Wie kleine genetische Unterschiede rassische Diversität erzeugen

Von John Bean, übersetzt von Tekumseh. Das Original How Small Genetic Differences Give Rise to Racial Diversity erschien am 4. Juni 2015 auf Counter-Currents Publishing. (Französische Übersetzung hier)

Vorbemerkungen des Autors: Dieser Artikel baut auf einer alten Arbeit auf, die in der Oktober-Ausgabe von Identity des Jahres 2005 gedruckt wurde. Er wurde weiterentwickelt, indem Anregungen von Roger Pearson einem Anthropologieprofessor eingearbeitet wurden, besonders in der Sektion zum Ursprung der Europäer.

Als das Humangenomprojekt [im Zuge dessen das gesamte menschliche Genom sequenziert wurde, und seither entschlüsselt wird; d. Ü.] 2000 vollendet wurde, hat man allerorts rufen gehört, dass dessen Ergebnisse zeigen, dass es keine genetische Basis für Rasse gibt. Tatsächlich gingen einige Wissenschaftler des links-liberalen Konsens‘ so weit, Rasse als „biologische Fiktion“ zu bezeichnen. Ich argumentiere, dass die Entwicklungen seither klar bewiesen haben, dass recht kleine genetische Unterschiede disproportionale Resultate produzieren können, und der Tatsache weitere Beweise zugesellt haben, dass rassische Unterschiede eine Realität sind und dass sie deutlich komplexer sind als Unterschiede von Hautfarbe und Haartextur.

Wenn wir gesagt bekommen, dass die Unterschiede in der DNS-Sequenz zwischen Menschen von unterschiedlichen Teilen der Erde so klein ist, dass es tatsächlich so etwas wie „Rasse“ nicht gibt, sollten wir uns zuerst daran erinnern, dass der Unterschied zwischen Menschen und Schimpansen knapp über ein Prozent beträgt. Wie kann es sein, dass wir 99% der DNS teilen, wir uns aber in Aussehen, Verhalten und vor allem in unseren mentalen Fähigkeiten so stark unterscheiden? Unsere Haushunde und -katzen teilen ebenfalls ungefähr 80% unserer DNS. Ungefähr 75% der Mäusegene, die bisher identifiziert wurden, haben ein festes Gegenstück im menschlichen Genom.

Darüber hinaus, zeigten jüngste genetische Forschungen, Prof. Stylianos Antonarakis von der Medizinischen Fakultät der Universität Genf und Dr. Even Kirkness vom Institute of Genomic Research, Maryland, zufolge, dass manche Regionen der DNS von Menschen, Hunden und Spezies, so unterschiedlich wie Elefant und Zwergkänguru beinahe ident sind. [1] Von großer Bedeutung ist ferner, dass große Teile der menschlichen DNS; die man früher als inhaltsleeren „Junk“ bezeichnet hat, nach heutigen Erkenntnissen eine unerkannte „Genetische Grammatik“ beinhalten, welche die Sprache unserer Gene viel komplizierter macht, als bisher gedacht. Mehr zur Bedeutung dieser „Junk-DNA“ bei der Schaffung von Gruppen- bzw. Rassenunterschieden später. Aber für den Moment wollen wir’s damit bewenden lassen, dass kleine DNS-Unterschiede allerdings beachtliche Effekte haben können.

Es beginnt in deinen Genen

Wir freuen uns, dass manche Leser das in den nächsten Paragraphen skizzierte Basiswissen über Genetik bereits haben. Für jene, die sich bisher nicht besonders um „Gene“, „Chromosomen“ und „DNS“ gekümmert haben, ist das Folgende die Zusammenfassung des Basiswissens für jedermann ohne Matura in NAWI-Fächern.

Die charakteristischen Eigenschaften, die du von deinen Eltern und deren Vorfahren erbst, sind deine ererbten Gene. Diese genetische Information formt Teile der Chromosomen, die aus DNS bestehen, das ist die chemische Desoxyribonukleinsäure. Die paarweise vorkommenden Chromosomen sind fadenförmige Strukturen, die üblicherweise im Zellkern eines Tiers oder einer Pflanze sind und die Gene tragen. Das DNS-Molekül hat die Struktur einer Doppelhelix, also eines Paars von parallelen Helices mit gemeinsamer Achse und es existiert im Kern jeder lebenden Zelle. Das war die revolutionäre Entdeckung, die bei den englischen Wissenschaftlern James Watson und Francis Crick 1953 gelang, und die auch die Erkenntnis enthielt, dass die beiden Stränge komplementär sind. Die komplette DNS-Sequenz, die in einer Zelle eines Organismus‘ vorliegt, ist als Genom bekannt.

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Der tote Raumfahrer – Teil 5

Von James Patrick Hogan. Das Original „Inherit the Stars“ wurde 1977 veröffentlicht, die deutsche Fassung (übersetzt von Andreas Brandhorst) erschien 1981 im Moewig-Verlag (ISBN 3-8118-3538-6) und war lange nur noch in Gebrauchtexemplaren über Amazon erhältlich. Inzwischen gibt es wieder eine überarbeitete Neuauflage unter dem Titel Das Erbe der Sterne, die seit 30. Dezember 2016 erhältlich ist. (Bilder von mir eingefügt; Titelbild aus der Manga-Version zu „Inherit the Stars“ [Abschnitt Inherit the Stars 5 – Jupiter-5].)

