Morgenwacht: Wenn alles dunkel ist, macht Licht!

WAS KEINER WAGT

Was keiner wagt, das sollt Ihr wagen,
Was keiner sagt, das sagt heraus.
Was keiner denkt, sollt Ihr befragen,
Was keiner anfängt, das führt aus!

Wo keiner ja sagt, sollt Ihr’s sagen,
Wo keiner nein sagt, sagt doch nein.
Wo alle zweifeln, wagt zu glauben,
Wo alle mittun, steht allein!

Wenn alle loben, habt Bedenken,
Wenn alle spotten, spottet nicht.
Wenn alle geizen, wagt zu schenken,
Wenn alles dunkel ist, macht Licht!

Von der letzten Zeile dieses Gedichts von Walter Flex leitet sich auch mein Nick ab: Lucifex – der „Lichtmacher“.

Der Name dieses Blogs – Morgenwacht – wurde (obwohl kein SF-Blog) vom SF-Roman „Der graue Prinz“ von Jack Vance inspiriert, dessen Einführung ich nachfolgend zitiere:

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IWÖ-Editorial zu den COVID-„Maßnahmen“

Editorial von DI Mag. Andreas Rippel in der gerade neu erschienenen Ausgabe 2/2020 der „IWÖ-Nachrichten“. (Die IWÖ ist die „Interessengemeinschaft Liberales Waffenrecht in Österreich“.)

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle über unseren sehr gut besuchten Informationsstand auf der Messe „Hohe Jagd“ in Salzburg, unsere Teilnahme an der IWA in Nürnberg sowie über den Beginn der warmen Jahreszeit und der damit verbundenen Möglichkeit, wieder vermehrt die Jagd und den Schießsport im Freien auszuüben, schreiben. Ich wollte über unsere Bemühungen im Zusammenhang mit der zu erlassenden Verordnung zum neuen Waffengesetz schreiben, ich wollte über eine interessante Sammlerwaffe berichten, doch jetzt ist alles ganz anders gekommen:

Wir sind seit einigen Wochen Einschränkungen unterworfen, die in der Geschichte der 2. Republik beispiellos sind und bis vor kurzem auch undenkbar waren.

Erstmalig seit 1955 ist es uns nicht mehr erlaubt, legal eine Schußwaffe oder auch nur einen Pfefferspray in einem Waffenfachgeschäft zu kaufen. Der Ankauf von Munition ist ebenfalls verboten, was unsere Munitionsvorräte rasch schwinden lassen wird (zumindest die Jagd ist ja noch erlaubt). Den Waffen- und Munitionshandel trifft es nämlich mehrfach: Hier gilt nämlich nicht nur, daß jeder Waffenhändler gezwungen wurde, sein Geschäft zu sperren (und so mancher dem Konkurs ins Auge sehen wird müssen), sondern es gilt weiterhin auch noch das antiquierte Verbot des Versandhandels. Praktisch jegliche Geschäftsausübung des Waffenhandels ist sohin unter Androhung schwerer Sanktionen verboten.

Doch das ist natürlich nur ein Detailaspekt. Entscheidend in dieser Sache ist die nahezu vollständige Aufhebung der Grundrechte (u. a. Versammlungsfreiheit, Recht auf freie Berufsausübung, Aufenthaltsfreiheit, etc.), die mit wenigen Federstrichen ohne Diskussion außer Kraft gesetzt wurden.

Den Grund, vielmehr den Anlaß, kennen Sie: Es ist das Auftreten einer sicherlich nicht ungefährlichen Virusinfektion, deren Gefährlichkeit und vor allem Außergewöhnlichkeit aber umstritten ist. Geht sie tatsächlich (weit) über die Gefahr einer (schweren) Grippewelle hinaus oder hätten wir, wenn nicht aller Augen auf dieses eine Virus gerichtet wären, gar nicht bemerkt, daß es sich hier um ein „neues“ Virus handelt? Die bis dato vorliegenden Evidenzen sprechen jedenfalls eher für letzteres, da in den letzten Wochen kein Anstieg der Gesamtsterblichkeit in Europa (Quelle: euromomo.eu) verzeichnet werden konnte.

Bedenklicherweise zeigen sich hier besonders im Umgang mit Ärzten bzw. Wissenschaftler, die sich kritisch zu den Vorgängen und der Interpretation (!) der veröffentlichten Zahlen äußern, totalitäre Tendenzen.

Alle, die nicht die bereits seit Wochen „versprochene“ Apokalypse an die Wand malen, ja selbst wenn lediglich Fragen gestellt werden, werden als Verschwörungstheoretiker o. ä. diskreditiert und versucht, sie mundtot zu machen.

Wenn man sich aber die gar nicht so große Mühe macht und ein wenig recherchiert und hinterfragt, kommt unweigerlich die Frage auf, warum wir nahezu stündlich mit neuen Meldungen über Tote, über Leid und Trauer versorgt werden, wenn doch die jährlichen Grippetoten, die Malariatoten, die Maserntoten, die Hungertoten nie viel mehr waren als Fußnoten in den Massenmedien.

Die ersten Grundrechte, die ersten Menschenrechte wurden in Österreich noch in Zeiten der Monarchie im 19. Jahrhundert erlassen. Für diese Grundrechte haben Menschen in verschiedenen blutigen Revolutionen und Kämpfen ihr Leben gelassen. Nach den bitteren Erfahrungen des 2. Weltkrieges und mit den Diktaturen waren die Menschen in Europa stolz darauf, diese Grundrechte unverrückbar festzuschreiben. Nie wieder sollten diese angetastet werden können.

