Technologischer Utopismus und ethnischer Nationalismus

Von Greg Johnson, übersetzt von Lucifex. Das Original Technological Utopianism & Ethnic Nationalism erschien am 17. September 2018 auf Counter-Currents Publishing.

Anmerkung des Autors: Dies ist der Text meiner Rede beim vierten Treffen des Scandza Forum in Kopenhagen am 15. September 2018. In meiner früheren Rede beim Scandza Forum argumentierte ich, daß wir ethnonationalistische Botschaften für alle weißen Gruppen entwickeln müssen, sogar für Trekkies. Dies ist mein Brief an die Trekkies. Ich möchte jedem danken, der dort war, und jedem, der das Forum möglich machte.

Die Idee, eine utopische Gesellschaft durch wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt zu schaffen, reicht bis zu Gründern der modernen Philosophie wie Bacon und Descartes zurück, obwohl die Idee bereits von Machiavelli angedeutet wurde. Aber heute leiten sich die Vorstellungen der meisten Menschen von einem technologischen Utopia von der Science Fiction ab. Mit der bemerkenswerten Ausnahme von Frank Herberts Dune-Serie tendiert die Science Fiction dazu, Fortschritt mit politischem Liberalismus und Globalismus zu identifizieren. Denkt bloß an Star Trek, worin die liberale, multirassische Föderation ständig gegen immerwährende Übel wie Nationalismus und Eugenik kämpft. Daher ist es wert zu fragen: Ist ethnischer Nationalismus – der illiberal und antiglobalistisch ist – mit technologischem Utopismus kompatibel oder nicht?

Meine Sicht ist, daß technologischer Utopismus nicht nur mit ethnischem Nationalismus kompatibel ist, sondern auch, daß Liberalismus und Globalisierung den technologischen Fortschritt untergraben und daß der Ethnostaat in Wirklichkeit der ideale Inkubator für die technologische Apotheose der Menschheit ist.

Bevor ich jedoch diese Punkte diskutiere, muß ich ein bißchen darüber sagen, was technologischer Utopismus beinhaltet und warum Menschen denken, daß er auf natürliche Weise zur Globalisierung paßt. Das Wort Utopia bedeutet wörtlich Nirgendwo und bezeichnet eine Gesellschaft, die nicht verwirklicht werden kann. Aber beim Fortschritt von Wissenschaft und Technologie geht es um die Eroberung der Natur, d. h., die Erweiterung der Macht und Reichweite des Menschen, sodaß Utopia erreichbar wird. Zu den spezifischen Ambitionen des wissenschaftlichen Utopismus gehören die Abschaffung des materiellen Mangels, die Erforschung und Besiedelung der Galaxis, die Verlängerung des menschlichen Lebens und die Aufwärtsevolution der menschlichen Spezies.

Es ist natürlich, zu denken, daß wissenschaftlicher und technologischer Fortschritt Hand in Hand mit der Globalisierung gehen. Die Wirklichkeit ist eins, daher müssen die Wissenschaft, die die Wirklichkeit versteht, und die Technologie, die sie manipuliert, ebenfalls eins sein. Wissenschaft und Technologie sprechen eine universale Sprache. Sie sind kumulative kollaborative Unternehmungen, die die Beiträge der besten Menschen von überall auf dem Globus mobilisieren können. Daher erscheint es als vernünftig, daß der Weg zum technologischen Utopia von nationalen Grenzen nur behindert werden kann. Ich werde drei Argumente anbieten, warum das nicht so ist.

1. Globalisierung versus Innovation

Ich definiere Globalisierung als Niederreißen der Barrieren für Gleichheit: der gleiche Markt, die gleiche Kultur, die gleiche Regierungsform, die gleiche Lebensart – was Alexandre Kojève den „universalen homogenen Staat“ nannte.

Wie Peter Thiel in Zero to One überzeugend argumentiert, sind Globalisierung und technologische Innovation in Wirklichkeit zwei sehr verschiedene Arten von Fortschritt. Technologische Innovation schafft etwas Neues. Globalisierung kopiert bloß neue Dinge und verbreitet sie. Thiel argumentiert weiters, daß Globalisierung ohne technologische Innovation nicht nachhaltig ist. Zum Beispiel ist es einfach nicht möglich, daß China und Indien so viele fossile Brennstoffe wie die Länder der Ersten Welt verbrauchen, aber das zieht die Globalisierung im gegenwärtigen technologischen Kontext nach sich. Auf kurze Sicht wird diese Art von Globalisierung katastrophale Umweltauswirkungen haben. Auf lange Sicht wird sie den Tag schneller herbeiführen, an dem unsere gegenwärtige Form von Zivilisation zusammenbricht, wenn die fossilen Brennstoffe erschöpft sind. Um diese Apokalypse abzuwenden, brauchen wir neue Innovationen, besonders auf dem Gebiet der Energie.