Letzter Teil; zuvor erschienen: Der tote Raumfahrer – Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4

20

Die riesigen Schiffe, die im Zuge des fünften bemannten Unternehmens zum Jupiter fliegen würden, waren in über einem Jahr in der Mondumlaufbahn gebaut worden. Außer dem Leitschiff waren hoch über der Mondoberfläche allmählich sechs Frachter entstanden, von denen jeder in der Lage war, dreißigtausend Tonnen an Versorgungs- und Ausrüstungsgütern zu transportieren. Während der letzten zwei Monate vor dem geplanten Starttermin war das wie Weihnachtsbaumlametta wirkende dahintreibende Durcheinander aus Maschinen, Werkzeugen, Containern, Fahrzeugen, Tanks, Kisten, Zylindern und den tausend anderen Posten zusammengestellten Gerätschaften langsam im Innern der Schiffe verschwunden. Die Wega-Fähren, Fernraumkreuzer und anderen Schiffe, die ebenfalls für dieses Projekt vorgesehen waren, wurden im Verlaufe mehrerer Wochen von ihren jeweiligen Mutterschiffen aufgenommen. Während der letzten Wochen lösten sich die Frachter in regelmäßigen Abständen aus der Mondumlaufbahn und setzten Kurs auf Jupiter. Als die Passagiere und letzten Besatzungsmitglieder von der Mondoberfläche hinaufgebracht wurden, war nur noch das Leitschiff übrig; einsam und verlassen schwebte es in der Leere. Mit dem Näherrücken der Stunde Null zog sich die Schar von Wartungsschiffen und Begleitsatelliten zurück. Ein paar Kilometer entfernt verdichtete sich ein Pulk aus Geleitschiffen, und ihre Kameras übertrugen die Bilder via Luna in das Welt-Nachrichtennetz der Erde.

Als die letzten Minuten heranrückten, zeigten Millionen Bildschirme einen eindrucksvollen, fast zwei Kilometer langen Schatten, der sich fast unmerklich über dem Sternenhintergrund bewegte. Die Stille dieses Schauspiels schien irgendwie die unvorstellbare Kraft anzukündigen, die entfesselt werden sollte. Genau nach Zeitplan beendeten die Flugkontrollcomputer die letzte Endcountdown-Überprüfung, erhielten vom Hauptprozessor der Bodenkontrolle eine „Grün“-Bestätigung und aktivierten die thermonuklearen Haupttriebwerke. Sie flammten in einem Blitz auf, der selbst von der Erde aus zu sehen war.

Das Jupiter-Fünf-Unternehmen hatte begonnen.

In den nächsten fünfzehn Minuten gewann das Schiff an Geschwindigkeit und schraubte sich immer höher hinauf. Dann schüttelte es mit müheloser Leichtigkeit die restlichen Gravitationsfesseln des Mondes ab. Jupiter-Fünf setzte dazu an, die Flotte der Frachter, die zu diesem Zeitpunkt bereits eine sich über Millionen Kilometer hinziehende Reihe bildete, einzuholen und sich ihr hinzuzugesellen. Nach einer Weile kehrten die Geleitschiffe zum Mond zurück, und die Bildschirme auf der Erde zeigten einen stetig blasser werdenden Lichtpunkt, der von den Orbitalteleskopen eingefangen wurde. Bald war auch der verschwunden, und nur noch die Fernortungen und Lasertaster blieben übrig, um den elektronischen Datenaustausch über den sich vergrößernden Ozean aus Leere fortzusetzen.

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What is at stake

By Deep Roots (German original here: Was auf dem Spiel steht)

„Maybe this is the disease of our days in the first place: Not to know that we are not alone, but just a link in a chain that reaches not only far into the past, but likewise into the future.“
Reader Lepanto1 in her comment quoted in my post Zum Jahreswechsel: Was die Pummerin uns sagt.

Inspired by Trainspotter’s Taming the Elites I have written this article to illustrate what outrageous, unimaginably far-reaching consequences our elite‘s treason will have in case of their success. It’s by far not merely about our own future, or that of our children or their children; it is much, much more than that which is at stake. To explain this, I have to go far afield.

According to our current knowledge the Cro-Magnons, the first European branch of Homo sapiens, appeared in Europe about 45,000 years ago. They must have been evolving somewhere else for quite a while in similar geographic and genetic isolation as Homo neanderthalensis, as they were then at least as evolved as the Neanderthals who had been there for about 170,000 years. The oldest fossils of modern Homo sapiens, about 195,000 years old, have been found in Omo Kibish in Ethiopia (German edition of National Geographic, March 2006: „Der lange Marsch um die Erde“ [„The long march around the earth“]). According to this map from „bild der wissenschaft“ 5-2012 („Denisova-Mensch: Ein Phantom tritt aus dem Schatten“ [„Denisova hominin: A phantom emerges from the shadows“], translated caption from the original article) anatomically modern humans began to spread into southern, central and northern Africa as well as into the Middle East at least since 110,000 years ago:

At least since 110,000 years ago anatomically modern humans expanded from East Africa (1) to the Arabian Peninsula and into the Middle East. About 50,000 years ago a population of modern humans mixed with the archaic Neanderthals (2). From this group several migration waves originated, the first along the southern coast of Asia (3). Presumably on the islands of Southeast Asia the Moderns met with archaic Denisova hominins – at least two hybridizations with them are verified (4). Bearers of Neanderthal-plus-Denisova DNA arrived in New Guinea and Australia 45,000 years ago (5).

