Multikulturalismus in der Zeit des Coronavirus

Von Dr. Andrew Joyce übersetzt von Lucifex. Das Original Multiculturalism in the Age of Coronavirus erschien am 14. April 2020 auf The Occidental Observer.

„Fördert ein Gefühl des Kollektivismus: Alle Botschaften sollten ein Gefühl der Gemeinschaft bestärken, daß ‚wir alle gemeinsam in dieser Sache stecken‘. Dies wird zunehmende Spannungen zwischen verschiedenen Gruppen vermeiden.”
Scientific Advisory Group for Emergencies  (SAGE)

Der obige Rat wurde der britischen Regierung Ende März gegeben, und er stellt eine Propagandastrategie dar, die verhindern soll, daß die dünne Fantasie der multikulturellen Harmonie sich an ihren fadenscheinigen Säumen auflöst. Vom rein strategischen Standpunkt ist sie völlig sinnvoll. Ob die Leser nun glauben, daß die COVID-19-Pandemie eine echte Gesundheitskrise oder eine erfundene ist, Tatsache bleibt, daß ein Krisenszenario voll verwirklicht worden ist. Millionen sind jetzt arbeitslos, ohne unmittelbare Aussicht, neue Jobs zu finden. Viele tausende werden in Krankenhäuser gebracht, mit schnell schwindenden Kapazitäten für ihre Behandlung. Ressourcen hinsichtlich Jobs, materielle Güter und Dienstleistungen werden knapp. Ganze Populationen sind unter eine Art Hausarrest gestellt worden, wobei manche den Verstand verlieren und ihre eigenen Familien einer „Serie häuslicher Tötungen“ hinzufügen. Es herrscht nun ein Notstand, und die „Normalität“, die wir kannten, wird nicht so bald zurückkehren, und vielleicht wird sie das nie. Der Multikulturalismus, erbaut auf den bislang monolithischen Fundamenten des globalen liberalen Finanzkapitalismus und „normalisiert“ durch einen gleichermaßen monolithischen akademisch-medialen Komplex, ist nun seinem ersten „Erdbeben“ von außerhalb des Systems ausgesetzt. Man würde natürlich erwarten, daß dieses System reagiert, indem es seine verwundbareren Strukturen stärkt. Und daher hatte ich seit etwa zwei Wochen auf einen Rat zum Schutz des Multikulturalismus wie jenen von SAGE gewartet, bevor er endlich kam. Wir können sicher sein, daß er mehr oder weniger wortgetreu in den Hallen jeder westlichen Regierung wiederholt wird.

In allen echten Krisen wird das Überflüssige und das Künstliche innerhalb der eigenen Ökologie schnell aufgegeben. Konsultiert irgendeinen Überlebensexperten, und er wird euch sagen, daß die Kernstrategie in jeder Überlebenssituation darin besteht, alle Aktivitäten auf extrem Grundlegendes zu reduzieren – Feuer, Unterschlupf, Wasser und Nahrung. Alles andere, jeder Versuch, Energie in unnötige Ruhe oder Müßiggang umzuleiten, könnte sich als fatal erweisen. Wenn Gesellschaften auf echte Krisen stoßen, dann herrscht dieselbe Philosophie vor. Die zentrale Infrastruktur wird geschützt, und überflüssige Unterhaltungen und Ablenkungen werden entweder zu Propaganda für die Aufrechterhaltung der Moral umgewidmet, oder man verzichtet ganz darauf. Der Informationsfluß außerhalb der Propaganda wird auf das Wesentliche und Relevante gestrafft. Wann war das letzte Mal, daß ihr von einer „Drag Queen Story Hour“ oder von Toiletten für Trannies gehört habt? Diese Dinge waren Teil unseres zivilisatorischen Niedergangs, aber sie waren auch bloß eine Form von kulturellen Kurzlebigkeiten, die von einem korrupten, wurzellosen Kosmopolitentum produziert wurden. Um es in der neuen Sprache unserer Zeit auszudrücken: diese Dinge waren Beispiele für Virenausstoßung statt das Virus selbst. Sie waren die Mittel, durch die das ideologische Virus sich in beeindruckbaren oder vulgären Köpfen fortpflanzte. Es wird vielleicht einige Zeit dauern, bis wir wieder dieser Art von Kurzlebigkeiten ausgesetzt sind, zu denen wir uns applaudieren und gratulieren können, aber was ist mit dem echten Virus im Kern davon? Was ist mit dem Multikulturalismus unter dem Coronavirus?

