Die Mesira-Mentalität: Gesetze sind dazu da, um gebrochen zu werden

Von Kevin MacDonald, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Mesira Mentality: Laws are Made to Be Broken erschien am 8. September 2011 im Occidental Observer.

Beim chassidischen Steuerbetrugsfall (der zuvor hier diskutiert wurde) gibt es noch eine Kleinigkeit. In dem Fall geht es um reiche Chassidim, die einem jüdischen religiösen Zentrum Millionen an steuerabzugsberechtigten Spenden gegeben haben und dann fast das gesamte Geld zurückbekommen haben, nachdem es durch ein internationales religiöses Netzwerk gewaschen wurde. Die LA Times berichtet, daß einem Rabbi, Moshe Zigelman, der vor zwei Jahren ins Gefängnis kam, weil er sich weigerte, gegen andere Juden auszusagen, wieder Gefängnis droht, falls er nicht aussagt (“U.S. threatens to send rabbi back to jail“).

Dies ist ein weiteres Beispiel für das jüdische Gesetz der mesira, das Juden dazu ermahnt, keine Zeugenaussage gegen Juden zu machen: „’Keine irdische Sanktion wird Rabbi Zigelman jemals dazu bringen, seine religiösen Regeln aufzugeben’, schrieb Michael Proctor, ein Anwalt Zigelmans, in den Gerichtsakten.“

Die Mesira ist daher in orthodoxen Gemeinden gesund und munter – und wird, wie in diesem Fall, von den führenden Gestalten der Gemeinde praktiziert. Die Staatsanwaltschaft wird argumentieren, daß jüdische religiöse Gesetze für die Gesetze der Vereinigten Staaten irrelevant sind – ein Schlag für den gesunden Menschenverstand. Der Artikel zitiert einen Experten für jüdische Religionsgesetze, der sagt, daß die Mesira nicht in modernen demokratischen Gesellschaften gilt, sondern „aus einer Zeit unterdrückerischer und brutaler säkularer Behörden stammt.“

Was immer es unter religiösen Autoritäten auch für Dispute geben mag, Tatsache ist, daß es in der zeitgenössischen Welt unter traditionellen Juden eine ziemliche Menge Fälle gibt; wie John Graham angemerkt hat, ist Mesira ein wahrscheinlicher Grund dafür, daß es im Betrugsfall Bernie Madoff keine ordentlichen Ermittlungen gegeben hat, angesichts dessen, daß die Anzeichen für Betrug so offensichtlich waren.

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Übernatürliche Beschmutzung: Die Vorstellungen der Zigeuner

Original: Supernatural Pollution: The Gypsies von Dennis Mangan, in „Mangan’s Adventures” erschienen am 31. Juli 2010, übersetzt von Deep Roots:

Peter T. Leeson, ein Ökonom an der George Mason University, hat einen ökonomischen Bericht über die Zigeuner (pdf) geschrieben, in dem das Konzept der „übernatürlichen Beschmutzung“ eine wichtige Rolle in der Regelung des sozialen und wirtschaftlichen Umgangs miteinander spielt.

In Kurzfassung:

Zigeuner glauben, daß die untere Hälfte des menschlichen Körpers unsichtbar verunreinigt ist, daß übernatürliche Besudelung physisch ansteckend ist und daß Nicht-Zigeuner spirituell giftig sind. Ich meine, daß die Zigeuner diesen Glauben, der oberflächlich besehen ihre unsichtbare Welt regelt, dazu benutzen, ihre sichtbare zu regeln. Sie benutzen Aberglauben zur Schaffung und Durchsetzung von Gesetz und Ordnung. Zigeuner tun dies auf dreierlei Art: Erstens machen sie weltliche Verbrechen zu übernatürlichen und nutzen dabei die Furcht vor letzterem, um ersteres zu verhindern. Zweitens verwenden sie den Glauben, daß spirituelle Verunreinigung ansteckend ist, als Anreiz zur kollektiven Bestrafung antisozialen Verhaltens. Drittens setzen sie den Glauben, daß Nicht-Zigeuner übernatürliche Kloaken sind, zur Verstärkung solcher Bestrafung ein. Zigeuner benutzen den Aberglauben als Ersatz für traditionelle Institutionen von Gesetz und Ordnung. Ihr bizarres Glaubenssystem ist eine wirksame institutionelle Antwort auf die Einschränkungen, mit denen sie sich bei ihrer Wahl der Mechanismen zur Sozialkontrolle konfrontiert sehen.

