Historischer Hintergrund zum Zweiten Weltkrieg

William Joyce (Lord Haw-Haw“), ca. 1940er-Jahre.

Von William Joyce, übersetzt von Deep Roots. Das Original Historical Background to the Second World War erschien am 8. März 2012 bei Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Anmerkung des Herausgebers [d. h. Greg Johnson]:

Das Folgende ist das erste Kapitel „Historical Background“ von William Joyces Twilight Over England. Joyce wurde in New York City geboren. Dann ging er nach Irland und England, wo er ein Mitglied von Sir Oswald Mosleys British Union of Fascists wurde. (Sein Gesicht wurde in einer Straßenschlacht mit jüdischen Schlägern schrecklich vernarbt.)

Kurz bevor Britannien den Zweiten Weltkrieg anfing, flohen Joyce und seine Frau nach Deutschland, wo er 1940 eingebürgert wurde. In seinen Schriften und populären englischsprachigen Radiosendungen unter dem Namen Lord Haw Haw strebte Joyce danach, Deutschlands Sicht auf den Krieg und die Gefahren zu erläutern, denen die europäische Zivilisation sich gegenübersah.

Nach dem Krieg exekutierten die Briten William Joyce wegen seiner Ansichten und klagten ihn des Verrats an, obwohl sie dazu keine Rechtshoheit hatten, denn Joyce war nie ein britischer Staatsbürger gewesen. Kurz, William Joyce starb, damit Sie diese Worte lesen können.

 

WIEVIEL man aus der Geschichte lernen kann, ist lange eine Sache der Spekulation gewesen.

Viel hängt von der Fähigkeit des Schülers ab. Es gibt wahrscheinlich keinen Zweig des Lernens, außer der Ökonomie, in dem Vermutungen eine so große Rolle spielen. Fast jede Anzahl von Fakten kann in parteiischer Weise ausgewählt werden, um jede Theorie zu beweisen, wie absurd sie auch sei. In diesem Kapitel wird kein Versuch einer philosophischen Verallgemeinerung gemacht werden. Unsere einzige Absicht ist es zu zeigen, wie Englands historische Entwicklung zu dem schicksalhaften und fatalen Schritt beitrug, den seine Regierung am 3. September 1939 unternahm [Britanniens Kriegserklärung gegen Deutschland].

Es liegt eine gewisse dramatische Ironie in Mr. Chamberlains Wahl des Datums. Denn der 3. September war das Datum von Oliver Cromwells Geburt und auch seines Todes. Und wieviel das England von heute Cromwell verdankt, wird von sehr wenigen gewürdigt. Diese grobe, harte, hässliche, selbstgerechte Gestalt hat immer noch ihre Bewunderer. Selbst so scharfsinnige und grundehrliche Gelehrte wie Thomas Carlyle haben ihm Anerkennung gezollt. Und die meisten der englischen Liberalen, die vor Diktatur zurückscheuen, haben am Schrein dieses militärischen Autokraten gehuldigt, weil er der erste Engländer war, der eine völlige metaphysische Einheit zwischen Bibel, Geld und Schwert erlangte. Der Leser darf nicht denken, daß wir die Tugenden von Charles I. zu debattieren beabsichtigen, des guten Vaters und treuen Ehemannes. Im Gegenteil, wenn dieser auf nüchterne Weise fromme Mensch es verstanden hätte, sein Wort zu halten, wenn er sich nicht als den Botschafter des Allmächtigen in England betrachtet hätte, wäre es gut möglich gewesen, daß der Name Oliver Cromwells in die Mittelmäßigkeit gehüllt geblieben wäre, aus der er hervorging. Das Schicksal wollte es anders.

Im Jahr 1642 brach der Englische Bürgerkrieg aus, der die gesamten Britischen Inseln in Hader verwickeln sollte. Auf der einen Seite repräsentierte Charles die unbeschränkte Monarchie, die Church of England und in einem geringen Maß ein feudales Gesellschaftskonzept; auf der anderen Seite stand eine in der Tat sehr seltsame Kombination. Es war im Wesentlichen eine Partei, die aus den Lagern der Kaufleute und der Puritaner zusammengeschweißt war, die bereits in den Tagen Königin Elizabeths Anzeichen von Aufsässigkeit gezeigt hatten.

Die Tudor-Despotie war 1485 begründet worden, weil der Handel ohne feste Regierung unmöglich gewesen wäre und auch weil das ganze Land den dauernden Zank unter den Überbleibseln der alten Aristokratie satt hatte.

Kaum hatte jedoch diese Autokratie, diese Diktatur, dem englischen Volk Wohlstand gebracht, als auch schon eine Bewegung damit begann, sich ihrer zu entledigen. Nichts auf der Welt konnte natürlicher sein, als daß die Kaufmannsprinzen, fett geworden an den Gewinnen aus der Neuen Welt, Einwände dagegen hatten, Steuern – und noch dazu hohe Steuern – an den Thron zu zahlen, der ihnen ihren Erfolg verschafft hatte. Daher entstand früh in de englischen Geschichte die unheilvolle Tendenz, Geld und Macht als synonym zu betrachten. Nun wurde diese neue Plutokratie enthusiastisch von den Puritanern unterstützt. Diese ernsten, wenn auch fanatischen Extremisten hatten unzweifelhafte Beschwerden. Es wurde ihnen sicherlich verboten, ihre Religion auszuüben. Sie wurden in vielen Fällen mit der Intoleranz dieser Zeit verfolgt, wie es auch die römischen Katholiken wurden. Diese Puritaner hatten jedoch allzu tief aus der jüdischen Philosophie getrunken. Sie waren nicht damit zufrieden, das Alte Testament zu lesen. Sie mußten sich mit den Gestalten darin identifizieren. Sie gaben sich Namen wie „Hew-Agag-In-Pieces-Before-The-Lord.“ Ben Johnson übertrieb kaum, als er seine Puritaner Tribulation Wholesome [„Gesunder Kummer“] und Zeal-in-theLand [„Eifer im Land“] nannte. Gewiß hatte sich der Materialismus der Juden, wie er im Alten Testament enthüllt wird, tief in ihre Seelen gefressen: denn bei all ihren Psalmen und all ihren Hymnen begannen sie bald, mit vollen Händen Geld zu scheffeln. Durch irgendeinen ziemlich obskuren Vorgang schlichen sie sich allmählich in die Kaufmannsschicht ein, vielleicht weil ihre Religion kein Laster außer der Liebe zum Geld erlaubte. Wenn ihr Eindringen in die Plutokratie auch nicht leicht zu erklären ist, so ist es nicht schwierig zu erklären, warum so viele Kaufleute Puritaner wurden. Der Grund war, daß es so viel würdiger klang, in Verteidigung der Religionsfreiheit gegen die Krone zu protestieren als in versuchter Steuervermeidung.

