Earth Day Special

Von John Morgan, übersetzt von Lucifex. Das Original Earth Day Special erschien am 22. April 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Heute ist Earth Day, der ein Anlaß für Aufrufe zum Umweltschutz gewesen ist, seit er 1970 mit Unterstützung beider Parteien als Reaktion auf die Santa-Barbara-Ölkatastrophe erstmals in Amerika gefeiert wurde. Obwohl der Umweltschutz in den letzten Jahrzehnten mit der politischen Linken identifiziert worden ist, ist der sorgsame Umgang mit der Erde und das Streben nach Harmonie zwischen Mensch und Natur traditionell ein Thema der Rechten gewesen. Progressive andererseits, besonders so, wie es sich im Kommunismus manifestierte, sind historisch Verfechter der Massenindustrialisierung gewesen, im Glauben, daß es möglich ist, den Planeten in ein technologisches Utopia zu verwandeln, so wie sie es für möglich halten, die menschliche Natur selbst zu verändern, und sie zeigten völlige Gleichgültigkeit gegenüber der zerstörerischen Wirkung, die ihre Projekte auf die natürliche Welt hatten.

Heute sind natürlich trotz mancher Unterschiede in ihrer oberflächlichen Rhetorik die Mainstream-Linke und die Mainstream-Rechte vereint in ihrer Sicht auf die Erde als nichts weiter als eine Ressource, die für das Wirtschaftswachstum auszubeuten ist, und weichen nur in den Details voneinander ab. Aber die wahre Rechte hat immer anerkannt, daß der Mensch im Kontext mit der natürlichen Ordnung als Ganzes verstanden werden muß und daß Gesellschaften und Individuen nur durch Verständnis und Respektierung unseres Platzes darin wahrhaft wachsen können, ohne die Zukunft ihrer Kinder zu opfern.

Wir möchten eure Aufmerksamkeit auf die folgenden Artikel lenken, die sich mit diesen Themen befassen:

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Siehe auch:

Earth Day 2019, Teil 1: Fünfzig Jahre apokalyptische Klimaerwärmungs-Vorhersagen, und warum die Leute daran glauben und Teil 2 von Dr. Peter Baggins

Von schwarzem Denken und weißem Denken und den globalen Müllteppichen von mir (als Deep Roots)

90 % der Plastikmüllkatastrophe in den Ozeanen wird von Umweltverschmutzung in der Dritten Welt verursacht

diesen Kommentar von mir mit zwei übersetzten Kurzartikeln über die Umweltbelastung durch Kohlenflözbrände in China, die nahezu so viel Kohlendioxid produzieren, wie jedes Jahr von allen Autos und Kleinlastern in den Vereinigten Staaten ausgestoßen wird.

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

Earth Day 2019, Teil 2: Fünfzig Jahre apokalyptische Klimaerwärmungs-Vorhersagen, und warum die Leute daran glauben

Von Dr. Peter Baggins, übersetzt von Lucifex. Das Original Fifty Years of Apocalyptic Global Warming Predictions and Why People Believe Them, Part 2  erschien am 21. April 2019 auf The Occidental Observer.

Zuvor erschienen: Teil 1

Wissenschaftler wissen seit einiger Zeit, daß ihre Vorhersagemodelle für die globale Erwärmung zunehmend im Widerspruch zu den Daten standen. In jüngerer Zeit haben sie begonnen, manche der fehlerhaften Annahmen in den für Prognosen (nicht Beobachtungen) für die globale Erwärmung verwendeten Modelle zu lokalisieren. Ein Beispiel für diese Art von Korrektur ist ein Artikel von 2018, der im angesehenen Journal Science veröffentlicht wurde.

Die Verfügbarkeit von Stickstoff ist ein zentraler Kontrollfaktor für das terrestrische Pflanzenwachstum und daher für den Kohlenstoffkreislauf und den globalen Klimawandel. Es ist weithin angenommen worden, daß die Atmosphäre die Hauptquelle des terrestrischen Stickstoffeintrags ist. Überraschenderweise zeigen Houlton et al. nun, daß das Grundgestein über große Abschnitte der terrestrischen Umwelt eine genauso große Stickstoffquelle ist.

Klimawissenschaftler haben lange gewußt, daß Pflanzen manche der Effekte des Klimawandels ausgleichen, indem sie CO2 absorbieren und speichern. Aber sie nahmen an, daß die Fähigkeit von Pflanzen zur Ausführung dieser Funktion begrenzt sei, weil die Verfügbarkeit von Stickstoff in der Atmosphäre begrenzt war. Wie eine früher im Jahr 2003 in Science veröffentlichte Studie feststellte, „wird nicht genug Stickstoff verfügbar sein, um die Szenarien der hohen Kohlenstoffaufnahme aufrechtzuerhalten.“

Aber diese Vorstellung, daß die einzige Stickstoffquelle für das Pflanzenleben aus der Luft kam, ist in einem neueren Artikel widerlegt worden, ebenfalls in Science. Nun wissen wir, daß es riesige Stickstoffspeicher im Grundgestein des Planeten gibt, von denen Pflanzen sich ebenfalls ernähren können. Im Lichte dieser Befunde sagte Ronald Amundson, ein Bodenbiochemiker an der University of California in Berkeley, zu Chemical and Engineering News: „Wenn es mehr Stickstoff als erwartet gibt, dann sind die Einschränkungen für Pflanzenwachstum in einer Welt mit viel CO2 vielleicht nicht so groß, wie wir denken.“

Mit mehr verfügbarem Stickstoff könnte das Pflanzenleben in der Lage sein, mehr CO2 zu absorbieren, als Klimawissenschaftler geschätzt haben. Dies „hat das Potential, alle Prognosen im Zusammenhang mit dem Klimawandel zu ändern“, denn es könnte mehr Kohlenstoff an Land gespeichert werden und weniger in der Atmosphäre, als die Modelle annehmen.

Für interessierte Leser enthüllt eine Reihe von Artikeln über dieses Thema andere Beweise für Schwächen in Klimamodellen, die für die Vorhersage einer zukünftigen Erwärmung verwendet werden. Diese Modelle sagten eine jahrzehntelange Pause bei den globalen Temperaturen nicht vorher. Genausowenig sind verschiedene Kalamitäten eingetreten, die inzwischen hätten stattfinden sollen. Und ein neuer Artikel, der in einem anderen angesehenen wissenschaftlichen Journal, Nature, veröffentlicht wurde, ist ebenfalls zu dem Schluß gekommen, daß der Planet weniger empfindlich gegenüber CO2-Zunahmen ist, als die Computermodelle annehmen.