According to the article „Die ersten Araber“ („The first Arabs“) in „Spektrum der Wissenschaft“ of April 2011 (from which the following map and caption are taken) Homo sapiens had crossed Arabia as early as 125,000 years ago and reached the Strait of Hormuz. („Spektrum der Wissenschaft“ is the German edition of „Scientific American“.) The findings from Qafzeh are also mentioned in „Der lange Marsch um die Erde“, where an age of 100,000 years is given for them; there it reads: „But this group never got farther and died out 90,000 years ago.“

According to latest archaeological findings Homo sapiens might have crossed the Bab-el-Mandeb early on, populated Southern Arabia and spread from there further into Asia (purple arrows). Thus they would have appeared in Jebel Faya 125,000 years ago. According to a scenario that has been discussed already before modern Man wandered on a northern route across the Suez area into the Levant – either coming from East Africa (green arrow) or from the Sahara (solid red arrow). His fossils were found in the caves of Es Skul and Qafzeh in Israel. In humid climate phases these human groups would have found enough waters in Arabia to settle this area too (dotted red arrows).

We are descended either from that branch of Northeast African Homo sapiens which spread across the Levant into Asia Minor and from there around the Black Sea to Europe, or maybe from the one that wandered, as shown on the first map, westward along the southern coast of the Mediterranean and eventually reached the northern slope of the Atlas Mountains. This was, as shown on the following map from „Spektrum der Wissenschaft“ 12-2010 („Als der Mensch fast ausstarb“ / „When Man almost died out“) a green region even in this age. There, separated from the Proto-Negroids in the South by the desert and from the Neanderthals in the North by the Mediterranean Sea, our ancestors might have evolved in genetic isolation to become the Cro-Magnons who later invaded Europe across the Strait of Gibraltar, which was even narrower during the Ice Age, to displace the Neanderthals.

From „Spektrum der Wissenschaft“ 12-2010 „Als der Mensch fast ausstarb“ / „When Man almost died out“; caption: SAVED NEAR THE SEA. Earth fell into an Ice Age 195,000 to 123,000 years ago, during which time wide parts of Africa became inhospitable for humans. Only few regions could have provided Homo sapiens with enough food, for he needed grass- and scrubland. Excellent conditions were offered by the South African coast with its nutritious plants and plenty of seafood.

But maybe both is true: maybe the Proto-Indo-Europeans are derived from the eastern branch that moved through the Middle East and around the Black Sea, while the ancestors of the neolithic Europeans (e.g. „Ötzi“) came across Gibraltar, later to be overlaid and absorbed by the Indo-Europeans. Maybe there were several such mixings of Eastern and Western Europeans during the many thousand years of their unrecorded history in Europe.

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Das Rätsel der europäischen Haar-, Augen- und Hautfarbe

Von Peter Frost, übersetzt von Lucifex. Das Original The Puzzle of European Hair, Eye, and Skin Color erschien am 11. Juli 2015 auf Evo and Proud und wurde am 7. August 2015 auf National Vanguard nachveröffentlicht.

DIE MEISTEN MENSCHEN haben schwarzes Haar, braune Augen und braune Haut. Europäer sind anders: ihr Haar ist auch braun, flachsblond, golden oder rot, ihre Augen auch blau, grau, haselnußbraun oder grün, und ihre Haut ist blaß, fast wie die eines Albinos. Dies ist besonders bei Nord- und Osteuropäern der Fall. (ILLUSTRATION: Mary Magdalene, Frederick Sandys [1829-1904]. Ist das physische Erscheinungsbild der Europäer allein oder auch nur hauptsächlich eine Anpassung an das Klima?)

Wie ist dieses Farbenschema zustande gekommen? Vielleicht wirken sich dieselben Gene, die die Hautpigmentierung aufhellen, auch auf die Haar- und Augenpigmentierung aus? Doch die Gene sind in jedem Fall verschiedene. Unsere Haut wurde hauptsächlich durch den Austausch eines Allels durch ein anderes auf drei verschiedenen Genen weiß. Unser Haar erwarb eine vielfältige Palette von Farben durch eine Ausbreitung neuer Allele auf einem anderen Gen. Unsere Augen erwarben eine ähnliche Palette durch ähnliche Veränderungen auf noch einem anderen Gen.

Dieses Farbschema ist in noch einer Weise rätselhaft: es ist bei Frauen stärker ausgeprägt als bei Männern. Frauen sind in der Haarfarbe von Natur aus variabler als Männer, wobei insbesondere Rothaarige häufiger sind. Sie sind in denjenigen Populationen, wo blaue Augen häufig sind, gleichermaßen variabler in der Augenfarbe. Und schließlich sind Frauen überall auf der Welt hellhäutiger als Männer, als Ergebnis von Hautveränderungen in der Pubertät.

Während Frauen in ihren Haar- und Augenfarben vielfältiger sind, hat diese größere Vielfalt in jedem Fall eine verschiedene Ursache. Im Fall der Haarfarbe haben Frauen mehr von den Zwischentönungen, weil der dunkelste Farbton (schwarz) weniger leicht exprimiert wird. Im Fall der Augenfarbe haben Frauen mehr von den Zwischentönungen, weil der hellste Farbton (blau) weniger leicht exprimiert wird.

Falls die Haar- und Augenfarben sich auf Arten diversifizierten, die sich physiologisch unterscheiden, aber visuell ähnlich sind, dann muß der gemeinsame Zweck dieser Vielfalt visueller Art sein. Außerdem betrifft diese Vielfalt in beiden Fällen sichtbare Merkmale im Gesicht oder nahe dem Gesicht – dem Fokus der visuellen Aufmerksamkeit.

Sexuelle Selektion?

Warum würde ein Gesichtsmerkmal bei einem Geschlecht bunter werden als beim anderen? Der wahrscheinlichste Grund ist sexuelle Selektion, die stattfindet, wenn ein Geschlecht um die Aufmerksamkeit des anderen konkurrieren muß. Diese Art der Selektion begünstigt ins Auge springende Farben, die entweder hell oder neuartig sind.

