Die helfende Hand

NORD-LICHT

Terra & Sol

Von Poul Anderson. Das Original „The Helping Hand“ erschien im Mai 1950 in ASTOUNDING SCIENCE FICTION (deutsche Übersetzung von Bodo Baumann, erschienen in einem alten SF-Taschenbuch). Online-Quelle hier: Die helfende Hand

Der melodische Glockenklang wurde begleitet von der sachlichen Stimme des Roboters im Vorzimmer: „Seine Exzellenz, Valka Vahino, Sonderbotschafter der Liga von Cundaloa bei der Regierung des Solaren Commonwealth.“

Die Irdischen erhoben sich höflich, als der Botschafter eintrat. Trotz der Schwerkraft und der trockenen Kälte – so mußten ihm die irdischen Verhältnisse erscheinen – trat der Botschafter mit der typischen Anmut seiner Rasse auf, und wieder einmal waren die Irdischen beeindruckt von der Schönheit dieser Geschöpfe.

Geschöpfe – nun, die Bevölkerung von Cundaloa war ziemlich menschenähnlich, sowohl geistig wie auch physisch, um mit irdischen Maßstäben gemessen zu werden. Ihre Unterschiede im Vergleich zu den Menschen waren nicht bedeutend. Ein gewisser Charme, eben das „Anderssein“, das immer romantische Betrachtungen auslöst, umgab…

Ursprünglichen Post anzeigen 10.245 weitere Wörter

Buchempfehlung: Waltraud Ferraris „Alte Bräuche neu erleben“

alte-brc3a4uche-neu-erleben

Von Lichtschwert.

In diesem Beitrag stelle ich ein Buch vor, das ich in diesem Frühjahr gekauft habe und das ich allen sehr empfehlen kann, die sich für altes Brauchtum, kulturelle Identität und deren mythologische Wurzeln interessieren:

„Alte Bräuche neu erleben: Fest- und Alltag im Rhythmus der Jahreszeiten“ von Waltraud Ferrari (Leopold Stocker Verlag 2014, ISBN 978-3-7020-1443-8)

Dieser sehr schön gestaltete, reich bebilderte und auch solide gefertigte Band befaßt sich mit dem christlichen und heidnischen (letzteres von der Autorin meist als „alteuropäisch“ bezeichnet) Brauchtum vorwiegend des Alpenraums. Zur näheren Erläuterung zitiere ich nachfolgend Waltraud Ferrari selbst in Form von Auszügen aus dem Einleitungsteil ihres 206seitigen Buches:

Wer sich für eine Landschaft interessiert, wer den dort ansässigen Menschen wahrhaft begegnen möchte und wer es wagt, manchmal abseits ausgetretener Pfade unterwegs zu sein, wird unweigerlich auf altes Brauchtum in seinen verschiedensten Erscheinungsformen treffen. Vieles ist schon in Vergessenheit geraten, manches ist zum Touristenevent geworden, aber auch Authentisches ist noch erhalten und wird heute neu belebt.

Dieses Buch soll nicht nur Hintergründe und Funktion überlieferter Bräuche beleuchten, sondern auch dazu anregen, das darin vorhandene Wissen wiederzuentdecken und, je nach Wunsch, im eigenen Leben anzuwenden. Dabei erwartet Sie keineswegs nur ein Blick in frühere Zeiten, sondern eine reiche, bunte Erfahrungswelt, die dem Leben auf besondere Weise Kraft und Zauber zu verleihen vermag.

Was ist Brauchtum eigentlich?

Echtes Brauchtum war stets Ausdruck einer ganzheitlichen Lebensform mit entsprechender Lebensphilosophie, die ursprünglich alle Daseinsbereiche betraf. Dabei verstand sich der Mensch als selbstverständlichen Teil einer Gesamtheit, bestehend aus unzähligen Kräften und Kreaturen. Der unmittelbare Bezug zu jahreszeitlichen Rhythmen, also ein bäuerlich geprägter Kalender, spielte dabei eine vorrangige Rolle. Er bildete kosmisches Geschehen, die Bewegung von Sonne und Mond, den Lauf der Gestirne, also das, was für die Vorgänge von der Aussaat bis zur Ernte zu beachten war, in menschlichen Dimensionen ab und erinnerte an die großen Zusammenhänge alles Lebendigen. Man wusste, was lebens- und überlebensnotwendig und somit auch bestimmend für die Gemeinschaft war. So wurden wichtige Zeitpunkte und Feste innerhalb des Jahres markiert und durch das jeweilige Brauchtum entsprechend gewürdigt. Daraus ergab sich eine Struktur, die – beinahe unverändert – bis in die Gegenwart reicht.

Von einem bestimmten Blickwinkel aus lässt sich Brauchtum auch als eine Art Erzählform ansehen, die jahrhunderte- oder sogar jahrtausendealtes Wissen bewahrt. Dieses wird durch Reime und Merksprüche, Geschichten, Lieder und Tänze, Sagen und mythologische Überlieferungen, maskentragende Gestalten sowie eine Vielzahl ritualisierter Handlungen mitgeteilt.

Darüber hinaus beziehen sich viele Bräuche auf bedeutende Ereignisse im Leben wie Geburt, die Aufnahme in die Welt der Erwachsenen, Heirat oder Tod, die von besonderen Ritualen begleitet werden. So ist Brauchtum unter anderem Ausdruck der Achtung vor der Natur und dem Leben selbst und spiegelt zugleich die Würde derer wider, die diesem Lebendigen mit Ehrfurcht gegenübertreten. Es entspringt einer Zeit, in der ursprüngliche Lebensweise mit genauer Naturbeobachtung einherging, wobei man alles als beseelt betrachtete, also mit einer Intelligenz versehen, mit der man kommunizieren konnte. Nicht unbedingt in Worten, sondern in Form bestimmter Handlungen, die man im Brauch immer noch sieht.