Lest das ganze Papier, um ein Gefühl für die absolut bizarre Nature des marime zu bekommen, des Zustands ritueller Beschmutzung, vor der Zigeuner immer auf der Hut sein müssen. Alle Nicht-Zigeuner sind marime, immer. Jeder Kontakt mit ihnen bringt Zigeuner in Gefahr, marime zu werden. Weiters wird die untere Hälfte des Körpers als marime betrachtet, und komplizierte Maßnahmen müssen getroffen werden, um sicherzustellen, daß die obere Hälfte nicht verunreinigt wird. Ritual und Dogma der Zigeuner auf diesem Gebiet lassen die jüdischen Gesetze des kashrut im Vergleich fast wie einen nachträglichen Einfall erscheinen. Leeson diskutiert hier freimütig ein politisch sehr inkorrektes Thema, nämlich die Einstellungen von Außenseitern gegenüber der Mehrheit der weißen Christen in Europa und den Vereinigten Staaten. Die Zigeuner sehen Nicht-Zigeuner eindeutig als, nun, “übernatürliche Kloaken”, wie Leeson es ausdrückte, als eine Art wandelndes menschliches Fäkalwasser, wie man sagen könnte. Wenn Westler das glauben würden, dann wäre dies das Thema endloser akademischer Abhandlungen und linker Verdammungen, ein Beweis, das der Westen andere gering achtet und sie nur unterjochen will. Verwandtes Thema aus The Telegraph: Jewish hostility to Christians: the prejudice no one ever writes about (Jüdische Feindseligkeit gegen Christen: das Vorurteil, über das niemand jemals schreibt)

Kommentare aus dem Originalstrang bei “Mangan’s Adventures”:

Le Mur:

Die übernatürlichen Kloaken in Schweden kriechen vor ihnen: http://www.thelocal.se/28104/20100730/ Der Diskriminierungsombudsmann (Diskrimineringsombudsmannen, DO) hat zur Einrichtung einer Wahrheitskommission aufgerufen, die das Bewußtsein der Roma über ihre Rechte fördern, eine Jugendführerschaftsakademie schaffen und ein Roma-Kulturkomitee einrichten soll. „Wir sollten uns dafür schämen, wie wir mit den Roma umgegangen sind, und wenn wir einmal angefangen haben, uns zu schämen, dann können wir vielleicht unser Verhalten ändern,“ sagte die ehemalige Führerin der Liberalen Partei und Botschafterin Maria Leissner. „Dies ist eine Ausgrenzung, die im Schweden des Jahres 2010 völlig inakzeptabel ist.“ …etc…

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Weißer Nationalismus & jüdischer Nationalismus

Von Greg Johnson, übersetzt von Deep Roots. Das Original White Nationalism & Jewish Nationalism erschien am 5. August 2011 bei Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Guillaume Fayes Rede auf der Konferenz von American Renaissance 2006 war recht ereignisreich. Die meisten Menschen haben von dem schändlichen Fall Michael Hart gehört [1]. Aber etwas meiner Meinung nach viel Bedeutsameres fiel während Fayes Rede vor, etwas, das mir später als aufschlußreich erschien.

Fayes Ansicht nach ist der „globale Süden“, organisiert unter dem Banner des Islam, der Todfeind Europas. Die Vereinigten Staaten, die die Islamisierung Europas begünstigen, sind nicht der Hauptfeind Europas, sondern bloß ein Widersacher. Faye stuft die jüdische Gemeinschaft jedoch überhaupt nicht als einen Feind oder Widersacher Europas ein. Stattdessen sieht Faye die Juden als einen potentiellen Verbündeten gegen die Islamisierung.

Daher sagte Faye an einem bestimmten Punkt seiner Rede, als er die möglichen negativen Konsequenzen des ungehinderten Vormarschs des Islams aufzählte: „Der Staat Israel könnte zu existieren aufhören.“ Aber zu seinem offenkundigen Erstaunen wurde diese Aussage von enthusiastischem Applaus begrüßt.

Nun, um fair zu sein gebe ich zu, daß ich mich ebenfalls dem Applaus angeschlossen habe, aus einem Geist purer Schadenfreude heraus. Aber später besann ich mich eines Besseren. Immerhin, wie ein Freund hervorhob: „Wenn die Juden Israel verlieren, was glauben diese Leute, die da klatschen, wohin die Juden gehen werden? Sie werden alle hier oder in Europa sein. Wollen sie das wirklich?“ Ich wußte das natürlich, und ich bin sicher, daß eine Menge der anderen Leute, die klatschten, das auch wußten.

Aber manche Leute hassen die Juden mehr, als sie ihr eigenes Volk lieben. Sie hassen die Juden so sehr, daß sie ihnen Schaden wünschen, selbst wenn uns das auch schadet – selbst wenn es uns mehr schadet. Nennt es die weiße Version der „Samson-Option“. Aber wenn wir rational über das jüdische Problem nachdenken wollen, werden wir zuerst diesen Zug selbstmörderischer Schadenfreude identifizieren und isolieren müssen, der offenkundig mit kühlen Kalkulationen darüber in Konflikt steht, wie wir unsere langfristigen rassischen Interessen verfolgen.

Ich möchte einige Bemerkungen über weißen Nationalismus und jüdischen Nationalismus machen, um meine Gedanken darzulegen und Material für Diskussionen zu liefern.

