Wie kleine genetische Unterschiede rassische Diversität erzeugen

Von John Bean, übersetzt von Tekumseh. Das Original How Small Genetic Differences Give Rise to Racial Diversity erschien am 4. Juni 2015 auf Counter-Currents Publishing. (Französische Übersetzung hier)

Vorbemerkungen des Autors: Dieser Artikel baut auf einer alten Arbeit auf, die in der Oktober-Ausgabe von Identity des Jahres 2005 gedruckt wurde. Er wurde weiterentwickelt, indem Anregungen von Roger Pearson einem Anthropologieprofessor eingearbeitet wurden, besonders in der Sektion zum Ursprung der Europäer.

Als das Humangenomprojekt [im Zuge dessen das gesamte menschliche Genom sequenziert wurde, und seither entschlüsselt wird; d. Ü.] 2000 vollendet wurde, hat man allerorts rufen gehört, dass dessen Ergebnisse zeigen, dass es keine genetische Basis für Rasse gibt. Tatsächlich gingen einige Wissenschaftler des links-liberalen Konsens‘ so weit, Rasse als „biologische Fiktion“ zu bezeichnen. Ich argumentiere, dass die Entwicklungen seither klar bewiesen haben, dass recht kleine genetische Unterschiede disproportionale Resultate produzieren können, und der Tatsache weitere Beweise zugesellt haben, dass rassische Unterschiede eine Realität sind und dass sie deutlich komplexer sind als Unterschiede von Hautfarbe und Haartextur.

Wenn wir gesagt bekommen, dass die Unterschiede in der DNS-Sequenz zwischen Menschen von unterschiedlichen Teilen der Erde so klein ist, dass es tatsächlich so etwas wie „Rasse“ nicht gibt, sollten wir uns zuerst daran erinnern, dass der Unterschied zwischen Menschen und Schimpansen knapp über ein Prozent beträgt. Wie kann es sein, dass wir 99% der DNS teilen, wir uns aber in Aussehen, Verhalten und vor allem in unseren mentalen Fähigkeiten so stark unterscheiden? Unsere Haushunde und -katzen teilen ebenfalls ungefähr 80% unserer DNS. Ungefähr 75% der Mäusegene, die bisher identifiziert wurden, haben ein festes Gegenstück im menschlichen Genom.

Darüber hinaus, zeigten jüngste genetische Forschungen, Prof. Stylianos Antonarakis von der Medizinischen Fakultät der Universität Genf und Dr. Even Kirkness vom Institute of Genomic Research, Maryland, zufolge, dass manche Regionen der DNS von Menschen, Hunden und Spezies, so unterschiedlich wie Elefant und Zwergkänguru beinahe ident sind. [1] Von großer Bedeutung ist ferner, dass große Teile der menschlichen DNS; die man früher als inhaltsleeren „Junk“ bezeichnet hat, nach heutigen Erkenntnissen eine unerkannte „Genetische Grammatik“ beinhalten, welche die Sprache unserer Gene viel komplizierter macht, als bisher gedacht. Mehr zur Bedeutung dieser „Junk-DNA“ bei der Schaffung von Gruppen- bzw. Rassenunterschieden später. Aber für den Moment wollen wir’s damit bewenden lassen, dass kleine DNS-Unterschiede allerdings beachtliche Effekte haben können.

Es beginnt in deinen Genen

Wir freuen uns, dass manche Leser das in den nächsten Paragraphen skizzierte Basiswissen über Genetik bereits haben. Für jene, die sich bisher nicht besonders um „Gene“, „Chromosomen“ und „DNS“ gekümmert haben, ist das Folgende die Zusammenfassung des Basiswissens für jedermann ohne Matura in NAWI-Fächern.

Die charakteristischen Eigenschaften, die du von deinen Eltern und deren Vorfahren erbst, sind deine ererbten Gene. Diese genetische Information formt Teile der Chromosomen, die aus DNS bestehen, das ist die chemische Desoxyribonukleinsäure. Die paarweise vorkommenden Chromosomen sind fadenförmige Strukturen, die üblicherweise im Zellkern eines Tiers oder einer Pflanze sind und die Gene tragen. Das DNS-Molekül hat die Struktur einer Doppelhelix, also eines Paars von parallelen Helices mit gemeinsamer Achse und es existiert im Kern jeder lebenden Zelle. Das war die revolutionäre Entdeckung, die bei den englischen Wissenschaftlern James Watson und Francis Crick 1953 gelang, und die auch die Erkenntnis enthielt, dass die beiden Stränge komplementär sind. Die komplette DNS-Sequenz, die in einer Zelle eines Organismus‘ vorliegt, ist als Genom bekannt.

Die DNS besteht aus langen Sequenzen der vier chemischen ‚Buchstaben‘ – C, T, G und A – die in verschiedenen Kombinationen aneinandergehängt sind, wie verschiedengefärbte Perlen an einer Halskette. [2] Die Information der DNS ist kodiert mit der exakten Reihenfolge dieser vier Chemikalien; so wie Schreiben, aber unter Verwendung weniger Buchstaben.