Im Brauchtum begegnet man kraftvollen, archaischen Bildern, die sich auf einer heute oft vernachlässigten Ebene mitteilen. Diese Mittelungen sprechen den Menschen in seiner Gesamtheit an und wenden sich nicht vordergründig an den Verstand, sondern an das tiefe Empfinden der Seele, eine Art bildhaft „ver-götterndes“ Denken, das in früheren Epochen noch als selbstverständlich galt. Wo man heute nur einen Getreideacker sieht, erkannte das archaische Denken der Seele eine Wesenheit oder Gottheit, die ihn belebte. So wohnte im Acker der Korngeist, in den Herbststürmen fegte die Wilde Jagd über die Felder, und in den Rauhnächten traf man auf die Perchten, lichte wie dunkle Gestalten, die Segen bringen, Unheil abwehren und aufbrechendes Leben nach der Winterruhe hervorwirken sollten.

brauchtum-und-landschaft-winterszene

Das Brauchtum erzählt in seiner bildhaften Sprache von Abläufen, die in der Natur tatsächlich stattfinden. Zugleich weist es ganz selbstverständlich auf Metaphysisches hin, nämlich auf jene unsichtbar-geistigen Bereiche, in denen man den Ursprung allen Seins vermutete. Auf diese Weise wird an den Zusammenhang alles Lebendigen erinnert und damit wieder ein heiles und heilsames organisches Schöpfungsbild vermittelt. Im Idealfall geht dies mit der Empfindung für ein natürliches, gemeinsames Wachstum einher, das in einem Tempo erfolgt, welches dem Leben zuträglich ist.

(mehr …)

Emma West und der englische Nationalismus

John Opie, „Boadicea hält den Briten eine Predigt“; vor 1807

John Opie, „Boadicea hält den Briten eine Predigt“; vor 1807

Von Christopher Pankhurst, übersetzt von Deep Roots. Das Original Emma West & English Nationalism erschien am 5. Dezember 2011 bei Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Zur Zeit, da dies geschrieben wird, wird Emma West in Haft gehalten und wartet auf einen weiteren Auftritt vor Gericht. Im Gefolge ihrer weithin publizierten Polemik gegen die Einwanderung ist sie der verschärften, vorsätzlichen, rassisch-religiösen Unruhestiftung angeklagt worden. Falls sie für schuldig befunden wird, droht ihr ein Höchsturteil von zwei Jahren Gefängnis.

Das Vergehen der „vorsätzlichen Unruhestiftung“ wurde mit dem Public Order Act von 1986 geschaffen. Eines der erklärten Ziele des Gesetzes war es, „das Aufhetzen zum Rassenhass zu kontrollieren“ [1]. 1998 führte der Crime and Disorder Act neue „rassisch oder religiös verschärfte“ Straftaten ein. [2] Dies bedeutet, daß manche Verbrechen von den Gerichten als schwerwiegender behandelt werden, wenn bewiesen werden kann, daß in dem Verbrechen ein religiöses oder rassisches Element enthalten war. Wenn bewiesen werden kann, daß der Angeklagte beim Begehen eines Verbrechens Feindseligkeit gegenüber der rassischen oder religiösen Zugehörigkeit des Opfers gezeigt hat, dann wird das Verbrechen als religiös oder rassisch verschärft beurteilt werden. Als Hinweis darauf, wie ernst das genommen wird: die maximale Gefängnisstrafe für vorsätzliche Belästigung ist sechs Monate, aber wenn das Verbrechen als rassisch oder religiös motiviert beurteilt wird, dann schnellt die Höchststrafe auf bis zu zwei Jahre empor.

Solche Gesetze werden von den Behörden in England mit Begeisterung vollzogen und sind ein Mittel, politische Meinungen unter legalistischer Verkleidung zu zensurieren. Der Führer der British National Party (BNP), Nick Griffin, wurde 2006 in einer Reihe von Verfahren wegen des Gebrauchs von Worten oder Verhaltensweisen freigesprochen, die das Ziel haben, Rassenhass zu schüren, ein weiteres Vergehen aus dem Public Order Act von 1986. Dies hing mit einer verdeckten Ermittlung der BBC zusammen, die einen Undercover-Reporter heimlich eine Versammlung der BNP für die nachfolgend ausgestrahlte Sendung „The Secret Agent“ filmen ließ. [3]

In jüngerer Zeit wurden Simon Sheppard und Stephen Whittle inhaftiert wegen Anstiftung zum Rassenhass mittels Material, das auf der Webseite „Heretical Press“ erschien. Sie wurden wegen Vergehen nach dem Public Order Act angeklagt: Veröffentlichung von rassenhetzerischem Material, Verbreitung von rassenhetzerischem Material und Besitz von rassenhetzerischem Material mit der Absicht, es zu verbreiten. Sheppard wurde zu vier Jahren und zehn Monaten verurteilt, Whittle zu zwei Jahren und vier Monaten (später nach Berufung reduziert). [4]

Der Fall von Stephen Whittle ist besonders interessant. Die Bücher des erfolgreichen Autoren Whittle waren von Creation Press, Headpress und Richard Bransons Virgin Books veröffentlicht worden. Seine Interessen waren die dekadenten und extremen Manifestationen der Postmoderne: der Serienmörder, das Okkulte, sexuelle Perversionen und andere Arten von Häresie. All dies war unauffällig. Irgendwann beschloß er, Artikel für Simon Sheppards Webseite (www.heretical.com) zu schreiben, in denen er die jüdische Macht hinter den Kulissen beschrieb, ihre Manipulation politischer Akteure und die schädlichen Auswirkungen ihrer Einwanderungspolitik auf die einheimische Bevölkerung. Der letzte Essay, der auf der Webseite veröffentlicht wurde, bevor er verhaftet wurde, hatte den Titel „Brave Jew World“. [5] All dies stellte sich als eine Ketzerei zuviel heraus. Niemand außerhalb der „äußersten Rechten“ und nicht viele innerhalb derselben sprach sich für die Redefreiheit des Autors aus, als er inhaftiert wurde.

Die Zensur jener, die für die einheimische Bevölkerung sprechen möchten, wird begleitet von der Verdrängung dieser Bevölkerung. Im letzten Jahrzehnt sind fast zwei Millionen Einwanderer (nicht eingeschlossen illegale Einwanderer) in das Vereinigte Königreich gekommen. Es wird prognostiziert, daß die Bevölkerung des Vereinigten Königreichs in den nächsten 16 Jahren um sieben Millionen wachsen wird, wovon fünf Millionen auf die Einwanderung zurückgehen werden. [6] Ein Teil des Grundes dafür, warum das liberale Establishment so scharf auf dieses lähmende Ausmaß der Einwanderung ist, ist dessen Wunsch, die Fähigkeit der einheimischen Bevölkerung zu zerstören, sich selbst wirksam zu repräsentieren. Dies war es, was hinter der geheimen Verschwörung der Labour-Regierung zur Erhöhung der Einwanderung steckte. Die Labour-Regierung entschied, daß ein hohes Einwanderungsniveau „die Nase der Rechten in [ethnische] Vielfalt stecken“ würde. [7] Das geheime Dokument, das enthüllte, daß die Regierung die Einwanderung als Mittel zur Gesellschaftsklempnerei verwenden wollte, wurde nur als Folge eines Antrags auf Informationsfreiheit öffentlich gemacht [8] und hat wenig bleibendes Interesse der Medien bewirkt. Die Tatsache, daß Einwanderer wahrscheinlicher Labour wählen werden, macht dies zum unverschämtesten Akt von Wahlschiebung in der politischen Geschichte.

