Die Kultur der Kritik (5): Die Frankfurter Schule für Sozialforschung und die Pathologisierung nichtjüdischer Gruppenloyalitäten

Von Prof. Kevin MacDonald, übersetzt von Deep Roots (ursprünglich veröffentlicht auf „As der Schwerter“). Das Original „The Culture of Critique“ erschien 1998 bei Praeger Publishers und die mir vorliegende Paperback-Ausgabe 2002 bei 1st Books Library (ISBN 0-7596-7222-9). Ich erhebe keinen Anspruch auf eine wie auch immer geartete Vergütung für die Verwendung dieser Übersetzung durch den Verfasser, Professor Kevin MacDonald, für eine Veröffentlichung in Buchform oder in irgendeiner sonstigen Weise.

(I will not claim any reward whatsoever from the author, Professor Kevin MacDonald, should he publish this translation in printed or any other form)

Zuvor veröffentlicht:

Die Kultur der Kritik: Vorwort von Professor Kevin MacDonald

Die Kultur der Kritik: Vorwort von Professor Kevin MacDonald zur ersten Paperback-Ausgabe

Die Kultur der Kritik (1) – Juden und die radikale Kritik an der nichtjüdischen Kultur: Einführung und Theorie

Die Kultur der Kritik (2) – Die Boas’sche Schule der Anthropologie und der Niedergang des Darwinismus in den Sozialwissenschaften

Die Kultur der Kritik (3) – Juden und die Linke

Die Kultur der Kritik (4): Die jüdische Beteiligung an der psychoanalytischen Bewegung

 

DIE POLITISCHE AGENDA DER FRANKFURTER SCHULE FÜR SOZIALFORSCHUNG

Hass und [der] Geist der Aufopferung… werden eher vom Bild versklavter Vorfahren genährt als von dem befreiter Enkelkinder. (Illuminations, Walter Benjamin 1968, S. 262)

Nach Auschwitz noch Gedichte zu schreiben, ist barbarisch. (T. W. Adorno, 1967, S. 34)

Die Kapitel 2 – 4 behandelten mehrere Stränge der Theorie und Forschung jüdischer Sozialwissenschaftler, die von spezifisch jüdischen politischen Interessen beeinflußt zu sein scheinen. Dieses Thema wird im vorliegenden Kapitel mit einer kritischen Betrachtung von Die autoritäre Persönlichkeit fortgesetzt. Dieses klassische Werk über Sozialpsychologie wurde vom Department of Scientific Research des American Jewish Committee (nachfolgend AJCommittee) in einer Serie mit dem Titel Studies in Prejudice gefördert. Studies in Prejudice stand in enger Verbindung mit der sogenannten Frankfurter Schule vorwiegend jüdischer Intellektueller, die mit dem Institut für Sozialforschung verbunden war, welches in der Weimarer Zeit in Deutschland entstand. Die erste Generation der Frankfurter Schule waren vom ethnischen Hintergrund her lauter Juden, und das Institut für Sozialforschung selbst wurde von einem jüdischen Millionär, Felix Weil, finanziert (Wiggershaus 1994, S. 13). Weils Bemühungen als „Patron der Linken“ waren außerordentlich erfolgreich: Bis zu den frühen 1930ern war die Universität von Frankfurt zu einer Bastion der akademischen Linken geworden und zu „dem Ort, wo alles interessante Denken auf dem Gebiet der Gesellschaftstheorie konzentriert war“ (Wiggershaus 1994, S. 112). Während dieser Zeit wurde die Soziologie als „jüdische Wissenschaft“ bezeichnet, und die Nazis betrachteten schließlich Frankfurt selbst als ein „neues Jerusalem am fränkischen Jordan“ (Wiggershaus 1994, S. 112 – 113).

Die Nazis nahmen das Institut für Sozialforschung als kommunistische Organisation wahr und schlossen es innerhalb sechs Wochen nach Hitlers Machtergreifung, weil es „staatsfeindlichen Aktivitäten Vorschub geleistet“ hatte (in Wiggershaus 1994, S. 128). Selbst nach der Auswanderung des Instituts in die Vereinigten Staaten wurde es weithin als kommunistische Tarnorganisation mit einer dogmatischen und tendenziösen marxistischen Sichtweise wahrgenommen, und es gab einen ständigen Balanceakt im Versuch, die Linke nicht zu verraten, „während man sich gleichzeitig gegen entsprechende Verdächtigungen wehrte“ (Wiggershaus 1994, S. 251; siehe auch S. 255).112

Gershom Sholem, der israelische Theologe und Religionshistoriker, bezeichnete die Frankfurter Schule als „jüdische Sekte“, und es gibt viele Hinweise auf eine sehr starke jüdische Identifikation vieler Mitglieder der Schule (Marcus & Tar 1986, S. 344). Studies in Prejudice stand unter der allgemeinen Redaktion von Max Horkheimer, einem Direktor des Instituts. Horkheimer war ein sehr charismatischer „‚Manager-Gelehrter’, der seine Kollegen ständig daran erinnerte, daß sie ein paar wenigen Auserwählten angehörten, in deren Händen die weitere Entwicklung der ‚Theorie’ lag“ (Wiggershaus 1994, S. 2). Horkheimer hatte eine starke jüdische Identität, die sich in seinen späteren Schriften zunehmend zeigte (Tar 1977, S. 6; Jay 1980). Jedoch war Horkheimers Engagement für den Judaismus, wie durch das Vorhandensein spezifisch jüdischer religiöser Themen belegt ist, selbst in seinen Schriften als Jugendlicher und junger Erwachsener ersichtlich (Maier 1984, S. 51). Am Ende seines Lebens akzeptierte Horkheimer seine jüdische Identifikation völlig und verwirklichte eine große Synthese zwischen Judaismus und Kritischer Theorie (Carlebach 1978, S. 254 – 257). (Kritische Theorie ist der Name für die theoretische Perspektive der Frankfurter Schule.) Als Hinweis auf sein tiefes Gefühl jüdischer Identität erklärte Horkheimer (1947, S. 161), daß es das Ziel der Philosophie sein muß, die jüdische Geschichte zu rechtfertigen: „Die anonymen Märtyrer der Konzentrationslager sind das Symbol für die Menschheit, die danach strebt, geboren zu werden. Die Aufgabe der Philosophie ist es, das, was sie getan haben, in eine Sprache zu übersetzen, die gehört wird, auch wenn ihre endlichen Stimmen von der Tyrannei zum Schweigen gebracht worden sind.“

