Interner Reblog: 200 Jahre Dschihad gegen Österreichs Süden

MORGENWACHT

Abwehrkampf Wien 1683 Peter Dennis

Von Deep Roots, ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter”.

Wien, 12. September 1683

Heute vor 330 Jahren fand vor den Toren Wiens eine der entscheidenden Schlachten der europäischen Geschichte statt: Nach zweimonatiger Belagerung durch die Türken und heftigen Abwehrkämpfen unter Führung von Graf Ernst Rüdiger von Starhemberg war am Vortag, dem 11. September 1683, endlich das Entsatzheer aus polnischen, kaiserlichen, bayerischen und sächsischen Truppen sowie Kontingenten der südwestdeutschen Fürstentümer auf den Hügeln außerhalb Wiens eingetroffen.

Am Morgen des 12. September, einem sonnigen Sonntag wie heute, kam diese vereinigte Armee von den Hügeln heruntergeflutet, nach den Worten eines osmanischen Beobachters „wie eine Flut von schwarzem Pech, das alles auf seinem Weg erstickt und einäschert.“

Durch das von tiefen Hohlwegen durchschnittene und von Weingärten und Steinmauern zergliederte Gelände kam die Kavalleriestreitmacht des polnischen Königs Jan III Sobieski nicht so schnell voran, wie dieser gehofft hatte, und konnte sich erst gegen vier…

Ursprünglichen Post anzeigen 4.962 weitere Wörter

Interner Reblog: Wie das Internet der Dinge das Eigentum beseitigt

MORGENWACHT

house-iwth-nest5549-620x354

Von Adam Rowe; das Original How the Internet of Things erases ownership erschien am 2. Mai 2016 auf IDG CONNECT.

Übersetzt von Cernunnos.

Einer meiner liebsten Twitter-Accounts über Neuheiten heißt @internetofshit. Der schrullige, sarkastische Untergangsprophet zum Thema Internet der Dinge ist ein produktiver Tweeter und schimpft über alles, von einer Kaffeetasse, die sich mit dem Internet verbindet bis zu einem Pub mit Gesichtserkennung, der Gäste zum Abnehmen ihrer Hüte zwingt, bevor er funktioniert.

Beim IdD gibt es in der nahen Zukunft eine Menge Hürden zu beseitigen, aber die meisten davon sind kosmetischer Art. Bei genügend technischem Fortschritt wird KI zum Beispiel in der Lage sein, Gesichter mit oder ohne Hüte zu erkennen, aber ein riesiges Problem ist dem Konzept eines Internet der Dinge praktisch inhärent und nicht leicht zu überwinden. Dessen Einnahmenmodell erfordert, daß Konsumenten nie wirklich die Geräte besitzen, für die sie bezahlen.

Es begann mit…

Ursprünglichen Post anzeigen 2.370 weitere Wörter

Interner Reblog: Wie kann man nur so blöd sein? – Gesprächstaktiken

MORGENWACHT

wie_kann_man_nur_header

Von Dunkler Phönix (Titelbild von Osimandia)

Sinn im Wahnsinn

Es ist schwer, in der aktuellen Situation weiterhin analytisch zu denken. Die Wut, die Verzweiflung und auch die Angst vernebeln die Sicht.

Vor allem fragt man sich natürlich, wie ein Volk so dermaßen der Massenpsychose verfallen kann, dass es die eigene Auslöschung nicht nur passiv hinnimmt, sondern scheinbar noch beklatscht.

Dazu kommt, dass wir „Kämpfer“ in der aktuellen Situation noch viel mehr leiden als bei den diversen Meldungen über „Einzelfälle“, an die wir uns schon beinahe gewöhnt haben. Jedes Mal, wenn ich wieder lese, dass der x-te Volksgenosse von „Jugendlichen“ überfallen und gemessert, die x-te Frau brutal vergewaltigt wurde, fühle ich mich schuldig, weil ich sie nicht beschützt habe. Das ist natürlich irrational, ich kann nicht alle meine Volksgenossen persönlich beschützen, aber doch empfinde ich so.

