Morgenwacht: Wenn alles dunkel ist, macht Licht!

WAS KEINER WAGT

Was keiner wagt, das sollt Ihr wagen,
Was keiner sagt, das sagt heraus.
Was keiner denkt, sollt Ihr befragen,
Was keiner anfängt, das führt aus!

Wo keiner ja sagt, sollt Ihr’s sagen,
Wo keiner nein sagt, sagt doch nein.
Wo alle zweifeln, wagt zu glauben,
Wo alle mittun, steht allein!

Wenn alle loben, habt Bedenken,
Wenn alle spotten, spottet nicht.
Wenn alle geizen, wagt zu schenken,
Wenn alles dunkel ist, macht Licht!

Von der letzten Zeile dieses Gedichts von Walter Flex leitet sich auch mein Nick ab: Lucifex – der „Lichtmacher“.

Der Name dieses Blogs – Morgenwacht – wurde (obwohl kein SF-Blog) vom SF-Roman „Der graue Prinz“ von Jack Vance inspiriert, dessen Einführung ich nachfolgend zitiere:

Patrick Woodroffe The Gray Prince

Einführung

Das besiedelte All ist dreißigtausend Jahre alt. Die Menschen sind von Stern zu Stern gezogen, um Reichtum und Ruhm zu finden.

Das Gaeanische Territorium umspannt einen beachtlichen Teil der Galaxis. Verkehrsrouten durchziehen es wie Kapillaren das Zellgewebe. Tausende von Welten wurden kolonisiert, von denen jede sich von den anderen unterscheidet, und jede von ihnen verändert die Menschen, die sich auf ihr niedergelassen haben, auf bestimmte, jeweils verschiedene Art. Nie zuvor ist die menschliche Rasse weniger homogen gewesen.

Die Verbreitung der Menschheit im All verlief alles andere als gleichmäßig, und die Siedler kamen in unberechenbaren Wellen und verschwanden hin und wieder auf gleiche Weise, der Grund dafür mochten Kriege sein, religiöse Entwicklungen, oder aber auch völlig mysteriöse Umstände.

Gerade durch diese Mannigfaltigkeit ihrer Bewohner ist Koryphon typisch für die von Menschen kolonisierten Welten.

Auf dem Kontinent Uaia bewohnen die Uldras einen breiten Streifen entlang der Südküste, den sie Alouanen nennen, während im Norden die Windläufer ihre zwei- und dreimastigen Wagen über das Palga-Plateau segeln. Fast das einzige, in dem diese beiden Völker sich ähneln, ist ihre Ruhelosigkeit, ihr Nomadenleben. Südlich, jenseits des Persimmonmeers, liegt der äquatoriale Kontinent Szintarre mit seiner kosmopolitischen Bevölkerung, den Auskern1, die sowohl von den Uldras als auch den Windläufern in verschiedene Kategorien von soziologischer Bedeutung eingestuft werden.

Als höchstwahrscheinlich autochthon werden die beiden halbintelligenten Rassen der Erjinen und Morphoten angesehen. Die Windläufer zähmen und verkaufen eine besonders kräftige und gefügige Art der Erjinen, oder vielleicht züchten und bilden sie auch völlig normale Exemplare so aus, daß sie diese erwünschten Eigenschaften annehmen. Die Windläufer sind in dieser Beziehung sehr verschwiegen, da der Handel mit diesen Erjinen ihnen Räder, Lager und Takelung für ihre Segelwagen einbringt. Bestimmte Uldras der Alouanen fangen wilde Erjinen und reiten sie zu. Sie bezähmen deren Wildheit, lenken sie und machen sie sich durch elektrische Kandaren gefügig. Sowohl die domestizierten als auch die wilden Erjinen verfügen über telepathische Fähigkeiten, durch die sie sich untereinander und mit ein paar Windläufer-Adepten verständigen. Nicht verwandt mit den Erjinen sind die Morphoten, eine bösartige, perverse und unberechenbare Rasse, die nur ihrer ungewöhnlichen Schönheit wegen geschätzt wird. In Olanje auf Szintarre sind die Ausker so weit gegangen, Morphoten-Besichtigungsclubs ins Leben zu rufen. Es möge nicht verheimlicht werden, daß dieser Sport der Beobachtung aufgrund der recht makabren Gewohnheiten der Morphoten ein außerordentlicher Nervenkitzel ist.

Vor etwa zweihundert Jahren landete eine Gruppe außerplanetarischer Freibeuter auf Uaia. Sie überraschten und überwältigten alle Uldra-Häuptlinge, die zu einer streng geheimen Versammlung zusammengekommen waren, und zwangen sie zur Überschreibung bestimmter Territorien ihrer Stämme – die berüchtigten „Übergabe-Verträge“. Auf diese Weise kam jeder Angehörige der Freibeutergruppe zu einem gewaltigen Landbesitz zwischen fünfunddreißig- und hunderttausend Quadratkilometern. Mit der Zeit wurden diese riesigen Besitze zu den großen „Domänen“ der Alouanen, auf denen die „Landbarone“ und ihre Nachkommen ein fürstliches Leben in prunkvollen Villen führten, die in ihrer Größe ihrem Besitz um nichts nachstanden.

Das Leben der Stämme, die die Verträge unterzeichnet hatten, wurde durch die Überschreibung in keinem Maß beeinträchtigt, eher vielleicht sogar verbessert. Die neuen Dämme, Teiche und Kanäle waren eine zuverlässige Wasserquelle für das Land; Kriege zwischen den einzelnen Stämmen wurden verboten, und die Krankenstationen der Domänen sorgten zumindest für ein Minimum an ärztlicher Betreuung.

Einige der Uldras besuchten Domänenschulen. Sie wurden zu Büro- und Verkaufspersonal, als auch zu Hausangestellten ausgebildet. Andere kamen als Ranchgehilfen unter.

Trotz dieser beachtlichen Verbesserungen, die sich natürlich erfreulich auf ihren Lebensstandard auswirkten, mißfiel den Uldras die Tatsache ihres niedrigen Status. Die unterbewußte Ablehnung der Uldrafrauen durch die Landbarone war möglicherweise ein weiterer Grund für ihre Verbitterung. Ein gewisses Maß an Vergewaltigungen und Verführungen wäre, wenn auch mit Protest, als unvermeidliche Folge der Landübernahme akzeptiert worden. Aber die Landbarone beachteten die Uldrafrauen überhaupt nicht. Während die Uldramänner mit ihrer großen schlanken, sehr feingliedrigen Statur, der ultramaringefäbten grauen Haut und den scharfgeschnittenen Zügen im großen und ganzen recht ansehnlich waren, konnte dasselbe von den Frauen nicht behauptet werden. Die unförmigen, fetten Mädchen, die ihren Kopf wegen der Ungezieferplage kahlschoren, waren alles andere als ansprechend. Wenn sie ins heiratsfähige Alter kamen, blieben ihnen bedauerlicherweise die überbreiten Hüften und kurzen Beine, dafür streckten ihr Rumpf, die Arme und das Gesicht sich in die Länge. Die typische, nichts wengier als kurze Uldranase wurde zu etwas, das an einen traurig herabhängenden Eiszapfen erinnerte, die graue Haut verlor ihren Glanz, das Haar, ob nun mit oder ohne Ungeziefer, durfte zu einer schweren, orangefarbigen Struwwelpeterfrisur anwachsen.

Es ist demnach verständlich, daß die auskerschen Landbarone2 sich nicht für diese Uldrafrauen und –mädchen interessierten und ihnen gegenüber eine absolut gleichgültig korrekte Haltung einnahmen, was paradoxerweise wiederum von den Uldras als demütigend und beleidigend empfunden wurde.

Wie schon erwähnt, im Süden, jenseits des Persimmonmeers liegt die lange schmale Insel Szintarre mit ihrer reizvollen Hauptstadt Olanje, die als modischer Kurort für Außerweltler galt. Ihre gebildeten, klugen und vornehmen Bürger hatten wenig gemein mit den Landbaronen, die sie für protzige, eingebildete Barbaren ohne Manieren, Takt und Humor hielten, und die, ihrer Meinung nach, alle anderen herumzukommandieren versuchten.

Ein etwas ausgefallenes Bauwerk in Olanje, das als Holrudehaus bekannt ist, war der Sitz der Regierung Koryphons – die Mull, der aus dreizehn Volksvertretern bestehende Rat. Nach der Verfassung hatte die Mull die Regierungsgewalt sowohl über Szintarre als auch Uaia, tatsächlich aber vermied sie es, sich in uaianische Angelegenheiten einzumischen. Die Landbarone erachteten die Mull als zu wenig anderem tauglich, als inkonsequente Spitzfindigkeiten auszubrüten; die Domänen-Uldras waren apathisch; die Retentum-Uldras lehnten allein schon den Gedanken an eine zentrale Obrigkeit ab; die Windläufer wußten überhaupt nichts von der Existenz der Mull oder ignorierten sie einfach.

Die kosmopolitische Bevölkerung von Olanje entwickelte einen geradezu hyperaktiven Intellektualismus. Es herrschte ein ständiger gesellschaftlicher Unternehmungsgeist, und es gab Vereinigungen und Klubs für alle möglichen Interessen und Zwecke; ein Jachtklub; verschiedene Künstlerverbindungen; die Morphoten-Beobachter; der Szintarrische Hussadenverband; das Gaeanische Musikarchiv; ein Komitee zur Veranstaltung der Jahresfeier, Parilia; eine Dramatikschule; Dyonys, die der Hyperasthesie geweihte Bruderschaft. Andere Organisationen waren philanthropischer oder altruistischer Natur, wie beispielsweise die Ökologische Stiftung, die die Einfuhr von fremder Flora und Fauna ablehnte, gleichgültig, wie wirtschaftlich oder ästhetisch diese sein mochte. Der Verband der Redemptoristen, der die Übergabe-Verträge anfocht und für die Auflösung der uaianischen Domänen und die Rückgabe des Landes an die vertragsgebundenen Stämme war. Die Vereinigung für die Emanzipierung der Erjinen, abgekürzt VEE, verfocht die Ansicht, daß die Erjinen vernunftbegabte Wesen seien und nicht in Sklaverei gehalten werden dürften. Die VEE war vermutlich die widersprüchlichste Organisation, da eine immer größere Zahl von Erjinen aus der Palga als Hauspersonal, Rancharbeiter, für die Müllabfuhr etc. importiert wurde. Andere Gruppen nahmen sich der Ausbildung, Arbeitsvermittlung und Unterbringung von Uldras an, die von Uaia nach Szintarre einwanderten. Diese Uldras, die zu etwa gleichen Teilen von den Retentum- und Domänen-Stämmen kamen, beklagten sich gewöhnlich bitter über die Landbarone. Oft waren ihre Beschwerden durchaus berechtigt, doch sehr häufig grundlos. Sie wollten nur von sich reden machen, weil andere es auch taten. Die Redemptoristen brachten manchmal Uldra-Immigranten vor die Mull, um diesen etwas selbstherrlichen, didaktischen und unberechnebaren Rat auf Trab zu bringen. Mit der Geschicklichkeit langjähriger Erfahrung entledigte die Mull sich dieser Anforderungen, oder ernannte ein Komitee, um die Sachlage zu überprüfen. Der Befund eines solchen Komitees besagte gewöhnlich, daß die Vertragsgebiete wahre Friedensstätten seien, verglichen mit den Landen der Retentum-Uldras, wo es immer noch Blutfehden, Überfälle, Meuchelmorde, Racheakte, Ausschreitungen, Massaker, Greueltaten und Hinterhalte gab. Die Redemptorsisten erklärten daraufhin dann natürlich solche Vergleiche als nicht zur Sache gehörend. Die vertragsgebundenen Stämme, führten sie an, seien ihres heimatlichen Landes durch Gewalt und Betrug beraubt worden. Die Fortdauer dieses Zustands sei untragbar, sagten sie, das Gewohnheitsrecht der vergangenen zweihundert Jahre dürfte eine ursprünglich ungesetzliche Situation nicht legitimieren. Der Großteil der Bevölkerung von Szintarre schloß sich dieser Meinung der Redemptoristen an.

