Star Trek: Discovery

Von Alex Graham, übersetzt von Lucifex. Das Original Star Trek: Discovery erschien am 6. Mai 2019 auf Counter-Curents Publishing. (Die beiden Videos im Text und einige Infolinks wurden vom Übersetzer eingefügt.)

Star Trek: Discovery (fürderhin mit der passenden Abkürzung STD bezeichnet) ist die sechste Star-Trek-Fernsehserie und eine direkte Vorgeschichte zur Originalserie Star Trek (Raumschiff Enterprise). Die erste Staffel hatte ihre Premiere im Jahr 2017, und die zweite diesen Januar. Die Handlung zentriert sich um die Heldentaten der USS Discovery inmitten eines Krieges zwischen dem Klingonischen Imperium und der Vereinten Föderation der Planeten.

STD ist zu Star Trek, was Das Erwachen der Macht zu Star Wars ist (bis hin zur übermäßigen Verwendung von Dutch Angles und Lens Flares [Linsenreflexionen]): eine verpfuschte Farce, die das Franchise zum Gespött macht und vorsätzlich dazu bestimmt zu sein scheint, seine großteils weiße, männliche Fanbasis zu provozieren. Es ist unzweifelhaft die schlechteste StarTrek-Serie. Die Handlungsstränge und Dialoge sind grottenschlecht. Die CGI ist beeindruckend, aber es ist nichts weiter als ein hohles Spektakel, das in den Fußstapfen der hirntoten, actiongeladenen Star-Trek-Rebootfilme des vergangenen Jahrzehnts folgt. Bei einem Budget von satten 8 – 8,5 Millionen Dollar pro Episode ist es ziemlich bemerkenswert, daß die Macher keine bessere Serie zustandebringen konnten.

Alex Kurtzman, einer der Mitschöpfer und ausführenden Produzenten von STD, arbeitete tatsächlich mit J. J. Abrams an Star Trek (2009) und Star Trek Into Darkness (2013). Abrams gab einmal zu, daß er Star Trek nicht einmal mochte, und man argwöhnt dasselbe bei den Produzenten von STD.

Wie Das Erwachen der Macht und Die letzten Jedi ist STD von Kritikern gelobt, aber von Fans scharf kritisiert worden. Für die zweite Staffel stehen die Zustimmungsraten unter Kritikern bei zweiundachtzig Prozent, während die Zustimmungsrate beim Publikum bloße fünfunddreißig Prozent beträgt.

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Technologischer Utopismus und ethnischer Nationalismus

Von Greg Johnson, übersetzt von Lucifex. Das Original Technological Utopianism & Ethnic Nationalism erschien am 17. September 2018 auf Counter-Currents Publishing.

Anmerkung des Autors: Dies ist der Text meiner Rede beim vierten Treffen des Scandza Forum in Kopenhagen am 15. September 2018. In meiner früheren Rede beim Scandza Forum argumentierte ich, daß wir ethnonationalistische Botschaften für alle weißen Gruppen entwickeln müssen, sogar für Trekkies. Dies ist mein Brief an die Trekkies. Ich möchte jedem danken, der dort war, und jedem, der das Forum möglich machte.

Die Idee, eine utopische Gesellschaft durch wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt zu schaffen, reicht bis zu Gründern der modernen Philosophie wie Bacon und Descartes zurück, obwohl die Idee bereits von Machiavelli angedeutet wurde. Aber heute leiten sich die Vorstellungen der meisten Menschen von einem technologischen Utopia von der Science Fiction ab. Mit der bemerkenswerten Ausnahme von Frank Herberts Dune-Serie tendiert die Science Fiction dazu, Fortschritt mit politischem Liberalismus und Globalismus zu identifizieren. Denkt bloß an Star Trek, worin die liberale, multirassische Föderation ständig gegen immerwährende Übel wie Nationalismus und Eugenik kämpft. Daher ist es wert zu fragen: Ist ethnischer Nationalismus – der illiberal und antiglobalistisch ist – mit technologischem Utopismus kompatibel oder nicht?

Meine Sicht ist, daß technologischer Utopismus nicht nur mit ethnischem Nationalismus kompatibel ist, sondern auch, daß Liberalismus und Globalisierung den technologischen Fortschritt untergraben und daß der Ethnostaat in Wirklichkeit der ideale Inkubator für die technologische Apotheose der Menschheit ist.

Bevor ich jedoch diese Punkte diskutiere, muß ich ein bißchen darüber sagen, was technologischer Utopismus beinhaltet und warum Menschen denken, daß er auf natürliche Weise zur Globalisierung paßt. Das Wort Utopia bedeutet wörtlich Nirgendwo und bezeichnet eine Gesellschaft, die nicht verwirklicht werden kann. Aber beim Fortschritt von Wissenschaft und Technologie geht es um die Eroberung der Natur, d. h., die Erweiterung der Macht und Reichweite des Menschen, sodaß Utopia erreichbar wird. Zu den spezifischen Ambitionen des wissenschaftlichen Utopismus gehören die Abschaffung des materiellen Mangels, die Erforschung und Besiedelung der Galaxis, die Verlängerung des menschlichen Lebens und die Aufwärtsevolution der menschlichen Spezies.

Es ist natürlich, zu denken, daß wissenschaftlicher und technologischer Fortschritt Hand in Hand mit der Globalisierung gehen. Die Wirklichkeit ist eins, daher müssen die Wissenschaft, die die Wirklichkeit versteht, und die Technologie, die sie manipuliert, ebenfalls eins sein. Wissenschaft und Technologie sprechen eine universale Sprache. Sie sind kumulative kollaborative Unternehmungen, die die Beiträge der besten Menschen von überall auf dem Globus mobilisieren können. Daher erscheint es als vernünftig, daß der Weg zum technologischen Utopia von nationalen Grenzen nur behindert werden kann. Ich werde drei Argumente anbieten, warum das nicht so ist.

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50 Jahre „Star Trek“: Eine Artikelübersicht zum Thema

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Von Lucifex

Heute vor 50 Jahren, am 8. September 1966, lief in den Vereinigten Staaten die allererste Serienepisode von Star Trek, „The Man Trap“ (deutsch: „Das Letzte seiner Art“) im amerikanischen Fernsehen, nachdem es zuvor zwei Pilotfilme gegeben hatte: „The Cage“ und „Where No Man Has Gone Before“.