Der Kampf um Grund- und Menschenrechte, die Wiedererlangung der Freiheit, der Sturz der autoritären Regime und das Vergießen von Blut dafür liegt bei unseren östlichen Nachbarn noch viel kürzer zurück.

Rechtfertigt nun eine Viruserkrankung, deren Auswirkungen wissenschaftlich nun immer stärker umstritten sind und wir nicht, wie prophezeit, dahingerafft werden (das Durchschnittsalter der mit oder wegen COVID-19 Verstorbenen ist in Europa 80 Jahre) tatsächlich, daß wir all diese Rechte, für die unsere Vorfahren gekämpft haben und auch gestorben sind, über Bord werfen? Handelt es sich hier um angemessene und vor allem verhältnismäßige Beschneidungen der Grundrechte?

Rechtfertigt das alles wirklich, daß die Polizei uns auseinandertreibt, wenn wir zusammenstehen? Rechtfertigt es wirklich, daß wir unsere Häuser nur mehr aus „gutem Grund“ verlassen dürfen? Rechtfertigt es auch wirklich, daß uns Sportausübung im Freien verboten ist?

Bewegung im Freien, an der frischen Luft, an der Sonne hat bis jetzt noch jede Grippewelle abflauen lassen, Mikroorganismen sind höchst empfindlich gegenüber Wärme und UV-Strahlung. Aus diesem Grund wird z. B. unser Trinkwasser mit UV-Licht bestrahlt.

Rechtfertigt diese Viruserkrankung tatsächlich, daß wir die Wirtschaft zu Boden ringen? Daß Bildungseinrichtungen gesperrt werden? Daß wir das, wofür viele, viele Menschen Zeit ihres Lebens gearbeitet haben, wofür sie Lebenszeit geopfert haben, innerhalb weniger Monate vernichten, weil wir die Erwerbsausübung untersagen?

Rechtfertigt das wirklich, daß unsere Handydaten an die Polizei übermittelt werden, damit die Obrigkeit sieht, wo man uns auseinandertreiben kann, mit wem wir Kontakt hatten, ob wir krank sind? Rechtfertigt dies die Abschaffung des Schutzes der Privatsphäre, die ein hohes Rechtsgut ist? Rechtfertigt dies den Einsatz von Drohnen oder von Handy-Apps, um zu überwachen, wo wir uns befinden?

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Ein Turm aus Asche

Von George R. R. Martin. Das Original „This Tower of Ashes“ wurde 1974 verfaßt und erstmals in der Aprilausgabe 1976 von Analog Annual veröffentlicht. Die deutsche Übersetzung von Tony Westermayr erschien 1979 im GRRM-Sammelband „Lieder von Sternen und Schatten“ und ist auch im neueren GRRM-Sammelband „Traumlieder I“ (Heyne 2014, ISBN 978-3-453-31611-9) enthalten.

Mein Turm ist aus Mauersteinen erbaut, kleinen, rußgrauen Mauersteinen, verbunden durch eine schimmernd-schwarze Mörtelsubstanz, die meinem unkundigen Auge auf sonderbare Weise wie Obsidian erscheint, obwohl es ganz offensichtlich kein Obsidian sein kann. Er steht an einem Arm der Dürren See, sieben Meter hoch und absackend, der Waldrand ist nur Meter entfernt.

Ich fand den Turm vor fast vier Jahren, als Squirrel und ich Port Jamison mit dem silbrigen Flugwagen verließen, der jetzt ausgebrannt und überwachsen im Unkraut vor meiner Türschwelle liegt. Bis heute weiß ich fast nichts über das Bauwerk, aber ich habe meine Theorien.

Zum einen glaube ich nicht, dass der Turm von Menschen erbaut wurde. Er ist eindeutig älter als Port Jamison, und, wie ich oft denke, als der menschliche Raumflug. Die Mauersteine (die seltsam klein sind, weniger als ein Viertel der Größe normaler Ziegelsteine), sind verbraucht und verwittert und alt, und sie zerbröckeln unter meinen Füßen. Überall ist Staub, und ich weiß, woher er kommt, denn mehr als einmal habe ich von der Brüstung am Dach einen Stein herausgestemmt und ihn beiläufig zu dünnem, schwarzem Pulver zerdrückt. Ich habe ihn in meiner bloßen Faust zerdrückt. Wenn von Osten der Salzwind heranweht, lässt der Turm einen Helmbusch aus Asche flattern.

Im Inneren sind die Mauersteine in besserem Zustand, da Wind und Regen sie nicht so stark angegriffen haben, aber trotzdem ist der Turm alles andere als angenehm. Das Innere ist ein einziger Raum voll Staub und Echos, ohne Fenster; das einzige Licht kommt von der kreisrunden Öffnung in der Dachmitte. Eine Wendeltreppe, aus dem gleichen Mauerwerk wie das übrige, ist Teil der Wand. Sie führt im Kreis herum und immer wieder herum, wie das Gewinde einer Schraube, bis sie Dachhöhe erreicht. Squirrel, der für eine Katze ziemlich klein ist, bewältigt die Treppe mühelos, aber für Menschenfüße ist sie eng und unbequem.