Gene sind die kleinsten Elemente der DNS und sind die Basis der Vererbung. Es sind etwa 600 Gene die jedes Chromosom bilden. Im menschlichen Körper sind 23 Chromosomenpaare und 46 Chromosomen zusammen. Sie sind Datensektionen, die wir von unseren Eltern bekommen. Dabei kommt jeweils ein Chromosom von jedem Elternteil; diese bilden im Embryo ein Set. Früher wurde gedacht, die genetischen Informationen kämen anteilsgleich von jedem Elternteil, aber es scheint heute, dass manche Kinder drei, vier oder sogar mehr Kopien eines Gens nur von einem Elternteil bekommen. Man kann häufig sehen, dass der Nachwuchs verwandt ist, obwohl sogar in großen Familien alle Kinder, sofern nicht eineiige Zwillinge, in unterschiedlichem Maß unterschiedlich sind. Das liegt daran, dass die mögliche Zahl von unterschiedlichem Nachwuchs, den ein Paar produzieren könnte, zwei hoch 47 oder 140 000 000 000 ist. (Erinnere dich, dass es 46 Chromosomen gibt, die herumgemischt werden können). Diese Berechnung enthält noch nicht einmal genetisches Crossover, das zu noch höheren Raten entsteht.

Mitochondrielle DNS

Es ist die Kern-DNS, die uns wirklich zu dem macht, was wir sind. Sie besteht aus ungefähr 25000 Genen, verglichen mit jener kleinen Zahl von 37, die unsere Mütter uns in den Mitochondrien vererben.

Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zelle. Sie verbrauchen die Fettsäuren und Zucker, die unsere Körper aus der Nahrung beziehen und produzieren Elektrizität, mit der die Zelle läuft. Sie sind aber von der restlichen Zelle getrennt und haben ihre eigene DNS, die von anderen genetischen Wandlungen unabhängig ist.

Obwohl du alle möglichen Charakteristika über die Kern-DNS von deinen Eltern, Großeltern und anderen Vorfahren ererbt hast, gibt es einen Faktor, der konstant bleibt: Die mitochondrielle DNS wurde durch den Erbgang nicht verändert. Sie bleibt über die weibliche Linie gleich. Eine männliche Spermazelle enthält genug Mitochondrien um sie anzutreiben. Die Mitochondrien werden nicht Teil des neuen Embryos. Dieser enthält die Mitochondrien, die über unzählige Generationen von der Mutter auf die Kinder übertragen wurden. Der einzige Weg für mitochondrielle DNS sich zu verändern ist durch natürliche Mutationen, die aber nur sehr langsam erfolgen, wenn man sie mit dem massiven Wandel vergleicht, den die Mischung der elterlichen Gene darstellt. Es muss hervorgehoben werden, dass nach Adrian Woolfson [3] und Sarich und Miele [4] auch die kleinsten Änderungen der DNS in bedeutenden Änderungen der Struktur und Funktion eines Lebewesens führen kann. Tatsächlich können winzige Abweichungen zu enormen Resultaten führen.

Es ist die natürliche Mutationsrate der Kern-DNS, die nur von Zeit zu Zeit über viele Generationen geschieht, welche zu Gruppenunterschieden führt und damit zur Ausformung unterschiedlicher Rassen geführt hat. [hier fehlen die Mechanismen wie genetische Drift, sexuelle und Umwelt-Selektion; d. Ü.]

Weil die Rate der Mutationen der Mitochondrien langsam ist, schlug Sarich seinerzeit vor, sie könnte als eine Uhr verwendet werden, um die Zeit umzukehren, bis zu jenem Moment, bevor die Mutation aufgetreten war. Die herrschende Ansicht ist, dass der moderne Mensch aus Afrika stammt (Obwohl manche, wie etwa der späte [70er; d. Ü.] Prof. Carleton S. Coon, vertreten, dass die Vorfahren der rezenten Rassen des Menschen den Homo sapiens sapiens-Status unabhängig voneinander in mehreren Regionen erlangten). Wenn man die mitochondrielle DNS moderner sub-saharischer Populationen beprobt, kann man sie mit europäischer mtDNS vergleichen. Die Mutationsunterschiede zwischen den beiden Populationen können verglichen werden und eine „Uhr“ erzeugt werden, die einen Zeitskala liefert, die Rückschlüsse darüber zulässt, wann die entfernten Vorfahren der modernen Europäer Afrika verließen (annehmend, dass sie das taten). Aber da sind massive Unterschiede zwischen den Genomen der Negervölker des sub-saharischen Afrikas und zwischen den modernen Einwohnern der anderen Kontinente, weil die Evolution nicht mit der Migration aus Afrika endete.