Das Ausmaß der Einwanderung in England ist unverhältnismäßig größer als in Wales oder Schottland, und manche Orte sind bereits effektiv verloren. Dasselbe trifft auf das Schulsystem zu, wo weiße Kinder jetzt unter den Schülern in London, Slough, Leicester und Birmingham eine Minderheit sind. [9]

Der Protest von Mrs. West, daß ein Schwarzer kein Engländer sein kann, mag sie ins Gefängnis bringen, aber es ist keine falsche Aussage. Es gibt ein großes Maß an Verwirrung um die Unterscheidung zwischen englisch und britisch, und dies wird durch die Existenz des Vereinigten Königreichs verschärft. Kurz, die Engländer stammen von den Angeln und Sachsen ab, die ungefähr ab dem fünften Jahrhundert in dieses Land kamen. Die Schotten stammen von den Skoten ab, einem irischen Stamm, und die Waliser von den Briten, die in England lebten, als die Angeln und Sachsen ankamen. („Walisisch“ stammt vom altenglischen Wort wealisc, das „fremd“ bedeutet). Die Geschichte des Vereinigten Königreichs wird von Tony Linsell in „An English Nationalism“ kurz und bündig zusammengefaßt:

(mehr …)

Colin Woodard, American Nations und die Wahl von 2012

colin-woodard-the-american-nations-today

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Colin Woodard, American Nations, The 2012 Election erschien am 20. November 2012 (nach Barack Obamas Wiederwahl) auf Occidental Dissent.

Das Yankeetum

Hier ist die wahre Geschichte der Präsidentenwahl von 2012 … die Yankee-Frage. Sobald man diese Frage versteht, wird man die Vergeblichkeit des Weißen Nationalismus und des „metapolitischen Kampfes“ bei der Beseitigung des angesammelten Gewichts von vier Jahrhunderten kultureller Sedimente und historischer Erfahrung in den Köpfen der Menschen verstehen.

Dieselben Bruchlinien sind in jeder jüngeren nationalen Wahl erkennbar. Werbung im Wert von Hunderten Millionen Dollar ändert daran nichts:

Das Yankee-Problem der G.O.P

„Etwas Bemerkenswertes ist am letzten Dienstag geschehen. Die Republikanische Partei wurde in ihrem Geburtsland buchstäblich ausgelöscht.

Ich spreche vom Yankeetum, einem großen Streifen des Landes von Maine bis Minnesota, der im Grunde von Puritanern aus Neuengland und ihren Nachkommen kolonisiert wurde. Dieser Kulturraum – einer von elf, aus denen unser Kontinent besteht – umfaßt das Hinterland von New York, die Western Reserve von Ohio, den oberen Bereich der Staaten an den Großen Seen, den nördlichen Teil von Illinois und einen Teil von Iowa. Einst der Geburtsort der G.O.P. und während des ersten Jahrhunderts ihrer Existenz das Zentrum ihrer Unterstützerschaft, ist es heute die Heimat von 54 Millionen Menschen, von denen wenige genetisch mit den frühen Siedlern der Bay Colony verwandt sind, die aber alle von der kulturellen DNS beeinflußt sind, die sie hinterließen. …

Es war eine verheerende regionale Niederlage von nationaler Bedeutung. In Neuengland errang Mitt Romney keine einzige Wahlmännerstimme, während die Republikaner jede Auseinandersetzung auf Bundes- und Staatsebene verloren. Scott Brown verlor seinen Sitz im U.S.-Senat in Massachusetts an die Demokratin Elizabeth Warren. In Maine brachte der seit zwei Amtsperioden dienende unabhängige Gouverneur Angus King seinen Rivalen eine schwere Niederlage bei und errang den Sitz im U.S.-Senat, der von der gemäßigten Republikanerin Olympia Snowe geräumt wurde, während die Republikaner die Kontrolle über beide Häuser der Legislative in dem Bundesstaat verloren. In „Live Free or Die“-New Hampshire verloren die Republikaner beide Auseinandersetzungen um die Häuser auf U.S.-Ebene und – in einer massiven Wende – die untere Kammer des State House. Die Demokratin Maggie Hassan wurde zur Gouverneurin gewählt.

Neuengland hat jetzt keinen einzigen Kongressabgeordneten von der G.O.P. Nur einer von sechs Gouverneuren und zwei von zwölf U.S.-Senatoren sind Republikaner.

Und es ist nicht nur im Kerngebiet Neuengland so. Romney hat jeden vom Yankeetum dominierten Staat verloren – Michigan, Wisconsin, Illinois und Minnesota – und alle mit bedeutenden Yankee-Bereichen, einschließlich New York und Ohio. Republikanische Kandidaten für den U.S.-Senat verloren auch in jedem von Yankees dominierten Staat, während der Demokrat Sherrod Brown seinen Senatssieg in Ohio der überwiegenden Unterstützung in der von Yankees gegründeten Western Reserve verdankte. Die Republikaner verloren 10 von 12 Yankee-kontrollierte Repräsentantenhaussitze in Illinois, 5 von 8 in Minnesota, 4 von 9 im New Yorker Hinterland und beide im östlichen Iowa. Sie verloren auch die Western Reserve deutlich, auch wenn intensive Wahlkreisschiebungen in dieser Bastion der Demokraten eine verbindliche Zählung von Distrikten unmöglich macht. Nur in Michigan und Wisconsin wird die Repräsentantenhausfraktion der G.O.P. eine Mehrheit ausmachen…“

Konflikte zwischen U.S.-Regionen hinter Obama versus Romney

„Die Wahl der letzten Woche demonstrierte wieder einmal, daß Amerikas grundlegendste und beständigste Teilungen nicht die zwischen „red states“ und „blue states“, Konservativen und Liberalen oder auch Gläubigen und Säkularen sind. Sie sind kultureller Art, das Ergebnis von Unterschieden, die bis zu den rivalisierenden Kolonialprojekten zurückverfolgt werden können, die vor drei und vier Jahrhunderten auf unserem Kontinent begründet wurden.