Und wenn die Dinge so wären, wie sie sein sollten, dann wäre ich…

Ursprünglichen Post anzeigen 4.009 weitere Wörter

Interner Reblog: „How Whites took over America“

MORGENWACHT

Als Hilfe für diejenigen, die dieses Video mangels Lautsprechern oder Kopfhöreranschluß nur als Stummfilm ansehen können (siehe den zweiten Kommentar von Edith Schlösser) sowie zum Nach- oder Vorauslesen für diejenigen, deren Englischkenntnisse nicht so gut sind, daß sie dem gesprochenen Text problemlos folgen können, habe ich hier nachträglich eine Transkription des Videos eingefügt:

An Bord des Schiffes:

Captain Horus: „This will be perfect for us, Lord Nelson. Imagine what’s waiting for us in this new world.“

Lord Nelson: „Yes, Captain Horus. This will be fantastic.“

Im Indianerdorf:

Indianer kommt aufgeregt zum Häuptling: „Something amazing has happened. Strange men have come to our shore. They are not like us. Their skin shines like the sun, and some of them have hair made of gold. Their sticks make thunder like the gods, and they have huge beasts that fly upon the sea. They are very powerful. We must be careful.“

Anderer Indianer:

Ursprünglichen Post anzeigen 1.682 weitere Wörter

MythBusters: „Bulletproof Water“

Cernunnos' Insel

Von Cernunnos

Ein interessantes Video der MythBusters ist „Bulletproof Water“, das in der hier in voller Länge wiedergegebenen Sendung enthalten ist.

In dem Mythos, der hier von Jamie Hyneman und Adam Savage untersucht wird, geht es darum, in welcher Wassertiefe man vor feindlichem Beschuß mit verschiedenen Kalibern sicher ist. Dazu haben die beiden zunächst einen drei Meter hohen Tank gebaut – ein hochformatiges Aquarium aus Acrylglasscheiben -, in dem sie einen paßgenau hergestellten Block aus ballistischer Gelatine in verschiedenen Höhen hineinhängen und senkrecht von oben beschießen, zunächst mit einer Pistole in 9 Para und dann mit Flintenlaufgeschossen Kaliber 12/76 aus einer Repetierflinte.

Bei der Pistole gab es in 6 und 7 Fuß Wassertiefe (183 bzw. 213,5 cm) jeweils einen glatten Durchschuß durch den Gelatineblock, während das Geschoß bei 8 Fuß (244 cm) Wassertiefe nur einen halben Zoll (knapp 1,5 cm) tief in die Gelatine eindrang.

Bei der Flinte war bemerkenswert…

Ursprünglichen Post anzeigen 279 weitere Wörter

Waffenstammtisch 1

Dies ist wieder einmal eine Sonder-Tavernenrunde, diesmal für die Diskussion über Waffenthemen allgemein, für die es noch keine spezifischen Beiträge/Kommentarstränge auf „Morgenwacht“ gibt.

Zum Nachlesen zwei Beispiele für Fälle, wo in einem Waffenstrang Diskussionen über andere waffenbezogene Themen entstanden sind:

der hier von mir wiedergegebene Austausch zwischen branfendigaidd und mir über die Positionierung des Zeigefingers der unterstützenden Hand beim Schießen mit Faustfeuerwaffen, wozu es danach noch ein paar Kommentare gibt, und die Diskussion über große oder kleine Faustfeuerwaffenkaliber ab diesem Kommentar von lupus;

Hier noch eine Übersicht über die bisher hier veröffentlichten Waffenartikel:

Teilchenbeschleuniger 1 und Teilchenbeschleuniger 2: Verteidigung mit Kipplauf-Flinten von mir (als Deep Roots)

Meine als Deep Roots veröffentlichten Büchsen-Artikel:

Büchsen-Licht (1): Kleinkalibergewehre
Büchsen-Licht (2): Unterhebelrepetiergewehre
Büchsen-Licht (3): Militärische Mausergewehre
Büchsen-Licht (4): Lee-Enfield-Gewehre
Büchsen-Licht (5): Preisgünstige Zentralfeuerbüchsen
Büchsen-Licht (6): Mosin-Nagant-Gewehre
Büchsen-Licht (7): Steyr-Mannlicher „Scout“
Büchsen-Licht (8): Springfield M 1903, MAS 1936 und Schweizer K 31
Büchsen-Licht (9): Praxistest Kurzkarabiner FR 8

Orkspalter: Äxte, Beile, Tomahawks von mir (als Deep Roots)

Hülsenfrüchte 1: Schrotpatronen für Faustfeuerwaffen von mir (als Deep Roots)

