Gegen die Anpassung an den Mainstream

Das englische Original von Ted Sallis ist unter dem Titel Against Mainstreaming am 29. September 2014 bei Counter Currents erschienen. Titelbild, Übersetzung, Nachwort und Karikaturen von Osimandia (ursprünglich für „As der Schwerter“).

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Einige in der „Bewegung“ – einschließlich einiger „Intellektueller der Bewegung“ – verfechten das Konzept der „Anpassung an den Mainstream“ und führen Frankreichs Front National (FN) als bewährtes Musterbeispiel dafür an. Schließlich sagt der FN, wie es scheint und wie diese Denkfabrikanten der „Bewegung“ berichten, dieser Tage, dass es egal sei, wenn die Franzosen zu einer Minderheit unter der Bevölkerung Frankreichs werden.

Egal! Was ist dann nicht egal? Verfassungspatriotismus? Kultur? Staatsbürgertum? „Französische Werte“?

Haben wir das nicht alles schon mal gehört? Ist nicht das Opfern von Prinzipien auf dem Altar der „Wählbarkeit“ einer der Hauptgründe dafür, dass der „Konservativismus“ in den USA vollkommen nutzlos geworden ist und die Republikaner weiße Interessen wieder und wieder und immer wieder verraten?

Doch diese Anpassung an den Mainstream, so erklären uns die Intellektuellen, ermöglicht es den wiedergeborenen Nationalisten, die Politik zu beeinflussen und die Debatte über wichtige Themen in den legitimen Bereich zu rücken. Ein Sieg von Le Pen im Jahr 2017 würde zu mehr „Redefreiheit“ über Angelegenheiten von Rasse und Einwanderung führen. (Hat der FN Wahlkampf damit gemacht, Frankreichs Redeverbotsgesetze aufzuheben?) Hier haben wir einmal wieder die üblichen hoffnungsvollen Unterstellungen der „Bewegung“, die übliche „Gedankenleserei“, die üblichen Beteuerungen, dass öffentliche Aussagen nicht für bare Münze genommen werden sollten, sondern dass wir stattdessen Hypothesen, Glaubensinhalte, Annahmen, Hoffnungen und Fantasievorstellungen höher als eiskalte, realistische Fakten bewerten müssen. Seht doch! Wartet doch einfach ab! Indem er seine Botschaft dem Mainstream anpasst und die alte Kernideologie auf den Müll wirft, wird der FN wählbar werden (Meine Güte, sie ziehen sogar französische Juden an! Wie wunderbar!), und sie werden gewählt werden und dann werden die „Samthandschuhe“ verschwinden und dann werden wir uns des Rassenproblems annehmen! Ihr müsst einfach nur abwarten!

Ich glaube nicht, dass Massenmobilisierung, ideologischer Eifer, Unterstützung durch Aktivisten, Verständigung über Meme und politische Grundsätze – im Wesenskern die gesamte Weltanschauung einer Partei oder Bewegung – wie ein Lichtschalter ein- und ausgeschalten oder wie eine Gangschaltung betätigt werden können. Wenn der FN Jahre damit verbringt, seine Unterstützer zu überzeugen, dass es ihm nicht um Rasse geht, dass französischer Nationalismus unabhängig von französischer Volkszugehörigkeit ist, wenn sie das verfassungspatriotische Argument predigen, dass Frankreich französisch bleiben kann, ohne dass Franzosen die Mehrheit stellen, wie realistisch ist es dann, dass sie eines Tages plötzlich eine Kehrtwendung machen und sagen:

„Überraschung! Wir haben euch reingelegt! Es geht doch um Rasse und jetzt…“ (mehr …)

Focke-Wulfs Triebflügeljägerprojekt: Früher Senkrechtstarter

Focke-Wulfs projektierter Triebflügeljäger in der CGI-Illustration von Ronnie Olsthoorn.

(Ergänzt am 2. Dezember 2018 – Funktionsschema Staustrahltriebwerk)

Im Dezemberheft 1981 der FLUG REVUE erschien ein Artikel über ein ausgefallenes, faszinierendes deutsches Kampfflugzeugprojekt des Zweiten Weltkriegs mit hubschrauberartig rotierenden Flügeln und Staustrahltriebwerken an den Flügelspitzen, den ich nachfolgend wiedergebe (die Bilder stammen – mit zwei Ausnahmen – auch aus diesem Artikel, an den anschließend weitere CGI-Bilder wie das obige zu finden sind):

FRÜHER SENKRECHTSTARTER

Revolutionäres deutsches Triebflügeljäger-Projekt aus der Zeit vor Ende des Zweiten Weltkriegs

Text und Fotos: G. Sengfelder; Zeichnung: Carlo Demand

So sollte der Triebflügeljäger eingesetzt werden.

Verschiedene Überlegungen führten zum Entwurf dieses außergewöhnlichen Flugzeugs: einmal die ständigen Angriffe alliierter Flugzeuge auf deutsche Flugplätze und die fortschreitende Zerstörung der Start- und Landebahnen in der letzten Phase des Zweiten Weltkrieges, zum anderen die erfolgversprechende Entwicklung eines Staustrahltriebwerks bei Focke-Wulf. Der mit solchen Aggregaten ausgerüstete Triebflügeljäger kam zwar über das Reißbrettstadium nicht hinaus, stellt aber ein derart revolutionäres Konzept dar, daß es dennoch Beachtung verdient. Nachfolgend die Geschichte dieses frühen Senkrechtstart-Projekts.

