber eine Phase durchmachten.

Aber zu der Zeit entwickelte ich eine allergische Reaktion auf den sogenannten schwarzen „Soulgesang“. Er schien in meine Nachbarschaft eingedrungen zu sein und meine Kinder überschwemmt zu haben. Ich sollte sagen, daß ich ihn verabscheue. Lassen Sie mich nur zum Scherz erklären: Ich hasse dieses übergeschnappte Zeug.

Meine Gefühle versteigen sich wahrscheinlich nicht zu so etwas – das heißt, zu echtem „Hass“. Wahrscheinlicher ist, daß ich das bloß nicht mag. Aber ich mußte eine gute Polemik vorlegen, nachdem Pläne am Köcheln sind. Manche sehnen sich jetzt danach, die Äußerung bestimmter menschlicher Gedanken und Instinkte zu verbieten, und sogar eines meiner liebsten Dinge – Aversion.

Als einzigartig beispiellose Samsara Busters fantasieren sie sogar davon, den Hass „abzuschaffen“ – oder dessen Ausdruck -, als ob man menschliche Gefühle einfach zupflastern könnte. Der engste Verwandte des Hasses, der Zorn, ist so „ausdauernd wie das Gras“ und so menschlich wie Daumen.

Genauso seine Äußerung, sei sie grob oder clever, günstig oder nicht, und ob sie als Tugend oder Laster präsentiert wird. (Manche Theologen nennen es eine Tugend, das Böse zu hassen.) Ich möchte auch darauf hinweisen, daß menschlicher Hass – wenn er tatsächlich existiert – einen Grund hat, und nicht immer „Ignoranz“ oder „Mißverständnis“. Er ist öfter eine Reaktion auf Verletzung, Ungerechtigkeit oder Bedrohung.

Selbst wenn es keine vergebliche Mühe wäre, „Hass zu verbieten“, so ist wahrer Hass so schwer zu finden. Was sie „Hass“ nennen, werden die geringeren Dinge wie Verachtung, Abneigung oder Erklärungen menschlicher Diskriminierung sein. Dinge wie genau dieser Artikel. Wahrlich, das Ziel ist die Verflüssigung des menschlichen Geistes.

„Was bedeutet es, kosmisch betrachtet, eine Note zu halten und anhaltend ertönen zu lassen? Was besagt es, Treue gegenüber der Komposition zu zeigen? Was können wir über ein Volk sagen, das diese Gesangswerte entwickelt?“ – (Bild: Renee Fleming)

Falls Sie vergessen haben, was „Diskriminierung“ wirklich bedeutet – so ist es Zeit, das nachzuschlagen. Es ist die Entscheidung darüber, was man an einer Kreuzung von vier gleichrangigen Straßen tut, welche Frucht man aus einer Schüssel Kirschen ißt, und welche Kleidung man am Morgen trägt. Unter Anwendung ihrer kostbaren Diskriminierung beschließt ein junges Mädchen, den einen Mann zu heiraten anstatt eines anderen, und hört ein Lied anstelle eines anderen.

Zu diskriminieren heißt, Unterschiede auszumachen; was besser und schlechter ist. Man wendet diese Fähigkeit bei jeder Art von Entscheidung an. Wir diskriminieren zu jeder Stunde – sogar in Träumen. Wenn wir es nicht täten, wären wir nicht menschlich. Ohne ein aktives, robustes Gespür für Diskriminierung würde uns die Funktionsfähigkeit selbst einer Raupe fehlen, ganz zu schweigen von jener des Fuchses. Diskriminierung ist die wesentliche Fähigkeit, die das Herzstück der menschlichen Intelligenz ist. Das ist keine neue Definition des Wortes, sondern die standardmäßige.

Wer hätte gedacht, daß irgend jemand versuchen wollte, Diskriminierung zu verbieten? Das ist so vernünftig, wie das Denken, weinende Babies und den Regen zu „verbieten“.

Ich war also mutig genug, mir etwas Quasi-Hassrede als Dienst an meinem Land auszudenken. Die Freiheit zu denken, seine Gefühle zu haben und sie auszudrücken und anderen Kultur beizubringen – dies ist zu süß, um es zu verlieren. Und ich ziele hier darauf ab, einige Lektionen in aktiver Diskriminierung vorzubringen. Denn die menschliche Diskriminierung ist etwas sehr Schönes. Nun braucht sie etwas Platz, etwas Luft. Es ist höchste Zeit. Jemand hat beschlossen, daß die schwarze Musik und Kultur nun der weißen überlegen ist. Und dies inspiriert zu einem diskriminierenden Tabuzerstörungstrip.