Sturmabwehr – Die Attacke auf den Damm von Dunkler Phönix und mir (als Deep Roots)

Test: Walther P 38 von Max Meinrad Krieg

SWM-Serie „Sturmgewehre“: Das deutsche Sturmgewehr 44 von Max Meinrad Krieg

SWM-Serie „Sturmgewehre“: Fallschirmjägergewehr 42 von Max Meinrad Krieg

SWM-Serie „Sturmgewehre“: Avtomat Kalaschnikova – AK 47 von Max Meinrad Krieg

SWM-Serie „Sturmgewehre“: Heckler & Koch G 3 von Max Meinrad Krieg

Suomi KP/-31: Die Mähmaschine von Tikkakoski von P. T. Kekkonen

Die Maschinenpistole MP 40/I im scharfen Schuß von Robert Bruce

Die Skorpion-Maschinenpistole von Ing. Jiří Fencl

Worauf es bei der Schießausbildung von Privatpersonen hauptsächlich ankommt von Marcel Geering

Was leisten Kleinkaliberpatronen? von Marcel Geering

Chinesischer Selbstladekarabiner Typ 56 (SKS 45) von Peter Ernst Grimm

Der Schuss durch die Tasche von Peter Ernst Grimm und Hans-Jörg Signer

Lies den vollständigen Beitrag »

Interner Reblog: Kosmos, Kabbala und Käse

MORGENWACHT

Die Entwicklung des Universums gemäß dem Standardmodell der Kosmologie (aus „Sterne und Weltraum“ 2-2014). Die Entwicklung des Universums gemäß dem Standardmodell der Kosmologie (aus „Sterne und Weltraum“ 2-2014).

Von Deep Roots, ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“

Auf „Autarkes Rattelsdorf“ ist ein Artikel mit dem Titel „Die wahre Grundlage der Schulphysik“ erschienen, in dem behauptet wird, das gegenwärtige physikalische und kosmologische Weltbild sei nicht bloß ein „wissenschaftliches Irrgebäude“, sondern ein „religiöses System“ jüdischer Lügen, das bloß zurechtgebogen worden sei, um es so aussehen zu lassen, als hätte die Kabbala diese Aussagen bereits vor bis zu 2000 Jahren gemacht:

Die offiziellen Geschichtsbücher reden von einem Universum, das vor über 15 Milliarden Jahren durch einen Urknall entstanden sein soll. Man formulierte die Gravitationslehre, die Relativitätstheorie, die Quantentheorie, die String-Theorie usw.. Alles hoch wissenschaftlich denkt der uninformierte Leser, doch wer genauer hinsieht, kann die Lücken erkennen, die alle diese Theorien zum Einsturz bringen. Bisher konnte man das ganze physikalische Gebäude für einen Irrtum halten, der weiter und…

Ursprünglichen Post anzeigen 3.125 weitere Wörter

Ace of Swords: Alles auf eine Karte (Teil 1b)

Eine Science-Fiction-Geschichte von Deep Roots alias Lucifex.

Zuvor erschienen: Teil 1 und das Glossar

 3) Schlangenaugen

Fünf Tage nach dem Start vom Mars erreichte die Ace of Swords das knapp zwanzig Lichtjahre entfernte Sonnensystem von Delta Pavonis und ging in den Sublichtwarp über. Durch die Eigentümlichkeiten des Überlicht-Warpfluges war es notwendig, dies bereits weit von den inneren Planeten entfernt und oberhalb der Ebene der Ekliptik zu tun, denn im Überlichtflug war es nicht möglich, aus der Warp-Blase hinauszusehen, und da unvorhersehbare geringe örtliche Variationen der Raumzeitstruktur entlang der Flugroute entsprechende Richtungs- und Geschwindigkeitsabweichungen bewirken konnten, ließ sich die Position bei Ende des Warpfluges nur sehr ungefähr bestimmen. Wenn der solcherart verzerrte Kurs davor zufällig ausreichend nahe an einem Planeten oder Planetoiden vorbeigeführt hatte, konnte die Abweichung sogar sehr groß werden und unerfreuliche Überraschungen mit sich bringen. Ronald Brugger hatte zwar unterwegs in Tagesabständen Beobachtungshalte auf Unterlichtgeschwindigkeit zur Kurskorrektur eingelegt, aber diese Vorsichtsmaßnahme war dennoch notwendig. Nach einer letzten Positionsbestimmung berechnete das Schiff den Endanflugkurs zum gewünschten Zielplaneten und flog mit ständig sinkender Sublichtwarpgeschwindigkeit dorthin.

