Rassenationalismus und die Arier

Von Irmin Vinson, übersetzt von Lucifex. Das Original Racial Nationalism & the Aryans erschien am 20. Juni 2011 auf Counter-Currents Publishing.

Andere Übersetzungen: Französisch, Portugiesisch und Spanisch.

Wer waren die Arier?

Die Arier waren halbnomadische nordische Weiße, die vielleicht ursprünglich in den Steppen des südlichen Rußlands und Zentralasiens lebten und die Vorläufersprache der verschiedenen indoeuropäischen Sprachen sprachen.

Latein, Griechisch, Hethitisch, Sanskrit, Französisch, Deutsch, Lettisch, Englisch, Spanisch, Russisch etc. sind alle indoeuropäische Sprachen. Indoeuropäisch, oder richtiger Proto-Indoeuropäisch (PIE) ist die verlorene Stammform, von der diese Sprachen letztendlich abstammen. Das „Proto“ zeigt an, daß die Grammatik und das Vokabular dieser seit langem ausgestorbenen Sprache, die wahrscheinlich bis 3000 v. Chr. gesprochen wurde, eine hypothetische Rekonstruktion durch moderne Philologen sind. Genauso wie romanische Sprachen wie Italienisch und Spanisch vom Latein abstammen, so stammt das Latein vom PIE ab.

Die indoeuropäische Philologie verwendete früher „arisch“, um sowohl ein Volk, rassisch oder ethnisch verstanden, zu bezeichnen, als auch die Sprachgruppe selbst („arische Sprache“), ungeachtet der Rasse oder Volkszugehörigkeit der Menschen, die ihre verschiedenen Zweige sprachen. Nach der Niederlage des nationalsozialistischen Deutschland kam der Begriff in beiderlei Sinn aus dem allgemeinen wissenschaftlichen Gebrauch, und „indoeuropäisch“ (IE) wurde zur bevorzugten Bezeichnung der Sprachgruppe, und „Indoeuropäer“ zur Bezeichnung sowohl für das Volk, das das ursprüngliche arische Heimatland bewohnte, als auch für ihre Nachkommen, die sich allmählich über Europa, einen Großteil des indischen Subkontinents und Teile des Nahen Ostens ausbreiteten. Rassenationalisten sind natürlich nicht verpflichtet, das schüchterne politkorrekte Lexikon der zeitgenössischen Wissenschaft zu benutzen, aber wir sollten uns der Ungenauigkeit von „arisch“ als rassische oder ethnische Klassifizierung bewußt sein.

Arya, was „edel“ bedeutet, erscheint in verschiedenen indoeuropäischen Sprachen. Seine Mehrzahlform (Aryas = „Edle“) war wahrscheinlich der Name, den die Arier vor ihrer Zerstreuung verwendeten, um sich selbst zu bezeichnen, und es überlebt vielleicht in Eire (Irland) und sicherlich in Iran (Airyanam vaejo = „Reich der Arier“). Die Entdeckung Tausender solcher stammverwandter Wörter in weit getrennten Sprachen, zusammen mit ähnlichen grammatischen Strukturen, führte Philologen im frühen neunzehnten Jahrhundert zur Schlußfolgerung, daß die meisten europäischen Sprachen sich aus einer gemeinsamen Proto-Sprache entwickelt hatten, die vor Jahrtausenden von einem eigenen Volk gesprochen wurde, das allmählich sein Heimatland in einer Reihe von Migrationen verließ und seine Sprache mitnahm.

Traditionell wurden Griechisch, Latein und Sanskrit als die Sprachen betrachten, die dem PIE am nächsten stehen, und viel von der rekonstruierten arischen Protosprache beruht auf ihnen. Das moderne Litauisch ist jedoch die archaischste lebende Sprache und der ursprünglichen arischen Sprache näher als irgendeine andere. Es gibt sogar eine indoeuropäische Sprache, Tocharisch, die im chinesischen Turkestan bezeugt ist, was darauf hindeutet, daß Arier im Fernen Osten in Erscheinung getreten sein müssen, ein seit langem existierendes linguistisches Beweisstück, das vor kurzem durch die Entdeckung der physischen Überreste eines blondhaarigen Volkes in China bestätigt worden ist.

Vielleicht der berühmteste Beweis für die prähistorische Existenz des PIE ist das Wort für König: rex auf Latein, raja auf Sanskrit, ri auf Altirisch, zusammen mit einer Anzahl anderer stammverwandter Wörter. Alle sind offensichtlich Varianten eines gemeinsamen Wortes für König. Nachdem keines der Völker, die diese verschiedenen Sprachen sprechen, in historischer Zeit physischen Kontakt miteinander hatten – d. h., zu einer Zeit, für die schriftliche Aufzeichnungen existieren -, folgerten vergleichende Philologen, daß ihre jeweiligen Sprachen sich aus einer einzigen Protosprache entwickelt haben müssen, was die einzige Möglichkeit zur Erklärung des Vorhandenseins des gleichen Wortes für „König“ bei so weit verstreuten Völkern ist. Die Römer haben rex eindeutig nicht von den Iren oder den Indoariern entlehnt; jedes Volk hatte stattdessen sein eigenes Wort für „König“ von einer gemeinsamen Stammsprache geerbt.

Ein Modell der indoeuropäischen („arischen“) Migration.

Philologen können außerdem mit Sicherheit schlußfolgern, daß die Arier Könige gehabt haben müssen, bevor sie aus ihrem ursprünglichen Heimatland im südlichen Rußland auswanderten. Tatsächlich kann eine recht detaillierte Anzahl von Beweisen über die politische Organisation, die Ehepraktiken und den religiösen Glauben der prähistorischen Arier aufgrund des Überlebens eines gemeinsamen Vokabulars in den verschiedenen existierenden indoeuropäischen Sprachen rekonstruiert werden: Sie verehrten einen Himmelsgott, sie leiteten ihre Abstammung über die männliche Linie ab, sie züchteten Rinder, sie tranken Met, sie verwendeten von Pferden gezogene Streitwagen (die sie wahrscheinlich erfanden) als Kriegswaffen, etc. Sogar das Rot, Weiß und Blau/Grün, das in so vielen modernen Fahnen erscheint, könnte eine arische Abstammung haben. Es ist wahrscheinlich etwas, das von der arischen gesellschaftlichen Dreiteilung ihrer Gemeinschaften in Priester (weiß), Krieger (rot) und Hirten und Ackerbauern (blau/grün) überlebt hat.

Die Arier, oder spezifisch die Indoarier, haben ihren ersten bemerkenswerten Auftritt in der Geschichte um 2000 – 1500 v. Chr. als Invasoren in Nordindien. Der in Sanskrit verfaßte Rig-Veda, eine Sammlung religiöser Texte, die von modernen Hindus immer noch verehrt wird, verzeichnet (oft in rätselhafter Weise) ihre allmähliche Unterwerfung der dunkelhäutigen Bewohner, der Dasyus; z. B.: „Indra [= der nordische Thor, der keltische Taranis] hat die Festungen der Dasyus aufgerissen, die in ihren Gebärmüttern die schwarzen Menschen verbargen. Er schuf Land und Wasser für Manu [= der arische Mann]“; „tiefer als alle anderen hast du, o Indra, die Dasyus niedergeworgen, die elenden Stämme von Dasas“; „nach der Tötung der Daysus laßt Indra mit seinen weißen Freunden Land gewinnen, laßt ihn mit der Sonne und dem Wasser gewinnen“; „Indra unterwarf die Farbe der Dasyu und trieb sie in Verstecke.“

Mit alles überholendem Streitwagenrad, o Indra,
hat du, weithin Berühmter, die zweimal zehn Könige gestürzt …
Du gehest kühn von Kampf zu Kampf
Zerstörst Burg um Burg hier mit Stärke. (RV 1.53)

Die Arier waren bemerkenswert expansionistisch, und fast überall, wohin sie gingen, eroberten und unterwarfen sie die indigenen Völker, zwangen den Eingeborenen ihre Sprachen und (in verschiedenem Ausmaß) ihren religiösen Glauben auf und erhielten Tribut von den Völkern, die sie besiegten. Arische Invasionen – oder genauer, eine lange Abfolge verschiedener Invasionen durch Sprecher indoeuropäischer Sprachen – fegten schon ab dem vierten vorchristlichen Jahrtausend durch Alteuropa, und im Laufe der Zeit verschmolzen die Eroberer und die Besiegten zu spezifischen Völkern mit eigenen Sprachen. Die meisten der zeitgenössischen Bewohner Europas, zusammen mit ihren jeweiligen frühen Nationalkulturen, sind das Ergebnis der Interaktion zwischen aufeinanderfolgenden Wellen arischer Invasoren und der Kultur des bestimmten weißen Volkes, das die besiegten und mit dem sie später Mischehen eingingen, und als Ergebnis sind fast alle modernen europäischen Sprachen Mitglieder des westlichen Zweigs des indoeuropäischen Sprachstammbaums.