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Eurasischer Grauwolfssuprematismus

Eine Kreuzung zwischen einem Wolf und einem Deutschen Schäferhund.

Von Guillaume Durocher, übersetzt von Lucifex. Das Original Eurasian Grey Wolf Supremacism erschien am 26. März 2018 auf The Occidental Observer.

Eine kürzlich durchgeführte Studie hat enthüllt, daß es in ganz Eurasien wiederholte Paarungen zwischen Hunden und Wölfen gegeben hat:

Die internationale Studie zeigte, daß um die 60 Prozent der Genome des Eurasischen Grauwolfs kleine Blöcke der DNS von Haushunden trugen, was darauf hindeutet, daß Wölfe sich in vergangenen Generationen mit Hunden kreuzten.

Die Ergebnisse legen nahe, daß die Kreuzung zwischen Wolf und Hund in Europa und Asien geographisch weitverbreitet war und jahrhundertelang stattgefunden hat.

Forscher untersuchten DNS-Daten von Grauwölfen – den Vorfahren des Haushundes -, um zu bestimmen, wie sehr ihr Genpool mit der DNS von Haushunden verdünnt war und wie weitverbreitet der Prozeß der Hybridisierung ist.

In anderen Worten, die Forscher versuchten herauszufinden, wie „unrein“ der Eurasische Grauwolf aufgrund der Introgression von Haushundgenen geworden ist.

Die Forscher entdeckten, daß viele Grauwölfe in Wirklichkeit genetisch unrein sind und daß sogar die Entwicklung einer Definition für einen „reinen“ Grauwolf als Folge davon problematisch ist. Sie betonen jedoch, daß das Vorhandensein einiger Hundegene Wolfspopulationen um nichts weniger genetisch unterscheidbar macht und daß Erhaltungsbemühungen zur Bewahrung der Integrität und genetischen Reinheit von Wolfspopulationen sinnvoll bleiben:

Wir fanden heraus, daß, während die Hybridisierung die genetische Eigenständigkeit von Wolfspopulationen nicht kompromittiert hat, eine große Zahl wilder Wölfe in Eurasien einen kleinen Anteil von Genvarianten trägt, die von Hunden stammen, was zur Unklarheit dessen führt, wie wir genetisch „reine Wölfe“ definieren.

Unsere Forschungsarbeit zeigte auf, daß manche einzelne Wölfe, die nach ihren physischen Eigenschaften als „reine Wölfe“ identifiziert worden waren, in Wirklichkeit von gemischter Abstammung waren. Andererseits zeigten zwei italienische Wölfe mit einer ungewöhnlichen schwarzen Fellfarbe keine genetischen Signaturen von Hybridisierung, außer daß sie eine vom Hund stammende Variante eines Gens trugen, die mit dunkler Färbung verbunden ist. Dies deutet darauf hin, daß die Definition genetisch „reiner“ Wölfe unklar sein und die Identifikation von Individuen mit Beimischungen schwierig sein kann, was nahelegt, daß Managementstrategien, die auf der Entfernung vermuteter Hybriden aus Wolfspopulationen ineffizient sein könnte.

Stattdessen hat unsere Studie eine Notwendigkeit der Verringerung der Faktoren aufgezeigt, die zu Hybridisierung führen können, wie ein häufiges Vorkommen von freilaufenden Hunden, kleine Wolfspopulationsgrößen und unregulierte Jagd.

Man denkt, daß Hunde und Wölfe sich vor 6.400 bis 14.000 Jahren in getrennte Evolutionswege aufgespalten haben, ein weiteres Beispiel für eine schnelle biologische Evolution über eine relativ kleine Zahl von Generationen hinweg, wenngleich unter menschlichem Anschub.

Man fragt sich, was die Autoren von Bemühungen zur Bewahrung der Integrität menschlicher Subspezies halten, eines kostbaren Erbes, das über zehntausende Jahre regionaler Evolution entstanden ist.

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Zerschlagen wir ein paar Wahnvorstellungen

Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Lucifex. Das Original Let’s Crush Some Delusions erschien am 15. Juli 2017 in Kevin Alfred Stroms Essays auf Basis einer Radiosendung von American Dissident Voices vom selben Datum.

 

 

Es hat mich einmal jemand gefragt, was mein Ziel im Leben sei. Ich antwortete etwas flapsig, daß es meine lebenslängliche Pflicht sei, Weißen zu zeigen, daß fast alles, was ihnen ihr ganzes Leben lang beigebracht worden ist, das Gegenteil von wahr und das Gegenteil von moralisch ist – besonders jene Dinge, von denen ihnen gesagt wurde, daß sie heilig seien. Vielleicht war das eine leichte Übertreibung. Aber es ist wahr, daß wir Weißen von einem Feind angegriffen werden, dessen Hauptwaffen Täuschung und Trickserei sind. Wir haben so viele absichtlich implantierte Wahnvorstellungen in uns aufgenommen, daß wir verkrüppelt auf einem Schlachtfeld liegen, wo wir leicht siegreich sein könnten. Zerschlagen wir heute ein paar jener Wahnvorstellungen.

Wahnvorstellung A: Rassenvermischung ist der unvermeidliche Trend der Zukunft und der Natur.

Es stimmt, die massive, Billionen Dollar teure, jahrzehntelange Propagandakampagne für die Rassenvermischung (die uns davon zu überzeugen versucht, daß es „unmoralisch“ sei, das Überleben der eigenen Rasse zu schätzen) hat einen Effekt gehabt. Sie verringerte zum Beispiel den Prozentanteil der Weißen, die innerhalb ihrer eigenen Rasse heiraten, von 99 Prozent auf ungefähr 90 Prozent. Ich gebe zu, das ist etwas sehr Schlechtes.