1 Ausker: Die allgemeine Bezeichnung für Touristen, Besucher, Neueinwanderer. Im weiteren Sinn alle Personen, die rassisch weder den Uldras noch den Windläufern angehören.

2 Für die eigentliche Bezeichnung eng’sharatz (wörtlich: der verehrte Herr einer großen Domäne) gibt es keine passende Übersetzung. „Baron“ oder „Lord“ deutet auf Adel hin; ein „Landherr“ ist Eigentümer eines kleinen Besitzes; „Gutsherr“ läßt auf einen bäuerlichen Betrieb schließen. „Landbaron“, obwohl ein wenig weit hergeholt, kommt dem Begriff eng’sharatz jedenfalls noch am nächsten.

–  *  –

Soweit die Einführung zu „Der graue Prinz“. Eine Familie dieser Landbarone, denen die kosmopolitischen, philanthropischen, intellektuell und gesellschaftlich hyperaktiven Stadtbewohner von Szintarre ihren Besitz absprechen und den Uldras, den „Blauen“ zurückgeben wollen, sind die Madducs, die auch zwei der Protagonisten des Romans stellen, das Geschwisterpaar Schaine und Kelse Madduc. Und ihre Domäne heißt ebenso wie ihr Familiensitz Morningswake – in der deutschen Fassung Morgenwacht. Ich werde hier noch etwas mehr über dieses Buch bringen, da es viele Bezüge zu den Themen dieses Blogs enthält und mir die Haltung sympathisch ist, die der Autor darin vermittelt.

Die Geschichte beginnt damit, dass Kelse Madduc seine Schwester Schaine am Raumhafen von Olanje abholt, nachdem diese fünf Jahre lang eine Schule auf einer anderen Welt besucht hatte. Am Nachmittag besuchen die beiden die Willkommensparty ihrer Tante Valtrina in deren Villa Mirasol in Olanje:

Ein halbes Dutzend Uldras waren anwesend, alle hochgewachsen, hager, mit langnasigen, verwegenen Gesichtern, die schiefergraue Haut ultramarin gefärbt, und ihre Büschel rotbraunen Haares durch mit hohen Metallspitzen verzierte Kopfbänder zusammengehalten.

Kelse murmelte Schaine zu: „Tante Val beweist mal wieder ihre modische Aufgeschlossenheit. In Olanje dürfen auf einer Party die Uldras keinesfalls fehlen. Ein oder zwei sind das mindeste.“

Und weshalb sollte man sie nicht einladen?“ konterte Schaine. „Sie sind doch schließlich menschlich.“

„Nur in etwa. Ihr Weldewist1 ist völlig anders als unseres. Sie haben sich in ihrer Evolution beachtlich von uns entfernt.“

Schaine seufzte und betrachtete die Uldras. „Ist einer von ihnen der Graue Prinz?“

„Nein.“

Valtrina näherte sich ihnen mit einem gutaussehenden Mann mittleren Alters, der fast sichtbar Würde ausstrahlte. Er trug einen dunkelgrauen, mit hellgrauer Applikation verzierten Anzug. Valtrina machte ihn mit den Geschwistern bekannt.

„Erris, meine Nichte und mein Neffe, Schaine und Kelse Madduc. Schaine kam heute erst aus Tanquil zurück, wo sie die Schule besuchte. Schaine, Kelse, das ist Erris Sammatzen, ein Angehöriger der Mull, und eine bedeutende Persönlichkeit.“ Mit vielleicht einer Spur Bosheit fügte sie hinzu: „Schaine und Kelse leben in der Morgenwacht-Domäne in den Alouanen, von denen sie behaupten, sie seien überhaupt der einzige bewohnbare Teil Koryphons.“

„Vielleicht wissen sie mehr als wir.“

„Sind Sie geborener Olanjer, Dm.2 Sammatzen?“ fragte ihn Schaine.

„Nein, ich bin Ausker, wie die meisten. Ich kam vor zwölf Jahren hierher, um mich zur Ruhe zu setzen. Aber von wirklicher Ruhe kann keine Rede sein, wenn Valtrina und ein Dutzend Gleichgesinnte darauf bestehen, mich auf Trab zu halten. Die Gesellschaft hier ist wohl die betriebsamste, intellektuell gesehen, die ich je gekannt habe. Wirklich anstrengend, glauben Sie mir.“

Valtrina bat eine große Frau mit langen blonden Ringellocken, sich zu ihnen zu gesellen. Ihre großen, groben Züge waren durch eine zu verschwenderische Anwendung von Kosmetika zu einer Clownmaske erstarrt. Schaine fragte sich, ob sie damit die Welt oder sich selbst verspotten wollte. Valtrina stellte sie in ihrem heisersten Alt vor:

„Das ist Glinth Isbane, eine unserer gefeiertsten Persönlichkeiten. Sie lehrte drei Morphoten Desisto spielen und erwarb sich dadurch allerlei seltsame Dankesgeschenke. Sie ist Schriftführerin der GFS und bedeutend tiefgründiger, als sie sich rein äußerlich gibt.“

„Was ist GFS?“ erkundigte sich Schaine. „Verzeihen Sie meine Unwissenheit, aber ich bin eben erst nach Koryphon zurückgekommen.“

„GFS bedeutet ‚Gesellschaft für ein freies Szintarre‘.“

Schaine lachte ungläubig. „Ist Szintarre denn jetzt nicht frei?“

„Nicht ganz. Nicht so, wie es sein sollte“, erwiderte Glinth Isbane mit kühler Stimme. „Niemand möchte – ich sollte vielleicht besser sagen, niemand würde zugeben, daß er es möchte -, also, niemand möchte die Arbeit und Unannehmlichkeiten anderer ausnutzen, um daran zu verdienen. Aber jeder weiß, daß das häufig der Fall ist. Die Arbeiter haben sich deshalb zu ihrem Schutz zu Gilden zusammengeschlossen. Und können Sie mir sagen, wer jetzt seine ungeheure Macht mehr ausnutzt als der Vorstand der Vereinigten Gilden? Ich brauche doch wirklich nicht näher darauf einzugehen! Die GFS hat jedenfalls aus diesem Grund Kräfte mobilisiert, mit denen wir hoffen, den Überschreitungen der Gilden entgegenwirken zu können.“

Noch jemand hatte sich inzwischen der kleinen Gruppe angeschlossen: ein großer junger Mann mit arglosen grauen Augen, weichem Blondhaar, angenehmen, humorverratenden Zügen, die Schaine sofort sympathisch fand. „Beide Gruppen“, bemerkte er, „sowohl die GFS, als auch die Vereinigten Gilden, unterstützen meine Organisation. Folgedessen müssen beide im Grund genommen vernünftige Ansichten haben, und ihre kleinen Meinungsverschiedenheiten sind nichts weiter als Mißverständnisse.“

Glinth Isbane lachte. „Beide Parteien fördern die VEE, aber aus völlig verschiedenen Gründen. Unsere sind jedenfalls uneigennützig.“

Schaine wandte sich an Valtrina. „All diese Gesellschaften oder Parteien, oder was immer, verwirren mich. Was ist VEE?“

Anstatt selbst darauf einzugehen, nahm Valtrina den jungen Mann am Arm und deutete auf Schaine. „Elvo, ich möchte, daß Sie meine Nichte kennenlernen, die heute erst aus Tanquil zurückgekommen ist.“

„Es ist mir eine besondere Freude.“

„Schaine Madduc – Elvo Glissam. So, Elvo, und jetzt erklären Sie Schaine bitte, wofür VEE steht. Aber lassen Sie mich dabei aus dem Spiel und auch meine teuren Diener, sonst müßte ich Sie von ihnen auf die Straße setzen lassen.“

„VEE ist die Vereinigung für die Emanzipierung der Erjinen, erklärte Elvo Glissam. „Bitte halten Sie uns nicht für verrückt. Wir kämpfen tatsächlich gegen eine echte Ungerechtigkeit an: die Versklavung intelligenter Wesen! Valtrina mit ihren Erjinen-Dienern gehört zu jenen, die wir angreifen.“ Er lächelte. „Wir werden unsere geschätzte Freundin schon noch hinter Gitter kriegen. Außer sie beweist Reue und gibt ihre Sklaven frei.“

„Ha! Erst müsse Sie mir zweierlei, nein, dreierlei beweisen. Als erstes, daß Sim und Slim tatsächlich vernunftbegabte Wesen sind und nicht nur domestizierte Tiere. Zweitens, daß sie überhaupt emanzipiert sein möchten. Und dann verlange ich persönlich noch, daß Sie mir Ersatz für sie besorgen – zwei Diener, die genauso brauchbar, gefügig und zuverlässig sind wie meine schwarz-braunen Schönen. Lassen Sie sich gesagt sein, daß ich sogar beabsichtige, noch drei oder vier Erjinen zu kaufen, um sie als Gärtner ausbilden zu lassen.“

Einer der Erjinen-Diener hatte soeben den Saal betreten und schob einen Servierwagen vor sich her. Schaine schauderte unwillkürlich, als sie über die Schulter blickte und ihn sah. „Puh! Mir jagen sie Angst ein. Der Bulle, der Kelse gerissen hat, war bestimmt nicht größer als der da.“

„Wenn ich etwas zu sagen hätte, ich würde sie allesamt erschießen“, murmelte ihr Bruder.