Der Triebflügeljäger im Modell.

Im Jahrbuch der deutschen Luftfahrtforschung 1942 erschien ein Bericht der aerodynamischen Versuchsanstalt Göttingen mit dem Titel „Der Triebflügel“. Die Verfasser E. v. Holst, D. Küchemann und K. Solf untersuchten in diesem Bericht die Frage, ob ein Fluggerät denkbar sei, bei dem Vortriebs- und Auftriebsorgan vereinigt sind. Ausgehend vom Flug der Libelle wurde die Entwicklung des rollenden Flügels mit allen Vorteilen und Problemen beschrieben.

Bei all diesen Untersuchungen ging man von der Überlegung aus, daß ein starkes Triebwerk, im Rumpf installiert, zwei gegenläufige Luftschrauben von großem Durchmesser antreiben sollte. Ein leichtes, einfaches Strahltriebwerk war noch nicht entwickelt.

Die Lorindüse war zwar bekannt, und Dr. Sänger arbeitete ab 1941 an Staustrahlrohren, die nicht nur einen entsprechenden Startschub entwickelten, sondern auch eine große Baulänge hatten. In der gasdynamischen Abteilung von Focke-Wulf arbeitete ein Team unter der Leitung von Dr. Pabst an einem Staustrahlantrieb, der wesentlich kleiner baute als herkömmliche Lorindüsen. Ein weiteres Ziel der Focke-Wulf-Forschung war es, den Brennstoffverbrauch zu senken und minderwertige Treibstoffe wie Stein- oder Braunkohlenteeröl zu verwenden.

In verschiedenen Versuchsreihen gelang es, einen sehr einfachen und wirkungsvollen Brenner zu entwickeln. Durch die Anordnung vieler kleiner Brenner mit entsprechendem Scheibendurchmesser erreichte man eine kurze Brennlänge sowie eine gleichmäßige Temperaturverteilung in einem großen, aber kurzen Brennraum.

Eine weitere Möglichkeit, das Triebwerk zu verbessern, ergab sich aus aerodynamischen Überlegungen. Durch die Verwendung eines Stromlinien-Diffusors gelang es, die Eintrittslänge, die bei den herkömmlichen Lorin-Düsen drei Triebwerksdurchmesser ausmachte, auf einen Durchmesser zu kürzen.

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Marc Rich und die Rechtsstaatlichkeit

Marc Rich

Von Dr. William L. Pierce, übersetzt von Lucifex. Das Original Marc Rich and the Rule of Law erschien online am 23. November 2018 auf National Vanguard; ursprüngliche Quelle: Free Speech Magazine, März 2001, Volume VII, Number 3.

Als ich in meiner Sendung vor zwei Wochen vorhersagte, daß George Bush die Vereinigten Staaten bald in einen weiteren Krieg im Auftrag der Juden zerren würde, erwartete ich in Wirklichkeit nicht, daß er so schnell vorgehen würde. Natürlich ist es immer noch ein ziemlich einseitiger Krieg: wir werfen Bomben auf die Iraker ab und halten eine Blockade gegen den Irak aufrecht, und sie schlagen nicht gegen uns zurück. Aber hey, führt diese Art von einseitigem Krieg lange genug fort, und er wird zweiseitig werden. Haben Sie gehört, wie George Bush und sein Obermulatte erklärten, die Bombardierung des Irak sei rein „defensiv“? Das irakische Luftverteidigungsradar wurde zu „offensiv“ und mußte niedergeschlagen werden. Wir bombardierten die Iraker, um „unsere Piloten zu schützen“, die die Gewohnheit haben, jeden Tag provokant über dem Irak herumzufliegen, um den Irakern zu zeigen, wer der Boß ist. Ich liebe diese Alice-im-Wunderland-Aussagen von Politikern und Bürokraten. Sie reden davon, daß sie Aggression verabscheuen und die Rechte kleiner Nationen respektieren, und wenn die Juden mit dem Finger schnippen, schicken sie die Bomber hin, um Serbien oder den Irak zu bombardieren, weil sie sich als souveräne Nationen verhalten, die das Recht haben, ihre eigenen internationalen Angelegenheiten zu betreiben.

Ich sagte Ihnen auch vor zwei Wochen, daß es, obwohl die Demokraten und die Republikaner eine leicht unterschiedliche Steuerpolitik haben mögen, keinen Unterschied zwischen ihnen gibt, wenn es darum geht, Befehle von den Juden entgegenzunehmen. George Bush ist genauso dazu bereit, Bagdad zu bombardieren und Iraker zu töten, wie Clinton dazu bereit war, Belgrad zu bombardieren und Serben zu töten. Und keines dieser Länder war unser Feind. Keines davon hatte irgendwelche feindliche Handlungen gegen uns unternommen oder unsere nationalen Interessen bedroht. Dieser neueste Angriff gegen den Irak dient allein dem Schutz der Interessen der Juden in Israel, sodaß sie weiterhin ohne Gefahr von Widerstand Palästinenser abschlachten können.