Aber es gibt keine Garantie, daß dieser Trend fortdauern wird: 1) Er ist sehr künstlich und wird uns durch die Massenmedien und andere gesichtslose Institutionen aufgezwungen, denen zunehmend mißtraut wird und die von den Juden kontrolliert werden, denen zunehmend mißtraut wird; 2) Weckrufe wie Ferguson und Baltimore zeigen uns, wie unecht und zwiebelschalendünn der Firnis der „Rassenharmonie“ in Wirklichkeit ist.

Am wichtigsten aber ist, daß er gegen den langfristigen Trend der Natur geht. Sehen Sie sich dieses Diagramm der genetischen Distanz zwischen verschiedenen Menschengruppen an, das auf der Arbeit von Cavalli-Sforza beruht:

Das Interessante an dem, was Cavalli-Sforza et al. herausfanden (sich selbst zum Trotz, wenn man ihre politkorrekten Ansichten bedenkt), ist, daß Rasse real ist, daß die weiße Rasse eins ist und daß die Großrassen sich genetisch ziemlich genau so gruppieren, wie es uns unsere Seelen und Instinkte die ganze Zeit gesagt haben.

Wie Sie aus der Grafik ersehen können, befinden die europäischen Völker sich fast allein für sich in einer Ecke, nahe bei einigen eng verwandten kaukasischen Ethnien, mit den Nordasiaten und Südasiaten und Afrikanern in eigenen und separaten Gruppierungen in weit voneinander getrennten Teilen der Grafik.

Ebenfalls interessant an der Grafik der relativen genetischen Distanzen ist die Tatsache, daß die Mitte, die man als den nominellen „Durchschnittsteil“ der Grafik betrachten würde, nahezu leer ist, während die Peripherie oder der Randbereich der Grafik relativ voll ist – was die Grafik der genetischen Distanzen ein wenig wie eine Grafik des sich ausdehnenden Universums aussehen läßt. Dieses Bild ist keines der Panmixie, sondern eines von Rassen, die sich voneinander weg entwickeln, weg vom Durchschnitt oder von der Mitte, und vielfältiger im wahren Sinne des Wortes werden, und mit der Zeit verschiedener werden. Auch dies stimmt sowohl mit der Beobachtung des gesunden Menschenverstandes wie auch mit den Gesetzen der Evolution überein, die das rassische Auseinanderentwickeln und Separieren als Stadien postulieren, die jede Lebensform im Laufe ihrer Evolution unzählige Male durchlaufen hat, Stadien, die der Artbildung zwangsläufig vorausgehen. Daher ist die Rassentrennung einer der Motoren des Lebens selbst. Weder die Evolution noch irgendeine Art von Leben könnte ohne sie existieren.

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Die westliche Größe und ihre Feinde

Von F. Roger Devlin, übersetzt von Lucifex. Das Original Western Greatness and Its Enemies erschien am 18. Juni 2017 auf „The Occidental Observer“.

Faustian Man in a Multicultural Age

von Ricardo Duchesne London: Arktos, 2017

Prof. Ricardo Duchesnes erstes Buch, The Uniqueness of Western Civilization (rezensiert von Kevin MacDonald in TOQ 11:3, Herbst 2011) argumentierte, daß der Westen bereits mehrere Jahrtausende bevor die industrielle Revolution zu den heutigen riesigen Unterschieden in Reichtum und Lebensstandards zwischen ihm und dem Großteil der restlichen Welt führte, eine einzigartig kreative Kultur war. Die Einzigartigkeit des Westens lag nicht in Institutionen wie Demokratie und repräsentativer Regierung, noch in großartigen Büchern und reichlicher künstlerischer Produktion, oder in freien Märkten und einem „Arbeitsethos“ – sondern in einem ursprünglicheren faustischen Drang, Hindernisse zu überwinden und großartige Dinge zu vollbringen. Der ursprüngliche historische Ausdruck dieses Dranges ist das heroische Ethos, das Homers Ilias und die germanische Heldendichtung durchdringt: der übergeordnete Ehrgeiz des aristokratischen Kriegers, unsterblichen Ruhm zu erringen, indem er sich unter Verachtung seiner eigenen Sterblichkeit an Kämpfen um Prestige beteiligt. Dieses Ethos verfolgt der Autor zurück bis zu den proto-indoeuropäischen Hirten der pontischen Steppen.

Nach der Veröffentlichung von The Uniqueness of Western Civilization wandte der Autor seine Aufmerksamkeit dem Niedergang des Westens zu. Er hebt die Voraussicht Oswald Spenglers hervor, des bedeutenden Theoretikers des zivilisatorischen Niedergangs aus dem vorigen Jahrhundert, der

die schließliche Erschöpfung der Energien des Westens im Aufstieg von Internationalismus, Quasi-Pazifismus, sinkenden Geburtenraten, hedonistischen Lebensstilen, gepaart mit der Verbreitung westlicher Technologie in die nichtwestliche Welt und dem Aufkommen „tödlicher Konkurrenz“ aus Asien, vorhersah.