Alle Dissidentenkreise und politischen Außenseiter haben den Mangel an Erfolg in den letzten Jahrzehnten mit der Argumentation erklärt, daß das falsche Bewußtsein der Massen, herbeigeführt durch Materialismus und die Sättigung der Kultur mit der vorherrschenden Ideologie, nur durch eine Krise von globalen Ausmaßen gebrochen werden kann. Für die extreme Linke haben dazu Spekulationen über die Identifikation von „emanzipatorischen Chancen“ in Ereignissen wie der Migrantenkrise, dem Finanzcrash von 2008 und dem vermeintlichen zukünftigen Kollaps des Kapitalismus selbst gehört. Jene auf Seiten der äußeren Rechten haben gleichermaßen Gewinne durch Krisen wie ethnische Unruhen, moslemischen Terrorismus und Kriege in Afghanistan und im Irak erzielt. Es würde daher in gewissem Ausmaß natürlich erscheinen, anzunehmen, daß die möglichen Gewinne für jene außerhalb des Mainstreams umso größer sind, je größer die Krise ist. Die Annahme wäre, daß ein globaler Gesundheitsnotstand, der eine neue Große Depression herbeiführt, genau das wäre, wonach Dissidenten suchen. Die Schwierigkeit bisher ist jedoch, daß das Coronavirus das nicht zu liefern scheint. Warum?

Multikulturalismus in der Stasis

Obwohl wir uns immer noch in den relativ frühen Stadien dieses Ausbruchs befinden und weit von der Massenproduktion eines Impfstoffs entfernt sind, hat das System extrem gut für sich gesorgt und eine außerordentliche Fähigkeit gezeigt, Schaden zu absorbieren und abzuwenden. Ich beziehe mich hier nicht auf Gesundheitssysteme oder auf die Produktion und Verteilung von Versorgungsgütern und Ausrüstung, die problematisch und planlos gewesen. Ich rede über die grundsätzliche Regierungs- und Finanzstruktur dessen, wie wir unsere Leben führen. Mein anfänglicher Eindruck ist, daß die durch Multikulturalismus und Massenmigration herbeigeführten Spannungen sich nun unter einer Art von situationsbedingtem Permafrost befinden. Der Multikulturalismus ist ganz einfach wie seine Manifestationen von Virenausstoßung selbst unter Quarantäne gestellt worden. Wenn der Multikulturalismus in der Vergangenheit durch ein riesiges Netzwerk schleichender gesetzlicher, schulischer, sozialer und kultureller Kontrollen aufrechterhalten wurde, dann sollte es nicht überraschen, daß er zu einer Zeit fest auf seinem Platz gehalten wird, in der die Kontrollen der Regierung sich schnell ausweiten.

Der Multikulturalismus ist ein politisches und wirtschaftliches Problem, aber er ist insofern hauptsächlich sozialer Natur, als er direkte Konkurrenz und negative zwischenpersönliche Interaktionen zwischen Rassen (sozialen Gruppen) mit sich bringt. Mit der Einführung des „social distancing“ und von Formen von Massenhausarrest würde es einen vorhersehbaren Rückgang von Spannungspunkten und Konfrontationen geben. Natürlich müssen die Leute immer noch Bewegung machen und Lebensmittel und Medikamente besorgen. Und leider haben selbst diese mageren Situationen bereits reichlich Gelegenheiten geboten, auf Weiße loszugehen. In England hat es Beispiele von Moslems und Afrikanern gegeben, die ältere Weiße durch Anhusten belästigten, aber die Abschlachtung eines siebenjährigen englischen Mädchens, das von seinem Vater auf einer Fahrradtour durch einen Park mitgenommen worden war, durch eine somalische Einwanderin ist wahrscheinlich das entsetzlichste jüngere Beispiel. Insgesamt jedoch ist der Multikulturalismus bei den leeren Straßen und beinahe eliminierten sozialen Versammlungen zusammen mit seinen Symptomen von unmittelbaren medizinischen und finanziellen Sorgen an den Rand gedrängt worden.