Bush und sein Mulatte im Außenministerium reden über die Notwendigkeit, Saddam Hussein an der Entwicklung von Massenvernichtungswaffen zu hindern. Was für Lügner und Heuchler! Wenn Mr. Bush sich um die Verhinderung der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen besorgt wäre, sollte er seine strengen Warnungen an Ariel Sharon richten, nicht an Saddam Hussein. Die UNO-Waffeninspektionsteams sollten die Biowaffenlaboratorien in Israel untersuchen, statt sich um den Irak zu sorgen.

Lügner und Heuchler: das sind Begriffe, die heutzutage auf so ziemlich jeden Politiker in der westlichen Welt zutreffen, und die Republikaner sind um nichts besser als die Demokraten. Beobachten Sie George Bushs Gesicht genau, wenn er eine öffentliche Erklärung abgibt. Sie werden dieses heimliche kleine Lügnergrinsen sehen, das er noch nicht ganz zu unterdrücken gelernt hat wie wirklich geschickte Lügner.

Ich habe dies schon früher gesagt, aber das Problem, mit dem wir es hier zu tun haben, sind nicht bloß ein paar Gauner, die sich in unser politisches System eingeschlichen haben; wir haben es mit einem ganzen Regierungssystem zu tun, das tödlich korrupt ist, ein System, in dem es keinen Platz für irgendjemanden gibt, der kein Gauner ist.

Sehen wir uns in Verbindung damit ein gegenwärtig in den Nachrichten behandeltes Musterbeispiel dafür an, wie verfault das System geworden ist. Das Beispiel, auf das ich mich hier beziehe, ist der Stapel von Begnadigungen und Strafmilderungen für Verbrecher, die Bill Clinton letzten Monat bloße Minuten vor dem Ende seiner Amtszeit erteilte. Alle Aufmerksamkeit wir auf nur einen dieser Verbrecher fokussiert, Marc Rich, weil er zufällig der größte und erfolgreichste davon ist, aber um die wahre Bedeutung der Begnadigung von Marc Rich zu verstehen, müssen wir sie im Zusammenhang mit all den Begnadigungen und Strafmilderungen betrachten, die Mr. Clinton am 20. Januar erließ.

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Früchte vom Baum des Lebens

Eine Kerzenmahnwache in der Nähe der Tree of Life Synagogue in Pittsburgh nach der Schießerei.

Von Donald Thoresen, übersetzt von Lucifex. Das Original Fruits of the Tree of Life erschien am 29. Oktober 2018 auf Counter-Currents Publishing. (Das Bild von Kate Steinle und ihrem Mörder sowie der Link zum gegenständlichen Artikel von Donald Thoresen wurde vom Übersetzer eingefügt.)

Es scheint, daß jemand, der in irgendeiner Weise „Alt Right“ zu sein scheint [1], elf Juden in einer Synagoge in Pittsburghs, Pensylvania, erschossen hat. In Wissen darum, wie die Medien funktionieren, ist es unbestreitbar, daß dieses Ereignis den Nachrichtenzyklus für einige Zeit dominieren wird. Es wird benutzt werden, um alles von der Grenzsicherung bis zu den Zöllen zu kritisieren, und als Schild für die Lügenpresse, um alles abzulenken, was, wenn man alles bedenkt, bemerkenswert sanfte Kritik seitens Donald Trumps gewesen ist. Es wird als Hammer benutzt werden, um jeden armen Republikanertrottel besinnungslos zu schlagen, der seine implizit weißen Positionen durch pflichtgemäße Befolgung der Lehren der neuen religiösen Bewegung der Rasseblindheit beizubehalten versucht. Und es wird einen prominenten Platz in einem der vielen Artikel einnehmen, die dem nächsten moslemischen Terroranschlag folgen werden, in denen uhrwerkmäßig behauptet werden wird, daß „weiße Rassisten“ für mehr politische Gewalt im Inland verantwortlich seien als Moslems, im Versuch, sowohl Weiße über die Folgen ihres geplanten demographischen Austauschs im Dunkeln zu halten als auch sicherzustellen, daß die ständig wachsenden Zahlen hitzköpfiger brauner Leute in unseren Ländern aufgewiegelt und verbittert bleiben. Es ist alles so langweilig vorhersehbar. Sicher, der Schütze hat uns einen schlechten Dienst erwiesen, aber er interessiert mich ungefähr so viel, wie Liberale sich für den illegalen Ausländer interessierten, der Kate Steinle ermordete.[2]