Die Geburt einer europäischen Kultur fand jedoch vor der Ankunft der Indoeuropäer statt: Die Höhlenmalereien von Lascaux, die manche als das erste Aufblühen des kreativen Genies des westlichen Menschen identifiziert haben, war das Werk von Alteuropäern, so wie Stonehenge im Norden und die minoische Palastkultur Kretas im Süden. Eine paneuropäische religiöse Symbolik hatte sich bereits entwickelt, von der vieles später den indoeuropäischen Mythologien einverleibt wurde, einschließlich verschiedener regionaler Adaptationen der allgegenwärtigen alteuropäischen Verehrung der Muttergöttin. Viele der Hauptfiguren in der griechischen Mythologie stammen aus einer Zeit vor der Ankunft der Arier, und im Laufe der antiken Geschichte behaupteten sich zahlreiche alteuropäische religiöse Überzeugungen und Praktiken kontinuierlich wieder.

Minoische Schlangengöttin aus dem Palast von Knossos, ca. 1600 v. Chr.

Europa ist europäisch, weil die Eroberer und die Besiegten Mitglieder derselben weißen Rasse waren, verschiedene Zweige desselben Stammbaums; Indien ist ein Morast der Armut, weil die große Masse der Besiegten, mit denen die Indoarier sich mit der Zeit vermischten, nichtweiße Weddide waren. Die Lektion ist offensichtlich. Sogar heute können Hindus hoher Kasten immer noch durch ihre kaukasischen Gesichtszüge und ihre helle Haut identifiziert werden, und die ärmsten und rückständigsten Teile Indiens sind allgemein die dunkelsten.

Nebenbei bemerkt haben neuere genetische Studien darauf hingewiesen, daß die Basken Aquitaniens und in den Pyrenäen wahrscheinlich die reinste Form von Alteuropäern sind, da sie vor der Ankunft indoeuropäischer Invasoren existierten. Sie gingen offenbar unbesiegt aus den Invasionen Europas hervor, und sie blieben ausreichend isoliert, um ihre eigene einzigartige, nicht-indoeuropäische Sprache zu behalten.

Wie sollten wir uns nennen?

Die Geschichte der Arier, von der das Obige eine notwendigerweise vereinfachende Zusammenfassung ist, ist nicht bloß eine interessante Kuriosität; sie hat wichtige Implikationen dafür, wie wir uns definieren. Ein Deutscher zum Beispiel ist nur insofern ein Arier, als die ursprünglichen Bewohner des alten Deutschlands von Invasoren besiegt wurden, die eine indoeuropäische Sprache sprachen. In keinem signifikant genetischen Sinne kann er ein reiner Arier genannt werden. Schon zur Zeit der indoeuropäischen Invasionen Alteuropas hatte der Begriff viel von seiner ursprünglichen Bedeutung als Name einer bestimmten Volksgruppe verloren. Während ihrer aufeinanderfolgenden Migrationen aus ihrem Heimatland hatten die Arier andere weiße Populationen absorbiert und oft besondere Physiognomien erworben, zusammen mit wechselseitig unverständlichen (wenn auch verwandten) Sprachen.

Rasseorientierte Schriften sind oft mit einem spalterischen Nordizismus und einer quasi-mystischen Anbetung des Arischen verseucht, und Hitler selbst verwendete „arisch“ und „nordisch“ oft synonym. Aber im Gegensatz zum allgemeinen Glauben behaupteten nationalsozialistische Rassetheoretiker niemals, daß Deutsche Arier seien, oder auch nur, daß der Großteil des germanischen Genpools arisch sei. Sie argumentierten vielmehr, daß Nordische genetisch arischer seien als, sagen wir, mediterrane Italiener – eine viel bescheidenere Behauptung, die den zusätzlichen Vorteil hat, wahr zu sein. Nordeuropa war vor den indoeuropäischen Migrationen dorthin spärlich bevölkert, während Südeuropa bereits eine existierende Zivilisation und eine viel größere Bevölkerung hatte. Ein nordischer Deutscher oder Schwede kann somit zu Recht sagen, daß er arischer ist als ein Grieche oder ein Süditaliener, aber er sollte sich nicht die Mühe machen, das zu tun, nachdem die Unterscheidung inzwischen so unwesentlich ist, daß sie nur der Spaltung Weißer dient.

Mit Hakenkreuzen verzierte Schüssel aus Athen, ca. 800 v. Chr.

Wenn der Begriff Arier irgendeine Berechtigung in einem zeitgenössischen Kontext haben soll, kann er nur Mitglieder der europäischen Kulturen bezeichnen, die aus der Interaktion IE-sprechender („arischer“) Invasoren und der weißen Europäer, die vor ihnen da waren, entstanden. Er kann nicht eigentliche Arier bedeuten, nachdem seit mindestens zweitausend Jahren kein solches Volk im strengen Sinn existiert hat.

Eine zusätzliche Schwierigkeit mit „arisch“, selbst wenn es in diesem losen Sinne verwendet wird, ist, daß es immer noch eine ziemliche Zahl von Menschen ausschließt, die die meisten von uns als weiß betrachten würden. Zusätzlich zum Baskischen sind auch Finnisch und Ungarisch keine indoeuropäischen Sprachen, und weder die Finnen noch die Ungarn sind Nachkommen eines Volkes, das PIE sprach. Und doch sind beide offensichtlich weiß.

„Weiß“ ist somit gegenüber „arisch“ als Name für die Rasse vorzuziehen, deren Existenz wir sichern müssen, aber weiß ist ebenfalls unvollkommen. Wir sollten niemals geringfügige rassische Unterschiede zum Fetisch machen, indem wir unbedeutende Abstufungen von „Weißsein“ in eine Hierarchie relativer Grade rassischer Reinheit verwandeln. Die meisten Italiener, Griechen und Spanier sind Mitglieder des mediterranen Zweigs unserer weißen Rasse, und sie sind im Allgemeinen etwas dunkler als Nordische. Die meisten aschkenasischen Juden sind wiederum physisch „weißer“ als der durchschnittliche Grieche. Doch diese „weißen“ Juden sind die hauptsächlichen Zersetzer der westlichen Zivilisation, wohingegen Griechen, Italiener und Spanier zu ihren hauptsächlichen Schöpfern gehören.

Was wir wirklich brauchen, ist irgendein klassifikatorischer Begriff, der „nichtjüdische Menschen europäischer Abstammung“ anzeigt. Leider existiert kein solcher Begriff. [Einschub d. Ü.: Doch! „Europäer“. Wir müssen nur auf die Besetzung des Begriffs in diesem Sinne, einschließlich der Übersee-Europäer und unter Ausschluß der Juden, hinwirken.] „Weiß“ und „arisch“ sind nur akzeptable Ersatzbegriffe, wenn wir ihre Mängel verstehen.

Der euro-amerikanische Rassenationalismus unterscheidet sich deutlich von den mehr ethnisch basierten Nationalismen Europas. In Europa sind ethnische Unterscheidungen zwischen Weißen ein wertvolles politisches Mittel für die Bewahrung eines „Europa der Nationen“ gegen die Kräfte der kapitalistischen Globalisierung und der Einwanderung aus der Dritten Welt. Aber auf diesem Kontinent [d. Ü.: Amerika] sind wir – zum Guten oder Schlechten, und ich denke, zum Guten – ein Amalgam verschiedener europäischer Volksgruppen, trotz unseres unzweifelhaften anglo-keltischen kulturellen und rechtlichen Kerns. Es ist unvermeidlich, wenngleich bedauerlich, daß unter diesen Umständen Rasseorientierte manchmal unter uns um die exakten Konturen der Kategorie „weiß“ herumstreiten werden, das heißt darum, welche ethnischen Gruppen Teil von uns sind und welche nicht. Doch was nicht bestritten werden kann, zumindest von niemandem, der konstruktiv bezüglich der rasseorientierten Bewegung auf diesem Kontinent sein will, ist, daß wir alle uns als Euro-Amerikaner definieren oder untergehen müssen. Andernfalls sind wir einfach eine nicht miteinander verbundene Reihe verschiedener Volksgruppen, wehrlos gegen eine bewußt weißenfeindliche „Regenbogenkoalition“, die darauf abzielt, uns alle zu begraben.

Quelle von Counter-Currents: http://library.flawlesslogic.com/concept.htm

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Siehe auch:

Die Pioniere und Grenzbewohner des prähistorischen Europas von Andrew Hamilton

Arier: Kulturbringer nach China von Mark Deavin

Die Tocharer – Eine vergessene weiße Wanderung von Arthur Kemp

Die Mächtigen von Brodgar von Angelika Franz

Nordicism Today von Guillaume Durocher.

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

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26 Kommentare

  1. Dieser Essay, den ich vor ein paar Wochen auf der Suche nach etwas anderem wiederentdeckt habe, drückt vieles aus, was ich selbst schon länger einmal schreiben wollte.