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Earth Day 2019, Teil 1: Fünfzig Jahre apokalyptische Klimaerwärmungs-Vorhersagen, und warum die Leute daran glauben

Von Dr. Peter Baggins, übersetzt von Lucifex. Das Original Earth Day, 2019: Fifty Years of Apocalyptic Global Warming Predictions and Why People Believe Them, Part 1 erschien am 19. April 2019 auf The Occidental Observer.

Zwei der wichtigsten Probleme, die der sogenannte Green New Deal zum Preis unabsehbar vieler Billionen zu lösen versuchen wird, sind die globale Erwärmung und ihre Folgen, einschließlich Dürre, Hungersnot, Überschwemmungen und massivem Verhungern. Sie erinnern sich vielleicht daran, daß Obama in seiner Rede zur Lage der Nation von 2015 erklärte, daß die größte Bedrohung, mit der wir es zu tun hätten, weder Terrorismus noch ISIS sei. Es waren auch nicht Nuklearwaffen in Schurkenstaaten. „Keine Herausforderung stellt eine größere Bedrohung für zukünftige Generationen dar als der Klimawandel“, sagte Obama.

Seine gesamte Administration einschließlich Vizepräsident Joe Biden und Außenminister John Kerry wiederholte häufig die Behauptung, daß der Klimawandel die größte Bedrohung sei, mit der die Welt es zu tun habe. Es war eine Meinung, die Obama während eines Earth-Day-Trips zu den Everglades von Florida wiederum betonte, wo er sagte: „Dies ist kein Problem für eine andere Generation. Es hat schwerwiegende Implikationen für die Art, wie wir jetzt gerade leben.“

In jüngerer Zeit haben Präsidentschaftsanwärter wie Beto O’Rourke zusammen mit den meisten Kandidaten der Demokraten ihre eifrige Unterstützung für den Green New Deal erklärt, indem sie vorhersagten, daß die Welt in 12 Jahren enden wird, wenn nichts getan wird. „Dies ist die letzte Chance, darin sind sich die Wissenschaftler einig – daß wir nicht mehr als 12 Jahre haben, um unglaublich kühne Schritte in dieser Krise zu unternehmen. Ich will nicht melodramatisch sein, aber die Zukunft der Welt hängt von uns ab, so wie wir hier stehen.“

Dies führt zu der Frage, die ich in diesem kurzen, auf Daten gestützten Essay stelle: Was für eine Erfolgsbilanz haben die Politiker und ihre Experten in ihren Klimavorhersagen? Immerhin wurden manche dieser Vorhersagen vor 10, 20 oder sogar 50 Jahren gemacht. Können wir nicht jetzt auf ihre Vorhersagen zurückschauen und beginnen, sie zur Rechenschaft zu ziehen?

Wie es andere getan haben, habe ich mich dafür entschieden, mit der ersten „Feier“ des Earth Day im Jahr 1970 zu beginnen. Nun, wer kann gegen den Earth Day sein? Es ist eine bezaubernde Idee, und ich bin seit meiner Collegezeit in Ann Arbor ein begeisterter Unterstützer gewesen, als wir das Ereignis auf dem Campus der Universität von Michigan feierten.

Hier ist, was die Experten vor fast einem halben Jahrhundert am Earth Day 1970 sagten:

  1. „Die Zivilisation wird innerhalb von 15 oder 30 Jahren enden, sofern nicht sofortige Handlungen gegen die Probleme unternommen werden, vor denen die Menschheit steht.“

Der Harvard-Biologe George Wald

  1. „Es ist bereits zu spät, um massenhaftes Verhungern zu verhindern.“

Denis Hayes, Cheforganisator des Earth Day

  1. „Wir befinden uns in einer Umweltkrise, die das Überleben dieser Nation und der Welt als geeigneter Lebensraum für Menschen bedroht.“

Der Biologe Barry Commoner von der Washington University

  1. „Die Bevölkerungszahl wird unvermeidlich und völlig alles überflügeln, was wir an kleinen Zuwächsen bei der Nahrungsversorgung machen. Die Todesrate wird während der nächsten zehn Jahre zunehmen, bis mindestens 100 – 200 Millionen Menschen pro Jahr verhungern. … Die meisten der Menschen, die im größten Kataklysmus der Geschichte des Menschen sterben werden, sind bereits geboren worden. … [Bis 1975] werden nach Meinung mancher Experten die Nahrungsmittelknappheiten das gegenwärtige Niveau von Hunger und Verhungern auf der Welt zu Hungersnöten von unglaublichen Ausmaßen eskaliert haben. Andere, optimistischere Experten denken, daß die letztendliche Kollision von Nahrung und Population erst im Jahrzehnt der 1980er stattfinden wird.“

Der Biologe Paul Ehrlich von der Stanford University

  1. „Die Demographen stimmen fast einhellig dem folgenden grimmigen Zeitplan zu: um 1975 werden weitverbreitete Hungersnöte in Indien beginnen; diese werden sich bis 1990 auf ganz Indien, Pakistan, China, den Nahen Osten und ausdehnen. Um das Jahr 2000 oder wohl früher werden Süd- und Mittelamerika unter Hungersnotbedingungen existieren. … Bis zum Jahr 2000, in dreißig Jahren, wird die gesamte Welt mit Ausnahme Westeuropas, Nordamerikas und Australiens, sich in einer Hungersnot befinden.“

Professor Peter Gunter von der North Texas State University

  1. „In einem Jahrzehnt werden Stadtbewohner Gasmasken tragen müssen, um die Luftverschmutzung zu überleben. … um 1985 wird die Luftverschmutzung die Menge des Sonnenlichts, das die Erde erreicht, auf die Hälfte verringert haben.“

Das Magazin Life

  1. „Bei der gegenwärtigen Rate der Stickstoffansammlung ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Licht aus der Atmosphäre ausgefiltert wird und nichts von unserem Land nutzbar sein wird. … Bis zum Jahr 2000 werden wir, falls die gegenwärtigen Trends weitergehen, Rohöl mit solch einer Rate verbrauchen, daß es kein Rohöl mehr geben wird. Sie werden zur Zapfsäule fahren und sagen. ‚Volltanken, Kumpel‘, und er wird sagen: ‚Tut mir sehr leid, es gibt nichts mehr.‘ … Die Welt hat sich seit etwa zwanzig Jahren scharf abgekühlt. Falls die gegenwärtigen Trends weitergehen, wird die Welt im 1990 um in der globalen Mitteltemperatur um vier Grad [Fahrenheit?, d. Ü.] kälter sein, aber elf Grad kälter im Jahr 2000. Dies ist etwa zweimal soviel, wie nötig wäre, um uns in eine Eiszeit zu bringen.“