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Über Polygamie, das Heiraten der eigenen Cousine, und Terrorismus

Von Aedon Cassiel, übersetzt von Deep Roots. Das Original On Polygamy, Marrying Your Cousin, & Terrorism erschien am 17. März 2017 auf Counter-Currents Publishing.

Ein beliebtes Argument lautet, daß Terrorismus grundsätzlich eine Reaktion auf die US-Außenpolitik ist – daß, selbst wenn islamische Terroristen ihren Zorn in religiösen Empfindungen formulieren, selbst wenn sie glauben, daß die Vereinigten Staaten tatsächlich ein „Großer Satan“ sind, der einem weltweiten islamischen Kalifat unterworfen werden sollten, das nur wegen des amerikanischen „Imperialismus“ so ist, daß sie mit diesen ideologischen Reaktionen um sich schlagen.

Der Wissenschaftler Robert Pape hat für diese These detailliert in zwei verschiedenen Büchern argumentiert, Dying to Win: The Strategic Logic of Suicide Terrorism, veröffentlicht 2005, und Cutting the Fuse: The Explosion of Global Suicide Terrorism and How to Stop It, veröffentlicht 2010. The Nation bezeichnet ihn als „[den] Mann, der jeden Selbstmordanschlag der Welt studiert hat.“

Seiner Analyse zufolge „ist ausländische militärische Besetzung für 98,5 % – und die Entsendung amerikanischer Kampftruppen für 92 % – aller 1833 selbstmörderischen Terroranschläge überall auf der Welt in den vergangenen sechs Jahren [2004 – 2009] verantwortlich.“ Tatsächlich waren zu der Zeit, in der er seine Analyse erstellte, die Tamilentiger von Sri Lanka – die eine sälulare, marxistische Gruppe von Hindu-Nationalisten waren – die weltweit führende unter den für Selbstmordterror verantwortlichen Gruppen.

Lassen wir die Tatsache beiseite, daß, wenn es um moslemischen Unmut wegen der US-„Besetzung“ der moslemischen Welt geht, die amerikanische Präsenz in Saudi-Arabien mindestens so beleidigend ist, wenn nicht mehr, als die amerikanischen Interventionen in anderen Gebieten.

Warum? Bombardieren „die Amerikaner und ihre Verbündeten“ Mekka? Bombardieren sie die an-Nabawi-Moschee in Medina?

Nein.

Die amerikanische Präsenz in Saudi-Arabien ist beleidigend, weil es „das Land der zwei heiligen Stätten“ ist, und es ist daher, in den Worten von Bin Laden, „eine individuelle Pflicht für jeden Moslem, der es tun kann, in jedem Land, wo das möglich ist … die Amerikaner und ihre Verbündeten zu töten … Zivilisten und Militärs … um die al-Aqsa-Moschee und die heilige Moschee [Mekka] aus ihrem Griff zu befreien…“

Es sind ein paar interessante Fakten zur U.S.-„Besetzung“ von Saudi-Arabien anzumerken. In Saudi Arabia: The Ceaseless Quest for Security stellt Nadav Safran von der Harvard University fest, daß der Strom von Moslems, die für die Hadsch genannte jährliche religiöse Pilgerfahrt nach Mekka und Medina reisen, sich nach 1929 infolge der Großen Depression zu einem Rinnsal verlangsamte. Saudi-Arabiens Abhängigkeit von den Einnahmen aus der Pilgerfahrt ist so stark, daß diese Verlangsamung die bloße Existenz des Landes bedrohte – sodaß König Ibn Saud 1933 der Standard Oil of California eine Ölkonzession gewährte, trotz der Tatsache, daß dieses Abkommen „von den religiösen Führern bitter bekämpft wurde mit der Begründung, daß es Ungläubige ins Land lassen würde, die das Volk korrumpieren und Spirituosen, Phonographen [Plattenspieler] und andere Instrumente des Teufels einführen würden.“

Laut der Air Force Historical Research Agency brachte das Ende des Zweiten Weltkriegs einen Stopp der Ölentwicklung und verlangsamte erneut die Rate der Pilgerfahrten. Standard Oil nahm dann Einfluß auf die US-Regierung, daß diese Saudi-Arabien Hilfe durch das Lend-Lease-Programm gab (das laut dem von New Yorks Senator Mead geleiteten Investigating Committee Saudi-Arabien bis 1945 Hilfe im Wert von zwölf Millionen Dollars geliehen hatte). Im Austausch dafür erlaubte Saudi-Arabien amerikanischen Flugzeugen auf dem Weg in den Fernen Osten ab 1942, in Saudi-Arabien zum Auftanken zwischenzulanden. Als daher die Vereinigten Staaten später Ibn Saud ersuchten, ob sie zu diesem Zweck 1944 ihren eigenen Luftstützpunkt in Dhahran bauen konnten, sagte der König ja, und der Bau war 1946 abgeschlossen.

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Rasse: Das erste Prinzip

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Von Gregory Hood, übersetzt von Deep Roots. Das Original Race: The First Principle erschien am 14. Mai 2013 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right.

Spanische Übersetzung hier.

Es ist eine häufige Ausflucht von Gegnern des weißen Nationalismus, selbst von verständnisvollen, daß „Rasse nicht genug ist“, um eine Gesellschaft aufzubauen. Das geht am Thema vorbei. Natürlich löst „Weißentum“ an und für sich nicht alle Probleme – obwohl selbst eine Gesellschaft, die aus den schlechtesten Elementen unseres eigenen Volkes besteht, der gegenwärtigen Peinlichkeit, die wir ein Land nennen, weit vorzuziehen wäre.

Rasse ist jedem anderen Grundprinzip, einschließlich Religion, Ideologie oder Wirtschaftslehre, als Basis einer Gesellschaft überlegen. Ein hochentwickeltes Verständnis von Rasse ist an und für sich ausreichend, um das Überleben und den Fortbestand einer Gesellschaft zu sichern. Letztendlich ist dies der einzige Test, der wirklich zählt.