    Es hat mich schon lange gewundert und gestört, wie einseitig weiße Nationalisten (und vor allem Deutschnationale) sich auf das Arische unserer Identität fokussieren und dabei ausblenden, daß der indoeuropäische Teil unserer Vorfahren bei seinem Eindringen in Europa keinen menschenleeren Kontinent vorfand, sondern einer Anzahl anderer europider Völker begegnete, die sie absorbierten und die somit ebenfalls zu unseren Vorfahren zählen.

    Diese Alteuropäer verdienen solch eine Ignorierung oder Abwertung auch deshalb nicht, weil sie ebenfalls bereits etliche Kulturleistungen vollbracht hatten, zum Beispiel die Entwicklung der Landwirtschaft, oder auch die Megalithkultur, deren steinerne Zeugnisse bis hinauf zu den Orkney-Inseln nördlich von Schottland zu finden sind – siehe diese Bilder vom Ring of Brodgar und von den steinernen Wohnbauten am Ness of Brodgar und bei Skara Brae:

    Diese einseitige Wertschätzung nur eines Teils unserer Vorfahren zu Lasten eines anderen kommt vielleicht unter anderem davon, daß man sich lieber mit den Siegern identifiziert als mit jenen unserer Vorfahren, die damals ihren Abwehrkampf verloren haben. Das wäre eine Parallele dazu, daß die Franzosen in der Spätphase ihrer Kolonialherrenära das Kulturniveau ihrer großteils keltischen, gallischen Vorfahren geringschätzten und sich lieber mit den römischen Eroberern identifizierten, auch weil sie sich parallel zu diesen in ihrer Kolonialherrenrolle als Kulturbringer sehen wollten.

    Zum Teil wird diese einseitige Identifizierung mit den Ariern auch einfach ein gedankenloses Nachplappern nationalsozialistischer Vorstellungen sein, weil man diese für den „richtigen“ Gegenpol zur JNWO hält, unbefleckt von deren Political Correctness, ohne zu bedenken, daß die NS-Ideologie und verwandte Denkrichtungen ihre eigene PC hatten.

    Eine weitere Verirrung besteht darin, die Inder für die authentischeren Arier zu halten, weil sie bis auf kleine Minderheiten nie christianisiert wurden, und deshalb in ihrer Kultur nach Bezugspunkten für unsere eigene kulturelle Neuausrichtung zu suchen. Dabei haben die arischen Eroberer sich in Indien (und im Raum westlich davon bis Mesopotamien) genauso wie ihre Verwandten in Europa mit den Einheimischen vermischt und Elemente aus deren Kultur übernommen, wobei das aber südasiatische Dunkelvölker waren, die wahrscheinlich auch viel zahlreicher waren als die Invasoren. Das Ergebnis wird durch das folgende Bild (Elīna Garanča, Navi Pillay und indische Elendsszene) treffend veranschaulicht:

    Zu welcher Kultur diese Vermischung geführt hat, ist in diesem längeren Tavernenkommentar von mir nachzulesen.

    Das ist das Ergebnis des Eroberungsdrangs arischer Alphapaviane, der „Khsatriyas“, als deren verhinderte moderne Entsprechungen sich Möchtegern-Aristokratten wie Nicholas Räudiger Jeelvy gern identifizieren. Wer weiß, vielleicht waren es gerade die frühesten arischen Eroberer in Vorderasien, die – wie von mir in diesem Tavernenkommentar spekuliert – mit ihrer Schaffung erster multiethnischer Reiche überhaupt erst die soziopolitische „ökologische Nische“ geschaffen hatten, in die hinein sich ein Endoparasitenvolk wie die Juden entwickeln konnte? In diesem Fall wäre das das sogenannte „arische Problem“, und nicht jenes, das „Chechar“ César Tort uns mit diesem Begriff unterzuschieben versucht (unsere angeblichen „eingebauten Schwächen“, wie Individualismus, Universalismus etc.).

    Die „arische Dreiteilung ihrer Gemeinschaften in Priester, Krieger und Hirten/Bauern“, die Irmin Vinson im obigen Essay anspricht und auf die sich hierarchiefetischistische WN-Ariosophen gern beziehen, halte ich aber allenfalls für eine Sekundärentwicklung, die eben aus ersten Herrschaftssystemen über fremde Völker entstand, und nicht für ein ursprüngliches Kulturmerkmal der Indoeuropäer/Arier. Denn als halbnomadische Hirtenvölker werden sie ebenso wenig wie frühe europäische Gemeinschaften bis hin zur Wikingerzeit Verwendung für eigene Priesterkasten gehabt haben und sich auch nicht in eigene Krieger- und Produktivenkasten aufteilen können haben. Stattdessen werden bei ihnen alle Männer in Friedenszeiten Hirten gewesen sein, so wie sie bei den Wikingern Bauern, Fischer und Seehändler waren, und in Kriegszeiten bzw. auf Raubzügen eben Krieger mit flacher Hierarchie, wo der Angesehenste und Fähigste der Häuptling war und auch die Mittlerrolle zu den Göttern übernahm.

    Vinsons auf dieser angeblichen Dreiteilung beruhende Herleitung der blau-weiß-roten Farbenkombinationen für neuzeitliche europäische Fahnen wird auch eher eine unzutreffende, konstruierte sein. Einer meiner seinerzeitigen AdS-Kameraden wußte, daß das vielmehr eine freimaurerische Farbenkombination ist, was dazu passen würde, daß blau-weiß-rote Fahnen in der Neuzeit von „freimaurerischen“ NWO-Regimen wie Frankreich, Großbritannien und USA eingeführt wurden. Die französische Trikolore löste das frühere blau-goldene Lilienbanner ab, und der Union Jack ist eine Kombination aus der rot-weißen Georgskreuz-Fahne Englands und der schottischen Fahne mit dem weißen Andreaskreuz auf blauem Grund, die meiner Vermutung nach deshalb anstatt der älteren schottischen Fahne mit dem roten Löwen auf goldenem Grund eingeführt wurde.

    Zuletzt noch eine Stichelei: Bei all den alten „arischen“ Hakenkreuzdarstellungen fällt auf, daß sie immer orthogonal ausgerichtet sind, also mit senkrechten und waagrechten Balken, und daß die nationalsozialistische Variante mit ihrer wie gekippt wirkenden 45°-Drehung nach meinem Wissen eine Ausnahmeform ist. Sogar die „Hakenkreuzschmierereien“ sind normalerweise orthogonal, als würden diejenigen, die sie hinsprühen oder hinkritzeln, diese Form instinktiv als natürlicher empfinden als die schräge, obwohl man diese in Bildern über die NS-Zeit immer sieht.

    Da frage ich mich, auf wen in der Frühzeit der NS-Bewegung dieses Stilmerkmal zurückgeht, wo die Swastika wie gekippt aussieht und sich gewissermaßen für das bekannte Hakenkreuz-Wegwerf-Piktogramm geradezu anbietet. In diesem Zusammenhang verweise ich auf die anscheinende klammheimliche Freude von Juden daran, uns Symbole als vermeintlich „unsere“ unterzuschieben, die eigentlich hintergründig eine andere Bedeutung haben, so wie ja auch das Symbol der Friedensbewegung von der germanischen Todesrune des gefallenen Baumes abgeleitet ist.

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  2. John Doe

     /  Januar 31, 2020

    Weiß und Europäer haben beide ihre Schwächen und ihre Berechtigung. Ich verwende sie deshalb alternierend je nach Situation und wahrscheinlichem Leser:

    Weiß schließt effektiv alle Farbigen aus, aber alle Weißen weltweit ein. Sind Juden in der Diskussion relevant, weise ich deutlich darauf hin, dass Juden sich selbst (!) nicht für weiß halten und wir es deswegen auch nicht tun dürfen. Latinos und manche Iraner, Nordinder halten sich für weiß und müssen evtl. noch sprachlich ausgeschlossen werden, was umständlich ist.

    Europäer ist ein viel treffenderer Begriff, bedeutet für einen Normie jedoch ausschließlich jemanden von unmittelbarer europäischer Herkunft unbestimmter Rasse. Jerome Boateng wäre dabei, Greg Johnson nicht. Im allgemeinen kann man das umgehen mit „of European stock“ also „von europäischer Abstammung“, wie das die Amerikaner oft tun. Auch „echte Europäer weltweit“ u.a. ist möglich. Aber alles nicht sehr elegant, solange wir den Normiebegriff nicht beherrschen und unsere Lesart etablieren können.

    Aus der Außensicht bedeutet Europäer: „Weißer direkt von Europa“ und Weißer: „Jeder weißhäutige europäisch-Wirkende weltweit“.

    Vor allem Weiß leidet unter seinem hohem Status, da viele Millionen gerne weiß wären und sich ab einer bestimmten Anmischung mit weißem Blut oder einer halbwegs ausreichender Blässe mit großer Begeisterung dazuzählen, während sich vor allem Juden oft zum Weißsein bekennen, wenn sie sich überhaupt nicht damit identifizieren, aber meinen, sie könnten so besser in ihrem Sinne auf unsere Gesellschaft einwirken.