Kenneth Watt

Globale Erwärmung und Massenhunger

Ich werde meine Aufmerksamkeit auf die zwei wichtigsten Vorhersagen konzentrieren: Globale Erwärmung und massives Verhungern. Wenn wir zu der oben angemerkten gescheiterten Vorhersage einer globalen Abkühlung zurückkehren, so können wir die Temperaturdaten in eine breitere Perspektive stellen. NASA-Daten zeigen, daß eine Periode der Erwärmung in den 1920ern und 1930ern von zwei oder drei Jahrzehnten abkühlender Temperaturen gefolgt wurden, von den 1940ern bis 1970. Zu dieser Zeit warnten uns viele Experten, einschließlich Carl Sagan, vor einer möglichen Eiszeit – nur um dann den Klimawandel am Hals zu haben. Von den 1970ern bis zu den späten 1990ern begannen Wissenschaftler geringfügig wärmere Temperaturen zu verzeichnen. Wenn wir auf diesen Zeitraum zurückschauen, so läutete die NASA die Alarmglocke wegen der globalen Erwärmung, während kurze Zeit später die New York Times Daten der NOAA [National Oceanic and Atmospheric Administration] zitierte, die keine Erwärmung über die vergangenen 100 Jahre in den Vereinigten Staaten zeigten.

Seit damals haben Gruppendenken und Political Correctness plus Belohnungen in Form von Regierungszuschüssen und universitärer Beförderungen Anreize für nahezu jedermann geschaffen, auf den gegenwärtigen Zug aufzuspringen und einen eskalierenden Erwärmungstrend zu projizieren. Wiederum kamen wir zu dem Weltuntergangsszenario zurück, das die 1970er charakterisierte.

Dann änderte sich das verdammte Klima völlig unerwartet wieder. Die globalen Temperaturdaten sind seit etwa 1998 ungefähr flach gewesen, haben sich laut offizieller globaler Temperaturdaten der NASA von Februar 2016 bis Februar 2018 sogar um 0,056 Grad Celsius abgekühlt Natürlich ist dies bloß ein zweijähriger Trend.

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Gedanken über die geschützte Rasse

Von Dr. Andrew Joyce, übersetzt von Lucifex. Das Original Thoughts on the Protected Race erschien am 11. April 2019 auf The Occidental Observer.

„Wisset, daß wir Leo den Juden, unseren Goldschmied und all seine Angelegenheiten, in unsere Hand, unsere Obhut und unseren Schutz genommen haben. Und daher befehlen wir, daß ihr besagten Leo und all seine Angelegenheiten bewacht und verteidigt und ihm keinen Schaden und keine Verletzung zufügt.“

Proklamation von König Johann von England, 10. Nov. 1199

„Mein Amt wurde gesetzlich geschaffen und dazu bestimmt, das jüdische Volk auf der ganzen Welt zu schützen. Denken Sie darüber nach. Die größte Macht der Welt ist gesetzlich und bestimmungsgemäß darauf fokussiert, die Juden zu schützen.“

Elan Carr, Gesandter des U.S.-Außenministeriums für Antisemitismus, Februar 2019

Nach fast jeder Metrik sind die Juden die geschützteste ethnische Gruppe der Erde. An der Frontlinie dieses Schutzes wird die institutionelle jüdische Sicherheit im gesamten Westen durch die Steuerzahler stark subventioniert. In Deutschland gibt die Regierung dem Zentralrat der Juden ein jährliches Stipendium von 15 Millionen Dollar. Im Vereinigten Königreich gibt die Regierung ungefähr 20 Millionen Dollar jährlich sowohl für die Sicherheit für jüdische Institutionen und für „Holocaust-Erziehung“ aus, die „antisemitische Ideen“ bekämpfen soll. Dies zusätzlich dazu, daß das Vereinigte Königreich fast 70 Millionen Dollar für eine neue Holocaust-Gedenkstätte zugesagt hat, die dasselbe Ziel erreichen soll. Ungarn hat 3,4 Millionen Dollar für „die Bekämpfung des Antisemitismus in Europa“ versprochen, und Schweden hat 2 Millionen Kronen für die Erhöhung der Sicherheit an jüdischen Institutionen überreicht. Frankreich hat seit 2015 107 Millionen Dollar für die „Bekämpfung von Antisemitismus“ überreicht. Dies bringt uns auf eine Gesamtsumme von über 215 Millionen Dollar für den „Schutz von Juden“ und die „Bekämpfung von Antisemitismus“ und berücksichtigt nicht einmal die Ausgaben in den Vereinigten Staaten (irgendwo zwischen 20 und 50 Millionen Dollar jährlich für die direkte Sicherheit an jüdischen Institutionen) oder die Ausgaben von Juden für ihre eigene Verteidigung (das Jahresbudget der ADL allein liegt im Bereich von 58 Millionen Dollar). Man bekommt den deutlichen und bemerkenswerten Eindruck, daß das Diaspora-Judentum global wahrscheinlich ungefähr annähernd 1 Milliarde Dollar braucht, um sich sicher zu fühlen.

Juden werden auch auf andere Arten geschützt. Seit Mitte 2018 haben Resolutionen und andere gesetzliche Maßnahmen gegen Antisemitismus an Tempo und Ausbreitung zugenommen. Im Mai 2018 wurde South Carolina der erste US-Bundesstaat, der den Anti-Semitism Awareness Act beschloß, der effektiv Äußerungen gegen Israel auf dem Gelände von Colleges beendet und von South Carolinas höhere öffentliche Bildungseinrichtungen verlangt, „die Definition [des Außenministeriums] von Antisemitismus zum Zwecke der Feststellung zu berücksichtigen, ob die behauptete Praktik von antisemitischer Absicht motiviert war“, wenn sie „untersuchen oder feststellen, ob es eine Verletzung der College- oder Universitätspolitik gegeben hat, die diskriminierende Praktiken auf der Grundlage von Religion verbietet.“ Im Februar 2019 kündigte Präsident Macron von Frankreich ein „Durchgreifen gegen Antisemitismus“ an, zu dem die Auflösung dreier pro-weißer Organisationen, die Definition von Antizionismus als Form von Antisemitismus und die Einführung neuer Gesetze gegen „Hassrede“ gegen Juden in sozialen Medien gehören würde. Erst vor ein paar Wochen beschloß Florida ein Gesetz, das Antisemitismus definiert und ihn nach dem Gesetz des Bundesstaates illegal macht. Tennessee hat versucht, ein Gesetz für Antisemitismusbewußtsein zu erlassen und kürzlich eine Resolution zur „Bekämpfung von Antisemitismus“ herausgegeben, indem es eindeutige Unterstützung für Israel erklärte. Dies folgt natürlich einer Resolution des Repräsentantenhauses auf dem Fuß, die nach Ilhan Omars nun notorischen Bemerkungen über die Israel-Lobby „Antisemitismus verurteilt“.