Beyoncé war der Tropfen, der mein Faß endgültig zum Überlaufen brachte, die Alarmglocke, die mich aufrüttelte, die finale Beleidigung. Nun reiche ich meinen Anspruch auf Unterdrückung durch schwarzen Gesang ein. Über Reparationen diskutieren wir später.

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Caribbean Project 6: Die Infrastruktur bricht im unabhängigen Jamaika zusammen

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: Infrastructure Collapses In Post-Independence Jamaica erschien am 27. Mai 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie „Caribbean Project“ auf Occidental Dissent. Zuvor aus dieser Reihe hier veröffentlicht:

Caribbean Project 1: Gescheiterte Freiheit – Die Ausnahme von Barbados

Caribbean Project 2: Haitis Kultur der Vergewaltigung

Caribbean Project 3: Das haitianische Erdbeben von 1842

Caribbean Project 4: Freie Neger in Hayti (1859)

Caribbean Project 5: Warum ist Haiti Haiti?

In rassebewußten Kreisen ist Haiti zum ultimativen Symbol dafür geworden, wie die Freiheit gescheitert ist, wie die Zivilisation in der Karibik nach dem Abgang der weißen Vorherrschaft abgesunken ist.

Der Zweck des Caribbean Project ist es, Haiti als Startplatz für eine umfassende Untersuchung des freien Negers zu benutzen, wie er auf allen schwarzen Inseln in der Karibik und im Atlantik existiert.

In Jamaika sehen wir, daß die Haitianisierung weit fortgeschritten ist:

Mit einer jährlichen Mordrate von 1500 ein einer Bevölkerung von weniger als drei Millionen ist Jamaika nun eines der gewalttätigsten Länder der Welt, auf einer Ebene mit Südafrika und Kolumbien.

Der schwarze Sog in Jamaika ist schlimmer als sein Gegenstück in den Vereinigten Staaten. Jamaika unter der freien Gesellschaft ist zu einem der gewalttätigsten Länder der Welt geworden.

Wir fuhren vor Remas Gemeindezentrum vor. Über dem Eingang war ein Bildnis von Ihrer Majestät Elizabeth II, Königin von Jamaika, aufgemalt. Ihr Gesicht unter einer protzigen Tiara trug die Pockennarben von Kugeln. Das Gebäude, von Unkraut überwuchert und mit Urin bespritzt, schien Teil eines Alptraums zu sein.

In Britannien wurde die Abschaffung der Sklaverei als großartige Idee betrachtet. Später wurde das Ende der weißen Vorherrschaft und die Dekolonisierung als „the winds of change“ begrüßt.

Zucker ist in Westindien schon in der Krise gewesen, seit das Plantagensystem unter Königin Viktoria zusammenbrach. Zwischen 1848 und 1910 schrumpfte die Zahl der Plantagen von 513 auf 77, wobei viele für weniger als den Preis ihrer Zuckerkessel verkauft wurden.

Die sichtbare Schwarze Hand der Ökonomie ist in Jamaika schon seit der Abschaffung der Sklaverei im Jahr 1834 am Werk gewesen. Dies wird manchmal „die Freiheitskrise“ genannt.

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Caribbean Project 5: Warum ist Haiti Haiti?

Kaiser Soulouque von Haiti, ca. 1859

Kaiser Soulouque von Haiti, ca. 1859

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: Why Is Haiti, Haiti? erschien am 8. Mai 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie „Caribbean Project“ auf Occidental Dissent. Zuvor aus dieser Reihe hier veröffentlicht:

Caribbean Project 1: Gescheiterte Freiheit – Die Ausnahme von Barbados

Caribbean Project 2: Haitis Kultur der Vergewaltigung

Caribbean Project 3: Das haitianische Erdbeben von 1842

Caribbean Project 4: Freie Neger in Hayti (1859)

Der Zusammenbruch von Saint-Domingue, der reichsten Kolonie der gesamten Welt, zur Republik Haiti, die das ärmste Land der westlichen Hemisphäre ist, kann in diesem einen kurzen Beitrag zusammengefaßt werden.