Auf grundlegendster Ebene muß die physische Existenz des Volkes garantiert sein, bevor irgend etwas anderes in Erwägung gezogen werden kann. Wirtschaftsrezession, militärische Besetzung, Seuchen und politische Repression können mit der Zeit vorübergehen – alle sind temporär, wenn das Volk intakt bleibt. Wie die AWB von Südafrika in ihren Gründungsprinzipien schrieb: „Solange die Rasse biologisch rein bleibt, ist die Möglichkeit und Wahrscheinlichkeit für Wiedergeburt und Widerstand immer vorhanden.“

Rasse ist der entscheidende Baustein jeder echten Gemeinschaft und die weitestgefaßte sinnvolle Gruppierung, der wir unsere Loyalität geben können. Wir wissen, daß genetische Ähnlichkeit und Verwandtschaftsmuster unser Verhalten jeden Tag beeinflussen, sogar auf Weisen, die wir nicht erwarten. Wir wissen, daß Kinder schon mit neun Monaten rassebewußt sind. Wir wissen, daß Menschen in ethnisch homogenen Gesellschaften mental gesünder sind. Wir wissen, daß Vielfalt das soziale Vertrauen zerstört, schließlich sogar unter Mitgliedern derselben Volksgruppe. Die Alten wußten dies, und die moderne Wissenschaft bestätigt es.

Die hektischen Anstrengungen unserer Gesellschaft, diesen Wahrheiten zu entkommen, verschaffen uns die Farce, die in einer multiethnischen Demokratie als öffentliche Debatte durchgeht, wo große Magazine ohne Ironie atemlose Titelgeschichten wie „Ist Ihr Baby rassistisch?“ veröffentlichen können. Wir errichten ganze Gesellschaftssysteme und Ideologie, die mit unseren grundlegendsten Instinkten im Widerspruch stehen, und wundern uns, warum die Welt ihren Verstand verloren zu haben scheint.

Rasse ist das verborgene Fundament der angeblichen Säulen der Gesellschaft und Moral. Religion ist das offenkundigste Beispiel. Haitianische, französische und chinesische Katholiken unterwerfen sich alle dem kirchlichen Lehramt, aber es wäre töricht zu sagen, daß sie in irgendeinem bedeutungsvollen Sinn derselben „Religion“ angehören oder dieselbe Erfahrung des Göttlichen miteinander teilen. Eines Volkes Verständnis von den Göttern, die Beziehung zwischen Glauben und dem Staat, und die Praxis der Gottesverehrung verdanken mehr den im Volk tief verwurzelten Traditionen als irgendeinem definierten Glaubensbekenntnis. Wie es James Russell in The Germanization of Early Medieval Christianity beschrieb: „Konvertierung ist genauso sehr ein Verhandlungsprozeß wie eine Eroberung, wobei das eingeborene Volk das Glaubensbekenntnis umwandelt, während es von ihm verändert wird.“ Diese Äußerungsformen sind vielleicht in den Genen selbst verwurzelt, etwas, das noch urtümlicher ist als Tausende Jahre der Geschichte.

Das Problem ist, daß ohne Rasse und ein Volksbewußtsein der Glaube zu einer entfremdenden, sogar feindlichen Kraft gegen sein eigenes Volk wird.

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Warum jeder Krieger eine Feuerwaffe besitzen sollte

Von Stefan H. Vestappen (Original: Why Every Warrior Should Own a Firearm, erschienen am 10. Januar 2017 auf „The Occidental Observer“ (Auszug aus dem Buch A Masters Guide to the Way of the Warrior von Stefan H. Vestappen).

Übersetzt von Cernunnos

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Besser eine Schußwaffe haben und nicht benötigen,

als eine zu benötigen und nicht zu haben.

(Autor unbekannt)

Während viele Kampfkunstschulen den Kampf mit einer Vielzahl alter Waffen unterrichten, was eine aufregende, wenn auch altmodische Beschäftigung ist, muß man, um in der Moderne als Krieger zu leben und nicht als Sklave, eine Feuerwaffe besitzen.

Es gibt zwei Argumente dafür, daß jeder Krieger und jede Familie eine Feuerwaffe besitzt.

Der erste und entscheidendste Grund ist die Tatsache, daß der Staat nicht will, daß ihr Schußwaffen habt. Dies allein sollte Grund genug sein, sich eine Schußwaffe zu besorgen.

Es ist eine wenig bekannte Tatsache, daß die überwiegende Mehrheit der Morde in einer Gesellschaft vom Staat begangen wird. Dies wird Demozid genannt, und man schätzt, daß im letzten Jahrhundert 174.000.000 bis 262.000.000 Bürger von ihren eigenen Regierungen ermordet wurden. (1)

Ein Beweis dafür, daß eine bewaffnete Bevölkerung ein Abschreckungsmittel gegen Tyrannei ist, ist die Tatsache, daß alle Tyranneien zuerst bestrebt waren, ihre Bevölkerungen zu entwaffnen. Ein schnelles Studium der Geschichte zeigt, daß der Staat jedes Mal, wenn er seine Bevölkerung entwaffnen will, finstere Absichten hat.

Die Liste der Regierungen, die ihre Bevölkerung entwaffneten, nur um Massenmord und Genozid zu begehen, reicht 3000 Jahre in die Geschichte zurück.

Es sollte angemerkt werden, daß eine bewaffnete Bevölkerung keine gewalttätige Erhebung gegen die Regierung bedeutet; tatsächlich trifft das Gegenteil zu. Bloß die Mittel und Entschlossenheit zum Widerstand gegen Gewalt wirkt als eine Form von Drohverhalten, das verhindert, daß Gewalt überhaupt erst stattfindet.

Das Wissen, daß es Hunderttausende bewaffneter Bürger gibt, ist das, was eure Regierung davon abhält, euch zum Transport in einen Gulag zusammenzutreiben.

Das Wissen, daß es Hunderttausende bewaffneter Bürger gibt, ist das, was eure Regierung davon abhält, euch zum Transport in einen Gulag zusammenzutreiben.

