Yascha Mounk und ein „einzigartiges historisches Experiment“

Von Martin Lichtmesz; das Original erschien am 1. März 2018 auf Sezession.

Inzwischen haben es wohl die meisten unserer Leser gesehen:

Das ARD-Interview mit dem in Deutschland aufgewachsenen, in New York lebenden Politologen Yascha Mounk ist ein Dokument von Bedeutung, denn es enthält entlarvende Äußerungen.

Demnach sei einer der Gründe für den „Zerfall der Demokratie“ (so der Titel von Mounks aktuellem Buch) und den Aufstieg des „Rechtspopulismus“,

daß wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen, das wird, glaube ich, auch klappen, dabei kommt es aber natürlich auch zu vielen Verwerfungen.

Damit hat ein Ideologe des „Remplacismus“ (nach frz. remplacement = Ersetzung, Austausch, um es mit einem Begriff von Renaud Camus zu sagen) auf verblüffende Weise die Karten auf den Tisch gelegt. Er ist nicht der erste, und er wird auch nicht der letzte sein. Das Besondere ist, daß Mounk nahezu wortwörtlich formuliert, was im rechten Lager schon lange thematisiert und kritisiert wird, aber immer noch als „Verschwörungstheorie“ und Hirngespinst abgetan wird.

Mounk bestätigt mehrere wichtige Punkte der Kritiker dieses Vorgangs:

  1. Multikulturalismus ist ein Experiment ohne historische Präzedens. Was momentan in Westeuropa geschieht, ist also nicht „normal“, es ist nicht „Einwanderung, die es immer schon gab“, es ist nichts „Natürliches“. Damit liegt auf der Hand, worin das ethisch Verwerfliche dieser Politik liegt: Denn sind etwa Völker, Nationen, „Gesellschaften“ Laborratten und Versuchskaninchen, an denen man sich „Experimente“ mit ungewissem Ausgang erlauben darf? Was Mounk euphemistisch „Verwerfungen“ nennt, bedeutet im Endeffekt nichts anderes, als daß im schlimmsten Fall jene „Ströme von Blut“ fließen werden, die Enoch Powell prophezeit hat.
  2. Die ethnokulturelle Homogenität ist die historische Grundlage, die abgeräumt und aufgelöst werden soll. Die Vertreter des Multikulturalismus und Remplazismus drehen die Reihenfolge um, wenn sie behaupten, daß die „völkischen“ Rechten diese Homogenität erst herstellen wollen, etwa durch ethnische Säuberungen. Dabei heben sie gerne die Tatsache hervor, daß die ethnokulturelle Einheit der westeuropäischen Nationen durch jahrzehntelange Masseneinwanderung bereits jetzt erheblich geschwächt und fragmentiert ist. Da diese „Homogenität“ immer nur eine relative ist, ist das „Experiment“ noch nicht beendet, solange das angestammte Volk weiterhin die Mehrheit stellt, und man noch immer von einer relativ homogenen Gesellschaft sprechen kann.
  3. Ethnokulturelle Homogenität und Demokratie sind konzeptionell eng miteinander verbunden. Eine monokulturelle, monoethnische Demokratie ist der historische Normalfall (das gilt, historisch gesehen, nebenbei auch für ein Gebilde wie die USA), eine multiethnisch-multikulturelle Demokratie das „Experiment“, das historisch noch nie dagewesen ist und das mit einem utopistischen Fanatismus vorangetrieben wird.

Hier setzt die „populistische“ Kritik am gegenwärtigen, verfälschten „Demokratie“-Begriff der herrschenden, multikulturalistisch orientierten Eliten an: Die Multikulturalisierung unterminiert ein wichtiges Fundament des demokratischen Nationalstaats, häuft eine bloße Bevölkerung an, die sich aus Gruppen unterschiedlichster Herkunft zusammensetzt, und die sich dennoch nach der Vorstellung der Ideologen als „demos“, „populus“, „Volk“ erkennen sollen. Daß das gelingen kann, wird Tag für Tag von der Realität widerlegt.

An diesem Punkt taucht meistens die Rede von den berüchtigten „Werten“ auf, die diese „Vielfalt“ zu einer Einheit kitten sollen. Typisch ist etwa diese Zwitschermeldung von Heiko Maas:

#Heimat wird für mich durch gemeinsame Werte bestimmt, nicht durch Herkunft oder Hautfarbe. Ein moderner Heimatbegriff darf nicht nur von ortsverbundenem Pathos geprägt sein, sondern auch von Ideen und Überzeugungen, die uns verbinden und die grenzenlos sein können.