Dies ist eine wertvolle Lektion für diejenigen von uns, mich selbst eingeschlossen, die in den letzten Jahren überzeugt waren, daß jede Art von ernsthafter Krise sich als Kipp-Punkt im westlichen Bewußtsein bezüglich des Multikulturalismus erweisen würde. Ich habe bestimmt keine Situation vorhergesehen, in der der Multikulturalismus innerhalb einer Krise abgesondert werden könnte. Und doch ist es so gekommen. Seit der Auferlegung der Maßnahmen für das „social distancing“ ist die Kriminalität im ganzen Westen stark gesunken. In manchen Gegenden des Vereinigten Königreichs ist die Kriminalität um 20 % abgefallen, dank der fast völligen Eliminierung von Entreißdiebstählen und tätlichen Übergriffen an öffentlichen Orten, Verbrechen, in denen Nichtweiße überproportional als Täter vorkommen. New York, Chicago und Los Angeles haben Rückgänge der Kriminalität um ungefähr 25 % erlebt, am deutlichsten bei Einbrüchen und Körperverletzung. Sexualverbrechen sind in manchen Gebieten um fast 50 % zurückgegangen. Diese Rückgänge liegen fast zur Gänze an der dramatischen Verringerung und sogar Beseitigung von Gelegenheiten für solche Verbrechen. Weiße sind zu Hause sicherer als in einer Öffentlichkeit, die mit ethnischer Feindseligkeit und Kriminalität gesättigt sind. Was jetzt vorherrscht, ist ein unbehaglicher Friede, eine Art von Sitzkrieg. Ethnische Kriminalität und andere Formen von zwischenpersönlicher Feindseligkeit zwischen den Rassen, etwas, das wir ungeniert als Propagandavorteil in unserer Konfrontation mit dem breiteren Phänomen des Multikulturalismus anerkennen sollten, sind bis auf Weiteres mehr oder weniger neutralisiert.

Ein neues falsches Bewußtsein

Der von SAGE der britischen Regierung gegebene Rat argumentiert ganz unverblümt für die Fabrizierung eines „Gefühls des Kollektivismus: Alle Botschaften sollten ein Gefühl der Gemeinschaft bestärken, daß ‚wir alle gemeinsam in dieser Sache stecken‘.“ Dies ist etwas, das wir alle hätten erwarten sollen, wenn etwas wie „die Krise“, auf die wir gewartet hatten, endlich da wäre. Dennoch habe ich mir nie vorgestellt, daß es funktionieren würde. Was ich stattdessen in den letzten paar Wochen beobachtet habe, ist etwas wie die Schaffung eines neuen falschen Bewußtseins, um die Risse im alten zu verdecken. Ja, wirtschaftliche Ungewißheit und ein tägliches Trommeln von morbider Furcht werden von den Massenmedien verbreitet. Aber der für mich persönlich beunruhigendste Aspekt dessen, was geschehen ist, ist die Entwicklung eines Gefühls des Kollektivismus, das von den sozialen Medien gezüchtet wurde und zur Gänze in Fantasie, Selbstgefälligkeit und einer süßlichen, unehrlichen und völlig temporären Ad-hoc-Sentimentalität über das Personal im Gesundheitssystem.