Die wichtigsten technologischen Innovationen des zwanzigsten Jahrhunderts sind wohl die Spaltung des Atoms und die Eroberung des Weltraums. Keines davon wurde erreicht durch privates Unternehmertum, angespornt durch Konsumentennachfrage in einer globalen, liberal-demokratischen Gesellschaft. Stattdessen wurden sie von rivalisierenden Regierungen geschaffen, die in einem heißen und kalte Krieg steckten: zuerst die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten gegen die Achsenmächte im Zweiten Weltkrieg, dann die Vereinigten Staaten und der kapitalistische Westen gegen den Sowjetblock bis zum Zusammenbruch des Kommunismus 1989 – 1991.

Tatsächlich kann man argumentieren, daß die Rivalität zwischen Kapitalismus und Kommunismus ihre technologische Dynamik wegen der Staatskunst Richard Nixons zu verlieren begann, der 1969 mit den Rüstungsbegrenzungsgesprächen [Strategic Arms Limitations Talks, SALT] eine Entspannung mit der UdSSR begann und dann 1971 nach China ging und die Drohung verringerte, daß die kommunistischen Mächte sich wieder zu einem einzigen Block verbinden. Die Entspannung endete mit der sowjetischen Invasion Afghanistans 1979. Ronald Reagans Strategic Defense Initiative [SDI] hätte zu größeren technologischen Fortschritten anspornen können, aber das bloße Drohen damit genügte, um Gorbatschow davon zu überzeugen, eine politische Lösung zu suchen. Die ideale Situation für den Ansporn zu technologischem Wachstum ist also politische Rivalität ohne politische Lösung, womit immense Ausgaben für Forschung und Entwicklung zwecks Gewinnung technologischer Vorteile notwendig gemacht werden.

Seit dem Zusammenbruch des Kommunismus und dem Aufstieg einer unipolaren liberal-demokratischen Weltordnung ist jedoch die Triebkraft des technologischen Wandels die Konsumentennachfrage gewesen. Die Atomenergie und das Schicken von Menschen in den Weltraum sind ziemlich aufgegeben worden, und der technologische Fortschritt ist hauptsächlich in die Informationstechnologie kanalisiert worden, was manche von uns produktiver gemacht hat, uns aber großteils nur ermöglicht, uns mit Smartphones zu amüsieren, während die Gesellschaft um uns einen Niedergang durchmacht.

Aber wir werden uns nicht aus drohenden Umweltkrisen und malthusianischen Fallen twittern können. Nur fundamentale Innovationen in der Energietechnologie werden das schaffen. Und nur der Staat, der über enorme Ressourcen gebieten und eine Gesellschaft um ein gemeinsames Ziel vereinigen kann, hat eine Erfolgsgeschichte auf diesem Gebiet.

Natürlich war keine der Parteien in den großen Konflikten, die das technologische Wachstum anspornten, Ethnonationalisten im strengen Sinne, nicht einmal die Achsenmächte. Tatsächlich waren die liberale Demokratie und der Kommunismus bloß rivalisierende Visionen von der globalen Gesellschaft. Aber wenn rivalisierende Visionen von der Globalisierung einen Machtkampf austragen, dann bedeutet das, daß der Globus unter einer Vielzahl verschiedener politischer Akteure aufgeteilt ist.

Pluralismus und Rivalität haben Staaten zu den größten technologischen Fortschritten der Geschichte angespornt. Globalisierung, Befriedung und Liberalismus haben nicht nur den Fortschritt angehalten, sondern auch Selbstzufriedenheit angesichts potentieller globaler Katastrophen gezüchtet. Ein globaler Markt wird die Menschheit nie zu den Sternen bringen. Er wird uns einfach ablenken, bis die Zivilisation zusammenbricht und die Erde zu einem verbrannten Friedhof wird.