Es gibt einfach sonst keine andere Volksgruppe auf Erden, die dasselbe Maß an finanziellem und gesetzlichem Schutz wie die Juden genießt. Natürlich könnten die Uninformierten bei Konfrontation mit einer solchen Tatsache antworten, daß dieses Maß an Unterstützung sowohl gebraucht wird als auch verdient ist. Laut dem überlieferten Narrativ legt die jüngere Geschichte nahe, daß die Juden die verwundbarste und am meisten zu Opfern gemachte Gruppe des Westens sind. All diese Gesetze und all diese Finanzmittel sind daher bloß eine Reaktion auf ein akutes Bedürfnis. Aber die jüngere Geschichte hat nichts mit dem Schutz von Juden zu tun, und genausowenig sind diese Maßnahmen eine Reaktion auf irgendeine unmittelbare Bedrohung. Um voll einschätzen zu können, was genau vorgeht, müssen wir viel weiter in der Zeit zurückgehen.

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Wessen Notre Dame?

Notre Dame heute

Von Robert Hampton, übersetzt von Lucifex. Das Original Whose Notre Dame? erschien am 19. April 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Notre Dame de Paris brannte diese Woche als passende Metapher für unsere Zivilisation. Wir alle sahen in Echtzeit zu, wie der Spitzturm zusammenbrach und das Feuer durch das Innere fegte, fühlten uns hilflos vor dem unvermeidlichen Marsch der Geschichte.

Ob es Brandstiftung oder Fahrlässigkeit war, viel von Notre Dame ist für immer weg. Emmanuel Macrons Regierung plant, das großartige Wunder in nur fünf Jahren wieder aufzubauen, und veranstaltet einen „internationalen Wettbewerb“ für Neuentwurfspläne. „Sollten wir den Spitzturm, wie Viollet-le-Duc ihn sich vorstellte und erbaute, unter denselben Bedingungen wieder aufbauen… (oder) Notre Dame einen neuen Turm geben, der an die Technologien und die Herausforderungen unserer Zeit angepaßt ist?“ fragte der französische Premierminister Edouard Philippe.

Die Ankündigung bereitete vielen Menschen Kummer, die Notre Dame in ihrer ursprünglichen Herrlichkeit wiederhergestellt sehen möchten – ohne moderne Hinzufügungen. Letztendlich hat die französische Regierung beim Neuentwurf das Sagen, da ihr Notre Dame gehört.

Der zerstörerische Brand brachte die Frage auf, was Notre Dame repräsentiert. Nahezu jeder in den sozialen Medien hatte dazu eine Meinung. Ben Shapiro beanspruchte es als ein Monument für das Judeo-Christentum – ein historischer Anachronismus, der für die mittelalterliche Kirche ein Greuel gewesen wäre. Shapiro behauptete später, wir müßten zu der „Philosophie“ und den „Werten“ zurückkehren, die es erbauten, was andeutete, daß der konservative Kommentator dachte, die Aufklärung hätte die Kathedrale gestaltet. Diese Ansicht sieht Notre Dame als eine Repräsentation „westlicher Werte“ – spezifisch des Gelabers, für das zu stehen das Amerika des Kalten Krieges behauptete: Freiheit, Freimarktkapitalismus und ein ökumenisches Judeo-Christentum.

Andere bewundern es als wundervolles Kunstwerk, als etwas Schönes, das sie auf ihrer College-Reise nach Paris sahen. Es gibt keinen besseren Weg zu signalisieren, daß man zu Amerikas oberer Mittelschicht gehört, als anderen seine Geschichte des Besuchs von Notre Dame mitzuteilen. Es ist einfach so schön und traurig, daß keine anderen Touristen dort mehr ein Selfie aufnehmen können! Solche Leute sehen Notre Dame als nichts weiter als eine schöne Touristenattraktion. Dies ist die häufigste Sichtweise, und es ist das, was die Kathedrale so profitabel macht.

Beleidigte Minderheiten sehen den Brand von Notre als kosmische Vergeltung für die Ungerechtigkeiten weißer Christen. Ihnen zufolge wurde die großartige Kathedrale auf den unrechtmäßig erworbenen Früchten des Kolonialismus erbaut und stellte Kunstwerke zur Schau, die von Drittweltkulturen gestohlen wurden. Sie war ein Monument der Bigotterie, erbaut zu einer Zeit, als die Juden aus Frankreich vertrieben und Talmud-Bände verbrannt wurden. Sie war nicht inklusiv und repräsentierte das schlechte, alte Europa. Gut, daß sie weg ist. Solche Leute sehen Notre Dame als repräsentativ für die westliche Zivilisation – und die ist schlecht.

Katholische Konservative beharren darauf, daß die Kathedrale ihnen und nur ihnen allein gehörte. Notre Dame ist eine Gebetsstätte und wurde von Männern Gottes erbaut, sagen sie. Die einzige Art sie wiederaufzubauen, bestehe darin, daß Frankreich bereut und zum Glauben seiner Vorfahren zurückkehrt. Sich vorzustellen, daß die Kathedrale irgendetwas anderes sei als ein Monument für Gott und Unsere Liebe Frau, heiße sie herabzuwürdigen. Manche Katholiken haben sogar vorgeschlagen, daß die Franzosen Notre Dame als ausgebrannte Hülle belassen sollten, nachdem die säkulare Umgestaltung den heiligen Ort wahrscheinlich entweihen würde. Ein ruiniertes Notre Dame wäre eine passende Gedenkstätte für Frankreichs verlorenen Glauben und den Triumph des Liberalismus.

Die Verfechter all dieser Ansichten werden um den Wiederaufbau von Notre Dame kämpfen. Das wahrscheinliche Szenario ist, daß die Neugestaltung die alten Elemente großteils die alten Elemente nachbilden wird, während sie etwas modernistischen Müll hinzufügt. Der französische Staat wird darauf beharren, daß die Hinzufügungen notwendig seien, um die Vielfalt und die Werte der modernen Welt zu widerspiegeln.