Aber trotzdem steige ich sie hinauf. Jede Nacht komme ich aus den kühlen Wäldern zurück, die Pfeile sind schwarz vom verkrusteten Blut der Traumspinnen, der Beutel ist schwer von ihren Giftsäcken, und ich stelle den Bogen weg und wasche mir die Hände und steige dann zum Dach hinauf, um die letzten Stunden bis zur Morgendämmerung zu verbringen. Auf der anderen Seite der schmalen Salzrinne brennen die Lichter von Port Jamison auf der Insel, und von dort oben ist es nicht die Stadt meiner Erinnerung. Nachts sind die kantigen schwarzen Gebäude in ein romantisches helles Leuchten gehüllt; die Lichter, ganz rauchiges Orangerot und gedämpftes Blau, sprechen von Rätseln und stummem Leid und mehr als ein wenig Einsamkeit, während die Sternenschiffe vor den Sternen steigen und stürzen wie die unermüdlich schwirrenden Glühwürmchen meiner Kindheit auf der Alten Erde.

„Es gibt Geschichten dort drüben“, sagte ich einmal zu Korbec, bevor ich es besser wusste. „Hinter jedem Licht sind Leute, und jede Person hat ein Leben, eine Geschichte. Nur führen sie alle ihr Leben, ohne uns je zu berühren, sodass wir die Geschichten nie erfahren werden.“ Ich glaube, dass ich dann gestikulierte; ich war natürlich ziemlich betrunken.

Korbec antwortete mit einem Lächeln, das seine Zähne entblößte, und einem Kopfschütteln. Er war ein mächtiger, dunkler, schwerer Mann mit einem Bart wie aus verknotetem Draht. Jeden Monat kam er in seinem verbeulten schwarzen Flugwagen aus der Stadt, um mir das, was ich zum Leben brauchte, zu bringen und das Gift abzuholen, das ich gesammelt hatte, und jeden Monat stiegen wir zum Dach hinauf und betranken uns. Ein Lastwagenfahrer, mehr war Korbec nicht; ein Verkäufer verbilligter Träume und gebrauchter Regenbogen. Aber er bildete sich ein, er sei ein Philosoph und Menschenkenner.

„Machen Sie sich nichts vor“, sagte er damals zu mir. „Ihnen entgeht überhaupt nichts. Das Leben ergibt miserable Geschichten, wissen Sie. Richtige Geschichten dagegen, die haben meistens eine Handlung. Sie fangen an und laufen so ein bißchen, und wenn sie aufhören, sind sie vorbei, außer es schreibt einer Fortsetzungen. Im Leben gibt es das nicht, die Leute laufen nur so herum und schwätzen und machen immer weiter. Da hört nie etwas auf.“

„Die Leute sterben“, sagte ich. „Das ist Ende genug, möchte ich meinen.“

Korbec gab ein lautes Geräusch von sich. „Sicher, aber haben Sie schon mal erlebt, dass einer zur rechten Zeit stirbt? Nein, kommt nicht vor. Die einen kippen um, bevor ihr Leben so richtig angefangen hat, die anderen mitten in der besten Zeit. Andere treiben sich noch herum, nachdem alles schon lange vorbei ist.“

Wenn ich oben allein sitze, Squirrel warm auf meinem Schoß, ein Glas Wein neben mir, denke ich oft an Korbecs Worte und die schwerfällige Art, wie er sie aussprach; seine rauhe Stimme war seltsam sanft. Er ist kein kluger Mann, dieser Korbec, doch in jener Nacht, glaube ich, sagte er etwas Wahres, vielleicht, ohne es selbst zu wissen. Aber der ermattete Realismus, den er mir damals anbot, ist das einzige Gegenmittel, das es gegen die Träume gibt, die von Spinnen gewoben werden.

Aber ich bin nicht Korbec, noch kann ich es sein, und während ich seine Wahrheit erkenne, kann ich sie doch nicht leben.

*   *   *

Am späten Nachmittag war ich im Freien, um Zielschießen zu üben, und trug nichts als meinen Köcher und eine Hose mit abgeschnittenen Beinen, als sie kamen. Es wurde schon dunkel, und ich machte mich locker für meinen nächtlichen Ausflug in den Wald – selbst in dieser frühen Zeit lebte ich schon von der Abend- bis zur Morgendämmerung, wie die Traumspinnen es tun. Das Gras fühlte sich gut an meinen nackten Sohlen an, der doppelt geschweifte Silberholzbogen in meiner Hand noch besser, und ich schoss treffsicher.

Dann hörte ich sie kommen. Ich blickte über die Schulter zum Ufer und sah den dunkelblauen Flugwagen am östlichen Horizont rasch größer werden. Gerry, natürlich, das erkannte ich am Geräusch; sein Flugwagen gab schon seltsame Laute von sich, seit ich ihn kannte.

Ich drehte ihnen den Rücken zu, spannte ganz ruhig die Sehne und traf ins Schwarze.

Gerry landete im Unkraut vor dem Sockel des Turms, ganz in der Nähe meines Flugwagens. Crystal war bei ihm, schlank und ernst, ihr langes goldenes Haar schimmerte rötlich in der Nachmittagssonne. Sie stiegen aus und kamen auf mich zu.

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Interner Reblog: Beltane / Walpurgisnacht

MORGENWACHT

„The Council of Cernunnos“ von Emily Balivet„The Council of Cernunnos“ von Emily Balivet

Von Deep Roots.