Tar (1977, S. 60) beschreibt Horkheimers Inspiration als aus seinem Versuch stammend, den Judaismus hinter sich zu lassen, während er trotzdem an den Glauben seiner Väter gebunden blieb. Es überrascht nicht, daß es eine Entfremdung von der deutschen Kultur gibt:

Wenn ich gerade aus meinem Heimatland Palästina eingetroffen wäre und in erstaunlich kurzer Zeit die Ansätze zum Schreiben auf Deutsch gemeistert hätte, so hätte dieser Essay nicht schwieriger zu schreiben sein können. Der Stil hier trägt nicht den Stempel eines gewandten Genies. Ich versuchte mit Hilfe dessen, was ich las und hörte, zu kommunizieren, unterbewußt Bruchstücke einer Sprache zusammensetzend, die einer seltsamen Mentalität entspringt. Was sonst kann ein Fremder tun? Aber mein starker Wille setzte sich durch, weil meine Botschaft verdient, gesagt zu werden, ungeachtet ihrer stilistischen Mängel. (Horkheimer, My Political Confession, in Tar 1977, S. 60)

T. W. Adorno, der erste hier betrachtete Autor der berühmten Studien aus Berkeley über die autoritäre Persönlichkeit, war ebenfalls ein Direktor des Instituts, und er hatte eine sehr enge berufliche Beziehung zu Horkheimer, die so weit ging, daß Horkheimer über ihre Arbeit schrieb: „Es wäre schwierig zu sagen, welche der Ideen seinem Geist entsprangen und welche meinem eigenen; unsere Philosophie ist eins“ (Horkheimer 1947, S. vii). Jüdische Themen traten ab 1940 in Adornos Schriften als Reaktion auf den Antisemitismus der Nazis zunehmend hervor. Tatsächlich kann viel von Adornos späterem Werk als Reaktion auf den Holocaust betrachtet werden, wie von seinem berühmten Kommentar versinnbildlicht: „Nach Auschwitz noch Gedichte zu schreiben, ist barbarisch“ (Adorno 1967, S. 34) und von seiner Frage, „ob man nach Auschwitz mit dem Leben weitermachen kann – insbesondere einer, der durch Zufall entkommen ist, der von Rechts wegen hätte getötet werden sollen“ (Adorno 1973, S. 363). Tar (1977, S. 158) merkt an, daß der Sinn des ersteren Kommentars der sei, daß „kein Studium der Soziologie möglich sein konnte, ohne über Auschwitz nachzudenken und ohne sich darum zu kümmern, neue Auschwitzes zu verhindern.“ „Die Erfahrung von Auschwitz wurde in eine absolute historische und soziologische Kategorie verwandelt“ (Tar 1977, S. 165). Es gab offenkundig ein intensives jüdisches Bewußtsein und ein Engagement für das Judentum unter jenen, die am meisten für diese Studien verantwortlich waren.

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Die Kultur der Kritik (4): Die jüdische Beteiligung an der psychoanalytischen Bewegung

Von Prof. Kevin MacDonald, übersetzt vom libergraphiX-Verlag (ursprünglich – noch vor Erscheinen der deutschen Buchausgabe – auf „As der Schwerter“ veröffentlicht). Das Original „The Culture of Critique“ erschien 1998 bei Praeger Publishers und die mir vorliegende Paperback-Ausgabe 2002 bei 1st Books Library (ISBN 0-7596-7222-9).

Zuvor veröffentlicht:

Die Kultur der Kritik: Vorwort von Professor Kevin MacDonald

Die Kultur der Kritik: Vorwort von Professor Kevin MacDonald zur ersten Paperback-Ausgabe

Die Kultur der Kritik (1) – Juden und die radikale Kritik an der nichtjüdischen Kultur: Einführung und Theorie

Die Kultur der Kritik (2) – Die Boas’sche Schule der Anthropologie und der Niedergang des Darwinismus in den Sozialwissenschaften

Die Kultur der Kritik (3) – Juden und die Linke

Die jüdische Beteiligung an der psychoanalytischen Bewegung

Die vertraute Karikatur des bärtigen und ein Monokel tragenden Freud’schen Analytikers, der den liegenden Patienten auf Erinnerungen schief gelaufener  Reinlichkeitserziehung und auf die Eltern gerichtete Wollust untersucht, ist  gegenwärtig ein Anachronismus wie überhaupt die fachliche Praxis dieser  meist  inhaltsleeren und plaudernden Kunst. Wie eine solcherart ausgearbeitete Theorie so weitläufig akzeptiert werden konnte – ohne die Grundlage eines systematischen Beweises oder kritischer Experimente und angesichts des  chronischen Versagens der therapeutischen Interventionen in allen  hauptsächlichen Klassen der mentalen Erkrankungen (Schizophrenie, Manie  und Depression) – ist etwas, das die Soziologen der Wissenschaft und der  landläufigen Kultur erst noch erklären müssen. (Paul Churchland 1995, 181)

Die These dieses Kapitels ist, dass es unmöglich ist, die Psychoanalyse als eine „Wissenschaft“ oder genauer genommen als eine politische Bewegung zu verstehen, ohne die Rolle des Judaismus zu berücksichtigen. Sigmund Freud ist ein erstklassiges Beispiel für einen jüdischen Sozialwissenschaftler, dessen Schriften von seiner jüdischen Identität beeinflusst wurden, und für dessen negative Beifügungen in Bezug auf die nichtjüdische Kultur als Quelle des Antisemitismus.