(mehr …)

Die singende Revolution / Und wer nicht singt, der küsst

Dieser Beitrag ist ein Doppelpack aus zwei Artikeln; der erste davon ist The Singing Revolution von Matt Parrott, erschienen am 5. Juli 2011 bei Counter-Currents Publishing/North American New Right und übersetzt von Deep Roots:

thesingingrevolution

DIE SINGENDE REVOLUTION

The Singing Revolution ist ein Dokumentarfilm über den Kampf der winzigen Ostseenation Estland um Souveränität, einer Nation, die das halbe zwanzigste Jahrhundert im Griff des Sowjetimperiums verbrachte. Es ist ein besinnlicher und informativer Film, der entweder nicht erkennt oder sich nicht darum kümmert, daß es eine mitreißende Geschichte des Triumphes einer weißen Nation über eine globale Ideologie ist. Das Meer hellhaariger Patrioten, die als eine unerschütterliche erweiterte Familie in Solidarität gegen eine Ideologie versammelt sind, die in ihrer Zukunft keinen Platz für sie sieht, ist atemberaubend.

Die Geschichte zentriert sich um das Estnische Liederfestival (das Laulupidu), eine Veranstaltung, die mehr als ein Jahrhundert lang alle fünf Jahre veranstaltet wurde und bei der Zigtausende Esten zusammenkommen, um traditionelle Volkslieder zu singen. Sie sangen öffentlich Texte wie „Land meiner Väter / Land, das ich liebe / ich kann dich nicht im Stich lassen“ und rezitierten privat Slogans wie „Eines Tages, komme, was da wolle, werden wir gewinnen“, bis sie ein freies Land waren. Der Erzähler behauptet, es sei „die Geschichte davon, wie die Kultur eine Nation rettet“, womit er der „Singenden Revolution“ das Verdienst zuschreibt, die Ketten der Unterdrückung ohne Hass oder Gewalt zu entfernt zu haben.

Es ist verzeihlich, daß sowohl der nationale Mythos als auch die These des Dokumentarfilms besagen, daß sie den Bolschewismus mit all ihrem Singen besiegt hätten. Immerhin, „wenn 20.000 Menschen ein Lied zu singen beginnen, selbst ohne einen Dirigenten, kann man sie nicht zum Schweigen bringen.“ In Wirklichkeit implodierte der Bolschewismus von selber. Bis dahin waren sowohl die militanten „Waldbrüder“ als auch die verweichlichten Dirigenten gleichermaßen machtlos gegen den einschüchternden globalen Moloch. Es war jedoch auf seine eigene Weise subversiv. Es spielte eine entscheidende Rolle bei der Bewahrung der estnischen Stammesidentität gegen die Auflösung, sodaß es zu einem späteren Zeitpunkt noch ein Estland zum Wiederherstellen geben konnte.

Der aufmerksame amerikanische weiße Nationalist wird diese Darbietung mit mehreren Parallelen zu unserem eigenen Kampf übersät finden. An einer Stelle meint ein Mann: „In der Schule unterrichteten sie einen Haufen Scheiße, aber mein Vater sagte mir, wie es wirklich war.“ Es ist ermutigend zu sehen, wie diese Völker nach weitverbreiteten Gehirnwäschebestrebungen der Regierung so schnell wieder zu Sinnen kommen. Sollte der globale Kapitalismus in ähnlicher Weise implodieren wie der globale Kommunismus, wird unser eigenes Volk dann genauso schnell wieder zu Sinnen kommen? Tun wir Fackelträger alles, was wir können, um ein Gefühl der Identität am Leben zu halten?

(mehr …)

Der Mythos von Khasaria – Teil 1

khasar1a

Von Osimandia, unter Verwendung eines von ihr übersetzten Artikels von Dr. David Duke.

Es ist mir bekannt, dass die korrekte deutsche Schreibweise Chasarien und nicht Khasaria ist. Ich habe mich dennoch dafür entschieden, hier durchgehend die (falsche) anglifizierte Schreibweise zu verwenden, weil sie sich einfach eingebürgert hat und somit diese Abhandlung auch leichter über Suchmaschinen gefunden werden kann, da wohl kaum jemand mit der deutschen Schreibweise danach suchen wird. Darüberhinaus hat es auch meinem Sprachgefühl massiv widerstrebt, die Schreibweise mit C zu verwenden. Dass sich die englische Schreibweise im deutschen Sprachraum eingebürgert hat, legt den Schluss nahe, dass so ziemlich alles, was über Khasaria und Khasaren geschrieben wurde, aus dem englischen Sprachraum zu uns eingewandert ist, obwohl es auch in Deutschland bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts eine große Zahl von Schriften über Juden und ihre Herkunft gab, in denen die so genannte Khasarentheorie aber tatsächlich so gut wie keine Rolle spielt. Offenbar sind nicht einmal die Nationalsozialisten, denen man nun wirklich keinen übertriebenen Philosemitismus unterstellen kann, auf die Idee gekommen, diese Theorie zu verbreiten.

Tatsächlich wurde diese Theorie von Juden in die Welt gesetzt und lange Zeit auch ausschließlich von ihnen verbreitet, bis sie, nachdem der Jude Arthur Koestler 1976 den Bestseller Der dreizehnte Stamm veröffentlicht hatte, auch von Arabern und linken europäischen Antizionisten zur Kenntnis genommen und aufgenommen wurde, von wo aus sie langsam auch in rechte Kreise einwanderte.

Antizionistische Kreise versprechen sich offenbar davon eine Auflösung des Staates Israel – eine Vorstellung, die bestenfalls als kindisch bezeichnet werden kann. Ein bestehender Staat hört nicht dadurch auf zu existieren, dass man seinen Gründungsmythos anzweifelt, und noch nicht einmal dadurch, dass man seinen Gründungsmythos sachlich korrekt widerlegt. Die Gründungsmythen der meisten Staaten dürften historisch nicht ganz korrekt und eben genau das sein, was der Name nahelegt: Mythen und Legenden. Wenn die Palästinenser das Land zwischen Jordan und Mittelmeer haben wollen, werden sie es sich mit Waffengewalt holen müssen. Die Vorstellung, dass die Israelis, die zu allem Überfluss noch nicht einmal mehrheitlich Aschkenasen sind (und damit noch nicht einmal dieser Theorie nach Khasaren), wegen der Khasarentheorie freiwillig und ohne Gegenwehr das Feld räumen würden, ist geradezu idiotisch.