Wer seinen Carl Schmitt gelesen hat, weiß, daß gerade die „Werte“ eine äußerst polemogene Wirkung entfalten können. Die „Werte“ des Heiko Maas etwa werden von einer erheblichen Anzahl von Deutschen abgelehnt (immer wieder lustig: die Amazon-Rezensionen seines Buches), und mit einem typischen ethnozentrisch und schariakonform denkenden arabischen Moslem wird der Noch-Justizminister auch nicht allzu viele Gemeinsamkeiten haben.

Die Vorstellung, daß es „Ideen und Überzeugungen“ seien sollen, „die uns verbinden“, birgt in sich den Keim der Gleichschaltung und der geistigen Verödung – multiethnisch, aber monoideell ist die Devise. Demgegenüber sind Herkunft und „Hautfarbe“ wesentlich effektivere und natürlichere Binde- und Solidaritätsmittel, die einen größeren Pluralismus zulassen.

Auf Twitter antwortete jemand schlau:

Was für ein aufgesetztes Gerede. Heimat ist das bayerische Dorf in dem ich aufgewachsen bin, dessen kleinbürgerliche Werte ich in kaum einer Weise teile, dessen Bewohner ich größtenteils nicht einmal leiden kann. Dennoch ist das meine Heimat, wohin auch immer mich das Leben führt.

Weiterlesen im Original auf Sezession! (dies war Seite 1 von 3)

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Siehe auch:

Deutschland schafft sich ab. Broder: „Na und?“ von Manfred Kleine-Hartlage

Tyrannei und Vielfalt in der antiken Welt von Guillaume Durocher

Die Torheit des Staatsbürgernationalismus von R. Houck

Rassenerhaltung: für heimische Bienen ja, für Weiße nicht? von mir

Warum Juden für „Vielfalt“ sind von mir

Frans Timmermans: „Europa muss Vielfalt akzeptieren“ von mir

Barbara Lerner-Spectre: „Ohne Multikulturalismus wird Europa nicht überleben“ von mir

Für das „Land“ – oder für das Volk? von mir (als Deep Roots)

Stimmen unserer „Freunde“ von mir (als Deep Roots)

Die Nation als Idee von Kevin Alfred Strom

Rasse: Das erste Prinzip von Gregory Hood

Wenn Verrat zur Norm wird: Warum die Willensnation, nicht der Islam, unser Hauptfeind ist von Fjordman

„How Whites took over America“ (ein satirisches Video von Horus the Avenger mit Transkription des englischen Textes)

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Die Torheit des Staatsbürgernationalismus

Von R. Houck, übersetzt von Lucifex. Das Original The Folly of Civic Nationalism erschien am 8. November 2017 auf The Occidental Observer.

Staatsbürgernationalismus – die Idee, daß eine Nation wenig mehr ist als eine Anzahl abstrakter Ideen und nicht eine Gruppe von Menschen, die durch Blut aneinander gebunden sind. Die Idee, daß jeder, von überall her, eines Tages ein Amerikaner werden kann. Die Idee, daß Amerika ein Heimatland für alle ist, und daß wir alle Einwanderer sind. Die Idee, daß – wenn man die Gründerpopulation der Vereinigten Staaten, oder eigentlich jeder westlichen Nation, durch fremde Migranten ersetzt – auch die Nation erhalten bleiben wird, solange die Ideen erhalten bleiben.

Staatsbürgernationalismus: vielleicht das größte Hasardspiel aller Zeiten.

Der grundsätzliche Denkfehler des Staatsbürgernationalismus ist, daß das amerikanische und europäische Ideal Nichteuropäern beigebracht werden kann. Die Prinzipien und die Ethik, die unsere Zivilisation groß machten, entstanden aus der europäischen DNS. Es war kein Irrtum und kein magischer Dreck. Es gibt einen Grund, warum gewisse Ideale und Politikformen im Okzident erschienen und nirgendwo sonst in der Welt. Es gibt einen Grund, warum Nichtweiße die Wahrheiten nicht akzeptieren, die wir für selbstverständlich halten.