1) Als Ethnonationalisten glauben wir an das Prinzip „Ein Volk, ein Reich“: „Ein Volk, ein Staat“ (zumindest ein Staat pro Volk, obwohl es mehr als einen geben könnte). Dies bedeutet, daß wir zumindest im Prinzip den Nationalismus aller Nationen unterstützen, die ethnische Selbstbestimmung aller Völker. Wir stellen uns eine Art klassischen Liberalismus für alle Nationen vor, in dem jedes Volk seinen eigenen Platz hat, dessen legitime Rechte nicht den legitimen Rechten aller anderen Nationen entgegengesetzt zu sein brauchen. Wenn diese Vision zustande käme, hätten wir eine Welt des ewigen Friedens. Es ist ein reizvolles Ideal, auch wenn es unüberwindliche Hindernisse zu seiner Verwirklichung geben mag.

2) Der Zionismus ist eine Spezies des Ethnonationalismus. Er wurde während der Blütezeit des europäischen Ethnonationalismus im 19. Jahrhundert als eine Lösung der sogenannten „Judenfrage“ konzipiert. Die Idee war die, sich der zugrundeliegenden Ursachen des Antisemitismus anzunehmen, indem man ein souveränes jüdisches Heimatland schuf und eine jüdische Sammlung dort förderte, eine Umkehrung der Diaspora.

3) Als Ethnonationalist lehne ich nicht Israel oder den Zionismus per se ab. Ja, ich lehne unsere Außenpolitik gegenüber Israel und seinen Nachbarn ab, die mehr von israelischen Interessen diktiert ist als von US-Interessen. Ja, ich lehne Auslandshilfe an Israel ab, die nicht US-Interessen dient. Aber machen wir uns hier völlig klar: Dies sind keine Probleme mit Israel per se. Es sind Probleme mit der jüdischen Diaspora-Gemeinde in den Vereinigten Staaten.

Ich bin nicht gegen die Existenz Israels. Ich bin gegen die jüdische Diaspora in den Vereinigten Staaten und in anderen weißen Gesellschaften. Ich würde gerne erleben, daß die weißen Völker der Welt die Macht der jüdischen Diaspora brechen und die Juden nach Israel schicken, wo sie lernen werden müssen, eine normale Nation zu sein.

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Ist die Befolgung des Mesirah-Verbots kompatibel damit, Amerikaner zu sein?

Rabbis werden bei einer Korruptionsrazzia in New Jersey verhaftet.

Von John Graham, übersetzt von Deep Roots. Das Original Is observing the Mesirah prohibition compatible with being American? erschien am 22. April 2011 im Occidental Observer.

In unserem Essay Is the Madoff Scandal Paradigmatic? merkten Kevin MacDonald und ich an, daß Verdächtigungen gegen Madoff unter finanziell erfahrenen Elementen der jüdischen Gemeinschaft recht weitverbreitet waren. Zum Beispiel berichteten wir, daß David Harris, der Geschäftsführer des American Jewish Committee, sagte:

„…der Name Madoff ist hier im Investmentkomitee des AJC vor einigen Monaten aufgetaucht, als jemand vorschlug, daß wir Investitionen … bei Madoff erforschen sollten. Und der Vorsitzende unseres Investmentkomitees sagte tatsächlich: ‚Nein, ich halte das für ein Pyramidensystem.’ Er benutzte tatsächlich diese Worte gegenüber den zehn oder fünfzehn Leuten bei dem Treffen.“

Wir fragten:

Bei so vielen prominenten jüdischen Gestalten in der Investmentindustrie, die anscheinend wußten, daß mit Madoff etwas nicht stimmte, stellt sich die Frage: Warum haben sie ihn nicht angezeigt?

Wir schlußfolgerten, daß der Grund das Echo des traditionellen Verbots der „Mesirah” oder „Mesira” war (der Denunzierung – ein Denunziant ist ein „Moser“). Im Mittelalter war es Juden absolut verboten, den Zivilbehörden Gesetzesbrüche eines anderen Juden zu melden, ein Verbot, das manchmal mit der Todesstrafe durchgesetzt wurde, wie in diesem Artikel in der Jewish Encyclopedia diskutiert.

Chris Moore hat auf seiner Webseite eine wertvolle Diskussion der Abscheulichkeiten gegen Richard Goldstone veröffentlicht und darauf hingewiesen, daß dies ein Fall von Durchsetzung des Mesirah-Verbots war. Er bemerkt:

„Goldstone steht heute als ein Beispiel dafür, warum jüdische Zionisten in einer säkularen Gesellschaft oder Körperschaft, die einem unparteiischen juridischen oder Justizsystem verpflichtet ist oder danach strebt, niemals irgendeine offizielle Autorität erhalten sollten… dem Juden wird vom Gesetz des Mosers befohlen, die Partei seines Glaubensgenossen zu ergreifen.“

Dies ruft unser Urteil in Erinnerung:

Die klare Botschaft der Fakten des Madoff-Skandals lautet, daß Amerikaner sich generell nicht darauf verlassen können, daß amerikanische Juden Finanzbetrügereien von jemandem stoppen, der Jude ist.