Die Diskussion über die jüdische Beteiligung an der psychoanalytischen Bewegung war bis vor kurzem „im stillschweigenden Einverständnis jenseits der Grenzen des Erlaubten“ (Yerushalmi 1991, 98). Nichtsdestotrotz war die jüdische Beteiligung an der Psychoanalyse – der „jüdischen Wissenschaft“ – für jene innerhalb und außerhalb der Bewegung von Beginn an sichtbar:

Die Geschichte machte die Psychoanalyse zu einer „jüdischen Wissenschaft“.  Sie wurde fortlaufend als solche angegriffen. Sie wurde in Deutschland, Italien und Österreich vernichtet und als solche in alle vier Winde verstreut. Sie wird selbst jetzt noch weiterhin als solche von Freunden wie auch Feinden gleichermaßen wahrgenommen. Natürlich gibt es von nun an ausgezeichnete Analytiker, welche keine Juden sind… Aber die Vorhut der Bewegung blieb in  den vergangenen fünfzig Jahren vorwiegend jüdisch, wie sie es schon von  Beginn an war. (Yerushalmi 1991, 98)

Zusätzlich zur Verfassung des Kerns der Führung und der intellektuellen Vorhut der Bewegung stellten Juden auch die Mehrheit der Mitglieder der Bewegung. Im Jahre 1906 waren alle siebzehn Mitglieder der Bewegung jüdisch, und sie identifizierten sich sehr stark mit ihrem Judentum (Klein 1981). In einer Studie aus dem Jahr 1971 fanden Henry, Sims und Spray heraus, dass in ihrer Erhebung über amerikanische Psychoanalytiker sich 62,1 Prozent mit einer jüdischen kulturellen Affinität identifizierten, während nur 16,7 Prozent eine protestantische Affinität anzeigten und 2,6 Prozent eine katholische Affinität. Weitere 18,6 Prozent gaben keine kulturelle Affinität an, ein Prozentsatz, welcher beträchtlich über den anderen Kategorien der Fachkräfte für geistige Erkrankungen liegt und vermuten lässt, dass der Prozentsatz der Psychoanalytiker mit einem jüdischen Hintergrund sogar noch höher als 62 Prozent liegt (Henry, Sims & Spray 1971, 27).1

Wir haben gesehen, dass ein gemeinsamer Bestandteil der jüdischen intellektuellen Aktivität seit der Aufklärung in der Kritik der nichtjüdischen Kultur besteht. Die Ideen Freuds wurden oft als subversiv bezeichnet. Tatsächlich „war Freud davon überzeugt, dass es völlig in der Natur der psychoanalytischen Doktrin läge, schockierend und subversiv zu erscheinen. An Bord eines Schiffes nach Amerika fühlte er nicht, dass er dem Land ein neues Wundermittel bringe. Mit seinem typischen, trockenen Humor erzählte er den Mitreisenden: ‚Wir bringen ihnen die Pest’“ (Mannoni 1971, 168).

Peter Gay bezeichnet die Arbeit Freuds generell als „subversiv“ (1987, 140), seine Sexualideologie im Besonderen als „für ihre Zeit zutiefst subversiv“ (1987, 148), und er beschreibt sein Totem und Tabu als „subversive Mutmaßungen“ in Bezug auf die Analyse der Kultur enthaltend (1987, 327). „Während die Implikationen von Darwins Ansichten bedrohlich und beunruhigend waren, so waren sie doch nicht wirklich so ätzend, nicht wirklich so respektlos wie Freuds Ansichten über die kindliche Sexualität, die Allgegenwart der Perversionen und die dynamische Macht der unbewussten Triebe“ (Gay 1987, 144).

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Die Psychopathologie des Judentums

A Palestinian woman whose house has been occupied by Jewish settlers argue with Israelis who came to celebrate Jerusalem Day on May 12, 2010 in front of her disputed house in the east Jerusalem neighborhood of Sheikh Jarrah. Israel is celebrating the anniversary of the "unification" of Jerusalem, marking 43 years since it captured mainly Arab east Jerusalem during the 1967 Middle East war.  Thousands of people, mostly nationalist-religious Jews, were expected to take part in an annual march through Jerusalem later Wednesday that culminates in the Old City at the Wailing Wall, one of the holiest sites in Judaism AFP PHOTO/AHMAD GHARABLI (Photo credit should read AHMAD GHARABLI/AFP/Getty Images)

A Palestinian woman whose house has been occupied by Jewish settlers argue with Israelis who came to celebrate Jerusalem Day on May 12, 2010 in front of her disputed house in the east Jerusalem neighborhood of Sheikh Jarrah. Israel is celebrating the anniversary of the „unification“ of Jerusalem, marking 43 years since it captured mainly Arab east Jerusalem during the 1967 Middle East war. Thousands of people, mostly nationalist-religious Jews, were expected to take part in an annual march through Jerusalem later Wednesday that culminates in the Old City at the Wailing Wall, one of the holiest sites in Judaism AFP PHOTO/AHMAD GHARABLI (Photo credit should read AHMAD GHARABLI/AFP/Getty Images)

Von Hervé Ryssen, Übersetzung aus dem Französischen in Englische von John De Nugent; deutsche Übersetzung dieser am 8. Oktober 2010 unter dem Titel The Psychopathology of Judaism bei Counter-Currents Publishing/North American New Right veröffentlichten englischen Fassung von Deep Roots.

Vorwort des Übersetzers: Die hasserfüllten, unfairen Anwürfe des „Amerikaners“ Lawrence Auster (hier Manfreds Konter darauf) und des „Deutschen“ Henryk M. Broder (der hierzu noch den „Deutschen“ Kurt Tucholsky und den judenhörigen Winston Churchill zitiert) gegen das deutsche Volk haben mir diesen vor einer Weile erschienenen Essay in Erinnerung gerufen und mich zu dessen Übersetzung veranlaßt.