Ganz offen gesagt stecken wir nicht alle gemeinsam da drin. Ungeachtet der Badewannentirade von Madonna sind die Mega-Reichen in Massen aus ihren Stadtwohnsitzen abgehauen, auf der Suche nach Privatinseln mit „Covid-19-Tests im Ausland, persönlichen Medizinern und unterirdischen Verstecken.“ Ansonsten normale Menschen haben gegeneinander randaliert, um große Mengen von Toilettenpapier zu ergattern. Konkurrenz und Spannungen zwischen Nationen haben zugenommen wegen des Zugangs zu Lieferungen aus China. Die Alten und Gebrechlichen sind mehr oder weniger der Gnade jüngerer Generationen ausgeliefert, die entweder das Virus nicht ernst genommen oder es offen als „Boomer-Beseitiger“ gefeiert haben. Moslems und ultraorthodoxe Juden haben sich wegen ihrer großen Familien – manchmal mit drei Generationen unter einem Dach – und anderen sozialen Gewohnheiten als besonders anfällig für die Verbreitung der Infektion erwiesen (siehe hier und hier) und sterben an COVID-19 (bislang sind Juden bei den Todesfällen im Vereinigten Königreich um einen Faktor von acht überrepräsentiert). Schwarze und die Behinderten haben jeweils für sich argumentiert, daß sie in den Reaktionen der Regierung auf das Coronavirus in einzigartiger Weise diskriminiert werden. Es ist ein psychologisches allgemeines Gerangel und ein fruchtbarer Boden für physische Unruhe, verkleidet nur dadurch, daß wir kaum aus unseren Häusern dürfen.

Ein Teil der Konditionierung des falschen Kollektivismus ist die leicht zu beobachtende weitverbreitete Verwendung der Sprache des Krieges. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich Politiker und Medienfiguren über den „Kampf“ gegen „den Feind“ reden gehört habe. Donald Trump hat sich zum „Kriegspräsidenten“ gegen „einen unsichtbaren Feind“ erklärt. Emmanuel Macron verkündete, daß sein Land sich im Krieg mit einem „unsichtbaren, schwer zu fassenden“ Feind befindet. Italiens Sonderkommissar sagte, das Land müsse sich für eine „Kriegsökonomie“ rüsten. Bevor er infiziert wurde und in Intensivpflege kam, verkündete Boris Johnson seinen britischen Landsleuten, daß ihr Kampf einer sein, in dem jeder einzelne Bürger „direkt einberufen“ sei. Von Ärzten und Krankenschwestern heißt es, sie seien an der „Front“. Eine Absicht dieser Bezeichnungsweise ist wahrscheinlich die Bekräftigung der Ernsthaftigkeit der Situation und die Förderung eines Gefühls des Opferbringens. Auf der anderen Seite, und subversiver, soll sie Aggressionen beschwichtigen (indem man die Leute dazu anhält, ihre Verluste als Teil einer „Kriegsanstrengung“ zu akzeptieren), die Ausweitung der Notstandsbefugnisse und des nationalen Sicherheitszustands normalisieren und die Einheit des Volkes herstellen, indem ein gemeinsamer Feind postuliert wird, an dem wir unsere Ängste und unsere psychologische Aggression auslassen sollen.

„Das Coronavirus ist kein Notstand. Es ist ein Krieg.“

Das Problem ist, daß das Coronavirus genauso wenig ein „Feind“ ist wie ein Buschfeuer, ein Tornado oder eine Flut. Tatsächlich ist es schwer, sich einen Feind vorzustellen, der weniger eine Wesenheit ist als ein Virus, das in Wirklichkeit eine Art nichtlebende, parasitische, sich fortpflanzende Kombination von Chemikalien statt ein lebender Organismus ist. Ein Virus ist ein medizinisches Rätsel und eine klinische Komplikation; es ist nichts weiter. Wir finden uns daher in dem grotesken Szenario wieder, in dem Europas Politiker Jahrzehnte der Massenmigration, des opferreichen moslemischen Terrorismus und jährlicher Eskalationen der ethnischen Kriminalität mit süßlichen Appellen an die Sentimentalität und das „Zusammenkommen“ abgetan haben, nur um später die Sprache des Krieges und der nationalen Verteidigung in einem schwächlichen Versuch zu mobilisieren, uns dazu zu bringen, daß wir uns mit unseren neuen „Mitbürgern“ an der „Front“ gegen eine Ansammlung von Molekülen zusammenschließen. Sie halten uns für Narren, und der tragischste Aspekt von all dem ist, daß sie recht haben.