T e i l 1:   B E L T A N E

Beltane oder Beltaine ist die anglisierte Schreibweise des altirischen Beltain (im modernen Irisch Bealtaine, im schottischen Gälisch Bealltainn), des gälischen Namens sowohl für den Monat Mai als auch für das Fest, das in der Nacht zum 1. Mai und am ersten Mai gefeiert wird.

Bealtaine war historisch ein gälisches Fest, das in Irland, Schottland und auf der Insel Man gefeiert wurde. Bealtaine und Samhain waren die führenden Endtermine des Kalenderjahres im mittelalterlichen Irland, obwohl das letztere Fest das bedeutendere war. Im Gegensatz zu Samhain ist Beltane aber ein fröhliches Fest, das im Zeichen der Liebe, der Fruchtbarkeit und des Wachstums steht. Die Beltanefeierlichkeiten zum Frühlingsbeginn zeigen einige Analogien zu heutigen Traditionen wie „Tanz in den Mai“ oder das Osterfeuer. Auch der traditionelle Maibaum hat hier…

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Die Skorpion-Maschinenpistole

Tschechoslowakische Skorpion-Maschinenpistole Muster 61 im Kaliber 7,65 mm Browning, eine wirkungsvolle Waffe zu verdecktem Tragen.

Von Ing. Jiří Fencl, aus Heft 3-1985 des „Schweizer Waffenmagazins“ (dort unter dem Titel „Die Skorpione“ erschienen).

„Eine lange Zeit hindurch wurde das Bedürfnis verspürt, einige Angehörige der bewaffneten Formationen mit einer sehr leichten und dabei wirksamen automatischen Waffe auszustatten. Eine Pistole wurde für ungenügend wirksam, eine Maschinenpistole dagegen für zu umfangreich und schwer gehalten. Deshalb entstand eine im wesentlichen neue Kategorie der Handfeuerwaffen…“ schrieb in einem Artikel über die Maschinenpistole Skorpion der tschechoslowakische Konstrukteur dieser Waffe, Ing. Miroslav Rybář (1924 – 1970).

Die tschechoslowakische Maschinenpistole Muster 61, bekannter unter dem Namen „Skorpion“, ist für die Patrone 7,65 mm Browning konstruiert. Sie war vor allem für die Angehörigen des Innenministeriums bestimmt, die mit Pistolen CZ Muster 50/70 für die gleiche Patrone ausgerüstet waren. In der tschechoslowakischen Volksarmee war diese Maschinenpistole in die Ausrüstung der Spezialeinheiten eingeführt worden.

Die Maschinenpistole Muster 61 ist nur wenig größer als eine übliche Armeepistole. Sie ermöglicht das Schießen mit einzelnen Schüssen bei gleicher Handhabung und Haltung wie bei einer Pistole, oder nach Aufrichten der Schulterstütze das Schießen in Garben wie mit einer Maschinenpistole.

Schütze mit Maschinenpistole Skorpion 61 mit aufgesetztem Schalldämpfer im Schulteranschlag.

Ein Vorteil gegenüber einer Pistole liegt in der größeren Kapazität der Magazine; im Vergleich zu Maschinenpistolen für Pistolenpatronen ist sie leichter und kleiner. Die Waffe ist ein Rückstoßlader mit Verzögerungseinrichtung, die eine verhältnismäßig geringe Schusskadenz beim Seriefeuer sicherstellt. Gleichzeitig wirkt diese Vorrichtung als Rückstoßdämpfer des Verschlusses in der hinteren Lage, was zu einer „Beruhigung“ der Waffe nach jedem Schuss und damit zu erhöhter Schussbereitschaft und Genauigkeit führt.

Skorpion-MPs sind Rückstoßlader mit einer im Pistolengriff plazierten Verzögerungsvorrichtung.

Die Maschinenpistole ist mit einem kurzen Magazin für 10 Patronen und langen Magazinen für 20 Patronen ausgestattet. Das Magazin ist vor dem Kolben angebracht, so dass es ein bequemes Halten der Waffe auch beim Schießen ohne Schulterstütze ermöglicht. Die kleinen Abmessungen der Waffe und ihre Ausführung ohne hervortretende Vorsprünge erlauben es, die Maschinenpistole nicht nur in der Koppeltasche oder im Schulterholster zu tragen, sondern auch frei unter der Kleidung, und ermöglichen das Schießen in Körpernähe, unter dem Mantel und in sehr beschränktem Raum.

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Interner Reblog – Earth Day 2019, Teil 2: Fünfzig Jahre apokalyptische Klimaerwärmungs-Vorhersagen, und warum die Leute daran glauben

MORGENWACHT

Von Dr. Peter Baggins, übersetzt von Lucifex. Das Original Fifty Years of Apocalyptic Global Warming Predictions and Why People Believe Them, Part 2  erschien am 21. April 2019 auf The Occidental Observer.

Zuvor erschienen: Teil 1

Wissenschaftler wissen seit einiger Zeit, daß ihre Vorhersagemodelle für die globale Erwärmung zunehmend im Widerspruch zu den Daten standen. In jüngerer Zeit haben sie begonnen, manche der fehlerhaften Annahmen in den für Prognosen (nicht Beobachtungen) für die globale Erwärmung verwendeten Modelle zu lokalisieren. Ein Beispiel für diese Art von Korrektur ist ein Artikel von 2018, der im angesehenen Journal Science veröffentlicht wurde.