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Die grünen Hügel der Erde

Von Robert Anson Heinlein; das Original „The Green Hills of Earth“ wurde am 8. Februar 1947 erstmals in der „Saturday Evening Post“ veröffentlicht.
Die englische Originalfassung dieser Kurzgeschichte (10 Seiten), so wie sie 1963 im „Reader of Fantasy & Science Fiction“ der Saturday Evening Post veröffentlicht wurde, kann man hier online lesen: The Green Hills of Earth. Das virtuelle Buch kann man durch Draufklicken größer heranzoomen und kann dann Seite für Seite umblättern. „The Green Hills of Earth“ beginnt gleich nach der Inhaltsangabe; die einzelnen Seiten können auch als JPEGs heruntergeladen werden. Übersetzung: Lichtschwert (ursprünglich für „Nord-Licht“).

Dies ist die Geschichte von Rhysling, dem blinden Sänger der Raumflugrouten – aber nicht die offizielle Version. Sie haben seine Worte in der Schule gesungen:

I pray for one last landing
On the globe that gave me birth;
Let me rest my eyes on the fleecy skies
And the cool, green hills of Earth.

Oder vielleicht haben Sie es auf Französisch oder Deutsch gesungen. Oder vielleicht war es Esperanto, während Terras Regenbogenbanner über Ihrem Kopf flatterte.

Die Sprache zählt nicht – es war sicherlich eine Erdensprache. Niemand hat Green Hills jemals in die lispelnde venusische Sprache übersetzt; kein Marsianer krächzte und flüsterte sie in den trockenen Korridoren. Dies gehört uns. Wir von der Erde haben alles exportiert, von Gruselfilmen aus Hollywood bis zu synthetischen radioaktiven Materialien, aber dies gehört allein Terra, und ihren Söhnen und Töchtern, wo immer sie sein mögen.

Wir alle haben Geschichten über Rhysling gehört. Sie waren vielleicht sogar einer der vielen, die ein Diplom mit der wissenschaftlichen Beurteilung seiner veröffentlichten Werke angestrebt haben – Songs of the Spaceways; The Grand Canal, and other Poems; High and Far und Up Ship!

Dennoch kann man, obwohl Sie seine Lieder gesungen und seine Verse gelesen haben, innerhalb und außerhalb der Schule, Ihr ganzes Leben lang, mit mindestens ausgeglichenen Chancen darauf wetten – sofern Sie nicht selbst ein Raumfahrer sind – daß Sie von den meisten von Rhyslings unveröffentlichten Liedern nie auch nur gehört haben, solche Sachen wie Since the Pusher Met My Cousin; That Red-Headed Venusberg Gal; Keep Your Pants On, Skipper oder A Space Suit Built For Two. Noch können wir sie in einem Familienmagazin zitieren.

Rhyslings Ruf wurde durch einen achtsamen literarischen Nachlaßverwalter und von dem glücklichen Zufall geschützt, daß er nie interviewt wurde. Songs of the Spaceways erschien in der Woche, in der er starb; als es ein Bestseller wurde, wurden die Reklamegeschichten über ihn aus dem zusammengestückelt, was die Leute von ihm in Erinnerung hatten, plus die sehr bunten Informationsblätter seiner Verleger. Das resultierende traditionelle Bild von Rhysling ist ungefähr so authentisch wie George Washingtons Beil oder König Alfreds Kuchen.

In Wahrheit hätten Sie ihn nicht in Ihrem Wohnzimmer haben wollen; er war nicht gesellschaftsfähig. Er hatte ein dauerndes Sonnenjucken, das er ständig kratzte, was nichts zu seiner vernachlässigbaren Schönheit beitrug.

Van der Voorts Porträt von ihm für die Harriman-Centennial-Ausgabe seiner Werke zeigt eine Gestalt von hoher Tragik, einen ernsten Mund, blicklose Augen, die durch eine schwarze Seidenbinde verborgen waren. Er war nie ernst! Sein Mund war immer offen, singend, grinsend, trinkend oder essend. Die Binde war irgendein Fetzen, für gewöhnlich schmutzig. Nachdem er sein Augenlicht verloren hatte, achtete er immer weniger auf sein Äußeres.

„Noisy“ Rhysling war ein Düsenmann zweiter Klasse, mit Augen so gut wie Ihre, als er für eine Rundtour auf der R. S. Goshawk zu den Jupiter-Asteroiden unterschrieb. Die Besatzung unterzeichnete in jenen Tagen Verzichtserklärungen für alles; ein Gesellschafter von Lloyd’s hätte einem ins Gesicht gelacht bei der Vorstellung, einen Raumfahrer zu versichern. Von dem Gesetz über Vorsichtsmaßnahmen im Weltraum hatte man noch nie gehört, und die Firma war nur für die Löhne verantwortlich, falls und wenn. Die Hälfte der Schiffe, die weiter flogen als nach Luna City, kam nie zurück. Den Raumfahrern war es egal; sie unterschrieben vorzugsweise auf Beteiligungsbasis, und jeder von ihnen hätte mit Ihnen gewettet, daß er vom hundertsten Stockwerk des Harriman-Turms springen und sicher landen könne, wenn man ihm drei zu zwei geboten und ihm Gummiabsätze für die Landung gewährt hätte.

Düsenmänner waren die Unbekümmertsten in dem Haufen und die Fiesesten. Verglichen mit ihnen waren die Kapitäne, die Radarleute und die Astrogatoren (es gab in jenen Tagen keine Stewards) sanftmütige Vegetarier. Düsenmänner wußten zuviel. Die anderen vertrauten auf das Geschick des Kapitäns, sie sicher herunterzubringen; Düsenmänner wußten, daß Können nutzlos war gegen die blinden und launenhaften Teufel, die in ihren Raketenmotoren angekettet waren.

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Der Brand von Notre Dame

Von The Z Man, übersetzt von Lucifex. Das Original The Burning of Notre Dame erschien am 17. April 2019 auf Counter-Currents Publishing.

Als sich die Nachricht über das Feuer verbreitete, das die Kathedrale Notre Dame in Paris verzehrte, war die erste Reaktion der meisten Menschen Schock und Traurigkeit. Man muß kein Katholik oder Franzose sein, um das Gefühl zu haben, daß ein Teil von einem selbst verlorenging. Das war nicht bloß ein altes Gebäude oder eine historisch bedeutende Stätte. Es war ein Symbol für die westliche Zivilisation. Steht innerhalb einer großen Kirche, und ihr fühlt die Ehrfurcht und Macht, die die Erbauer inspirierte. Diese Kathedrale war der Urschrei eines Volkes, das seinen Schöpfer und die Essenz dessen feierte, was es als Volk war.