Glinth Isbanes Stimme klang schneidend. „Wenn sie tatsächlich intelligent sind, wäre es Mord. Wenn nicht, ist es auf jeden Fall grausam.“

Kelse zuckte die Achseln und drehte sich um. Kurz zuvor war Gerd Jemasze eingetroffen. „Wir fürchten die Erjinen“, sagte er jetzt. „Sie offenbar nicht. Übrigens, wie sieht es mit einer Gesellschaft aus, die sich dafür einsetzt, daß den Uldras ihre Erjinen-Reittiere weggenommen werden?“

„Weshalb gründen Sie keine?“ fauchte Glinth Isbane.

Erris Sammatzen grinste. „Nun, was die Erjinen und Vv. Glissams VEE angelangt, sind die Vereinigten Gilden verständlicherweise interessiert. Die Erjinen sind schließlich billige Arbeitskräfte. Vv. Glissams Motive für die Emanzipation der Erjinen sind vermutlich anderer Art.“

„Allerdings. Die Gaeanische Karta verbietet Sklaverei, und die Erjinen sind Sklaven. Hier in Olanje ist ihre Sklaverei gewiß erträglicher als auf Uaia, aber trotzdem! Und was die Windläufer betrifft, die jedermann übergeht, sie sind die ärgsten Sklavenhalter.“

„Oder Tierzähmer – wenn sie die Erjinen lediglich als kluge Tiere betrachten.“

Schaine sagte: „Ich verstehe nicht, wie Erjinen gezähmt werden können. Um ehrlich zu sein, ich glaube es auch nicht. Ein Erjin ist wild und blutrünstig und haßt die Menschen.“

„Sim und Slim sind durchaus nicht wild, im Gegenteil sie sind sehr gefügig“, warf Valtrina ein. „Wie sie so geworden sind und weshalb, weiß ich natürlich nicht.“

Sim, der Erjinen-Diener, rollte seinen Wagen gerade hinter ihnen vorbei. Er sah prächtig aus in seiner Livree. Schaine fiel der verschleierte Blick unter den schwarzen Wimpernbüscheln auf. Sie hatte das Gefühl, daß der Erjin genau verstand, worüber sie sich unterhielten. „Vielleicht haben sie etwas dagegen, daß man sie kastriert, einer Gehirnwäsche unterzieht und sonstwie verändert – was immer die Windläufer mit ihnen machen.“

„Frag Sim doch“, schlug Valtrina vor.

„Aber wie könnte ich das?“

„Also dann, weshalb sich Gedanken machen?“ Valtrinas Stimme klang nun fast ein wenig von oben herab. „Sie brauchen nicht hier zu bleiben, sie können weg, wann sie wollen. Ich halte sie schließlich nicht in Ketten.“ Sie wandte sich an Elvo Glissam. „Und wissen Sie, weshalb sie für mich arbeiten? Weil sie Villa Mirasol den Wüsten Uaias vorziehen. Niemand beschwert sich außer den Vereinigten Gilden, die die Erjinen als Bedrohung ihrer absurd hohen Lohntarife betrachten.“ Valtrina warf den Kopf zurück und schritt mit königlicher Haltung quer durch den Saal zu einer weiteren kleinen Gruppe um zwei Uldras.

1 Weldewist: Ein Wort aus dem Lexikon der Sozialanthropologie. Es dient zur Zusammenfassung der komplexen Vorstellung des einzelnen, was seine Einstellung gegenüber seiner Umwelt betrifft; seiner Auslegung der Ereignisse seines Lebens; seines kosmischen Bewußtseins; seines Charakters und seiner Persönlichkeit aus der Sicht vergleichender Kulturen.

2 Die beiden üblichen Anreden im Gaeanischen Territorium sind Dm., die Abkürzung für Domine, und Vv., eine Zusammenziehung von Visfer (ursprünglich Viasvar), ein Angehöriger der alten Legion der Wahrheit, danach die Bezeichnung für einen Grundbesitzer und schließlich die allgemein übliche Höflichkeitsanrede.

–  *  –

Bei Valtrina Darabesq und Glinth Isbane muß ich an meine gutmenschlich verstrahlten Unternehmer-Verwandten denken, die auch immer vor Verständnis für „Migranten“ überfließen, während sie auf Einwanderungskritiker genauso herabschauen wie auf inländische Arbeitnehmer, und die sich immer einbilden, sie wären die einzigen Leistungsträger im Land. Bemerkenswert finde ich übrigens, wie Jack Vance in dieser dreißigtausend Jahre in der Zukunft spielenden Geschichte Menschen beschreibt, die immer noch mehr oder weniger europäisch erscheinen und deren Namen von europäischen abgeleitet zu sein scheinen.

Etwas später auf Valtrinas Party unterhalten sich Schaine Madduc und Elvo Glissam über die Uldras. Elvo sagt gerade:

„Haben Sie gehört, daß auch der Graue Prinz eingeladen ist?“

„Der Graue Prinz, das soll doch der Messias der Uldras sein, eine Art Volksaufrührer oder so was Ähnliches, nicht wahr?“

„Soviel ich weiß, ja. Er predigt den ‚Panuldraismus“. Er will den Zusammenschluß aller Retentum-Stämme, die dann auch die Domänen-Stämme aufnehmen sollen. Sein Ziel ist, die Landbarone aus Uaia zu vertreiben. Er wird von den Redemptoristen unterstützt, das heißt soviel, wie von fast allen Bewohnern Szintarres.“

„Sie eingeschlossen?“

„Nun, es fällt mir schwer, das der Tochter eines Landbarons gegenüber zuzugeben.“

Schaine seufzte. „Es stört mich nicht wirklich. Ich werde nach Morgenwacht zurückkehren und dort leben. Und ich habe beschlossen, nicht mit meinem Vater zu streiten.“

„Begeben Sie sich da nicht in eine – nun, sagen wir, nicht gerade beneidenswerte Lage? Ich habe das Gefühl, daß Sie viel von Gerechtigkeit und Anständigkeit halten…“

„Mit anderen Worten, Sie möchten wissen, ob ich innerlich ein Redemptorist bin? Ich weiß nicht, was ich darauf antworten soll. Ich bin in Morgenwacht zu Hause, es gehört uns – in diesem Glauben wuchs ich jedenfalls auf. Aber würde ich es behalten wollen, wenn wir tatsächlich kein Recht darauf hätten? Um offen zu sein, ich bin sehr froh darüber, daß meine Meinung nicht ausschlaggebend ist. Denn so kann ich ohne schlechtes Gewissen nach Hause zurückkehren.“

Elvo Glissam lachte. „Zumindest sind Sie ehrlich. Wäre ich an Ihrer Stelle, würde ich vielleicht genauso denken. Kelse ist Ihr Bruder? Wer ist der dunkelhaarige Bursche, der so aussieht, als hätte er Bauchweh?“

„Gerd Jemasze von Suaniset, der nächsten Domäne östlich von uns. Solange ich mich erinnern kann, wirkt er mürrisch und ein wenig hochnäsig.“

„Ich glaube, jemand – vermutlich Valtrina – erwähnte, daß Kelse von einem Erjin überfallen wurde.“

„Ja, es war grauenhaft. Seither habe ich eine furchtbare Angst vor diesen Tieren. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß es wirklich zahme gibt.“

„Es gibt ja schließlich auch viele verschiedene Arten von Menschen, weshalb könnte das bei den Erjinen nicht auch der Fall sein?“

„Vielleicht… Aber immer, wenn ich diese gewaltigen Rachen und die schrecklichen Klauen sehe, denke ich an den armen kleinen Kelse, wie er so blutüberströmt…“

„Es ist ein Wunder, daß er den Angriff überlebt hat.“

„Das verdankt er einem Uldrajungen, den wir Tortilla nannten. Er erschoß den Erjin. Armer Kelse! Wohl auch armer Tortilla, wenn man es recht bedenkt.“

„Was ist mit ihm passiert?“

„Das ist eine lange, unschöne Geschichte. Ich möchte nicht gern darüber sprechen.“

Eine kurze Weile schwiegen beide, dann schlug Elvo Glissam vor: „Gehen wir doch auf die Terrasse und schauen hinaus aufs Meer, über das Sie morgen nach Hause fliegen werden.“

–  *  –

Und später, nachdem Schaine sich von Elvo verabschiedet und sich wieder Kelse und Gerd angeschlossen hat:

Die drei kehrten in den Saal zurück. Als Schaine sich umschaute, bemerkte sie einen großen jungen Uldra im Gewand eines Alouanen-Häuptlings, wenn auch das Gewand statt des üblichen Rot- oder Rosatons ein düsteres Grau war. Mit einer Haut so blau wie das Meer und das Haar glänzend weiß gebleicht, sah er erstaunlich gut aus. Schaine starrte ihn ungläubig und fast erschrocken an. Dann wandte sie sich mit geweiteten Augen an Kelse: „Wie kommt denn er hierher?“

„Das ist der Graue Prinz“, erwiderte ihr Bruder. „Man trifft ihn jetzt in Olanje überall.“

„Aber wie – weshalb…“

„Irgendwie“, brummte Kelse,  „wurde er ermutigt, der Erlöser seiner Rasse zu werden.“

 Gerd Jemasze grinste ganz offensichtlich spöttisch amüsiert. Schaine ärgerte sich so sehr über die beiden, daß ihr das Blut in den Kopf stieg. Gerd war unverbesserlich und einfach unerträglich! Und Kelse hatte sich zum gleichen intoleranten Querkopf entwickelt, wie ihr Vater es war… Sie bemühte sich, ihren Unmut zu beherrschen. Kelse hatte schließlich einen Arm und ein Bein verloren. Ihr eigener Verlust, wenn „Verlust“ die passende Bezeichnung dafür war, erwies sich daneben vergleichsweise unbedeutend…

Der Graue Prinz, der sich ebenfalls gerade umsah, hatte nun Schaine entdeckt. Er beugte den Kopf vor, dann hob er ihn in freudiger Überraschung. Er durchquerte den Saal mit Riesenschritten und blieb vor Schaine stehen.