All dies trifft es natürlich genau. Aber Duchesne spürte, daß in Spenglers Darstellung etwas fehlte. Es ist ein bedeutender Faktor im zeitgenössischen Westen am Werk, der weit über die spirituelle, politische, wirtschaftliche oder geopolitische Erschöpfung hinausgeht, die das Schicksal Roms, Chinas und anderer „alter“ Zivilisationen war: die massive Einwanderung von kulturell und rassisch Fremden. Wie er bemerkt, ist dies „eine neue Variable mit wahrlich dauerhaften Implikationen.“

Aber warum sollte die Einwanderung so entscheidend sein, wenn dem Westen jegliche „fixierten ethnischen Grenzen“ fehlen, wie der Autor in The Uniqueness of Western Civilization behauptet hatte? Diese frühere Aussage von Duchesne widerspiegelte eine akademische Orthodoxie, die zwei Arten der Erklärung des Erfolgs oder Scheiterns von Nationen und Zivilisationen erlaubt. Eine Art sind geographische Erklärungen, die z. B. die Zahl domestizierbarer Pflanzen und Tiere in verschiedenen Regionen der Erde betonen sowie den Unterschied zwischen einer balkanisierten Geographie, die kleine, konkurrierende politische Einheiten fördert (charakteristisch für Europa) und einer leichter verbundenen Geographie, die dazu tendiert, eine zentralisierte Administration zu begünstigen (charakteristisch für Asien). Dieser Interpretationsstil ist in den letzten Jahren von Jared Diamond popularisiert worden und tendiert dazu, den Aufstieg des Westens als eine Sache von geographischem Glück darzustellen.

Die zweite Art ist der institutionelle Ansatz, der freie Märkte, demokratische Regierung, Rechtsstaatlichkeit und so weiter betont. Nach dieser Sicht verdankt der Westen seinen Erfolg den „Werten“, die in solchen Institutionen verkörpert sind. Der europäische Mensch mag der Erste gewesen sein, der die richtige Kombination von Institutionen entdeckt hat, aber andere Rassen können einen ähnlichen Erfolg erreichen, indem sie sie übernehmen; sobald sie das tun, werden sie voll „westlich“ sein. Parteigänger dieses institutionellen Ansatzes sehen nichts Falsches an der Masseneinwanderung, solange die Neuankömmlinge in die westlichen Denkweisen „assimiliert“ werden. Manche davon, wie Niall Ferguson und Mario Vargas Llosa, betrachten sogar die universale rassische Panmixie als die ultimative Vollendung der westlichen Zivilisation – die sehnlich herbeigewünscht werden soll.

Keiner der beiden Ansätze befriedigte Duchesne, der mit der Zeit Samuel Huntingtons Beobachtung zuzustimmen begonnen hatte, daß eine erfolgreiche Modernisierung in nichtwestlichen Ländern in Wirklichkeit Indigenisierung und ethnisches Selbstvertrauen statt Europäisierung gefördert hatte. In Betrachtung des Landes, in dem er gegenwärtig wohnt, merkte Duchesne an, daß

nichteuropäische Einwanderer, die in Kanada ankamen, nur an der Assimilation in diejenigen Aspekte der kanadischen Kultur interessiert waren, die es ihnen ermöglichten, ihre ethnische Identität zu behalten und ihre eigenen ethnischen Interessen zu fördern.

Beobachtungen wie diese schienen den Ansatz traditioneller Lehrbücher über die westliche Zivilisation Lügen zu strafen, alle Länder und Völker als „westlich“ zu behandeln, die zu irgendeiner bestimmten Zeit zufällig unter westlicher Regierung standen. Ägypten zum Beispiel wurde in solchen Lehrbüchern als Teil des Westens während der Jahrhunderte dargestellt, in denen es unter mazedonischer und römischer Herrschaft stand, aber nicht davor oder danach. Aber hatte Ägypten seine Natur während jener Jahrhunderte wirklich geändert? In Wirklichkeit behielten nahöstliche Populationen, sicherlich einschließlich Juden, ihre kollektivistischen Tendenzen, einschließlich der Verwandtenehe, sogar nach Jahrhunderten griechischer und römischer Vorherrschaft.[1] Mit dem Aufstieg des Islams kehrten diese Kulturen zu ihren nahöstlichen Wurzeln zurück.

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Artenschutz oder Bison-Suprematismus?

„Hey Mann, das ist ein schöner Hund; was für eine Hunderasse ist das?“ – „Rasse ist ein Sozialkonstrukt; es gibt nur eine Rasse: die hundliche Rasse.“

Von Guillaume Durocher, übersetzt von Lucifex. Das Original Animal Conservation or Bison Supremacism? erschien am 11. Juni 2017 auf „The Occidental Observer“.

Ich habe eine allgemeine Regel beim Umgang mit den Politkorrekten: schau dir an, was sie tun, nicht was sie sagen.

Ich war sprachlos, als ich kürzlich auf die Bemühungen zur Wiederherstellung der „genetischen Reinheit“ des nordamerikanischen Bisons stieß, dessen überwiegende Mehrheit durch speziesübergreifende Fortpflanzung mit Hausrinder-DNS verunreinigt worden ist. Während es in den Geistes- und Sozialwissenschaften ein Dogma ist, daß Rasse, Gender und alles sonstige Menschliche Sozialkonstrukte ohne biologische Grundlage sind, sind Naturschutzbiologen entschlossen, die einzigartige genetische Architektur des amerikanischen Bisons zu bewahren.

Der Führer im Kreuzzug für die Wiederherstellung der genetischen Integrität des Bisons ist Dr. James Derr, ein Genetiker an der Texas A&M University. Ein Artikel in Nature über Derrs Bemühungen hat dies zu sagen:

Was bedeutet es, eine Spezies zu retten? Für manche bedeute die Bewahrung des amerikanischen Bisons, sein Genom rein zu erhalten…

Derr hat fast im Alleingang eine Bewegung zur Erhaltung des ursprünglichen Bisons zusammen mit seinem unverfälschten Genom gegründet. Er hat es geschafft, jeden von Bundesbeamten bis zu privaten Naturschutzführern davon zu überzeugen, daß sie sich um die Hausrindergene kümmern sollten, die sich im Bison verbergen. Und er ist überzeugt, daß sein Ansatz – das Genom zu behandeln statt der Tiere – ein Modell für die Bewahrung anderer großer Tiere sein könnte.