  1. Innovation versus Kostensenkung

In der Ökonomie wird Produktivität als mathematische Formel definiert: Outputs geteilt durch Inputs, d. h., die Kosten pro Dingsbums. Mathematisch gesprochen kann man die Produktivität entweder dadurch steigern, daß man die Arbeit produktiver macht, hauptsächlich durch technologische Innovation, oder einfach durch Kostensenkung.

Der Großteil der Produktivitätsgewinne, die von der wirtschaftlichen Globalisierung kommen, sind eine Sache des Kostensenkens, hauptsächlich der Senkung der Arbeitskosten. Die Dritte Welt hat ein riesiges Angebot an billigen Arbeitskräften. Wirtschaftliche Globalisierung ermöglicht die freie Bewegung von Arbeitskräften und Kapital. Unternehmen können Arbeitskosten senken, indem sie Fabriken nach Übersee auslagern oder neue Arbeiter importieren, um die Löhne zu Hause zu drücken.

Historisch gesprochen sind hohe Arbeitskosten der größte wirtschaftliche Ansporn zu technologischer Innovation gewesen. Der Weg zu Erhöhung der Arbeitskosten besteht in der Beendigung der wirtschaftlichen Globalisierung durch Stoppen der Einwanderung und Belegung von im Ausland hergestellten Waren mit hohen Zöllen. Kurz, wir brauchen wirtschaftlichen Nationalismus. Tatsächlich kann nur Wirtschaftsnationalismus zu einer Wirtschaft jenseits der Knappheit führen.

Was genau ist eine „Wirtschaft jenseits der Knappheit“, und wie können wir von hier aus dorthin gelangen? Erstens, nicht alle Formen von Knappheit können abgeschafft werden. Einzigartige und handgemachte Artikel werden immer knapp sein. Es wird nur eine Mona Lisa geben. Die Knappheit kann nur mit identischen, massenproduzierten Artikeln abgeschafft werden. Zweitens, die Kosten dieser Artikel werden sich nur hinsichtlich der Arbeitskraft an Null annähern. Im Grunde werden wir in einer Wirtschaft jenseits der Knappheit ankommen, wenn Maschinen jeden an der Massenproduktion Beteiligten arbeitslos machen. Aber die in der Produktion verwendeten Maschinen, Rohmaterialien und Energie werden immer noch gewisse Kosten haben. Daher wird die Wirtschaft jenseits der Knappheit durch Innovationen in der Robotik und Energieproduktion kommen. Das beste Bild einer Welt jenseits der Knappheit ist der „Replikator“ in Star Trek, der die atomare Struktur einfacher Zutaten verändern kann, um Dinge aus der Luft zu materialisieren.

Natürlich kann man Arbeiter, die durch Maschinen ersetzt werden, nicht verhungern lassen. Die Produkte von Maschinen müssen von jemandem konsumiert werden. Die Produktion kann automatisiert werden, aber der Konsum nicht. Es wäre eine absurdistische Dystopie, wenn die Mechanisierung zum Verhungern von Arbeitern führt, daher müßte der Konsum ebenfalls automatisiert werden. Eine Anzahl von Robotern würde Dinge produzieren, dann würde eine andere Anzahl von Robotern sie konsumieren und den Bankkonten einiger weniger einsamer Plutokraten Nullen hinzufügen.

Um die Wirtschaft jenseits der Knappheit zum Funktionieren zu bringen, müssen wir sicherstellen, daß Menschen sich leisten können, ihre Produkte zu kaufen. Es gibt zwei grundlegende Arten, wie das gemacht werden kann.

Erstens müssen die Produktivitätsgewinne des Kapitals mit den Arbeitern geteilt werden, durch steigende Löhne oder schrumpfende Wochenarbeitszeiten. Wenn die Arbeiter gänzlich eliminiert werden, müssen sie großzügige Pensionen bekommen.

Zweitens braucht jedes Wirtschaftssystem ein Austauschmedium. Unter dem gegenwärtigen System gibt der Staat privaten Banken die Fähigkeit, Geld zu erzeugen und Zinsen für dessen Verwendung zu verlangen. Der Staat bietet auch ein ganzes Spektrum an Direktzahlungen an Individuen: Wohlfahrtsleistungen, Alterspensionen etc. Ein universales Grundeinkommen ist eine direkte Zahlung der Regierung an alle Bürger, die ausreicht, um das Grundüberleben in einem Land der Ersten Welt zu sichern. Solch ein Einkommen würde es dem Staat ermöglichen, die wirtschaftliche Liquidität zu sichern, sodaß jedes Produkt einen Käufer hat, während zwei sehr kostspielige Mittelsmänner eliminiert werden: Banken und soziale Wohlfahrtsbürokratien.