Wir können uns Fakten und Zahlen ansehen, die die Idee untermauern, daß es in einem breiten Spektrum von Belangen große Unterschiede zwischen Weißen und Nichtweißen gibt, und insbesondere zur fundamentalen Frage nach der angemessenen Rolle der Regierung. Nichtweiße glauben mit größerer Wahrscheinlichkeit, daß die Kontrolle durch die Regierung wichtiger ist als Individualrechte. Eine Studie von 2015 ergab, daß 50 % der Hispanics und 62 % der Schwarzen in den Vereinigten Staaten für Hassredegesetze sind, die es illegal machen würden, beleidigende Bemerkungen zu machen, verglichen mit 36 % der Weißen, die solche Gesetze unterstützen würden.

Pew Research stellte die Frage: „Was halten Sie für wichtiger – das Recht der Amerikaner auf Schußwaffenbesitz zu schützen, ODER den Schußwaffenbesitz zu kontrollieren?“ 75 % der Hispanics und 66 % der Schwarzen hatten das Gefühl, daß Schußwaffenkontrolle wichtiger sei als das Recht auf den Besitz von Feuerwaffen zu schützen. Auf der anderen Seite antwortete eine Mehrheit der weißen Amerikaner – 54 % -, daß Waffenrechte wichtiger seien als Waffenkontrolle. Nach Partei sortiert sehen wir, daß 70 % der Republikaner, verglichen mit 30 % der Demokraten, antworteten, daß der Schutz der Waffenrechte wichtiger sei als Waffenkontrolle.

Aus diesen Umfragen sehen wir sehr deutlich, daß die in unserer Bill of Rights präsentierten Ideen weit mehr von der weißen Mehrheit hochgehalten werden als von Schwarzen oder Hispanics. Man kann somit annehmen, daß weder die Verfassung noch die Bill of Rights eine nichtweiße Mehrheit überleben kann. Die Gründer verstanden, daß diese Art einer von hohem Vertrauen geprägten Nation, die den Individuen enorme Rechte gewährte, auf einer weißen Gesellschaft beruhte. Die Phrasen „für uns und unsere Nachkommen“ in der Verfassung und „freie weiße Personen von gutem moralischem Charakter“ aus dem Einbürgerungsgesetz von 1790 fassen recht ausdrücklich eine weiße Zukunft für die Vereinigten Staaten ins Auge.

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Zwei Bilder

Von Irmin Vinson, übersetzt von Lucifex. Das Original Two Images erschien am 19. Juni 2017 auf Counter-Currents Publishing / North American New Right. [Wiki-Link zu den Oathkeepers bei deren erster Erwähnung vom Übersetzer eingefügt.]

Mein erstes Bild ist eines von bewaffneten „Oathkeepers“, die unter der Einbildung handeln, Polizisten zu sein, wie sie einen Mann der Alternativen Rechten aus einem öffentlichen Park in Houston werfen. Der Vorfall fand während eines kürzlichen Protests wegen angeblicher linker Drohungen gegen eine Statue des Mannes statt, der der Stadt ihren Namen gab.

Der junge Mann hatte Schilder zur Äußerung seiner politischen Meinung mitgebracht, und nachdem die Oathkeepers seine politischen Meinungen nicht teilten, fühlten sie sich dazu berechtigt, ihn an deren Äußerung zu hindern. Einer der Oathkeepers, ein illegaler mexikanischer Einwanderer, griff den Alt-Right-Mann auch tätlich an, also fügten sie ganz gewöhnliches Schlägertum ihren anderen Delikten hinzu. Eine Berichterstattung über diesen Vorfall ist im Daily Stormer zu finden, zusammen mit einem feinen Beispiel von Azzmadors intelligenter Streitbarkeit. [Anm. d. Ü.: Wie Irmin Vinson in einem Kommentar im Counter-Currents-Originalstrang nachträglich mitteilte, ist Azzmadors Tirade dort inzwischen verschwunden und stattdessen unter diesem Link zu finden.]

Der Anführer dieser Bande von Oathkeepers drückte ihre zugrundeliegende Philosophie aus: „Rassisten sind hier unter uns nicht willkommen, weil Rassismus schlicht und einfach dumm ist. Und falls dir das nicht gefällt, so ist mir das scheißegal.“

„Unter uns“ in seinem ersten Satz bedeutete: „in diesem öffentlichen Park“. Auf der Grundlage ihre Glaubens, daß „Rassismus“ schlicht und einfach dumm ist, haben Oathkeepers geschlußfolgert, daß sie berechtigt seien, „Rassisten“ gewaltsam von öffentlichen Orten zu entfernen, ungeachtet dessen, was das Gesetz an Gegenteiligem sagen mag.