Das Judentum ist nicht bloß eine „Religion“, da viele Juden offene Atheisten oder Agnostiker sind, und sie betrachten sich wegen all dem um nichts weniger als jüdisch. Das Judentum ist auch keine Rasse, auch wenn es stimmt, daß ein „geschultes Auge“ meistens ein jüdisches Erscheinungsbild erkennen kann, das heißt, ein charakteristisches Muster, welches das Ergebnis ihrer jahrhundertelangen Befolgung strikter Endogamie ist. Juden sehen sich als die „Auserwählten Gottes“, und Heirat außerhalb der Gemeinschaft wird streng mißbilligt. Es gibt jedoch gemischte Ehen, und sie haben auch dabei geholfen, das Blut Israels während all der Jahrhunderte zu erneuern, die in verschiedenen Ghettos verbracht wurden, wo die Juden zu leben bevorzugten, separat und getrennt vom Rest der Bevölkerung. Die wesentliche Bedingung für solche gemischten Ehen ist, daß die Mutter Jüdin sein muß, nachdem orthodoxe Rabbis nur das von einer jüdischen Mutter geborene Kind als jüdisch anerkennen. Jedoch kann es ausreichen, nur einen jüdischen Vater oder Großelternteil zu haben, daß jemand sich völlig mit dem Judentum identifiziert. Jude zu sein, ist daher eine „mentale Rasse“, die über die Jahrhunderte durch die hebräische Religion und das universalistische Projekt des Judentums geformt wurde.

Das Judentum ist ein politisches Projekt

Das Judentum ist im wesentlichen ein politisches Projekt. Es ist für Juden wichtig, auf die Entstehung einer „friedlichen“ Welt hinzuwirken, einen Frieden, der universal und dauerhaft sein soll. Es ist daher kein Zufall, daß das Wort „Frieden“ (hebräisch shalom) weltweit im jüdischen Diskurs häufig zu finden ist. In der perfekten Welt, die sie erbauen, werden alle Konflikte zwischen den Nationen verschwinden. Deshalb haben Juden sich viele Jahre lang unermüdlich für die Abschaffung aller Grenzen eingesetzt, für die Auflösung nationaler Identitäten und die Gründung eines globalen Imperiums des „Friedens.“ Die bloße Existenz separater Nationen wird als verantwortlich für die Auslösung von Kriegen und Aufruhr betrachtet, daher müssen sie geschwächt und schließlich durch eine Weltregierung ersetzt werden, eine „Eine-Welt-Regierung“, eine „Neue Weltordnung“, eine einzige, weltbeherrschende Autorität, die es ermöglichen wird, daß Glück und Wohlstand nach jüdischer Art auf Erden herrschen.

Wir finden diese Ideen mehr oder weniger entwickelt sowohl in den Schriften gewisser intellektueller Marxisten wie Karl Marx selbst und des jüdisch-französischen Philosophen Jacques Derrida als auch im Diskurs liberaler Denker wie Karl Popper, Milton Friedman und Frankreichs Alain Minc. Die Idee besteht darin, die Welt mit allen notwendigen Mitteln zu vereinen und kulturelle Konflikte zu erzeugen, die die Nationalstaaten schwächen. Es ist diese Eine Welt, für die intellektuelle Juden überall auf der Welt unermüdlich arbeiten. Ob sie sich nun links oder rechts nennen, liberal oder marxistisch, Gläubige oder Atheisten, sie sind die glühendsten Propagandisten für die pluralistische Gesellschaft und für universale Rassenvermischung.

Daher fördern die Juden – im Grunde ALLE lautstarken Juden auf der Welt – mit all ihren Kräften nichtweiße Einwanderung in jedes Land, in dem sie sich befinden, nicht nur, weil die multikulturelle Gesellschaft ihr fundamentales politisches Ziel ist, sondern auch weil die Auflösung der nationalen Identität in jeder Nation und die massive Präsenz anti-weißer Einwanderer dazu bestimmt ist, die ursprüngliche weiße Bevölkerung an jeglichen erfolgreichen nationalistischen Ausbrüchen gegen die jüdische Herrschaft über Finanzen, Politik und Medien zu hindern. Alle jüdischen Intellektuellen, ohne jede Ausnahme, sind auf diese Frage der Errichtung der „pluralistischen Gesellschaft“ fokussiert, und hierfür praktizieren sie ständige „Wachsamkeit gegen Rassismus“. In Frankreich sind einflußreiche Schriftsteller und Journalisten wie Bernard-Henri Levy, Jacques Attali, Jean Daniel, Guy Sorman und Guy Konopniki trotz ihrer politischen Meinungsverschiedenheiten auf anderen Gebieten einer Meinung hinsichtlich Pluralismus und Antirassismus. Diese Besessenheit, die sehr charakteristisch für das Judentum ist, manifestiert sich auch in Filmen, wo viele Produzenten und Regisseure einflußreiche Juden sind. Sobald ein Film anfängt, Rassenvermischung, „Toleranz“ und Pluralismus zu verteidigen und zu bewerben, können wir sicher sein, daß sein Produzent Jude ist.

Nun können wir besser verstehen, warum die ehemaligen Kommunisten und Linken der 1970er keinen so großen Sprung machen mußten, um zu den heutigen „Neokonservativen“ zu werden. Sie sind bloß zu einer anderen Strategie übergegangen, um dasselbe Ziel zu erreichen: die Herrschaft rassereiner Juden über eine rassisch gemischte Gesellschaft.

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In ihren Herzen wissen sie, dass wir recht haben

Von Jef Costello (Original: In Their Hearts They Know We’re Right, erschienen  am 6. September 2016 auf Counter-Currents Publishing).

Übersetzung: Lichtschwert

Vor ein paar Jahren erkannte ich, daß ich nicht wußte, was ich glaubte. Sehr viel davon hatte mit der Tatsache zu tun, daß ich Philosophie als Hauptfach studiert hatte. Wenn man einen Philosophen fragt, ob er an X glaubt, dann übersetzt er diese Frage im Geiste als „kann ich beweisen, daß X wahr ist?“ Und dann beantwortet er diese Frage statt derjenigen, die man ihm wirklich gestellt hat.

Wenn man ihn zum Beispiel fragt: „Glaubst du an Gott?“, dann macht sein Verstand daraus: „Kannst du beweisen, daß Gott existiert?“, und er antwortet: „Nein.“ Dann – die klassische Situation – erfährt er zwei Stunden später, daß seine Frau in einem Autounfall kritisch verletzt wurde, und er ertappt sich dabei, wie er auf dem Weg ins Krankenhaus betet. Damit meine ich, daß er nicht bewußt zu beten begonnen hat. Er entscheidet sich nicht dazu, es zu tun. Es ist nicht das Ergebnis einer rationalen Kalkulation. Er tut es einfach und bemerkt dann, daß er es tut, und ist überrascht – oder Schlimmeres.