  1. Ethnonationalismus und Wissenschaft

Soweit haben wir festgestellt, daß wissenschaftlicher und technologischer Fortschritt durch die Globalisierung untergraben und durch nationalistische Wirtschaftspolitik und die Rivalitäten zwischen Nationen und Zivilisationsblöcken gefördert wird. Aber wir brauchen ein spezifischeres Argument, um zu beweisen, daß Ethnonationalismus besonders mit wissenschaftlichem und technologischem Fortschritt harmoniert.

Meine erste Prämisse lautet: Keine Regierungsform ist voll vereinbar mit wissenschaftlichem und technologischem Fortschritt, wenn sie auf Dogmen begründet ist, die Tatsachen widersprechen. Zum Beispiel mag die Republik Ozeanien eine Bevölkerung intelligenter und fleißiger Menschen haben, ein hervorragendes Bildungssystem, eine erstklassige Infrastruktur und eine boomende Wirtschaft. Aber wenn die Staatsreligion Ozeaniens gebietet, daß die Erde flach ist und im Mittelpunkt des Universums liegt, wird Ozeanien uns nicht zu den Sternen bringen.

Meine zweite Prämisse lautet: Die Befürwortung rassisch und ethnisch vielfältiger Gesellschaften – ungeachtet dessen, ob sie liberale oder konservative Regime haben – basiert auf der Verleugnung der politischen Erfahrung und der Wissenschaft der menschlichen biologischen Vielfalt.

Die Geschichte menschlicher Gesellschaften bietet reichlich Beweise dafür, daß es ein Rezept für andernfalls vermeidbare ethnische Spannungen und Konflikte ist, wenn man mehrere Volksgruppen unter dasselbe politische System bringt. Weiters deutet die Wissenschaft darauf hin, daß die wichtigsten Faktoren für wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt – Intelligenz und Kreativität – hauptsächlich genetischer Art und unter den Rassen nicht gleich verteilt sind. Schlußendlich sagt die Theorie der genetischen Ähnlichkeit voraus, daß die harmonischsten und glücklichsten Gesellschaften die genetisch homogensten sein werden und gesellschaftliche Konflikte mit der genetischen Vielfalt zunehmen.

Diese Tatsachen zu leugnen, ist auf zwei Arten antiwissenschaftlich. Erstens und am offensichtlichsten ist es einfach die Weigerung, objektive Tatsachen zu betrachten, die dem Dogma widersprechen, daß Vielfalt die Gesellschaft verbessert. Zweitens untergräbt es die für Fortschritt und Innovation notwendigen genetischen und sozialen Bedingungen, wenn man eine Gesellschaft auf diesem Dogma beruhen läßt, zum Beispiel durch Senkung des durchschnittlichen IQ und Erzeugung größerer sozialer Konflikte. Wenn alles andere gleich ist, werden diese Faktoren bewirken, daß eine Gesellschaft weniger wahrscheinlich wissenschaftliche und technologische Innovation fördert.

Meine dritte Prämisse lautet: Ethnonationalismus beruht sowohl auf politischer Erfahrung als auch auf der Wissenschaft von der menschlichen biologischen Vielfalt – und verleugnet keinerlei andere Tatsachen. Daher ist Ethnonationalismus kompatibler mit wissenschaftlichem und technologischem Fortschritt als rassisch und ethnisch vielfältige Gesellschaften – wenn alles andere gleich ist.

Natürlich erfordern manche Forschungs- und Entwicklungsprojekte so viel Geld und Expertise, daß sie nur von großen Ländern wie die Vereinigten Staaten, China, Indien oder Rußland unternommen werden können. Obwohl wir zuversichtlich vorhersagen können, daß all diese Gesellschaften ihre Forschungs- und Entwicklungsergebnisse verbessern könnten, wenn sie rassisch und kulturell homogener wären, können sie sogar in ihrem gegenwärtigen Zustand Dinge erreichen, von denen kleine, homogene Ethnostaaten einfach nicht träumen können.