Natürlich dauerte es nicht lange, bis die Leute bemerkten, daß ihr Brennen eine Metapher für die gegenwärtige Krise im Westen war. So wie Europa von Moslems überschwemmt wird, die die Europäer in ihren eigenen Ländern zu verdrängen versprechen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die großen Kirchen in Moscheen verwandelt oder zerstört werden. Trotz der endlosen Propaganda unserer Regierer ist den meisten Menschen hier und dort sehr wohl bewußt, was passiert. Sie wissen nicht, wie sie es artikulieren oder darauf reagieren sollen, aber sie wissen es. Als sie dem Brand zusahen, wußten sie, was er bedeutete.

Nicht jeder hatte diese Reaktion. Die erste Reaktion von Ben Shapiro war, Witze über den Brand zu machen und Trumps Tweet darüber zu verspotten. Dies ergibt völlig Sinn, Er hasst Trump und was er repräsentiert, daher ist es sein natürlicher Instinkt, ungeachtet der Stimmung im Raum, ihn anzugreifen. Trotz seines lächerlichen Gelabers über das Judeo-Christentum war diese Kathedrale für Ben Shapiro bloß ein komisch aussehendes altes Gebäude. Es bedeutet ihm nichts. Dieser Brand bedeutete für ihn nicht mehr, als einen Wohnblock irgendwo in Los Angeles brennen zu sehen.

Zu gegebener Zeit wird diese Unfähigkeit, die Klappe zu halten, während sein Zielpublikum das Verschwinden seines Erbes betrauert, ein Wendepunkt im Potemkin-Kult um Ben Shapiro sein. Sogar die Normalos mit den größten Scheuklappen waren über eine so grobe und bösartige Aussage bestürzt. Er war nicht der einzige, der aus den Schatten glitt und seine wahre Natur im Licht der Flammen offenbarte. Jene Fremden, die von unseren Regierern zu uns eingeladen wurden, waren schnell dabei, uns daran zu erinnern, warum man ihnen nie hätte erlauben sollen, in unsere Länder zu kommen.

Dieser Zorn, den die Menschen fühlen, ist nicht die Art von barbarischer Wut, von der unsere Regierer annehmen, daß sie sich im Herzen jedes weißen Mannes befinde. Es wird keine abendländischen Unruhen oder Aufrufe zu Pogromen gegen die Invasoren geben. Es ist ein langsames Summen, während sich die Batterien aufladen und auf den Moment irgendwann in der Zukunft warten, wenn der Stromkreis endlich geschlossen wird. So werden die Dinge laufen. Anständige Menschen sind bereit zu tolerieren, was wie eine unbegrenzte Menge an Verlust erscheint, der ihnen von ihren Herrschern zugefügt wird, aber es erreicht einen Punkt, wo die Batterien aufgeladen sind und der Stromkreis geschlossen wird.

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90 % der Plastikmüllkatastrophe in den Ozeanen wird von Umweltverschmutzung in der Dritten Welt verursacht

Der Originalartikel 90% of Ocean Plastic Disaster Caused by Third World Pollution (auf Basis einer Studie der Abteilung für Hydrogeologie am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung) erschien am 5. April 2019 auf National Vanguard. Übersetzung: Lucifex.

90 Prozent der Plastikverschmutzung in den Ozeanen der Welt – einer Katastrophe, die das gesamte Ökosystem der Erde bedroht – kommt laut einer vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Deutschland durchgeführten großen Studie über Verschmutzungsquellen aus der Dritten Welt, und spezifisch aus China, Indien und Afrika.

Die Studie mit dem Titel „Export of Plastic Debris by Rivers into the Sea” wurde von zwei Experten durchgeführt, die im UFZ beschäftigt sind (das von der deutschen Regierung finanziert wird, da es ihr offizieller Berater in Umweltangelegenheiten ist).

Der Bericht enthüllte, daß jedes Jahr „Millionen Tonnen Plastikmüll im Meer landen – ein globales Umweltproblem mit unvorhersehbaren ökologischen Konsequenzen.“

Der Artikel sagte weiters: „der Weg, über den das Plastik ins Meer gelangt, muß aufgeklärt werden, bevor es möglich sein wird, das Volumen des Plastikeintrags zu verringern“, aber es gibt bis dato „nur wenig Information darüber. Es hat nun eine Nachfolgestudie eines interdisziplinären Forschungsteams gegeben, das zeigen konnte, daß Plastikabfälle hauptsächlich durch große Flüsse ins Meer befördert werden.“

Inzwischen kann man in buchstäblich jedem Meer und Fluß winzige Plastikteilchen im Wasser finden. „Dies stellt ein ernsthaftes und wachsendes Umweltproblem dar. Es gibt jedes Jahr enorme Mengen an Eintrag, und Plastik verwittert nur sehr langsam. Meeresleben kann durch die winzigen Plastikteilchen geschädigt werden, die im Wasser treiben. Ein Beispiel dafür, wie das geschieht, ist, wenn Fische, Seevögel oder Meeressäugetiere die Teilchen mit Nahrung verwechseln und sie verzehren“, fuhr der Artikel fort.

„Es ist immer noch unmöglich, die ökologischen Folgen dessen vorherzusehen. Eines ist jedoch sicher: diese Situation kann nicht andauern“, sagt Dr. Christian Schmidt, ein Hydrogeologe am UFZ. „Aber da es unmöglich ist, die Plastikabfälle zu beseitigen, die bereits in den Ozeanen sind, müssen wir Vorkehrungen treffen und den Eintrag von Plastik schnell und wirksam verringern.“

„Um jedoch praktische Maßnahmen zur Verringerung des Plastikeintrags zu ergreifen, wird es notwendig sein, die anfänglichen Fragen zu beantworten: Wo kommt eigentlich all das Plastik her? Und wie gelangt es ins Meer?“ sagte der Artikel.

Schmidt und sein Team gingen diese Fragen an, indem sie wissenschaftliche Studien analysierten, die die Plastikfracht – das ist die Menge des vom Wasser beförderten Plastiks – in Flüssen untersuchten.

Sie wandelten die Ergebnisse der Studien in wechselseitig vergleichbare Datensätze um und bestimmten das Verhältnis dieser Zahlen zur Menge des Abfalls, der im jeweiligen Einzugsbereich nicht ordnungsgemäß entsorgt wird.

„Wir konnten zeigen, daß es in dieser Hinsicht eine definitive Korrelation gibt“, sagt Schmidt. „Je mehr Abfall es in einem Einzugsgebiet gibt, der nicht ordnungsgemäß entsorgt wird, desto mehr Plastik landet letztendlich im Fluß und nimmt diesem Weg zum Meer.“

In diesem Zusammenhang spielen große Flüsse offensichtlich eine besonders große Rolle – nicht nur, weil sie aufgrund ihrer größeren Abflußmenge ein vergleichsweise großes Volumen an Abfall mitführen.