Es ist bekannt, dass hominide oder menschenähnliche Populationen (Vor-Sapiens-Populationen) bereits viele Teile der alten Welt beherrschten, bevor der intelligente Homo sapiens sich ausbreitete und sie ersetzte. Manche von ihnen waren recht intelligent, so wie die Neandertaler des eiszeitlichen Europas. Der vorherrschende Blick ist, dass all diese von den Vorfahren des modernen Menschen ersetzt wurden, wenngleich es möglich ist, dass es an manchen Orten Vermischungen mit den älteren, primitiveren Populationen gab. Wie auch immer das sein mag, legen die neuesten Untersuchungen nahe, dass nachdem die frühe wandernden Homo sapiens aus Afrika Asien erreichten, sie sich in mehreren Wellen über die südlichen Bereiche Asiens ausbreiteten. Die erste davon soll die Negritos hervorgebracht haben, einen heute stark geschwundenen Menschentyp, der afrikanischen Negern ähnelt und der Spuren seiner Gene in Teilen Indiens und Südostasiens hinterlassen haben. Eine andere Welle mag die Australiden und Melanesiden Australiens und Neu-Guineas hervorgebracht haben, die ebenfalls Teile zu den Genome einiger der rezenten tribalen Völker der abgelegenen Gebiete Südindiens beigesteuert haben und einigen anderen südasiatischen Völkern; besonders ausgeprägt geschah das in Kambodscha.

Eine andere Gruppe der Homo sapiens-Population, die nach Asien eingewandert war, verteilte sich in nördlicher Richtung und fand sich nördlich der großen Barriere aus mächtigen Gebirgen wieder, die sich vom Kaukasus durch das nördliche Iran und Afghanistan erstrecken. Hier war das Klima viel kälter. Aus dieser Population sollen sich zwei große Zweige des modernen Menschen entwickelt haben. Diejenigen, die sich in den Osten ausbreiteten, wurden Ahnen der Mongoliden der Mongolei, Chinas und Ostasiens, diejenigen, die sich eher nordwestlich wandten, wurden die Vorfahren der heutigen Europiden Europas und Westasiens. Die unwirtlichen Bedingungen des kalten nördlichen Eurasiens stellten Herausforderungen für das Überleben bereit und viele sind der Ansicht, dass das zu einer weiteren evolutionären Selektion hin zu größerer Intelligenz führte. Diejenigen, die keine adaptiven Wege fanden, ihre Familien während der langen Wintermonate zu ernähren, überlebten viel seltener. Das nicht-tropische Klima führte sicherlich zu Modifikationen des physischen Aussehens derjenigen, denen die Evolution in Europa und Nordostasien ihren Stempel aufdrückte; so etwa entstanden die helle Pigmentierung der Europäer, besonders der Nordeuropäer und die relativ helle Pigmentierung der Mongoliden Ostasiens.

Wenn wir über Rasse sprechen, müssen wir uns vergegenwärtigen, dass umso weiter wir in die Vergangenheit der menschlichen Art zurückgehen, die Leute umso lokalisierter lebten, weswegen unterschiedliche Populationen sich ganz unterschiedlich entwickelten. Es gab keine genetische Vermischung zwischen Zentralafrikanern, Nordeuropäern, Chinesen oder australischen Aborigines bis in die jüngste Zeit. Es ist richtig, dass Populationen, die in zentraleren Gebieten lebten, wie etwa in Mesopotamien, sich recht wahrscheinlich mit Nachbarvölkern mischten und Verschmelzungen waren in solchen Gegenden gängig. Die Europiden des mittleren Ostens und Nordafrikas führten absichtlich Sklavenzüge ins subsaharische Afrika durch, um Negermänner und -frauen zu fangen, um sie als Diener zu verwenden und obwohl die Männer oft kastriert wurden, hatten viele Nachkommen mit den weiblichen Sklaven, was das genetische Substrat dieser Völker nachhaltig änderte, was ihre hohe Zivilisation langsam zerstörte.

Die Cro-Magnons, die wir während der letzten Eiszeit, vor etwa 25000 Jahren im südlichen Europa finden, waren offensichtlich sehr ähnlich zu den und wahrscheinlich die Vorfahren der meisten lebenden Europäer, aber Nordeuropa war unbesiedelt, bis die letzte Eiszeit ausklang (etwa vor 12000 Jahren) und die Gletscher sich zurückzogen und der Permafrost verschwand. DNS-Proben menschlicher Skelettreste (die von dem naturwissenschaftlichen Zweig der „Archäogenetik“ beforscht werden) zeigen, dass die ersten menschlichen Siedler in England ungefähr 10-12000 v. Chr. ankamen, als Britannien auftaute. Sie waren im Wesentlichen die gleichen Leute, die auch Westdeutschland, die Niederlande und Skandinavien besiedelten, als diese Gebiete besiedelbar wurden. David Miles, dem ehemaligen Chef-Archäologen von English Heritage und Research Fellow der Universität Oxford zufolge, wurde die genetische Struktur der modernen indigenen Bevölkerung durch spätere Einwanderung kaum verändert, sie gleicht weitestgehend jener der ersten Einwanderer, so schreibt er in seinem Buch The Tribes of Britain [5]. Er führt aus, dass 80% der indigenen Briten die gleichen genetischen Charakteristika aufweisen, wie jene frühen Jäger und Sammler.