So sah Arthur Koestler selbst auch kein Problem darin, zu verbreiten, dass aschkenasische Juden nicht aus dem Gebiet des heutigen Israel stammen, und gleichzeitig ein glühender Zionist zu sein. Er sagte:

„Ob die Chromosomen seines Volkes nun die Gene der Khasaren oder solche semitischer, romanischer oder spanischer Herkunft enthalten, ist irrelevant und kann nicht das Existenzrecht Israels berühren – und auch nicht die moralische Verpflichtung jedes zivilisierten Menschen, ob Nichtjude oder Jude, dieses Recht zu verteidigen.“

Wer von unseren Lesern sich bislang noch nicht vollkommen klar über den Umfang seiner moralischen Verpflichtungen war – jetzt dürften letzte Zweifel ausgeräumt sein: „Auf zu den Waffen für Israel“ – widrigenfalls man nicht zu den Zivilisierten unter den Menschen gehört. Jüdischer Größenwahn ist ein nie versiegender Quell der Verblüffung. Unweigerlich kommt die Frage auf: Merken sie nicht, wie das auf andere wirkt, oder ist es ihnen egal? (mehr …)

Christopher Gérard interviewt Dominique Venner

Giampetrino (Schule von Leonardo): „Diana, die Jägerin“

Giampetrino (Schule von Leonardo): „Diana, die Jägerin“

Aus dem Französischen ins Englische übersetzt von Giuliano Adriano Malvicini; deutsche Übersetzung auf dieser Basis von Deep Roots. Das Original Christopher Gérard Interviews Dominique Venner erschien am 9. Oktober 2013 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Anmerkung des Übersetzers Giuliano Adriano Malvicini:

Das Folgende ist ein Interview mit Dominique Venner von 2001, das ursprünglich anläßlich des Erscheinens seines Buches Dictionnaire amoureux de la chasse veröffentlicht wurde. Es erscheint passend, als letztes Lebewohl, Dominique Venner selbst sprechen zu lassen.

 

Christopher Gérard: Wer sind Sie? Wie definieren Sie sich? Als Werwolf, als weißer Falke?

Dominique Venner: Ich bin ein Franzose aus Europa, oder ein Europäer, dessen Muttersprache Französisch ist, von keltischer und germanischer Abstammung. Väterlicherseits bin ich von altem Lothringer Bauernstamm, aber sie wanderten ursprünglich im siebzehnten Jahrhundert aus dem deutschen Teil der Schweiz aus. Die Familie meiner Mutter, aus der viele sich für eine Militärkarriere entschieden, stammt ursprünglich aus der Provence und aus dem Vivarais. Ich selbst wurde in Paris geboren. Ich bin ein Europäer durch Abstammung, aber Geburt an sich ist nicht genug, wenn man nicht das Bewußtsein besitzt zu sein, was man ist. Ich existiere nur durch Wurzeln, durch eine Tradition, eine Geschichte, ein Territorium. Ich füge hinzu, daß ich dazu bestimmt war, mich den Waffen zu widmen. Sicherlich gibt es eine Spur davon im Stahl meiner Feder, dem Instrument meines Berufes als Schriftsteller und Historiker. Sollte ich diesem kurzen Porträt den Beinamen „Werwolf“ hinzufügen? Warum nicht? Als Schrecken für „vernünftige“ Leute, als Eingeweihter in die Mysterien des Waldes ist der Werwolf eine Gestalt, in der ich mich wiedererkennen kann.

CG: In Le Cœur rebelle  („Das Rebellenherz“, 1994) erinnern Sie mitfühlend an „einen intoleranten jungen Mann, der in sich gewissermaßen den Geruch eines kommenden Sturmes trug“: das waren Sie, als Sie zuerst als Soldat in Algerien kämpften und dann als politischer Aktivist in Frankreich. Wer war also dieser junge Kshatriya, wo kam er her, wer waren seine Lehrer, seine Lieblingsautoren?

DV: Das war es, worauf der „weiße Falke“ in Ihrer ersten Frage anspielte, die Erinnerung an berauschende und gefährliche Zeiten, in denen der junge Mann, der ich war, dachte, er könnte ein feindseliges Schicksal durch eine Gewalt umdrehen, die er als notwendig akzeptiert hatte. Es erscheint vielleicht extrem überheblich, aber zu der Zeit akzeptierte ich niemanden als Lehrer. Sicher, ich suchte nach Anregungen und Handlungsrezepten in Lenins Was ist zu tun? und in Ernst von Salomons Die Geächteten. Ich könnte hinzufügen, daß die Lektüre meiner Kindheit dazu beigetragen hatte, eine bestimmte Weltsicht zu formen, die letztendlich ziemlich unverändert blieb. Ohne bestimmte Reihenfolge erwähne ich Militärische Erziehung und Disziplin in der Antike, ein kleines Buch über Sparta, das meinem Großvater mütterlicherseits gehörte, einem ehemaligen Offizier; La Légende de l’Aigle von Georges d’Esparbès, La Bande des Ayaks von Jean-Louis Foncine, Ruf der Wildnis von Jack London, und später das bewundernswerte Martin Eden. Das waren die formativen Bücher, die ich im Alter von zehn oder zwölf las. Später, mit zwanzig oder fünfundzwanzig, war ich natürlich dazu übergegangen, andere Dinge zu lesen, aber die Buchhandlungen waren damals schwach sortiert. Jene Jahre waren eine Zeit intellektuellen Mangels, den man sich heute schwer vorstellen kann. Die Bibliothek eines jungen Aktivisten, selbst von einem, der Bücher verschlang, war klein. In meiner gab es neben historischen Arbeiten an prominenten Werken Über die Gewalt von George Sorel, Die Eroberer von Malraux, Die Genealogie der Moral von Nietzsche, Service inutile von Montherlant und Le Romantisme fasciste von Paul Sérant, das für mich in den Sechzigern eine Offenbarung war. Wie Sie sehen können, reichte das nicht sehr weit. Aber selbst wenn meine intellektuellen Horizonte beschränkt waren, reichten meine Instinkte tief. Sehr früh, als ich immer noch ein Soldat war, hatte ich das Gefühl, daß der Krieg in Algerien etwas ganz anderes war als das, was die naiven Verteidiger des „französischen Algerien“ sagten oder dachten. Ich hatte verstanden, daß es ein identitärer Kampf für Europäer war, nachdem sie in Algerien von einem ethnischen Widersacher in ihrer ganzen Existenz bedroht waren. Ich hatte auch das Gefühl, daß das, was wir dort – sehr schlecht – verteidigten, die Südgrenzen Europas waren. Grenzen werden immer auf der anderen Seite von Ozeanen und Flüssen gegen Invasionen verteidigt.

CG: In diesem Buch, das eine Art Autobiographie ist, schreiben Sie: „Ich komme aus dem Land der Bäume und Wälder, der Eichen und Wildschweine, der Weinberge und steilen Dächer, der epischen Gedichte und Märchen, der Winter- und Sommersonnenwenden.“ Was für eine Art seltsamer Kerl sind Sie?