Pavonia war der vierte Planet des G8-Sterns Delta Pavonis, einer Sonne, die sich bereits im Ansatz der Entwicklung zum Roten Riesen befand. Der dritte Planet war aufgrund dessen bereits eine ausgedörrte, tote Welt, aber Pavonia hatte dies ein für Leben ausreichend warmes Klima beschert. Allerdings hatte der Planet bei seiner Entstehung einen deutlich geringeren Masseanteil an Wasser bekommen als die Erde, mit der Folge, daß seine Oberfläche fast zur Hälfte vom Land bestimmt wurde und es nur eine Anzahl seichter, voneinander getrennter Meeresbecken gab. Was andernfalls Ozeanböden gewesen wären, waren hier weite, von riesigen Flußsystemen durchzogene Tiefländer.

Es war diese Welt gewesen, wo irdische Raumexpeditionen erstmals Nachkommen von Menschenpopulationen vorgefunden hatten, die von den Lwaong auf Welten außerhalb der Erde verpflanzt worden waren. In den Jahrtausenden seither hatten diese sich an die verschiedenen Lebensräume ihrer neuen Welt angepaßt und sich zu vielen verschiedenen Völkern entwickelt, die zur Zeit ihrer Entdeckung auf primitivem bis vorindustriellem Kulturniveau gelebt hatten. Da zu dieser Zeit die Solare Föderation noch nicht existiert hatte, war man sich uneinig gewesen, welcher zukünftige politische Status dieser Völker anzustreben sei. Dies hatte eine Bewegung neo-zionistischer Juden ausgenützt, um in einem unbewohnten, semiariden Gebiet Pavonias am Unterlauf des Heyong, eines Salzwasserstromes, in das tiefstgelegene Meer des Planeten einen neuen Judenstaat zu gründen, nachdem Israel Ende des einundzwanzigsten Jahrhunderts untergegangen war. Dieser neue Staat Astroel hatte sogleich eine Anzahl von Projekten anderer irdischer Gruppen gefördert, die auf Pavonia Stadtstaaten errichteten, welche sich mit einzelnen Eingeborenenvölkern nach dem Prinzip zusammentaten: wir bringen euch moderne Errungenschaften und vertreten euch gegenüber den Außenweltlern, und ihr tretet diese Souveränität an uns ab, bei weitgehender innerer Autonomie für euch. In der Praxis lief es unter diesem moralischen Deckmantel angeblicher Kolonialismusverhinderung auf die Schaffung neuer Offshore-Paradiese für Finanzgeschäfte, Steuerflucht und noch viel zwielichtigere Geschäfte hinaus und wurde von den irdischen Eliten aus den gleichen eigennützigen Gründen wie früher geduldet. Um unverfängliche Gründe für Reisen dorthin zu schaffen, wurden auch Handel und Tourismus gefördert, und auch wenn Astroel und die anderen pavonischen Regime keine Piratenakte in ihrem System duldeten, war es ein offenes Geheimnis, daß sie Piraten stillschweigend einen sicheren Hafen boten.

Hier konnten sie ihre Schiffe warten, Versorgungsgüter aufnehmen, Hehler für ihre Beute finden, Lösegeldverhandlungen führen, ihr Geld anlegen, sich amüsieren, medizinische Behandlung bekommen und sich vielleicht irgendwann zur Ruhe setzen. Pavonia hatte eine ideale Lage als solch ein modernes, interstellares Port Royal: nahe genug an den belebteren interstellaren Routen und an den bewohnten Welten, aber weit genug von Sol entfernt, um von der Solaren Föderation in Ruhe gelassen zu werden.

Auf dieser Welt wollte Brugger Informationen über neueste Entwicklungen in Sachen Piraterie einholen, und so steuerte er als erstes ein astroelisches Orbitalkontrollschiff an, um vor der Landung die Einklarierungsformalitäten zu erledigen. Als er dieses Wachschiff erreichte, zog es auf seiner niedrigen Umlaufbahn gerade über sein Heimatterritorium hinweg, wo Bauten und Straßen an einem noch wasserführenden Mündungsarm des Heyong erkennbar waren. Brugger dockte sein Schiff an einem ausgefahrenen Zugangsarm an und begab sich hinüber, um die Einreise- und Zollbehörde aufzusuchen.