Wie man sagt, sprechen Taten lauter als Worte. Und die Handlungen des Philosophen strafen seine Worte Lügen. In Wirklichkeit glaubt er schon an Gott. Es war irgendein seichterer Teil von ihm, der mit „nein“ antwortete, als man ihm die Frage stellte. Es war ein viel tieferer und authentischerer Teil, der auf dem Weg zum Krankenhaus die Kontrolle übernahm und mit einer Stimme echter Aufrichtigkeit sprach.

In Wirklichkeit sucht man sich seine Überzeugungen nicht aus. Der Philosoph in meiner Geschichte entscheidet sich nicht bewußt für das Beten, und er entschied sich nicht bewußt dafür, an Gott zu glauben. Es sind nur seine Pseudo-Überzeugungen, die von ihm gewählt sind, einschließlich seines Pseudo-Atheismus. Wir glauben an das, was wir für wahr halten, und wir haben dabei keine Wahl. Oder vielleicht sollte ich das in stärkeren Begriffen ausdrücken: wahrhaftig glauben wir an das, was wir sehr, sehr für wahr halten.

Ich bin geneigt, das so auszudrücken, aufgrund unserer anscheinend unbegrenzten Fähigkeit zur Selbsttäuschung. Mein imaginärer Philosoph denkt, daß er nicht an Gott glaubt, weil er denkt, daß er „Gott existiert“ nicht für eine wahre Behauptung hält. Und es erfordert eine persönliche Katastrophe, um seinen Dickschädel zu knacken und ihn zu lehren, was er wirklich glaubt. Obwohl ich darauf wette, daß er vergessen wird, daß er im Auto gebetet hat, besonders, wenn er das Krankenhaus erreicht und herausfindet, daß seine Frau durchkommen wird. Eine Form, die unsere Selbsttäuschung annimmt, ist die befremdliche Neigung, Beweise zu verleugnen, die nicht mit dem übereinstimmen, wovon wir glauben, daß wir es bereits wissen, besonders, wenn es uns selbst betrifft. („Ich war betrunken. Außerdem experimentiert jeder im College. Jeder.“)

Wenn ich also vom Glauben spreche, meine ich jene Dinge, die wir wirklich, wahrhaftig und tief drin für wahr halten, ungeachtet (manchmal) dessen, was unsere bewußten Überzeugungen sein mögen. Nun, warum ist es so, daß wir uns jene Überzeugungen nicht ausgesucht haben? Glauben ist unsere Reaktion auf das, was wir als Wahrheit erkennen. Sobald der Verstand etwas als wahr akzeptiert hat, hat er keine andere Wahl als zu glauben. Tatsächlich könnten wir „Glauben“ einfach als die Akzeptanz der Wahrheit (was wir als solche betrachten) definieren. Aber hier müssen wir wieder achtgeben. Denn „der Verstand“ webt alle Arten von Fantasien. Der „Verstand“ meines imaginären Philosophen sagt ihm ja, daß es keinen Gott gibt. Daher könnte es vorzuziehen sein, vom Herzen zu sprechen. Sobald das Herz etwas als wahr akzeptiert hat, hat es keine andere Wahl, als zu glauben.

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Zugegeben, dies ist arg vage. Aber es ist auch in vertretbarer Weise vage. „Das Herz“ ist das Organ des Wissens, auf das wir uns beziehen, wenn wir unsere Zuhörer warnen, daß wir nicht von jenem fantasienwebenden, oberflächlichen, vordergründigen „Verstand“ sprechen, der uns Dinge sagt, die wir nicht wirklich glauben. Es gibt in unserer vagen Sprache eine tiefgreifende epistemologische Unterscheidung zwischen „Verstand“ und „Herz“. Bekanntlich war Barry Goldwaters Wahlkampfslogan „In your heart you know he’s right“ („In euren Herzen wißt ihr, daß er recht hat“). (Trump könnte dies effektvoll einsetzen). Stellt euch vor, es hätte geheißen: „In eurem Verstand wißt ihr, daß er recht hat.“ Dies wäre unermeßlich schwächer gewesen, denn wir alle wissen, daß es „das Herz“ ist, mit dem wir wahrhaft glauben, was immer unser Verstand sagen mag. Ja, das ist alles sehr vage. Aber in euren Herzen wißt ihr genau, was ich meine, und daß ich recht habe.

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Es sind nicht die Argumente

Von Alex Kurtagic;  Original: It’s Not the Arguments, erschienen am 22. Oktober 2010 auf „The Occidental Observer“ (dort nicht mehr vorhanden) und nachveröffentlicht hier auf „Herren des Universums“

Übersetzung: Lucifex

Aus einer rein rationalen Perspektive betrachtet erscheint es unglaublich, dass wir, wenn es um die kleine Sache des Existenzrechts von Weißen geht, auf verlorenem Posten kämpfen, trotzdem wir eine vernünftige Position einnehmen, logische Argumente anwenden und die Daten auf unserer Seite haben. Wie kann das sein? Die einfache Antwort ist, dass die pro-weiße Bewegung im Versuch, eine Debatte „wissenschaftlich“ zu gewinnen, ihre Anstrengungen auf Aspekte der Debatte konzentriert hat, die letztendlich vergleichsweise unwichtig sind. Der Triumph der Linken im Laufe des 20. Jahrhunderts hat schlüssig bewiesen, dass eine vernünftige Position, logische Argumente und eine Masse untermauernder Daten nicht das ist, was eine Debatte gewinnt: Sie haben nichts davon, und doch ist es die Linke, die die Machtpositionen einnimmt, aus der die etablierte Ordnung besteht und deren Ideen den Status einer legitimen Orthodoxie genießen. Der Grund ist, dass die Linke bei all ihren abstrakten Theorien und ihren idealisierten Vorstellungen von Menschlichkeit nicht nur die menschliche Natur genauso gut versteht wie der beste Soziobiologe, sondern dieses Wissen auch besser als wir anzuwenden versteht – und dabei in der Tat rücksichtsloser ist -, um praktische Ziele zu erreichen. Die Linke versteht, dass Menschen stärker von Status motiviert werden als von rationaler Überzeugung, und dass daher Status den Schlüssel zum Gewinnen einer Debatte ist, nicht Wissenschaft oder Logik oder Plausibilität: Sie wissen, dass ein Argument, das mit hohem Status verbunden ist, Erfolg haben wird, während eines, das mit niedrigem Status verbunden ist – egal wie richtig es ist -, scheitern wird.