DV: Sehr kurz gesagt, bin ich zu bewußt Europäer, um mich in irgendeiner Weise als spirituellen Nachfahren von Abraham oder Moses zu empfinden, aber ich fühle, daß ich gänzlich ein Nachfahre von Homer, Epiktet und der Tafelrunde bin. Das bedeutet, daß ich in mir selbst nach meiner Orientierung suche, nahe an meinen Wurzeln, und nicht an weit entfernten Orten, die mir völlig fremd sind. Der heilige Ort, wo ich meditiere, ist nicht die Wüste, sondern der tiefe und geheimnisvolle Wald meiner Herkunft. Mein heiliges Buch ist nicht die Bibel, sondern die Ilias, das Gründungsgedicht der westlichen Psyche, das auf wundersame Weise und siegreich das Meer der Zeit überquert hat. Ein Gedicht, das sich auf die gleichen Quellen stützt wie die keltischen und germanischen Legenden und dieselbe Spiritualität offenbart, wenn man sich die Mühe macht, es zu entschlüsseln. Dennoch ignoriere ich nicht die Jahrhunderte des Christentums. Die Kathedrale von Chartres ist genauso sehr ein Teil meiner Welt wie Stonehenge oder der Parthenon. Das ist das Erbe, das wir zu unserem eigenen machen müssen. Die Geschichte der Europäer ist nicht einfach. Nach Tausenden Jahren eingeborener Religion wurde uns das Christentum durch eine Reihe historischer Zufälle aufgezwungen. Aber das Christentum selbst wurde teilweise umgewandelt, „barbarisiert“ durch unsere Vorfahren, die Franken und andere. Das Christentum wurde von ihnen oft für einen Austausch der alten Kulte gehalten. Hinter den Heiligen verehrten die Menschen weiterhin die alten Götter, ohne zu viele Fragen zu stellen. Und in den Klöstern kopierten die Mönche oft antike Texte, ohne sie notwendigerweise zu zensieren. Diese Fortsetzung des vorchristlichen Europa geht heute immer noch weiter, aber sie nimmt andere Formen an, trotz all der Bemühungen biblischen Predigens. Es erscheint als besonders wichtig, die Entwicklung der katholischen Traditionalisten zu berücksichtigen, die oft Inseln der Gesundheit sind, die sich dem umgebenden Chaos mit ihren robusten Familien widersetzen, mit ihren zahlreichen Kindern und ihren Gruppen körperlich fitter Jugendlicher. Ihr Festhalten am Fortbestand von Familie und Nation, an Disziplin im Schulunterricht, die Wichtigkeit, die sie dem festen Stand im Angesicht von Widrigkeiten beimessen, sind natürlich Dinge, die in keiner Weise spezifisch christlich sind. Sie sind der Überrest des römischen und stoischen Erbes, das die Kirche bis zum Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts mehr oder weniger weitergeführt hatte. Auf der anderen Seite sind Individualismus, zeitgenössisches Kosmopolitentum und die Religion der Schuld natürlich säkularisierte Formen des Christentums, wie auch der extreme Anthropozentrismus und die Entheiligung der Natur, worin ich eine Quelle einer verrückt gewordenen faustischen Moderne sehe, und wofür wir einen hohen Preis bezahlen werden müssen.

CG: In Le Cœur rebelle sagen Sie auch: „Drachen sind verwundbar und sterblich. Helden und Götter können immer wiederkehren. Es gibt keine Unabwendbarkeit außerhalb der Köpfe von Menschen.“ Man denkt an Jünger, den Sie persönlich kannten, und der Titanen und Götter am Werk sah…

DV: Alle fatalistischen Versuchungen in sich abzutöten, ist eine Übung, in der man nie ruhen darf. Davon abgesehen, nehmen wir den Bildern nicht ihr Mysterium und ihre vielfachen Ausstrahlungen, löschen wir ihr Licht nicht mit rationalen Interpretationen. Der Drache wird immer Teil der westlichen Fantasie sein. Er symbolisiert abwechselnd die Kräfte der Erde und die zerstörerischen Kräfte. Durch den siegreichen Kampf gegen ein Ungeheuer erlangten Herkules, Siegfried oder Theseus den Heldenstatus. In Abwesenheit von Helden ist es nicht schwer – in unserer Zeit -, die Anwesenheit verschiedener Ungeheuer zu erkennen, die ich nicht für unbesiegbar halte, selbst wenn sie es zu sein scheinen.

(mehr …)

Das Wesentliche

Eostre-Sonnenaufgang

Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Essence erschien am 4. April 2015 in Kevin Alfred Stroms Essays auf Basis einer Radiosendung von American Dissident Voices vom selben Tag.

 

Wenn wir überleben sollen, dann bedeutet das, daß wir bestimmen müssen, wer „wir“ sind. Das ist so grundlegend, so offenkundig, so wesentlich, daß es erstaunlich ist, wie wenige Leute viel darüber nachdenken.

Die Schwarzen haben sehr wenig Schwierigkeiten damit, zu bestimmen, wer sie sind. Sie wissen es auf einen Blick. Sie wissen es instinktiv. Und so primitiv sie sein mögen, so sind sie doch rasseorientiert in einem Maß, das Weiße beneiden würden, wenn Weiße eine Unze Vernunft hätten. Was denken Sie, worum es bei Ferguson ging? Was denken Sie, worum es beim blockweisen Wählen geht? Rasse kommt für sie an erster Stelle – und sie spüren sie in ihren Knochen.

In ähnlicher Weise wissen die Nation-of-Aztlan-Leute, wer einer von ihnen ist, und wer nicht. Sie nennen alle Weißen „Kolonisatoren“ – sogar spanischsprachige Weiße – und sie sagen, daß Nordamerika ihr Kontinent ist, nicht unserer. Sie fordern Territorium – exklusives Territorium – sodaß ihre Rasse Nahrung und Lebensraum und Selbstregierung haben kann. Sie mögen unterschiedlicher Meinung bezüglich der Wirtschaft und der idealen Gesellschaftsstruktur sein, die sie in der neuen Nation haben möchten, sie sie aus den Vereinigten Staaten herauszuschneiden beabsichtigen. Aber sie alle stimmen darin überein, daß sie diese Nation herausschneiden müssen – und sie alle stimmen überein, daß diese Nation ihrer Rasse und nur ihr allein gehören wird. Das ist wesentlich. Alles andere ist debattierbar. Rassische Identität ist vorrangig. Sie sind eine Rasse, die zu überleben beabsichtigt.

