Unerschöpfliche Rohstoffreserven? Erdöl und Erdgas aus dem Erdinneren

Heute habe ich in diesem Kommentar einen alten Artikel über einen möglichen abiotischen Ursprung von Erdöl und Erdgas erwähnt. Diesen Artikel habe ich anschließend herausgesucht – er ist in „bild der wissenschaft“ vom Mai 1987 auf Seite 22 enthalten. Hier ist der Scan davon:

 

Siehe auch den SPIEGEL-Artikel „Gas im Granit“ vom 10. März 1986 sowie Öl und Erdgas ohne Ende? Forscher findet Hinweise für abiotische Entstehung von Erdöl und Erdgas! vom 8. Februar 2010 auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie („Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit!“)

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

Vierzehn Grad ist das neue Fünfzehn

Von Arvind Kumar, übersetzt von Lucifex. Das Original „Fourteen is the New Fifteen“ erschien am 28. November 2012 auf American Thinker.

Laut den Führern des Weltuntergangskults der globalen Erwärmung beträgt die durchschnittliche Oberflächentemperatur der Erde 14 Grad Celsius (57,2 Grad Fahrenheit), aber dies ist ein neuer Wert, der still den ursprünglichen Durchschnittswert von 15 Grad Celsius (59 Grad Fahrenheit) ersetzt hat.

Im März 1988, ein paar Monate bevor James Hansen von der NASA vor dem Kongreß behauptete, daß eine globale Erwärmung im Gange sei, zitierte die New York Times ihn mit den Worten, daß er die 59 Grad Fahrenheit als die globale Durchschnittstemperatur verwende, um die Temperaturvariationen zu berechnen.

Einer der Wissenschaftler, Dr. James E. Hansen vom Institute for Space Studies in Manhattan der National Aeronautics and Space Administration sagte, daß er den 30-jährigen Zeitraum von 1950 – 1980, als die globale Durchschnittstemperatur 59 Grad Fahrenheit war, als Basis zur Bestimmung von Temperaturvariationen verwendete.

Im Juli desselben Jahres stimmte in Bericht in der Zeitung The Day aus Connecticut mit dieser Behauptung überein. Laut dem Bericht des Day über Hansens Aussage vor dem Kongreß:

Dr. Hansen informierte die Gesetzgeber, daß die ersten fünf Monate von 1988 die heißeste aufgezeichnete Fünfmonatsperiode waren und im Durchschnitt vier Zehntel eines Grades über einer 30-jährigen Norm (1950 – 1980) von 59 Grad Fahrenheit lagen.

Obwohl Hansens neue Publikationen seine Version der Unterschiede gegenüber der Ausgangstemperatur für verschiedene Jahre liefern, achtet er sorgfältig darauf, weder die beobachteten Temperaturen noch den Wert der Ausgangstemperatur anzugeben. Jedoch enthüllte Hansen einmal seinen Ausgangswert in einer akademischen Publikation. Dieser Artikel, „Climate Impact of Increasing Atmospheric Carbon Dioxide“ [„Klimaauswirkung des zunehmenden atmosphärischen Kohlendioxids“], erschien in Science von August 1981 und besagt:

Die mittlere Oberflächentemperatur ist Ts ~ 288 K.

288 Kelvin sind dasselbe wie 15 Grad Celsius. Ein Bericht in der Daily Gazette aus Schenectady zeigt, daß Hansen und seine Kollegin Helene Wilson diesen Wert noch bis mindestens 1992 verwendeten. Somit verwendete Hansen die 15 Grad Celsius mehrere Jahre lang beständig als Ausgangsdurchschnitt.

James Hanson war nicht der einzige, der diesen Wert verwendete. Als das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), bald nach Hansens Aussage von 1988 vor dem Kongreß gegründet wurde, 1990 seinen First Assessment Report [„Erster Beurteilungsbericht“] herausbrachte, listete eine Tabelle auf Seite xxxvii des Berichts die „Beobachtete Oberflächentemperatur der Erde“ als 15 Grad Celsius auf.

Noch jemand, der 15 Grad als globale Durchschnittstemperatur verwendete, war Anthony J. McMichael, ein aktivistischer Professor, dessen E-mail, die Strippenzieherei in der australischen Regierung versprach, eine Rolle im Climategate-Skandal spielte. Aus McMichaels Buch von 1993, Planetary Overload: Global Environmental Change and the Health of the Human Species [„Planetarische Überlastung: Globale Umweltveränderung und die Gesundheit der menschlichen Spezies“]:

Durchschnittstemperatur über die letzten 10.000 Jahre = 15° C

Wie sich herausstellte, war die Durchschnittstemperatur von 15 Grad Celsius ein unbequemer Wert, der die Behauptungen einer globalen Erwärmung nicht stützte.