Mit gelangweilter Stimme sagte Kelse: „Hallo, Tortilla. Was führt dich hierher?“

Der Graue Prinz warf den Kopf zurück und lachte. „Mit ‚Tortilla’ ist es vorbei. Ich muß schließlich Rücksicht auf mein öffentliches Image nehmen.“ Eine Spur von Uldraakzent gab seiner Stimme einen vergnügten und eindringlichen Klang. „Für die Gefährten meiner Kindheit bin ich ‚Jorjol’. Oder, wenn ihr auf Förmlichkeit besteht, dann ‚Prinz Jorjol’.“

„Weshalb sollten wir?“ Kelse deutete mit dem Kopf. „Du erinnerst dich gewiß an Gerd Jemasze von Suaniset?“

„Ich erinnere mich in jeder Einzelheit“, versicherte Jorjol. Er beugte sich zu einem Handkuß über Schaines Finger. „Wenn du möchtest, darfst du mich natürlich gern auch weiterhin ‚Tortilla’ nennen, aber…“ Er schaute sich im Saal um. Sein Blick streifte über Kelse und Gerd hinweg, als wären sie nicht vorhanden. „…hier würde ich es vorziehen, wenn du davon Abstand nimmst. Wo warst du denn? Es sind gewiß fünf Jahre…“

„In etwa.“

„Mir scheint es eine Ewigkeit. Soviel hat sich geändert.“

„Für dich zweifellos zum Besten. Ganz Olanje spricht von dir, wie ich höre – nur wußte ich bisher nicht, daß es sich bei dem Grauen Prinzen um dich handelt.“

„Ja, ich bin die Leiter hochgeklettert. Und ich beabsichtige, noch höher zu steigen – selbst auf die Gefahr hin, daß ich damit meine alten Freunde in Verlegenheit bringe.“ Jetzt sah er auch Kelse und Gerd an, doch gleich wanderte sein Blick zu Schaine zurück. „Und was wirst du tun?“

„Ich kehre morgen nach Morgenwacht zurück. Wir treffen Vater in Galigong und fliegen von dort nach Hause.“

„Als ‚Intransigent’?“

„Was ist ein ‚Intransigent’?“

„Das Gegenteil von ‚Redemptorist’, nehme ich an“, erwiderte Kelse mit gelangweilter Stimme.

„Als ich, und sonst nichts“, erklärte Schaine fest. „Ich habe nicht vor, mich mit irgend jemandem herumzustreiten.“

„Das dürfte gar nicht so leicht sein, wie du glaubst.“

Schaine schüttelte lächelnd den Kopf. „Vater und ich werden schon miteinander auskommen. Er ist weder boshaft noch uneinsichtig. Das wißt ihr doch selbst.“

„Er ist ein Naturelement! Stürme, Blitze, Fluten – sie sind ebenfalls nicht boshaft oder uneinsichtig, aber auch sie kann man nicht durch Güte oder Vernunft schlagen.“

Schaine lachte gezwungen. „Und du beabsichtigst, meinen armen Vater zu schlagen?“

„Das muß ich. Ich bin ein Redemptorist. Es ist mein Ziel, für mein Volk die Ländereien zurückzugewinnen, die es durch die Gewaltmaßnahmen eurer Leute verloren hat.“

Gerd blickte stumm und mit halbabgewandtem Gesicht zur Decke. Kelse warf ein: „Da wir von Vater sprechen, ich habe heute einen Brief von ihm bekommen, einen sehr merkwürdigen. Er erwähnt auch dich. Hör zu, was er schreibt: Vielleicht siehst Du diesen Spitzbuben Jorjol. Wenn ja, versuch ihn zur Vernunft zu bringen, zu seinem eigenen Besten. Vermutlich legt er jetzt keinen Wert mehr auf einen guten Job auf Morgenwacht, aber du kannst ihm trotzdem sagen, daß er, wenn seine Seifenblase platzt, immer hier willkommen ist – weshalb, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Ich bin gerade von den Volwoden zurückgekommen. Ich habe einige bemerkenswerte Abenteuer erlebt und kann Dir eine wundervolle Geschichte erzählen – einen Witz sondergleichen, ja einen wahrhaft großartigen Witz, der mich um gut zehn Jahre jünger gemacht hat. Auch Du wirst Dich bestimmt darüber amüsieren, und für Jorjol dürfte er lehrreich sein… Das andere wird dich kaum interessieren.“

Jorjol hob die gebleichten weißen Augenbrauen. „Welche Art von Witz? Ich bin nicht an Späßen interessiert.“

„Ich habe nicht die leiseste Ahnung, bin aber nicht weniger gespannt als du.“

Jorjol zog an seiner langen Nase, die offensichtlich durch eine Schönheitsoperation von der uldraischen Hakenspitze befreit worden war. „Soweit ich mich entsinne, war Uther Madduc nicht gerade mit Humor gesegnet gewesen.“

„Stimmt“, erwiderte Kelse. „Aber seine Persönlichkeit ist noch komplexer, als du vielleicht glaubst.“

Jorjol dachte einen Augenblick lang nach, dann murmelte er: „Ich erinnere mich hauptsächlich, daß euer Vater sich in seinem Benehmen streng an die von ihm adoptierte Etikette hielt. Da ist es schwer zu sagen, welche Art von Mensch er wirklich ist.“

„Uns alle haben äußere Umstände geformt“, murmelte Kelse.

Jorjol grinste. Seine Zähne, die noch weißer als sein Haar waren, blitzten. „Nicht mich! Ich bin ich, weil ich es sein will!“

Schaine konnte ein nervöses Lachen nicht unterdrücken. „Bei den Sternen, Tortilla – Jorjol – Grauer Prinz – wie immer du dich nennen willst -, du erschreckst uns mit deinem Selbstbewußtsein!“

Jorjols Grinsen schwand ein wenig. „Du weißt doch, daß ich schon immer selbstbewußt war.“ Valtrina rief ihn aus einer Ecke im Saal. Er verabschiedete sich mit einer höflichen Verbeugung vor Schaine.

Schaine seufzte. „Stimmt. An Selbstbewußtsein hat es ihm nie gemangelt.“

Erris Sammatzen schloß sich der kleinen Gruppe an. „Sie kennen den Grauen Prinzen offenbar recht gut.“

„Ja, er ist Tortilla“, erklärte Kelse. „Vater fand ihn an der Grenze zum Retentum, als er noch klein war. Man mußte ihn dort ausgesetzt haben. Vater brachte ihn mit nach Hause und übergab ihn der Fürsorge eines Ao-Verwalters. Wir wuchsen miteinander auf.“

„Vater hatte immer viel für Tortilla übrig“, erinnerte sich Schaine. „Wenn wir wirklich einmal etwas Schlimmes angestellt hatten, bekamen Kelse und ich Ohrfeigen, oder er legte uns übers Knie. Tortilla dagegen las er lediglich die Leviten.“

„Das dürfte aber weniger mit Zuneigung zu tun haben als mit der Etikette, von der Tortilla gerade sprach. Man schlägt einen Blauen ganz einfach nicht.“

Sammatzen schaute durch den Saal auf die anwesenden Uldras. „Sie sehen auch nicht so aus, als ob sie sich so leicht schlagen ließen. Ich persönlich möchte mich jedenfalls nicht mit ihnen anlegen.“

„Wenn Sie einem eine Ohrfeige gäben, würde er nicht zurückschlagen, sondern Sie auf der Stelle mit dem Messer töten. Bei den Uldras kämpfen nur die Frauen mit den Händen. Frauenkämpfe finden bei ihnen übrigens großen Zulauf.“

Sammatzen blickte Kelse forschend an. „Sie mögen die Uldras offenbar nicht besonders.“

„Einige von ihnen doch. Unsere Aos wissen sich zu benehmen. Kurgech, ihr Schamane, gehört zu Vaters Freunden. Wir haben auf Morgenwacht mit den Frauenkämpfen und noch einigen anderen unschönen Gebräuchen aufgeräumt. Mit Zauberei beschäftigen sie sich allerdings immer noch, und dagegen können wir auch nicht an.“

„Ich würde annehmen, daß Jorjol nicht als Uldra erzogen wurde?“

„Er wuchs mit uns auf. Er wohnte bei dem Ao-Verwalter, aber er erhielt Unterricht mit uns, spielte mit uns und trug die gleiche gaeanische Kleidung wie wir. Wir betrachteten ihn eigentlich auch nie als Blauen.“

„Ich habe ihn bewundert“, gestand Schaine, „besonders nachdem er Kelse vor dem Erjin rettete.“

„Ah! War das der Kampf, bei dem Sie Ihren Arm und Ihr Bein verloren?“

Kelse nickte nur und hätte gern das Thema gewechselt, aber Schaine fuhr fort: „Es passierte etwa drei Kilometer südlich unseres Hauses. Ein Erjin kam um den Skaw und stürzte sich auf Kelse. Jorjol rannte auf die Bestie zu und jagte ihr eine Kugel in den Schädel. Und gerade noch rechtzeitig, sonst wäre Kelse jetzt nicht hier. Vater wollte etwas für Jorjol tun…“ Sie hielt inne, und ihre Gedanken wanderten fünf Jahre zurück zu den damaligen Geschehnissen. „Aber es gab emotionelle Probleme. Jorjol wurde aurau1. Er rannte weg, und wir sahen ihn nie wieder. Von Kurgech erfuhren wir, daß er über die Domänengrenze zu den Retentum-Uldras ging und sich den Garganchen anschloß. Er war gebürtiger Garganche, das wußten wir von seiner Geburtstätowierung, also bestand keine Gefahr, daß sie ihn ‚landsäuberten’.“

„’Landsäubern’ ist etwas, das die Blauen mit fremden Stammesangehörigen tun“, erklärte Kelse. „Aber nicht das einzige, muß ich noch erwähnen.“

Schaine blickte durch den Saal auf Jorjol. „Und heute sehen wir ihn in der Villa Mirasol wieder. Wir erwarteten natürlich, daß er es zu etwas bringen würde, aber doch nichts Dergleichen.“

Kelse warf trocken ein: „Vater dachte eher an Viehzüchter oder Verwalter.“

„Sie müssen zugeben“, bemerkte Sammatzen, „daß es für einen ehrgeizigen Uldra sehr wenig Gelegenheit gibt, sich wirklich zu verbessern und aufzusteigen.“

Gerd Jemasze schnaubte abfällig. „Der ehrgeizige Blaue denkt hauptsächlich daran, zu plündern, zu erpressen oder genügend Geld zu stehlen, um sich einen Himmelshai anschaffen zu können. Er interessiert sich etwa soviel dafür, Lehrer oder Techniker zu werden, wie Sie auf einem Erjin reiten möchten.“

„Das wäre wohl mein letzter Wunsch!“

„Eben. Überlegen Sie doch“, forderte Kelse ihn auf. „Die Blauen können jederzeit nach Szintarre kommen, wenn sie wollen. Es hindert nichts und niemand sie daran, die Schulen in Olanje zu besuchen und einen Beruf zu erlernen. Wie viele tun es? Kaum ein paar. Alle Blauen in Olanje sind Agitatoren und streichen den Redemptoristen um den Bart. Ihr einziger echter Ehrgeiz ist, die Landbarone aus den Domänen zu vertreiben.“

„Sie sind der nicht unbegründeten Ansicht, daß das Land von Rechts wegen ihnen gehört.“

„Es gehört ihnen, wenn sie es fertigbringen, uns mit Gewalt zu verjagen“, erwiderte Kelse finster. „Wenn nicht, bleibt es unser Besitz.“

 

1 Aurau: unübersetzbar. Wird für einen Stammesangehörigen mit einem Anfall sichtlicher Abscheu vor zivilisationsbedingten Schranken benutzt; manchmal auch für in Käfigen gefangengehaltene Tiere, die sich nach Freiheit sehnen.