Wäre dies eine Schießerei eines Schwarzen gegen Schwarze gewesen, hätte sie es vielleicht in die Lokalnachrichten geschafft und wäre dann als Plattform für verschiedene Politiker und „community organizers“ benutzt worden, um etwas Geld aus der örtlichen Stadtregierung für ihre Lieblingsprojekte zu melken und damit ihre Karrieren zu fördern. Aber niemand außerhalb von Pittsburgh hätte jemals etwas darüber gehört. Wäre es Schwarz-gegen-Weiß gewesen, wäre es vielleicht in die Lokalnachrichten gelangt und dann schnell ins Erinnerungsloch geschoben worden, weil jegliche Diskussion unbequem mit rassischen Obertönen eingefärbt gewesen wäre. Fotos des Verdächtigen wären sehr wahrscheinlich nie freigegeben worden. Wenn der Schütze ein Einwanderer gewesen wäre, dann wäre Fox News vielleicht darauf angesprungen, und Republikaner hätten eine Woche oder zwei darüber geredet, einschließlich der Sendung von ein paar maskulinen Ärmelaufkrempel-Tweets einer Handvoll von Politikern, aber nichts Substantielles wäre getan worden. Aber weil dieser Schütze ein weißer Mann war und die Opfer Juden – haltet die Druckerpressen an! Dies ist absolut das Bedeutendste, das in den Vereinigten Staaten von Amerika passiert ist! Es scheint fast, als seien jene Mordversuche gegen bedeutende politische Gestalten ein paar Tage zuvor in Wirklichkeit doch gar keine Mordversuche gewesen, und jeder hatte begonnen, da draufzukommen – oder vielleicht zählen Juden einfach mehr als alle anderen im Land. Oder, verdammt, warum nicht beides?

Bis vor kurzem entsprach es dem gesunden Menschenverstand, Anekdoten und Sonderfälle von politischer Strategie und Ideologie zu trennen. Aber im Zeitalter des Narrativs können Handlungsstränge mit strategisch plazierten Ausschnitten von aus dem Zusammenhang gerissenen Informationen gestaltet werden. Millionen von Menschen können dazu trainiert werden, glatte Lügen zu glauben, wenn sie von den richtigen Leuten auf die richtige Weise zum richtigen Zeitpunkt präsentiert werden. Ein Foto eines toten Babys auf einem Strand kann, wenn es fälschlicherweise als syrischer Flüchtling gezeigt und endlos über Medienplattformen verbreitet wird, großteils wohlmeinende, aber gehirngewaschene Weiße tolerant gegenüber einer beispiellosen Invasion ihrer Länder durch feindselige fremde Rassen machen. Entscheidende Daten, die ansonsten notwendig wären, um objektive Schlüsse zu ziehen, werden einfach ignoriert, um einen bestimmten Erzählbogen zu ermöglichen. Oder in anderen Fällen wird ein wirkliches Ereignis, das von den Medien verstärkt wird, eine Bedeutung gewinnen, die weit über das hinausgeht, was es tatsächlich verdient. Jeder kann eine schwarze Person nennen, die von einem Polizisten getötet und von den üblichen Verdächtigen heiliggesprochen wurde, noch bevor die Fakten vorlagen, aber wer kann mehr als ein paar Weiße nennen, die von Schwarzen getötet wurden, trotzdem die Zahl exponentiell höher ist? Jeder weiß, wie viele Juden von den Nazis während des Zweiten Weltkriegs getötet worden sein sollen, aber wie viele kennen die Zahl der verlorenen amerikanischen Leben? Ich bin sicherlich nicht der Erste, der diese Fragen stellt, aber in Zeiten wie diesen ist es wert, sie wieder zu stellen. Wir werden von dieser Schießerei noch in Jahren hören, aber wenn meine Familie morgen abgeschlachtet würde, weil wir in den braunen Teil der Stadt wanderten (vielleicht um die Ruinen dessen anzuschauen, was einmal schöne Gebäude waren, oder um das leerstehende und verfallene alte Haus zu sehen, das einst in einem glücklicheren, weißeren Amerika das Kindheitszuhause eines Familienmitglieds war), dann würden Sie nie unsere Namen kennen. Und die Eliten erwarten von den Menschen wirklich, daß sie nie fragen, warum.

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Thomas Friedman, der Einwanderungsfanatiker

Thomas Friedman

Ein Artikel von Dennis Mangan, dessen Original am 21. März 2010 bei „Mangan’s Adventures in Reaction“ erschienen ist (mit interessanten Kommentaren von Fjordman!), übersetzt von Deep Roots (ursprünglich für „As der Schwerter“):

http://mangans.blogspot.com/2010/03/thomas-friedman-immigration-fanatic.html

Der prominente NYT-Kolumnist Thomas Friedman schreibt eine Lobrede auf den Rassenaustausch: America’s Real Dream Team. Fast jedes Klischee und jede Platitüde pro-Einwanderung hat hier einen Auftritt, zusammen mit seiner Imitation eines enthusiastischen Hündchens, das sich praktisch naßmacht vor Begeisterung darüber, wie klug die Einwanderer und ihre Kinder im Vergleich mit uns hoffnungslosen Rednecks sind:

O.K. All diese jungen Leute sind amerikanische High-School-Schüler. Sie stellten die Mehrheit der 40 Finalisten bei der Intel Science Talent Search 2010,die über einen nationalen Wettbewerb die besten High-School-Schüler in Mathematik und Wissenschaften in Amerika ermittelt und auszeichnet, basierend auf ihren Lösungen wissenschaftlicher Probleme. Das Preisverleihungsdinner fand am Dienstag statt, und wie man aus der obigen Liste ersehen kann, stammen die meisten Finalisten aus Einwandererfamilien, großteils aus Asien.