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Ein paar Klimadiagramme gegen die Klimapanik

Von Lucifex.

Neuerdings ist mir aufgefallen, daß von Systemsprachrohren, die Panik wegen der angeblichen „Klimakrise“ schüren, ein gewisser Klimageschichtsrevisionismus betrieben wird, den man auch „Relativierung“ oder „Leugnung“ früherer Warmperioden nennen könnte, um den gegenwärtigen Erwärmungstrend beispiellos und dramatisch erscheinen zu lassen.

Zum Beispiel wird für die mittelalterliche Warmzeit (auch „mittelalterliches Klimaoptimum“ genannt), die in früheren Publikationen wie „bild der wissenschaft“ oder „Spektrum der Wissenschaft“ (und wie ich mich zu erinnern glaube, auch auf Wikipedia) als eindeutig wärmer als heute dargestellt wurde, nun unter dem Wiki-Artikel „Mittelalterliche Klimaanomalie“ und auch in anderen Systemquellen behauptet, diese Warmperiode hätte hauptsächlich die Nordhalbkugel betroffen, während es anderswo auf der Welt kühler gewesen sei. Deshalb hätte die globale Temperaturentwicklung so ausgesehen wie auf diesem Diagramm aus Wikipedia:

Darin fällt auch auf, daß sogar das Klimaoptimum der Römerzeit gedämpft dargestellt wird, um den „Hockeyschläger“-Verlauf zu unserer heutigen Temperatur möglichst zu betonen. Wie die Klimadaten manipuliert bzw. selektiv ausgewählt wurden, um zu dieser Hockeyschläger-Kurve zu kommen, beschreibt Ferdinand Bardamu in seinem Essay Global Warming and the Leftist War on Western Industrial Society, Parts I and II, an dessen Anfang auch diese Grafik enthalten ist, die den Verlauf der sommerlichen Meeresoberflächentemperaturen vor Island in den letzten 2000 Jahren (ermittelt anhand von Ozeansedimentbohrkernen) darstellt:

Interessant ist der Vergleich mit diesem Diagramm aus dem von mir vorhin verlinkten Wiki-Artikel über die Römische Warmzeit, das die Veränderungen der Firngrenze in Westnorwegen seit dem Ende der Eiszeit darstellt und wo die wärmste Klimaphase in dieser Zeit, der Abschnitt vor 3000 bis 7000 Jahren, als die Firngrenze um 200 – 300 Meter höher lag als heute, noch als „Klimaoptimum“ bezeichnet wird – nicht als „Klimakrise“ oder „Klimakatastrophe“!

Daß dieses Klimaoptimum, das früher auch als „Hauptoptimum des Holozäns“ bezeichnet wurde, was man im Sinne des heutigen Klimapanikschürens vermeidet, nicht bloß auf die Nordhalbkugel beschränkt war, ist aus diesem Diagramm ersichtlich, das im Abschnitt „Altholozän“ des Wiki-Artikels über das Holozän enthalten ist und eine Rekonstruktion des Temperaturverlaufs auf der Erde in den letzten 12.000 Jahren bis 2004 zeigt (die gestrichelte Null-Linie stellt das Mittel in diesem Zeitraum dar):

Die Grafik über die Temperaturentwicklung in der Nacheiszeit gemäß grönländischen Eisbohrkernen (zu finden im Abschnitt „Overview“ des englischen Wiki-Artikels über das Holozän) läßt ebenfalls erkennen, daß es während es Großteils des Holozäns wärmer war als heute, ohne daß die Eisbären ausgestorben wären oder die Erde unbewohnbar geworden wäre:

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Dschebel Irhoud, Marokko : Frühe Homo sapiens vor 300.000 Jahren

Von Michael Greshko, übersetzt von Lucifex. Das Original These Early Humans Lived 300,000 Years Ago—But Had Modern Faces erschien am 7. Juni 2017 auf National Geographic. (Titelbild vom Übersetzer eingefügt, Quelle hier.)