Schmidt sagt: „Die Konzentration von Plastik, d. h., die Plastikmenge pro Kubikmeter Wasser, ist in großen Flüssen signifikant höher als in kleinen. Die Plastikfrachten nehmen infolgedessen mit einer unverhältnismäßig höheren Rate zu als die Größe des Flusses.“

Die Forscher haben auch berechnet, daß die zehn Flußsysteme mit den höchsten Plastikbelastungen (acht davon liegen in Asien und zwei in Afrika) – Gebiete, in denen in manchen Fällen Hunderte Millionen Menschen leben – für um die 90 Prozent des globalen Plastikeintrags ins Meer verantwortlich sind.

Die Flüsse, die 90 Prozent aller Plastikverschmutzung in die Ozeane der Welt bringen: alle liegen in der nichtweißen Welt.

Aus dieser Studie wird wieder einmal klar, daß wie bei der Luftverschmutzung die größte Bedrohung für die Umwelt der Welt nicht von der weißen Welt kommt, sondern vielmehr von der nichtweißen Welt.

Fortgesetzte Leugnung des rassischen Faktors als Hauptursache von Ereignissen in der Welt ist der Grund, warum die „Experten“ nie zu einer befriedigenden Antwort darauf kommen können, „warum“ Dinge geschehen, und auch, was notwendig ist, um zu verhindern, daß diese Dinge geschehen.

Bis Rasserealismus in der Weltwissenschaft wiederhergestellt ist, wird das Problem fortbestehen, und die Welt wird ihre Abwärtsspirale fortsetzen.

Quelle von National Vanguard: New Observer

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Siehe auch meinen Artikel Von schwarzem Denken und weißem Denken und den globalen Müllteppichen, in dem auch diese Karte aus GEO enthalten ist:

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

ORF-Sendung „Am Schauplatz: Die Waffen hoch“

Von Lucifex

Am 4. September 2014 gab es im ORF eine Reportage der Reihe „Am Schauplatz“ mit dem Titel „Die Waffen hoch“. Diese 45minütige Sendung kann man sich hier auf Youtube ansehen:

Im Großen und Ganzen war das für MSM-Verhältnisse keine so schlechte Sendung, wie man hätte erwarten können; vor allem die Reporterin Kim Kadlec ist als relativ fair gegenüber den Schützen und Waffenbesitzern aufgefallen, wofür ihr verhaltenes Lob gebührt. Es kam nur etwas Verwunderung darüber zum Ausdruck, daß man sich für so etwas interessieren kann und daß Neulinge, denen zum ersten Mal Gelegenheit zum Schießen geboten wurde, schnell Spaß daran zu finden begannen.

Die meisten Schützen sind dabei relativ gut rübergekommen, und am besten hat mir die Trafikantin Eva Dolezal gefallen – das ist eine Frau, wie man sie sich nur wünschen kann! Auch der Security-Mann und Stretchlimo-Fahrer hat einen recht guten Eindruck gemacht.

Skurril waren die Jäger, wie sie sich in ihrer Runde über einen Bogenwilderer ereiferten, der angeblich für eine Anzahl aufgefundener Rehkadaver verantwortlich sein sollte. Da fielen Aussagen wie: „Das muß einer sein, dem es Spaß macht, auf bewegliche Ziele zu schießen… eine gefährliche Veranlagung, würde ich meinen…“ „…das sind so stille Schläfer, denen es irgendwann nicht mehr genügt, nur auf ein Tier zu schießen, und so einer schießt dann auch einmal auf einen Menschen…“

Da mußte ich lachen, und ich habe mir gedacht, daß da einmal Killerbees Sprechblase „Wenn man mit dem Finger auf andere zeigt, zeigen drei Finger auf einen selber zurück“ ausnahmsweise einmal stimmt. Den Herren Grünröcken war das jedoch überhaupt nicht bewußt, und natürlich haben sie wieder ihren Dünkel als vermeintlich quasi-aristokratische Besserschützen heraushängen lassen, die moralisch über nichtjagenden Schützen und Waffenbesitzern stehen würden.

Ein aufschlußreiches Unterthema der Sendung war das, was man ab 40 Minuten von der Polizei zu sehen bekam. Da schwafelte ein Polizeischießausbilder etwas von der Notwendigkeit einer mindestens 170stündigen Ausbildung an der Waffe – und dann sah man die zerschossenen Seitenwände und Decken im Polizeischießkeller. Alles von Schüssen, die sich beim Training „gelöst” hatten, weil ein Schütze beim Entladen der Waffe nicht gedacht hätte, daß da noch eine Patrone drin war, und solchen Sachen (die auf zivilen Schießständen fast nie vorkommen). Allein bei der Naheinstellung mit dem Polizeiausbilder habe ich in dem kleinen Wandausschnitt hinter ihm mindestens zehn Einschüsse gezählt (wohlgemerkt: das war nicht vorn draußen beim Kugelfang, sondern eine Seitenwand). Insgesamt müssen das Hunderte sein. Es wird wohl kaum einen zivilen Schießstand eines Schützenvereins geben, wo es so aussieht, auch nicht bei solchen, die IPSC („Combatschießen“) betreiben.

Eine boshafte Soldatenredensart besagt ja, noch schlimmer als ein Matrose mit einem Gewehr sei nur ein Offizier mit einer Landkarte.

Denen ist der österreichische Polizist mit einer Pistole noch kein Begriff.

Aber uns Privatschützen gegenüber würden die Bullen sich am liebsten so aufführen, wie es in dieser Karikatur in „VISIER“ in nur leichter Überspitzung anläßlich einer Routinekontrolle in einem bayerischen Schützenlokal dargestellt wurde:

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

Syrien im Würgegriff / „Schmutziges Spiel“

Von Manuel Ochsenreiter, erschienen in der Deutschen Militärzeitung (DMZ), Ausgabe 84 Nov-Dez 2011. (Ursprünglich von mir auf „As der Schwerter“ eingestellt; den Anstoß für die heutige Nachveröffentlichung hier hat Osimandia mit diesem Kommentar über die kurze zeitgeschichtliche Erinnerung der meisten Leute geliefert.)

 

Seit dem Frühling 2011 steht Syrien im Fokus der weltweiten Medienberichterstattung. Die Regierung gehe mit brutaler Gewalt gegen friedliche Demonstranten vor, so die Berichte im Westen. Geopolitisch befindet sich das Land in einer schwierigen Situation. Die Kriegsdrohungen gegen Damaskus werden immer lauter.

