Kinoeindrücke als schwarzer Junge auf Martinique

Ein Ausschnitt aus dem Artikel „Kindheit in der Karibik“ des schwarzen (kreolischen) Schriftstellers Patrick Chamoiseau (Jahrgang 1953), der in GEO Special Dez. 2000 / Jan. 2001 „Karibik“ ab Seite 66 enthalten ist. Darin erzählt der Autor von seinem Aufwachsen in Fort-de-France, der Hauptstadt von Martinique; in dem von mir hier wiedergegebenen Teil geht es um die Wirkung der Filme, die er damals als Junge im Kino sah, auf sein Identitätsgefühl.

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AM SAMSTAG VERLOREN die Leute vom Land das Geld auf der Straße. Ungeschickte Bewegungen ließen die Münzen in die schmalen, vom Dreck und Müll erblindeten Abwasserkanäle rollen. Nur die ganz Abgebrannten riskierten eine Hand, denn wer sich hinkniete, um vom Kanalufer aus nach Kleingeld zu fischen, bewies damit, wie bitter nötig er es hatte. Wir brauchten nur den Samstagnachmittag abzuwarten, bis Ruhe in der Stadt einkehrte, um das verlorene Geld zu ernten. Ein Magnet, der an einer Schnur hing, förderte siebenhundert Nägel zutage – und auch ein paar Münzen.

MIT DEN SCHÄTZEN AUS DEM KANAL wurden die Vier-Uhr-Vorstellungen bestritten. Am Sonntagnachmittag bildeten die Kinder der Stadt eine Ameisenstraße, die zu den Pax-Lichtspielen vor dem Pfarrhaus führte. Ich hatte mich hergerichtet wie für eine Taufe: graue Wollshorts, schwarze Schuhe, weißes Sonntagshemd, Seitenscheitel. In einer Wolke von Kölnischwasser zog ich mit meinen Brüdern los. Man musste früh da sein, der Kampf um die Karten war hart. Wir bildeten keine ordentliche, respektvolle Schlange, sondern führten einen gewalttätigen Angriff, der gegen die Kabine brandete, in der ein unwirscher Mulatte die Karten verkaufte.

Es waren Filme mit Schwertkämpfen, prachtvollen Schauspielen aus dem alten Rom, Western-Djangos, Detektiven, mit Herkules, Maciste, Robin Hood, Tarzan. Die Verräter erkannte man an ihrem schwarzen Kinnbärtchen, ihrem verschlagenen, in Großaufnahme gezeigten Blick und ihrem südländischen Teint. In den Western schienen die Indianer jedes Massaker verdient zu haben. Die chinesischen Wäscher gaben näselnde Demutsbezeugungen von sich. Und die Schwarzen, die auftauchten, waren halb schwachsinnig, mit großen, rollenden, stets erschreckt aufgerissenen Augen. Sie bevölkerten den Hintergrund als beflissene Dienstboten, grinsende Barmänner, Jazz-Musiker, hoffnungslos grimassierende Wilde, das Maul voller Zähne.

Ihr Auftritt entfesselte Stürme des Gelächters bei einem immer nervöser werdenden Publikum. Ich selbst sah zwischen mir und diesen Chargen keinerlei Ähnlichkeit. Wir waren Tarzan und nie die Halbaffen, die er besiegte. Das Kalkül der Filme ging auf. Wir identifizierten uns mit den Stärkeren, die immer weiß und gewöhnlich auch blond waren. Ich musste mich später erst als Schwarzer begreifen – und dann beharrlich daran arbeiten, einer zu werden. Noch später musste ich lernen, Kreole zu sein.

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Die Relevanz für unsere heutige Situation, wie in den Star Dreck-Beiträgen dargestellt, ist offensichtlich. Siehe auch Der Krieg gegen die Weißen in der Werbung sowie die Artikel, die unter den Schlagwörtern Fernsehserien, Film und Hollywood zu finden sind.

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Könnten wir bitte den Mond haben? Eine „Science-Fiction“-Geschichte über Juden und Antisemitismus

Von der jüdischen Theaterautorin Janet S. Tiger, übersetzt von Lucifex. Das Original May we please have the moon? A ‘Science Fiction’ tale of Jews and antisemitism erschien am 28. Dezember 2011 auf CAMERA’s UK Media Watch.

Die Juden besiedelten den Mond im Jahr 2053, etwa fünf Jahre nach dem Ende der Islamischen Kriege der 2040er, in denen der Nahe Osten und natürlich Israel durch Nuklearwaffen ausgelöscht worden war.

Die zwei Millionen Juden, die im Rest der Welt verblieben waren – weniger als insgesamt 100.000 in allen islamischen Ländern – taten sich zusammen und kauften die Rückseite des Mondes, die keine anderen Firmen oder Völker kolonisieren wollten. Große Transporte wurden mittels des 62.000 Meilen hohen Weltraumlifts und des Space Shuttle arrangiert, und jeder Jude auf Erden – einschließlich aller, die irgendeine jüdische Abstammung behaupteten – verließ die Erde, um an einen Ort zu gehen, wo niemand ihnen die Schuld für irgendetwas geben konnte.

Die Erde jubelte – da sie glücklich alle Juden los war. Alle Freunde der Juden waren „verschwunden“, und es gab riesige Partys in ganz Schweden und im Rest von Europa, Afrika, Asien, Südamerika und Nordamerika.