Dasselbe trifft auf gesellschaftlicher Ebene zu. Ein Land mit einer gut ausgerüsteten und trainierten Armee ist ein Abschreckungsmittel gegen benachbarte Nationen, die an eine Invasion denken. In gleicher Weise ist eine schwer bewaffnete und trainierte Zivilbevölkerung ein Abschreckungsmittel gegen Tyrannei. Jeder Diktator weiß, daß er mit wenig Konsequenzen besteuern, regulieren und beliebig viele unterdrückerische Maßnahmen gegen eine Bevölkerung einführen kann. Wenn es jedoch darum geht, unschuldige Menschen auf den Straßen und in ihren Häusern zu erschießen, wie es Diktatoren immer tun wollen, dann werden diejenigen, die Schußwaffen haben, sich wehren.

Gegenwärtig erscheinen die meisten Regierungen als relativ gutartig, und die Menschen genießen ein paar Freiheiten, und daher, so das Argument, gibt es keine Notwendigkeit, daß Zivilisten sich bewaffnen. Jedoch zeigt die Geschichte wiederum, wie schnell eine anscheinend gutartige Regierung in eine Diktatur verwandelt werden kann. Jetzt bewaffnet zu sein, ist eine Versicherung gegen zukünftige Diktatoren.

Der zweite Grund, warum jeder Krieger und jede Familie eine Feuerwaffe besitzen muß, ist die Selbstverteidigung. Gegenwärtig ist es in den meisten westlichen Ländern illegal, sich mit irgendeiner Art von Waffe zu verteidigen, besonders mit einer Feuerwaffe. Während gesetzestreuen Bürgern der Zugang zu den Mitteln für die Selbstverteidigung verweigert wird, kann selbst der niedrigste kriminelle Straßenschläger leicht zu einer Schußwaffe kommen.

Keine Sorge, dies ist eine „waffenfreie Zone“, und die Bullen werden jetzt jede Minute hier sein… jede Minute… bald.

Keine Sorge, dies ist eine „waffenfreie Zone“, und die Bullen werden jetzt jede Minute hier sein… jede Minute… bald.

Der von der Regierung angegebene Grund dafür, daß sie die Bürger daran hindert, sich selbst zu verteidigen, ist, daß staatliche Gesetzeshüter die Bürger gegen Verbrechen verteidigen werden.

Die Behauptung, daß der Staat die Bürger beschützt, ist nicht nur eine Lüge, sondern auch eine physische Unmöglichkeit. Zahlreiche Studien haben gezeigt, daß die Polizei sowohl bei der Verhinderung als auch Verringerung von Verbrechen null Wirkung hat. (2)

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Warum die meisten Hocherfolgreichen Männer sind (und warum wir uns sexuellen Egalitarismus nicht leisten können)

Von F. Roger Devlin; Original: Why Most High-Achievers Are Men (& Why We Cannot Afford Sexual Egalitarianism), erschienen am 2. November 2016 auf Counter-Currents Publishing.

Übersetzung: Lucifex

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Roderick Kaine Smart and SeXy: The Evolutionary Origins and Biological Underpinnings of Cognitive Differences between the Sexes London: Arktos Media, Ltd., 2016

Roderick Kaine, der zuvor unter dem Namen Atavisionary für die neoreaktionäre Bewegung geschrieben hat, ist ein Amerikaner, der als Biochemiker ausgebildet wurde. Sein erstes Buch, das nun von Arktos erhältlich ist, ist sowohl eine auf Genetik beruhende Erklärung der kognitiven Unterschiede zwischen den Geschlechtern als auch eine Demonstration, dass die wirtschaftlichen und demographischen Kosten des sexuellen Egalitarismus die Zerstörung der westlichen Zivilisation herbeiführen wird, falls diese Ideologie nicht aufgegeben wird.

Es gibt mehrere gut belegte Unterschiede in der kognitiven Funktion zwischen Männern und Frauen. Erstens scheinen erwachsene Männer eine Überlegenheit im durchschnittlichen IQ von drei bis fünf Prozentpunkten gegenüber Frauen zu haben. Zweitens gibt es, was wichtiger ist, einen viel breiteren Variationsbereich bei der männlichen Intelligenz, wobei mehr Männer sich auf den höchsten und niedrigsten Niveaus befinden und Frauen dazu tendieren, sich in der Mitte zu gruppieren. Drittens neigen Frauen zu größerer verbaler Fähigkeit, während Männer eine größere mathematische Fähigkeit und eine viel größere räumlich-visuelle Fähigkeit haben.

Eine Folge dieser Unterschiede ist, dass Männer unter den sehr Erfolgreichen im Ingenieurswesen und in den harten Wissenschaften gegenüber den Frauen stark in der Überzahl sind, ein Umstand, der in den Worten des Autors „unter manchen Frauen ein erstaunliches Maß an Neid hervorruft.“ Komplizierte, aber nicht überzeugende Theorien, die sich um Diskriminierung und „Bedrohung durch Stereotypen“ drehen, sind ausgearbeitet worden, um diese Unterschiede zu erklären und eine Vorzugsbehandlung von Frauen in diesen Bereichen zu rechtfertigen.

Jedoch können diese Unterschiede in der kognitiven Fähigkeit leicht durch das Studium des menschlichen Gehirns erklärt werden. Männliche Gehirne sind insgesamt um 8 bis 10 Prozent größer als weibliche Gehirne, und die Berücksichtigung der Unterschiede in der Körpergröße beseitigt den Unterschied nicht. Der Korrelationskoeffizient zwischen Gehirngröße und IQ beträgt etwa 0,35 und 0,4, wenn die genauesten Messtechniken verwendet werden. Ein Bereich, der untere Parietallappen, ist bei Männern um 25 Prozent größer. Das männliche Gehirn enthält auch etwa 15 bis 16 Prozent mehr Neurone als das weibliche.

Männer haben einen bedeutend größeren Gehirnanteil an weißer Substanz als Frauen, und Frauen haben mehr graue Substanz als Männer. Ohne Berücksichtigung der allgemeinen Volumensunterschiede haben Männer jedoch etwa dieselbe Menge an grauer Substanz wie Frauen, und die männliche Überlegenheit bei der weißen Substanz ist noch größer.