In der Tat, wenn Sie noch immer nicht von den Vorteilen der Einwanderung überzeugt sind, kommen Sie einfach zu den Finalbewerben des Intel-Science-Bewerbs. Ich bin ein fanatischer Befürworter der Einwanderung. Ich denke, daß die Erhaltung eines ständigen Zustroms legaler Einwanderer in unser Land — ob sie nun einen blauen Kragen tragen oder Labormäntel — der Schlüssel dafür ist, unseren Vorsprung vor China zu bewahren. Denn wenn man all diese energischen, ehrgeizigen Leute mit einem demokratischen System und freien Märkten mischt, dann passiert etwas Magisches. Wenn wir hoffen, diese Magie zu bewahren, dann brauchen wir eine Einwanderungsreform, die garantiert, daß wir immer, in geordneter Weise, die erste Wahl unter den Ehrgeizigen und Intellektuellen der Welt anziehen werden.

Friedman kann sich kaum im Zaum halten wegen seiner Entdeckung, daß so wenige angelsächsische Namen unter den Geehrten der Intel Science Talent Search sind. Bequemerweise übersieht er auch die Tatsache, daß die Gruppe, deren Mitglieder in den letzten paar Jahrzehnten die große Mehrheit der Einwanderer ausgemacht haben – die Hispanics – auch niemanden unter den Geehrten haben. Eine kleine Fliege in Friedmans Suppe: der Gewinner scheint ein “weißer Nicht-Hispanic” zu sein, wie man uns jetzt nennt.

Für Friedman und seinesgleichen reduziert sich alles auf “Konkurrenzfähigkeit”, und die Notwendigkeit, immer mehr Menschen zu importieren, ist „der Schlüssel dazu, unseren Vorsprung vor China zu bewahren.“ Ich frage mich, ob er jemals darüber nachgedacht hat, daß die Vereinigten Staaten während ihrer ganzen Existenz immer “China voraus” waren und daß es erst in den letzten Jahren ein entferntes Risiko gegeben hat, daß wir zurückfallen könnten. Ganz klar hat während der letzten Generation oder so irgendetwas von unseren politischen Maßnahmen und Praktiken genug Verfall der amerikanischen Stärke verursacht, daß wir uns jetzt darum sorgen müssen, von China überholt zu werden. Diese politischen Maßnahmen und Praktiken sind jene, von denen Friedman am begeistertsten ist: Einwanderung, Invasion und Insolvenz.

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Der Morsche 9/11: Eine Artikelübersicht (interner Reblog)

MORGENWACHT

Zum morgigen 16. Jahrestag des Anschlags vom 11. September 2001 auf das New Yorker World Trade Center und das Pentagon, bei dem meiner Erfahrung nach schon recht viele nicht mehr an die offizielle Version glauben (daher mein Titel „Der Morsche 9/11), habe ich diesen Artikel als Linkportal zu den hier auf „Morgenwacht“ bzw. auf „Völkermord ist bunt“ erschienenen Essays zum Thema 9/11 erstellt. Hier sind die Links:

9/11 für Islamkritiker von Osimandia

9/11 – Fünfzehn Jahre Lügen von Osimandia und Kairos

9/11 und das heiße Eisen von Osimandia

911 – Wie weit kann Manipulation gehen? von Osimandia

Drogengeschäfte V: Afghanistan von Osimandia

Und ich Esel habe geglaubt, 9/11 sei unwichtig von reinigungskraft

9/11 glitzert und funkelt von reinigungskraft

Der unheilige Krieg von Kevin Alfred Strom

Patriotismus und Entfremdung von Dennis Mangan

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht…

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Staatsbürgernationalismus und die Diasporafrage

Amerikas unvermeidliche Zukunft, laut Staatsbürgernationalisten.

Von R. Houck, übersetzt von Lucifex. Das Original Civic Nationalism & the Diaspora Question erschien am 21. August 2018 auf Counter-Currents Publishing. [Anm. d. Ü.: Auch in einem GEO-Artikel – „Deutschland Remixed“ – waren schon solche Porträts gemischtrassiger Leute zu sehen (vom selben Fotografen), die das demographisch wachsende „zukünftige Deutschland“ darstellen sollten.]

Ostasiaten, die nach Amerika migrieren, sind historisch als die „Musterminderheit“ gesehen worden, so sehr, daß Asiaten – und das Land Singapur – beide häufig als Beispiele für „funktionierenden“ Staatsbürgernationalismus angeführt werden. Mir kam der Gedanke, daß, falls es je eine Gruppe von Menschen gab, die man als „von Natur aus konservativ“ betrachten könnte, dieser Titel ziemlich sicher auf Asiaten zutreffen würde, lange bevor er auf Hispanics zutreffen würde.

Die Diaspora-Frage

Asiaten in den Vereinigten Staaten scheinen auf den ersten Blick tatsächlich Musterbürger zu sein. Asiaten nehmen Wohlfahrtsleistungen verglichen mit Weißen in etwas niedrigerer Rate in Anspruch (21,8 % beziehungsweise 23,1 %), haben eine niedrigere Rate von Alleinerzieherfamilien, eine höhere Rate von Collegeabschlüssen und höhere Durchschnittseinkommen. Asiaten weisen auch das höchste Maß an Unternehmertum in den Vereinigten Staaten auf, mit dem höchsten Verhältnis von Unternehmen zur Populationsgröße.[1]

Im Laufe der letzten zwanzig Jahre hat es jedoch einen Trend gegeben, daß Asiaten in Amerika zunehmend liberal werden. Dies führt uns zusammen mit Fragen des sozialen Zusammenhalts unter Gruppen, die sich gut assimiliert zu haben scheinen, zu dem, was ich die „Diaspora-Frage“ nenne.