Sigmund Freud: obwohl ein Schwindler, wurde sein Status beharrlich gepflegt. Bilder von Freud sind dazu kalkuliert, seine Berühmtheit zu signalisieren. Seine Terminologie ist zu einem Teil des alltäglichen Sprachgebrauchs geworden.

Sigmund Freud: obwohl ein Schwindler, wurde sein Status beharrlich gepflegt. Bilder von Freud sind dazu kalkuliert, seine Berühmtheit zu signalisieren. Seine Terminologie ist zu einem Teil des alltäglichen Sprachgebrauchs geworden.

Die Ironie ist, dass die Autoren auf unserer Seite dies seit Jahrzehnten gewusst haben, da der Prozess in der wissenschaftlichen Literatur erläutert wird, die ihre Schriften und ihre allgemeine Weltsicht inspiriert. Status ist eine kulturelle Erfindung, die auf ein biologisches Bedürfnis reagiert, die Lebenschancen und den Fortpflanzungserfolg zu maximieren. Status zeigt Macht an, denn Status leitet sich sowohl von ihr ab und vermittelt sie auch, und Macht ermöglicht Zugang zu Ressourcen. Je größer die Macht, desto größer der Zugang zu mehr und besseren Ressourcen. Zu letzteren gehören natürlich Frauen. Die evolutionäre Erklärung der sexuellen Selektion bei Menschen lautet, dass Frauen dazu neigen, von mächtigen Männern mit hohem Status angezogen zu werden, da Macht und Status Indikatoren für Fitness und Paarungsqualität sind. In komplexen Gesellschaften ist dieser urtümliche Prozess auf viele verschiedene Arten sublimiert und wird in Sozialnormen, der gesellschaftlichen Organisation, in Institutionen und so weiter kodiert. Oft wird der Prozess durch intellektuelle Aktivität verdeckt oder sogar verzerrt. Aber er ist immer da und liegt der gesamten Gesellschaftsstruktur, Sprache und Wissen zugrunde.

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Meisterschaft im Stil sticht Überlegenheit des Arguments

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Von Alex Kurtagić, übersetzt von Deep Roots. Das Original Mastery of Style Trumps Superiority of Argument erschien am 7. September 2010 bei Counter-Currents Publishing.

Douglas Olson hat ebenfalls recht damit, wenn er in „Whites – Are We Still Worthy?” darauf hinweist, daß die weiße Tatenlosigkeit in großem Maß daran liegt, daß die Weißen sich ungeachtet der jahrzehntelangen Zugeständnisse an die Linken immer noch relativ wohlfühlen; sie sind immer noch wohlhabend, und sie können noch immer, wenn auch zugegebenermaßen in schwindender Menge, geographische Zufluchtsorte und juridischen Schutz finden. Der Verlust an Status, Wohlstand und Sicherheit, der mit einem Versuch der Zerstörung der etablierten Ordnung verbunden ist, ist unattraktiv, wenn man ihn aus einer Position gesellschaftlicher Ehrbarkeit, wirtschaftlichen Komforts und physischer Sicherheit betrachtet. Weil die kurzfristige Rendite höher zu sein scheint, wird daher die Mobilisierung der nicht sehr ethnozentrischen Weißen zur Verfolgung ihrer langfristigen ethnischen Interessen zuerst die Erfahrung der Härten von Entrechtung und Minderheitenstatus erfordern. Und selbst dann könnte diese Mobilisierung erst passieren, wenn es eine ausreichend schwere Krise gibt, um das Leben unerträglich zu machen, denn harte Entscheidungen werden selten getroffen, wenn sie nicht von einer Krise herbeigeführt werden, und viele Weiße werden es dennoch vorziehen, sich damit abzufinden und schweigend zu leiden, statt noch größere Härten zu riskieren, indem sie den Zorn eines von Nichtweißen dominierten Polizei- und Justizapparates provozieren. Die Menschen neigen dazu, zu den meisten wichtigen Fragen keine (oder keine sehr starke) Meinung zu haben, solange es keine ausreichend schwere Krise gibt, um die Bildung einer starken Meinung zu katalysieren und die Entscheidung für eine Seite zu erzwingen.

Es gibt jedoch Umstände, wo schlimme Zustände nicht erforderlich sind. Tatsächlich ist das Alltagsleben voller Beispiele dafür, daß große Massen von Menschen zum Handeln motiviert werden, selbst wenn es gegen ihre langfristigen Interessen läuft und der unmittelbare materielle Ertrag fast nichtexistent ist. In einigen Fällen werden Menschen dazu motiviert, Komfort zugunsten von Unbequemlichkeit aufzugeben.

Viele werden sich daran erinnern, als der Film „ET“ herauskam. Zu der Zeit war ich erstaunt zu erfahren, daß Millionen Menschen dazu motiviert wurden, alles fallenzulassen und diesen albernen Film anzusehen. Ich erinnere mich daran, wie Leute sich stundenlang anstellten, und an Berichte, daß viele den Film Dutzende Male sahen, an manchen Wochenenden mehrmals pro Tag, solange er noch in den Kinos lief.

Materieller Nettogewinn? Null: diese Leute verbrachten Stunden in stehender Position, umgeben von Massen von Fremden und schreienden Kindern, gaben Geld aus, aßen Junk Food, bekamen Kopfweh und opferten viele Stunden ihrer Zeit, die sie anderswo viel produktiver, profitabler oder angenehmer hätten verbringen können. Sie wurden nicht reicher oder klüger, lernten nichts Wichtiges und erhielten keine Belohnung.