Auf einer baumbestandenen Savanne in dem, was heute Marokko ist, kauerte einst eine Gruppe früher Menschen bei einem Feuer, ihre Steinwerkzeuge um ihre Lagerstätte verstreut.

Nun deuten Untersuchungen von im Feuer gebackenen Werkzeugen von dieser Stätte darauf hin, daß diese vorzeitlichen Menschen vor mehr als 300.000 Jahren lebten, was sie zweimal so alt macht wie zuvor gedacht.

Die Untersuchungsergebnisse, die am Mittwoch in Nature verkündet wurden, füllen eine entscheidende Lücke im menschlichen Fossilbeleg. Dies deshalb, weil diese Menschen viele auffallende Ähnlichkeiten mit modernen Menschen haben, obwohl sie lange vor dem lebten, was vielleicht der älteste Fossilbeleg des Homo sapiens ist, von einer Ausgrabungsstätte in Äthiopien, datiert auf eine Zeit vor ungefähr 195.000 Jahren.

Der von Louis Leakey gefundene, 195.000 Jahre alte Homo-sapiens-Schädel (Bild vom Übersetzer als Vergleich zum Schädel von Dschebel Irhoud eingefügt)

Die Bewohner der marokkanischen Stätte waren nicht ganz der Homo sapiens von heute; ihre Schädel waren weniger gerundet und länglicher als unsere, was vielleicht Unterschiede zwischen unseren Gehirnen und ihren anzeigt. Jedoch ähneln ihre Zähne sehr denen in den Mündern moderner Menschen – und ihre Gesichter sahen wie unsere aus.

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Wissenschaftler: Europa, nicht Afrika, war der Geburtsort der Menschheit

Von Sarah Knapton, übersetzt von Lucifex. Das Original Europe was the birthplace of mankind, not Africa, scientists find erschien am 22. Mai 2017 auf The Telegraph. (Die Bilder waren leider in einem Dateiformat, dessen Hochladen WordPress nicht erlaubt – seht sie euch im Originalartikel an.)

Die Geschichte der menschlichen Evolution ist umgeschrieben worden, nachdem Wissenschaftler entdeckten, daß Europa, nicht Afrika, der Geburtsort der Menschheit war.

Gegenwärtig glauben die meisten Experten, daß unsere menschliche Abstammungslinie sich vor ungefähr sieben Millionen Jahren in Zentralafrika von den Menschenaffen abspaltete, wo die Hominiden die nächsten fünf Millionen Jahre blieben, bevor sie sich weiter weg wagten.

Aber zwei Fossilien einer menschenaffenähnlichen Kreatur, die menschenähnliche Zähne hatte, sind in Bulgarien und Griechenland gefunden worden und stammen aus einer Zeit vor 7,2 Millionen Jahren.

Die Entdeckung der Kreatur, die von den Wissenschaftlern Graecopithecus freybergi genannt wurde und den Spitznamen „El Graeco“ erhielt, beweist, daß unsere Vorfahren sich bereits 200.000 Jahre vor dem frühesten afrikanischen Hominiden zu entwickeln begannen.

Ein internationales Forscherteam sagt, daß die Befunde den Beginn der menschlichen Geschichte völlig verändern und den letzten gemeinsamen Vorfahren von Schimpansen und Menschen – das sogenannte Missing Link – im Mittelmeerraum plazieren.

Zu dieser Zeit hatten Klimaveränderungen Osteuropa in eine offene Savanne verwandelt, was Menschenaffen dazu zwang, neue Nahrungsquellen zu finden und eine Verlagerung auf den zweibeinigen Gang auslöste, glauben die Wissenschaftler. „Diese Studie verändert die Vorstellungen im Zusammenhang mit dem Wissen über die Zeit und den Ort der ersten Schritte der Menschheit“, sagte Professor Nikolai Spassov von der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften. „Graecopithecus ist kein Menschenaffe. Er ist ein Mitglied des Stammes der Hominiden und der direkte Ahne des Homo. Die Nahrung des Graecopithecus hing mit der recht trockenen und harten Savannenvegetation zusammen, anders als jene der rezenten Menschenaffen, die in Wäldern leben. Daher hat er wie Menschen breite Backenzähne und einen dicken Zahnschmelz. In gewissem Maß ist das ein neu entdecktes fehlendes Verbindungsglied. Aber fehlende Verbindungsglieder wird es immer geben, weil die Evolution eine endlose Kette von aufeinander folgenden Formen ist. Wahrscheinlich ähnelte El Graecos Gesicht einem Menschenaffen, mit kürzeren Eckzähnen.“

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Genetik und Erziehungseinfluß: „Tausende von Müttern wurden zu Unrecht beschuldigt“

Ein Interview von Vivian Pasquet mit dem amerikanischen Verhaltensforscher und Verhaltensgenetiker Robert Plomin, aus GEO 07-2019.