Die Mainstream-Nachrichten sind voll von Propagandageschichten (siehe zum Beispiel hier, hier und hier) über Migranten oder Flüchtlinge, die „heldenhafte“ Arbeit im Gesundheitssystem leisten. Der Guardian hat berichtet, daß New Jersey vor Kurzem der zweite Bundesstaat nach New York wurde, „der sich auf Notstandsbefugnisse beruft, um vorübergehend die Einschränkungen gegenüber im Ausland geborenen medizinischen Fachleuten zu lockern. … In Deutschland verpflichteten sich Hunderte ausländischer Ärzte und Krankenschwestern, die noch keine Lizenzen zum Praktizieren haben, zur Arbeit, nachdem es Aufrufe von örtlichen Behörden gab, die eine Ausbildung versprachen.“ Bequemerweise vergessen wird die Tatsache, daß ausländische Mediziner seit Jahren ihre Patienten in weit überproportionalen Zahlen sexuell angegriffen und mißbraucht haben. Die American Medical Association hat gefordert, die Visabearbeitung an Botschaften und Konsulaten weltweit für Ärzte zu eröffnen, die an den ab Juli beginnenden amerikanischen Facharztausbildungsprogrammen teilnehmen wollen, was bedeutet, daß kranke Amerikaner sich sehr bald auf viele tausende weitere Beispiele der besten medizinischen Behandlung freuen können, die Nigeria, Pakistan und der Nahe Osten zu bieten haben.

„Arzt wegen Vergewaltigung einer Patientin im Krankenhauszimmer verurteilt.“

Man hat Mühe damit, die schiere Dummheit und Tragikomik der Situation zu verarbeiten, bis man sich daran erinnert, daß wir die Generation sind, die Harry Potter und Fifty Shades of Grey zu den kulturellen Maßstäben unserer Zeit gemacht hat, was gleichzeitig die neu erlangte Neigung unserer Zivilisation zu kindischem magischem Denken und Sadomasochismus widerspiegelt. Angesichts einer Abfolge von Krisen haben wir unsere Fähigkeit perfektioniert, uns zu verhexen und sie schlimmer zu machen.

Die sich ändernden Regeln des Spieles

Wenn zur wahren Natur des Multikulturalismus der rassische Konkurrenzkampf gehört, dann könnten wir wie oben diskutiert sagen, daß das Coronavirus eine Spielpause herbeigeführt hat. Mit der Quarantäne und dem „social distancing“ sitzen die verschiedenen Teams in ihren jeweiligen Umkleideräumen und warten auf weitere Anweisungen. Aber nach welchen Regeln werden wir spielen, wenn der Wettkampf weitergeht? Schon hat das System das existierende Regelwerk zerrissen. Jede westliche Nation hat massive Konjunkturpakete eingeführt, manche sozialistischer als andere, um sicherzustellen, daß die Konzerne weiterhin Profite aus einer auf Schulden beruhenden Magensonde saugen können, die weit in die ferne Zukunft reicht, und um die Illusion zu erzeugen, daß die Erwartungen ihrer Bevölkerungen an ein Grundeinkommen erfüllt werden. Die Arbeitslosigkeit schießt in die Höhe, aber es ist noch zu früh, um das Ausmaß der sozialen Unruhe abzuschätzen, die das entstehen lassen könnte. Der Punkt hier ist, daß der Konkurrenzkampf um Ressourcen künstlich durch das schuldenbasierte Finanzsystem betäubt wird. Vorerst könnten diese Maßnahmen ein wenig helfen. Viele Menschen werden immer noch in der Lage sein, ihre Hypotheken zu bezahlen, Lebensmittel zu kaufen und Toilettenpapier zu horten, bis ihre instinktive Furcht ein wenig beruhigt ist, und sogar alles zu absorbieren, mit dem Netflix und der Rest des unterhaltungsindustriellen Komplexes sie bewerfen möchte. Man kann ihnen das Gefühl geben, daß alles in Ordnung kommen wird, genau wie in Harry Potter. Dieses infantile Gefühl der Hoffnung und Erwartung ist fatal für jede Revolution und wesentlich für die Aufrechterhaltung jedes Status quo. Unsere Leute sind nicht deshalb gehorsame Diener des Staates, weil sie physisch eingesperrt sind, sondern weil sie geistig eingesperrt sind, und das seit Jahrzehnten.