Einige Leute haben diese wichtige Information fehlinterpretiert, indem sie vorschlugen, dass die Angeln, Sachsen und Wikinger und sogar die Kelten einen minimalen rassischen Beitrag zum Britischen Stamm geleistet haben müssen, wenn 80% von uns die gleichen Gene haben wie die ersten Einwanderer 12000 Jahre vor Christus. Diese Sicht wird etwa von Bryan Sykes vertreten, der in seinem Buch Blood of the Isles [6] Indizien dafür angibt und zwar besonders die Verteilung der mitochondriellen Marker sowie der DNS des Y-Chromosoms. Der Punkt hier ist, dass alle oben genannten Völker nur unterschiedliche Variationen einer in sonstiger Hinsicht sehr einheitlichen Rasse sind. Sogar Sykes anerkennt jedoch den besonders wichtigen Fakt an, dass die innereuropäischen genetischen Unterschiede sehr gering sind. Die frühesten Siedler der britischen Inseln und der westeuropäischen Küstengebiete waren wahrscheinlich den Basken Nordostspaniens sehr ähnlich. Später aber, in historischer Zeit wurden die britischen Inseln dichter von Kelten besiedelt, deren Heimatgebiete im südlichen Deutschland lagen und dann mit germanischen Völkern aus Norddeutschland, den Niederlanden und Skandinavien. Alle waren, was wir heute Europäer nennen würden, nur dass die Kelten und Germanen blonder waren als die ersten Siedler. Genetische Tests an heutigen weißen Dänen, Niederländern sowie Deutschen aus Sachsen zeigen, dass in fast allen Fällen nur sehr geringe Unterschiede in der DNS gefunden wurde.

Kleine Unterschiede – Weitreichende Resultate

Die menschliche DNS trägt geschätzte 25000 Gene und momentan schaut es so aus, als seien es nicht mehr als 0,15 Prozent, das entspricht 360 Genen, für die Unterschiede zwischen Individuen und Rassen verantwortlich, ob es sich um Sommersprossen, Kraushaar, roten Haaren oder erblicher Veranlagung zu einwachsenden Zehennägeln handelt. Der Genetiker Steve Scherer, ein Senior Scientist am Toronto Hospital für kranke Kinder, hat gesagt, „Soviel wir heute wissen, ist er (der genetische Unterschied) ungefähr im 0,2-Prozent-Bereich und es könnte sich am Ende herausstellen, dass er bis zu einem Prozent beträgt.“ [7]

In den letzten acht Jahren [meint 1997- Erscheinen des Artikels 2015; d. Ü.] haben Wissenschaftler tiefschürfende Arbeit geleistet, um diese genetischen Unterschiede zu kartieren. Einer von ihnen, Francis S. Collins, ein ehemaliger Führer des Humangenomprojekts musste zugeben, dass „gutgemeinte Behauptungen“ über die biologische Wertlosigkeit des Rassekonzeptes die falschen Eindrücke hinterlassen haben könnten, „Es ist nicht wirklich wahr, dass Rasse oder Ethnizität keine biologische Verbindung hat.“ [8]

Die Bedeutung der kleinen genetischen Unterschiede zwischen Menschengruppen/Rassen wurde erneut in dem 2005 veröffentlichten wissenschaftlichen Artikel „Genetische Struktur, Selbstidentifizierte Rasse/Ethnizität“ [9] von Hua Tan und anderen Wissenschaftlern bekräftigt. Hua Tang et al erklärten, dass in einer Studie von Schwarzen, Europiden, Hispaniern [also Südamerikanern] und Asiaten, die an 12 verschiedenen Orten der Vereinigten Staaten und dreien in Taiwan durchgeführt wurde, sich 326 genetische Marker für rassische Unterschiede abzeichneten.

Eine Variation in einem einzigen Gen könnte erklären, wieso manche Menschen Schmerz oder anderem physischem oder psychischem Stress besser als andere widerstehen können, meldete ein Forscherteam der Universität Michigan und des National Institutes of Health in einer aktuellen Ausgabe von Science.

Wenn wir bedenken, dass der Rest der Primaten tatsächlich gleich viele Gene hat wie Menschen, dann kann es nicht die Zahl der Gene sein, die für die Unterschiede zwischen uns verantwortlich sind. Wie Woolfson erläutert, ist der Hauptunterschied zwischen den Genen von „höheren“ Organismen, wie Wirbeltieren und solchen von „niedrigen“, dass sie „smarter“ sind, was einfach heißt, dass jedes Gen komplexer ist, ebenso wie die Verhaltensmuster, die es beeinflusst. So wie Gene komplizierter werden, werden auch die Organismen, die sie erzeugen und lenken, komplizierter.

Wir müssen außerdem bedenken, dass nicht weniger als 98% des menschlichen Genoms „Junk“, darstellen; das sind DNS-Sequenzen, die nicht für Proteine kodieren und über die Wissenschaftler noch viel herausfinden müssen. Es wird gerade entdeckt, dass große Informationsmengen außerhalb von Genen liegen, verstreut zwischen dem „Junk“ und für Aufrechterhaltung, Regulierung und Reprogrammierung der genetischen Prozesse verantwortlich sind.