    Da niemand von uns die nötige Gestaltungsmacht hat, den Begriff zu bestimmen, fahren wir wahrscheinlich gut damit, beiden Begriffen den Rücken zu stärken, wo immer sie auftreten, so dass am Ende Weiß und Europäer dasselbe bedeuten: nichtjüdische, weißhäutige hauptsächliche europäische Abstammung weltweit.

    Können wir in den Millionen von Diskussionen in Netz und Literatur immer wieder zeigen, dass unsere Abgrenzungen für jede relevante Besprechung sinnvoller sind, als die verwaschenen Begriffe des Gegenüber (die auf Staatsbürgerschaft, Gesichtsblässe, Wohnort, Kulturraum oder Selbstbeschreibung abzielen), wird sich der richtige Inhalt für Weiß und Europäer irgendwann etablieren.

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  3. Ja, John Doe, so etwas Ähnliches wollte ich am Schluß meines obigen Kommentars auch noch schreiben: Wir sollten uns rassisch einfach als Europäer definieren und dazu beizutragen helfen, den Begriff in diesem Sinne einzufärben, und innerhalb des Überbegriffs „Europäer“ als die jeweiligen europäischen Völker, die wir über die Jahrtausende geworden sind: z. B. Deutsche, Norweger, Engländer, Schotten, Griechen etc.

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  4. B-Mashina

     /  Januar 31, 2020

    Man munkelt ja auch, dass das Hakenkreuz der Nationalsozialisten ein linksdrehendes ist und leitet daraus eine Nähe zur Schwarzen Magie/“Left Hand Path“ ab. Hitler und andere Größen sollen ja ziemlich an okkulten Dingen interessiert gewesen sein.

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    • Gemach. Es wird auch paarweise links- und rechtsdrehend überliefert. So etwa als einander ergänzende Gegensätze. Werden und Vergehen. Müßiges Tun, sich darüber endlos den Schädel zu zerbrüten: Spitzfindigkeiten gehören in die Schul‘.
      P.S. Süd- und südostasiatische Patienten pflege ich damit zu belustigen. một dấu thánh —
      Und es kommt gut. Ä hohli ßain. Gute Nacht, Freunde, chúc bạn ngủ ngon — der Dibbuk soll das aussprechen.

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    • Ja, das mit links- oder rechtsdrehend sehe ich auch nicht als so relevant; immerhin ist ja auch das bis 1944 verwendete (orthogonale) blaue Hakenkreuz der finnischen Luftwaffe ein linksdrehendes:

      …und im Wiki-Artikel „Swastika“ sind weitere Beispiele dafür zu finden, daß das Hakenkreuz – wie von hildesvin angemerkt – von alters her in beiden Drehrichtungen gängig war.

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  5. B-Mashina

     /  Februar 2, 2020

    Nun gut, dann ist das wohl so. Wobei die „gekippte“ Version evtl. auch nur den Eindruck von Rotation und damit Dynamik verstärken sollte weil die orthogonale etwas „statisch“ wirkt? Mir gefiel das Symbol auf jeden Fall schon immer irgendwie, ganz im Gegensatz zur „Schwarzen Sonne“ bei der ich mit dem ansonsten mitnichten geschätzten Volksleerer übereinstimme, dass sie befremdlich, unschön, „spinnenhaft“ wirke. Vor allem aber wirkt sie auf mich „unorganisch“, also nicht uralt und dem kollektiven Bewusstsein der Kulturen entwachsen, sondern nach den Phantasien von Dummphantasten zusammengesetzt: Woah, legen wir einfach mal drei Swastiken übereinander und lassen 12 Sigrunen Ringelreihen tanzen, ist voll krass und mythisch, weissu. Dem Ding sieht man jedenfalls an, dass es weder mit Germanen, Kelten oder Ariern irgendwas zu tun hat. Das mit dem Okkultismusfimmel der Nazigrößen ist allerdings ansonsten doch wohl ein Allgemeinplatz, meine ich zumindest, und habe dabei meine Sinne durchaus beisammen, sehe keine „Dibbuks“ oder dergleichen.

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    • Ennrichs Besen

       /  Februar 4, 2020

      Seit wann hat denn
      eine Spinne 12 Beine ?! Was aber nach Spinne aussieht, ist das Teil, was vor Weihnachten groß und breit vorm Brandenburger Tor aufgestellt wurde. Wie auch in vielen anderen Städten inzwischen üblich geworden, um deutsche Weihnachtsbräuche zu konterkarieren.

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      • B-Mashina

         /  Februar 10, 2020

        Wenn man sagt, etwas wirkt „spinnenhaft“, dann kommt das doch nicht auf zwei Beinpaare mehr oder weniger an, der Eindruck entsteht durch das schwarze, wuselige, vielbeinige Ding an sich. Man könnte es übrigens auch ohne weiteres mit einem stilisierten Spinnennetz assoziieren, was wieder zum Thema „Dummenfang“ bzw. zum Volksleerer führt. Ich hatte nämlich schon vergessen, dass der Leerer der Schwarzen Sonne in einem Video über die Wewelsburg gehuldigt hatte, ehe er in einem späteren Video zu „Pfui Spinne!“ wechselte, was wiederum ganz typisch für den ist. Einfach irgendwas substanzlos daher geschwallt. Da muss man sich dann schon fragen, ob das charakteristisch für jemanden ist, der seinen Beruf und seine bisherige Existenz an den Nagel hängt um sich ganz der rechten deutschen Sache zu widmen. Gerade solch einfache Sachen sind verräterisch: entweder mir gefällt das Symbol oder nicht, der vorgeblich ehrliche, echte Überzeugungstäter Nicolai schwallt aber ohne irgendeine Erklärung mal so mal so, das erinnert schon an Merkel.

        Andererseits erlebt er mittlerweile schon recht empfindliche Repressionen, seine Konten z.B. werden ihm stets gesperrt, egal wo er sie anlegt, z.B. in Tschechien. Da sagen dann seine Anhänger, dass man da sehe, welche Macht „der Jutt“ doch habe, anders könne man sich das doch nicht erklären, und was für ein Arschloch „Tyrion“ doch sei, der sich an „kleinen Fehlern“ abarbeite und den Ernst der Lage einfach nicht erkenne oder aber ein Volksfeind wäre. Nun, ich kann mir nicht helfen, ich finde die Fehler nicht klein, sondern von einiger Aussagekraft. Und ich kann im Leerer einfach keinen Überzeugungstäter und vor allem keinen Einzelkämpfer erkennen. Man muss doch schon mit der Frage beginnen, wer bei dem die ganze Zeit von Anfang an die Kamera gehalten hat. Das ist schon keine Selbstverständlichkeit mehr. Gut, ich könnte mir mittlerweile vorstellen, dass der Leerer in soweit „echt“ ist wie die NPD, aber auch da wäre er mir schlichtweg zu blöd. Eine echte Beleidigung für jedes Resthirn. Zudem bleibt permanent der Eindruck von einem selbst nicht überzeugten Rollenmodell, das was vorspielt.

        Man könnte auch fragen, warum sich mit dem noch beschäftigen, der hat eh seine besten Zeiten hinter sich und ist nicht mehr relevant – falls er das überhaupt je war. Aber mich lässt das einfach nicht los, weil ich mir denke „Wie im Kleinen, so im Großen“. Warum sich mit der Deagel-Liste oder Dunning-Kruger-Blogs beschäftigen? Eben darum!

        Wie seht ihr das?

      • John Doe

         /  Februar 10, 2020

        Zu B-Mashina (da kommt kein „Antworten“-Knopf):

        Ich denke, eine weniger hart Sicht auf die Mitstreiter würde sicherlich helfen. Es gibt unterschiedlich kluge Leute, unterschiedlich tickende, sicherlich auch unterschiedlich motivierte. So lange die in die richtige Richtung ziehen und Leute dazu bringen, aus der Versuchsanordnung auszubrechen oder aktiv zu werden, oder sich kennenzulernen und zu organisieren, sollen sie mir willkommen sein.

        Jeder von uns macht seine eigene Heldenreise hin zur Erkenntnis und es ist nicht sehr freundlich, wenn man sich auf den gerade erklommenen Hügel stellt und alle weiter unten mit Steinen beschmeißt, weil sie kontrollierte Opposition, Feiglinge, Dummköpfe und ähnliches sind.

        Auch müssen die Leute da abgeholt werden, wo sie stehen. Das ist wirklich wichtig. Deswegen sind auch Webseiten wie PI, PP, Lengsfeld, Acta Diurna, Danisch (und die vielen ähnlich gestrickten Videokanäle und Twitter/Facebookkonten) so wichtig: erst mal einen Knacks in die heile Multikultiwelt machen, die Leute erkennen lassen, dass sie systematisch belogen und verarscht werden. Dann kommen andere Seiten und Konten und Kanäle, die die große Frage beantworten: WARUM tut der Feind das?