In ähnlicher Weise haben ostasiatische Völker ein sehr starkes Volkstumsgefühl. Sie bewahren ihre rassische Integrität, und es gibt einen verschwindend kleinen Prozentanteil nichtasiatischer Einwanderung in ihre Heimatländer. Sie wissen, wer sie sind. Fast ohne Ausnahme definieren sie sich über die Abstammung – die Verehrung der eigenen Vorfahren ist unter Asiaten eine starke Tradition -, und die genetische Integrität ihrer Nationen ist sicher.

Aber ersuchen Sie ein paar weiße Amerikaner oder Europäer, ihr Volk zu definieren – zu definieren, wer „wir“ sind -, und Sie werden eine solche Masse widersprüchlicher Antworten erhalten, daß Sie es aufgeben werden, irgendeine konsistente Antwort auf Ihre Frage zu bekommen. Sie werden wahrscheinlich mehr rationale Antworten von anderen Rassen bekommen, wenn Sie sie zu definieren ersuchen, wer wir sind. Andere Rassen haben den weißen Westen lange – und recht rational – als rassische und kulturelle Einheit betrachtet.

Ein Teil der weißen Verwirrung darüber, wer wir sind, liegt zweifellos an der allgegenwärtigen Propaganda der jüdisch kontrollierten Medien und Bildungseinrichtungen, die sagen, daß „es Rassen nicht gibt“, daß Rassenvermischung wünschenswert ist und daß die weiße Identität die unerläßliche Voraussetzung für alles Böse in der Welt ist. Diese Propaganda fügt weißen Psychen und unschuldigen jungen weißen Seelen unzweifelhaft realen Schaden zu. Und die Betreiber dieser Propaganda verdienen alles, was an Maßnahmen notwendig ist, um ihre hasserfüllten Lügen zu stoppen. Aber ihre Propaganda erklärt die Verwirrung der Weißen um ihre Identität nicht völlig.

Ein Teil der Verwirrung um unsere Identität ist von religiöser Natur.

(mehr …)

Christentum und europäische Identität

„St. Georg mit dem Drachen kämpfend“ von Bernt Notke im Stockholmer Dom.

„St. Georg mit dem Drachen kämpfend“ von Bernt Notke im Stockholmer Dom.

Von Greg Johnson, übersetzt von Deep Roots. Das Original Christianity & European Identity erschien am 20. April 2015 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Anmerkung des Autors:

Das Folgende ist meine Eröffnungserklärung für eine Debatte mit Jonas de Geer über Christentum und europäische Wiederbelebung, die am Samstag, dem 18. April 2015 in Stockholm, Schweden, abgehalten wurde. Meine nachfolgenden Aussagen waren aus dem Stegreif gesprochen. Falls die Debatte aufgezeichnet wurde, werde ich sie auf Counter-Currents zugänglich machen.

*     *     *

Was ist die Beziehung zwischen dem Christentum und der europäischen Identität? Ich sage nicht „der westlichen Zivilisation“, weil ich über das ganze Europa sprechen möchte, Ost und West, und über die gesamte europäische Geschichte und Prähistorie, nicht nur über die zivilisierten Teile.

Es gibt zwei Perspektiven, die wir in dieser Frage einnehmen können. Die eine schaut auf die Geschichte zurück. Die andere schaut voraus in die Zukunft.

Wenn wir auf die Geschichte zurückblicken, sehen wir, daß das Christentum mehr als 1700 Jahre lang eine wichtige Rolle in Europa gespielt hat. Es hätte anders sein können. Viele wünschen, es wäre anders gewesen. Es könnte in der Zukunft anders sein. Aber selbst wenn einmal ein Tag kommt, an dem Europa nicht mehr christlich ist, wird nie ein Tag kommen, an dem Europa nie christlich gewesen ist. In diesem Sinn wird das Christentum immer ein Teil der europäischen Identität sein. Genauso wie die vorchristlichen Religionen und Kulturen bis zurück zur letzten Eiszeit ebenfalls immer ein Teil der europäischen Identität sein werden.

Aber obwohl es eine Zeit gab, in der Europa christlich war, war das Christentum nie europäisch. Ich beziehe mich nicht auf die jüdischen Ursprünge des Christentums, obwohl das nie vergessen werden sollte. Von Anfang an jedoch war das Christentum genauso sehr hellenisch, wie es jüdisch war. Außerdem definierte es sich im Gegensatz zum Judentum, genauso wie das Judentum sich in Gegnerschaft zum Christentum definiert hat.

Was das Christentum im wesentlichen nichteuropäisch macht, sind die Doktrinen, die es mit den alten Griechen und Römern gemeinsam hat und nicht mit den Juden, nämlich die Idee, daß eine universale Wahrheit die Grundlage für eine universale Gemeinschaft ist; wenn das Christentum für alle Menschen wahr ist, dann ist es eine universale Religion, keine ethnische Religion. Wegen seiner Natur als universale Religion ist das Christentum an keine bestimmte Rasse oder ein bestimmtes Volk gebunden. Die Christenheit ist nicht und war nie deckungsgleich mit Europa. Europäische Völker glaubten an das Christentum, aber das Christentum war nie eine europäische Volksreligion. Viele Europäer glauben an die Sache des Christentums, aber das Christentum hat nie an die Sache Europas geglaubt. Denn die christliche Sache ist die Erlösung der gesamten Menschheit.

Verteidiger sowohl Europas als auch des Christentums weisen darauf hin, daß die Kirche in der Vergangenheit die Verteidigung Europas gegen den Islam unterstützte. Aber die Kirche verteidigte Europa nur nebenbei. Was sie wirklich verteidigte, war die Christenheit, die zu der Zeit ihr Zentrum in Europa hatte, sich aber sogar damals nach Äthiopien, in den Nahen Osten und bis nach China erstreckte. Und die Kirche ist immer bereit gewesen, europäisches Blut für die Verteidigung und Erweiterung der Christenheit zu vergießen, von den Kreuzzügen zur Befreiung des Heiligen Landes an bis hin zu Jahrhunderten der globalen Missionsarbeit, die bis zum heutigen Tag fortdauert. Weit davon entfernt, ein Beispiel für die Harmonie zwischen dem Christentum und den ethnisch-genetischen Interessen der Europäer zu sein, waren die Kreuzzüge ein Beispiel dafür, wie die Kirche Europäer zum Vergießen ihres Blutes führte, um verlorene christliche Territorien im Nahen Osten wiederzugewinnen.