Die Verfügbarkeit von Stickstoff ist ein zentraler Kontrollfaktor für das terrestrische Pflanzenwachstum und daher für den Kohlenstoffkreislauf und den globalen Klimawandel. Es ist weithin angenommen worden, daß die Atmosphäre die Hauptquelle des terrestrischen Stickstoffeintrags ist. Überraschenderweise zeigen Houlton et al. nun, daß das Grundgestein über große Abschnitte der terrestrischen…

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Interner Reblog – Earth Day 2019, Teil 1: Fünfzig Jahre apokalyptische Klimaerwärmungs-Vorhersagen, und warum die Leute daran glauben

MORGENWACHT

Von Dr. Peter Baggins, übersetzt von Lucifex. Das Original Earth Day, 2019: Fifty Years of Apocalyptic Global Warming Predictions and Why People Believe Them, Part 1 erschien am 19. April 2019 auf The Occidental Observer.

Zwei der wichtigsten Probleme, die der sogenannte Green New Deal zum Preis unabsehbar vieler Billionen zu lösen versuchen wird, sind die globale Erwärmung und ihre Folgen, einschließlich Dürre, Hungersnot, Überschwemmungen und massivem Verhungern. Sie erinnern sich vielleicht daran, daß Obama in seiner Rede zur Lage der Nation von 2015 erklärte, daß die größte Bedrohung, mit der wir es zu tun hätten, weder Terrorismus noch ISIS sei. Es waren auch nicht Nuklearwaffen in Schurkenstaaten. „Keine Herausforderung stellt eine größere Bedrohung für zukünftige Generationen dar als der Klimawandel“, sagte Obama.

Seine gesamte Administration einschließlich Vizepräsident Joe Biden und Außenminister John Kerry wiederholte häufig die Behauptung, daß der Klimawandel die größte Bedrohung sei, mit der…

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Interner Reblog: Earth Day Special

MORGENWACHT

Von John Morgan, übersetzt von Lucifex. Das Original Earth Day Special erschien am 22. April 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Heute ist Earth Day, der ein Anlaß für Aufrufe zum Umweltschutz gewesen ist, seit er 1970 mit Unterstützung beider Parteien als Reaktion auf die Santa-Barbara-Ölkatastrophe erstmals in Amerika gefeiert wurde. Obwohl der Umweltschutz in den letzten Jahrzehnten mit der politischen Linken identifiziert worden ist, ist der sorgsame Umgang mit der Erde und das Streben nach Harmonie zwischen Mensch und Natur traditionell ein Thema der Rechten gewesen. Progressive andererseits, besonders so, wie es sich im Kommunismus manifestierte, sind historisch Verfechter der Massenindustrialisierung gewesen, im Glauben, daß es möglich ist, den Planeten in ein technologisches Utopia zu verwandeln, so wie sie es für möglich halten, die menschliche Natur selbst zu verändern, und sie zeigten völlige Gleichgültigkeit gegenüber der zerstörerischen Wirkung, die ihre Projekte auf die natürliche Welt hatten.

Heute sind natürlich…

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Sie schlagen uns mit unseren eigenen Waffen

Von Dr. F. Roger Devlin, übersetzt von Lucifex. Das Original Beating Us With Our Own Weapons erschien am 18. April 2020 auf The Occidental Observer.

Anmerkung von Kevin MacDonald: Diese Rezension erschien in der Herbstausgabe 2013 von The Occidental Quarterly. Dies ist derzeit die einzige Online-Version, und es erschien wegen Chinas Rolle bei der Verbreitung des Wuhan-Virus sowie seiner Vertuschungen und Lügen deswegen besonders passend, sie jetzt zu veröffentlichen. Angesichts meines Interesses am Individualismus waren die Abschnitte über den Mangel an Kreativität unter den Chinesen und darüber, wie er möglicherweise mit ihrem Kollektivismus verbunden ist, ebenfalls erhellend. Es ist, als sei die chinesische Industriespionage eine Kompensation für ihre Unfähigkeit, neue Ideen und Technologie zu schaffen.

Chinese Industrial Espionage: Technology Acquisition and Military Modernization
William C. Hannas, James Mulvenon and Anna B. Puglisi
New York: Routledge, 2013

Die Volksrepublik China genießt derzeit einen Handelsüberschuß von 30 Milliarden Dollar mit Amerika. Noch bedeutender ist, sagen die Autoren dieser wichtigen Studie, daß es an uns Fertigwaren von zunehmendem technologischen Entwicklungsstand exportiert, während das hauptsächliche US-Exportgut nach China „buchstäblich Schrott und Müll“ ist. China produziert eine Million mehr Autos als Amerika und übertrifft uns nun im Inlandsverkauf von Computern.

Jeder hat vom chinesischen Wirtschaftswachstum seit 1978 gehört – unseren Autoren zufolge „eine der schnellsten und größten Anhäufungen von Volksvermögen in der Weltgeschichte“ – aber es wird nicht weithin wahrgenommen, daß dieses Wachstum sich innerhalb des letzten Jahrzehnts schnell beschleunigt hat. Das chinesische BIP übertraf vor Kurzem jenes von Japan und steht nur dem amerikanischen nach. Der lang erwartete Aufstieg Chinas hat schneller stattgefunden, als irgendjemand vorhergesagt hat, und viele Beobachter wundern sich, wo die Chinesen solche Fähigkeiten so schnell erworben haben.

