Waffenstammtisch 1

Dies ist wieder einmal eine Sonder-Tavernenrunde, diesmal für die Diskussion über Waffenthemen allgemein, für die es noch keine spezifischen Beiträge/Kommentarstränge auf „Morgenwacht“ gibt.

Zum Nachlesen zwei Beispiele für Fälle, wo in einem Waffenstrang Diskussionen über andere waffenbezogene Themen entstanden sind:

der hier von mir wiedergegebene Austausch zwischen branfendigaidd und mir über die Positionierung des Zeigefingers der unterstützenden Hand beim Schießen mit Faustfeuerwaffen, wozu es danach noch ein paar Kommentare gibt, und die Diskussion über große oder kleine Faustfeuerwaffenkaliber ab diesem Kommentar von lupus;

Hier noch eine Übersicht über die bisher hier veröffentlichten Waffenartikel:

Teilchenbeschleuniger 1 und Teilchenbeschleuniger 2: Verteidigung mit Kipplauf-Flinten von mir (als Deep Roots)

Meine als Deep Roots veröffentlichten Büchsen-Artikel:

Büchsen-Licht (1): Kleinkalibergewehre
Büchsen-Licht (2): Unterhebelrepetiergewehre
Büchsen-Licht (3): Militärische Mausergewehre
Büchsen-Licht (4): Lee-Enfield-Gewehre
Büchsen-Licht (5): Preisgünstige Zentralfeuerbüchsen
Büchsen-Licht (6): Mosin-Nagant-Gewehre
Büchsen-Licht (7): Steyr-Mannlicher „Scout“
Büchsen-Licht (8): Springfield M 1903, MAS 1936 und Schweizer K 31
Büchsen-Licht (9): Praxistest Kurzkarabiner FR 8

Orkspalter: Äxte, Beile, Tomahawks von mir (als Deep Roots)

Hülsenfrüchte 1: Schrotpatronen für Faustfeuerwaffen von mir (als Deep Roots)

Sturmabwehr – Die Attacke auf den Damm von Dunkler Phönix und mir (als Deep Roots)

Test: Walther P 38 von Max Meinrad Krieg

SWM-Serie „Sturmgewehre“: Das deutsche Sturmgewehr 44 von Max Meinrad Krieg

SWM-Serie „Sturmgewehre“: Fallschirmjägergewehr 42 von Max Meinrad Krieg

SWM-Serie „Sturmgewehre“: Avtomat Kalaschnikova – AK 47 von Max Meinrad Krieg

SWM-Serie „Sturmgewehre“: Heckler & Koch G 3 von Max Meinrad Krieg

Suomi KP/-31: Die Mähmaschine von Tikkakoski von P. T. Kekkonen

Die Maschinenpistole MP 40/I im scharfen Schuß von Robert Bruce

Die Skorpion-Maschinenpistole von Ing. Jiří Fencl

Worauf es bei der Schießausbildung von Privatpersonen hauptsächlich ankommt von Marcel Geering

Was leisten Kleinkaliberpatronen? von Marcel Geering

Chinesischer Selbstladekarabiner Typ 56 (SKS 45) von Peter Ernst Grimm

Der Schuss durch die Tasche von Peter Ernst Grimm und Hans-Jörg Signer

Die Wirksamkeit von Polizei- und Verteidigungsflinten von Dipl.-Ing. Manfred Ertl

Selbstverteidigung mit der Flinte (1) von Dipl.-Ing. Manfred Ertl

Selbstverteidigung mit der Flinte (2) von Dipl.-Ing. Manfred Ertl

Selbstverteidigung mit der Flinte (4) von Dipl.-Ing. Manfred Ertl

Verteidigungsschießen: Mannstoppwirkung in der Praxis von Dipl.-Ing. Manfred Ertl

Verteidigungsschießen: Die Deckungsnutzung im Feuergefecht von Dipl.-Ing. Manfred Ertl