Während des fötalen Stadiums fördert Testosteron eine Asymmetrie zwischen den Hirnhälften, indem es die Entwicklung der linken Hälfte verzögert. Dies ermöglicht die vollere Entwicklung der männlichen rechten Hirnhälfte, die mit der räumlich-visuellen Verarbeitung zu tun hat. Umgekehrt bedeutet der niedrigere fötale Testosteronspiegel bei Frauen, dass sich die linke Hirnhälfte früher und besser entwickelt und ihnen einen relativen Vorteil bei der verbalen Intelligenz verschafft. Beim Broca-Areal, ein Bereich der linken Hirnhälfte, der mit der Sprachverarbeitung zu tun hat, ist auch beobachtet worden, dass es bei Frauen mehr graue Substanz enthält und besser durchblutet ist als bei Männern. Dies deutet darauf hin, dass die Sprachzentren bei Frauen mehr zur allgemeinen Intelligenz (g) beitragen als bei Männern.

Eine Ausnahme beim Muster der größeren weißen Substanz bei Männern ist der Gehirnbalken, der die beiden Hälften des Großhirns miteinander verbindet. Frauen haben in dieser besonderen Hirnregion proportional mehr weiße Substanz als Männer, was für eine bessere Kommunikation zwischen den Hirnhälften sorgt. Testosteron fördert eine bessere Vernetzung zwischen Teilen des Gehirns, aber die geringere Vernetzung zwischen den Hälften des männlichen Gehirns bedeutet, dass die Wirkungen des Testosterons weitgehend auf die Förderung der separaten Vernetzung innerhalb jeder Hirnhälfte begrenzt sind. Das allgemeine Muster ist also mehr Vernetzung zwischen den Hirnhälften bei Frauen und mehr Vernetzung innerhalb der Hirnhälften bei Männern.

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Der Preis der Paranoia: Snowden, Orwell und die unaussprechbaren Ursprünge des Überwachungsstaates

Überwacht die Mehrheit: Sir Malcolm Rifkind, KCMG, QC, MP

Überwacht die Mehrheit: Sir Malcolm Rifkind, KCMG, QC, MP

Von Tobias Langdon, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Price of Paranoia: Snowden, Orwell and the Unspeakable Origins of the Surveillance State erschien am 2. Oktober 2013 im Occidental Observer.

*   *   *

Alan Rusbridger ist der Chefredakteur des Guardian, Britanniens größter liberaler Zeitung. Wie viele Liberale ist er ein gutes Beispiel für den Riesenunterschied zwischen Intelligenz und Weisheit. Hier redet er über Edward Snowden und die National Security Agency. Rusbridger sagte, daß die NSA-Geschichten „eindeutig“ keine Geschichte über Totalitarismus seien, sondern daß eine Infrastruktur geschaffen worden sei, die gefährlich sein könnte, falls sie in die falschen Hände fiele:

„Obama ist ein netter Kerl. David Cameron ist ein netter Sozialdemokrat. Etwa drei Stunden von London entfernt, in Griechenland, gibt es ein paar sehr widerliche politische Parteien. Was es gibt, ist die Infrastruktur zur totalen Überwachung. Alle Präzedenzfälle in der Geschichte sind unglücklich“, sagte Rusbridger vor der Advertising Week Conference. (NSA surveillance goes beyond Orwell’s imagination, The Guardian, 23rd September, 2013)

Warum ist Obama ein „netter Kerl“? Nun, er hat dunkle Haut, und er redet viel über Gerechtigkeit und Gleichheit. Daher ist es egal, daß er in Wirklichkeit ein böswilliger Affirmative-Action-Narzißt ist, der das weiße Amerika hasst und fleißig daran arbeitet, es in Zusammenarbeit mit den Republikanern und den Mainstream-Medien zu zerstören. Nach Obama erwähnt Rusbridger David Cameron, den Führer der Konservativen Partei. Und ja, er erkennt richtigerweise, daß Cameron ein „Sozialdemokrat“ ist statt ein Konservativer. Aber er geht wieder in die Irre, wenn er über Griechenland und die „Präzedenzfälle” der Geschichte redet.

Die „widerliche politische Partei“ in Griechenland ist die Goldene Morgenröte, die Griechenland für die einheimischen Griechen führen will statt für ausländische Banker und Einwanderer aus der Dritten Welt. Die Goldene Morgenröte verwendet eine hakenkreuzähnliche Fahne, und sie sind Bewunderer von Adolf Hitler. Rusbridger denkt, daß sie deshalb scharf darauf sind, eine „totale Überwachung” des griechischen Volkes zu betreiben. Er irrt sich. Wenn er sich tatsächlich in Geschichte auskennen würde statt im liberalen Dogma, dann wüßte er, daß Nazideutschland weit weniger ein Polizeistaat war als die kommunistische DDR. Und ihr braucht nicht bloß mir zu glauben:

„Die Stasi war viel, viel schlimmer als die Gestapo, wenn man nur die Unterdrückung ihres eigenen Volkes betrachtet“, sagt Simon Wiesenthal aus Wien, Österreich, der ein halbes Jahrhundert lang Naziverbrecher gejagt hat. „Die Gestapo hatte 40.000 Beamte, um ein Land mit 80 Millionen zu überwachen, während die Stasi 102.000 beschäftigte, um nur 17 Millionen zu kontrollieren.“ Man könnte hinzufügen, daß der Naziterror nur zwölf Jahre dauerte, wohingegen die Stasi vier Jahrzehnte hatte, um ihre Maschinerie der Unterdrückung, Spionage und des internationalen Terrorismus und der Subvention zu perfektionieren. (Stasi: The Untold Story of the East German Secret Police, John O. Koehler, Westview Press, 1999)

Wenn Regierungen zum Wohl der Mehrheit regieren, fürchten sie die Mehrheit nicht und brauchen sie nicht unter enger Überwachung zu halten. Nazismus und Faschismus sind nicht meine politischen Ideale, aber sie waren echte Volksbewegungen. Der Marxismus ist niemals populär gewesen und hat es tatsächlich nötig, einen Überwachungsstaat zu betreiben. Nachdem der Kommunismus Osteuropa am Ende des Zweiten Weltkrieges geschluckt hatte, behielt er jeden unter genauer Beobachtung, aber es gab dennoch größere Rebellionen in Polen, Ungarn und der Tschechoslowakei. Im modernen Ungarn gibt es eine „widerliche politische Partei“ namens Jobbik, deren Motto Magyarország a Magyaroké lautet – „Ungarn den Ungarn“. Sie werden regelmäßig als rassistisch, fremdenfeindlich und antisemitisch beschrieben.