Die meisten Menschen sehen die Bewahrung von Wildtieren als eine Sache der Rettung von Individuen; wenn alle Individuen aussterben, stirbt die Spezies aus. Aber diese Überlegung sieht simplistisch aus, wenn man sie auf genomischer Ebene betrachtet. Wenn die Gene einer Spezies sich genügend verändern – zum Beispiel durch gemischte Fortpflanzung -, dann wird diese Spezies zu existieren aufhören, selbst wenn Individuen, die ungefähr wie das Original aussehen, weiterhin gedeihen.

Obwohl mansche Spezies von Natur aus Vermischung untereinander betreiben, haben Menschen andere Vermischungen erzwungen, und dies sind die Fälle, die Derr am meisten Sorgen machen. „Die Bewahrung von Spezies geht tiefer als gerade nur bis unter die Haut“, sagt er. „Es geht um mehr als darum, wie sie aussehen; es geht darum, wie sie sind – das ist das Genom.“ …

Obwohl Verhalten und Morphologie wichtig sind, behauptet Derr, daß eine Spezies ihr Genom ist. „Wenn man das Genom nicht hat, dann macht nichts, was man sonst noch tut, einen verdammten Unterschied“, sagt er. „Was Sie bewahren, ist nicht die Spezies; es etwas verdammt anderes – ein Schatten.“

Es gibt keine Verpflichtung, jede Version jedes Gens zu retten, aber Wildtiermanager sollten reine Herden von der Vermischung mit jenen abhalten, die Rindergene haben, sagt er. Es ist eine einfache Formulierung, die bei einer Anzahl von Naturschützern Anklang gefunden hat.

Nun lesen Sie dieselbe Passage noch einmal und ersetzen Sie „Genom des amerikanischen Bisons“ durch „Genom weißer Europäer“. Seien Sie darauf vorbereitet, beschimpft zu werden oder Ihren Arbeitsplatz zu verlieren, wenn Sie dies öffentlich tun.

Bisons und Rinder spalteten sich anscheinend vor 1 bis 1,5 Millionen Jahren auf, haben sich aber periodisch miteinander vermischt und sind in der Lage, fruchtbaren gemischten Nachwuchs aufzuziehen, was bedeutet, daß es keine absolute Unterscheidung zwischen Bison und Hausrind gibt.[1] Im neunzehnten Jahrhundert wurde der amerikanische Bison fast zur Gänze ausgerottet, und die Population fiel auf wenige hundert. Jedoch konnten Rancher die Population allmählich wiederherstellen, die nun über 500.000 zählt. Laut Derr sind diese Nachkommen von auf Ranches aufgezogenen Bisons überwiegend aufgrund gemischter Fortpflanzung mit Rinder-DNS kontaminiert, und die Zahl reiner Bisons könnte nur 8.000 betragen (so sagte er jedenfalls 2009).

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Makroevolution, Mikroevolution und Rasse

Von Andrew Hamilton, übersetzt von Deep Roots. Das Original Macroevolution, Microevolution, & Race erschien am 18. Oktober 2010 bei „Counter-Currents Publishing“. (Erstveröffentlichung am 20. Januar 2010 bei TOQ Quarterly Online)

Gewöhnlicherweise konzentriert sich das Studium der menschlichen Evolution auf die Spezies als Ganzes und ihre angenommene Abstammung von prähominiden Spezies. Aber Rasse ist vorwiegend ein Subspezies-Phänomen. Rassen- (im Gegensatz zu Spezies-) Entstehung und –zerstörung kann mit großer Schnelligkeit auf mikroevolutionärer im Gegensatz zu makroevolutionärer Zeitskala stattfinden.

Die Unterscheidung zwischen Mikroevolution und Makroevolution ist wichtig bei der Befassung mit den meisten praktischen Fragen, die in evolutionärem Kontext mit Rasse zu tun haben. Als beliebiges Beispiel dafür, wie rassische Fragen, die uns betreffen, im wesentlichen von mikroevolutionärer Natur sind, werfe man einen Blick auf die Buchrezension zu „Migration and Colonization in Human Microevolution“, Heredity 84 (2000): S. 619 – 620 (Inhaltsverzeichnis des Buches und Seitenbeispiele hier). Ein weiteres Buch, das vorsichtig die Linie ins Reich der Mikroevolution überquert, wenn auch nicht auf Rasse fokussiert (eine mögliche schnelle Evolution unter aschkenasischen Juden wird jedoch in einem Kapitel diskutiert), ist „The 10.000 Year Explosion: How Civilization Accelerated Human Evolution“ von Gregory Cochran und Henry Harpending (New York Basic Books, 2009), das in „The Occidental Quarterly“ gut rezensiert wurde. [1]

Makroevolution versus Mikroevolution

Die folgende Definition der Makroevolution stammt aus dem Glossar einer Verlagswebseite, das einem führenden Anthologie-Lehrbuch des Zoologen Mark Ridley von der Universität Oxford gewidmet ist: „Evolution“, 3rd. ed. (University of Oxford Press, 2003).

Makroevolution ist Evolution im großen Maßstab: der Begriff bezieht sich auf Ereignisse oberhalb der Speziesebene; die Entstehung einer neueren höheren Gruppe, wie der Säugetiere, wäre ein Beispiel für ein makroevolutionäres Ereignis.

Die Makroevolution ist hauptsächlich morphologisch studiert worden, weil wir mehr taxonomische und Fossilbeweise haben als für andere Charakteristika, wie Physiologie oder Chromosomen.