Oathkeepers glauben wie alle Mainstream-Konservativen, daß die Moral es erfordere, daß rassische Aggression von Nichtweißen gegen Weiße ignoriert werde. Ein Weißer wird in dem Moment zu einem „Rassisten“, in dem er ein Muster rassischer Aggression gegen ihn bemerkt und dementsprechend handelt. Oathkeepers geloben dementsprechend, daß sie nie für ihr eigenes Volk aufstehen werden und daß sie physisch gegen jeden Rasseorientierten handeln, der das tut. Ein Angriff gegen einen „Rassisten“ ist daher angemessen, besonders wenn die Oathkeepers Schußwaffen tragen und der „Rassist“ unbewaffnet ist.

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Marvel Comics, Ethnizität und Rasse

Von Ted Sallis, übersetzt von Deep Roots. Das Original Marvel Comics, Ethnicity, & Race erschien am 30. August 2011 bei Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Ich möchte den Fußspuren von Jonathan Bowden folgen und Rasse und Ethnizität im Kontext der Marvel-Comics diskutieren. Ich war früher ein Sammler und teile ironischerweise mit Bowden meine Wertschätzung für die Geschichte Zukala’s Daughter. Manche glauben, daß dieses Thema bloß „kindischer Quatsch“ ist, aber da widerspreche ich.

Während dies nicht mein übliches Diskussionsthema ist, so trifft es zu, daß der „Kulturkrieg“ über verschiedenartige Medien geführt wird, wie die Popkultur, zu der Comichefte gehören. Die Machthaber haben seit langem beeindruckbare Jugendliche mit multikulturalistischen Botschaften über das Medium Comic ins Visier genommen. Da die Kultur das „Meer“ ist, in dem unsere Genotypen und Phänotypen „schwimmen“, ist es nützlich, Aspekte dieser Kultur zu untersuchen und zu bewerten, und daher sind Comics ein legitimes Thema der Analyse.

Stan Lee

Es muß festgehalten werden, daß das Imperium von Marvel Comics vorwiegend auf dem Werk von zwei Männern erbaut wurde, beide von jüdischer Abstammung – des Autors Stan Lee (Stanley Martin Leiber) und des Zeichners Jack Kirby (Jacob Kurtzberg). Natürlich waren auch andere Autoren und Zeichner wichtig, einschließlich späterer jüngerer, die zum Redakteur aufstiegen, und viele davon waren Nichtjuden. Jedoch waren es Lee und Kirby, die die Basis für alles schufen, was folgte, und die Marvel auf den besonderen ideologischen Weg brachten, wie er hier umrissen wird, der rassische Toleranz, Gegnerschaft zu Bigotterie und eine gänzlich nichtrassische Form des amerikanischen Verfassungspatriotismus betonte.

Fürs Protokoll: Ich möchte kurz die Lee-Kirby-Methode der Produktion von Geschichten kommentieren, die von Marvel als Ganzes übernommen wurde und den kreativen Prozeß revolutionierte.

Jack Kirby

Hier denkt sich der Autor (z. B. Lee) die allgemeine Geschichte aus, und dann zeichnet der Zeichner (z. B. Kirby) auf Basis des ursprünglichen groben Umrisses die Einzelbilder, womit er im wesentlichen den Handlungsstrang und die Details der Geschichte festlegt. Dann kommt der Autor hinzu und schreibt den eigentlichen Text.

Bei diesem System ist der Zeichner ein gleichberechtigter Mitarbeiter beim Handlungsverlauf, und Spannungen, die mit Kirbys Wunsch nach gleichberechtigter Namensnennung zusammenhingen, bereiteten Marvel später Probleme, die dazu führten, daß Kirby schließlich die Firma verließ, womit das sogenannte „Silberne Zeitalter“ des (Marvel-) Comics beendet wurde.

Die Fantastic Four

The Fantastic Four (Ausgabe #1 – Nov. 1961) war der erste von Marvel und der berühmten Kombination Lee-Kirby produzierte „Superhelden“-Comic; Marvel (einschließlich Lee und Kirby) hatten zuvor in den 1950ern eine Serie von Monster-Comics produziert. Hier gab es einen Paradigmenwechsel in der Welt der Comics, indem die Helden – mental und emotional – als „normale“ Menschen dargestellt wurden, nicht als gottähnliche Helden; wir beobachten Charaktere mit all den Problemen und Schwächen gewöhnlicher Leute, ein Konzept, das in dem nachfolgenden Charakter Spider-Man zu seinem vollsten Ausmaß in entwickelt wurde.