Inspiriert von der Französischen Revolution gab es 1791 einen erfolgreichen Sklavenaufstand in Saint-Domingue. Die Nationalversammlung schaffte die Sklaverei 1794 im gesamten französischen Empire ab. 1804 gewann Haiti seine Unabhängigkeit, und die verbliebenen Weißen (mit ein paar Ausnahmen, großteils Deutsche und Polen, die zu Ehren-Schwarzen wurden) wurden ausgelöscht.

1805 wurde Haiti offiziell als schwarzes Land proklamiert. Weißen wurde von der haitianischen Verfassung Staatsbürgerschaft und Grundbesitz verboten. Das Verbot weißen Grundbesitzes sollte bis 1918 in Kraft bleiben, als unter der amerikanischen Besatzung eine Verfassung angenommen wurde.

Laurent Dubois vermittelt uns auf Seite 24 – 28 seines Buches Avengers of the New World: The Story of the Haitian Revolution ein Gefühl von Saint-Domingue am Vorabend seiner Zerstörung durch eine Negerrevolte:

Die nördliche Ebene, durchquert von Flüssen aus den Bergen, war ein idealer Ort für Zuckerplantagen. 1789 enthielt die Nordprovinz, die Le Cap, die Ebene und die umgebenden Berge einschloß, 288 Zuckerplantagen, von denen die meisten raffinierten Zucker produzierten; 443 Indigoplantagen und mehr als 2000 Kaffeeplantagen. Die Bevölkerung umfaßte 16.000 Weiße und mindestens 160.000 Sklaven…

1789 gab es in der westlichen Provinz 314 Zuckerplantagen, mehr als im Norden, obwohl viele von ihnen kleiner waren und unraffinierten Zucker produzierten. Der Indigoanbau war in dieser Region wichtiger als im Norden, es waren 1.800 Plantagen beteiligt. Es gab mehr als 500 Baumwollplantagen und mehr als 800 Kaffeeplantagen…

Auf der langen Halbinsel im Süden und Westen lag die Südprovinz… Sie war die am wenigsten entwickelte der Kolonie, mit nur 191 Zuckerplantagen, von denen die meisten unverarbeiteten Zucker herstellten, und annähernd 300 Kaffeeplantagen und 900 Indigoplantagen. Sie hatte die kleinste Population der drei.

Saint-Domingue unter dem französischen Kolonialismus im Jahr 1789 hätte man als „das Arsenal der Landwirtschaft“ beschreiben können. So groß war seine Bedeutung für die französische Wirtschaft.

Die haitianische Revolution war bei weitem die radikalste aller egalitären Revolutionen in dem, was von Historikern als „Zeitalter der Revolution“ bezeichnet wurde. Dies ist der Schlüssel zum Verständnis, warum Haiti um so viel schlechter dran ist als all seine schwarzen Nachbarn in der Karibik. Die schwarze Freiheit sollte dort zu ihrem größten Extrem getrieben werden.

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Caribbean Project 4: Freie Neger in Hayti (1859)

Die Freiheit ist in der ersten schwarzen Republik der Welt gescheitert.

Die Freiheit ist in der ersten schwarzen Republik der Welt gescheitert.

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: Free Negroes In Hayti (1859) erschien am 3. Mai 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie „Caribbean Project“ auf Occidental Dissent. Zuvor hier veröffentlicht:

Caribbean Project 1: Gescheiterte Freiheit – Die Ausnahme von Barbados

Caribbean Project 2: Haitis Kultur der Vergewaltigung

Caribbean Project 3: Das haitianische Erdbeben von 1842

W. W. Wrights “Free Negroes in Haiti” erschien in der Ausgabe November 1859 von DeBow’s Review.

Es ist schwierig, die Wirkung in Dixie zu beschreiben, die vorhergehende gescheiterte Experimente in der Abolition in der Karibik auf rassische Einstellungen in den Südstaaten und auf die Evolution der südstaatlichen republikanischen Theorie in der Zeit vor dem Sezessionskrieg hatten.