Schon bei der Geburt sind Charakter und Begabung vorherbestimmt, sagt der Verhaltensforscher Robert Plomin. Schwer zu glauben? Ein Gespräch über vergebliche Erziehung und die Chancen moderner Genforschung.

GEO: Ich war schon immer handwerklich unbegabt, aber ganz gut in der Schule. Ich bin empathisch und hilfsbereit, aber nicht besonders mutig und viel zu aufbrausend. Wenn ich Ihrer Forschung glaube, hat die Erziehung meiner Eltern zu all dem nichts beigetragen. Stattdessen seien vor allem meine Gene schuld. Wie kommen Sie zu dieser Behauptung?

ROBERT PLOMIN: Der Einfluss der Gene wurde jahrzehntelang massiv unterschätzt. Dabei konnten wir schon in den 1970er und 1980er Jahren zeigen, dass Adoptivkinder nicht ihren Adoptiveltern ähneln. Stattdessen gleichen sie den leiblichen Eltern – nicht nur äußerlich, auch in Intelligenz und Charaktereigenschaften, obwohl sie ihnen niemals im Leben begegnet sind. Dazu kommen etliche Studien mit eineiigen Zwillingen, genetischen Klonen. Es gibt Fälle, bei denen diese Zwillinge in getrennten Familien aufwuchsen, aber trotzdem gleiche Charaktereigenschaften aufweisen. Ob wir mutig sind oder nicht, musikalisch oder witzig, empathisch, introvertiert: Wir wissen heute, dass mindestens 50 Prozent jeder Eigenschaft schon bei der Geburt in unseren Genen liegt.

Ich nehme mich aber auch als Ergebnis der Erziehung und Fürsorge meiner Eltern wahr.

Da muss ich sie enttäuschen. Ihre Eltern gaben Ihnen als Kind vielleicht Möglichkeiten. Ob Sie diese Möglichkeiten ergriffen haben und wer Sie heute sind, bestimmen aber vor allem die Gene. Erziehung macht Sie im Kern nicht zu dem Menschen, der Sie sind.

Aber es kommt doch auch auf meine Umwelt an, darauf, wem ich im Leben begegnete und welche Chancen ich bekomme.

Stopp, jetzt vermischen Sie etwas. Im Prinzip ist Umwelt alles, was nicht durch Gene erklärbar ist. Schicksalsschläge, Begegnungen oder Möglichkeiten, die Sie im Leben bekommen. Das Wichtigste bei diesen Faktoren ist, dass allein der Zufall entscheidet, ob sie stattfinden und was das für Folgen für Ihr Leben hat. Eltern sind natürlich auch Umwelt, aber das Wort „Erziehung“ bedeutet, dass man diesen Teil der Umwelt gezielt steuern kann. Erziehungsratgeber gaukeln Eltern vor: Wenn man sich so und so verhält, dann hat das diese und jene Folgen für das Kind. Viele Eltern glauben das. Bis sie das zweite Kind bekommen und feststellen: Trotz gleicher Erziehung kommt ein vollkommen anderer Mensch heraus.

Aber dass ich kein Hooligan bin, obwohl ich einen aufbrausenden Charakter habe, hat doch etwas mit meiner Erziehung zu tun, oder?

Natürlich wurden Ihnen Verhaltensweisen beigebracht. Das änderte aber nicht Ihren Kern – weil Sie ein genetischer Hitzkopf sind. Sie sind es schon seit Ihrer Geburt. Ihre Eltern haben Ihnen keine Charaktereigenschaften anerzogen.

Warum ist diese Erkenntnis so wichtig?

Weil es Eltern zerstören kann, wenn sie glauben, für den Charakter oder sogar psychische Krankheiten ihres Kindes verantwortlich zu sein. Früher dachte man, Schizophrenie käme daher, dass die Mutter ihr Kind vernachlässigt hat. Weshalb bei gleicher Erziehung ein Geschwisterkind schizophren wurde und das andere nicht, fragte niemand. Grauenhaft, was das für die betroffenen Mütter bedeutete. Heute weiß man, dass Schizophrenie erblich ist. Abertausende von Müttern wurden zu Unrecht beschuldigt.