Sollte zum Beispiel ein Land von zwei Millionen Menschen wie Slowenien den Ethnonationalismus übernehmen, dann würde es wahrscheinlich eine vielfältigere Gesellschaft mit derselben Größe und denselben Ressourcen für Forschung und Entwicklung an Leistung übertreffen. Aber es wäre nicht in der Lage, den Mars zu kolonisieren. So wie jedoch kleine Länder sich gegen große Länder verteidigen können, indem sie Allianzen schaffen, können kleine Staaten an wissenschaftlichen und technologischen Projekten zusammenarbeiten, die zu groß sind, um sie allein anzugehen. Keine Allianz ist stärker als ihr schwächstes Mitglied. Nachdem Vielfalt eine Schwäche und Homogenität eine Stärke ist, können wir vorhersagen, daß kooperative Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen unter Ethnostaaten wahrscheinlich fruchtbarer sein werden als solche unter vielfältigen Gesellschaften.

Nun könnte jemand einwenden, daß man den Ethnostaat verbessern könnte, indem man nur hochintelligente Einwanderer von anderen Rassen aufnimmt. Irgendwie flogen die Amerikaner zum Mond, ohne Asiaten und Inder zu importieren. Solche Leute werden heute aus zwei Gründen importiert. Erstens ermöglicht uns der Import ausländischer Gehirne, Problemen bei der Hervorbringung eigener auszuweichen, nämlich dysgenischer Fruchtbarkeit und dem Kollaps der amerikanischen STEM-Bildung [Science, Technology, Engineering & Mathematics], großteils aufgrund der Political Correctness, d. h., Rassenintegration und der Leugnung biologischer Intelligenzunterschiede. Zweitens liegen die der Vielfalt zugeschriebenen Produktivitätsgewinne in der Technologie einfach am Kostendrücken. Aber die wahre Antwort lautet: Das Internet ermöglicht es Weißen, mit den besten Wissenschaftlern überall auf der Welt zusammenzuarbeiten. Aber wir brauchen nicht mit ihnen zusammenzuleben.

Um es zusammenzufassen: Die Vorstellung, daß das technologische Utopia Hand in Hand mit dem Entstehen einer globalen, homogenen Gesellschaft entstehen wird, ist falsch. Die größten Fortschritte in der Technologie wurden durch die Rivalitäten feindlicher politischer Mächte beflügelt, und mit dem Entstehen einer unipolaren Welt ist die technologische Entwicklung erlahmt.

Die Vorstellung, daß das technologische Utopia Hand in Hand mit liberaler Demokratie geht, ist falsch. Der Liberalismus ist schon von Anfang an gegen die Idee gewesen, daß es ein Gemeinwohl der Gesellschaft gibt. Beim Liberalismus geht es nur um die Ermächtigung von Individuen, private Ziele und Vorteile zu verfolgen. Er leugnet, daß das Gemeinwohl existiert; oder falls das Gemeinwohl existiert, leugnet der Liberalismus, daß man es kennen kann, oder falls das Gemeinwohl existiert und man es kennen kann, leugnet der Liberalismus, daß es vom Staat angestrebt werden kann; stattdessen soll es von einer unsichtbaren Hand herbeigeführt werden, wenn wir bloß Privatindividuen erlauben, ihren Angelegenheiten nachzugehen.

Das Einzige, das liberale Demokraten zur Verfolgung großer gemeinsamer Ziele zusammenbringen kann, ist die Drohung des Krieges. Dies ist das, was die Amerikaner zum Mond schickte. Amerikas größte technologische Leistungen wurden von der Regierung gefördert, nicht vom Privatunternehmertum, und in Zeiten des heißen und kalten Krieges, nicht im Frieden. Seit dem Ende des Kalten Krieges hat uns jedoch der Sieg besiegt. Amerika ist kein ernstzunehmendes Land mehr.