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Heimlich, still und leise: Attacke auf das freie Internet

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Von Osimandia, ursprünglich erschienen auf „As der Schwerter“.

„Aber man kann doch nicht einfach anonym ins Internet gehen, wie soll denn das funktionieren? Man bekommt doch eine IP zugeordnet.“

„Natürlich, das war auch damals schon so” erwiderte der alte Mann. „Aber die Provider haben sie nicht gespeichert und sie waren auch verpflichtet, sie vertraulich zu behandeln.“

„Aber das muss doch voll gefährlich gewesen sein. Es hätte ja jeder Terroranschläge im Internet planen können, ohne dass der Menschenrechtsschutz und die Freiheitssicherung es mitbekommen” wunderte sich der Junge ungläubig.

„Nein, es war nicht gefährlich, es war eigentlich schön.” Ein kurzes sehnsüchtiges Leuchten trat in die Augen des alten Mannes, es verschwand aber so schnell wieder, wie es gekommen war.  Er machte eine wegwerfende Handbewegung. „Ich erinnere mich aber kaum noch. Es ist lange her.“

„Siehst Du!” rief der Junge aus. „Du weißt es nicht mehr. Ich glaub das nämlich nicht! Aber Autos gab’s schon, als Du jung warst? Oder seid Ihr noch in Pferdekutschen rumgefahren?” kicherte er.

„Du sollst doch Deinen alten Opa nicht veräppeln” erwiderte der alte Mann gutmütig. „Nein, nein, ich weiß schon noch ganz sicher, dass wir damals anonym ins Internet gingen. Terroranschläge gab es deswegen nicht, obwohl sie irgendwann auch anfingen, den Leuten damit Angst zu machen.“

„Natürlich gab es andauernd Terroranschläge, das habe ich in der Schule gelernt, wir haben auch Videos gesehen. Das muss schrecklich gewesen sein. Ich weiß, Du spielst jetzt nur den Coolen, Opa, aber das musst Du doch bei mir nicht. Wen meinst Du damit, die anfingen, Angst zu machen? Die Freiheitssicherung?“

„Die gab es auch noch nicht. Es gab einen Vorläufer, der Verfassungsschutz hieß, aber er kam nicht an alle Daten. Er hätte es vielleicht rein technisch gekonnt, zumindest in späteren Jahren, aber es gab noch ein paar Gesetze, dass er es nicht darf. Und der Menschenrechtsschutz hieß glaub’ ich damals Antifa. Die hatten noch weniger Befugnisse, sie waren Privatleute, wurden aber von der Regierung bezahlt.“

Jetzt lachte der Junge. „Aber das ist doch lächerlich! Wozu zahlt man solche Organisationen, wenn sie nichts dürfen? Und es muss furchtbar gewesen sein, eine Regierung zu haben, wir haben das im Leistungskurs ‚Kampf gegen Rechts‘ durchgenommen, es gab auch ständig Hassrede und Rassismus gegen die Wohltäter. Aber Hassrede und Rassismus hast Du doch nicht gemacht, oder Opa? Und man will doch sowieso nicht von anderen Leuten regiert werden. Man will doch frei sein.“

„Ja, am Ende war es furchtbar” seufzte der alte Mann. „Aber im Grunde war am Ende so eine Regierung nichts anderes als es heute die Wohltäter sind. Die standen schon damals hinter den Regierungen und lenkten sie, nur eben nicht offen. Die meisten Leute wussten es nicht. Sie hätten es nicht gewollt, wenn sie es gewusst hätten, weil… Ach vergiss es, Kind, es ist lange her.“

Der Junge grübelte. „Also ich hätte damals nicht leben wollen. Das muss total unfrei und undemokratisch und das ganze Internet voller Hassrede gewesen sein und man musste doch auch ständig Angst haben, dass jemand einen Terroranschlag oder so ein Progrom oder wie das heißt gegen die Wohltäter plant, um Faschismus und Salafismus einzuführen und alle Menschen zu versklaven und total zu überwachen. Gottseidank ist das nicht passiert, aber unvorsichtig war das schon. Wann wurde das anonyme Internet denn abgeschafft, Opa?“

„Lass mich überlegen, Junge… ich glaube, das muss so um 2012 oder 2013 gewesen sein.“

Am 24. Oktober 2012 berichtete das Internetportal heise.de

Das Bundeskabinett hat sich am Mittwoch auf einen Gesetzentwurf geeinigt, der die Auskunft über Bestandsdaten wie Name oder Anschrift von Inhabern eines Telekommunikationsanschlusses auf eine neue Rechtsgrundlage stellen will.

(…)

Telecom-Anbieter müssen die erwünschten Daten „unverzüglich und vollständig übermitteln”. Über derlei Maßnahmen haben sie gegenüber ihren Kunden sowie Dritten Stillschweigen zu wahren.

In den Mainstreammedien habe ich davon nichts mitbekommen. Das muss nicht viel heißen, weil ich weder fernsehe noch Radio höre noch Zeitungen lese, aber ich habe Leute gefragt, die das zumindest gelegentlich tun und auch das Internet oberflächlich danach durchsucht und außer in einschlägigen Computerforen nichts gefunden.

Noch vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich hier CleanIT als mögliches Horrorszenario für das freie Internet erwähnt. CleanIT ist ein Projekt der EU, bei dem man das anonyme Internet nicht durch Gesetze beseitigen will, weil das aufgrund der vielen nationalen Gesetze und Verfassungen zu kompliziert ist. Die EU plant stattdessen ein „Gentlemen agreement”, das nur sehr böse Zungen als Erpressung bezeichnen würden, mit den Providern, bei dem diese sich vertraglich dazu verpflichten, die Daten „freiwillig” rauszurücken.

Wie es aussieht, könnte das neue geplante Gesetz CleanIT in Deutschland sogar noch überholen, da es nicht einmal formal mehr freiwillig ist, sondern die Provider zur Herausgabe verpflichet werden und

Provider, die über 100.000 Kunden haben, müssen für die Abwicklung der Anfragen zudem „eine gesicherte elektronische Schnittstelle” bereithalten. Dabei sei dafür Sorge zu tragen, dass jedes Auskunftsverlangen durch eine verantwortliche Fachkraft formal geprüft werde.

Formal geprüft? Eine nutzlose „Fachkraft” – am besten mit Juradiplom der Universität Timbuktu –  einstellen und zahlen, der pro forma seine Unterschrift drunter setzt! So sieht das für mich aus.