Die Antwort ist, daß sie sie von uns erworben haben. In den Worten der Autoren:

Wir reden hier von einem ausgeklügelten, umfassenden System für das Ausfindigmachen ausländischer Technologien, ihren Erwerb mit allen vorstellbaren Mitteln und ihre Umwandlung in Waffen und konkurrenzfähige Waren. Es gibt nirgendwo sonst auf der Welt etwas Vergleichbares.

Obwohl es Chinas erklärtes Ziel ist, eine wissenschaftlich „kreative Nation“ zu werden, werden seine Wissenschaft und Technologie überwiegend von ausländischen Entwicklungen angetrieben; unsere Autoren sprechen von „der herausragenden Rolle der Mimikry“. Nicht alles davon geschieht durch Spionage; viel ausländisches Wissen wird auf völlig transparente und legale Arten gesammelt, wobei das einzige unterscheidende Merkmal von Chinas Ansatz die gründliche und systematische Natur des Prozesses ist.

Das Institut für wissenschaftliche und technologische Information Chinas (ISTIC), Chinas vorrangigste Einrichtung für den Erwerb, die Verarbeitung und Verteilung von aus offenen Quellen beschafften wissenschaftlichen und technologischen (im Weiteren W&T genannten) Materialien öffnete 1958 seine Pforten. Im folgenden Jahr erschien das erste spezialisierte Journal über W&T-Informationen, „zusammen mit einem Magazin, das sich den Methoden der Durchsuchung englischsprachiger Zeitschriften widmete“. Um 1966 konnte das System chinesischen Endnutzern Folgendes liefern:

11.000 ausländische W&T-Zeitschriften, eine halbe Million ausländische Forschungsberichte, Veröffentlichungen von Regierungen, Konferenzprotokolle und akademische Dissertationen, über fünf Millionen ausländische Patente aus über 20 Ländern, mehr als 200.000 Standards aus fremden Ländern, mehrere hunderttausend ausländische Produktmuster, und hatte Verbindungen für den Austausch von W&T-Dokumenten mit mehr als 50 Ländern.

Der Fortschritt wurde dann ein Jahrzehnt lang durch die Kulturrevolution aufgehalten.

In den späten 1970ern wurde das Sammeln von Informationen wiederaufgenommen und computerisiert. Das ISTIC begann Doktoranden für etwas zu engagieren, das im Wesentlichen ein Studienprogramm für die Ausbeutung ausländischer wissenschaftlicher Literatur war. Bis 1985 hatte China über 400 bedeutende W&T-Informationsbeschaffungsinstitute, die mehr als 25.000 Menschen beschäftigten. Egalitäre werden mit den Zähnen knirschen, wenn sie erfahren, daß 53 der 60 für die chinesischen Rechercheure am nützlichsten Journale zu dieser Zeit aus nur zwei Ländern kamen: den Vereinigten Staaten und Großbritannien.

1991 veröffentlichten zwei chinesische Informationsspezialisten, Huo Zhongwen und Wang Zongxiao, ein 361-seitiges Buch mit dem Titel Sources and Methods of Obtaining National Defense Science and Technology Intelligence. Das Buch beschreibt freimütig die Struktur und die Methoden von Chinas System für das Sammeln von W&T-Informationen aus offenen Quellen. Zu den diskutierten Quellen gehören der Congressional Information Service, der US National Technical Information Service (NTIS), die NASA, das American Institute of Aeronautics and Astronautics, das [amerikanische] Energieministerium und die Lockheed Corporation.

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Multikulturalismus in der Zeit des Coronavirus

Von Dr. Andrew Joyce übersetzt von Lucifex. Das Original Multiculturalism in the Age of Coronavirus erschien am 14. April 2020 auf The Occidental Observer.

„Fördert ein Gefühl des Kollektivismus: Alle Botschaften sollten ein Gefühl der Gemeinschaft bestärken, daß ‚wir alle gemeinsam in dieser Sache stecken‘. Dies wird zunehmende Spannungen zwischen verschiedenen Gruppen vermeiden.”
Scientific Advisory Group for Emergencies  (SAGE)

Der obige Rat wurde der britischen Regierung Ende März gegeben, und er stellt eine Propagandastrategie dar, die verhindern soll, daß die dünne Fantasie der multikulturellen Harmonie sich an ihren fadenscheinigen Säumen auflöst. Vom rein strategischen Standpunkt ist sie völlig sinnvoll. Ob die Leser nun glauben, daß die COVID-19-Pandemie eine echte Gesundheitskrise oder eine erfundene ist, Tatsache bleibt, daß ein Krisenszenario voll verwirklicht worden ist. Millionen sind jetzt arbeitslos, ohne unmittelbare Aussicht, neue Jobs zu finden. Viele tausende werden in Krankenhäuser gebracht, mit schnell schwindenden Kapazitäten für ihre Behandlung. Ressourcen hinsichtlich Jobs, materielle Güter und Dienstleistungen werden knapp. Ganze Populationen sind unter eine Art Hausarrest gestellt worden, wobei manche den Verstand verlieren und ihre eigenen Familien einer „Serie häuslicher Tötungen“ hinzufügen. Es herrscht nun ein Notstand, und die „Normalität“, die wir kannten, wird nicht so bald zurückkehren, und vielleicht wird sie das nie. Der Multikulturalismus, erbaut auf den bislang monolithischen Fundamenten des globalen liberalen Finanzkapitalismus und „normalisiert“ durch einen gleichermaßen monolithischen akademisch-medialen Komplex, ist nun seinem ersten „Erdbeben“ von außerhalb des Systems ausgesetzt. Man würde natürlich erwarten, daß dieses System reagiert, indem es seine verwundbareren Strukturen stärkt. Und daher hatte ich seit etwa zwei Wochen auf einen Rat zum Schutz des Multikulturalismus wie jenen von SAGE gewartet, bevor er endlich kam. Wir können sicher sein, daß er mehr oder weniger wortgetreu in den Hallen jeder westlichen Regierung wiederholt wird.