–  *  –

Diese letzte Wortmeldung von Kelse trifft gut auf unsere Situation zu. Oder wie er später vor der Mull sagen sollte: „Die Klagelieder der unterworfenen Völker, so pathetisch und tragisch sie auch sein mögen, haben keinerlei Rechtskraft.“ Und das werden auch unsere Klagelieder nicht haben, wenn unsere europäischen Länder einmal islamisiert, türkisiert, arabisiert und afrikanisiert sind.

Und damit beschließe ich nun diese sehr lange Exkursion in Jack Vances „Grauen Prinzen“. Wer mehr über diese Geschichte wissen will, welche Bezüge es darin sonst noch zur Orientierung dieses Blogs gibt und was es mit Uther Madducs „großartigem Witz“ auf sich hat, dem sei das Buch empfohlen. Hier kann man sich die englische Fassung als PDF mit 101 Seiten herunterladen:

Vance, Jack – The Gray Prince.pdf

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8 Kommentare

  1. karl

     /  Mai 15, 2013

    Weiter verbreiten!

    http://messerattacke.wordpress.com/neue-falle-einsortieren/kriminalstatistik/

    Die meisten Statistiken kommen vom Staat oder anerkannten grossen Zeitungen etc.Wem das nicht die Augen öffnet dem ist nicht mehr zu helfen!

    Antworten
  2. Gerechtigkeitsapostel

     /  Mai 1, 2014

    DEUTSCHER MICHEL WACH AUF, DASS MAN IM SCHLAF DICH NICHT VERKAUFT !
    Das Wirken hoher Finanz-, Justiz- und Politkreise: so wird heute, 2014, Krieg geführt, gegen das deutsche Volk

    Bitte helfen Sie, dies zu verbreiten, nicht nur im Internet, denn dort wird die Wahrheit täglich zigtausendefach gelöscht, von Auftragslöschern im Dienst einflussreicher Macht- und Finanzkreise.

    Im Internet ist der Originalbrief des redlichen Gustl Mollath vom 12.9.2003 an die Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg zu finden, in dem er konkret beschreibt, wie welche Banken Riesen-Eigentumsverschiebungen deutschen Volkseigentums, und Korruptionsgelder, durch und an höchste Kreise in Staatsämtern und Kirchenwürden aller Konfessionen, in Millionen- und Milliardenwerten, organisiert haben, zu Lasten des breiten deutschen Volkes.

    Es geht dabei um gigantische Wirtschaftskriminalität, perfekt organisiert durch verheimlicht zionistische, freimaurerische und prozionistische Banker, Kirchenleute, Wirtschaftsprüfer, Steuerberatungskanzleien, Landräte, Bürgermeister, IHK- und Handwerkskammer-Präsidenten, Politiker und Regierungsbeamte, die im Namen des deutschen Volkes, aber ohne Wissen des deutschen Volkes, PPP-Geheimverträge (= Private Public Partnership-Geheimverträge) und CBL-Geheimverträge (= Cross Border Leasing-Geheimverträge) abgeschlossen haben.

    Mit diesen Geheimverträgen wurden unsere deutschen öffentlichen Grundversorgungseinrichtungen seit 25 Jahren verkauft.

    Verkauft an kryptozionistische (= verheimlicht zionistische) anonyme „Investoren“ (die ihre Identität raffiniert verbergen hinter zig Schichten von Strohmännern, Strohfirmen, Briefkastenfirmen, Steueroasen und unzähligen undurchsichtigen Firmenbeteiligungen und -verschachtelungen im In- und Ausland, obwohl sie in Deutschland wohnen, in unser aller Nachbarschaft).

    Gleichzeitig wurden uns unsere verkauften Grundversorgungseinrichtungen mit diesen PPP- und CBL-Geheimverträgen für 20-30 Jahre und länger teuer (für uns Deutsche) zurückgemietet, durch neu erfundene, täuschend benannte juristische Vertrags-Konstrukte (Anstalt des öffentlichen Rechts, Körperschaft des öffentlichen Rechts, und andere irreführende Benennungen), so dass der deutsche Michel glaubt, sie seien noch in öffentlichem deutschem Volkseigentum, und immer mehr gemolken und erpresst werden kann durch steigende Kosten und Gebühren für Wasser, Strom, Abwasser, Energie, Transport, Kommunikation, Sicherheit, Verkehr und vieles andere Lebenswichtige und täglich Benötigte, und so dass der deutsche Michel langsam aber sicher verarmt und enteignet wird.

    Entgegen anderslautenden politischen Beteuerungen wurden längst verkauft, unter Steuersubventionen, mit Geheimverträgen ab 100 Millionen € aufwärts, in Gesamtpaketen:

    unsere einst öffentliche/n Infrastruktur, nämlich Fernsehen, Rundfunk, Telefon, Post, Bahn, Wasserversorgung (wie z.B. die Bodensee-Raum-Trinkwasserversorgung für 900 Millionen €), Stromnetze samt Stromerzeugungsanlagen jeder Art und Umspannwerke, Krankenhausketten, Müllverbrennungsanlagen und Abwasser-Kläranlagen, Telefonnetze und -knotenpunkte, Kanalisationsnetze, Eisenbahnnetze samt Zügen u. Bahnhöfen, Gasleitungsnetze, Kraftwerke, Postsortier- und verteilzentren, Bundesdruckerei, Schul- und Hochschulgebäude, Kindergärten, Polizei- und Justizgebäude sowie Gefängnisgebäude, Ministeriengebäude, Kasernen, Feuerwachen, Verwaltungsgebäude wie Rathäuser, Landratsämter u. sonst. Behördengebäude, Flughäfen, Autobahnmeistereien, Straßen-, Autobahn- und Straßenbahnnetze samt Autobahnmeistereien, Windkraftparks, ganze Innenstädte in 1A-Lagen, Hunderttausende Hektar einst volkseigener Ländereien zur Nahrungsmittelerzeugung, Bauhöfe, Schlachthöfe, Molkereien, öffentl. Grundbesitz wie Verwaltungsgebäude, tausende von Hektar Staatsforsten, Messehallen, Sportstadien, Veranstaltungshallen, Millionen von öffentlichen und privaten Wohnungen, große Parks in Innenstädten, geschichtsträchtige Attraktionen samt schönster Landschaft drum herum wie Schlösser samt ganzer Berge und Seen drumherum, und ganze Innenstädte in besten Lagen u.v.a.m.). In jeder Region Deutschlands, auch im ganz ländlichen Raum, geschieht das.

    Nach der Identität der „Investoren“, mit Namen, Wohnort, Straße, Haus-Nr., Pass, Herkunft, Staatsangehörigkeiten, Quellen der Anhäufung ihres Ultrareichtums von Millionen und Milliarden, sonstige Geschäftsaktivitäten und sonstige Besitztümern, Leumund, darf nicht gefragt oder gar recherchiert werden. Fragen werden nicht oder ausweichend beantwortet. Nach deren fehlender Haftung darf nicht gefragt werden. Dass sie Kredite und öffentliche Subventionen für ihre kapitalen Wirtschaftsverbrechen zum Schaden des deutschen Volkes über die Banken und Sparkassen vom deutschen Steuerzahler in Anspruch nehmen, darf nicht gesagt werden. Dass deutsche Banken und Sparkassen, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Unternehmensberater, hohe Politiker und Beamte, Bürgermeister, Landräte, Regierungsräte, Regierungspräsidenten, Bezirkstagspräsidenten, IHK-Präsidenten, Handwerkskammerpräsidenten, Gutachter und Berater desselben Netzwerks dabei Honorare, Korruptionen und Schweigegelder in Millionenhöhe für viele Jahre abkassieren, all dies wird von den Beteiligten und den Chefredakteuren in den Medien total unterdrückt.

    Über diese Geheimverträge ist strengstes Stillschweigen vereinbart.

    Die deutschen Massenmedien sind zu 95 % im Eigentum und/oder unter Beherrschung von 5 Zionistenfamilien (inclusive alle Fernsehsender, auch ARD, ZDF, inclusive Rundfunksender, auch Deutschlandfunk, Deutschlandradio usw., incl. Zeitungs- u. Zeitschriftenverlage, auch FAZ, SZ, Spiegel, Focus, incl. Buchverlage, auch Bertelsmann, Springer mit jeweils mehr als 300 Unterverlagen mit anderen Namen, Nachrichtenagenturen, Rating-Agenturen, Think Tanks, Stiftungen, Buchhandel, Druckereien, Papierherstellung).

    Dieses Medienkartell unter Beherrschung von fünf verheimlicht zionistischen Eigentümerfamilien betreibt Machtmissbrauch in unvorstellbarem Umfang und deckt hochkriminelle Vorgänge, zum Schaden des deutschen Volkes.

    Plan dahinter ist die Errichtung des jüdischen Staats auf deutschem Boden, was längst vorbereitet ist und im israelischen Fernsehen bereits in den Medien propagiert wird. Siehe http://medinatweimar.org/deutsch).

    All diese Grundversorgungseinrichtungen wurden von Generationen von Deutschen für unsere Kinder und Enkel und weitere zukünftige Generationen Deutscher erarbeitet, errichtet und einst gut instand gehalten. Sie gehören dem deutschen Volk. Sie sind unverzichtbar für unsere elementarsten täglichen Grundbedürfnisse wie Zugang zu sauberem Wasser, unbelastetes Essen, sicheres Wohnen, Schutz vor Verbrechen und Feuer, Sicherheit der Energieversorgung, Gesundheit, Information, bezahlbare Energie, Heizung, Bildung, Auskommen, Transport, Verkehr.

    Grundversorgungseinrichtungen sind deutsches Volksvermögen, sind ohne Zustimmung des Volkes unverkäuflich und dürfen niemals Objekt von Spekulation, Profitgier, Machtmissbrauch, Abhängigkeit und Erpressung privater deutschfeindlicher, verheimlicht zionistischer Eigentümer werden! Etwas Hochverräterischeres und Kriminelleres gegen das deutsche Volk konnten die verantwortlichen Juristen, Regierungs- u. Ministerialräte, Landräte, Bürgermeister, Landes- und Bundesbeamten und Volkszertreter nicht tun.