Nachdem er die Formalitäten erledigt und einen Imbiß gegessen hatte, ging er wieder in Richtung der Ace of Swords. Als er dabei an einem großen Panoramafenster vorbeikam, sah er draußen einen weiteren Orion-II-Raumjäger heranschweben. Ganz nah war er bereits, kurz davor, vom Andockarm erfaßt zu werden. Brugger wußte sofort, um welches Schiff es sich handelte, als er an der Seite des Vorderrumpfes die beiden roten Würfel mit den weißen Augen erkannte, die beide mit der Eins nach oben lagen. Es war die Snake Eyes, Elonard Sampsons Maschine.

Da er keinen Wert auf eine Begegnung mit Sampson und seinen Männern legte, ging er sofort an Bord, aktivierte Acey und legte vom Kontrollschiff ab. Es war ohnehin bereits der erste Planetenumlauf seit seiner Ankunft bald vollendet, sodaß es an der Zeit war, hinunterzugehen, wenn er in Saltport landen wollte. Sein Schiff ließ er gesichert im Orbit zurück und nahm stattdessen den kleinen roten Raumgleiter, den er im umgebauten Bombenschacht an der Rumpfunterseite mitführte. Er klinkte aus, manövrierte nach unten aus dem Schacht und leitete die Abstiegsbremsung ein. Bis zum Atmosphäreneintritt war die Geschwindigkeit bereits so weit verringert, daß die großzügig bemessenen Sichtscheiben die Reibungshitze problemlos vertrugen. Eine gute Viertelstunde später zog er über die Gegend hinweg, die er aus dem Orbit gesehen hatte, sah die Türme und Gewächshäuser und das karge Grün am Boden und machte eine Dreiviertelwendung nach Südwesten, bis die Raumhafengebäude von Saltport vor ihm lagen.

Diese waren im Mündungsdelta des Heyong errichtet worden, der aus dem höher gelegenen, größten Meer Pavonias weiter im Norden abfloß, um sich in das ebenfalls große, sehr salzige Dolung-Meer zu ergießen. Jetzt am Höhepunkt der Trockenzeit führte er nur noch wenig Wasser und auf dieser Seite des Deltas gar keines mehr, aber an den mächtigen Salzablagerungen, die teils auch vom Wind verfrachtet worden waren, war zu erkennen, wie stark er bei Hochwasser anschwellen konnte. An dem langgestreckten flachen Raumhafentrakt legten bei normalerem Wasserstand auch die Kreuzfahrtschiffe sowie die Fangboote der Eingeborenen an, die ihre Fänge an extremophilem Getier aus dem nahen Meer anlieferten. Den Gebäuden machte weder das Salz noch das Wasser etwas aus; sie waren dafür gebaut. An ihrer Oberseite öffneten sich die Landeschächte für die Raumfähren, die Passagiere und Fracht zwischen dem Planeten und seinem innersten Mond Eleazar beförderten, auf dem sich die für Personen und mittelgroße Raumschiffe dimensionierten Wurmlochportale der Verbindungen nach Epsilon Indi und Beta Hydri befanden. Auch die suborbitalen Raumschiffe, die die Routen zu anderen Teilen des Planeten bedienten, starteten und landeten in diesen Schächten.

Der rote Raumgleiter wich einem Lastenschweber aus, kurvte auf den Raumhafenturm zu und landete an dessen Fuß auf dem Salz. Brugger stieg aus und betrachtete den Himmel, der von einem Staubsturm über der südöstlich gelegenen Landmasse rot verfärbt worden war. Er nahm die Szenerie eine Weile in sich auf und genoß es, wieder unter freiem Himmel zu stehen und den Wind zu spüren. Dann wandte er sich um und marschierte über das knirschende Salz auf den nächstgelegenen öffentlichen Eingang zu, den ihm die Navifunktion seiner Poctronic anzeigte. Drinnen strebte er den Aufzügen des Turmes zu und fuhr zum großen Panoramarestaurant im fünfzigsten Stockwerk hinauf. Dieses Lokal, das Fifty Up, war eine gastronomische Berühmtheit von Pavonia und deshalb auch jetzt in der schwachen Saison einigermaßen gut besucht. Teils lag dies auch an den Forscherteams, die nach Pavonia kamen, seit auf der toten inneren Nachbarwelt Anzeichen für eine seit Jahrmillionen verschwundene Zivilisation entdeckt worden waren und man nun wissen wollte, ob diese Wesen vor ihrem Untergang auch nach Pavonia gekommen waren.