In allen echten Krisen wird das Überflüssige und das Künstliche innerhalb der eigenen Ökologie schnell aufgegeben. Konsultiert irgendeinen Überlebensexperten, und er wird euch sagen, daß die Kernstrategie in jeder Überlebenssituation darin besteht, alle Aktivitäten auf extrem Grundlegendes zu reduzieren – Feuer, Unterschlupf, Wasser und Nahrung. Alles andere, jeder Versuch, Energie in unnötige Ruhe oder Müßiggang umzuleiten, könnte sich als fatal erweisen. Wenn Gesellschaften auf echte Krisen stoßen, dann herrscht dieselbe Philosophie vor. Die zentrale Infrastruktur wird geschützt, und überflüssige Unterhaltungen und Ablenkungen werden entweder zu Propaganda für die Aufrechterhaltung der Moral umgewidmet, oder man verzichtet ganz darauf. Der Informationsfluß außerhalb der Propaganda wird auf das Wesentliche und Relevante gestrafft. Wann war das letzte Mal, daß ihr von einer „Drag Queen Story Hour“ oder von Toiletten für Trannies gehört habt? Diese Dinge waren Teil unseres zivilisatorischen Niedergangs, aber sie waren auch bloß eine Form von kulturellen Kurzlebigkeiten, die von einem korrupten, wurzellosen Kosmopolitentum produziert wurden. Um es in der neuen Sprache unserer Zeit auszudrücken: diese Dinge waren Beispiele für Virenausstoßung statt das Virus selbst. Sie waren die Mittel, durch die das ideologische Virus sich in beeindruckbaren oder vulgären Köpfen fortpflanzte. Es wird vielleicht einige Zeit dauern, bis wir wieder dieser Art von Kurzlebigkeiten ausgesetzt sind, zu denen wir uns applaudieren und gratulieren können, aber was ist mit dem echten Virus im Kern davon? Was ist mit dem Multikulturalismus unter dem Coronavirus?

Alle Dissidentenkreise und politischen Außenseiter haben den Mangel an Erfolg in den letzten Jahrzehnten mit der Argumentation erklärt, daß das falsche Bewußtsein der Massen, herbeigeführt durch Materialismus und die Sättigung der Kultur mit der vorherrschenden Ideologie, nur durch eine Krise von globalen Ausmaßen gebrochen werden kann. Für die extreme Linke haben dazu Spekulationen über die Identifikation von „emanzipatorischen Chancen“ in Ereignissen wie der Migrantenkrise, dem Finanzcrash von 2008 und dem vermeintlichen zukünftigen Kollaps des Kapitalismus selbst gehört. Jene auf Seiten der äußeren Rechten haben gleichermaßen Gewinne durch Krisen wie ethnische Unruhen, moslemischen Terrorismus und Kriege in Afghanistan und im Irak erzielt. Es würde daher in gewissem Ausmaß natürlich erscheinen, anzunehmen, daß die möglichen Gewinne für jene außerhalb des Mainstreams umso größer sind, je größer die Krise ist. Die Annahme wäre, daß ein globaler Gesundheitsnotstand, der eine neue Große Depression herbeiführt, genau das wäre, wonach Dissidenten suchen. Die Schwierigkeit bisher ist jedoch, daß das Coronavirus das nicht zu liefern scheint. Warum?

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Sie wollen nicht, daß das endet

Henry Kissinger

Von Jef Costello, übersetzt von Lucifex. Das Original They Don’t Want This to End erschien am 13. Aprin 2020 auf Counter-Currents Publishing. [Anm. d. Ü.: Ich hätte fast schon nicht mehr gedacht, daß ich noch einmal einen CC-Artikel übersetzen würde, aber Bruder Jef hat mich – trotz seiner immer noch bestehenden Saint-Donald-Gläubigkeit und der „Arsch-auf-Grundeis“-Illusion am Schluß – mit diesem einsichtsvollen und wohltuend von der rächzverblendeten CC-Linie abweichenden Essay überrascht.]

Wenn noch irgendein weiterer Beweis dafür nötig wäre, daß unsere „Experten“ und „Führer“ nichts wissen, dann liefert die Coronavirus-Krise reichlich davon. Während die Medien und gewisse öffentliche Gestalten weiterhin Schäufelchen beim Untergangsszenario nachlegen und viele weitere Monate Tod und wirtschaftlichen Shutdown prognostizieren, deuten alle Zeichen darauf hin, daß die Sterbe- und Spitalseinweisungsraten in den Vereinigten Staaten ihren Höhepunkt erreicht haben könnten und jetzt zurückgehen. Wie üblich leben die Eliten abgehoben von der Realität – und es gibt Grund zu glauben, daß diese Realitätsferne in manchen Fällen bewußt und vorsätzlich sein könnte.