Nachdem der letzte Jude den Aufzug betreten hatte (ein David Goldstein, 62, ehemals aus New York), wurde die Erde von Hans Ibn Hitler, einem Ururenkel von Hitler, der in Brasilien von Nazis aufgezogen und bis zu dem kostbaren Moment versteckt worden war, offiziell für judenbefreit erklärt.

Es war kein leichter Umzug für die Juden, aber in mancher Weise war er nicht anders als alle Übersiedlungen früherer Zeiten. Manche ehemalige Israelis (die immer noch am Leben waren, weil sie außerhalb Israels gewesen waren, als die Bomben fielen) behaupteten, daß mit dem Mond leichter fertigzuwerden sei, weil es keine islamistischen Extremisten gab.

Natürlich löste das einen riesigen Streit mit manchen Juden aus, die das Gefühl hatten, keine solchen frommen Widersacher in der Nähe zu haben, sei nicht genug Herausforderung. Andere Juden argumentierten, daß die Zähmung einer Wildnis ohne Atmosphäre, Pflanzen- oder Tierleben und eisigen Temperaturen Herausforderung genug sei.

Und wieder andere Juden argumentierten, daß Streiten kontraproduktiv sei. Es überraschte niemanden, daß es unter den zwei Millionen Juden schließlich eine Million Synagogen gab. (Denen die andere Million Juden nicht beitrat.)

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Demoskrieg und Diaskrieg: Die beiden Großen Wahrheiten der Judenfrage

Von Spencer J. Quinn, übersetzt von Lucifex. Das Original Demoskrieg & Diaskrieg: The Two Great Truths of the Jewish Question erschien am 14. Januar 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Dem Physiker Niels Bohr wird in dem exzellenten biographischen Comicroman Suspended in Language von Jim Ottaviani und Leland Purvis eine großartige Aussage in den Mund gelegt. Bei einem Spaziergang mit dem jungen Werner Heisenberg im Jahr 1924 sagt er seinem Kollegen:

Eine große Wahrheit ist eine Aussage, die genauso wahr ist wie ihr Gegenteil… im Gegensatz zu einer Trivialität, deren Gegenteil falsch ist. Es ist unsere Aufgabe als Wissenschaftler, große Wahrheiten in Trivialitäten zu verwandeln.

Ich fühle mich von dieser Aussage verfolgt, wann immer ich über einen gewissen dornigen Aspekt der Judenfrage nachdenke. Sollten wir als weiße Nationalisten die jüdische Diaspora und Israel als verschiedene Köpfe derselben Bestie betrachten und unsere Schwierigkeiten mit ihnen als (um einen Begriff zu prägen) Demoskrieg betrachten, das heißt, als langfristigen evolutionären Krieg zwischen Völkern oder Rassen? Oder sollten wir sie vielmehr als separate Bestien betrachten und uns mehr mit der Diaspora befassen, nachdem sie eine direktere Bedrohung für weiße Interessen darstellt? Um einen weiteren Begriff zu prägen, wäre das Diaskrieg oder kurzfristiger evolutionärer Konkurrenzkampf zwischen verschiedenen Diasporas. Man beachte, daß dies Taktiken für Friedenszeiten sind und während eines heißen Krieges irrelevant würden. Diese beschreiben Arten, wie genetisch verschiedene Populationen interagieren müssen, wenn sie konkurrierende Interessen haben und im Laufe der Geschichte gegenseitige Feindseligkeit angesammelt haben. Demoskrieg erfordert nicht, daß die Populationen innerhalb freier Gesellschaften nahe beieinander sind, während Diaskrieg das erfordert. Im Fall weiße Nichtjuden gegen Juden beinhalten beide Methoden, daß Weiße Widerstand gegen den jüdischen Einfluß in weißen Heimatländern leisten und ihn letztendlich beseitigen, während sie sich nur in ihrer Behandlung Israels unterscheiden.

Hinsichtlich der Taktik kann man diese Dichotomie auf das Folgende reduzieren:

Demoskrieg: Bekämpfung der Juden mit denselben Waffen, mit denen sie Weiße bekämpfen. In diesem Fall bezieht „Waffen“ sich auf die zuverlässige jüdische Taktik, Schwarze, Braune und Aborigines als Waffen gegen die weiße Zivilisation zu benutzen. Es bezieht sich auch auf die neuere Kehrseite: die Taktik weißer Nichtjuden, die Palästinenser als Vorwand zu benutzen, um Israel zu verurteilen.

Diaskrieg: Die Fokussierung auf die Umkehrung des Einflusses von Diaspora-Juden (spezifischer von liberalen Diaspora-Juden oder LDJs, wie ich sie schon zuvor genannt habe), und die bewußte Begrenzung von Angriffen gegen Israel, womit man den Juden einen bequemen Ausweg gibt, sollten Weiße sie jemals davon überzeugen, einen Rückzug aus traditionellen weißen Heimatländern anzutreten.