Lies den vollständigen Beitrag »

Interner Reblog: Was ist Rassismus?

MORGENWACHT

diversity_is_genocide

Von Dr. William L. Pierce, übersetzt von Deep Roots. Das Original What is Racism? erschien am 24. Mai 2011 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right. (Ursprüngliche Quelle: Free Speech, März 1995; Online-Quelle: National Vanguard: What is Racism?)

Lassen Sie uns heute über Rassismus und damit in Bezug stehende Dinge reden. Es gibt kaum ein Thema, bei dem der durchschnittliche Weiße verklemmter ist, kaum ein Thema, bei dem er sich unwohler fühlt. Vor fünfzig oder sechzig Jahren waren die Leute wirklich verklemmt bezüglich Sex. Sehr wenige Menschen konnten ehrlich und offen und entspannt darüber reden. Es brachte sie in Verlegenheit. Wann immer das Thema zur Sprache kam, verwendeten die Leute alle Arten von Euphemismen und Umschreibungen, um zu vermeiden, Dinge erwähnen oder Worte verwenden zu müssen, bei denen sie sich wanden und erröteten, Dinge, mit denen sie sich einfach nicht geradeheraus befassen konnten. In einer…

Ursprünglichen Post anzeigen 2.790 weitere Wörter

IWÖ-Editorial zu den COVID-„Maßnahmen“

Editorial von DI Mag. Andreas Rippel in der gerade neu erschienenen Ausgabe 2/2020 der „IWÖ-Nachrichten“. (Die IWÖ ist die „Interessengemeinschaft Liberales Waffenrecht in Österreich“.)

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle über unseren sehr gut besuchten Informationsstand auf der Messe „Hohe Jagd“ in Salzburg, unsere Teilnahme an der IWA in Nürnberg sowie über den Beginn der warmen Jahreszeit und der damit verbundenen Möglichkeit, wieder vermehrt die Jagd und den Schießsport im Freien auszuüben, schreiben. Ich wollte über unsere Bemühungen im Zusammenhang mit der zu erlassenden Verordnung zum neuen Waffengesetz schreiben, ich wollte über eine interessante Sammlerwaffe berichten, doch jetzt ist alles ganz anders gekommen:

Wir sind seit einigen Wochen Einschränkungen unterworfen, die in der Geschichte der 2. Republik beispiellos sind und bis vor kurzem auch undenkbar waren.

Erstmalig seit 1955 ist es uns nicht mehr erlaubt, legal eine Schußwaffe oder auch nur einen Pfefferspray in einem Waffenfachgeschäft zu kaufen. Der Ankauf von Munition ist ebenfalls verboten, was unsere Munitionsvorräte rasch schwinden lassen wird (zumindest die Jagd ist ja noch erlaubt). Den Waffen- und Munitionshandel trifft es nämlich mehrfach: Hier gilt nämlich nicht nur, daß jeder Waffenhändler gezwungen wurde, sein Geschäft zu sperren (und so mancher dem Konkurs ins Auge sehen wird müssen), sondern es gilt weiterhin auch noch das antiquierte Verbot des Versandhandels. Praktisch jegliche Geschäftsausübung des Waffenhandels ist sohin unter Androhung schwerer Sanktionen verboten.

Doch das ist natürlich nur ein Detailaspekt. Entscheidend in dieser Sache ist die nahezu vollständige Aufhebung der Grundrechte (u. a. Versammlungsfreiheit, Recht auf freie Berufsausübung, Aufenthaltsfreiheit, etc.), die mit wenigen Federstrichen ohne Diskussion außer Kraft gesetzt wurden.