Warum taten sie es?

Weil der Film modisch war.

Es ist eine beweisbare Tatsache, daß Menschen weniger daran liegt, recht zu haben, als daran, bei der richtigen Clique „in“ zu sein. Die soziale Identitätstheorie sagt, daß die Interaktion zwischen dem angeborenen menschlichen Bedürfnis nach Zugehörigkeit und dem angeborenen menschlichen Bedürfnis nach Selbstwertgefühl dazu führt, daß Individuen ihre sozialen Identitäten auf Basis von Wertungsgrößen auswählen, die bestätigen, wer sie sind, weil sie in diesen Wertungsgrößen wahrscheinlich gut abschneiden werden. Daher wird jemand mit hohem IQ wahrscheinlich IQ als wichtige Wertungsgröße betrachten und sein Selbstwertgefühl zum Beispiel bestärkt finden, indem er die Mitgliedschaft in einer Gruppe mit hohem IQ zu einem Teil seiner Identität macht. Umgekehrt wird jemand Nachdenklicher, der stolz darauf ist, moralisch zu sein, Mitgliedschaften und Zugehörigkeiten vermeiden, die ihn in den Augen seiner Familie und seines Freundeskreises in Sachen Moralität schlecht abschneiden lassen – selbst wenn er innerlich einer Meinung mit den Leuten ist, die er meidet. Letztendlich hat die individuelle Entscheidung mehr mit von gesellschaftlicher Akzeptanz abgeleiteter Selbstwertschätzung zu tun als mit objektiven Wahrheiten.

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Rhetorik, Teil 4: Mimik und Körpersprache

Von Dunkler Phönix, ursprünglich veröffentlicht am 24. April 2013 auf „As der Schwerter“.

Zuvor erschienen:

Rhetorik, Teil 1: Typenlehre

Rhetorik, Teil 2: Emotionen

Rhetorik, Teil 3: Gestik

In dieser Reihe geht es darum, diejenigen Kameraden, die sich in der schweren Kunst des Redens üben wollen, zu beraten. Sie ist durchgängig aus nationalistischer Perspektive geschrieben.

Der vierte Teil beschäftigt sich mit nonverbalen Signalen, die wir unbewusst aussenden.

Körpersprache ist nicht dasselbe wie Gestik! Gesten sind Figuren, die meist mit den Händen ausgeführt werden, Körpersprache ist eine Gesamthaltung des Körpers, die noch unbewusster ist als das Gestikulieren.

Darauf angesprochen können die allermeisten Menschen Gesten unterscheiden und benennen. Körpersprache ist nicht ganz so einfach zu beschreiben, wenn sie auch von jedem problemlos „gelesen“, also interpretiert werden kann.

Im Sitzen

Der Klassiker sind die übereinandergeschlagenen Beine. Je nachdem in welche Richtung sie zeigen, signalisieren sie Zu- oder Abwendung. Was macht man aber, wenn links und rechts jeweils Menschen sitzen, denen man zugewandt (oder beiden abgewandt) ist? Die Beine nicht übereinandergeschlagen, sondern beide Füße nebeneinander auf dem Boden wirkt schnell steif, der Schneidersitz wird als exotisch wahrgenommen werden. Wichtiger als der richtige Beinüberschlag ist aber die Körperhaltung. Viele unserer „Bekannten“ aus den Labersendungen sitzen mit gebeugtem Rücken, lässig bis nachlässig. Ein gerader Rücken und ein aufrechter Blick signalisieren Entschlossenheit und Stärke.

Im Stehen

Die meisten Reden hält man nicht im Sitzen. Im Stehen sind die gerade Körperhaltung und der aufrechte Blick noch wichtiger, weil sie deutlicher wahrgenommen werden können als im Sitzen. Wenn man den Eindruck hat, der Redner kauere sich zusammen, wende sich vom Publikum ab oder habe allgemein eine linkische Haltung, dann gibt das dicke Minuspunkte, noch bevor man ein Wort gesagt hat. Und Dinge wie Zuversicht und Vertrauen sind auch nur schwer zu schauspielern. Selbst wenn die Worte schön klingen, die Körpersprache ist verräterisch:

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Rhetorik, Teil 3: Gestik

Von Dunkler Phönix, ursprünglich veröffentlicht am 22. April 2013 auf „As der Schwerter“.

Zuvor erschienen:

Rhetorik, Teil 1: Typenlehre

Rhetorik, Teil 2: Emotionen

In dieser Reihe geht es darum, diejenigen Kameraden, die sich in der schweren Kunst des Redens üben wollen, zu beraten. Sie ist durchgängig aus nationalistischer Perspektive geschrieben.

Der „nonverbale“ Teil einer Rede wird total unterbewertet und, man schalte irgendeinen Nachrichtensender ein, von Journalisten und Politikern im Allgemeinen auch nur mangelhaft beherrscht. Die „Kanzlerin“ (ich muss das in Anführungszeichen setzen) hat mit ihrer „Mr. Burns“ Handhaltung Maßstäbe in schlechter Gestik gesetzt – aber wohin sie ihre Hände sonst tun sollen, wissen die meisten Bonzen eben auch nicht. Beim Reden lassen sie normalerweise die rechte Hand bei jedem Punkt, den sie unterstreichen wollen, heruntersausen.

Ohne die heutigen Bonzen inhaltlich mit ihm vergleichen zu wollen: so hat auch Hitler gerne seine Programmpunkte unterstrichen. Eine wirklich beeindruckende, sehr künstliche Gestik hat übrigens – auch hier abstrahiere man bitte vom Inhalt – Joseph Goebbels in seinen Reden benutzt (es gibt nur noch wenig Material davon, fündig wird man in diesen Begleit-CDs zu Spiegelheften und ähnlicher „Knopp-oholika“). Der Propagandaminister orientierte sich dabei an den alten Römern, für die noch klar war, dass die nonverbalen Signale ebenso wichtig sind wie die verbalen und die daher ihre Reden durch ausgefeilte Gestik, die sie ebenso einübten wie das freie Sprechen der Worte, ausschmückten.