Amerikaner, die keine Juden sind, müssen sich des Konzepts der Mesirah bewußter werden, das bis heute tief im jüdischen Verhalten verwurzelt ist – ein weiteres Beispiel für die Reihe von Gruppenstrategien, die von Professor MacDonald identifiziert wurden. Es macht den Versuch, mit Juden zu koexistieren, kostspielig und problematisch.

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Juden und Türken

Von Hervé Ryssen. Das französische Original Juifs et Turcs erschien im September 2007 in Rivarol und findet sich auf Ryssens mittlerweile als Archiv verwendeten Netzseite herveryssen.over-blog.com. Übersetzung durch Sternbald (erstmalig am 29. Januar 2012 auf „As der Schwerter“ sowie am 31. Mai 2012 im „Archiv des Verbotenen Wissens“ veröffentlicht).

 

Juden und Türken gegen Christen

In André Harris’ und Alain de Sédouys Buch Juifs et Français (Grasset, 1979) finden wir interessante Zeugenaussagen über die von den Türken an der griechischen Bevölkerung nach dem Ersten Weltkrieg begangenen Grausamkeiten. Hier ist, was ein gewisser Maurice Denailles, ein Händler aus Sentier [ein Viertel in Paris, das für seinen (Schwarzmarkt-) Textilhandel bekannt ist] den beiden Journalisten berichtet. Er ist ein 1912 geborener Jude aus der Türkei, der 1924 nach Frankreich auswanderte. Folgende Erinnerungen beziehen sich auf die Machtübernahme Mustafa Kemals: „Meine ersten Erinnerungen sind furchtbar. Das war bereits ein Genozid. Ich war Augenzeuge des Massakers an den Griechen in Smyrna, wo ich gesehen habe, wie ganze Stadtviertel brannten. Ich habe Türken mit Ketten aus Brustwarzen durch die Straßen ziehen sehen. Ich habe griechische Priester gesehen, die der Reihe nach gezwungen wurden, durch Glasscherben zu laufen, welche von der Menge hingeworfen worden waren.“

Maurice Denailles freut sich, dass die Juden damals vom türkischen Furor nicht in Mitleidenschaft gezogen wurden: „Glücklicherweise hatte Kemal eine halbjüdische Mutter, was uns damals gerettet hat“ (S. 94).

Kirchen zerstören

Seit langem setzten die Juden große Hoffnungen in die Türken. Als 1453 Konstantinopel von den Osmanen erobert wurde, freuten sie sich über die Niederlage der Christen. In seinem Buch Rendez-vous avec l’islam (Grasset, 2005) bestätigt Alexandre Adler, dass die Juden damals die türkische Invasion genauso unterstützten wie einige Jahrhunderte zuvor die arabische in Spanien: „Überall, wo sie vordringen, werden die Türken von den Juden als Befreier empfangen“ (S. 168).

Folgendes schreibt der namhafte jüdische Historiker Léon Poliakov: „Ein Teil der Marranen sah den Sieg der „Ismaeliten“, welcher großen Eindruck in ganz Europa machte, als ein Vorzeichen des baldigen Falles „Edoms“ [der Christenheit] und der unmittelbar bevorstehenden Befreiung Israels.“

Die Juden erwarteten damals sehnlichst die Ankunft ihres Messias: „Eine Gruppe Marranen aus Valencia entschloss sich, in die Türkei auszuwandern, weil sie sicher waren, dass der Messias auf einem Berg nahe des Bosporus erscheinen würde: „Die mit Blindheit geschlagenen Goyims sehen nicht, dass Gott sie nach ihrer Unterwerfung zu unseren Untergebenen machen wird“, sagte eine Anhängerin der Gruppe. „Unser Gott hat uns versprochen, dass wir in die Türkei gehen werden; wir haben vernommen, dass der Antichrist kommen wird; man sagt, dass der Türke die christlichen Kirchen zerstören und sie in Viehställe umwandeln wird und dass er den Juden und ihren Synagogen Ehrerbietung entgegenbringen wird“ (Histoire de l’antisémitisme, Band I, Point Seuil, 1981, S. 155).

Das Bündnis gegen die Christen

Es ist bekannt, dass viele Juden nach ihrer Vertreibung aus Spanien und den spanischen Besitzungen im Jahr 1492 im Osmanischen Reich Zuflucht fanden. Unter ihnen befand sich der berühmte Joseph Nassi, welcher der Erbe der äußerst wohlhabenden Familie Mendès war. Dieser gewann die Gunst des Sultans Suleiman. Poliakov schreibt über ihn: „Dank eines internationalen marranischen Netzwerks war er während etwa 15 Jahren der Mann mit dem größten Einfluss auf die Zirkel der Macht in Europa, und sein Wissen, verdoppelt durch seine Geschenke, ermöglichte ihm, ganz allein eine „pressure group“ zu bilden, die osmanische Außenpolitik zu beeinflussen und sogar über Krieg und Frieden zu entscheiden“ (S. 211).