Wenn wir all diese Informationen zusammenziehen, kann man sehen, dass etwa der Unterschied zwischen der Komplexität einer Fliege und eines Menschen nicht nur durch die etwa 10000 Extra-Gene erklärt werden kann, die man im Menschen findet, sondern in einer Reihe unterschiedlicher genetischer Verhaltensmuster, die jedes Genom verursachen kann. Der Unterschied ist, wie Woolfson schreibt, eine enorme Zahl, größer als die Menge der Elementarpartikel des bekannten Universums. Das bedeutet, dass eine relativ kleine Abweichung der Zahl der Gene zwischen zwei Spezies das Potential birgt, einen unglaublichen Unterschied der biologischen Komplexität zu generieren.

Wenn das für jene über 330 Gene Unterschied gilt, die etwa zwischen dem Europäer und dem [Schwarz-]Afrikaner liegen, dann würde das die biologischen, physischen und psychischen Unterschiede zwischen diesen beiden Rassen der gemeinsamen Art Homo sapiens erklären.

Die Beweise

Viele Laboruntersuchungen, die in den USA im Auftrag der Polizei und/oder des FBI durchgeführt wurden, haben bestätigt, dass genetische Tests das exakte rassische Profil einer Person feststellen können. Eine klassische Meldung dieser Tatsache war jene von Josh Noel, einem Journalisten der Advocate News, Florida, vom 6. April 2003:

Ein privates Gen-Labor veränderte die Jagd nach dem South-Louisiana-Serienmörder komplett, nachdem die Information an die Ermittler ging, dass die Person, die sie suchten, ein schwarzer Mann war. Die Suche hatte sich acht Monate auf weiße Männer konzentriert.

Tony Frudakis, der CEO [d. i. der geschäftliche Leiter; d. Ü.] von DNAPrint Genomics sagte, dass er den ermittelnden Kräften erklärte, dass der Serienmörder, seiner DNS-Analyse zufolge zu 85% sub-saharisch und zu 15 % indianisch war.

Schlussendlich wurde ein schwarzer Mann festgenommen, dessen DNS exakt dem Laborbericht entsprach. Frudakis sagte, sein Unternehmen könne die Herkunft einer Person durch die Analyse von 73 DNS-Markern feststellen und die Resultate in Anteilsprozente der vier Kategorien ostasiatisch, indo-europäisch, indianisch und subsaharisch-afrikanisch umwandeln.

Der Guardian meldete am 16. Juni 2005, dass nun ein Medikament (BiDil) in Amerika am Markt wäre, das speziell auf Afro-Amerikaner zugeschnitten ist und Herzanfälle verhindern soll. Unter New Yorkern zwischen 45 und 54 liegt die Todesrate von schwarzen Menschen durch Herzerkrankungen 55% höher als jene von weißen. Die Zulassung des Medikaments durch die Food & Drug Administration [Behörde für Nahrungsmittel und Medikamente] wurde von einigen Linken bekämpft, weil das „den Stempel der Autorität für rassische biologische Unterschiede“ bedeuten würde.

In einem Artikel zu genetischer Medizin in The Times vom 18. Juni 2005 erklärte Kenan Malik, dass der American Heart Association zufolge, die Rate der Herztode der schwarzen Amerikaner fünfmal höher als die der Weißen wäre. Malik hub ebenfalls hervor, dass Nordeuropäer mit größerer Wahrscheinlichkeit an Mukoviszidose leiden, als andere Gruppen. Tay-Sachs, eine schwere Erkrankung des Zentralnervensystems, betrifft ganz besonders aschkenasische Juden. Beta-Blocker scheinen bei Afroamerikanern weniger effizient zu wirken als bei Amerikanern europäischer Abstammung.

Der New Scientist berichtete am 20. Jänner 2005, dass ein DNS-Abschnitt in einem Fünftel der Europäer gefunden werden kann, der sehr selten bei Afrikanern vorkommt und unter Asiaten nicht vorkommt. Diese DNS wird auf drei Millionen Jahre geschätzt und kann erst in den letzten 50000 Jahren auf die modernen Europäer übertragen worden sein, sonst würde er heute bei allen anderen Rassen vorliegen. [Den Artikel konnte ich nicht finden. Die Stelle ist mir nicht klar…; d. Ü.]

Bo Rybeck, der Leiter des Schwedischen Verteidigungs-Forschungsanstalt (FOA) erklärte 1992, dass, „da wir in der Lage sind, die DNS-Variationen verschiedener Rassen und ethnischer Gruppen zu identifizieren, wir bald in der Lage sein werden, die Unterschiede zwischen Schwarzen und Weißen und Orientalen und Juden und Schweden und Finnen exakt festzustellen und ein Kampfmittel zu entwickeln, das nur eine bestimmte Gruppe tötet.“

Die Sunday Times enthüllte am 15. November 1998 in einem Bericht über Israel: „Israel arbeitet an einer biologischen Waffe, die Araber, nicht aber Juden schädigt, so hört man von Quellen des Israelischen Militärs und westlicher Geheimdienste. Bei der Entwicklung ihrer ‚Ethno-Bombe‘ versuchen israelische Wissenschaftler, den medizinischen Fortschritt bei der Identifizierung von Genen, die von einigen Araber getragen werden, auszunutzen.“

Ein nordkoreanisches Team von Mikrobiologen arbeitet angeblich ebenfalls an einer Ethno-Bombe, die weiße Rassen zerstört.