        Jeder der weiter links steht, meint, er wäre moralisch überlegen. Und viele weiter rechts sind überzeugt, alles links von ihnen ist dumm oder gesteuert oder in böser Absicht. Beides ist oft falsch. Auch hat nicht jeder Zeit und Willen, Dingen auf den Grund zu gehen. Und selbst wenn: das Angebot an Materialien, die einem versprechen, den großen Durchblick zu gewähren, ist unendlich… Wie soll jemand Neugieriges mit DurchschnittsIQ, der da erstmal an die Verrückten geraten ist, so schnell erkennen, wo er falsch liegt? Da wird dann erstmal gepreppt, oder gehofft, dass das dt. Reich noch „gültig“ ist, die Mondlandung, die Kondensstreifen oder das Erdenrund hinterfragt…

        Ich habe da eine positive Einstellung: jeder der nach Erkenntnis strebt, ist mir willkommen, egal wo er gerade rumhängt. Und wenn er sich auch noch traut, den Mund aufzumachen: um so besser. Und wenn er dabei sein Gesicht zeigt (wie der Volkslehrer): Hut ab vor dem Mut.

        Aus meiner Zeit in einer fundamentalistischen Kirche kenne ich noch die Vorwürfe, man dürfe keine Belehrung geben über Gebote/Prinzipien, die man nicht selbst 100% hält. Aber das stimmt nicht. Wir können einander sehr wohl viel helfen, ohne selbst vollkommen zu sein.

      • Ennrichs Besen

         /  Februar 11, 2020

        Ach ich glaub,
        ich weiß jetzt Bescheid. „Eine echte Beleidigung für jedes Resthirn“ klingt schon ziemlich hysterisch, aber doch nicht originell; ja, und typisch. Und mehr sach ich nich dazu. Da ist mir zuviel Schaum aufm Bier …

  6. 7,000-Year-Old Swastika Pottery Discovered

    http://atlanteangardens.blogspot.com/2014/04/7000-year-old-swastika-pottery.html

    auf dieser Seite gibt es noch andere interessante Sachen

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  7. Ayran hat dann wohl auch arische Wurzeln.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ayran
    „Ayran ist ein Getränk aus Vorderasien, vornehmlich aus der Türkei und dem Kaukasus. Es wird üblicherweise auf Basis von Joghurt, Wasser und Salz zubereitet“

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  8. Durchaus auch möglich, daß mit der „gekippten“ bzw. gedrehten Form Dynamik vermittelt werden sollte, oder vielleicht war damit auch beabsichtigt, daß das nationalsozialistische Hakenkreuz ein eigenständigeres „Markenbild“ ergibt. Das mit dem „Kippen“ ist nur eine argwöhnische Spekulation meinerseits.

    Die „Schwarze Sonne“ gefällt mir auch nicht – sie wirkt wirklich unorganisch, künstlich, unruhig und unnötig kompliziert.

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  9. Ich denke, eine weniger hart Sicht auf die Mitstreiter würde sicherlich helfen …

    So denke ich ja auch. Und in der Tat haut ein gewisser Mitstreiter gegen jeden und alle, teils völlig zu recht, teils als der Weise aus Vulgarien, die Zote als Selbstzweck. Wobei gewisse sogenannte Mitstreiter, auf die man gern verzichten kann, wie Tante Lisa oder Frankstein ihm Munition liefern, daß es eine Sau graust.

    Aus meiner Zeit in einer fundamentalistischen Kirche – So etwas fasziniert mich. War ich doch, ehrlich zugegeben, aber schon wahrlich eine ganze Weile her, der induzierten Meinung, Marx und Engels wären OK, nur würde das halt falsch durchgezogen …

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  10. Urschel Haberbock oder Gerd Igittner, daraus saugen könnte! All die Heroen der Spackosphäre, die Vitzibutzis, Prostatanten, Franksteins! Die Morgenwächter, welche …

    Ein Witzbold vom Feinsten, nebbich. Er kann sich Herschel Ostropoler nennen. Was war ich a bleede Goy.

    Antworten
    • Du merkst aber schon, dass das Zitat aus einem Zusammenhang gerissen ist, in dem ein gewisser Herr Menasse im Zentrum des Spotts steht?

      Aber ich geb’s zu, ich habe auch MORGENWACHT schon gelinde getrollt, werde es aber nicht mehr tun, völlig unabhängig von meiner weltanschaulichen Ausrichtung und deren künftiger Entwicklung. Bitte um Entschuldigung, falls ich jemanden ernsthaft angepisst haben sollte.

      Ansonsten danke für deine Critique, hildesvin. Ich möchte dich aber darauf hinweisen, dass du dich vor kürzerem ohne jede Aufforderung meinerseits bei mir entschuldigt hast wegen der Jüdel-Unterstellungen, da finde ich es schon etwas sonderbar, dass du jetzt wieder damit anfängst. Das aber nur am Rande, es ist mir aus meiner demütig-nihilistischen Perspektive so oder so recht. Außerdem ging es mir bei meiner Frage ja nicht darum, was man von meiner Winzigkeit so hält, sondern 1) inwieweit Winzigforen der „Spackosphäre“ repräsentativ für „rechte“, äh, „nicht-linke“ „Szene“ und „deutsche Befindlichkeiten“ sind und 2) die Frage nach der Authentizität des „Volkslehrers“, dessen Fall ich ausgesprochen interessant finde, auch wenn man ja sagen könnte, dass dieser Mensch mit seinen ca. 6000 Followern bei Bitchute keine Relevanz besitzt. Das rührt für mich vor allem daher, dass einfach zu viele Punkte gegen die offizielle Legende des plötzlich „aufgewachten“ Grundschullehrers sprechen, der seine komplette Existenz an den Nagel hängt um einer Sache zu dienen. Aber ich habe dazu ja ausführliche Antworten erhalten, auf die ich gerne noch eingehen würde, aber man kommt ja zu nichts.

      Ach ja, noch kurz zur „Spackosphäre“. Ich bin ja nach wie vor der Ansicht, dass Vitzli und seine Stammbesetzung echt sind, trotz der irr- wie surrealen Zusammensetzung. Du, hildesvin, hast aber wiederholt den Verdacht geäußert, dass z,B. FRANKSTEIN ein Stammesmitglied sein könnte. Ich glaube das eigentlich nicht, aber seine Art speziell die Dinge, die mit der Rassenfrage zusammenhängen zu zerquatschen, sind für einen vorgeblichen Erzrechten schon ziemlich auffällig. Auch das Hitlertantchen war sehr drollig, wenn es FRANKSTEIN und PACKi immer eifrigst „ZUSTIMMUNG!“ signalisierte, so von wegen „der Jutt“ sei nienicht eine „Rasse“, „Ethnie“ oder gar „Volk“ sondern eine „Sekte“ und dabei meine einschlägigen Zitate aus „Mein Kampf“ stets geflissentlich ignorierte. Ja dergleichen könnte einem schon zu denken geben, wenn man denn unbedingt wollte…

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  11. Ich habe den Volxleerling am Anfang, als ich auf sein Video „Was das Volk lernen muss“ aufmerksam gemacht wurde, auch erfrischend gefunden, und er sagte darin viel von dem, was tatsächlich wichtig und notwendig ist (z. B. Bekenntnis zum eigenen Volkstum im ethnischen Sinne). Das mit der Heilkräuterwachstums- und Hündchenhüpfhöhenanzeige erscheint mir aber (wie es auch hildesvin dazu angemerkt hat) als unnötige und auch irgendwie infantile rechte Trotzfolklore, und auch sonst brachte er darin eine ganze Palette deutschnazionaler „boilerplates“, von denen ich nicht alle richtig finde. Ich habe es schon damals auch nicht für ausgeschlossen gehalten, daß er zumindest unwissentlich ein bißchen ein Honigtopf sein könnte; dieser leise Verdacht ist mir schon gekommen, ehe hildesvin ihn in seinem Kommentar geäußert hat: Wenn man sich ansieht, wie oft auf MoWa gepostete Videos mit rechten Inhalten später nicht mehr verfügbar sind, weil „das damit verbundene Nutzerkonto gelöscht wurde“ – und da hat jemand wie der Volkslehrer einen eigenen Youtube-Kanal?

    Daß er aber später all diese historischen Unrichtigkeiten gebracht hat und dann auch noch in viele der Narrensaumthemen eingestiegen ist, die in der rrächten Spackosphäre gängig sind, plus seine mal-so-mal-anders-Schwankereien wie bezüglich der Schwarzen Sonne, läßt aber schon seit einer Weile völlig unglaubwürdig erscheinen, daß er echt ist und kein Honigtopf und Rattenfänger. Das wird auch nicht durch die inzwischen doch erfolgende Sperrung seiner Accounts widerlegt, denn die zuständigen Stellen werden ihn nur bis zu einem gewissen Ausmaß schonen können, ohne daß es zu auffallend wäre.