Filmbesetzung der „Fantastic Four“, von links nach rechts: The Human Torch, the Thing, Invisible Girl, Mr. Fantastic

Die Fantastic Four werden von Reed Richards (Mr. Fantastic) angeführt, einem Superhelden mit der Fähigkeit, sich zu strecken (ähnlich Plastic Man), und bestehen auch aus seiner Ehefrau Susan Storm Richards (Invisible Girl), ihrem jüngeren Bruder Johnny Storm (The Human Torch) und ihrem Freund Ben Grimm (the Thing).

Ethnisch/rassisch können sie wie folgt beschrieben werden: Richards und die beiden Storms scheinen nach Nachnamen, Hintergrund und physischer Erscheinung Amerikaner der Gründerpopulation zu sein (d. h. britischer Abstammung). Richards ist ein braunhaariger, braunäugiger, hellhäutiger Nord-Atlantide, während die beiden Storms blonde, blauäugige Nordische sind. Ich werde die Besetzung der halb-mexikanischen (1/8 indianischen) Schauspielerin Jessica Alba als Sue Storm in der Hollywood-Version dieses Comics ohne ausführlichen Kommentar übergehen. Der Charakter des Johnny Storm wurde in der Filmversion ebenfalls etwas dunkler gemacht, bleibt aber ein Weißer; wie er und Alba/Sue Storm ein glaubwürdiges Geschwisterpaar abgeben sollen, weiß ich nicht.

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Richtigstellung der Frage: Vermeidung von Trumps fatalen Halbmaßnahmen

Eingebürgerter U.S.-Bürger legen den Treueeid ab.

Eingebürgerte U.S.-Bürger legen den Treueeid ab.

Von  John Morgan, übersetzt von Deep Roots. Das Original Getting the Question Right: Avoiding Trump’s Fatal Half-Measures erschien am 1. Februar 2017 auf Counter-Currents Publishing.

Wir wußten, daß es so sein würde: Liberale werden wegen jeder Politik empört und quertreiberisch sein, die Präsident Trump in den nächsten vier Jahren umzusetzen versucht, egal wie vernünftig oder wenig bemerkenswert sie in Wirklichkeit sein mag. Es wird eine ständige Quelle der Erheiterung sein zu sehen, welche neuen angeblichen Beleidigungen des menschlichen Anstands Liberale in den kommenden Jahren entdecken werden, um deswegen wütend zu werden. (Man beachte bitte, daß ich bewußt den Begriff „Liberale“ statt „Linke“ verwendet habe, in Anbetracht dessen, daß der Liberalismus nicht nur die Linke umfaßt, sondern auch viel von der Rechten wie auch der amerikanischen Politik, so wie sie existiert.)

Das bisher bemerkenswerteste Beispiel, nicht einmal zwei Wochen nach Beginn von Trumps Präsidentschaft, ist natürlich die Aufregung als Reaktion auf seine Einreisesperre für Bürger von sieben mehrheitlich moslemischen Ländern in die Vereinigten Staaten und eine begleitende Sperre für alle Flüchtlinge für einen Zeitraum von neunzig Tagen.

Es gibt viele Arten, um auf die Vorwürfe der Liberalen zu antworten, daß dies ein in der modernen amerikanischen Geschichte beispielloser Akt der Barbarei sei, so wie dies Aedon Cassiel in seinem neuesten Artikel so gekonnt getan hat. Man könnte auf die Tatsache hinweisen, daß Obama während seiner Präsidentschaft zu mindestens sechs Anlässen Executive Orders benutzt hat, um Staatsbürgern spezifischer Länder die Einreise zu verwehren. Man könnte erwähnen, daß die sieben Nationen, die von Trumps Sperre betroffen sind, alle in Obamas eigenem Visa Waiver Program Improvement and Terrorist Travel Prevention Act von 2015 genannt wurden. Man könnte zeigen, daß Obama während seiner Amtszeit die Oberleitung bei der Deportation von nahezu drei Millionen Einwanderern hatte, was mehr ist als bei allen vorhergehenden amerikanischen Präsidenten der Geschichte zusammengenommen. Man könnte sogar gegenüber denjenigen Liberalen, die das kümmern könnte, erwähnen, daß kein Geringerer als der heilige Thomas von Aquin die Absurdität einer Politik der offenen Grenzen anerkannte.