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Wie Israel sich die Atombombe erschwindelte

Von C. F. Robinson, übersetzt von Lucifex. Das Original How Israel Swindled Its Way to an Atomic Bomb erschien am 20. April 2017 auf Counter-Currents Publishing.

Roger J. Mattson

Stealing the Atom Bomb: How Denial and Deception Armed Israel

CreateSpace, 2016

Es wird viel über die Weiterverbreitung von „Massenvernichtungswaffen“ im ganzen Nahen Osten geredet. Die Mainstream-Medien haben seit den 1980ern wegen des Nuklearwaffenprogramms des Iran Alarm geschlagen (und doch ist keine iranische Bombe aufgetaucht). Der angebliche Zweck des Irakkriegs war die Eliminierung der Programme für nukleare, biologische und chemische Waffen, von denen fälschlich behauptet wurde, daß der Irak sie hätte. Um seine Rivalen von der Entwicklung einer Bombe abzuhalten, griff Israel 1981 Atomeinrichtungen im Irak und 2007 in Syrien an. Frei nach Jean-Paul Sartre: Israel ist krank vor Furcht, sie fürchten sich vor dem Schatten ihrer eigenen gestohlenen Bombe. Wie sie die Atombombe stahlen, wird detailliert in Roger J. Mattsons Buch Stealing the Atom Bomb: How Denial and Deception Armed Israel von 2016 beschrieben.

So funktionierte der Schwindel: Israel bekam seine erste Nukleartechnologie durch das naive Programm Atoms for Peace der Eisenhower-Regierung. Diese Geldverschwendung wurde benutzt, um den Reaktor Nahal Soreq zu errichten, der 1960 in Betrieb ging. Verglichen mit anderen Reaktoren war Nahal Soreq kleiner, weniger leistungsfähig und unter der Bedingung gebaut, daß er nicht für die Waffenherstellung verwendet würde, aber er brachte Israel auf den Weg dazu, eine voll nuklearfähige Nation zu werden.

Nachdem sie Nahal Soreq betriebsfähig gemacht hatten, erwarben die Israelis von den Franzosen einen weiteren Reaktor, der waffenfähiges Material produzieren konnte. Die Franzosen waren so verärgert darüber, daß die Amerikaner während der Krise um den Suezkanal die Partei Ägyptens ergriffen hatten, daß sie ihr eigenes Nuklearprogramm beschleunigten und in der Negev-Wüste, beim Dorf Dimona, gehässig einen Reaktor bauten, der zur Herstellung von waffenfähigem Plutonium fähig war.[1] Diese French connection [2] mit Israel war entscheidend: die Atombombenkonstruktion der Israelis beruhte auf der Bombe, die die französische Regierung 1960 nahe Reggane in Algerien getestet hatte.[3]

Jedoch verschafften Atoms for Peace und die French connection Israel bloß ein teilweises Nuklearprogramm. Die Israelis brauchten immer noch große Mengen von hoch angereichertem Uran (HEU). Mattson zeigt, wie sie dieses Material durch eine windige Firma namens Nuclear Materials and Equipment Corporation (NUMEC) bekamen. Diese Firma wurde 1957 gegründet und nahe Pittsburg in Apollo, Pennsylvania, angesiedelt. Stealing the Bomb macht klar, daß der ganze Zweck von NUMEC darin bestand, HEU nach Israel zu schaffen. Die Tatsache, daß NUMEC HEU an andere Kunden lieferte, einschließlich der United States Navy, war bloß eine Tarnung für Israels eigene Ziele. Die Gründer von NUMEC waren eine Gruppe von Juden, von denen zwei eine bedeutende Rolle in dieser Geschichte spielen. Der erste ist der Investor David Lowenthal (192 – 2006). Der zweite, Zalman Shapiro (1920 – 2016), war einer von Lowenthals Nachbarn in Pittsburg, und er war für den laufenden Betrieb von NUMEC verantwortlich.

Das NUMEC-Werk

Während eine Gruppe jüdischer Finanziers, die von Lowenthal organisiert wurde, das Werk errichtete und zum Laufen brachte, erhielten die Manager von NUMEC ihr Kapital großteils von anderen – spezifisch von örtlichen Banken. NUMEC erhielt viel Fremdkapital durch Kredite der Mellon National Bank und der Pittsburg National Bank.[4]

Es ist sehr wahrscheinlich, daß NUMEC sofort nach Betriebsbeginn damit begann, HEU für Israel abzuzweigen. Jedoch bemerkte die Atomenergiekommission das Ausmaß des Verlustes erst 1965. Die Leichtigkeit des Diebstahls wurde durch die Tatsache ermöglicht, daß HEU in kleinen Mengen verpackt und gelagert werden muß. Dieses Verpackungserfordernis ist notwendig, weil zu viel HEU, das in der richtigen Geometrie zusammen gelagert wird, einen „Kritikalitätsunfall“ bewirken kann, wo Neutronen in Mengen freigesetzt werden, die ausreichen, um Menschen in der unmittelbaren Nähe zu töten.[5] Wenn es jedoch richtig abgepackt wird, ist die Strahlung von HEU keine Bedrohung, und gleichermaßen wird es aufgrund seiner Kleinheit leicht, es an einem Wächter vorbeizubekommen.