    Den „Volkslehrer“ kann man nur noch mit sehr viel Wunschdenken ernst nehmen und für echt halten.

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  12. Ich habe nicht viel vom Volkslehrer gesehen. Da warn die zwei Videos zu Beginn, von Veranstaltungen in denen er für Aufregung sorgte und das fand ich interessant. Was mir gefiel war, dass er nicht so übermäßig gröhlig auftrat. An weitere Videos kann ich mich kaum erinnern. Das in dem er in die Kamera weinte war aber abstoßend und unecht und später sah ich eines von einer Demo (?) in dem er Teilnehmer dazu bringen wollte, sich vor der Kamera selbst zu belasten. „Du hattest doch bestimmt schon Schlägereien?“. So in etwa. Da war bei mir Ende. Dass einer etwas naiv sein kann – natürlich, aber das war viel zu naiv, aufdringlich und potenziell so schädlich, dass ich ihn von da an als Spitzel gesehen und anschließend völlig vergessen habe.
    Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie viele Leute er dazu gebracht hat ihm Dinge zu erzählen, über die sie lieber die Klappe halten sollten. Mich wundert, dass so was rechts scheinbar so viel weniger auffällt als links, wo (also links) so einer sofort raus geflogen wäre. Er ist freundlich aber er ist auch aufdringlich und ob er später weniger dümmlich aufgetreten ist, das weiß ich nicht, weil ich mir nix mehr angesehen habe.
    Leute reden gern zu viel und das Netz hat das noch bis ins Absurde verstärkt und statt noch auszufragen, ist es angebracht das Gerede zu stoppen. Was man nicht weiß, das kann man nicht ausplappern und der Volkslehrer ist ja wohl umher gereist und hat sich angenehm gemacht. Brrrr. Wenn ich mich recht erinnere, wurde er mir von YouTube höchst selbst empfohlen. Natürlich war ich zuerst neugierig. Zu der Zeit war ja noch diese kunstblonde (((Person))) von Rebel Media groß angesagt, die ihre Videos gern tief ausgeschnitten und auf dem Bett sitzend aufnahm ( wie hieß sie?) und ich dachte, ah da ist mal einer eher für die Damenwelt (gut geschnittene Hemden, kein Bierbauch, keine graue Windjacke) und mal sehen was das wird. Dann kam aber schon die Flennszene.

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    • B-Mashina

       /  Februar 15, 2020

      „Ich habe nicht viel vom Volkslehrer gesehen. Da warn die zwei Videos zu Beginn, von Veranstaltungen in denen er für Aufregung sorgte und das fand ich interessant. Was mir gefiel war, dass er nicht so übermäßig gröhlig auftrat.“

      Ich fand seine Störauftritte bei Merkel usw. mit Anprangerung der bedingungslosen Massenimmigration und ihrer Wirkungstreffer, mit denen er sich in die Öffentlichkeit einführte, gut, die ersten Videos von ihm dagegen schon ernüchternd. Da war nix mehr mit der damals hochaktuellen „Flüchtlingskrise“(tm) stattdessen war man da auf einmal bei irgendwelchem Provinzkram um Opis Wehrmacht – sehr, sehr suboptimal wie ich fand. Dazu kam, dass ich mich schlichtweg nicht angesprochen fühlte, die Sprache des Leerers sich vielmehr gezielt an Jugendliche und überhaupt wirklich eher minderintelligentes Publikum richtete: „hab mal zu viele Pornos geguckt, dann bin ich aufgewacht“ – ein Mittdreißiger und Pädagoge! In einem der früheren Videos störte der Leerer z.B. auf infantilste und hochpeinlichste Art und Weise die Lesung irgendeines Grünen-Politikers, der ein Buch über islamistischen Terrorismus geschrieben hatte. Obwohl es da eine offene Podiumsdiskussion gab, positionierte der Leerer sich mit einem selbstgebastelten Schild „Terrorismus hat wenig mit dem Islam und viel mit Geheimdiensten zu tun“ direkt neben der Lesebühne, blökte dumpf dazwischen und beklagte irgendwie, dass man ihn ausschließe, obwohl er einfach im Podium hätte Platz nehmen können. Und auf seinem Schild hatte er allen Ernstes Sachen zur 09/11-Energiewaffen-Hypothese von Jewdy Wood geklebt, worauf er dann auch immer wieder zu sprechen kam, anstatt etwa Lavon-Affäre oder anderes handfestes. Aber nein, so ein frischaufgewachter Naivling aber auch, da kann man doch über so was hinweg sehen! Nein, konnte ich nicht, und die Shize riss nicht ab.

      „Das in dem er in die Kamera weinte war aber abstoßend und unecht und später sah ich eines von einer Demo (?) in dem er Teilnehmer dazu bringen wollte, sich vor der Kamera selbst zu belasten. „Du hattest doch bestimmt schon Schlägereien?“. So in etwa.“

      Sehr guter Punkt. Fehlte noch auf meiner Liste. Ich kann mich allerdings konkret nur an einen Fall auf dem ohnehin ominösen „Schwert und Schild“-Rechtsrock-Festival erinnern. Da gab es auch ein Kampfsport-Turnier. Hier fragte er einen jungen Mann, allerdings einen Franzosen, der offensichtlich der, äh, „wehrhaften Szene“ angehörte: „Did you ever had a fight with a immigrant?“ wozu dieser nichts sagen wollte, „Ah, you don’t want to talk?“ Glaube aber auch, dass er diese Nummer öfter gebracht hat. Auch seine ach so witzigen „Hohkrux“-Anspielungen sollten wohl sein Publikum animieren, sich hier aus der Reserve zu wagen, insofern ist das Tantchen aus meiner „Petrischale“ irgendwie schon repräsentativ, wie es immer besonders eifrig wetterte, dass „der Jutt“ bald fertig habe und vom Volk weggefegt werden würde, wenn es gerade ein neues Video des verehrten „VL“ gesehen hatte.

      „Leute reden gern zu viel und das Netz hat das noch bis ins Absurde verstärkt und statt noch auszufragen, ist es angebracht das Gerede zu stoppen. Was man nicht weiß, das kann man nicht ausplappern und der Volkslehrer ist ja wohl umher gereist und hat sich angenehm gemacht. Brrrr. “

      Allerdings! Und er hat als vorgeblich mit feucht-verklebten Äuglein frischaufgewachter Frischling, der sich mit öffentlicher Empörung über die gezielte Migrationsflut bekannt machte, unwillkürlich sämtliche Größen der Altnaziszene angesteuert, oder auch so esoterische Zirkel wie die „Ludendorffer“, die kaum ein Normalsterblicher kennt. Und ja, diese Leute hat er dann immer wie ein Gebrauchtwagenhändler oder TV-Moderator in einer Werbe-Sprache angepriesen, besonders penetrant etwa bei einer Haverbeck-Demo in Bielefeld zum Haftantritt- für frischerwachte „Schlafschafe“ typisch sowas, lol.

      „Zu der Zeit war ja noch diese kunstblonde (((Person))) von Rebel Media groß angesagt, die ihre Videos gern tief ausgeschnitten und auf dem Bett sitzend aufnahm ( wie hieß sie?)“

      Ach ja, die Lauren. Konnte mich nie so recht locken. Habe mal einen Teaser zu ihren „Farmkillings“ in SA in Vitzlis Bonker reingestellt, als sie sich dort wieder mal weinerlichst in ihrem Deutschtum suhlten. Das letzte, was ich von der gehört habe, ist, dass sie mittlerweile öffentlich Abbitte geleistet und der „Altright“ abgeschworen habe.

      Btw.: Fand die Hemden des VL immer doof!^^

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  13. Diese Verleitungsversuche des Volksleerlings zu selbstbelastenden Aussagen habe ich gar nicht mehr mitbekommen, Luftpost. Das kommt auch noch dazu. Ich habe allein schon deswegen nach den ersten mir zugetragenen Videos keine weiteren von ihm mehr angesehen, weil mich der ganze Nazikram nicht interessiert, den er einstreut, wobei ich es immerhin erstaunlich fand, daß er in „Was das Volk lernen muss“ eine Überlegung anstellte, die in eine ähnliche Richtung ging wie meine, nämlich ob Hitler – nachdem nichts, was in der Politik geschieht, Zufall ist – nicht genau das gemacht hat, was er machen sollte. Von Nikoleerlings zwiebelinduziertem Kamerageflenne habe ich schon nur mehr aus diesem Beitrag von B-Mashina erfahren. Hier das Video (3:51 min.):

    Die kunstblonde (((Person))), auf die Du anspielst, heißt Lauren Southern (ich fand sie übrigens nie „hot“, dafür sieht sie mir einfach zu künstlich aus und spricht mich von ihrer Ausstrahlung her nicht an).