1992 waren 55 % der asiatischen Staatsbürger Republikanerwähler. Bis 2012 wählten schon 73 % demokratisch. Im Präsidentschaftsrennen von 2016 gewann Clinton 65 % der asiatischen Wählerstimmen. Die Ursache für den starken Umschwung der asiatischen Wähler nach links scheint zu sein, daß das Einwanderungsthema in den Vordergrund trat. Daten und Wahlergebnisse zeigen, daß Asiaten gegen Kanditaten mit einwanderungsfeindlichen Wahlprogrammen stimmen, selbst wenn alle anderen Fragen mit ihren Interessen übereinstimmen. Obwohl Asiaten gegenwärtig nur 4 % der US-Bevölkerung ausmachen, sind sie nun das am schnellsten wachsende Bevölkerungssegment. Damit sehen wir ein erhöhtes Maß an ethnischem Aktivismus und die begleitenden Verhaltensweisen einer Diasporabevölkerung, nicht nur hinsichtlich offener Grenzen, sondern auch anderer liberalerer Einstellungen, wie zum Beispiel, daß 75 % der Asiaten sagen, daß Schußwaffenkontrolle wichtiger ist als der Schutz des Rechts auf das Tragen von Waffen, verglichen mit 40 % der Weißen mit derselben Einstellung. Die Mehrheit der asiatischen Bürger sagt nun, daß sie eine größere Regierung mit mehr Dienstleistungen bevorzugen würden statt das Gegenteil davon. Diese Ansicht wird auch von der Mehrheit der Schwarzen und Hispanics geteilt; nur Weiße sind für eine kleinere Regierung. In asiatischen Nationen sind sie getreue Anhänger von Nationalismus, Tradition und Kulturbewahrung; in unserer Nation unterstützen sie die Erosion unserer Nation, unserer Traditionen und unserer Kultur.

Die Tatsache, daß asiatische Bürger begonnen haben, offene Grenzen befürwortende Kandidaten zu bevorzugen, wo jetzt die Einwanderung wieder zu einem hervorstechenden Thema geworden ist, ist ein extrem subversives und heuchlerisches Verhalten. Ostasiatische Nationen gehören tendenziell zu den traditionalistischsten, fremdenfeindlichsten, nationalistischsten, protektionistischsten und am meisten gegenüber Einwanderung verschlossenen der Erde. Die Chinesen, Koreaner und Japaner haben alle ethnisch definierte Heimatländer, die keine Horden von Außenseitern akzeptieren, ob Wirtschaftsmigranten, Flüchtlinge oder irgendeine andere Art. Asiaten haben wie Juden den Vorteil eines ethnischen Heimatlandes, aber als Diasporabevölkerung stimmen sie für offene Grenzen in ihren Gastnationen und setzen sich dafür ein.

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Männliche Genitalverstümmelung und jüdische Macht

Albrecht Dürer, „Die Beschneidung Christi“

Von Greg Johnson, übersetzt von Lucifex. Das Original Male Genital Mutilation & Jewish Power erschien am 21. Juni 2011 auf Counter-Currents Publishing. (Slowakische Übersetzung hier)

Der Begriff Weibliche Genitalverstümmelung bezeichnet drei Grundpraktiken: 1) Klitoridektomie (die teilweise oder totale Entfernung der Klitoris) und/oder des Präputiums (der Klitorisvorhaut); 2) die teilweise oder totale Entfernung der kleinen Schamlippen, die manchmal die Klitoridektomie und/oder die Entfernung des Präputiums begleitet; 3) die Infibulation, das heißt, das teilweise Zunähen der Vaginalöffnung, wozu auch die anderen Prozeduren gehören können. (Praktiken wie Piercing und Tätowierung der Genitalien werden, obwohl technisch Formen von Genitalverstümmelung, im Allgemeinen als eine andere Sache betrachtet.) Amnesty International, das die weibliche Genitalverstümmelung als Menschenrechtsverletzung betrachtet, schätzt, daß 135 Millionen Frauen weltweit der weiblichen Genitalverstümmelung unterzogen worden sind, und daß 2 Millionen Frauen und Mädchen sie jedes Jahr durchmachen.

Weibliche Genitalverstümmelung findet hauptsächlich in Afrika und im Nahen Osten statt, aber sie existiert auch in Südostasien und unter den Eingeborenenvölkern Australiens und Südamerikas. Weibliche Genitalverstümmelung wird von Tradition und Religion geheiligt, einschließlich islamischer Gesetzeswerke, die spezifisch die Entfernung der Klitorisvorhaut gebieten. Die große Mehrheit der Frauen, die weibliche Genitalverstümmelung erfahren, ist moslemisch.