Aus diesem Anlass bringe ich heute eine Übersicht über verschiedene Artikel über „Star Trek“ oder Teilaspekte davon, samt den Links zu den vollständigen Artikeln:

Star Dreck VIIIa – Star Trek: Die Originalserie

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Von Deep Roots

Nun liegt er endlich vor – der Teil unserer Reihe „Star Dreck“, mit dessen Grundidee das Ganze überhaupt angefangen hat und von dem sich der Name der Artikelfolge ableitete (und es ist wegen des Umfangs ein Vierteiler geworden). Als ich mir ca. 2009 bis Anfang 2010 wieder einmal die Serie „Babylon 5“ angesehen hatte, sind mir darin mit meinem schon etwas geschärften nationalen Bewußtsein bereits die darin enthaltenen JNWO-Propagandaelemente aufgefallen, die ich früher noch nicht bemerkt hatte. Daraufhin habe ich mir die komplette Star-Trek-Serie „Deep Space Nine“, die mir von den modernen Serien des Trekiversums am besten gefallen hatte, noch einmal mit dem Vorsatz durchgeschaut, dabei von Anfang an bewußt auf solche Propaganda zu achten und Beobachtungen mitzunotieren. Daraus entstand zunächst die Idee, einen Artikel mit dem Titel „Star Dreck“ zu schreiben, in dem der multikulturalistische, antirassistische, antinationale, feministische und weißenfeindliche Propagandadreck, der uns in den Serien des Star-Trek-Franchise sowie in anderen Serien und Filmen mittels Stars als „Impfköder“ verabreicht wird, behandelt werden sollte. In einem Austausch darüber kamen Kairos und ich zu dem Schluß, daß es aufgrund des stofflichen Umfangs besser wäre, eine in loser Folge erscheinende Artikelreihe mit diesem Sammeltitel zu machen, deren Beiträge einzelnen Serien, Filmen oder Unterthemen gewidmet sein sollten.

Nach der „Deep Space Nine“-Retrospektive nahm ich mir in gleicher Weise die Originalserie „Raumschiff Enterprise“ vor, die in meiner Jugendzeit eine meiner vorrangigsten Kultserien gewesen war. Daß sie mich damals so beeindruckt hatte, lag unter anderem auch daran, daß sie zu jener Zeit noch beinahe zeitgenössisch war und neben Gerry Andersons später entstandener Serie UFO von der Machart her den Maßstab in Sachen Science-Fiction-Serien darstellte. Etwas in dieser Dimension Angelegtes gab es damals und noch eine ganze Weile danach nicht.

Vor dem Wiederansehen hatte ich noch erwartet, daß „Raumschiff Enterprise“ propagandistisch bloß ein milder Vorläufer späterer Serien wie „Die nächste Generation“ und „Deep Space Nine“ gewesen sei, aber mit meiner inzwischen erlangten „Hexensicht“ bezüglich der NWO-Agenda stellte ich schnell fest, daß auch hier bereits ordentlich Propaganda verabreicht worden war, wenn auch dem angepaßt, was man damals dem Publikum zumuten konnte. Wenn man bedenkt, daß die drei Staffeln des ursprünglichen „Star Trek“ in den Jahren 1966 bis 1969 veröffentlicht wurden – also großteils noch in der Prä-68er-Ära -, dann erkennt man, wie revolutionär diese Serie zu ihrer Zeit war.

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Star Dreck VIIIb – Star Trek: Die nächste Generation

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Von Deep Roots

Nach dem ersten Teil dieses Vierteilers, Star Dreck VIIIa – Star Trek: Die Originalserie, folgt hier der zweite, der sich hauptsächlich mit der 1987 gestarteten ersten Nachfolgeserie „Star Trek: The Next Generation“ befaßt, deren deutsche Fassung unter dem Titel „Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert“ lief. TNG kann ich nicht so ausführlich behandeln wie ST-TOS und DS9, weil ich seinerzeit zwar die meisten Episoden gesehen habe, jedoch die Serie nicht auf DVD besitze, sodaß ich keine Retrospektive durchführen konnte.

Ein alle Serien übergreifender Punkt ist, daß es bei den Kommandanten eine Entwicklung von dem, was das zunächst nur amerikanische Publikum Mitte der 1960er erwartet hatte, hin zu immer mehr Diversity gegeben hat: Stand die alte Enterprise mit James T. Kirk noch unter dem Befehl eines scheinbar weißen Amerikaners, so war es bei der neuen ein Franzose, Jean-Luc Picard. Die Raumstation Deep Space Nine wurde bereits vom Afroamerikaner Benjamin Sisko kommandiert, und die Kommandantin der USS Voyager war eine (immer noch weiße) Frau, Captain Kathryn Janeway.

Was in den Nachfolgeserien schon ab „Das nächste Jahrhundert“ auffällt, ist die gegenüber der Originalserie deutlich höhere Wertigkeit der Machart, die durch das dank der inzwischen großen Popularität des Trek-Franchise viel höhere Budget möglich wurde. Bei ST-TOS standen pro Episode nur 500 Dollar für Set-Dekorationen zur Verfügung, wofür man laut Set-Dekorateur John Dwyer nur zwei Stühle herrichten oder drei Handrequisiten bauen konnte, was zu den bekannten Styroporfelsen und den Höhlengängen führte, die nach genau den zerknitterten Alufolien aussahen, aus denen sie auch gemacht waren. Dagegen konnte die Ausstattung für die neuen Serien viel aufwendiger und besser gemacht werden, einschließlich der Raumschiffmodelle, auf die man bei Paramount noch bis mindestens „Deep Space Nine“ anstelle von CGI-Raumschiffen setzte, und die Weltraumszenen konnte man mit neuester computergesteuerter Kameratechnik filmen und mit CGI-Effekten aufbessern. Auch die Masken der außerirdischen Wesen gingen nun meist weit über bloße Schminkeffekte und seltsame Frisuren hinaus. Die Klingonen und Romulaner hatten ein neues Erscheinungsbild, das zwar einen Kontinuitätsbruch gegenüber der Originalserie mit sich brachte, den der Klingone Worf in der DS9-Folge „Immer die Last mit den Tribbles“ mit der knappen Aussage „Wir reden nicht gern drüber“ kommentierte, sie aber viel mehr nach wirklichen Fremdwesen aussehen ließ. Und das im Vergleich zu früher deutlich höhere schauspielerische Niveau wird ebenfalls von dem weggefallenen Sparzwang profitiert haben, weil man jede einzelne Einstellung gründlicher vorbereiten und öfter drehen konnte, bis sie paßte. Zuletzt meine ich auch, daß es in TNG und DS9 kaum so albern-käsige Füllfolgen wie in der alten Serie gab (z. B. „Das Spukschloß im Weltraum“ oder „Landurlaub“, wobei letzteres wenigstens hübsche Frauen bot).