Beschußsicherheit von Kraftfahrzeugen von Dipl.-Ing. Manfred Ertl

Verteidigungsschießen: Die Nutzung seitlicher Deckungen von Dipl.-Ing. Manfred Ertl

Schießtraining mit reaktiven Zielen von Dipl.-Ing. Manfred Ertl

Der präzise Schuß im Verteidigungsschießen mit der Kurzwaffe von Dipl.-Ing. Manfred Ertl

Instinktives Schießen von Dipl.-Ing. Manfred Ertl

Magnumkaliber im Verteidigungsschießen von Dipl.-Ing. Manfred Ertl

Verteidigungsschießen: Mischladungen von Dipl.-Ing. Manfred Ertl

Gebrauchswaffen: Zuverlässigkeit als Hauptkriterium von Dipl.-Ing. Manfred Ertl

Verteidigungsschießen: Konfrontationen auf extrem kurze Entfernungen von Dipl.-Ing. Manfred Ertl

Combatschießen im Winter von Dipl.-Ing. Manfred Ertl

Waffenhaltung und Abzugstechnik beim gebrauchsmäßigen Schießen von Dipl.-Ing. Manfred Ertl

Verteidigungsschießen: Konfrontationen mit mehreren Gegnern von Dipl.-Ing. Manfred Ertl

Rasches oder taktisches Nachladen? von René Smeets

Ersatzpatronen für 9 mm Para-Pistolen: Welche verdauen sie? von Thomas Hartl

Was man alles aus .38 Special-Revolvern verschießen kann… von Thomas Hartl

Lauflänge und Anfangsgeschwindigkeit von Thomas Hartl

Die Lauflänge von Faustfeuerwaffen: Sind lange Läufe wirklich besser? von Wiley Clap

Leuchtpistolen und ihre Wirkungen von Siegfried F. Hübner

Test: Ruger-Kleinkaliber-Repetierer 77/22 von Anton Steiner

Das entscheidende Ausrüstungsstück, das bewaffnete Heimverteidiger immer vergessen von Robert Farago (über Gehörschützer)

Die Revolverhelden des Wilden Westens: Gespräch mit einem Gunfighter von C. F. Eckhardt

Kampfeinsatz-Tips von Andy McNab aus „Die Männer von Bravo Two Zero“

Drei Kurze bitte! Zielballistik von Taschenrevolvern in .38 Special und .357 Magnum von Stefan Perey und Tino Schmidt

Tritium-Visiere: Selbstschutz & Strahlenschutz von Stefan Perey und Jens Tigges

Waffen in USA: Just the facts, please! von Gerald Weigl

ORF-Sendung „Am Schauplatz: Die Waffen hoch“ von mir

Die Fechtschule „Alte Kampfkunst“ aus dem Historie-Magazin „Karfunkel Combat“ Nr. 10

Verteidigung: Bloß ein Messer, oder? von Lars Winkelsdorf und Matthias S. Recktenwald

*     *     *

Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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6 Kommentare

  1. Wo mir beim Aufräumen zwischengespeicherter Bilder gerade dieses wieder untergekommen ist:

    Das ist natürlich eine völlig unsinnige Waffenhaltung, die wahrscheinlich irgendwann von Actionfilmregisseuren eingeführt wurde, die auch Eastern drehen. Vermutlich geht es dabei um den doppelten „Coolness-Faktor“, daß man gleichzeitig die Pistole und die Faust sieht (und womöglich noch die Klunker an den Fingern, wenn der Schütze ein Ghettoneger ist).

    Die praktischen Nachteile sind:

    Veränderte Treffpunktlage zur Seite und nach unten wegen der um 90° verkanteten Visierung (der ansteigende Winkel der Laufrichtung zur Visierlinie, der den Geschoßabfall ausgleichen soll, geht stattdessen zur Seite).

    Die Vorderlastigkeit der Waffe hilft nicht mehr bei der Kontrolle des Hochschlags im Schuß, d. h., die Pistole fällt nicht mehr in die Zielrichtung zurück.