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Caribbean Project 12: Der jüdische Exodus nach Barbados

Ursprünglich 1654 erbaut, nahm die Nidhe-Israel-Synagoge jüdische Flüchtlinge aus Niederländisch-Brasilien auf.

Ursprünglich 1654 erbaut, nahm die Nidhe-Israel-Synagoge jüdische Flüchtlinge aus Niederländisch-Brasilien auf.

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: The Jewish Exodus To Barbados erschien am 31. August 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie „Caribbean Project“ auf Occidental Dissent.

Zuletzt aus dieser Reihe hier erschienen: Caribbean Project 11: Erforschung der niederländischen Karibik

Das bedeutsamste Ereignis beim Kickstart der auf Rasse beruhenden Plantagensklaverei und der Schaffung von Sklavengesellschaften in Britisch- und Französisch-Westindien – woraus später das kulturelle Modell für die Sklaverei im Unteren Süden wurde – war die Ankunft jüdischer Flüchtlinge aus Brasilien auf Barbados.

Diese Geschichte über die Ankunft des internationalen Juden in Barbados wird auch in David Brion Davis’ Inhuman Bondage: The Rise and Fall of Slavery in the New World erwähnt:

Um 1640 erkannten Pflanzer, daß Barbados dringend eine neue Feldfrucht brauchte; Tabak und sogar Baumwolle brachte wenig Profit. Wie wir gesehen haben, hatte Brasilien ein buchstäbliches Monopol auf die Zuckerproduktion für Europa aufrechterhalten, aber Krieg und Rebellion störten ernsthaft sowohl die portugiesischen als auch die niederländischen Anstrengungen, die wachsende Nachfrage zu befriedigen, bis 1654, als die Portugiesen schließlich die Niederländer vertrieben. Obwohl Boden und Klima von Barbados ideal für den Anbau von Zucker waren, hatten die Engländer keine Erfahrung bei der Produktion solch eines Gutes. Barbadische Pflanzer erlernten die Techniken von Holländern, auch wenn die genaue Geschichte unklar ist. Etwas Zuckerrohr wurde aus dem niederländischen Pernambuco herbeigeschafft, während ein paar englische Barbadians es ebenfalls besucht hatten, und laut einem Bericht brachte ein Pflanzer namens James Drax, der einen anglo-holländischen Hintergrund hatte, ein Modell einer Zuckerfabrik aus Holland nach Barbados.

Wie auch immer der Transfer bewerkstelligt wurde, Barbadians produzierten ab 1643 Zucker für Europa, und innerhalb von sieben Jahren gab es einen Wertzuwachs von Plantagenland auf das Zehnfache. Niederländische Händler hatten eine fortdauernde Partnerschaft mit den Engländern in Barbados, agierten als Zwischenhändler und boten in Holland die besten Raffinerien in Europa. Als niederländische Exilanten aus Brasilien in der Karibik eintrafen, brachten sie zusätzliche Fertigkeiten, Erfahrung und Kapital für die Zuckerproduktion mit. Der Exodus von 1654 aus Brasilien umfaßte auch Tausende sephardischer Juden, die in Niederländisch-Brasilien relative Religionsfreiheit wie in Holland selbst genossen hatten. Viele dieser Juden siedelten sich in neuen niederländischen Kolonien wie Curaçao und Surinam an. Um 1680 gab es sogar vierundfünfzig jüdische Haushalte in Bridgetown, dem einzigen wirklichen städtischen Zentrum auf Barbados mit einer Bevölkerung von fast dreitausend. Als großteils städtische Kaufleute wurden diese Juden, anders als ihre Brüder in Surinam, niemals Mitglieder der reichen Pflanzerelite.

Anmerkung: Wir haben bereits gesehen, daß Juden eine Mehrheit der „Niederländer“ in Surinam ausmachten. Davis legt in den Fußnoten dar, daß Surinam die einzige Kolonie in der Neuen Welt war, wo bedeutende Zahlen von Juden zu Sklavenhaltern wurden.

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Caribbean Project 11: Erforschung der niederländischen Karibik

St. Eustatius: Blick auf die Sklavenstraße vom Hafen hinauf zum Dorf über dem Hafen und der Bar.

St. Eustatius: Blick auf die Sklavenstraße vom Hafen hinauf zum Dorf über dem Hafen und der Bar.