Den Grund, vielmehr den Anlaß, kennen Sie: Es ist das Auftreten einer sicherlich nicht ungefährlichen Virusinfektion, deren Gefährlichkeit und vor allem Außergewöhnlichkeit aber umstritten ist. Geht sie tatsächlich (weit) über die Gefahr einer (schweren) Grippewelle hinaus oder hätten wir, wenn nicht aller Augen auf dieses eine Virus gerichtet wären, gar nicht bemerkt, daß es sich hier um ein „neues“ Virus handelt? Die bis dato vorliegenden Evidenzen sprechen jedenfalls eher für letzteres, da in den letzten Wochen kein Anstieg der Gesamtsterblichkeit in Europa (Quelle: euromomo.eu) verzeichnet werden konnte.

Bedenklicherweise zeigen sich hier besonders im Umgang mit Ärzten bzw. Wissenschaftler, die sich kritisch zu den Vorgängen und der Interpretation (!) der veröffentlichten Zahlen äußern, totalitäre Tendenzen.

Alle, die nicht die bereits seit Wochen „versprochene“ Apokalypse an die Wand malen, ja selbst wenn lediglich Fragen gestellt werden, werden als Verschwörungstheoretiker o. ä. diskreditiert und versucht, sie mundtot zu machen.

Wenn man sich aber die gar nicht so große Mühe macht und ein wenig recherchiert und hinterfragt, kommt unweigerlich die Frage auf, warum wir nahezu stündlich mit neuen Meldungen über Tote, über Leid und Trauer versorgt werden, wenn doch die jährlichen Grippetoten, die Malariatoten, die Maserntoten, die Hungertoten nie viel mehr waren als Fußnoten in den Massenmedien.

Die ersten Grundrechte, die ersten Menschenrechte wurden in Österreich noch in Zeiten der Monarchie im 19. Jahrhundert erlassen. Für diese Grundrechte haben Menschen in verschiedenen blutigen Revolutionen und Kämpfen ihr Leben gelassen. Nach den bitteren Erfahrungen des 2. Weltkrieges und mit den Diktaturen waren die Menschen in Europa stolz darauf, diese Grundrechte unverrückbar festzuschreiben. Nie wieder sollten diese angetastet werden können.

Der Kampf um Grund- und Menschenrechte, die Wiedererlangung der Freiheit, der Sturz der autoritären Regime und das Vergießen von Blut dafür liegt bei unseren östlichen Nachbarn noch viel kürzer zurück.

Rechtfertigt nun eine Viruserkrankung, deren Auswirkungen wissenschaftlich nun immer stärker umstritten sind und wir nicht, wie prophezeit, dahingerafft werden (das Durchschnittsalter der mit oder wegen COVID-19 Verstorbenen ist in Europa 80 Jahre) tatsächlich, daß wir all diese Rechte, für die unsere Vorfahren gekämpft haben und auch gestorben sind, über Bord werfen? Handelt es sich hier um angemessene und vor allem verhältnismäßige Beschneidungen der Grundrechte?

Rechtfertigt das alles wirklich, daß die Polizei uns auseinandertreibt, wenn wir zusammenstehen? Rechtfertigt es wirklich, daß wir unsere Häuser nur mehr aus „gutem Grund“ verlassen dürfen? Rechtfertigt es auch wirklich, daß uns Sportausübung im Freien verboten ist?

Bewegung im Freien, an der frischen Luft, an der Sonne hat bis jetzt noch jede Grippewelle abflauen lassen, Mikroorganismen sind höchst empfindlich gegenüber Wärme und UV-Strahlung. Aus diesem Grund wird z. B. unser Trinkwasser mit UV-Licht bestrahlt.

Rechtfertigt diese Viruserkrankung tatsächlich, daß wir die Wirtschaft zu Boden ringen? Daß Bildungseinrichtungen gesperrt werden? Daß wir das, wofür viele, viele Menschen Zeit ihres Lebens gearbeitet haben, wofür sie Lebenszeit geopfert haben, innerhalb weniger Monate vernichten, weil wir die Erwerbsausübung untersagen?

Rechtfertigt das wirklich, daß unsere Handydaten an die Polizei übermittelt werden, damit die Obrigkeit sieht, wo man uns auseinandertreiben kann, mit wem wir Kontakt hatten, ob wir krank sind? Rechtfertigt dies die Abschaffung des Schutzes der Privatsphäre, die ein hohes Rechtsgut ist? Rechtfertigt dies den Einsatz von Drohnen oder von Handy-Apps, um zu überwachen, wo wir uns befinden?

Lies den vollständigen Beitrag »