Oder heute glauben viele Menschen, Eltern wären dafür verantwortlich, dass ihr Kind zu dick ist. Dabei ist der Body-Mass-Index zu etwa 70 Prozent erblich. Das sieht man an adoptierten Kindern. Obwohl sie im gleichen Umfeld wie ihre Adoptivgeschwister aufwachsen, nähern sie sich meist dem Gewicht der leiblichen Eltern an: nicht nur wegen ihres Stoffwechsels, sondern auch wegen ihres Charakters: Sie essen mehr.

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90 % der Plastikmüllkatastrophe in den Ozeanen wird von Umweltverschmutzung in der Dritten Welt verursacht

Der Originalartikel 90% of Ocean Plastic Disaster Caused by Third World Pollution (auf Basis einer Studie der Abteilung für Hydrogeologie am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung) erschien am 5. April 2019 auf National Vanguard. Übersetzung: Lucifex.

90 Prozent der Plastikverschmutzung in den Ozeanen der Welt – einer Katastrophe, die das gesamte Ökosystem der Erde bedroht – kommt laut einer vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Deutschland durchgeführten großen Studie über Verschmutzungsquellen aus der Dritten Welt, und spezifisch aus China, Indien und Afrika.

Die Studie mit dem Titel „Export of Plastic Debris by Rivers into the Sea” wurde von zwei Experten durchgeführt, die im UFZ beschäftigt sind (das von der deutschen Regierung finanziert wird, da es ihr offizieller Berater in Umweltangelegenheiten ist).

Der Bericht enthüllte, daß jedes Jahr „Millionen Tonnen Plastikmüll im Meer landen – ein globales Umweltproblem mit unvorhersehbaren ökologischen Konsequenzen.“

Der Artikel sagte weiters: „der Weg, über den das Plastik ins Meer gelangt, muß aufgeklärt werden, bevor es möglich sein wird, das Volumen des Plastikeintrags zu verringern“, aber es gibt bis dato „nur wenig Information darüber. Es hat nun eine Nachfolgestudie eines interdisziplinären Forschungsteams gegeben, das zeigen konnte, daß Plastikabfälle hauptsächlich durch große Flüsse ins Meer befördert werden.“

Inzwischen kann man in buchstäblich jedem Meer und Fluß winzige Plastikteilchen im Wasser finden. „Dies stellt ein ernsthaftes und wachsendes Umweltproblem dar. Es gibt jedes Jahr enorme Mengen an Eintrag, und Plastik verwittert nur sehr langsam. Meeresleben kann durch die winzigen Plastikteilchen geschädigt werden, die im Wasser treiben. Ein Beispiel dafür, wie das geschieht, ist, wenn Fische, Seevögel oder Meeressäugetiere die Teilchen mit Nahrung verwechseln und sie verzehren“, fuhr der Artikel fort.

„Es ist immer noch unmöglich, die ökologischen Folgen dessen vorherzusehen. Eines ist jedoch sicher: diese Situation kann nicht andauern“, sagt Dr. Christian Schmidt, ein Hydrogeologe am UFZ. „Aber da es unmöglich ist, die Plastikabfälle zu beseitigen, die bereits in den Ozeanen sind, müssen wir Vorkehrungen treffen und den Eintrag von Plastik schnell und wirksam verringern.“

„Um jedoch praktische Maßnahmen zur Verringerung des Plastikeintrags zu ergreifen, wird es notwendig sein, die anfänglichen Fragen zu beantworten: Wo kommt eigentlich all das Plastik her? Und wie gelangt es ins Meer?“ sagte der Artikel.

Schmidt und sein Team gingen diese Fragen an, indem sie wissenschaftliche Studien analysierten, die die Plastikfracht – das ist die Menge des vom Wasser beförderten Plastiks – in Flüssen untersuchten.

Sie wandelten die Ergebnisse der Studien in wechselseitig vergleichbare Datensätze um und bestimmten das Verhältnis dieser Zahlen zur Menge des Abfalls, der im jeweiligen Einzugsbereich nicht ordnungsgemäß entsorgt wird.