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Fiktive schwarze Helden: Star Trek

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Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Black Fictional Heroes: Star Trek erschien am 23. Mai 2011 im Occidental Dissent.

 

Ich arbeite mich durch „Hollywood in Blackface“ und sollte meine Rezension bis Ende der Woche fertig haben.

In der Zwischenzeit möchte ich die Aufmerksamkeit kurz auf vier wichtige fiktive Helden lenken, die in dem Buch nicht erwähnt werden: Captain Benjamin Sisko, Lieutenant Commander Geordi La Forge, Commander Tuvok und Emory Erickson aus „Star Trek“.

Das Thema von „Hollywood in Blackface“ ist, daß Schwarze in Fernsehserien und Filmen routinemäßig in Rollen besetzt werden, die keine Entsprechung zur Wirklichkeit haben. Denken Sie an Omar Epps als Neurologe in „Dr. House“ oder Will Smith, der in „Independence Day“ der beste Jägerpilot der Welt ist.

„Star Trek“ hat Schwarze hochgejubelt, seit Captain Kirk 1968 Lieutenant Uhura küßte und damit die Farbengrenze im Fernsehen durchbrach. Hier sind die vier wichtigsten Afroamerikaner im fiktiven „Star Trek“-Universum:

Captain Benjamin Sisko aus „Star Trek: Deep Space Nine“

Captain Benjamin Sisko aus „Star Trek: Deep Space Nine“

1) Captain Benjamin Sisko: In „Star Trek: Deep Space Nine“, das von 1993 bis 1999 gesendet wurde, ist Captain Benjamin Sisko der zentrale Charakter und Kommandant der Raumstation Deep Space Nine, die an ein Wurmloch grenzt, welches in einen anderen Sektor der Milchstraßengalaxie führt.

Ein Imperium feindseliger Außerirdischer, genannt „das Dominion“ lebt auf der anderen Seite des Wurmlochs. Als „Abgesandter der Propheten“ ist Captain Sisko eine göttliche Gestalt für das weiße Volk der Bajoraner, interagiert routinemäßig mit den bajoranischen Göttern und rettet die Menschheit und die gesamte Galaxis vor den bösen Formwandlern und ihren drogensüchtigen reptilischen Soldaten, als diese eine Invasion des Alpha-Quadranten starten.

Lieutenant Commander Geordi LaForge aus „Star Trek: Das nächste Jahrhundert“

Lieutenant Commander Geordi LaForge aus „Star Trek: Das nächste Jahrhundert“

2) Lieutenant Commander Geordi LaForge: In „Star Trek: Das nächste Jahrhundert“, das von 1987 bis 1994 gesendet wurde und die Grundlage für vier „Star Trek“-Filme war, ist Lieutenant Commander Geordi LaForge der Chefingenieur des Raumschiffes Enterprise.

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Star Trek: Beyond

Star Trek Beyond

Von Trevor Lynch (Greg Johnson) (Original: Star Trek: Beyond, erschienen am 24. August 2016 auf Counter-Currents Publishing. Übersetzung: Lichtschwert

 

Ich habe eine Menge Star Trek auf der Leinwand und auf dem Bildschirm gesehen, und aus der Perspektive des mittleren Alters erscheint es als eine schreckliche Zeitverschwendung. Kürzlich sah ich mir eine Anzahl von Episoden der Originalserie an, die ich seit der Kindheit nicht mehr gesehen hatte, und fand sie recht grindig und oft lächerlich. Meine Gefühle über die ursprüngliche Darstellerriege kamen an die Oberfläche, als ich Walter Koenig in einer Episode von Babylon 5 auftreten sah (ja, es war schauderhaft, aber ich gab ihm eine Chance!) und herausplatzte: „Die Science Fiction wird nicht sicher sein, bis all diese Leute tot sind.“

Ja, mir gefiel Die nächste Generation ab Staffel Drei. Aber meine Lieblingsserie war Voyager. Trotz der lächerlich politkorrekten Besetzung hatte Voyager einfach exzellente Geschichten. Ich fand die Borg, die in beiden Serien stark vorkamen, als eine der fantasievollsten Schöpfungen des Star-Trek-Universums. Deep Space Nine war einen einzelnen Durchlauf wert, aber Enterprise war eine große Enttäuschung, obwohl der Handlungsbogen der dritten Staffel interessant war. Ich bezweifle, daß ich mir die Mühe machen werde, eine neue Serie anzusehen, sollte eine herauskommen.

Was die Filme betrifft, so war das Beste des ersten Films Jerry Goldsmiths wunderbare Musik. Nur Der Zorn des Khan und Auf der Suche nach Mr. Spock sehen nach mehr als aufgefetteten Fernsehepisoden aus. Der vierte und der fünfte Film waren lächerlich. Keiner der Next-Generation-Filme machte viel Eindruck. Tatsächlich denke ich, daß ich einen oder zwei davon gänzlich ausgelassen habe. Dann kam Jar Jar Abrams‘ inkompetenter Leinwand-Reboot der Originalserie, einschließlich seines völlig unnötigen Remakes von Der Zorn des Khan. Und nun haben wir den dreizehnten Film in dem Franchise, Star Trek: Beyond, mit dem chinesischen Regisseur Justin Lin am Ruder.