Alle finanzielle Unterstützung für den Durchschnittmenschen wird auf der Grundlage massiver zukünftiger Schulden angeboten. Alles, was uns jetzt gereicht wird, wird schließlich zurückgezahlt werden müssen, und wenn die Summen hoch genug werden, und ich glaube, das sind sie bereits, dann werden diese Schulden für unsere Kinder und Enkelkinder übrigbleiben. Das System rettet sich selbst, bereichert sich dabei sogar, während es so tut, als würde es uns retten. Nach dem Coronavirus werden wir erneut in das Sonnenscheinland der Massenmigration, der niedrigen Löhne, billigen ausländischen Arbeitskraft und der bedeutungslosen Schlemmerei des Konsumismus eintreten, nur daß diesmal unsere Steuern höher und unsere Kinder ärmer sein werden und unsere Regierungen mit ihrem Personal aus feindlichen Eliten mehr Überwachungs- und Zwangsbefugnisse als zu irgendeiner Zeit in der Geschichte haben werden. Ich denke, daß die Ressourcenkonkurrenz sich hier intensivieren wird, im düsteren Danach statt im Auge des Coronavirus-Sturms. Ich zögere, eine solche Theorie darzubieten, aus Furcht, daß sie als weiteres Beispiel dafür aufgefaßt wird, daß man die Dose der Revolution weiter die Straße entlang tritt und sie damit zu einem Ereignis der religiösen Erwartung macht, die immer am Horizont ist, aber nie zustandekommt. Und doch kann ich dem Gefühl nicht entgehen, daß – egal welche Regeländerungen ins Spiel gebracht werden – zu der Zeit, wenn wir wieder aus unseren Häusern hervorkommen, um das Spiel wieder aufzunehmen, es weniger zu verlieren geben wird und wir es mit einem Gegner zu tun haben, der, wenn er auch nicht wankt, so doch dadurch geschwächt sein wird, daß er seinen Spielplan während der Halbzeit ändern mußte.

„Australien vor Billionen-Dollar-Verschuldung nach beispiellosen Coronavirus-Zahlungen.“

Silberstreifen?

Das Coronavirus wird vielleicht unterschwellig zu einem Anstieg des weißen Bewußtseins beitragen, als Teil eines breiteren Phänomens, in dem ethnozentrische Einstellungen als Funktion einer wahrgenommenen Krankheitsanfälligkeit zunehmen. In seiner gröberen Form ist es Futter für diejenigen, die mehr aufgrund des Instinkts statt des Intellekts funktionieren. Wir sahen es in Trumps Verweis auf das „Chinavirus“, einer kleinen Zahl von Zufallsangriffen auf Ostasiaten in mehreren Ländern und anderen Beispielen antichinesischer Aktionen. Aus meiner eigenen Perspektive fand ich solche Chinesenhetze unfein und letztendlich kontraproduktiv. Auf persönlicher Ebene empfinde ich Abscheu gegen vieles an der ostasiatischen Kultur, und mir fallen viele Gründe für antichinesische und antiasiatische Haltungen unter Weißen ein, die nichts damit zu tun haben, daß man diese Leute als Seuchenbringer betrachtet. Ich betrachte die Ostasiaten als nicht weniger negative Kraft innerhalb des Multikulturalismus als irgendeine andere fremde Gruppe, mit Ausnahme der Juden, die all die jüngsten Ereignisse wahrscheinlich in der Tat sehr beunruhigend finden – besonders als herauskam, daß italienische Krematorien mit den modernsten verfügbaren Anlagen Mühe damit hatten, mehr als 25 Leichen pro Tag einzuäschern. Aber ich schweife ab.