Die Hauptbegründung für weibliche Genitalverstümmelung scheint der Wunsch zu sein, das sexuelle Vergnügen zu verringern, um Keuschheit und Treue zu fördern. Weil die weibliche Genitalverstümmelung als Mittel zur Sicherung der männlichen Vorherrschaft gesehen wird, sind Feministinnen westlicher Art dagegen und haben daran gearbeitet, sie global zu verbieten und zu unterdrücken. Weibliche Genitalverstümmelung wird auch aus Menschenrechtsgründen abgelehnt, weil sie selten freiwillig geschieht, und aus Gründen der öffentlichen Gesundheit, weil sie oft ohne Anästhesie und Antisepsis durchgeführt wird und häufig zu schweren Infektionen und Tod führt.

Die Vereinten Nationen haben den 6. Februar zum „Internationalen Tag der Nulltoleranz gegenüber der weiblichen Genitalverstümmelung“ erklärt. Obwohl die weibliche Genitalverstümmelung früher auf die nichtweiße Welt beschränkt war, hat die massive nichtweiße Einwanderung in traditionell weiße Länder eine Schar neuer Probleme eingeführt, einschließlich der weiblichen Genitalverstümmelung. Daher erließen die Vereinigten Staaten 1996 ein Bundesgesetz, das die weibliche Genitalverstümmelung aus Menschenrechtsgründen verbietet. Sie ist auch im Vereinigten Königreich, in Frankreich, Italien, Schweden, Norwegen, Neuseeland, Australien, den Niederlanden, Spanien, Kanada und Österreich verboten.

Männliche Genitalverstümmelung bedeutet hauptsächlich Beschneidung, die Entfernung der Vorhaut, obwohl technisch auch Piercing und Tätowierung dazugehört. Ich werde „männliche Genitalverstümmelung“ allein in der Bedeutung von Beschneidung verwenden.

Amnesty International führt Daten über die weibliche Genitalverstümmelung, die es als Menschenrechtsverletzung betrachtet, aber sie führen keine Daten über männliche Genitalverstümmelung, die Amnesty International nicht als Menschenrechtsproblem anerkennt, obwohl die große Mehrheit der Männer, die der männlichen Genitalverstümmelung unterzogen werden, in der Sache keine Wahl haben, was genau der Grund ist, warum weibliche Genitalverstümmelung als Menschenrechtsproblem behandelt wird.

Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, daß 30 % der männlichen Weltbevölkerung beschnitten sind, wovon 68 % Moslems sind. Dies sind mehr als eine Milliarde männliche Personen, was bedeutet, daß die männliche Genitalverstümmelung mehr als siebenmal so verbreitet ist wie die weibliche Genitalverstümmelung.

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Über den Stoizismus des Sky King

Von Huntley Haverstock, übersetzt von Lucifex. Das Original On the Sky King’s Stoicism erschien am 16. August 2018 auf Counter-Currents Publishing.

Wir beurteilen Menschen. Selbst wenn Menschen aufrichtige selbstmörderische Gefühle ausdrücken, können wir nicht anders, als sie zu beurteilen. Sie mögen eine Menge Selbstmitleid oder emotionales Chaos zeigen, weil die Situation, in der sie sich befinden, es rechtfertigt. Ihre Umstände mögen solcherart sein, daß wir genau gleich fühlen würden, wenn wir in ihren Schuhen stünden. Dennoch, wenn wir diese Verhaltensweisen sehen, bringt uns das zu der Annahme, daß diese Tendenzen das sein müssen, was überhaupt erst dazu geführt hat, daß sie in dieser mißlichen Lage landeten. Es ist unfair, aber es ist natürlich: Dies bewirkt oft, daß wir weniger mitfühlen. Und wenn Menschen in jenen Situationen landen, sind Dinge wie Selbstmitleid und emotionales Chaos üblicherweise mit dabei.

Richard „Sky King“ Russell zeigte nichts davon.

Richard Russell

Wenn ihr die Geschichte genau mitverfolgt habt, dann ist euch die nun ikonische, einfache Aussage bekannt, die Russell machte, als die Flugsicherung meinte, daß Russell einen Job als Pilot bekommen könnte, wenn er das Flugzeug landete: „Nee, ich bin ein Weißer…“ Die meisten Mainstream-Berichte über den Vorfall ließen das natürlich weg.

Es wäre sehr leicht, diese Analyse politisch zu machen. Weiß zu sein, hat es für Russell wirklich weniger wahrscheinlich gemacht, ein Pilot zu werden. Und dieselben Mainstream-Medien, die dem so wenig Aufmerksamkeit widmen, zensieren nun Russells letzte Worte vor dem Sterben, weil er bemerkte, daß das der Fall ist.