Aber Tatsache ist, daß Liberale in dieser Sache nicht auf die Vernunft hören werden, oder höchstwahrscheinlich in keiner anderen Sache, für die Trump sich einsetzt, nachdem sie nicht an der Wahrheit interessiert sind, sondern vielmehr nur daran, wie sie dieses Gefühl der Ungerechtigkeit als Waffe gegen ihn einsetzen können. Dies ist klar, wenn wir uns die Zahl der demokratischen und in manchen Fällen sogar republikanischen Politiker ansehen, die sich in den letzten paar Tagen dafür entschieden haben, die Protestierer zu unterstützen.

Ich denke daher, daß es falsch ist, in den Diskursmodus der Mainstream-Rechten hinsichtlich dieser Sache zu verfallen („Seht, ihr habt es auch getan!“). Denn so sehr ich auch bejahe, was Trump bisher getan hat, und trotz der Tatsache, daß ich für alles bin, was die Einwanderung in die Vereinigten Staaten verringert, ist die Wahrheit die, daß Trumps Sperre keine echte Lösung für Amerikas Einwanderungsproblem ist. Bestenfalls ist sie eine fatale Halbmaßnahme, wie auch die Mauer entlang der mexikanischen Grenze. Die wahre Frage, die keiner in der Mainstream-Politik zu stellen bereit ist, lautet: Soll Amerika weiterhin eine Heimat für Menschen europäischer Abstammung sein, und soll es weiterhin vorrangig von europäischen Ideen und Werten gestaltet werden? Wenn wir die Aufmerksamkeit der weißen Amerikaner nicht auf diese viel dringendere Frage umlenken, dann werden diese kleineren Kämpfe, die in der nahen Zukunft aufkommen, bestenfalls die unausweichliche Umformung des Landes in eine Plantage in der Art von Brasilien bloß graduell verlangsamen und im schlimmsten Fall zu einer Ablenkung von dem werden, was wirklich auf dem Spiel steht.

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Die unaufhaltsame Kraft

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Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Unstoppable Force erschien am 21. Januar 2017 in Kevin Alfred Stroms Essays auf Basis einer Radiosendung von American Dissident Voices vom selben Datum.

JUDEN STEHLEN alles, was Sie besitzen, und verkaufen es Ihnen dann mit Zinsen zurück. Natürlich nur, wenn Sie der Meistbietende sind. Diesmal haben sie uns unsere Konterrevolution gestohlen. Sie haben unseren Populismus gestohlen. Sie haben die Energie unseres Volkes gestohlen, Energie, die einen echten Widerstand gegen die Tyrannei antreiben sollte, die uns fehlregiert. Statt Größe – statt der Zurückgewinnung unserer Bestimmung – bekommen wir geldorientiertes rah-rah und multirassische Platitüden, die mit jenen von John McCain wetteifern; Böses, verpackt in Hühnerfett und Inhaltslosigkeit. Ja, ich rede über die Amtseinführungsrede von Trump. Leere Kalorien, wie die Ernährungsfachleute sagen. Alles leere Kalorien. Falls Sie rassebewußte weiße Männer oder Frauen sind, so kann Ihre Leichtgläubigkeit als nahezu perfekte Funktion dessen gemessen werden, wie sehr Ihnen die Rede gefiel.

Aus dem Trump-Lager heißt es, „er schrieb sie selbst.“ Von Nathan Guttman vom Jewish Daily Forward (und vielen anderen Quellen) heißt es, daß sie von einem netten Judenjungen namens Stephen Miller geschrieben wurde. Ich fürchte, ich muß da dem Forward zustimmen. So oder so sieht es nicht gut aus für Trump – oder für uns.

Ich habe die Amtseinführung angesehen. Ich sah Sheldon Adelson und Jared Kushner und Marvin Hier – alle auf hohen Ehrenplätzen und alle sehr selbstzufrieden, besitzergreifend und in Eigentümerpose bezüglich der ganzen Sache. Und außer Steve Bannon war kein „alt-righter“ in Sicht. Trump ist buchtsäblich ein Strohmann von Goldman Sachs und Likud, mit der Genehmigung des Stammes für eine sorgfältig begrenzte Menge von Staatsbürgernationalismus, um die Goyim davon abzuhalten, zu unruhig zu werden. (Das heißt, Genehmigung von einem Zweig des Stammes. Der andere Zweig will damit weitermachen, uns so schnell wie möglich umzubringen, ohne uns auch nur den Knochen des milden Staatsbürgernationalismus zuzuwerfen, und er ist wütend über die Fraktion, die Trump besitzt, weil sie ihr Programm bremst.) Ihnen einen Knochen oder zwei zuzuwerfen, während Sie sich im sowjetischen Gulag befinden und Ihre Hinrichtung schon angesetzt ist, ist nicht dasselbe, wie Sie zu befreien, meine Damen und Herren. Aber es könnte Sie sich ein paar Minuten lang besser fühlen lassen, und falls es das ist, was Ihnen wichtig ist, dann nur zu, feiern Sie.