Der „Kongo der Antillen“ bot ein Schauspiel, das illustrierte, warum „schwarzer Republikanismus“ um jeden Preis bekämpft werden mußte:

Kein Land war günstiger gelegen, um diesen Segen zu empfangen, als die Königin der Antillen. Ihre Unabhängigkeit, die Anfang dieses Jahrhunderts erlangt wurde, jeder Feind von ihrem Boden verbannt oder ausgelöscht, im Fokus der Zivilisation stehend, auf halbem Weg zwischen den beiden größten Nationen der Erde, der Anziehungspunkt für zigtausende freundliche Augen, das Objekt der Gebete der Christenheit, der Fleck unter allen anderen auf Erden, der den Philanthropen jeder Nation gebieten könnte, im Besitz einer Erde von unbegrenzter Fruchtbarkeit, ein Korps von Arbeitern, die im Anbau jener Artikel wohl unterwiesen sind, welche immer die lukrativsten Preise erzielen, und ein Klima, das besser als jedes andere zur Konstitution seiner Bewohner paßt – mit all diesen Vorteilen war zu erwarten, daß das Reich von Hayti bald einen bedeutenden Rang in der Familie der Nationen einnehmen würde, oder zumindest eine respektable Stellung als Land fleißiger, moralischer und erfolgreicher Menschen besetzen würde.

Im Jahr 2012 ist Haiti immer noch der Anziehungspunkt für Millionen freundliche Augen, das Objekt der Gebete der Christenheit, und der eine Fleck auf Erden unter allen anderen, der über die Aufmerksamkeit von Philanthropen jeder Nation gebietet, wie Sean Penn und Amanda Kijera.

Und tatsächlich waren das die Erwartungen der Freunde der Negerrasse. Laßt sie nur einmal frei sein, entfernt die deprimierenden Ketten der Sklaverei, bindet ihre Arme los, sagten sie, und bald werden wir eine Rasse sehen, die den Weißen völlig gleich ist; die Landwirtschaft wird Fortschritte machen, der Handel wird gepflegt werden, und die Sache der Bildung und Religion vorangebracht werden; Euklids sollten den Bergen entspringen, Äsops und Dumas’ sollten in den Tälern Verse und Romane schreiben, und die goldenen Ufer der Region Artibonite sollten einen ländlichen Frieden und Glück erleben, ohnegleichen im glücklichen Tal von Amhara oder im berühmten Utopia der Jesuiten, an den Ufern des Paraná!“

Die Yankee-Abolitionisten Amerikas hatten ähnliche Vorhersagen über die Überlegenheit „freier Arbeitskräfte“ gegenüber der „Sklavenarbeit“. Es wurde zu der Zeit zuversichtlich verkündet, daß „Sklavenarbeit“ den landwirtschaftlichen Fortschritt des Südens relativ zum Norden bremsen würde. Manch ein Carpetbagger traf während des Wiederaufbaus im Süden ein, um diese Ideen von „freier Arbeitskraft“ auszuprobieren, nur um schnell bankrott zu gehen, nachdem sie erkannten, daß der freie Neger als landwirtschaftlicher Arbeiter wertlos war.

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Caribbean Project 3: Das haitianische Erdbeben von 1842

Sir Spenser St. Johns „Hayti, or the Black Republic” beschreibt ein verheerendes Erdbeben im Jahr 1842.

Sir Spenser St. Johns „Hayti, or the Black Republic” beschreibt ein verheerendes Erdbeben im Jahr 1842.

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: The Haitian Earthquake of 1842 erschien am 2. Mai 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie „Caribbean Project“ auf Occidental Dissent.

Die folgenden Auszüge stammen aus Sir Spenser St. Johns 1886 erschienenen Memoiren Hayti, or the Black Republic.

Sir Spenser St. John, der britische diplomatische Geschäftsträger und spätere Resident in Haiti in den 1860ern und 1870ern, veröffentlichte etwas, das als das negativste Buch bezeichnet wurde, das je über Haiti geschrieben wurde.

Ich erfuhr erstmals von Hayti, or the Black Republic vor zwei Monaten, als ich Laurent Du Bois’ Haiti: The Aftershocks of History las. Ich habe vor, beide Bücher und viele andere für das Caribbean Project zu rezensieren.

1842 traf ein verheerendes Erdbeben Le Cap (nun Cap Haïtien) in Haitis nördlicher Provinz. Le Cap war die wichtigste Stadt im französischen Saint Domingue gewesen.

Spenser St. John beschreibt das Nachspiel des Erdbebens von Le Cap:

Cap Haïtien erholte sich nie von den furchtbaren Auswirkungen des Erdbebens von 1842, als mehrere tausend seiner Bewohner umkamen. Bis zum heutigen Tag sprechen sie von diesem schrecklichen Ereignis und vergessen nie davon zu erzählen, wie die Landleute herbeieilten, um den Ort zu plündern, und wie niemand dabei half, ihren halb begrabenen Landsleuten zu helfen. Captain Macquire und ich wanderten in den Ruinen herum, und wir konnten nicht anders als zu fühlen, wie wenig Energie in einem Volk verblieb, das sein Eigentum in solch einem Zustand lassen konnte. Es war vielleicht billiger, anderswo einen Kramladen aufzubauen.