Dies sind zwei gegensätzliche Taktiken – und sie klingen beide nach Wahrheit. Weiters arbeiten sie gegeneinander, wenn man sie gleichzeitig einsetzt, und können daher nicht zusammen angewandt werden. Tatsächlich schadet extremer Demoskrieg Israel und macht es dadurch weniger wahrscheinlich, daß Israel eine praktikable Option für Juden sein wird, die dorthin zurückkehren möchten. Andererseits ist extremer Diaskrieg die weniger vernichtende Taktik und ermöglicht es dadurch Juden, größeren Demoskrieg gegen Weiße zu führen. Diese Taktiken sind beide wirksam und schließen sich gegenseitig aus, was der Grund dafür ist, daß ich vermute, daß hinter jeder nicht bloß Wahrheit steckt, sondern eine Große Wahrheit wie von Bohr beschrieben. Jede ist das Gegenteil der anderen, und keine davon ist trivial. Daher sind weiße Nationalisten von einem Paar im Konflikt miteinander stehender Großer Wahrheiten geplagt, wenn sie sich mit der Judenfrage befassen.

Es ist daher sinnvoll, daß weiße Nationalisten, wenn sie sich in irgendeinem Makro-Sinn organisieren möchten, sich wahrscheinlich für eine dieser Taktiken entscheiden und dabei bleiben sollten. Dies würde natürlich eine Beurteilung der Fürs und Widers von Demoskrieg und Diaskrieg erfordern. Dieser Essay hofft, den Ball ins Rollen zu bringen, und verspricht in keiner Weise, das letzte Wort zu sein.

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Amerika: Ein krankes Land

Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Lucifex. Das Original America: One Sick Country erschien am 23. November 2019 in Kevin Alfred Stroms Essays auf Basis einer Radiosendung von American Dissident Voices vom selben Datum.

Amerika war einmal das Land der Freien und die Heimat der Tapferen. Nun ist es das Land der Schwarmangriffe. Und einer gleichgültigen Besatzungsregierung.

Erst vor ein paar Tagen griff ein Schwarm schwarzer „Studenten“ in Philadelphia einen älteren weißen Mann an, der den Fehler beging, aus seinem Auto zu steigen, um den „Jugendlichen“ zu konfrontieren, der gerade ohne irgendeinen Grund den Rückspiegel von seinem Auto getreten hatte. Der grauhaarige weiße Mann wurde sofort von dem Vandalen und einem halben Dutzend anderer „Jugendlicher“ umringt und blieb blutend und schwer verletzt auf dem Gehsteig zurück. Die Schwarzen traten sofort in Aktion, und der weiße Mann war innerhalb von Sekunden am Boden und wurde als vermeintlich tot zurückgelassen. Ihre Koordination geschah unverzüglich – instinktiv – und war effektiv.

Obwohl das Wort „schwarz“ in ihrem Bericht natürlich niemals erwähnt wird, ist der Beitrag der örtlichen kontrollierten Medien über den Vorfall dennoch sehr fesselnd, und ich teile ihn nun mit Ihnen:

Die Polizei von Philadelphia ermittelt, nachdem ein Mann am Mittwochnachmittag in Center City von einer Gruppe von Studenten schwer geschlagen wurde.

Es geschah um 1:30 nachmittags nahe 15th Street und Chestnut Street.

Das Video zeigt, wie einer der Verdächtigen den Außenspiegel eines weißen Fahrzeugs heruntertritt und in die Kreuzung schleudert. Der Fahrer steigt sofort aus, um ihn zur Rede zu stellen. Dann beginnt ein Mob von Studenten den Fahrer wiederholt zu treten und zu schlagen, bis irgendjemand den Angriff abbricht.

Das Opfer bleibt regungslos auf der Straße zurück, bis ein Rettungswagen kommt.

Die Polizei von Philadelphia bestätigt, daß die Studenten von der nahegelegenen PET Charter High School kommen. Die Polizei hat alle sieben beteiligten Studenten identifiziert, und Verhaftungen stehen bevor.

Aber die Leute hier sagen, daß es nur der Siedepunkt war, daß die Studenten einen Mann krankenhausreif schlugen.

„Es ist ein Tollhaus. Die Polizei ist jeden Tag hier“, sagte eine Person, die in der Nähe wohnt. „Tatsächlich sagte mir jemand, der in einem örtlichen Apartmenthaus arbeitet, daß vor ein paar Wochen einige Jungs in die Lobby kamen, er jagte sie hinaus, und als Folge davon bewarfen sie ihn mit einem Ziegelstein und schlugen ihn gegen das Bein“, fügte die Person hinzu.

Die Polizei sagt, daß das Opfer vom Mittwoch schwer verletzt wurde. Sein Zustand ist ernst, und er bleibt in einem örtlichen Krankenhaus.

Dieser Bericht ist von Philadelphias WPVI, einem Zweigunternehmen der in jüdischem Besitz befindlichen ABC. Beachten Sie, daß sie den weißen Mann – der nach allem, was seine schwarzen Angreifer wußten, als tot zurückgelassen wurde – einfach „das Opfer vom Mittwoch“ nennen. So viele Implikationen in dieser einfachen, aber sehr seltsamen Phrase. Er war kein Opfer eines schwarzen Schwarmangriffs. Er war kein Opfer des geplanten Austauschs von Weißen durch Nichtweiße. Er war „das Opfer vom Mittwoch“ – ein Opfer eines Wochentages. So ähnlich einer anderen oft wiederholten Phrase – „Schußwaffengewalt“. Als ob es die Waffen seien, die gewalttätig sind. Eine weitere Implikation des Begriffs „Opfer vom Mittwoch“ ist, daß es auch ein Donnerstagsopfer und ein Freitagsopfer gibt, und nicht nur eines, sondern viele für jeden einzelnen Tag der Woche über die letzten fünfzig Jahre – seit der „Bürgerrechtsrevolution“ – und das ist eine Implikation, die sicherlich wahr ist.