„Wir konnten zeigen, daß es in dieser Hinsicht eine definitive Korrelation gibt“, sagt Schmidt. „Je mehr Abfall es in einem Einzugsgebiet gibt, der nicht ordnungsgemäß entsorgt wird, desto mehr Plastik landet letztendlich im Fluß und nimmt diesem Weg zum Meer.“

In diesem Zusammenhang spielen große Flüsse offensichtlich eine besonders große Rolle – nicht nur, weil sie aufgrund ihrer größeren Abflußmenge ein vergleichsweise großes Volumen an Abfall mitführen.

Schmidt sagt: „Die Konzentration von Plastik, d. h., die Plastikmenge pro Kubikmeter Wasser, ist in großen Flüssen signifikant höher als in kleinen. Die Plastikfrachten nehmen infolgedessen mit einer unverhältnismäßig höheren Rate zu als die Größe des Flusses.“

Die Forscher haben auch berechnet, daß die zehn Flußsysteme mit den höchsten Plastikbelastungen (acht davon liegen in Asien und zwei in Afrika) – Gebiete, in denen in manchen Fällen Hunderte Millionen Menschen leben – für um die 90 Prozent des globalen Plastikeintrags ins Meer verantwortlich sind.

Die Flüsse, die 90 Prozent aller Plastikverschmutzung in die Ozeane der Welt bringen: alle liegen in der nichtweißen Welt.

Aus dieser Studie wird wieder einmal klar, daß wie bei der Luftverschmutzung die größte Bedrohung für die Umwelt der Welt nicht von der weißen Welt kommt, sondern vielmehr von der nichtweißen Welt.

Fortgesetzte Leugnung des rassischen Faktors als Hauptursache von Ereignissen in der Welt ist der Grund, warum die „Experten“ nie zu einer befriedigenden Antwort darauf kommen können, „warum“ Dinge geschehen, und auch, was notwendig ist, um zu verhindern, daß diese Dinge geschehen.

Bis Rasserealismus in der Weltwissenschaft wiederhergestellt ist, wird das Problem fortbestehen, und die Welt wird ihre Abwärtsspirale fortsetzen.

Quelle von National Vanguard: New Observer

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Siehe auch meinen Artikel Von schwarzem Denken und weißem Denken und den globalen Müllteppichen, in dem auch diese Karte aus GEO enthalten ist:

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Neue Kommentarpolitik auf „Morgenwacht“: Wie bereits hier unter Punkt 1 angekündigt, am Schluß dieses Kommentars wiederholt als Absicht geäußert und in diesem Kommentar endgültig festgelegt, werden neue Kommentatoren nicht mehr zugelassen und sind die Kommentarspalten nur noch für die bereits bekannte Kommentatorenrunde offen.

Wissenschaftler, der Pluto killte, schlußfolgert nun, daß es einen neunten Großplaneten gibt

Von John Timmer, übersetzt von Cernunnos. Das Original Scientist who killed Pluto now concludes there is a ninth major planet, erschienen am 20. Januar 2016 auf ars technica.

Die Degradierung von Pluto zum Zwergplaneten ist nicht wegen irgendeiner Entdeckung über Pluto selbst zustande gekommen. Vielmehr wurde sie durch die Entdeckung ausgelöst, daß Pluto einer von wahrscheinlich einer großen Zahl von Körpern ist, die weit jenseits von Neptun umlaufen. Diese Kuipergürtel-Objekte (KBOs, von Kuiper Belt Objects), von denen manche größer als Pluto sind, neigen dazu, ungewöhnliche Umlaufbahnen zu haben, die außerhalb der Ebene des Sonnensystems verlaufen, wobei ihre Ellipsen auf einer Seite hinausgestreckt sind, während sie auf der anderen näher an der Sonne vorbeilaufen.

Aber in den letzten Jahren haben Wissenschaftler einige seltsame Muster in den Umlaufbahnen von KBOs bemerkt. Bei vielen von ihnen findet ihre engste Annäherung an die Sonne dort statt, wo sie die Umlaufebene der inneren Planeten kreuzen. Nun hat der Forscher, der einige der ersten KBOs zu identifizieren half, einen Artikel veröffentlicht, in dem er eine mögliche Ursache dieser Muster identifiziert: einen fernen, neptungroßen Körper, der die Planetensumme unseres Sonnensystems wieder auf neun bringen würde.