    Und doch haben sie es bereits getan, seit ca. 25 Jahren zunehmend, durch Zehntausende geheimer PPP-und CBL-Übereignungsverträge an anonyme zionistische „Investoren“, und teures Zurückmieten unseres eigenen Volkseigentums für 20 bis 30 Jahre, damit der naive Michel ausgezutzelt und schließlich offiziell enteignet werden kann.

    Das ist gigantische organisierte Kriminalität und Hochverrat, ausgeführt durch die bestehende zionistisch beherrschte Parteien-, Beamten- und Mediendiktatur mit ihrer Korruption und ihrem Lobbyismus, die keine Vertretung des deutschen Volkes ist, sondern eine Zertretung des deutschen Volkes, hochgradfreimaurerisch, gleichzeitig zionistisch, bestens getarnt in staatlichen und kirchlichen Ämtern und Würden, sowie in Klöstern und karitativen Einrichtungen, und zwar aller Konfessionen.

    Um Zeit zu gewinnen, die Spuren zu den Tätern, Dienstleistern und Profiteuren dieser gigantischen Wirtschaftskriminalität und des Hochverrats zu verwischen: Statt Gustl Mollaths Strafanzeige nachzugehen, sperrte die Staatsanwaltschaft den Wahrheitsfinder (wie Hunderttausende anderer, die die Wahrheit publizierten, publizieren wollten, oder Staatsanwaltschaften meldeten) 7 ½ Jahre lang in die geschlossene Psychiatrie (oder in Haft), manche wurden dort sogar durch Staatsgeheimdienste verunfallt oder verkrebst oder geselbstmordet, Hunderttausende von Buchtiteln darüber wurden heimlich, still und leise beschlagnahmt oder anders aus dem Verkehr gezogen, aufgrund mächtigem plutokratischem Machtmissbrauch der mächtigen Drahtzieher/Eigentümer der involvierten Kirchen, Medien, Banken, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Steuerberatungsgesellschaften und deutschfeindlichen Schaltstellen in Politik, Justiz, Zensurbehörden, Finanzaufsicht, die an diesen Machenschaften Millionen und Milliarden für Jahrzehnte mitverdienen. Auch korrupte Helfershelfer wurden so Millionäre, dank Judaslohn und Schweigegeld.

    Bücher:
    “Cross Border Leasing: Ein Lehrstück zur Enteignung der Städte” von Werner Rügemer,
    “Heuschrecken im öffentlichen Raum: Private Public Partnership” von Werner Rügemer,
    „Privatisierung in Deutschland“ von Werner Rügemer,
    “Hirten & Wölfe – wie Geld- und Machteliten sich die Welt aneignen” von Hans-Jürgen Krysmanski,
    “Die Berater” von Werner Rügemer (behandelt die Methoden der Dienstleister Banken und Sparkassen, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Berater, Finanzdienstleister, Insolvenzverwalter, die die erneute, aktuelle gigantische Ausplünderung und Inhaftungnahme Deutschlands, mittels gigantischer Wirtschaftskriminalität und gezielt herbeigeführter Staatsverschuldung, Strohmännern und Strohfirmen, im Auftrag von anonymen zionistischen Multimilliardären vorbereiten, organisieren und durchführen),
    „Die Schock-Strategie” von Naomi Klein,
    “Der Bankier: Ungebetener Nachruf auf Alfred Freiherr von Oppenheim” von Werner Rügemer,
    „Rating-Agenturen“ von Werner Rügemer,
    „Staatsgeheimnis Abwasser“ von Werner Rügemer,
    “Satans Banker” von Andrew Carrington Hitchcock,
    „Die 13 satanischen Blutlinien“ von Robin de Ruiter,
    “Die Weltrepublik: Deutschland und die neue Weltordnung” von Claus Nordbruch,
    “Versklavte Gehirne” von Heiner Gehring,
    „Das Medienmonopol“ von M.A. Verick (nur als e-book immer auf neuestem Stand),
    „Sklaven ohne Ketten“ von Karlheinz Krass (nur als e-book immer auf neuestem Stand, als Buch mit Festeinband sabotiert bei Drucklegung).
    „Die geheime Geschichte der amerikanischen Kriege“ von Mansour Khan
    „Weltbilderschütterung“ von Erhard Landmann
    „Der totale Krieg“ von General Erich von Ludendorff von ca. 1920 (zu dieser Zeit vor ca. 100 Jahren geschah dasselbe mit Deutschland: ein totaler Krieg auf allen Ebenen, ohne Waffen, gegen das deutsche Volk)
    „Die Eroberung der Welt durch die Juden“ von Major Osman Bey, Verlag Bechtold & Comp, Wiesbaden, von 1875 (von achtzehnhundertfünfundsiebzig, über Fernleihe der Büchereien zu bekommen)

    Diese Bücher sind so wenig rechtsextrem wie ein neugeborenes Kind, sondern einzig und allein der Wahrheit verpflichtet. Das werden Sie beim Lesen selbst feststellen. Wenn sie inzw. unterdrückt sein sollten (wie 35.000 Buchtitel über mafiöse verheimlicht zionistische, kirchliche und staatliche Machenschaften zum Schaden des deutschen Volkes allein in den letzten 20 Jahren in Deutschland, die heimlich, still und leise aus dem Verkehr gezogen u. beschlagnahmt wurden), versuchen Sie es über Fernleihe der Büchereien, Antiquariate, oder besser direkt über Flohmärkte, Haushaltsauflösungen, oder im Internet als „pdf“ zum kostenlosen Herunterladen. Speichern Sie die Texte und verbreiten Sie sie als Papier, denn im Internet wird rund um die Uhr von zionistisch bezahlten Auftragslöschern die Wahrheit über diese Themen, die das arglose deutsche Volk nicht erfahren soll, gezielt unterdrückt und gelöscht.

    Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, bestätigte als Insider, dass die BRD keine staatlichen Hoheitsbefugnisse mehr besitzt, diese wurden an die zionistisch beherrschte EU abgegeben. Und zionistische Kräfte im Judentum arbeiten am Plan der Beschlagnahme Deutschlands, um den jüdischen Staat auf deutschem Boden zu errichten.

    Millionen von Juden sind nach dem 2. Weltkrieg quicklebendig in Deutschland untergetaucht und anderswo in Deutschland, mit neuen, typisch deutschen Namen, wiederaufgetaucht, leben als verheimlichte Juden unter uns, sind jedoch einzig und allein solidarisch mit ihrem zionistischen, deutschfeindlichen globalen Netzwerk.

    Die Einwanderung weiterer zionistischer Juden aus aller Welt nach Eretz-Deutschland (das versprochene Land Deutschland) hat schon nach dem II. Weltkrieg wieder begonnen.

    300.000 ältere Zionisten, im russischen Rentenalter von +/- 55 Jahren wanderten seit 1991 als jüdische Kontingentflüchtlinge allein aus der ehemaligen Sowjetunion ins deutsche Sozialsystem ein, plus deren gesamte zionistische Verwandtschaften und Seilschaften. Zuzüglich der Millionen, die als Kyptozionisten seit dem II. Weltkrieg gut getarnt hier leben. Viele wirken aktiv und passiv auf heimtückische Weise von innen gegen die Lebensinteressen des deutschen Volkes.

    Der Film von Medinatweimar.org über den Plan der Neugründung des Judenstaates auf deutschem Boden läuft seit Jahren in Israel. Und Krypto-Zionisten (= verheimlichte Zionisten = solche, die seit Jahrzehnten in Deutschland leben, und dabei ihre wahre Identität und Herkunft seit dem zweiten Weltkrieg verheimlichen, nach dem 2. Weltkrieg neue Wohnorte und neue Identitäten angenommen haben und seitdem unter typisch deutschen Namen unter uns leben (als Journalisten, Eigentümer von Druckereien und von Presse, Rundfunk, Fernsehen, Verlagen, Papierwerken und Film-, Buch- und Zeitschriftenindustrie und -handel, Beamte, Staatsanwälte, Rechtsanwälte, Berater, Sachverständige, Juristen, Lehrer, Notare, Buchhändler, Banker, Geschäftsleute: Großhandel und Einzelhandel in Deutschland sind seit 69 Jahren zunehmend wieder weitgehend jüdisch beherrscht, Ärzte, Apotheker, Pfarrer, Insolvenzverwalter, Inhaber von Rechtsanwalts-, Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungskanzleien und von Druckereien und Verlagen), jedoch einzig und allein mit ihrer eigenen zionistischen, deutschfeindlichen Interessensgemeinschaft solidarisch sind) haben sich in Deutschland längst wieder alle politische und finanzielle Macht, Einfluss und Eigentum (und zwar Monopole) an Medien, Banken u. Versicherungen, Großindustrie, Lebensmittel- u. Warenhandel, Grundversorgungseinrichtungen usw. sowie höchste Ämter, Würden u. Schaltstellen in Regierung, Justiz, Verwaltung, Zensurbehörden, Kirchen, Verbänden usw. kriminell angeeignet, unter Geheimhaltung und durch Strohmänner, durch gigantische Wirtschaftsverbrechen, Medienmachtmissbrauch, Täuschen, Fälschen, Zensieren, Lügen, Betrügen, Unterdrücken von Wahrheit bis hin zu Auftragsmorden und Massakern, mit gigantischer krimineller Energie ihrer Geheimbünde, oft hinter christlich verbrämten Mauern.

    Und sie sind keine Freunde des deutschen Volkes, im Gegenteil.

    Zionisten arbeiten an der Re-Aktivierung des Rothschildt-Plans von 1939, nämlich die Beschlagnahme Deutschlands zur Errichtung eines neuen jüdischen Staates.
    Wir befinden uns tatsächlich in einem fortgeschrittenen Stadium des Planes zur Errichtung eines neuen Judenstaates auf deutschem Boden.

    Heute ist die Idee der Judenstaat-Neugründung auf deutschem Boden schon viel weiter gediehen. Es gibt eine eigene Internet-Präsenz von /Medinat Weimar/ (http://medinatweimar.org/deutsch).