Laut den von New York City gemeldeten Zahlen gab es in der Stadt am 3. April 1634 neue Krankenhauseinweisungen wegen des Coronavirus. Bis zum 6. April war die Zahl der neuen Krankenhauseinweisungen auf 1560 leicht abgesunken. Einen Tag später waren es 1280. Bis zum 8. April waren es 934. Bisher sind für 9. April nur 307 Krankenhauseinweisungen gemeldet worden. Auf der „Datenseite“ der Stadt zu COVID-19 heißt es: „wegen Meldeverzögerungen sind die neuesten Zahlen unvollständig“ – aber es ist unwahrscheinlich, daß die Zahlen wieder auf über tausend pro Tag hinaufticken. Es gibt jetzt einen eindeutigen Abwärtstrend.[1]

Die Todesfälle sind in Amerikas größter Stadt einem ähnlichen Muster gefolgt. Jene Zahlen erreichten am 7. April einen Höhepunkt mit 459. Am folgenden Tag wurden 364 gemeldet, dann am 9. April 291. Nur 199 Todesfälle wurden am 10. April gemeldet. Nachdem New York unzweifelhaft das „Epizentrum“ der Pandemie in den Vereinigten Staaten ist, sind das sehr gute Neuigkeiten. Und andere Örtlichkeiten im ganzen Land melden einen ähnlichen Rückgang der Krankenhauseinweisungen und Todesfälle.

Dies ist nicht das, was geschehen „sollte“.

Das meistzitierte Modell dafür, wie die Pandemie ablaufen sollte, wurde von etwas namens IHME (Institute for Health Metrics and Evaluation) mit Sitz an der University of Washington geschaffen. Dieses Modell ist nun schon seit Wochen von den Medien und Offiziellen des öffentlichen Gesundheitswesens als die reine Wahrheit zitiert worden. In Wirklichkeit ist es buchstäblich in allen seinen Prognosen daneben gelegen, wie erstmals von Tucker Carlson aufgedeckt wurde, der für mich der mutigste Mann im Fernsehen ist.

Um ein Beispiel zu nehmen: das IHME prognostizierte, daß der Bundesstaat New York bis zum 4. April bis zu 65.000 Krankenhausbetten für Virenopfer brauchen könnte. Die unterste angenommene Zahl war 48.000. Gouverneur Andrew Cuomo trat im Fernsehen auf und kreischte, daß der Bundesstaat mindestens 30.000 weitere Ventilatoren [d. Ü.: Beatmungsgeräte?] brauchen würde. In Wirklichkeit gab es zum 4. April im gesamten Bundesstaat weniger als 16.000 Krankenhauseinweisungen. In anderen Worten, nur ein Drittel dessen, was das Modell vorhergesagt hatte. Und was diese Ventilatoren betrifft, so stellt sich heraus, daß New York bereits mehr hat, als es braucht – viel mehr. Und das IHME irrte sich auch anderswo im Land sehr. Für Virginia prognostizierten sie, daß bis August 3073 Menschen sterben würden; nun waren sie gezwungen, diese Vorhersage auf 891 zu revidieren.

Tatsächlich scheint das IHME sich überall geirrt zu haben. Am 25. März, vor nur achtzehn Tagen, prognostizierte die Organisation, daß in den Vereinigten Staaten 245.000 Menschen am Coronavirus sterben würden. Am 8. April wurde diese Zahl auf 60.000 nach unten revidiert – ein Viertel dessen, was ursprünglich prognostiziert wurde. Ähnliche Revidierungen gibt es anderswo auf der Welt. Das Imperial College London hat seine Vorhersage der Coronavirus-Todesfälle von 250.000 auf unter 20.000 revidiert, was ungefähr dieselbe Zahl von Menschen ist, die im Vereinigten Königreich jedes Jahr an Grippe sterben.

Wie konnten diese angeblich unanfechtbaren Quellen sich so spektakulär geirrt haben? Die Wahrheit ist, daß fast niemand im öffentlichen Leben, zumindest in den Vereinigten Staaten, diese Frage stellt. Stattdessen behaupten sie, daß die Zahlen der Krankenhauseinweisungen und Todesfälle deshalb niedriger als prognostiziert seien, weil die Shutdowns und das „social distancing“ extrem wirksam gewesen seien. In anderen Worten, die Schließung der Schulen, fast aller Geschäfte und Restaurants und der Gottesdienste, der Befehl an die Menschen, ihr Zuhause außer für den Einkauf von Lebensmitteln zu verlassen, etc., hätten die Zahl der prognostizierten Todesfälle im gesamten Land um drei Viertel verringert.

Aber das ist einfach absurd. „Social distancing“ kann die Auswirkungen naheliegenderweise verringern, aber nicht um so viel. Außerdem hat das IHME, wie Tucker aufgezeigt hat, in Wirklichkeit „social distancing“ und einen landesweiten kommerziellen Shutdown eingerechnet, als es zu seinen ursprünglichen Zahlen kam. In anderen Worten, uns wurde gesagt, daß ungefähr 245.000 Menschen sterben würden, wenn wir alle „social distancing“ praktizierten und wenn die Wirtschaft buchstäblich stillgelegt würde. Also muß etwas anderes die dramatische Überschätzung von allem im Zusammenhang mit diesem Virus erklären – der Infektionen, Krankenhauseinweisungen und Todesfälle. Die Erklärung wird für das IHME nicht schmeichelhaft sein, oder für die Experten und Regierungsleute, die unermüdlich ihre krass falschen Zahlen wiederholen.

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