Untersuchen wir, was Präsident Trump erst gestern in seinen ersten Worten im Amt sagte.

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Für das „Land“ – oder für das Volk?

„Sie haben sich den Dank einer dankbaren Nation verdient!“ – „Ich frage nicht, was mein Land für mich tun kann, sondern was ich für mein Land tun kann… (Ich frage auch: was ist ein Land?)“

„Sie haben sich den Dank einer dankbaren Nation verdient!“ – „Ich frage nicht, was mein Land für mich tun kann, sondern was ich für mein Land tun kann… (Ich frage auch: was ist ein Land?)“

Von Deep Roots (post-AdS)

Als ich vor längerer Zeit das obige Bild im Internet gefunden hatte, ist mir zunächst sofort aufgefallen, wie passend es die ideelle Hohlheit der heutigen NWO-Macht und „Willensnation“ USA symbolisiert: der leere Anzug mit Zylinderhut, der dem Gerippe in Offiziersuniform den Orden anheftet, während im Hintergrund die leeren Gesichter vor der amerikanischen Flagge salutieren.

Etwas später hat mich jedoch die Nachbemerkung des Offiziersskeletts, „Ich frage auch: was ist ein Land?“, auf den Gedanken gebracht, daß die Bezeichnung „Land“ im Sinne von „Nation“ eigentlich ein künstlicher Begriff ist, mit dem zwar von den Einheimischen eines traditionellen Ethnostaates meist das Richtige gemeint wird – nämlich der symbolische Sammelbegriff für ein Volk, dessen Territorium und staatliche Organisation -, der aber auch mit anderen Bedeutungen im Sinne eines multiethnischen Staates gefüllt werden kann.

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Wenn Verrat zur Norm wird: Warum die Willensnation, nicht der Islam, unser Hauptfeind ist

Druckversion (pdf)

von Fjordman

Übersetzung: BeforeDawn

Der Originalartikel ist am 9. Juni 2011 unter dem Titel When Treason Becomes The Norm: Why The Proposition Nation, Not Islam, Is Our Primary Enemyim Blog Gates of Vienna erschienen.

Dieser Text ist durch den Aufsatz “Why Is This Not Treason?” des tapferen englischen Aktivisten und Patrioten Paul Weston angeregt worden und basiert zum Teil auf Kommentaren, die ich auf dem Blog Jew Among You hinterlassen habe.

Im Jahr 2009 ist herausgekommen, dass die regierende Labour-Partei, ohne die Bürger zu befragen, Britannien absichtlich mit mehreren Millionen Immigranten überflutet hat, um in einem Akt des social engineering ein „wirklich multikulturelles“ Land zu konstruieren. Demnach war das riesige Ansteigen der Migrantenzahlen im vorausgegangenen Jahrzehnt zumindest teilweise auf den politisch motivierten Versuch zurückzuführen, das Land radikal zu verändern und „die Nasen der Rechten in (ethnische) Verschiedenheit zu stoßen“, so Andrew Neather, ein ehemaliger Berater des Premierministers Tony Blair. Er sagte, die Masseneinwanderung sei das Resultat eines absichtlichen Planes, aber die Minister möchten nicht so gern darüber sprechen, weil sie befürchten, dass ihnen dies den „Kern ihrer Wählerschaft, die Arbeiterklasse“, entfremden könne.

Immigrants in Birmingham

Lord Glasman – ein persönlicher Freund des Labour-Führers – hat 2011 festgestellt, dass „Labour die Leute über das Ausmass der Einwanderung belogen hat … und dass es einen massiven Vertrauensbruch gegeben habe“. Er hat zugegeben, dass die Labour Party sich zuweilen wirklich feindlich gegenüber den einheimischen Weißen verhalten hat. Im besonderen habe es die Sichtweise gegeben, dass die Wähler aus der weißen Arbeiterklasse „ein Hindernis für den Fortschritt“ seien.