    Jetzt zu John Does Plädoyer für eine weniger harte Sicht auf die Mitstreiter (bezüglich des fehlenden „Antworten“-Knopfes vermute ich, daß es den bei Antworten auf Antworten nicht mehr gibt, weil dann die Kommentarspalte zu schmal würde):

    Ich haue auch nicht auf Leute hin, die gerade erst ihren Erkenntnisweg aus dem Schlafschafpferch begonnen haben. Immerhin haben wir ja auch irgendwann mal damit angefangen und haben erstmal eine Weile dazulernen müssen. Aber es gibt leider zu viele, die entweder nur den kleinstmöglichen ersten Erkenntnisschritt gehen und sich dann dort einmauern, oder die nach der Erkenntnis, daß auch das noch nicht alles ist, gleich bis zum Anschlag in irgendein Extrem gehen, um sich die Suche nach dem Richtigen in dem dreidimensionalen Raum zwischen dem (((Mainstream))) und diesem Extrem zu ersparen. Und die alle sind selber nicht tolerant gegenüber denen, die ihrer Meinung nach noch Schlafschafe sind oder zu extrem.

    Da gibt es zum Beispiel die reinen philosemitischen Counterjihadis wie „TIME“, den ich um 2006/2007 als Kommentator auf „Acht der Schwerter“ kennenlernte. Der hat sich die ganze Zeit seither kein bißchen weiterentwickelt und arbeitet sich in seiner „Madrasa of Time“ immer noch an „Klohammed“, dem „Kloran“ und „Naziran, das Reich des Bösen“ ab und betrachtet mich als „Nazi“.

    „Gates of Vienna“ steckt genauso im ewigen koscheren Counterjihad fest, wobei die aber gar nicht anders könnten, weil Baron Bodissey und Dymphna, beide schon alt und gesundheitlich angegriffen, von einem jüdischen Großspender über Wasser gehalten werden, nachdem der Baron keinen ordentlichen Job mehr bekommt (wo auch von jüdischer Seite nachgeholfen worden sein könnte, ermöglicht dadurch, daß des Barons bürgerliche Identität bei diversen Counterjihad-Summits den dort anwesenden jüdischen Szenegrößen bekannt wurde).

    PI hat vielleicht in seiner Anfangszeit eine Funktion als Ausstiegsportal aus der scheinheilen Multikulti-Weltsicht oder als Anlaufpunkt für bereits Beunruhigte haben können, als die Seite noch von Stefan Herre mit wenigen Mitstreitern betrieben wurde und als dort noch gute Leute kommentierten. Und von dort hätten die Leser zu weiterführenden Erkenntnissen finden können, so wie ja auch ich schnell wieder weitergezogen bin. Dennoch war PI anscheinend schon von Anfang an ein als kontrollierte Opposition aufgezogenes jüdisches Projekt, wie Osimandia in ihrem ursprünglich als AdS-Kommentar vom 26.12.2014 erschienenen Beitrag Henryk M. Broder, der Geburtshelfer von PI? aufzeigte.

    Und PI „wirkt“ leider recht gut im Sinne seiner Erfinder als Fangzaun für matrixflüchtige Schlafschafe, wobei nicht nur die Verdammung weiterführender Sichtweisen durch die maßgeblichen Kräfte dort sowie die Verhinderung von Verlinkungen zu unkoscheren Seiten eine Rolle spielt, sondern wohl auch ein gewisses Loyalitätsphänomen:

    Da sind viele Leute beunruhigt wegen des Zustroms von Moslems und anderen Nichtweißen und spüren teilweise auch mehr oder weniger direkt die negativen Auswirkungen von deren Anwesenheit. Sie haben jedoch das Gefühl, dass sie mit ihren Besorgnissen und mit ihren politisch inkorrekten Ansichten allein seien und vom Establishment und der vermeintlich gutmenschlichen Mehrheit als dumm und/oder böse abqualifiziert werden. Da stoßen sie auf PI und erleben plötzlich eine Gemeinschaft von Bloggern, Autoren und anderen öffentlich bekannten Personen (z. B. Henryk M. Broder) sowie vieler Kommentatoren, wo man sie versteht, schätzt und in ihren Ansichten bestätigt. Dankbar und mit Freuden tauchen sie zu den anderen in diesen virtuellen Wohlfühl-Whirlpool ein und übernehmen die Ansichten und Werte ihrer neuen Helden, der Blogautoren und etablierten Vielkommentatoren. Zu diesen Einstellungen gehört auch die Verehrung der Heiligen Halachabefolger von Antiochia und Umgebung sowie demonstrativ antirassistische, auf koschere Islamkritik beschränkte Ablehnung von Multikulti samt Akzeptanzbereitschaft für grundgesetztreue neue „Stürzideutsche“ (Begriffserläuterung siehe „Bullshitsu, Hirn-Stuxnet und Sprachtrojaner”. Da ist ein Umfeld wie auf „Morgenwacht“ für diejenigen, die doch hierherfinden, schon ein wenig gewöhnungsbedürftig, sodaß die meisten „fremdeln“ und sich wieder in ihren gewohnten Wachzustandssimulator zurückziehen, statt sich hier auch in andere Beiträge samt der Kommentarstränge einzulesen und sich von ihrem bisherigen „betreuten Denken“ (Begriffserläuterung siehe ebenfalls „Bullshitsu…“) zu lösen.

    Zudem hat über die Jahre eine gesteuerte Selbstselektion im PI-Publikum zu Zuständen dort geführt, die dazu führten, daß Osimandia es schließlich endgültig aufgab, dort Anstöße zum Weiterdenken zu geben, weil es einfach nicht mehr auszuhalten war. In der Tavernenrunde 7 gibt es dazu einen langen Austausch mit ihr, ab diesem Kommentar von pils. Da gibt es sehr treffende Zustandsanalysen von Osimandia, Luftpost und anderen, die im Kommentarstrang zu Osimandias Karikaturengalerie: AfD und PIdioten fortgesetzt werden.

    Die nächste Kategorie sind die Narrensaumspacken, für die FRANKSTEIN eine überragende Symbolfigur ist. Auch der ist kein „Frischg’fangter“ und (nach eignem Bekunden) auch nicht mehr der Jüngste, und er hat schon mindestens ab 2013 bei uns auf „As der Schwerter“ sein Dunning-Kruger-Geschwalle abgezogen. Ich kann mich irren, weil ich seinen Käse nicht mehr klar von dem ähnlichen Quatsch auseinanderhalten kann, den Gottfried Feder damals abgeladen hat, aber ich meine mich zu erinnern, daß er damals noch nicht ganz so schlimm war wie jetzt in Vitzlis Schlammbadeanstalt.

    Allgemein habe ich den Eindruck, daß die Vertiefung in spinnerte „alterna(t)ive“ Welterklärungen, die nichts mit unserer nationalen, rassischen und kulturellen Notlage zu tun haben (Hohlwelt, flache Erde, Evolution, „Dinosaurier eine Erfindung der Spielzeugindustrie“, „es gibt keine krankmachenden Mikroorganismen, befaßt euch stattdessen mit der germanischen Heilkunde“ etc.), bei den meisten, die sich damit befassen, keine vorübergehende Marotte ist, sondern sich mit der Zeit immer mehr verfestigt. Man bestärkt sich in den jeweiligen Winkeln der Blogosphäre gegenseitig in diesen Vorstellungen und im Gefühl, anderen Verschwörungstheoretikern und erst recht den Schlafschafen damit etwas voraus zu haben. Diese Art von Eitelkeit ist eine Gemeinsamkeit mit PIfanten, Antifanten und weniger radikalen Linken, Gutmenschen und Rächzautoritären der aristokratischen und nationalsozalistischen Richtungen.

    Dazu kommt, daß sie diese Weltsichten nicht wie die Linken und Gutis die ihre von klein auf durch ein von allen Seiten wirkendes Meinungsbeeinflussungssystem eingetrichtert bekommen haben, sondern es entweder von irgendwelchen randständigen Figuren aufgeschnappt oder sich selbst zusammengereimt haben. Eigentlich sind „Wahrheitsbewegte“ dieser Art also sogar blöder oder von einer weniger leicht entschuldbaren Blödheit geprägt als die Linken und Gutis.

    Bei dem Bogen von den Libertären über die Aristonazirechten und das Dailystormertum bis zu den Postcollapsern habe ich auch den Eindruck, daß zu viele von ihnen nicht etwa deshalb nicht von der auf Wesenszüge wie Mitgefühl und Prozosialität abzielenden Gutmenschpropaganda eingewickelt wurden, weil sie durchschaut hätten, was daran falsch ist, sondern weil diese Wesenszüge bei ihnen unterentwickelt sind. Ein Musterbeispiel dafür war der Kommentator „Karl“, der nach seiner Verbannung von AdS auf „ahnenreihe“ ganz nietzscheanisch herumtönte, unsere Misere läge nur am Mitgefühl und „dieses Gefühl muss aus unserem Volk für immer herausgebrannt werden“. Das war übrigens derselbe Karl, der auf AdS in irgendwie nationalmasochistischer Weise immer wieder verlinkte Zitate nach dem Muster „Schaut, was der/die schon wieder Schlechtes über uns Deutsche geschrieben/gesagt hat/haben!“ anschleppte.