Und beachten Sie auch, daß der weiße Mann, der als tot zurückgelassen wurde, nie beim Namen genannt wird. Und somit nie zum Menschen wird. Keine besorgte, weinende Ehefrau oder Kinder, keine empörten Arbeitskollegen, keine Forderungen nach einem nationalen Programm zur Eindämmung des Tsunamis der weißenfeindlichen Gewalt. Nichts. Außer „teens“, „youths“, „kids“, „students“. Oh, und „Verhaftungen“. Sie haben vor, sagen sie, Verhaftungen durchzuführen. Ich bin sicher, daß der Gerechtigkeit durch Philadelphias obersten Verbrechensbekämpfer Genüge getan werden wird, durch den Enkel russisch-jüdischer Einwanderer namens Larry Krasner, der im Grunde George Soros gehört.

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Linke und rechte Österreich-Verächter

Von Lucifex.

Vor knapp zwölf Jahren gab es in Österreich Empörung über ein Plakat der Grünalternativen Jugend (GAJ), auf dem in Abwandlung der Aufforderung „Nimm’s Sackerl für dein Gackerl“ (die sich auf die Entsorgung von Hundekot bezog) dazu aufgefordert wird, den eigenen Nationalismus und Patriotismus, symbolisiert durch einen am Boden liegenden Österreich-Umriß, mit einer österreichischen Flagge wie Hundekot aufzuheben und in einen Abfallkorb zu werfen. Botschaft: „Herrl und Frauerl müssen es endlich lernen: Nationalismus grenzt aus und tötet. Wer Österreich liebt, muss Scheiße sein!“

Ganz heuchlerisch warb dann aber vor drei Jahren der grüne Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen mit Botschaften wie „HEIMAT BRAUCHT ZUSAMMENHALT“:

Solche demonstrative Österreich-Verachtung des ideologisch expliziteren Randes bei gleichzeitigem heuchlerischem Hinweglügen durch die Parteiführung gibt es aber nicht nur am linken Rand des Parteienspektrums, sondern auch am rechten.

Da gibt es auch die FPÖ, die sich als „soziale Heimatpartei“ bezeichnet und mit Parolen wie „Daham statt Islam“ und „Muttertag statt Selbstmordanschlag“ wirbt…

…deren Außenministerin Karin Kneissl dann aber kurz nach der ÖVP-FPÖ-Regierungsbildung in der „Zeit im Bild“ sagt: „Muslime gehören zu Österreich“ und den türkischen Außenminister dazu auffordert, nach Österreich zu kommen und etwas für die Erhaltung des osmanischen Erbes in Österreich zu tun;

…die FPÖ, die sich als Wahrer nationaler Eigeninteressen gegenüber Internationalismus und Globalismus (beispielhaft die EU) präsentiert…

…und im Nationalratswahlkampf von 2017 damit wirbt, daß es mit ihr in der Regierung keine Zustimmung zu CETA geben und daß sie diesbezüglich eine Volksabstimmung fordern würde – die aber gleich nach der Kooptierung ins globalistische Kurz-Regime umfällt und plötzlich CETA ebenso wie MERCOSUR unterstützt.

Und auch bei der FPÖ gibt es einen gewissen ideologisch expliziten Teil, der sich wie die ganz am anderen Ende des politischen Spektrums angesiedelten Linksgrünen in demonstrativer Österreich(er)-Verachtung gefällt, in diesem Fall aus nazi-onalistischer Motivation, weil man sich ja für „teutscher“ hält als die meisten anderen Landsleute, von denen man sich distanziert. Das ist Ende Oktober dieses Jahres wieder einmal in einer neuerlichen „Liederbuchaffäre“ um ein Buch öffentlich geworden, das die Grazer Burschenschaft „Cheruskia“ der FPÖ-nahen schlagenden Schülerverbindung „Pennales Corps Austria zu Knittelfeld“ geschenkt bekommen hat. Neben einer weiteren dummen Abwandlung eines dümmlichen Saufliedes wie im Fall des niederösterreichischen Liederbuchskandals nehme ich speziell an dieser Abwandlung der österreichischen Bundeshymne Anstoß:

Gemäß einem ähnlichen psychologischen Mechanismus wie bei den Killerbee-Groupies, die sich von ihren Landsleuten distanzieren und sie verachten, weil diese angeblich zu dumm, schwach, feige und bequem seien, gegen die NWO aufzustehen, und wie bei den Linken und Gutmenschen, die auf ihr Volk spucken, weil… (Nationalismus, Rassismus, Holocaust, Sklaverei, Kolonialismus, etc.) und sich selber für besser halten, weil sie auf diese angebliche Kollektivschuld hinweisen und sich deshalb von ihrem Volk distanzieren, grenzen auch diese eingebildeten „Besser-Ostmärker“ vom rechten Rand sich vom Österreichertum ab, das sie als minderwertig oder auch nicht wirklich existent hinstellen.