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: Exploring The Dutch Caribbean erschien am 29. August 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie „Caribbean Project“ auf Occidental Dissent.

Zuletzt hier aus dieser Reihe erschienen: Caribbean Project 10: Juden, Sklaverei und die niederländische Karibik

St. Eustatius:

Ich habe die Recherchen über die niederländische Karibik fortgesetzt und ein paar weitere interessante Dinge gelernt:

1) Es waren die Niederländer, die 1619 die ersten schwarzen Sklaven nach Jamestown brachten. Ich wusste das bereits, aber ich frage mich dabei, wer denn diese „niederländischen“ Sklavenhändler waren, die die Sklaverei in Virginia einführten.

2) Im Jahr 1667 traten die Niederländer Neu-Amsterdam (nun als New York bekannt) im Vertrag von Breda an die Briten ab, um Surinam im nördlichen Südamerika zu behalten. Ich wußte das nicht, aber es ergibt Sinn im Lichte dessen, daß die karibischen Kolonien, nicht die nordamerikanischen Kolonien, früher das Epizentrum des europäischen Kolonialismus in der Neuen Welt waren.

Am Ende des Siebenjährigen Krieges traten die Franzosen Kanada an die Briten ab, um Guadeloupe und Martinique zu behalten. Während der Amerikanischen Revolution überließen die Briten Philadelphia den Patrioten, um in das von den Franzosen gehaltene St. Lucia einzumarschieren.

3) Curaçao, Aruba und Bonaire – die drei niederländischen Inseln in der Südkaribik vor der Küste Venezuelas – haben ein arides Klima und waren nie auf Rasse beruhende Plantagengesellschaften nach dem Schema von Barbados oder Saint-Domingue.

Von diesen war das jüdisch dominierte Curaçao der größte Umschlaghafen für den Sklavenhandel des 17. Jahrhunderts in der Karibik, und die Sklaven, die auf der Insel arbeiteten, bauten großteils Nahrung für den Strom afrikanischer Sklaven an, der sich auf dem Weg zu Auslandsmärkten in Spanisch-Amerika und in Französisch- und Britisch-Westindien durch Curaçao ergoß.

Aruba und Bonaire waren abhängige Gebiete von Curaçao – auf dem ersteren ernteten ein paar Sklaven Färberholz und arbeiteten auf einer gescheiterten Maisplantage, und auf dem letzteren bauten Sklaven Salz für den Export auf andere karibische Inseln ab, aber es waren beides marginale Inseln in der weiteren karibischen Plantagenwelt.

4) Das jüdisch dominierte Surinam im nördlichen Südamerika war eine vollentwickelte, auf Rasse beruhende Plantagengesellschaft nach dem Schema von Saint Domingue. Es hatte auch den Ruf, eine der brutalsten Sklavengesellschaften in der Neuen Welt zu sein.

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Caribbean Project 10: Juden, Sklaverei und die niederländische Karibik

Afrikanische Sklaven in Niederländisch-Curaçao schuften für ihre jüdischen Herren.

Afrikanische Sklaven in Niederländisch-Curaçao schuften für ihre jüdischen Herren.

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: Jews, Slavery, and the Dutch Caribbean erschien am 28. August 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie „Caribbean Project“ auf Occidental Dissent.

Zuletzt hier aus dieser Reihe erschienen: Caribbean Project 9: Die jüdische Rolle in der amerikanischen Sklaverei

Curaçao:

Während des Großteils des Sommers habe ich mich intensiv auf Britisch-Westindien und Französisch-Westindien wegen deren starken organischen Bindungen zur Kultur des Unteren Südens konzentriert.

Wir haben gesehen, wie dem Typ der rassenbasierten Sklavengesellschaft, die in South Carolina und Louisiana entstand, in der britischen und französischen Karibik der Weg bereitet und von Siedlern von den Inseln dorthin gebracht wurde.

Die niederländische Karibik spielte in dieser Geschichte ebenfalls eine entscheidende Rolle – es waren sephardische Juden, die durch die Niederländische Westindien-Gesellschaft operierten, die die rassenbasierte Plantagensklaverei in den 1640ern von Brasilien nach Barbados brachten, welche zum Modell für die Ausbreitung der Sklaverei über die gesamte Karibik und den amerikanischen Süden wurde.

Von den 1620ern bis zu den 1650ern war die spanische Hegemonie in der Karibik als Konsequenz des Dreißigjährigen Krieges in Europa im Schwinden, und Spanien begann der Großteil der Region und die gesamte östliche Karibik an Britannien, Frankreich und die Niederlande zu entgleiten.

– England eroberte St. Kitts (1624), Barbados (1627), Nevis (1628), Providence (1630), Antigua (1632), Montserrat (1632) und Jamaika (1655).

– Frankreich beanspruchte Saint-Christophe (1625), Saint-Domingue (1641), Guadeloupe (1635) und Martinique (1635).