Beyond ist der visuell eindrucksvollste Star-Trek-Film aller Zeiten. Aber das blendende Spektakel unterstreicht nur die Hohlheit der Handlung. Der Schurke, Krall, ist ein Sternenflottencaptain, der hundert Jahre lang auf einem Wüstenplaneten festsaß und aus irgendeinem Grund die Gestalt eines Außerirdischen angenommen hat und sich dann genauso unerklärlich in einen Menschen zurückverwandelt.

Während seines Exils hat er seine Existenz verlängert, indem er die Lebenskräfte intelligenter Wesen abzapfte; er hat eine riesige Armee von Außerirdischen herbeigezaubert, und er hat ein Komplott geschmiedet, um Unheil in der Föderation anzurichten, weil sie für Frieden und Einigkeit steht (was, keine Vielfalt?), wohingegen er für Kampf und sowas steht. Seht ihr, er ist ein ehemaliger Soldat, während die Sternenflotte im Grunde ein interstellares Friedenskorps ist. Er erwirbt ein uraltes Macguffin [Anm. d. Ü.: siehe MacGuffinite auf „Atomic Rockets“], eine Biowaffe, die alles Leben in ihrer Reichweite vernichten kann, und bricht auf, um die Millionen Seelen auf der Sternbasis Yorktown auszulöschen. Ich vermute, damit wird er’s ihnen zeigen. (Natürlich könnte seine riesige Flotte von Schiffen dasselbe ohne Unterstützung tun, aber egal.) Natürlich gelingt es jedoch Captain Kirk (gespielt vom gutaussehenden Chris Pine, der um 75 % weniger jüdisch ist als William Shatner) und seiner tapferen Besatzung, ihn aufzuhalten.

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Star Trek und die multirassische Zukunft

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Von Jonathan Pyle, übersetzt von Deep Roots

Das Original Star Trek and the Multi-Racial Future erschien am 30. Mai 2009 im Occidental Observer

 

Der neue “Star Trek”-Film, der unter der Regie von J.J. Abrams entstand, wirft interessante Fragen über die Zukunft des Multikulturalismus auf. Der Film übermittelt zwei starke Botschaften:

1) Diversität ist normal:

Wie in der ursprünglichen Fernsehserie sind die Charaktere eine Menagerie unterschiedlicher Rassen und Kulturen: Kirk, ein weißer Mann aus dem ländlichen Iowa; Scotty, ein Schotte mit starkem schottischen Akzent; Chekov, ein Russe mit starkem russischen Akzent; Sulu, ein Asiate; Uhura, eine Afroamerikanerin, und Spock, ein superschlauer grünblütiger Vulkanier. Die Macher von Star Trek nehmen an, daß die Menschen im Jahr 2248 (239 Jahre in der Zukunft) immer noch ausgeprägte rassische, kulturelle und linguistische Merkmale aufweisen werden. Nichtweiße werden als nicht weniger kompetent dargestellt als Weiße und als nicht weniger wahrscheinlich in Autoritätspositionen, und verschiedenartiges Personal auf Raumschiffen als höchst funktionell.

2) Interrassische Beziehungen sind normal:

All die sexuellen / romantischen Beziehungen, die im Film dargestellt warden, sind interrassisch außer einer (Kirks Vater und Mutter). Kirk fühlt sich anscheinend nur zu Nichtweißen und Nichtmenschen sexuell hingezogen. Interrassische Beziehungen werden nicht nur als alltäglich dargestellt, sondern auch als fraglos richtig. Spock, der einen vulkanischen Vater und eine menschliche Mutter hat, reagiert auf nichts emotionell außer auf Kritik an seiner gemischten Abstammung. In einem rührenden Moment des Films lehrt Spocks Vater ihn, daß die Partnerwahl mehr auf “Liebe” beruhen sollte als auf “Logik” – oder genetischer Ähnlichkeit, können wir annehmen. Spock selber hat in dem Film eine schwarze romantische Partnerin.

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Rassenvermischung: Nicht mehr nur für Verlierer?

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„To boldly go, where no man has gone before“: der erste interrassische Kuß des Fernsehens in „Star Trek“

Von Greg Johnson, übersetzt von Deep Roots.

Das Original Race-Mixing: Not Just for Losers Anymore? erschien am 28. Oktober 2010 bei „Counter-Currents Publishing

 

Wenn die meisten Leute Weiße sehen, die mit Nichtweißen gehen, dann ist die sofortige Annahme die, daß mit dem Weißen etwas nicht stimmt. Üblicherweise sind die Mängel offensichtlich. Wir wissen, warum eine unscheinbare oder fettleibige weiße Frau mit Schwarzen oder Mexikanern schläft: die sind bereit, über ihre Mängel hinwegzusehen, weil sie weiß ist. Wir wissen, warum es einen faden, aknenarbigen weißen Mann zu Asiatinnen hinzieht: die sind bereit, seine Mängel zu übersehen, weil er weiß ist (und natürlich fischen die Ausländerinnen auch nach Green Cards und Geld).

Und was ist mit attraktiven Weißen, die mit Nichtweißen gehen? In den letzten Jahren gehen mehr und mehr weiße Männer, die keine offensichtlichen Verlierer sind, mit Asiatinnen. Aber nach gängiger Meinung haben sie wahrscheinlich verborgene physische oder psychologische Mängel, wie ein Problem mit der Selbstwertschätzung (erscheint mir recht vernünftig).

Rassenvermischung wird als Ausdruck des Fortschritts in Rassengleichheit verkauft. Gutaussehende Romeos werden nicht länger durch die antiquierten Vorurteile ihrer Elterngeneration von ihren dunkelhäutigen Julias ferngehalten werden. Aber die hässliche Wahrheit ist, daß Rassenvermischung üblicherweise Rassismus und rassische Hierarchien voraussetzt. Die Weißen fühlen, daß sich nach unten paaren oder heiraten, und die Nichtweißen fühlen, daß sie sich nach oben paaren oder heiraten.