So wie man die Pro-Multibunten fragen muß, was sie eigentlich noch hier im bösen, bleichen Finstereuopa machen und warum sie nicht zu den bunten Anderen ausschwärmen und sich mit ihnen vermischen, sage ich auch den rechten Herren Heiminsreich:

Haut’s eich über d‘ Häuser, ihr Deppen! Schleicht’s eich aussi ins „Altreich“, wenn eich Österreich z’minder is, wal z’wenig „teutsch“! Und posiert’s nie wieder als „soziale Heimatpartei“, ihr verlogene, umfallerische Versorgungsposterlhechler mit eirer (((kontrolliert’n Oppositionspartei)))! Ihr wißt’s scho, wos i man, vo weg’n (((Ursula Stenzel))), (((David Lazar))) und die Israel-Aufsalutierereien vom Strache und vom Hofer, jo?

Siehe auch Sebastian Kurz, die Soros-Connection und der Verrat der FPÖ

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Was wird nötig sein?

Von Alex Kurtagic, übersetzt von Deep Roots alias Lucifex (ursprünglich für „As der Schwerter“, hier nachveröffentlicht zum Wieder-Lesen). Das Original What Will It Take? erschien am 30. August 2009 im Occidental Observer.

Viele fragen sich: Was wird nötig sein, damit Weiße endlich reagieren und entschlossen und wirksam Maßnahmen ergreifen, um den Status quo zu ändern? Wie viel schlimmer muß es werden, bevor sie endlich beschließen, daß sie von diesem politkorrekten antiweißen Unsinn genug haben?

Das ist eine gute Frage.

Und traurigerweise werden meine Antworten tiefe Depressionen hervorrufen.

In meinem dystopischen Roman Mister unternehme ich eine unerträglich düstere und detaillierte Erkundung einer Zukunft, in der die weiße Rasse unaufhaltsam untergeht, überwältigt durch das unkontrollierte Wachstum eines chaotischen, multikulturellen Westens voller labyrinthischer und korrupter Bürokratien, zermalmt durch Verschuldung und räuberische Besteuerung, erstickt durch Vorschriften und unverständliche Gesetze, verarmt durch Mangel und Hyperinflation und brutalisiert durch interrassische Feindseligkeiten und rücksichtslose Konkurrenz um ständig schrumpfenden Platz und Ressourcen. Die Welt von „Mister“ ist eine heiße, überfüllte Welt, in der nichts funktioniert und wo die einzigen Zeichen des Widerstandes von einem radikalen Untergrund hartgesottener Fanatiker (den Esoterischen Hitleristen) kommen.

Während ich das Endprodukt des buchstäblich ungehinderten Strebens der Liberalen nach ihrem Utopia verspotte, ist der respektable Konservative das Hauptziel meiner Kritik in dem Roman. Liberale werden immerhin Liberale sein, und weil ihre Sensibilitäten wahrscheinlich weitgehend angeboren sind, können sie nicht überzeugt werden. Die respektablen Konservativen haben jedoch keine Ausrede: sie wissen es besser, und doch entscheiden sie sich aus Furcht davor, beschimpft zu werden, zu schweigen; sie könnten für das langfristige Wohl aller handeln, aber sie entscheiden sich dafür, sich abzukapseln, aus Furcht, kurzfristige Unannehmlichkeiten zu erleiden. Sie sind es, die das liberale Dystopia möglich machen.

Der Hauptcharakter in dem Roman ist ein solcher respektabler Konservativer: ein hochbegabter, weißer IT-Berater der Mittelklasse und von mittlerem Alter, der vor langem entschieden hat, daß er als bloßes Individuum keine Macht hätte, den Lauf der Geschichte zu ändern. Weil er Jedermann ist und spirituell ein leeres Gefäß, bleibt der Charakter namenlos: aber die Leser nennen ihn Mister. Als Resultat seiner Politik der Krypsis und des Ausweichens bekommt er schließlich, was er verdient: er wird aus Gründen verhaftet und eingesperrt, die nebulos und fadenscheinig, aber für seine nichtweißen Inquisitoren beruflich bequem und angepaßt sind. Während seiner Haft hat Mister eine Erleuchtung und erkennt, daß es seine Bemühungen waren, keinen Staub aufzuwirbeln, die dazu geführt haben, daß er eine Zelle mit gewöhnlichen Verbrechern teilt. Als bürokratische Intrigen zu seiner Freilassung führen, kehrt er jedoch leider schnell wieder zu seinem alten Selbst zurück. Es gibt keine dauerhafte Verwandlung.

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(((Martin Schlaff))), einer der reichsten Plutokraten in Österreich

Von Wolfgang Simonitsch, aus der „Kleinen Zeitung“ vom 30. September 2006. (Vorbemerkung von Lucifex: Als ich Martin Schlomo Mordechai Joschua Schlaff heute in einem Tavernenkommentar erwähnte, ist mir der obige Scan wieder eingefallen und weiters die Idee gekommen, daraus einen Artikel zu machen. Den Scan habe ich als Beweismaterial eingefügt, aber für die bequemere Lesbarkeit habe ich den Text abgetippt und mit Links versehen.)

 

Martin Schlaff (53), der verschwiegene Geschäftsmann, hilft Elsner aus.