„Gott sei mit euch“, predigt Michael Moore von New York aus in Richtung Syrien. „Ich weiß, daß ihr erfolgreich sein werdet.“ Der US-amerikanische Filmemacher drückt der „syrischen Demokratiebewegung“ die Daumen. Michael Moore wurde vor allem bekannt durch seine harsche Kritik an den US-amerikanischen Militäroperationen gegen Afghanistan und Irak. In Washington gilt er als „Linker“, als Regierungskritiker, als Nervensäge mit Kamera. Filme wie „Bowling for Columbine“, in dem er die US-Waffenlobby aufs Korn nimmt, machten Michael Moore legendär. „Fahrenheit 9/11“, in dem er die US-Regierung unter George W. Bush heftig kritisiert und ihr vorwirft, quasi mitverantwortlich für die Anschläge des 11. September 2001 zu sein, wurde zum erfolgreichsten Dokumentarfilm aller Zeiten. Moore ist ein Idol der weltweiten Skeptikerszene. Wenn er der „syrischen Demokratiebewegung“ Gottes Segen wünscht, wenn sich ausgerechnet seine Worte kaum noch von denen der US-Außenministerin Hillary unterscheiden, dann darf man sich den Tag rot im Kalender ankreuzen. Die Skeptiker hören auf, Skeptiker zu sein.

Was ist los in Syrien? Wer sich informieren möchte, landet schnell bei den Berichten des arabischen Nachrichtenkanals Al-Dschasira und westlicher Sender, die vom „Volksaufstand“ in Syrien gegen das „Assad-Regime“ berichten. Zu sehen sind verwackelte Videos, aufgenommen mit Mobiltelefonen, verkratzte Telefonstimmen von „Augenzeugen“ berichten über die „Brutalität“ von Armee- und Polizeikräften gegen „friedliche Demonstranten“. In der Türkei, unmittelbar an der syrischen Grenze, befänden sich „überfüllte Flüchtlingslager“, aus Ankara wettert der türkische Ministerpräsident gegen Damaskus, er hat sogar Panzer an die syrische Grenze verlegt – eine unverhohlene Kriegsdrohung. Auch die „Arabische Liga“, eine Bündnisorganisation der arabischen Staaten Nordafrikas und des Nahen Ostens, nimmt Damaskus in die Mangel. Syriens Mitgliedschaft in der „Arabischen Liga“ wurde „ausgesetzt“. In Washington halten rechte und linke Falken einen militärischen NATO-Einsatz gegen Syrien angesichts des libyschen Umsturzes für immer verlockender.

Iran und Libanon

Nur noch zwei Staaten in der Region stehen an der Seite Syriens: der Iran und der Libanon. Die westlichen Kommentatoren wundert das kaum. Der Iran sei selbst ein „Schurkenstaat“ und Syrien einer der wenigen treuen Verbündeten Teherans überhaupt. Und der Libanon befinde sich in einer Art „Geiselhaft“ der schiitischen und wiederum Iran-nahen Hisbollah, der „Partei Gottes“, deren Name in den europäischen Medien kaum noch ohne den Zusatz „terroristisch“ genannt wird.

Während Europa von Horrornachrichten aus Syrien überschwemmt wird und Politiker aller Parteien fordern, man müsse den „Druck auf Damaskus“ erhöhen, berichten syrische Zeitungen von drei Soldaten, die an einer Ölpipeline nahe der Stadt Homs eine 25-Kilo-Bombe fanden und entschärften. Der Sprengsatz war mit einer Fernsteuerung versehen und gut getarnt an der Röhre angebracht. Wenige Wochen zuvor sprengte bereits eine Bombe ein 15 Meter langes Loch in eine syrische Ölpipeline nahe der Stadt Talkalakh. „Terroristengruppen“, so die syrischen Nachrichten, versuchten, die syrische Wirtschaft zu schwächen, um die Krise weiter zu verschärfen. Von beiden Vorfällen konnte man in der Bundesrepublik Deutschland nichts lesen. Und auch nichts von den Waffenlieferungen, die über die türkische und libanesische Grenze an „Aufständische“ in Syrien gehen. Immer wieder gelingt es den syrischen Sicherheitskräften, Waffenschmuggler zu stellen, bevor diese ihre Fracht an die „Regimegegner“ ausliefern können. Wofür brauchen „friedliche Demokratieaktivisten“ Schnellfeuergewehre, Nachtsichtgeräte, Sprengstoff, Granaten und reaktive Panzerbüchsen, bevorzugt aus der RPG-Reihe? Handelt es sich in Wirklichkeit um den Kampf ausländisch finanzierter und ausgerüsteter Milizen gegen die Staatsmacht? Das ist zumindest die Position des syrischen Staatsrundfunks. Fast täglich zeigt man dort Begräbnisse von im Kampf getöteten Polizisten und Soldaten – Bilder, die man im Westen ebenfalls nicht zu Gesicht bekommt.

Die mangelhafte Berichterstattung ist brandgefährlich, da die Regierungen Europas diese zur Grundlage ihrer Entscheidungen machen. Dabei passieren immer wieder Pannen. Im Sommer strahlte der französische Kanal FRANCE 24 ein angebliches Telefoninterview mit der syrischen Botschafterin in Paris, Lamia Chakkour, aus. Sie trete von ihrem Amt zurück, da sie keine Regierung repräsentieren könne, die mit „brutaler Gewalt gegen unbewaffnete Zivilisten“ vorgehe. Die Nachricht hatte nur einen Schönheitsfehler: Die Frau am Telefon war offensichtlich gar nicht Lamia Chakkour. Die syrische Botschaft dementierte den angeblichen Rücktritt der Botschafterin noch am gleichen Tag – doch da war die Nachricht bereits weltweit auf Sendung. Natürlich trete Chakkour nicht zurück, von „brutaler Gewalt gegen unbewaffnete Zivilisten“ wisse sie nichts.

„Sofortige Freilassung“ eines Phantoms

Und auch in der Bundesrepublik Deutschland nehmen die Berichterstattung und die politischen Reaktionen mittlerweile geradezu groteske Züge an. Bis heute kann man eine Erklärung des Menschenrechtsbeauftragten des Deutschen Bundestages, Markus Löning (FDP) auf der offiziellen Netzseite des Auswärtigen Amtes finden, in der er sich für die „sofortige Freilassung“ der „syrischen Bloggerin Amina Abdallah“ einsetzt. Wörtlich heißt es:

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