So weit ich weiß, haben diese schockierenden Enthüllungen, dass eine westliche Regierung einen Frontalangriff gestartet hat, um ihre eigenes Volk platt zu machen, bislang nicht zu einem einzigen Wort des Protestes seitens der politischen Führung oder der Massenmedien in irgendeinem Land des Westens geführt, obwohl man dies als eine staatliche Politik einer auf die weiße Bevölkerungsmehrheit zielenden ethnischen Bereinigung ansehen kann. In den Massenmedien meines Landes ist dieses öffentliche Eingeständnis Neathers kaum erwähnt worden, obwohl die Journalisten sonst kaum jemals eine Gelegenheit auslassen, um vor der gefährlichen Flut des „weißen Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit“ zu warnen, die heutzutage angeblich durch die westliche Welt fegt.

Ich bin inzwischen bei dem Verdacht angelangt, dass der Grund für dieses schändliche Schweigen der ist, dass die Regierungen in allen westlichen Ländern ohne Ausnahme eine ähnliche bewusste Politik der Enteignung der Europäer verfolgen und deshalb auch nichts an dem auszusetzen haben, was die britische Regierung getan hat.

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Die Nation als Idee

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Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots.
Das Original The Nation as Idea erschien am 3. November 2008 in Kevin Alfred Stroms Essays. (Ursprünglich am 1. Januar 2006 als Radiosendung von American Dissident Voices gesendet)

Sie wollen die Idee der rassischen Selbstbestimmung unterdrücken, weil sie wissen, daß sie die Macht hat, die Welt neu zu gestalten.

Eine Nation, die auf Ideen oder Religion oder Geographie allein begründet ist, ist ein künstliches Konstrukt. Sie wird sterben, wenn ihre Gründerrasse ersetzt wird, selbst wenn sie nur dem Namen nach weiterlebt.

Es ist so: wenn ein Verbrecher ihren Deutschen Schäferhund namens Rolf tötet und ihn durch einen sibirischen Hamster ersetzt, dann ist es egal, ob Sie den Hamster Rolf nennen – es ist egal, ob Sie so tun, als sei der Hamster Rolfs Welpe – es ist egal, ob der Hamster im selben Haus lebt und im selben Bett schläft wie Rolf – es ist egal, ob Sie dem Hamster beibringen, wie ein Hund zu bellen – es ist egal, ob Sie dem Hamster derselben Ausbildung unterziehen wie Ihren Deutschen Schäferhund. Der Hamster ist genetisch verschieden von dem Schäferhund und wird daher niemals wie dieser agieren, niemals dasselbe Potential haben und niemals in irgendeiner sinnvollen Weise mit dem nun toten Schäferhund verwandt sein oder dessen Namen verdienen.

Und das ist eine gute Analogie zu dem, was in Amerika geschieht, da die weißen Amerikaner durch Mexikaner und andere Nichtweiße ersetzt werden, während George Bush und seine Milliardärskumpel schnurren, daß sie alle „Amerikaner werden“ können, wenn sie nur an die richtigen Dinge „glauben“ und ordentlich „gebildet“ sind.

Das Konzept von der „Nation als Idee“ führt letztendlich zum Tod für das Volk. So ist es immer in künstlichen Nationen, die auf Ideen oder Religion oder Geographie beruhen. All diese Dinge – politische Ideen, Kirchendogmen, auf einer Karte gezeichnete Linien – haben keine wie immer geartete physische Realität. Sie sind nur geistige Konstrukte; elektrische Aktivität in unseren Gehirnen. Nationen jedoch, die auf Blut begründet sind – auf Volkstum – haben das Potential, ewig zu leben. Die Genmuster, denen unsere Leben und unsere Ideen und unsere Kultur entstammen, sind real. Sie machen das Leben selbst aus. Und das Leben triumphiert über Ideen, das Leben triumphiert jedes Mal über die künstlichen Konstrukte des Menschen.

Das Leben fordert Selbstbestimmung und Freiheit für unser Volk. Selbstbestimmung bedeutet ein Territorium für unser Volk allein, und eine Regierung, die allein diesem Volk verantwortlich ist. Dies ist keine hasserfüllte Idee. Eine Welt, die auf dem Prinzip der Selbstbestimmung beruht, wäre sicherlich eine Welt, in der es keinen Platz für Multikulturalismus oder jüdisches Herrschaftsstreben gäbe. Aber es gäbe Platz für Rassen, viele Rassen. Viele Nationalitäten. In Wirklichkeit ist eine auf Selbstbestimmung beruhende Welt die beste vorstellbare Welt zur Bewahrung der verschiedenen Rassen und Kulturen der Welt angesichts des Globalismus.

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