Er ist ein Geschäftsmann der ganz geheimnisvollen Art. Einer, dem man so ziemlich alles zutraut. Jetzt hat der 53-jährige Wiener Martin Schlaff wieder alle verblüfft: Er hilft seinem früheren Spezi Helmut Elsner aus der Patsche, genauer gesagt aus der Untersuchungshaft in Frankreich und legt für ihn eine Million Euro als Kaution auf den Tisch.

Das ist freilich ein Kinderspiel für den Sohn jüdischer Kaufleute, der, längst auf ein Vermögen von mehr als einer Milliarde Euro taxiert, zu den reichsten Österreichern gezählt wird. Mit dem Ex-BAWAG-Chef Elsner, den Schlaff im privaten Kreis auch schon „unseren Angestellten“ genannt haben soll, verbindet ihn eine lange Partnerschaft: Die BAWAG hat unzählige Deals von Schlaff finanziert, den jüdische Zeitungen ob seiner geschäftlichen Kreativität auch den „Zauberer“ nennen. Direkt ungeheuer sollen auch seine unzähligen Kontakte in höchste Kreise Osteuropas und Israels sein. Er hat neben seiner Prachtvilla in Wien-Döbling in Tel Aviv ein Haus mit Meerblick plus Atombunker und soll in Israel nicht nur mit den Premiers Yitzhak Rabin und Ariel Sharon befreundet gewesen sein.

Sein Name tauch auch in der BAWAG-Affäre immer wieder auf. Wie vor ein paar Tagen, als bekannt wurde, dass er über eine Liechtensteiner Stiftung vom Beinahe-Totengräber der BAWAG, Wolfgang Flöttl, eine geheimnisvolle Provision von 320.000 Dollar kassiert habe. Der zum zweiten Mal verheiratete Vater von vier Kindern hatte schon zu DDR-Zeiten gute Geschäfte gemacht. Die ostdeutsche Stasi soll ihn unter der Bezeichnung „Landgraf“ als inoffiziellen Mitarbeiter geführt haben.

Er wurde auch verdächtigt, in den 80er-Jahren das Embargo gebrochen und mit verbotenen Warenlieferungen in die DDR oder Scheingeschäften viel Geld gemacht zu haben. Doch die deutsche Justiz musste klein beigeben: Sie konnte nichts beweisen.

In Österreich zählt Schlaff etwa Ex-ÖVP-Chef Josef Taus und den Ex-Länderbanker Herbert Cordt zu seinen Freunden. Mit ihnen hat er etwa den bulgarischen Mobilfunker Mobiltel an die Telekom Austria verkauft und allein dabei angeblich 600 Millionen verdient. Derzeit versucht das Trio zum Beispiel, eine Pipeline in Lettland zu kaufen.

WOLFGANG SIMONITSCH

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Siehe auch:

Ein kurzer Blick auf den jüdischen Reichtum von Thomas Dalton

Die Stasi-Wurzeln der deutsch-jüdischen „antirassistischen“ Linken und ihr Programm zur Zerstörung des ethnischen Deutschland von Francis Carr Begbie (über Anetta Kahanes DDR-Vergangenheit)

Marc Rich und die Rechtsstaatlichkeit von William Pierce (über die korrupten Machenschaften zur Ausplünderung des post-sowjetischen Rußland mit Unterstützung jüdischer Oligarchen im Westen wie Marc Rich; Zitat aus dem Essay: „Marc Rich spielte eine größere Rolle als jede andere Einzelperson bei der Herausschaffung des gestohlenen Reichtums Rußlands aus dem Land. Mehr als jede andere Einzelperson ist er dafür verantwortlich, daß ein einst reiches weißes Land zu dem wirtschaftlichen hoffnungslosen Fall gemacht wurde, das es heute ist. Mehr als jede andere Einzelperson ist Marc Rich dafür verantwortlich, daß Millionen Russen in diesem Winter frieren und hungern, dafür, daß die Selbstmordrate und die Alkoholismusrate in Rußland sich auf einem Allzeithoch befinden, und dafür, daß junge Russinnen, die vor einer düsteren Zukunft zu Hause stehen, sich von jüdischen Sklavenhändlern, die ihnen Jobs als Sekretärinnen oder Rezeptionistinnen oder Haushälterinnen in Israel versprechen, in die weiße Sklaverei locken lassen. Dies ist das Verbrechen – das völkermörderische Verbrechen -, für das man Marc Rich seine Arme und Beine brechen und ihn dann in einem Eisenkäfig über dem Tor des Weißen Hauses aufhängen sollte. Und Bill Clinton begnadigte ihn!“)

„NovaEuropa: Sammlungsbewegung für eine Europäische Republik“ von mir (als Deep Roots) auf Basis eines Artikels in der „Kronen-Zeitung“ vom 2. Dezember 2012, nachdem die beiden Ex-ÖVP-Obmänner Josef Taus und Josef Riegler sowie etliche andere ÖVP-Leute in diesem ÖVP-nahen Internationalistenverein wichtige Funktionen innehaben.

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Waffenhaltung und Abzugstechnik beim gebrauchsmäßigen Schießen

Von Dipl.-Ing. Manfred Ertl, ursprünglich erschienen in „Internationales Waffen-Magazin“ 5-1998.

Für das Halten der Waffe und die Abzugstechnik gibt es unterschiedliche Empfehlungen. Ernstfallorientierte Techniken sind einfach und berücksichtigen den natürlichen Bewegungsablauf und die menschliche Anatomie.

