Zwei Bilder

Von Irmin Vinson, übersetzt von Lucifex. Das Original Two Images erschien am 19. Juni 2017 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right. [Wiki-Link zu den Oathkeepers bei deren erster Erwähnung vom Übersetzer eingefügt.]

Mein erstes Bild ist eines von bewaffneten „Oathkeepers“, die unter der Einbildung handeln, Polizisten zu sein, wie sie einen Mann der Alternativen Rechten aus einem öffentlichen Park in Houston werfen. Der Vorfall fand während eines kürzlichen Protests wegen angeblicher linker Drohungen gegen eine Statue des Mannes statt, der der Stadt ihren Namen gab.

Der junge Mann hatte Schilder zur Äußerung seiner politischen Meinung mitgebracht, und nachdem die Oathkeepers seine politischen Meinungen nicht teilten, fühlten sie sich dazu berechtigt, ihn an deren Äußerung zu hindern. Einer der Oathkeepers, ein illegaler mexikanischer Einwanderer, griff den Alt-Right-Mann auch tätlich an, also fügten sie ganz gewöhnliches Schlägertum ihren anderen Delikten hinzu. Eine Berichterstattung über diesen Vorfall ist im Daily Stormer zu finden, zusammen mit einem feinen Beispiel von Azzmadors intelligenter Streitbarkeit. [Anm. d. Ü.: Wie Irmin Vinson in einem Kommentar im Counter-Currents-Originalstrang nachträglich mitteilte, ist Azzmadors Tirade dort inzwischen verschwunden und stattdessen unter diesem Link zu finden.]

Der Anführer dieser Bande von Oathkeepers drückte ihre zugrundeliegende Philosophie aus: „Rassisten sind hier unter uns nicht willkommen, weil Rassismus schlicht und einfach dumm ist. Und falls dir das nicht gefällt, so ist mir das scheißegal.“

„Unter uns“ in seinem ersten Satz bedeutete: „in diesem öffentlichen Park“. Auf der Grundlage ihre Glaubens, daß „Rassismus“ schlicht und einfach dumm ist, haben Oathkeepers geschlußfolgert, daß sie berechtigt seien, „Rassisten“ gewaltsam von öffentlichen Orten zu entfernen, ungeachtet dessen, was das Gesetz an Gegenteiligem sagen mag.

Oathkeepers glauben wie alle Mainstream-Konservativen, daß die Moral es erfordere, daß rassische Aggression von Nichtweißen gegen Weiße ignoriert werde. Ein Weißer wird in dem Moment zu einem „Rassisten“, in dem er ein Muster rassischer Aggression gegen ihn bemerkt und dementsprechend handelt. Oathkeepers geloben dementsprechend, daß sie nie für ihr eigenes Volk aufstehen werden und daß sie physisch gegen jeden Rasseorientierten handeln, der das tut. Ein Angriff gegen einen „Rassisten“ ist daher angemessen, besonders wenn die Oathkeepers Schußwaffen tragen und der „Rassist“ unbewaffnet ist.

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Amy Biehl: Eine weiße Linke auf dem Dunklen Erdteil

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Von Irmin Vinson, übersetzt von Deep Roots.

Das Original Amy Biehl: A White Liberal on the Dark Continent erschien am 28. Dezember 2010 bei Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Ereignisse in den Nachrichten und deren politische Interpretationen decken sich selten exakt. Das Leben ist allgemein chaotisch und kompliziert, wohingegen politische Analyse, oft legitimerweise, darauf abzielt, die Komplexität des Lebens auf ein zusammenhängendes Muster mit einer überzeugenden politischen Bedeutung zu vereinfachen.

Bedenken Sie kurz den Fall von Matthew Shepard aus Wyoming, einer zentralen Gestalt in der anhaltenden Propagandakampagne der amerikanischen Linken gegen die angeblichen Übel der „Homophobie.“

Shepard war HIV-positiv an dem Abend, an dem er in einer Bar in Laramie zwei heterosexuelle Männer sexuell anmachte. Diese unbequeme Tatsache lenkt vom politischen Narrativ seines Märtyrertums unter den Händen zweier intoleranter Homophober ab, weshalb die liberalen Medien, die Hauptbetreiber der Kampagne gegen „Intoleranz“ und „Homophobie“, sie selten erwähnen. Jeder, der über Shepards HIV-Status Bescheid weiß, wird auch wissen, daß er, im Effekt, wenn nicht absichtlich, seine erhofften Sexualpartner dazu einlud, sein eigenes, selbst herbeigeführtes Todesurteil mit ihm zu teilen. Wenn sie seinem Verlangen nach homosexuellem Sex nachgekommen wären, dann wären sie schließlich an AIDS gestorben, so wie es Shepard bestimmt gewesen wäre, an AIDS zu sterben, wenn seine Killer seinem Leben nicht vorher ein Ende gesetzt hätten. Eine unbequeme Tatsache, die nicht zur politischen Agenda der Medien paßt, ist daher von fast allen journalistischen Berichten über den Vorfall ausgeklammert worden.

Der Mord an Shepard deckt sich dennoch weitgehend mit der politischen Interpretation, die er jetzt erhalten hat, dem anti-homophoben Narrativ, zu dem er geformt worden ist. Shepard starb eindeutig deshalb, weil seine Mörder Homosexuelle nicht mochten und ihre Abneigung gegen Homosexualität an ihm ausließen; er wäre nicht gestorben, wenn nicht die meisten heterosexuellen Männer sexuelle Annäherungen von Homosexuellen beleidigend finden würden. Er starb daher wegen Homophobie. Wenn wir von unseren eigenen Voreingenommenheiten zurücktreten, dann müssen selbst jene unter uns, die die traditionelle Abneigung („Homophobie“) gegen schwule Sexpraktiken teilen, zugeben, daß die Interpretation der Linken zum Mord an Shepard vernünftig ist. Wir könnten uns vielleicht selbst sehen, wie wir ohne viel ethisches Zögern dieselbe politisch vereinfachte Version des Vorfalls ausnützen, wenn wir dieselben politischen Ansichten hätten, die ihre Förderer einzuimpfen hoffen. Eine unbequeme Tatsache mußte unterdrückt werden, damit der Mord an Shepard seinem linken politischen Zweck dienen konnte, aber das Leben liefert selten dieselbe Klarheit wie die Propaganda.

Der Tod von Amy Biehl ist eine Ausnahme, einer jener seltenen Fälle, wo die bloße Wiedergabe der Fakten ausreichen sollte, um eine überzeugende politische Bedeutung zu demonstrieren. Aber im Fall von Biehls Ermordung ist die politische Bedeutung, mit der ihre Geschichte jetzt versehen ist, das genaue Gegenteil dessen, was die bloßen Fakten jeden rationalen, unvoreingenommenen Beobachter schlußfolgern lassen würden. Biehl ist zu einer symbolischen Märtyrerin für die Sache der multirassischen Demokratie sowohl in Südafrika geworden, wo sie durch die Hände eines wilden schwarzen Mobs starb, als auch in den Vereinigten Staaten, wo sie ihre naiven multirassischen Ideale erworben hatte, insbesondere ihren hoffnungslos fehlgeleiteten Glauben an die Möglichkeit einer demokratischen Selbstregierung durch wilde schwarze Mobs.

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