Die Ostasiaten sind ein großteils stilles Problem; sie bringen eine subtilere Form der Kriminalität mit sich und lassen sich als Musterbeispiele für multikulturellen Erfolg benutzen. Sie haben nichts zu unserer Kultur beizutragen und haben in der Vergangenheit wenig oder keine Beiträge geleistet. Ihr Ethnozentrismus ist stark, aber unaufdringlich, weniger auffallend wie jener der Juden und der Araber, hat aber bedrohliches Potential, wenn er mit internationaler Macht kombiniert ist. Vieles von ihrer Psychologie ist für unsere total fremd, und ihre Behandlung von Tieren ist schockierend für die europäische Seele. Ich habe Videos von Hunden auf chinesischen Märkten gesehen, bei denen ich Gänsehaut bekam und mein Blut kochte. Die Ostasiaten sind ein Rivale der Europäer; wir sind niemals Freunde gewesen. Es hätte ein massives Einreiseverbot für alle Ostasiaten ab dem Moment geben sollen, als bekannt wurde, daß es in einer chinesischen Stadt einen Ausbruch einer neuartigen Krankheit gegeben hat, und ich betrachte alle spätere politische Rhetorik über die Chinesen als ziemlich späten und armseligen Versuch der Schadensbegrenzung. In anderen Worten, ich habe wenig Geduld für republikanischen Lippendienst-Ethnozentrismus, der mit bloßer Rhetorik beginnt und endet. Hasst die Chinesen, soviel ihr wollt, aber wenn ihr sie hasst, dann hasst sie mit einem reinen und echten Hass, der von einer Berücksichtigung aller vorliegenden Fakten untermauert wird.

Es ist meine aufrichtige und wunscherfüllte Hoffnung, daß dieser Ausbruch zum weißen Ethnozentrismus beiträgt, indem er die Aufmerksamkeit auf die allgemeinere Anfälligkeit poröser Grenzen für globalisierte Infektion, Terrorismus, Massenmigration und die viel tiefere Umwandlung unserer Lebensart fokussiert. Ich könnte glauben, um die Worte von Ezra Pound zu entlehnen, daß unsere Zivilisation jetzt wenig mehr ist als „eine alte zahnlose Hündin“, aber ich bin noch nicht dazu bereit, sie abzuschreiben. Wenn diese Quarantäne endet, werden wir uns den Staub abklopfen und uns wieder ins Getümmel stürzen müssen, vielleicht mit mehr Intensität als je zuvor. Wir werden anpassungsfähig und flexibel sein müssen. In dieser Hinsicht finde ich es extrem ermutigend, daß Italien kürzlich beschlossen hat, den Coronavirus-Ausbruch zu benutzen, um seine Häfen für alle Migrantenschiffe zu schließen und zu erklären, daß sie „nicht die Voraussetzungen erfüllen können, um als sicherer Ort eingestuft und definiert zu werden.“ Echte Sorge oder exquisite Staatskunst? Wer weiß, und wen kümmert’s? Mit dieser Aktion haben sie das Konzept des Asyls auf den Kopf gestellt. „Warum nach Europa kommen? Europa ist nicht sicher. Geht nach Hause.“ „Warum nach Europa kommen? Europa hat keine Jobs. Geht nach Hause.“ Dies ist die Art von flexiblem und subtilem Denken, die für den Weg nach vorn nötig sein wird. Chancen sollte man in jedem Unglück suchen.

Alles in unseren Nationen wird in den kommenden Monaten und Jahren weniger komfortabel werden, und manche Illusionen werden sich auflösen, so wie die Situation schlimmer wird. Der Multikulturalismus, eine der größten Illusionen unserer politischen Kultur, wird schließlich leiden. Nicht jetzt. Nicht, während das „social distancing“ uns alle im Lockdown hat. Und vielleicht nicht in der unmittelbaren Zeit danach. Aber er wird leiden. Das System wird nicht ewig falsche Hoffnungen und falsche Erwartungen bieten können. Das von der Coronavirus-Propaganda gebotene „Gefühl des Kollektivismus“ ist eine zynische und ausnützerische List, die sich auflösen wird, sobald die unmittelbare Schwierigkeit vorbeigeht. Das Gefühl des Kollektivismus, das wir bieten, baut auf Tradition, Geschichte, Blut und einer radikalen Vision davon, was die Zukunft sein kann und muß. Es wird überdauern.

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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5 Kommentare

  1. @ Alldeutscher im Unerledigt-Ordner: Vielen Dank für Deine lobenden Worte!