Weiße Verlierer werden zum Nach-unten-Heiraten hingezogen, weil sie fühlen, daß ihre dankbaren Partner ihre Mängel um des Privilegs willen übersehen werden, in eine überlegene Rasse einzuheiraten, und ihre nichtweißen Partner denken dasselbe: sie könnten niemals einen normalen Weißen kriegen, aber sie sind bereit, sich mit einem subnormalen zufrieden zu geben, weil sie in eine überlegene Rasse einheiraten wollen.

Eine damit verbundene Einstellung ist die, daß man Nichtweißen nicht verübeln kann, daß sie mit Weißen gehen oder sie heiraten wollen. Ihr Rassenverrat wird als völlig natürlicher Impuls gesehen. Die Einstellung ist die: „Wer könnte es schwarzen Männern verdenken, daß sie hinter weißen Frauen her sind? Habt ihr die schwarzen Frauen gesehen?“ – „Wer könnte es Asiatinnen verdenken, wenn sie mit weißen Männern zusammensein wollen? Schaut euch nur die asiatischen Männer an!“ (Jeder weiß auch, daß asiatische Männer und schwarze Frauen die großen Verlierer im interrassischen Paarungsspiel sind).

Dies sind außerdem nicht die Einstellungen nur der hartgesottenen Rassisten. Buchstäblich jeder glaubt das, Weiße und Nichtweiße, einschließlich der Rassenvermischer.

Ich hege diese Ansichten, auch wenn ich weiß, daß es offensichtlich einige Fälle gibt, in denen sie nicht zutreffen. Es gibt jetzt genug Interaktion zwischen den Rassen, daß völlig normale Leute Freundschaften schließen können, die sich in Romanzen verwandeln.

Aber die Einstellungen bleiben bestehen, weil sie das sind, was Burke „weise Vorurteile“ nennt – beruhend auf früherer Erfahrung, wiederholt bestätigt durch neue Erfahrungen, und daher praktische heuristische Annahmen, wenn man die Bay Area besucht.

Aber obwohl jeder glaubt, daß weiße Rassenvermischer mängelbehaftet sind, redet niemand wirklich darüber. Sogar die Diversitypolizei, die obsessiv jeden sonstigen Fall von realem oder eingebildetem verborgenem Rassismus aufzudecken versucht, bleibt stumm. Ich vermute, daß sie stumm sind, weil sie wissen, daß eine breite Diskussion dieser Einstellung die Rassenvermischung hemmen würde, und das wollen sie nicht.

Weiße Rassenvermischer wissen, daß sie mangelhaft sind, aber sie glauben, daß andere das nicht erraten, wenn sie ihre nichtweißen Liebschaften öffentlich vorführen. Wenn sie wüßten, daß andere sie als mängelbehaftet sehen, wären sie vielleicht nicht so enthusiastisch für das Rassenvermischen. Dies trifft besonders auf ansonsten attraktive und normal aussehende weiße Rassenvermischer zu, die man keiner verborgener Mängel verdächtigen würde, wenn sie sie nicht öffentlich kundtun würden, indem sie hinter nichtweißen Sexualpartnern her sind.

Es hat eine gewisse Normalisierung von weißen Männern gegeben, die mit Asiatinnen zusammen sind. Weil der Feminismus so viele ansonsten attraktive weiße Frauen in Zicken verwandelt hat, ist es leicht zu verstehen, warum völlig normale weiße Männer in Versuchung geraten, sich mit Asiatinnen zufrieden zu geben, nachdem sie femininer, unterordnungsbereiter und mehr auf Heim und Familie orientiert zu sein scheinen.

Aber selbst jene, die es als normale und gesunde Reaktion auf eine kranke Gesellschaft verteidigen, daß Weiße mit Asiatinnen gehen, werden sofort annehmen, daß etwas mit einem weißen Mann nicht stimmt, der mit einer schwarzen Frau geht. Selbst die am stärksten dem Gelben Fieber Verfallenen scheuen davor zurück.

Deshalb ist die Normalisierung von Paarungen weißer Mann/schwarze Frau als erkennbarer Handlungspunkt auf der Agenda des Genozids an den Weißen aufgetaucht.

Lange Zeit sind solche Paarungen in Film und Fernsehen recht selten gewesen. Es schien leichter, Bilder von schwarzen Männern als weise Mentoren, Verbrecherjäger, wissenschaftliche Genies, US-Präsidenten und Gott zu verkaufen, als schwarze Frauen als attraktive Sexualpartnerinnen für normale, nicht mängelbehaftete weiße Männer.

Ja, es gab den berühmten Kuß zwischen Captain Kirk (William Shatner) und Lt. Uhura (Nichelle Nichols) in der ursprünglichen Star-Trek-Serie, aber Kirk stand unter außerirdischem Einfluß. Ja, es gab Rassenvermischung in „Mandingo“ (Marquis de Sade trifft Onkel Toms Hütte), aber die weißen Rassenvermischer wurden explizit als physisch und psychologisch mangelhaft gezeigt. Dasselbe trifft auf „Roots“ zu. Ja, es gab den Nachbarn in „The Jeffersons“. Aber er war ein fader Depp. James Bond ist natürlich einer der frühesten Rassenvermischer auf der Leinwand, aber wir nehmen an, daß er die Augen schließt, sich die Nase zuhält und an England denkt. Und wenn Bond heiratet, heiratet er eine weiße Frau.

Aber in den letzten Jahren hat es einen Trend gegeben, weiße Alpha-Männer mit schwarzen Frauen zusammenzutun. Nicht bloß normale weiße Männer, sondern überlegene weiße Männer. Heroische weiße Männer. Sieger, keine Verlierer.

Rosario Dawson als Roxane

Rosario Dawson als Roxane in „Alexander“

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Star Dreck 9: Die Star-Trek-Filmreihe

Dies ist eine kleine Überraschung für Deep Roots, der mit „Star Dreck 8a und 8b“ eine wunderbar detaillierte Analyse der Propaganda im Star Trek Universum geliefert hat.