Laut der neo-darwinistischen Theorie der Makroevolution finden größere evolutionäre Übergänge wie die Entstehung von Säugetieren aus Reptilien – im Fossilbeleg gut dokumentiert – in allmählichen Anpassungsschritten statt. Jedoch könnte die Makroevolution genauso durch Makromutationen voranschreiten wie durch allmähliche Anpassung.

Makroevolution kann der Mikroevolution gegenübergestellt werden: evolutionäre Veränderungen in kleinem Maßstab, wie Veränderungen in Genhäufigkeiten innerhalb einer Population. Eine Hauptfrage im Zusammenhang mit vielen Kontroversen in der Evolutionsbiologie ist das Ausmaß, in dem makroevolutionäre Veränderungen durch mikroevolutionäre Prozesse erklärt werden können.

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Über Polygamie, das Heiraten der eigenen Cousine, und Terrorismus

Von Aedon Cassiel, übersetzt von Deep Roots. Das Original On Polygamy, Marrying Your Cousin, & Terrorism erschien am 17. März 2017 auf Counter-Currents Publishing.

Ein beliebtes Argument lautet, daß Terrorismus grundsätzlich eine Reaktion auf die US-Außenpolitik ist – daß, selbst wenn islamische Terroristen ihren Zorn in religiösen Empfindungen formulieren, selbst wenn sie glauben, daß die Vereinigten Staaten tatsächlich ein „Großer Satan“ sind, der einem weltweiten islamischen Kalifat unterworfen werden sollten, das nur wegen des amerikanischen „Imperialismus“ so ist, daß sie mit diesen ideologischen Reaktionen um sich schlagen.

Der Wissenschaftler Robert Pape hat für diese These detailliert in zwei verschiedenen Büchern argumentiert, Dying to Win: The Strategic Logic of Suicide Terrorism, veröffentlicht 2005, und Cutting the Fuse: The Explosion of Global Suicide Terrorism and How to Stop It, veröffentlicht 2010. The Nation bezeichnet ihn als „[den] Mann, der jeden Selbstmordanschlag der Welt studiert hat.“

Seiner Analyse zufolge „ist ausländische militärische Besetzung für 98,5 % – und die Entsendung amerikanischer Kampftruppen für 92 % – aller 1833 selbstmörderischen Terroranschläge überall auf der Welt in den vergangenen sechs Jahren [2004 – 2009] verantwortlich.“ Tatsächlich waren zu der Zeit, in der er seine Analyse erstellte, die Tamilentiger von Sri Lanka – die eine sälulare, marxistische Gruppe von Hindu-Nationalisten waren – die weltweit führende unter den für Selbstmordterror verantwortlichen Gruppen.

Lassen wir die Tatsache beiseite, daß, wenn es um moslemischen Unmut wegen der US-„Besetzung“ der moslemischen Welt geht, die amerikanische Präsenz in Saudi-Arabien mindestens so beleidigend ist, wenn nicht mehr, als die amerikanischen Interventionen in anderen Gebieten.

Warum? Bombardieren „die Amerikaner und ihre Verbündeten“ Mekka? Bombardieren sie die an-Nabawi-Moschee in Medina?

Nein.

Die amerikanische Präsenz in Saudi-Arabien ist beleidigend, weil es „das Land der zwei heiligen Stätten“ ist, und es ist daher, in den Worten von Bin Laden, „eine individuelle Pflicht für jeden Moslem, der es tun kann, in jedem Land, wo das möglich ist … die Amerikaner und ihre Verbündeten zu töten … Zivilisten und Militärs … um die al-Aqsa-Moschee und die heilige Moschee [Mekka] aus ihrem Griff zu befreien…“

Es sind ein paar interessante Fakten zur U.S.-„Besetzung“ von Saudi-Arabien anzumerken. In Saudi Arabia: The Ceaseless Quest for Security stellt Nadav Safran von der Harvard University fest, daß der Strom von Moslems, die für die Hadsch genannte jährliche religiöse Pilgerfahrt nach Mekka und Medina reisen, sich nach 1929 infolge der Großen Depression zu einem Rinnsal verlangsamte. Saudi-Arabiens Abhängigkeit von den Einnahmen aus der Pilgerfahrt ist so stark, daß diese Verlangsamung die bloße Existenz des Landes bedrohte – sodaß König Ibn Saud 1933 der Standard Oil of California eine Ölkonzession gewährte, trotz der Tatsache, daß dieses Abkommen „von den religiösen Führern bitter bekämpft wurde mit der Begründung, daß es Ungläubige ins Land lassen würde, die das Volk korrumpieren und Spirituosen, Phonographen [Plattenspieler] und andere Instrumente des Teufels einführen würden.“

Laut der Air Force Historical Research Agency brachte das Ende des Zweiten Weltkriegs einen Stopp der Ölentwicklung und verlangsamte erneut die Rate der Pilgerfahrten. Standard Oil nahm dann Einfluß auf die US-Regierung, daß diese Saudi-Arabien Hilfe durch das Lend-Lease-Programm gab (das laut dem von New Yorks Senator Mead geleiteten Investigating Committee Saudi-Arabien bis 1945 Hilfe im Wert von zwölf Millionen Dollars geliehen hatte). Im Austausch dafür erlaubte Saudi-Arabien amerikanischen Flugzeugen auf dem Weg in den Fernen Osten ab 1942, in Saudi-Arabien zum Auftanken zwischenzulanden. Als daher die Vereinigten Staaten später Ibn Saud ersuchten, ob sie zu diesem Zweck 1944 ihren eigenen Luftstützpunkt in Dhahran bauen konnten, sagte der König ja, und der Bau war 1946 abgeschlossen.

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