Unentdeckte Planeten haben eine lange Geschichte, die bis zur Vorhersage der Existenz von Neptun auf der Grundlage einiger Seltsamkeiten in Uranus‘ Orbit zurückreicht. Dieser Erfolg führte jedoch zu einer Anzahl fruchtloser Suchen, eine nach einem inneren Planeten, der die Merkurbahn dazu bringen könnte, sich zu benehmen, und eine zweite nach etwas jenseits von Neptun. Während die letztere Suche Pluto ergab, war dieser zu klein, um Neptuns Umlaufbahn zu beeinflussen, bei der weitere Beobachtungen ergaben, daß sie auch ohne irgendwelche zusätzlichen Reparaturen in Ordnung war.

Seit damals sind noch skizzenhaftere Behauptungen hinsichtlich ferner Planeten oder sogar Sterne aufgestellt worden, oft beruhend auf der relativen Regelmäßigkeit von Massenaussterbeereignissen. Aber wenige Wissenschaftler haben diese ernst genommen.

Unwahrscheinliche Ähnlichkeiten

Diese neue Behauptung wird wahrscheinlich anders sein, beruhend auf dem, wie sie erstellt wurde und wer das getan hat. Dies ist ein Team von Caltech-Astronomen, Konstantin Batygin und Mike Brown. Brown, der einen Kavli-Preis für seine Arbeit bei der Feststellung gewann, daß Pluto bloß einer von vielen KBOs ist, ist wahrscheinlich am besten für sein Buch How I Killed Pluto and Why It Had It Coming [„Wie ich Pluto killte, und warum er es verdiente“] bekannt.

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Ein Planet von Proxima Centauri

Diese Weitwinkelaufnahme zeigt die Milchstraße, wie sie sich über den Südhimmel erstreckt. Der schöne Carina-Nebel (NGC 3372) ist rechts im Bild rotglühend zu sehen. In der Bildmitte befindet sich das Sternbild Crux (das Kreuz des Südens). Der helle gelbweiße Stern links im Bild ist Alpha Centauri, in Wirklichkeit dein System aus drei Sternen in einer Entfernung von etwa 4,4 Lichtjahren von der Erde. Der Stern Alpha Centauri C, Proxima Centauri, ist der dem Sonnensystem nächste Stern.

Von Paul Gilster, übersetzt von Cernunnos. Das Original Proxima Centauri Planet erschien am 24. August 2016 auf Centauri Dreams („Imagining and Planning Interstellar Exploration“).

Ein Planet in der bewohnbaren Zone um Proxima Centauri? Die Aussicht überwältigt die Phantasie, aber andererseits habe ich den Großteil meines Lebens über genau diese Art von Planet nachgedacht. Proxima Centauri ist immerhin der unserer eigenen Sonne nächste Stern, etwa 1500 Astronomische Einheiten von Alpha Centauris Hauptsternen entfernt (obwohl man glaubt, daß er sich mit diesem System bewegt). Als schwacher roter Zwerg wurde Proxima erst 1915 entdeckt, schlug aber schnell die Phantasie von Science-Fiction-Autoren in den Bann, die darüber nachdachten, was es um solch einen Stern geben könnte. Murray Leinsters Geschichte „Proxima Centauri“ (1935) ist eine rasselnde, polternde Geschichte, aber sie beschwört immer noch ein wenig von der Magie einer der frühesten fiktiven interstellaren Reisen herauf.

In jüngerer Zeit hat Stephen Baxter Proxima Centauri b in seiner Darstellung eines Planeten namens Per Ardua mit gerade etwas über einer Erdmasse in der habitablen Zone ziemlich genau getroffen – dieser kam in Baxters Roman Proxima von 2015 vor. Baxters Planet befand sich in einer Entfernung von 0,04 AE und war ein bißchen massereicher als die Erde; das echte Ding ist 0,05 AE von Proxima entfernt und hat 1,3 Erdmassen. Ich würde das eine sehr saubere Arbeit nennen. Baxter bemerkte auch mit beträchtlicher Berechtigung, daß es, wenn wir einen wahrlich bewohnbaren Planeten in dem unseren eigenen System allernächsten Sternsystem finden, bedeuten würde, daß solche Planeten recht häufig sind.

Dieses Bild vom Himmel um den hellen Stern Alpha Centauri AB zeigt auch den viel schwächeren roten Zwergstern Proxima Centauri, den unserem Sonnensystem nächsten Stern. Das Bild wurde aus Bildern geschaffen, die einen Teil der Digitized Sky Survey 2 bilden. Der blaue Halo um Alpha Centauri AB ist ein Artefakt des fotografischen Prozesses, der Stern ist in Wirklichkeit blaßgelb in einer Farbe wie die Sonne.