Dies ist kaum eine unfundierte Unterstellung. In den Worten des Anwalts Michael Pearson, der kürzlich die Federal Aviation Administration (FAA) verklagte: „Eine Gruppe innerhalb der FAA, einschließlich der Personalabteilung innerhalb der FAA – die National Black Coalition of Federal Aviation Employees – entschied, daß das Personal zu weiß war… Sie hatten eine konzertierte Bemühung durch das Verkehrsministerium in der Obama-Administration, das zu ändern. Es ist die Sicherheit des nationalen Luftraums, die hier auf dem Spiel steht…“

Aber ich möchte einen etwas anderen Ansatz verfolgen. Die Bedeutung von „Nee, ich bin ein Weißer“ ist nicht einfach, daß er Rasse als einen kausalen Faktor in seiner Lebenssituation identifizierte. Sie liegt nicht einmal hauptsächlich darin, daß er das tat. Vielmehr war es die Tonart. Es war seine ruhige, stoische Akzeptanz angesichts wahrgenommener Hoffnungslosigkeit. Etwas an dieser Haltung kann seltsam schön sein – eine Art, ein Gefühl von Adel unter den unwürdigsten Umständen zu bewahren. Die Romantisierung dieser Geisteshaltung in der Kunst ist ein Thema, das bis zu Shakespeare und darüber hinaus zurückreicht. Was bei uns an der Geschichte von Richard Russell Widerhall findet, ist archetypisch.

If I must die,
I will encounter darkness as a bride,
And hug it in mine arms . . .
Measure for Measure, Akt II, Szene I[1]

Russell hätte dasselbe in einer Anzahl anderer Tonarten sagen können. Zum Beispiel hätte er sagen können: „Scheiße, denkt ihr, sie würden mir jemals einen Job geben? Ich bin ein verdammter weißer cis-male, was glaubt ihr, wieviele zwecks Vielfalt eingestellte N**** mir im Weg sind?“ Trotzdem es dieselbe politische Konversation wie zuvor eröffnet hätte, hätte es nicht dieselbe fatalistische Schmerzlichkeit enthalten wie seine tatsächliche Aussage. Hätte er es so gebracht, wäre Russell als ausgerastet erschienen. Stattdessen sagte er einfach:

Das ist der Grund, warum „Nee, ich bin ein Weißer“ solch eine starke Aussage für uns ist. Wir wissen, wie es steht. Nee, ihr könnt uns nicht verscheißern. Wir wissen, daß sie uns diesen Job nicht geben werden…

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Sky King

Von R. Houck, übersetzt von Lucifex. Das Original Sky King erschien am 12. August 2018 auf Counter-Currents Publishing. (Schlußbild aus der Nachveröffentlichung Do Not Go Gentle Into That Good Night: When Faustian Man Has No Way Out auf National Vanguard.)

Am 10. August um etwa 9 Uhr abends Pacific Time stahl ein 29-jähriger Mann namens Richard Russell ein Flugzeug vom Typ Q400 vom Seattle Tacoma International Airport und unternahm damit eine Spritztour in den Abgrund. Zwei F-15-Jagdflugzeuge machten einen Alarmstart, um Rich zu folgen, der schließlich etwas über eine Stunde nach dem Abheben in ein bewaldetes Gebiet krachte und dabei nur sich selbst tötete.

Richard Russell

Russell war ein ein Gepäckabfertiger für Horizon Air. Soweit ist nicht viel anderes über ihn bekannt, außer dem, was in seiner letzten Konversation mit der Flugsicherung gesagt wurde.

Die Flugsicherung versuchte Rich davon zu überzeugen, auf dem nahegelegenen McChord-Flugplatz zu landen. Rich erwiderte: „Dies heißt wahrscheinlich lebenslänglich Gefängnis, hm?“

Rich, in etwas reuevollem Ton: „Ich habe eine Menge Leute, denen etwas an mir liegt. Es wird sie enttäuschen zu hören, daß ich das getan habe. Ich möchte mich gern bei jedem einzelnen davon entschuldigen. Bloß ein kaputter Kerl, habe ein paar Schrauben locker, schätze ich.“

Inmitten der nüchternen und ernsten Konversation witzelte Rich mit der Bodenkontrolle: „Hey, denkt ihr, wenn ich das erfolgreich lande, würde Alaska mir einen Job als Pilot geben?“ Bodenkontrolle: „Wissen Sie, ich denke, sie würden Ihnen einen Job für alles Mögliche geben, falls Sie das durchziehen können.“ Rich: „Jaaaa richtig! Nee, ich bin ein Weißer.“

Der Firmenchef von Horizon Air, Gary Beck, sagte, er sei verblüfft darüber, wie Russel zu den Flugkünsten kam. „Wir wissen nicht, wie er das gelernt hat“, sagte er. „Verkehrsflugzeuge sind komplexe Maschinen. Keine Ahnung, wie er diese Erfahrung erlangt hat.“

Paul Pastor, der Sheriff von Pierce County, kommentierte, daß Rich „etwas Törichtes tat und wahrscheinlich mit seinem Leben dafür bezahlt hat“ und daß der Flug „eine schrecklich schiefgegangene Spritztour“ war. Ich widerspreche der Einschätzung des Sheriffs von ganzem Herzen.

Rich befand sich in einer Position, die der Sheriff keinesfalls verstehen konnte. Er war eines der „mittleren Kinder der Geschichte.“ Ohne eine Zukunft, auf die er sich freuen konnte, entwurzelt in seinem eigenen Heimatland, enteignet durch fremde Massen, die nicht nur die Löhne drücken, sondern auch feindselige Lebensumwelten mit einem zerstörten Gefühl des sozialen Zusammenhalts und der Gemeinschaft schaffen, was nichts anderes als entwurzelte Konsumenteneinheiten hervorbrachte.

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