Die Lösung ist jedoch nicht, wieder in den Krieg zu ziehen, sondern den Liberalismus zu verschrotten und zu der klassischen Idee zurückzukehren, daß es ein Gemeinwohl gibt, das vom Staat angestrebt werden kann und muß. Eine liberale Demokratie kann nur ernstzunehmen sein, wenn jemand wie die Russen droht, sie jede Minute mit Atomwaffen anzugreifen. Normale Menschen und normale Gesellschaften streben das Gemeinwohl an, denn sobald jemand davon überzeugt ist, daß etwas wirklich gut ist, braucht er keinen zusätzlichen Grund, um es anzustreben. Aber falls ihr zusätzliche Anreize braucht, dann bedenkt die Umweltverheerung und den zivilisatorischen Zusammenbruch, die uns erwarten, sowie die auf fossilen Brennstoffen beruhende Wirtschaft wie eine Algenblüte weiter bis an ihre globalen Grenzen expandiert. Das sollte die Gedanken wunderbar konzentrieren.

Die Idee, daß das technologische Utopia Hand in Hand mit dem globalen Kapitalismus gehen wird, ist falsch. Die Globalisierung hat die technologische Innovation untergraben, indem sie den Unternehmen ermöglicht hat, die Profite durch bloße Kostensenkungen zu erhöhen. Die größten Fortschritte in der Herstellungstechnologie sind durch hohe Arbeitskosten angespornt worden, die Produkte einer starken Arbeiterbewegung, geschlossener Grenzen und des Protektionismus sind.

Und schließlich ist die Vorstellung, daß technologischer Utopismus Hand in Hand mit rassisch und ethnisch vielfältigen Gesellschaften gehen wird, falsch. Hier beweist der Ethnonationalismus seine Überlegenheit. Vielfalt fördert soziale Konflikte und beseitigt Barrieren gegen dysgenische Fortpflanzung. Der globale Durchschnitts-IQ ist zu niedrig, um ein technologisches Utopia zu schaffen. Globale Rassenvermischung wird die Europäer mehr wie den globalen Durchschnitt machen. Daher wird sie alle Träume vom Fortschritt auslöschen. Ethnonationalisten jedoch sind wirklich dazu bereit, dysgenische Fortpflanzungstrends durch eugenische zu ersetzen, um sicherzustellen, daß es in jeder zukünftigen Generation mehr Genies gibt, einschließlich wissenschaftlicher Genies. Und falls ihr einen Anreiz braucht, bedenkt die Tatsache, daß China Eugenik anstrebt, während es im Westen modisch ist, haitianische Babies zu adoptieren. Ethnonationalismus fördert außerdem gesellschaftliche Harmonie und Zusammenhalt, die koordinierte Anstrengungen für gemeinsame Ziele möglich machen.

Welche Art von Gesellschaft wird die Knappheit besiegen, den Tod besiegen und den Kosmos besiedeln? Eine Gesellschaft, die wirtschaftlichen Nationalismus zur Förderung der Automation praktiziert. Eine homogene, hochintelligente Gesellschaft mit eugenischen statt dysgenischen Fortpflanzungstrends. Eine harmonische, zusammenhaltende, von hohem Vertrauen geprägte Gesellschaft, die an gemeinsamen Projekten zusammenarbeiten kann. Eine illiberale Gesellschaft, die bereit ist, ihre Menschen und Ressourcen zur Erreichung großer gemeinsamer Ziele zu mobilisieren. Kurz, wenn die liberale Demokratie und der globale Kapitalismus uns in den Dreck zurückführen, ist es der Ethnonationalismus, der uns zu den Sternen bringen wird.

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Siehe auch:

Was ist falsch an der Vielfalt? von Greg Johnson

Vielfalt ist IHRE Stärke: Der Krieg der Eliten gegen die Menschheit  von William Pierce

Rasse: Das erste Prinzip von Gregory Hood

Problemlösungen von Kevin Alfred Strom

Freihandel funktioniert nicht von Donald Thoresen

Der freie Markt und Einwanderung: Zwei Gedankenspiele von Ted Sallis

Finden Sie die Korrelation: Reichtum versus Einwanderung von Dennis Mangan

Warum wir Protektionismus brauchen von Aedon Cassiel

Die Geschichte des Geldes – Teil 1, Teil 2 und Teil 3

Kleingeld von Baron Bodissey

Star Dreck VIIIa – Star Trek: Die Originalserie von mir

Star Dreck VIIIb – Star Trek: Die nächste Generation von mir

Star Dreck VIIIc – Star Trek: Deep Space Nine, Teil 1: Interstellare NWO von mir

Star Dreck VIIId – Star Trek: Deep Space Nine, Teil 2: Jüdische Selbstdarstellungen von mir

Warum Juden für „Vielfalt“ sind von mir

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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