Star Trek Movie poster

Vielleicht lohnt sich an dieser Stelle, vor dem finalen Teil „8c“, in dem es um die Serie DS9, die ich nie gesehen habe, weil ich das Setting (Raumstation statt Raumschiff) langweilig fand, ein Überblick über die Star Trek Filme. Gerne hätte ich sie alle noch einmal angesehen und einen detaillierteren Artikel gemacht, aber Zeit ist ein kostbares Gut…

Im ersten Film „Star Trek“ findet sich eine gealterte Crew der Originalserie wieder zusammen, um einer riesigen Sonde zu begegnen, welche die Erde bedroht. In einer nagelneuen „Enterprise“ fliegen sie in die Sonde hinein und nehmen Kontakt mit der fremdartigen Intelligenz auf.

Dies scheint mir das „eigentliche“ Thema von Star Trek zu sein: Die Kontaktaufnahme mit fremden (außerirdischen) Intelligenzen, wobei zwar immer wieder Kommunikationsschwierigkeiten auftreten, der wahrscheinlichste Fall, nämlich dass eine Kommunikation vollkommen scheitert, aber niemals eintritt. Mir erscheint es fast zwingend, dass eine echte außerirdische Spezies uns so fremd wäre, dass wir gar nicht mit ihr kommunizieren könnten, vielleicht könnten wir sie nicht einmal wahrnehmen.

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Star Dreck VIIId – Star Trek: Deep Space Nine, Teil 2: Jüdische Selbstdarstellungen

Von Deep Roots

Bisher von diesem Vierteiler erschienene Fortsetzungen:

Star Dreck VIIIa – Star Trek: Die Originalserie
Star Dreck VIIIb – Star Trek: Die nächste Generation
Star Dreck VIIIc – Star Trek: Deep Space Nine, Teil 1: Interstellare NWO

Im bisher letzten Teil hatte ich anklingen lassen, daß ich mich zum Schluß mit den jüdischen Selbstdarstellungen in „Deep Space Nine“ befassen würde. Von diesen gibt es in der Serie sogar vier Sorten, und das sind:

1. Die Bajoraner

Stadtpanorama auf Bajor.

Stadtpanorama auf Bajor.

Es ist ja die Vermutung geäußert worden, daß mit den Bajoranern die Polen gemeint seien, aber das halte ich für ausgeschlossen. Hier ist ja einem einzelnen Planetenvolk mit seiner Geschichte und Kultur eine wesentliche, über alle sieben Staffeln einer ganzen Trek-Serie reichende Rolle gegeben worden, und das würden Juden nie für ein nichtjüdisches oder gar europäisches Volk tun.

Wie in Teil 3/VIIIc bereits erläutert, sollen die Bajoraner auf einer Ebene ein vorerst noch unabhängiges Volk darstellen, das sich trotz anfänglicher Ablehnung ihres patriotisch-nationalistischen Teils, verkörpert durch Major Kira, zur Aufgabe der gerade erst errungenen Souveränität zugunsten einer Mitgliedschaft in einer supranationalen, multikulturellen Föderation durchringt und ähnlich patriotische Zuseher auf diesem Sinneswandel mitnimmt. Dieser Teil ist Propaganda, der sich an Weiße und andere nichtjüdische Völker richtet, die in einem künftigen Eine-Welt-Superstaat aufzugehen bereit sein sollen.

Auf einer anderen Ebene, die wohl für ein jüdisches Publikum gedacht ist und für Nichtjuden gar nicht so offensichtlich zu sein braucht, verkörpern die Bajoraner die Juden, und zwar als „Holocaust-Opfer“ und als Entsprechung zum jungen Israel. Bajor wird auch sehr positiv dargestellt: es ist eine der ältesten Kulturen des Alpha-Quadranten, und schon im 16. Jahrhundert unserer Zeitrechnung betrieben die Bajoraner Raumfahrt und schickten erstmals ein Raumfahrzeug aus ihrem Sonnensystem hinaus. Ihre Religion ist diejenige im Trek-Universum, die von den Autoren am ernstesten genommen wird, wobei aber deren fanatischer Zweig um Kai Winn Adami wiederum Weiße an fanatische christliche Sekten und Orden denken lassen soll (daneben vielleicht judenintern auch an verbohrte orthodoxe Sekten im Judentum).

Eine Parallele zum Judentum und vor allem zu Israel ist auch, daß die Bajoraner sehr zerstritten sind, auch hinsichtlich der Frage, ob die Beibehaltung der Unabhängigkeit (Zionismus) oder ein Beitritt zur Föderation (Diaspora) vorzuziehen sei. Dies kommt auch im Pilotfilm zum Ausdruck, wo es heißt, daß die Religion das einzige sei, was die Bajoraner noch zusammenhält. Noch deutlicher wird dieser Punkt in der Folge „Die Legende von Dal’Rok“, in der Bashir und O’Brien ein bajoranisches Dorf aufsuchen, um dessen todkranken religiösen Führer, genannt Sirah, zu behandeln. Dessen wichtigste Aufgabe ist die rituelle Vertreibung des Dal’Rok, eines weißen wolkenförmigen Gebildes, das Blitze schleudern kann und jedes Jahr zur Erntezeit am nächtlichen Himmel über dem Dorf erscheint, um es anzugreifen.

Bajoranischer „Rabbi“: der alte Sirah und das Wolkenmonster Dal’Rok.

Bajoranischer „Rabbi“: der alte Sirah und das Wolkenmonster Dal’Rok.

Der alte Sirah stirbt und überträgt sein Amt O’Brien, da er seinen einheimischen Schüler für einen Versager hält. O’Brien ist allein nicht in der Lage, das Dal’Rok zu vertreiben, aber gemeinsam mit dem jungen Sirah-Schüler, der nun in seine Rolle hineinwächst, schafft er es.
Dabei erfahren O’Brien und Bashir auch, was es mit dem Dal’Rok auf sich hat: Vor vielen Jahren war das Dorf in Gefahr, durch Hass, Neid und Mißtrauen unter seinen Bewohnern zerstört zu werden. Mittels eines Splitters von einem der heiligen Drehkörper der Wurmloch-Propheten erzeugte er alljährlich das Dal’Rok, eine Manifestation der bösen Gedanken der Dorfbewohner, die er in einer gemeinsamen Beschwörung zur Vertreibung des Wolkenmonsters inspiriert. Dabei feuert er sie an, ihm in Sprechchören nachzusagen: „Das Dorf ist stark! Viel stärker, als das Dal’Rok sich vorstellen kann! Mit unserer Stärke und Einigkeit werden wir das Dal’Rok endgültig verjagen. Das Dorf ist stark! Viel mächtiger als das Dal’Rok! (etc.)“. Diese äußere Bedrohung, von deren künstlicher Heraufbeschwörung die Dörfler nichts wissen, mitsamt dem gemeinsamen Vertreibungsritual stellt die Einigkeit im Dorf wieder für ein Jahr her.