Nachdem ich diese ganze Woche bei Tagungen von Breakthrough Starshot gewesen bin, freut es mich zu sehen, daß wir nun ein potentielles Ziel haben; d. h., einen wirklichen statt eines angenommenen Planeten um einen der Sterne in dem System, das unserem am nächsten ist. Die Auffindung von Proximas Planeten ist ein langer Prozeß gewesen, bis wir zu der Art von Messungen kamen, die seine Anwesenheit enthüllen können. Bis jetzt haben wir größere Planeten auf verschiedenen Arten von Umlaufbahnen um Proxima ausgeschlossen, aber die Aussicht auf etwas Erdgroßes in der habitablen Zone blieb offen. Ich beeile mich hinzuzufügen, daß Breakthrough Starshot bis jetzt keine Entscheidungen über das Ziel getroffen hat, aber es ist klar, daß Proxima b ein vorrangiger Bewerber sein wird.

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Technologischer Utopismus und ethnischer Nationalismus

Von Greg Johnson, übersetzt von Lucifex. Das Original Technological Utopianism & Ethnic Nationalism erschien am 17. September 2018 auf Counter-Currents Publishing.

Anmerkung des Autors: Dies ist der Text meiner Rede beim vierten Treffen des Scandza Forum in Kopenhagen am 15. September 2018. In meiner früheren Rede beim Scandza Forum argumentierte ich, daß wir ethnonationalistische Botschaften für alle weißen Gruppen entwickeln müssen, sogar für Trekkies. Dies ist mein Brief an die Trekkies. Ich möchte jedem danken, der dort war, und jedem, der das Forum möglich machte.

Die Idee, eine utopische Gesellschaft durch wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt zu schaffen, reicht bis zu Gründern der modernen Philosophie wie Bacon und Descartes zurück, obwohl die Idee bereits von Machiavelli angedeutet wurde. Aber heute leiten sich die Vorstellungen der meisten Menschen von einem technologischen Utopia von der Science Fiction ab. Mit der bemerkenswerten Ausnahme von Frank Herberts Dune-Serie tendiert die Science Fiction dazu, Fortschritt mit politischem Liberalismus und Globalismus zu identifizieren. Denkt bloß an Star Trek, worin die liberale, multirassische Föderation ständig gegen immerwährende Übel wie Nationalismus und Eugenik kämpft. Daher ist es wert zu fragen: Ist ethnischer Nationalismus – der illiberal und antiglobalistisch ist – mit technologischem Utopismus kompatibel oder nicht?

Meine Sicht ist, daß technologischer Utopismus nicht nur mit ethnischem Nationalismus kompatibel ist, sondern auch, daß Liberalismus und Globalisierung den technologischen Fortschritt untergraben und daß der Ethnostaat in Wirklichkeit der ideale Inkubator für die technologische Apotheose der Menschheit ist.

Bevor ich jedoch diese Punkte diskutiere, muß ich ein bißchen darüber sagen, was technologischer Utopismus beinhaltet und warum Menschen denken, daß er auf natürliche Weise zur Globalisierung paßt. Das Wort Utopia bedeutet wörtlich Nirgendwo und bezeichnet eine Gesellschaft, die nicht verwirklicht werden kann. Aber beim Fortschritt von Wissenschaft und Technologie geht es um die Eroberung der Natur, d. h., die Erweiterung der Macht und Reichweite des Menschen, sodaß Utopia erreichbar wird. Zu den spezifischen Ambitionen des wissenschaftlichen Utopismus gehören die Abschaffung des materiellen Mangels, die Erforschung und Besiedelung der Galaxis, die Verlängerung des menschlichen Lebens und die Aufwärtsevolution der menschlichen Spezies.

Es ist natürlich, zu denken, daß wissenschaftlicher und technologischer Fortschritt Hand in Hand mit der Globalisierung gehen. Die Wirklichkeit ist eins, daher müssen die Wissenschaft, die die Wirklichkeit versteht, und die Technologie, die sie manipuliert, ebenfalls eins sein. Wissenschaft und Technologie sprechen eine universale Sprache. Sie sind kumulative kollaborative Unternehmungen, die die Beiträge der besten Menschen von überall auf dem Globus mobilisieren können. Daher erscheint es als vernünftig, daß der Weg zum technologischen Utopia von nationalen Grenzen nur behindert werden kann. Ich werde drei Argumente anbieten, warum das nicht so ist.

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