Einer von jenen, die am meisten unter dieser Heimsuchung litten, schrieb, bevor die Erde zu zittern aufgehört hatte: „Über die Handlungen von Gott dem Allmächtigen beschwert sich niemand“, und erzählte dann, wie das schreckliche Erdbeben fast jedes Haus niederwarf oder schwer beschädigte; wie zwei Drittel der Einwohner unter dem eingestürzten Mauerwerk begraben wurden, wie die Banden von Schwarzen von den Bergen und Ebenen herbeieilten, nicht um bei der Rettung ihrer elenden Landsleute zu helfen, deren Schreie und Stöhnen zwei oder drei Tage lang zu hören waren, sondern um die Läden voller Waren zu plündern; und – worüber er sich schon beschwerte – wie die Offiziere und Mannschaften der Garnison, statt zu versuchen, die Ordnung zu bewahren, beim Plündern der geringen Reste dessen mitmachten, was der Rest der Einwohner aus den schwankenden Ruinen retten konnten. Was für ein Volk!

OD-Leser von früher werden sich erinnern, wie Port-au-Prince nach dem verheerenden Erdbeben von 2010 von machetenschwingenden Banden geplündert und übernommen wurde. Im Februar gab es in Newsweek einen Proto-Essay darüber, daß Port-au-Prince immer noch von bewaffneten Banden kontrolliert wird.

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Caribbean Project 2: Haitis Kultur der Vergewaltigung

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: Haiti’s Culture of Rape erschien am 1. Mai 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie „Caribbean Project“ auf Occidental Dissent. Zuvor hier veröffentlicht: Caribbean Project 1: Gescheiterte Freiheit – Die Ausnahme von Barbados.

In Haiti wurde Vergewaltigung bis 2005 nicht als Verbrechen betrachtet. Vor dem Gesetz von 2005 boten haitianische Richter Vergewaltigungsopfern Geld oder Ehe mit dem Vergewaltiger als Entschädigung. Es hat seit dem Erdbeben von 2010 nicht eine Verurteilung wegen Vergewaltigung gegeben.

Im 208. Jahr der freien Gesellschaft sind haitianische Babies in der ältesten schwarzen Republik der Welt nicht vor Vergewaltigern sicher:

Villard-Appolon sagte, daß viele alleinstehende Frauen ihre Kinder bei Fremden lassen mußten, um nach Nahrung, Wasser oder Arbeit zu suchen. In manchen Fällen wurden die Kinder vergewaltigt. Das jüngste Opfer, sagt sie, war 17 Monate alt. „Ich erlebte das 17 Monate lang mit“, sagte sie. Babies werden nicht verschont; Erwachsene werden nicht verschont.“

Anmerkung: Es ist wahrscheinlich bedeutsam, daß über 50 Prozent der Haitianer von kongolesischen Sklaven abstammen. Wir haben bereits gesehen, wie die Demokratische Republik Kongo unter der größten Vergewaltigungskrise der Welt leidet.

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Nächster Teil: Caribbean Project 3: Das haitianische Erdbeben von 1842

Siehe auch:

Wir sind nicht eure Waffen, wir sind Frauen von Amanda Kijera

Moral und abstraktes Denken von Gedaliah Braun

Haiti darf nicht wiederaufgebaut werden von Alex Kurtagic

Amy Biehl: Eine weiße Linke auf dem Dunklen Erdteil von Irmin Vinson

Das Amy-Biehl-Syndrom von Christopher Donovan

Willkommen im Dschungel: Unamusement Park erforscht den Kongo, ein Vierteiler von Unamused

Caribbean Project 1: Gescheiterte Freiheit – Die Ausnahme von Barbados

Warum ist Barbados nicht in Haitis Fußstapfen gefolgt?

Warum ist Barbados nicht in Haitis Fußstapfen gefolgt?

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Freedom Failed: The Barbados Exception erschien am 13. Dezember 2011 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie „Caribbean Project“ auf Occidental Dissent. (Die hier verwendete Numerierung bezieht sich nur auf die vom Übersetzer ausgewählten Beiträge, die in chronologischer Reihenfolge veröffentlicht werden.)