    An neueren Büchern über die Rassenthematik weiß ich nur eines zu empfehlen, das ich selbst besitze:

    Anthropologie Europas: Völker, Typen und Gene vom Neandertaler bis zur Gegenwart von Andreas Vonderach, Ares Verlag 2008, anscheinend nur noch gebraucht erhältlich (dzt. um € 36,58).

    Das Buch habe ich wie gesagt selber (damals noch neu vom Verlag bestellt), und der Autor ist nach eigener Aussage um eine möglichst sachliche, unideologische Darstellung bemüht, was auch meinem Eindruck entspricht.

    Beste Grüße in die schöne Schweiz!

    Antworten
  2. Jouri

     /  April 25, 2020

    Ein guter Artikel, der auch ein Stück weit weg führt von Corona und darauf verweist, daß der Kampf nach dem Stillstand weitergeht und zwar ungeachtet all der Schäden, die von unseren Regierungen verursacht worden sind. Ich habe heute gelesen, daß die Schleppermafia unseren lieben Kuffnucken nicht nur den Weg nach Europa anbietet, sondern auch den Rückweg in ihr Programm aufgenommen hat. Anscheinend ist einer kleinen Anzahl an Morrokanern, die Situation in Spanien zur Zeit nicht so angenehm vorgekommen.
    Das Buch von Herrn Vonderach habe ich vor 2-3 Jahre neu erworben. Das Rittergut konnte das Buch damals beschaffen.

    Antworten
  3. Ich vermute auch, daß bei den schon nach Europa gekommenen Zudringlingen teils eine gewisse Ernüchterung gegenüber den Erwartungen eingetreten ist, die man in ihnen vor ein paar Jahren wohl auch durch Internetgerüchte (angeblicher Bedarf an Zuwanderung, Merkels Hausgeschenke etc.) geweckt hat. Das wird schon vor der Coronakrise begonnen haben und sich jetzt durch diese und die deshalb zu erwartende wirtschaftlich schlechte Zukunft noch verschärft haben, und auch hier werden Darstellungen im Internet – diesmal durch die bereits Zugedrungenen nach Hause – eine Rolle spielen.

    Der Schweizer Neukommentator Alldeutscher, dem ich in meinem vorigen Kommentar geantwortet habe, hat rückgemeldet, daß ein großer Schweizer Buchhändler Andreas Vonderachs „Anthropologie Europas“ im Angebot hat und er es von dort neu beziehen konnte. Das wäre also auch für andere interessierte Leser eine zu ergoogelnde Alternativmöglichkeit.

    Antworten
  4. >> wir es mit einem Gegner zu tun haben, der, wenn er auch nicht wankt, so doch dadurch geschwächt sein wird, daß er seinen Spielplan während der Halbzeit ändern mußte <<

    Dem möchte ich mich nicht so recht anschließen, weder, daß der Gegner geschwächt sein würde – eher das Gegenteil trifft zu, noch, daß er seinen Spielplan ändern müßte.
    Ein Wiederaufleben "weißen Bewußtseins" wäre allerdings denkbar, zu hoffen sowieso, aber selbst da – schwierig.

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  5. Mir ist nicht ganz klar, wen Andrew Joyce mit diesem Gegner meint.

    Falls er damit die JNWO-Systemkräfte meint, so würde ich das auch verneinen, aber nachdem er in dem Artikel selbst schreibt, daß das System in dieser Krise extrem gut für sich sorgt und sich selbst rettet, während es für uns im düsteren Danach schlechter sein wird als vorher, glaube ich – auch aus dem sonstigen Kontext heraus -, daß er unsere diversen fremdrassigen Ressourcenkonkurrenten in unseren Ländern meint.

    Und da könnte er zum Teil ein wenig recht haben, abhängig davon, um welche Gruppe es geht. Während die in den letzten paar Jahren zugedrungenen „Flüchtlinge“ vielleicht tatsächlich nicht einmal einen kollektiven Spielplan haben, werden die schon länger etablierten „ethnic communities“ wohl doch einen haben und bei dessen Anpassung an die neuen Gegebenheiten wahrscheinlich auch vom (((System))) beraten und unterstützt werden.

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