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Der Mensch lebt nicht artgerecht

Ein Interview mit Prof. Dr. Franz Wuketits, aus „bild der wissenschaft“ 8-2013. Das Interview führte Nadine Eckert.

Prof. Dr. Franz M. Wuketits:

Der gebürtige Österreicher (*1955) hat an der Universität Wien Philosophie, Zoologie, Paläontologie und Wissenschaftstheorie studiert. Seit 1980 lehrt er dort am Institut für Philosophie. Sein Schwerpunkt ist die Philosophie der Biowissenschaften. Er ist Autor von rund 40 Büchern. In seinem neuen Werk „Zivilisation in der Sackgasse“ plädiert er für eine Entschleunigung der Zivilisation und mehr Eigenverantwortung für den mündigen Bürger.

 

DER MENSCH LEBT NICHT ARTGERECHT

Tierschützer, Öko-Verbände und Medien – alle fordern eine artgerechte Tierhaltung. Doch wer kümmert sich eigentlich darum, wie Menschen leben?

bdw: Herr Professor Wuketits, was hat uns Menschen aus dem Tritt gebracht?

Franz M. Wuketits: Seit dem Zweiten Weltkrieg hat sich unsere Zivilisation insbesondere im Bereich der Technologie mit atemberaubendem Tempo entwickelt. Die Menschen sind durch diese fatale Beschleunigung überlastet. Berufs- und Alltagsleben verlangen vom Einzelnen oft ein Tempo und eine Flexibilität, die dem Menschen als Art nicht entsprechen. Dazu kommt, dass der Mensch die längste Zeit seiner Entwicklungsgeschichte in relativ kleinen, überschaubaren Gruppen gelebt hat – er ist das geborene Kleingruppenwesen. Unser Verhalten war über Jahrmillionen darauf abgestellt, in Gruppen von maximal 100 Individuen zu leben, in denen jeder jeden kennt. Auf anonyme Massengesellschaften und das Leben in riesigen Städten sind wir nicht vorbereitet.

Wäre denn ein Leben in Kleingruppen heutzutage überhaupt noch möglich?

Wir können unsere Großstädte natürlich nicht auflösen, doch wir können auch innerhalb der Großstädte kleinere Einheiten bilden. Wien ist dafür ein gutes Beispiel: Hier heißt das „Grätzel“ – ein paar Häuserblocks, nicht wesentlich mehr. In meinem Grätzel kenne ich die meisten Leute zwar nicht persönlich, aber ich begegne vielen von ihnen fast täglich: der Kellnerin im kleinen Café um die Ecke, dem Tabakhändler gegenüber, dem Buchhändler zwei Gassen weiter. Im kleinen Café kennt man meine Gewohnheiten, ich wechsle mit der Kellnerin ein paar nette Worte, ein anderer Gast nickt mir freundlich zu, bevor er sich wieder in seine Zeitung vertieft. Das verschafft allen Beteiligten ein gewisses Gefühl der Sicherheit und Vertrautheit.

Der Mensch gilt als sehr flexibel. Kann er sich nicht an die neuen Entwicklungen anpassen?

Das ist nur begrenzt möglich. Wir gehen heute in der Evolutionsbiologie davon aus, dass sich Organismen im Allgemeinen nicht einfach an ihre Außenwelt anpassen, sondern dass ihre Evolution wesentlich von „inneren Bedingungen“ abhängt – also von Konstruktions- und Funktionsbedingungen. Plakativ gesagt: Lebewesen haben bei ihrer Evolution ein Wörtchen mitzureden, und nicht allein die Umwelt bestimmt, wohin es geht. Organismen sind keine passiven Gebilde, die sich auf Gedeih und Verderb an irgendeine beliebige Umwelt anpassen. Die steigende Zahl an psychischen Erkrankungen spricht eine deutliche Sprache – in den westlichen Ländern ist mehreren Untersuchungen zufolge schon etwa ein Viertel der Bevölkerung davon betroffen. Wie gut sich der Mensch anpassen kann, hängt auch davon ab, wie viel Zeit ihm zur Verfügung steht.

Inwiefern?

Der technologischen Zivilisation weniger Jahrhunderte stehen fünf Millionen Jahre Naturgeschichte gegenüber. Eigentlich ist die uns heute beherrschende Technologie kaum 100 Jahre alt, die modernen Kommunikationstechnologien wie Internet und Handys gibt es erst seit wenigen Jahrzehnten. Unser Gehirn aber hat sich – da sind sich Anthropologen, Evolutionsbiologen und Hirnforscher einig – in den letzten 30.000 Jahren nicht mehr nennenswert verändert. Es ist also nicht an die heutige Zeit angepasst, sondern lebt gewissermaßen noch in der Steinzeit.

Wir können aber nicht zurück in die Steinzeit…

Natürlich nicht, aber wir sollten den Steinzeitmenschen in uns besser kennenlernen und unsere Lebenswelt so gestalten, dass wir ihm einigermaßen gerecht werden. Zunächst gilt es, etwas langsamer zu treten. Man muss beispielsweise nicht alle E-Mails binnen einer Stunde beantworten. Man sollte sich Zeit lassen, es muss nicht alles immer schneller geschehen. Wozu denn auch? Diese Entschleunigung kann natürlich nur funktionieren, wenn sich alle auf die Langsamkeit besinnen, insbesondere in der Arbeitswelt. Oft liegt die Lösung von Problemen nicht in der Geschwindigkeit, sondern gerade in der Langsamkeit. Hektik begünstigt Fehler. Und in unserer komplexen Welt mit vielen ebenso komplexen Aufgaben ist umsichtiges Vorgehen besonders wichtig. Ich sage ja nicht, dass wir alle Aufgaben schleppend erledigen sollten. Auch unsere prähistorischen Vorfahren waren oft gezwungen, schnell zu agieren, etwa um eine Beute zu erlegen. Doch sie haben ihr Lebenstempo nicht sinnlos beschleunigt.

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Zur Rechtslage in der BRD

Zur Rechtslage in der BRD: Eine Zusammenfassung zu Recht, Macht und Gewalt

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Von Dunkler Phönix, ursprünglich erschienen auf „As der Schwerter“

Weil viele, die sich im Netz tummeln, es anscheinend immer noch nicht kapiert haben, hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung zur Rechtslage in der BRD:

  • Es gibt keine Rechtslage in der BRD!