Blicken wir nun in die Zukunft. Falls die gegenwärtigen Trends nicht umgekehrt werden, wird der europäische Mensch zu existieren aufhören. Ich fürchte nicht um die Artefakte der europäischen Zivilisation, nachdem Bach und Rembrandt weiterhin von Juden und Ostasiaten geschätzt werden würden. Ich fürchte um die Rasse, die diese Herrlichkeiten schuf und neue Herrlichkeiten schaffen kann. Unsere Rasse steht vor dem simplen biologischen Aussterben aufgrund von Fruchtbarkeit unterhalb des Erhaltungsniveaus, Rassenvermischung und Verlust unserer Heimatländer an nichtweiße Invasoren. Wenn der europäische Mensch überleben soll, müssen wir alle Nichtweißen aus unseren Heimatländern ausschließen und politische Maßnahmen einführen, die unsere Geburtenraten steigen lassen, insbesondere die Geburtenraten der genetisch Bestausgestatteten. Kurz, wir brauchen einen weißen Nationalismus mit geburtenfreundlicher Politik, vorzugsweise einer eugenischen.

Wird das Christentum weißen Nationalisten bei der Verhinderung des biologischen Aussterbens unserer Rasse wahrscheinlich helfen, oder wird es sie dabei behindern? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir uns zuerst das tatsächliche Verhalten der existierenden Kirchen ansehen. Alle etablierten christlichen Konfessionen sind gegen eine weiß-nationalistische Politik. Stattdessen bieten sie der fortdauernden Enteignung der Weißen eine intellektuelle und institutionelle Unterstützung, die mindestens auf einer Stufe mit der Unterstützung der organisierten jüdischen Gemeinschaft steht, ihrem Seniorpartner im Verbrechen. Ungeachtet der Ansichten, die wir bezüglich einer „wahren“ christlichen Lehre haben mögen, werden wir, wenn die weiße Rasse gerettet werden soll, auf jedem Schritt des Weges gegen die existierenden Kirchen kämpfen müssen.

(mehr …)

Rassenstolz ist Selbstachtung

Anna Hyatt Huntington, „The Torch Bearers“ („Die Fackelträger“), 1953

Anna Hyatt Huntington, „The Torch Bearers“ („Die Fackelträger“), 1953

Von Buttercup Dew (Original: Racial Pride is Self-Respect, erschienen am 5. August 2016 auf Counter-Currents Publishing). Übersetzt von Lichtschwert

 

Das „Recht auf Leben“ steht als das grundlegendste der Menschenrechte da. Nun, ich glaube nicht an „Rechte“ als irgendetwas außer „Sachen, von denen Leute wollen, daß der Staat sie garantiert“; aber nehmen wir es einen Moment lang so. Ihr werdet geboren, habt Parties und sterbt. Vielleicht seid ihr wie Batman, und eure Eltern werden getötet, und das Leben ist allgemein bizarr und beschissen. Vielleicht werdet ihr als Donald Trump geboren oder als irgendeine Art von moslemischem Kriegsheld, und es gelingt euch, ein Vermächtnis zu schaffen, das euch überlebt. Aber selbst diese begrenzte Menge Information wird schnell zugeschneit von dem vielen Zeug, das historisch passiert. Euer individuelles „Recht auf Leben“ wird schnell bedeutungslos. Okay, die Parties waren lustig, und ihr seid nicht in irgendeinem schrecklichen Krieg getötet worden. Ist es das? Was kommt als nächstes? Was dann?

Das „Recht auf Leben“ bedeutet nicht viel ohne das Recht, eine Familie zu gründen. Oder allgemeiner gesprochen, das Recht, etwas von sich fortleben zu lassen, der nächste Schritt nach Subsistenz und Überleben. Das Recht, mehr als ein Individuum zu sein. Das Recht, „etwas zu beginnen“ – aber statt irgendeines beschissenen Kickstarters etwas Wirkliches, Faktisches, das Zähne hat und beißen kann – einen kleinen Klan. Ein Volk. Eine Gruppe aus „Kind und Kegel“, Kriegern und Bürgern, die über eine schneeflockenhafte Existenz der tumblr-gifs und Facebook-Selfies hinaus Bestand hat. Eine genetische Gruppe, die über die Zeit hinweg allmählich eine Evolution durchmacht, für ihr Weiterbestehen sorgt und dieselben Arten von Gesichtern und Persönlichkeitstypen durch die Geschichte hindurch wiederkehren läßt.

Die meisten Männer, die in Konflikten starben, taten das, weil ihnen weniger an ihrem Recht auf Leben als Individuum lag und mehr an der Gesellschaftsordnung, Struktur und Nation, die ihnen Differenzierung gab; die ihr eigener Klan und ihr separates Volk mit Unterscheidbarkeit und Identität war. Am Recht auf Differenzierung, wenn wir es hochtrabend ausdrücken wollen, oder am Recht, ein separates Volk zu sein, am Recht, sich von einer amorphen „Menschheit“ abzugrenzen und Teil einer Gruppe zu sein, die fortbesteht.

The-Torch-Bearers-cast-aluminum-University-of-Madrid-1955

Voll gesunde Menschen, die sich umbringen wollen, sind neurotisch oder deprimiert; ihnen fehlt so viel Selbstachtung, daß sie ihre bloße Existenz als Makel an dieser Welt sehen. Diejenigen, die auch nur ein Fitzelchen an Wert in sich sehen, wollen das Recht auf Leben als eine Grundlage dafür haben, daß sie ihre Idee vom Guten verfolgen können. Das Recht auf ein Gruppenterritorium ist nur der nächste Schritt. Statt darauf reduziert zu sein, „nur ein Individuum“ zu sein, habt die Selbstachtung und Tapferkeit, zu würdigen, was ihr seid und wo ihr herkamt – eine Ahnenreihe, eine Nation; eine Ansammlung von Selbstaufopferern, die, im Großen und Ganzen, das Beste für euch wollten und häufig dafür kämpften. Diejenigen mit ein bißchen Selbstachtung müssen, wenn sie ehrlich sind, auch jenen Respekt zugestehen, die vor ihnen kamen, und einen Respekt für die Familien, die sie schaffen und erhalten können.

Das bedeutet, ein gewisses Maß an Rassenstolz zu haben; Stolz auf die genetische Einzigartigkeit, die euch definiert, etwas, wofür mit Blut bezahlt wurde. Selbstachtung bedeutet anzuerkennen, daß ihr nicht „bloß ein Individuum“ seid.

Seid ihr das?

*   *   *

Siehe auch Über die Sterblichkeit von Dunkler Phönix (mit der darin enthaltenen Übersetzung von Jaroslaw Ostrogniews Essay „On Mortality“)

*   *   *

(Quelle der Übersetzung:  hier)