Hier haben wir schon eine sehr auffallende Parallele zu den Juden, die es, wie ich schon in diesem Kommentar geschrieben habe, aufgrund ihrer Mentalität schon gar nicht mehr auf Dauer miteinander in einem unverdünnten Ethnostaat aushalten, und die auch in der Diaspora zur Festigung ihres Zusammenhalts eine äußere Bedrohung, und sei es nur eine erfundene, benötigen.
Der Sirah ist also der Rabbi der Bajoraner, und das Dal’Rok entspricht also in Israel den Arabern und allgemeiner betrachtet den Goyim, dem Dritten Reich oder auch Amalek.

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Star Dreck VIIIc – Star Trek: Deep Space Nine, Teil 1: Interstellare NWO

Raumstation „Deep Space Nine“ über Bajor.

Raumstation „Deep Space Nine“ über Bajor.

Von Deep Roots

Bisher von diesem Vierteiler erschienene Fortsetzungen:

Star Dreck VIIIa – Star Trek: Die Originalserie
Star Dreck VIIIb – Star Trek: Die nächste Generation

Der dritte Teil meines Vierteilers über „Star Trek“ befaßt sich mit der Serie „Star Trek: Deep Space Nine“, die mir – rein NWO-blind betrachtet – von allen am besten gefallen hat. Dies lag an der höheren schauspielerischen Qualität, der mit TNG mindestens vergleichbaren optischen Präsentation, der härteren, düstereren, vom gewohnten Star-Trek-Eiapopeia abweichenden Ausrichtung der Geschichten und den für Star Trek und überhaupt für SF-Serien damals neuen langfristigen Handlungssträngen. Letzteres wurde gerade durch die mit Skepsis bedachte Tatsache erleichtert, daß die Serie eine Raumstation anstelle eines Raumschiffs als Handlungszentrum hatte, wodurch eine ausführliche, wiederkehrende Befassung mit den Geschehnissen eines bestimmten Raumsektors möglich wurde. Die Befürchtung, wegen der Raumstation würde es einen hohen Anteil von „bottle shows“ geben, wie schon bei der Originalserie Episoden genannt wurden, wo sie das Schiff nie verließen, wodurch das Ganze langweilig werden würde, erwies sich als unbegründet. Denn der nahe Planet Bajor bot immer wieder Gelegenheit zu dort angesiedelten Folgen, die mit Warpantrieb ausgestatteten stationseigenen Raumfähren und später auch das Kampfschiff Defiant ermöglichten den Charakteren interstellare Unternehmungen, und durch das gleich zu Anfang im bajoranischen System entdeckte stabile Wurmloch konnte die Handlung auch in einen fernen Quadranten der Galaxis ausgreifen beziehungsweise von dort beeinflußt werden. All das förderte aber auch das Ausmaß, in dem man als Zuschauer die mit verabreichte Propaganda unkritisch aufnahm, während man von dem Dargebotenen in den Bann gezogen wurde.

Die Handlung von „Deep Space Nine“ setzt ab der Spätphase von „Die nächste Generation“ ein: Nachdem die Cardassianer ihre Besetzung des Planeten Bajor aufgegeben haben und abgezogen sind, gerät ihre dort befindliche Raumstation Terok Nor in den Besitz der unabhängig gewordenen Bajoraner. Deren provisorische Regierung weiß, daß sie den Schutz der Föderation gegen die Cardassianer braucht, und strebt eine Mitgliedschaft in der Föderation an, die ihrerseits an einer Aufnahme Bajors interessiert ist. Dieses unterstellt Terok Nor der Leitung der Sternenflotte, die die Station fortan als „Deep Space 9“ mit einer gemischten, aus bajoranischem und Sternenflottenpersonal bestehenden Besatzung unter Führung des schwarzen Commanders Benjamin Sisko betreibt, dem als Erster Offizier und Militärattaché die Bajoranerin Major Kira Nerys zur Seite steht.

Der Führungsstab von Deep Space Nine: vorn links Wissenschaftsoffizier Lt. Jadzia Dax, dahinter Major Kira Nerys, Commander Benjamin Sisko, Stationsarzt Dr. Julian Bashir, Sicherheitschef Odo, Chefingenieur Chief Petty Officer Miles O’Brien; vorne noch Siskos Sohn Jake und der Ferengi Quark, der auf der Station eine Bar betreibt.

Der Führungsstab von Deep Space Nine: vorn links Wissenschaftsoffizier Lt. Jadzia Dax, dahinter Major Kira Nerys, Commander Benjamin Sisko, Stationsarzt Dr. Julian Bashir, Sicherheitschef Odo, Chefingenieur Chief Petty Officer Miles O’Brien; vorne noch Siskos Sohn Jake und der Ferengi Quark, der auf der Station eine Bar betreibt.

Schon im Pilotfilm „Der Abgesandte“ wird im bajoranischen Sonnensystem ein stabiles Wurmloch entdeckt, das den Alpha-Quadranten der Galaxis mit dem 70.000 Lichtjahre entfernten Gammaquadranten verbindet und von geheimnisvollen Wesen geschaffen wurde, die darin leben und von den Bajoranern als „die Propheten“ verehrt werden. Dieses Wurmloch wertet die Bedeutung Bajors stark auf, und zu seiner Überwachung wird Deep Space 9 aus dem Orbit um Bajor in seine Nähe verlegt. Mit der Zeit stellt sich heraus, daß die bewohnten Welten des Gammaquadranten einem seit zehntausend Jahren bestehenden Imperium angehören, dem Dominion, das von einer geheimnisvollen Hintergrundmacht, den „Gründern“ geschaffen wurde. Diese zurückgezogen lebenden Wesen, die kaum ein Untertan des Dominion je gesehen hat, bedienen sich einer ursprünglich affenähnlichen und von den Gründern genetisch aufgewerteten und ihnen ergebenen humanoiden Spezies von Klonen, der Vorta, zur Verwaltung ihres Imperiums, und schaffen eine genetisch konstruierte Kriegerspezies, die Jem’Hadar, die unter der direkten Führung der Vorta Eroberungskriege führen und die Autorität der „Gründer“ im Dominion durchsetzen. Beiden Spezies sind Gehorsam und Ehrfurcht gegenüber den Gründern, die für sie gottähnliche Wesen sind, genetisch einprogrammiert. Im Verlauf der Handlung findet man heraus, daß der Sicherheitschef von Deep Space 9, der Formwandler Odo, einer dieser Gründer ist, ohne es zu wissen.