Waffenhaltung, Abzugsvorgang und Verhalten nach der Schußabgabe sind wesentliche Elemente der Schießtechnik. Wie diese einzelnen technischen Elemente allerdings korrekt ausgeführt werden, und welche Überlegungen dabei im Vordergrund stehen, hängt wesentlich davon ab, zu welchem Zweck man eine Waffe benutzt und welche Rahmenbedingungen den Waffengebrauch beeinflussen. Nicht alles, was sich im Sportschießen bewährt hat, kann auch kritiklos und unverändert ins gebrauchsmäßige Schießen übernommen werden.

Vor allem in älteren Anleitungen zum gebrauchsmäßigen Waffeneinsatz findet dies wenig Berücksichtigung. Die Atemtechnik, die hier über einen Zeitraum von mehreren Sekunden beschrieben wird, oder die Betonung der Schußabgabe vom Druckpunkt aus, sind hierfür Beispiele.

Das gebrauchsmäßige Schießen unterliegt aber anderen Kriterien als die Schußabgabe zu rein sportlichen Zwecken. Im gebrauchsmäßigen Schießen wirken andere Rahmenbedingungen auf den Schützen ein, und es stellen sich andere Anforderungen an die Schießtechnik. Dies wird vor allem deutlich, wenn man die Zielsetzung und die Rahmenbedingungen eines ernstfallorientierten Schußwaffengebrauchs einmal zusammenfaßt.

Dabei fällt zuerst auf, daß der extrem präzise Schuß über weite Entfernungen ohne jegliche Zeitbegrenzung im gebrauchsmäßigen Schießen mit der Kurzwaffe praktisch nicht vorkommt. Diese Art des langsamen, präzisen Schießens ist aber die Basis eines großen Teils aller sportlichen Schießdisziplinen. Da bewaffnete Konfrontationen praktisch immer unter Zeitdruck ablaufen und in der Regel die Bekämpfung relativ großer Ziele auf kurze Entfernungen erfordern, liegt es auf der Hand, daß dazu eine andere Schießtechnik erforderlich ist als als zum präzisen Schuß auf weite Entfernungen. Hinzu kommt, daß im gebrauchsmäßigen Schießen eine Reihe von weiteren Einflußfaktoren zu berücksichtigen ist, die in dieser Form beim sportlichen Schießen keine Rolle spielen. Kampfstreß, extrem ungünstige Lichtverhältnisse oder das Schießen aus schnellen Drehungen sind Beispiele dafür.

Jede Technik, die im gebrauchsmäßigen Schießen Verwendung finden soll, muß an diesen Anforderungen gemessen werden. Dabei ist es wichtig, daß nicht ein einzelner Aspekt aus dieser Summe von Anforderungen in den Vordergrund gestellt wird, sondern daß eine zweckmäßige Technik im Verteidigungsschießen allen Aspekten zumindest hinlänglich gerecht wird. Die beste Technik nützt nichts, wenn sie sich nicht zur schnellen Abgabe mehrerer Schüsse hintereinander eignet oder nicht streßstabil ist.

Diese Überlegungen gelten natürlich für alle Bereiche der Schießtechnik, also auch für den Anschlag oder die Körperhaltung insgesamt. Hier soll aber nur das Halten der Waffe und die Abzugstechnik näher betrachtet werden.

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Massenmord und Sklaverei: Weiße Monopole? Verdammt, nein!

Von David Sims, übersetzt von Lucifex. Das Original Mass Murder and Slavery: White Monopolies? Hell, no! erschien am 17. April 2016 auf National Vanguard. (Titelbild nicht aus dem Artikel, sondern vom Übersetzer eingefügt.)

Falls große Massenmorde etwas sind, mit dem Sie sich befassen, dann gibt es ein paar davon, die Sie vielleicht bemerken werden (aber wahrscheinlich nicht). Einer davon ist die Massenhungersnot von 1932 – 1933 in der Ukraine, die von Lazar Kaganovich angeordnet wurde, der zufällig Jude war. (Die ADL will, daß wir sagen: „war zufällig Jude.“ Ich hoffe, daß ich das richtig gemacht habe.) Ein weiterer ist der Armeniergenozid von 1915, der von den Jungtürken orchestriert wurde, von deren Führung seltsamerweise ein Teil zufällig jüdisch war – die meisten derjenigen, die keine Juden waren, waren Moslems.

Falls die historische Praxis der Sklaverei etwas ist, das Sie studieren, so habe ich einige Informationen für Sie. In Amerika vor dem Sezessionskrieg war Sklaverei etwas, das von den Reichen praktiziert wurde, die ihre Produktionskosten senken wollten. Arme Weiße hassten die Sklaverei, weil sie den Preis der Arbeitskraft drückte – damals besetzten Sklaven die Nische, die illegale Einwanderer heute besetzen.

Der US Census [Volkszählung] von 1830 fand heraus, daß 407 freie Schwarze in Charleston, South Carolina, Sklaven besaßen. (Bis 1860 war diese Zahl auf 125 gefallen.) Im frühen 19. Jahrhundert besaßen etwa 28 % der freien Schwarzen in den Vereinigten Staaten Sklaven, aber nur 1,4 % der freien Weißen besaßen welche. Auf Pro-Kopf-Basis war ein freier Schwarzer mit 20mal höherer Wahrscheinlichkeit ein Sklavenhalter, verglichen mit einem freien Weißen.