Frühere Beweise

Bevor die Geheimnisse der DNS langsam enträtselt wurden und klar zeigten, dass es viele genetische Marker gab, die rassische Unterschiede zeigten,  gab es doch Unmengen von Beweisen, die zwar existierten, aber von der marxistischen bzw. linken intellektuellen Elite und ihren medialen Sprachrohren ignoriert und unterdrückt wurden. Alle Unterschiede beruhten auf Umweltfaktoren, sagten sie. Das war die Standardantwort auf die Ergebnisse unzähliger IQ-Tests, die während des vergangenen Jahrhunderts durchgeführt wurden und die durchwegs zeigten, dass Nordostasiaten (Chinesen, Koreaner, Japaner) einen höheren IQ als Europäer haben, die ihrerseits im Mittel 15 Punkte besser als Afroamerikaner abschnitten. Eine breit angelegte, aber sehr tiefgehende Untersuchung im Feld dieser IQ-Studien wurde von Herrnstein und Murray durchgeführt; die Resultate in The Bell Curve (1994) veröffentlicht und in der Öffentlichkeit von jenen mit Schmähungen bedacht, die ihre Ergebnisse zu rassischen IQ-Unterschieden und zu der Tatsache, dass diese zu größeren Teilen genetisch und erblich bedingt sind, nicht anfechten konnten.

Das könnte mit der Tatsache zu tun haben, dass das Gehirn eines subsaharischen Afrikaners unter einem Kilogramm wiegt, verglichen mit 1240 Gramm von Europäern und 1300 Gramm für Ostasiaten.


Wir bekommen oft gesagt, dass es einen Mangel westindischer, afrikanischer und asiatischer Blutspender im Vereinigten Königreich gibt, und dass diese dringend benötigt würden, aber zur selben Zeit erklärt man uns, dass es keine Unterschiede in den Blutgruppenfrequenzen in den rassischen Gruppen gibt. Ähnlich verhält es sich mit Nieren-, Herz- und anderen Organtransplantationen, wo ebenfalls großer Wert darauf gelegt wird, dass die Rasse von Spender und Empfänger übereinstimmen. Neuere Erkenntnisse der Mediziner besagen, dass das zu ihrem scheinbaren Erstaunen auch für den Erfolg von Knochenmarkstransplantationen gilt. In Britannien haben die Medien oft über die Schwierigkeiten berichtet, die Menschen asiatischer oder afrikanischer Herkunft damit haben, einen Spender ähnlicher ethnischer Herkunft zu finden.

Es ist seit Langem bekannt, dass beinahe ausschließlich Leute von den Westindischen Gebieten und Afrikaner an der erblichen Bluterkrankung Sichelzellanämie leiden. Das macht sie anfälliger für Gelbsucht, Lungenentzündung und Tuberkulose, die manchmal zum Tod führen.

Die gemeinnützige Prostatakrebs-Vereinigung des Vereinigten Königreichs brachte im März 2005 einen Report heraus, dass Prostatakrebs unter afro-karibischen Männern dreimal häufiger ist als unter Weißen. Das wurde in aktuellen Fernsehprogrammen des UK bestätigt (Juni 2013).

Amerikanische Indianer haben die Tendenz zum Bluthochdruck und, ebenso wie Japaner, nur eine geringe Alkoholtoleranz.

Wir könnten leicht mit einer weiteren Seite mit speziellen biologischen, physischen und geistigen Unterschieden fortfahren, um unsere Sicht zu belegen, dass all diese kleinen Unterschiede sich summieren und im Endresultat ein substanzieller Unterschied zwischen den Hauptlinien der Rassen unserer Erde existiert. Dennoch, der Fokus liegt auf dem Unterschied, nicht auf der Überlegenheit irgendeiner Rasse im Vergleich zu einer anderen, weil das einen Maßstab erfordern würde, der Überlegenheit misst.

* * *

Um mit einer persönlichen Bemerkung zu schließen: Das Humangenomprojekt brachte zutage, dass es ungefähr 1400 potentielle Krankheiten gibt, die von einem einzelnen Genmarker bestimmt werden und unter einer von diesen leide ich. Diese ist Morbus Dupuytren, welcher einen oder mehr Finger in Richtung Handinnenfläche einbiegt; eine „Krankheit“, die ich mit Margaret Thatcher teile. Vor der Operation erklärte mir mein Chirurg, dass sie vor allem bei Menschen nordeuropäischer Herkunft auftritt und manchmal als „Skandinavische Krankheit“ oder „Wikingerfinger“ bezeichnet wird. Die höchsten Auftrittsraten weltweit werden in Island verzeichnet, gefolgt von Dänemark und Britannien, den Orkney und Shetland Inseln, gefolgt vom Nordosten Englands (woher viele meiner Vorfahren kamen). Ich habe seither einen DNS-Test von der Professor Bryan Sykes‘ Oxford Ancestors Ltd machen lassen, der bestätigt hat, dass ich ein Y-Chromosom trage, das wahrscheinlich auf dänische Wikinger zurückgeführt werden kann.