Heute wirkt das künstlich (egal ob von Römern oder Propagandaministern ausgeführt), wer Gestik, die wirkt, aber draufhat, das sind die Mohammedaner, bzw. einige ihrer „Hodschas“ und Gelehrten. Sie benutzen eine formelhafte, rituelle Gestik, um ihre Worte zu unterstreichen und sie tun das auf ungekünstelte Weise. Wenn sie zusätzlich noch koranfest und nicht dumm sind, dann wirken sie auch auf Ungläubige richtig beeindruckend (und jetzt postet bitte keine hundert Youtube-Videos von islamischen Schreihälsen, jeder weiß, dass es die auch massenhaft gibt).

Eine Gestik, die nicht hemdsärmelig und unbeholfen, aber eben auch nicht gekünstelt wirkt, kann geradezu hypnotisch wirken, gerade auf Mitteleuropäer, die es nicht gewohnt sind, dass die Hände beim Reden etwas anderes tun, als unbewusst in der Luft herumzufuhrwerken.

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Rhetorik, Teil 2: Emotionen

Von Dunkler Phönix, ursprünglich veröffentlicht am 13. April 2013 auf „As der Schwerter“.

In dieser Reihe geht es darum, diejenigen Kameraden, die sich in der schweren Kunst des Redens üben wollen, zu beraten. Sie ist durchgängig aus nationalistischer Perspektive geschrieben.

zu Teil 1: Typenlehre

Im zweiten Teil geht es darum, dass es bei der Redekunst nur in sehr geringem Maße um Inhalte geht, sondern fast ausschließlich um das Erzeugen von Gefühlen.

Reden funktionieren NICHT über ihren Inhalt. Die reine Sachebene ist bei Reden völlig nebensächlich. Wer sich informieren möchte, der liest ein Buch – oder mittlerweile leider meist eher Wikipedia – wer stinklangweilige, wenn auch logische Argumentation hören will, der beschäftigt sich mit Kant oder Hegel.

Ein Redner hat die Aufgabe, das Publikum zu begeistern. Für sich selbst und für seine Sache. Daher muss am Anfang einer jeden Redenplanung folgende Frage stehen:

Was ist meine Sache und wie bereite ich sie so auf, dass meine Zuhörer emotional drauf anspringen?

Professionelle Redenschreiber wissen genau, dass das Publikum langwierige Satzungetüme nicht mag. Man bringe das Thema auf den Punkt – und zwar so, dass es schmerzt.

So fies das für alle Sachlichen vom Schlage Sarrazin sein mag: Statistiken und empirische Beweise interessieren das Publikum nicht. Beispiel:

Redner A: „Die Frankfurter Kriminalitätsstatistik zeigt, dass von den X Intensivtätern Y Prozent einen Migrationshintergrund haben, sogar Z Prozent, wenn man „Migrationshintergrund“ so definiert, dass nur ein Elternteil ausländische Wurzeln haben muss.“

Redner B: „Sie schlagen uns, sie vergewaltigen unsere Frauen und die Büttel beschützen sie auch noch!“

Klar ist das verallgemeinernd und „populistisch“, aber wenigstens bleibt das Publikum bis zum Ende des Satzes wach.

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Rhetorik, Teil 1: Typenlehre

Von Dunkler Phönix, ursprünglich erschienen am 16. April 2013 auf „As der Schwerter“.

In dieser Reihe geht es darum, diejenigen Kameraden, die sich in der schweren Kunst des Redens üben wollen, zu beraten. Sie ist durchgängig aus nationalistischer Perspektive geschrieben.

Im ersten Teil geht es darum, welcher Typ Redner die Leute anspricht und welcher nicht.

Für jeden Erfolg versprechenden Typus gibt es einen Gegentypus, der keinen Erfolg verspricht.

Eine „Typenlehre“ macht folgende Voraussetzung: Man kann sein Äußeres und sein Auftreten verändern, schulen, verbessern. Sicherlich gibt es „Naturtalente“, die einfach sie selbst sind. Die brauchen dann allerdings keine Beratung. Alle anderen sollten folgendes beachten:

Archetyp – Gegentypus

Der Radikale – der Schreihals

Der Spirituelle – der Wahnhafte

Der Seriöse – der Bonze

Der Mann aus dem Volk – Otto Normal

Jeder muss aus diesen vier Typen denjenigen finden, der am Besten zu ihm passt und versuchen, die positiven Seiten dieses Typs herauszustreichen und die negativen Aspekte des Gegentypus zu vermeiden.

Der Radikale

Der Radikale darf ruhig Bomberjacke, Glatze, Tattoos oder andere Merkmale der rechten Jugend tragen. Er sollte das sogar. Er kann sich erlauben, Dinge anzusprechen, um die alle drei anderen Typen einen Bogen machen müssen, es kann sogar sein, dass er durch Meinungsdelikte erst seine Glaubwürdigkeit aufbaut. Er darf aber kein Trunkenbold oder Brüllhans sein, das geht nach hinten los, liefert dem Feind Munition. Ein intelligenter Radikaler, der seine Ansichten vertreten und Situationen logisch analysieren kann – auf so jemanden ist das System nicht vorbereitet. Deswegen ist der gewöhnliche Weg, solche Kameraden aus dem Weg zu räumen, dass Spitzel so lange eine Kamera draufhalten, bis der Radikale die falsche Hand in falscher Weise hebt oder anfängt über Opferzahlen zu philosophieren. Dann wird weggesperrt.

Zwar sind die Gummiparagraphen in der BRD schon ziemlich gummimäßig, und das System findet auch immer wieder Wege, private Veranstaltungen zu öffentlichen umzudichten, etc., aber vielleicht ist es ja auch für den Radikalen einsehbar, dass es ein paar wirklich große, rote Stoppschilder gibt, Dinge, die auf jeden Fall verfolgt und mit Knast geahndet werden. Wenn er es also nicht drauf anlegt, zu sitzen (z.B. aus Reputationsgründen), sollte er tunlichst in der Grauzone bleiben und vor allem die Hände immer am Glas und nicht in der Luft halten.

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