Unmittelbar vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg waren die zwei Personen, die in New Orleans die größte Zahl von Sklaven besaßen, beide Schwarze: Antoine Dubuclet (der etwa 100 Sklaven besaß) und eine Witwe namens C. Richards (die 152 Sklaven besaß). Beide setzten Sklavenarbeiter auf ihren Zuckerrohrplantagen ein. In South Carolina gehörten Schwarze wie Justus Angel und Mistress L. Horry zu den größten Sklavenhaltern und besaßen jeweils 84 Sklaven.

Die Sklaverei wurde im Jahr 1655 als legale Praxis akzeptiert, als ein Gericht in Virginia Argumenten zustimmte, die von Anthony Johnson vorgebracht wurden, einem schwarzen Farmer, der einen weißen Farmer auf Rückgabe eines schwarzen Schuldknechts („indentured servant“) namens John Casor verklagt hatte. Was anscheinend geschehen war, war, daß Casor herausgefunden hatte, daß sein Indenturvertrag abgelaufen war und er daher aus dem Dienst für Anthony Johnson zu entlassen war. Aber als Casor Johnson um seine Freiheit ersuchte, sagte Johnson nein. Da er Johnsons Weigerung als ihm angetanes Unrecht betrachtete, ging Casor einfach weg und ließ sich von einem weißen Farmer als freien bezahlten Farmarbeiter anstellen. Johnson erfuhr, wo Casor arbeitete, und reichte eine Klage ein. Als Ergebnis des Zivilprozesses wurde Casor befohlen, in Johnsons Gewahrsam zurückzukehren, und ihm wurde mit der Begründung, daß er gesetzwidrig weggegangen sei, ohne zuerst die Entlassung durch Johnson erhalten zu haben, die Erlaubnis verweigert, beim Gericht einen Antrag auf Abhilfe wegen Johnsons Verlängerung seines Vertrags zu stellen. Somit war der erste gesetzlich sanktionierte Sklave ein schwarzer Mann, und sein Besitzer war ein anderer schwarzer Mann.

Als bestimmte Leute [Anm. v. Bradford Hanson: von denen viele Juden waren], die zufällig transozeanische Reedereien in Amsterdam und in London und in den Hafenstädten der östlichen Vereinigten Staaten besaßen, von diesem Präzedenzfall einer lebenslänglichen Knechtschaft erfuhren, sahen sie sofort eine Geschäftsmöglichkeit. Und somit hatte die weitverbreitete Sklaverei in den Vereinigten Staaten ihren Anfang.

Falls Sie den Weißen die Schuld an der Sklaverei geben, dann geben Sie den falschen Leuten die Schuld.

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Siehe auch:

Schwarze in Amerika besaßen schwarze Sklaven von David Sims

Juden und die Sklaverei: Drei Bücher der Nation of Islam von Andrew Hamilton

Das Gesicht der moslemischen Sklaverei von mir
Wie der Islam der Sklaverei und dem Sklavenhandel in Europa neues Leben einhauchte von John J. O‘Neill
Afrikanische Herren, europäische Sklaven von mir (als Deep Roots) auf Basis eines GEO-Artikels über die Europäerversklavung durch die nordafrikanischen Barbareskenstaaten
Die Artikelreihe Caribbean Project von Hunter Wallace, darunter insbesondere Teil 9: Die jüdische Rolle in der amerikanischen Sklaverei, Teil 10: Juden, Sklaverei und die niederländische Karibik, Teil 11: Erforschung der niederländischen Karibik und Teil 12: Der jüdische Exodus nach Barbados
Roots: Die Vorgeschichte von Penelope Thornton
Die Schuld des schwarzen Mannes von Alex Kurtagić
Amerika: Land der Freien und Tapferen, oder des Oligarchen und des weißen Sklaven? von John Lilburne

Egon Flaig: Weltgeschichte der Sklaverei von Manfred Kleine-Hartlage

die Wikipedia-Artikel Sklaverei im Islam, Ostafrikanischer Sklavenhandel und Aufstand der Zandsch

Nichtweiße versklaven gegenwärtig 40 Millionen andere Nichtweiße von Bradford Hanson

Slaves in America Would’ve Been Slaves in Africa Anyway von Bradford Hanson

Jüdische Sklaverei von Tanstaafl

Das „Schwarzbuch des Kommunismus“ über den Holodomor in der Ukraine von Stéphane Courtois und Co-Autoren

Hört die Signale: Zwangskollektivierung, Kulakenvernichtung, Holodomor aus „Hört die Signale“ von Hugo Portisch

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

Unerschöpfliche Rohstoffreserven? Erdöl und Erdgas aus dem Erdinneren

Heute habe ich in diesem Kommentar einen alten Artikel über einen möglichen abiotischen Ursprung von Erdöl und Erdgas erwähnt. Diesen Artikel habe ich anschließend herausgesucht – er ist in „bild der wissenschaft“ vom Mai 1987 auf Seite 22 enthalten. Hier ist der Scan davon:

 

Siehe auch den SPIEGEL-Artikel „Gas im Granit“ vom 10. März 1986 sowie Öl und Erdgas ohne Ende? Forscher findet Hinweise für abiotische Entstehung von Erdöl und Erdgas! vom 8. Februar 2010 auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie („Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit!“)

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