Selbstverständlich sind verbogene Finger für die Zukunft der Rassen dieser Welt von geringem Belang, aber eine verbogene Berichterstattung zu den genetischen Beweisen für die Einmaligkeit jeder Rasse ist es sehr wohl.

[1] Science, Oktober 2003.

[2] Adrian Woolfson, An Intelligent Person’s Guide to Genetics, published by Duckworth Overlook, London, 2004.

[3] Ebd.

[4] Sarich und Miele, Race, Basic Books, 2004.

[5] David Miles, The Tribes of Britain, Oxford University Press, 2006.

[6] Bryan Sykes, Blood of the Isles, Bantam Press, 2006.

[7] Paper von Professor Henry Harpending, University of Utah, Juni 2005.

[8] Nature Genetics, Herbst 2004.

[9] American Journal of Human Genetics, Frühling 2005.

[Zur Einführung geeigneter Artikel, der allerdings an z. T. gravierenden Fehlern erkennen lässt, dass der Autor nicht vom Fach ist. Ich habe bei Kleinigkeiten etwas ausgleichend gewirkt. D. Ü.]

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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5 Kommentare

  1. Sara

     /  Februar 23, 2019

    Was die uralte britisch/irische Population betrifft, habe ich mal in einem Kommentar von Andreas Vonderach gelesen, dass die Menschen der keltischen Nationen (laut Wiki. sind das Schottland, Irland, Wales, Bretagne, Isle of Man und Cornwall) Charakteristika von pre-keltischen Populationen (Ackerbauer aus dem Nahen Osten) aufweisen: sie sind zierlich mit dunklen Haaren und Augen, meist lebhaft und humorvoll, also nicht alle entsprechen dem Bild des kühlen Nordeuropäers, auch wenn sie im Nordwesten liegen. Ich kann jetzt die Quelle des Kommentars nicht finden. Ich glaube es war die Seite der Jungen Freiheit.

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  2. Ich besitze das empfehlenswerte Buch Anthropologie Europas: Völker, Typen und Gene vom Neandertaler bis zur Gegenwart von Andreas Vonderach, und soweit ich mich erinnere, schreibt er darin, daß die ursprünglichen (prä-indoeuropäischen) Südeuropäer vom mediterraniden Typ waren wie die Bewohner Nordafrikas (was man sich aber wahrscheinlich nicht gleich vorzustellen hat wie die heutigen Nordafrikaner, bei denen es seit der arabischen Eroberung semitische Beimischungen und solche von Negersklaven gibt). Die prä-indoeuropäischen Bewohner im Raum des heutigen Frankreichs und der britischen Inseln beschreibt er als „Atlanto-Mediterranide“, eine etwas großwüchsigere Variante.

    Diese Ethnien werden die Kelten bei ihrer Westwärts-Ausbreitung aus ihrem Kerngebiet um den Alpenraum überlagert haben, wodurch es dort neben dem ursprünglichen keltischen Typus, wie von römischen Schriftstellern beschrieben (hochgewachsen, hellhäutig und blond) auch dunklere und dunkelhaarige Typen gab und gibt. Früher hatte man zum Beispiel die dunkelhaarige Variante der Iren auf das Erbgut schiffbrüchiger Spanier von gescheiterten Schiffen der sich zurückziehenden Armada zurückgeführt, aber die nichtkeltische Vorbevölkerung ist natürlich die richtige Erklärung. Auch Helden aus dem walisischen Sagengut werden zuweilen als schwarzhaarig beschrieben; siehe zum Beispiel diese Zeilen über Sir Lancelot in der Ballade „The Lady of Shalott“ (Näheres zu diesem Lied in „Samain Night“: Loreena McKennitts Lieder):

    His broad clear brow in sunlight glow’d;
    On burnish’d hooves his war-horse trode;
    From underneath his helmet flow’d
    His coal-black curls as on he rode,
    As he rode down to Camelot.

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  3. Jetzt habe ich mir den Abschnitt in Andreas Vonderachs „Anthropologie Europas“ über die Britischen Inseln herausgesucht – DIE ETHNOGENESE DER EUROPÄISCHEN VÖLKER (BRONZEZEIT BIS FRÜHMITTELALTER), 11.5 Die Kelten, ab S. 126:

    Die Bevölkerung der Britischen Inseln war im Neolithikum durch einen verhältnismäßig einheitlichen, sehr langköpfigen und schmalgesichtigen Typus repräsentiert. Das änderte sich zu Beginn der Bronzezeit. Nun herrschten auf dem gesamten Gebiet der Britischen Inseln Funde der vom Festland eingewanderten Glockenbecherleute vor, die auch die Erbauer von Stonehenge waren. In deren Gräbern finden sich Überreste einer überwiegend brachykranen Bevölkerung. Das „Beaker Folk“, wie die britischen Glockenbecherleute genannt werden, stellt sich als eine Mischung aus dem Glockenbechertypus und der einheimischen Bevölkerung dar. Die darauffolgende eisenzeitliche Bevölkerung schließt sich wieder an die des Neolithikums an und ist dolichomorph, wenn auch nicht mehr ganz so ausgesprochen wie die britischen Neolithiker. Der englische Anthropologe Morant interpretierte die eisenzeitlichen Briten als Nachkommen der Neolithiker und der Glockenbecherleute. Allerdings liegt die nur mäßige Dolichokranie der Eisenzeitleute im europäischen Evolutionstrend, muß also nicht unbedingt auf einen biologischen Einfluß des brachykranen Becher-Volkes zurückgehen. Auf jeden Fall scheinen die Becher-Leute weniger zum Genpool der britischen Bevölkerung beigetragen zu haben, als man nach ihrer starken Präsenz in den Gräbern der frühen Bronzezeit vermutet hätte. Antike Autoren schildern die Kaledonier in Schottland als groß und kräftig mit rötlichen Haaren und die walisischen Siluren als dunkel und kraushaarig wie die Spanier.

    Die Frage nach einem anthropologischen Einfluß der ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. eingewanderten Kelten muß nach Don Brothwell, der die letzte Gesamtdarstellung der anthropologischen Bevölkerungsgeschichte Britanniens geschrieben hat (1974) offenbleiben – zu dürftig ist das erhaltene Skelettmaterial. In Stefan Klugs schon genannter Analyse des keltischen Skelettmaterials unterscheiden sich die Kelten in Britannien von denen des mitteleuropäischen Kerngebietes deutlich durch ihren leptodolichomorphen Typus. Demnach kann der Beitrag der kontinentalkeltischen Einwanderer zur keltischsprachigen Bevölkerung Britanniens in der Eisen- und Römerzeit nicht sehr groß gewesen sein.

    Die Stelle über die Atlanto-Mediterraniden habe ich noch nicht gefunden.

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  4. Sara

     /  Februar 26, 2019

    Ok. Danke für den Kommentar. Ich kenne seine Bücher nicht, bezog mich nur auf einen Kommentar, wobei mir jetzt einfällt, wo ich ihn gelesen habe: es war in einem der Artikeln über die Bretagne, veröffentlicht in der Jungen Freiheit.

    „Aber da sind massive Unterschiede zwischen den Genomen der Negervölker des subjektiv-saharischen Afrikas und zwischen den modernen Einwohnern der anderen Kontinente, weil die Evolution nicht mit der Migration aus Afrika endete.“

    Kennst du vielleicht den Artikel über den Iwo-Eleru Schädel aus Nigeria? Er ist ziemlich primitiv aber gar nicht so alt wie man am Anfang vermutet hat.: http://www.scinexx.de/news/geowissen/13-000-jahre-alter-urmensch-schaedel-ist-altmodisch/

    Falls der Iwo-Eleru Mann (der eindeutig primitiv war) tatsächlich noch bis vor 13.000 Jahren in Zentralafrika lebte, dann ist das eine Zeit, in der in Eurasien kaum Neandertaler mehr gab und man gerade eben mit dem Aufbau der ersten monolithischen Tempeln (wie in Göbekli-Tebe, Türkei) angefangen hatte.

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  5. Ja, der Iwo-Eleru-Schädel ist mir bekannt; er wird in diesem Abschnitt aus einem Artikel in „Spektrum der Wissenschaft“ erwähnt, den ich in „Out of Africa“: Neger, Neandertaler, Denisovaner und wir zitiert habe:

    Dass sich Angehörige verschiedener afrikanischer Menschenformen gelegentlich paarten, lassen jetzt auch neue Daten zu Fossilien annehmen. Eine Forschergruppe um die Paläontologin Katerina Harvati von der Universität Tübingen und Chris Stringer vermaß nochmals einen schon 1965 in Nigeria bei Iwo Eleru gefundenen prähistorischen Schädel von recht urtümlichem Aussehen. Sein Alter bestimmten sie dennoch auf nur 13.000 Jahre. Trotzdem wirkt er wie eine Zwischenform zwischen dem Schädel eines archaischen und eines modernen Menschen. Ähnliches gilt für menschliche Knochen von der Grabungsstätte Ishango in der Demokratischen Republik Kongo. Demnach verlief die Evolution des modernen Erscheinungsbilds in Afrika wohl tatsächlich komplizierter, als es die führenden Theorien bisher besagten. Noch wissen die Forscher nicht, ob archaische und moderne Menschen bis in die jüngere Vergangenheit nebeneinander existierten oder sich über Jahrtausende Populationen mit sowohl alten wie neuen Merkmalen hielten, deren Angehörige sich immer wieder einmal miteinander vermischten.

    Beim Link in Deinem Kommentar bekomme ich eine Fehlermeldung; hier ist er nochmal:

    https://www.scinexx.de/news/geowissen/13-000-jahre-alter-urmenschen-schaedel-ist-altmodisch/

    Antworten

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