    Antworten
    • Schildbürger

       /  Februar 15, 2020

      Gibt doch die gerne verwendete Phrase im mehr oder weniger aufgewachten Lager von wegen dem Blick in den Kaninchenbau.
      Ich hab da eher so den Eindruck dass genau da das wahre Dickicht erst anfängt.
      Und mein Eindruck ist es dass sichd a mancher verirrt indem er auf eine Fundamentalopposition zu irgendeinem Hauptübel begibt.
      Seien dass Libertäre die alles was nur nach Staat riecht ablehnen bis hin zu Leuten die alles was liberal riecht verteufeln und dann so was wie Islamisten feiern.

      Die Gedanken über Survival-Idioten und sonstige sich selbst elitär verortenden Gestalten im „rechten“ Lager sind absolut richtig.
      Nur, die gibt es auf der Gegenseite genauso. Wenn man mit „Gutmenschen“ diskutiert zeigt sich öfters mal die Fratze hinter der Maske. So Aussagen wie „Bürgerkrieg reinigt“ oder dass parteipolitische Säuberungen ja richtig seien wenn es nur dem eigenen politischen Weltbild zur Genüge tun sind mir schon persönlich untergekommen, und zwar von genau denjenigen die sich sonst Frieden, eine Menschheit, Demokratie oder auch immer wie eine Monstranz vor sich hertragen.

      Ich würde da ein ganz generelles Problem da verorten dass irgendwelche menschengemachten Ideen bzw. Ideologien über Erkenntnis und (der Ausdruck ist leider mittlerweile auch mit Vorsicht zu führen, weil ideologisch durchsetzt) Wissenschaft gestellt werden.
      Also dass nicht dem eigenen Verstand und dem Sinn geglaubt werden, sondern irgendwelchen menschengemachten Dogmen, selbst wenn diese solche fundamentalen Widersprüche beinhalten wie die neulinke Verschmelzung von Anarchismus (kein Staat) und Kommunismus (sehr viel Staat).

      Antworten
    • Emma West und der Twitter-Hassmob enthält Beispiele dafür, wie angeblich/vermeintlich „Gute“ über Andersdenkende geifern können.

      Das und die ideologische Lagerbildung im rechten/nichtlinken Spektrum könnten ihre Ursachen unter anderem in zwei Phänomenen haben.

      Das erste ist das, was ich „Subkulturalismus“ nenne (ich wollte da schon länger einmal einen Beitrag unter diesem Titel machen) und das darauf beruht, daß der Mensch im Grunde immer noch ein Kleingruppenwesen ist, für das die Massengesellschaften der Neuzeit, wo selbst kleinere Völker mehrere Millionen Köpfe zählen, einfach eine zu abstrakte Kategorie sind, aus der man sich einen kleineren, heimeligen „Stamm“ herausschnitzen möchte, dem man sich enger zugehörig fühlt und mit dem man sich gegen andere Subkulturstämme oder die gesamte restliche Gesellschaft definiert.

      Die Kriterien dafür können Musik- und Modevorlieben sein (Rocker gegen Popper gegen Mods, „mein liebster Sport ist Poppermord“), oder Fußball-Fandom („Rapid gegen Austria Wien – das ist Brutalität!“), oder die Automarke, die man fährt (VW-Stamm gegen Opelfahrer-Stamm, wo neben der Straße parkende Golf-GTI-Fahrer die Daumen-runter-Geste machen, wenn man mit einem Opel an ihnen vorbeifährt, mit der Upmarket-Entsprechung BMW-Stamm gegen Mercedes-Stamm gegen Audi-Stamm).

      Eine Übergangsform zum Politisch-Weltanschaulichen ist Skinheads gegen Punker, und beide gegen die Normalos („Liegt ein Skiny tot im Keller, war der Punk wohl wieder schneller“), und jenseits davon liegen die eigentlichen weltanschaulichen „Stämme“, die sich gegen die jeweiligen anderen Pole und auch gegen die schon als halbwegs in deren Richtung liegend gesehene „dumpfe/faule/feige Masse“ definieren (Antifanten, Gutmenschen, Tierschützer, Klimaaktivisten, Libertäre, Alternativwelt-Truther, Möchtegern-Aristokraten, Killerbee-Groupies, Nazis etc.).

      Auffallend dabei ist, daß diese Phänomene in Ländern mit größerer Einwohnerzahl ausgeprägter sind als in kleineren Ländern. Z. B. kommt nach meinem Wissen Rocker/Popper/Mods aus Großbritannien, ebenso wie die Skinhead- und Punker-Szene, die dann in Deutschland viel stärker Fuß gefaßt hat als in Österreich, so wie auch das mit den Automarken eher aus Deutschland zu uns hereinschwappt.

      Ein Beispiel sind auch die Burschenschafter, die mir nie geheuer waren, so wie sie sich mit ihrem affigen „Wichs“ und ihren besonderen Symbolen als unterschwellig aggressive und bewaffnete Minderheit von der Volksmehrheit abgrenzen. Und gerade die wollen andererseits unter Leugnung realer Unterschiede am liebsten alles in ein künstliches „großdeutsches Reich“ eingemeinden, was Deutsch spricht und bis zum Ende des Wortes „Großdeutschland“ noch nicht auf den Bäumen ist… was auch schon wieder Parallelen zu den Linken hat, die einerseits die „Eine Welt“ wollen, in der es „nur eine Rasse, die menschliche Rasse“ gibt, und die sich andererseits sogar gegen die Mehrheit ihrer eigenen Volksgenossen definieren, die weniger links sind als sie.

      Das zweite Phänomen ist das „fence fighting“ in Hunderudeln, das Luftpost in diesem Kommentar anspricht: Hunderudel reagieren auf eine vermeintliche Bedrohung jenseits eines Zaunes, an die sie nicht herankönnen und die auch nicht weggeht, mit nach innen gerichteter Aggression, bei der dann ein Hund aus dem Rudel angegriffen und gebissen wird.

      Ein Musterbeispiel dafür ist das Verhalten der PIdioten, wie zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Frankfurter Bahnsteigmord, wo sie in den PI-Kommentarsträngen spekulierten, welche Partei die Mutter und ihr Mann gewählt haben mögen, was sie aber unmöglich wissen können und offenbar nur als Aufhänger für ihre Fantasie brauchten, daß es da welche getroffen haben könnte, die „es verdient“ haben, weil sie nicht die AfD gewählt und es folglich „so gewollt“ haben.

      Antworten
      • Schildbürger

         /  Februar 16, 2020

        Ja, das kommt hin.
        Der Mensch ist ein Rudeltier, und es gibt eine (nicht in absolute Zahlen zu fassende, da reichen Schätzungen die ich gelesen habe von 30 bis 300, davon abgesehen personenabhängig) Grenze mit wie vielen anderen Menschen einer eine persönliche Beziehung aufbauen kann.

        „Auf dem Dorf ist es besser“ ist mehr als ein geflügeltes Wort. Man kennt sich und weiß sich gegenseitig einzuschätzen.
        In meinem Beruf ist man von höherer Stelle der Ansicht dass jeder ersetzbar sei, und dass deswegen fliegender Personalwechsel kein Problem sei.
        Was nicht nur wegen Erfahrungsschwund Unfug ist, sondern auch auf der persönlichen Ebene. Irgendwann spült einem das zwangsläufig faule Eier in die Truppe, und ich hab es selber erlebt wie wenige A… ein Arbeitsumfeld wirklich vergiften können.

        Was heutzutage gemacht wird, es werden künstliche Tribalismen geschaffen die einzig und alleine auf partieller Zustimmung beruhen. Dass beispielsweise dem wunderschön klingenden Mediensermon eher geglaubt wird als dem eigenen Umfeld.

      • Schildbürger

         /  Februar 16, 2020

        Mein genereller Eindruck dazu ist es dass die Rudeldenke als einwandfreie Schwachstelle identifiziert ist und gnadenlos ausgenutzt wird.
        Indem eine „breite Mehrheit“ vermittelt wird, was in der Denke der Allgemeinheit doch etwas bewirkt.
        Wie hier etwa.
        -https://www.frankfurter-info.org/termine/busse-zur-demo-in-erfurt-nichtmituns

        Da werden praktisch aus ganz Deutschland Leute herbeigekarrt die eine „Mehrheit“ suggerieren sollen.
        Was einerseits „Gutmenschen“ bestätigt, und andererseits solche Aussagen wie die bezüglich „wen hat das Gewaltopfer gewählt, selbst schuld“ befeuert.
        Das ist eine ganz einfache aber effektive Taktik.

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