    Laut Peter Gauweiler (CSU) betrugen die Wetten mit Goldman-Sachs, für die die BRD geradestehen will, schon 2010 in nur einem Monat über 900 Billionen Dollar. *“Das Bruttoinlandsprodukt, also die Summe aller produzierten Güter und Dienstleistungen, betrug im Jahr 2010 für alle Staaten dieser Welt nach Berechnungen des IWF etwas über 60 Billionen Dollar. Die Summe aller Finanzgeschäfte weltweit betrug in nur einem Monat desselben Jahres weit über 900 Billionen Dollar. Und da glauben die ohnehin überschuldeten EU-Staaten, sie könnten sich noch weiter verschulden, wenn sie sich mit einem Schirmchen von 750 Milliarden Euro schützen.“* [15]

    Das Tribut-Betrugs-Konzept funktioniert so: Die Notenbanken (Bundesbank und EZB) stellen selbst Geld her, das noch keine Deckung besitzt, sondern erst erarbeitet werden muss. Normalerweise fließt solches Geld in einem normalen Nationalstaat in Landesinvestitionen, wie es unter Adolf Hitler gemacht wurde. Deshalb kam unter seiner Kanzlerschaft in nur wenigen Jahren, trotz des vom Judentum weltweit initiierten Boykotts der deutschen Wirtschaft, ein bis heute beispielloser wirtschaftlicher und sozialer Aufschwung zustande. Im Gegensatz zu Hitlers Finanzpolitik wird heute dieses von den Bürgern sozusagen selbst hergestellte Geld aber den „Märkten“ (Wall-Street) gegeben, die es (über ihre Satelliten-Banken) uns mit Wucheraufschlag zurückleihen. Darüber hinaus dürfen dieselben Finanz-Hyänen mit dem Segen von Merkel diese uns aufgezwungenen Kredite verwetten. Die Wetten werden nicht kontrolliert und sind nach oben offen. Die Wetten werden fällig, wenn es Rothschild und Goldman-Sachs als opportun erachten. Diese Summen können natürlich nie mehr bezahlt werden, deshalb also die Beibehaltung der Feindstaaten-Klauseln der Vereinten Nationen (Deutsche dürfen keinen Grundbesitz haben), damit das ganze Land zu gegebener Zeit für die aufgelaufenen „Schulden“ gepfändet werden kann (Eretz Thüringen, oder gleich Eretz Deutschland, also das „versprochene“ Deutschland).

    Und zur Durchführung der Pfändung des gesamten Staatsgebietes bedarf es einer durchsetzungsfähigen militärischen Kraft, also der US-Besatzungsmacht, die genau zu diesem Zweck aufrechterhalten wird. Als „Baruch“ Obama von den jüdischen Organisationen zum US-Präsidenten gemacht wurde (sie nennen ihn intern „Baruch“), musste er seinen ersten Auslandsbesuch auf dem US-Militärstützpunkt Ramstein absolvieren. Vor US-Soldaten in Ramstein garantierte er mit folgenden Worten dem Judentum den Rothschild-Plan von 1939, also die Übergabe Deutschlands zur Schaffung von Eretz-Deutschland (Eretz = „das versprochene Land“). Obama sagte am 5. Juni 2009 wörtlich: *“Germany is an occupied country and it will stay that way…“* (Deutschland ist ein besetztes Land. Und es wird auch so bleiben.) [16]

    Aufgrund dieses nach wie vor gültigen Besatzungszustandes gelten ebenso die Besatzungsdirektiven wie beispielsweise die Direktive /ICG 1067/, April 1945, die *“das grundlegende Ziel der Militärregierung“* so definiert: *“Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke seiner Befreiung, sondern als ein besiegter Feindstaat. … um gewisse wichtige alliierte Absichten zu verwirklichen.“* Im Rahmen dieser Absichten dürften heute der Plan, Eretz Deutschland zu schaffen, das „versprochene“ Israel auf deutschen Boden zu etablieren, ganz oben rangieren. Wie 1939 von Rothschild gefordert. Die juristisch-besatzungsrechtlichen Grundlagen sind da, die Besatzungsmacht ebenfalls, die Schulden zur Pfändung ganz Deutschlands schon lange.

    ————————————————————————
    1 Welt.de, 12.12.2012
    2 Siegmar Gabriel auf dem Landesparteitag der SPD in NRW am 27.02.2010
    3 ARD, BR, „Pelzig unterhält sich“ 20.05.2010
    4 welt.de, 21.07.2012
    5 Dr. Wolfgang Schäuble (CDU, Finanzminister BRD), auf dem Banker-Treffen in Frankfurt (Alte Oper) am 18. November 2011 in seiner Rede über Gewaltenteilung und Völkerrecht.
    6 New York Post, 17.09.2012
    7 Jewish-voice-from-germany.de, 03.01.2012
    8 John Colville, Downing Street: Tagebücher 1939-1945, Siedler, Berlin 1988, S. 31
    9 Die Welt, 21.06.2008, S. 4
    10 ebenda
    11 ebenda
    12 ebenda
    13 Das Berlinübereinkommen vom 25.09.1990 trat bereits am 03.10.1990 in Kraft (siehe Verordnung zu dem Übereinkommen zur Regelung bestimmter Fragen in Bezug auf Berlin vom 25. September 1990 vom 28. September 1990 BGBl. 1990 II 1273]) und hat bereits gewirkt, bevor der „2 + 4 Vertrag“ 1991 in Kraft trat (siehe BGBl. 1991 II 587). Selbst die Suspendierung der „VIER-Mächte-Rechte und Verantwortlichkeiten“ (Erklärung der Vier Mächte über die Aussetzung ihrer Vorbehaltsrechte über Berlin und Deutschland als Ganzes in New York vom 1. Oktober 1990 (siehe Bulletin des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung vom 10. Oktober 1990, Nr. 121, S. 1266)) wurde zwar ab dem 01. 10.1990 außer Kraft gesetzt, diese Außerkraftsetzung aber durch Inkrafttreten des Berlinübereinkommens am 03.10.1990 (siehe BGBl. 1990 II 1273) wieder aufgehoben. Fazit: Die Drei-Mächte-Rechte bleiben in Kraft.
    14 Der Spiegel, 09.10.1963
    15 Peter Gauweiler im Interview: BILD, 02.10.2011
    16 cdu-politik.de/ — 27.April 2012

    .

    Quelle: National Journal (gefunden auf Morbus Ignorantia )

    *sternbald * | 28. Juli 2013 um 12:38 | Tags: Angela Merkel , BRD , Deutschland , Goldman Sachs , Hollywood , Horst Seehofer , Mario Draghi , Medinat Thüringen , Medinat Weimar , Mr. Beal , National Journal , Nationaljournal , Ned Beatty , Network , Neue Weltordnung , New World Order , NWO , Peter Finch , Peter Gauweiler , Rothschild | Kategorien: Judentum , Nachkriegsordnung , NWO , Zweiter Weltkrieg | URL: http://wp.me/p2s3JY-lA

    P.S. Das versprochene Paradies habt ihr vor Augen und erkennt es nicht. Der Himmel ist nicht irgendwo da oben sondern auf Erden. Auch Jesus hat dies schon angesprochen. Es ist uraltes germanisches Wissen. Die Germanen hatten nur vor einem Angst, nämlich dass ihnen der Himmel auf den Kopf fallen könnte. Dies ist tatsächlich eingetreten durch das falsch ausgelegte Christentum, das ihnen durch 700 Jahre andauernde brutale Christianisierung zwangsweise in ihre Köpfe eingehämmert wurde, vor und nach der Zeit Karls des Großen der vom Germanischen Volk Karl der Schlächter genannt wurde..
    Die Germanen waren die wahren Christen! Heute ist das Christentum zu degeneriert und doppelzüngig geworden. Es muss sich wieder regenerieren. Dies wird geschehen. Das Zeichen des Kreuzes wird verschwinden. Es hat ausgedient. Ihr seid in nichts schuldig. Also, spuckt in die Hände.
    Wir Älteren hatten es da etwas leichter. Alles war mit dem Wiederaufbau beschäftigt aber man vergaß dabei, dass man auch an den Erhalt des Geschaffenen denken muss. Und was passiert damit? Ca. 300 ultrareiche Familien haben es mit heimtückischen Räubersystemen fertiggebracht, alles in den eisernen Griff zu bekommen um damit ihre irren Machtansprüche zu festigen.
    Wir waren damals noch nicht so über die Hintergründe informiert und wir wurden eingeseift von vorne bis hinten. Heute sieht das anders aus. Heute ist es ein Problem für alle geworden. Und was macht man? Man rauft gegenseitig um die paar Knochen, die das Mafiapack übrig lässt und wiegelt somit den gegenseitigen Futterneid auf. Klug gedacht. Und wir fallen immer wieder darauf rein.
    Es gibt nur eines, Alt und Jung sollten die wahren Erzeuger des Irrsinns erkennen und bekämpfen. Die Alten mit ihrer Lebenserfahrung und die Jungen mit ihrem Lebensschwung. Anstatt dass die Jungen ihre Kräfte in Spiele und Depressionen vergeuden, sollen sie auf die Strasse gehen und Massenkundgebungen organisieren. Die Alten ziehen dann schon nach.
    Es wird nicht ohne Kampf abgehen. Aber die Polizei wird dieses verfaulte Politsystem nicht mehr lange unterstützen. Und auch das Militär lässt sich nicht immer für fadenscheinige Gründe missbrauchen. Man sieht das so langsam an Südamerika. Denn auch diese uninformierten Menschen erfahren immer mehr über das Spiel im Hinter-grund.
    Bündelt euren Zorn und ihr werdet viele Helfer finden. Es bedarf nur ein paar begnadete Redner, um wieder frischen Aufwärtswind in die Reihen zu bekommen. Reden ist ansteckender als Tastenklimpern auf den Computern. Und vor allem wirksamer als Schweigemärsche. Denkt nicht an Sozialismus, Nazis usw. Die Lösung ist das selbstverantwortliche Walten der Völker mit Führern, die auch für ihre Fehler haftbar gemacht werden müssen. Mit ihrem Leben und ihrem Vermögen. Vor allem mit ihrem Vermögen bis in den dritten Grad ihrer Familie vor und zurück. Vergesst schwachsinnige Demokratie und idiotische Diktatur. Wählt Führer und schaut zu, dass die Staatsgewalt im Volke bleibt. Das heißt natürlich Dezentralität ist angesagt. So hat das Volk Kontrolle über ihre politischen Pappenheimer. Das ist natürlich nichts für die Schmarotzerbande, die eine Weltdiktatur einführen will, um ihr heimtückisches Spiel weiterzuführen. Funkt es endlich?
    Das ist so ungefähr das alte, germanische System. Nur, wenn es notwendig war, musste eine Führerperson eine Entscheidung herbeiführen, für die er voll mit seinem Leben und Haus und Hof einstehen musste. Ansonsten wurde alles in Nachbarschaft und innerhalb den so genannten Stämmen (modern Genossenschaften) geregelt. Und das gelang mehr oder weniger über Jahrtausende.
    Natürlich ist die Situation heute anders und vielfältiger. Aber im Grunde braucht es kein kompliziertes System, und keinen staatlichen und kirchlichen Wasserkopf-Überbau, so wie in der Demokratie, um Ordnung in die Bude zu bringen. Es gab die menschliche Vielfalt, und wer fleißig war, der konnte es auch zu etwas bringen. Grund und Boden zum Bebauen wurde meistens nur so viel gewährt, wie man an einem Tag Fußmarsch umrunden konnte.
    Wenn Probleme von außen auftraten, kamen die einzelnen Stammesführer (Genossenschaftsleiter) zusammen und suchten sich einen Führer aus ihrer Mitte, der sich bewährt hat. Wenn das Problem erledigt war, ging alles wieder heim und pflegte ein beschauliches Zusammensein. Natürlich gab es auch ein paar Streithähne. Wie sollte es auch anders sein. Die Sippe regelte das unter sich und brauchte keine Richter, sondern nur Schiedsgerichte, die unter einer Eiche versuchten, Recht zu sprechen. Dies war schon alles. Dies ist ein natürliches Miteinander für ein kultiviertes, selbstverantwortliches Volk.
    Die Geldsysteme sollten sich an so eine Volksgemeinschaft anpassen. Geld soll fließen wie das Wasser. Es darf durch Zinsgier nicht angestaut werden und darf dadurch nicht zu einem Schmarotzertum führen.
    Geld muss Allgemeingut sein und darf nicht in private Hände gegeben werden. Denn Geld kann zu Machtmissbrauch durch Einzelne führen. Geld darf keine Golddeckung haben, sondern eine Arbeitszeitdeckung. Geld muss unabhängig von ausgefuchsten Systemen bleiben. Es ist müßig zu sagen, dass es natürlich auch keine Aktienwirtschaft geben darf. Nur Arbeit und Leistung zählt. Es darf keine seelenlosen Konzerne geben, sondern ein gesundes Unternehmertum mit selbstverantwortlichen Menschen an der Spitze, die das Unternehmen als große Familie führen. Es ist normal, dass einige Unternehmen untergehen und andere entstehen. Man versteht, dass alles im Fliesen und alles im Wandel ist und richtet seinen Blick nach vorne und akzeptiert auch den Verlust eines Betriebes.
    Man lebt mit den Zyklen der Natur und sah in allem das Wirken von dem großen Geist. Man wusste, dass man diesen Geist auch im Innern fühlen konnte und brauchte keine Pharisäer und Gaukler. Man kannte die Heilkräfte der Natur und die Lebenskraft im Allgemeinen. Wenn man sie vergaß, wurde man zurechtgebogen. Dazu brauchte es keinen Arzt. Man leckte eben seine Wunden und suchte sich ein erleichterndes Kräutlein in der Natur.
    So, jetzt habe ich aber meinen Eingebungen genug freien Lauf gelassen. Wir müssen zu einem gemeinsamen freien Geist finden ohne Lebensangst, die uns in unserer Zeit abwürgt. Schafft euch den Garten Eden zuerst in eurer Familie, dann in eurer Nachbarschaft und dann kommt der Garten Eden automatisch von unten nach oben bis an die Spitzen unseres Kulturvolkes und strahlt auch auf andere Kulturvölker aus. Spuckt in die Hände und vergesst nicht, dass zuerst das Unkraut gejätet werden muss. Ran an die Hacke, den Hammer, den Lötkolben usw.