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Erläuterungen:

Es ist völlig irrelevant, ob die Besatzer dieses oder jenes alte Reichsgesetz vergessen haben, was das internationale Recht und die UNO sagen, was in der Genfer Konvention steht oder in der Haager Landkriegsordnung, ob „eigentlich” nur Seerecht gilt oder die BRD „in Wirklichkeit” gar keine hoheitlichen Befugnisse hat. (Ausführlicher wird auf diese Aspekte hier eingegangen).

Solche Regelungen sind nur und genau nur dann sinnvoll zu zitieren, wenn davon ausgegangen werden kann, dass sich alle Vertragspartner an sie halten.

Man kann aber nur davon ausgehen, dass sich die Vertragspartner an den Vertrag halten, wenn es eine Macht gibt, die sie dazu zwingt. Ein Beispiel:

Wenn ich als Privatmann einen Vertrag schließe, zum Beispiel einen Arbeitsvertrag, dann gehe ich davon aus, dass mein Arbeitgeber, wenn der vertragsbrüchig wird, dafür bestraft wird. Das erreiche ich, indem ich einen Vertragsbruch bei den Behörden anzeige und damit rechtliche Schritte gegen den Arbeitgeber einleite.

Die Behörden sorgen dann im Idealfall dafür, dass der vertragsbrüchige Arbeitgeber mir z.B. eine Ausgleichszahlung zu gewähren hat.

So, jetzt kommt das Entscheidende: Warum zahlt der Arbeitgeber diese Ausgleichszahlung dann auch? Nicht weil ich „das Recht dazu“ habe oder weil ein Richter gesagt hat, er muss das tun, sondern weil er weiß, dass die Behörden ihn sanktionieren, wenn er nicht zahlt!

Nur weil die Gewalt der Staatsmacht hinter dem Richterspruch steht, wird der Arbeitgeber zahlen. Weil er, wenn er es nicht tut, mit noch schlimmeren Sanktionen rechnen muss.

So funktioniert Recht: Es wird irgendwas festgesetzt, Juristen überprüfen, ob sich alle dran gehalten haben und wenn ein Verstoß vorliegt beauftragen die Juristen die „Exekutive“, die Polizei, Sanktionen gegen den Gesetzesbrecher durchzuführen. Ohne die glaubwürdige Androhung der staatlichen Gewalt gäbe es kein Recht, weil man sich daran halten könnte, aber eben nicht müsste.

Nun stelle man sich vor, der Richter würde zwar feststellen, dass ich juristisch recht habe und auch anordnen, dass der Arbeitgeber zu zahlen habe, aber unter dem Dokument stünde „PS: Wenn Sie nicht zahlen, dann werden wir keine weiteren Schritte unternehmen!“

Natürlich zahlt der Arbeitgeber dann nicht.

(Das ist ähnlich wie bei unseren Fachkräften, die ja genau deswegen zu „Intensivstraftätern“ werden, weil niemand sie aufhält. Oder eben wie bei unseren lieben Verbündeten, die sich als „Weltpolizei” aufspielen und überall die wirklichen, vermeintlichen und herbeigezauberten Verstöße gegen die Mönschenrechte ahnden, während sie selbst zwar auch durch die UNO kontrolliert werden, es aber keine wirksamen Drohszenarien gegen sie gibt, so dass sie fröhlich weitermorden.)

Nehmen wir nun weiter an, ich wäre gar kein moderner Arbeitnehmer, sondern ein griechischer Sklave im alten Rom, welcher Anwalt würde dann meine Sache vertreten? Auch das alte Rom kannte „internationale Gesetze“ und „Menschenrechte” und „Kriegsrecht.“ Aber natürlich konnte kein Barbarenstamm diese Rechte vom Imperium einfordern – wohl aber konnte Caesar mit diesen Gesetzen sein „Eingreifen“ in Gallien als Hilfe für den Stamm der Haeduer rechtfertigen (eine frühe Form des Menschenrechtsbombardements sozusagen).

Also nochmal:

Es ist völlig egal, wie die „Rechtslage“ in der BRD aussieht. Wir sind kein souveräner Staat, sondern seit 1945 im Besatzungszustand. Es gibt keinen Friedensvertrag und wir werden von den USA und weiteren „Verbündeten“ weiterhin als „Feindstaat“ geführt. Es ist völlig egal, dass das Reich nie aufgelöst wurde, sondern „nur” handlungsunfähig ist.

Es ist für uns nicht möglich, mit irgendwelchen juristischen Winkelzügen unsere Freiheit wiederzuerlangen. Selbst wenn wir es schaffen würden das „Recht“; das die Besatzer eingeführt haben, gegen sie zu wenden, welche Macht wollte sie zwingen, sich dann auch daran zu halten?

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Für das „Land“ – oder für das Volk?

„Sie haben sich den Dank einer dankbaren Nation verdient!“ – „Ich frage nicht, was mein Land für mich tun kann, sondern was ich für mein Land tun kann… (Ich frage auch: was ist ein Land?)“

„Sie haben sich den Dank einer dankbaren Nation verdient!“ – „Ich frage nicht, was mein Land für mich tun kann, sondern was ich für mein Land tun kann… (Ich frage auch: was ist ein Land?)“

Von Deep Roots (post-AdS)

Als ich vor längerer Zeit das obige Bild im Internet gefunden hatte, ist mir zunächst sofort aufgefallen, wie passend es die ideelle Hohlheit der heutigen NWO-Macht und „Willensnation“ USA symbolisiert: der leere Anzug mit Zylinderhut, der dem Gerippe in Offiziersuniform den Orden anheftet, während im Hintergrund die leeren Gesichter vor der amerikanischen Flagge salutieren.

Etwas später hat mich jedoch die Nachbemerkung des Offiziersskeletts, „Ich frage auch: was ist ein Land?“, auf den Gedanken gebracht, daß die Bezeichnung „Land“ im Sinne von „Nation“ eigentlich ein künstlicher Begriff ist, mit dem zwar von den Einheimischen eines traditionellen Ethnostaates meist das Richtige gemeint wird – nämlich der symbolische Sammelbegriff für ein Volk, dessen Territorium und staatliche Organisation -, der aber auch mit anderen Bedeutungen im Sinne eines multiethnischen Staates gefüllt werden kann.

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