– Die Niederländer beanspruchten St. Martin (1631), Curaçao (1634), St. Eustatius (1635), Saba (1640) und Aruba und Bonaire (1634).

Die niederländischen Inseln St. Martin, St. Eustatius, und Saba sind Teil der Inseln unter dem Winde [Leeward Islands] in den nördlichen Kleinen Antillen. Curaçao, Aruba, und Bonaire sind kleine Inseln vor der Küste Venezuelas westlich von Trinidad und Tobago.

1630 eroberten die Niederländer Pernambuco und Recife im nordöstlichen Brasilien, wo sie stark in Zuckerplantagen investierten, die zum Kern des agro-industriellen Komplexes in der Neuen Welt werden sollten. Von 1630 bis 1654 war Niederländisch-Brasilien als Neu-Holland bekannt.

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Caribbean Project 9: Die jüdische Rolle in der amerikanischen Sklaverei

Die verborgene jüdische Rolle bei der Hervorbringung der Sklaverei in den Amerikas.

Die verborgene jüdische Rolle bei der Hervorbringung der Sklaverei in den Amerikas.

Von Hunter Wallace, übersetzt von Deep Roots. Das Original Caribbean Project: The Jewish Role In American Slavery erschien am 27. August 2012 im Rahmen von Hunter Wallaces Artikelserie „Caribbean Project“ auf Occidental Dissent.

Zuletzt aus dieser Reihe hier erschienen: Caribbean Project 8: Der Proto-Süden

Barbados:

In den letzten Monaten habe ich hier beträchtliche Zeit dafür verwendet zu erklären, wie Barbados – die ursprüngliche englische Sklavengesellschaft – der Kulturkreis von Britisch-Westindien und des Unteren Südens war.

South Carolina (gegründet 1670) und Jamaika (gegründet 1655) wie auch das französische Saint-Domingue (gegründet 1697) wurden von Anfang an auf der Grundlage des barbadischen Modells der auf Rasse basierenden Plantagensklaverei aufgebaut.

Barbados (gegründet 1627) und Virginia (gegründet 1607) waren ältere englische Kolonien, die nicht als vollentwickelte, auf Rasse beruhende Plantagengesellschaften begannen. Beide Kolonien hatten ursprünglich eine weiße Mehrheit und stützten sich auf eine Arbeiterschaft aus englischen Schuldknechten, um Baumwolle und Tabak anzubauen.

In Caribbean Project: Der Proto-Süden verfolgten wir die Ursprünge der rassenbasierten Plantagensklaverei zurück zu den spanischen und portugiesischen Zuckerplantagen auf Madeira und den Kanarischen Inseln im östlichen Atlantik. Wir sahen, wie Christoph Kolumbus auf seiner zweiten Reise 1493 das Zuckerrohr nach Hispaniola brachte.

Im folgenden Jahrhundert teilten sich Spanien und Portugal die Neue Welt im Vertrag von Tordesillas auf. Bedeutsamerweise legitimierte dies den spanischen Anspruch auf den Großteil der Amerikas, während Afrika und Brasilien an die Portugiesen abgetreten wurde. Es legte auch den afrikanischen Sklavenhandel in portugiesische Hände, indem Spanien aus Afrika vertrieben wurde.

Während des sechzehnten Jahrhunderts schufen die Spanier die ersten rassenbasierten Zuckerplantagen auf Hispaniola und Puerto Rico. Ursprünglich wurden karibische Indianer als Sklavenarbeiter verwendet, aber als ihre Populationen schwanden, wandten sich die Spanier an die Portugiesen, um afrikanische Sklaven zu importieren.

Um die Mitte des sechzehnten Jahrhunderts gab es Zigtausende afrikanischer Sklaven auf Hispaniola und Puerto Rico. Als Spaniens Interessen sich aber in Richtung seiner lukrativeren Eroberungen in Mexiko und Peru verlagerten, wurden Hispaniola und Puerto Rico zu abgelegenen Nebengebieten des Imperiums, und das Plantagensystem brach dort zusammen.

Die zukünftige Dominikanische Republik und Puerto Rico waren gescheiterte spanische Sklavenstaaten, die schließlich von Viehzucht und kleinbäuerlicher Landwirtschaft dominiert wurden – dies ist der Grund, warum die Dominikaner und Puertorikaner so viel vermischter und multirassischer wurden als die Kubaner.

An diesem Punkt erschien es in der Neuen Welt, daß die rassenbasierte, moderne agro-industrielle Plantagensklaverei gescheitert war – aber es gab eine große Ausnahme, das portugiesische Brasilien, wo die Zuckerindustrie wegen ständiger Verstärkungen der afrikanischen Sklavenarbeiterschaft aus dem nahen Portugiesisch-Angola schnell wuchs.

Wie wurde Barbados zur ersten rassenbasierten Plantagengesellschaft in Britisch-Amerika?

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