    Tendenzielle Erhöhung der Wahrscheinlichkeit von Funktionsstörungen, weil das Auswerfen nun gegen die Schwerkraft erfolgt statt zur Seite.

    Ungünstiges Zielen: die Schußhand muß höher angehoben werden und verdeckt zusammen mit der Waffe den Bereich rechts des Ziels.

    Beidhändiges Schießen ist mit einer ergonomisch ungünstigen Verdrehung der Arme verbunden.

    Antworten
  2. lupus

     /  Oktober 24, 2020

    Na hallo! Da komme ich vom Schießstand, der Abend ist noch jung und ich frage mich: Was tun? Den Rechner angemacht, Kaffee gekocht und mal wieder Morgenwacht aufgerufen. Und da finde ich diese fabelhafte Sammlung der Beiträge zum Thema – alles an einem Ort. Sehr schön und danke, da sind ein paar Abende Fachlektüre gesichert!

    Antworten
  3. Freut mich, wenn die Liste auf Interesse stößt, lupus!
    (Und wenn sich Weggefährten hier wieder einmal zu Wort melden.)

    Eine weitere Art von unsinniger Waffenhandhabung wie die in meinem vorherigen Kommentar behandelte Querhaltung von Pistolen ist das Schießen mit zwei Faustfeuerwaffen gleichzeitig, wie im Bild unten Bruce Willis in „Last Man Standing“ (auch das wird wegen des „Coolness-Faktors“ vor allem in Filmen, daneben wohl auch in Comics und Videospielen popularisiert):

    Waffen-Auskennern wird natürlich klar sein, was daran unsinnig ist, aber für Anfänger, interessierte Bisher-noch-nicht-Schützen und Leser, die vielleicht Geschichten schreiben (wollen), in denen geschossen wird, lege ich die Gründe hier dar:

    Der erste ist, daß man mit zwei Waffen, einer in jeder Hand, eine schlechtere Trefferzahl pro Zeiteinheit erzielen wird als mit einer beidhändig geschossenen Waffe. Selbst wenn man nicht sowieso mit beiden Waffen ungezielte Deutschüsse abgibt, kann man nur bei einer der Waffen über die Visierung zielen und wird mit dieser wegen des weniger stabilen Anschlags eine schlechtere Präzision haben und wegen der schwächeren Rückstoßkontrolle auch eine langsamere Schußfolge haben, wenn man nicht noch schlechtere Treffgenauigkeit in Kauf nehmen will. Und selbst wenn man das durch wildes Drauflosballern ausgleichen will, kann man nicht damit rechnen, in jeder Situation solches Sperrfeuer ohne Rücksicht auf Umfeldgefährdung abgeben zu können.

    Der zweite, damit zusammenhängende ist, daß man dadurch eher beide Waffen leergeschossen haben wird, ohne den Kampf schon gewonnen zu haben, und dann erst die eine wegstecken müßte, um eine Hand für den Magazinwechsel bei der anderen freizuhaben, und das danach mit der anderen Kanone wiederholen müßte, statt einfach schnapp-klack-Schlittenfanghebel weiterschießen zu können. Bei Revolvern sähe das noch trauriger aus.

    Und der dritte ist, daß man auch keine Hand freihätte, um andere Dinge zu tun, wie Türen o. a. zu öffnen und zu schließen, sich irgendwo festzuhalten etc.

    Vielleicht fallen anderen Lesern weitere Punkte ein.

    Antworten
  4. Schildbürger

     /  Oktober 25, 2020

    Gibt doch auch auch die eine Anekdote aus den Buschkriegen im südlichen Afrika wo die Schwarzen die Visierung generell auf die höchste Zahl gestellt haben weil sie dachten dass sie damit die Schussleisung erhöhen würden oder so ähnlich.

    Antworten
  5. Und in einer Fernsehdoku über Söldner in Afrika sagte einer davon, daß sie zwei Wochen gebraucht hätten, um den Negern klarzumachen, daß die Kugeln nicht umso schneller aus dem Lauf fliegen, je fester sie den Abzug drücken.

    Antworten

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