    Bitte verbreitet die verbotene Wahrheit unter Euresgleichen, unter einfachen Bauern, Handwerkern und Facharbeitern, nicht nur im Internet, denn dort wird sie massiv gelöscht.

    Aber Vorsicht. In jeder Stadt, in jedem Ort und in jedem Dorf gibt es verheimlichte Zionisten und Prozionisten. Sie sind bestens getarnt, und einzig und allein solidarisch mit ihrem zionistischen Netzwerk, das dabei ist, das deutsche Volk zugrunde zu richten. Es sind darunter sehr viele Amts- und Würdenträger in Schlüsselstellen und in Kirchen aller Konfessionen, Juristen, Staatsanwälte, Journalisten, Verleger, Medienleute, Radio- und Fernsehindendanten, Druckereieigentümer, der gesamte Buchhandel, Geistliche und Ordensleute der katholischen und evangelischen Kirche und der Freikirchen und Sekten, Führungsebene der caritativen Einrichtungen, Stiftungen und Nichtregierungsorganisationen, Kirchenvorstände, Pfarrer, Dekane, Diakone, Banker, Versicherungsmanager, Insolvenzverwalter, Eigentümer von Unternehmensberatungen und Steuerkanzleien, und Berater aller Arten, Sachverständige, Hochschullehrer, Professoren, Doktoren, Ärzte, Apotheker, Bürgermeister, Landräte, IHK- und Handwerkskammerpräsidenten und –beisitzer, Gewerkschaftssekretäre und darüber, Bürgermeister, Landräte.

    Die ehrbaren nichtjüdischen Unternehmen in Deutschland wurden auf vielerlei Arten zugrunde gerichtet oder von anonymen „Investoren“ übernommen. Was an Handelsfirmen und Unternehmen in Deutschland übrig geblieben ist, ist nicht mehr deutsch sondern krypto(=verheimlicht)zionistisch, und erhielt und erhält Privilegien und Wirtschafts-förderungen zuhauf, zu Lasten der restlichen kleinen ehrbaren deutschen Unternehmen und zu Lasten des deutschen Volkes.

    Zionisten (und charakterlose Deutsche, die für Judaslohn und Schweigegeld ihr eigenes Volk verraten und verkaufen) haben unvorstellbare Werte angehäuft, oder genauer gesagt Millionen- und Milliardenwerte teuflisch ergaunert, mit gewaltiger Wirtschaftskriminalität in Seilschaften ihrer freimaurerischen Bünde, zum Nachteil des breiten deutschen Volkes, meist ohne dass man es ihrem Auto, ihrem Haus und ihrem Äußeren ansieht. Öffentlich, in unser aller Nachbarschaft, geben sich gern als urdeutsch, als christlich, karitativ, gutmenschlich, jovial.

    Antworten
  3. Zu „Medinat Weimar“ siehe auch diesen Artikel:

    Israel 3.0 auf deutschem Boden?

    Antworten
  4. Wahrheitsforscher

     /  November 17, 2015

    Will Merkel den Bürgerkrieg und den innerem Notstand in Deutschland herbeiführen? JA!
    Um Deutschland in den Ausnahmezustand zu versetzen, mit Ausgangssperren, Versammlungsverbot, „zu-Hilfe-Rufen“ ausländischer Truppen usw., UM DEUTSCHLAND IN EINE POLIZEI- UND MILITÄRDIKTATUR UMZUWANDELN !

    Und so will sie den Notstand herbeiführen:

    Merkel, hau ab!
    Wir wollen Sylvia Stolz,
    aus ECHTEM DEUTSCHEM Holz!

    Antworten
  5. EgilSkallagrimson

     /  März 4, 2016

    Die Regierung in Deutschland und weitere deutschfeindliche Kraefte wuenschen sich einen Buergerkrieg in Deutschland, damit sie dann eine totalitaere Diktatur errichten koennen. Man sehe sich nur einmal an, was die Antifa aktuell liest

    [HANS VON DACH – DER TOTALE WIDERSTAND]
    http://anonym.to/?https://linksunten.indymedia.org/de/system/files/data/2015/10/5210541085.pdf
    http://anonym.to/?https://linksunten.indymedia.org/de/node/154526

    [PRISMA – PRIMA RADIKALES INFORMATIONS SAMMELSURIUM MILITANTER AKTIONEN]
    http://anonym.to/?https://linksunten.indymedia.org/de/node/23028
    http://anonym.to/?https://archive.org/details/PrismaFruhjahr2010
    http://anonym.to/?http://xqz3u5drneuzhaeo.onion/users/prisma/Prisma.pdf
    http://anonym.to/?http://thepiratebay.org/torrent/5664087/prisma

    Bereits frueher hatten Regierungen keine Skrupel mit verdeckten Mitteln gegen den Gegner vorzugehen. Hier ein paar von den Regierungen offiziell freigegebene Dokumente

    [THE WWII SPECIAL OPERATIONS EXECUTIVE TRAINING MANUAL – AGENTENAUSBILDUNG GEGEN DAS DEUTSCHE REICH]
    https://ironwolf008.files.wordpress.com/2010/07/the-wwii-soe-training-manual-rigden.pdf

    [TM 31 210 IMPROVISED MUNITIONS HANDBOOK – FUER AGENTEN IM AUSLAND UM SICH EIGENE AUSRUESTUNG HERZUSTELLEN]
    https://archive.org/details/milmanual-tm-31-210-improvised-munitions-handbook

    [CIA IMPROVISED SABOTAGE DEVICES – VORSCHRIFT FUER ZIVILEN UNGEHORSAM GEGEN GEGNERISCHE INFRASTRUKTUR]
    http://www.survivalcentral.net/wp-content/uploads/2011/02/CIA-Improvised-Sabotage-Devices.pdf

    [STEN SUBMACHINE GUN, 9-millimetre – WURDE IN UNTERGRUNDWERKSTAETTEN HERGESTELLT UM PARTISANENKRIEG GEGEN DEUTSCHLAND ZU FUEHREN]
    https://ironwolf008.files.wordpress.com/2010/07/sten-gun-mk2.pdf

    Diese Angaben dienen der Information zu was Staaten faehig sind, wenn es um Machterhalt und Machtausbau geht. Schuetzt euch vor diesen Wahnsinnigen, aber bleibt friedlich. MAN WILL UNS HIER EINEN KRIEG AUFZWINGEN!!!!!!!

    Antworten
  6. Connewitz

     /  August 3, 2016

    Vielen Dank und ein großes Lob für euren Blog.
    Ihr leistet wirklich gute Arbeit!

    LG

    Antworten
    • Clara

       /  August 7, 2016

      Auch ich würde mich gerne mal an dieser Stelle bei Euch bedanken für die großartige Arbeit, die Ihr hier leistet. Im Grunde habe ich bis jetzt immer nur still mitgelesen und dabei festgestellt, daß es nichts, aber auch rein gar nichts hier (wie auch seinerzeit auf ADS) gab bzw. gibt, was ich beitragen könnte, was nicht schon gesagt bzw. geschrieben wurde. Ich bin einfach nur froh und dankbar, auf Menschen gestoßen zu sein, die sich ihren wachen Verstand bewahrt haben in einer Zeit, in welcher alles ins (durchaus geplante!) Chaos zu versinken droht. Danke im Grunde auch einfach dafür, daß es Euch gibt. Ich wünsche allen Getreuen hier Kraft und Zuversicht – wir werden’s noch brauchen!

      LG
      Clara

      Antworten

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