Barbados:

Beim Lesen von Eric Foners Buch Reconstruction stieß ich auf etwas, das alte Veteranen von Forendebatten über die Theorie der Rassengleichheit interessieren wird.

Barbados wird oft als Gegenbeispiel zu Haiti bezüglich der Gleichstellung von Schwarzen zitiert. Die Wahrheit ist, daß auf die Abolition ein Spektrum von Freiheit folgte, das vom Extremsten (Haiti) bis zum Begrenztesten (Dixie) reichte:

Die vorhergehende Erfahrung mit der Abolition in Britisch-Westindien bestärkte die Gewißheit der Südstaaten-Pflanzer bezüglich der „katastrophalen“ Folgen der Emanzipation. Durch die Linse der Plantagenwirtschaft betrachtet, lehrte Westindien uns eine unmißverständliche Lektion: Die Emanzipation war ein Fehlschlag. Die Freiheit war in den 1790ern nach Haiti und in die britische Karibik gekommen, und auf beiden Schauplätzen hatten die ehemaligen Sklaven die Zuckerplantagen in großer Zahl aufgegeben, um sich als subsistenzorientierte Kleinbauern zu etablieren.

Dies traf besonders auf Haiti zu, wo die Revolution die Klasse der Pflanzer vernichtet hatte, und auf Trinidad, Jamaika und Britisch-Guyana, wo große Streifen unkultivierten Landes für die ehemaligen Sklaven verfügbar gewesen waren. Als Folge davon war die Zuckerproduktion abgestürzt; die Plantagenwirtschaft wurde in Haiti und in der britischen Karibik nie wieder fortgesetzt, sie überlebte nur durch den massiven Import von arbeitsverpflichteten „Kulis“ aus Indien und China. Die karibische Emanzipation stand als Symbol und als Warnung für den weißen Süden, als eine Demonstration der Vergeblichkeit aller Pläne zur Erhebung von Schwarzen, und des schlimmen Schicksals, das amerikanische Pflanzer nach der Sklaverei erwartete. Vor allem lehrte sie, daß den Befreiten der Zugang zu Landbesitz verwehrt werden muß. Nur auf kleineren Inseln wie Barbados, wo Weiße alles Land besaßen „und der Neger nicht in der Lage ist, auch nur einen Fußbreit davon in Besitz zu bekommen“, war die Plantagenwirtschaft weiter gediehen.

Das erklärt eine Menge.

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Der Tod von Johannesburg

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Von Baron Bodissey, übersetzt von Deep Roots; das Original The Death of Johannesburg erschien am 7. Oktober 2007 auf “Gates of Vienna”.

[Anm. d. Ü.: diesen schon etwas älteren Artikel habe ich anläßlich der Ermordung des südafrikanischen Nationalistenführers Eugene Terre’Blanche übersetzt. Außerdem bietet er einen interessanten Rückblick auf die Zeit, als sich das Denken in der Counterjihad-Bloggerszene von der bloßen Islamkritik zu lösen und zögernd den breiteren Themen wie Rasse, Kultur und den Hintergründen der anti-weißen Propaganda zuzuwenden begann.]

Vor ein paar Tagen schickte uns ein Leser einen Link zu “The Death of Johannesburg”, einem Blog, dessen Betreiber sich “Real Realist” nennt. Es ist nicht nur ein einzelner Blog; es ist eine Serie von Fotogalerien, die als separate Blogs aufgebaut sind, um die Bandbreitenbelastung für die Leser zu reduzieren, die die Seiten laden. Wenn man dorthin geht, wird man sich durch die verschiedenen Galerie-Links klicken und einige Zeit mit dem Durchsehen der verschiedenen Fotos verbringen wollen. Das Ende der Apartheid in Südafrika Anfang der 1990er war ein Grund zum Feiern. Nachdem Nelson Mandela Präsident wurde und die nationale Versöhnung auf der Tagesordnung stand, wandte sich die Aufmerksamkeit der Welt großteils anderswohin. Aber Südafrika hat sich nicht in ein multirassisches Paradies verwandelt. Es ist noch nicht den Weg Zimbabwes gegangen, aber es gibt unheilvolle Anzeichen dafür, daß es in diese Richtung strebt. Der “Real Realist” hat es auf sich genommen, die Veränderungen in Südafrika am Beispiel der Stadt Johannesburg zu dokumentieren. Es gibt nur ein paar Vorher-nachher-Fotos in seinen Galerien – ihm ist es darum gegangen, den gegenwärtigen Zustand der Stadt festzuhalten. Aber die kaputten, dreckigen, ausgeweideten und ruinierten modernen Gebäude sprechen eine ausreichend deutliche Sprache über den Niedergang der Stadt. Hier ist einer der wenigen Vorher-nachher-Vergleiche:

Der Joubert Park war einer der ersten offenen Räume für Johannesburgs Innenstadt; gewidmet 1906, aber geplant im Jahr 1887 und benannt nach einem Helden aus dem Burenkrieg, Commandant-General PJ Joubert. Es war einmal ein Ort, wo die Stadtgemeinde Weihnachtsbeleuchtung installierte und wo Chöre Weihnachtslieder sangen…

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heute ist es nur ein Slum, wo Hausbesetzer wohnen…

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Das Amy-Biehl-Syndrom

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Von Christopher Donovan, übersetzt von Deep Roots. Das Original Amy Biehl Syndrome erschien am 9. Mai 2010 im Occidental Observer.

Ab und zu schafft es eine Geschichte aus der Welt des Zeitgeschehens, für sich genommen als Zusammenfassung des Weißengenozids zu stehen. Die Ermordung von Amy Biehl war eine solche Geschichte. Biehl, eine hübsche blonde Kalifornierin, die an der Stanford University studierte, zog in den frühen 1990ern los nach Südafrika, um Schwarze während der Anfechtung der Apartheid zu unterstützen. Eines Tages wurde sie von einer Gruppe von Schwarzen umzingelt (die nicht wußten, daß sie „auf der Seite des Guten“ stand, wenn man so will), die sie zu Tode steinigten.

Für Weißenfürsprecher sind die Implikationen der Geschichte offenkundig. Aber laßt es mich für diejenigen erklären, für die das Weißenbewußtsein neu ist. Erstens war Biehl eine attraktive, gutsituierte weiße Frau, und offenkundig intelligent (sie hat es ja nach Stanford geschafft). Als Weißenfürsprecher beklagen wir, daß unsere Besten und Klügsten so gegen ihre eigene Rasse indoktriniert werden, daß sie sich in gefährliche Situationen stürzen, um Nichtweißen zu helfen – und schlimmer, solchen, die in Konflikt mit Weißen stehen. Sie sind ihr ganzes Leben lang konditioniert worden zu glauben, daß ein tugendhaftes Leben bedeutet, in ein weit entferntes Land zu rennen, um den Nichtweißen zu „helfen“, die nur wegen Kolonialismus oder irgendeiner anderen von Weißen verursachten Unfairness leiden. Im Gegensatz dazu wird ihnen nicht beigebracht, daß es tugendhaft ist, eine Ehefrau und Mutter zu werden und ihrer eigenen Rasse zu helfen. Nein, im Gegenteil: Dies sind verachtenswerte Lebenswege.

Das ist also eine Ebene, auf der das “Amy-Biehl-Syndrom” ein Problem ist. Die andere ist die schiere Ironie des Todes: diese Frauen werden schließlich von genau jenen „edlen“ Nichtweißen getötet, denen sie zu helfen suchen. Für Weißenfürsprecher zeigt dies, daß dies schlecht verwendete Anstrengungen sind: Der Mission liegt eine Annahme zugrunde, daß die Nichtweißen für die weiße Hilfe dankbar sein werden. Aber in Wahrheit neigen viele dieser Nichtweißen zu Gewalt und haben so wenig Urteilsvermögen, daß sie eine weiße Person töten würden, die ihnen zu helfen versucht. Dies enthüllt wiederum die tiefsitzenden Rassenunterschiede, die Koexistenz sehr schwierig machen.

Und auf einer dritten Ebene verziehen die Eltern von Amy Biehl tatsächlich den schwarzen Mördern und schüttelten ihnen die Hände. Weißenfürsprecher betrachten dies als das Stockholm-Syndrom unserer Enteignung – statt in normaler, gesunder Weise mit Zorn zu reagieren, knien wir in Wirklichkeit nieder, um die Vergebung der Mörder unserer Rasse zu erbitten. Wir sind zu einer Rasse geworden, die sich dafür entschuldigen möchte, daß sie nicht schnell genug ausstirbt. Es ist irrsinnig.

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