Die Vorta-Frau Kilana und ihre Jem’Hadar-Krieger in „Das Schiff“.

Die Vorta-Frau Kilana und ihre Jem’Hadar-Krieger in „Das Schiff“.

Auf die zunehmenden Einflüge der Föderation und anderer Mächte des Alpha-Quadranten durch das Wurmloch in den Gamma-Quadranten reagiert das Dominion immer aggressiver, bis aus einem Kalten Krieg ein offener Krieg zwischen dem Dominion und einer Allianz zwischen der Föderation, den Klingonen und Romulanern wird.

Rassenbeziehungen auf Deep Space Nine

Commander Sisko, Dr. Bashir (hinten), Chief O’Brien, Major Kira und Lieutenant Dax.

Commander Sisko, Dr. Bashir (hinten), Chief O’Brien, Major Kira und Lieutenant Dax.

Ganz rasseblind betrachtet hat Commander (später Captain) Benjamin Sisko (Avery Brooks) mich von allen Kommandanten in Star Trek am meisten beeindruckt: er tritt respektgebietender als Kirk und Picard oder gar Janeway auf, behandelt seine Untergebenen aber ebenfalls respektvoll, hat Herz und Humor, ist tapfer, handelt unkonventionell, wenn es die Situation erfordert, und weiß sich gegenüber Vorgesetzten und Feinden durchzusetzen. Wie schon bei US-Präsident Palmer in der Serie „24“ (siehe meinen Artikel „Star Dreck IV: Hollywoods Helden“) ist es kein Zufall, daß ausgerechnet ein „Afroamerikaner“ in dieser vorteilhaften Weise als Führungspersönlichkeit präsentiert wird.

Zusätzliche „Numinosität“ erhält Sisko auch dadurch, daß er bei seinem Entdeckungsflug durch das Wurmloch von den darin wohnenden quasi-göttlichen Wesen zu ihrem Abgesandten (daher der Titel des Pilotfilms) erwählt wird, wodurch er bei den Bajoranern den Status einer lang erwarteten, religiös aufgeladenen Heilsgestalt erlangt.

Wenn man sich dagegen den ranghöchsten weißen Erdenmann auf DS9, Chief Miles O’Brien (Colm Meaney), ansieht, so fällt auf, daß er ausschließlich nichtweiße Erdenmänner und außerirdische Frauen über sich hat: den schwarzen Kommandanten Sisko, die Bajoranerin Kira (Nana Visitor) als dessen Stellvertreterin, den Araber Dr. Bashir (Siddig el Fadil) als Stationsarzt und die Trill-Frau Lieutenant Dax (Terry Farrell) als Wissenschaftsoffizier, wobei die beiden letzteren allein schon aufgrund ihres Offiziersranges über ihm stehen. Falls man den Sicherheitschef Odo (René Auberjonois) in der Führungshierarchie über ihm einordnet, so hat O’Brien auch mit diesem einen Nichtmenschen über sich. Dies ähnelt der Situation in „Star Trek: Voyager“, wo der ranghöchste weiße Erdenmann, Lieutenant Junior Grade Thomas Paris, folgende Personen in der Hierarchie über sich hat: Captain Janeway (weiße Frau), Commander Chakotay (Indianer), Lt. Commander Tuvok (schwarzer Vulkanier, Sicherheitsoffizier und 1. Taktischer Offizier), Chefingenieurin Lieutenant B’Elanna Torres (farbige Halbklingonin). Aber das setzt sich ja bis ganz an die Spitze der Föderation fort, wo diese hässliche Kreatur ganz im Sinne des Diversitytrainings für das heutige Fernsehpublikum als Präsident das Oberhaupt aller Föderationsbürger – also auch aller Menschen – ist:

Föderationspräsident Jaresh-Inyo, ein Grazerit, unter dessen Kopfbedeckung sich zwei zehn Zentimeter lange Hörner verbergen.

Föderationspräsident Jaresh-Inyo, ein Grazerit, unter dessen Kopfbedeckung sich zwei zehn Zentimeter lange Hörner verbergen.

Weiße Männer sind in DS9 auch sonst recht unterrepräsentiert. Das beginnt schon am Anfang von „Der Abgesandte“, wo Siskos Schiff USS Saratoga gegen ein Borg-Würfelraumschiff kämpft und auf der Brücke nur Nichtweiße und Außerirdische zu sehen sind und erst während der Evakuierung des zerstörten Schiffes der eine oder andere weiße Mann vorkommt. Nur für fiese, unsympathische und schurkische Charaktere verwenden die Serienmacher vorzugsweise bis ausschließlich weiße Darsteller, zum Beispiel für das streberhafte, besserwisserische Schweinchen Lt. Primmin, das Odo in „Der Parasit“ als Sternenflotten-Sicherheitsoffizier Ärger macht, oder Commander Eddington, der mit der föderationsfeindlichen Widerstandsbewegung „Maquis“ gemeinsame Sache macht (womit er mir ganz und gar nicht unsympathisch ist), oder der fanatische Agent Sloan vom Föderationsgeheimdienst „Sektion 31“. Auch in „Die Prophezeiung“ werden die beiden Kampfparteien, die sich seit langer Zeit auf einem öden Planeten verbissen bekämpfen und dazu verdammt sind, nach jedem Tod wieder zum Leben zu erwachen und weiterzukämpfen (eine böse Parodie auf Walhalla) sichtlich nur von Weißen gespielt.

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